Latest / Fit Mom Club / Stärke ist das neue Sexy und warum du unbedingt Krafttraining machen solltest
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- Patrizia: Herzlich Willkommen im FitMum Club, wir sind's wieder, putti und ... Lena: Lena, hallo! Patrizia: Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt und wir starten direkt mit unserer Woche. Lena, was war denn letzte Woche bei dir so los? Lena: Also, letzte Woche war bei mir relativ unspektakulär. Am Wochenende waren wir in Mekea. Irgendwie hab ich mir gedacht, bei Regenwetter ist das eine gute Idee für Beschäftigung. Aber irgendwie, waren gar nicht so lange. Wir waren insgesamt drei Stunden in diesem Ding drinnen. Aber ich war danach so körperlich so durch. Weil da, glaub ich, einfach so viele Menschen, das einfach, glaub ich, einfach too much war. Ähm, genau. hab mal wieder bisschen mehr Geld ausgegeben, ich vielleicht da ausgeben wollte, aber ... macht ja auch Spaß. Shopping, genau. Und ansonsten war's eigentlich nicht so spektakulär. Ich hatte dann so am Wochenende dann ... so Wochenende und Anfang der Woche so ... richtig krasse Halsschmerzen, hat sich so richtig angefühlt wie Messerstiche. Ich hab schon wieder Angst gehabt, Scheiße, wenn ich krank werde. Man kann sich als Mama nicht so richtig ausruhen und einfach sagen, okay, ich flacke mich da jetzt einfach ... hin und ... Patrizia: So wie immer. Lena: Bin dann wieder gesund. Wenn ich mich einen Tag lang ausruhe, kann man als Mama nicht. Bei mir ist es so oft so gewesen, ich, wenn ich krank bin und mich nicht ausruhe, dann zwei Wochen flach liege. Und ich bin sehr happy, dass ich ja ... wieder gesund geworden bin nach zwei Tagen. Ja, weil ich es zurzeit ein bisschen anders von mir kenne. Genau, deswegen hab ich auch Piano gemacht, Training angeht. Weil Montag ist mir immer so Lackday im Gym. Ist dann ausgefallen. Ich hab dann am Dienstag oder Mittwoch, glaub ich ... Patrizia: Ja. Lena: Heute Donnerstag, am Dienstag habe ich Homegym gemacht, weil dachte, im Keller trainieren ist vielleicht bisschen lower intensity. Das geht dann schon. Heute fühle ich mich wieder richtig fit. Heute gehe ich ins Gym und mache beide. Und bei dir? Ja, ich freue mich schon voll. Patrizia: Freust du dich? Ich finde, mit der Zeit, wenn man da auch so drin ist und es immer wieder Phasen gibt, wo es schwerer ist, zum Beispiel ins Gym zu gehen, man vermisst es richtig und schätzt es umso mehr, wie man gehen kann. Und viele triggert es dann ja so und die denken dann so, ja, dann lass ich es ganz, dieses Schwarz-Weiß-Denken und das bringt doch gar nichts. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, gerade weil man als Mama Lena: Mhm. Ja, voll. Patrizia: das so schätzt, dass man ins Gym gehen kann und meistens auch sehr gut trainiert, dass man da mehr Erfolge hat, wie jemand, der vielleicht fast vier, fünf Mal die Woche trainiert und immer so halbherzig. Oder vielleicht ist es nicht besser, ich würde sagen, man bekommt trotzdem richtig gute Ergebnisse. Lena: Ja, ja, versteh ich voll. Ja, auf jeden Fall. Ich kann ja eh im Vergleich zu früher, da hab ich vier bis fünf Mal die Woche trainiert. Jetzt trainiere ich ja oft dreimal die Woche, schaff's dann, aber vielleicht auch nur zweimal die Woche. Es nervt mich total, aber ich bin total happy, dass ich damit auch sehr gute Erfolge fahre. Ich schau ja auch, ich im Gym bin, dass meine Gewichte gut sind und passen. Und so mein früheres Ich, so Anfang 20, hätte, glaub ich, gesagt, wenn du's nur zweimal schaffst, kannst du's gleich ganz lassen. Patrizia: Ja. Lena: So richtig so, ja, du musst schon oft genug gehen, ⁓ einen Reiz zu setzen. Mittlerweile bin ich Gott sei Dank auch schlauer und weiß, es geht auch, wenn man weniger ... Also auch, wenn man zweimal die Woche geht, es sicher laut Lehrbuch nicht optimal. Laut Lehrbuch wäre es sicher dreimal die Woche noch besser. Aber es hilft ja nix, wenn ich das nicht kann. Also, wenn es die Zeit halt nicht hergibt. Patrizia: Ja, wobei es kommt drauf an auch, ja, also ich hab zum Beispiel immer wieder mal überlegt auch dreimal die Woche Beine zu trainieren, aber ich krieg das nicht hin, sag ich mal von der Regeneration her. Ich hab meistens dann zwei, drei Tage Muskelkater. Ich mach teilweise gar nicht mehr vier Übungen, sondern nur drei, aber halt so schwer und hart, dass es völlig reicht. Und ... Lena: Hm? Nee, wenn du die richtig gut trainierst, ja, dann nicht. Ja. Mhm. Patrizia: Man muss auch wirklich auf seinen Körper achten. Da bringt es auch nicht, ständig komplett zu verausgaben und jeden Tag oder vier-, fünfmal die Woche zu trainieren, man mit der Regeneration gar nicht hinterherkommt. Lena: Ja. Ja, bei mir ist halt einfach dieses Ding ... Das gleiche Struggle hast du ja auch. Man ist selbstständig und man hat halt nur eine gewisse Anzahl an freier Zeit, weil wir ja auch Mütter sind. Und für mich ist halt dann immer so dieses Abwägen, wofür kann ich jetzt die Zeit aufwenden? Weil ich versuche natürlich, die Schlafzeiten zu nutzen zum Arbeiten. Und dann, wenn ich aber halt ... noch ins Training gehe und so was, dann muss ich natürlich Lukas organisieren, dass er auf Rocky aufpasst in der Zeit. Wenn ich dann aber noch Arbeit übrig hab, dann muss ich ihn fragen, dass er Rocky aufpassen kann, ich arbeiten kann in der Zeit. Und kann ja auch Rocky nicht den ganzen Tag nur zu Lukas geben. Geht ja auch nicht. Sondern ich muss ja auch ihn aufpassen, weil man halt eben auch Vollzeit arbeitet. Dementsprechend muss man halt gucken, wie man mit der Zeit umgeht. Und man muss halt einfach mal jonglieren mit diesen ... Patrizia: Hmm. Lena: Mit Haushalt ist ja das Gleiche. Arbeit bleibt liegen, Haushalt bleibt liegen, aber man geht trotzdem ins Gym. Man darf nicht zu oft sagen, die anderen Sachen gehen vor, weil Training muss vorgehen, sonst gehe ich gar nicht. Aber es ist manchmal einfach so