Latest / Hallo Gesundheit – Der Podcast der CSS / Mental Load #1 Wie ihr die Last verändern könnt - mit Dr. Filomena Sabatella
Transcript
- 0:01Speaker 1: Auch bei den Partnerschaften, die viel darüber geredet werden, werden ganz konkrete Themen angesprochen.
- 0:07Speaker 1: Und dann höre ich immer wieder und sage, ja ist das jetzt nicht ein Problem?
- 0:11Speaker 1: Das meine ich, oder?
- 0:12Speaker 1: Das ist schwierig, weil man muss als betroffene Person – es hat jeder, der am besten funktioniert im ganzen System – alles abfängt.
- 0:19Speaker 1: Dann muss man anfangen sich Hilfe suchen!
- 0:22Speaker 0: Wer hat sich erkannt?
- 0:25Speaker 0: Das los ist heisst, dass er dich sicher auch schon mit dem Thema Mental-Load auseinandersetzt hat.
- 0:30Speaker 0: Darum machen wir heute konkret mit dem Wissen aus der Psychologie und der Wissenschaft.
- 0:36Speaker 0: Wie zeige ich mein Mental-Lode auf?
- 0:38Speaker 0: Wie starte ich das Gespräch dazu, damit sich etwas verändert?
- 0:43Speaker 0: Für uns bin ich zu dieser Fachperson in der Schweiz.
- 0:47Speaker 1: Mein Name ist Filamina Sabatella.
- 0:50Speaker 0: Ich
- 0:51Speaker 1: arbeite eigentlich auch als Psychologin in verschiedenen Bereichen.
- 0:56Speaker 1: Ich habe aber nebenan meine Expertise zum Mental Lot quasi aufgebaut, sodass ich einen Vortrag, Bücher und offenbar ein Podcast mache.
- 1:06Speaker 0: Sie gibt in dieser halben Stunde ganz viele praktische Tipps – vom zu neuen Böckschen über das Kochen bis zu den Kleidern!
- 1:14Speaker 0: Wir sind wie immer auf einem Spatier gegangen heute im Harthof in der Nähe des Büros der Filomena Sabatella.
- 1:25Speaker 0: Hallo und herzlich willkommen bei.
- 1:27Speaker 0: Hallo Gesundheit, ein Podcast von der CSS!
- 1:30Speaker 0: Ich bin Karla Keller und heiße den Podcast anwechslungsweise mit Manuel.
- 1:34Speaker 0: Ich gebe dazu das Thema – ich habe mich so gefreut auf heute, weil dieses Thema beschäftigt mich aus Mutter und aus Frau auch Ich glaube, ich bin nicht die Einzige, bei der das Gefühl von dem Mental-Auth so gut gekämpft ist.
- 1:50Speaker 0: Es ratert die ganze Zeit im Kopf – also vielleicht so anstrengend – tausende Millionen Sachen, was man im Kopf hat.
- 1:56Speaker 0: Und bei den Röscherischen wurde mir auch wieder bewusst, wie es Beispiel und Erklärung braucht, um das überhaupt irgendjemandem begriffbar zu machen.
- 2:06Speaker 0: Du als Psychologin, wie erklärst du, wie erschöpfend das macht?
- 2:12Speaker 1: Das ist eine gute Frage.
- 2:13Speaker 1: Einerseits sehe ich es sehr bevorzugend, dass man mit einem einzigen Satz quasi ausdrückt was das ist und zwar geht's bei Mantel oder bewegt nicht darum wer schlussendlich etwas macht sondern wer denkt daran.
- 2:28Speaker 1: Und das ist erschöpfend.
- 2:29Speaker 1: auch hier oder da muss man wirklich immer dran denken, damit die Arbe nicht gesehen wird.
- 2:34Speaker 1: aber ich glaube es gibt noch mehr Gründe wieso es als erschöpfend quasi erlebt wird.
- 2:39Speaker 0: Wieso?
- 2:40Speaker 1: Einenseits Was ich häufig sage ist, dass es eben so fragmentiert ist.
- 2:46Speaker 1: Eine Fragmentierung kommt eigentlich schon aus der Psychologie, aber eines zu einem habe ich es für das jetzt nicht übernommen, sondern es gibt viel mehr darum, dass ein kaputter Spiegel quasi in unserem Kopf ist.
- 3:00Speaker 1: Aber was heisst das?
- 3:01Speaker 1: Zum Beispiel fangen Aufgaben an Währenddessen ich noch dran bin, kommt schon das nächste.
- 3:07Speaker 1: Ich werde von aussen gerüft und mache mich schnell.
- 3:09Speaker 1: Oder es kommt eine Mail oder ein Nachricht rein.
- 3:12Speaker 1: Es ist alles wie nicht fertig gedacht.
- 3:15Speaker 1: Sondern es wird immer wieder unterbrochen.
- 3:16Speaker 1: Das führt dazu, dass ich am Abend auf den Tag zurückfühle und sehe, was habe ich heute gemacht?
- 3:25Speaker 1: Weil sich nichts als erledigt anfühlt.
- 3:28Speaker 1: Das ist so seinend.
- 3:30Speaker 1: Zuerst ist es ständig möglich Oder auch jetzt vielleicht, dass man gerade den Podcast und beim Podcast... Das muss ich sagen.
- 3:37Speaker 1: Das ist eine recht gute Technik, weil man meistens schon voll dabei sein muss.
- 3:43Speaker 1: Aber sonst kann man dann irgendwie irgendetwas machen.
- 3:47Speaker 1: Und im Kopf ist mir aber immer noch überlegt was alles noch ansteht.
- 3:51Speaker 1: Und das ist nicht immer ein Problem, aber es kann zu einem Problem werden.
- 3:55Speaker 1: Es sind zwei Situationen mal rausgepickt am Abend Ich will schlafen und dann rattern sie im Kopf.
- 4:01Speaker 1: Ich müsste mich jetzt erholen.
- 4:03Speaker 1: Oder auch, wenn ich in einer Beziehung sein müsste oder mit dem Partner in Präsenz zeigen müsste – also hier oder auch mit den Kindern.
- 4:15Speaker 1: Egal, der Freundin.
- 4:17Speaker 1: Aber ich bin gar nicht wirklich da, sondern überlege jetzt eben an was gibt es noch alles zu ... Was habe ich vergessen?
- 4:24Speaker 1: Und und und!
- 4:25Speaker 1: Das ist halt auch etwas, das so anstrengend macht.
- 4:29Speaker 0: Dann wäre das eigentlich gerade eine gute Übung.
- 4:32Speaker 0: Jetzt probieren alle Gedanken abzuschalten vielleicht auch mal einfach hinzuckern oder nach Möglichkeit aussuchlich gut spazieren.
- 4:42Speaker 0: Dass man nicht nur daheim ist und gleichzeitig genau davor hat, das liegt auch noch am Boden an den Omen.
