Latest / Ease & Power- Entspannt,erfüllt und erfolgreich / Mein Kopf hatte längst verstanden, mein Körper nicht. Das hat alles verändert.
Transcript
- Celine: Moment und du kennst ihn vielleicht. Du sitzt irgendwo auf dem Sofa, in deinem Auto, morgens unter der Dusche und plötzlich ist da diese Stille. Keine angenehme Stille, eher diese Art von Stille, die Fragen stellt, die du lieber nicht hören willst. Ist das wirklich alles? Ist das, was ich jetzt gerade lebe, wirklich das, was ich leben will? Oder mache ich einfach weiter, weil weitermachen einfacher ist als hinzuschauen? Und das sind zugegeben keine bequemen Fragen, aber es sind die ehrlichsten, die das Leben dir früher oder später stellt. Und ich bin überzeugt, jeder Mensch kommt irgendwann mal an diesen Punkt. Den Punkt, wo es nur noch zwei Richtungen gibt. Wachstum oder Weitermachen. Welches Team bist du? Hallo, ich bin Celine und wir wollen heute nicht hoch hinaus, sondern tief gehen. Und ich erzähle dir von etwas, dass ich lange nicht öffentlich geteilt habe, von Verletzungen, die ich dachte, ich hätte sie hinter mir, von Mustern, die sich einfach wiederholt haben in meinem Leben, obwohl ich es doch eigentlich schon besser wusste. Und von dem Moment, in dem ich verstanden habe, dass die schwierigsten Situationen unseres Lebens immer einen Sinn haben. Denn sie sind unsere Lehrer. Und jetzt lehne ich dich zurück und atme das mal tief ein. Das ist wirklich so. Und du erfährst heute Warum dein Kopf alleine nicht die ganze Arbeit machen kann, diese innere Arbeit. Und was passiert, wenn wir unsere Gefühle so lange wegdenken, bis sie uns einfach einholen. Warum die schwierigsten Momenten unseres Lebens uns genau auf das vorbereiten, was wir wirklich sind. Und wie der Atem uns dahin bringt, wo kein Gespräch je ankommen kann. Ich möchte heute etwas anders anfangen als sonst. Ich beginne mit einer Frage. Hast du schon einmal gedacht, du hättest mit etwas abgeschlossen? Mit einer Beziehung, mit einer Verletzung, mit einer Phase in deinem Leben? Du hast viel darüber geredet, reflektiert, vielleicht auch viel geweint und dann beschlossen, gut, das ist jetzt vorbei, ich habe draus gelernt und ich mache weiter. Und dann Wochen, Monate ... Manchmal, Jahre später, sitzt du in einer neuen Situation. Anderes Gesicht, andere Kulisse, andere Name. Aber dieselbe Geschichte, mit derselben Erfahrung. Derselbe Klos im Hals, dieselbe Spannung, dasselbe Gefühl im Bauch. Dieselbe Stimme im Kopf, die dir genau das sagt, was sie dir damals auch schon gesagt hat. Du bist nicht gut genug, du wirst wieder verlassen, du bist es nicht wert. kannst niemandem vertrauen, du musst das alles alleine schaffen. Und du denkst, was stimmt denn jetzt eigentlich mit mir nicht? Alles mit dir stimmt. Du hast nur vergessen, dass es außer deinem Kopf auch noch einen Körper und ein Herz und ein Nervensystem gibt. Das ist einfach lieb, dich in gewohnten Terrain zu halten. Und dein Kopf ist super daran, die Geschichten zu erzählen. Aufgeräumte, vernünftige. und manchmal einfach auch negative Geschichten. Und einfach, weil dein Verstand sie kennt, dein Nervensystem sie kennt. Aber dein Körper, der führt einfach seine eigene Buchhaltung. Still, geduldig, ohne Eile, aber irgendwann kommt die Rechnung. Und glaub mir, ich war selber eine, ich würde mal sagen, gute Schülerin des Lebens. Wirklich. Weil immer wenn etwas schwierig war, habe ich es analysiert. Wenn jemand mich verletzt hatte, habe ich mit der Zeit Empathie entwickelt. Ich habe die Perspektive gewechselt, ich habe vergeben. Zumindest dachte ich das. Das heißt, ich hatte eigentlich für alles immer eine schöne, aufgeräumte, plausible Erklärung und dachte, das ist jetzt die Wahrheit. Was ich aber nicht gesehen habe, dass mein Körper alias mein Nervensystem bei all diesen Gesprächen, die ich in meinem Kopf geführt habe, nicht