Latest / ROCKET SCIENCE | Gesundheit und Leistung – mit Doc Golo / VERBESSERE Dein AUSDAUERTRAINING mit GA1 und Zone2 Training - Wissenschaftlicher Einstieg und Case Study
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- 0:00SPEAKER_00: Moin Leute und willkommen zu Rocket Science.
- 0:02SPEAKER_00: Heute sprechen wir über das Thema Grundlagenfokussiertes Training.
- 0:08SPEAKER_00: Wir reden heute über einen Einstieg in das ganze Thema, beziehungsweise ich gebe euch einen gewissen Kontext dahinter.
- 0:17SPEAKER_00: Das heißt, wir sprechen ganz genau darüber, warum vielleicht viele Menschen immer keine Fortschritte machen.
- 0:22SPEAKER_00: Wir reden darüber, warum auch so viele einen sehr schwierigen Einstieg haben in das ganze Thema Ausdauertraining, warum viele auch sich häufig verletzen, warum man auch, sag ich mal, sich nicht wirklich dann schafft, für einen Wettkampf langfristig gesehen vorzubereiten.
- 0:38SPEAKER_00: Und es hat viel damit zu tun, die Hintergründe des Ganzen.
- 0:42SPEAKER_00: Das heißt, es geht am Anfang in der Einführung darüber um gesellschaftliche Themen, ganz ehrlich gesagt, warum das Thema auch nicht so angesehen ist in der Gesellschaft, warum auch sehr, sehr häufig sehr falsch trainiert wird in unserer Gesellschaft, was dann auch so ein bisschen dahinter die einfach Hintergründe sind des Ganzen.
- 1:03SPEAKER_00: Danach gebe ich euch ein grundlagenbezogenes Training anhand von drei verschiedenen Systemen oder welche Verbesserungen man da auch so ein bisschen erwarten kann, wenn man es richtig aufbaut.
- 1:13SPEAKER_00: Ich gebe euch Kennzahlen, so ein bisschen für die V2 Max, erkläre ich dann gleich nochmal, was man erreichen sollte als Mensch, als Athlet, um auch langfristig gesund zu bleiben und seine Leistungsfähigkeit auch auf das nächste Level zu bringen.
- 1:27SPEAKER_00: Danach gebe ich euch eine Coach-Study oder eine Case-Study aus dem Coaching von Athleten, die sich häufig bei uns vorstellen und mit wem, mit was die sich vorstellen und wie man, wie ich dann irgendwie auch probiert habe, das nach vorne zu bringen und was die danach erreicht haben, wenn sie es einmal so ein bisschen für sich verstanden haben und umgestellt haben.
- 1:47SPEAKER_00: Und anschließend sprechen wir dann auch nochmal über eine kleine Zusammenfassung, was ihr dann auch genau nochmal praktisch für euch tun könnt.
- 1:56SPEAKER_00: Sehr gut, okay, ich würde sagen, dann steigen wir ein.
- 2:00SPEAKER_00: Als Einführung möchte ich gerne so darüber sprechen, dass Menschen gerne schnell vorankommen möchten.
- 2:08SPEAKER_00: Und jeder möchte irgendwie gerne schnell vorankommen, jeder möchte gerne Fortschritte machen und jeder möchte irgendwie gerne wachsen, sowohl sportlich als auch persönlich, als auch in anderen Bereichen.
- 2:18SPEAKER_00: Und dabei ist es natürlich so, dass man, wenn man sich so seine Gesundheit anguckt, seine Fitness anguckt, geht es ganz stark darum, gut auszusehen, fit zu sein, Wettkampfziele irgendwie so zu erreichen.
- 2:29SPEAKER_00: Es gibt einerseits, sage ich mal, so das Thema, dass man sagt, irgendwie, man hat seine Shaping-Ziele oder seine Fitnessziele, wo man halt zum Beispiel sagt, okay, Bauchfett loswerden, Sixpack loswerden, irgendwie in sechs Wochen.
- 2:42SPEAKER_00: Und das ist auch natürlich so ein gewisses Clickbait.
- 2:45SPEAKER_00: Also das heißt, wenn man jetzt irgendwie so in einem YouTube-Video oder sonst was hier und irgendwie sagt, ich mache halt irgendwie Körperfett rein, Six-Pack rein, dann habe ich in gewisser Weise auch mehr Klickzahlen auf den Videos.
- 2:54SPEAKER_00: Und es hat sehr viel damit zu tun, auch diese Veränderung sehr schnell immer so zu erreichen.
- 2:59SPEAKER_00: Das heißt, gut aussehen, Sixpack erreichen, das tun irgendwie in Zeit X, also zum Beispiel in sechs Wochen.
- 3:06SPEAKER_00: Und das ist sehr anziehend für viele Menschen.
- 3:09SPEAKER_00: Weil Menschen wollen sich schnell verändern.
- 3:12SPEAKER_00: Menschen wollen gerne schnell irgendwie Schmerzzustände überwinden.
- 3:17SPEAKER_00: Und wenn sie jetzt zum Beispiel das letzte Jahr über relativ untätig waren und man einfach so merkt, boah, irgendwie bin ich nicht so ganz zufrieden mit meiner Fitness und mit meinem Gesundheitszustand, dann ist das natürlich attraktiv, auch so zu denken, okay, ich mache schnellste Fortschritte, ich verbessere mich maximal.
- 3:41SPEAKER_00: Und ein ganz großes Ding dahinter ist eben, dass ein Großteil der Menschen in unseren westlichen Industrienationen treibt keinen bis sehr wenig Sport.
- 3:53SPEAKER_00: Das heißt, wenn man sich jetzt irgendwie die verschiedenen Zahlen so anguckt, sei es irgendwie Statistisches Bundesamt oder man guckt sich auch so die europäischen Zahlen an oder auch vielleicht zu die amerikanischen Zahlen, WHO-Zahlen, dann kann man so ungefähr davon ausgehen, dass so 40 bis 60 Prozent der Menschen Sport treiben.
- 4:14SPEAKER_00: Also gut, roundabout die Hälfte.
- 4:17SPEAKER_00: Das heißt, mehr wie so zwei bis dreimal die Woche sich halt irgendwie bewegt.
- 4:22SPEAKER_00: Und der Rest macht ja wahrscheinlich fast gar keinen oder gar keinen Sport.
- 4:27SPEAKER_00: Wahrscheinlich werden wahrscheinlich sogar so 30 Prozent, das heißt ein Drittel unserer Gesellschaft wirklich gar nichts absolvieren.
- 4:34SPEAKER_00: Und deswegen ist man meistens schon in gewisser Weise auch ein Exot, wenn man sich zum Beispiel mal einen Fünf-Kilometer-Lauf anmeldet oder mal einen 10-Kilometer-Lauf anmeldet.
- 4:43SPEAKER_00: Weil irgendwie an Events oder Wettkämpfen oder sonst was teilnehmen, machen dann vielleicht noch so 15 bis 20 Prozent unserer Gesellschaft.
- 4:50SPEAKER_00: Und Sport ist für viele Menschen mit eben Diskomfort oder auch Schmerz oder auch anderen Dingen vergesellschaftet.
- 5:00SPEAKER_00: Das heißt, man hat immer so dieses Bild von sich und auch gesellschaftlich betrachtet, dass Sport etwas ist, wo man sich für überwinden muss.
- 5:08SPEAKER_00: Was eben auch so mit Qualen irgendwie auch zu tun hat.
- 5:12SPEAKER_00: Und dabei geht es bei vielen Events, wenn man sich das einfach auch so anguckt, um 5-Kilometerläufe, 10 Kilometerläufe, einen Halbmarathon vielleicht auch immer darum, sich einfach zu überwinden und irgendwie das Ganze die Ding, sag ich mal, auch zu finishen.
- 5:23SPEAKER_00: Egal, ob es jetzt ein Laufe-Event ist oder dann auch vielleicht Richtung Triathlon, gerade im Ironman-Bereich, ist das so die Bilder, die einfach abgespeichert sind in dem Ganzen.
- 5:31SPEAKER_00: Das heißt, immer so diese qualen, verzerrten Gesichter, irgendwie das ganze Event einfach auch durchziehen und irgendwie, sag ich mal, finishen ist für viele so die Devise.
- 5:44SPEAKER_00: Und das ist das Ganze nochmal deutlich, würde ich sagen, verstärkt worden, einfach auch so durch den ganzen Social Media-Hype, weil da natürlich ist es schon so ist, dass man auch sehr stark das immer auch protokolliert und einfach auch darstellt.
- 5:57SPEAKER_00: Von diesem, ich mache jetzt Sport und habe jetzt einen aktiven Lebensstil und gehe, sage ich mal, auch so nach vorne.
- 6:04SPEAKER_00: Aber was, sag ich mal, meistens dann auch aufgezeichnet wird, sind hier auch die Sessions, wo es viel mit Schmerz, mit Qualen einfach auch so zu tun hat.
- 6:13SPEAKER_00: Und dabei sieht man dann, sag ich mal, auch ganz häufig so eben die Wettkampfbilder, die Sachen von High-Intensity-Sessions, von schmerzverzerrten Gesichtern, vielleicht irgendwie von Siegerposen, wie man irgendwie den Halbmarathon in 2 Stunden 30 nach Hause gebracht hat.
- 6:27SPEAKER_00: Und das sind alles total lohnenswerte Ziele.
- 6:31SPEAKER_00: Ich möchte das in keiner Weise irgendwie schmälern.
- 6:33SPEAKER_00: Und ich finde es total gut, dass Menschen Sport machen und sportlich aktiv werden.
- 6:40SPEAKER_00: Ich glaube nur ein ganz großes Problem ist eben die Methodik, wie dann Menschen sich dahin entwickeln und wie sie, sag ich mal, auch dann dieses Finish in gewisser Weise erreichen.
- 6:55SPEAKER_00: Früher, und es ist heute teilweise auch noch immer so, dass wenn man irgendwie zum Orthopäden geht und halt irgendwelche Verletzungen oder irgendwelche Probleme, dann sagt das Erste, was er meistens zu einem sagt, ist halt irgendwie, sie, gut, warum machen sie irgendwie auch Sport?
- 7:06SPEAKER_00: Zumindest war das früher so, ganz, ganz stark so.
