Latest / Drama, Drinks, Dreissig+ / Wie höre ich auf, mich auf Social Media zu vergleichen?
Transcript
- 0:00Ich als Creator versuche natürlich bewusst Themen zu
- 0:05platzieren, die Menschen interessieren, damit sie am Ball
- 0:09bleiben, muss mein Ziel sein, dass ich am Ende auch in Dubai
- 0:13Lande und ganz, ganz dolle traurig bin, weil The Beach
- 0:16closed ist. Wir haben am Ende die Macht als
- 0:19privater Konsument der sozialen Medien haben wir am Ende die
- 0:23Macht. Lass uns doch mal realistisch
- 0:26darüber nachdenken, was unser Körper für uns tut und wofür der
- 0:30eigentlich da ist. Ich bin voll dafür, dass wir
- 0:36Social Media nehmen als Inspiration und als Motivation,
- 0:39um was zu erreichen. Am Ende des Tages geht es darum,
- 0:43Follower zu haben, Reichweite zu haben.
- 0:46Menschen zu haben, die natürlich dem ganzen Zuhören.
- 0:59Hey Leute, ich bin Lisa Cappagerido und das ist Drama,
- 1:03Drinks, 30 plus. Also ich hoffe ihr habt eure
- 1:06Drinks ready, ich bringe auf jeden Fall das Drama mit, daher
- 1:10würde ich sagen wir legen los mit der Folge.
- 1:16Hello und herzlich Willkommen zu einer neuen Folge Drama Drinks,
- 1:2230 Plus und heute unterhalten wir uns über Social Media und
- 1:28was das mit unserem Selbstwertgefühl macht.
- 1:31Das bedeutet, wir schauen uns an, wo ist es überhaupt noch
- 1:36Social Media oder ist es schon Interest Media?
- 1:39Sehen wir wirklich die Realität oder ist es pures Entertainment?
- 1:43Wir gehen in Richtung was wie verändert KI Social Media jetzt
- 1:47potenziell noch mal? Und dann werde ich euch auch
- 1:50noch mal 5 Ideen geben, wie man vielleicht einfach mal aus
- 1:55diesem Social Media Loop rauskommen kann.
- 2:00Und wieder vielleicht ein bisschen mehr an der Realität
- 2:02teilhaben kann und sich ein bisschen Gedanken macht auch.
- 2:08Wie konsumiert man das Ganze eigentlich und ja, wo führt uns
- 2:11das hin in Zukunft? Also ich würde sagen, wir
- 2:15starten direkt rein und ich meine ihr kennt es alle, du
- 2:22sitzt auf dem Sofa, es ist 23:00 Uhr, entweder unter der Woche
- 2:25oder am Wochenende. Und du hast schon wieder 2030
- 2:29Minuten eine Stunde rumgescrollt viele sagen sinnlos rumgescrollt
- 2:34und bist irgendwie total hängen geblieben und wenn du
- 2:38zurückblickst, dann hast du eigentlich nichts, also dann ist
- 2:42aber eigentlich von dem was gesagt wurde nichts hängen
- 2:44geblieben, aber trotzdem hast du so ein komisches Gefühl im Bauch
- 2:48und es geht dir irgendwie schlechter als vorher.
- 2:51Also mir ist es schon des öfteren passiert.
- 2:55Dass ich gemerkt habe, so, ich bin irgendwie in so ein Loop
- 2:59gekommen, dass ich mir auf einmal Menschen angeschaut habe,
- 3:02wo ich potenziell sagen könnte, die sind in einer selben
- 3:05ähnlichen Lebenssituation oder sie haben zumindest dasselbe
- 3:09Alter, einen ähnlichen Freundeskreis oder was auch
- 3:13immer oder sind vielleicht sogar einen Ticken Eltern einen Ticken
- 3:16jünger und haben ganz andere Dinge erreicht als ich.
- 3:22Und dann? Fängt es unterbewusst in dir
- 3:26total an zu arbeiten. Also das war gar nicht die
- 3:28Intention, mit der ich da rein gegangen bin, aber
- 3:32nichtsdestotrotz passiert auf einmal irgendetwas und es fängt
- 3:35unterschwellig an mit dir was zu machen, was du dir angeschaut
- 3:38hast, obwohl das alles nur wenn wir Reals und tik toks und so
- 3:41was, also wenn wir davon ausgehen, dann mach das was mit
- 3:45dir und. Du nimmst das gar nicht bewusst
- 3:48wahr, weil das geht ja relativ schnell.
- 3:50Du lachst manchmal, du guckst dir irgendwie süße Hundevideos
- 3:53an, da guckst du dir irgendwie wieder an.
- 3:55Wie kriegst du schnell mehr Follower und keine Ahnung was,
- 3:57also es ist total differenziert, aber es baut auf einmal
- 4:03innerlich einen Druck auf, den man also eigentlich wollte man
- 4:06ja nur Entertainment und genau da ist der Punkt, nämlich dass
- 4:11Social Media zu. Von quasi.
- 4:15Ich verbinde mich mit Menschen, die ich kenne, und wir bleiben
- 4:17in Kontakt und wir zeigen uns, was wir tun, ist zu Interest
- 4:22Media geworden, das heißt ich als Creator versuche natürlich
- 4:27bewusst Themen zu platzieren, die Menschen interessieren,
- 4:32damit sie am Ball bleiben und das hat sich verändert, das
- 4:37heißt also, das Ganze ist auch gar nicht mehr so.
- 4:41Wegzudenken und ist einfach zu einem Businessmodell geworden.
- 4:45Also wie viele Menschen haben ihre Karriere oder bauen ihre
- 4:49Karriere zu 100% auf Social Media auf, was ja auch völlig
- 4:52legitim ist. Also da ist es gar nicht
- 4:56kritisch, ja, weil keine Ahnung als das Rad erfunden wurde,
- 5:00haben auch viele Menschen ihre Karriere darauf aufgebaut, dass
- 5:03sie gewisse Dinge konstruieren, die ein Rad braucht, also das
- 5:09heißt, es geht nicht darum, dass man die Karriere da vollständig.
- 5:11Sich darauf aufbaut, aber am Ende des Tages ist ja so ein
- 5:16bisschen die Frage, ist den Menschen, die das alles
- 5:20konsumieren, ist denen das bewusst?
- 5:22Denn so wie Social Media ja angefangen hat, ist es ja bei
- 5:26weitem nicht mehr. Social Media hat damit
- 5:28angefangen, dass man einfach mal ich bin mit meinen Freunden
- 5:30unterwegs auf dieser Party, man macht mal ein paar Fotos, ich
- 5:33bin auf dem Konzert, man macht mal ein paar Videos, man teilt
- 5:37die und. Und denkt ne, denkt sich einfach
- 5:40so, hey, aus Spaß und ah, vielleicht ist ja jemand anderes
- 5:42auch noch da, dann kann man sich im Nachgang noch mal treffen
- 5:45oder ähnliches, aber darum geht es ja schon lange, lange, lange
- 5:49nicht mehr. Das heißt, Social Media ist ein
- 5:52richtiges Unternehmen geworden. Für die Creator und ein
- 5:56richtiges Business geworden. So wie ich meins auch hier.