- 4:49Speaker 0: Und da hat die Zähne gerade geputzt.
- 4:50Speaker 0: Und dazu lasse ich gleich einen Podcast.
- 4:52Speaker 1: Genau!
- 4:53Speaker 0: Es ist auch anstrengend, dass wir die Verantwortung in der ganzen Zeit gespürt haben.
- 5:00Speaker 0: Das ist auch so etwas.
- 5:02Speaker 0: Vielen Dank aber auf die Verantwortung immer.
- 5:05Speaker 1: Das ist auch ein wichtiges Thema und das ist etwas, was ich häufig gehört habe.
- 5:09Speaker 1: Aber wenn nicht, dann ... Und das ist sicherlich wahr!
- 5:15Speaker 1: Und wiederum motiviere ich immer wieder Frauen dazu mal ausprobieren.
- 5:20Speaker 1: Was passiert denn, wenn ich es nicht mache?
- 5:21Speaker 1: Dann kommt die Häufige ja an, aber sie sind meistens Kind, Leidtragende oder sonst jemanden.
- 5:29Speaker 1: Aber auch hier.
- 5:30Speaker 1: Man sollte sich einmal ausprobiert werden.
- 5:31Speaker 1: Vielleicht auch noch etwas ganz wechseln lassen.
- 5:35Speaker 1: Vielleicht weniger.
- 5:37Speaker 1: Weniger perfekt, weniger umfangreich, was auch immer.
- 5:42Speaker 1: Einfachen und gesetzprogrammatischere Lösungen zu finden.
- 5:45Speaker 1: Dass man es einfach mal ausprobiert.
- 5:46Speaker 1: Und dann habe ich schon viel gehört, dass man wie manche an die Welt nicht gleich untergeht.
- 5:52Speaker 1: Also ich versuche wirklich möglichst einfache Tipps zu geben, die man einfach ausprobieren kann.
- 5:57Speaker 1: Wenn's einem unwohl ist ... dann natürlich nicht.
- 6:00Speaker 1: Aber meine Miermutung geht schon in die Richtung, einfach mal ausprobieren und merken, vielleicht starten die Welt morgen immer
- 6:07Speaker 0: noch.
- 6:07Speaker 0: Ich frage mich auf ganz viele mehr Tipps von dir.
- 6:11Speaker 0: Zuerst habe ich ein paar Beispiele von Hörerinnen, die mich wundern, was du dazu sagst.
- 6:17Speaker 0: Zum Beispiel wenn eine höchsteende Person sagt, das ist ja nicht so eine grosse Sache, dass sie das organisieren.
- 6:25Speaker 0: dass
- 6:26Speaker 1: das
- 6:26Speaker 0: Neuneamungsparade ist?
- 6:27Speaker 0: Ja,
- 6:28Speaker 1: genau.
- 6:28Speaker 1: Also dann muss man sagen, das Neunie ist mein persönlicher Endgegner.
- 6:31Speaker 1: Ähm ... ja, also da geht es ja ... Das ist halt wirklich immer noch ein Thema, dass die Leute von aussen, die sich nicht davon betroffen fühlen, das auch nicht so verstehen und wahrnehmen.
- 6:43Speaker 1: Und wieso ist das so?
- 6:44Speaker 1: Weil oder ihnen wird diese Aufgabe irgendwie abgenommen.
- 6:49Speaker 1: Und das wird meistens die Person abgenommen, die vom Mental-Ode tatsächlich eben getroffen ist.
- 6:54Speaker 1: Das Erste, was hilft ist einfach – und das ist auch der erste Stripimentel – aufzuzeigen.
- 6:59Speaker 1: Was alles mit diesem zusammenhangelt!
- 7:01Speaker 1: Bei dieser neuen Box geht es ja auch darum, dass man sich überlegt, was da unten drin ist.
- 7:06Speaker 1: Oder es muss ja auch erwartungsgemäß gesund und ausgewogen sein.
- 7:09Speaker 1: Es darf nicht jeden Tags gleich sein.
- 7:10Speaker 1: Das heisst ich muss das auch schon einkaufen.
- 7:13Speaker 1: Ich muss sie rechtzeitig bereit sein.
- 7:14Speaker 1: Ich kann die nicht um zehn am Morgen bereit machen.
- 7:16Speaker 1: Muss sie entweder mal vorher oder am Morgen früh genug damit ich noch in den Tee kommt.
- 7:20Speaker 1: Also es ist eine einfache blöde Aufgabe wie dieses box bringt halt vieles mit sich wo eben nicht gesehen wird.
- 7:28Speaker 0: Und auch noch das Emotionale, weil das Kind vielleicht die da wieder drei Wochen lang in den Tag gegessen hat?
- 7:33Speaker 0: Genau!
- 7:33Speaker 0: Jetzt hätte sie es ja so gar nicht mehr gerne.
- 7:35Speaker 0: Genau,
- 7:36Speaker 1: genau, genau.
- 7:37Speaker 1: Und zum Zündvogel war übrigens eine ganze pragmatische Lösung.
- 7:40Speaker 1: Ich habe schon gesagt, es ist meine persönliche Hassaufgabe.
- 7:43Speaker 1: Meine Kinder kommen immer gleich über.
- 7:45Speaker 1: Nicht jeden Tag, aber jeder Mäntig, der Zehsteige und der Mittwoch.
- 7:48Speaker 1: So.
- 7:49Speaker 1: Das hat mich persönlich entlastet wie ich muss mir das nicht mehr jeden Tag... überlegen, was jetzt da drinkommt.
- 7:55Speaker 0: Ich finde das ist aber etwas, das müsste ich mir dann wieder die ganze Diamerik auch aufgeschrieben haben?
- 8:01Speaker 1: Ja.
- 8:01Speaker 1: Aber zum Beispiel... Was mich auch noch entlastet hat, während Corona haben wir mit dem Essensplan angefangen.
- 8:08Speaker 1: Weisst du nicht, wieso während Corona?
- 8:10Speaker 1: Auf jeden Fall haben wir dort angefangen und das hat es auch erleichtert wie zu wissen, nicht nur was man essen muss sondern wer kocht auch.
- 8:16Speaker 1: Und nicht immer müssen wir kurzfristig aushandeln, wer jetzt was macht.
- 8:19Speaker 1: Und dort stehen dann auch die Zunehmungen zum Beispiel drin.
- 8:22Speaker 0: Ja.
- 8:23Speaker 1: So und wenn Kinder alt genug sind, können sie es dann auch selber machen.
- 8:27Speaker 1: Bei Mental Health ist das eigentlich kein Mental Health, sondern Rocket Science.
- 8:30Speaker 1: Man versteht relativ schnell um was es geht Aber die Lösungen sind nicht immer so einfach, oder?
