Latest / ROCKET SCIENCE | Gesundheit und Leistung – mit Doc Golo / ABNEHMEN & GEWICHTSVERLUST für ATHLETEN
Transcript
- 0:11SPEAKER_00: Willkommen zu Rocket Science, eurem Podcast für Gesundheit, Fitness und Leistung.
- 0:17SPEAKER_00: Mein Name ist Dr.
- 0:18SPEAKER_00: Golo Böcken.
- 0:19SPEAKER_00: Ich bin Arzt und Coach.
- 0:21SPEAKER_01: Und mein Name ist Dr.
- 0:22SPEAKER_01: Leon von Schaller.
- 0:23SPEAKER_01: Ich bin Ärztin und Wissenschaftlerin.
- 0:25SPEAKER_01: In diesem Podcast wollen wir euch die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse näherbringen und euch zeigen, dass die Verbesserung eurer Gesundheit und Leistung keine Raketenwissenschaft ist.
- 0:37SPEAKER_00: Moin Leo.
- 0:38SPEAKER_02: Moin Golo.
- 0:40SPEAKER_00: Heute sprechen wir über das Abnehmen.
- 0:44SPEAKER_00: Ein ehrlich gesagt ziemlich kompliziertes und komm und ja, nicht ganz einfaches Thema.
- 0:50SPEAKER_00: Und in Anbetracht der Zeit, weil wir schon 21.55 Uhr haben und wir beide super frisch sind, würde ich sagen, fangen wir möglichst schnell an zu starten.
- 1:00SPEAKER_01: Ja, dann, also wenn es ganz schnell gehen soll, dann können wir gleich mal sagen, ich habe kein Geheimrezept, du?
- 1:08SPEAKER_00: Nee, ich habe auch kein Geheimrezept.
- 1:10SPEAKER_00: Aber vielleicht sollten wir so anfangen, dass wir einmal so ein bisschen darüber sprechen.
- 1:16SPEAKER_00: Also es geht heute nicht grundsätzlich um die Frage, ist Abnehmen sinnvoll oder nicht sinnvoll?
- 1:21SPEAKER_00: Oder vielleicht widmen wir uns dem Ganzen auch ein bisschen.
- 1:24SPEAKER_00: Aber es geht eher so darum, vielleicht ein bisschen Tipps zu geben, was Dinge sind, die funktionieren können.
- 1:30SPEAKER_00: Und erstmal so darüber zu sprechen, was überhaupt so die physikalischen Mechanismen hinter dem Abnehmen sind.
- 1:39SPEAKER_00: Und Physik, da bist du doch die Expertin, oder?
- 1:42SPEAKER_01: Da bin ich die Oberexpertin und deswegen berichtige ich dich auch gleich, weil Abnehmen ist sicherlich nicht mein Spezialgebiet, weil ich glaube, das ist eher was Physiologisches.
- 1:55SPEAKER_00: Also hast du jetzt den Ball wieder zurückgeschmissen, oder wie?
- 1:58SPEAKER_05: Ja.
- 2:00SPEAKER_05: Wunderbar.
- 2:03SPEAKER_05: Okay, gut.
- 2:05SPEAKER_01: Nein, aber vielleicht, also vielleicht können wir ja so ein bisschen darüber reden, was, also welche Faktoren sozusagen im Rahmen eines, also wenn ich jetzt irgendwie, keine Ahnung, wir haben jetzt, ja, nee, wir haben jetzt Februar, sorry, wir haben Februar und wir gehen davon aus, dass irgendwann im Sommer wieder Wettkämpfe stattfinden sollen und wir wollen das auch.
- 2:29SPEAKER_01: Und für diese Wettkämpfe wollen wir unser Renngewicht haben.
- 2:32SPEAKER_01: Und was wir jetzt sozusagen in der Zeit zum einen mit unserem Körper durchmachen wollen, wenn wir dieses Renngewicht erreichen wollen, aber was auch sozusagen da vielleicht so psychisch noch mit reinspielt, an anderen Faktoren und was eigentlich Hunger ist, ich finde, das können wir eigentlich auch mal besprechen und ob man wirklich, um das Renngewicht zu erreichen, Hunger haben sollte.
- 3:01SPEAKER_01: Ich glaube, das sind so Sachen, da können wir heute vielleicht mal drüber sprechen.
- 3:05SPEAKER_00: Ja, bin ich auch.
- 3:06SPEAKER_00: Also ich würde es nicht nur auf Renngewicht beschränken, weil ich glaube schon, dass es auch Leute gibt, die unsere Podcasts hören, die vielleicht auch ein, zwei Kilo abnehmen wollen und ich bin auch.
- 3:17SPEAKER_00: Ja, oder ich bin auch manchmal in der Situation, dass ich vielleicht doch auch mal ein, zwei Kilo abnehmen will, auch nicht nur für Renngewicht, sondern auch so.
- 3:23SPEAKER_00: Und was ich halt meine, so mit physikalischen Grundprinzipien, ist eher, dass man halt einmal sagt, wie man überhaupt als Mensch abnimmt.
- 3:34SPEAKER_00: Weil da gibt es ja auch schon relativ viele Mythen drum und relativ viele Mechanismen, die irgendwie da besprochen werden.
- 3:41SPEAKER_00: Nur wenn man es, ich sag mal, ganz rein physikalisch betrachtet, ist es halt schon so, dass wir einerseits irgendwie was, was wir haben, wo wir verbrennen, was sich daraus zusammensetzt, dass irgendwie einerseits unser Grundumsatz ist, das heißt irgendwie, was unser Körper halt braucht, um anständig zu funktionieren an Energie am Tag.
- 4:01SPEAKER_00: Und dann kommt halt noch irgendwie unsere körperliche Aktivität dabei dabei drauf.
- 4:05SPEAKER_00: Das ist das halt irgendwie, was wir verbrennen.
- 4:08SPEAKER_00: Und demgegenüber sitzen halt die Kalorien, also das, was wir quasi an Energie zu uns führen.
- 4:18SPEAKER_00: Das heißt jetzt nicht, dass es, wo wir gleich noch drauf zu sprechen kommen, dass es jetzt sinnvoll ist, irgendwie jeden Tag Kalorien zu zählen und dass Diätform, wo man irgendwie sagt, jetzt isst du einfach immer nur die Hälfte, dass das irgendwie gut funktioniert, das heißt das nicht.
- 4:32SPEAKER_00: Aber es heißt irgendwie, dass man vom Grundprinzip her schon es zu einem Kaloriendefizit kommen muss, damit man halt irgendwie Gewicht verliert.
- 4:43SPEAKER_01: Genau, weil sozusagen praktisch das, was man dann nicht zuführt zum Verbrennen, dann aus Körpermasse gezogen wird.
- 4:52SPEAKER_01: Zum Beispiel idealerweise Fettmasse.
- 4:55SPEAKER_00: Genau, ja.
- 4:57SPEAKER_00: Und was irgendwie auch so ganz interessant ist und irgendwie ganz, finde ich, auch wichtig ist an der ganzen Sache, ist, dass irgendwie unser Grundumsatz ist ja irgendwie das, was wir einfach, was unser Körper irgendwie so verbrennen kann und der ist halt variabel.
- 5:12SPEAKER_00: Also es ist nicht immer gleich und es ist auch nicht am Tag immer gleich.
- 5:16SPEAKER_00: Also unabhängig auch von unserer körperlichen Aktivität, wie viel wir da verbrennen.
- 5:19SPEAKER_00: Aber dieser Grundumsatz richtet sich auch immer so ein bisschen danach, einerseits, was haben wir gegessen und andererseits, was sind noch irgendwie noch so externe Faktoren in unserem Leben, die gerade irgendwie eine Rolle spielen.
- 5:31SPEAKER_00: Also es ist nicht immer genau aufs Kalorie gleich.
- 5:35SPEAKER_01: Also dazu kann man ja auch ganz klar sagen, unser Gehirn ist ein absoluter Verbrenner.
- 5:42SPEAKER_01: Und wenn wir zum Beispiel viel geistige Arbeit am Tag verrichten und nicht so viel körperliche Arbeit, dann kann es sein, dass wir auch ziemlich viel Kalorien benutzen, obwohl unsere Uhr, was auch immer es dann sein mag, vielleicht sagt es, oh, du warst heute aber nicht so aktiv.
- 5:58SPEAKER_00: Das hat einer unserer Dozenten immer gesagt, oder?
- 6:00SPEAKER_00: Ich glaube, der Biodozent oder so meinte das immer.
- 6:03SPEAKER_01: Was für ein Biodozent?
- 6:05SPEAKER_00: Im Physikum war der irgendwie in kleinem Flottbeek, keine Ahnung.
- 6:10SPEAKER_00: Der hat immer, der meinte immer, dass es ja jetzt total gut wäre, dass wir jetzt diese Bioklausur schreiben, weil dann wir ja so viel Kalorien verbrennen würden.
- 6:20SPEAKER_01: Golo, wie oft hast du diese Bioklausur geschrieben?
- 6:24SPEAKER_00: Einmal.
- 6:27SPEAKER_00: Aber danke.
- 6:28SPEAKER_00: Danke, dass du es mir zugetraut hast.
- 6:32SPEAKER_00: Ich glaube, er hat es doch nochmal in der Fortbildung gesagt, in der Vorlesung gesagt.
- 6:36SPEAKER_00: Oh, man merkt definitiv schon die Uhrzeit, weil meine Sprache ist richtig gut gerade.
- 6:41SPEAKER_01: Gewählt.
- 6:45SPEAKER_01: Da kann ich mich tatsächlich nicht dran erinnern.
- 6:47SPEAKER_00: Ah, okay.
- 6:48SPEAKER_00: Aber was du halt sagst, ist schon irgendwie auch wichtig, dass man halt festhält, dass unser Gehirn ein krasser Energiegehirn.
- 6:59SPEAKER_00: Boah, heute krieg ich es auch richtig, ey.
- 7:01SPEAKER_00: Ganz ehrlich.
- 7:02unknown: Sorry.
- 7:03SPEAKER_00: Ja, schon okay.
- 7:04SPEAKER_00: Ich werde mich definitiv reforchieren.
- 7:08SPEAKER_00: Aber es ist schon wichtig zu sagen, dass unser Gehirn einfach irre viel Energie umsetzt.
- 7:20SPEAKER_00: Du hakst, Leo.
- 7:21SPEAKER_03: Oh, jetzt hakst du.
- 7:24SPEAKER_00: Hörst du mich noch?
- 7:26SPEAKER_00: Oder bist du noch immer beim Gehirn?
- 7:29unknown: Nein.
- 7:30SPEAKER_00: Gehirn.
- 7:32SPEAKER_00: Okay.
- 7:33SPEAKER_00: Naja, okay, man darf sowas auch schon mal falsch aussprechen, hoffentlich.
- 7:39SPEAKER_00: Also nochmal, Grundumsatz.
- 7:43SPEAKER_00: Gehirn.
- 7:48SPEAKER_01: Und dann noch der Sport, den man vielleicht macht oder nicht macht.
- 7:51SPEAKER_01: Oder auch der Gang zum Supermarkt oder jetzt aktuell zur Packstation.
- 7:56SPEAKER_00: Ja, aber das ist halt dann noch wieder körperliche Aktivität, das kommt halt obendrauf.
- 8:00SPEAKER_01: Genau, das kommt obendrauf.
- 8:02SPEAKER_00: Und was da irgendwie wichtig, oder was da halt irgendwie witzig ist, ist, dass viele sagen dann, dass wenn man halt viel Sport macht, dass man dünner isst als die allgemeinen Bevölkerung.
- 8:15SPEAKER_00: Ja, das stimmt auch.
- 8:17SPEAKER_00: Aber was sich auch in Studien zeigt, ist, dass wenn man nur Sport macht, es einen relativ geringen Effekt hat aufs Abnehmen.
- 8:27SPEAKER_01: Wie wenn man nur Sport macht und nichts mehr isst.
- 8:32SPEAKER_00: Nein, wenn du nur Sport machst, um abzunehmen, hat es einen relativ geringen Effekt auf das Abnehmen.
- 8:41SPEAKER_01: Ja, das stimmt.
- 8:43SPEAKER_01: Jetzt verstanden.
- 8:44SPEAKER_01: Jetzt habe ich es verstanden.
- 8:46SPEAKER_01: Sorry, ein bisschen langsam.
- 8:50SPEAKER_01: Okay, das kommt langsam durch dem Branche.
- 8:55SPEAKER_01: Ja, genau, das stimmt.
- 8:57SPEAKER_01: Also es ist ja es ist ja immer so der Hype, so, oder was heißt der Hype, aber es gibt ja eigentlich so ein bisschen so, naja, bei der Ernährung oder auch gerade bei diesen ganzen Abnehmgeschichten gibt es ja mehrere tausende Lager.