- 5:58Also ich kann mich da ja gar nicht ausschließen, mein Ich bin
- 6:03jetzt kein Creator per se, aber ich habe einen Podcast.
- 6:06Ich nutze Social Media dafür, um auf den Podcast aufmerksam zu
- 6:09machen und at the end of the Day, Youtube, Spotify und so
- 6:14weiter sind am Ende des Tages auch nur auf eine andere Art und
- 6:18Weise Social Media zu. Tools letztendlich ja genauso
- 6:23wie linkedin im beruflichen Kontext, also in jeder, ja, in
- 6:28jeder Phase, in jeder Bubble unseres Lebens, in jedem Moment
- 6:31unseres Lebens, sind wir natürlich damit konfrontiert,
- 6:35und das Ding ist halt einfach, wenn wir sagen würden, okay, wir
- 6:40nehmen Social Media auch so wahr, dass es eben ein
- 6:44Unternehmen ist und dass es Entertainment ist.
- 6:48Dann würden wir das so schauen wie Netflix.
- 6:51Ja, ich setze mich vor Netflix oder schaue einen Film oder eine
- 6:54Serie auf Netflix und ich weiß, ist das Fake, also das sind
- 6:59Schauspieler, die das machen, ich kann mich vielleicht auf
- 7:02eine gewisse Art und Weise damit identifizieren, finde was
- 7:04besonders lustig, weil ich das aus meinem Leben auch kenne,
- 7:07Verena aber am Ende des Tages, weiß ich, ist das Entertainment
- 7:10und weiß hoffentlich, dass wenn man dann den Fernseher wieder
- 7:14ausmacht. Dass man in sein eigenes Leben
- 7:16geht und gar kein schlechtes Gewissen haben muss.
- 7:19Dass man nicht dasselbe leben lebt wie der Mörder in dem
- 7:21Thriller oder wie keine Ahnung, die ach so verliebte Frau in in
- 7:27der Liebesgeschichte, in dem in dem Drama oder was auch immer,
- 7:32also da sind wir viel bewusster und wissen, Hey, das ist
- 7:37lediglich Entertainment und so konsumieren wir das auch und.
- 7:41Steht mir nicht falsch. Hier und da kann auch das für
- 7:44gewisse Leute gefährlich sein, aber am Ende des Tages, wenn wir
- 7:47jetzt wahrscheinlich mal großflächig schauen, dann wissen
- 7:50wir, es ist einfach nur Entertainment.
- 7:53Was wir aber bei Social Media sehen, sind ja diese ganzen
- 7:57Behind the Scenes und ja, hier Outfit of the Day.
- 8:05Und alles, was man so sieht, was dazu gehört, begleitet mich
- 8:08hier. Ich nehme euch mit da und da
- 8:10hin, wir machen jetzt gemeinsam das und das ist auch alles cool
- 8:15und wir wollen das ja auch alles sehen, nur ist oft die Frage.
- 8:20Habt ihr euch das ganze Mal dahinter angeschaut?
- 8:22Ich meine, ich habe hier eine fette Belichtung, ich habe ein
- 8:27Handy was auf mir zeigt, ich habe hier einen Bildschirm vor
- 8:30mir, ich habe hier das Mikrofon, es ist hier alles bewusst
- 8:33platziert, ja damit es schön aussieht, damit ich gut
- 8:38beleuchtet bin, damit das auch alles wirkt also.
- 8:42Wenn man einfach mal dahinter sehen würde und ich gucke da
- 8:44gerade hin und denke mir so, das würde ich niemals zeigen.
- 8:47Ja, aber das ist das was, was die Realität eigentlich ist.
- 8:52Und wir sehen am Ende sehr, sehr oft nur das polished Ergebnis
- 8:58davon. Ja, also auch alle Fotos, die
- 9:00wir sehen. Ihr kennt es selbst von euch,
- 9:03also machen wir uns nichts vor. Es gibt das erste Foto, ist
- 9:07meistens nicht das, was genommen wird, dann gibt es noch von da
- 9:10dann noch ein bisschen besser da, dann hat das sollte man
- 9:12vielleicht lieber nicht sehen und es wird alles am Ende des
- 9:16Tages gestellt, also auch das Realste vom Realsten ist ja
- 9:21bewusst platziert, es ist ein Business, es ist eine
- 9:25Marketingstrategie, die. Wie gesagt, da ist per se
- 9:28erstmal nichts falsches dran. Ich glaube nur, dass wir als
- 9:32private Konsumenten von diesen Medien uns das mehr bewusst
- 9:36machen müssen, weil wie oft höre ich von Freunden irgendwie so.
- 9:40Ja und jetzt gerade Mütter vor allen Dingen ist jetzt bei mir
- 9:43im Umkreis halt ein Thema, die irgendwie dann in Ihrer in Ihrem
- 9:48Wochenbett sind und das Kind haben und dann oft stillen, hier
- 9:53und da mal ein bisschen rumscrollen und sich dann schon
- 9:55überlegen, so ey, ich sehe das total gut.
- 9:57Mal viel, gerade online und auf Social Media.
- 10:00Vielleicht müsste ich auch noch mal irgendwie so ein eigenes
- 10:02Business machen und so was und ich denke mir so was, du kriegst
- 10:08gerade dein zweites Kind, wem willst, also warum hast du das
- 10:12Gefühl, du musst jetzt jemandem was beweisen, wenn ich das jetzt
- 10:14gerade aus deinem eigenen Mund das erste Mal höre und wir auf
- 10:19einmal ist dann Druck, der nicht gekommen wäre, wenn wir nicht
- 10:24gesehen hätten wie. 300 andere Mamis nebenbei ihre Sachen
- 10:30stemmen? Ja, aber ich würde mir immer
- 10:32hoffen, dass diese Mamis auch in 5 anderen Videos erzählen, was
- 10:36das natürlich bedeutet und wieviel Zeit das wegnimmt und
- 10:39was im Hintergrund noch für Menschen sind, die dann
- 10:42eventuell das Kind betreuen, aber das ist am Ende das, was
- 10:47wir so wahrnehmen, und wir konsumieren Social Media oft
- 10:51immer noch so als was. Würden wir sehen, was die
- 10:59Realität des Leben eines anderen Menschen ist.
- 11:02Und das müssen wir uns bewusst machen, ist es halt einfach
- 11:05nicht. Das hier ist nicht also klar,
- 11:08ich sitze hier, es ist gerade real, es passiert.