- 8:35Speaker 1: Und darum muss man halt wirklich wie versuchen, diese ganz kleinen Sachen mal ein bisschen glatt zu bügeln.
- 8:39Speaker 0: Das nächste Beispiel... Patrizia Kamerata auch in ihrem Buch «Raus auf der Mental Outfall» schreibt den ganzen Task jemandem übergeben.
- 8:49Speaker 0: Also zum Beispiel, dann das Kind geht in die Waldspielgruppe und den Partner organisiert das alles.
- 8:56Speaker 0: Und dann geht das Kind in ihre Waldspelgruppen.
- 8:59Speaker 0: Und Mutter gemerkt, wo der Geburtstag war, dass sie in dir gar nichts zum Geburtstag gemacht haben.
- 9:05Speaker 0: Die möchtet doch damit etwas.
- 9:06Speaker 0: Und gemerkt dann, dass er das Kind schon geschickt hat aber gar nicht anmeldet.
- 9:12Speaker 0: und darum haben sie das Geburtstag umgehen müssen
- 9:14Speaker 1: für den Geburtstag.
- 9:15Speaker 1: Okay, ja.
- 9:16Speaker 0: Soll sie die Anmeldung abschicken?
- 9:19Speaker 0: Soll Sie es ihm sagen oder hat das Kind kein Geburtstagezfest in der Waldspielgruppe?
- 9:27Speaker 1: Also genau!
- 9:27Speaker 1: Das kann man auch nicht so pauschal beantworten, oder?
- 9:31Speaker 1: Da würde ich mal sagen ist es wichtig für einen, dass das Kind ein Geburtestag hat in der Wahlspiel-Gruppe.
- 9:38Speaker 1: Neunzig Prozent von den Fällen, ja... Ich glaube auch nicht, dass man von heute auf morgen alles abgeben kann und bis heute alles gemacht hat.
- 9:46Speaker 1: Das wird in der Realität nicht funktionieren.
- 9:48Speaker 1: Es wird immer so kleine Abschiffe zu geben wie das Beispiel du hier genannt hast.
- 9:53Speaker 1: Und dann oder natürlich ist es eine Müheselung wenn man wieder muss... Eingreifen im Prozess, um zu sagen hey aber das wäre auch noch gewesen.
- 10:02Speaker 1: Und wiederum glaube ich wenn man das nicht macht und wieder alles übernimmt dann unterwindet mir irgendwelche Veränderungen von Anfang an oder?
- 10:08Speaker 1: Dann ist es ja wie gar nicht möglich dass die Person vielleicht nächster halt darauf kommt dass wir das Kind muss anmelden zum Beispiel Aber auch das mit dem ganzen Bereich abgeben Das glaube ich ist auch nur in einem Teilweise wahr.
- 10:22Speaker 1: Oder weil ich glaube es gibt auch Sachen wo man halt auch noch involviert bleiben Zum Beispiel die Schule.
- 10:28Speaker 1: Aber
- 10:29Speaker 0: vielleicht muss man ja gar nicht, weil man das Gefühl verabschieden muss?
- 10:33Speaker 1: Vielleicht, ja!
- 10:34Speaker 1: Und ich glaube wie viele ihm ist es so oder?
- 10:37Speaker 1: Aber ich glaube schon, dass es gibt Sachen, die... Wie sie in der Schule gerade läuft, das wollen wir auch noch wissen hätte ich jetzt gesagt.
- 10:47Speaker 1: Oder gesundheitlich kann man sich da wirklich ganz draus nehmen.
- 10:50Speaker 1: Darum habe ich eben auch in meinem Buch beschrieben, es gibt meiner Meinung nach Also nicht meine Meinung, ich habe es übernommen aus der Wirtschaft.
- 10:59Speaker 1: Es gibt unterschiedliche Delegationsstufen und nicht bei jedem muss man immer die gleiche anwenden.
- 11:05Speaker 0: Ah ok, spannend!
- 11:06Speaker 0: Das
- 11:06Speaker 1: ist jetzt eher mein Ansatz?
- 11:08Speaker 0: Ja und von der Schule finde ich das genau dann auch... Zum Beispiel wird ein Chat für das Abschiedsgeschenk von der Lehrperson eröffnet.
- 11:19Speaker 0: Und dort ist die Mutter drin.
- 11:22Speaker 0: Sie weiss, was es für die Gebetrachtung betrifft und dass es Kinder noch einen Unterschiff geben müssen, den sie auf eine Flasche drücken können.
- 11:33Speaker 0: Ich würde informieren, damit er auch wissen, was läuft ... Aber dann könnte man sagen, nein!
- 11:40Speaker 0: Du organisierst es jetzt einfach.
- 11:42Speaker 0: Ja!
- 11:42Speaker 0: Wie
- 11:43Speaker 1: machst du das?
- 11:44Speaker 1: Aber absolut, ehrlich gesagt, was die Lehrperson Ende Schuljahr überkommt ist mir egal.
- 11:49Speaker 1: Ich finde es wichtig, dass sie etwas bekommen und ich kann mich auch schon darum kümmern.
- 11:54Speaker 1: Das geht es mir nicht, weil ich arbeite auch nicht abwärts überhaupt nicht.
- 11:59Speaker 1: Aber wenn das nur mein Mann macht und dann weiss ... Ich sehe am Abschluss fest, wie es war.
- 12:05Speaker 0: Und wenn es umgekehrt, ist meistens genau das, dass die Mütter in der Zeltine kommen.
- 12:09Speaker 1: Ja, absolut!
- 12:10Speaker 0: Dann nervt es mich und man muss dann ja schon irgendwie mitbekommen sein.
- 12:14Speaker 1: Genau.
- 12:15Speaker 1: Aber dort ist bei mir auch eine Sourcenfrage.
- 12:18Speaker 1: Wie viel investieren wir?
- 12:20Speaker 1: Dass er das auch noch weiss und wieso ist es mir wichtig, dass er es auch noch weiß?
- 12:24Speaker 1: Mehr so, weil ich denke, du kümmerst dich überhaupt nicht darum sonst.
- 12:28Speaker 1: Ich glaube ... Man muss jeder Situation so ein bisschen abwägen Wie viel muss ich jetzt investieren, damit das anders wird?
- 12:35Speaker 1: Und wie viele ist auch okay so und wie viele kann ich weiter tragen oder so.
- 12:39Speaker 1: Das ist aber auch ein schwach
- 12:41Speaker 0: Punkt
- 12:42Speaker 1: der ganzen Mental-Load-Geschichte.
- 12:44Speaker 1: Um den Mental- Load loszuwerden oder reduzieren muss viel Arbeit eigentlich von den betroffenen Personen geleistet werden.
- 12:51Speaker 0: Das sind die grossen Fragen.
- 12:52Speaker 0: Wie erklärt man diesen Mental-Lode zu Hause?
