Latest / Drama, Drinks, Dreissig+ / Wie merkt man einen Burnout im Job? | mit Rike
Transcript
- 0:00Jetzt Gärtner ich auch digital okay wenn ich leiste, werde ich
- 0:04gesehen, wenn ich nichts mache, dann werde ich dafür, dann werde
- 0:07ich nicht gesehen. Es gibt dort keine
- 0:09Lösungsorientierung, das ist pure Emotionen aushalten.
- 0:13Wer bin ich? Was will ich?
- 0:15Was ist mein Weg? Kann mir bitte jemand helfen, um
- 0:18zu sagen, ich glaube, ich bin kurz vor einem Burnout, das ist
- 0:22Mut. Ich war super jung und die sind
- 0:24wirklich Massen auf mich zugeströmt.
- 0:26Scheinbar habe ich innen so ein Ding mit Katastrophen.
- 0:38Hey Leute, ich bin Lisa Cappegerido und das ist Drama,
- 0:42Drinks, 30 plus. Also ich hoffe ihr habt eure
- 0:46Drinks ready. Ich bringe auf jeden Fall das
- 0:48Drama mit, daher würde ich sagen wir legen los mit der Folge.
- 0:55Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Folge Drama Drinks
- 0:5930 Plus jeder, der jetzt Video schon an hat, lass dich drücken.
- 1:05Ich habe meine erste aller allererste gestern da und ich
- 1:09könnte nicht glücklicher sein Friederike Beeken aus Berlin
- 1:14angereist. Leute ihr merkt wie wichtig
- 1:15dieser Podcast ist. Ja richtig ab jetzt für mich nur
- 1:19noch Rieke und Rike und ich das muss ich ganz kurz mal erzählen
- 1:24wie wir uns kennen. Kennengelernt haben wir waren
- 1:27auf der ITB dieses Jahr Anfang März beide.
- 1:30Wir kannten uns vorher nicht, noch nie gesehen und nie was
- 1:32voneinander gehört. Ja und dann hat dich jemand zu
- 1:37mir geschickt, weil die Person dachte, ich wäre vielleicht die
- 1:40richtige Ansprechpartnerin für dich und das war so geil, weil
- 1:44das war am Donnerstag also der letzte Tag, schon relativ kurz
- 1:47bevor ich gegangen bin quasi und dann hast du mir erzählt, was du
- 1:51machst und dann war es irgendwie so, ey.
- 1:54Du wärst eigentlich auch richtig cool für meinen Podcast und da
- 1:56hast du gesagt, ja, können wir machen, dann haben wir
- 1:58gesprochen. Wir haben jetzt schon dreimal
- 2:01oder so gesprochen, aber ich hab dich extra nicht zu viel
- 2:03ausgefragt, weil es für mich wird das jetzt auch, also ich
- 2:06werd jetzt auch alles aufsaugen, was du zu erzählen hast und von
- 2:10daher ein gigantisches herzlich willkommen vielen vielen Dank.
- 2:14Podcast so schön, dass du da bist.
- 2:16Vielen Dank. Ich freu mich auch super hier zu
- 2:18sein. Was für eine Ehre, wenn ich so
- 2:20die Erste sein darf, mit der er das dann auch zusammen macht.
- 2:23Richtig schön nicht. Für mich auch sehr schön, dass
- 2:25das so zustande gekommen ist. Also man weiß ja immer nicht,
- 2:27wem man so begegnet auf so einer Messe und dass dann so was bei
- 2:30rauskommt. Kleines kleine Überraschung.
- 2:33Ja, voll. Ich liebe.
- 2:35Also ich liebe das ja sowieso total.
- 2:36Und manchmal passt der Vibe einfach.
- 2:38Kennst du das? Stimmt ja, und dann ist so,
- 2:40jetzt läuft es einfach voll und wir haben ja auch schon wie
- 2:43gesagt Calls gehabt und es hat einfach.
- 2:46Es hat einfach gestimmt und ich habe gesagt, komm, da muss ich
- 2:49für mich nicht viel reden. Aber dass du natürlich extra aus
- 2:51Berlin anreist, ist schon ist schon ein Ding, ne ist schon
- 2:54geil, ist schon sehr sehr geil Rieke, ich habe natürlich ein
- 2:58bisschen was vorbereitet, aber es geht heute um dich, das heißt
- 3:01ich würde dich bitten Quatsch, einfach so viel wie du quatschen
- 3:04willst und erzähl uns alles, was du uns erzählen willst.
- 3:09Aber wir starten mit der ersten Rubrik, nämlich dein
- 3:13Lieblingsgetränk. Mein Liebling, ich habe dich
- 3:19angewiesen, dir ein Lieblingsgetränk mitzubringen.
- 3:21Du hast es mir auch schon gesagt, in unserem
- 3:23Vorbereitungscall sozusagen, und ich war so keine Ahnung, was das
- 3:26ist. Ich finde das so verrückt, dass
- 3:28das irgendwie viele noch nicht kennen.
- 3:31Aber es ist Kombucha. Kombucha ist ein fermentierter
- 3:34Tee. Ich bin was Getränke angeht sehr
- 3:36simpel. Also ich trinke Wassertee und
- 3:38Kaffee und das ist so, das Liebe ich.
- 3:40Ich bin auch Hardcore wassertrinkerin.
- 3:42Ja, weiß ich weiß auch nicht. Ja, und das ist halt ne.
- 3:45Ich sag jetzt mal gesündere Softdrink Alternative.
- 3:49Organisch fermentierter Tee. Ja, ich bin gespannt, Bio.
- 3:52Ja. Crazy also es ist hier keine
- 3:55Werbung, ich kenn diese Marke nichts, ich hab nichts mit dir
- 3:57zu tun, falls ihr es ändern wollt, Conny, aber ich bin
- 4:01gespannt. Es ist meine lieblings
- 4:03computerbrand. Tatsächlich die.
- 4:05Ich dir mitgebracht. Du hast jetzt himbeer, ich hab
- 4:07himbeer, ich hab ich mag jetzt Drink nicht so glaub ich so und
- 4:11es sind es sind super sommergetränke ich bin gespannt
- 4:17warum wir das Ganze natürlich machen der Podcast ich mein
- 4:19Drama wirst du mir gleich hoffentlich ein bisschen was
- 4:21erzählen können, Drinks haben wir jetzt geliefert 30 plus wie
- 4:25alt bist du 31 ich hab gerade so Glück gehabt, gerade bin ich so
- 4:30drin ne ich würde sagen Cheers Cheers und hoffentlich mag ich
- 4:34das. Ja, wenn nicht, trinke ich es.
- 4:42Ah ja, aha, siehst du, schmeckt schmeckt, und zwar nicht so
- 4:47dolle. Süß?
- 4:48Ja, das ist überhaupt. Also nee, nee, würde sagen, fast
- 4:50ist es eigentlich fast gar nicht süß, aber es ist angenehm, ist
- 4:54deins süß, nee. Nee, okay siehst doch so ein
- 4:57bisschen. Nee, schmeckt gut.
- 5:01Ja, ja, schütte ich mir mehr ein, ich war ich war extra erst
- 5:04vorsichtig, das war erst vorsichtig ne jawohl, deswegen
- 5:07sehr geil, OK Rieke aber la. Dein Lieblingsgetränk ist das.
- 5:14Warum noch mal? Du hast gerade schon gesagt, du
- 5:16bist eh eher. Simpel ne, ja und manchmal hat
- 5:19man ja aber trotzdem Lust auf was Besonderes, was ein bisschen
- 5:22mehr und gerade jetzt so, wo der Sommer vor der Tür steht, ist
- 5:25gerade perfektes Wetter für kombutscha OK, sehr hat was
- 5:29Erfrischendes ist unalkoholisch kann man immer trinken.
- 5:32Sehr nice, sehr nice. Und was würdest du sagen, ist
- 5:35dein Guilty Pleasure im Leben? Oh wahrscheinlich nicht
- 5:38kombutscha. Mein guilty Pleasure.
- 5:40Im Leben oder generell im Business, im Leben, was auch
- 5:43immer du warum ist das? Jetzt richtig langweilig was ich
- 5:45sage, aber ich bin. So, dann ist es ja nicht guilty
- 5:47Pleasure. Fassbar, gerne zu Hause.
- 5:50Nee, und ich hab also was heißt denn guilty Pleasure?
- 5:53Aber was ich wirklich gerne mache ist so Gärtnern und Sachen
- 5:58selber anpflanzen. Aber das ist kein Guilty
- 6:00Pleasure, das ist ja OK, weil ich zum Beispiel mein Guilty
- 6:02Pleasure ja eindeutig Trash TV gucken.
- 6:06Ja, das ist so. Da denkt man, da verdummt man
- 6:08doch, wenn man sowas guckt. Ja, ich will dumme Sachen
- 6:11einfach angucken können zwischendurch, das ist so mein
- 6:14Guilty Pleasure, hast du da irgendwas?
- 6:15Ja, seit kurzem Spiel ich so n Farmspiel.
- 6:18Wieder auf dem Handy. Das ist mein Getty Plus, das
- 6:22esse ich gerne auch wirklich im echten Leben gerne, aber jetzt
- 6:25Gärtner ich auch digital. OK Crazy, das ist schon ein
- 6:29bisschen. Crazy, erzähl mir mal, wie du in
- 6:31Berlin lebst, aktuell, in welchem Stadtteil und so weiter.
- 6:35Ja, ich lebe in Pankow. Pankow ist schön grün, da wohnen
- 6:39viele Familien, viele Senioren. Und ja, zweizimmerwohnung, super
- 6:45schönen Altbau mit Balkon. Ich liebe es sehr, das ist
- 6:48wirklich meine absolute Traumwohnung, das war so
- 6:50richtig, ich hab die gesehen, ich hab mich verliebt, ich
- 6:52wusste, ich musste einziehen und hab so Himmel und Hölle in
- 6:56Bewegung gesetzt um diese Wohnung zu bekommen, ja dann hat
- 6:58das funktioniert und ich liebe es sehr dort so.
- 7:00Mega nice leb es alleine. Nee, mit meinen Partnern
- 7:02zusammen, OK. Sehr schön, sehr schön und was
- 7:08denn das letzte Drama, was du in deinem Leben erlebt hast.
- 7:12Hu das letzte Drama, mein persönliches Drama.
- 7:20Ist total egal, kann persönlich kann also ist auch dein
- 7:23berufliches Drama, wäre ja was Persönliches was du erlebt hast.
- 7:25Von daher. Also ich glaube, so eine Art
- 7:28Drama, die sich, oder ja, ist es ein Drama, ist ja immer so die
- 7:32Frage, wie man das einschätzt, aus welcher Perspektive man so
- 7:35drauf guckt. Aber.
- 7:38Aber ist vielleicht so die Geschichte, ich bin halt vor 2
- 7:41Jahren so richtig aus meinem Corporate Job raus, also ein für
- 7:45allemal. Hoffentlich fing das Cross raus
- 7:49und hatte dann wirklich auch so ne Phase, in der ich mir erst
- 7:52mal viel Raum und Zeit genommen hab um so Abstand zu bekommen
- 7:55von all dem wo man dann eigentlich so drin steckt.
- 7:58Ne man wenn man so im machen und und und tun ist und irgendwie in
- 8:01diesem Alltag so in dieser Maschinerie drinne ist, dann
- 8:04braucht man ja auch vielleicht erst mal n Moment.
- 8:07Um also sich da rauszunehmen, um überhaupt bei sich selber wieder
- 8:10anzukommen und zu merken, was ist eigentlich mein Rhythmus,
- 8:12was tut mir eigentlich gut, was ist eigentlich für mich
- 8:15bestimmt, und das war vielleicht so n bisschen Drama in dem
- 8:17Sinne, dass es für mich ne Reise war, wirklich mich daraus zu
- 8:21entwickeln und was Neues entstehen zu lassen und das das
- 8:24kommt mit viel Drama, mit viel innerem Drama, weil da einfach
- 8:27super viel dann hochkommt, rauskommt, sich zeigt und auch
- 8:32Sau unangenehm ist. Also ja.
- 8:35Phasen, in denen es einem super gut damit geht, ne, weil man
- 8:38sich heraus entwickelt und mehr rein entwickelt zu etwas was
- 8:41mehr zu einem passt und was mehr allein ist, sage ich mal, so
- 8:44stimmig sich anfühlt und trotzdem ist das herausfordernd
- 8:48und kann schwierig sein und da kommen viele Ängste hoch und
- 8:50viele Sorgen hoch und dann darf man sich die angucken und dann
- 8:53darf man mit denen sein und das ist nicht immer leicht.
- 8:56Mhm, wie oft kam die Frage und was machst du jetzt?
- 8:59Ja, sehr häufig. Und die schlimmere Sache ist
- 9:01dann eigentlich, dass man darauf keine konkrete Antwort hat.
- 9:04Das ist dann eigentlich das schlimmere Gefühl.
- 9:05Richtig, das ist der innere Druck.
- 9:07Ne, das ist ein absolutes Drama. Ich meine, du siehst ja
- 9:11bezaubernd aus, du hast wahrscheinlich trotzdem immer
- 9:14jeden Tag gelächelt und ja, ja, wird ja ich gucke, ich überlege
- 9:18nach draußen zumindest oder wenn Leute an dich waren, aber was
- 9:21dann so im Kopf passiert, ist wahrscheinlich eine andere
- 9:24Geschichte, das ist auf jeden Fall dramatisch, aber knüpfen
- 9:27wir doch da einfach mal an ne. Du hast deinen Corporate Job
- 9:30verlassen. Warum hast du das vorher alles
- 9:31gemacht, wo kommst du her? Ne so so jobmäßig, was hast du
- 9:36da alles schon gemacht. Ja, ich also ja, ganz klassisch.
- 9:39Also ich hab studiert und dann bin ich direkt rein in die
- 9:42Berufswelt und arbeite eigentlich schon immer so im
- 9:46Vertrieb. Im Sales und ja, hatte so dann
- 9:50den ersten Vertriebsjob, da bin ich so n bisschen reingerutscht
- 9:53durch jemanden der dann dort in dem Job auch war, mit dem ich
- 9:56zusammen studiert hab. Der hat mich dann da mit
- 9:58reingeholt und seitdem bin ich eigentlich im Vertrieb, also
- 10:01jetzt schon echt. Viele Jahre, die ich im Vertrieb
- 10:03gearbeitet hab, also eigentlich meine ganze Karriere.
- 10:05Das Einzige, was ich vorher gemacht habe, war, auf einem
- 10:08Kreuzfahrtschiff zu arbeiten, aber danach war ich quasi
- 10:10wirklich im Vollzeit im Vertrieb und Vertrieb ist ein, Na ja, ein
- 10:17Job, der mit sehr hohem Leistungsdruck verbunden ist,
- 10:21mit ja. Na also, man muss einfach auf
- 10:24täglicher Basisleistung abliefern und auch Rechenschaft
- 10:28abliefern für das, was man macht.
- 10:30Und das ist halt irgendwie. Ja, es zieht auch einen
- 10:34bestimmten Typen Mensch an, würde ich sagen.
- 10:38Was sagt das jetzt über mich aus?
- 10:39Sagt über mich aus, dass ich eine von den Frauen, sage ich
- 10:43mal, bin, die so ein ganz krasses Leistungsmotiv haben,
- 10:46die so streben nach, wenn ich leiste oder so Glaubenssätze
- 10:51irgendwie in sich so Internalisiert haben, so wenn
- 10:53ich leiste, dann bin ich was wert.
- 10:56Nur wenn ich leiste, bin ich jemand oder etwas crazy.
- 10:59Wenn ich leiste, werde ich gesehen, wenn ich nichts tue,
- 11:02wenn ich nichts mache, dann werde ich dafür, dann werde ich
- 11:05nicht gesehen, dann bin ich ja gar nichts, dann bin ich grau,
- 11:07dann werde ich nicht gesehen dann.
- 11:08Fühle ich 100%? Das ist verrückt, oder glaubst
- 11:11du, dass das auch ein bisschen was mit Erziehung zuckt, also
- 11:14woher wir kommen, also die Generation unserer Eltern sehr,
- 11:17sehr, sehr, was also was kannst du da, da würde ich sagen, ja,
- 11:21weil ich empfinde das gleich, also du sprichst, du hast mir
- 11:23ja, als hättest du ja, als wärst du ich gewesen.
- 11:25Ja, das kenne. Ist halt super viel, ja total.
- 11:28Also ich glaube da, das ist einfach so ein ganz
- 11:30grundsätzliches Gesellschaftsding irgendwie,
- 11:32dass wir halt in einer Leistungsgesellschaft leben, das
- 11:34ist ja nichts Neues so dieses höher, schneller, weiter ist
- 11:38halt in unserer Gesellschaft drin, und das ist ja irgendwie
- 11:42auch gut, weil wir damit weiterkommen, ne, also viele
- 11:44verteufeln das ja dann irgendwie an einem gewissen Punkt auch und
- 11:47denken sich so, ach höher, schneller, weiter, ich brauche
- 11:49das alles nicht. Aber wenn wir mal ganz ehrlich
- 11:51sind, ist höher, schneller, weiter oder dieses Strebsam
- 11:55sein, dieses diesen inneren Drive zu haben ist ja auch was
- 11:58total Positives, weil dadurch kommen wir voran, weil sonst du,
- 12:02wenn du das nicht in dir hattest, würdest du diesen
- 12:04Podcast wahrscheinlich nicht machen, so, dadurch entstehen
- 12:07wunderschöne Sachen so. Die Frage ist immer, so ist das
- 12:10in Balance? Wo ist die Grenze so?