- 9:11SPEAKER_01: Aber ich würde sagen, ein großes Lager ist definitiv, das sagt, du kannst alles über die Ernährung machen und ein anderes großes Lager, es sagt, du kannst alles über den Sport machen.
- 9:21SPEAKER_01: Ich glaube, so einfach ist es nicht, ehrlich gesagt, weil sowohl Ernährung als auch Sport ziemlich viel auch mit unserem Stoffwechsel machen und wir auch wiederum für den Sport uns ernähren müssen und ja auch Hunger haben durch den Sport.
- 9:40SPEAKER_01: Deswegen glaube ich, dass es eigentlich, also ich glaube, den Studien sage ich mal so, dass es halt, wenn du eine Komponente davon wartest, du keinen Effekt hast, sondern es ist halt einfach vielschichtig.
- 9:53SPEAKER_00: Ja, aber ich würde schon sagen, dass man, glaube ich, einen größeren Effekt erreichen kann, mit seiner Ernährung abzunehmen, als über den Sport.
- 10:02SPEAKER_01: Ich glaube nicht, dass du es so sagen kannst, weil ich glaube, es ist ein ganz großer Anteil davon, von wo du kommst.
- 10:09SPEAKER_00: Ja.
- 10:10SPEAKER_00: Also was zumindest kurzfristig.
- 10:14SPEAKER_00: Langfristig gesehen kann, gebe ich dir schon recht, dass irgendwie dann Bewegung und Sport natürlich dann irgendwie dazu beitragen, ja.
- 10:25SPEAKER_01: Also für ein kurzfristiges Abnehmen mit der Ernährung habe ich ein super Geheimrezept.
- 10:30SPEAKER_01: Da habe ich tatsächlich eins.
- 10:31SPEAKER_01: Das hat eine Schulfreund von mir war Judoka und die haben ja relativ strikte Gewichtsklassen.
- 10:40SPEAKER_01: Und die war halt immer so direkt an der Grenze zwischen zwei Gewichtsklassen.
- 10:44SPEAKER_01: Und was die halt vor den Wettkämpfen gemacht hat, einen Tag vorher, die hat einfach den ganzen Tag lang Flips gegessen, Erdnussflips, weil die halt irgendwie krass viel Wasser aus dem Körper ziehen, weil die so salzig sind.
- 11:01SPEAKER_02: Und man hatte sie am nächsten Tag immer ihre richtige Gewichtsklasse.
- 11:09SPEAKER_00: Einmal in diesem Podcast will man irgendwie eine gute, kompetente Folge machen.
- 11:15SPEAKER_00: Und dann erzählt dir jemand was von Erdnusflips.
- 11:18SPEAKER_00: Ich meine.
- 11:24SPEAKER_00: Also Leute, vergesst einfach die letzten drei Minuten, die ihr einfach gehört habt zu Erdnusflips.
- 11:32SPEAKER_00: Und vielleicht bringen wir jetzt einfach auf.
- 12:16SPEAKER_02: Okay, jetzt bin ich wieder ernst.
- 12:20SPEAKER_02: Aber das, also, es ist eine witzige Story, aber es ist eine wahre.
- 12:29SPEAKER_03: Also unterstütze doch deine These, dass man mit Ernährung gut abnehmen kann.
- 12:35SPEAKER_00: Ja, stimmt, du hast recht.
- 12:39SPEAKER_01: Ja, aber warum glaubst du das, dass man nur durch die Änderung der Ernährung gut abnehmen kann?
- 12:45SPEAKER_00: Also ich glaube, dass dein Körper auf erhöhte körperliche Aktivität zum Beispiel seinen Grundumsatz probiert immer ein bisschen zu drosseln.
- 12:57SPEAKER_00: Da gibt es so zwei Studien, die das zeigen.
- 12:59SPEAKER_00: Und dass du quasi, wenn dein Körper halt merkt, okay, die körperliche Aktivität geht krass stark nach oben, dann entwickelst du halt auch ganz viele Prozesse, die dafür sorgen, dass du irgendwie deine Energie eigentlich auch wieder so gut reinkriegst.
- 13:14SPEAKER_01: Das stimmt, ja.
- 13:15SPEAKER_01: Da stimmt, da hatte ich gerade gar nicht dran gedacht.
- 13:18SPEAKER_01: Aber da ist ja wirklich so in, ich sag mal, wenn man dann sich die Extremform anguckt, so im Übertraining zum Beispiel, ist es ja eigentlich das Sinnbild eines verlangsamten Stoffwechsels mit einer unterfunktionellen Schilddrüse und absolutem Hormonchaos.
- 13:38SPEAKER_01: Und das ist ja sozusagen dann das, ich sag mal, das Endstadium.
- 13:42SPEAKER_00: Und auch zum Beispiel, ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber wenn man zum Beispiel ins Trainingslager fährt und halt richtig, richtig viel trainiert, dann behält man ja meistens sein Gewicht in dem Rahmen.
- 13:55SPEAKER_00: Zumindest meistens.
- 13:57SPEAKER_00: Oder es ändert sich minimal.
- 14:01SPEAKER_01: Das kann ich dir jetzt nicht so sagen, aber wahrscheinlich ist das so.
- 14:06SPEAKER_00: Ich weiß auch nicht.
- 14:08SPEAKER_00: Meistens habe ich das eigentlich festgestellt, dass es so ist.
- 14:10SPEAKER_00: Und deswegen, aber ich finde es halt gut, wie du es halt sagst, dass man eigentlich beide Sachen so ein bisschen beachten muss.
- 14:16SPEAKER_00: Also, ich meine, körperliche Aktivität ist, glaube ich, ultimativ wichtig, um langfristig halt seine ganze Körpermorphologie, also sein Körperaussehen, einfach zu verändern und vielleicht auch da zu verbessern.
- 14:28SPEAKER_00: Und da kann man halt, wenn man halt irgendwie an diesen beiden Achsen oder sogar an drei Achsen arbeitet, dann kann man halt eine Menge bewegen.
- 14:35SPEAKER_00: Weil jetzt kommen wir eigentlich so, wenn man jetzt irgendwie so diese dritte Sache anguckt und so psychologische Faktoren sich anguckt beim Abnehmen, das ist, glaube ich, was, was ganz häufig übersehen wird und was total wichtig ist an der ganzen Sache.
- 14:48SPEAKER_01: Ja, da sind wir wieder auf jeden Fall bei unserem anderen Lieblingsthema Schlaf.
- 14:54SPEAKER_00: Ja, unter anderem, ja.
- 14:57SPEAKER_00: Erzähl mal.
- 14:58SPEAKER_01: Naja, es ist halt, also ich weiß gar nicht, das haben wir sicherlich im Schlafpodcast auch besprochen, aber es ist halt so, dass wenn man nicht genügend schläft, sozusagen, ich sag mal, im Schnitt pro Nacht irgendwie ein, zwei Stunden kürzt, dass halt Stresshormone, besonders halt Cortisol, extrem, was heißt extrem, aber auf jeden Fall erhöht sind auf Dauer.
- 15:24SPEAKER_01: Und Cortisol ist halt eigentlich so das Hormon, was dann dafür sorgt, dass du auch immer versuchst, alle Energie, die du aufnimmst, in Depots umzuwandeln.
- 15:36SPEAKER_01: Weil der Körper halt denkt, okay, du hast jetzt irgendwie eine Stresssituation, du musst irgendwie viel leisten können, deswegen brauchst du auch viel Reserve.
- 15:45SPEAKER_01: Und das führt halt letztendlich zu Speicherung deines Essens in Form von viszeralem Fett, also Bauchfett größtenteils.
- 15:57SPEAKER_01: Und es gibt ja auch dieses Sprichwort wie ist es noch, das habe ich schon wieder vergessen.
- 16:07SPEAKER_01: Gut, aber ach doch, durch im Schlaf abnehmen.
- 16:10SPEAKER_01: So, das ist das Sprichwort.
- 16:12SPEAKER_01: Da muss man ehrlicherweise sagen, da ist schon auch ein bisschen was Wahres dran, weil wenn man halt genügend schläft, erleichtert es einem auf jeden Fall, das nicht zunehmen.
- 16:23SPEAKER_01: Weil man irgendwie sein Cortisol-Spiegel im Griff hat.
- 16:27SPEAKER_00: Ja, Cortisol ist schon echt ein ziemlich fieses Hormon, wenn man abnehmen möchte und man hat dauerhaft irgendwie Stresshormone in seinem Blut.
- 16:35SPEAKER_00: Also einerseits natürlich irgendwie, wenn man zu wenig schläft, andererseits aber, glaube ich, wenn man sich auch sehr stark stresst dabei mit dem Abnehmen.
- 16:43SPEAKER_00: Also das erlebe ich auch bei vielen Athleten, dass sie halt gerne abnehmen möchten und eben generell langfristig abnehmen und dann einfach merken, dass sie sich so bald dabei stressen und es dadurch halt einfach nicht wirklich funktioniert.
- 16:58SPEAKER_00: Weil was passiert, wenn man irgendwie zu viel Cortisol hat, unser Blutzuckerspiegel wird halt auch dauerhaft erhöht und das führt dann wiederum zu einer erhöhten Insulinausschüttung wieder und das macht es halt halt sehr, sehr schwierig mit dem Abnehmen, weil wir halt eigentlich in so einem Energiespeichermodus sind.
- 17:13SPEAKER_01: Genau, ja.
- 17:16SPEAKER_01: Und das muss nicht nur der Stress mit dem Abnehmen sein, es kann natürlich auch ganz anderer Stress sein.
- 17:20SPEAKER_00: Genau.
- 17:21SPEAKER_00: Ja.
- 17:22SPEAKER_00: Das stimmt, ja.
- 17:24SPEAKER_00: Da finde ich, merkt man auch immer so verschiedene Typen, wie Leute halt irgendwie darauf reagieren, auf so Stress.
- 17:30SPEAKER_00: Es gibt, glaube ich, halt so diesen einen Typ, der auf so eine Stressreaktion eher mit so einem Kampf reagiert und sage ich mal eher, probiert weniger dann vielleicht in der Zeit zu essen und probiert halt irgendwie sich so dagegen aufzubäumen.
- 17:44SPEAKER_00: Und dann gibt es, glaube ich, so diesen anderen Typ, der dann halt irgendwie, wenn man sehr viel Stress hat, halt das mit Essen kompensiert.
- 17:51SPEAKER_01: Ja, das ist echt.
- 17:53SPEAKER_01: Manche sagen ja auch, ja, wenn ich Stress habe, dann habe ich gar keinen Appetit, gar keinen Hunger.
- 17:57SPEAKER_01: Und bei anderen ist es genau andersrum.
- 18:00SPEAKER_00: Ja, genau.
- 18:01SPEAKER_01: Fiese Mischung.
- 18:02SPEAKER_00: Wozu tendierst du?
- 18:05SPEAKER_01: Ich verteniere definitiv dazu, dass wenn ich Stress habe, dass mehr esse.
- 18:09SPEAKER_00: Echt?
- 18:11SPEAKER_01: Voll.
- 18:12SPEAKER_01: Das ist echt so, also das war, glaube ich, schon immer so.
- 18:17SPEAKER_01: Also jetzt irgendwie, weiß ich nicht, in Lernphasen im Studium, aber auch jetzt bei der Arbeit, wenn ich Stress habe, dann esse ich definitiv mehr.
- 18:25SPEAKER_00: Witzig, weil ich bin echt so, dass ich dann weniger esse.
- 18:28SPEAKER_00: Ich esse dann fast gar nichts mehr.
- 18:30SPEAKER_01: Echt?
- 18:31SPEAKER_00: Ja.
- 18:32SPEAKER_01: Ne, wenn wir jetzt anders fragen.
- 18:33SPEAKER_00: Also ich esse dann so auch viel Mist, finde ich immer.
- 18:36SPEAKER_00: Also meine Essensqualität nimmt dann rapide ab, weil man sich irgendwie sich irgendwie damit nichts mehr richtig auseinandersetzt.
- 18:42SPEAKER_01: Bei mir auch.
- 18:42SPEAKER_01: Schade.
- 18:45SPEAKER_00: Aber so generell über den Tag finde ich, esse ich dann immer echt weniger.
- 18:50SPEAKER_00: Ja.
- 18:51SPEAKER_01: Ja, das ist eher bei mir so, wenn ich irgendwie, keine Ahnung, wenn ich Spaß an dem habe, was ich mache und irgendwie zufrieden bin, dann vergesse ich das eher.
- 19:00SPEAKER_01: Aber wenn ich Stress habe, nicht.
- 19:03SPEAKER_00: Okay, ja.
- 19:05SPEAKER_00: Ja, aber ich finde, das ist auch echt interessant, das und wichtig, das auch nochmal so hervorzuheben und solange auch darüber oder das einfach zu sagen, dass das ein ganz wichtiger Prozess ist, wenn man halt irgendwie abnehmen möchte, dass man sich dabei auf jeden Fall nicht stressen darf und auch wirklich auch genug zu schlafen.