- 11:11Aber das ist nicht die Realität meines Lebens.
- 11:13Ich sage euch, was die Realität meines Lebens ist, die Realität
- 11:16meines Lebens ist. Ich stehe morgens um 7 auf, ich
- 11:18habe noch einen anderen Job für 20 Stunden in der Woche, ich
- 11:22versuche so früh anzufangen, zu arbeiten wie möglich, dann esse
- 11:27ich vielleicht Mittagessen, vielleicht aber auch nicht, und
- 11:30dann setze ich mich direkt an den nächsten Laptop, nämlich an
- 11:33meinen eigenen, und versuche, das Bestmögliche rauszuholen für
- 11:37meinen Podcast, für meine Moderation, für Corporate
- 11:40Podcast und. Ich telefoniere Leute durch, ich
- 11:42schreibe Leute an, Leute schreiben nicht zurück,
- 11:45Menschen, die gesagt haben, ja, meld dich jederzeit bei mir, ich
- 11:51helfe dir oder wir können uns vernetzen oder ich kann dir
- 11:54Leute vorstellen, melden sich nicht zurück.
- 11:56Also das ganze Drama des Lebens, was jeder normale Mensch lebt
- 12:02auf unterschiedlichen Ebenen, zu unterschiedlichen Zeiten, mit
- 12:05unterschiedlichen Menschen, die dazu gehören, das heißt?
- 12:09Jeder Mensch, egal wie glamourös und toll und hehehe und hihihi
- 12:14das Leben auch ist. Hey kleine Unterbrechung, du
- 12:18hast es bis hierhin geschafft. Vielen vielen Dank.
- 12:20Ich hoffe der Podcast gefällt dir und wenn das der Fall ist,
- 12:23dann würde ich mich mega mega freuen wenn du einfach auf
- 12:26Folgen klickst oder den Kanal abonnierst.
- 12:28Je nachdem wo du das ganze siehst oder hörst das.
- 12:31Dauert für dich ungefähr eine Millisekunde und mir ermöglicht
- 12:34es ganz, ganz viel, denn je mehr Reichweite wir hier aufbauen,
- 12:37gemeinsam, desto krassere Gäste kann ich hierhin einladen.
- 12:41Und dann gibt es nicht nur Drama, sondern auch A Lodge of
- 12:43Ramba Zamba und Halli Galli, also sei doch so lieb, Klick auf
- 12:48Folgen, mach die Glöckchen an und sei dabei, wenn wir
- 12:52gemeinsam wachsen, 1000 dank und Happy Day ja, alles hat vor und
- 12:56Nachteile, alles hat Sonnenseiten und alles hat
- 12:58Schattenseiten und das. Ignorieren wir total oft, weil
- 13:04wir so Zugeballert werden mit diesen ganzen Snippets, die ja
- 13:08nur die Highlights des Tages darstellen oder die eben die Low
- 13:14Lights des Tages darstellen, aber bewusst platziert, und das
- 13:18ist auch richtig so, weil diese Menschen nutzen das als
- 13:21Marketing Tool ja am Ende des Tages geht es darum, Follower zu
- 13:25haben, Reichweite zu haben, Menschen zu haben, die natürlich
- 13:28dem ganzen Zuhören und. Die das entweder gut finden oder
- 13:31schlecht finden, weil wir wissen, egal ob positive
- 13:34Kommentare oder negative Kommentare.
- 13:36Pr ist Pr sozusagen ja egal ob gut oder schlecht, das sind
- 13:41alles Dinge die verständlich sind und normal sind, weil eben
- 13:46das Unternehmen sind, die dahinter stecken.
- 13:49Und deswegen müssen wir das auch mehr so betrachten, als würden
- 13:52wir, sag ich mal, Netflix schauen.
- 13:54Und als wären das alles gut durchdachte Dinge von Menschen,
- 13:59und das sind es auch, ja, und ich glaube aber, dass wir Social
- 14:03Media immer noch so konsumieren, als wären das reale Menschen,
- 14:07sind es ja, aber als wäre das alles total normal.
- 14:11Ja, fünfmal am Tag zum Sport gehen und und und und ja, das
- 14:15können bestimmt viele Menschen. Viele Menschen können das aber
- 14:18auch nicht und macht sie das dann zu schlechteren Menschen,
- 14:20wenn sie andere Dinge priorisieren und nur einmal oder
- 14:22zweimal die Woche zum Sport gehen?
- 14:24Also das sind einfach alles Dinge, wir versuchen uns in
- 14:26Vergleiche zu stellen mit Dingen, dass wenn du nur deine
- 14:32positiven Sachen aus deinem Leben ziehen würdest, dann
- 14:36könntest du dich vergleichen und sagen, so, ja, guck.
- 14:39Das sind die positiven Sachen von dem Creator und das sind
- 14:42meine positiven Sachen. Und Hey, das kommt doch schon
- 14:45sehr sehr nah dran, würde ich sagen, aber was wir halt eben
- 14:49sehen ist oft das absolute Highlight und positivste von dem
- 14:54Creator und dann siehst du halt eben, dass.
- 15:00Und und du bist halt gerade in so einer Phase, wo es nicht so
- 15:02gut läuft und dann vergleichst du diese Momente miteinander und
- 15:06das tut unserer Seele absolut nicht gut.
- 15:10Und ja, ich glaube, wir müssen einfach gucken, dass dass wir
- 15:15uns bewusst machen, dass diese ganzen Dinge, die online
- 15:20passieren und gerade auf Social Media auch passieren, dass die
- 15:23natürlich absolut top. Leute sind, die Marketing
- 15:29verstanden haben, die sich das erarbeitet haben und die genau
- 15:32wissen, hier muss ich jetzt fomo kreieren, hier muss ich jetzt
- 15:35Neid kreieren, hier muss ich jetzt quasi noch noch mehr, also
- 15:41so Cliffhanger kreieren. Also das ist alles alles top
- 15:44platziert, warum gibt es Hooks? Ja, also Hooks ist ja das, worum
- 15:49es gerade überall geht, quasi diese ersten 3 Sekunden, die
- 15:53sitzen müssen, also. Diese ganzen Short Videos Long
- 16:00Farm Videos, die sind alle komplett durchdacht und so
- 16:05kreiert, dass sie für die Menschen die das konsumieren,
- 16:10also die Zielgruppe auch konkret, weil jede Zielgruppe
- 16:14hat vielleicht auch andere Präferenzen und da sind andere
- 16:17Dinge wichtig, aber alles ist so kreiert und das ist nichts
- 16:20Schlimmes. Aber ich glaube, dass wir als
- 16:23private Social Media Konsumenten das auf jeden Fall wissen müssen
- 16:27und das auch so wahrnehmen müssen.
- 16:31Und ich glaube, das tun wir halt ganz, ganz oft nicht.