- 12:13Wann ist das für mich gut und wann ist das aber etwas, was ich
- 12:17mache? Weil ich nach etwas strebe, was
- 12:20ich gefühlt nicht habe und dann aber auch wenn ich es dann
- 12:24bekomme, befriedigt mich das eigentlich wirklich?
- 12:27Fühlt sich das wirklich wohlig warm für mich an, ist das was,
- 12:30wo ich sage, Oh, jetzt habe ich das Mhm?
- 12:32Glaubst du, du warst schon immer so oder ist das durch deine
- 12:36Karriereentscheidungen so in die Richtung gegangen?
- 12:39Also ich glaube, das ist schon auch eine eine Prägung aus dem
- 12:43Elternhaus. Ist halt so, wie man erzogen
- 12:45wurde, ob man, ich sag mal so, Liebe und Anerkennung
- 12:48bedingungslos bekommen hat oder nicht von beiden Elternteilen
- 12:52wichtig ne, man kann das auch von einem Elternteil bekommen
- 12:55und vom anderen nicht und dann? Ist es aber irgendwie auch so,
- 12:58dass man danach strebt und ich glaube, dass Menschen wie ich
- 13:03dann, die dann diese Tendenz zu diesem Leistungsmotiv haben, in
- 13:07Jobs rein geraten, in denen genau das, diese Dynamik sich
- 13:12zeigt, quasi ne, weil man einfach ja man, ich würde jetzt
- 13:17wahrscheinlich nicht mhm. Wie soll ich das sagen?
- 13:21Also irgendeinen Job machen, der jetzt nicht ein direkten
- 13:24direktes Ergebnis meiner Leistung zeigt, weil das wäre ja
- 13:28unsicher, das wäre ja so da, was bin ich denn dann?
- 13:31Dann kommt wieder diese Frage meines Wertes.
- 13:34Identifikation auch, oder? Sicherlich also du bist
- 13:37wahrscheinlich auch jemand so wie du das gerade erzählt hast,
- 13:40der sich sehr stark darüber identifiziert, was du beruflich
- 13:43machst. Und das ist ja, fühle ich total,
- 13:47ist auch immer mit einer gefährlichen Phase verbunden,
- 13:49weil, sagen wir mal, es läuft beruflich.
- 13:51Für deine, für dein Empfinden nicht so gut.
- 13:55Was bedeutet das dann für dich, wärst du nicht gut genug oder
- 13:58ne, also. Das ist ja genau das bedeutet,
- 14:01das sind wir ehrlich, und das ist halt schwierig, also viele
- 14:04Frauen, oder ich habe viele, vor allem Frauen, ehrlicherweise
- 14:08erlebt in meinem beruflichen Umfeld, die auf die Antwort.
- 14:12Oder auf die Frage, wer bist du, wenn du nicht arbeitest?
- 14:15Wer bist du außerhalb deiner deines Lebensbereichs Arbeit,
- 14:21wer bist du da eigentlich? Die hatten darauf keine Antwort.
- 14:23Hast du doch oft eine Antwort. Mehr als noch vor 34 Jahren.
- 14:28Auf was wäre deine Antwort darauf?
- 14:31Das ist eher ein Gefühl, also gar ehrlicherweise, also es ist
- 14:35eher ein Gefühl von ich komme mehr bei mir an, es fühlt sich
- 14:40echter an. Es fühlt sich weicher an und es
- 14:43fühlt sich leichter und entspannter an.
- 14:45Also das ist wirklich eher so ein Gefühl, weil in dieser
- 14:48Leistungsgesellschaft, also wenn ich immer nach Leistung strebe
- 14:51und mache und tue und zu diesem Ziel will und diese Zahl
- 14:54erreichen will oder diese eine Sache erreichen will, dann bin
- 14:57ich halt angespannt, ne, dann dann bin ich im
- 15:00Aktivierungsmodus des Nervensystems ja auch ne, da
- 15:03können wir ja auch gleich noch mal ein bisschen drauf eingehen,
- 15:05super spannend und. Und dieses ständige Festhalten
- 15:10und zusammenhalten, und ich reiße mich zusammen und ich gehe
- 15:12da durch, das spüre ich ja auch körperlich, diese Anspannung,
- 15:16ja, und das jetzt mal so ein bisschen so.
- 15:19Uff. Loszulassen.
- 15:21Es dauert ja auch Zeit, das meinte ich mit, ich habe ein
- 15:23bisschen Zeit gebraucht, um auch Abstand zu gewinnen zu diesem
- 15:27Corporate Life und diesem, was ich da eigentlich gerödelt und
- 15:30gemacht habe, so ne und sich da wieder rauszuholen und dann zu
- 15:34merken, dass der Körper sich ganz anders anfühlt.
- 15:38Ja, dass der Körper auf einmal nicht mehr weh tut, ja, dass man
- 15:40aufwacht und man ist. Erholt du redest und ich hab
- 15:43schon richtig das Gefühl so, ich muss meine Schultern mal ein
- 15:46bisschen so, ich muss mal ein bisschen so machen, weißt du ja,
- 15:48ist echt so, man ist dauerangespannt, weil man will
- 15:51was erreichen und man hat die ganze Zeit das Gefühl man muss
- 15:54ne. Also selbst wenn du dann auf dem
- 15:56Sofa sitzt und denkst so Oh jetzt chill ich mal kurz, aber
- 15:58im Kopf passieren ja trotzdem Dinge und der Körper chillt
- 16:00nicht und das ist so krass krass, dass wir du beschreibst
- 16:04das richtig gut, weil genau. Dieses Leistungsmotiv ist so
- 16:07verknüpft mit Pausen. Sind eigentlich eine Gefahr sich
- 16:11auszuruhen ist eine Gefahr und da schaltet das System auf
- 16:15alarmmodus Pause. Nein, weil wenn ich Pause mache
- 16:19komme ich ja nicht weiter, dann bin ich ja schon wieder niemand,
- 16:21dann bin ich ja nichts wert. Aber das ist ja das, was dir
- 16:24jeder so, also was heißt jeder, aber viele suggerieren ne, ich
- 16:27höre zum Beispiel ganz viel, versuche so Business Podcasts zu
- 16:29hören und so weiter ne und dann ist ja da die ganzen
- 16:33erfolgreichen CEOS, die irgendwie Unternehmen gegründet.
- 16:36Und haben die Milliardenbewertungen haben, die
- 16:38Sitzen ja da und sagen, die sind die ganze Zeit on Feier und wenn
- 16:40du nicht durchballerst, dann kommst du nicht dahin und wenn
- 16:43du nicht Gas gibst und wenn du nicht so machst und wenn du
- 16:45nicht so machst und die sagen 8 Stunden Schlaf, ist aber auch
- 16:48wichtig, ja wie ja, wie, aber wie dann so ne, also was soll
- 16:52ich jetzt machen, soll ich durchballern soll ich nicht
- 16:54schlafen, soll ich schlafen aber die ne am Anfang musst du
- 16:57knallhart durchziehen und so weiter und das ist das Spiel.
- 17:00Selbst wenn du versuchen möchtest, das mental irgendwie
- 17:03runterzuspielen im unter. Also zumindest bei mir im
- 17:06Unterbewusstsein, macht das extrem viel mit dir.
- 17:09Ja, komplett. Du sprichst da super wichtige
- 17:11Sachen an. Ich glaube, eine Sache, die da
- 17:13voll mit rein spielt, ist, dass wir in unserer Entwicklung, wenn
- 17:17wir uns das mal so angucken, wir sind Kind, so wir lernen dann
- 17:19von unseren Eltern, dann sind wir erwachsen, wir brechen
- 17:21irgendwie aus, also wir sind Jugendliche, wir brechen aus,
- 17:23wir rebellieren und dann kommt so ne Phase, finde ich.
- 17:26Die 20er waren für mich extrem anstrengend, bin ich ehrlich,
- 17:30weil das so ne Phase war von. Wer bin ich, was will ich, was
- 17:35ist mein Weg? Kann mir bitte jemand helfen?
- 17:37So und die 20er finde ich sind auch ne Zeit in denen man sich
- 17:42ganz krass im außen orientiert. Und so ist OK, die machen das.
- 17:46Na dann gehe ich da jetzt mal mit oder die sagen das ne so wie
- 17:49du gerade sagtest, die sagen du musst machen machen, machen,
- 17:51machen, machen und dann mache ich das, weil ich hoffe, dass
- 17:55ich durch diesen Weg zur Anerkennung komme, zu irgendwas
- 17:58komme, was in mir gerade noch nicht gestillt ist.
- 18:01So oder ne Antwort auf die Frage, Wer bin ich eigentlich,
- 18:04mache ich das hier alles richtig, das ist ja auch so n
- 18:06krasser druckfaktor, dass wir immer denken, mache ich das
- 18:09jetzt eigentlich alles richtig, hole ich schon das Beste aus
- 18:11meinem Tag raus, solche so optimierungswahn Sachen.
- 18:15Die wir alle kennen, also ich zur genüge, und dass wir dann
- 18:19halt so die 20er, so viele Fragezeichen irgendwie
- 18:22darstellen und wir jetzt, wenn wir so in die Phase der 30er
- 18:25eintreten, vielleicht mehr in so eine Phase kommen, wo ein paar
- 18:30Fragen beantwortet werden. Dadurch, dass wir merken, das
- 18:35funktioniert irgendwie, aber alles gar nicht für mich.
- 18:37Und jetzt darf ich mal hier reinhören.
- 18:39Ja so, und dadurch kommen wir in so einen eigenen Rhythmus, der
- 18:43dann wiederum voll fruchtbar ist, weil das das einzige ist,
- 18:47was für diesen ich, für dieses ich quasi funktioniert.
- 18:51Es gibt nur diese eine individuelle Lösung für mich, es
- 18:54gibt nicht. Hey Michael hat schon 3
- 18:57Unternehmen gegründet und der Macht das so, dann muss er es
- 18:59jetzt auch so machen. Das wird für dich wahrscheinlich
- 19:02nicht funktionieren voll. Ich finde das auch immer super
- 19:04Crazy, weil diese Leute. An n ganz anderes leben ne.
- 19:07Also ich mein ich hab n Hund ich muss auch Haushalt machen, ich
- 19:09muss Wäsche waschen, ich muss ne 1000 Sachen machen und das fühlt
- 19:12sich alles so an als wär das eigentlich verlorene Zeit aber
- 19:16ich hab jetzt auch nicht das Geld um monatlich irgendwie zu
- 19:18bezahlen damit er das für mich macht und dann investier ich das
- 19:21wieder in was an also es spielt sich so viel im Kopf ab ich
- 19:24glaube ab. Dem Zeitpunkt wirst du, wirst du
- 19:27merken, deine Zeit ist dein wichtigstes gut.
- 19:30Ja, und dann wirst du irgendwann sagen, OK, ich source Dinge aus,
- 19:35die mit der, also ja, die Zeit, die nicht produktiv ist, da
- 19:38sourcest du es aus ne und gibst lieber Geld dafür aus ja, aber
- 19:41das ist schon verrückt wenn du so über dein Leben denkst, oder?
- 19:44Und das passiert gerade extrem in meinem Kopf und das ist ja,
- 19:49das ist total verrückt, weil du auch sagtest, zum Beispiel in
- 19:51den Zwanzigern, ich hab gehasselt wie ne Wilde.
- 19:54Ja, ja, genau, ich. Auch, oder auch das ist so, weil
- 19:56alle sagen, so in den Zwanzigern, dann geht Party und
- 19:59so, ja, haben wir auch alles gemacht, also ich weiß nicht,
- 20:00ja, bei mir war eigentlich mit. 20 war Party bei mir eigentlich
- 20:04durch und dann hab ich komplett durchgehasst.
- 20:06Ah nee, bei mir war schon, also so auch schon am Wochenende und
- 20:09so schon auf Party, aber trotzdem komplett durchhasseln,
- 20:12weil du wolltest ja einen bestimmten Karriereweg gehen,
- 20:14genau und ich sag dir ganz ehrlich, dann bin ich da
- 20:16angekommen und dann hab ich dasselbe weitergemacht, also das
- 20:19war ja nicht so, guck du hast jetzt in den Zwanzigern
- 20:22Gehasselt richtig geil und dann jetzt bist du angekommen, jetzt
- 20:24chillst du. War ein bisschen.
- 20:26Ich fand für mich kam dann ein anderer Druck.
- 20:28Ah ja, was machen wir denn jetzt privat so ne, willst du Kinder,
- 20:31willst du keine Kinder, wird vielleicht irgendwann Zeit und
- 20:36so weiter das habe ich dann auch irgendwann abgelegt, aber ne,
- 20:38dann kommt ja eine andere Komponente noch dazu.
- 20:41Ja, in den Zwanzigern ist alles noch entspannt, was das
- 20:43Privatleben anregt, ne wie war das für dich?
- 20:48Ja, ähnlich. Also ich bin jetzt
- 20:50glücklicherweise seit fast 5 Jahren in einer Beziehung, die
- 20:53in der ich sehr glücklich bin und dadurch ist das kein Thema,
- 20:57was mich jetzt sag ich mal so sehr beschäftigt, ich weiß aber,
- 20:59dass das super viele beschäftigt und das Thema Kinder und so, das
- 21:03kommt natürlich also bei uns Frauen viel eher als bei
- 21:06Männern, klar. Also das ist schon n Druckthema
- 21:10das stimmt, das fühl ich auch so.
- 21:12Bei mir ist aber wirklich der größte Druckfaktor immer das
- 21:15berufliche gewesen, immer diese Frage wer bin ich beruflich und
- 21:19auch wenn man beruflich was erreicht hat reicht es ja nicht,
- 21:23es kommt ja direkt das nächste, man packt sich ja direkt die
- 21:26Messlatte noch mal höher und noch mal höher und es gibt ja
- 21:28kein es reicht, das gibt es ja einfach nicht und so ich zum
- 21:34Beispiel bin auch sehr schlecht darin.
- 21:37Erfolge wirklich wahrzunehmen und zu feiern und zu sagen, Ey
- 21:41ganz kurz mal, bleib mal stehen, nimm mal kurz wahr, was du da
- 21:45gerade erreicht hast. Allein das Mhm, so man ist ja
- 21:49die ganze Zeit in diesen, nee, nee, nee, nee, nee, immer
- 21:51weiter, immer weiter, immer weiter, mehr machen, mehr
- 21:53machen, mehr machen und das ist halt.
- 21:57Potenziell sehr gefährlich, das stimmt.
- 21:59Also ich hab jetzt bei Spotify kriegst du immer so ne
- 22:02Benachrichtigung so keine Ahnung 500 Streams 1000 streams ich hab
- 22:06mir jetzt immer gesagt, wenn ich diese Benachrichtigung bekomme,
- 22:08dann teile ich das, wir feiern ja alle kleinen Sesselmäßig ne.
- 22:12Hab ich mir. Vorgenommen hab ich auch bis
- 22:13jetzt gemacht und das ist total spannend, weil wir wer gibt uns
- 22:21diesen Deckel, kann das jemand außenstehendes machen oder
- 22:24können das nur wir selber machen?
- 22:25Was glaubst du? Was glaubst du?
- 22:27Echt wahrscheinlich nur wir selber.
- 22:28Ne so so selbstmanipulativ wie wir sind sag ich mal oder
- 22:31selbstzerstörerisch, ja schon fast wie wir sind, das kann uns
- 22:35keiner von außen erzählen, wahrscheinlich müssen wir den
- 22:37Deckel legen, aber ich hab noch nicht den also was ist der was
- 22:41was was ist die mathematische Formel, damit wir da kommen.
- 22:44Ja, genau, ja. Ich glaube, die mathematische
- 22:47Formel kann ich dir nicht geben, weil das nichts ist, was auf
- 22:50rationaler Kopfebene geschieht. Und das ist halt auch so.
- 22:54Dieser Weg, den ich jetzt so gehe.
- 22:57Die letzten Jahre ist wirklich mehr zu verstehen.
- 23:00Was bedeutet eigentlich dieser klischeesatz du musst mehr vom
- 23:03Kopf ins Herz, was steckt eigentlich dahinter, man hat es
- 23:05tausendmal gehört, tausendmal gelesen, aber irgendwie kann man
- 23:07das nicht so richtig greifen, was heißt das jetzt eigentlich
- 23:10und bei mir hat das so richtig angefangen in mir zu arbeiten
- 23:14und sich zu transformieren, sag ich mal.
- 23:15Dadurch, dass ich mich im Bereich emotional release aus.