- 19:22SPEAKER_01: Ja.
- 19:23SPEAKER_01: Und das andere ist natürlich dann auch noch so das, was der Hunger mit einem macht.
- 19:30SPEAKER_01: Dass einem das auch bewusst ist, glaube ich.
- 19:32SPEAKER_00: Ja.
- 19:34SPEAKER_00: Genau.
- 19:34SPEAKER_00: Also das ist halt auch noch das andere, ne?
- 19:36SPEAKER_00: Also erstens, dass irgendwie Hunger ist nicht nur an unsere Energieaufnahme gekoppelt.
- 19:45SPEAKER_00: Sondern es gibt irgendwie verschiedene Hormone, die dabei eine Rolle spielen.
- 19:49SPEAKER_00: Es gibt halt irgendwie so Hungerhormone, Acrillin oder auch Sättigungshormone, Leptin, die halt dabei irgendwie verschiedene Funktionen in unserem Körper erfüllen und das ist halt nicht nur an die Energieaufnahme gekoppelt, sondern auch, was wir essen und auch mit welcher Grundvoraussetzung, glaube ich, wir auch daran so, wie wir daran beginnen, also wie wir anfangen vielleicht.
- 20:16SPEAKER_01: Also ich glaube, gerade bei so diesen Hungerhormonen oder Sättigungshormonen ist, glaube ich, so der Grundauss ganz, ganz wichtig, dass man das nochmal sagt, weil Leute, die zum Beispiel sehr übergewichtig sind, relativ viel Fettmasse haben, die haben halt zum Beispiel relativ hohe Spiegel an Leptin, also an den Sättigungshormonen per se, aber sind halt einfach nicht mehr sensitiv dafür.
- 20:48SPEAKER_01: Und das geht einher mit auch hohen Insulinspiegeln.
- 20:51SPEAKER_01: Also die haben sozusagen sowohl das böse Insulin dauerhaft hoch als auch das hohe Leptin und reagieren auf beides nicht mehr so richtig doll, was halt dann an dem Ende so einen Teufelskreis gibt, weil die haben halt sozusagen kein Hungersignal, kein Sättigungssignal, das sie aufhören zu essen und haben gleichzeitig dann immer noch das Speicherhormon hoch, was halt sagt, ich muss jetzt mehr Energie einspeichern, weil ich irgendwie anscheinend sonst in ein Defizit komme.
- 21:25SPEAKER_01: Und gerade so Leute, die auch zum Beispiel versuchen, sehr strikt abzunehmen oder sehr, sehr viel Sport machen, die haben halt am Ende ja auch, wie wir schon besprochen haben, hormonelle Probleme.
- 21:38SPEAKER_01: Und tatsächlich ist es bei denen auch so, dass die irgendwann in ein Leptin-Defizit kommen.
- 21:44SPEAKER_01: Also bei denen ist es sozusagen genau anders.
- 21:47SPEAKER_01: Die haben gar nicht mehr, die haben nicht so wie die zu dicken, zu viel Leptin, sondern die haben einfach viel, viel zu wenig Leptin und sind sozusagen nie mehr gesättigt.
- 22:00SPEAKER_01: Und das ist halt auch, was das muss man erstmal verstehen.
- 22:03SPEAKER_01: Das heißt, wenn man sich irgendwie dauerhaft reguliert in seiner Essenszufuhr, dann macht das halt auch was mit seinem Körper und auch mit seinem Hunger und Sättigungsgefühl.
- 22:14SPEAKER_01: Und das ist halt auch echt böse für einen selber.
- 22:19SPEAKER_01: Weil am Ende ist es halt dann das Ziel, was man sich irgendwie gesteckt hat mit seinem Renngewicht oder was auch immer, wenn man das halt zu harsch angeht, einfach nicht zu erreichen, weil man sein Hormonehaushalt so krass durcheinander gebracht hat.
- 22:34SPEAKER_00: Ja, das finde ich auch irgendwie wichtig, das nochmal so zu sagen.
- 22:37SPEAKER_00: Und gerade so, also das ist halt echt blöd, wenn man, über Insulin haben wir ja schon viel so gesprochen, aber auch wenn man dann halt dauerhaft irgendwie zu hohe Leptin-Spiegel hat und das Hormon halt nicht mehr so richtig funktioniert, dann hat man halt einfach nicht mehr so dieses Hungergefühl.
- 22:55SPEAKER_00: Was du halt irgendwie, was du ja auch gerade schon so angesprochen hast.
- 22:58SPEAKER_00: Und ich glaube, es ist halt irgendwie, eigentlich das Wichtigste an der ganzen Sache ist, dass man das Ganze halt sehr graduell und langsam betrachtet.
- 23:08SPEAKER_00: Und ich glaube, es geht jetzt, also klar sind natürlich irgendwie auch die Leute, die irgendwie ihr Renngewicht erreichen wollen, was im Moment wahrscheinlich eh so relativ.
- 23:15SPEAKER_00: Ja, schauen wir mal.
- 23:17SPEAKER_00: Aber es gibt schon viele, die auch im Triathl unterwegs sind oder auch in anderen Ausdauersportarten oder auch generell, die einfach vielleicht auch am Ende von ihrer sportlichen Karriere einfach mal schnell 10, 15 Kilo zu viel entwickeln.
- 23:34SPEAKER_00: Und ich finde es schon auch dann wichtig, dass man einerseits darüber spricht, halt, worüber wir zuerst gesprochen haben, die Sache mit dem Stress, dass man sich halt dabei nicht stressen sollte und dann aber auch wie immer, dass man auf seine Hormone acht gibt.
- 23:47SPEAKER_00: Aber was halt auch.
- 23:49SPEAKER_00: Aber was halt auch passiert, ist, wenn man halt auch abnimmt, dann stellen sich halt auch mit unseren Hormonen auch bestimmte Dinge ein, auf die man sich vielleicht auch ein bisschen vorbereiten kann.
- 24:01SPEAKER_00: Also wenn man halt in Energiedefizit kommt, dann ist es auch zwangsläufig natürlich so, dass zum Beispiel Schilddrüsenhormone meistens ein bisschen runtergehen.
- 24:13SPEAKER_00: Auch die Thermoregulation meistens dadurch ein bisschen leidet und man meinem ist halt irgendwie so ein bisschen kühler.
- 24:19SPEAKER_00: Unsere Zelthaltung ist vielleicht auch nicht mehr ganz so schnell.
- 24:22SPEAKER_00: Und zum Beispiel unser Immunsystem leidet halt auch ein bisschen oder es ist einfach nicht mehr so gut.
- 24:28SPEAKER_00: Auf Stressoren regiert es nicht mehr so gut.
- 24:30SPEAKER_00: Und deswegen muss man sich in der Zeit halt, wo man irgendwie abnimmt, auch ein bisschen schützen.
- 24:36SPEAKER_01: Definitiv.
- 24:38SPEAKER_01: Und auch auf sich achten, weil ich finde halt, wenn man, also wenn man solche Anzeichen hat, dass man wirklich in eine Schilddrüsenunterfunktion kommt, dann würde ich definitiv sagen, dann hat man es übertrieben.
- 24:52SPEAKER_01: Weil das ist einfach nicht mehr gut, wenn du wirklich in einer Schilddrüsenunterfunktion bust.
- 24:57SPEAKER_00: Nee, das stimmt.
- 24:57SPEAKER_00: Das würde ich auch sagen.
- 24:58SPEAKER_00: Aber ich glaube, wenn man generell abnimmt, dann sind die Schilddrüsenhormone jetzt nicht mehr super, super hoch, sondern meistens sinken die halt irgendwie ein bisschen ab und das merkt man einfach, glaube ich, so generell in seinem Alltag.
- 25:12SPEAKER_00: Und einfach, ich glaube, darauf muss man sich einfach so ein bisschen vorbereiten, dass wenn man halt irgendwie länger vor sich abnehmen will, dass man sich nicht dauerhaft ultimativ leistungsfähig die ganze Zeit fühlt.
- 25:26SPEAKER_00: Das ist, glaube ich, schon noch Normal in der Zeit.
- 25:30SPEAKER_00: Das ist halt auch, es ist nicht so krass, wir haben ja auch über das Fasten geredet, aber so krass ist es, denke ich, nicht.
- 25:35SPEAKER_00: Und so krass sollte es auch nicht sein.
- 25:37SPEAKER_00: Aber es ist trotzdem schon so, dass man da halt irgendwie ein bisschen so drauf achtet, ja.
- 25:46SPEAKER_01: Was ich was ganz anderes, was ich neulich noch gelesen habe, ist zu deiner geliebten Ketogenen Diät, da haben tatsächlich auch ganz viele Schilddrüsenunterfunktionen.
- 25:57SPEAKER_01: Und also es tut mir leid, dass ich da jetzt nochmal reingleichen muss, aber ganz ehrlich, wenn dein, wenn durch deine Ernährungsform deine Schilddrüsenfunktion zu schlecht wird, dann kann das doch irgendwie nicht gut sein.
- 26:13SPEAKER_00: Ja, kann sein.
- 26:14SPEAKER_00: Aber war das dauerhaft oder war das nur kurzfristig?
- 26:17SPEAKER_01: So, dass die substituiert haben.
- 26:21SPEAKER_00: Ja, das ist schon blöd.
- 26:26SPEAKER_01: Und es ist ja bei der Tatusi ehrlich gesagt auch so, wenn die erstmal richtig an Funktion verloren hat, dann kommt die auch nicht unbedingt wieder, nur weil man sich auf einmal wieder anders ernährt.
- 26:42SPEAKER_00: Ja, vielleicht.
- 26:43SPEAKER_00: Also ich bin ja jetzt auch nicht der totale Freund von einer ketogenen Diät.
- 26:48SPEAKER_00: Also ich sehe das halt auch eher so als eine Interventionsform.
- 26:51SPEAKER_00: Aber ist natürlich jetzt auch was, was man in dem Thema auch mal besprechen kann.
- 26:57SPEAKER_00: Also ich meine, nur weil man sich ketogen ernährt, siehe ich, heißt das nicht, dass man dadurch abnimmt.
- 27:03SPEAKER_00: Man kann dadurch auch genauso gut zunehmen.
- 27:05SPEAKER_00: Und nur weil man sich vegan ernährt, heißt es auch nicht, dass man abnimmt.
- 27:09SPEAKER_00: Man kann da auch genauso gut zunehmen.
- 27:11SPEAKER_01: Ja, und nur weil man Intervall fast nachts oder nach 18 Uhr keine Kohlenhydrate mehr isst, kann es auch sein, dass man zunimmt.
- 27:17SPEAKER_01: Genau.
- 27:18SPEAKER_01: Also es ist halt, ich glaube, man muss halt wirklich so gucken, was ist für mich passend.
- 27:25SPEAKER_01: Und wenn ich sage, ich will jetzt ab 18 Uhr keine Kohlenhydrate mehr essen und dann fange ich um 17.30 Uhr an, nochmal fünf Stunden Brot zu essen, dann weiß man halt auch so, okay, das ist anscheinend nicht die richtige Art und Weise.
- 27:38SPEAKER_01: Ich glaube, da muss man auch ehrlich zu sich sein, um irgendwie so zu gucken, was für mich passt.
- 27:45SPEAKER_00: Aber was wären so deine praktischen Empfehlungen fürs Abnehmen?
- 27:51SPEAKER_03: Also Geheimtsetter auf den Erdnis.
- 27:56SPEAKER_02: Habe ich nicht.
- 28:00SPEAKER_00: Nee, aber so generell.
- 28:01SPEAKER_00: Also ich meine, wir haben ja irgendwie viel auch über gesunde Ernährung und sonst was gesprochen.
- 28:06SPEAKER_01: Also ich glaube, womit ich am besten fahre, ist halt so Sachen wie irgendwie mal versuchen, auf Süßigkeiten zu verzichten.
- 28:16SPEAKER_01: Auch wenn mir hier das groß angeprichst hat, dass man das am besten gar nicht essen soll, heißt es ja nicht, dass ich mich daran halte.
- 28:23SPEAKER_04: Ja, ich hoffe.
- 28:26SPEAKER_01: Deswegen, ich glaube, das ist so für mich das Einfachste, sowas mal wegzulassen.
- 28:36SPEAKER_01: Oder das Effektivste, sagen wir so.
- 28:39SPEAKER_01: Und ich glaube, was ich halt auch relativ gut umsetzbar finde, ist halt so dieses ganze Snacken wegzulassen.
- 28:47SPEAKER_01: Dass man halt wirklich sagt, ich habe jetzt irgendwie drei oder vier Hauptmahlzeiten am Tag und dazwischen versuche ich mal irgendwie nicht jedes Mal, wenn ich am Schreibtisch oder an der Küche vorbeigehe, nochmal in die Tüte mit Nüssen oder Keksen oder was auch immer zu greifen.