- 7:08SPEAKER_00: Ich will da irgendwie die Kollegen nicht irgendwie sagen, dass das nicht irgendwie dispektiere ich das Ganze angehen.
- 7:16SPEAKER_00: Aber es ist schon relativ häufig so, dass wenn man auch zum Arzt geht, relativ häufig geht, dass einem sehr häufig gesagt wird, okay, dann hör einfach auf.
- 7:25SPEAKER_00: Das ist meistens aber nicht unbedingt der Ansatz, um sich langfristig gesehen zu verbessern, sondern es hat auch sehr viel damit zu tun, dass eben gesellschaftlich betrachtet fast niemand Sport macht.
- 7:35SPEAKER_00: Und dass deswegen auch man zum Beispiel Medizinstudium, aber auch in anderen Studiengängen nicht wirklich darauf geprimt wird, welche Probleme man sich vorstellt oder welche Probleme irgendwie auch Sportler in gewisser Weise haben.
- 7:46SPEAKER_00: Und dass eben Trainingsdidaktik und Trainingsmethodik auch meistens nicht so gelehrt wird in fast allen Studiengängen.
- 7:55SPEAKER_00: Ich meine, ich habe Sportwissenschaften studiert im Master und trotzdem musste ich mir einen Großteil selber erarbeiten oder ich musste sehr viel zwischen den Zeilen lesen, um mir dieses Wissen irgendwie auch anzueignen.
- 8:10SPEAKER_00: Und dabei ist so ein bisschen eben auch so der Unterschied, sag ich mal, wie Profis sich vorbereiten auf der einen Seite, im Vergleich eben zu dem, wie sich Amateurathleten vorbereiten.
- 8:22SPEAKER_00: Weil man muss sagen, bei einem Amateurathleten geht es ganz klar darum, immer nur so ein Ding meistens zu finishen.
- 8:28SPEAKER_00: Irgendwie das Ganze nach vorne zu bringen.
- 8:31SPEAKER_00: Und viele bleiben eben auch Ewigkeiten an diesem Punkt einfach hängen, dass es nur um dieses Finish in gewisser Weise geht.
- 8:38SPEAKER_00: Wenn man sich aber jetzt einen Profiathleten anguckt, dann ist es meistens nicht unbedingt das Finish, sondern es ist eher so dieses Thema, okay, über mich hinaus zu wachsen und mein persönliches Potenzial richtig zu entfalten, was für einen Profi meistens deutlich, deutlich interessanter ist.
- 8:53SPEAKER_00: Und natürlich dann auch in gewisser Weise konkurrenzfähig, so zu sein.
- 8:58SPEAKER_00: Wenn jetzt zum Beispiel ein Profi, mit jemandem, der amateurmäßig unterwegs ist, Sport treibt, dann sieht das ganz, ganz, ganz anders aus.
- 9:08SPEAKER_00: Weil wenn man sich jetzt irgendwie jemanden anguckt, der wirklich gut ist im Ausdauersport, dann läuft der so ein Halbmarathon locker im Training, vielleicht irgendwie 90 Minuten.
- 9:17SPEAKER_00: Dann macht er irgendwie ein Radtraining mit 30 km/h pro Stunde irgendwie im Durchschnitt im Flachen, mit einem entspannten 115er Hertz-Frequenz.
- 9:26SPEAKER_00: Und der Amateur, der daneben ist, der hat vielleicht dann dabei schon einen 150er-Puls oder ist im absoluten Anschlag, wenn er halt einen zwei-Stunden-Halbmarathon zum Beispiel läuft.
- 9:38SPEAKER_00: Und hier stellen sich halt dann ganz viele immer so die Frage, okay, was ist denn jetzt genau der Unterschied?
- 9:43SPEAKER_00: Was ist denn der Unterschied zwischen dem Profi und dem Amateur?
- 9:49SPEAKER_00: Und es gibt viele Dinge, die einen Unterschied dabei ausmachen.
- 9:52SPEAKER_00: Aber der größte Unterschied und der größte Hebel in dem Zusammenhang ist meines Erachtens nach so der Aufbau von grundlagenbezogenem Training.
- 10:05SPEAKER_00: Profi-Ausdauerathleten haben einfach ein krasses Fundament, auf dem so diese ganze Ausdauer-Leistungsfähigkeit und generelle Leistungsfähigkeit aufbaut.
- 10:18SPEAKER_00: Um das Ganze nochmal mehr zu verdeutlichen, betrachten wir einmal so die V2MAX.
- 10:26SPEAKER_00: Die V2MAX ist, für alle, die es nicht wissen, der maximale Sauerstoffverbrauch oder die maximale Sauerstoffausnutzung eures Körpers.
- 10:35SPEAKER_00: Es ist ein Wert, der viel darüber aussagt, wie leistungsfähig euer ganzes System ist.
- 10:40SPEAKER_00: Es ist aber auch ein Wert, der viel darüber sagt, wie gesund ihr seid.
- 10:45SPEAKER_00: Also Studien heutzutage, die man sich irgendwie, die teilweise durchgeführt worden sind von der WHO oder auch von anderen größeren Organisationen und Institutionen, auch weil es irgendwie von American Heart Association, zeigen halt relativ deutlich, dass wenn man eine hohe V2 Max hat, und vor allen Dingen auch wenn man über sein Leben eine lange hohe V2-Max hat, das heißt irgendwie alles so Werte von über 40, über 45, bei Männern und bei Frauen eher so über 35, 36, 37, dann ist die Wahrscheinlichkeit, an einer der häufigsten Todesursachen frühzeitig zu erkranken.
- 11:24SPEAKER_00: Häufige Todesursachen sind dabei.
- 11:26SPEAKER_00: Herzkranzgefäße oder Herz-Kreislaufsystem, Krebs, Schlaganfall, Demenz, psychische Erkrankungen, das sind eigentlich so die fünf häufigsten Todesursachen, wenn ich mich nicht täusche in der westlichen Industrielation.
- 11:40SPEAKER_00: Ist die Wahrscheinlichkeit geringer, daran zu erkranken und daran auch frühzeitig zu versterben.
- 11:48SPEAKER_00: Erkranken ist Morbidität, also wie erkrankt man wirklich ist, und Mortalität ist dann so die Todesrate.
- 11:55SPEAKER_00: Und deswegen ist die Faustmax enorm wichtig, um lange gesund zu leben.
- 12:04SPEAKER_00: In der Prävention benutzt man den Wert relativ wenig.
- 12:07SPEAKER_00: Ehrlich gesagt, in der Sportwissenschaft benutzt man den Wert relativ viel.
- 12:10SPEAKER_00: Und was man halt benutzt in der Prävention und im medizinischen Bereich, ist der sogenannte MET-Wert.
- 12:16SPEAKER_00: MET bezeichnet den sogenannten Ruhegrundumsatz, den du hast so als Mensch und was du dabei irgendwie in gewisser Weise brauchst.
- 12:24SPEAKER_00: Metabolisches Äquivalent ist kurz abgekürzt.
- 12:28SPEAKER_00: Und MET ist so die Energie, die unser Körper benötigt, um Grundprozesse zu gewährleisten.
- 12:36SPEAKER_00: Also um letztendlich am Leben zu bleiben, wenn man so will.
- 12:40SPEAKER_00: Ein MET ist genau dieser Grundumsatz.
- 12:42SPEAKER_00: Der entspricht ungefähr 3,5 Milliliter pro Minute pro Kilogramm von eurer V2 Max, wenn ihr euch das so ein bisschen anguckt.
- 12:51SPEAKER_00: V2 Max, wie gesagt, ist die maximale Sauerstoffausnutzung von eurem Körper.
- 12:56SPEAKER_00: MET ist halt Grundumsatz.
- 12:59SPEAKER_00: Aber wenn man sich das mal so ein bisschen anguckt und um es zu verdeutlichen, macht es Sinn, dass man das so ein bisschen mal vergleicht, das ganze Thema.
- 13:05SPEAKER_00: Weil MET ist so ein bisschen das, was man in der Medizin benutzt und V2 Max ist eher so das, was man in der Sportwissenschaft benutzt.
- 13:11SPEAKER_00: Ich würde mich sehr freuen, wenn man eine Sache vielleicht benutzen würde, langfristig betrachtet.
- 13:14SPEAKER_00: Aber hey.
- 13:17SPEAKER_00: Also zum Beispiel bedeutet das jetzt für einen 80-Kilogramm-Mann, der benötigt ungefähr 280 Milliliter an Sauerstoff, um am Leben zu bleiben.
- 13:25SPEAKER_00: Sauerstoff ist halt super wichtig, um Grundenergie so für das Leben herzustellen.
- 13:30SPEAKER_00: Also wir brauchen Sauerstoff, um ökonomisch Energie zu produzieren.
- 13:34SPEAKER_00: Darauf kommen wir gleich nochmal zu sprechen.
- 13:36SPEAKER_00: Dabei gibt es aber auch, kann man auch anhand dieser MET-Werte auch so ein bisschen sagen, wie viel Energie brauchst du und wie oft musst du deinen Grundumsatz potenzieren, um gewisse Dinge zu erreichen.
- 13:51SPEAKER_00: Zum Beispiel eine lockere Aktivität, wie zum Beispiel Haushaltsarbeiten, Schlendern, sich irgendwie locker bewegen, liegt so bei 2 bis 3 MET.
- 13:59SPEAKER_00: Das heißt so, alles so im Bereich bis 10 Milliliter pro Minute pro Kilogramm, um lockere Haushaltsarbeiten erstmal zu verrichten.
- 14:08SPEAKER_00: Das ist so das, was du dabei brauchst.
- 14:10SPEAKER_00: Das heißt, jemand, jetzt ein Patienten zum Beispiel, der weniger wie 10 Milliliter pro Minute pro Kilogramm hat, wird das nicht mehr schaffen und wird diese Aktivität nicht mehr schaffen.
- 14:20SPEAKER_00: Dann haben wir so lockeres Gehen, ein bisschen locker, locker laufen vielleicht auch, wobei das finde ich eher schon ein bisschen zu viel, was angegeben wird.
- 14:29SPEAKER_00: Ich sage immer so, eher lockeres Radfahren, sich wirklich im Alltag normal zu bewegen, ein bisschen schneller gehen, ein bisschen, sage ich mal, mehr irgendwie Aktivität zu brauchen, braucht dann schon so vier bis sechs MET.
