Latest / Fit Mom Club / Training als Mama — So ziehen wir durch! Der Motivationskick für dich!
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- Lena: Herzlich willkommen im Fit Mom Club! Hier ist jetzt wieder Lena und heute mit Rocky mit dabei. Wir versuchen es mal mit Baby aufzunehmen, weil als Mama geht es nicht wirklich anders. du kannst glaube ich auch ein Lied davon singen oder? Weil deine Kids sind ja auch da. Paty: Und party! Genau, die sind jetzt auch im Hintergrund, aber spielen zum Glück schön. Lena: nicht gehört. gut. Ja, wie war deine Woche? Es war ja Ostern letztes Wochenende. Paty: Genau. Ostern, haben eigentlich wenig, also wir sind nicht so die Ostertypen. Natürlich für die Kids haben wir es schön gemacht, wir haben auch einen Ausflug gemacht und haben auch so einige Sachen, die liegen geblieben sind, weg geschafft tatsächlich. so ist es halt. Man nutzt dann jede freie Stunde, die man dann zusammen hat. Genau, und dann haben wir jetzt auch noch mal Ferien in der Woche. Lena: Mhm, voll gut. Paty: Aber ich konnte so Glück meine Schwester organisieren und meine Schwiegermama war auch mal da und dann konnte ich so einiges wegarbeiten und auch mal kurz ins Training. Bei dir? ⁓ Lena: Voll gut! Also unser Ostern war ganz entspannt, da war ich ganz happy. Wir haben auch nicht groß gefeiert, weil Nova hatte ja im März Geburtstag gehabt und dann haben wir riesig gefeiert und ich war einfach ganz happy, so kein Familienfest ausrichten, gar nichts, wirklich ganz relaxed haben wir es gemacht. haben einfach Ostereier-Suche gemacht, fertig. Genau, und es hat auch gut getan, weil es war ja Karfreitag und Ostermontag, also verlängertes Wochenende und ich habe mich wirklich auch mal gezwungen, nicht zu arbeiten. Ja, das halt selbstständig und das kennst du ja glaube ich auch, dass man dann irgendwie trotzdem immer irgendwie immer arbeitet vor allem seitdem halt Rocky da ist arbeite ich dann trotzdem noch am Wochenende und hier und da, weil ich halt noch weniger Zeit auch unter der Woche zur Verfügung habe also nutze ich dann so jede Sekunde zum Arbeiten und ich muss mich dann einfach immer wieder so dran erinnern auch mal Pausen zu machen. Bin auch ganz happy, wir haben Urlaub gebucht auch für Ende April. Da war ich einfach so durch und ich sagte, ne bitte, wir müssen jetzt einfach wegfahren. Ja, und dann war ich nicht drauf und hoffte, dass ich dann da auch so ein bisschen abschalten kann und rechargen. Ich bin ganz gespannt, weil wir waren ehrlich gesagt länger nicht mehr im Urlaub und dann mit zwei Kindern und so bin ich auch gespannt, wie viel Erholung das dann ist. Ähm, Ägypten haben wir gebucht. Paty: Gibt's hin? ⁓ wie cool. Lena: weil ich mir gedacht habe, es muss warm genug sein Ende April und das war dann irgendwie so das Beste, wo du halt dann einfach so all inclusive ein Hotel, du wirklich einfach Sachen hast für Kinder und so, weißt, Babybecken, es gibt auch Kinderbetreuung. Weiß jetzt nicht, ob wir das halt nutzen, aber es ist auf jeden Fall ganz cool, dass man einfach weiß, eine Woche lang kein Haushalt, keine Wäsche waschen, kein Essen kochen, keine Küche aufräumen, sondern einfach nur in der Früh zum Buffet hingehen, zum Pool spielen, Spielplatz, es alles dann da. Ja, und da freue ich mich drauf. Es gibt auf jeden Fall im Urlaub gibt's einen Fitnessraum und ich finde halt eben kein Bild vom Fitnessraum und wenn es aber irgendwie sich, also wenn es was taugt, dann ist natürlich auch cool, wenn ich dann einfach sagen kann, ich kriege trotzdem meine Me-Time, weil meine Freundin hat gesagt, wenn wir im Urlaub sind, dann sollen wir einfach gucken, dass wir uns gegenseitig einfach so ein bisschen so Zeiten einräumen, dass mal ich und mal mein Partner halt einfach Zeit für uns auch haben und wir nicht 24-7 dann nur mit den Kindern sind und halt irgendwie beide nicht so entspannen können, sondern dass man vormittag ein mal ein bisschen chillen kann und so was alleine und die andere Person nimmt halt beide Kinder und andersrum. Und den Gedanken fand ich ganz schlau, weil es ist halt einfach so, wenn man die ganze Zeit zu zweit auf die Kinder aufpasst, dann sind halt beide gleich viel fertig. Auch wenn man sich die Arbeit teilt, nehmen mein zwei Kinder ja trotzdem volle Kanne ein. Genau. Und ich werde auf jeden Fall berichten, wie es dann war. Paty: Ja. Ja, so haben wir es auch gemacht tatsächlich, dass wir, wenn wir dann auf Mallorca waren oder so, dass wir uns da abgewechselt haben, dann habe ich mal ein, zwei Stunden am Pool einfach gechillt, einfach in Ruhe und dann auch umgekehrt, genau. Oder mal einen Mittagsschlaf gemacht hat mit den Kids und der andere dann unten am Pool sein konnte und so. Genau. Lena: WU? Ja, finde ich voll gut. Und ansonsten, wie lief es denn jetzt so in den Osterferien für dich zum Trainieren, wenn jetzt quasi beide Kinder da sind und du arbeiten musst und dann auch noch trainieren möchtest? Klappt das oder ist das so voll utopisch? Paty: Ja. sehr wenig tatsächlich und ich vermisse es auch total. Es fehlt mir sehr, auch als Ausgleich einfach. Ich konnte ab und zu malen, aber das war immer so eine Stunde oder eineinhalb, aber ich habe auch manchmal noch Content