- 23:20Hab ausbilden lassen, das ist ne sehr körperbasierte Arbeit wo
- 23:24man mit den Emotionen halt arbeitet und da hab ich zum
- 23:27ersten Mal gecheckt. Das klingt jetzt vielleicht
- 23:29dumm, aber dass Emotionen nicht im Kopf stattfinden, sondern im
- 23:33Körper so also das, das weiß eigentlich jeder, aber ich
- 23:38dachte also ich war so sehr im Kopf, also wir sind einfach in
- 23:42unserer Gesellschaft ne Leistungsgesellschaft und
- 23:44Kopfgesellschaft so wir sind halt super viel hier und ratio
- 23:48so und. Diese diese Brücke zu schlagen,
- 23:52vom Kopf in den Körper funktioniert halt super gut
- 23:56durch Emotionen, wenn wir Emotionen überhaupt erst mal
- 23:58wieder wahrnehmen, quasi das erst mal zu spüren, welche
- 24:01Emotionen kommt eigentlich gerade, kann ich die überhaupt
- 24:04benennen und wo im Körper spüre ich die, dann kommt schon,
- 24:06kommen wir erst mal schon mal ein bisschen mehr ins
- 24:08Körpergefühl rein, was am Anfang ehrlicherweise super schwierig
- 24:11ist, weil Emotionen in unserer Gesellschaft keinen hohen
- 24:16Stellenwert haben. Ne Schwäche sind.
- 24:18Eine Schwäche sind aber auch quasi in Debatten keine Rolle.
- 24:23Spielen also in wissenschaftlich fundierte Aussagen.
- 24:28Darauf kommt es an, ja logisch, nachvollziehbare Sätze, darauf
- 24:31kommt es an, wir sind halt super dolle im Kopf, nur wenn es
- 24:35irgendwie ne eine klare klare, genau dann können wir das als
- 24:40eine wahre Aussage annehmen, aber wenn ich sage ey, mein
- 24:43Gefühl ist aber ja dann. Ja, ja, das nimmt ja keiner
- 24:46ernst. Das ist mega spannend, weil das
- 24:48ist zum Beispiel für mich so einer, der also ich hab das noch
- 24:50nie so bewusst ausgesprochen oder wahrgenommen, aber das ist
- 24:54tatsächlich einer der Gründe, warum ich diesen Podcast mache,
- 24:56weil hier reden wir über Meinungen, über Gefühle, und ich
- 24:59will hier gar nicht so viel irgendwie wissenschaftlich
- 25:02basierte Sachen besprechen, weil darum geht es nicht, es geht
- 25:05darum, es gibt total viele wissenschaftlich basierte
- 25:07Geschichten, und das ist auch gut so, aber was gerade die Frau
- 25:11den Körper der Frau und so weiter angeht, gibt es das Halt
- 25:13nicht so viel, ne und? Deswegen geht es hier wirklich
- 25:16um Drama. Ist ja eine Emotion und deswegen
- 25:20geht es hier genau darum und das ist super spannend, dass du das
- 25:23sagst. Also es war nie so bewusst von
- 25:25mir definiert, aber genau das ist es hier eigentlich, dass wir
- 25:29darüber reden. Hey, kleine Unterbrechung, du
- 25:32hast es bis hierhin geschafft, vielen vielen Dank, ich hoffe
- 25:34der Podcast gefällt dir und wenn das der Fall ist, dann würde ich
- 25:37mich mega mega freuen, wenn du einfach auf Folgen klickst oder
- 25:40den Kanal abonnierst. Je nachdem wo du das ganze
- 25:43siehst oder hörst das. Dauert für dich ungefähr ne
- 25:46Millisekunde und mir ermöglicht es ganz ganz viel, denn je mehr
- 25:49Reichweite wir hier aufbauen, gemeinsam, desto krassere Gäste
- 25:53kann ich hierhin einladen. Und dann gibt es nicht nur
- 25:55Drama, sondern auch Lodge of Ramba Zamba und Halli Galli,
- 25:59also sei doch so lieb, Klick auf Folgen, mach die Glöckchen an
- 26:04und sei dabei, wenn wir gemeinsam wachsen, 1000 dank und
- 26:08Happy Day. Du hast jetzt gerade ganz viel
- 26:10auch auf den Körper angesprochen.
- 26:12Was hältst du denn von diesen ganzen long gevity Geschichten?
- 26:15Also das bedeutet ja, den Körper maximal darauf zu bringen, so
- 26:20gut ausgelegt darauf zu sein, dass er so lange leben kann, wie
- 26:24es geht. So ne, das ist ja quasi die Idee
- 26:26hinter dieser hinter diesem Konzept sag ich jetzt mal.
- 26:31Ich würde aber behaupten, ich weiß es nicht hundertprozentig,
- 26:34dass das die Emotionen eigentlich rauslässt.
- 26:37Dieses Konzept, oder? Es ist sehr darauf ausgelegt,
- 26:39was du isst, was du trinkst, was du sportlich machst und so
- 26:42weiter. Glaubst du das?
- 26:45Ist eine super interessante Beobachtung.
- 26:47Ich bin in diesem in dieser Bewegung nicht so ganz krass
- 26:50drin ehrlicherweise. Weil das jetzt vielleicht auch
- 26:55an popular opinion so, aber ich hab keine Angst vor dem Tod so,
- 26:58und ich glaube das Long Gevity ist n Trend von Menschen.
- 27:02Woah ist jetzt harte Aussage ich weiß aber kann ich mir
- 27:05vorstellen, dass da drunter auch so n bisschen so dieses ich hab
- 27:08Angst vor dem Tod liegt so oder ich möchte lange gesund sein ja
- 27:12und das ist es, das ist es natürlich auch total aber ich
- 27:15glaube es hat auch da steckt auch ne Problematik mit der
- 27:18Endlichkeit zu akzeptieren, dass wir endlich sind so.
- 27:22Steckt da glaub ich auch drin oder das holt mich gar nicht so
- 27:24sehr ab, bin ich ehrlich, aber natürlich diesen Aspekt von ich
- 27:27kann lange gesund leben, das ist glaub ich total wünschenswert,
- 27:30also auch für mich und wenn du sagst dieser Aspekt der Emotion
- 27:35wird da gerade komplett rausgelassen, dann ist das so n
- 27:37komplett blinder Fleck der aber so was von dazu gehört.
- 27:42Weil wir wissen, dass und jetzt kommt trotzdem mal ein
- 27:44wissenschaftlicher Fakt, so wir, wir können trotzdem sagen, dass
- 27:49die Unterdrückung von Emotionen, also das zurückhalten, dass.
- 27:53In uns Runterdrücken von Emotionen schon auch ursächlich
- 27:58sein kann. Aber im vor allem Symptome
- 28:01verschlimmert und wir alle kennen das ja auch total, dass
- 28:04wir zum Beispiel, wenn wir uns mit irgendwas unwohl fühlen, wir
- 28:07auf einmal magenkrümmeln kriegen, ja, oder wenn wir zu
- 28:10viel denken, wir auf einmal Kopfschmerzen bekommen so ne,
- 28:12weil sich diese Energie quasi von der Emotion nicht entlädt.
- 28:16Also Energie meine ich jetzt wirklich nicht im esoterischen
- 28:18Sinne, sondern Energie im Sinne von Lebenskraft, also die Kraft,
- 28:22die die Lebenskraft, die in uns steckt, also Emotion.
- 28:26Das Wort Emotion ist ja Emotion, also Energie in Bewegung, das
- 28:31ist eigentlich Emotion, und die Emotion geht, wenn man an
- 28:34Kindern, sieht man das halt super schön, die sind halt noch
- 28:36nicht sozialisiert, ja, die sind sehr natürlich in ihrem sein und
- 28:41die Emotion, die kommt, die fließt durch den Körper, man
- 28:44sieht das richtig bei Kindern, die bewegen sich.
- 28:46Die schreien, die machen sonst was, die freuen sich, die Lachen
- 28:49mit ihrem Ganzen sein und dann fließt die Emotion durch den
- 28:52Körper durch und das war es also eine Emotion hat einen Anfang,
- 28:56hat ein Mittelteil und hat immer auch ein Ende, es fließt durch
- 28:59uns durch, es ist eine Welle und manchmal ist es eine stürmische
- 29:02Welle, und manchmal ist es eine ein ganz aus leichter, genau,
- 29:06ja. Und das ist eigentlich Emotion.
- 29:08Und wenn wir das quasi nicht, wenn wir diesen diesen Fluss der
- 29:12Welle unterbrechen, dadurch, dass wir es unterdrücken, den
- 29:15Ausdruck der Emotion unterdrücken, bleibt diese
- 29:19Lebensenergie, also die Energie der Emotion in unserem Körper
- 29:23quasi stecken. Und das ist das, wo dann ja
- 29:28quasi auch dadurch Symptome entstehen können, ne, also
- 29:30mentale, aber auch körperliche Symptome wirklich auch entstehen
- 29:33können und da dann sind wir nicht mehr im Bereich von
- 29:36Gesundheit, Mhm und dann weiß ich nicht, ob das mit long
- 29:40Gevity wirklich so. So ne Runde Nummer.
- 29:43Ja, wenn ich den Bereich komplett rauslasse.
- 29:45Ich glaube es zumindest. Ne noch mal gesagt, ich hab mich
- 29:47nicht so viel damit beschäftigt, aber wenn ich Leute darüber
- 29:50sprechen höre, dann höre ich immer nur quasi den Schlaf.
- 29:54Das das das die Ernährung den Sport und so weiter aber ich hab
- 29:57noch nie was in die Richtung mit Emotionen dazu gehört, das
- 30:00stimmt ja das heißt also wenn wir uns öfter im Supermarkt
- 30:04einfach auf den Boden schmeißen würden und schreien würden wieso
- 30:06ein Kind? Wäre es besser, wäre es besser
- 30:08für. Uns OK, also watch me.
- 30:11Ja, also im im Grunde genommen so warum, warum unterdrücken wir
- 30:15auch viele Emotionen, weil unsere Gesellschaft sonst nicht
- 30:18funktionieren würde, wenn ich jetzt in einem Meeting sitze und
- 30:22ich schrei meinen Chef an oder ich schmeiß mich auf den Boden
- 30:24und sag, ich will nicht mehr so, das funktioniert nicht so so,
- 30:27das funktioniert nicht, also es ist nicht funktional, das bringt
- 30:31uns alle nicht weiter, deswegen haben wir gelernt, uns in einem
- 30:34sozialen Kontext gewissermaßen anzupassen.
- 30:37Was aber nicht heißt, dass wir unsere Emotion komplett
- 30:41unterdrücken müssen, sondern es heißt, dass wir die Kapazität
- 30:46erlernen dürfen, eine Emotion auch zu halten in uns, also im
- 30:50Englischen, nennt man das Containment, also Mhm von
- 30:53Container, ich halte das, das ist eine emotionale Fähigkeit,
- 30:56die ich lernen kann, das zu halten, und das eben nicht.
- 31:00Die 1 zu 1 hinzuschmeißen in einer dysfunktionalen Art und
- 31:04Weise, die dir schadet und die auch mir schadet, sondern ich
- 31:07kann lernen, das in mir zu halten.
- 31:08Und ich kann auch lernen, das auf eine Art und Weise
- 31:11rauszulassen, die niemandem schadet und die mir sogar
- 31:14ehrlicherweise richtig gut tut, weil ich es eben nicht in mir
- 31:17behalte. Aber ich glaube, das ist genau
- 31:19der Knackpunkt, weil ich würde jetzt von mir zum Beispiel
- 31:22behalten, ich weiß nicht, wie ich da wie das der beste Weg
- 31:25ist. Ja, das zu machen, weil
- 31:27ehrlicherweise hör ich das jetzt so wie du das erläutert hast,
- 31:30macht es komplett Sinn für mich hör ich das so zum ersten Mal.
- 31:34Ich hab mich da noch nie so individuell mit beschäftigt, sag
- 31:36ich mal. Und ich glaube, das geht sehr,
- 31:38sehr vielen Menschen so, ja, meistens beschäftigt man sich ja
- 31:41mit einer Sache, wenn wenn es zu spät ist, ne, also muss
- 31:45irgendein Knall, wir haben irgendein gesundheitlicher
- 31:48Aspekt, der. Der dich komplett flach legt und
- 31:50wo du sagst, so so. Entweder du änderst jetzt was
- 31:52oder ist vorbei, so mäßig ne wenn wir das jetzt hier den
- 31:58Zuschauern Zuhörern mitgeben könnten, damit es vielleicht
- 32:00nicht so weit kommt, was würdest du sagen, was ist dann ne
- 32:04ausgeglichene oder passende Form von Containment und wo ist es
- 32:09halt einfach dann zu. Viel richtig ich also erstmal
- 32:13möchte ich vorweg sagen, dass wir das nicht können, dass
- 32:16unsere Generation das nicht kann.
- 32:19Verstehe ich ehrlicherweise total.
- 32:21Ja, und wir sind daran auch. Also es geht sowieso nicht um
- 32:24Schuld, aber es ist nachvollziehbar, warum wir das
- 32:27nicht können. Wir haben es nicht gelernt, wir
- 32:29haben eine Elterngeneration und da ich pauschalisiere das ganze
- 32:32Jahr, es gibt immer Ausnahmen, die es gibt immer Menschen, die
- 32:35haben sich damit irgendwie doch beschäftigt.
- 32:38So aber die allermeisten sind dann die Kinder von einer
- 32:42Kriegsgeneration. Das ist noch mal eine ganz
- 32:45andere Nummer. Und dann, wir haben ja leider
- 32:47das Thema jetzt auch gerade wieder so, und das ist dann
- 32:51einfach schwierig, da sind wir in einem survival Mode, da geht
- 32:54es nicht darum, dass du möglichst deine Emotionen
- 32:57regulieren kannst. Da geht es ums Überleben, so, da
- 33:01sind andere Sachen wichtig, so und.
- 33:05Bei mir zum Beispiel. Meine Mama war alleinerziehend
- 33:08wie wie willst du Kapazitäten haben?
- 33:10Also ich glaube, heute gibt es auch viel mehr Aufklärung, viel
- 33:12mehr Möglichkeiten, wie man seine Kinder auch
- 33:14bedürfnisorientiert und auch die Emotionen so begleiten kann,
- 33:19dass das Kind diese Fähigkeiten lernt, so ne, aber uns wird das
- 33:23quasi nicht so sehr mitgegeben, würde ich jetzt einfach mal
- 33:25pauschal sagen, also das habe ich in der Aussage.
- 33:27Dazu habe ich übrigens genau eine Folge gemacht, nämlich der
- 33:30Schmerz einer Generation, sozusagen ne auch im Vergleich
- 33:34zu der Generation. Unserer Eltern, was für die
- 33:36relevant war und was nicht, Check die Frage mal aus.
- 33:39Es ist super spannend, weil es ist genauso und ich glaube, dass
- 33:42wenn jeder mal ein bisschen in sich geht und ehrlich zu sich
- 33:44ist, dass das, was man also das fühlt jeder, glaube ich, von
- 33:46unserer Generation so ein bisschen ne, ich mein, Ich bin
- 33:49jetzt zum Beispiel kein scheidungskind, ich habe ja alle
- 33:52Elternteile und so weiter und trotzdem sehe ich einfach total
- 33:55viele Aspekte, wo ich einfach so sage, so wow, also wie habt ihr
- 33:59es geschafft, 40 Jahre wo drin zu sein, was euch nicht wirklich
- 34:02glücklich gemacht hat und so, aber das war halt ne.
- 34:05Die Sicherheit, die da so drin steht.
- 34:07Und wir dürfen mutig sein. Aber ich sehe auch, dass dieser
- 34:10Mut einen Deckel hat, also weißt du, und wenn ich so gen z gen z
- 34:15angucke, sogar jetzt die Alpha Generation, die sind auf einer
- 34:18ganz anderen Art und Weise mutig ne und ich finde immer wir sind
- 34:22wieso eine zwischen wieso ein Sandwich ja die einen sind fast
- 34:25gar nicht und es gibt immer Ausnahmen wie du gesagt hast wir
- 34:28sind irgendwo so dazwischen, manchmal zieht es uns dahin,
- 34:30manchmal zieht es uns dahin und die anderen sind so wir müssen,
- 34:34wir müssen, wir müssen. Probieren ja, und ja, das ist
- 34:37spannend, dass das auf jeden Fall dazu beiträgt.
- 34:40Aber das ist so dieses typische Pendel.
- 34:42Ne, es schlägt in eine Richtung aus und dann geht es wieder
- 34:44komplett in die andere und wir sind halt irgendwie so ein
- 34:47bisschen dazwischen, wie du gesagt hast, ne und ich glaube,
- 34:50wenn man das so in sich spürt und man das räsoniert vielleicht
- 34:53mit einem und man sagt so hey ich seh mich da drinne auch und
- 34:57vielleicht auch zu merken. Oder wer von sich sagen kann,
- 35:02ich weiß gar nicht, ob ich wirklich hundertprozentig
- 35:05authentisch bin. Also wenn man das einfach nur
- 35:07mal so auf sich wirken lässt, dann kann das sein, dass
- 35:10Emotionen ein Weg ist, mehr zu seiner Authentizität zu kommen,
- 35:14weil das einfach, wie gesagt, der Weg ist, von dieser Ratio
- 35:18mal runterzukommen in den Körper und in die Emotionen, wie
- 35:22gesagt, und da man wirklich ja. Weicher werden kann in dem
- 35:28Sinne, dass es positiv, aber für einen ist, dass es sich
- 35:31stimmiger in einem anfühlt und dass man mehr bei bei seiner
- 35:35Wahrheit ankommt. Und du hast jetzt nach einem
- 35:37ganz konkreten Beispiel gefragt, ne, was kann man machen, das ist
- 35:40immer auch gar nicht so einfach zu sagen, ehrlicherweise, weil
- 35:43jeder fängt an einem anderen Punkt auch an, es gibt Menschen,
- 35:45die haben n ganz guten Zugang zu ihren Emotionen und es gibt
- 35:48welche, die fühlen wenig Emotionen im Alltag und die
- 35:51Wissen auch. Haben gar nicht so richtig den
- 35:54den Anknüpfpunkt und man darf dann echt an unterschiedlichen
- 35:56Punkten anfangen. Glaubst du Therapie ist so nen
- 36:00common common ground wo man sagt so das kann Sinn machen um zu
- 36:05verstehen wo es für jeden individuell sinnvoll ist
- 36:09anzuknüpfen? Also.