- 14:40SPEAKER_00: Das heißt, da sind wir dann schon so im Bereich von so 18, 19 VZMAX, die du dann irgendwie brauchst.
- 14:47SPEAKER_00: Dann haben wir Lockeres joggen, so ich sag mal vielleicht im Bereich von 6,5er, 7er Pace, also 7 Minuten pro Kilogramm.
- 14:56SPEAKER_00: Und wenn man jetzt relativ unökonomisch vielleicht ist, braucht man dann schon so 6 bis 7 MET.
- 15:04SPEAKER_00: Das heißt, da braucht man dann schon irgendwie Werte, so im Bereich von 22, 23, um locker zu laufen.
- 15:12SPEAKER_00: Das heißt, wenn jemand jetzt eine V2 Max hat, so von 23, 24 zum Beispiel, dann wäre Lockeroslaufen die absolute obere Ausbelastung.
- 15:20SPEAKER_00: Da würde dann einfach nichts mehr gehen.
- 15:25SPEAKER_00: Das heißt aber auch zum Beispiel, wenn man jetzt eine V2 Max hat, irgendwie von 35 von 36 und lockeres Laufen braucht halt eine, so von 20, dann ist man schon im Bereich wahrscheinlich so von 90% oder 85% der V2 Max, um dieses lockere Laufen zu erreichen.
- 15:41SPEAKER_00: Das ist auch zum Beispiel einer der ganz häufigen Gründe, warum ich sage, dass lockeres Laufen nicht unbedingt so ein guter Einstieg ist, um seine V2 Max zu entwickeln und richtig aufzubauen, gerade eben, wenn man auch nicht ganz so fit ist.
- 15:54SPEAKER_00: Weil die Ausbelastung, man braucht halt mehr.
- 15:56SPEAKER_00: Man braucht halt mehr Energie und das ist eine einfache physikalische Rechnung und mathematische Rechnung, um das Ganze so nach vorne zu bringen oder um das Ganze zu entwickeln oder was man auch für Aktivitäten durchführen kann.
- 16:08SPEAKER_00: Daher ist es jetzt für jemanden, der vielleicht einen 30er, 35er V-Zollmax hat, viel, viel sinnvoller, mehr aufs lockere Radfahren zu setzen, also was dann irgendwie 5, 6 MET braucht.
- 16:19SPEAKER_00: So, und du kannst die Aktivität halt deutlich besser regulieren, als wenn du jetzt sagst, okay, ich gehe halt schon locker laufen.
- 16:26SPEAKER_00: Und lockeres Laufen können auch viele Athleten nicht unbedingt, weil die sind dann relativ schnell auch schon so bei 8 oder 9 MET, also dann schon direkt bei der vollen Ausbelastung.
- 16:35SPEAKER_00: Profiathleten können aber generell deutlich mehr Energie verbrauchen als Anfänger und deutlich mehr wie unsportliche.
- 16:43SPEAKER_00: Das ist so ein bisschen so, als würde man halt irgendwie einen 25 PS-Kleinwagen mit irgendwie einem 800 PS Bugatti irgendwie vergleichen.
- 17:36SPEAKER_00: Unsportliche Menschen erreichen so eine Ausbelastung gerne, wie gesagt, wenn man irgendwie eine 30er hat, dann erreicht man vielleicht 8, 9, 10 MET.
- 17:44SPEAKER_00: Profis erreichen aber dabei eher so Werte von 20, 30 MET.
- 17:49SPEAKER_00: So um den Vergleich mal so ein bisschen darzugeben.
- 17:52SPEAKER_00: Das heißt, Ausdauerprofis schaffen es meistens doppelt so viel Energie zu verwenden, als jemand, der vielleicht gerade ergefangen hat im Sport und dreifach die Energie zu verwenden, als jemand, der komplett unsportlich ist.
- 18:07SPEAKER_00: Ich glaube, hier werden dann so ein bisschen die Klassifikation und das, wo man sich bewegt, einfach klarer.
- 18:16SPEAKER_00: Das heißt zum Beispiel aber auch, dass wenn man jetzt zum Beispiel ein Maximum hat, so von 20 MET, was so ungefähr einer VZ-Max von so 70 entsprechen würde, ist zum Beispiel eine Aktivität von 8 bis 10 Met im Laufen, ich sage jetzt irgendwie mal locker, vielleicht irgendwie 8 bis 10 kmh, also irgendwie so ein 6,5er Pace, ist super, super easy.
- 18:41SPEAKER_00: Das heißt, bei den Leuten ist die Herzrequenz dann wahrscheinlich nur irgendwie 110, 115, weil sie dann so 50% irgendwie vom Maximum so entspricht.
- 18:49SPEAKER_00: Und so könnt ihr euch das so ein bisschen vorstellen, was man halt auch braucht, um krass, krass, krasse Grundlage auch aufzubauen.
- 18:57SPEAKER_00: Das heißt aber auch, dass wenn man natürlich irgendwie einen 130er VZ Max hat, dann ist man gerne auch bei 8,910 schon in der absoluten Ausbelastung des Ganzen.
- 19:09SPEAKER_00: Und was viele Athleten hier halt nicht richtig aufbauen, um das Ganze nach vorne zu bringen, ist eben ein grundlagenfokussiertes Training.
- 19:17SPEAKER_00: Weil bei den meisten Profis passiert dieser Aufbau nicht erst in den 20ern oder 30ern, sondern dieser Aufbau passiert halt irgendwie in den Teenage-Jahren oder auch schon so ein bisschen davor.
- 19:28SPEAKER_00: Das heißt, wenn ihr jetzt irgendwie einen Sohn habt oder eine Tochter habt, dann führt die nicht zu schnell zum Ausdauertraining.
- 19:33SPEAKER_00: Das ist auch ein Kardinalfehler.
- 19:34SPEAKER_00: Also Kinder, die schon vor zwölf wirklich krasses Ausdauertraining aufbauen, ist nicht so unbedingt gut.
- 19:39SPEAKER_00: Auch so aus Motivationsgründen ist das gar nicht gut.
- 19:41SPEAKER_00: Die haben meistens keinen Bock mehr irgendwann, sondern es ist meistens sinnvoller, mit denen, die so bis acht, bis zehn irgendwie relativ spielerisch viele Dinge entwickeln zu lassen.
- 19:54SPEAKER_00: Auch durch spielerisches Training kann man sehr, sehr gut die V2 Max aufbauen.
- 19:57SPEAKER_00: Also nicht schon so früh zum Triadern oder irgendwelchen Ausdauersport anführen.
- 20:01SPEAKER_00: Es gibt auch ehrlich gesagt nichts Schlimmeres, Entschuldigung, aber da habe ich einen kleinen Bias, als wenn deine Eltern dich halt schon so ganz, ganz, ganz, ganz früh pushen und du oder Kinder halt irgendwie am Wein sind und die Eltern von der Seite die halt irgendwie anbrüllen, dass die jetzt irgendwie mal schneller laufen sollen.
- 20:17SPEAKER_00: Es gibt beim Iron Man so Iron Kids-Veranstaltungen und da sieht man das sehr, sehr, sehr, sehr häufig.
- 20:22SPEAKER_00: Da bin ich ein bisschen sehr stark gebeist.
- 20:25SPEAKER_00: Und danach, aber dann so in den Teenage-Jahren macht es halt Sinn, diese Grundlage aufzubauen und daran zu arbeiten.
- 20:32SPEAKER_00: Und den Kindern aber auch beizubringen, dass es wichtig ist, diese Grundlagen aufzubauen und daran Spaß zu haben.
- 20:39SPEAKER_00: Und daran arbeiten wir im Coaching dann immer noch, aber dann halt mit Leuten, die vielleicht nicht mehr 15 sind, sondern die halt 25 sind, nur 30 sind oder 35 sind.
- 20:48SPEAKER_00: Weil ein grundlagenfokussiertes Training ist halt anders.
- 20:51SPEAKER_00: Es ist nicht mehr so ganz dieser Entertainment-Trainings-Aspekt.
- 20:55SPEAKER_00: Das heißt, nicht jede Training-Session sorgt dafür, dass du dich maximal vorausgabst.
- 20:59SPEAKER_00: Nicht jede Training-Session ist mit dem krassesten harten Beats versehen, sodass du irgendwie super, super viel Spaß hast bei jedem Training hast.
- 21:07SPEAKER_00: Sondern Training ist halt irgendwie auch eher ein meditativer Prozess.
- 21:11SPEAKER_00: Etwas, was vielleicht manchmal auch für viele am Anfang etwas langweilig ist, das Ganze so durchzuführen.
- 21:18SPEAKER_00: Es ist weniger Entertainment und es ist auch weniger diese Gruppendynamik, weil diese Gruppendynamik muss man in gewisser Weise auch probieren, etwas dann zu reduzieren.
- 21:25SPEAKER_00: Dass man nicht mit seinen Boys, mit seinen Girls, mit irgendwie seiner Gruppe konstant immer nur Vollgas gibt in der ganzen Sache.
- 21:33SPEAKER_00: Darüber sprechen wir gleich auch nochmal, wenn wir über die Case Study auch etwas reden.
- 21:38SPEAKER_00: Das heißt, es geht darum, auch irgendwie Zeit in lockeren Herzrequenzbereichen zu absolvieren.
- 21:44SPEAKER_00: Und dabei auch so klassischerweise eben im Low-Intensity-Bereich.
- 21:48SPEAKER_00: Low-Intensity-Bereich umfasst dabei Zone 1 und diese bekannte Zone 2, die ihr vielleicht schon häufiger mal gehört habt.
- 21:54SPEAKER_00: Und dabei ist es so, dass eigentlich man sagt, alles unterhalb von 80% eurer maximalen Herzrequenz um Laufen oder auch so unterhalb von 75% der maximalen Herzrequenz auf dem Fahrrad.
- 22:08SPEAKER_00: Das ist so der Bereich, den man, wenn man sich jetzt grundlagenbezogenes Training anguckt, G1-Training, Zone 2, das sind die Sachen, die man da anstrebt.