abgefilmt, das war jetzt auch nicht so Lena: Mhm. Paty: ich habe trotzdem geschaut, ich zwei Mal die Woche es irgendwie schaffe und dann habe ich meistens so ganzkörper gemacht und den Fokus auf bestimmte Übungen gehabt. und dann auch zu Hause noch zweimal trainiert. Allerdings sieht man auch hier hinten, ganzer Raum ist vollgestellt mit Sachen und dahinter sind die Gewichte. Lena: Ich hab mich schon gefragt, was das ist, weil es so unscharf ist und so. dachte es ist einfach Holz oder so, aber jetzt kann nichts, es Kisten sein sollen. Ja, mhm. Paty: Also, nee, genau das ist quasi unser Bad. Und dahinter sind halt die ganzen Gewichte und ich habe hier irgendwie auch gar keinen Platz, sie hier richtig rauszuholen. Genau, deswegen war das jetzt auch nur mit zu Hause trainieren nicht so viel. Ich habe ein bisschen mit meinem Körpergewicht was gemacht und so und dann Holzbalken hochgezogen und so, meine typischen Übungen. Genau, ich habe versucht, sehr viel zu bewegen mit den Kids und Ernährung halt. Lena: Mhm. Ja. Genau. sonst aber ja voll gut. Ja genau. Trainierst du auch manchmal im Garten. Also kannst du dann besser trainieren, wenn gutes Wetter ist, weil da hast du ja noch so eine Klimmzugstange oder so. Paty: Sorry. Genau, also eine Klimtelstange und Ringe habe ich auch schon gemacht mit den Kids dann. Aber jetzt auch die ganzen, wenn ich jetzt mit Langhandel oder Kurzhandel trainiere, ist mir zu auffällig, bis ich da die Hände getragen habe und wieder zurückgetragen habe und so. Lena: Ja. Als Corona war, durften wir uns vom Gym Equipment ausleihen. Die haben gesagt, ist wieder Lockdown. Wir schreiben auf, was ihr mitgenommen habt. Jeder, der Mitglied ist, kann das Studio leer räumen. Dann hatte ich Equipment mir ausgeliehen. Das war mir manchmal so, dass mir die Decke auf den Kopf gefallen ist in der Wohnung. Die Wohnung hatte keinen Balkon, man war nur in diesem Wohnzimmer gesessen. Dann habe ich auch ⁓ Im ersten Stock oder zweiten Stock habe ich gewohnt. Dann aber trotzdem dann halt manchmal einfach so kurz handeln, weiß nicht, das ganze Zeug genommen und halt in den Garten gebracht. Es war so ein Gemeinschaftsgarten. Und es hat mich immer so genervt, dieses Equipment hin und her zu schleppen. Aber ich hatte Angst gehabt, irgendjemand das klaut, wenn ich es draußen stehen lasse im Garten. Und deswegen verstehe ich das schon, dass es nervig ist, das draußen hinzubringen. Dann, wenn es da ist, ist schon auch geil draußen zu trainieren. ja. Paty: Ich kann es auch nicht einfach so stehen lassen, dann auch die Kids nicht dran gehen sollen. Das ist mir einfach bisschen zu gefährlich. Wenn die dann, oh Mama, guck, 5 Kilo und dann lassen sie es fallen. genau. Ja, bei dir? Lena: Ja. Ja, voll, verstehe ich voll. bei mir, also wir haben ja diese Woche keine Osterferien oder sowas gehabt, sondern bei uns eine normale Woche quasi. Also große im Kindergarten, den Vormittag über und Nachmittag sind beide Kinder da und wir versuchen halt eigentlich immer, also ich versuche, wenn die große im Kindergarten ist, versuche ich in der Zeit meine Arbeit zu schaffen, wenn Rocky schläft. Also man hat dann ja ⁓ nur so, muss sich halt voll nach ihm richten und dann schaffe ich es nicht auch noch irgendwie das Training rein zu quetschen. Es ist dann eher so, dass mein Mann dann quasi sein Training irgendwie im Vormittag ihr macht und dann versuche ich dann nachmittags zu gehen Genau, Grunde ist es nachmittags, wenn ich ins Gym gehe, ist nachmittags so die Zeit, wenn ich es nachmittags nicht geschafft habe oder so und eher, dann in den Abend reingeht, dann lohnt sich das für mich fast nicht mehr ins Gym zu fahren und wieder zurück, weil bei uns halt schon so ab 18 Uhr ist es halt einfach schwierig, da muss ich halt einfach da sein mit Abendessen, Fertigmachen und sowas und wenn ich es dann quasi nicht schaffe, dann trainiere ich im Home Gym unten im Keller, da habe ich bisher ja nur, also was heißt nur, ne, also ich habe kurzhandeln bis 35 Kilo und damit kann man schon ein gutes Training machen, aber es ist halt einfach nur ein kurzer Anteil Training, das ist halt bisschen lame. ich mach dann eher Rocky. Ich möchte halt noch eher noch eine Multipressie bestellen und mit Kabelzug und so, dann kann ich natürlich auch ein geileres Unterkörper Training machen. Genau und wenn ich das dann habe, ich glaube dann ist halt noch geiler, wenn ich dann so spontan unten im Keller trainiere, weil gerade ist es halt dann so, okay dann mach ich halt Rudern und Bankdrücken und so und irgendwie. Ich nicht, bin ein bisschen Kurzhandel. Genau, da brauch ich noch ein bisschen mehr. Aber ich bin dann happy, wenn ich es trotzdem machen kann. Und meistens, wenn ich es zu Hause mache, dann kommt die Große immer mit in den Keller. Und ich hab halt hier Kletterdreieck und lauter solche Sachen, die dann aufgestellt sind. Entweder macht sie halt Parkour oder sie schaut halt manchmal einfach Fernsehen unten. Hauptsache, ich kann halt irgendwie mein Training machen. Also ich poste das ja dann auch manchmal auf Instagram und ... Paty: Ja. Ja. Lena: Ich gehöre halt nicht zu den Eltern, die halt so komplett Bildschirm frei erziehen, sondern der Fernseher