- 29:05SPEAKER_00: Ja, jetzt hast du mir beide meine beiden Punkte geklaut, muss ich sagen.
- 29:12SPEAKER_00: Toi.
- 29:13SPEAKER_00: Ich hatte das Thema so gut vorbereitet mit genau zwei Punkten und die sind jetzt wieder weg.
- 29:18SPEAKER_00: Nein.
- 29:19SPEAKER_00: Aber ich sehe es auch so.
- 29:20SPEAKER_00: Also bei mir ist auch so Punkt Nummer eins, irgendwie Zucker halt wegzulassen.
- 29:25SPEAKER_00: Und ich finde auch so, ja, diese super krassen, weißen Auszugsmehle probiere ich auch irgendwie in dem Step direkt wegzulassen.
- 29:35SPEAKER_01: Ja, ich muss sagen, von denen bin ich echt nicht so ein Megafreund, weil ich die einfach nicht so gut verdaue.
- 29:41SPEAKER_00: Ja.
- 29:42SPEAKER_01: Deswegen, das fällt mir jetzt ehrlich gesagt nicht so schwer.
- 29:46SPEAKER_00: Ja, mir eigentlich auch nicht.
- 29:47SPEAKER_00: Aber das ist halt so das, was ich meinen Coaches mitgebe.
- 29:52SPEAKER_01: Ja.
- 29:53SPEAKER_01: Aber kommen viele zu dir, die sagen, oh, ich möchte irgendwie abnehmen und hast einen Tipp?
- 29:59SPEAKER_00: Nicht direkt, aber indirekt klar.
- 30:04SPEAKER_00: Klar.
- 30:04SPEAKER_00: Ich meine, es ist ja auch ein Riesenthema, dass man natürlich irgendwie auch, also Leistungsfähigkeit sollte sich auch indirekt mit seinem Körper natürlich irgendwie auch so ein bisschen widerspiegeln.
- 30:17SPEAKER_00: Ist, glaube ich, zumindest auch so im Auge der Betrachter.
- 30:21SPEAKER_00: Und ich meine, du bist jetzt jemand, der sehr, sehr leistungsfähig ist und damit wahrscheinlich auch nie Probleme hatte, aber es gibt andere, die damit enorme Probleme haben und auch ihr ganzes Leben lang starke Probleme hatten.
- 30:34SPEAKER_00: Und für die ist es schon wichtig, dass man da natürlich auch irgendwie offen drüber spricht.
- 30:41SPEAKER_00: Und ja.
- 30:42SPEAKER_00: Aber das ist, und das zweite halt, was du, ja?
- 30:45SPEAKER_01: Nee, der werde erst, ich frage später.
- 30:48SPEAKER_00: Ja, nee, aber das zweite, was du gesagt hast, ist halt auch total, so ein totaler Essential.
- 30:54SPEAKER_00: Dass man halt wirklich gerade auch so nachts irgendwie zwölf Stunden darauf achtet, dass man halt irgendwie nichts ist, das finde ich schon wichtig.
- 31:01SPEAKER_00: Weil wir halt, darüber haben wir ja auch gesprochen, dass man halt einfach mal so eine so eine Phase hat, wo sein Körper einfach mal so zur Ruhe kommt mit allem und dann halt auch so eigentlich drei, ich meine als Sportler vielleicht vier Mahlzeiten am Tag.
- 31:15SPEAKER_01: Ja, mit dieser zwölf Stunden Pause in der Nacht, muss ich sagen, finde ich, ist es nicht nur für den Körper.
- 31:22SPEAKER_01: Also so, klar, also der Körper dankt es einem oder habe ich so zumindest das Gefühl, wenn ich irgendwie jetzt nicht abends um 23, 24 Uhr noch abend esse, dann wache ich schon am nächsten Morgen irgendwie frischer auf.
- 31:36SPEAKER_01: Also der Körper dankt es einem auf jeden Fall, finde ich.
- 31:39SPEAKER_01: Aber für mich ist es auch so eine psychologische Komponente, die ich irgendwie auch mal, wenn man das ein paar Mal macht, auch echt irgendwie ganz gut finde, weil man nimmt halt sein Essen irgendwie anders wahr, finde ich, wenn man auch mal darauf verzichtet, weil eigentlich ist es ja, man muss sagen, wir wohnen in Deutschland, wir haben immer Essen da.
- 32:02SPEAKER_01: Es ist immer verfügbar.
- 32:04SPEAKER_01: Ich könnte jetzt ausstehen und in die Küche gehen und irgendwie Benes Nudelteller aufessen.
- 32:10SPEAKER_01: Das ist halt, also es ist halt immer da und ich finde halt, wenn man mal drauf verzichtet, dann merkt man eigentlich besser, was man eigentlich so den ganzen Tag so auch immer, auch gerade dieses Snacken halt so zwischendurch halt macht.
- 32:26SPEAKER_01: Und das finde ich ist irgendwie auch gut, muss ich sagen.
- 32:31SPEAKER_00: Da habe ich einen Tipp für dich.
- 32:32SPEAKER_01: Erzähl.
- 32:33SPEAKER_00: Am besten baust du einfach jetzt mal direkt deine Küche um.
- 32:37SPEAKER_00: Und du reißt einfach mal alle Küchengeräte raus und du bringst den Kühlschrank runter an die Straße, weil dann hast du das Problem nicht mehr.
- 32:47SPEAKER_03: Ach so, deswegen baut ihr eure Küche um.
- 32:51SPEAKER_03: Jetzt verstehe ich.
- 32:53SPEAKER_03: Golo will einfach nur sein Renngewicht.
- 32:57SPEAKER_03: Verstehe.
- 32:58SPEAKER_01: Ja, aber weißt du was, dann erzähle ich dir das jetzt, wie wir das hier regeln.
- 33:03SPEAKER_01: Also unser zweiter Kühlschrank ist unser Balkon.
- 33:07SPEAKER_01: Da steht immer unsere Gemüsekiste.
- 33:09SPEAKER_01: Das heißt, Kühlschrank ist ersetzbar.
- 33:12SPEAKER_01: Und wir haben da so einen Campingkocher.
- 33:17SPEAKER_01: Also, selbst wenn unsere Küche jetzt nicht mehr geht, das einzige Problem wäre tatsächlich der Abwasch.
- 33:24SPEAKER_00: Ach so.
- 33:25SPEAKER_00: Okay.
- 33:26SPEAKER_01: Das mit dem Essen und fehlende Küche, das klappt nicht.
- 33:31SPEAKER_00: Ja, stimmt, vielleicht hast du recht.
- 33:34SPEAKER_00: Ein Kühlschrank ist schon viel wert.
- 33:36SPEAKER_00: Aber stell's doch aus, so eh kalt genug.
- 33:38SPEAKER_00: Ja, das reicht, stimmt.
- 33:39SPEAKER_00: Weil das ist dann zu kalt, glaube ich, wiederum.
- 33:42SPEAKER_01: Ja, das stimmt.
- 33:42SPEAKER_01: Also, ja, das ist gerade im Moment, könnte, also das kann ich ja auch sagen, gefrorene Orangen, das tut weh anzählen.
- 33:51SPEAKER_00: Auch nicht gut.
- 33:52SPEAKER_00: Nein, ich muss ja sogar zugeben, dass unser Kühlschrank sogar immer noch intakt ist.
- 33:56SPEAKER_02: Es steht nur im Türrahmen.
- 33:58SPEAKER_00: Ja, es steht noch nicht mehr da, weil er vorher stand.
- 34:04SPEAKER_00: Naja, okay.
- 34:05SPEAKER_00: Aber anderes Thema.
- 34:08SPEAKER_01: Ja, wenn du das vorher mal angefangen hast, meine Frage: Wie stehst denn du zu Kalorienzellen?
- 34:15SPEAKER_00: Ja, das ist ein super interessantes Thema.
- 34:18SPEAKER_00: Und ein super irgendwie auch, finde ich, wichtiges Thema, weil ich bin definitiv kein Freund davon, aber in gewissen Situationen kann das schon, glaube ich, helfen.
- 34:31SPEAKER_00: Also es gibt so, es gibt einfach Leute, die ein sehr, ja, besonderes Essverhalten haben, sag ich mal.
- 34:41SPEAKER_00: Und es gibt Leute, die auch vielleicht kein Bewusstsein haben für das, was sie irgendwie so konsumieren und aufnehmen.
- 34:47SPEAKER_00: Und für die kann es dann schon auch mal sinnvoll sein, sich auch mal irgendwie klarzumachen, was gewisse Lebensmittel vielleicht für eine Energiedichte haben.
- 34:55SPEAKER_00: Also ja, ich glaube, gerade wenn Leute irgendwie was verändern wollen, dann kann das halt sinnvoll sein.
- 35:01SPEAKER_00: Weil sie dann halt vielleicht irgendwie sagen, okay, pass auf, ich lass jetzt einfach abends, ja, ich lasse jetzt irgendwie abends den Tellernudeln weg und dann habe ich mir aber so eine schale Haselnüsse dahingestellt und hab die halt komplett aufgegessen.
- 35:16SPEAKER_00: Dann denkst du so, ja, cool, also Haselnüsse sind ja auch echt voll gut und voll gesund.
- 35:20SPEAKER_00: Aber wie viel war das denn?
- 35:22SPEAKER_00: Ja, ich weiß auch nicht, so eine Tüte halt.
- 35:24SPEAKER_00: Und dann war das natürlich irgendwie schon krass, einfach von der Energiedichte her, was halt dann sie sich quasi so konsumiert haben.
- 35:33SPEAKER_00: Und das ist einfach, glaube ich, um so ein gewisses Bewusstsein zu schaffen, kann das bei gewissen Leuten schon sinnvoll sein.
- 35:41SPEAKER_00: Shit.
- 35:45SPEAKER_00: War das dein Punkt, oder wie?
- 35:48SPEAKER_02: Nee, aber vielleicht sollte ich anfangen mit Kalorienzellen.
- 35:54SPEAKER_00: Ich glaube, du hast kein Problem damit, ehrlich gesagt.
- 35:56SPEAKER_01: Weiß nicht genau.
- 35:58SPEAKER_01: Also ich hab, also ich hab, ich habe das bislang kategorisch abgelehnt, wirklich kategorisch.
- 36:07SPEAKER_01: Ich hab, ich finde das irgendwie ganz halt immer komisch, wenn man alles messen muss.
- 36:14SPEAKER_01: Und deswegen gucke ich auch nirgendwo hinten drauf, was da an Kalorien draufsteht.
- 36:21SPEAKER_01: Aber das führt halt auch dazu, dass ich dann mit Bene in der Küche stehe und Leo, wo ist schon wieder die Erdnussbutter hin?
- 36:30SPEAKER_01: Und die gibt's nicht mehr?
- 36:35SPEAKER_01: Und dann sagt Bene, weißt du eigentlich, wie viele Kalorien da drin sind?
- 36:39SPEAKER_01: Also eigentlich genau das, was du sagst, dass es halt eine krasse Energiedichte halt manchmal hat, die einem gar nicht bewusst ist.
- 36:47SPEAKER_00: Ja, aber ich glaube, du brauchst wahrscheinlich diese Energiedichte dann auch.
- 36:51SPEAKER_01: Ja, nicht immer.
- 36:53SPEAKER_01: Sicherlich nicht immer.
- 36:57SPEAKER_00: Und kennst du die Geschichte mit der Ernährungsberatung vom Ukraine?
- 37:03SPEAKER_02: Nee, erzähl.
- 37:05SPEAKER_02: Nee, kenn ich nicht.
- 37:07SPEAKER_00: Also du erzählst damals immer der Dozent erzählt von der Energieberatung, das war irgendwie ganz witzig.
- 37:12SPEAKER_00: Und zwar war es so, dass die haben eine Energieberatung gemacht bei einem irgendwie zwölfjährigen Jungen und der wog, der Junge war irgendwie einen Meter, ich weiß nicht, ich glaube 55 Meter oder so und wog aber fast an die 100 Kilo.
- 37:28SPEAKER_00: Also war schon ein richtiger Propper.
- 37:30SPEAKER_00: Und irgendwie konnten die sich das nicht so richtig erklären, weil dann haben die halt ein Tagebuch geführt mit dem, was der halt so am Tag konsumiert und gut, es war halt irgendwie so morgens ein Kakao, dazu irgendwie Cornflakes, dann mittags ein Burger mit Pommes und abends halt irgendwie Pizza.
- 37:47SPEAKER_00: Und war jetzt auf jeden Fall nicht great oder sonst was, aber sie konnten sich nicht genau erklären, halt irgendwie, wie viel der einfach aufgenommen hat, woher dann einfach dieses Übergewicht gekommen ist.