- 22:17SPEAKER_00: Und dabei finden grundsätzlich eigentlich bei allen Trainingsformen, gerade auch wenn man jetzt irgendwie anfängt, das Ganze zu machen, 80% eurer Trainingszeit wirklich in diesem Low-Intensity-Bereich statt.
- 22:29SPEAKER_00: Das heißt, machst du fünf Training-Sessions die Woche, sind das vier Training-Sessions, die definitiv im Low-Intensity-Bereich eigentlich stattfinden sollten.
- 22:36SPEAKER_00: Und das ist für viele eine sehr große Herausforderung, weil man sich sehr gut.
- 22:44SPEAKER_00: Viele Blicke vielleicht einfängt, weil man natürlich jetzt irgendwie richtig Gas geben will.
- 22:47SPEAKER_00: Und man fängt jetzt irgendwie an im Januar zu sagen: Boah, ich fühle mich nicht mehr ganz so gut.
- 22:51SPEAKER_00: Und ich gehe jetzt ins Fitnessstudio und gehe in die Ausbelastung rein.
- 22:56SPEAKER_00: Und dann fängt man sich vielleicht erstmal so ein paar witzige Blicke ein.
- 22:59SPEAKER_00: Dann ist man vielleicht irgendwie auf dem Laufbahn, stellt sich irgendwie 4% Steigung ein und geht dann irgendwie erstmal eine halbe Stunde.
- 23:05SPEAKER_00: Und irgendwie, ich sag mal, vielleicht jemandem, dem man rechts an sich attraktiv findet.
- 23:15SPEAKER_00: Die Person guckt dann irgendwie so rüber und man denkt so: Oh Mann, irgendwie, ja, das ist jetzt irgendwie nicht so toll.
- 23:23SPEAKER_00: Ich bin irgendwie schon so bei 75% meiner maximalen Herzogens.
- 23:26SPEAKER_00: Ich bin irgendwie ziemlich am Schwitzen und ja, ich würde jetzt lieber irgendwie ein High-Intensity-Training machen, um zu zeigen, wie fit ich ja auch irgendwie schon bin.
- 23:34SPEAKER_00: Ja, und das hat dann sehr viel damit zu tun, dass man an dem wichtigsten Muskel arbeiten muss.
- 23:39SPEAKER_00: Und dieser wichtigste Muskel sitzt zwischen den Ohren, der aber kein Muskel ist, sondern der dann sehr viel mit Mindset zu tun hat.
- 23:46SPEAKER_00: Und zwar muss man daran arbeiten, dass man locker trainieren kann und auch bewusst mal vielleicht im Fitnessstudio oder im Gruppentraining auch mal der Letzte ist.
- 23:56SPEAKER_00: Und ich kann euch aus meiner Erfahrung sagen, dass das immer auch mit dazugehört, dass man sich davon verabschieden sollte, jeder Session auch ein gewisses Performance-Ziel zu geben.
- 24:08SPEAKER_00: Jetzt werden viele denken, boah, okay, verstehe ich nicht so genau, weil ich will irgendwie was erreichen und ich will irgendwie einen Wettkampf machen und ich will irgendwie Halbmarathon machen.
- 24:17SPEAKER_00: Ja, aber du musst halt erstmal die Grundlagen arbeiten.
- 24:20SPEAKER_00: Und die Grundlagen haben gar nicht so viel erstmal mit Performance zu tun, sondern die Grundlagen haben erstmal damit zu tun, dass du diese Grundlage für dich richtig aufbaust.
- 24:26SPEAKER_00: Und dann kann man irgendwann auch über Performance-Ziele reden.
- 24:29SPEAKER_00: Aber es geht erstmal darum, das Fundament zu schaffen.
- 24:32SPEAKER_00: Und wenn du dir das Fundament schaffst, dann braucht man halt nicht wirklich über Performance so reden.
- 24:38SPEAKER_00: Das heißt, irgendwie ein langfristiger Formaufbau geht halt irgendwie einher mit lockerem und unaufgeregtem Training.
- 24:44SPEAKER_00: Und vielleicht auch ein bisschen mehr Volumen, als du das vielleicht so bisher gemacht hast.
- 24:48SPEAKER_00: Es ist dann aber auch einfacher, das mehr Volumen vielleicht auch einzubauen.
- 24:52SPEAKER_00: Das heißt, irgendwie dann vielleicht auch mal nicht mehr drei oder viermal die Woche zu trainieren, sondern dann vielleicht fünf oder sechsmal, aber eben locker zu trainieren.
- 25:00SPEAKER_00: Und dabei geht es halt einfach auch nicht um den nächsten Fitnesshack.
- 25:05SPEAKER_00: Gerade jetzt werdet ihr so viele Hacks finden und Sachen Hacks ist irgendwie für mich immer so, schnell zum Ziel kommen, schnell zum Erfolg kommen, schnell das Durchziehen.
- 25:13SPEAKER_00: Sixpack in sechs Wochen.
- 25:15SPEAKER_00: Das ist für mich so das typische Fitnesshack.
- 25:17SPEAKER_00: Oder jetzt noch ein Supplement zu nehmen, der euch nach vorne bringt.
- 25:20SPEAKER_00: Ich habe letztens irgendwie gesehen hier V2 Max-Booster.
- 25:22SPEAKER_00: Ein Supplement, um die V2-Max richtig weit nach vorne zu bringen.
- 25:25SPEAKER_00: So was gibt's nicht, aber hey, kann man mal ausprobieren.
- 25:28SPEAKER_00: Das heißt, es ist auch nicht das Eisbad und es ist auch nicht die Supplement-Strategie, sondern das sind irgendwie so ein bisschen die langweiligen Sachen, die jetzt nicht so sexy sind, sondern es ist eher so Volumentraining, es ist eine Art meditatives Element, was man bei sich einbaut.
- 25:46SPEAKER_00: Und wie gesagt, ist das nicht wirklich immer aufregend, so zu trainieren.
- 25:51SPEAKER_00: Und vielleicht chämmt man sich auch manchmal so ein bisschen dafür, dass man jetzt irgendwie gerade am Laufen ist und es fühlt sich wirklich gerade noch gar nicht gut an.
- 26:00SPEAKER_00: Man ist irgendwie so mit einem sieben-Minuten-Pace da irgendwie unterwegs.
- 26:04SPEAKER_00: Man hat sich irgendwie gerade es geschafft, jetzt mal laufen zu gehen im Low-Intensity-Bereich.
- 26:09SPEAKER_00: Aber ey, siebener Pace.
- 26:11SPEAKER_00: Ich meine, hallo?
- 26:12SPEAKER_00: Ich will einen Halbmarathon laufen, 1,30, also siebener Pace.
- 26:16SPEAKER_00: Coach, was ist da falsch gelaufen bei mir?
- 26:20SPEAKER_00: Gar nichts.
- 26:21SPEAKER_00: Das ist ganz normal.
- 26:22SPEAKER_00: Du musst dich halt einfach aufbauen und du musst halt einfach patient sein.
- 26:25SPEAKER_00: Und du musst halt einfach daran arbeiten.
- 26:29SPEAKER_00: Und das ist halt so ein Bereich, den man lange und konstant aufrecht erhalten kann.
- 26:36SPEAKER_00: Und was ganz basicly dabei passiert, ist, dass man eine schonende Anpassung des gesamten Systems erreicht.
- 26:44SPEAKER_00: Und ich gehe jetzt einmal darauf ein, was, sag ich mal, so die Anpassungen sind, die ihr erwarten könnt und warum das Ganze auch so wichtig ist, das Ganze aufzubauen.
- 26:53SPEAKER_00: Und das gebe ich euch anhand von drei Systemen mit.
- 26:56SPEAKER_00: Das erste ist das Herz-Kreislauf-System.
- 26:58SPEAKER_00: Das zweite ist das zweite System.
- 27:03SPEAKER_00: Herzkreislauf, das heißt, Mythichon reden, also Muskelsystem.
- 27:07SPEAKER_00: Und das dritte ist dann nochmal Knochen, Bänder, Seen, also passiver Bewegungsapparat.
- 27:12SPEAKER_00: Okay, also erstens ist so ein bisschen ein Herz-Kreislauf-System.
- 27:15SPEAKER_00: Das sind relativ schnelle Anpassungen.
- 27:17SPEAKER_00: Das heißt, schon so nach vier bis acht Wochen sollten die ersten Anpassungen hier sichtbar sein.
- 27:24SPEAKER_00: Das heißt, wenn ihr viel im Low-Intensity-Bereich irgendwie trainiert, also was heißt viel, ich sag mal so, alles so, wenn ihr wirklich Anfängerinnen und Anfängerin seid, reichen meistens schon so drei, vier, fünf Stunden die Woche.
- 27:34SPEAKER_00: Auf jeden Fall, um schneller, um gute Anpassungen auch zu erreichen.
- 27:37SPEAKER_00: Und dann in diesem Low-Intensity-Bereich unterwegs zu sein.
- 27:39SPEAKER_00: Wenn ihr dann, sag ich mal, guckt, okay, wie verändert sich zum Beispiel meine Pace im Vergleich zu meiner Herzrequenz, ihr richtet sich aber mehr nach Herzrequenz vom Training her, dann solltet ihr eigentlich so nach vier bis acht Wochen schon so die ersten Anpassungen feststellen.
- 27:52SPEAKER_00: Was dabei passiert, ist, dass eine ökonomische Vergrößerung eur Ventrikel stattfindet.
- 27:59SPEAKER_00: Ventrikel ist nichts anderes wie die Herzkammern.
- 28:01SPEAKER_00: Und prinzipiell haben wir zwei größere Ventrikeln, zwei größere Herzkammern und zwei kleinere, was man so ein bisschen als Vorhilfe bezeichnet.
- 28:06SPEAKER_00: Dabei haben wir ein rechtes Herzsystem, das Lungenkreislauf, der wird immer nicht so stark betrachtet.
- 28:11SPEAKER_00: Und dann haben wir ein linkes System, was so ein bisschen unser Organ oder muskulärer Kreislaufs ist.
- 28:15SPEAKER_00: Das heißt, einerseits wird euer Blut zu der Lunge gestiftet, um halt irgendwie das Blut anzureichnen mit Sauerstoff.
- 28:21SPEAKER_00: Und danach wird dieses sauerstoffreiche Blut zu euren Organen, zu euren Muskeln irgendwie befördert.