unterstützt halt dann eben schon. Manchmal, wenn ich dann halt solche Sachen machen kann, dass ich halt dann in der Zeit trainieren kann und das ist für mich dann auch komplett fein. ist ja nicht so, dass ich mein Kind nur vom Fernseher einfach absetze und den Fernseher die Betreuung überlasse, sondern es hilft dann einfach, dass sie halt einfach bisschen beschäftigt ist und der Fokus dann im Training nicht die ganze Zeit auf mich ist. Weil jetzt vor ein paar Tagen haben wir zusammen trainiert, da war der Fernseher aus. Paty: Ja. Lena: Und dann wirklich, ich bin in der Übung drin, Mama, Mama, Mama, Mama, Mama, hier brauchst du was, dann in der Satzpause, wieder, wieder, wieder. Und ich war danach im Training stresster als vorher und der Training soll ja auch Ausgleich sein. Und das war irgendwie super anstrengend, dieses Gefühl danach. Weil ich einfach nicht in diesen 30 Minuten, in denen ich halt im Keller war, auch keine Zeit für mich hatte und so, sondern einfach die ganze Zeit nur gebraucht worden bin. Es war schon anstrengend. Paty: Ja. Ja, ist auch völlig legitim in meinen Augen. Also ich hab ja früher immer gesagt, meine Kinder werden nie Fernseh gucken und so. Aber es geht einfach manchmal nicht anders. Ich denke, man die Zeit sinnvoll nutzt, dann ist es auf jeden Fall okay. Lena: Ja. Ja, und wenn man sie keinen Quatsch anschauen wie war das denn damals bei dir? Du hast ja angefangen zu trainieren überhaupt. die Kinder schon da waren, du kanntest das noch gar nicht, so Trainingsroutine und so etwas überhaupt zu etablieren, musstest du ja, als du schon Kinder hattest, war das dann irgendwie schwierig für dich, dich aufzuraffen fürs Training, beziehungsweise das auch irgendwie hinzukriegen, dass es normal ist, dass du Zeit fürs Training eingeräumt bekommst. jetzt auch generell in dem Alltag für dich, auch mit deinem Partner, dass das halt fein war. Die Party geht jetzt ins Gym. Oder hast du angefangen mit Home-Gym oder hast du direkt im Gym angefangen? ⁓ Paty: Ich habe direkt mit Gym muss schon sagen, es war nicht einfach, aber das war schon schwer. Zum einen natürlich erst mal sich als Parde auch zu finden und zu arrangieren. Und vor allem habe ich, ich glaube vier Monate Postpartum oder sechs Monate habe ich angefangen ins Gym zu gehen. Und mein Mann hat auch teilweise ⁓ viel gearbeitet, also kam auch spät. dann war es auch so. ⁓ dass die einzigen Zeitfenster waren, wenn der kleine quasi zum Abend gestillt wurde. Also das war dann so nach 20 Uhr, 20.30 Uhr, dass ich gestillt habe und dann direkt losgefahren bin. Also zum Glück war das Gym fünf Minuten entfernt. Das heißt, wenn was gewesen wäre, ich immer schnell zurückkommen können. Das hat uns auch ein bisschen entspannt. Aber das war schon so, dass... Aber ich mir ordentlich in den Hintern treten musste, weil natürlich die Nächte waren zwei Kleinkindern teilweise eine Katastrophe. Ich wäre am liebsten liegen geblieben, weil ich so müde war. Aber ich hatte einfach mein Ziel vor den Augen und ich wollte unbedingt Genau, dann war es manchmal auch nicht einfach, dann nach der Einschaufelkleidung aufzustehen und ins Gym zu fahren. Das war manchmal sehr, hart. Und dann abends noch zu drehen. ⁓ Lena: Ja. Paty: Genau, auch mit meinem Mann in Kommunikation zu gehen. Es gab schon Zeiten, wo natürlich das auch manchmal Konfliktpotenzial geboten hat. Oder auch, wenn jemand direkt nach der Arbeit gekommen ist, dass ich quasi hier, hier, hier sind die Kids. Ich fahre jetzt mal für eineinhalb Stunden. Aber er hat auch gemerkt, dass es mir einfach gut geht. Nach so einem ganzen Mama-Alltag einfach ... Lena: Mhm. Okay. Paty: ein super Ausgleich war für mich und auch als ich die ersten Fortschritte gemerkt habe und gemerkt habe, wie sich mein Körper verändert und auch ich mich viel, viel besser fühle, wurde es auch immer einfacher, sage ich mal so. Genau, also war schon sehr hart. Viele denken so, wow, ja, das war alles Genetik. ⁓ Aber dass man sich da so ordentlich in die Hintern manchmal treten muss und auch manchmal ist es auch Disziplin und nicht Motivation, die einen dann ins Training gehen lässt oder umsetzen lässt. Genau, und wurde auch oder wird auch immer einfacher, je größer die Kinder sind oder da kommen dann andere Herausforderungen, dann ist es nicht mehr, dass du halt für jemanden, für ein kleines Baby verantwortlich bist und verfügbar bist und die abhängig von dir sind. Lena: Ja, schön, man! Ja. Hallo! Paty: Aber halt natürlich das Berufliche, da fängst du an zu arbeiten. Jetzt auch mit der Selbstständigkeit und so weiter. Jetzt Hausumbau. Also es gibt immer wieder, mal, Themen oder Probleme im Leben, die es einem erschweren. ⁓ Lena: man darf nicht ⁓ sagen, Babyzeit ist so anstrengend, ich kann das ja dann machen, denn die Kinder größer sind. Oder dass man sagt, die Patti hat es ja leichter, die Kinder sind ja älter, ⁓ die selbständiger, die können einfach auch mal ins Gym denkst dir jetzt, die Babyzeit bringt dann vielleicht, dass man halt stillt und nicht so flexibel ist, dass die Nächte schwieriger sind, dass man weniger Schlaf hat und so und dass einfach alles super anstrengend ist. Und dann sind die Kinder älter und dann kommen die