bisschen ... Schwierig, alles unter einen Hut zu kriegen. Aber wenn das Training immer wegfallen würde, dann würde ich, glaube ich, eingehen. Mental. Oder wie ist das bei dir? Ja. Patrizia: Ja. Ja, geht mir genauso. Und wie war der Rest der Woche? War doch irgendwas besonderes? Lena: Nee, eigentlich nur richtig viel Arbeit. Einfach durch Ballern gucken, wo man einfach permanent am Machen ist und so. Ja, aber ich bin happy, wie so alles läuft. Also, ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber es ist halt stressig und man ist den ganzen Tag von in der Früh, wobei man aufsteht, bis so um 23 oder 00 Uhr abends einfach nur am Machen. Aber irgendwie mag ich das halt auch. So, Ja, genau. Ja. Wie ist denn bei dir? Patrizia: Ja. Ja, es erfüllt auch, wenn es so eine selbstwirksame Arbeit ist. Ja, es war auch... Lena: Ja, beim letzten Call hast du doch die Lieferung bekommen und ich hab im Hintergrund gesehen von irgendeinem Reel, das schon so ein Sportboden ausgelegt war und da so ein Rack im Hintergrund war. Da will ich mehr wissen. Patrizia: Ja. Ja, also genau, die Pakete kamen nach und nach für unseren Trainingsraum. Also wir haben Geräte bestellt und auch der Boden konnte endlich verlegt werden, weil da haben halt diese Verbinder die ganze Zeit gefehlt. Es war auch ein Akt, das kam alles so getrennt und dann so eine fette Lieferung, du musst du da sein. Dann rufen die dich an während du unterwegs bist und so, ja, wäre gut, wenn ihr vielleicht vorher Bescheid sagt. Und man konnte es auch... Lena: hasse ich. Spediktion sagt immer, wir rufen vorher an. Die rufen immer drei Minuten vorher an. So, ja, wir sind in fünf Minuten da. Und ich denk, ich muss so da sein. Ja, oder so. Aber eigentlich heißt es, die rufen an und machen einen Termin aus. Das machen die nie. Die rufen einfach immer kurz vorher an. Wo die grad sind, ja. Mhm. Patrizia: Ja, ⁓ Nee, der war schon da. Der hat gesagt, ich stehe vor der Tür. Ja, ja, vorallem. Man konnte auch bei der Sendungsverfolgung nicht sehen, wann die da sind. Na ja, es ist immer gut gelaufen. war immer einer von uns da. Bzw. wohnen wir ja gerade ⁓ die Ecke. Genau, und wir haben jetzt angefangen, das aufzubauen. Natürlich müssen wir gucken, wie wir mit allem zeitlich da weiterkommen. Also es ist eher so, dass Max eher aufbaut, der will das aber auch in Ruhe machen. Es ist halt, wenn natürlich, ja, wir haben halt aktuell auch gar keine Unterstützung. Meine Schwester ist krank, die halt mal kommen kann und deswegen versucht meistens die Jungs aus dem Bein zu halten und der baut dann auf. Macht das auch irgendwie gerne. Genau. Lena: Mhm. Ja. Macht er das dann einfach alleine oder braucht er dann deine Unterstützung, sodass ihr jemanden die Kinder braucht? Oder kann er das einfach alles alleine halten und aufbauen? Patrizia: Also, ja, also es klappt bis jetzt ganz alleine. Aber mal schauen, wie die nächsten Tage so sind. Genau, es ist noch nicht fertig. Also, Multipresse steht und auch das große Rack. Und, ähm, genau, wir gucken einfach, ja, machen uns jetzt keinen Stress. Und ich werde auf jeden Fall, also da will ich noch ein bisschen mehr, ja, soll ich sagen, die Wände ein bisschen gestalten und will, glaub ich, das erst auf Insta zeigen, wenn das fertig ist. Lena: Mhm. Ja. Also, was ich cool finde, ich hab ja so eine Neonschrift. Früher waren die voll teuer, diese Neonschilder. Mittlerweile nicht mehr, falls du so was holen möchtest. Hab ich auf Amazon, kannst du personalisieren. Könntest du Partylioness oder Oder Mams oder was auch immer. Genau. Und ich hab auf Instagram vor ein paar Tagen einen Reel gesehen von einer, die hat sich hier Homegym eingerichtet. Bei einem Shop, der halt auch so eine Pinklinie hat. Ja, hast du auch gesehen? Ja, genau. Patrizia: Ja. Ja. Ja. Ja, genau, die hab ich auch gesehen. Dieser Hackenschmitt-Beinpresse. Aber ich find sie nicht mehr, ich weiß nicht mehr, wie die heißt. Lena: Ja, genau. Der Shop heißt Rittfit. Also Rittfit unter .de. Mhm, ich kann dir das der Real schicken, ich hab's gespeichert. Genau. Auf jeden Fall dachte ich mir so, ⁓ sau geil, dann geh ich auf den Shop drauf und dann seh ich bei dieser Pinkline auf dem Titelbild von dieser Webseite, pinke Handelsscheiben für so eine Langhandle und schwarz-leo mit ein bisschen Pink, also so Leo-Scheiben. Patrizia: Ja, aber ich meine die Influencerin auch. Ja. Geil. Lena: Ich dachte mir so, ich brauch diese Leo-Scheiben. Ich hab in diesen Shop geguckt. Das gibt die halt nicht. Die haben die auf dieser Titelseite. Dieser Shop ist eigentlich ein amerikanischer Shop. Das ist die deutsche Linie davon. Wo die in Deutschland versenden. glaub, in den USA haben die es vielleicht, aber in Deutschland nicht. Ja, weil so was ist schon ... Find ich richtig fein. Wenn du so ein geiles Homegym hast, hast du einfach so paar Pink-Elemente oder Leo und so. Das ist dann einfach noch mal so bisschen girly. Was halt dann cool ist, aber girly cool, weißt du? Patrizia: Ja. Ja, ich merke aber auch jetzt schon langsam, dass eigentlich der Platz dann ein bisschen zu klein geworden ist. Wir schauen einfach mal, wie die Kapazitäten da sind. Naja, auf jeden Fall. Ja, sonst war mit den Jungs so ein Zirkus von der Schule, war richtig cool. Gestern waren wir auch auf einer Jugendfahrt am Nachmittag. Ich versuche halt immer wieder mehr bewusst Zeiten halt mit der Familie einzuräumen, weil das geht so schnell unter und die sind halt nur einmal so klein. Lena: Ja, naja. Ja... Ja. Patrizia: Genau, bisschen Vorbereitung laufen, weil ich nächste Woche dann mit den Jungs alleine auf Mallorca fliege und natürlich man dann vorher viel machen muss. Genau, aber sonst so, ja, wie das südlische Alt. Lena: Mhm. Ja. Ja, voll gut. haben nächste Woche auch Pfingstferien. Das hab ich voll vercheckt. Ich dachte, haben in zwei Wochen erst Pfingstferien. Dann muss ich mir noch was aus den Fingern