- 16:33Das sieht man vor allen Dingen darin, wenn ich einfach mal
- 16:37schaue, was wir uns alles und. Auch das Fair E NAV.
- 16:42Wenn ich hier einen fetten Pickel habe und nicht will, dass
- 16:44der für immer in diesem longform Video enthalten ist, dann werde
- 16:49ich den abschminken überschminken und ich bin auch
- 16:52jetzt geschminkt und wie gesagt, das ist alles nicht das Thema,
- 16:55aber wenn auf einmal die Filter und was wir alles benutzen.
- 17:03Auch für die Creator irgendwie zur Realität werden und es nicht
- 17:08mehr differenziert wird. Ja, natürlich hat die Top Nase
- 17:11die Top Augenbrauen, die top, die Top Lippen weil das ein
- 17:16Filter ist und wir auf einmal anstreben, dass wir genauso
- 17:21aussehen wollen und dann auch Operationen et cetera in
- 17:26Betracht ziehen, das finde ich schon problematisch.
- 17:30Weil bis zu dem Zeitpunkt, wo du nicht diese Filter benutzt hast
- 17:34oder was auch immer, hast du nie darüber nachgedacht.
- 17:36Und was absolut zufrieden und deine Nase war nie ein Thema
- 17:39oder deine Lippen war nie ein Thema und dann haust du dir auf
- 17:42einmal diesen Filter drauf und dann wird es auf einmal ein
- 17:44Thema. Also ich bin.
- 17:48Voll dafür, dass wir Social Media nehmen als Inspiration und
- 17:52als Motivation, um was zu erreichen.
- 17:55Ja sagen wir mal, dass kleine Creator große Creator sich
- 17:59anschauen und sagen, so geil, guck mal, die hat es von keine
- 18:03Ahnung von der Ärztin und nicht Ärztin, Quatsch von der
- 18:09Krankenschwester zur. Super geilen Creatorin geschafft
- 18:13oder ähnliches und auch von der Ärztin, also Dr. Emi zum
- 18:18Beispiel ist ist ein tolles Beispiel, praktizierende Ärztin
- 18:22und hat sich auf Social Media eine Followerschaft aufgebaut
- 18:25und alles und die war auch schon vorher natürlich relevant, vor
- 18:31allen Dingen für ihre Patienten, aber die hat sich eine
- 18:34Followerschaft aufgebaut und was sie wahrscheinlich als sie
- 18:37Ärztin geworden ist, war das nie in ihrem Kopf oder ähnliches.
- 18:41Also das ist alles mega gut, dass das funktioniert und dass
- 18:45das klappt. Aber die Frage ist einfach,
- 18:49sollte ich mir zum Vorbild nehmen, wie diese Menschen
- 18:53aussehen und wie diese Menschen sich darstellen oder sollte ich
- 18:59mir zum Vorbild nehmen, wie krass diese Menschen arbeiten um
- 19:03dahin zu kommen und. Quasi mich motivieren, dass ich
- 19:07das auch verstehe und dass ich das auch erlerne, wie ich dahin
- 19:11komme, das sind, glaube ich, 2 ganz unterschiedliche Sachen,
- 19:15das heißt also, wenn ich mir jetzt so diese klassischen, sage
- 19:17ich jetzt mal, Influencer in Dubai anschaue, ja die irgendwie
- 19:22hier The Beaches closed und und solche Sachen erzählen und dass
- 19:27das das größte Drama in ihrem Leben ist, dann stellt sich halt
- 19:32die Frage so. Ist das relevant, dass ich mich
- 19:36jetzt damit vergleiche, dass diese Menschen irgendwie
- 19:38entweder ein Glam bekommen oder zum nächsten Shooting gehen,
- 19:45oder ja ihre Kinder zeigen müssen, oder also alles das ist
- 19:52ja die Frage, so muss mein Ziel sein, dass ich am Ende auch in
- 19:57Dubai Lande und ganz, ganz dolle traurig bin, weil The Beach
- 20:00closed ist so ne. Kann man unbedingt wollen, aber
- 20:07am Ende des Tages ist doch viel wichtiger.
- 20:09Wie komme ich denn generell an ein Leben, zum Beispiel, in dem
- 20:14ich gutes Geld verdiene und wo ich mir nicht Gedanken machen
- 20:18muss, ob ich jetzt irgendwie $100,00 eintritt für oder
- 20:21100,00€ oder was auch immer Eintritt zahle für einen Beach
- 20:25Club oder ob ich zu einem Beach Club gehen muss, wo ich noch $20
- 20:29Euro was auch immer einzahle oder?
- 20:32Zahlen muss, und das sind halt so Sachen.
- 20:35Wir sehen ganz oft dieses dieses Endziel und wir denken uns dann,
- 20:43wir müssen uns jetzt auch verschönern und wir müssen jetzt
- 20:45auch XY machen, aber wir sehen nicht, dass.
- 20:51Ja, wir sehen einfach nicht den Weg dahin und das finde ich so
- 20:55so super schwierig, weil was passiert.
- 20:58Oft gehen wir jetzt mal von Reality aus, ich bin ja
- 21:01bekennender Trash TV Fan, ich sehe aber auch, dass früher, als
- 21:07das Ganze so richtig Fahrt aufgenommen hat, ja als es darum
- 21:10ging, dass wirklich Leute, die keine Fernseherfahrung haben,
- 21:15die sich nie damit auseinandergesetzt haben und so
- 21:17weiter. Ins Fernsehen gehen oder eben in
- 21:20diese Shows gehen und einfach sie selbst sind.
- 21:23Und das ist halt mega lustig, weil du kannst halt der
- 21:26komplette Nerd sein, du kannst halt ja einfach keine Ahnung
- 21:30haben von gewissen Sachen, du kannst halt total der Player
- 21:35sein und was auch immer und es war einfach real, weil so warst
- 21:39du halt einfach. Jetzt gehen Leute bewusst ins
- 21:43Reality TV weil sie verstehen. Was danach auf Sie warten kann,
- 21:48wenn sie die richtigen Menschen kennenlernen, wenn sie das
- 21:51richtige Drama hervorrufen, wenn Sie danach Social Media richtig
- 21:55nutzen, die haben das Game verstanden und die Spielen das
- 21:59Game, ist das die Realität? Nein, es ist ein vorgefertigtes
- 22:06Produkt, was du entweder richtig gut ausführen kannst oder halt
- 22:10nicht, deswegen ist auch nicht jeder super bekannt, super
- 22:12berühmt oder was auch immer. Aber am Ende des Tages ist das
- 22:16gedacht wie ein super guter Marketingstratege und wie ein
- 22:19gut funktionierendes Unternehmen.