neuen Herausforderungen. Und wenn man halt so denkt, ja ich kann ja nicht, weil bla bla bla und dann tausend Ausreden halt kommen, dann wird es halt total schwierig, weil... ⁓ Paty: wird nicht enden. Lena: Wir können beide ein Lied davon singen, anstrengend das natürlich alles ist. Und vor allem jetzt bei dir zum Beispiel auch jetzt gerade akut zwei Wochen lang habt ihr ja Osterferien, dann gleichzeitig Selbstständigkeit, dann baut ihr hier in verschiedenen Räumen, fangt ihr schon an umzubauen. Dein Bruder baut ja auch, gell? Deswegen ist dein Mann ja auch die ganze Zeit dann auch da noch am helfen und so. Und dann möcht man noch ins Gym gehen. Man hat ja tausend Dinge und man kriegt ja dann trotzdem hin. Und das ist vielleicht auch nicht immer perfekt wahrscheinlich, aber man hat halt im Kopf... Paty: Ja. Lena: diese Ausreden, warum das alles nicht geht. Und es wäre ja sehr leicht, diese Ausreden zu haben, weil, weiß nicht, wie es bei dir ist, ⁓ Gedanken sind dann trotzdem manchmal so da, dass man sich denkt, ⁓ jetzt war es aber schon hart, blablabla. Und man macht es aber trotzdem. Also bei mir ist es zum Beispiel so, dass ich dann auch zurzeit sind die Nächte nicht so gut und dann habe ich wenig Energie. Und dann denke ich mir so, ⁓ jetzt heute ins Training. dann in meinem Kopf sind dann schon die Gedanken, warum ich jetzt aber heute nicht trainieren kann oder keine Kraft habe oder Paty: Ja. Ja. Lena: Und Paty: Man darf nie erwarten, dass es da perfekte Zeitpunkt geben wird. Es wird immer irgendwas geben. Das Leben ist einfach herausfordernd oder hat seine Tänze, sag ich mal so. Ich glaube, dieser Traumvorstellung können wir uns komplett verabschieden. Es geht einfach darum, vom Mindset her immer Dinge anzunehmen, wie sie sind, ⁓ das Beste draus zu machen. Und natürlich... Lena: Ja. Ja. Ja, das Annehmen ist voll wichtig. Paty: Also generell, ich auf die letzten vier Jahre zurückblicke oder auch wo ich dann die ersten Ergebnisse gesehen habe, es war nie so, dass ich drei, viermal die Woche ins Training geschafft habe, dass ich immer mein Training komplett durchgezogen habe. war gefühlt, 80 Prozent meiner Trainings waren nie so, wie sie sein sollten eigentlich. Und trotzdem kann man Ergebnisse bekommen oder gerade vielleicht dadurch, weil was zählt, ist trotzdem kontinuierlich irgendwie dran zu sein. Lena: Mh. Ja. Paty: finde, macht auch schon viel aus, was du trainierst, welche Übungen du trainierst und auch wie du in dem Moment, du die Zeit hast, wie du dann auch tatsächlich trainierst. Wenn du wochenlang immer das selbe Gewicht benutzt und dann eher auf Isolationsübungen gehst und nur Bizap Curls machst, damit sich dein ganzer Körper nicht verändern, dann müssen es schon eher die Ganzkörperübungen sein. Lena: Ja, oder was auch viele machen ist so, wenn dann frag, steigest du dich regelmäßig? Ja, also wenn ich merke, dass das Gewicht dann zu leicht wird, dann steige ich mich. Und dann denke ich mir so, ja, das ist aber viel zu spät. Du darfst ja nicht warten, bis es zu leicht ist. du in der Einheit bist und dir denkst, das ist aber easy. Sondern eigentlich musst du bei jeder Einheit steigern. Also entweder machst du mehr Wiederholungen oder du machst mehr Gewicht oder du machst eine noch bessere Technik und Übungsausführung. Aber es muss jedes Mal intensiv sein und du musst halt einen Reiz setzen und dann beim nächsten Mal wieder eins draufsetzen. man halt mal so progressiv trainiert, dann merkt man auch, dass man mit den gleichen Übungen, die man sonst vielleicht die ganze Zeit macht und halt nie das Gewicht steigert, ⁓ auf einmal viel bessere Ergebnisse erzielt. Es ist voll wichtig, dass du sagst, wie man ins Training geht. Es muss ja nicht viermal die Woche Training sein. Ich komme ja von viermal die Woche Training. Ich habe immer Upper-Lower trainiert und das war das Allerbeste und damit habe ich echt richtig gut Muskeln aufgebaut. Die Zeit habe ich aber nicht mehr, das schaffe ich nicht mehr. Aber trotzdem bin ich dann doch immer wieder erstaunt, wie viel Muskulatur mein Körper dann so auch halten oder auch aufbauen kann mit viel weniger Training. Weil bei mir ist immer so, ich nehme mir dreimal die Woche Training vor und es klappt aber nicht immer, es sind dann manchmal halt nur zweimal. Und ich würde sagen früher, als ich noch immer viermal die Woche trainiert habe, da hätte ich zu anderen Leuten gesagt, naja, so zweimal die Woche Training ist viel zu wenig. Und jetzt denke ich mir so, also zweimal die Woche Training, gutes Training, regelmäßig über Monate hinweg. Das bringt die genauso Ergebnisse. Zweimal die Woche Training ist nicht irgendwie Quatsch oder so, sondern besser als gar nichts. Ja und wenn es geht, will ich immer dreimal trainieren, aber manchmal hat man es halt auch nicht in der Hand. Man hört dann doch das Kind krank oder oder. Keine Ahnung, kein Kindergarten, keine Betreuung. Ja, Entschuldigung für die Hintergrundgeräusche. Und dann muss man es halt eben auch hinnehmen, wie du gesagt hast. Genau. Paty: Ja, und auch viele, zum Beispiel viele Frauen bei mir im Coaching sind ja auch alles Mütter und viele trainieren auch nur zweimal die Woche, aber konstant. wie müssen halt