ziehen. Natürlich muss ich arbeiten, aber ich will schon. Wir haben letztes Jahr an dem Pfingstferien Tagesausflüge gemacht. Märchenwald oder solche Sachen. Dann will ich mir noch ein Sachen überlegen, was man mit Nova machen kann. In der Früh vielleicht zwei Stunden Blog arbeiten und dann ab nach draußen. Patrizia: Mmh. Ja, das ist manchmal so das Struggle. ich auch damals echt, also das habe ich früher total unterschätzt. Wenn du selbstständig bist, kannst du nicht einfach Urlaub nehmen oder so viel Urlaub nehmen irgendwie, keine Ahnung. Oder so viel Urlaub nehmen, wie die Ferien sind. Also im Sommer für in sechs Wochen. Also klar, Max wird sich auch da bisschen frei nehmen, aber der hat auch nur diese 30 Tage. Die müssen wir auch so irgendwie bisschen verteilen. Und dann gibt es halt Tage, wo ich ganz viel machen muss. Lena: Mhm. Mhm. Ja. Patrizia: Ja, mal schauen. Lena: Ja, das Gute ist halt, also sagen wir jetzt mal so Sommerferien, ist das Gute, dass wir halt mit Müttern zusammenarbeiten, die halt im Sommer auch dann viel weg sind. Das heißt, wenn du dich da auch so bisschen rausnimmst, ich versuche auch immer im August meistens Urlaub zu nehmen, dann ist es für die Frauen, die im Coaching sind zum Beispiel, nicht ganz so schlimm, weil die selber im Urlaub sind, weißt. Und selber gerade dann vielleicht nicht auf den Ernährungsplan gucken müssen und so, sondern halt im Urlaub auch ihr Essen einfach genießen und so. Also ich versuche schon immer, wenn ich Urlaub nehme, viel zu selten. im August einmal und ⁓ Weihnachten rum. Weil das halt einfach auch die Zeiten sind, wo halt eben auch die Frauen, die halt im Coaching sind, selber halt auch Urlaub machen oder halt Weihnachten feiern oder so, weißt du? Ja, aber ich kenne den Struggle. Ja, voll gut. Wie oft trainierst du denn gerade? So. Patrizia: Ja. Ja. Also, ich... eigentlich zweimal Beine. Und ein- bis zweimal so Oberkörper-Calisthenics, je nachdem. Aber ich trainiere auch zu Hause, sind auch eher... Wenn ich zu Hause trainiere, meistens ihre kürzere Einheit in so einer Dreiviertelstunde oder so. Und, genau, im Gym dann, wenn ich dann ins Gym fahre, dann auch ein bisschen länger. Wobei, ich kombiniere das halt alles. Ich mache ja auch gleichzeitig oft Content. Dann bin ich auf dem Laufband, schneide Reels und so weiter. ähm... Genau. Lena: Das ist es. Ja. Mh. Ja. Patrizia: Ja und du? Lena: Ja voll. Ja zwei bis drei Mal die Woche. gerne. Gerne dann vielleicht wenn der Kindergarten losgeht ein bisschen mehr. Was würdest du denn sagen, was ist denn effektives Krafttraining? Also wenn jetzt jemand Krafttraining machen möchte, wo würdest du das so einordnen oder wie kann ich den Muskeln aufbauen? Also kann ich auch Homeworkouts machen oder in die Pilates Class gehen oder joggen oder was verstehst du unter effektives Krafttraining? Patrizia: Nein. Genau, also effektives Krafttraining bedeutet eigentlich, ich nenne es auch progressives Krafttraining, weil es immer darum geht, sich zu verbessern und zu steigern, bzw. immer wieder neuen Muskelreiz zu setzen. Also, muss ich das so ganz grob vorstellen im Training, ja, reizt man den Muskel, also ich erkläre das manchmal so wie so ein Gummiband. Lena: Mmh. Patrizia: wird so quasi so ein muskel belastet in dem man den dehnt in der im training und dann entstehen wie so kleine risse und Danach regeneriert der muskel in dem der dann quasi diese risse heilt und dann auch noch mal so ein bisschen dicker wird also wenn man im hypertrophie bereich trainiert weil der muskel merkt okay er war jetzt zu schwach er muss jetzt sich für das nächste mal vorbereiten und ein bisschen stärker werden und Lena: Mhm. Hm. Patrizia: Das schafft man natürlich nicht, wenn man immer das gleiche Volumen trainiert. Also immer mit den gleichen Gewichten, immer mit den gleichen Wiederholungen oder auch mit viel zu wenig Gewicht. Also es gibt jetzt zum Beispiel so viele YouTube Workouts. Ja, ich sag immer, jede Bewegung zählt und ich will das jetzt nicht verurteilen. Das ist besser als gar nichts. Aber wenn man dann mit der 2 Kilo Handeln, Rudern macht und gleichzeitig dann Kniebeuge und Kreuzeben und Ausfallschritte, das ist... Lena: Mhm. Hmm. Patrizia: Kein Reiz. Also da bist du im Alltag viel mehr gefordert, wenn du eine Einkaufskiste hebst, wenn du deine Kinder hebst. Das heißt, dein Körper ist schon viel, mehr gewohnt. Und da braucht man sich nicht wundern, warum sich nicht viel tut. Ist meine Meinung. Lena: Mhm. Ja, und ich glaub, bei den YouTube-Workouts, wenn du jetzt sagst, hier 2-Kilo-YouTube-Workout, wenn man das ja macht, dann brennt ja trotzdem der Körper, aber man darf nicht denken, wenn mein Muskel brennt, dann ist es automatisch ein effektives Workout. Also wenn ich jetzt einfach mit einer 2-Kilo-Kurzhandel 100 Wiederholungen mache, dann wird mein Muskel irgendwann brennen, aber das heißt aber nicht, dass ich langfristig einen dicken Po aufbaue oder so, oder meine Muskulatur gut aufbaue, sondern das muss schon Patrizia: Ja. Lena: in einem Wiederholungsbereich sein, der effektiv ist und Muskel aufbaut. Da ist die Range tatsächlich relativ groß. Zwischen sechs bis 20 Wiederholungen kannst du gut auch Muskeln aufbauen, je nachdem, wie du rangehst. Und wie du eben sagst, man sieht halt superviele, die dann trainieren und die die Training machen. Aber wenn du es zu halbherzig machst, zu leicht, machst zu sehr, deiner Komfortzone trainierst, dann hast du zwar ein Training gemacht, das ist besser als gar keins, aber man Manche würden sich wundern nach ein paar Monaten, warum der Körper nicht muskulöser, straffer aussieht. Weil halt der Reiz fehlt. Dementsprechend, ich jetzt zum Beispiel bei dem Wiederholungsbereich 6-20 bin, wenn ich jetzt 6 Wiederholungen mache, ich mache jetzt nicht 6 Wiederholungen RDLs mit 5 kg oder so, die ich nicht spüre, sondern wenn ich 6 Wiederholungen mache, dann ist es super schweres