- 36:13Ich sag mal so, Therapie ja, die Frage ist, welche Form von
- 36:16Therapie es gibt ja super viele verschiedene Wege wie man ne
- 36:20Form der Therapie machen kann. Für mich persönlich ist ne reine
- 36:24Gesprächstherapie nicht so zielführend gewesen, also weil
- 36:28ich einfach gemerkt hab ich komm von dieser Ebene dann trotzdem
- 36:30nicht weg. Also ich war an einem Punkt wo
- 36:33ich so dachte ich hab das jetzt wirklich verstanden, alles
- 36:35wirklich ich sehe meine Muster, ich weiß warum ich bin wie ich
- 36:38bin, ich kann das alles nachvollziehen.
- 36:41Und was mache ich jetzt damit? Die Werkzeuge haben so Geld, ne
- 36:45was? Jetzt OK, Erkenntnis ja, checke
- 36:49ich sehe mein Muster Mhm. Was mache ich jetzt damit?
- 36:53Wie komme ich jetzt wirklich in eine Veränderung, in ein
- 36:56verändertes Lebensgefühl, wo das nicht mehr so so n Leidensdruck
- 37:01auch ist? Der vielleicht hinter
- 37:02Leistungsdruck zum Beispiel steht ne oder hinter diesem, Oh,
- 37:06ich bin nie gut genug, es ist nie gut genug, dieses hasseln
- 37:08Hasseln machen, machen, machen. Ja, die Erkenntnisse sind da, wo
- 37:11kommt das alles her, blablabla, aber was mache ich jetzt damit?
- 37:14So, und da hat mir halt emotional Release super gut
- 37:17geholfen, weil es das erste Mal einen Unterschied gemacht hat.
- 37:21Für mich ne andere mich anders wahrzunehmen so und wir sind
- 37:26halt einfach nicht nur Kopf, das alles ist da mit der Hand so
- 37:31reason for reason genau und das dann erstmal so also
- 37:35Selbsterfahrung ist halt super wichtig und da.
- 37:38Therapie in so einem Sinne kann auch total Sinn machen.
- 37:41Das ist halt eher so, sind so alternativere Sachen.
- 37:43Ne das ist jetzt nicht keine Ahnung, ich lass mir von der
- 37:47Krankenkasse und meine. Gesprächstherapie bezahlen ja,
- 37:49ja, das ist n anderer Weg. Erklär mal was passiert bei
- 37:52emotional Release ungefähr? Also du kommst halt erst mal in
- 37:56einen Entspannungszustand, wo du ganz entspannt bist und wo du
- 38:01dich, wo du in dein Körperbewusstsein kommst, durch
- 38:04n Body Scan quasi. Und dass du wirklich deinen
- 38:06Körper wahrnimmst. Und dann verbindet kommt man
- 38:09halt in n anderen Gehirnwellenzustand rein, der es
- 38:11einem erlaubt, auch zum Beispiel mit dem Unterbewusstsein mehr zu
- 38:14arbeiten. Und dann geht es eigentlich
- 38:16darum, dass eine Emotion sich anbahnt, also kommt, wir haben
- 38:20sowieso immer irgendwelche Emotionen und dass wir dann, das
- 38:24ist eigen, also oft da, das ist immer n bisschen schwierig in
- 38:27der Formulierung, weil es geht auch da nicht darum, was zu
- 38:30schaffen, was zu leisten, die Emotion jetzt rauszulassen, du
- 38:34musst es jetzt schaffen, das zu fühlen.
- 38:37Nein, sondern dass, dass man lernt, mit dem zu sein.
- 38:41Was ist. Also eigentlich lernt man am
- 38:43Anfang dieses Containment und Containment bedeutet für mich
- 38:47ehrlicherweise auch eine Akzeptanz, eine Annahme dessen
- 38:54zu haben, was da gerade ist, egal was es ist.
- 38:58Zu lernen, ja zu dem zu sagen, was da gerade kommt, auch wenn
- 39:01es unangenehm ist. Auch wenn ich das nicht fühlen
- 39:03will, auch wenn das genau das ist, was mir wehtut und was ich
- 39:07weiß, was seit Jahren in mir drin wehtut und sticht, auch
- 39:10wenn das kommt, die dem, was da ist, eine Erlaubnis zu geben,
- 39:14und das ist eigentlich der krasseste Schlüssel, also
- 39:17vielleicht ist das so ein kleiner Hack, den ich mitgeben
- 39:20kann, weil das habe ich in der Arbeit mit meinen.
- 39:24Klientinnen und Klientinnen immer wieder gesehen dass der
- 39:27Durchbruch passiert. Durch Erlaubnis kann ich das,
- 39:31was da gerade ist, erlauben, kann ich ja dazu sagen und wenn
- 39:36Nein, diesen Widerstand wahrzunehmen und zu sagen, kann
- 39:40ich ja sagen zu diesem Widerstand, der da gerade ist.
- 39:44Oder kann ich 10% ja sagen zu dem, was da gerade ist?
- 39:47Man tastet sich dann so ein bisschen ran und mit jedem
- 39:50inneren. Ja, was ich spüre, entspannt
- 39:52sich mein Körper und mein Nervensystem, weil ein ja ist
- 39:55immer positiv ist immer ich öffne mich und dann, wenn wir
- 39:59uns öffnen, kann wieder was fließen, so und emotional.
- 40:02Release ist eigentlich volle Badewanne und ich mache einen
- 40:05Stöpsel raus und der ganze Druck kann abfließen so und das heißt
- 40:10nicht, dass das in einer Session passiert ne also das meine ich
- 40:13mit es ist. Nicht ergebnisorientierte Arbeit
- 40:16verstehe das, ist gar nicht ergebnisorientiert.
- 40:18Das ist aber ne geführte Session oder geführt jemand ja davon OK.
- 40:22Genau, spannend, spannend. Das heißt, du hast das Mal
- 40:26mitgemacht oder hast du das auch gelernt?
- 40:29Und ich habe Session. Und ich gebe.
- 40:30Session ist OK, sehr cool. Dann erzähl doch mal wo kann
- 40:35also wo kann man das machen, wie keine Ahnung machst du das ganz
- 40:40individuell, machst du das in Gruppen ja alles.
- 40:43Also ich arbeite an 1 zu 1, ja leistungsorientiert das was,
- 40:48nee, das was passt in dem Fall. OK.
- 40:50Das passt doch nicht alles. Also es funktioniert für
- 40:54unterschiedliche Menschen unterschiedliche Dinge besser.
- 40:57Also ich arbeite am 1 zu 1. Man kann das vor Ort machen, ich
- 41:01fahre zu Leuten nach Hause, ich lade Leute zu mir nach Hause ein
- 41:04und ich mache es auch online, es funktioniert super gut online
- 41:06auch, also denkt man nicht, aber der Vorteil an online ist, dass
- 41:09du in deinem eigenen zu Hause bist und dass du auch danach
- 41:13nicht. Irgendwie mit Bus und Bahn nach
- 41:14Hause fahren muss, sondern das erst mal wirken lassen kann.
- 41:19Das fühlt sich nach so einer Session fühlt man sich manchmal,
- 41:21als wäre man irgendwie auf einem anderen Planeten kurz gelandet
- 41:23und man braucht erst mal einen Moment, um hier wieder
- 41:25anzukommen. So deswegen ist zu Hause zum
- 41:27Beispiel super schön und Gruppen mache ich auch in meinen
- 41:32Retreats. Also ich leite retreats auch
- 41:34jetzt wieder Ende Mai ein, Frauen Retreat und im August ein
- 41:38Frauen und Männer Retreat gemischt und da machen wir auch
- 41:42Gruppen Emotion Release Sessions und das ist hat eine andere
- 41:45Qualität sage ich mal, weil dadurch dass mehrere Leute durch
- 41:50so einen Prozess gehen kann es kann es dir entweder helfen.
- 41:56Auch dich zu trauen. Also es kann dir Erlaubnis auch
- 41:59irgendwie geben, es kann dir ne Einladung geben zu sagen, hier
- 42:02kannst du das jetzt machen und bei manchen Menschen ist das
- 42:06dann aber eher so, dass sie sagen, Oh, wenn alle anderen so
- 42:08viel Raum einnehmen, dann gehe ich eher in den Rückzug, das ist
- 42:13aber ne tolle Erkenntnis über sich selbst ehrlicherweise auch,
- 42:15also jeder nimmt aus so einem Gruppenprozess sehr viel für
- 42:18sich mit. Genau, also ich mach beides.
- 42:21War cool. Und was ist der konkret?
- 42:23Also was läuft anders, wenn es nur Frauen sind oder wenn es
- 42:26gemischte Gruppen sind? Ja, also bei Frauen, Gruppen.
- 42:31Gehen wir viel einfach auf dieses Thema Verbindung zu mir
- 42:35selbst zu spüren in diesem Ganzen, was ich ja sagte, ne
- 42:39Leistungsgesellschaft und viel im Außensein und vielem
- 42:41erreichen und machen sein und dadurch, dass du dann auch
- 42:43vielleicht irgendwann Mama bist und dann noch die die
- 42:46Verantwortung der Familie hast und so ne du.
- 42:49Immer einfach viel auf dem Tisch, so und da quasi Tools zu
- 42:53lernen, sich im Alltag wieder mehr mit sich zu verbinden und
- 42:57bei sich anzukommen und aus der einen Kraft heraus etwas zu
- 43:00machen und nicht, weil ich nur auf das außen reagiere.
- 43:03So also das ist ja auch noch mal ein krasser Unterschied, ne,
- 43:06also dieses da darf man sich ja vielleicht auch mal fragen,
- 43:08warum mache ich eigentlich die ganzen Sachen, die ich mache,
- 43:11für wen mache ich das eigentlich wirklich, ganz ehrlich, Mhm so.
- 43:18Und ich möchte eigentlich mehr den Weg bereiten.
- 43:20Zu was möchtest du aus dir wirklich ehrlich und den Weg
- 43:24erst mal aufzumachen, diese diese Frage erst mal zu
- 43:27erlauben, Antworten entstehen zu lassen mit der Zeit und ja sich
- 43:33frei zu machen, mehr Energie auch zu haben aus sich selbst
- 43:35eben heraus, das ist die Arbeit unter Frauen, und es ist auch
- 43:39noch mal irgendwie was anderes, wenn Frauen zusammenkommen, als
- 43:42wenn Frauen und Männer zusammenkommen, also Frauen
- 43:44unter sich, das ist schon noch mal auch ne eigene Kraft.
- 43:47Ist schon so. Ja, würde ich sagen und wenn wir
- 43:50mit Männern und Frauen zusammenarbeiten, dann gehen wir
- 43:52ehrlicherweise auch sehr bewusst in diese Polaritäten rein und
- 43:56wir arbeiten auch stark mit Themen halt wie nutzt gerne auch
- 44:01mal die Männer als Projektionsfläche, also die
- 44:03Männer, die jetzt gerade da sind, welche Themen hast du
- 44:05eigentlich mit Männern? Welches Thema hast du vielleicht
- 44:10mit einer Vaterfigur, mit einem einem Bruder, mit einem ex
- 44:14Partner, mit weiß ich nicht was also da, da steckt ja viel Wunde
- 44:19drinne in diesen Begegnungen aus Mann und Frau, also andersrum
- 44:22auch ne, aber du hast ja jetzt gerade primär ne
- 44:24frauenzielgruppe aber auch Männer, welches Thema habe ich
- 44:26mit meiner Mutter, welches Thema habe ich mit meiner Schwester,
- 44:29welches Thema habe ich mit meiner Frau, mit meiner Exfrau,
- 44:31mit meiner Freundin wie auch immer ja.
- 44:35Und, und das sind einfach, das sind einfach krasse Dynamiken,
- 44:40die da zusammenkommen und Menschen ehrlicherweise, die
- 44:43offen sind zu so einem Retreat zu gehen, die sich darauf
- 44:47einlassen, sind Menschen, mit denen man an diesen Themen auch
- 44:50gut arbeiten kann, weil da ne gewisse Sensibilität dafür da
- 44:53ist, weil alle da sind, nicht um sich gegenseitig weh zu tun,
- 44:56sondern um sich zu begegnen. So, und das kann, das ist krass,
- 45:00also da entsteht richtig was, ja.
- 45:05Machst du das alleine oder ist da eher so n Team?
- 45:08Ich mach das mit einer Person zusammen mit Sophie.
- 45:12Genau wir zusammen machen die Retreats ja OK, also wo finden
- 45:14diese Retreats dann statt im Sonnenhaus Liebenthal, das ist
- 45:18ne Stunde raus aus Berlin, ungefähr in der also ohne
- 45:21Übernachtung, man geht da mit Übernachtung ab genau 4 Tage
- 45:25donnerstags bis sonntags, wir hatten das vorher mal kürzer,
- 45:29aber wir haben immer das Feedback bekommen das toll wäre
- 45:32doch noch mehr Zeit auch zu haben um.
- 45:34Einfach weil wenn du freitags ankommst, Freitag Nachmittag
- 45:37ankommst, dann hast du irgendwie noch so Kursprogramm, dann hast
- 45:40du eigentlich nur den Samstag und am Sonntag ist schon fast
- 45:43wieder Aufbruchstimmung und deswegen ist es super schön,
- 45:46wenn man wirklich 2 richtig volle Tage hat, wo man auch mehr
- 45:49Zeit hat um mit sich wieder einzuchecken.
- 45:52Cool, ja. Hoppla, jetzt bist du direkt in
- 45:54meine Werbung reingefallen, nämlich in eigener Sache habe
- 45:57ich dir eigentlich schon mal erzählt, dass ich auch
- 45:59Moderation und Corporate Podcasts anbiete, das heißt,
- 46:03wenn du bisher nur auf langweiligen Events warst oder
- 46:06selber Events veranstaltest und jemanden wie mich als
- 46:09Moderatorin brauchst, dann weißt du ja, wo du dich melden kannst.
- 46:13Und bist du vielleicht in einem Unternehmen und ihr überlegt,
- 46:15einen Podcast zu starten, aber ihr habt noch nicht die richtige
- 46:18Person, die euch inhaltlich unterstützt?
- 46:20Oder vielleicht sogar das Ganze mit euch gemeinsam aufsetzt?
- 46:23Auch da findest du alle Informationen in den Show Notes
- 46:27und ich würde mich freuen, wenn wir uns gemeinsam unterstützen
- 46:30und mit einem richtigen Bang rausgehen.
- 46:33Also vielen dank Werbung Ende. Und können wir dann den Link zu
- 46:39deinem Retreat in unsere Shownotes packen?
- 46:41Also Leute, falls ihr da Interesse daran habt, ich hab
- 46:43das noch nicht gemacht, ist es ihr hört was sie sagt das.
- 46:46Zählt vielleicht entscheiden, kommt sie doch.
- 46:48Auch vielleicht komm ich auch mal ich dringend nötig hätt es
- 46:51auf jeden Fall, aber da müsst ihr die anderen to do s auch
- 46:54umzetteln hör auf, da müsst ihr selber entscheiden ob ihr das
- 46:57gerne machen möchtet oder nicht, aber was ich euch wo ich euch
- 47:00unterstützen kann ist, damit ihr nicht ewig suchen müsst.
- 47:02Ich kann euch den Link auf jeden Fall in die Shownotes.
- 47:04Packen. Also guckt sehr gerne nach.
- 47:06Ja und ja, das klingt total spannend.
- 47:09Jetzt hattest du nur mal so in einem Nebensatz, bevor du gesagt
- 47:12hast, du warst voll lange im Sales und so weiter hattest du
- 47:15gesagt, du warst auf dem Schiff? Ja, das ist Crazy, weil das ist
- 47:19ja fast genauso wie Sales auch ja kompletter Druck und Anspruch
- 47:23ja oder? Und das ist ja noch verrückter,
- 47:25weil du bist da ja in einem geschlossenen Raum, du bist ja
- 47:28in einem quasi in einem eigenen Ökosystem sozusagen, wie war
- 47:31das, diese Erfahrung für dich und?
- 47:33Hast du damit gerechnet, dass es so wird, wie es letztendlich
- 47:36geworden ist? Also ich muss sagen, das war so
- 47:40einer der Jobs, der mir am meisten Spaß gemacht hat.