- 37:59SPEAKER_00: Und dann sind die halt irgendwie noch mehr auf Spurensuche gegangen und haben halt irgendwie so die Eltern gefragt und meinen so, ja, können sich denn irgendwie, woher kann das denn kommen mit einfach diesem Übergewicht bei ihrem Sohn, weil so richtig erklären können wir uns das ehrlich gesagt nicht.
- 38:16SPEAKER_00: Und dann meinten die Eltern so, ja, wir können es auch nicht richtig erklären, aber vielleicht ist das der Kakao.
- 38:22SPEAKER_00: Und dann meinen die irgendwie beim UKE so, hä, aber der Kakao, weiß ich auch nicht, aber wie viel Kakaopulver jetzt man da irgendwie reinmacht oder wie groß ist denn der Kakao?
- 38:32SPEAKER_00: Und dann mein die Eltern so, ja, 500 Milliliter.
- 38:34SPEAKER_00: Und mach ich so, okay, ja.
- 38:36SPEAKER_00: Aber wie bereiten sie denn denn zu, den Kakao?
- 38:39SPEAKER_00: Ja, also wir nehmen halt ein Nutella-Glas, dann stellen wir das in die Mikrowelle, machen das eine Minute lang an und dann ist der Kakao halt fertig.
- 38:48SPEAKER_02: Nein! Doch.
- 38:52SPEAKER_00: Ja.
- 38:52SPEAKER_00: Das war halt echt schon so richtig geil.
- 38:56SPEAKER_00: Und dann hat er halt morgens irgendwie mit diesem Nutella-Glas, hat er irgendwie.
- 39:02SPEAKER_00: Strohhalm und richtig schön.
- 39:05SPEAKER_00: Boah, ist schon echt schon echt übel.
- 39:08SPEAKER_00: Und da hast du halt irgendwie dann.
- 39:10SPEAKER_00: Ja, da hast du eine Kalorien dann morgens schon aufgenommen, die du eigentlich so oft über den Tag verteilt.
- 39:15SPEAKER_00: Eigentlich so nehmen solltest.
- 39:17SPEAKER_00: Und einfach auch, wie viel Shit da drin ist, das darf man auch nicht vergessen.
- 39:21SPEAKER_03: Ja.
- 39:23SPEAKER_03: Wie viel Regenwälder?
- 39:26SPEAKER_00: Das Palmöl, meinst du?
- 39:28SPEAKER_03: Ja.
- 39:29SPEAKER_00: Ja.
- 39:30SPEAKER_00: Der Junge hat wahrscheinlich alleine drei Regenwälder abgeholzt.
- 39:35SPEAKER_03: Oh Mann, ey.
- 39:38SPEAKER_00: Das sind aber auch Erziehung, ne?
- 39:39SPEAKER_00: Das kommt dann auch wiederum da mit dazu.
- 39:42SPEAKER_00: Da muss man irgendwie auch so ein bisschen natürlich.
- 39:44SPEAKER_00: Ja, das darf man auch mal nicht vergessen.
- 39:46SPEAKER_00: Das ist auch definitiv ein gesellschaftliches Ding.
- 39:50SPEAKER_00: Also ein Ernährungsbewusstsein und das ganze Thema abnehmen hat auch eine starke soziokulturelle Dynastie.
- 39:57SPEAKER_01: Ja, das stimmt.
- 39:58SPEAKER_01: Das stimmt.
- 40:01SPEAKER_01: Ja, bei uns gab es morgens auf jeden Fall keinen Kakao aus der Mikrowelle.
- 40:05SPEAKER_01: Wir hatten einfach keine Mikrowelle.
- 40:10SPEAKER_00: Wir hatten eine Mikrowelle, aber es gab trotzdem keinen Kakao.
- 40:13SPEAKER_00: Aus der Mikrowelle.
- 40:15SPEAKER_00: Es gab keinen anderen Kakao.
- 40:18SPEAKER_00: Ja.
- 40:19SPEAKER_00: Nee, aber das sind, also ich finde, das sind auch schon, ja, das sind echt gute Sachen, die du gerade eben so gesagt hast.
- 40:26SPEAKER_00: Was ich aber auch immer so ein bisschen empfehle, jetzt so, wenn man Lebensmittel sich anguckt, ist, dass man was nimmt, was halt relativ Ballaststoff- und Vitalstoffreich ist.
- 40:40SPEAKER_00: Also dass man halt irgendwie zum Beispiel Gemüse in größeren Dosen konsumiert, weil das halt schon was ist, was.
- 40:48SPEAKER_01: Das ist halt einfach gesund.
- 40:50SPEAKER_00: Ja, und auch so ein Füllegefühl einfach, glaube ich, manchen Leuten gibt.
- 40:55SPEAKER_01: Ja, klar, ballaststoffreich ist auch definitiv was, was einem sozusagen ein Völlergefühl oder eine Sättigung länger anhalten lässt, weil einfach diese Ballaststoffe viel, viel länger brauchen, bis sie irgendwie unseren Magen-Darm-Trakt durchwandert haben und aufgespalten wurden und dann vielleicht noch irgendwie Quellen wie irgendwie Leinsamen oder Hier oder Schiersamen oder wie auch immer.
- 41:22SPEAKER_01: Das ist auf jeden Fall nicht zu unterschätzen, dass es auf jeden Fall länger satt hält.
- 41:29SPEAKER_00: Ja, total.
- 41:31SPEAKER_01: Und auch halt irgendwie auch so zum Beispiel, ja, was du eigentlich schon gesagt hast, so weißes Mehl durch Vollkorn zu ersetzen.
- 41:38SPEAKER_01: Da fängt es eigentlich schon an.
- 41:39SPEAKER_01: Da hat man auch schon gut Ballaststoffe an Bord.
- 41:43SPEAKER_00: Ja, und was machen Ballaststoff, warum sind Ballaststoffe so gut, irgendwie fürs Abnehmen?
- 41:50SPEAKER_01: Naja, zum einen, also man muss ja auch sagen, das haben wir da jetzt noch gar nicht drüber gesprochen, was halt auch einfach einen unterstützt, ist ein gutes Mikrobiom, also eine gute Zusammensetzung unserer Darmbakterien.
- 42:06SPEAKER_01: Und die werden halt durch Ballaststoffe gefüttert.
- 42:10SPEAKER_01: So, das muss man erstmal zur einen Seite zum einen sagen.
- 42:16SPEAKER_01: Und das ist praktisch die bakterielle Seite.
- 42:21SPEAKER_01: Und zum anderen ist es so, wenn ich jetzt zum Beispiel was sehr Ballaststoffreiches esse, was Phaseriges esse, dann durchwandert das halt letztendlich langsamer unseren Magen-Darm-Trakt.
- 42:36SPEAKER_01: Wir sind halt einfach länger, wir fühlen uns länger satt, weil dieser Dehnungsreiz, den wir vom Gastrointestinaltrakt bekommen, halt dann sowas wie zum Beispiel Leptin, Cholecystokinin, also sozusagen Sättigungshormone ausschütten lässt.
- 42:58SPEAKER_01: Und dann ist es halt nicht so, dass wir irgendwie nach unserer Scheibe Toastbrot sofort wieder Hunger haben, sondern es dauert halt einfach länger.
- 43:08SPEAKER_01: Das hilft natürlich auch, weil wenn ich jetzt keinen Hunger habe und irgendwie jetzt nicht gerade am Essen vorbeigehe, dann werde ich wahrscheinlich auch nicht jetzt das nächste Toastbrot essen.
- 43:20SPEAKER_00: Ja, das finde ich auch.
- 43:21SPEAKER_00: Das finde ich voll wichtig, den Punkt.
- 43:22SPEAKER_00: Und ich glaube, da kann auch jeder mal einen Versuch ruhig starten.
- 43:26SPEAKER_00: Man kann nämlich, was ich zum Beispiel krass immer bei mir feststelle, ist, wenn ich am Wochenende irgendwie zwei Brötchen esse, so normale Weißbrötchen und dann so den Tag normal durchlebe, dann habe ich spätestens um halb elf, elf wieder richtig, richtig Hunger.
- 43:43SPEAKER_00: Und auch so, dass ich unbedingt was essen muss.
- 43:46SPEAKER_00: Und wenn ich irgendwie normalerweise mein Haferflockenbrei esse, der die gleiche Energiedichte hat, der genau so eigentlich die gleiche Energiedichte hat, der Und auch die gleichen Kalorien, der hält mindestens nochmal 1,5, 2, 2,5, auch länger satt.
- 44:07SPEAKER_00: Oder du bist länger, hast länger so ein Völlegefühl.
- 44:10SPEAKER_00: Und du fällst auch nicht danach so in so ein Loch, was du halt schon irgendwie hast, wenn du, ja, halt gerade solche weißen Auszugsmehle halt konsumierst.
- 44:19SPEAKER_00: Total.
- 44:21SPEAKER_00: Und das ist, glaube ich, hat schon auch viel so mit Ballaststoffen zu tun.
- 44:24SPEAKER_00: Und das, auch Ballaststoffe haben ja auch einen krassen Einfluss auf dann wiederum unseren Blutzuckerspiegel, dass wenn wir halt irgendwie, selbst wenn wir mal irgendwie was Zuckerreiches oder sonst was konsumieren und wir nehmen das aber mit relativ viel Ballaststoffen auf, dann führt das auch dazu, dass unser Blutzucker langsamer nach oben steigt, als wenn wir halt das einfach so aufnehmen würden.
- 44:45SPEAKER_00: Und deswegen zum Beispiel sind ja auch alle trinkbaren Kohlenhydrate halt so schlecht.
- 44:54SPEAKER_00: Also zum Beispiel Cola, ja, die ganze Reihe von Sodas ist halt einfach richtig, richtig übel.
- 45:03SPEAKER_01: Ja, die gehen halt sofort ins Blut und dann hast du halt einfach deinen Mega-Insulin-Peak und dann wird halt alles in Fett eingelagert und am liebsten noch in die Leber.
- 45:13SPEAKER_01: Und das ist dann halt echt übel.
- 45:15SPEAKER_00: Ja, wie stehst du eigentlich zu Säften in dem Konsens?
- 45:20SPEAKER_01: Habe ich schon mal besprochen, glaube ich.
- 45:22SPEAKER_01: Ja, ich trinke sie einfach nicht so gerne.
- 45:26SPEAKER_01: Außer frisch gepressten O-Saft trinke ich wirklich richtig gerne.
- 45:30SPEAKER_01: Aber sonst nicht so.
- 45:34SPEAKER_01: Und sie sind halt einfach leider nicht so gesund.
- 45:37SPEAKER_01: Halt genau aus dem Grund, wenn wir halt irgendwie, weiß ich nicht, ich sage jetzt mal einen Apfelsaft haben, dann hat er halt einfach super viel schnelle Kohlenhydrate, die wir dann auch noch in einer leicht verfügbaren, flüssigen Form aufnehmen.
- 45:54SPEAKER_01: Das geht halt sofort ins Blut.
- 45:56SPEAKER_01: Dann halt ist unser Blutzucker sofort irgendwie sky-high.
- 45:59SPEAKER_01: Das heißt dann auch, die Blutpolizei wird aktiv und schüttet halt ultra viel Insulin aus.
- 46:06SPEAKER_01: Und dann ist halt dein Blutzucker ganz schnell in Fett umgewandelt.
- 46:12SPEAKER_01: Das ist halt einfach echt nicht so cool.
- 46:15SPEAKER_00: Aber das ist, glaube ich, was viele echt immer unterschätzen.
- 46:17SPEAKER_00: Also viele tricken, glaube ich, dann hier nochmal einen Saft und da einen Smoothie und da nochmal das.
- 46:24SPEAKER_00: Und das ist halt irgendwie gar nicht, also es hat einfach so immer noch total einen gesunden Touch, aber das wird halt einfach nicht von der Wissenschaft so unterstützt, muss man sagen.
- 46:34SPEAKER_01: Ja, also zum Beispiel auch Smoothies muss man auch sagen, das ist auch echt irgendwie, das ist krass, also Smoothies muss ich sagen, finde ich ganz lecker, wenn man die halt frisch zubereitet, finde ich es richtig lecker.
- 46:47SPEAKER_01: Aber es ist auch krass, was du da eigentlich dann morgens in dich reinkippst, wenn ich so überlege, ja, okay, dann hast du irgendwie eine Banane, einen Apfel, eine Birne, eine Möhre.
- 46:59SPEAKER_01: So, das pürierst du dir eben schnell und nimmst es irgendwie mit.
- 47:04SPEAKER_01: Ja, da wird man sonst irgendwie ganz schön lange dran knabbern, bis man so alles gegessen hat.
- 47:08SPEAKER_01: Und so schüttest du es dann halt irgendwie in fünf Minuten runter.
- 47:12SPEAKER_01: Das ist schon krass.