Gewicht, dass ich so diese 6 Wiederholungen gerade schaffe. Dann sind sechs Wiederholungen effektiv. Oder wenn ich 20 Wiederholungen mache, z.B. bei Seiteben, dann sind es wirklich so, dass die 20. Wiederholung gerade so geht und nicht, dass ich die 20. genauso schön und wunderbar mache wie die 1. Wiederholung und eigentlich noch viel mehr Wiederholungen machen könnte. Weil dann ist das Gewicht auch zu leicht. Die Intensität muss auf jeden Fall stimmen. Und wenn ich in mein Training reingehe, dann gehe ich immer rein mit dem Ziel, ich möchte besser sein als beim letzten Mal. Und Progression ... So sind immer drei verschiedene Sachen, sag ich immer. Entweder mach ich mehr Gewicht oder mach gleiches Gewicht und mehr Wiederholungen, dann ist es auch besser. Oder wenn ich das gleiche Gewicht mache, aber mit einer viel besseren Technik, weil ich diese Übung noch nicht so gut kann und meine Technik verbessere, dann kommt natürlich auch mehr bei dem Muskel an und dann ist es auch eine Verbesserung. Genau, das sind so die Dinge, die man beachten sollte. Also nicht einfach nur trainieren und abhaken, sondern halt auch so ein bisschen aus der Komfortzone raus ... und immer mit diesem Ziel, ... okay, was habe ich beim letzten Mal gemacht und dieses Mal mache ich es ... ... mehr, besser, stärker ... ... und versuche mich halt immer zu steigern. Genau. Und warte nicht erst, bis sich das so ... ... zu leicht anfühlt. Und steigert dann. Patrizia: Genau. Ja. Ja, vor allem, also das ist gerade bei uns Frauen das Problem, dass wir nicht aus der Komfortzone rauswollen können. Und natürlich, also ich sag immer, ja, wie lange oder wie viel soll ich denn trainieren? Was bedeutet das? Kurz vorm Muskelversagen, so sagt man so zwei, drei Wiederholungen, so ungefähr, ne? Es kommt auch natürlich darauf an, wie es einem geht und wie generell so der Tag war und so. Lena: Okay. Patrizia: Das sollte man natürlich schon beachten. Aber ich sag immer, wenn du denkst, okay, du kannst nicht mehr, mach noch eine Wiederholung. Selbst wenn es nur eine halbe ist, ja, versuch's zumindest. Und ähm ... Genau, und natürlich, das ist unangenehm. Und natürlich, manchmal macht der Kreislauf danach so ein bisschen, wo man denkt, ich muss mich jetzt mal hinsetzen. Vor allem, wenn man Beine trainiert, aber das ist genau das Richtige. Ich sag dann auch, im Krafttraining geht's nicht nur darum, deine Muskulatur zu treffen, sondern auch dein Wille und dein Geist. Also auch so dieses ... Lena: Ja. Mh. Patrizia: Ich gehe jetzt aus meiner Komfortzone raus und gehe wirklich an meine Grenzen und dann ist es egal wie dein Gesicht aussieht und es ist egal was andere Menschen denken. Du machst das für dich. Lena: Ja. Ja. Und es ist auch geil, so aus dem Gym rauszugehen. Genau. Und, ähm So, wenn ich jetzt zum Beispiel im Gym regelmäßig bin und dann halt zum Beispiel weiß ... das Höchste, ich mal zum Beispiel bei Bankdrücken gemacht hab, war so One-Rap-Max mit 80 Kilo. Und wenn ich da 80 Kilo drücke, das ist ein erwachsener Mann, dann ist das für mich halt einfach ein geiles Gefühl, weil ich mir denk, boah, ich kann die ganze Welt hochheben. So geh ich halt dann so raus mit diesem Feeling. Patrizia: Das Gefühl denn, ja. Hm. Ja. Lena: was halt automatisch so zu mehr Selbstbewusstsein führt. Genau und ... ... wir wollen heute einfach noch mal so bisschen ... die ganzen Vorteile von Krafttraining zeigen, ... weil wir gehen natürlich davon aus, ... wenn ihr den Fit Mom Club hört, dann seid ihr fit. Aber jeder ... ... oder wollt fit werden, genau. Oder ihr seid einfach so ... ... ja schon so ein bisschen drin in diesem Ding, ... okay, ich weiß, ich will Krafttraining machen, aber ... ... Warum? Was ist der Vorteil? Oder ihr macht vielleicht noch Homeworkouts und jetzt ... Patrizia: Ja. Volt-Pit werden. Lena: Nach der Folge denkt ihr, jetzt melde ich mich im Gym an, nachdem ich das alles gehört hab. Patrizia: Ja, wobei Krafttraining bedeutet jetzt nicht nur unbedingt ins Gym zu gehen. Das ist, man kann auf jeden Fall auch zu Hause trainieren, aber man braucht etwas Equipment. Da gibt es zum Glück gute Kurz- und Langhandelstecksysteme und ich glaube, wenn man auch langfristig wie ich zu Hause trainiert, was man sich machen muss, möchte, kann man auch nach und nach mit Gewichten aufstocken. So habe ich das auch gemacht. Aber wenn du nur dauerhaft irgendwelche YouTube Workouts machst mit einem Körpergewicht, also nur das. Klar, im Oberkörper kannst du da schon Reiz setzen, jetzt mit Legostütze, Klimmzüge und so weiter, aber für deine Beine ist das viel zu wenig. Und das ist auch das, wo immer alle sagen, ja, ich mach so viel Sport, und dann gibt's diese YouTube-Workouts, wo man dann die Beine so ein bisschen rumschlackert und hebt und sagt, ja, das ist für deinen straffen, dicken Po. Nee, das bringt alles nichts, das ist Zeitverschwendung in meinen Augen. Vor allem, ich werd ja auch immer gefragt, wie viel Wiederholung soll ich machen, ja, also bis 20 natürlich. Aber ich sag immer so, ja, bis zwölf Wiederholungen, zehn bis zwölf Wiederholungen ist ganz gut, weil du einfach natürlich nicht so viel Zeit hast. Und wenn du jede Übung noch zwanzig Wiederholungen machen müsstest, dann bist du viel länger am Trainieren. Und so lieber bisschen mehr Gewicht nehmen. Lena: Erst mal das und die meisten wissen, genau die meisten wissen nicht bei 20 Wiederholungen, dass dann die 20 Wiederholungen den Muskel killen müssen und wenn du das dann zu leicht machst, dann bringen die 20 Wiederholungen nichts. Also die müssen wirklich dann bis zum Muskelversagen gehen. Das ist unangenehmer, wie wenn ich sage, ich mache acht Wiederholungen mit mehr Gewicht. Patrizia: Genau. Und das ist... Und das ist auch einfach das, was total unterschätzt wird, wenn Frauen abnehmen wollen, auch nach der Geburt, nach der Schwangerschaft. Viele wollen so diesen, sag ich mal, straffen