- 47:42Ich habe es sehr geliebt. Was hast du genau gemacht, ich
- 47:45habe Reiseleitung gemacht und ich habe auch, war auch
- 47:47zwischendurch an der Rezeption also Reiseleitung ist so ein
- 47:50bisschen Gästebespaßung an Bord, so an Seetagen, man ist einfach
- 47:56da, man macht Kaffeeklatsch mit also es war halt ein Schiff was
- 47:59wirklich für so. Ja plus 60 plus so aber ja ne,
- 48:05also es war jetzt nicht ja Ida oder so und wir hatten dann darf
- 48:08man das sagen, ja ja du darfst dann alle Namen generell sehen,
- 48:13jetzt müsste ich alle anderen auch Nein sagen.
- 48:15Ich meine nur du darfst generell natürlich Markennamen sagen.
- 48:18Nein, also es war halt nicht so ne, es war nicht so ne bekannte
- 48:21Brand sag ich mal, sondern es war halt n kleines süßes
- 48:24Muckeliges Kreuzfahrtschiffchen. Ich hab das Schiff sehr geliebt
- 48:27und ja dann macht man halt an Seetagen so gästebespaßung ich
- 48:31war. Man muss dazu sagen wie alt war
- 48:33ich dann, ich war frisch aus dem Studium, also ich war 21 als ihr
- 48:37es gemacht habt, ist die perfekte Zeit eigentlich um das
- 48:39zu machen. Heute würde ich es auch nicht
- 48:41mehr machen. Es ist halt auch viele bleiben
- 48:43in diesem Job kleben, sage ich mal, und leben dann ihr Leben
- 48:47lang an Bord. Das wäre für mich undenkbar,
- 48:50weil du hast dann so Monats, also 9 monatsverträge, dann bist
- 48:52du 3 Monate zu Hause und 9 Monate auf dem Schiff und das
- 48:55finde ich ja halt krass, ne, das wäre nichts für mich gewesen,
- 48:57das ja, aber ich durfte da halt reinschnuppern, ich war n halbes
- 49:00Jahr an Bord so und dann immer mal wieder n Monat und das war
- 49:03schön. Und Rezeption habe ich auch
- 49:05gemacht und Ausflüge begleitet und das ist natürlich schon
- 49:08schön, weil ich war zum Beispiel auch wir waren zum Beispiel auch
- 49:10in der Karibik und dann gehst du da halt mit auf den.
- 49:14Ausflug klar ja, mega ist doch toll.
- 49:17Und wie war das da so Rückzug für sich alleine gibt es das die
- 49:25Möglichkeit? Oder also ich muss sagen, ich
- 49:28hatte sehr Glück, weil ich hatte eine Einzelkabine, das ist sehr.
- 49:31Unwahrscheinlich eigentlich. Also ich glaube so bei normalen
- 49:36Redereien hast du das eigentlich nicht, da teilst du dir dann zu
- 49:39zweit zu dritt. Ich weiß, dass andere
- 49:42Abteilungen wirklich teilweise zu sechst und so in einem Waren,
- 49:45dann hast du halt wirklich 0 Privatsphäre, das ist dann
- 49:47glaube ich schon krass, aber wenn du, wenn du einen Raum
- 49:50hast. Also ich hatte halt immer einen
- 49:51Raum wo ich mich auch zurückziehen konnte, dann geht
- 49:53es, aber das ist halt schon auch.
- 49:55Also du hast da kein Fenster, ne ist schon dunkel, krass.
- 50:00Ja, schon. Und es ist Sau klein.
- 50:03Das ist alles super eng. Ja ja, ja, hattest du denn, als
- 50:06du den Job angenommen hast? Wusstest du, ich mach das nicht
- 50:09für ewig, ist einfach eine geile Erfahrung oder bist du
- 50:12hingegangen, hast gesagt, ich probier das jetzt mal aus und
- 50:14währenddessen ist dir aufgefallen, so, das ist nicht
- 50:16für immer gute. Frage nee, also ich glaube, ich
- 50:22war noch nie der Mensch, der jetzt dachte, ich finde jetzt
- 50:25einen Job und mach den 20 Jahre so.
- 50:27Ich glaube, das werde ich auch nie sein.
- 50:29Ja, ja, jetzt hast du mich aber. Selbstständig gemacht ja, aber
- 50:32auch das wird sich immer entwickeln und ändern und das
- 50:36wird nicht das bleiben, was es jetzt ist.
- 50:37Da bin ich mir ganz sicher und das darf sich immer an mich und
- 50:40mein Leben und mein Lifestyle anpassen und ich, das ist aber
- 50:44ehrlicherweise auch etwas, was ich sehr über mich erst mal
- 50:47verstehen durfte, weil es gibt ja dann doch Menschen.
- 50:51Die sehr straight sind in ihrem Weg und sich dann, damit kann
- 50:55man sich ja gut vergleichen, ne und so schön sagen ja, aber die
- 50:57Person ist jetzt irgendwie schon ewig da in dem Job und super
- 51:00glücklich oder auch nicht glücklich weiß man ja auch immer
- 51:02nicht und hat vielleicht schon Haus und Familie und ne sehr
- 51:06gerade Linie ich hab gar keine gerade Linie ja dito und dieser
- 51:10Mensch bin ich aber auch einfach also ja und deswegen ich war
- 51:13einfach neugierig ich hab das gemacht weil ich fand das
- 51:15spannend, ich hab mich da reingestürzt und das mach ich
- 51:18eigentlich immer ich stürz mich sehr naiv in neue Sachen rein.
- 51:21Und merke dann eigentlich erst, was das heißt.
- 51:23Und dann bin ich aber schon mittendrin und dann funktioniert
- 51:25das halt auch irgendwie, ja. Das ist so geil.
- 51:28Wir haben so viele Parallelen, wenn du redest, wirklich.
- 51:31Und wie gesagt, wir lernen uns ja hier jetzt auch ne intensiver
- 51:34kennen und es gibt so viele Parallelen, weil bei mir ist das
- 51:37genauso ne und die Leute fragen mich dann immer so, wann kommst
- 51:40du denn an, ja, was heißt denn ankommen, was heißt ankommen,
- 51:44muss ich im Leben irgendwann diesen Punkt finden.
- 51:47Wo ich sage, so, jetzt sitze ich hier und jetzt bin ich
- 51:49zufrieden, das ist gar nicht mein Charakter.
- 51:51Ja, ich werde immer was so richtig, und das heißt nicht,
- 51:54dass es höher, schneller, weiter, also ich hoffe, dass es
- 51:56das irgendwann nicht mehr heißt, das ist wirklich ja jetzt
- 51:59trailing gerade ab ja total, aber dass es halt einfach anders
- 52:03sein darf, ja, also genau das so, ja und ich glaube nie, dass
- 52:06ich irgendwie mal sagen werde, so, jetzt bin ich angekommen,
- 52:08weil dann denke ich immer, ist der Punkt für mich gekommen,
- 52:11dann kann ich jetzt gehen von dieser Welt so so ne, ja, das
- 52:14heißt vielleicht in meiner Hoffnung ja egal wie alt ich
- 52:17werde. 4 sitze ich mit 97 noch da und denke so, so was machen
- 52:20wir morgen. Und selbst wenn ich ne es muss
- 52:22nichts bewegliches oder Verrücktes sein, aber
- 52:25irgendetwas setzt für den Kopf. Ja und das finde ich so so
- 52:30Crazy, wenn Leute so sagen, ja so wann kommst du an, ja ich es
- 52:33macht mir eher Angst anzukommen weißt du also es macht mir eher
- 52:37Angst da zu sitzen und zu denken.
- 52:40Ich muss das jetzt durchleben, weil war es das jetzt so?
- 52:44Das hat aber echt so, das hat so viele Layer, was du gerade
- 52:46sagst, weil man kann ja trotzdem also dieses ankommen hat ja im
- 52:49Kopf sowas, wieso the final Destination so ne, das muss es
- 52:53ja gar nicht sein, aber die Frage ist halt kommst du wenn du
- 52:56jetzt zum Beispiel hier gerade sitzt kommst du, kannst du in
- 52:59diesem Moment ankommen? Oder bin ich schon 10 Schritte
- 53:02weiter zum. Beispiel kannst du das, was wir
- 53:04hier gerade machen, kannst du das gerade genießen?
- 53:07Kannst du präsent sein, kannst du das in dich aufnehmen, das
- 53:12ist für das ist mein Ankommen, ja, kann ich hier jetzt gerade
- 53:16ankommen, ja, und dann bist du doch angekommen, also jetzt mal
- 53:19ganz ehrlich, das ist jetzt super pragmatisch, aber dann
- 53:21bist du doch angekommen. So und dieses diese eine Sache
- 53:26bist du jetzt angekommen. Was heißt das denn, dass ich
- 53:28jetzt hauskind Autor Job diese gesellschaftlichen Sachen ja so,
- 53:33ja. Aber also für mich ist es
- 53:35wirklich eher ne ne Fähigkeit sich zu sagen ey kann ich das
- 53:39hier gerade eigentlich genießen? Kann ich auch mit Freude gerade.
- 53:42Hier ist, ach ja, neben dem Moment hier genau voll so, das
- 53:45hab ich zum Beispiel, das spüre ich extrem zum Beispiel, und
- 53:48deswegen liebe ich das auch wenn ich so live Events habe, sowas
- 53:51wie Konzerte, Comedy, Nächte und so weiter ne, das ist für mich
- 53:55da, da spüre ich das wortwörtlich in meinem Körper,
- 53:58wie sehr ich gerade darin ankomme und das genießen kann
- 54:02und das wahrnehmen kann. Und nicht irgendwie, denke so
- 54:06ah, und wenn das gleich vorbei ist oder und morgen oder was
- 54:08auch immer, sondern das ist wirklich, da merke ich richtig,
- 54:12wie Musik und live Entertainment mir gut tut, das habe ich jetzt
- 54:16nicht, wenn ich einen Konzertfilm schaue, sondern das
- 54:18habe ich wirklich nur wenn ich live und deswegen bin ich immer
- 54:21so ein Verfechter davon, mir ist ehrlicherweise Statussymbole, so
- 54:25ein krasses Auto oder irgendwie, das ist mir ehrlicherweise total
- 54:28egal. Ich würde mein ganzes Geld
- 54:30lieber für irgendwie reisen und Konzerte und sowas.
- 54:34Geben für meine Eltern natürlich total mein.
- 54:37Also du weißt ja ja ja, was du gibst. 200€ für ein
- 54:40Konzertticket aus und so was, ne.
- 54:42Ja, weil das. Bringt mich in meinen, ich spüre
- 54:46das und ich lebe das gerade komplett.
- 54:48Moment so, da spürst du dich genau und da ist ja auch was,
- 54:51vielleicht, wo du gerade nicht performen musst, wo du gerade
- 54:54nichts leisten musst, wo du einfach sein kannst.
- 54:56Ja, genau, und das aber diesen Anteil, den kann man, glaube ich
- 55:00lernen, auch in seinen Performance Anteil mit
- 55:02reinzuholen so. Und dann wird es irgendwie cool.
- 55:06Dann wird es nicht mehr, weißt du das meine ich mit schmaler
- 55:08Grat so, weil dieses nicht ankommen können kann sich ja
- 55:12auch extrem unangenehm anfühlen, das kann ja auch so sein.
- 55:15Ja Scheiße, ich komme nicht an, ich muss höher, schneller, weil
- 55:17ich muss das noch erreichen und gleich kommt noch dies ich muss
- 55:20noch das machen, dass ich schreib mir lieber schnell ne
- 55:21Liste, sonst vergesse ich das alles, mein Kopf platzt gleich
- 55:24so, das kann ja auch nicht ankommen bedeuten und dann sind
- 55:27wir halt wieder so krass in diesem Alarmmodus.
- 55:32Und dann wird es halt sehr unangenehm so.
- 55:34Aber wenn ich es schaffe irgendwie, dieses Hey, kann ich
- 55:36eigentlich gerade ankommen, kann ich das, was ich hier gerade
- 55:38mache, kann ich da sein? Ich glaube, das ist zum Beispiel
- 55:42auch was, wenn ich jetzt mal gerade so diesen
- 55:44Gedankenschwung, aber was zum Beispiel, glaube ich, auch die
- 55:47unsere Eltern Generation nicht so konnte oder vorgelebt hat,
- 55:51weil die Halt auch super viel im Überlebens und machenden Modus
- 55:53so drin steckten. Und wir das irgendwie.
- 55:57Kinder spiegeln ja einfach auch nur, lernen halt von ihrem
- 56:00Umfeld und wer lebt uns das jetzt wirklich vor?
- 56:03Also so dieses wirklich du darfst jetzt hier sein und alles
- 56:06andere ist gerade nicht wichtig, auch wenn man dir das sagt,
- 56:09kannst du das dann annehmen, kann ich das dann wirklich
- 56:11spüren? So ja kann ich mir selber die
- 56:13Erlaubnis geben, das ist ja so das voll, ja.
- 56:17Ja, total. Ja, ich.
- 56:19Ich bin zum Beispiel tatsächlich jemand, der voll.
- 56:23Gerne und total viel für andere da ist und anderen das die
- 56:27Erlaubnis gibt in diesem Moment zu sein.
- 56:30Aber ich geb mir selber total selten die Erlaubnis und das ist
- 56:33so krass, weil eigentlich. Hab ich ja das Werkzeug ne wenn
- 56:36ich das anderen gut reden kann und sowas ist aber absurd, dass
- 56:40ich das für mich nicht anwenden kann, oder?
- 56:42Ja, aber das fällt uns manchmal leichter, weil die Arbeit müssen
- 56:46wir dann quasi nicht machen, es ist ja eine gewisse Arbeit, ja.
- 56:50Ist es also mir selber, diese Erlaubnis zu geben, kann extrem
- 56:53unangenehm sein, weil ich dann über so einen Hubbel rüber muss.
- 56:56So einen Inneren. Crange Mountain sagt man jetzt
- 57:00im Social Media einfach gleich so, ja.
- 57:04Und ich muss auch sagen, ich habe auch zum Beispiel die
- 57:06Erfahrung gemacht, also gerade in so emotional Release Arbeit
- 57:09ist es halt wirklich auch so, dass ich 1 zu 1 an meinen
- 57:12Klienten sehe. Die können sich nur, die können
- 57:17sich nur die Erlaubnis geben, wenn ich ihnen ehrlich wirklich
- 57:19ehrlich die Erlaubnis gebe, also nicht, weil ich es sage, sondern
- 57:23weil ich es meine, weil ich es fühle, weil es von mir
- 57:27ausgestrahlt wird, sage ich jetzt mal eine.
- 57:29Sozusagen, oder also du, du gibst ihnen den Raum, in dem sie
- 57:33das dürfen, in Anführungszeichen, ne, nicht nur
- 57:36in Anführungszeichen, sondern also, sondern wortwörtlich, ja.
- 57:40Das ist einer der wenigen Räume überhaupt in der Zeit, in denen.
- 57:45Absolute Freiheit. Da ist alles sein zu dürfen, das
- 57:48kann super überfordernd und irritierend auch am Anfang sein,
- 57:52weil man das gar nicht kennt, weil man das gar nicht kennt.
- 57:55Also du kennst das bestimmt auch, also man hat seine besten
- 57:59Freundinnen und man erzählt irgendwas und die Antwort ist
- 58:04sofort lösungsorientiert so, es kommt sofort so.
- 58:08Ja, aber dann mach doch dies und das und du kannst auch noch so
- 58:11genau. Aber was macht das eigentlich
- 58:13mit uns? Das macht, dass du mir, wenn ich
- 58:16jetzt n emotional bin und ich komm zu dir und ich hab gerade
- 58:18echt n Ding mit irgendwas ne und ich komm und ich teile mich dir
- 58:21mit und du gibst mir sofort ne Lösung was was passiert dann
- 58:26also was ist quasi der Subtext der Subtext ist ich ich kann das
- 58:30was du da gerade fühlst nicht halten können wir mal eben auf
- 58:33ne andere Ebene gehen, das ist sicherer für mich.
- 58:36Du holst mich dann aus meiner emotionalen Ebene in die
- 58:39rationale Ebene, weil das für dich.
- 58:41Nicht auszuhalten ist ja crazy. Sorry an alle meine Mädels, ich
- 58:46bin Hardcore, lösungsorientiert, ich auch nie gemerkt, dass es an
- 58:49mir liegt, du kommst zu mir und holt euch aus, ich werde nicht
- 58:53mehr so sein. Das ist ja ja.
- 58:55Das das leuchtet total ein und das stimmt.
- 58:57Das ist, weil du oft selber nicht weißt, zum Beispiel, ich
- 59:01mach das jetzt mal an einem krassen Beispiel, wenn jemand
- 59:03stirbt in der Familie, ne, meine Großeltern oder so.
- 59:06So, dann bin ich da und ne muss immer was heißt muss immer meine
- 59:10beiden Großeltern beide Teile einen in Griechenland, einen in
- 59:13Portugal und natürlich wenn die sterben, dann fliegst du dahin,
- 59:16du willst da sein ne und so weiter ja aber ich halte diese
- 59:20Momente nicht aus. Also ich bin bei der Beerdigung
- 59:23und dann. Ist es ja.