- 12:57Speaker 0: Jetzt sagen wir am Partner, dass er es checkt.
- 13:04Speaker 1: Ja, also ich glaube auch hier gibt es verschiedene Ansätze.
- 13:07Speaker 1: Einerseits gibt's ja wie auch ... Was ich häufig erlebe in diesen Vorträgen und Anbieten, die ich mit Eltern vor allem unterwegs bin oder?
- 13:18Speaker 1: Dass viele wie die Worte gar nicht selber haben!
- 13:20Speaker 1: Und heutzutage müssen wir das gar nicht mehr.
- 13:23Speaker 1: Heutzutags, wenn man einen Mental-Load sucht, gibt es Podcasts zu, Blog-Einträgen.
- 13:28Speaker 1: Es gibt ganz viel Material, oder?
- 13:30Speaker 1: Dass man so mal anfängt und sagt, die Person beschiebt genau wie sie mir geht.
- 13:35Speaker 1: Das langen aber meistens nicht.
- 13:37Speaker 1: Das ist einfach ein Türöffner, würde ich sagen.
- 13:40Speaker 1: Weil auch bei den Partnerschaften, in denen viel darüber geredet wird, werden dann ganz konkrete Themen angesprochen ... Dann höre ich immer wieder, dass das jetzt ein Problem ist.
- 13:53Speaker 1: Ich glaube, man muss stark wie der Leidensdruck etwas zusammenhängen und aufzeigen.
- 14:00Speaker 1: Mir ist es zu viel, ich brauche deine Hilfe.
- 14:03Speaker 1: Das ist schwierig, weil man als betroffene Person nicht krank im Bett leiden muss, sondern funktioniert.
- 14:14Speaker 1: Die Person, die am besten funktioniert in dem ganzen System, fängt alles ab Und dann muss man anfangen, sich Hilfe suchen.
- 14:20Speaker 1: Und diese muss man sehr konkret formulieren.
- 14:22Speaker 1: und bevor man das aber kann, muss man sich glaube ich – das finde ich auch noch einen wichtigen Punkt – klarwerden, was meine Bedürfnisse sind?
- 14:30Speaker 1: Was will ich überhaupt?
- 14:33Speaker 1: Das ist gar nicht so klar für alle.
- 14:35Speaker 1: Für dich ist es nicht für mich und für die nächsten Personen ist wieder etwas anderes oder?
- 14:40Speaker 1: Ich rede von Frauen, weil es schon mehr Leute davon betroffen sind.
- 14:43Speaker 1: Wenn sie einfach gesehen werden, dass die Arbeit geleistet wird.
- 14:46Speaker 1: Manchmal ist es aber eine echte Entlastung, dass Dinge übernommen werden und manchmal will man auch nur etwas besprechen können oder?
- 14:54Speaker 1: Hey, wie machen wir das jetzt mit diesen Zähnen zum Beispiel?
- 14:57Speaker 1: Oder wie gehen wir hier weiter?
- 14:58Speaker 1: Wie macht man das?
- 14:59Speaker 1: Wie sieht sich der Schule aus?
- 15:01Speaker 1: Einfach, dass man nicht alles alleine schultern muss, sondern immer Ausergebnisse zeigen.
- 15:06Speaker 1: Und ich glaube, das ist noch fast ein wichtiger Schritt bevor es um dieses Gespräch geht Weil sie konkret bei dem Formulieren von Bedürfnis ist.
- 15:14Speaker 1: Die Änderung sieht man auch, wie das ankommt und ob es funktioniert.
- 15:17Speaker 0: Ja, und dass wirklich darum geht ... Wird ich einfach mehr Wertschätzung
- 15:21Speaker 1: auf die Arbeit?
- 15:22Speaker 0: Oder haben wir einen Task aufteilen, damit du schaust für ... Du schaust als Verkleider, aber du schaunst für alle Sachen, die für Ferien organisiert werden müssen.
- 15:33Speaker 1: Genau!
- 15:34Speaker 1: Und ich glaube es gibt wirklich Dinge, die man sich gut aufteilen
- 15:36Speaker 0: kann.
- 15:37Speaker 1: Aber ich glaube, es ist wichtig, dass wir überleiden, wenn wir etwas abgeben.
- 15:40Speaker 1: Was ist mir auch nicht so wichtig?
- 15:42Speaker 1: Sondern will ich einfach, dass es so funktioniert.
- 15:45Speaker 0: Oder?
- 15:45Speaker 0: Ja und das ist ja dann auch immer schwierig.
- 15:48Speaker 0: Es gibt auch eine Halle, in der Gesundheit etwas zum Thema Älteren brennt.
- 15:53Speaker 0: Einfach mal lagut sein lassen.
- 15:57Speaker 0: Megaschwierig, einfach die eigene Ansprüche.
- 16:00Speaker 0: Ich will das gleiche Schönes Geburtstags zu neuen in die Schule mitgeben und nicht einfach einen Kuchen kaufen.
- 16:06Speaker 0: Absolut!
- 16:07Speaker 1: Aber das meine ich... Ich finde auch, man muss nicht unbedingt die Ansprüchen abschrauben oder?
- 16:14Speaker 1: Sondern mehr so wirklich dort anfangen wo es mir wichtig ist was gemacht wird.
- 16:19Speaker 1: also ich meine ist mir wichtig wie der Kübel rausgebracht wird am Wochenende?
- 16:23Speaker 1: Nein, wahrscheinlich.
- 16:25Speaker 1: Keine Ahnung.
- 16:25Speaker 1: Ich habe schon alles gehört, dass es wichtig ist, wie die jemanden eingegraut wird.
- 16:29Speaker 1: Das kann schon sein!
- 16:31Speaker 1: Aber man muss dort anfangen, wenn es nicht gerade so klappt, dass das einfach nicht so wehtut?
- 16:38Speaker 0: Ja und mit kleinen Schritten.
- 16:40Speaker 0: Und mit kleiner
- 16:41Speaker 1: Schritte ja.
- 16:42Speaker 1: Das ist etwas, was ich immer dafür plädiere.
- 16:44Speaker 1: Aber ehrlich gesagt hat das gar nicht mit der Mental-Lode per se zu tun oder?
- 16:48Speaker 1: Eine echte Veränderung braucht Zeit.
- 16:52Speaker 1: Nur schon wenn ich mich verändern will, geht das ja sehr lang.
- 16:57Speaker 1: Wenn ich mich aber in Abhängigkeit von anderen will verändern ... älteren Kinder und erweiterte Familien bin ich auch abhängig davon.
- 17:08Speaker 1: Ja, ich bin total dafür dass man die Veränderung nicht gross anstrebt sondern mal die kleinen Sachen oder die Wäsche vielleicht nicht mehr machen kann eine unbedingt kleine Sache.
- 17:17Speaker 1: Oder eben das Neubox nicht mehr am Morgen machen.