Look. Und das kommt aber gerade vom Krafttraining. Und ja, da kommen wir auch gleich jetzt zu dem Thema. Lena: Genau. Ganz kurz wegen Homeworkout. können so Equipment, was wir halt auch immer rausschicken und so können wir einfach in die Episodenbeschreibung mit rein machen, falls ihr kein Equipment habt. Das, was ich immer standardmäßig rausschicke, wenn Frauen bei mir im Coaching starten, das sind so zwei, drei Sachen auf Amazon, das kann ich gerne einfach in die Episodenbeschreibung mit reinpacken. Genau, ist bei dir, glaube ich, ähnliches Equipment. Genau. Patrizia: Ich habe von Gorilla Sports, aber ich habe jetzt auch keine Kooperation. Keine Ahnung, gucken ob die noch kommt. Habe ich so einen kurzen, langen Handelssystem. Lena: Ja, sonst können wir auch Amazon Affiliate Link reinmachen. Genau. ähm, ja, was sind die gesundheitlichen Vorteile? Sollte deiner Meinung nach jede Mama Krafttraining machen? Also auch wenn es ihr gar nicht ⁓ die Optik geht, ... Balki zu werden, Muscle-Mommy zu werden oder, Sollte trotzdem jede Mama Krafttraining machen, deiner Meinung nach? Patrizia: Ja. Ja, auf jeden Fall. Denn es geht hier vor allem um die Gesundheit. Ich sag auch präventive Altersvorsorge. Denn es sind erschreckende Zahlen eigentlich. Osteoporose. Jede zweite, dritte Frau leidet ab dem 50. Lebensjahr darunter. Und 25 % davon... Lena: werden rechtzeitig erkannt. So. ⁓ Und behandelt. ⁓ Patrizia: Genau, also das ist ja nur ein Viertel. Ja, das ist ja richtig krass. Genau, Osteoporose, was ist das? Ähm, ja. Lena: Soll ich sagen? Genau, das ist eine Erkrankung, bei der die Knochendichte abnehmen. Die Knochen werden brüchiger und anfälliger für Brüche. Ich glaub, man kennt das so, alte Frau stürzt und bricht sich halt sofort ein Bein. Und so ... Also, für mich ist so diese Vorstellung, klar geht's mir jetzt, dass ich gut aussehe und so, und durch Krafttraining, aber ich möchte natürlich auch im hohen Alter fit bleiben. Beweglich sein, spazieren gehen können und halt nicht ... Patrizia: Ja. Lena: alte gebrechliche Frau werden. da legt man halt auch jetzt den Grundstein auch dafür für später, dass man jetzt auch Krafttraining macht. Patrizia: Ja. Vor allem, ich habe ja auch im Fitnessstudio gearbeitet und da waren auch immer wieder Frauen, die ständig was gebrochen hatten. Und eine hatte einen Oberschenkelhalsbruch und danach konnte die nicht, also das wurde auch operiert, also erstmal das, ist schon krass und dann sind die so lange, out of order, das ist echt krass. Lena: Genau. Ja, vor allem, du dann so was hast und in diesem Alter so lange liegst, dann baust du ja noch, noch viel mehr ab. Und dann quasi so wieder danach so fit zu werden. Und so ist ja noch viel schwieriger, wenn man so lange dann im Krankenhaus einfach nur lag. Patrizia: Ja, was einfach krass ist generell, dass die von den Osteoporosenfällen 80 Prozent Frauen sind. also Männer sind gar nicht so stark betroffen. Genau, und vor allem als Mutter ist es super wichtig, weil natürlich die Schwangerschaft und die Stillzeit die Frauen auch an Knochendichte verlieren, zwar temporär, aber wenn man nicht aktiv dagegen steuert durch Krafttraining und zum Beispiel auch Calcium, Vitamin D. erhöht ist das langfristig das Risiko. genau deswegen ist es einfach super, super wichtig. Lena: Genau. Thema Schwangerschaft und Stillzeit. Also, Schwangerschaft verändert die Körperhaltung. Ich weiß nicht, ob du das auch gespürt hast nach der Geburt. Aber man rutscht voll in ein Hohlkreuz mit rein. wenn der Bauch wächst, natürlich, der Körperschwerpunkt wandert nach vorne. Deswegen rutscht man automatisch mehr in ein Hohlkreuz rein. Aber auch die Rippenbögen öffnen sich, ⁓ Platz zu machen für das Baby. Das wissen auch viele nicht, dass sich auch die Rippenbögen weiten und so öffnen. Patrizia: ⁓ furchtbar. Lena: Nach der Geburt ist es nicht so, dass das Baby raus ist und schwupps, hat man wieder die normale Haltung. Der Körper ist erst mal in diesem Hohlkreuz drin, die Rippen stehen nach vorne außen. Durch so eine Haltung, wenn der Chor schwach ist, zieht es bei vielen in unteren Rücken. Wer jetzt zuhört und sich denkt, warum habe ich immer Schmerz im unteren Rücken? Ich habe immer Probleme damit. Dann lasst euch sagen, Krafttraining ist die Lösung. Man kann die Haltung verbessern, die Kormuskulatur kräftigen und daran arbeiten, die Rippen wieder über der Hüfte liegen, dass der Core stärker ist, dass man aus dieser Hohlkreuzhaltung rauskommt und dadurch eben dann auch weniger Probleme hat mit Rückenschmerzen. Deswegen ist das auch in dem Bezug super wichtig, das zu machen. Auch wenn ich sage, ich mache eigentlich sonst gar kein Krafttraining oder so, ich muss ja auch meinen Körper, das ist auch Teil der Rückbildung. Patrizia: Ja. Lena: dass man auch an so was arbeitet, den Körper wieder eine gute Haltung reinzubringen, den Chor zu kräftigen, damit man nicht die ganze Zeit in so Hohlkreuz rumläuft. Vor allem auch schwacher Chor plus, aber die ganze Zeit auch Baby tragen, ist ⁓ noch mal next level, ... deswegen, ja. Patrizia: Ja. Ja, also da erinnere ich mich so gut noch. Also ich hatte vor den Schwangerschaften ja gar keinen Sport gemacht. Ich hatte da schon eine sehr schlechte Haltung. war schon, da hat der Arzt auch, ich bin auch von Arzt zu Arzt gelaufen zum Orthopäde. Ich habe eine leichte Skoliose und dann hieß es immer, sie haben so einen schwachen Rücken, also die haben wirklich gesagt, schwacher Rücken, müssen Muskulatur aufbauen. jetzt siehst du, wie mein Rücken aussieht. Lena: Mhm. Ja. Ich habe es Patrizia: Nach der Schwangerschaft, also in der Schwangerschaft sowieso, diese Schmerzen teilweise. Und dann nach der Entbindung hatte ich so das Gefühl, ich zerbreche komplett. Ich bin in der Mitte einfach komplett wie aus Gummi und kann mich kaum halten. Mir ist teilweise schlecht geworden. Wenn ich so gestanden hab, konnte ich