- 59:25Fast ne Flucht. Ja, und ich sag immer ich kann
- 59:28mir das nicht geben. Die ne also und das ist ja
- 59:31quasi, es gibt dort keine Lösungsorientierung, das ist
- 59:34pure Emotion, aushalten ja und anscheinend, und das wird mir
- 59:39jetzt erst richtig bewusst, halte ich das nicht aus und
- 59:42deswegen ist für mich immer so OK und jetzt ist ja, das ist
- 59:46jetzt erledigt und jetzt gehe ich und kläre das für mich, weil
- 59:48ich halte diese Emotion von diesen ganzen Menschen halte ich
- 59:51nicht aus, ja. Das ist ja.
- 59:53Verrückt. Das ist ja also ne, das ist
- 59:56gerade total. Crazy.
- 59:58Und ja, dein Konterpart bestimmt eigentlich, ob du das, ob du
- 1:00:06deine Emotionen quasi aussprechen kannst oder nicht.
- 1:00:09Ne, also selbst wenn du deine Freundinnen hast und so weiter,
- 1:00:12dann bestimmt eigentlich deine Counterpart Freundin.
- 1:00:14Ja ob du diese Emotionen führen kannst?
- 1:00:16Ja nicht und lustigerweise ist es was anderes, wenn jemand zu
- 1:00:20mir kommt und einfach weint und sagt das ist zu viel, dann halte
- 1:00:24ich das aus, dann weine aber. Weißt du, ich glaub, dieser
- 1:00:27Trigger weinen ja, wenn der nicht kommt, dann hast du das
- 1:00:31Gefühl so du musst ne Lösung finden.
- 1:00:33Ja, aber wenn jemand weint, dann hast du das Gefühl ich muss dich
- 1:00:35trösten Mhm auch verrückt. Ja.
- 1:00:38Auch. Ach, kommt jetzt nicht alle und
- 1:00:39weint. Also wenn ihr nicht wollt, aber
- 1:00:41ne. Ja, das ist ja eigentlich
- 1:00:43bescheuert, weil nur weil ich nur wenn die Person weint merke
- 1:00:46ich, das ist jetzt wirklich irgendwie.
- 1:00:48Ernst oder so? Und nicht das Trös nicht Lösung
- 1:00:51finden. Ja, aber selbst da, selbst da
- 1:00:54gehen ja dann manche rein und sagen, Ach, Wein doch nicht oder
- 1:00:57so ne, also man es gibt schon viel mehr Tendenzen dazu, das
- 1:01:00Wegzudeckeln ja durch Worte, durch sein, durch.
- 1:01:06Glaubst du, dass bei Männern noch mal eine Stufe krasser ist
- 1:01:08als bei? Frauen glaube ich schon, glaube
- 1:01:10ich schon. Also ich glaube auch, dass es
- 1:01:12eine Gegenbewegung gibt. Das sehe ich zumindest in meiner
- 1:01:14Bubble, aber es ist schon klar, Indianer kennt keinen Schmerz,
- 1:01:19Männer weinen nicht, das sind ja so die Klassiker, ne ja.
- 1:01:23Die gibt es. Und ich glaube auch
- 1:01:26ehrlicherweise muss ich jetzt mal uns Frauen hier auf die
- 1:01:28Schulter klopfen, dass wir in unserer, in unseren Beziehungen,
- 1:01:32zumindest wenn es Beziehungen aus Mann und Frau sind, dass wir
- 1:01:36sehr viel Arbeit leisten, dass unsere Männer sich das mehr
- 1:01:39erlauben. Ich glaube schon, dass wir mehr,
- 1:01:41dass wir Frauen mehr diese diese Form von Arbeit in der Beziehung
- 1:01:45leisten, also ich nenn das jetzt Arbeit, ne immer so, dass wir
- 1:01:48mehr den Raum für solche Sachen aufmachen und Männer auch
- 1:01:51einladen, dass sie fühlen dürfen.
- 1:01:54Ich glaube auch, dass Paarbeziehungen oft der einzige
- 1:01:58Raum sind, wo Männer so richtig fühlen, ja spannend, spannend.
- 1:02:04Also so könnte einer der Gründe sein, warum meine Beziehungen
- 1:02:06nicht funktionieren, weil lustigerweise, ich würde immer
- 1:02:09behaupten, ich bin ne kommunikationsstarke Person,
- 1:02:12aber ich würde das auf Business, also ich hab irgendwann gelernt,
- 1:02:15dass ich mir selber eingestehen muss, dass ich das auf Business
- 1:02:18Ebene wahrscheinlich bin. Und gar nicht so sehr in auf
- 1:02:21privater Ebene, weil auf privater Ebene gibt es so viele
- 1:02:25Sachen, wo ich jetzt im Nachhinein denke, meine
- 1:02:27Beziehungen, so, ah, da hätte ich auch einfach besser
- 1:02:30kommunizieren sollen, dürfen, können, müssen, ja damit das
- 1:02:35irgendwie, also um eben der anderen Person auch den Raum zu
- 1:02:38geben, und ich merke halt einfach, wie ich diese safe Zone
- 1:02:42nicht verlassen kann. Ja ne und ja, ich glaube schon,
- 1:02:45also ich würd nie behaupten so jetzt die Männer waren explizit
- 1:02:48schuld oder sowas. Aber ich merke, das ist, dass
- 1:02:51ich die Person bin, die Dinge mit sich ausmacht und dann sagt,
- 1:02:55so hm, ist der Zeitpunkt zu gehen, weil das funktioniert.
- 1:02:57Nicht. Ah, ja, ja, interessant.
- 1:03:00Verrückt, ne? Ja, also das ist echt ganz.
- 1:03:03Ganz spannend vor allem du schneidest dir damit ja auch
- 1:03:05eine gewisse Erfahrung ab. Ehrlicherweise ne, also du
- 1:03:09schneidest dir ja die Möglichkeit ab, mit einer Person
- 1:03:12wirklich in eine emotionale Intimität auch zu kommen, also
- 1:03:15in eine Ebene zu kommen. Wo du vielleicht mal die
- 1:03:18Erfahrung auch machen könntest von ich kann mich zeigen mit dem
- 1:03:23was in meinem Kern gerade die Wahrheit ist.
- 1:03:26Und ich werde immer noch geliebt.
- 1:03:30Ja, ja, das ist Crazy, der geht nicht, ja, ja, ja, diese
- 1:03:34Erfahrung verwehrt man sich ja dann total komplett und das das
- 1:03:38mein ich so n bisschen, das hab ich vorhin so n bisschen gemeint
- 1:03:40mit hey wenn ich in mir so n bisschen fühle, dass ich
- 1:03:43vielleicht nicht ganz authentisch lebe, dass ich
- 1:03:44vielleicht nicht. In meinem Kern, das alle so
- 1:03:47authentisch zeigen. Also es gibt gute Gründe dafür,
- 1:03:50dass wir viele Sachen nicht machen.
- 1:03:52Ne, das was du da beschreibst ist ja ein ganz klassisches
- 1:03:55Schutzmechanismus und das ist super, dass du den hast.
- 1:03:59Also das ist super, dass wir die alle haben, weil wir können uns
- 1:04:01nicht komplett in unserem Kern hier jeden das Nein, so aber die
- 1:04:08Frage ist ja, können wir es überhaupt noch?
- 1:04:12Oder sind wir auch da wieder komplett aus der Balance?
- 1:04:14Halt raus kann ich mich entscheiden, mich ehrlich und
- 1:04:17offen verletzlich zu zeigen, habe ich, kann ich das überhaupt
- 1:04:21oder ist das in mir so zugewuchert, dass ich da selber
- 1:04:24gar nicht mehr rankomme? Ja, erfolgreich.
- 1:04:27Also ich glaube, die Mauer, ich habe die Stein für Stein und ich
- 1:04:30habe die richtig tapeziert und hey, das ist, weil das ist so
- 1:04:34lustig, weil immer in meinen Videos und so, ich sage immer
- 1:04:36so, ich habe auch gerade gar keinen Bock, einen Mann
- 1:04:38kennenzulernen und so weiter und das ist auch so, weil ich ja
- 1:04:40auch aktuell einfach keine Kapazität.
- 1:04:42Habe aber das ist natürlich auch, je mehr ich das sage,
- 1:04:47desto mehr sorge ich auch dafür, dass Männer wissen, wir kratzen
- 1:04:51da gar nicht dran, ne, und das ist schon, das ist ja also das,
- 1:04:56also ich bin im Moment gerade 100%, aber in meinem Kopf
- 1:05:00passieren so viele Dinge, weil ich gerade so viele Bausteine
- 1:05:04zusammenpacke ne, das ist schon echt, das ist schon echt
- 1:05:08verrückt. Das heißt, du hast jetzt diese
- 1:05:10retreat Sache sagst du ja ne ja und das machst du ja im Prinzip
- 1:05:15für Menschen die also es könnte könnte jeder machen oder wenn
- 1:05:20ich das richtig verstehe, aber du hast ja auch ein eigenes
- 1:05:23Business gegründet, richtig ne du hast gesagt du hast dein
- 1:05:25Corporate Life. Verlassen ja, und holst du dir
- 1:05:28wieder ein bisschen zu und holst.
- 1:05:29Es dir wieder zurück, indem du genau indem du dich
- 1:05:32selbstständig gemacht hast. Tiny Company genau.
- 1:05:35Ja, was machst du jetzt eigentlich nur Tiny, nur Tiny
- 1:05:38OK, ja was machst? Mache ich da?
- 1:05:40Ich arbeite im Grunde genommen mit den Teams, ich arbeite mit
- 1:05:44mir selbst. Wenn man so will, so, ich bin
- 1:05:46meine beste eigene Zielgruppe, ich arbeite mit Vertriebsteams,
- 1:05:50mit Sales Teams von eigentlich Unternehmen, ist eigentlich
- 1:05:53relativ. Egal also Branche ist egal und
- 1:05:56ich arbeite einfach mit Unternehmen, die ein eigenes
- 1:05:58Vertriebsteam haben, weil da wie gesagt genau diese Dynamik so
- 1:06:02drin ist, dass wir unter sehr hohem Leistungsdruck stehen,
- 1:06:06dass wir ständig unsere Zahlen abliefern müssen, und da ist
- 1:06:10auch wirklich höher, schneller, weiter auf dem Programm, so, da
- 1:06:14ist wirklich, dass die Ziele perspektivisch nach oben
- 1:06:17korrigiert werden, dass du in der gleichen Zeit mehr schaffen
- 1:06:20musst et cetera, und diese Schleife hört halt auch nicht
- 1:06:24auf und. Es gibt auch Tendenzen von
- 1:06:26Unternehmen, die quasi wie sagt man das, also du kannst ja
- 1:06:33dieses höher, schneller, weiter dieses ständig laufen, also das
- 1:06:36ist ja ein Dauermarathon und gleichzeitig musst du, du musst
- 1:06:41Marathon und Sprint können, du musst beides in Perfektion
- 1:06:45können, und jetzt darf man sich mal fragen, wie lange hält man
- 1:06:49das eigentlich durch, also wenn man jetzt so ein Rennpferd
- 1:06:51losschicken würde, oder? Ohne dass es mal stehen bleiben
- 1:06:54darf. Wie lange kann das Rennen so und
- 1:06:56dann beobachte ich schon so ein bisschen, dass es auch
- 1:06:58Unternehmen gibt, die tauschen die Rennpferde dann halt aus.
- 1:07:01Ich wollte gerade sagen ne, weil wie wie wichtig ist das einem
- 1:07:04Unternehmen, weil es stehen ja schon andere in den
- 1:07:06Startlöchern. Sozusagen ne genau.
- 1:07:08Also entweder so, also da ist dieses Prinzip von höher,
- 1:07:11schneller, weiter geht halt nicht auf, wenn ich auf
- 1:07:14dieselben Menschen baue, das funktioniert nicht so.
- 1:07:18Und entweder bin ich jetzt ein Unternehmen, was eine andere
- 1:07:22Kultur hat und sagt, für mich ist das aber wichtig, dass es
- 1:07:25meinen Mitarbeitern gut geht, weil wenn wir mal ganz ehrlich
- 1:07:28sind, dann ist doch, wenn es mir gut geht, also wenn ich in einem
- 1:07:31grünen Bereich mich fühle, dann bin ich ja tendenziell auch
- 1:07:35leistungsstärker, und Leute, die in einem Sales Job sind, wollen
- 1:07:39ja leistungsfähig sein, das sind ja so Rennpferdchen wie du und
- 1:07:42ich, die wollen ja so und wir wollen ja leistungsfähig sein.
- 1:07:46So, und wenn ich dann leistungsfähig bin, dann bringe
- 1:07:48ich gute Leistung, dann erziele ich meine meine Ziele und dann
- 1:07:52fühle ich mich ja auch gut so. Dann macht das ganze ja auch
- 1:07:55Spaß so, das heißt, es ist ja super wichtig, dass meine
- 1:07:58Mitarbeiter im grünen Bereich sind, aber wer kümmert sich
- 1:08:00darum, das Unternehmen übernimmt nicht so oft die Verantwortung
- 1:08:04ehrlicherweise, und die Verantwortung bleibt bei einem
- 1:08:06selbst. Und ich habe mir jetzt so die
- 1:08:09Frage gestellt, wie kann ich das trotzdem mehr ins in den
- 1:08:11Unternehmenskontext mit reinholen, weil ich finde, dass
- 1:08:15es echt eine Herausforderung ist, wenn ich 40 Stunden Minimum
- 1:08:18arbeite, was ja im Sales so sagen wir mal 60 ja genau, dass
- 1:08:23ich dann natürlich nicht abends nach Hause komme und mich erst
- 1:08:26mal eine Stunde auf mein Meditationskissen setze, wie
- 1:08:30also ja, ja, nein. So die Kapazitäten hat man ja
- 1:08:34gar nicht. Richtig so, und?
- 1:08:36Es gibt, auch wenn Herr Merz das anders sieht, ja, ja, weil der
- 1:08:40macht ja genau der Macht nur arbeiten, nach Hause gehen, der
- 1:08:43zittert. Aber es gibt Leute, die müssen
- 1:08:45halt alles drumherum auch noch machen, also ja, es bleibt nicht
- 1:08:48viel Zeit für sowas ist halt Fakt, ne.
- 1:08:50Es ist Fakt, so und genau, ich wollte einfach mal schauen, wie
- 1:08:54krieg ich das mehr in den Unternehmenskontext rein und es
- 1:08:58gibt ja zum Beispiel sowas wie. So meditations Apps oder so was
- 1:09:04die Unternehmen ihren Mitarbeitern zur Verfügung
- 1:09:06stellen. Ehrlicherweise meine Erfahrung
- 1:09:09und aus meinem Umfeld ist, dass das halt nicht genutzt wird,
- 1:09:12weil ich glaube, dass das nichts ist, was sich so richtig
- 1:09:14ziemless so integriert in den Arbeitsablauf, das ist halt was
- 1:09:18a. Ich muss selber dran denken, was
- 1:09:20ehrlicherweise schon schwierig ist in einem, wenn ich n vollen
- 1:09:22Terminkalender hab b ich muss dann in diese meditations App
- 1:09:25reingehen, mir da dann irgendwie noch was aussuchen und sagen,
- 1:09:28das weiß ich jetzt auch, dass es mir hilft.
- 1:09:31Und dann sitz ich da 10 Minuten und meditier.
- 1:09:32Also es passt nicht, es passt einfach, es passt nicht so in
- 1:09:36den in den Alltag und ich hab, ich hab was entworfen, was
- 1:09:40wirklich für Leute mit einem vollen Terminkalender gut
- 1:09:43funktioniert. Es ist ein Tool was mit
- 1:09:46Mikrointervention sozusagen arbeitet, also wirklich 30
- 1:09:49Sekunden Übungen die nachweislich das Nervensystem
- 1:09:53regulieren und Resilienz trainieren, also Resilienz ist
- 1:09:56ja unsere Widerstandsfähigkeit, wie reagieren wir auf?
- 1:10:00Die Eindrücke, die von außen kommen, erdrücken die uns quasi
- 1:10:04ne oder kommen wir in unseren Ursprungszustand auch wieder
- 1:10:07zurück nach der Belastung? Das ist im Grunde genommen
- 1:10:09Widerstandsfähigkeit und das wird trainiert und das macht man
- 1:10:12dann mehrmals täglich 30 Sekunden Intervention quasi und.
- 1:10:20Das über einen längeren Zeitraum ist quasi.
- 1:10:23Ich weiß nicht, ob man diesen Begriff kennt, aber der heißt
- 1:10:26Compound Effekt. Das heißt, dass du, wenn du
- 1:10:29viele kleine Schritte über einen längeren Zeitraum machst, dann
- 1:10:32steigt die Wirkung quasi exponentiell.
- 1:10:35Also das ist so ein nachgewiesener Effekt, den kennt
- 1:10:37man auch vom Trainieren, zum Beispiel wenn man trainieren
- 1:10:40geht und Muskel aufbaut oder wenn man investiert, genau sich
- 1:10:43vermögen anhäuft. So genau daher kennt man das und
- 1:10:47so arbeite ich in Kombination mit Workshops zum Thema
- 1:10:50Stressmanagement und Resilienz und das in Kombinationen.
