Latest / ROCKET SCIENCE | Gesundheit und Leistung – mit Doc Golo / IRONMAN REALITÄT Warum es FAST NIEMAND SCHAFFT Part 1 / 3 Voraussetzungen
Transcript
- 0:00SPEAKER_00: Weniger als 0,1% der gesamten Bevölkerung macht jemals in seinem Leben einen Ironman.
- 0:07SPEAKER_00: Ironman steht für viele dabei so als die absolute Herausforderung im Ausdauersport, die du angehen kannst.
- 0:16SPEAKER_00: Und in dem Video will ich dir einmal alles mitgeben, was du brauchst.
- 0:20SPEAKER_00: Einerseits als Anfänger, andererseits aber auch als fortgeschrittener Athlet.
- 0:25SPEAKER_00: Wenn wir ganz ehrlich sind, schaffen es die allermeisten nie wirklich, sich anständig für einen Ironman vorzubereiten.
- 0:32SPEAKER_00: Und es besteht immer auch noch so dieser Ansatz zu sagen, hey, du musst es einfach nur mental durchziehen.
- 0:39SPEAKER_00: Ich glaube das nicht.
- 0:41SPEAKER_00: Und in dem Video will ich dir alles mitgeben, was du brauchst, um das Ganze gut zu finishen.
- 0:45SPEAKER_00: Das heißt, einerseits, um mit deiner Gesundheit anständig das Ganze zu tun, aber auch um langfristig gesehen dich auch richtig aufzubauen und auch mal so ein Rennen wirklich zu racen und nicht nur, sage ich mal, irgendwie nach Hause zu bringen.
- 0:59SPEAKER_00: Also so kriechend über die Finishline zu gehen.
- 1:03SPEAKER_00: Für alle, die mich das nicht kennen bei mir, ich habe neun Ironmans gemacht.
- 1:07SPEAKER_00: Wir haben mittlerweile irgendwie mehr als 300, 400 Athleten auch begleitet im Coaching, die auch 70.3 oder Iron Man gemacht haben.
- 1:14SPEAKER_00: Das heißt, ich habe relativ viel Erfahrung, was das ganze Thema Iron Man-Vorbereitung, Training auch angeht.
- 1:20SPEAKER_00: Und ich habe auch aktuell das Gefühl, dass sehr viel auch sich in dem Bereich irgendwie auch verschiebt.
- 1:26SPEAKER_00: Dass es immer mehr so ist, hey, zieh doch einfach nur durch.
- 1:30SPEAKER_00: Und dass ich das sehr, sehr kritisch irgendwie auch sehe.
- 1:33SPEAKER_00: Das Ganze wird eine Folge sein, das Ganze wird eine Episodenfolge sein.
- 1:37SPEAKER_00: Das heißt, wir machen das in drei verschiedenen Episoden.
- 1:41SPEAKER_00: In der ersten Episode geht es vor allen Dingen darum, was du tun kannst, so als Anfänger, wenn du also ein erstes Event finischt, was auch wirklich die Voraussetzungen sind, um sich für einen Iron Man mal anzumelden.
- 1:52SPEAKER_00: Ich glaube, es ist für viele gerade interessant, weil einfach auch gerade so die Ironman-Saison einfach auch losgeht und viele Rennen jetzt auch wieder online gehen, bald.
- 2:01SPEAKER_00: Und darüber sprechen wir heute vor allen Dingen.
- 2:04SPEAKER_00: Zweiter Punkt ist dann auch, dass wir nochmal über die Begleitfaktoren sprechen.
- 2:08SPEAKER_00: Das heißt vor allen Dingen über das Thema Fueling, über das Thema Trainingsstrategien, wie man es auch spezifisch wirklich aufsetzen sollte, also was man dann auch wirklich ganz spezifisch macht in dieser letzten Vorbereitung, so also in diesen letzten so 16 bis 20 Wochen vor dem Wettkampf, was dabei entscheidend ist.
- 2:25SPEAKER_00: Und im letzten Punkt sprechen wir dann nochmal über so fortgeschrittene Strategien.
- 2:30SPEAKER_00: Das heißt, was muss man auch tun, um sich langfristig gesehen, zum Beispiel für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren, für nach Hawaii zu fahren.
- 2:39SPEAKER_00: Was braucht es auch so dabei?
- 2:42SPEAKER_00: Dabei werde ich definitiv auch ein bisschen in meine eigene Story eingehen, weil ich habe mich dreimal für Hawaii qualifiziert und habe dreimal am Rennen teilgenommen, zweimal davon wirklich nicht zufriedenstellend für mich und einmal sehr zufriedenstellend für mich, wo ich so zu den besten 100 Athleten gehörte an dem Tag.
- 3:01SPEAKER_00: Und als letztes sprechen wir dann nochmal so über fortgeschrittene Strategien.
- 3:06SPEAKER_00: Gut, steigen wir erstmal ein, in so die Fragestellung zu sagen, hey, was braucht es überhaupt, um einen Ironman zu machen?
- 3:15SPEAKER_00: Und hier muss ich sagen, dass es eine sehr große Herausforderung ist.
- 3:21SPEAKER_00: Und ich glaube, es ist als allererstes sehr wichtig, das auch klar, sich dem auch bewusst zu machen.
- 3:27SPEAKER_00: Und dass man nicht einfach nur sagen kann, ich melde mich für einen Ironman an und mache sie das einfach irgendwie durch und sitzt das halt irgendwie so auf der halben Arschbacke ab.