mich kaum halten. Diese Schmerzen, diese Verspannung, nicht nur im unteren Rücken, sondern auch im oberen Rücken. Ich hab manchmal geweint. Dann auch noch mit dem Stillen, dann komisch geschlafen so im Bett mit dem Baby. Ich hab einfach... Lena: Mhm. Hm. uns. Ja. Patrizia: Ich glaube, wenn man das selbst nicht so durchgemacht hat, war richtig extrem. Bis ich irgendwann gesagt habe, so, jetzt reicht, hörst du mal auf zu jammern und machst mal was. Wie gesagt, dann habe ich ja nach der zweiten Schwangerschaft angefangen und ich hätte niemals gedacht, dass mein Rücken so wird. Dass ich so einen starken Rücken bekommen könnte, ich solche Gewichte bewegen könnte, ich niemals gedacht. Das ist so krass. Ich bin früher immer wie so ein Ess rumgelaufen und ich war auch immer so dieses, ich hatte so ein... Lena: Mhm. Gott sei Dank. Mhm. Patrizia: Ich war einfach so unselbstbewusst, wenn ich rübergekommen bin. bin immer so wie ein graues Mäuschen vielleicht auch. Und jetzt ist es so, mir fällt es total leicht, gerade zu laufen, aufrecht. Das macht so viel mit einem. Und es natürlich auch die Ausstrahlung. Lena: Ja. Ja. Ja, ja, voll. Hast du total recht. Ich hab nach der Geburt Also, ich hab ja immer Sport gemacht, auch vor der ersten Schwangerschaft. Nach der zweiten, aber trotzdem merkt man natürlich nach der Schwangerschaft, wie halt einfach auch alles erst mal aus Gummi ist, alles weich. Ich sag immer gerne auch so Wackelpudding, weil so fühlt sich einfach auch der Chor nach der Geburt an einfach nur weich. dass da nichts ist, du sendest Spannung in den Körper und die versinkt in diesem Wackelpudding von Chor, weil da einfach nix ist. Wenn ich mir denke, meine Haltung, wie du es beschrieben hast, dieses S, so war es auch nach der Geburt. wirklich hier oberer Rücken, richtig buckelmäßig Schultern nach vorne gefallen. Genau. Ja, genau. Und du hast auch die ganze Zeit dieses Baby, d.h., du bist die ganze Zeit in dieser Haltung, Tag und Nacht. Plus halt dann immer dieses Hohlkreuz und so, schwacher Chor. Ganz schrecklich. Da bin ich auch total happy, wenn ich alleine jetzt z.B. Formfotos mache. Patrizia: Mit der Brust noch da vorne, die so schwer ist, wenn du stillst. Lena: dann schau ich nicht nur, okay, ist mein Bauch flacher geworden, hab ich weniger Körperfett, sondern ich sehe, wie meine ganze Körperstruktur so alles in einer viel besseren Haltung drinnen ist. Alleine, wenn man zum Beispiel die gleiche Form hat, links und rechts, auf der linken Seite würde man schlechte Haltung haben, auf der anderen Seite eine gute Haltung. Allein das schaut schon viel geiler aus, weil eine gute Körperhaltung wirkt ja auch direkt selbstbewusster. Wenn ich meine Schultern nach hinten nehme, aufrecht bin, anstatt wenn ich so zusammengefallen bin. Also, wenn man noch wenig Selbstbewusstsein hat ... Patrizia: Ja. Lena: Dann kann man natürlich auch mit einer besseren Haltung auch selbstbewusster wirken und sich das selber vielleicht noch noch besser einreden. Genau. Patrizia: Vor allem ist es auch im Coaching, finde ich das so krass, wenn du die Formfotos siehst und viele müssen gar nicht wirklich Gewicht verlieren, sondern vor allem, dass der Bauch so oft so bisschen raushängt, weil die oft in dieser Haltung stehen und das merken viele gar nicht. Aber wenn ich dann zeige, so guck mal vorher nachher, guck mal wie deine Haltung geworden ist und das ist echt, echt krass. Lena: Mhm. Ja. Mhm. Ja. Ja. Ja, voll. Hast du total recht. Genau. Ansonsten Krafttraining für Beckenboden und Core. Natürlich gezieltes Krafttraining ist auch gut für Beckenboden. Was viele auch nicht wissen. Viele kennen ja, ich stärke meinen Beckenboden, also mach ich Anspannen, Entspannen. Ich mach, keine Ahnung, Fahrstuhlfahren, wenn ich an einer roten Ampel bin oder sonst was. Für viele ist das Beckenbodentraining. Aber man kann den Beckenboden auf zwei verschiedene Arten trainieren. Man kann ihn ... direkt ansteuern und sagen, ich spann jetzt meinen Beckenboden an und lass ihn locker. Oder ich kann ihn indirekt trainieren und er wird durch indirektes Training oft sogar besser trainiert und mehr angespannt und arbeitet noch besser mit bei indirekten Training tatsächlich. Also zum Beispiel, wenn ich jetzt Squats mache oder Ausfallschritte, krieg ich teilweise den Beckenboden sogar noch besser als durch dieses direkte An- und Entspannen. Trotzdem ... Patrizia: Ja. Lena: hat beides seine Berechtigung. diese Kegelübungen, wirklich nur direkte Beckenbodentraining ist auch gut und wichtig. Aber wenn ich Krafttraining mache und meine Beine trainiere zum Beispiel bei super vielen, ist der Beckenboden einfach mit dabei und wird mittrainiert. Dementsprechend auch wenn ihr genau. Patrizia: Beintraining, aber auch unilaterale Übungen. Das bedeutet, dass man so Gleichgewichtsyrgungen macht, Ausfallschritte, wo es darum geht. Wenn du nur jetzt, keine Ahnung, Bein heben machst, ist es vielleicht nicht so drin, wie wenn du eher funktionelles Krafttraining machst. Entschuldigung. Lena: Genau. Mhm. Alles gut. Genau. Ähm ... ansonsten, Hormon- und Stoffwechsel. Also, Muskeln oder Muskulatur zu haben, verbrennt mehr Kalorien. Also, wenn ich jetzt zum Beispiel 60 Kilo wiege und ich wenig Muskulatur, oder ich wieg 60 Kilo und hab halt viel, mehr Muskulatur, dann würde dieser gleiche Körper mit mehr Muskulatur halt eben mehr verbrennen. Das heißt, mein täglicher Kalorienbedarf steigt auch. Das ist immer cool, weil dann können wir auch mehr essen. Genau. Patrizia: kann mehr essen. Ja. Lena: Und wir lieben das ja. Das Dofe ist, wenn man eine kleine Frau ist, die nicht so viel Kalorienbedarf hat, dann ist es halt doof. Dann es schön, wenn man mehr Alltagsbewegungen, mehr Muskulatur und Wege schafft, wie trotzdem auch mehr Essen reinkriegen kann. Ich glaub, keinem es Spaß, vor so einem halbleeren Teller da zu sitzen. Patrizia: Ja, das ist einfach, das ist