- 1:10:54Hat halt auch ja, da sind wir wieder beim Thema, aber
- 1:10:57wissenschaftlich fundierte Effekte, das ist tatsächlich
- 1:11:00dann das, was in der Businesswelt auch wichtig ist,
- 1:11:02das es greifbar ist, und das ist es, und das ist aber wirklich,
- 1:11:06muss ich sagen, ein Thema, wofür ein?
- 1:11:10Das Unternehmen offen sein muss. Es wird ist leider nichts, was
- 1:11:13in der breiten Masse so supported wird, obwohl es ein
- 1:11:17Thema der breiten Masse ist. Nur um so mal ein paar Zahlen zu
- 1:11:21droppen, ne, aber 37% aller Arbeitnehmer in Deutschland
- 1:11:24fühlen sich ausgebrannt 37% das ist mehr ja das das ist richtig
- 1:11:32krass, das ist richtig krass und es ist super wichtig und wir
- 1:11:37wissen es auch alle. Ja, aber wir dürfen mehr auf uns
- 1:11:42achten. Wir dürfen nicht mehr
- 1:11:44integrieren und reinnehmen. Ja, ja, ja, ja, und wir dürfen
- 1:11:47vor allen Dingen auch die Unternehmen, wie gesagt.
- 1:11:50In die Verantwortung nehmen. Ich glaube, das ist schon auch
- 1:11:54wichtig, weil es ist ja nun mal Fakt, dass du.
- 1:11:58Das auch während der Arbeitszeit machen können musst.
- 1:12:01Ne also immer zu denken, weil das ist ja der Trugschluss, das
- 1:12:04hatte ich zum Beispiel total viel, als ich noch Jobs hatte,
- 1:12:07wo ich extrem viel gereist bin. Der Trugschluss war immer
- 1:12:10Reisen, Reisen, machen, machen, machen immer ne Adrenalin ganz
- 1:12:13oben und am Wochenende ausruhen, damit du dann wieder für die
- 1:12:16nächste Woche ready bist, was ja totaler das ist ja nicht
- 1:12:20nachhaltig ne und das merkst du dann auch irgendwann am Körper
- 1:12:22am Kopf, dass das nicht nachhaltig ist.
- 1:12:25Das heißt, du musst ja etwas finden, wie man so schön sagt,
- 1:12:27was du in. In den Alltag integrieren kannst
- 1:12:29genau und der Großteil des Alltages ist ja nun mal der die
- 1:12:32Arbeit oder die Arbeitszeiten. Ja und deswegen müssen da die
- 1:12:37Firmen sich irgendwie in. In die Verantwortung gezogen
- 1:12:41fühlen, weil, wo ich ja total stolz drauf bin, ist ja, dass
- 1:12:45die Generation nach uns das ja auch verlangt, richtig, also ne,
- 1:12:51die sagen ja so in so einer Company, wo es nur so schneller,
- 1:12:53höher, weiter und bum Bum Bum Bum geht, will ich gar nicht
- 1:12:56arbeiten, ich will irgendwo hin wo es ein Purpose gibt, ne und
- 1:13:00das heißt also, dass dass sich das verändern wird und
- 1:13:03irgendwann werden die Rennpferde halt nicht mehr Schlange stehen
- 1:13:06im Stall und dann hast du ein Problem als Unternehmen.
- 1:13:08Dann hast du ein Problem mehr. Und das ist es halt.
- 1:13:10Das wird immer wichtiger und die Leute gucken auch auf solche
- 1:13:13Maßnahmen, ob Unternehmen sowas unterstützen und ob das auch
- 1:13:17ehrlich wirklich dann umgesetzt wird oder ob es nur nett gemeint
- 1:13:21ist und auf der Website steht, das macht auch wirklich einen
- 1:13:23großen Unterschied, weil ich kann darauf schreiben, ja du
- 1:13:26kriegst eine meditations App oder du kriegst dies und das
- 1:13:28aber ist dann immer so. Die Frage, wird das wirklich
- 1:13:31gelebt und wird das auch supported so und ja es macht
- 1:13:35einen großen Unterschied und wie du sagst so wir sind mindestens
- 1:13:378 Stunden. Verbringen wir auf Arbeit.
- 1:13:41Dazu kommt eine Stunde Mittagspause, die sind wir auch
- 1:13:43im Arbeitskontext. Der Arbeitsweg, so gehört da
- 1:13:46auch mit rein, wir sind viel mehr als 8 Stunden mit der
- 1:13:48Arbeit beschäftigt, gut, dann gibt es noch Überstunden und
- 1:13:51dann verschwimmt das Halt auch und dann wie du sagst soll ich
- 1:13:53am besten noch 8 Stunden schlafen und wann regel ich
- 1:13:55alles andere so also es es muss in der Arbeitszeit stattfinden
- 1:14:00und es muss Raum dafür geschaffen werden, es muss aber
- 1:14:02auch so sein, dass es integrierbar und umsetzbar ist.
- 1:14:06Das ist glaube ich so der Knackpunkt wo ich quasi
- 1:14:09reingehe. Dass das eine Methode ist, die
- 1:14:11sehr wenig Zeit in Anspruch nimmt, aber für das, was sie von
- 1:14:15dir abverlangt, super effektiv heißt das ja.
- 1:14:18Und deswegen also nur so. Es gibt ja so diese so zweimal
- 1:14:21im Jahr machen wir ein Workshop dazu.
- 1:14:23Ja, das ist wahrscheinlich ganz nett, aber es ist ja nicht
- 1:14:26nachhaltig, ne, weil wir kennen das alle, wir machen Workshop,
- 1:14:29wir machen irgendetwas und gehen meistens dann da raus, sind
- 1:14:31Hype, dieser Hype hält genau 2 bürotage und dann bist du wieder
- 1:14:35in deinem, also solange du nicht deinen Alltag oder deine
- 1:14:38Routinen veränderst, oder? Überhaupt Routinen schaffst, ist
- 1:14:42das ja super schwierig. Ne, das lässt sich ja immer so
- 1:14:44schön sagen, so ja integrier das in deinen Alltag, in den
- 1:14:47Integrier das in deine Routine, ja, wie also du kommst da nicht
- 1:14:51so leicht raus, ne? Das ist ja genau das ne.
- 1:14:53Es findet halt ein Workshop statt und dann aber keine
- 1:14:56Integration im Alltag, weil es nicht begleitet wird, ja man
- 1:14:59damit wieder allein gelassen wird und wir wissen alle wie
- 1:15:02schwierig es ist, neue Gewohnheiten sich anzueignen,
- 1:15:05das ist super schwierig. Weil man muss sich selbst
- 1:15:08accountable halten, so ne. Also man muss selber dafür
- 1:15:11sorgen, dass man die Sachen auch umsetzt und wir haben diese, wir
- 1:15:14haben genug mental load, wir haben keine Kapazitäten uns
- 1:15:17jetzt noch darum zu kümmern, ne, und das ist ja auch
- 1:15:19ehrlicherweise, sag mal ganz ehrlich, wir wollen Stress
- 1:15:21reduzieren, aber es packt ja eher Stress drauf, zumindest am
- 1:15:24Anfang auf jeden Fall ne, dann ist.
- 1:15:25Ja so, wenn du was veränderst. Gerade Routinen, die du schon
- 1:15:28vielleicht. Viele Jahre hast, so ist das
- 1:15:30erstmal stressvoll ja, es ist erstmal stressig.
- 1:15:32Und deswegen, also ich will jetzt da gar nicht zu tief
- 1:15:35reingehen, aber es ist halt, ich hab das deshalb wirklich so
- 1:15:39gebaut, dass es, dass du dich nicht selbst daran erinnern
- 1:15:42musst und dass du komplett an die Hand genommen wirst.
- 1:15:44Also das ist im Grunde genommen, wie wenn du mir jetzt sagst,
- 1:15:47hey, ich möchte gerne mit Sport anfangen, dann kannst du dir
- 1:15:50vorstellen, mein System ist so n bisschen so, ich würd dich zu
- 1:15:52Hause abholen, ich würd dich bis zum Fitnessstudio fahren, ich
- 1:15:55würd dich auf das Fitnessgeräte raufsetzen und jetzt musst du
- 1:15:58aber noch das Bein bewegen, so das ist das einzige was du mit
- 1:16:01dem Tool was ich quasi. Quasi in Unternehmen
- 1:16:03reinbringen, dann noch machen muss.
- 1:16:04Es ist wirklich sehr viel von deiner Verantwortung abgenommen,
- 1:16:09aber letztendlich musst du trotzdem deinen Muskel bewegen.
- 1:16:12Ja, und das ist aber auch wichtig, ja so, es muss ja eine
- 1:16:15gewisse physische Motivation sollte schon vorhanden.
- 1:16:18Ja, und du machst es jetzt explizit für Sales News, weil
- 1:16:21ja, ich könnte mir ja vorstellen, dass sagen wir mal,
- 1:16:23Deine Target Group wäre oder deine Zielgruppe wäre jetzt
- 1:16:27CEOS, bei denen würde das ja wahrscheinlich genauso gut
- 1:16:30funktionieren, aber du kommst halt aus dem Sales, kann ich
- 1:16:32mir. So vorstellen.
- 1:16:33Richtig, dass da einfach die das Bewusstsein und du weißt genau,
- 1:16:36wie diese Menschen sich fühlen. Ja, aber generell wäre das ja
- 1:16:39für jeden, der irgendwie am Laptop oder ähnliches ist
- 1:16:43anwendbar, oder? Das ist eigentlich die einzige.
- 1:16:45Voraussetzung, dass du am Laptop arbeitest, weil das ein Tool
- 1:16:48ist, das auf dem Laptop funktioniert.
- 1:16:49Ne, dass du halt diese Erinnerungen bekommst.
- 1:16:52Genau, aber ja. Im Grunde genommen kann das
- 1:16:54jeder machen, aber ich habe mit Vertriebsteams jetzt angefangen,
- 1:16:57weil das für mich aus meiner Biografie her auch einfach Sinn
- 1:16:59macht und weil ich diese Zielgruppe kenne.
- 1:17:01Ich spreche die Sprache dieser Menschen, das ist einfacher, ja.
- 1:17:05Sehr, sehr cool. Ja, Hey.
- 1:17:07Sieht ein bisschen leer aus. Hier würde ich sagen.
- 1:17:09Also wenn du ein geiles Produkt oder eine geile Dienstleistung
- 1:17:12hast, dann schreib mir doch super gerne unter Info at Thirty
- 1:17:16plusstudios.de und wir schauen gemeinsam, ob es Sinn macht dein
- 1:17:21Produkt hier in meinem Podcast zu platzieren.
- 1:17:24Ich würde mich sehr sehr freuen, wenn es hier bald ein bisschen
- 1:17:28voller wird und wir gemeinsam Gas geben können, also meld
- 1:17:31dich. Und wenn wir jetzt mal von dem
- 1:17:34ganzen, also wir gehen jetzt mal in ne neue Rubrik, ja Real Talk
- 1:17:38statt Titel heißt diese Rubrik. Und wenn wir mal von diesen
- 1:17:46ganzen Titeln Alles Sales, alles, alles weggehen, wofür
- 1:17:51wirst du wirklich bezahlt? Ich glaube wirklich, ich hab ja
- 1:17:55vorhin so dieses Bild gemalt, von wenn wir in einem grünen
- 1:17:58Bereich sind, geht es uns gut und dann sind wir.
- 1:18:02Wie man immer so sagt, die beste Version unserer selbst.
- 1:18:04Aber eine, in der wir auf jeden Fall ne gute Version unserer
- 1:18:06selbst sind und mit Freude auch durch unseren Alltag gehen
- 1:18:09können. Mit mehr Freude jedenfalls auf
- 1:18:11jeden Fall mit mehr Energie und das ist glaub ich so, das ist so
- 1:18:14die Mission, die Leute aus einem roten und gelben Bereich in den
- 1:18:18grünen Bereich Reinzuziehen, dass sie einfach mehr
- 1:18:22Lebensenergie zur Verfügung haben, dass sie mit dem, was sie
- 1:18:25haben mehr mehr auch erreichen können, wenn man ganz ehrlich
- 1:18:28ist. Also ich bin nicht, dass ich
- 1:18:29sage, wir müssen mit Leistung aufhören.
- 1:18:32Ich will immer noch Leistung, das ist auch gut, glaub ich.
- 1:18:35Also ich liebe diese Seite auch, ich find das auch wichtig, wie
- 1:18:38gesagt, das ist ja dieser Drive, es ist ja das was uns nach vorne
- 1:18:40bringt, wir wollen uns entwickeln, der Mensch will sich
- 1:18:43entwickeln, warum gibt es AI, weil wir uns entwickeln wollen,
- 1:18:45weil es Fortschritt gibt, das ist toll, das macht Spaß so,
- 1:18:48aber auf eine Art und Weise, auf die ich das quasi lange machen
- 1:18:54kann und nicht das Pferd wechseln muss.
- 1:18:56Ja. So und ehrlicherweise im
- 1:18:58beruflichen Kontext. Ich finde das auch immer krass,
- 1:19:01wenn dann Leute so verbrannt werden, ausgebrannt, verbrannt
- 1:19:04werden, sage ich mal, weil die nehmen ja auch das ganze Wissen
- 1:19:08des Unternehmens mit, das ist ja ein extremer Kostenfaktor,
- 1:19:12wieder in neue Menschen zu investieren, neue Leute
- 1:19:15einzuarbeiten und dieses ganze Wissen wandert ab, ich finde das
- 1:19:18immer so krass, aber ja. Das ist die Mission, die Leute
- 1:19:22aus einem gelben Bereich, wo man noch sagt, Hey, hier darfst du
- 1:19:26schon mal anfangen, n bisschen was zu machen, weil du bist
- 1:19:28nicht mehr im grünen Bereich und aus einem roten Bereich, wo es
- 1:19:30wirklich jetzt akut ist. Wenn wir jetzt nicht handeln,
- 1:19:33dann ist wirklich die Konsequenz daraus chronische Erschöpfung
- 1:19:38und vielleicht auch sowas wie Depression und Burnout, dass wir
- 1:19:41aus diesen Bereichen wieder rauskommen und dass wir zu mehr
- 1:19:44Lebensenergie und zu mehr Freude kommen, so und stabil und
- 1:19:47langfristig das gut machen können, was wir machen.
- 1:19:51So, das ist das, weil ich glaube, das ist ne nachhaltige
- 1:19:55und gute Grundlage für Unternehmen, aber auch für
- 1:19:57Privatpersonen. Ja, ja, ja, total ja, sehr schön
- 1:20:01gesagt, sehr schön gesagt, fühle ich total.
- 1:20:04Ist auch n schöner, was heißt Purpose auf deutsch Sinn Sinn
- 1:20:08genau ist ne schöne Sinnhaftigkeit ja ja ja total.
- 1:20:11Weil das ist ja das wo wo wir glaube ich oft mit uns selber
- 1:20:14struggen auch so ne was mache ich hier eigentlich und was ist
- 1:20:17die Sinnhaftigkeit und so weiter ne ich nenn mal schön das.
- 1:20:19Beispiel von meiner Mutter. War du erzählst zu viel?
- 1:20:22Und warum erzählst du so viele Podcasts und so?
- 1:20:24Und dann sage ich so ja, weil die Sinnhaftigkeit ist, dass
- 1:20:28Frauen merken werden und dass sie sich vielleicht damit
- 1:20:31identifizieren können und dass das nicht schlimm ist, dass das
- 1:20:34jede Frau durchlebt, aber wenn wir alle immer nur Hasch, Hasch
- 1:20:37machen und alle eben ne, weil zu jemandem zu gehen und zu sagen,
- 1:20:42ich glaube, ich bin kurz vor einem Burnout, das ist Mut.
- 1:20:45Ja, das kann ne, das kann nicht jeder, weil das ist ja ein ein
- 1:20:50Zeichen von Schwäche und das ist ein Zeichen von ich hab mich
- 1:20:53selber nicht mehr unter Kontrolle oder ähnliches und das
- 1:20:56wollen ja viele so per se erst mal nicht zugeben oder nicht
- 1:20:59wahrhaben und deswegen ist es so wichtig, dass wir darüber
- 1:21:03sprechen und dass wir sagen, dass das menschlich ist und dass
- 1:21:06das zu Emotionen dazu gehört und dass das in Ordnung ist.
- 1:21:09Und wenn es viele tolle Menschen gibt, die eben genau diese
- 1:21:13Sinnhaftigkeit haben, die du hast, nämlich anderen.
- 1:21:15Zu helfen, da vielleicht rauszukommen, überhaupt schon in
- 1:21:18einem gelben Bereich anzusetzen, damit die Menschen gar nicht
- 1:21:21erst mal erwähnen. Also da sind der Bereich beste
- 1:21:23Wirkungsmilch. Ehrlicherweise, weil ich glaube,
- 1:21:26wenn du schon in einem roten Bereich bist, brauchst du
- 1:21:27vielleicht auch jemand anders als mich ehrlicherweise, dann
- 1:21:30brauchst du vielleicht auch eher einen therapeutischen, ne
- 1:21:33therapeutische Begleitung, das mach ich in dem Sinne ja nicht,
- 1:21:36bin ja eher Therapeutin, ne. Genau.
- 1:21:40Aber gerade in diesem gelben Bereich anzusetzen.