- 17:19Speaker 1: Dort anfängt zu ändern.
- 17:21Speaker 1: Und so, aber auch wie merke ich, es ist möglich.
- 17:25Speaker 1: Weil das erlebe ich viel bei Mantelo, dass die Leute das Gefühl haben, da kommen.
- 17:28Speaker 1: Das war schon immer so.
- 17:30Speaker 0: Und auch ein kleines Klischee.
- 17:34Speaker 0: Frauen organisieren halt einfach mega gut?
- 17:37Speaker 1: Absolut!
- 17:40Speaker 1: Also von denen haben wir ja zuhause, oder?
- 17:43Speaker 1: Frauen sind bessere Multi-Tasken.
- 17:45Speaker 1: Frauen, die hier gut organisieren.
- 17:47Speaker 1: Frauen kümmern sich halt auch gerne.
- 17:49Speaker 1: Also ich meine, da gibt's noch kein ... dass das genetisch bedingt ist.
- 17:55Speaker 1: Es ist aber, was schon klar ist, stark so sozialisiert.
- 18:00Speaker 1: Also Frauen werden auch heute noch – natürlich sind wir heute an einem anderen Ort und machen die Fortschritte nicht so schnell wie man meint.
- 18:09Speaker 1: Frauen werden immer dazu erzogen, sich zu kümmern.
- 18:14Speaker 1: Und sich zu kümmern?
- 18:14Speaker 1: Musst du gut organisieren!
- 18:17Speaker 1: Und gut organisiert machst du auch, weil es dir zurechtkommt.
- 18:21Speaker 1: Hier hat jemand in ihrem anderen Buch im Mental-Bruch ein Beispiel gemacht, das ich einfach aber gut finde wegen Perfektionismus.
- 18:32Speaker 1: Sie sagt, dass die Algae vor Flaschen immer um gleiche Orte versorgt wird, hat nichts mit Perfektion und Zwang zu tun.
- 18:40Speaker 1: Es hätte damit zu tun, wenn ich dann am drei morgens das Blödealgie vorsuche ... Ich muss darauf gehen, dass es halt dort ist, woher gehört!
- 18:49Speaker 0: Und das geht.
- 18:51Speaker 1: Also Organisation ist etwas, was wir können, weil wir merken es entlastet uns.
- 18:57Speaker 0: Ja und ein Punkt denke ich auch, dass Frauen tendenziell oder Mütter tendenzielle mehr Zeit mit den Kindern verbringen.
- 19:07Speaker 0: Durch das wissen sie zum Beispiel auch mehr von der Bedürfnis.
- 19:11Speaker 0: Untertelt man die Load in sechs verschiedene Bereiche.
- 19:15Speaker 0: Einer davon ist auch der Emotionali-Load und die Emotionen vorausschauend planen.
- 19:23Speaker 0: Und wenn eine Mutter mit den Kindern verbringt, weiss sie auch immer, dass man von einem Ausflug einfach mal nach Hause kommen muss und es hat nichts mit Unentspanntheit zu tun.
- 19:34Speaker 0: Sondern ich weiss einfach ... Die Hunger sind müde, brauchen noch Zeit.
- 19:39Speaker 0: Das ist ein Nachteil.
- 19:43Speaker 0: halt, wenn man wegen diesen Umständen weiss.
- 19:47Speaker 1: Absolut, man weiss dann auch vielleicht, dass gerade die Prüfung ansteigt und er holt ab.
- 19:50Speaker 1: Wie ist es denn jetzt gelaufen?
- 19:52Speaker 1: Man weiss ja vielleicht, das war ein Streit rum, eine schwierige Situation im Verein oder irgendetwas.
- 19:59Speaker 1: Man weisst mehr.
- 19:59Speaker 1: Das Problem ist aber, man fühlt sich eher verantwortlich für das Wohlbefinden, das Emotionalen.
- 20:05Speaker 1: Und das ist schon stark, glaube ich, hat sich in den letzten Jahren – also wissen wir auch – älter verbringen beide Eltereteile.
- 20:13Speaker 1: Mütter ist noch immer mehr, aber beide Elterneteile verbringen viel mehr Zeit mit der Kind.
- 20:17Speaker 1: Nicht nur Qualitie-Time, sondern auch viel mehr Zeit.
- 20:21Speaker 1: Es fühlen sich aber auch vielmehr verantwortlich, dass Kinder psychisch und aufgewachsen sind, was ja absolut richtig ist.
- 20:29Speaker 1: Aber ich glaube, durch das ist es so wie ein Extrem entstanden, dass wir Kinder sehr schnell schädigen können, wenn man irgendein Fehler macht.
- 20:35Speaker 1: Also ich erlebe Eltern schon häufig in dieser sehr sorggefältigen vorsichtigen Position.
- 20:40Speaker 1: Aber zum Emotional Load zurückzukommen.
- 20:43Speaker 1: Und das ist wirklich etwas sehr schwieriges, oder?
- 20:46Speaker 1: Im Mental Load gibt es Strategien, die man wenigstens ausprobieren kann – ich sage nicht überhaupt nicht, dass jede funktioniert.
- 20:52Speaker 1: Emotional load ist aber etwas, was ich nicht abgeben kann.
- 20:56Speaker 1: Oder ich kann dir nicht sagen, Sorge fürs Wohlbefinden meiner Kinder wie ich es mache.
- 21:03Speaker 1: Ich glaube, man kann es dort probieren, Es ist schwierig, nur schon ein Partner.
- 21:09Speaker 1: Und wenn man nicht so einen Argument kommt, die haben ... Er ist doch auch der Vater des Klars.
- 21:14Speaker 1: Aber das war von Anfang an schon so.
- 21:16Speaker 1: Ich glaube, diese Verantwortung spürt man oder spürte man nicht.
- 21:20Speaker 1: Ich denke, dass sich dieser Hift erinnert und sich abgrenzt.
- 21:23Speaker 1: Und ich sage jetzt nicht vom Kind abgrenzen, sondern vom Partnern.
- 21:26Speaker 1: Mit diesem Lod tragen wir ja mit.
- 21:28Speaker 1: Wenn wir noch wissen, heute ist eine schwierige Termin oder eine schwierigen Tag oder eine Arzttermine.
- 21:33Speaker 1: Das waren viele Gründe wie es war.
- 21:34Speaker 1: Was haben Sie gesagt?
- 21:37Speaker 1: Aber wenn es zu viel wird, dann kommt es schon gut.
- 21:42Speaker 1: Das geht auch ohne mich so.
- 21:45Speaker 1: Also dass man am Gegenüber etwas zuträgt und sich selbst hat geschont.
- 21:50Speaker 1: Wenn man das Gefühl hat, ist es zu viele.
- 21:54Speaker 0: v.a.
- 21:54Speaker 0: Ende September kommt das Buch von dir aus zum Mental-Load.