einfach die richtigen Übungen sein und dann eine kleine Progression immer wieder. Und da ist es schon, auch wenn die Ernährung einigermaßen stimmt, kann... da einiges tun. Und man muss natürlich sehen, auch zu viel Training ist auch nicht das Richtige. Vor allem bei uns Mütter, wenn du zu viel trainierst, aber deine Regeneration nicht gut ist, weil du schlecht schläfst, weil du viel Stress hast, dann ist es eher auch nicht so optimal. Dann lieber ein bisschen weniger, dafür halt kontinuierlich. Genau, und immer schauen, dass du trotzdem dich auch ⁓ dich selbst gut kümmerst. ⁓ Lena: Ja. Mhm. Ja. Ich wollte noch zum Thema, ja, wolltest du auch was dazu sagen? Ich noch zu dem Thema nach der Einschlafbegleitung aufraffen, was sagen. Und zwar, ich finde es nämlich auch super anstrengend, sich dann noch zu sagen, okay, jetzt aufstehen und so, wenn man selber schon wegpennen könnte. Ich kenne das auch. Bei mir ist oft, ich halt so spät fahre ich nicht mehr ins Gym. Das ist mir zu weit weg. Jetzt gerade geht es nicht, wenn ich noch stille und so. Unser Gym ist halt viel weiter weg auch. Aber ich stehe halt immer wieder noch auf und arbeite dann halt meistens noch und ich bin dann meistens auch so müde, nehme so jetzt gerne liegen bleiben. hatte mal was gelesen, das sage ich auch gerne meinen Kunden. Es ⁓ ja diesen inneren Schweinehund, der einem diese ganzen Ausreden sagt. Diese innere Stimme im Kopf, die sagt, du bist zu müde, bleib doch liegen, mach doch dies, dein Tag war doch anstrengend genug. Der einem die ganze Zeit so bemuttert, der innere Schweinehund und einem die ganze Zeit die Ausreden so hinlegt. Und dass man sich vorstellen soll, diese Stimme im Kopf, ist da, aber die ist wie im Hintergrund. Wie wenn du zum Beispiel irgendwo sitzt und mit man redet und im Hintergrund läuft ein Radio. Das läuft da, aber du hörst halt nicht zu. Du hörst halt so im Hintergrund dieses Rauschen, dass da was ist, aber du hörst halt nicht zu. Und das man halt so eben auch mit dieser Stimme, mit dem inneren Schweinhund halt... umgehen soll, man sich das halt einfach... Man akzeptiert, dass diese Gedanken da sind, aber man hört gar nicht darauf, was diese Gedanken da überhaupt sagen. Man geht nicht drauf ein, dass es so im Background so, ja, schön und gut, die sind da, aber man ignoriert das. Und umso öfter man diese Gedanken auch schafft zu ignorieren und halt nicht darauf zu hören, umso leiser, finde ich, wird halt diese Stimme. Und anders herum aber auch, wenn ich quasi mir vornehme, ich möchte drei Mal die Woche trainieren, dann war ich diese Woche diese drei Mal immer nicht, weil ich immer Ausreden gefunden habe zum Beispiel, und dann wieder und dann wieder und mit jedem Mal wo man sich vorne in den Training zu machen und dann aber skippt, wenn man auf diese Ausreden hört, wird diese Stimme halt wieder lauter. Und man macht sich das halt damit superschwer, wenn man halt sagt, nee komm, es war jetzt echt hart, ich trainiere jetzt heute nicht, ich mach's dafür morgen. Dann darf man nicht denken, dass es dann morgen genauso leicht wieder ist, sondern am nächsten Tag ist halt diese Stimme viel lauter mit den Ausreden und am nächsten Tag muss man halt viel, viel mehr gegen diese Stimme halt kämpfen. muss halt viel mehr gegen diese Stimme kämpfen. ⁓ Puh, Puh! Paty: Ok! Lena: muss am nächsten Tag viel mehr gegen diese Stimme kämpfen, weil sie noch viel lauter ist. Deswegen ist es super wichtig, auch wenn es hart ist, wenn man sich vorgenommen hat, dass man es trotzdem macht und diese Ausreden denen gar nicht zu viel Raum gibt. Ich finde es eine Ausnahme, wenn man in der Nacht vielleicht doch wirklich nur eine Stunde geschlafen hat oder kaum geschlafen hat und es wirklich nicht geht, weil du fix und fertig bist. und die eigentlich vorgenommen hast ⁓ 5 Uhr morgens zu trinken, aber die Nacht war viel beschissener als man dachte. Aber man hat den ganzen Tag richtig anstrengenden Tag vor sich, ist alleine und sonst was. Klar, man muss dann halt abwägen, wie sehr bringt mir dann dieses Training was. Aber in der Regel schafft man das schon, wenn es jetzt wirklich nicht brutal ist, dass man gar nicht geschlafen hat. Paty: genau. Ich sag dir noch immer... da überhaupt gar nicht drüber nachzudenken. Also nicht darüber nachdenken, wie unmotiviert du bist, wie müde du bist, wie schlecht die Nacht war. Denk da einfach nicht so viel drüber nach, sondern einfach machen. Klar, wenn man ins Gym fährt, ist nochmal so, sage ich, motiviere dich einfach mal ins Auto zu steigen und nicht schon an das Training zu denken. ⁓ du bald im Auto sitzt und losfährst, wirst du wahrscheinlich nicht mehr zurückfahren. Klar, beim Hometraining ist es nochmal anders, aber manchmal da auch Lena: Ja. Ja, über diesen ersten Schritt. Mh. Paty: nicht über das ganze Training nachdenken, sondern einfach mach dir mal die Musik an, fang mal an dich ein bisschen zu bewegen und die erste Übung zu machen. Und manchmal geht es dann, dass man dann drin ist und dann weitermachen kann. Und das auch nicht zu sehen als zwei Stunden Training und als Riesenpaket und ich sehe jetzt acht Übungen von mir. Sondern vielleicht fange ich jetzt erst mal mit ein, zwei Übungen