- 47:13SPEAKER_01: Aber wenn man sich das dann wirklich vor Augen führt und sagt, okay, dann tue ich aber jetzt noch irgendwie Leinsam rein oder irgendwas anderes Ballerschiffreiches, dann ist das schon nicht mehr wie ein normaler Saft, würde ich sagen.
- 47:29SPEAKER_00: Ja, finde ich auch, kann man so gut sagen.
- 47:33SPEAKER_00: Auf jeden Fall.
- 47:35SPEAKER_00: Ein anderes wichtiges Thema finde ich auch immer noch in dem Hinblick sind auch Proteine.
- 47:43SPEAKER_00: Weil das, ich weiß nicht, kennst du diese Proteinstudien?
- 47:47SPEAKER_01: Mit dass sozusagen Proteine sättigen und dass man irgendwie erst ab 20 Gramm pro, nee, doch, 20 Gramm war es eigentlich meistens die Grenze, ne?
- 47:57SPEAKER_01: Abhängig an oder aufhört, ein Sättigungs- oder ein Hungergefühl zu kriegen.
- 48:03SPEAKER_00: Genau, also dass du halt irgendwie, das waren irgendwie auch so Insektenforscher, die das ja irgendwie rausgefunden haben.
- 48:07SPEAKER_01: Ja, das ist irgendwie eine geile Geschichte.
- 48:09SPEAKER_01: Erzähl dir mal.
- 48:10SPEAKER_00: Ja, ich weiß nicht, ob ich sie das sogar ganz zusammenkriege, aber das ist auf jeden Fall so eine Studie gewesen, wo zwei australische Insektenforscher das erste Mal mit Menschen gearbeitet haben und die haben die auf so ein Schloss gekarrt und haben einerseits so eine High Carb und andererseits so eine High-Fat-Gruppe gemacht.
- 48:28SPEAKER_00: Und das haben die denen gesagt, dass sie sowas machen, so zwei Gruppen und sie wollen damit halt feststellen, was halt besser funktioniert.
- 48:36SPEAKER_00: Was die aber in Wirklichkeit gemacht haben, ist, sie haben in der, sie haben dann noch mal, sie haben irgendwie so eine Crossover-Studie gemacht und haben die zuerst durften sie alles essen, was sie wollten, aber eben entweder High Carb oder High Fat.
- 48:49SPEAKER_00: Also hatten halt so einen Ausfalltisch und eigentlich waren immer alle, beide Gruppen waren super zufrieden.
- 48:55SPEAKER_00: Und danach haben sie eine Crossover-Studie gemacht, wo sie die eine Gruppe auf die andere Gruppe gesetzt haben, aber sie haben noch den Proteinanteil dramatisch reduziert.
- 49:04SPEAKER_00: Und nur noch irgendwie auf, ich glaube, 0,8 Gramm pro Kilogramm.
- 49:09SPEAKER_00: Und dann waren beide Gruppen total unzufrieden.
- 49:12SPEAKER_00: Und alle haben immer noch viel, viel, viel, viel mehr gegessen als normalerweise.
- 49:17SPEAKER_00: Um halt total überfressen, also kolossal überfressen.
- 49:23SPEAKER_00: Und daraufhin sind auch noch zwei, drei andere Studien gelaufen und die haben halt gezeigt, dass du einen gewissen Proteinanteil brauchst, um halt ein Sättigungsgefühl zu erreichen.
- 49:34SPEAKER_00: Und das finde ich schon super interessant.
- 49:36SPEAKER_01: Das ist echt interessant.
- 49:38SPEAKER_01: Ich glaube aber auch, also daraus ist ja auch so ein bisschen so dieses High Protein, High Protein entstanden, dass das irgendwie so die auch so Abnehmstrategie ist.
- 49:53SPEAKER_01: Aber ich muss sagen, das ist auch nicht alles.
- 49:55SPEAKER_01: Also klar, man muss ein Protein essen, aber nur weil ich jetzt irgendwie fünf Gramm 5 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht esse, heißt das nicht, dass ich früher satt bin als nach drei.
- 50:10SPEAKER_01: Und das heißt auch nicht, dass ich schneller abnehme.
- 50:12SPEAKER_01: Aber das finde ich, wird so ein bisschen suggeriert.
- 50:14SPEAKER_01: Und das ist halt Quatsch.
- 50:16SPEAKER_01: Das ist quasi, das stimmt.
- 50:18SPEAKER_01: Und es gibt auch genügend Studien, die halt irgendwie zeigen, nur weil ich jetzt ultra viel Protein esse, habe ich keinen Leistungsbenefit oder habe einen größeren Hypertrophie-Benefit im Bodybuilding-Bereich.
- 50:30SPEAKER_01: Das ist irgendwie echt so ein bisschen missinterpretiert von der, ich weiß nicht, ob ich jetzt sagen soll, Medien- oder Fitnessbranche oder wie auch immer.
- 50:38SPEAKER_01: Und das nervt mich so ein bisschen.
- 50:40SPEAKER_00: Ja, kann ich verstehen.
- 50:41SPEAKER_00: Aber jetzt nochmal, um das irgendwie so abzuholen, ich glaube, also man kann irgendwie schon sagen, dass, sage ich mal, 1,2 bis 1,5 Gramm pro Kilogramm ist schon irgendwie ein ganz guter Wert.
- 50:53SPEAKER_00: Und wenn man auch jetzt Sportler ist, kann man auch ein bisschen höher gehen bis 2,0.
- 50:57SPEAKER_00: Was du jetzt gerade gesagt hast, ist halt die andere Seite der Medaille.
- 51:00SPEAKER_01: Ja, das stimmt.
- 51:02SPEAKER_01: Da muss ich dir auf jeden Fall auch recht geben.
- 51:03SPEAKER_01: Also klar, ich finde ehrlich gesagt auch 2 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht ist sicherlich absolut vertretbar und auch, also nicht das, ja, jetzt muss ich selber lügen, ich weiß gar nicht, was ich so an Protein pro Tag esse.
- 51:21SPEAKER_01: Aber würde ich jetzt sagen, ist absolut in Ordnung und auch sicherlich nicht schädlich, um irgendwie jetzt länger satt zu sein oder was auch immer.
- 51:31SPEAKER_01: Aber da ist einfach nicht je mehr, je besser das Mann.
- 51:37SPEAKER_00: Nee, Veganer müssen ja auch mal so ein bisschen drauf aufpassen, weil die haben ja so ein minderwertiges Protein.
- 51:42SPEAKER_01: Oh Mann! Also um das nochmal klarzustellen, die essen kein minderwertiges Protein und ich glaube auch, dass man sich als Sportler vegan ernähren kann.
- 51:51SPEAKER_01: Aber man muss halt echt aufpassen.
- 51:54SPEAKER_01: So.
- 51:56SPEAKER_00: Also wenn ihr jetzt über den Witz nicht lachen könntet, dann müsst ihr die letzte Folge hören, auf jeden Fall.
- 52:03SPEAKER_00: Welche Aminosaura fehlt nochmal?
- 52:06SPEAKER_02: Leuzen.
- 52:07SPEAKER_00: Leuzen, ne?
- 52:09SPEAKER_00: Das ist aber auch der wichtigste M-Tor-Aktivator, muss ich nochmal so nachzwischen bunken.
- 52:14SPEAKER_00: Nein, aber okay.
- 52:17SPEAKER_03: Ich glaube, alle, die das hier hören, die haben bestimmt die MTO-Google-Klickrate definitiv nach oben getragen, nach oben gepusht.
- 52:27SPEAKER_00: Ja, ich habe auch eine Seite angemeldet: www.mtor.de.
- 52:30SPEAKER_00: Komm mal direkt zu meiner Coaching-Seite.
- 52:34SPEAKER_00: Schleichwerb.
- 52:37SPEAKER_03: Ich wollte gerade sagen, du hast mich schon einen Wikipedia-Eintrag gemacht, aber den gibt es garantiert E.
- 52:42SPEAKER_00: Den gibt es garantiert E, ja, das stimmt.
- 52:47SPEAKER_00: Okay.
- 52:48SPEAKER_00: Aber trotzdem, ja, genau.
- 52:51SPEAKER_00: Protein fand ich noch irgendwie wichtig, das auch nochmal so zu sagen.
- 52:54SPEAKER_01: Ja, und weißt du, was ich auch wichtig finde zu sagen, diese ganzen Diät-Naumsmittel wie Diet Coke, forget it, das ist die eine Sache, sozusagen Kohlenhydrate, Zucker, was auch immer, durch irgendwie Süßstoffe zu ersetzen, ist absoluter Mist zum Abnehmen, meiner Meinung nach.
- 53:20SPEAKER_01: Und das andere, irgendwie fettarme, arme Milch und irgendwie Margarine statt Butter ist genauso ein großes Dilemma.
- 53:31SPEAKER_00: Genau, also das finde ich auch jetzt super wichtig, den Punkt, dass wir das nochmal aufgreifen, dass irgendwie, also das Wichtigste an unserer Ernährung ist ja irgendwie, dass wir Lebensmittel konsumieren und halt nicht irgendwie Frankenstein-Produkte.
- 53:43SPEAKER_00: Und es wird definitiv einfacher für einen fallen, wenn man halt irgendwie Lebensmittel konsumiert, auch abzunehmen und auch irgendwie den Körper zu erreichen, den man halt auch irgendwie dabei erreichen will.
- 53:53SPEAKER_00: Und dabei, vielleicht kommen wir jetzt auch so ein bisschen in das Problem halt mit dem ganzen Abnehmen.
- 53:58SPEAKER_00: Weil letztlich, wenn man abnimmt, das heißt ja nur, dass man irgendwie Gewicht verliert.
- 54:02SPEAKER_00: Das sagt aber nichts darüber aus, wie viel Muskel man hat, das sagt nichts darüber aus, wie leistungsfähiger man ist und das sagt auch nichts darüber aus, irgendwie, ja, wie gut sein ganzer Körper funktioniert.
- 54:13SPEAKER_01: Ja, wie gesund ich bin.
- 54:15SPEAKER_00: Genau.
- 54:16SPEAKER_00: Es gibt auch, da gibt es ja auch irgendwie so Studien, dass man halt sagt, was ist besser?
- 54:21SPEAKER_00: Es ist irgendwie besser, wenn du vielleicht ein bisschen übergewichtig bist, aber du bist irgendwie fit.
- 54:27SPEAKER_00: Oder ist es besser, wenn du irgendwie dünn bist, aber du bist halt irgendwie nicht fit?
- 54:31SPEAKER_00: Und da kann man ganz klar sagen, dass wenn du halt ein bisschen übergewichtig bist und du bist aber fit, dann ist das deutlich gesünder, als wenn du halt nur auf diese Kilos schaust.
- 54:40SPEAKER_01: Ja, und da muss man ja auch sagen, dass irgendwie zum Beispiel der BMI so ein bisschen irreführen kann, wenn man halt irgendwie relativ muskulös ist.
- 54:49SPEAKER_01: Dann ist man laut BMI vielleicht sogar übergewichtig, aber es ist halt Quatsch, wenn man einfach super wenig Fettmasse hat.
- 54:56SPEAKER_01: Und das ist ja auch nicht.
- 54:58SPEAKER_00: Ich bin auch immer genau an dieser Grenze.
- 55:00SPEAKER_00: Also ich habe meistens auch so ein BMI so von 24 bis 25 und das bist du halt super schnell.
- 55:06SPEAKER_03: Bodybuilder.
- 55:10SPEAKER_00: Definitiv.
- 55:11SPEAKER_00: Nein, da bist du ja super schnell.
- 55:12SPEAKER_00: Da bist du ja schon irgendwie, wenn du 1 zu 1, also wenn du ungefähr, ich bin irgendwie 1,83 groß und ich wieg in meiner Off-Season so 83 Kilo, dann bist du halt genau an der Grenze eigentlich.
- 55:26SPEAKER_01: Ja, und ich würde sagen, du bist relativ gesund und fit.
- 55:31SPEAKER_01: Also jetzt nicht.
- 55:33SPEAKER_00: Mal mehr, mal weniger.
- 55:39SPEAKER_01: Aber ja, klar, und wenn man es halt übertreibt und irgendwie eher so am unteren Ende hängt und dann aber irgendwie Probleme hat, seinen Einkauf nach Hause zu tragen, weil man irgendwie zu kraftlos ist, das ist sicherlich nicht gut.
- 55:55SPEAKER_00: Nee, genau.
- 55:56SPEAKER_00: Finde ich auch.
- 55:57SPEAKER_00: Also ich finde, dieses ganze Thema ist halt auch echt was, was sehr wichtig ist und worüber man irgendwie auch sprechen muss.
- 56:04SPEAKER_00: Und deswegen machen wir ja auch das ganze Thema, aber es wird halt auch gerade so im Triathlon-Bereich auch häufig überbewertet.