mitgemacht. Er saß zwar dabei, aber er hat einfach seine eigene Sprache gesprochen. Und ich habe diese Jahre lang nicht gehört. Und ich erinnere mich da an einen Abend mit einer Freundin, mit einem Gespräch und sie hat mir eine Frage gestellt zu einer Situation aus meiner Vergangenheit, mit der ich längst abgeschlossen hatte. Zumindest dachte ich das. Aber mein Körper hat sofort reagiert. Sofort war da der Kloß im Hals. die Anspannung in den Schultern, mein Herzschlag, der einen Tick schneller wurde. Und mein Kopf sagte, alles gut, ist abgehakt, verarbeitet. Aber mein Körper zeigte einfach sofort spürbar etwas anderes. Und der Körper lügt einfach nie. Und das war der Moment, in dem ich rückblickend verstanden habe, dass ich mich tatsächlich speziell jetzt zu dieser Situation jahrelang selbst belogen hatte. Und es war mit mir von mir sicherlich gut gemeint, aber ich habe mich einfach selber belogen. Und ich bin mir sicher, da bin ich nicht die Einzige. Und ich erzähle dir von Situationen, die ich kenne, die meine Kunden kennen, die du vielleicht kennst. Da ist die Frau, die nach einer schwierigen Trennung weitermacht, die funktioniert, die lächelt, erklärt allen, dass es ihr gut geht, die sich auch selbst einredet, dass es ihr gut geht. Und nachts, wenn alles still ist, dann kommen die Gedanken. Und nicht, weil sie schwach ist und keinen Charakter hat, sondern weil ihr Körper noch nicht damit fertig ist. Oder die Frau, die in ihrer Karriere alles richtig macht. Abschlüsse hat, befördert wird, Anerkennung bekommt, erfolgreich ist. Und trotzdem ist da immer dieses unbestimmte Gefühl, dass sie nicht los wird, dass sie nie wirklich gut genug ist. Dass sie immer noch etwas beweisen muss. Und dabei stimmt das nicht. Und es war auch noch nie wahr. Aber ein altes Muster sitzt tiefer als jede Beförderung jedes Gehalt je erreichen kann. Die Mutter, die immer alles gibt für alles, für ihre Kinder, für den Haushalt, für den Job, für alle, die sie brauchen. Die zwischen Meetings, Schulboden, Hausaufgaben, schlechten Gewissen hin und her schon lehrt. Und die irgendwann mal aufgehört hat zu fragen, was sie eigentlich selber braucht. Nicht, weil sie es nicht weiß, sondern weil diese Frage sich einfach nicht richtig anfühlt. Als wäre ihre eigene Erschöpfung das kleinste Problem auf dieser Liste. Und dann ist da noch der Mann, der nach außen alles im Griff hat, der ruhig, stark, verlässlich ist, der nie klagt, nie schwächelt, nie zugibt, dass irgendetwas weh tut. Einfach weil er gelernt hat, Männer funktionieren, Männer lösen, Männer halten durch. Aber tief drinnen trägt er eine unausgesprochene Erschöpfung, die er mit Niemann teilt, weil er nicht einmal weiß, Und das sind keine Menschen, mit denen etwas nicht stimmt. Das sind gespeicherte Erfahrungen im Körper, im Nervensystem, in den Zellen. Und die warten darauf, gehört zu werden. Und tatsächlich habe ich selber lange gesucht, weil ich bin schon seit ich denken kann immer auf dem Weg der Weiterentwicklung. Ich habe Coachings besucht, Gespräche, Therapien gemacht, Bücher, Seminare und mehr. mich schon länger in meinen Podcast die Folgen verfolgt hat, der weiß, dass ich auch mal einen schweren Burnout hatte. Und all das, was ich gemacht habe, hat alles seinen Wert. Wirklich. Aber tatsächlich, erst als ich auf der Matte lag in einer tiefen Breathwork-Session, etwas passiert, das kein Gespräch je zuvor erreicht hatte. Ich habe nicht mehr nachgedacht. Ich habe nicht mehr analysiert. und auch nichts erklärt. Ich habe lediglich geatmet. Und nach ein paar Minuten haben sich Schichten geöffnet. Eine nach der anderen. Und plötzlich war da etwas. Ein Gefühl, das ich nicht mal benennen kann. Es war eine Mischung aus Trauer, Wut, Sehnsucht. Etwas, das ganz tief verkraben war unter meinem schönen aufgeräumten Kopf-Narrativ. Ich habe geweint, weil ich diese Gefühle endlich