Latest / Ease & Power- Entspannt,erfüllt und erfolgreich / Mein Lifestyle seit fünf Jahren und warum er alles verändert hat
Transcript
- Celine neu: möchte heute über meinen Lifestyle sprechen. Einen Lifestyle, den ich vor fünf Jahren etwa begonnen habe und der mein Leben nicht nur verändert hat, sondern auch wesentlich erleichtert. Denn aus einem Experiment ist eine Leidenschaft geworden, die heute so selbstverständlich zu meinem Alltag gehört wie der Kaffee am Morgen. Nur mit deutlich bessere Wirkung und ich spreche über Breathwork, über den Atem, über etwas, das ich lange unterschätzt habe und das mich damals tiefer überrascht hat als alles andere, das ich je ausprobiert habe. Und ich spreche darüber, weil ich weiß, dass viele von euch genauso unterwegs sind, wie ich es damals war. Voller Kalender, voller Kopf und irgendwo dieses leise Gefühl, dass da noch irgendetwas fehlt. Dass da vielleicht noch eine Tür ist, die du noch nicht geöffnet hast oder vielleicht an die du noch nicht mal gedacht hast zu öffnen. Und ich habe sie damals aufgemacht. Und dahinter war ein Raum unbenutzt. still, ruhig, aber auch unbekannt. Und trotzdem oder genau deswegen hat es sich so wundervoll angefühlt. Hallo, ich bin Celine und diese Folge wird heute persönlich. Es wird keine Tippsliste geben, keine Struktur. Ich erzähle dir einfach, wie es damals für mich war, wie es heute ist und was der Atem bei mir gemacht hat. Denn ich glaube, dir könnte es vielleicht genauso gehen. Ich erzähle dir, wie alles angefangen hat, wie ich mich damals gefühlt habe, was in diesem ersten Moment passiert ist, der alles bis heute verändert hat. Und du erfährst, was Breathwork wirklich ist, Jenseits von Hype und Hochglanz. Und du bekommst am Ende etwas, das du sofort mitnehmen kannst, heute noch. Ich erinnere mich noch genau an diese Phase damals und ich glaube, viele von euch kennen sie. Mein Alltag war wie ein Außenmarathon. aufstehen, Kinder fertig machen für die Schule, Termine, Entscheidungen, abliefern, Deadlines, abends erschöpft aufs Sofa und kaum noch Kraft, irgendetwas zu tun und trotzdem der Kopf, der immer weiterläuft. Und ich war müde. Aber eben diese Art von Müde, die nicht weg ist nach einer guten Nacht. Ich war tief müde, eigentlich schon fast erschöpft von mir selber. Weil ich hatte irgendwie die Kontrolle verloren. Die Kontrolle über meine Reaktionen, über das, ich fühlte, über mein Nervensystem. Weil ich war gereizt, ohne wirklich zu wissen, warum. Ich war zwar körperlich da, aber irgendwie auch nicht wirklich. Und das Verrückteste daran ist, ich dachte damals, das ist normal. Das ist einfach so. Das ist eben das Leben einer Frau, die viel macht. Und ich hatte keine Ahnung, dass ich außer mir war. Buchstäblich. Außerhalb von mir selber. Und dann kam dieser eine Moment. Ich wurde überredet, mitzumachen. Und ich lag auf einer Matte. Jemand hat mich angeleitet, bewusst zu atmen. Tiefer als sonst und langsamer als sonst. Und nach einer Minute ist etwas passiert. Das Rauschen hat aufgehört. Diese permanente innere Lautstärke, dieses permanente innere Geplapper, das ich lange für normal gehalten hatte, war plötzlich ruhig. Für ein paar Minuten war ich einfach nur da, bei mir. Ruhig, klar, keine Gedanken. Und danach habe ich geweint, aus Erleichterung, weil ich hatte vergessen, wie es sich anfühlt, wirklich bei mir zu sein. Und von diesem Moment an wollte ich verstehen, was da gerade passiert war. Was das war, was es für Wirkungen hat. und wie ich es auch täglich in mein Leben integrieren kann. Weil natürlich wollte ich mehr davon. Und das war der Anfang meines Lifestyles. Aber nicht nur das, sondern ich ging