- 22:21Und wir nehmen das aber oft nicht so wahr und sagen halt ja
- 22:24das Reality TV so ist der Markt bei einigen zutreffen, bei
- 22:29vielen aber nicht mehr, das sind wohllaufende Unternehmen und
- 22:33somit kommen wir in die Problematik, dass Menschen genau
- 22:38das nämlich sehen. Ich gehe ins Reality TV und bin
- 22:43dann auf. Oder Stelle etwas dar, was
- 22:46absolut polarisiert, ja polarisieren, Sendezeit, alles
- 22:49Begriffe, die wir daher kennen und weiß, dass das dann
- 22:53funktionieren wird, weil das für Drama sorgt und ähnliches,
- 22:57genauso wie jetzt auch der wie heißt er denn, der Ben
- 23:03Uncripted? Oder Ben Ungescriptet
- 23:05Entschuldigung, ich glaube das auf Deutsch Ben Ungescriptet den
- 23:08Björn Hecke eingeladen hat und quasi den Clou gerissen hat, den
- 23:15sich keiner vorher getraut hat. Ja und du hast dich das getraut,
- 23:20weil du ganz genau wusstest, dass das funktionieren wird und
- 23:24dass die Leute einschalten werden, weil das halt absolut
- 23:28polarisiert und. Und das ist auch in Ordnung.
- 23:31Aber so müssen wir das halt eben wie gesagt auch wahrnehmen und
- 23:34ich glaube, dass wir das oft nicht so differenziert
- 23:37wahrnehmen, weil wir das einfach konsumieren, konsumieren,
- 23:40konsumieren und weil auch gerade die Short Form Geschichten, du
- 23:45merkst das gar nicht, wie sehr das an dir verbeirat hat und wie
- 23:48krass wir das dann konsumieren und bleiben wir dabei, dass
- 23:51gerade eben auch durch diese ganzen Filter und so weiter.
- 23:56Dass da eben das Problem ist, dass wir irgendwann glauben.
- 24:01Also wenn ich jetzt 500 Videos von mir selbst sehe, mit den
- 24:04krassesten Filtern drauf, dann ist das anscheinend das Optimum,
- 24:10was ich mir suggeriert habe. So, jetzt kann ich das ja
- 24:13vielleicht nicht in jeder Lebenssituation halten, weil
- 24:16irgendwann gibt es den Filter vielleicht nicht mehr oder
- 24:17irgendetwas anderes, das heißt viele, und ich glaube, wir
- 24:21unterschätzen das tatsächlich, wie viele Menschen das tun.
- 24:27Ja, legen Sie sich dann unter das Messer, um diesem Filter zu
- 24:32entsprechen. Und das ist schon extrem extrem
- 24:35grenzwertig, würde ich sagen, und da müssen wir halt wirklich
- 24:41wirklich aufpassen, weil ich sage es euch auch von mir, ich
- 24:45mache auch teilweise ungeschminkt Sachen, aber du
- 24:47nimmst schon bewusst Dinge wahr und versuchst ihn natürlich im
- 24:50Nachgang auf eine gewisse Art und Weise zu kaschieren.
- 24:53Also ich sage es euch, ich habe Augenringe deswegen.
- 24:56Des Todes. Meine Mutter will schon die
- 24:57ganze Zeit, dass ich zum Arzt gehe, deswegen aber mit
- 25:01Sicherheit ist es auch nicht gesund, die zu haben und
- 25:05vielleicht könnte man was dagegen tun, aber was wäre jetzt
- 25:07oder was würde Social Media mir jetzt suggerieren das das sieht
- 25:12einfach nicht gesund aus, so solltest du nirgendwo auftauchen
- 25:15und es gibt. Es gibt Behandlungen, die dafür
- 25:19sorgen können, dass diese Augenringe verschwinden.
- 25:23Und das ist natürlich, gerade wenn du das Geld dafür hast,
- 25:27absolut, wie soll ich sagen, also es reizt einen natürlich
- 25:34absolut, wenn man weiß, so, vielleicht könnte ich auch
- 25:38dieses ganze Arztgedöns überspringen und vielleicht
- 25:40könnte ich auch irgendwie, weil das ist gerade solche Augenringe
- 25:44und so weiter hat auch sehr viel.
- 25:47Damit zu tun, wenn du ein bisschen dunklere Haut hast und
- 25:50so, dann hast du das per se erstmal mehr wahrscheinlich als
- 25:53jemand, der hellere Haut hat und so was.
- 25:55Naja, aber das könnte ich jetzt alles überspringen und könnte
- 25:59mich vielleicht einfach eine Behandlung unterziehen und dann
- 26:01wäre das halt weg und dann wäre das Thema halt gegessen und das
- 26:06finde ich schon ein bisschen schwierig und wenn wir uns auch
- 26:12überlegen, wie wir vor 10 Jahren.
- 26:17War das noch total und da gehen wir jetzt vielleicht schon ein
- 26:20bisschen mehr in den Schönheitswahn.
- 26:21Aber ich will nur diesen einen Punkt machen vor 10 Jahren oder
- 26:24vor 15 Jahren war das total so. Du hast dir die Brüste machen
- 26:29lassen, wirklich, zeig mal und ah, und das war so total das
- 26:33Ding und heute ist so was, deine Brüste sind groß und Real,
- 26:37ehrlich, krass und. Ich möchte, jeder Mensch kann
- 26:43selber über seinen Körper bestimmen und kann damit machen,
- 26:45was er will. Ich will nur sagen, diese Dinge
- 26:47sind natürlich absoluter Mainstream geworden, ja, so wie
- 26:51wir uns Wimperntusche dran machen, so lassen wir uns
- 26:54heutzutage auch butterspritzen Filler setzen, operieren, keine
- 26:59Ahnung was und das macht was, also kannst du mir nicht sagen,
- 27:04dass dein Selbstwertgefühl nicht darunter leidet, wenn du es
- 27:08erstens überall siehst und zweitens wenn.
- 27:11Irgendein selbst irgendwas in deinem Selbstwertgefühl musste
- 27:13ja gesagt haben. So, diese Nase ist nicht gut
- 27:16genug, wir müssen daran was ändern, das ist so viel dazu,
- 27:20also KI, wenn wir jetzt noch KI hinzunehmen, dann wird das ja
- 27:25noch mal next Level gehen, also das ganze Social Media game, ich
- 27:29meine wir haben aktuell und ich hoffe mal, dass wenn diese Folge
- 27:33rauskommt, dass er das dann immer noch macht.
- 27:36Wir haben aktuell einen Christian Wolf, der 100 Videos
- 27:39am Tag postet. Das ist natürlich also erstmal,
- 27:43wenn man sich das als Vorbild nehmen will, dann aufgrund der
- 27:45Arbeitsmoral, die er darstellt. Ja, das ist natürlich absolut
- 27:50crazy und ja wenn du wenn du denkst so das ist das wo ich hin
- 27:56will, dann orientiere dich zumindest an dieser
- 27:58Arbeitsmoral. Aber.