an. Vielleicht werden es auch nur vier, ist egal. Manchmal geht es nur um ein paar Übungen und dann manchmal merkt man, okay, mir geht es wirklich nicht gut. Dann kann man das Training immer nochmal abbrechen. hat ein bisschen was gemacht oder manchmal kommt die Motivation. Ich hatte das schon so oft, dass genau diese Trainings die besten waren. ist so. Und dann denke ich so, boah, wenn ich das jetzt abgesagt hätte, hätte ich mir so in den Lena: Ja genau. Paty: Hinten gebissen. Lena: oder dass sobald man anfängt, dass man dann gar nicht mehr drüber nachdenken würde, überhaupt dann irgendwie abzubrechen, weil man sich denkt, ja, okay, jetzt hab ich schon angefangen, jetzt bin ich eben flow drin, jetzt hab ich auch Bock, alles bis zum Schluss zu machen, aber dieser Gedanke hilft einem manchmal schon, wenn das so groß aussieht, dass man sagt, selbst wenn ich jetzt nur ein, zwei Übungen mache und so, ich nehme mir das jetzt so vor und dann gucke ich immer noch, sich das so offen zu lassen, macht man das so leichter, den Anfang zu finden. Paty: sage auch immer, denk an das Gefühl danach. Und auch wenn du dieses Gefühl danach hast, speicher dir das quasi so bisschen ab, damit du das nächste Mal dran denkst. Also dass man sich wirklich auf die positiven Gefühle fokussiert und versucht, die sich zu merken. ⁓ Lena: Ja. Paty: genau. Und manchmal muss man Sänge machen, die einfach einem unangenehm sind, wie zum Zahnarzt gehen. Oder du musst manchmal arbeiten, auch wenn du keine Lust hast. Und so muss man manchmal auch das Training sehen. Das ist ja auch eigentlich Körperpflege. ist für deine Gesundheit und das sollte nicht immer nur Spaß machen. Also immer zu dass man immer motiviert ist und das Training immer Spaß macht, von dem so ein Gedanke, da darf man sich auf jeden Fall verabschieden. Lena: Ja, voll, auf jeden Fall. Paty: Und ich sehe es dann auch immer in so Momenten unbedingt als Training für meinen Körper, sondern auch für mein Mindset und für meinen Willen. Da trainierst du damit deine eigene Willenskraft und, so wie du es auch gesagt hast, gegen den Schweinehund. Und das ist auch was, woran auf jeden Fall man arbeiten kann und was wachsen darf. Lena: Ja. Ja, und was einem auch in anderen Bereichen voll gut hilft. Paty: Ich denke noch immer, du hast so Kinder auf die Welt gebracht, du hast eine Schwangerschaft durchgemacht, du hast solche Sachen durchgemacht, mental und körperlich, die teilweise so hart waren. Das schafft dir auch ein Training. Ob du müde bist, egal. Du bist stärker als du denkst. Lena: Ja. Ja, genau. Eigentlich schon, Als Mama hatten wir viel Geburt hinter sich. Das ist so crazy. Was soll ich sagen? Ich war ja mit Nova. Die war ja wirklich ein super anhängliches Baby. Ich konnte ihr auch keine Flasche geben. Die wollte nur gestillt werden, also keine Prieflasche, aber auch keine abgepumpte Milch. Das einfach gar nichts quasi. Das ist jetzt quasi für die Mamas, die halt sagen, mein Kind nimmt keine abgepumpte Milch oder nimmt die Flasche nicht und so. Ich kann nicht ins Gym gehen. Weil das kann man, weil man ist nicht so ewigkeiten weg. Also bei mir war es so, zum Beispiel wenn ich da war, dann Nova 24 7 gefühlt. Dann hat sie gefühlt 24 7. getrunken. an sich schafft ein Baby locker ein, zwei Stunden auch ohne Milch. Also es verhungert ja in dem Zeitraum nicht. Und wir haben es dann einfach so gemacht, dass ich ⁓ immer vorher gestillt habe. dass ich sie vorher immer gestillt habe, bevor ich losgegangen bin und das dann immer gut ausgereicht hat, dass ich gut ins Gym gehen kann. Und mir hat neulich eben auch eine geschrieben, sie kann nicht ins Gym gehen, weil ihr Kind schafft es nicht mal, wenn sie in einem anderen Raum ist und dort ihr Hometraining macht. Ja, auf jeden Fall hat sie gesagt, sie schafft es nicht mal ins Gym zu gehen, weil wenn sie nur im Nebenraum quasi Hometraining macht alleine, dann klappt das halt schon gar nicht. das hat bei mir auch 0,0 geklappt. Wenn ich im Nebenraum war, ich in der ersten Bibi, da konnte ich dann nie zu Hause trainieren. Weil wenn sie das gespürt, dass ich zu Hause bin, dass ich verfügbar bin und hat mich dann halt komplett eingefordert. Und wenn ich aber ins Gym gegangen bin, dann war das überhaupt kein Problem. Am Anfang mussten wir da auch unsere Gym Routine finden und so. Die ersten Einheiten waren auch nicht perfekt und auch mein Mann musste sich halt auch einfinden, was halt so seine Methoden sind, wie er sie halt einfach gut auch zur Ruhe bringen kann, ohne Brust und das muss man die Männer aber halt einfach ausprobieren lassen, was halt da funktioniert und was nicht. Da muss man sie auch einfach mal machen lassen. Aber das war für mich viel besser wirklich außer Haus zu sein, weil es einfach viel weniger Gemecker gab als daheim. Deswegen, auch wenn man sich irgendwie denkt, ja es klappt aber nicht so richtig, wenn ich Sport mache und mein Mann steht daneben und hat das Baby am Abend und will das Baby immer zu mir, das vielleicht vielleicht diese zu nahe Nähe oder diese Verfügbarkeit als Mama vielleicht auch manchmal schwierig ist und das dann ganz gut ist, außer Haus zu sein oder wenn man sich die Möglichkeit hat ins Stimm zu gehen, dass