fühlen konnte, ohne davon überrollt zu werden und weil mein Körper endlich loslassen konnte. Und endlich durfte er das sagen, was der Kopf jahrelang übertönt hat. Und danach, und das werde ich tatsächlich nicht vergessen, da kam Stille. Diese tiefe, ruhige, wunderbare Stille. Und selbst wenn ich daran denke, kriege ich immer noch Gänsehaut. So, als hätte jemand endlich ein Fenster geöffnet, das seit Jahren geschlossen war. Und dann habe ich irgendwann etwas verstanden, das damals alles verändert hat. Und das war in Verbindung mit dem, was auch in der Breathwork Journey gesagt wurde. Die schwierigsten Situationen in meinem Leben waren keine Fehler, kein Schicksal, keine Strafe, sondern sie waren Lehrer. Sie haben mich auf das vorbereitet, was mich wirklich ausmacht. nämlich auf die Stärke, die ich nicht hatte, bevor ich durch sie hindurchgehen musste. Auf die Tiefe, die ich nicht kannte, bevor der Schmerz mich dahin geführt hat. Und als ich das erkannt habe, wirklich erkannt, also nicht nur verstanden, sind all die alten Situationen zwar nicht verschwunden, aber sie hatten plötzlich eine andere Bedeutung. Sie hatten jetzt eine echte Bedeutung und keine Negative mehr. Und wenn du mich heute fragst, welche Verletzungen waren das denn? Ich kann sie nicht mal mehr benennen, weil sie sind verblasst. Sie tun nicht mehr weh und ich definiere mich nicht mehr über den Schmerz, sondern über das, was er mir gezeigt hat. Und das ist das Geschenk auf der anderen Seite des Loslassens, über das immer so viel gesprochen wurde und ich habe es jahrelang nicht verstanden. Genau das ist das Geschenk. dass du eigentlich deine Schwächen, vermeintlichen Schwächen, deine Stärken verwandeln kannst. Und ich möchte dir noch etwas erzählen, das erst vor kurzem passiert ist und was es vielleicht noch verständlicher macht. Mein Mann hat etwas gesagt, das mich wirklich verletzt hat. Und ich kann im Detail gar nicht mehr genau sagen, was es genau war, aber ich weiß noch genau, wie es sich angefühlt hat. Dieser Stich, diese Fassungslosigkeit. über diese gesagten Worte und ich war sauer, ich war wütend und ich habe es gespürt, wirklich gespürt, ohne es wegzudenken, zu ignorieren oder zu rationalisieren und ich ließ es auf mich wirken. Und als es dunkel war, als es ruhig wurde, habe ich geweint. Einfach nur geweint. Und dann kam diese leise Stimme in mir hoch. Sie war ganz ruhig, sie war fast liebevoll und sie sagte, das ist nicht er, das ist eine alte Geschichte, die du dir immer wieder erzählst und es ist gut jetzt. Und als mir das klar wurde, hörte das Weinen auf von alleine und es kam ein Gefühl der Erleichterung. So tief, dass ich in diesem Moment einfach nur da saß und spürte, wie sich etwas in meinem Körper löste. Und früher hätte ich mich reingesteigert, tagelang nicht mehr mit ihm geredet, mir alles erklärt, warum er ich recht hatte und er unrecht, mich hinter meinem Verstand, hinter meiner Wut versteckt, hinter meinem Stolz versteckt. Und hier geht es nicht darum, nichts zu sagen. Wir haben tatsächlich darüber gesprochen, sondern es geht mir mehr darum zu erkennen, dass vieles in unserem Alltag Reaktionen aus einer früheren Geschichte sind, die oft nichts mit unserem Gegenüber in diesem Moment zu tun haben. Und das ist das, was passiert, wenn du dein Herz öffnen kannst, wenn Gefühle nicht mehr bedrohlich sind, wenn sie dich weich machen, ohne dich schwach zu machen, wenn sie dich durchlässig verletzlich machen, aber du trotzdem stabil bleibst. Und du erkennst auf einmal die Geschichten hinter deinen Geschichten. Die Muster, die du dir erzählt hast, seit du klein bist. Überzeugungen, die du für deine Wahrheit gehalten hast, weil du sie nie hinterfragt hast. Und das, das ist für mich Größe. Nicht mehr die Starke, die nicht weint, die alles alleine schafft, sondern die Starke, die die auch weinen darf, die fühlen darf, die