- 56:11SPEAKER_00: Und viele verringern halt irgendwie auch ihre Energie, gerade stark vor Wettkämpfen und das hat meistens einen ziemlich schlechten Effekt auf die ganze Wettkampf-Performance.
- 56:23SPEAKER_00: Weil das ist auch das, was wir eben ja auch besprochen haben, dass wenn man halt abnimmt, ist es einfach ein Zustand, wo man schon auf seinem Körper eine gewisse Schwäche irgendwie auch zufügt.
- 56:31SPEAKER_00: Das ist also so kurzfristig.
- 56:33SPEAKER_00: Und das kann auch in Ordnung sein, aber wo das auf jeden Fall nicht in Ordnung ist, ist halt kurz vor Wettkämpfen, aber kurz bevor man Höchstleistung erreichen will.
- 56:41SPEAKER_00: Oder auch wenn man vielleicht eine Klausur oder sonst was schreibt, das ist dann alles nicht irgendwie passend in dem Moment.
- 56:47SPEAKER_01: Überhaupt nicht, überhaupt nicht.
- 56:49SPEAKER_01: Und aber auch, muss man sagen, auch langfristig nicht.
- 56:52SPEAKER_01: Ich meine, Red Ass sollte irgendwie langsam vielen oder allen Begriff sein.
- 56:58SPEAKER_01: Das ist halt einfach das Problem, wenn du immer so ein bisschen zu wenig Energie zuführst und dann Sport machst, dass du einfach deinen Körper, dass du einfach Raubbau mit deinem Körper betreibst.
- 57:12SPEAKER_01: Dass du einfach durch diesen, es heißt ja relatives Energiedefizit.
- 57:18SPEAKER_01: Du hast theoretisch irgendwie einen bestimmten Grundumsatz, den du auch isst, aber dann machst du halt Sport und kommst dadurch einfach in dein Defizit und fühlst das nicht wieder aus und dann hast du halt einfach langfristig echt Probleme.
- 57:33SPEAKER_01: Und dann hörst du so Geschichten wie irgendwie, oh ja, jetzt hatte ich schon wieder ein Ermüdungsbruch, ich weiß gar nicht warum, ich habe die gerade vom letzten erst erholt.
- 57:41SPEAKER_01: Ja, komisch.
- 57:43SPEAKER_01: Und muss man echt halt hörig werden.
- 57:47SPEAKER_00: Ja, total.
- 57:48SPEAKER_00: Und auch hormonell, ne?
- 57:50SPEAKER_00: Das ist ja, macht ja ganz viele Sachen, die dann irgendwie einfach so komplett runtergehen.
- 57:53SPEAKER_00: Und ja, das ist, finde ich, genau, das ist halt irgendwie dann, was wir halt häufig irgendwie sehen mit Athleten, ne?
- 58:02SPEAKER_00: Und auch so gerade, wenn man sich halt Wettkämpfe anguckt.
- 58:05SPEAKER_00: Also beim Iron Man Hawaii, das ist irgendwie so das Klassikerbeispiel, wo du halt so viele siehst, die wirklich einfach zu wenig auf den Rippen haben.
- 58:14SPEAKER_00: Wo du einfach denkst, so, okay, ja, du wirst aber nicht am Wettkampf jetzt performen.
- 58:19SPEAKER_00: Weil du dann einfach in dem Bereich bist, wo du dann halt in so ein relatives Energiedefizit in so einem Bereich bist und das ist dann auch nicht mehr nicht mehr irgendwie leistungsfähig.
- 58:30SPEAKER_00: Und ich finde, da gibt es halt auch irgendwie immer ganz klare Untergrenzen.
- 58:33SPEAKER_00: Und nur weil jetzt jemand 5% Körperfett hat, anstatt irgendwie von 8 oder 9 oder 10, heißt das nicht, dass der leistungsfähiger ist.
- 58:43SPEAKER_00: Ganz im Gegenteil.
- 58:45SPEAKER_00: Das kann halt auch gut sein, dass er dadurch auch weniger leistungsfähig ist.
- 58:49SPEAKER_01: Ich glaube auch ehrlich gesagt, dass das.
- 58:53SPEAKER_01: Ich weiß nicht, vielleicht ist es auch einfach so, dass ich jetzt da mehr Social Media Kanäle benutze oder so, aber ich habe das Gefühl, es wird irgendwie immer schlimmer, dass so diese Ausdauerbereiche, Triathlon, aber auch echt so Marathonläuf und so, dass die Leute immer dünner werden.
- 59:10SPEAKER_01: Das finde ich schon krass.
- 59:12SPEAKER_01: Und ich glaube, dass da viele wirklich den Bogen überspannen.
- 59:16SPEAKER_01: Und ich glaube auch so, da muss man sich auch fragen, was ist noch, was ist noch normal und was ist jetzt schon echt irgendwie too much.
- 59:25SPEAKER_01: Und wie genau achte ich wirklich auf das, was ich esse?
- 59:31SPEAKER_01: Ist das vielleicht schon irgendwo zwanghaft und ist das alles noch so gesund?
- 59:35SPEAKER_01: Ich glaube, da müssen sich echt, also muss ich, glaube ich, so auf lange Sicht so ein bisschen was ändern.
- 59:41SPEAKER_01: Hab ich zumindest das Gefühl.
- 59:44SPEAKER_00: Ja, kann gut sein.
- 59:46SPEAKER_00: Ist ja auch, also im Marathonbereich finde ich es auch immer ganz extrem.
- 59:51SPEAKER_00: Ich meine, ich glaube, die müssen einfach wahrscheinlich auch noch ein bisschen leichter sein.
- 59:55SPEAKER_00: Aber.
- 59:56SPEAKER_01: Ja, aber so viel, also klar, das, jetzt sprechen wir doch über Leistung, aber also klar, das, was du nicht mitschleppen musst beim Laufen, das hilft dir.
- 1:00:04SPEAKER_01: Aber wenn es halt irgendwann so wenig ist, dass du einfach gar keine Energie mehr aufbringen kannst, dann hilft es dir einfach auch nicht mehr, wenn du das Kilo weniger wiegst.
- 1:00:13SPEAKER_00: Ja, klar.
- 1:00:14SPEAKER_00: Das ist auf jeden Fall immer so eine Gratwanderung.
- 1:00:17SPEAKER_00: Und da kann ich dir auch, zum Beispiel bei mir war es auch immer so, dass ich, ich habe halt immer mein Renngewicht, sag ich mal so, erreicht.
- 1:00:26SPEAKER_00: Und das waren, früher waren das immer 76 Kilo.
- 1:00:30SPEAKER_00: Und das ist jetzt irgendwie 6 Kilo weniger, als ich jetzt wiege.
- 1:00:35SPEAKER_00: Und ich glaube, vor drei, vier Jahren habe ich es aber halt irgendwie zu schwer eigentlich für mein Renngewicht oder für das, was ich eigentlich so erreichen wollte mit 76 Kilo.
- 1:00:45SPEAKER_00: Und da wog ich dann das erste Mal so 78, 79.
- 1:00:49SPEAKER_00: Und ich habe viel besser performt als irgendwie das Jahr davor, wo ich immer 76 gewogen habe.
- 1:00:55SPEAKER_00: Und gerade im Laufen war ich besser, was ich irgendwie schon krass fand.
- 1:00:59SPEAKER_00: Und dann von da aus habe ich dann auch gesagt, okay, mein Renngewicht ist nicht 76 Kilo, mein Renngewicht ist 78 Kilo.
- 1:01:06SPEAKER_00: Und Chris McCormack zum Beispiel hat auch so eine Geschichte, wo er auch sagt, dass er auch immer dramatisch runtergehungert hat, irgendwie auf 78 Kilo und er wog eigentlich immer 82.
- 1:01:16SPEAKER_00: Und dann hat er auch ein Jahr oder zwei Jahre hat er einfach auch gesagt, nee, ich erhöhe das einfach mal und war dadurch auch leistungsfähiger.
- 1:01:25SPEAKER_00: Und ich glaube, dass man, also wenn wir jetzt auf das Thema Renngewicht zu sprechen kommen, dass man da wirklich immer genau gucken muss, was ist denn wirklich das Gewicht, wo ich am besten performe.
- 1:01:35SPEAKER_00: Jetzt kommen wir wieder über die auf die Athleten zu sprechen.
- 1:01:40SPEAKER_01: Wo ich am besten performe, aber wo ich auch zufrieden bin.
- 1:01:44SPEAKER_01: Also da, wo mir das jetzt irgendwie so in letzter Zeit so doll aufgefallen ist, eigentlich wollte ich keinen Namen nennen, aber Brand Jurgensen ist ja irgendwie lange Triathletin gewesen, super erfolgreich und hat jetzt irgendwie zum Marathon gewechselt und will in Tokio starten.
- 1:02:00SPEAKER_01: Keine Ahnung, ob sie qualifiziert ist, weiß ich nicht.
- 1:02:03SPEAKER_01: Auf jeden Fall, wenn du dir mal ihre Social Media Kanäle anguckst, die sieht aus wie ein Hungerhaken und sieht halt einfach ultra unzufrieden aus.
- 1:02:14SPEAKER_01: Und keine Ahnung, da muss ich so denken, boah, weiß ich nicht, ob das so richtig ist.
- 1:02:23SPEAKER_00: Ja.
- 1:02:25SPEAKER_00: Wir werden es in Toky sehen.
- 1:02:27SPEAKER_00: Ja.
- 1:02:29SPEAKER_00: Aber sie hatte ja auch schon, hatte sie nicht, ne, einen Ermüdungsbruch hatte sie nicht, ne?
- 1:02:33SPEAKER_00: Aber sie hatte auch irgendwie was mit ihrem Fuß oder so, was sie auch schnell hat.
- 1:02:38SPEAKER_01: Genau, das weiß ich nicht.
- 1:02:39SPEAKER_01: Das habe ich jetzt nicht so im Blick.
- 1:02:42SPEAKER_00: Aber ich habe so einen Talk mit ihr gehört, von ihr mit ihrem, zusammen mit ihrem alten Coach.
- 1:02:46SPEAKER_00: Auch das war irgendwie bei Training Peaks, über, wo es auch so über ihre Saison ging.
- 1:02:51SPEAKER_00: Und da ging es auch immer darum, dass der alte Coach meinte, mein einziger Job war eigentlich immer, Grent zu bremsen und nicht zu extrem zu werden.
- 1:03:01SPEAKER_00: Und mit dem arbeitet sie aber jetzt nicht mehr zusammen für Marathon.
- 1:03:05SPEAKER_00: Und ich meine, das ganze Nike-Projekt ist ja auch sehr extrem mit vielen Dingen so.
- 1:03:11SPEAKER_00: Also ich glaube, die haben sehr, sehr ambitionierte und auch gute Coaches, aber auch die sehr pushen immer.
- 1:03:18SPEAKER_00: Und vielleicht klappt einfach das Coaching-Umfeld da nicht so gut für sie, ohne aber ich meine, das kann ich mir jetzt eigentlich nicht rausnehmen, weil ich sie natürlich irgendwie nicht so kenne.
- 1:03:27SPEAKER_00: Aber ich glaube, das ist auch immer, also für mich als Coach ist das immer eine totale Gratwanderung, darüber halt irgendwie auch natürlich offen zu sprechen über das Thema.
- 1:03:37SPEAKER_00: Aber auch gerade manche Athleten eher dahin gehen zu bremsen und zu sagen, pass mal auf, ich würde das jetzt nicht noch weitertreiben.
- 1:03:45SPEAKER_00: Und du musst jetzt mal irgendwie wieder in einen Bereich kommen, wo das irgendwie für dich auch passt.
- 1:03:52SPEAKER_00: Und lass das auch mal irgendwie in Ruhe, das ganze Thema.
- 1:03:55SPEAKER_00: Und jetzt beschäftige dich nicht zu sehr damit.
- 1:03:58SPEAKER_00: Und gerade vor Wettkämpfen ist das halt einfach so ein total essentiell wichtiges Thema.
- 1:04:04SPEAKER_01: Bei dem Nike Project gab es doch auch die eine Amerikanerin, die damit so letztes Jahr in die Presse gegangen ist.
- 1:04:10SPEAKER_01: Wie hieß sie noch, Mirinda irgendwas, Caffrey?
- 1:04:13SPEAKER_01: No, nee.
- 1:04:15SPEAKER_01: Aber die hat auch erzählt, dass sie halt irgendwie, bei denen sozusagen, der Trainingsplan war halt irgendwie auch immer mit der Gewichtskontrolle verbunden.
- 1:04:25SPEAKER_01: Und die hat halt irgendwie sich auch anscheinend total runterhummern müssen laut ihrem Trainer und hatte auch irgendwie, ich weiß es nicht mehr, aber auf jeden Fall mehrere Mietungsbrüche.
- 1:04:39SPEAKER_01: Und hat irgendwie ihre Periode nicht mehr bekommen, hat psychische Probleme bekommen.