- 1:21:42Und ehrlicherweise, ich finde auch im grünen Bereich, weil wir
- 1:21:45wollen ja grün bleiben, genau, ja, wie bleibst du in dem grünen
- 1:21:49Bereich? Ne total ja total und wir können
- 1:21:52das alles mal gut machen für eine Phase ne, also wir können
- 1:21:55mal richtig aufdrehen und das geht alles.
- 1:21:58So, und Porsche kann auch. Wie schnell kann er fahren?
- 1:22:00Keine Ahnung, du kannst ihn auch mal richtig durchtreten, das
- 1:22:02funktioniert, die sind dafür auch gemacht, irgendwann ist der
- 1:22:05Tank pustet mal durch so aber so genau irgendwann ist der Tank
- 1:22:09leer, irgendwann musst du mal in die Werkstatt, irgendwann musst
- 1:22:11du mal dich ein bisschen kümmern so ich denke auch immer so zum
- 1:22:14Beispiel um Männern ne bei Männern kannst du immer gut das
- 1:22:16Beispiel bringen Fußball. So im Fußball.
- 1:22:20Wenn da jetzt keine Ahnung, Ronaldo sein Bein mal kurz
- 1:22:23massiert wird, ne, dann stellt sich da ja keiner hin und sagt
- 1:22:26der ist schwach. So jetzt muss dem sein Bein
- 1:22:28massiert werden. Nein Leute das ist eine Maßnahme
- 1:22:31damit er gleich wieder genauso gut weiter rennen kann wie
- 1:22:34bislang. Man muss sich um sich kümmern
- 1:22:36das das das gehört zu erfolgreich sein dazu, das
- 1:22:40gehört zu einem Menschen. Ja, der quasi ja seinen Weg
- 1:22:45gehen möchte, erfolgreich sein möchte, Leistung erbringen
- 1:22:48möchte. Gehört das dazu?
- 1:22:50Das kann man nicht trennen, ja, so und.
- 1:22:53Ich find bei Sport nicht so weit voll und ich find bei Sportlern
- 1:22:56ist immer n guter Bereich, weil die müssen ja auch irgendwann in
- 1:22:59die Regeneration gehen. Dann einer der immer nur voll
- 1:23:02fährt, der wird irgendwann nicht mehr da sein.
- 1:23:05Ne ein Cristiano Ronaldo der mit fast 40 vielleicht ist er auch
- 1:23:08schon 40 jetzt bin ich mir nicht sicher oh als Portugiese Nui.
- 1:23:11Aber ne, der schon quasi, der müsste schon witzig sein.
- 1:23:16Vielleicht doch nicht egal, also der halt normalerweise in dem
- 1:23:19Alter spielt kaum noch jemand richtig aktiv, so wie er jetzt
- 1:23:23Fußball sag ich mal. Die müssen trotzdem in die
- 1:23:27Regeneration, er hat das natürlich so Crazy
- 1:23:30perfektioniert ne es gibt ja viele so angebliche Routinen die
- 1:23:32er hat und er schläft irgendwie da mal 3 Stunden dann da und
- 1:23:35keine Ahnung was ist schon verrückt alles.
- 1:23:38Ist wahrscheinlich für normale Menschen funktioniert ein
- 1:23:40normales Leben haben funktioniert das Halt einfach
- 1:23:42nicht, aber auch der braucht ja seine Regeneration, der könnte
- 1:23:47ja nicht immer auf 2 200 Full Force fahren, ne richtig und das
- 1:23:51ist eben so eine Sache wo man einfach sagen muss Regeneration
- 1:23:54auch für den Kopf, der Kopf braucht auch Regeneration, das
- 1:23:57wäre Schlaf ja so wichtig ne aber auch trotzdem dieses.
- 1:24:02Negative Reihen, dann kommt wahrscheinlich Negatives auch
- 1:24:05raus durch den Körper. Ne ich sag das ja immer wieder
- 1:24:08so, ich glaube auch ganz stark irgendwie daran, dass so klar,
- 1:24:11es gibt Krankheiten, die sind unvermeidbar oder ähnliches,
- 1:24:14aber ich glaube ganz fest daran, dass wenn du n positive Mindset
- 1:24:17hast, dass du ganz viel Krankheiten auch.
- 1:24:21Dass die vorübergehen, weißt du, wenn ich, wenn mein Körper schon
- 1:24:24krank ist und mein Kopf die Krankheit dann noch bestärkt in
- 1:24:27dem Sinne, dann bleibst du länger ne, also dieses in sich
- 1:24:31selber einsacken und so bestärkt quasi den ganzen Körper noch
- 1:24:36mehr in sich Zusammenzusacken absolut und deswegen, das ist
- 1:24:41schon alles, das macht er, das ist schon sehr stark im
- 1:24:43Zusammenspiel. Ja das sind die Gedanken, es
- 1:24:45sind aber auch vor allem. Diese ich reiß mich jetzt
- 1:24:48zusammen Gedanken, die sind genauso schwierig.
- 1:24:51Ja, also es sind nicht nur dieses Oh mein Gott, alles ist
- 1:24:53so schlimm Gedanken, sondern es sind auch diese Gedanken von Ach
- 1:24:56jetzt reiß dich zusammen, mach weiter, zieh durch, ja weil das
- 1:25:00wiederum die Gedanken sind, die unsere Emotionen deckeln, was
- 1:25:03wiederum bedeutet, dass wir. Das alles in uns behalten und
- 1:25:07tragen und daraus wieder irgendwelche Symptome entstehen
- 1:25:10können. So also wir dürfen das wirklich
- 1:25:12integrieren, aber es ist halt der Teil, alle sagen es, alle
- 1:25:15wissen auch, dass der Muskel wächst, wenn wir ne nicht
- 1:25:20trainieren, so dass Schlaf maßgeblich darüber entscheidet,
- 1:25:24ob dein Training jetzt zu Ergebnissen geführt hat, quasi
- 1:25:29was Muskelaufbau angeht oder nicht, alle sagen es.
- 1:25:34Alle propagieren das ja, aber keiner kann das so richtig
- 1:25:40integrieren für sich, oder? Was heißt keiner, aber die
- 1:25:42wenigsten nehmen das dann wirklich mit und sagen, ey, ich
- 1:25:45hab das jetzt nicht zum 30. Mal nur gehört, sondern was
- 1:25:48bedeutet das jetzt eigentlich für mich und das ist immer das,
- 1:25:51was ganz oft dann diese Brücke, die so fehlt, was was mache ich
- 1:25:54jetzt wirklich, damit kann ich mir mal kurz den Moment nehmen
- 1:25:56und mir überlegen, was bedeutet das eigentlich dann für mich,
- 1:25:58weil das sind diese Lebensbereiche, also
- 1:26:00Regeneration findet in einem Raum statt, der nicht sichtbar
- 1:26:03ist. Das zu Hause ja so.
- 1:26:06Wir kümmern uns zu Hause da drum.
- 1:26:07Ja das das wird einfach ist zu wenig sichtbar, total so und
- 1:26:12total das mehr zu normalisieren, ja und sich auch mehr Raum eben
- 1:26:17dafür zu geben um auf lange Strecke, also Long gevity ja das
- 1:26:22ist ja voll das Ding und auch da glaube ich sind viele Gedanken
- 1:26:25von Selbstoptimierung manchmal auch ein bisschen hinderlich,
- 1:26:28weil sie einen eher zu streng dann sind und noch mehr Pressure
- 1:26:31oben drauf packen. Und noch mehr.
- 1:26:33Ich muss alles richtig und perfekt machen.
- 1:26:35Ja, ja, voll darum geht es halt auch oft nicht, ja.
- 1:26:38Da sind wir wieder bei dem Punkt ne, also so muss ich perfekt
- 1:26:41sein auf irgendeine Art und Weise gibt es einen vielleicht
- 1:26:44für mich in meinem kleinen Universum perfekt ne und so, ich
- 1:26:49glaub es ist schon auch das würde jetzt n komplett neues
- 1:26:52Thema eröffnen, aber generell sie ist der Trend ja schon sich
- 1:26:55quasi ums Äußerliche zu kümmern. Ne anstatt ums innerliche und
- 1:27:00das ist schon auch verrückt, wenn du das siehst.
- 1:27:02Ne die Zeit die da investiert wird sich unters Messer gelegt
- 1:27:05wird und ich möchte das hiermit gar nicht bewerten, das muss
- 1:27:07jeder immer für sich selber wissen, aber nichtsdestotrotz
- 1:27:10wenn man das quasi investieren würde in die innerliche Arbeit,
- 1:27:14wow, was würde das wohl mit der Welt machen?
- 1:27:17Ne also ja sehr sehr spannend absolut OK ich würde sagen wir
- 1:27:22kommen zu unserer letzten Rubrik und zwar ist das der letzte
- 1:27:26Schluck. Okay ich bin bereit.
- 1:27:32Mir ist sowieso fast leer. Ich habe wirklich den Schluck,
- 1:27:35musst du gar nicht alles gut, der letzte Schluck besagt, ich
- 1:27:38gebe dir jetzt 3 Aussagen, die du am Ende ergänzen musst.
- 1:27:43Also ich habe mich quasi hier vorbereitet und meine erste
- 1:27:48Aussage. Ist Achtung der größte
- 1:27:53Schmerzpunkt in modernen Sales Teams ist heute nicht das
- 1:27:57fehlende Budget, sondern. Oh ja, das fehlende Budget ist
- 1:28:02ja auch schön, sondern der extrem hohe Leistungsdruck,
- 1:28:12würde ich sagen. Und alles was damit einhergeht,
- 1:28:15also ja ein sehr hoher Stresspegel.
- 1:28:19Ein Gefühl von alles, was ich mache, reicht eigentlich nicht.
- 1:28:23Das ist sind auch Botschaften, die oft von vom Management nach
- 1:28:26unten durchsickern. Ja, ist vielleicht besser als
- 1:28:29letztes Quartal, aber es reicht noch nicht, es reicht noch
- 1:28:31nicht, es reicht noch nicht und das ist immer wieder die
- 1:28:33Botschaft, und das ist ein dauerhaftes, sich aufreiben und
- 1:28:38machen und tun und nie so richtig das Gefühl zu haben auf
- 1:28:41einen grünen Zweig zu kommen, so, ich glaube, das ist so,
- 1:28:44dass. Was oft schwierig ist und
- 1:28:47worüber aber echt nicht viel offen auch gesprochen wird.
- 1:28:50Also ich glaube alle wissen es, aber wenige reden richtig offen
- 1:28:54da drüber. Und ich meine, am Ende des Tages
- 1:28:56ist ja jedes Save Team hat Ziele und die Ziele gehen ja nicht
- 1:29:00zurück, sondern entweder sie bleiben gleich, was auch selten
- 1:29:03ist, oder sie werden halt adaptiert nach oben ne und das
- 1:29:06ist so, man hat sich so sehr darauf geeinigt, dass keiner
- 1:29:10eigentlich mal da drüber spricht.
- 1:29:13Wie man das potenziell verändern könnte oder was, was irgendwie
- 1:29:17dagegen hält oder was man dafür tut für die Mitarbeiter, damit
- 1:29:20das irgendwie auch passiert oder so ne, das ist schon sehr sehr
- 1:29:22spannend. Ja OK, dann die nächste Aussage,
- 1:29:28wenn ich an meine Zeit auf dem Kreuzfahrtschiff zurückdenke,
- 1:29:31weiß ich heute, das größte Drama war eigentlich.
- 1:29:35Eigentlich. Wir hatten mal ein richtiges
- 1:29:38Drama, Komm hau raus. Wir hatten, dass sich in der
- 1:29:41Schiffsschraube ein Fischernetz verfangen hat und wir dann
- 1:29:46tatsächlich in einem Hafen in Malag, aber das glaube ich alle
- 1:29:50Passagiere von Bord bringen mussten und das Schiff musste
- 1:29:54dann in den Trockendock, also in die Werkstatt sozusagen und dann
- 1:29:58musste dieses Fischernetz dort rausgeholt werden, also auch
- 1:30:02noch mal so, die Meere sind halt sehr verschmutzt, das ist halt
- 1:30:05wirklich ein Ding. Und dann war ich mehrere Tage
- 1:30:08mit den Gästen fast alleine. Wir waren zu zweit in einem
- 1:30:12Hotel und durfte das dann mit denen alles regeln und das war
- 1:30:15wirklich dramatisch, weil ich war 21 ich war super jung und
- 1:30:20die sind wirklich in Massen auf mich zugeströmt wollen jetzt
- 1:30:23Informationen haben und ich muss sagen ich fand das richtig cool.
- 1:30:29Ich hab das richtig gerne gemacht.
- 1:30:30Damals dachte ich dann so OK, scheinbar hab ich irgend so n
- 1:30:33Ding mit Katastrophen, das kann ich irgendwie gut ja aber ist
- 1:30:36auch n Learning, das ist auch n ja das war cool, das ist auf
- 1:30:39jeden Fall ne coole Erfahrung ne damit hätte man jetzt nicht.
- 1:30:41Gerechnet? Nee, das ging nicht.
- 1:30:44Ich dachte erst am Anfang, dass da vielleicht noch n Fischerboot
- 1:30:46auch da dran hing an nee oder Gott sei dank nicht, nee, OK,
- 1:30:50sehr. Cool.
- 1:30:51Wir konnten die Reise dann auch wieder fortsetzen.
- 1:30:52Nach n paar Tagen. Also es ging OK und dann ging es
- 1:30:55über den Atlantik, da hat man sich schon n bisschen komisch
- 1:30:57gefühlt auch. Weil dann ist man wirklich ein
- 1:30:59paar Tage auf See und dann denkt man so, na, kommt jetzt noch
- 1:31:02irgendwas funktioniert ja, ja, funktioniert es hat
- 1:31:06funktioniert. Ja du bist hier, ich bin da
- 1:31:08richtig. Sehr gut.
- 1:31:10OK, dann die letzte, ja eine Frau Entschuldigung, eine Frau
- 1:31:14über 30 sollte aufhören sich für Ihre Emotionen im Job zu
- 1:31:19entschuldigen, weil. Weil das der einzige Weg ist,
- 1:31:24wie wir. Im Guten mit uns gemeinsam jeder
- 1:31:28für sich sein kann, aber auch miteinander.
- 1:31:30Ich glaube, wenn wir diese Ebene öffnen, wäre alles leichter, das
- 1:31:35ist in Beziehungen ja auch so ein Ding, wenn man es in
- 1:31:38Beziehung schafft, diese Verlässlichkeit einzuladen und
- 1:31:41zu sagen, ich öffne mich jetzt, ich mache mich auf, ich zeige
- 1:31:44mich mit dem, was ist, dann entsteht immer mehr Bindung,
- 1:31:48immer in meiner Erfahrung, immer immer, es wird immer nur besser
- 1:31:53durch sowas. Und wenn wir das in den
- 1:31:55Berufskontext auch bringen können, glaube, da hätten wir
- 1:31:58viel gewonnen. Ja, sehr schön gesagt, Rieke.
- 1:32:03Ich würde die Folge zu machen. Ich glaube, wir könnten noch
- 1:32:05Tagen, wahrscheinlich ich komme ein, du bist immer noch ich
- 1:32:08wollte gerade sagen, du löst mir die Worte aus dem Mund, du bist
- 1:32:11jederzeit eingeladen, wieder herzukommen und davon zu
- 1:32:15berichten, du hast gesagt Ende Mai 2026 ist ja man retreat nur
- 1:32:20für Frauen und im August gibt es noch mal einen für einen.
- 1:32:23Mann für Männer und Frauen. Bauen genau also wie gesagt, ihr
- 1:32:27findet den Link in der Beschreibung.
- 1:32:30Schaut es euch gerne an. Ich werde noch nicht
- 1:32:33versprechen, dass ich komme, aber ich werde es mit Sicherheit
- 1:32:36irgendwann hinbekommen, weil ich finde das ganz ganz spannend und
- 1:32:40es hat mir auch so in unserer Konversation schon sehr viel die
- 1:32:43Augen geöffnet und mich total viel ins Grübeln gebracht.
- 1:32:47Und ich danke dir für deine Offenheit, dafür, dass du das
- 1:32:50alles mit uns geteilt hast, geteilt hast und danke auch,
- 1:32:54dass du diese Sinnhaftigkeit für dich mitgenommen hast.
- 1:32:57Nutzt, um anderen Frauen und auch Männern in der Gesellschaft
- 1:33:01zu helfen und zu unterstützen. Ich glaube, dass das, was wir
- 1:33:03brauchen, vielen Dank auch, dass du ein Lieblingsgetränk
- 1:33:06mitkommst ja, sehr gerne, es schmeckt mir, also ich werde
- 1:33:08jetzt nicht einfach übergehen in Zukunft sehr gut und ich wünsche
- 1:33:12dir einen grandiosen Tag, vielen vielen Dank für deine lieben
- 1:33:14Worte, ich habe mich auch sehr gefreut hier zu sein.
- 1:33:17Wer weiß, wie wir uns, wann wir uns das nächste Mal wieder
- 1:33:19treffen. Wir sehen uns auf jeden Fall,
- 1:33:21sind da, das weiß das auf jeden Fall und wir bleiben auch in
- 1:33:24Kontakt, aber genau du bist jederzeit willkommen, sehr.
- 1:33:27Schön, vielen Dank.