- 28:03Inwiefern das erstrebenswert und real ist, das zu tun, weil er
- 28:07spricht ja auch, und da muss ich wirklich sagen, Props dafür, er
- 28:10spricht ja auch sehr viel davon, wie er morgens super früh
- 28:14aufwacht und sich schon die ersten Dinge überlegt, das
- 28:17heißt, auch diese Videos sind nicht einfach wahllos dahin
- 28:22geschmissen, sondern sind wohl überlegt.
- 28:25Und er sagt das auch. Und er redet auch darüber, wie
- 28:28er sich Gedanken macht und was die Idee ist und wo er weiß.
- 28:33So, hier kann ich provozieren, hier kann ich quasi Inhalte
- 28:37liefern, wo jemand was von lernen kann, hier kann ich
- 28:40motivieren, das ist alles real und und und auch ausgesprochen.
- 28:47Aber die Frage ist natürlich auch, können wir uns alle an
- 28:50diesem Leben orientieren und können wir das auch alle so
- 28:54umsetzen? Ich weiß, Christian Wolf sagt,
- 28:57Jeder kann das machen, wenn die Arbeitsmoral da ist, dann kannst
- 29:00du das auch, ja kannst. Du kann aber nicht jeder.
- 29:10Und das hat unterschiedliche Gründe.
- 29:11Und das ist auch okay so. Und dann muss ich mir halt
- 29:14wieder überlegen, wie ich das als privater Konsument wahrnehme
- 29:18und was das mit mir macht. Ja, ich habe zum Beispiel, ich
- 29:24versuche mich immer sehr viel durch Podcasts und sowas und
- 29:27auch durch youtube, Videos und so weiter zu bilden und je
- 29:30nachdem wie du auch konsumierst wird der ja dauerhaft suggeriert
- 29:34ey. Wenn du gerade ein Unternehmen
- 29:36gründest und nicht von morgens bis abends Nein, von morgens bis
- 29:39nachts arbeitest, dann wird das nichts.
- 29:43Ja, und es wird auch mal gesagt so, das mag nicht für jeden sein
- 29:47und und und und aber was möchtest du denn gerade wenn du
- 29:50ein Unternehmen gründest? Du möchtest natürlich, dass dass
- 29:55das funktioniert und du möchtest alles geben und du möchtest.
- 30:00Zweifelst an dir selbst, wenn du nicht irgendwie denkst.
- 30:04So, ja jetzt gehe ich heute um 11:00 Uhr schlafen und habe ich
- 30:07dann trotzdem genug getan und deswegen finde ich das so
- 30:11gefährlich. Es sollte dich auf eine Art und
- 30:12Weise motivieren, aber du musst halt aufpassen, dass sich das
- 30:16nicht komplett so innerlich zerstört.
- 30:18Also ich finde zum Beispiel, dass es.
- 30:23Natürlich einfacher zu sagen ist aus einer Perspektive, wenn man
- 30:27schon ein Millionen Milliarden, was auch immer Unternehmen
- 30:30gegründet hat und jetzt gerade in der Phase ist, wo man weiß,
- 30:34es läuft, ich habe so und so viele Mitarbeiter, die Dinge
- 30:37funktionieren aus der Perspektive, das dann zu sagen,
- 30:41ist relativ selbstverständlich und.
- 30:48Du kannst es auch, weil du es ja erlebt hast, aber für mich
- 30:53gerade zum Beispiel in der Unternehmensgründung, wäre es
- 30:57irgendwie noch mal viel realer in meiner Realität, wenn ich
- 31:03jemanden sehen würde, der sagt so.
- 31:06I am fucking struggling. Aber weißt du was, wenn du am
- 31:09Ball bleibst, dann wird das und deswegen versuche ich selektiv
- 31:14tatsächlich auch Inhalte zu konsumieren von Menschen, wo ich
- 31:18das Gefühl habe, die sind näher an meiner Realität, weil ein
- 31:21Milliardenunternehmen also erstmal ist das gar nicht mein
- 31:23Ziel. Stand heute aber ist halt
- 31:26einfach nicht meine Realität und.
- 31:30Es ist trotzdem gut, diese Dinge zu wissen und sich das
- 31:33anzuhören, weil du willst ja von dem besten lernen, sozusagen ja,
- 31:38aber auch da ist wirklich, wirklich Vorsicht geboten und
- 31:42das differenzieren zu können und am Ende, wir sind nur Menschen,
- 31:46also das alles, was wir uns anschauen, alles was wir
- 31:50konsumieren, sei es jetzt Social Media auf dem Handy, sei es
- 31:55während der Arbeit irgendwelche. Calls irgendwelche, Ja, sei es
- 32:02Netflix und so weiter wir müssen uns bewusst machen, dass das
- 32:07natürlich etwas in uns triggert und dass das auch genau dafür
- 32:10gemacht wurde. Entschuldigung, das.
- 32:16Skillset am Ende des Tages, wo ich ja so im Prinzip darauf
- 32:21hinaus will und was wir uns bewusster machen müssen, sind
- 32:25eigentlich sozusagen 5 Überlebenshacks für den Kopf.
- 32:29Also wir haben am Ende die Macht als privater Konsument der
- 32:36sozialen Medien haben wir am Ende die Macht zu sagen, das
- 32:40wird mir einfach too much. Am Ende des Tages, wenn ich mir
- 32:44das anschaue, dann hat mir das nicht wirklich viel gebracht und
- 32:48es gibt mir sogar eher ein schlechteres Gefühl und deswegen
- 32:55muss ich knallhart sagen an Follow, ich gebe euch ein
- 32:59Beispiel, ich bin zum Beispiel relativ lange Sarah Harrison und
- 33:03Dominic Harrison gefolgt, ich finde, das sind also ich habe
- 33:07überhaupt nichts gegen die. Die machen ihr Ding, die haben
- 33:12sich was aufgebaut und und und und.
- 33:15Aber ich habe einfach gemerkt, dass dieser für mich
- 33:19übertriebene Lifestyle gar nicht meine Realität widerspiegelt.
- 33:23Was nehme ich daraus mit? Also ich habe nichts daraus
- 33:27mitgenommen, die sind nach Dubai gezogen, alles super und das ist
- 33:31nichts Verwerfliches daran, an dem was sie machen, ganz im
- 33:34Gegenteil aber. Ich habe irgendwie für mich
- 33:38nichts Wertvolles daraus ziehen können und dann gesagt, so weißt
- 33:42du, was ich an Follow, das ist irgendwie nicht so mein, es
- 33:44bringt mir halt einfach nichts, ist nicht mein Ding und das
- 33:48bedeutet nicht, dass wie gesagt ich die nicht mag oder was auch
- 33:51immer ich meine, am Ende des Tages, was heißt schon ich mag
- 33:53die oder mag die nicht, ich kenne den gar nicht, ja von
- 33:57daher, aber ich habe für mich bestimmt, es bringt mir einfach
- 34:02nichts und ich folge denen nicht mehr und das ist das ich.