auch nochmal tiefer in den Atemreihen, es wirklich, wo du tief in dein Unterbewusstsein gehen kannst und dort Dinge verändern kannst. Aber erst mal zu den Fakten, was Breathwork wirklich ist. Wir atmen circa 12 bis 15,5 Promonenminute. den ganzen Tag automatisch und ganz unbewusst. Und eigentlich ist das fast schon zu schnell. Und die meisten von uns atmen dabei auch noch flach. Also nicht nur zu schnell, sondern auch noch flach in den Brustkorb. Eine Atmung, die unser Nervensystem permanent in leichter Anspannung hält, ohne dass wir es tatsächlich merken. Und du musst dir vorstellen, Breathwork ist alles, was über dieses unbewusste Muster hinausgeht. Jedes Mal, wenn du deinen Atem bewusst einsetzt, egal mit welcher Technik, egal wie lang, dann ist das schon Breathwork. Das ist also kein neuer Hype. Weil Breathwork tatsächlich ist schon Tausende von Jahren alt. Und Menschen haben das schon immer gewusst, lange bevor es überhaupt einen Begriff dafür gab. Sie haben den Atem genutzt, ⁓ zu Ruhe zu kommen, ⁓ inneren Frieden zu finden, ⁓ sich zu heilen. aber auch ⁓ Energie zu erzeugen, ⁓ Zustände zu erleben, die man im Alltag einfach nicht erreicht. Und wissenschaftlich ist es belegt, dass der Atem tatsächlich heilen kann, dass er Auswirkungen auf dein Immunsystem hat, auf dein Wohlbefinden. Und dieses Wissen war immer da. Wir haben es nur verlernt. Und Breathwork ist die Rückkehr oder die Erinnerung zu etwas, was unser Körper, also sprich, was wir eigentlich kennen tief in uns. Und noch etwas, das kaum jemand beachtet. Es macht einen riesen Unterschied, ob du durch die Nase oder den Mund atmest. Nicht nur tagsüber, sondern auch nachts bei jedem Atemzug. Denn deine Nase ist nicht nur ein neutrales Rohr, sie hat eine Aufgabe. Sie filtert die Luft. Sie wärmt sie, sie produziert ein Molekül, das deine Blutgefäße erweitert und deine Sauerstoffaufnahme verbessert. Und wer dauerhaft durch den Mund atmet, besonders nachts, bleibt immer in einer leichten Anspannung. Das bedeutet schlechter Schlaf, mehr Erschöpfung, ein Nervensystem, das nie komplett zur Ruhe kommt. Und der Journalist James Nestor hat dazu einen faszinierenden Selbstversuch gemacht. Er hat sich zehn Tage lang Stöpsel in die Nase gemacht und null durch den Mund geatmet. Das Resultat davon war, sein Blutdruck stieg an, sein Schlaf wurde dramatisch schlechter und er fühlte sich hunsmiserabel. Als er wieder zur Nasenatmung übergegangen ist, war innerhalb von ein paar Tagen wieder alles anders. Und wenn dich das fasziniert, dann lese ein Buch. Das Buch heißt Breath, Atem, neues Wissen über die vergesstene Kunst des Atmens. Ist ein New York Times Bestseller und in Deutschland im Piper Verlag. zu erwerben und es ist absolut lesenswert. Aber jetzt mal zurück zu meinem Alltag, meinem Lifestyle, weil darüber wollten wir ja sprechen. Fünf Jahre später. Der Atem ist für mich kein Tool mehr, das ich anwende, wenn es brennt, wenn gar nichts mehr geht. Es ist mein Lifestyle geworden. Ich mache das täglich. es geht gar nicht mehr ohne. Ich sitze im Auto und atme bewusst in den Bauch. Drei tiefe Atemzüge. Ich komme an und bin schon anders in meiner Grundstimmung als vielleicht fünf Minuten vorher. Ich gehe morgens los und bin vielleicht noch müde und brauche Energie. Auch dann atme ich anders, schneller, kräftiger. Ich aktiviere meinen Körper und bin dann wacher, fokussierter und bereit für den Tag. Ich habe eine Atemweise für Ruhe, für Energie, für einen Moment, in dem ich kurz davor bin, überzureagieren. Und der Atem ist für mich heute nicht nur Kontrolle über mein Nervensystem, sondern mein Verbündeter. Weil in einer Gesellschaft, wo wir