- 21:58Speaker 0: Dort sind auch ganz viele Lösungsansätze.
- 22:01Speaker 0: Ja genau.
- 22:02Speaker 0: Kannst du schon verraten?
- 22:03Speaker 0: Wie sind sie aufgeteilt?
- 22:04Speaker 0: oder was ist so eine, die du schon kannst?
- 22:06Speaker 0: Daraus mitgeben.
- 22:08Speaker 1: Ja, also dort hat es ein ganzes Kapitel, das sich dem Thema widmet.
- 22:11Speaker 1: Ich glaube aber auch die anderen Kapitels sind wichtig zum besser verstehen.
- 22:16Speaker 1: Ich habe wie versucht aus verschiedenen Perspektiven dieses Thema zu beleuchten?
- 22:19Speaker 1: Weil was ich eben vorhin gesagt habe – Es ist nicht Rocket Science!
- 22:22Speaker 1: Aber bei allen ist es aus anderen Gründen bedingt oder?
- 22:26Speaker 1: Manchmal ist es Erziehung, manchmal ist es Sozialisierung.
- 22:29Speaker 1: Manchmal sind es Persönlichkeitsaspekte, dass Leute mehr grübeln und so weiter.
- 22:35Speaker 1: Ich glaube, das hilft auch beim Verstrahlen.
- 22:37Speaker 1: Was ist es bei mir?
- 22:38Speaker 1: Welche Folgen hat sie?
- 22:40Speaker 1: Ein Kapitel geht wirklich nur um Lösungen und ich versuche immer einen Vortrag die Lösungen vielfältig aufzuzeigen.
- 22:47Speaker 1: Meine Idee ist, wenn jemand eine oder zwei Dinge mitnehmen kann, dann ist das schon sehr hilfreich.
- 22:54Speaker 1: Das ist jetzt noch nicht eine Lösung aber ein erster wichtiger Schritt ist sicher, dass man diese unsichtbare Arbeit, Mental Load, halt sichtbar macht!
- 23:03Speaker 1: Und da gibt es verschiedene Techniken, das kann ich schon mal sagen.
- 23:07Speaker 1: Einerseits könnte man sie in einem Mindmap aufzeichnen oder dass man sich wie überlegt mit der neuen Box vorbereitet.
- 23:15Speaker 1: Was hängt hier alles für Aufgaben dran?
- 23:19Speaker 1: Das man vielleicht für die letzten drei Tage einmal visualisiert, vielleicht auch nur für den letzten Tag.
- 23:23Speaker 1: Ein
- 23:25Speaker 0: Schautieb dazu, wie wir das ewige Kleider organisieren ... Managed.
- 23:31Speaker 0: Es ist immer wieder eine andere Jahreszeit, es ist immer noch eine andere Kleidergröße.
- 23:35Speaker 0: Es sind immer wieder andere Kleiders Vorliebe.
- 23:38Speaker 1: Wie man das am besten handelt?
- 23:40Speaker 1: Ja, Puh!
- 23:41Speaker 1: Also einen konkreten Tipp habe ich hier ehrlich gesagt nicht, wie es solle passieren.
- 23:47Speaker 1: Aber ich glaube, man muss sich überlegen, wie kann ich es für mich so einfach wie möglich machen oder... Und das wird ja auch nicht für alle gleich gut funktionieren.
- 23:56Speaker 1: Einige sind davon ... Ja, ich sag jetzt mal ... Habe ich auch schon, wenn du von ADHS betroffen sind.
- 24:01Speaker 1: Wie ist das noch hundertmal schwieriger?
- 24:04Speaker 1: Aber was ganz allgemein für mich ... Vielleicht kann man es auf Kleider anwenden oder alles, die immer gleich läuft, muss sich nicht diskutieren und sich auch nicht gross überlegen.
- 24:15Speaker 1: Ich habe es vorher mit der ZNUni-Box.
- 24:19Speaker 1: Wir haben z.B.
- 24:19Speaker 1: ein System, in dem alle anderen abrunden und den Geschirrspüler einrundet.
- 24:23Speaker 1: Das ist auch das Erledigung, das wir nicht diskutieren können.
- 24:26Speaker 1: Bei der Kleider könnte man einen Rhythmus reinbringen.
- 24:31Speaker 1: Dass man halt zweimal im Jahr vielleicht mehr vom Alter ... Ich meine, ich wachse die Kinder auch nicht so schnell.
- 24:37Speaker 1: Wieso macht man mal eine Kleider-Check?
- 24:41Speaker 1: Bei mir macht es jetzt langsam ... Der zwölfjährige selber, oder?
- 24:44Speaker 1: Ich sage mir dann irgendwie im Frühling her.
- 24:45Speaker 1: Schau dich mal bei deinen Sommerkleidern, weil es dort steht was du brauchst.
- 24:49Speaker 1: So!
- 24:50Speaker 0: Dann ist einfach du dran gedacht und geringert.
- 24:52Speaker 0: Ja ich kann
- 24:52Speaker 1: daran denken und so auslagern.
- 24:54Speaker 1: Aber das mache ich halt... Was ich mir eher hoffen, weil sie auch noch zwei Buben sind, ist dass sich vorspulen, dass die dann schon halt einmal selbst daran denken.
- 25:04Speaker 1: Ich glaube je länger man Aufgabe für jemand übernimmt, die weniger kommt die Person auf die Idee
- 25:09Speaker 0: Ja, und das ist ja auch mit dem Lager zu sein.
- 25:16Speaker 0: Zum Beispiel wenn sie dann keine Hosen mehr finden oder der Schrank überquillt.
- 25:21Speaker 0: Dann kommen sie vielleicht auch mal auf die Idee, ich brauche im Fall neue kurze
- 25:26Speaker 1: Hose.
- 25:27Speaker 1: Genau!
- 25:27Speaker 1: Und auch dort eben mal etwas ausprobieren.
- 25:30Speaker 1: Was ist schon, wenn ich nur zwei Mal im Jahr diese Kleider checke?
- 25:33Speaker 1: Zum Beispiel was passiert konkret?
- 25:36Speaker 1: wenn ich es immer am ersten September oder keine Ahnung machen will.
- 25:41Speaker 1: Oder, wenn das eine wirklich überlastende Aufgabe ist, dann würde ich auch dazu raten, dass man diese möglich sein will.
- 25:46Speaker 1: Es ist ja auch nicht mehr möglich mit allen Händen im Partner oder einer Partnerin, aber dass wir das auslageren.
- 25:52Speaker 0: Also, dass Grosseltern mit den Kindern
- 25:54Speaker 1: z.B.
- 25:55Speaker 1: grosseltern ... Oder ich habe letztes Jahr in einem Vortrag sehr gute Lösungen gehört für viele Eltern und für einige, ich weiss gar nicht.
- 26:04Speaker 1: Ist zum Beispiel ein Geburtstag so?