man wenigstens im Keller ist oder einfach nochmal so mehr Entfernung hat zum Kind, das man nicht merken muss. Paty: einfach den Papa mal mit dem Wagen rausschicken oder trage. Der kann mal eine Runde schwarz gehen. Also man darf sich das als Mama auch wirklich einfordern. Manche Männer brauchen da manchmal auch den Tritt in den Hintern, die denken da nicht so weit. Aber auch aus pädagogischer Sicht Lena: Ja, oder so. Genau. Ja. Ja. Paty: Natürlich sollte man nicht erwarten, dass der Mann das genauso macht, wie man selbst macht. wir müssen ja auch schauen, wie wir unser Kind beruhigt bekommen. Es ist auch nicht immer still. Wir sind auch teilweise in Situationen, die uns überfordern. Und da finden wir unseren Weg. Und das müssen die Papas auch lernen und dürfen auch. Und die werden auch nicht alles perfekt machen. Aber wenn sie von Anfang an mit eingezogen werden und man einfach abgibt ... Lena: Ja. Paty: dann darf man da auch ich mal, nicht verfügbar sein. Finde ich einfach super wichtig. Lena: Genau, die Männer ihr Ding finden lassen. Was eben manchmal auch das Ding ist, dass man sich als Frau das auch trauen muss. Weil ich weiß nämlich noch die ersten Sessions, die ich hatte. Ich habe so ein schlechtes Gewissen gehabt am Anfang, außer Haus zu gehen, weil ich mir dachte, was ist, wenn sie schreit und er kriegt sie nicht beruhigt und ich bin so in der Österreich und bin weg. Obwohl ich die einzige Person bin, die es beruhigt hat. Paty: Ja. Aber diese Mama-Gild-Ding, ich glaube, das geht nie weg. Also selbst jetzt mit meinen großen vier und sechs, manchmal werden die die meckern die auch manchmal, wenn ich dann gehen möchte, na, immer soll hier bleiben. Ich war den ganzen Tag da, ich hab die ganze Nacht mit denen verbracht, egal, Mama soll trotzdem da bleiben. Und dann fühle ich ich fühle mich trotzdem immer schlecht. Und ich glaube, das kriegen wir auch nicht weg. Lena: Ja. Ja, aber verfickt es nicht bei dir, sobald du dann im Auto sitzt. Bei mir ist es dann, dann nur so, weißt, so am Anfang vielleicht. Und dann sobald ich dann im Auto sitze und dann so meine Musik läuft und ich halt so wirklich unterwegs bin und weiß, jetzt bin ich ⁓ erstmal zwei Stunden nicht da, dann bin ich so richtig auch gedanklich. Kann ich da Gott sei Dank jetzt mittlerweile auch so abschalten. Ich bin dann auch so, ich denke dann auch gar nicht so viel daran. Ja. Paty: Und wenn man heimkommt ist dann ⁓ wieder alles gut. ich finde auch Kinder dürfen auch lernen, dass die Mama nicht immer verfügbar ist. Also das bringt es, dass die Mama 24-7 für die Kinder da ist. Also auch in die Zukunft gesehen. Aber dann auch selbst unzufrieden ist und irgendwie die Kinder spüren das ja und ich finde... Lena: Ja. Paty: Das ist völlig legitim, dass auch andere Bezugspersonen die Kinder betreuen dürfen. Eigentlich sagt man ja auch, ein Kind braucht ein ganzes Dwarf. Lena: Ja, also ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber bei mir ist es zum Beispiel so, dass wenn ich wenig Ausgleich bekomme, wenig Me-Time, also sagen wir jetzt auch Kind ist krank und so und ich kann dann auch nicht ins Gym gehen und so und werde noch mehr eingefordert und habe halt wirklich gar keine Me-Time, dann hast du Stress, dann musst du hier die Sachen alle hinkriegen und wenn ich halt einfach keinen Ausgleich finde und Sport ist für mich halt eigentlich so das Beste als Ausgleich, weil ich wirklich halt was ist, was... für meinen Mann total klar ist, dass ich da mehrmals die Woche außer Haus gehen kann und wirklich ganz alleine bin. Deswegen ist das eigentlich so die allerbeste Me-Time auch. Und wenn ich das halt nicht regelmäßig bekomme, dass ich halt auch Ausgleich finde und mal auch abschalten kann, dann bin ich halt viel zickiger, viel schneller genervt von Sachen und so das kriegt mein Mann ab. Es liegen aber auch meine Kinder halt ab, wenn ich halt diesen Ausgleich nicht habe. Und dann denke ich mir auch. Paty: Eine unausgepfliche... Lena: Ich brauche diese Zeiten, weil es ist für alle Beteiligten viel besser, weil ich bin eine ausgeglichene Person, aber wenn ich einfach gar keinen Ausgleich bekomme, dann bin ich es irgendwann nicht mehr. gefall mir dann selber nicht, wie ich in den Momenten bin, ich weiß aber ganz genau, was die direkte Lösung ist. Also wenn ich einfach ⁓ bin, schnippischer bin oder so was, dann liegt dann immer total auf der Hand, es herkommt. Gar keine Mieter, kein Ausgleich, gar nichts. Deswegen es für die Männern Vorteil. Paty: Ja. Lena: bessere Mutter für die Kinder und so. Das hat halt wirklich nur Vorteile. Für mich selber bin ich auch mit allem viel ausgeglichener. Ich brauch das schon. Paty: Vor allem ist es auch so, wir kompensieren ja super viel. Wir sind so viel im Außen, also mit Kindern. Wenn ihnen die Bedürfnisse war, dann Mama hier, Mama da. Dann Wutanfall hier, keine Ahnung, intervenieren hier, denken an tausend Sachen und ... drehen wir gefühlt durch und deswegen brauchen wir dann auch mal so ein Training, wir nur unseren Körper spüren, wo wir nur auf uns selbst fokussiert sind und nur für uns selbst verantwortlich sind und einfach mal abschalten können. Ich glaube, sobald eine Mama das spürt oder das merkt, was