loslassen darf. Und das, was mir unfassbar viel Druck rausnimmt, ist zusätzlich noch, dass ich an etwas Größeres glaube als an mich selbst und an eine höhere Kraft, die immer für mich da ist. Und jeder hat sicherlich dafür seine eigene Definition. Manche nennen es das Unsiversum, die Quelle. Für manche ist es Gott, für mich ist es Jesus. Weil ich glaube, wenn du aufhörst zu kontrollieren, wenn du aufhörst, alles alleine lösen zu müssen, wenn du deine Sorgenprobleme an eine höhere Kraft, an eine höhere Macht abgeben kannst, dann entsteht ein Raum. Und in diesem Raum kommt etwas rein, dass du alleine nie hättest denken können. Sei es diese kleine Stimme, die ich gehört habe. Sei es eine andere Perspektive, eine tiefere Wahrheit, ein Gefühl von es ist gut. Du bist gut, so wie du bist, egal was war. Und das lässt einfach den Druck kleiner werden. Die Überzeugung, dass du immer alles selber tragen musst, alles selber lösen musst, dass du stark sein musst. Immer für alle ohne Ausnahme. Selbst wenn ich darüber spreche, raubt es mir den Atem. Weil plötzlich darfst du einfach sein. Mit deinen ganzen Marotten, mit deinen ganzen Fehlern. Nicht perfekt, nicht fertig verarbeitet, nicht aufgeräumt, sondern einfach nur du selbst. Und das lässt dein Nervensystem unendlich entspannen. Nimm dich raus aus dem Überlebensmodus und da beginnt... Sicherheit. Und ich habe dir zu Beginn eine Frage gestellt. Wachstum oder weitermachen? Welches Team bist du? Und ich frage das nicht, ⁓ Druck zu machen, weil manchmal ist weitermachen das Richtige, manchmal braucht es Zeit, neuen Schritt zu machen und manchmal ist einfach noch nicht der richtige Moment. Aber wenn du ehrlich bist, dann weißt du es. Du weißt, ob da noch etwas für dich ist, etwas, das wartet, sich entfalten zu dürfen. Etwas, das vielleicht noch nicht gesehen oder gehört wurde. Und wenn du das spürst, dann ist es kein Zeichen davon, dass du irgendwie komisch bist oder ein Zeichen von Schwäche. Sondern dann nimm das als deine persönliche Einladung. Nämlich eine Einladung hinzuschauen. Hinzuspüren. Und vielleicht deinen Atem zu nutzen. ⁓ dahin zu kommen, wo kein Gespräch normalerweise ankommt. Weil wir immer unseren Kopf dabei haben. Weil manche Dinge legt man nicht durch Reden ab. Man atmet sie raus. Und frag dich heute Abend mal nicht über deinen Kopf, sondern über deinen Körper, wie es dir wirklich geht. Vielleicht möchtest du eine Hand auf deinen Brustkorb, dein Herz legen, mal tief durch die Nase einatmen und einfach mal rein spüren, wie geht es mir eigentlich, ohne es zu bewerten, ohne es zu erklären, ohne irgendwie darüber nachzudenken, einfach nur zu spüren, wo drückt vielleicht irgendwas, wo ist vielleicht Spannung im Kiefer, im Nacken, in den Knien, im Rücken? Weil das ist der Anfang. Und wenn du bereit bist, da tiefer zu gehen, dann bin ich natürlich da. Die schwierigsten Situationen noch mal in meinem Leben haben mich rückblickend das Wertvollste gelehrt. Und nicht weil ich sie schön reden will und nicht auch weil der Schmerz schön war, ganz im Gegenteil, sondern weil er mich dorthin geführt hat, wo ich ohne ihn nie hingegangen wäre. Nämlich zu mir selbst, zu meiner Essenz. Zudem was mich persönlich ausmacht, was ich wirklich bin, unter all dem, was ich vielleicht über die Jahre gelernt habe, zu sein. Die Rolle, die ich mir selbst vielleicht erdacht habe. Und heute, wenn eine schwierige Situation kommt, dann laufe ich nicht mehr davon oder in den Kopf, sondern ich fühle es bewusst. mit allem, was dazugehört. Und das kann manchmal unangenehm sein. Aber ich weiß, da wo es weh tut, da ist noch etwas, das gesehen werden möchte. Und der Atem hat die Fähigkeit, mich genau dort hinzubringen. Und wenn du merkst für dich, dass da auch noch irgendwas ist, dann stöber ganz in Ruhe auf meiner Webseite und schau einfach, was sich für dich richtig anfühlt.