- 34:06Das ist nämlich Hack Nummer 1, was wir glaube ich viel viel
- 34:09mehr machen müssen. Ja, wir sind so vielen in dem
- 34:12Ding drin, dass wir uns Sachen anschauen und gar nicht mal
- 34:15valuieren bringt mir das jetzt was, löst das ein gutes Gefühl
- 34:19in mir aus, löst das ist ein schlechtes Gefühl in mir aus
- 34:23wann habe ich das letzte Mal irgendwie was mitgenommen, was
- 34:26für für mich wertvoll ist und dann, wenn das nicht der Fall
- 34:31ist, dann muss ich halt auch mal einfach knallhart sagen okay das
- 34:33ist nicht für mich gedacht. An Follow.
- 34:36Ja, das ist schon mal das erste. Also ich glaube, wir müssen viel
- 34:39öfter mal sauber machen in unserem Social Media, als uns
- 34:44vielleicht lieb ist. Und als wir denken, dass es
- 34:46relevant ist und dann müssen wir ganz, also uns ganz bewusst auch
- 34:53mal anschauen, so wie wir das tun, wenn wir Filme gucken, ja,
- 34:57wir wissen ganz genau, wenn ich jetzt einen Film mit Drachen
- 34:59gucke oder wenn ich ein Buch lese, wo es um Drachen geht und
- 35:03keine Ahnung was. Weiß ich, dass das nicht real
- 35:06ist? Ist mir ganz bewusst, dass es
- 35:07entweder mit Technik gemacht ist oder mit irgendwelchen anderen
- 35:10Sachen. Das ist mir total bewusst.
- 35:13Also am Ende nehme ich ja im besten falle einfach eine
- 35:16Message, mitmache mir aber bewusst, dass das alles nicht
- 35:21100% real ist. Das heißt, wenn wir uns Dinge
- 35:25anschauen, dann überlegt doch einfach mal, dass im Hintergrund
- 35:28irgendwie das Geschirr noch in der Spüle hängt, dass im
- 35:30Hintergrund irgendwie ja das Wohnzimmer umgebaut wurde zu
- 35:33einem Set und. In meinem Fall das Schlafzimmer
- 35:36random enough, dass wir uns das einfach mehr bewusst machen und
- 35:41uns bewusst machen, was wie die eigentliche Realität dahinter
- 35:46aussieht. Und das hilft auf jeden Fall
- 35:49schon mal das Ganze realistischer anzuschauen und
- 35:54dann? Können wir vielleicht, und darin
- 35:57bin ich auch nicht gut, also das ist etwas, das möchte ich für
- 35:59mich auch tatsächlich etablieren, und ich überlege
- 36:02jetzt gerade auch, ob ich zum Beispiel mein Handy aus meinem
- 36:05Schlafzimmer verbanne, wenn ich schlafen gehe und mir vielleicht
- 36:09so einen regular Wecker einfach hole, der also, dass mich
- 36:14einfach oder dass einfach der mein Gott, der die das.
- 36:18Der einfach dafür sorgt, dass ich mein Handy nicht mehr mit
- 36:23ins Schlafzimmer nehmen muss, wenn ich schlafen gehe und so
- 36:25weiter und das kann ich auf jeden Fall.
- 36:28Ich habe mit ganz vielen Menschen gesprochen, die das
- 36:30machen und es sorgt einfach dafür, dass du ruhiger in den
- 36:35Schlaf findest und dass dein Kopf ganz andere Dinge
- 36:39platzieren kann als das, womit du ihn halt fütterst.
- 36:42Wenn du dein Handy in der Hand hast.
- 36:44Und das bedeutet einfach auch am Morgen.
- 36:47Einfach mal 30 bis 60 Minuten das Handy nicht da haben.
- 36:52Ja ich weiß viele checken erstmal e Mails und so weiter
- 36:56aber auch das ist ein Unterschied.
- 36:57Ich glaube wenn du aufwächst, den Kaffee machst, dich an
- 37:00deinen Laptop setzt und Strickly nur e Mails Checks beantwortest
- 37:04oder was auch immer, dann ist das was anderes als wenn du dich
- 37:07innerhalb der ersten 30 bis 60 Minuten auf social Media
- 37:12aufhältst. Das ist.
- 37:16Glaube ich ein großer Unterschied und das könnten wir
- 37:18auf jeden Fall mal gemeinsam ausprobieren.
- 37:23Dann noch also auf Social Media ist so viel basierend darauf,
- 37:29was unsere Optik angeht, ja, also du gibst irgendwie, du
- 37:33machst irgendwie ein ein Video oder es gibt Kanäle, die machen
- 37:37super wertvollen Content der Fakten darlegt, der irgendwie
- 37:44gefahren mit. Platziert und faktisch beweist
- 37:48und und und und und der hat Views von keine Ahnung 3000
- 37:54Views, Aufrufe, ein paar Likes und dann postet jemand morgen
- 38:00ein Bikini Foto was perfekt inszeniert ist und das hat
- 38:03100000 Likes, das ist unsere Gesellschaft Punkt.
- 38:07Also das ist einfach so und da auch da wieder.
- 38:11Kannst du nicht der Person vorwerfen, die das Bikini Foto
- 38:13postet, die hat sich das wohl überlegt, das ist deren
- 38:17Marketingstrategie und das ist völlig in Ordnung, denn da wo es
- 38:21also wo diese Dinge passieren gibt es einen Abnehmermarkt der
- 38:25das Like also am Ende des Tages nichts Verwerfliches dran, aber
- 38:31du als Privatkonsument. Denk doch noch mal darüber nach,
- 38:35was dein Körper eigentlich für dich tut.
- 38:36Alles ja und nicht, ob da irgendwo eine Delle ist.
- 38:39Ob da irgendwo keine Ahnung deine Brüste hängen, ob deine
- 38:41Nase zu groß ist, ob deine Fingernägel nicht perfekt sind,
- 38:45denk doch mal daran, was dein Körper für dich tut, deine 2
- 38:48fucking Beine sorgen dafür, dass du dich bewegen kannst.
- 38:51Ja, deine Hände tun, so viele Dinge, sei es, dass du
- 38:56vielleicht Mutter, Vater bist oder ähnliches.
- 38:59Dass du ein Haustier hast oder dass du dich um deine kranke
- 39:03Großmutter, Großvater kümmerst. Diese Hände sorgen dafür, dass
- 39:08du das tun kannst. Egal ob mit langen Nägeln oder
- 39:11mit kurzen Nägeln, wahrscheinlich sogar eher mit
- 39:13kurzen Nägeln. Etwas besser als mit super
- 39:16langen Nägeln. Lass uns doch mal realistisch
- 39:20darüber nachdenken, was unser Körper für uns tut und wofür der
- 39:24eigentlich da ist. Und das bringt so viel.