- 28:27SPEAKER_00: Und beim Low-Intensity-Training kommt es zu einer gleichmäßigen Vergrößerung dieser Kammern und vor allen Dingen auch so des rechten und linken Ventrikels.
- 28:35SPEAKER_00: Gerade so der rechte Ventrikel wird relativ wenig immer so betrachtet, ist aber sehr wichtig, auch so gerade bei sportlichen Anpassungen.
- 28:43SPEAKER_00: Und das passiert durch Low-Intensity Training, dass gerade auch der rechte Ventrikel mit sich entwickelt.
- 28:49SPEAKER_00: Und daneben sprießen auch mehr Gefäße ein, was man so als Angiogenese bezeichnet.
- 28:54SPEAKER_00: Das heißt irgendwie Gefäßeinsprießung in eurer Muskulatur und auch etwas weniger, aber auch in eurem Herzsystem.
- 29:01SPEAKER_00: Also Herzkranzgefäße und solche Sachen sprießen auch mehr ein durch Low-Intensity Training.
- 29:05SPEAKER_00: Vor allen Dingen aber so im Bereich von eurer Muskulatur.
- 29:10SPEAKER_00: Und das sind alles Mechanismen, die dazu führen, dass das Herz und vor allen Dingen aber auch so die Muskulatur besser mit Sauerstoff versorgt werden kann.
- 29:20SPEAKER_00: Das heißt, Sauerstoff, wie gesagt, ist so ein bisschen der Brennstoff, den wir brauchen, worauf wir gleich zu sprechen kommen, um Energie ökonomisch herzustellen.
- 29:27SPEAKER_00: Und Herz-Kreislauf-System ist so ein bisschen unsere Logistikabteilung.
- 29:31SPEAKER_00: Also so der Bereich, wo wir letztendlich Sachen wegschicken nach vorne und diese Sauerstoffversorgung einfach auch gewährleisten.
- 29:40SPEAKER_00: Und durch Low-Intensity Training kommt es eben zu einer ökonomischen Verbesserung und eben zu einer Einspressung von mehr Gefäßen.
- 29:46SPEAKER_00: Zweiter Punkt dabei ist so Muskulatur und Mitochondrien.
- 29:50SPEAKER_00: Habt ihr sicherlich schon mal gehört, Mitochondrien, Kraftwerke der Zelle, wie man so ein bisschen meist sagt.
- 29:56SPEAKER_00: Das hat damit zu tun, dass Mitochondrien dafür sorgen, dass wir ökonomisch vor allen Dingen Energie herstellen können.
- 30:02SPEAKER_00: Über verschiedene Recycling-Mechanismen, die wir in unserem System haben, wird dabei vor allen Dingen Energie recycelt.
- 30:08SPEAKER_00: ATP, Adenosyntriephosphat, wird wieder nicht hergestellt, aber nach vorne gebracht.
- 30:13SPEAKER_00: Also mehr energiereiches Phosphat wird angehängt.
- 30:15SPEAKER_00: Das müsst ihr nicht so genau wissen.
- 30:17SPEAKER_00: Nur, dass ihr so ein bisschen versteht, Mitochondrien sind so der ökonomische Anteil in eurer Muskulatur, den ihr braucht, um Energie ökonomisch nach vorne zu bringen.
- 30:26SPEAKER_00: Das heißt langwierig gesehen herzustellen.
- 30:29SPEAKER_00: Dabei, sage ich mal, sind Mitochondrien vor allen Dingen in unserer langsamen Kontrahierenden Muskulatur vorhanden.
- 30:37SPEAKER_00: Wir haben verschiedene Muskelfasern, die da sind.
- 30:39SPEAKER_00: Wir haben ein wenig schnellere Muskulaturen, wir haben eine langsamere Muskulatur und dieser Muskelfasers-Switch, also Umbau von schneller und langsamerer Muskulatur und auch nach vorne bringen dieser langsamen Muskulatur, also mehr Anreichung von Mitochondrien, Abbau von alten Mitochondrien, findet vor allen Dingen durch Low-Intensity Training im Generellen statt.
- 31:00SPEAKER_00: Dabei kann man jetzt nicht wirklich sagen, irgendwie Zone 1 oder Zone 2, was jetzt ganz, ganz, ganz, ganz genau effektiver ist oder soweit sind wir wissenschaftlich noch nicht ganz genau.
- 31:08SPEAKER_00: Aber dabei kann man sagen, dass gerade so High-Volume-Training, also mehr Volumen einzubauen, bewirkt vor allen Dingen hier auch eine Anpassung von euren Mitochondrien.
- 31:18SPEAKER_00: Das sind Anpassungen, die dauern aber meistens etwas länger als klassischerweise jetzt so euer Herz-Kreislauf-System, so im Wesentlichen.
- 31:27SPEAKER_00: Dabei ist es eher so Sachen, die vielleicht meistens so nach zwei bis vier Monaten irgendwie sichtbar sind.
- 31:33SPEAKER_00: Die meisten von euch werden aber sicherlich nicht eure Mitochondrien untersuchen lassen.
- 31:39SPEAKER_00: Und ich sag mal, was dabei wichtig ist, ist halt, dass man sich so ein bisschen vorstellt, dass man eben diese beiden Systeme nach vorne bringen muss, gerade auch so, um die VZMAX nach vorne zu bringen.
- 31:49SPEAKER_00: Also wir brauchen einerseits die Logistikabteilung, wo halt mehr Sauerstoff nach vorne gebracht werden kann.
- 31:54SPEAKER_00: Und das ist das, was man auch relativ schnell irgendwie feststellt, dass man vielleicht es schafft, seine Herzrequenz mehr zu senken bei niedrigeren Belastungen und dann halt aber auch, dass die Mietochondrien einfach nach vorne gebracht werden.
- 32:06SPEAKER_00: Und das sind beides Faktoren, die auch sehr wichtig sind für die VZ Max und damit eben auch so für die Gesundheit und Langlebigkeit.
- 32:12SPEAKER_00: Dritter Faktor ist dann auch noch so das Thema mechanische Belastungen und Knochen.
- 32:19SPEAKER_00: Das ist was, was relativ wenig beachtet wird.
- 32:21SPEAKER_00: Vielleicht auch ein bisschen in der Sportwissenschaft weniger beachtet wird.
- 32:25SPEAKER_00: Das ist aber auch was, was wichtig ist und was sehr langfristige Mechanismen sind.
- 32:31SPEAKER_00: Viele Athleten trainieren jetzt und starten jetzt und haben meistens dann sehr schnell sehr, sehr hohe mechanische Belastungen auf ihrem ganzen Bewegungsapparat.
- 32:41SPEAKER_00: Sie laufen sehr viel, sie machen sehr intensive Belastungen.
- 32:44SPEAKER_00: Und diese Anpassungen, die sie damit einleiten, sind meistens erst so nach zwei, drei, vier Monaten sichtbar.
- 32:54SPEAKER_00: Und vielfach entstehen auch Überbelastungsschäden im Bereich vom mechanischen Apparat erst nach zwei, drei Monaten.
- 33:04SPEAKER_00: Also so Knochenstoffwechsel zum Beispiel, kann auch noch länger dauern.
- 33:07SPEAKER_00: Kann manchmal auch vier Monate dauern.
- 33:09SPEAKER_00: Dann hat man irgendwie den Ermüdungsbruch erst nach vier Monaten, weil man halt dramatisch den Laufumfang irgendwie gesteigert hat und das System es halt nicht geschafft hat, sich irgendwie anzupassen.
- 33:18SPEAKER_00: Und dabei ist es so, dass hier auch eben ein Low-Intensity-Training, sag ich mal, dazu führt, dass man langsam die Bewegung lernt und dass auch so dieser mechanische Load, also diese mechanische Belastung auf eurem System geringer ist, als wenn man jetzt zum Beispiel direkt mit einem sehr intensiven Training, also mit einem hochintensiven Training, zum Beispiel einem High-Intensity-Training, irgendwie das Ganze aufbaut.
- 33:46SPEAKER_00: Dazu vielleicht eine kleine Case-Study.
- 33:50SPEAKER_00: Ich nenne die Person jetzt einfach mal Mike.
- 33:52SPEAKER_00: Das ist irgendwie so ein relativ guter Name, finde ich, dafür.
- 33:55SPEAKER_00: Mike ist so eine typische Type-A-Personality.
- 33:58SPEAKER_00: Er will irgendwie echt schnell vorankommen im Leben und hat dabei einen ambitionierten Job, hat dabei zwei Kinder, ist irgendwie Ende 30, Anfang 40 und möchte aber jetzt mal seinen ersten Triad observieren.
- 34:16SPEAKER_00: Er hat mal einen Marathon gefinisht vor vier Jahren, sich irgendwie durchgequält, in vier Stunden, ist eigentlich super, super unzufrieden mit der Zeit.
- 34:25SPEAKER_00: Er hat immer mal wieder so einen Halbmarathon probiert, hatte dann aber irgendwie sich immer wieder verschiedenste Verletzungen eingefangen und hat es dann nicht wirklich durchgezogen.
- 34:35SPEAKER_00: Aber jetzt hat er sich vorgenommen, endlich mal in 70-3 anzugehen.
- 34:39SPEAKER_00: Jetzt ist die Zeit gekommen für ihn und er fühlt sich irgendwie auch nicht mehr ganz so wohl.
- 34:44SPEAKER_00: Er hat eigentlich beruflich nicht mehr ganz, ganz so viel Stress und deswegen kann er jetzt Vollgas geben im Triathlon.
- 34:51SPEAKER_00: Dafür möchte er sich so sechs Monate Zeit nehmen.
- 34:56SPEAKER_00: In der letzten Zeit war es aber so ein bisschen kritisch bei ihm.
- 34:59SPEAKER_00: Also in der Vergangenheit hat er es jetzt nicht so wirklich geschafft, zum Training zu kommen.
- 35:02SPEAKER_00: Und so vor Weihnachten war halt einfach auch sehr, sehr stressig und dann brauchte er irgendwie auch so die Weihnachtszeit und die Neujahrszeit, so ein bisschen einfach, um sich davon mal so ein bisschen zu erholen.