das Training mit ihr machen kann und das so ein Ausgleich für sie ist, braucht sie ja keine Motivation mehr und keine Disziplin. Dann läuft's, dann kommen die Gains umsonst, da kommt der Beatle. ⁓ Lena: Ja, voll. Aber es ist wirklich so. ist ja dann am Ende auch nicht nur die Optik, die einen dann so ins Training treibt, sondern wirklich Kopf runterbringen, Zeit für sich haben, mal nicht an irgendwas denken müssen, abschalten und dann ist ja auch ein geiler Nebeneffekt, wenn man dann so einen geilen Körper noch aufbaut nebenbei auch noch. Ist ja auch nochmal schön. Und natürlich ist es anstrengend, aber trotzdem, es ist halt total wichtig. Paty: vor allem das Gefühl danach. Man ist wie so bisschen gereinigt oder auch vom Kopf her irgendwie einmal wie durchgespült worden und dann ist man viel klarer und freut sich auf seine Kinder. Man freut sich ja sowieso, aber es ist nochmal anders und kann wieder mehr Emotionen regulieren und aushalten und so. Lena: Ja. Also was ich bei mir halt gemerkt habe, wenn ich zum Beispiel so gegen 18 Uhr ins Gym gehe, weil das hatte ich halt eben manchmal, dass ich es nicht nachmittags geschafft habe. Und das ist auch der Grund, warum ich, wenn ich so spät trainiere, lieber zu Hause trainiere. Und zwar ist bei uns, wie in jedem Gym, halt 18 Uhr Primetime. Und ich habe einfach gemerkt, wenn ich den ganzen Tag mit den Kindern bin, so gebraucht werde und ständig jemand was von mir will, ich bin halt voll überreizt und ich brauche das Training, ⁓ dann so wieder abzuschalten. Und ich habe dann richtig gemerkt, wie ich dann so gestresst war. weil im Gym so viele Leute rumgewuselt haben. waren schon wieder so viele Reize. Dann will sie zu einer Maschine gehen, dann ist sie besetzt und irgendwie so... Alles ist so durcheinander. kannst nicht den normalen Plan fahren. kannst nicht in Ruhe trainieren, weil irgendwie da alle gefühlt im Gym sind, was ja auch normal ist. 1 ist halt einfach normal das meiste los. Und dann bin ich da teilweise aus dem Gym rausgegangen und hatte halt nicht dieses Gefühl, von dem du halt vorhin gesprochen hast, dass man sagt, boah, das hat jetzt gut getan, sondern ich dachte mir so, ⁓ Gottes Willen, das war so anstrengend jetzt. Ich habe dieses Gefühl ja nicht mal. Und jetzt muss ich wieder zurück nach Hause fahren. Und neulich hatte ich das dann komplett durch. Paty: Wenn du noch wartest auf die ganzen Geräte. Lena: Überreizt, im Gym gewesen, Bude und dann bin ich zum Parkplatz gegangen und dann hat schon so eine Frau auf meinen Parkplatz gegeiert mit ihrem Auto. Ich setze mich rein und ich habe es wirklich einfach gebraucht fünf Minuten in Ruhe noch mal kurz auf mein Leben klarkommen bevor ich halt nach Hause fahre. Dann hat sie sich die ganze Zeit neben mich gestellt und wollte unbedingt meinen Parkplatz haben. Dann ist sie ausgestiegen aus ihrem Auto, hat sich zu meinem Fenster und mich die ganze Zeit angestarrt. Ja, wann fährst du jetzt weg? Du musst jetzt wegfahren, ich brauch jetzt einen Parkplatz. Dann hab gesagt, bitte gib mir noch ein bisschen. Nee, du musst jetzt wegfahren. Dann hat sie mich so penetriert und hat mich das noch aggressiver gemacht, weil ich mir dachte, ich krieg nie Ruhe. Ich dachte, ich kann mich jetzt wenigstens im Auto reinsetzen und kurz für 5 Minuten chillen und nicht mal das ist. Das war ein super anstrengender Tag, weil ich dann einfach so nach Hause gekommen bin, ohne diesen Effekt, ich mir halt gewünscht hatte. Deswegen mache ich es jetzt einfach in Zukunft nicht mehr, dass ich zu dieser Zeit fahre, sondern es ist halt ein Keller-Workout, was vom Trainingsreiz vielleicht mir nicht so taugt wie Gym, aber ist dann halt so. Hauptsache, ich kriege halt dieses Gefühl von, dass ich halt ein bisschen entspannen konnte, weißt du? Paty: Zum Glück ist es meinem Gymnast so voll, aber es war auch schon ein paar Mal, wo ich einfach noch mehr genervt werde, wenn er das besetzt. Aber es ist selten. Zum Glück. Lena: könnt ja gerne mal in die Kommentare reinschreiben, kann man ja auch bei Spotify oder wenn ihr es auf YouTube anschaut. Könnt ihr gerne reinschreiben, wie ihr das macht. Vielleicht wie viele Kinder ihr habt und wann ihr trainiert, ob ihr in der Früh trainiert oder am Abend. Würde mich auf jeden Fall total interessieren. Oder uns. Genau. Und wir beenden jetzt hier mal die Folge, weil heute ist komplettes Chaos. Ich dachte irgendwie es geht ein bisschen leichter mit Baby, aber der ist sehr unzufrieden und das ist dann glaube ich auch bisschen nervig im Hintergrund die ganze Zeit die Geräusche zu hören und für uns ein bisschen zum Reden, weil wir nicht so wirklich reden können. Genau. Aber das nächste Mal neuer Versuch. Dann schauen wir einfach wie es wird. Genau. Wir hoffen trotzdem, dass ihr was mitnehmen konntet. Folgt uns gerne auf Instagram. Paty: Ja. Lena: auf Spotify gerne den Podcast abonnieren und wenn es euch auch taugt, Podcast, dann freuen wir uns natürlich, wenn ihr einen Screenshot von der Folge zum Beispiel macht und in die Story reinhaut und uns markiert. Paty: Genau, sehr gerne. habe das auf jeden Fall gefreut, dass ihr zugehört habt. Und bis zum nächsten Mal. Tschüss! Lena: Bis zum nächsten Mal, ciao!