überladen werden, ständig irgendwelchen Reizen ausgesetzt sind, können wir nicht mehr anders reagieren, als außer Kontrolle zu sein. Und es gibt uns einfach Sicherheit wieder für uns, ein Stückchen Kontrolle zurückzubekommen. Und das kannst du tatsächlich nur über den Atem. Weil der Atem ist das einzigste Tool, das einzigste bewusste Tool, das sofort auf dein Nervensystem zugreift. Kontrolle über mein Nervensystem, über mein Wohlbefinden, meine Gedanken und vor allen Dingen über meine Reaktionen. Weil früher war ich immer im Außen, Kalender, bei den Terminen, bei Menschen, die etwas von mir wollten. Und heute bin ich mehr bei mir. Täglich und bewusst. Und das ist der Unterschied, den ich vorher nicht kannte. Und das Schönste daran ist, Dein Umfeld wird das spüren. Meine Tochter spürt es. Wenn wir einen kleinen Streit haben, oder eine Diskussion, wie es ja so oft ist mit Teenies, dann schauen wir uns oft an und fangen einfach an zu lachen, weil keiner von uns mehr so schnell kippt wie früher. Wenn du als Erwachsener ein entspanntes Nervensystem hat, wird es dein Kind übernehmen, weil unsere Nervensysteme sind ständig im Austausch, sie sind ansteckend. Und das ist die schönste Sache, die ich dabei gelernt habe. Was du heute für dich mitnehmen kannst, vielleicht eine einzige Sache. Atme tief in den Bauch durch die Nase. Und das testest du am besten, indem du deine Hand auf den Bauch legst und tief durch die Nase einatme, so tief, dass sich deine Hand auf den Bauch hebt, wie wenn du einen Luftballon aufblasen würdest. Und dann halte kurz die Luft. ganz kurz und dann atmest du langsam wieder aus, länger als du eingeatmet hast. Mach das ein paar Mal hintereinander und spüre einfach, was passiert. Das ist alles. Das ist Breathwork in seiner simpelsten Form und für viele Menschen einfach zu simpel. Du kannst das im Auto machen, vor einem Meeting, in dem du merkst, dass du kurz bevor bist, eine Version von dir zeigen zu wollen, die du eigentlich gar nicht zeigen möchtest. Es braucht keine Zeit, aber es braucht eine Entscheidung. Und wenn du für dich täglich eine Morgenpraxis aufbauen möchtest, dann sind es vielleicht fünf bis zehn Minuten, bevor der Tag beginnt, bevor das erste Handy vibrierend da ist, bevor du im Internet scrollst, bevor du E-Mails checkst, bevor irgendjemand etwas von dir wollen könnte. Wenn du das für dich umsetzt, dann ist das der Anfang von etwas, das dein Leben grundlegend verändern wird. nicht nur kann, sondern tatsächlich wirkt. Und ich sage dir das aus Erfahrung. Vor fünf Jahren habe ich diese Tür geöffnet und dahinter war dieser Raum, den ich nicht kannte, den ich unterschätzt hatte und den ich eigentlich auch gar nicht wirklich öffnen wollte. Ich war lange Zeit im Widerstand und habe auch gedacht, was soll das denn schon bewirken? Aber es ist der Ort, an dem ich ich sein kann. Ohne Kalender, ohne Erwartungen, ohne das ständige Geplapper in meinem Kopf. Und ich besuche ihn täglich. Manchmal ganz kurz, manchmal etwas länger. Manchmal morgens, bevor der Tag beginnt, manchmal im Auto. Manchmal, wenn ich auf meine Tochter warte und sie abhole. Drei Atemzüge, die alles wieder zur Ruhe bringen, zurechtrücken oder dir vielleicht sogar eine neue Energie geben. Und das ist mein Lifestyle. Und dieser Lifestyle hat mir zu Glück gegeben, was ich lange nicht hatte. Nämlich mich selbst. Fang heute an mit nur drei Atemzügen. Durch die Nase, in den Bauch, ganz bewusst und langsam. Vielleicht machst du diese Tür nur einen Spalt auf. Vielleicht vergisst du es auch wieder. Vielleicht betrittst du auch diesen Raum. Und dann gehört er dir. Ich freue mich darauf. Und bis zum nächsten Mal.