- 1:04:45SPEAKER_01: Das ist schon echt mies.
- 1:04:49SPEAKER_00: Ja, dramatisch.
- 1:04:52SPEAKER_00: Und ich glaube, auch was halt da auch wieder so das Ding ist, ist echt, dass man das halt einfach auch, wenn man das halt überlegt zu machen, ganz graduell zu machen und das halt nicht mit der Brechstange und auch nicht vor allen Dingen nicht von außen getriggert, da irgendwie noch zu machen, das macht einfach nur noch mehr Stress und lässt dann halt noch mehr in so eine Teufelsspirale kommen, dass es halt irgendwie da noch so eine andere Richtung geht.
- 1:05:15SPEAKER_00: Also ich meine, es gibt auch wirklich viele Leute, die, glaube ich, da auch Potenzial haben, definitiv.
- 1:05:21SPEAKER_00: Und das ist auch was, wo man natürlich sich irgendwie auch verbessern kann.
- 1:05:25SPEAKER_00: Und wenn man deutlich auch irgendwie vielleicht da auch nicht ganz die besten Faktoren mitbringt oder vielleicht auch genetisch von seiner Familie da auch vielleicht nicht ganz das beste Potenzial mitgebracht hat, dann kann man da aber eine Menge dran machen.
- 1:05:38SPEAKER_00: Das glaube ich, kann man auch nochmal so mitgeben.
- 1:05:41SPEAKER_00: Und ich finde eigentlich die Tipps, die wir mitgegeben haben, fand ich halt gut, dass man halt sagt, irgendwie, ich zicht einfach mal auf Zucker, ich verzichte einfach mal so auf diese ganzen, ganz einfachen Kohlenhydrate.
- 1:05:51SPEAKER_00: Das heißt nicht, dass man jetzt Low Carb machen muss.
- 1:05:54SPEAKER_00: Das ist auch das andere, was man, glaube ich, auch nochmal sagen kann.
- 1:05:56SPEAKER_00: Es kann beides gut funktionieren.
- 1:05:57SPEAKER_00: Es kann sowohl in High Carb Ansatz probieren, funktionieren.
- 1:06:01SPEAKER_00: Es kann aber auch einen High-Fat-Ansatz probieren, funktionieren.
- 1:06:05SPEAKER_00: Dann finde ich wichtig, irgendwie, dass man echt so auf vollwertige Lebensmittel immer zurückgreift und halt nicht irgendwie probiert, irgendwelche Low-Fat oder sonst was, so Frankenstein-Ennährungssachen zu konsumieren.
- 1:06:16SPEAKER_00: Und halt auch, dass man sich so eine zeitliche Komponente dabei irgendwie bewusst macht.
- 1:06:20SPEAKER_00: Weil das kann einem total helfen, finde ich.
- 1:06:23SPEAKER_01: Du meinst, dass man nicht zu ungeduldig ist?
- 1:06:26SPEAKER_00: Ja, das, genau.
- 1:06:27SPEAKER_00: Und aber auch, dass man vielleicht echt darauf achtet, zwölf Stunden in der Nacht nichts zu essen.
- 1:06:32SPEAKER_00: Ach so, und dann halt irgendwie drei, vier Mahlzeiten oder drei Mahlzeiten am Tag, wenn man jetzt ein normales Aktivitätsniveau hat.
- 1:06:40SPEAKER_00: Und vier halt, wenn man ein Athlet ist.
- 1:06:44SPEAKER_01: Ja, das finde ich ist auch irgendwie gut.
- 1:06:48SPEAKER_01: Für das Körpergefühl und für den Kopf auch mal.
- 1:06:52SPEAKER_01: Definitiv.
- 1:06:54SPEAKER_00: Und sich nicht stressen und genug schlafen.
- 1:06:57SPEAKER_01: Ja.
- 1:06:58SPEAKER_01: Ja.
- 1:07:01SPEAKER_01: Das heißt, ich glaube.
- 1:07:02SPEAKER_01: Also wenn Vene sich diesen Podcast irgendwann anhört, ich glaube, der wird mir so um die Ohren fliegen.
- 1:07:09SPEAKER_00: Ja?
- 1:07:11SPEAKER_01: Du sollst mich schlafen, dass sie selber.
- 1:07:16SPEAKER_00: Aber du willst doch nicht abnehmen.
- 1:07:18SPEAKER_01: Aber ich will ja gesund lieben.
- 1:07:21SPEAKER_00: Das stimmt.
- 1:07:22SPEAKER_00: Ja, der Schlaf wäre schon ganz gut für dich, ehrlich gesagt.
- 1:07:25SPEAKER_03: Ja, aber anderes Thema.
- 1:07:27SPEAKER_03: Gut, also fangen wir zusammen.
- 1:07:30SPEAKER_03: Die Tipps hat Golo alle schon gesagt.
- 1:07:32SPEAKER_03: Nee, nee.
- 1:07:33SPEAKER_00: Nee, Leo.
- 1:07:34SPEAKER_00: Du hast jetzt schon so gesagt.
- 1:07:35SPEAKER_00: Wenn das nicht gilt, du hast jetzt schon so gilt.
- 1:07:37SPEAKER_00: Du hast die Erdnussflips.
- 1:07:44SPEAKER_00: Ja, okay, aber nee, aus der Nimmer kommst du so nicht raus, Leo.
- 1:07:47SPEAKER_00: Du hast schon so schön angefangen, okay, fassen wir doch zusammen.
- 1:07:50SPEAKER_03: Du hast doch schon zusammengefasst.
- 1:07:52SPEAKER_00: Ja, habe ich schon.
- 1:07:54SPEAKER_03: Würde ich sagen, ja.
- 1:07:57SPEAKER_00: Außer die Erdnussflips habe ich doch nichts erwähnt.
- 1:08:01SPEAKER_01: Nein, also irgendwie doch, hast du doch gut gesagt.
- 1:08:06SPEAKER_01: Kurzkettige, einfache Kohlenhydrate weglassen, nicht so viel snacken, zwölf Stunden nicht essen.
- 1:08:14SPEAKER_01: Letztendlich muss man noch ein bisschen gucken, wie möchte ich mich ernähren.
- 1:08:20SPEAKER_01: Auf jeden Fall, wie auch welche Strategie man da auch immer verfolgen möchte, auf jeden Fall halt vollwertig.
- 1:08:29SPEAKER_00: Achso, und was nehmen, was einem schmeckt.
- 1:08:31SPEAKER_00: Das ist auch, glaube ich, ziemlich wichtig.
- 1:08:33SPEAKER_00: Darüber haben wir noch gar nicht gesprochen.
- 1:08:36SPEAKER_00: Also es gibt, glaube ich, so viele Leute, die probieren, sich in so Sachen reinzudrücken, obwohl ihnen das überhaupt gar nicht.
- 1:08:42SPEAKER_00: Also, wenn du jetzt jemand bist, der sehr, sehr gerne Fleisch ist, dann solltest du nicht anfangen, dich vegan zu ernähren.
- 1:08:48SPEAKER_00: Das wird nicht funktionieren.
- 1:08:51SPEAKER_01: Ja, das stimmt.
- 1:08:52SPEAKER_01: Das ist auch ein guter Punkt.
- 1:08:54SPEAKER_00: Und wenn du jemand bist, der gar nicht gerne Fleisch ist, dann solltest du nicht anfangen, dich ketogen zu ernähren.
- 1:09:00SPEAKER_00: Das wird auch nicht funktionieren.
- 1:09:04SPEAKER_00: Ja, aber es gibt so viele Leute, die genau das dann machen.
- 1:09:07SPEAKER_01: Ja, das stimmt.
- 1:09:09SPEAKER_01: Das ist ein guter Punkt.
- 1:09:11SPEAKER_01: Ja.
- 1:09:12SPEAKER_01: Unterschätzt auf jeden Fall nicht euren Energieumsatz, wenn ihr Sport macht, immer genug Fuelen für die Sessions, dass halt eben kein zu krasses Defizit entsteht.
- 1:09:25SPEAKER_01: Und wenn ein Defizit da ist, dann halt das Training anpassen.
- 1:09:29SPEAKER_01: Ich finde, das ist halt auch wichtig, dass man es einfach den Bogen nicht überspannt.
- 1:09:33SPEAKER_01: Und genau.
- 1:09:34SPEAKER_00: Genau, ja.
- 1:09:35SPEAKER_00: Niemals in so Energielöcher fallen.
- 1:09:37SPEAKER_00: Finde ich auch wichtig.
- 1:09:40SPEAKER_00: Okay.
- 1:09:41SPEAKER_01: Ja, ich würde sagen.
- 1:09:43SPEAKER_00: 11.04 Uhr.
- 1:09:45SPEAKER_00: Ich würde sagen.
- 1:09:47SPEAKER_00: Die nächste Folge wird auch gut.
- 1:09:49SPEAKER_03: Ja, freue ich mich drauf.
- 1:09:50SPEAKER_00: Ja, ich mich auch.
- 1:09:51SPEAKER_00: Nächste Folge kommt mit Gast.
- 1:09:52SPEAKER_00: Könnt ihr euch auch drauf wollen.
- 1:09:53SPEAKER_00: Achso, und wenn ihr Fragen zu dem Thema habt oder euch irgendwie Dinge vielleicht nochmal genauer beleuchtet haben wollt, als mitten in der Nacht, dann schreibt uns gerne nochmal bei uns auf die Seite www.rocket-racing.com.
- 1:10:09SPEAKER_00: Da findet ihr so ein kleines Formular, wo ihr Fragen zum Podcast einreichen könnt.
- 1:10:14SPEAKER_00: Würden wir uns mega drüber freuen.
- 1:10:17SPEAKER_01: Genau, und dann können wir eigentlich nochmal eine QA-Session machen zu NDR.
- 1:10:21SPEAKER_01: Ja, ne?
- 1:10:21SPEAKER_00: Genau.
- 1:10:22SPEAKER_00: Ja, richtig.
- 1:10:22SPEAKER_00: Das wollen wir auch noch machen.
- 1:10:23SPEAKER_00: Eine Abschlusssession.
- 1:10:25SPEAKER_00: In zwei Wochen, ne?
- 1:10:26SPEAKER_01: Das wäre dann, ja, entscheidend.
- 1:10:28SPEAKER_00: Ja.
- 1:10:30SPEAKER_00: Ja, cool.
- 1:10:31SPEAKER_00: Da machen wir nochmal, ich denke mal, über unseren Instagram-Kanal werden wir es wahrscheinlich schalten, ne?
- 1:10:37SPEAKER_00: Oder über Clubhouse oder über beides.
- 1:10:39SPEAKER_01: Ach, willst du es live machen?
- 1:10:41SPEAKER_00: Ja, wahrscheinlich.
- 1:10:44SPEAKER_01: Oh je.
- 1:10:45SPEAKER_00: Ja.
- 1:10:47SPEAKER_01: Okay.
- 1:10:48SPEAKER_01: Wenn das so gewünscht ist, könnt ihr ja auch mal schreiben.
- 1:10:52SPEAKER_01: Vielleicht komme ich ja auch drum herum.
- 1:10:55SPEAKER_00: Ja, ich habe es gesagt, wir machen es live.
- 1:10:57SPEAKER_00: Also wenn wir es live machen, würden wir es über unseren Instagram-Kanal machen.
- 1:11:00SPEAKER_00: Denke ich mal.
- 1:11:01SPEAKER_00: Rocket Racing unterstrich.
- 1:11:04unknown: Cool.
- 1:11:04SPEAKER_01: Bye.
- 1:11:06SPEAKER_01: Bin ich gespannt.
- 1:11:07SPEAKER_01: Ja dann.
- 1:11:09SPEAKER_00: Euch einen schönen Tag und uns eine gute Nacht.
- 1:11:13SPEAKER_01: Tschüssi.
- 1:11:14SPEAKER_00: Bye, bye.
- 1:11:20SPEAKER_00: Moin Leo.
- 1:11:21SPEAKER_03: Moin Golo.
- 1:11:23SPEAKER_00: Achso, eine Sache noch, Leo.
- 1:11:24SPEAKER_00: Kannst du deinen Schal ausziehen?
- 1:11:28SPEAKER_00: Weil das knackt es uns immer so bei dem Mikro.
- 1:11:31SPEAKER_00: Dein Mikro wischt immer über diesen Schalen drüber.
- 1:11:37SPEAKER_00: Ich habe gleich in diesem Podcast noch nie gesagt, dass du irgendwas ausziehen sollst.
- 1:11:42SPEAKER_05: Nein, so besser?
- 1:11:44SPEAKER_00: Okay, so später.
- 1:11:46SPEAKER_00: Sehr gut.
- 1:11:48SPEAKER_00: Okay.
- 1:11:58SPEAKER_00: Also das mir nicht entschmeißen.