richtig, also ich feier das total. Wie viel man eigentlich essen darf und soll, wenn man einfach viel mehr Muskulatur hat. Also ich merke das auch im Vergleich vor ein Jahren. Oder ich esse manchmal so viel wie ein Mann. Lena: Mhm. Ja. Ja, genau, so, ja, voll. Ich würde auch sagen, dass ich viel esse. Ich bin aber auch froh, dass ich meinen Körper dahin gebracht habe, dass ich diese Mengen essen kann, weil ich hätte die früher auch gerne gegessen und hätte dadurch zugenommen. Also ... Ja. Ja. Patrizia: Ja, und dann ist halt auch mal ein Eis oder ein Stück Kuchen gar nicht so schlimm. manche sind sich das gar nicht bewusst. ich vergesse das auch manchmal so zu zeigen oder ich will jetzt auch niemanden das so trickern, wenn ich dann so mein Döner und meine Pizza zeige. Aber es ist halt doch immer wieder mal, ja, ich esse sowas halt auch mal. Lena: Ja, ich sollte das auch viel öfter zeigen. Aber ich kann's gerne sagen, Jeden Tag gibt's bei mir so meistens ein Hanoutariegel oder so. Ich plan mir immer irgendwo eine Form von Süßen mit ein. So was findet halt Platz in meinem Alltag, zu einem kleinen Teil. Weil der Rest des Tages halt super clean und gesund ist. Genau, aber sollte ich vielleicht auch öfter zeigen, man auch einfach zeigt, hey, solche Sachen ... Man kann als Fit-Marm auch so was halt essen, ne? Patrizia: Ja, gut, dann ist natürlich das Thema, dass manche dann auch nicht mit diesem bisschen auskommen, sondern dann auch die Gravings viel mehr kriegen. Das ist halt so bisschen individuell, Lena: Ja, aber das ist ... Also, das können wir in einer anderen Folge mit aufnehmen. Weil das würde jetzt den Rahmen sprengen, aber ... man schafft es nur, mit ein bisschen was auszukommen, man es zulässt, sich jeden Tag einzubladen. Nur dann kann man sich das angewöhnen. Wenn man sich das immer verbietet, man bei nur einem kleinen Stück immer die Tafel essen. Aber das machen wir einer anderen Folge. Vielleicht, wie man es schaffen kann, bei so gefährlichen Lebensmitteln halt die Balance zu behalten. Patrizia: Ja, genau. Ja. Ja, finale. Lena: Genau. Ansonsten Krafttraining reguliert Cortisol. Das ist, ich, ganz gut, weil ich glaube, wir haben alle Cortisol Level 9000. So ganz oben. Ja. Patrizia: Ja, und hindert auch beim Fettabbau tatsächlich. Das ist so unterschätzt bei vielen Mamas oder Frauen einfach dieser Bauch, vielleicht der Stressbauch, nicht weggeht. Das ist oft einfach, weil der Cortisol-Spiegel so hoch ist oder wo es halt ein bisschen länger dauert mit der Abnahme. Und da ist einfach Krafttraining das Beste, was man auch noch zusätzlich machen kann. Natürlich, man muss da auch immer so eine Ball ausfallen. Man muss jetzt nicht, wie gesagt, Tag ein Krafttraining machen. Es ist... Lena: Ja. Patrizia: ist trotzdem auch ein Stressfaktor für den Körper, aber ein anderer. Und genau, und das ist super wichtig dann. Genau. Lena: positiver Stress. Ja, voll. Dann ist auf jeden Fall mein Vorteil oder mein Reason, warum ich angefangen habe mit Krafttraining, die Optik. Also ich hab deswegen angefangen, einfach nur Also wirklich nur Mittel zum Zweck. Ich will so so aussehen, dann muss ich das halt machen. ist nicht so, dass ich einen Gym gesehen hab und mir gedacht hab, ich hab voll Bock, Gewichte zu heben. Sondern wirklich, wenn ich so und so aussehen will, dann muss ich das machen. Patrizia: Ja, aber mir auch. Lena: Nur deswegen bin ich da reingerutscht, dann macht man das aber. Dann merkst du die ganzen anderen Vorteile und bleibst deswegen dran. Bei mir merk ich das vor den Rückenschmerzen gesagt. Wenn ich ein, zwei Wochen nicht trainiere, spür ich's wieder im Rücken. Dann merk ich auch einfach, ich brauch das Krafttraining auch für meine körperliche Gesundheit. Nicht nur ⁓ einen schönen Po zu haben, sondern auch für alles andere. Genau. Für mich auch zum Beispiel Me-Time oder so was. Kurz wegen der Optik. Patrizia: Ja, genau. Lena: Ähm ... Kardio alleine, oder viele denken immer so, ich geh joggen, abzunehmen. Aber wenn man halt joggen geht, dann kann man damit abnehmen, der Körper wird auch dünner werden. Aber du wirst damit jetzt nicht irgendwie, keine Ahnung, straffe Arme, eine stabile Körpermitte oder so was bekommen. Ähm ... einen definierten Look oder so was. So dieses, was sich immer die Frauen vorstellen, sie sagen, ich möchte mehr definieren, so toned look oder in shape kommen. Patrizia: Hmm Lena: Damit ist immer dieser Look gemeint, man halt erzielt mit Krafttraining. Natürlich laufen ist super, ⁓ mehr Kalorien zu verbrennen und mehr ins Defizit zum Beispiel zu kommen. Das kann man immer gut ergänzend machen. einfach so Gesundheit und so ist ja natürlich auch wichtig. Aber wenn ich jetzt diese Optik erreichen möchte, dann brauche ich Krafttraining. Patrizia: Ja. Genau, fürs Herz-Kreislauf-System, ja, natürlich. Ja, auf jeden Fall vor allem. Da brauchen wir keine Angst zu haben, dass man männlich oder balki wird. Also bei uns Frauen dauert das ⁓ erstmal. Also ich würde sagen, ist ein guter Po und generell so die Strafe auch, würde ich jetzt nicht als männlich. Lena: Mhm. Patrizia: Bezeichnen, ich finde sogar eher weiblicher. ich hatte ja meine erste Abnahme war leider ja so, weil ich es nicht besser wusste, dass ich viel Cardio gemacht habe. Ich habe mich quasi runtergehungert. Ich hatte diesen Skinny-Fat-Look. Ich war einfach dünn, aber trotzdem war alles weich. Ich hatte keine Kurven, nichts. Und ich habe mich total blöd gefühlt. Und man darf auch nicht vergessen, wenn man einfach nur abnimmt ohne Krafttraining, wird der Körper auch Muskulatur abbauen. Lena: Ja. Patrizia: Generell ist es ja auch so, ab 30 fängt der Körper sowieso an, Muskulatur abzubauen von sich aus. Und je weniger Muskulatur du hast, desto, ja, wirst du später im Alter Probleme haben. Und genau, und ich hab das ja dann erst nach der zweiten Schwangerschaft dann erst mal kapiert. Natürlich dauert es erst