- 26:05Speaker 1: und fester organisieren.
- 26:07Speaker 1: Für die einen ist es sehr cool, für die anderen eine riesige Belastung.
- 26:09Speaker 1: Und dann ist jemand im Publikum gesagt, ich mache das immer für meinen Göttin Bub!
- 26:14Speaker 1: Vielleicht gibt's ja andere... Also ich glaube jetzt, ich leide auch für so etwas... Ich weiss nicht wieviel da draussen gibt, wo das Geld nicht übernimmt.
- 26:21Speaker 0: Ja genau so ein Grossmutter, der nachher alles Glitzersachen fürs Mädchen kauft und dann schneit.
- 26:26Speaker 0: Aber sie
- 26:27Speaker 1: hat es
- 26:28Speaker 0: jetzt übernommen?
- 26:29Speaker 1: Genau, darum meine ich, wenn es natürlich wichtig ist.
- 26:33Speaker 1: wie die Kinder angezogen sind.
- 26:34Speaker 1: Dann würde ich es einfach nicht... Ich glaube, je wichtiger mein Aufgabe ist, desto mehr konfliktpotenzial steckt dahinter, wenn es genau so gemacht wird, wie man sich das vielleicht vorstellt.
- 26:44Speaker 1: Und das ist auch ein Tipp, den ich gerne mitgegeben habe.
- 26:47Speaker 1: Wenn wir etwas auslageren oder abgehen oder was auch immer, müssen wir uns immer darüber unterhalten, wie die Aufgabe aussieht.
- 26:55Speaker 1: Nicht weil ich meine Vorstellung weitergeben muss, aber ich muss sie mal gesagt haben.
- 26:59Speaker 1: Zum Beispiel, ich finde ein Bad muss Drei Mal in der Woche putzt werden, oder?
- 27:04Speaker 1: Das muss ich wie mit sagen.
- 27:05Speaker 1: Und ich kann nicht sagen ab dem Ohr machst du es.
- 27:07Speaker 1: Weil dann putzt vielleicht die anderen Personen das Paar alle drei Wochen und dann muss ich mehr etwas aushalten.
- 27:14Speaker 0: Aber
- 27:15Speaker 1: das geht einfach wie nicht!
- 27:16Speaker 1: So... Ich weiss jetzt noch, ob die Idee überkommt.
- 27:19Speaker 1: Oder aber einfach dass man wieso darüber spricht und dann sagt die Anderen, nein dreimal in der Uhr ist mir zu viel.
- 27:23Speaker 1: Okay gut, wir müssen was anderes anschauen.
- 27:25Speaker 0: Ja und das ist jetzt Genau, auch einen Punkt mehr.
- 27:28Speaker 0: Wir haben jetzt auch viele Kinderbeispiele geredet.
- 27:31Speaker 0: Aber Man-Load kann ja auch beim Job oder in einer Bar bezüglich sein.
- 27:35Speaker 0: Letztes Mal habe ich eine Freundin gesagt, die keine Kinder hat, dass seine Freundin sagt, sie lasse den ganzen Man- Load, wie sie z.B.
- 27:41Speaker 0: nachts für Freunde organisieren muss.
- 27:43Speaker 0: Wegen des Daten und dem Einkaufen wegen der Allergie.
- 27:46Speaker 0: Und dann war es so ... Aha!
- 27:48Speaker 0: Ja?
- 27:49Speaker 0: Stimmt eigentlich.
- 27:51Speaker 1: Absolut.
- 27:54Speaker 1: Wenn man bei der Familie etwas ändert, muss man sich bewusst sein.
- 27:58Speaker 1: In dieser Dynamik sind wir nicht erst seit den Kindern.
- 28:01Speaker 1: In der Dynamik ist man schon ziemlich sicher in der Barbeziehung.
- 28:06Speaker 1: Einfach noch mal zur Familie kommen.
- 28:07Speaker 1: Aber was du sagst?
- 28:08Speaker 1: Man hat die Leute bei Weitem nicht nur, sondern auch bei Müttern.
- 28:12Speaker 1: Auch beim Schaffen ist man z.B.
- 28:15Speaker 1: immer die Person, die das Organisiert hat.
- 28:18Speaker 1: Keine Bursagskärtel, keine Posten.
- 28:20Speaker 1: Ich denke überhaupt daran, dass Leute Geburtstag haben im Freundeskreis.
- 28:24Speaker 1: Bei diesem Beispiel, wo du es gesagt hast, gibt es immer eine Person, der dafür zuständig ist, dass wir wieder zusammenkommen.
- 28:29Speaker 1: Aber es gibt auch ein paar Beziehungen und natürlich bezogen auf die Durchsprungsfamilie.
- 28:36Speaker 1: Ist man diese Person in der Ausprungsfamilie, die sich immer darum kümmern, dass das Internet wieder läuft bei den Eltern?
- 28:43Speaker 1: Wo mitgeht es?
- 28:44Speaker 1: bei einem Arztterminer?
- 28:46Speaker 1: Also so etwas.
- 28:47Speaker 0: Ja und das ist dann wieder Care-Arbeit.
- 28:49Speaker 1: Das ist wieder
- 28:49Speaker 0: Care Arbeit über MCR.
- 28:51Speaker 1: Und das ist wie auch Hand in Hand geht, Mantelot und Carearbeit haben eine grosse Überschneidung.
- 28:59Speaker 1: Auch hier kann ich empfehlen, den Kanton Baselstadt hat ein Care Tracker erstellt wo man eingehen kann, was man alles macht und dann ausrechnet wie viele Prozent das eigentlich sind an der Arbeit.
- 29:12Speaker 1: Also einfach jetzt umvisualisieren oder vielleicht hat man einen plötzlich unbezahlten Zehnteprozenten
- 29:17Speaker 0: Job?
- 29:17Speaker 0: Ja, ich habe auch bei den Recherchen ... Was muss ich noch führen?
- 29:23Speaker 0: Ich habe vom Equal Care Day
- 29:27Speaker 1: der Fragenbogen.
- 29:29Speaker 0: Und es ist also...
- 29:30Speaker 1: Genau.
- 29:31Speaker 1: Es sind
- 29:31Speaker 0: so viele Punkte, aber ich denke daran setze es sich nachher um und das ist schon ... Man merkt vielleicht auch, was die anderen Personen alles machen, die man selber nicht macht.
- 29:41Speaker 0: Aber halt sehr, sehr viele Sachen, die einfach so nebenbei laufen.
- 29:46Speaker 1: Das würde ich auch absolut empfehlen.
- 29:47Speaker 1: Ich habe ja nur diese Meinz-Mails erwähnt, aber etwas anderes von einem Buch zu erzählen ist der Fragebogen.
- 29:52Speaker 1: Es geht zehn, fünfzehn Minuten.