- 39:29Realität rein und das ist so. Ja so bin ich einfach und das
- 39:35macht mich besonders und das macht mich individuell.
- 39:38Heißt das, dass wenn ich Dinge mit meinem Körper tue, die mich
- 39:41krank machen und ich auf einmal 160 Kilo wiege, das ist halt
- 39:45nicht gesund, ja. Und solange du dich gut fühlst,
- 39:50ist das super. Aber wir müssen halt auch
- 39:53aufpassen auf unseren Körper und gesund bleiben und deswegen
- 39:57sowohl in das eine Extremum als auch in das andere Extremum ist
- 40:00es halt einfach nicht gesund, aber wir müssen ja uns bewusst
- 40:06machen, wieviel unser Körper für uns eigentlich tut und dass er
- 40:11initial nicht geschaffen wurde um perfekt auszusehen.
- 40:15Okay einfach mal wieder ein bisschen mehr in den Kopf
- 40:19hämmern, dass das so ist. Und dann ist, glaube ich, das
- 40:24gefährlichste, was wir machen können.
- 40:26Und das gilt auch für mich. Wir müssen mehr im realen Leben,
- 40:30in der analogen Welt stattfinden, wir dürfen uns
- 40:33nicht nur darauf fokussieren, dass wir Bestätigung durch
- 40:37Likes, durch Anklicken, durch Kommentare und so weiter in der
- 40:42digitalen Welt bekommen. Wir müssen rausgehen, wir müssen
- 40:46keine Ahnung zuschauen, wie der Hund sich in der Wiese wälzt und
- 40:52denken so, das ist gerade sein größtes Glück und meine mein
- 40:56Moment des Tages ist, dass wir das gemeinsam erleben können,
- 40:59mit dem Hund oder rausgehen auf eine Party gehen, mit jemandem
- 41:03flirten, mit deinen Mädels unterwegs sein, dir Liebe von
- 41:08deinen Mädels holen, all diese Dinge sind so so viel mehr wert
- 41:13als jeder Klick und. Online und auch da.
- 41:17Natürlich brauchen wir die Klicks.
- 41:19Natürlich mache ich Social Media, weil ich will, dass meine
- 41:22Videos Reichweite bekommen, weil ich will, dass mein Podcast mehr
- 41:24gesehen und mehr gehört gehört wird, das ist mein Job, ja, das
- 41:30muss ich tun und nichtsdestotrotz darf ich auch
- 41:34Momente mit Freunden genießen und darf auch rausgehen und muss
- 41:38nicht jeder Trillisekunde meines Lebens.
- 41:43Darüber nachdenken, ob das jetzt guter Content ist oder nicht.
- 41:47Ich darf auch einfach sein und ich darf es auch einfach
- 41:50genießen zu sein. Und wenn ich gerade nicht
- 41:53Content Creator oder Podcaster oder Host oder Moderatorin bin
- 41:56oder ähnliches, dann darfst du dir als Privatkonsument auch
- 42:01einfach mal keine Gedanken darüber machen, das ist völlig
- 42:04okay. Du musst nicht den nächsten
- 42:06gigantisch großen Podcast machen, wenn das eigentlich gar
- 42:08nicht deine Ambition ist, sondern wenn du das, wenn du das
- 42:11einfach nur aufnimmst und denkst, du man, wenn die das
- 42:13kann, dann kann ich das eigentlich auch, aber eigentlich
- 42:15habe ich da gar keinen Bock drauf.
- 42:16Than don't wenn du da aber richtig doll Bock drauf hast,
- 42:19auch gut, dann mach lass dich nicht aufhalten, sondern nimm
- 42:22das als Motivation. Also ich glaube wir müssen mit
- 42:28viel mehr Köpfchen. Solche Inhalte konsumieren und
- 42:32wenn wir das schaffen, dann ist Social Media wirklich für alle
- 42:36Seiten, für Unternehmen, die das Nutzen, für für uns als
- 42:40Privatpersonen, die wir das konsumieren, ist das schon eine
- 42:43geile Sache, machen wir uns nichts vor, ich meine, wann hast
- 42:46du das letzte Mal so kuratiert, auch Content bekommen, das
- 42:50passend zu deinen Interessen ist.
- 42:53Ich meine, Amazon hat damit angefangen.
- 42:55Wenn du mal was gesucht hast, dann hat er dir basierend darauf
- 42:58ganz, ganz viele Dinge gezeigt und jetzt umgibt uns das in
- 43:01jeglicher Hinsicht in unserem Leben und macht auch teilweise
- 43:05echt unser Leben viel viel einfacher und das ist auch
- 43:07völlig völlig in Ordnung und ja ich würde sagen, es ist etwas.
- 43:16Es ist wichtig, dass wir uns das immer wieder bewusst machen und
- 43:20es ist wichtig, dass wir auch mal zurückziehen und
- 43:22zurücktreten, wenn wir das Gefühl haben, dass unser
- 43:25Selbstwertgefühl gerade darunter leidet.
- 43:27Und das ist völlig normal. Jeder Mensch hat das ja und
- 43:31jedem Menschen passiert das. Und das passiert nicht nur, wenn
- 43:36du Social Media Sachen Konsumierst.
- 43:39Ja, das passiert dir in jeglicher Hinsicht im Leben und
- 43:42ich glaube, dann müssen wir uns bewusst machen.
- 43:44So woher kommt das gerade und wie kann ich das wieder
- 43:47reduzieren, denn am Ende des Tages zählt, dass wir Individuen
- 43:53sind, dass wir Vorbilder haben können, aber dass wir nicht
- 43:56daran zerbrechen sollten, irgendwohin zu kommen, was
- 44:00vielleicht gar nicht für uns. Gedacht ist oder wo wir auch
- 44:03vielleicht gar nicht hinwollen, sondern es wird uns einfach von
- 44:06der Außenwelt suggeriert. Ja, am Ende ist dein Handy dein
- 44:11Werkzeug, du bist der Richter darüber, was da drauf läuft und
- 44:16was nicht darauf läuft, also nutze diese macht auch und mach
- 44:20dir das noch mal bewusst und Enjoy Life Leute, es passiert so
- 44:27viel Scheiß auf der Welt lebt das Leben und.
- 44:31Und mach dir nicht so viele Gedanken darüber, was andere
- 44:34Menschen darüber denken könnten, wie du das in deinem nächsten
- 44:37Video verwerten kannst. Enjoy live.
- 44:40Wir machen das viel, viel zu selten.
- 44:41Also genießt die Sonne, genießt den Tag bis zum nächsten Mal.