- 35:12SPEAKER_00: War auch so mindset-mäßig ein bisschen anstrengend.
- 35:15SPEAKER_00: Hatte auch schon mal so in einer Tinnitus, war stressig in der letzten Zeit einfach.
- 35:20SPEAKER_00: Und hat dann auch in der Weihnachtszeit komplett rausgenommen, das hat ihm auch gut getan, er hat sich dadurch erholt, hat vielleicht aber auch über die Weihnachtszeit das ein oder andere Kilo zu viel sich noch so auf die Waage mitgeholt.
- 35:32SPEAKER_00: Und das nervt ihn jetzt einfach alles.
- 35:33SPEAKER_00: Und jetzt ist aber auch wirklich die Zeit gekommen, so einfach Vollgas zu gehen.
- 35:36SPEAKER_00: Okay, jetzt ist er voller Tatenkrank, so im Januar gibt einfach Vollgas.
- 35:40SPEAKER_00: Und die Fitnessstudios sind halt relativ voll, findet er aber eigentlich auch ganz cool, so um den anderen Leuten zu zeigen, so er baut sich jetzt auch auf, er wird jetzt einfach auch fit, hat sich jetzt nochmal Instagram gestellt und protokolliert das Ganze auch noch.
- 35:52SPEAKER_00: Und er will jetzt einfach auch den anderen mal zeigen, wie gut er einfach drauf ist.
- 35:56SPEAKER_00: Das ist ihm ganz, ganz wichtig.
- 35:58SPEAKER_00: Und dabei hat er so einen neuen Fitnesskurs für sich entdeckt, wo man immer so athletisches Training, athletische Übungen mit Sprints einfach auch kombiniert, mit ein bisschen laufen, danach muss man am Ende immer auch noch so sprinten.
- 36:07SPEAKER_00: Und das macht ihm auch richtig Spaß, hat er sich irgendwie dreimal die Woche für angemeldet, findet er richtig geil und daneben macht er noch so Spinning.
- 36:13SPEAKER_00: Weil Spinning ist ja irgendwie auch noch wichtig, um halt triert man nach vorne zu bringen.
- 36:16SPEAKER_00: Schwimmen macht er irgendwie einmal die Woche so ein bisschen, aber das ist jetzt nicht ganz so wichtig.
- 36:20SPEAKER_00: Aber prinzipiell sieht seine ganze Struktur daraus aus, dass er halt diesen Fitnesskurs einfach absolviert, wo man immer sprintet, Athletitraining macht und auf der anderen Seite halt noch so den Spinning-Kurs.
- 36:32SPEAKER_00: Dabei merkt er aber relativ zügig, dass man immer wieder so ein leichtes Zicken, gerade so in der Hüfte, wie auch so kriegt.
- 36:40SPEAKER_00: So irgendwie, ah, Adduktoren tun so ein bisschen weh, also innerer Oberschenkelseite, irgendwie in der Hüfte, zieht es auch manchmal so ein bisschen rein, auch manchmal nur so stechen, manchmal auch eher nur auch beim Toilettengang, merkt er so, gerade wenn er groß geht, irgendwie das zieht so ein bisschen hinten rein.
- 36:53SPEAKER_00: Fühlt sich nicht ganz so optimal an.
- 36:56SPEAKER_00: Und er merkt auch so, sein Herzokanz geht immer ganz, ganz stark nach oben, aber er merkt nicht so richtig Fortschritte.
- 37:04SPEAKER_00: Also die ersten drei Wochen hat er noch richtig Fortschritte gemacht und jetzt ist aber irgendwie so Mitte Februar und kommt immer nicht mehr richtig, so wirklich viel.
- 37:12SPEAKER_00: Dann stellt er sich, sag ich mal, bei uns vor.
- 37:15SPEAKER_00: Und ich schaue mir halt so ein bisschen sein Training an und gucke so ein bisschen, was hat er bisher gemacht.
- 37:20SPEAKER_00: Und dabei fällt mir halt auf, er hat bisher echt super, super viel High-Intensity-Training gemacht.
- 37:25SPEAKER_00: Gerade so von den Herzsequenzwerten her immer in Zone 3, Zone 4, sehr intensiv, auch ein bisschen Zone 5 immer unterwegs gewesen.
- 37:34SPEAKER_00: Und so gut 40% von seinem ganzen Training war eigentlich immer High-Intensity.
- 37:38SPEAKER_00: Wenn man sich so ein bisschen Session-Goal anguckt, also wie viele Sessions er wirklich dann auch gesagt hat, dass er im High-Intensity-Training macht, würde man wahrscheinlich sogar eher sagen, dass 70% einer Sessions im High-Intensity-Training absolviert hat.
- 37:49SPEAKER_00: Weil ehrlich gesagt war der Spinning-Kurs, der auch noch irgendwie so Pain 1000 irgendwie hieß, war jetzt auch nicht wirklich locker und der Spinning-Instructor hat ihn auch immer von der Seite angeschrien, dass jetzt irgendwie die Leute mal Gas geben sollen.
- 37:59SPEAKER_00: Und ehrlich gesagt war er da auch immer, hat ihm Spaß gemacht, aber es war auch immer relativ intensiv.
- 38:05SPEAKER_00: Auch wenn er das nicht wirklich zugeben würde.
- 38:08SPEAKER_00: Daraufhin erkläre ich halt irgendwie erstmal, wie wichtig es halt irgendwie ist, die Grundlagen richtig aufzubauen und mehr im Low-Intensity-Trinking-Bereich zu machen.
- 38:17SPEAKER_00: Weil sein Low-Intensity Bereich entspricht irgendwie oder der Low-Intensity-Bereich von guten Athleten entspricht irgendwie mehr oder ist höher wie sein High-Intensity Bereich.
- 38:31SPEAKER_00: Und das ist meistens dann auch so ein bisschen der Pit vor, wie ich das nicht mal relativ gut erkläre, wenn ich ihnen halt irgendwie sage, ja gut, aber wenn wir halt irgendwie einen Profi-Athleten haben, dann ist er halt irgendwie beim Puls von 115, bei dem, wo du einfach schon bei 195 bist.
- 38:47SPEAKER_00: Und dann wird den Leuten vielleicht relativ schnell klar, hm, ja, vielleicht habe ich in der Vergangenheit doch nicht so gut und so effizient einfach auch trainiert.
- 38:55SPEAKER_00: Und dabei erkläre ich ihm auch, dass er wahrscheinlich auch schon in seiner Hüfte eine gewisse Überlastung hat, dass dieses Zwicken nicht einfach nur so ist, sondern dass es wahrscheinlich schon eine Ankündigung ist, wenn er so weitermacht, dass er dann wahrscheinlich relativ schnell auch größere Probleme bekommt und dann der Triton immer, immer unwahrscheinlicher wird.
- 39:12SPEAKER_00: Weil das muss man auch sagen, dass wenn man eben auch schon Zicken hat, wenn man auch schon Probleme hat, wenn man auch schon merkt, da passiert irgendwie was und da arbeitet gerade so Knochensehnen, Bänderapparat, dann muss man sehr schnell ein Stoppzeichen setzen.
- 39:26SPEAKER_00: Weil wenn man das nicht macht, dann sind die Überlastungen und dann sind die Verletzungen definitiv vorprogrammiert.
- 39:34SPEAKER_00: Nach einer gewissen anfänglichen Skepsis, die man meistens so erwartet, was auch vollkommen in Ordnung ist, versteht er aber auch so den Ansatz.
- 39:42SPEAKER_00: Und letztendlich geht es dann meistens darum, so einfach mehr Low-Intensity-Training grundsätzlich zu integrieren.
- 39:47SPEAKER_00: Gerade so im Radfahren, gerade aber auch im Schwimmen, gerade vielleicht auch mit anderen Sachen zu arbeiten, also gerne auch Hudern, Ski Ergo, sonstigen Sachen.
- 39:53SPEAKER_00: Und eben aber auch mehr Krafttraining und Athletiktraining zu integrieren, was auch immer dazu gehört, zu einem guten grundlagenbezogenen Training, dabei auch ein bisschen technische Analyse zu machen, technischen Ansatz, ein bisschen mit Sprints zu arbeiten, aber sehr sauberen Sprints.
- 40:09SPEAKER_00: Versteht ihr das Ganze und baut das, sag ich mal, so mehr ein.
- 40:14SPEAKER_00: Und dabei haben wir es da auch so gemacht, dass wir auch erstmal so die ersten vier bis acht Wochen des Lauftrainings rausgelassen haben, auch wenn er einen Treton machen wollte, irgendwie im Juni, im Juli, weil es einfach nichts bringt, dann noch trotzdem weiter ins Laufen zu investieren, wenn halt so ein bisschen diese Verletzungsproblematik schon da ist.
- 40:32SPEAKER_00: Das heißt, es geht dann eher darum, Laufen zu substituieren mit Krafttraining, vielleicht anderen Sachen, mit wenn man die Möglichkeit hat, aufs Laufband zu gehen, vielleicht in 4 bis 8 Prozent mit 6 Prozent mehr zu gehen, solche Sachen halt mehr einzubauen, um das Fundament zu erarbeiten und auch so diesen mechanischen Load einzubauen, aber nicht jetzt direkt wieder voll ins Lauftraining einzusteigen.
- 40:54SPEAKER_00: Und dadurch gehen diese Hüftproblematiken bei ihm relativ schnell dann auch Gott sei Dank weg.
- 41:00SPEAKER_00: Man hat dann auch noch irgendwie so ein bisschen dynamisches Thema oder sowas einfach mit eingebaut, ein bisschen mehr Technikanalyse.
- 41:05SPEAKER_00: Krafttraining hilft meistens hier aber auch, um das Ganze nach vorne zu bringen.
- 41:09SPEAKER_00: Und dann konnte Mike so nach acht Wochen wieder laufen, er konnte dann wieder locker einsteigen und konnte dann auch wieder so alle, jede Woche, alle 14 Tage seinen Hit-Kurs machen, der ihm super viel Spaß gemacht hat, was mir auch immer mal super viel Spaß macht.
- 41:24SPEAKER_00: Aber es ging dann dabei darum, auch sich nicht in diesen Kursen komplett zu verausgaben, sondern eher so die sauber zu machen, also mit einer guten Herzokanzbereich, so ein bisschen auf sich zu achten und vor allen Dingen auch so diese Sprints nachher, hinterher immer sehr, sehr sauber zu laufen.