mal, bis man da so rein kommt, auch ins Krafttraining. Deswegen ist es auf jeden Fall sinnvoll, sich da Unterstützung zu holen von einem Coach, der sich da auskennt. Lena: Ja. Patrizia: der auch eventuell einfach mal auch auf die Technik schauen kann, bis hin, dass natürlich für Krafttraining Muskelaufbau brauchst du auch mehr, die Ernährung muss passen, stimmen und wie du das in dein Alltag unterkriegst, ohne irgendwelche sinnlosen Übungen und ja auch die Zeit zu verschwenden. Lena: Ja, wenn ich mir denke, wenn ich zurückgehen könnte in der Zeit, dann würde ich sagen, dass ich die ersten drei, vier Jahre wahrscheinlich viel Quatsch gemacht habe. Ich hab regelmäßig trainiert, aber ich wusste das nicht mit dem Steigern. Ich wusste nicht, wie viel Proteine ich essen soll. Ich war einfach nur im Defizit und hab viermal die Woche trainiert. Aber hätte ich mein Defizit klüger gestaltet und mein Training, wo ich viermal die Woche gehe, klüger gestaltet ... Patrizia: Ja. Lena: hätte ich viel schneller ganz anders ausgesehen. Und dann irgendwann war ich selber auch in einem Coaching. Dann hab ich alleine schon innerhalb von drei Monaten gemerkt, wie viel anders mein Körper aussieht. Verglichen mit den mehreren Jahren, wo man schon genau die Sachen gemacht hat, wo man denkt, man macht so viel richtig. Also, hier zuhört und sich vielleicht auch dabei irgendwie erkennt und sich denkt, ich mach auch schon die ganze Zeit Sachen. Ich mach ja mein Training und ich mach meine Ernährung, aber warum schau ich immer noch so aus, obwohl ich das schon mehrere Jahre so mache? Patrizia: Ja. Ja. Ja. Lena: Dann könnt ihr euch sehr gerne bei uns einfach mal für ein Erstgespräch eintragen und wir telefonieren, also bei Patty oder bei mir. Dann kann man mal schauen, was macht ihr denn aktuell? Wo sind vielleicht schon so Punkte, wo wir sofort schon erkennen, ja, alleine hier, hier, hier sehen wir schon da das Verbesserungspotenzial. Dann kann man auch mal sagen, man geht vielleicht vier bis sechs Monate alleine schon ins Coaching und du siehst, wie du in dieser kurzen Zeit im Vergleich zu dem, wie lange man das schon macht, der Körper sich krass verändern kann. Also das ist für mich wirklich Coaching. Patrizia: Ja, genau. Lena: wie eine Überholspur oder so, oder wie eine Abkürzung. Das sage ich eben auch, weil ganz genau die Seite kenne aus Kundensicht, wie das eben ist. Patrizia: Ja, ich hab so viele, dann immer gesagt haben, ich mach schon immer Sport, aber irgendwie tut sich nichts. Oder ich hab schon immer Sport gemacht, aber jetzt irgendwie nach der Schwangerschaft in Stillzeit tut sich nichts. Lena: Mhm. Mhm. Oder ich kenn mich eigentlich aus mit Ernährung. Und man denkt, man weiß irgendwie schon so vieles. Aber einfach nur hier und da ein Stellschrauben und so was, wo wir den Blick einfach so als Coach dann noch mal so drauf haben, kann schon helfen. Genau. Was haben Frauen oft für eine Vorstellung davon, wie sie durch Krafttraining aussehen werden? Patrizia: Ja, Genau, männlich, bulky. Viele denken, Angst, Muskulatur aufzubauen. Aber gerade das ist einfach super wichtig, weil, ja, erstens, hab ich ja vorhin schon gesagt, dauert es erst mal, Frau überhaupt Muskulatur aufzubauen. Und ich sag mal, wenn man irgendwann sagt, so Oberkörper, bei mir ist es der Fall, so, das reicht, ich möchte das erhalten, dann muss man ja nicht mehr progressiv trainieren, sondern kann im Erhaltungsbereich trainieren und das Training einfach anpassen. Lena: Mh. Patrizia: Und jetzt bin ich Beispiel Richtung Kalisthenics gegangen, also einfach, dass der Körper noch mal anders gefordert wird. jetzt zum Beispiel was Beine angeht, ich finde es gibt nichts weiblicheres als einen trainierten Rücken, trainierten Po und trainierte Beine. Vielleicht hat sich mein Bild auch verändert, wobei ich schon früher eigentlich immer diese Frauen gesehen habe mit dem ja vielleicht auch definierten Look und fand das immer sehr, schön. genau. Lena: Mhm. Ja. Ich auch. Ja. Same. Ähm, ja. Ich könnte noch Ewigkeiten weiterreden, aber wir haben beide jetzt einen Call. Wir dürfen unsere Callpartner nicht so lange warten lassen. Genau, weil eigentlich geht die Folge noch weiter. mein, entweder wir gucken, ob wir das vielleicht noch mal so in eine andere Folge reinpacken. Genau, entweder Teil zwei oder ob man das vielleicht einfach in einem Q &A noch mal so ein paar Sachen aufnimmt, weil wir schon noch mal so ein bisschen was eigentlich noch sagen wollten. Patrizia: Ja. Vielleicht können wir noch Teil 2 oder so machen. Lena: Aber das greifen wir auf jeden Fall noch auf, aber jetzt müssen wir leider ... Ja, wir haben ein wenig Zeit. Back to Business. Genau. Dafür mal eine bisschen kürzere Folge als sonst. Letztes Mal haben wir eine Stunde zehn gelabert. So ist vielleicht auch ganz gut. Genau. Ja. Ja. Oh, das ist echt schön. Ja, voll. Voll. Ja. Genau, danke an alle, ... Patrizia: Back to business! Ich find's auch so süß, wie manche schreiben, ich hab eure Folge gesehen, er gehört auch im Coaching oder so. Das freut mich dann total. Genau. Ich hoffe, dass jetzt meine Qualität auch besser war. Ich hab jetzt ja ein neues Mikro. Obwohl das andere Mikro superteuer war. hat einfach teilweise war so schlecht, Aufnahme. Es tut mir total leid. Aber es sieht man ... man ... Ja. Lena: Also für mich klingt es Genau. Aber manchmal war auch das Problem, ich habe keine Schwierigkeiten gehört und dann in der Aufnahme hört man vielleicht dann doch Rauschen oder so. ja, sorry, ist es nicht immer perfekt. so ist es halt. Vielen Dank, dass ihr uns auf jeden Fall immer zuhört. Wir freuen uns, wenn ihr uns auf Spotify so eine 5-Sterne-Bewertung gibt. Es dauert wirklich eine Sekunde, kurz draufdrücken und dann wird der Podcast einfach ein bisschen besser gerankt und besser angezeigt. Und wir wünschen euch einen wundervollen Donnerstag und bis bald. Patrizia: Ja. Bis bald!