- 29:54Speaker 1: Es gibt verschiedene Bereiche.
- 29:55Speaker 1: oder wie du vorhin gesagt hast, es trifft nicht nur Frauen, es gibt viele Familien.
- 29:59Speaker 1: Man kann das aber auch ohne Kinder, also noch Paar, man kann's beim Schaffen machen... Ich meine die haben sogar Viernachtsstressen.
- 30:07Speaker 1: Also
- 30:07Speaker 0: dann
- 30:09Speaker 1: werden wir das in unterschiedlichen Kontext probieren.
- 30:14Speaker 0: Es ist wirklich spannend, wie du gesagt hast.
- 30:16Speaker 0: Im Freundeskreis und beim Schaffen gibt es immer so die Personen, die alles denken.
- 30:21Speaker 0: Und mich dumm sind gerade Frauen, die selbstbewusst, schienend, zmittst im Leben ... Das sind Tiere, die so hattern mit den Mänteln.
- 30:36Speaker 0: Weil sie einfach ... Sie organisieren alles, sie sind so gute Detchmeisterinnen.
- 30:44Speaker 0: Hast du etwas festgestellt?
- 30:46Speaker 0: Ich schenke die Beobachtung.
- 30:50Speaker 1: Ja... Also ich bin ja auch noch Wissenschaftlerin.
- 30:54Speaker 1: Darum habe ich immer Mühe mit Aussagen zu machen, von denen ich nicht irgendwelche Datenlage habe.
- 30:58Speaker 1: Aber
- 30:58Speaker 0: das ist super!
- 30:59Speaker 0: Darum bist du hier.
- 31:00Speaker 1: Ja, aber zum Gleiche darauf können wir eingehen, weil ich finde es ein wichtiger Punkt.
- 31:04Speaker 1: Meine Beobachung ist auch, dass diese Menschen, die schon einiges schultern können eben auch der Mental Load nehmen.
- 31:11Speaker 1: Das ist tatsächlich etwas, was ich gesehen habe oder aber mehr so anektotisch vielleicht im Umfeld, manchmal in einer Therapie, aber auch vielleicht einen Vortrag oder wenn es so rauskommt und das ist tatsächlich so und dass aber auch die Personen, die dann eben so hoch funktional eigentlich sind, aber am meisten damit hat er etwas dagegen wollen zu machen, weil sie ... Oder es geht ja alles?
- 31:35Speaker 1: Und wie?
- 31:38Speaker 1: Einerseits muss sich die Energie dristecken, um den Taschen gelosen zu werden.
- 31:41Speaker 1: Man macht es selbst schnell und andererseits sieht man auch nicht, dass das schon zu viel ist.
- 31:48Speaker 0: Du bist aber ein Wissenschaftlerin, du forschst an der ZHW zum Thema Mental Health.
- 31:54Speaker 0: Was bist du gerade daran?
- 31:56Speaker 1: Ja!
- 31:56Speaker 1: Das ist eine gute Frage.
- 31:59Speaker 1: Alles muss massbar sein.
- 32:00Speaker 1: Wir haben jetzt ein Messinstrument entwickelt.
- 32:03Speaker 1: Da haben wir noch verschiedene Dinge gemacht, um die Frage zu stellen.
- 32:09Speaker 1: Wie fühlt es sich eigentlich an, dass wir älteren befragt haben?
- 32:13Speaker 1: Was ist das Gefühl, was dahinter steckt?
- 32:15Speaker 1: Wo rausgekommen ist, dass eben auch viel Wut und Hilflosigkeit, auch Traur oder so diese Gefühle benennen können?
- 32:24Speaker 1: Es ist nicht einfach nur ein Frust- oder Überlastung, sondern es ist heute auch etwas Tiefes, das dahinter ist.
- 32:31Speaker 0: Ja, das finde ich jetzt ... Ein ganz guter Schluss, weil ich glaube das ist genau das, was man Wort findet.
- 32:38Speaker 0: Dafür und nur wenn man Wort gefunden kann man etwas verändern?
- 32:43Speaker 1: Ja!
- 32:45Speaker 0: Das ist Hallengesundheit der Podcast von CSS.
- 32:48Speaker 0: Wir reden offen ehrlich und direkt über physische und psychische Gesundheitsthemen Und es gibt immer eine zweite Episode mit einer Betroffenungsperson betroffenen Personen in diesem Fall fast jeden älteren Teil.
- 33:02Speaker 0: Ich bin mit Anja Knabenhanske augerspazieren, sie hat zwei Kinder, sie schafft und sie hat auch ihre Reise gemacht mit der Mental-Load.
- 33:11Speaker 0: Sie erzählt wie sie den Alltag jetzt managt was auch ihrem Mann dazu sagt zum Teil auch ein bisschen andere Meinung hat als sie Und sie macht die Meichen lieber sehr klärig im Podcast.
- 33:23Speaker 0: Ich finde eine Aude an, die er jetzt loslässt oder natürlich auf css.ca.
- 33:28Speaker 0: slash-podcast.
- 33:30Speaker 0: Wenn ihr in dieser halben Stunde eines denkt habt,
- 33:33Speaker 1: ah
- 33:34Speaker 0: voll!
- 33:35Speaker 0: Dann freue ich mich wenn ihr eine Bewertung gebt, bei der Standlesbar angeklickt und diese Episode auch über anderen schickt, wo den Podcast helfen kann.
- 33:45Speaker 0: Das Schlusswort hat immer der Gast.
- 33:49Speaker 0: Was wird es aus Abschluss noch mitgeben?
- 33:54Speaker 1: Ich glaube, mir ist es noch wichtig zu sagen, dass Mendelok kein Krankheit ist.
- 33:58Speaker 1: Dass Mendelod nicht nur negativ ist.
- 34:00Speaker 1: Es gibt auch Menschen, die berichten, dass er vieles positiv damit verwundet ist und wissen, wie alles läuft.
- 34:09Speaker 1: Aber für diese Menschen haben sich das vielleicht gelassen, abgeholt gefühlt und würden gerne etwas verändern und merken, sie sei eine Belastung.
- 34:16Speaker 1: Dann würde ich einfach sehr ans Herz legen, wirklich etwas zu verändern.
- 34:24Speaker 1: Und wie gesagt, es ist nicht einfach.
- 34:25Speaker 1: Es passiert nicht von heute auf morgen und wenn es nicht von Heute auf morgen passiert, dass man da schon etwas sich selbst sucht.
- 34:30Speaker 1: Wir sind in einem System eingebunden und vielleicht ist jetzt einfach nicht der richtige Moment aber dass wir das dann im Jahr oder halbe Jahre wieder in Angriff nimmt.
- 34:39Speaker 1: Also so ein bisschen Mut machen, wenn man sich belastet fühlt, etwas senden, aber auch nicht enttäuscht, wenn es gerade wieder alles anders ist.