- 41:40SPEAKER_00: Das heißt, nicht unbedingt bei 25 km/h, wie man das irgendwie immer sehr, sehr häufig betrachtet bei sehr vielen Athleten oder eben auch bei sehr vielen Menschen, die eigentlich sehr unsportlich sind, die wirklich gar nicht dieses Fundament haben, dann 25 kmh zu laufen.
- 41:55SPEAKER_00: Keiner Exkurs dazu.
- 41:58SPEAKER_00: Ich weiß von mehreren Athleten, die sich dabei auch schon mal richtig abgestylt haben und die sich auch schon mal richtig wehgetan haben bei solchen Sachen.
- 42:05SPEAKER_00: Und aus sportwissenschaftlicher oder auch aus ärztlicher Sicht muss man schon sagen, ist es nicht ohne, einfach mal bei 25 km/h laufen zu gehen, weil die Menschen würden das sehr wahrscheinlich ohne Laufbahn nicht erreichen, so das Ganze zu machen.
- 42:20SPEAKER_00: Deswegen, wenn du das machst, bitte probier sauber Sprints zu laufen und nicht in der Hüfte abzusacken, gerade die Hüfte gut durchzurücken, wenn du sprintest, die Arme irgendwie mitzunehmen.
- 42:30SPEAKER_00: Und dann probier dich mal mit 18, 19, 20 kmh.
- 42:33SPEAKER_00: Das sollte vollkommen alrig sein.
- 42:35SPEAKER_00: Dann mach lieber, wenn du das machst, mit Sprints integrierst, Exkurs, mach lieber ein bisschen mehr Prozent rein, wenn du es machen kannst.
- 42:42SPEAKER_00: Das ist meistens besser, um einfach auch so dynamischer und besser und sauberer irgendwie auch so zu laufen.
- 42:51SPEAKER_00: Auf jeden Fall haben wir das so bei Mike integriert und er hat weiterhin auf die Fitnesskurse gemacht und er hat auch bei seinem Pain 1000 Spinning-Kurs weiterhin mitgemacht, hat aber da ganz, ganz, ganz gut auf seine Herzrequenzzonen geachtet, hat sich so ein bisschen runterreguliert.
- 43:07SPEAKER_00: Und dann haben wir, sag ich mal, so nach acht Wochen bei ihm sehr schnelle Fortschritte auch gesehen.
- 43:13SPEAKER_00: Also er konnte dann so im Bereich vom Radfahren gerne auch mal so seinen Zone 2 Bereich, bei gleichbleibender Herzrequenz, konnte er am 25, 30 was steigern, was schon sehr gut war.
- 43:24SPEAKER_00: Und als wir dann wieder angefangen haben, auch mit dem Laufen, hat er da dann auch nach zwei bis drei Monaten ein gutes Grundlagenniveau eigentlich auch erreicht, wo wir dann nachher auch so einen Sechser-Pace hatten, so bei einer Herzrequenz von 145, was für ihn vollkommen gut und vollkommen alrig war.
- 43:40SPEAKER_00: Und dann haben wir gesagt, wir machen ihn 70.3, vielleicht nicht nach sechs Monaten, wo er zuerst angefangen hat, sondern haben wir gesagt, wir machen ihn halt nach neun Monaten, weil wir irgendwie die ersten drei Monate erstmal daran arbeiten mussten, weil so viel falsch trainiert worden ist, um irgendwie das Ganze in eine anständige Struktur zu bringen und Adaptation, Anpassung wirklich gut nach vorne zu bringen, grundlagenfokussiertes Training erstmal aufzubauen.
- 44:03SPEAKER_00: Und dann hat Mike seinen ersten 70.3 in unter sechs Stunden gefinished.
- 44:09SPEAKER_00: Was ich sehr, sehr ordentlich war, womit er auch ziemlich, ziemlich zufrieden war.
- 44:14SPEAKER_00: Und was halt noch deutlich besser war, ist, dass er sich, sag ich mal, dadurch, dass er einmal dieses grundlagenfokussierte Training verstanden hat und dass es halt irgendwie für sich einmal aufgebaut hat, richtig, dass er sich halt auch vorstellen konnte, jetzt nochmal einen 70.3 zu machen, vielleicht die 5 Stunden 30 anzugehen.
- 44:29SPEAKER_00: Und, sag ich mal, sich auch so eine andere athletische Perspektive für sein Leben geschaffen hat.
- 44:33SPEAKER_00: Das finde ich immer das Wichtigste in der ganzen Sache.
- 44:36SPEAKER_00: Dass man halt verstanden hat, dieses Umdenken für sich zu gewährleisten.
- 44:45SPEAKER_00: And that man has that when his VC Max bring will, when his mechanical bewegungsapparat will, that man holds rich training, but in the base and anpassung to do, the Grundlagen to bring, so on the 2 training, the Kraft Training rich to integrate, a good program for you to find and offzubau.
- 45:09SPEAKER_00: And that no pain, no gain ansatz long frustrating, leider very, very häufig trained.
- 45:19SPEAKER_00: That he has not grundlagen focus training.
- 45:22SPEAKER_00: That stimmt nicht, and that is not the philosophical, of course when people say I read so much about grundlagen-focussier training.
- 45:31SPEAKER_00: Yeah, I read there so much, weil nature, when Anfängerin, that's a growth teil der Gesellschaft is, we said 60% of garden.
- 45:39SPEAKER_00: And these beweging won't then hold high-intensity training, and then after two months to say, sport is not the rich for me.
- 45:48SPEAKER_00: And they're completely out.
- 45:50SPEAKER_00: And these men have in Krankenhaus gone, which they hold with 65, with three stands, and then said, sport is not the rich for me.
- 46:00SPEAKER_00: And I then said, Yeah, you have not really good training.
- 46:05SPEAKER_00: And this was an training error in the Vordergront.
- 46:14SPEAKER_00: Okay, not able to be, but it's worth this out to say.
- 46:19SPEAKER_00: Knochen passing an apparatus pass an Bänder and Seen are so a bit schneller, passen sich ein bisschen schneller an.
- 46:33SPEAKER_00: Schon ein bisschen länger, aber nach drei Monaten, ja.
- 46:36SPEAKER_00: Knochenapparat braucht meistens so sechs bis zwölf Monate, um halt irgendwie Anpassungen zu gewährleisten.
- 46:42SPEAKER_00: Das heißt auch für euch, ihr müsst aufpassen mit Laufbelastungen zum Beispiel, mit mechanischen Belastungen, mit Dingen, die sehr, sehr high-intensity lastig sind.
- 46:50SPEAKER_00: Weil das kann sein, dass um dieses Training zu absorvieren, ihr habt einen Vorlauf braucht von einem guten Jahr.
- 46:56SPEAKER_00: Also das heißt, jetzt einfach mal High-Intensity Training im Laufen zu absolvieren.
- 46:59SPEAKER_00: Wenn ihr Anfänger-Anfingerin seid, can ich euch sagen, es ist zu 80% ein krasser Kardinalfehler.
- 47:04SPEAKER_00: And wird eher dazu führen, dass ihr euch verletzt.
- 47:14SPEAKER_00: Müsst ihr for euch entscheiden.
- 47:15SPEAKER_00: You're for euch gucken, what you want to do?
- 47:17SPEAKER_00: And seid that verdammt to euch.
- 47:20SPEAKER_00: That he has that euroshop, that's what laufen is schlecht for euch and laufen is schlecht for the gelenke and laufen is schlecht for the knochenapparat, has no beding recht.
- 47:47SPEAKER_00: It's a relative study that a muskelquerschnitting of einem Triathleten and Unsportlichen.
- 47:55SPEAKER_00: That's a study that's relatively social media in the letzte Zeit gegangen.
- 47:59SPEAKER_00: And there hatten we, sag ich mal, bei dem Unsportlichen zum Großteil Fettgewebe, fast gar keine Muskulatur, also fast nichts, was wirklich den Knochen schützt in der ganzen Sache.
- 48:08SPEAKER_00: Und auf der anderen Seite hatten wir den Triathleten, der eine deutlich größere Muskulatur hatte und deutlich mehr hatte, um den Knochen zu schützen.
- 48:15SPEAKER_00: Wenn man sich aber auch die Trabekel-Struktur, also wirklich den Knochen, genau anguckt in dieser Aufnahme, dann sieht man halt auch zum Beispiel, dass, oder das zeigt sich auch in Studien vielleicht nicht unbedingt in der Aufnahme.
- 48:27SPEAKER_00: Aber es zeigt sich halt auch, dass wenn du sportlich aktiv bist, wenn du läufst, gerade auch wenn du Krafttraining einbaust, dann kann man nicht.
- 48:34SPEAKER_00: So, Leute, I'm sorry.
- 48:36SPEAKER_00: Wir hatten gerade leider ein größeres technisches Problem, und zwar ist dieses Mikrofon hier ausgefallen für den Rest der Aufnahme.
- 48:44SPEAKER_00: Es sind jetzt nochmal so 8 Minuten, wo ich wirklich nochmal alles zusammenfasse.
- 48:47SPEAKER_00: Ich entschuldige mich auf jeden Fall für den Ton.
- 48:49SPEAKER_00: Er wird jetzt ein bisschen schlechter sein, weil das leider nur der Ton ist aus der Kamera.
- 48:53SPEAKER_00: Für die nächsten Aufnahmen werde ich darauf achten, dass ich immer eine volle SD-Karte habe.
- 48:58SPEAKER_00: Ich hoffe, ihr entschuldigt das.
- 49:01SPEAKER_00: Dann kannst du deine Knochendichte erhöhen und dann kannst du auch diese Trabekelstruktur, also diese Belastungsstruktur von deinem Knochen verbessern und nach vorne bringen.
- 49:10SPEAKER_00: Und das ist besonders wichtig, auch wenn man sich nochmal das Thema Langlebigkeit betrachtet, weil Abbau der Knochenmasse und vor allen Dingen auch Abbau der Muskelmasse ist ein ganz häufiges Thema.
- 49:21SPEAKER_00: Abbau der Muskelmasse führt dazu, dass wir eher zu Fettleibigkeit tendieren, mehr Körperfett entwickeln, Abbau haben der Knochenmasse, Leistungsfähigkeit verlieren.
- 49:33SPEAKER_00: Und das sind alles Dinge, die fangen an, wenn du irgendwie 30 bist, wenn du 35 bist, verlierst du tendenziell mehr Muskelmasse.
- 49:40SPEAKER_00: Und dem kannst du entgegenwirken.
- 49:42SPEAKER_00: Einerseits schon durch Grundlagen fokussiertes Training, aber auch vor allen Dingen durch Krafttraining.
- 49:47SPEAKER_00: Und das ist dann besonders wichtig, wenn wir uns jetzt zum Beispiel Frauen angucken, wo wir dann vielleicht, weiß ich nicht, Wechseljahre zum Beispiel haben oder auch ein etwas anderes hormonelles System, wo es nicht ganz so einfach ist, auch Knochenmasse aufzubauen, Muskelmasse aufzubauen.
- 50:01SPEAKER_00: Und dabei ist es besonders wichtig, dass man hieran einfach auch arbeitet.
- 50:04SPEAKER_00: Und auch ganz viele Frauen, die sich auch bei mir und bei uns vorstellen, mit Ermüdungsbrüchen, mit Problemen, mit Verletzungsproblemen, die deutlich zu viel High-Intensity Training machen.
- 50:18SPEAKER_00: Man muss aber sagen, bei Frauen ist halt das Gute, dass Frauen schneller zum Umdenken kommen und meistens auch irgendwie Tipps, die man für sie irgendwie hat, schneller auch annehmen und vielleicht auch verstehen, dass so ein gewisser meditativer Ansatz ist für viele Frauen irgend einfacher in gewisser Weise umzusetzen als für viele Männer.
- 50:40SPEAKER_00: Das ist zumindest so ein bisschen meine Erfahrung.
- 50:43SPEAKER_00: Das heißt, der Orthopädie, der jetzt irgendwie sagt, so Sport ist generell schlecht für unsere Bevölkerung, würde ich sagen, nein, ist es nicht.
- 50:50SPEAKER_00: Und vor allen Dingen auch Laufen ist nicht grundsätzlich schlecht für die Bevölkerung, sondern man muss es halt smart einsetzen.
- 50:56SPEAKER_00: Und das Laufen ist nicht generell schlecht für den Bewegungsapparat, sondern man muss halt dafür sorgen, dass Knochen richtig aufgebaut wird, dass das Bänder richtig aufgebaut wird, das Seen richtig aufgebaut werden.
- 51:06SPEAKER_00: Das heißt, wenn du einen 800 PS starken Motor hast, irgendwie eine krasse, krasse VC Max, du vielleicht auch mal Profi-Athlet warst oder richtig gut warst, dann ist es besonders wichtig, dass du hieran arbeitest und dass du dein Chassis erstmal entwickelst.
- 51:19SPEAKER_00: Weil nur wenn du dieses Chassis irgendwie auch zusammen knallst, dann klappt es auch irgendwie in deinen Ausdauerperformance-Sachen.
- 51:28SPEAKER_00: Da noch eine kleine Anekdote aus dem Laufen, oder nicht aus dem Laufen, sondern aus dem Triathlon.
- 51:33SPEAKER_00: Wir hatten damals auch, als ich mit Lars relativ viel wie auch daran gearbeitet haben, seinen 800 PS-Motor, hat es halt irgendwie eine sehr, sehr hohe VZ-Max, irgendwie ein zu Norden Richtungs Laufen, ging es halt auch ganz stark darum, dass wir erstmal so ein bisschen dieses Chassis entwickeln.
- 51:48SPEAKER_00: Was wir vielleicht zuerst nicht so ganz gut gemacht haben und dann auf jeden Fall besser gemacht haben.
- 51:53SPEAKER_00: Und dann konnten wir auch die Performances erreichen, die wir erreichen wollten, Weltrekorde, andere Sachen, dadurch halt auch, dass man auch mehr am passiven Bewegungsapparat vielleicht auch gearbeitet hat, in gewisser Weise.
- 52:06SPEAKER_00: Da können dann natürlich auch noch Supplements wichtig sein.
- 52:09SPEAKER_00: Ich sage mal so Vitamin D, Vitamin B12, Eisen, Calcium, muss man nicht unbedingt supplementieren, aber das sind so Dinge, die sollte man sich dann auch nochmal genauer angucken.
- 52:20SPEAKER_00: Wenn ihr konstant Probleme habt mit eurem Knochenstoffwechsel, dann geht mal in eine größere Stadt und schaut euch mal eurem Knochenstoffwechsel an.
- 52:28SPEAKER_00: Man kann ihn auch untersuchen lassen.
- 52:30SPEAKER_00: In Hamburg gibt es zum Beispiel dabei auch eine Knochenambulanz.
- 52:33SPEAKER_00: Das sind alles Dinge, da kann man sich definitiv noch vorstellen, um halt zu gucken, dass man daran auch arbeitet.
- 52:40SPEAKER_00: Es sind nicht Sachen, die unmöglich sind.
- 52:42SPEAKER_00: Es ist jetzt nicht sowas, was so standardmäßig eben auf der Agenda ist.
- 52:48SPEAKER_00: Okay, also, zusammenfassend, ja.
- 52:51SPEAKER_00: Ein grundlagenorientiertes Training ist enorm wichtig.
- 52:54SPEAKER_00: Es ist die Grundlage, es ist das, was das Fundament ist, auf dem Ausdauerbelastungen, Ausdauerperformance aufbaut.
- 53:01SPEAKER_00: Es wird sehr schwierig, wenn ihr keine gute Grundlage habt, dass ihr mal ein Ausdaure-Event macht, dass ihr vielleicht irgendwie finished.
- 53:10SPEAKER_00: Ja, vielleicht irgendwie finished.
- 53:12SPEAKER_00: Definitiv, mag gut sein.
- 53:13SPEAKER_00: Beim Iron Man würde ich sagen, auch schon sehr schwierig, nur mit High-Intensity Training das ganze Ding zu finishen, auch beim 70.3.
- 53:20SPEAKER_00: Das heißt, ihr müsst gucken, diese Grundlagen für euch aufzubauen und auch wenn es entgegen der gesellschaftlichen Meinung geht, wo es sehr high-intensity lastig ist, sehr schnell darum geht, schnelle Fortschritte immer zu erreichen, solltet ihr probieren, euch langfristig zu entwickeln.
- 53:36SPEAKER_00: Und auch eure athletische Entwicklung als das zu sehen, was euch eure ganzes Leben lang begleiten sollte.
- 53:42SPEAKER_00: Ihr müsst so ein bisschen euch davon vielleicht verabschieden, dass Sport immer nur Pain ist, dass ihr immer nur leiden müsst, dass ihr auf Social Media vielleicht so darstellen müsst, dass Sport irgendwie so eine krasse Überwindung ist.
- 53:54SPEAKER_00: Sondern es sollte eher darum gehen, dass ihr das gerne mit, dass ihr ganz mit Spaß macht.
- 54:00SPEAKER_00: Und dass es euch Spaß macht, hieran zu arbeiten und Fortschritte auch zu erzielen.
- 54:05SPEAKER_00: Und mit dem Mindset habt ihr sicherlich eine deutlich bessere Grundlage und ein Fundament, um das Ganze nach vorne zu bringen und dann auch eure athletischen Ziele langfristig so zu erreichen.
- 54:18SPEAKER_00: Dabei vor allen Dingen auch euer Herz-Kreislauf-System nach vorne zu bringen, eure Muskeln noch um die Tonnen nach vorne zu bringen, womit ihr einen krassen Impact habt, eure V2 Max.
- 54:28SPEAKER_00: Und wenn ihr eure VZ Max verbessert, dann habt ihr auch einen großen Benefit auf das Thema Langlebigkeit und auf das Thema auf Mortalität.
- 54:38SPEAKER_00: Das heißt, es ist geringer das Risiko, dass ihr einen Herzinfarkt später erleidet oder einen Schlaganfall erleidet oder auch, dass Krebserkrankungen geringer auftreten.
- 54:49SPEAKER_00: Das heißt auch für Menschen vielleicht in eurem Umkreis, die keinen Sport machen, wird sie dazu zu bewegen, mehr Sport, vielleicht mehr Aktivität.
- 54:57SPEAKER_00: Nennt es mal gar nicht Sport.
- 54:58SPEAKER_00: Man sagt vielleicht mehr Gehen, mehr irgendwie Aktivität, andere Sachen einzubauen und ihren Alltag, einfach auch um die Fahrzeuge nach vorne zu bringen.
- 55:09SPEAKER_00: Okay.
- 55:10SPEAKER_00: Ich hoffe, euch hat der Podcast gefallen.
- 55:12SPEAKER_00: Wenn euch der Podcast gefallen hat, würde ich mich sehr, sehr über einen Daumen oben freuen, wenn ihr mir was schreibt, den Channel abonniert.
- 55:17SPEAKER_00: Wir haben leider relativ wenig, wir haben relativ viele Zuhörer, aber wir haben relativ wenig Leute, die den Channel abonnieren, deswegen würde mich total freuen, wenn ihr den Channel abonniert.
- 55:26SPEAKER_00: Und ich wünsche euch einen guten Start in das neue Jahr.
- 55:29SPEAKER_00: Ich glaube, das darf ich nicht mehr sagen, aber ich sage es trotzdem.
- 55:32SPEAKER_00: Und ich würde sagen, wir hören uns bis nächste Woche.
- 55:36SPEAKER_00: Ich nehme jetzt übrigens wieder häufiger auf, das heißt, ihr solltet jetzt jede Woche wieder einen Podcast finden.
- 55:41SPEAKER_00: Und tausend Dank nochmal für das ganze Feedback.
- 55:43SPEAKER_00: Das freut mich auch enorm.
- 55:45SPEAKER_00: Der Podcast ist letztes Jahr so verrückt gewachsen, was mich total bestärkt, was ich sehr, sehr, sehr schön finde.
- 55:53SPEAKER_00: Und ich hab Bock weiterzumachen.
- 55:57SPEAKER_00: Alles klar, Leute.
- 55:58SPEAKER_00: Schönen Tag bei euch.