- 3:38SPEAKER_00: Ich habe meinen ersten Ironman gemacht mit 20, war sehr früh damals dran und habe auch so ein bisschen gefaked damals mit dem Anmeldedatum, sodass ich überhaupt reingekommen bin, damals in die Mitteldistanzen und so in die langen Distanzen.
- 3:51SPEAKER_00: Und ich habe den Ironman gemacht, weil es in mir was mental bewegt hat, weil ich Lust hatte, mich zu verändern und weil mir Ausdauersport auch enorm dabei geholfen hat, mehr aus mir zu machen.
- 4:03SPEAKER_00: Das ist definitiv der Fall.
- 4:05SPEAKER_00: Das bedeutet, ich hätte sicherlich nicht Medizin studiert, ich wäre sicherlich nicht so aus meinem Kaff rausgegangen, ich wäre sicherlich nicht irgendwie, hätte so die große weite Welt entdeckt, wenn es nicht auch mit Triathlon zusammengehangen hätte.
- 4:21SPEAKER_00: Das bedeutet, Triathl hat mir geholfen, das war für mich ein Ventil, so diesen Ausdauersport zu finden und es auch so zu machen.
- 4:28SPEAKER_00: Und damals hat es mich total gepackt, auch so diese Bilder von Iron Man Hawaii, durch die Lava, durch diese Wüste, durch all das durchzugehen und auch so diese Leidensfähigkeit auch so für sich zu entwickeln.
- 4:41SPEAKER_00: Und ich glaube, vielen Athleten geht es so, dass man sich natürlich die Bilder anschaut und auch irgendwie sieht, hey, diese Athleten, die über ihre Grenze gehen, diese Athleten, die über sich hinauswachsen und wirklich abliefern am Wettkampf und auch Unmenschliches tun, das ist ein sehr stark Pakt.
- 4:59SPEAKER_00: Wichtig dabei ist aber zu sagen, das sollte etwas sein, was aus dir herauskommt.
- 5:04SPEAKER_00: Das heißt, es sollte ein Momentum sein, das du in dir fühlst, zu sagen, ich möchte mich verändern.
- 5:09SPEAKER_00: Und es sollte nicht etwas sein, wo du von außen irgendwas aufdoktriniert kriegst, sei es gerade im Moment durch Social Media, zu sagen, hey, ich muss unbedingt das machen, um mich halt weiterzuentwickeln.
- 5:21SPEAKER_00: Sondern es sollte etwas, was aus dir wirklich selber herauskommen kann.
- 5:24SPEAKER_00: Dabei, so Fitness ist etwas, wo Voraussetzungen vorhanden sein sollten.
- 5:29SPEAKER_00: Es ist keine gute Idee zu sagen, ich bin unfit, ich bin wirklich nicht, wirklich gar nicht in shape und ich melde mich sofort für einen Ironman an.
- 5:37SPEAKER_00: Das ist keine gute Idee, das ist keine gute Idee einerseits für deine Gesundheit, also rein aus medizinischer Sicht, rein auch ärztlich so betrachtet.
- 5:45SPEAKER_00: Das ist das eine.
- 5:47SPEAKER_00: Das andere, es ist aber auch keine gute Sichtweise für deine langfristige Performance.
- 5:52SPEAKER_00: Steigen wir daran mal ein.
- 5:54SPEAKER_00: Also, aus medizinischer Sicht betrachtet, was ist uns so dabei auch die Gefahren?
- 5:58SPEAKER_00: Einfach so zu sagen, hey, ich melde mich für so ein Event an und ziehe es halt einfach irgendwie durch.
- 6:04SPEAKER_00: Pass auf, das Ding ist zu sagen, es gibt verschiedenste Anpassungsmechanismen in unserem Körper, die vorhanden sind und die man jetzt auch nicht einfach austricksen kann.
- 6:16SPEAKER_00: Es gibt dabei so einerseits das Herz-Kreislauf-System, das ist so das schnellste Anpassungssystem.
- 6:22SPEAKER_00: Danach haben wir so Stoffwechselsysteme, das heißt irgendwie so zelluläre Faktoren, Mitochondrien, andere Dinge.
- 6:28SPEAKER_00: Und dann haben wir aber auch noch muskelskeletale Dinge, also dass die Muskulatur sich zum Beispiel anpasst und aber dann auch noch so Bänder, Sehnen und Gelenke.
- 6:37SPEAKER_00: Und vielleicht haben einige von euch schon mal so etwas von dem Begriff der Superkompensation gehört.
- 6:44SPEAKER_00: Das ist ein Begriff, der sich früher in der Sportwissenschaft sehr durchgesetzt hat.
- 6:48SPEAKER_00: Der kommt so aus den 40ern, 50ern.
- 6:51SPEAKER_00: Und da sagt man, man setzt einen Reiz und dieser Reiz sollte überschwellig sein, also es sollte ihnen den Körper so aus dem Grundzustand auslenken.
- 7:01SPEAKER_00: Und danach erholt sich der Körper und danach verbessert man sich.
- 7:07SPEAKER_00: Also man hat erstmal eine Phase von wegen.
- 7:10SPEAKER_00: Man setzt den Reiz, man wird müde, man wird erstmal schlechter und dann verbessert man sich durch die Erholung.
- 7:18SPEAKER_00: Was grundsätzlich ein gutes Modell ist, es ist aber auch ein Stressanpassungsmodell, also es ist eher so ein biologisches Modell, wie es formuliert worden ist.
- 7:26SPEAKER_00: Und es ist prinzipiell gut, das so zu beschreiben.
- 7:30SPEAKER_00: Also auch sich erstmal klar zu machen, hey, wenn ich darauf trainiere, ich muss den Stress setzen, ich muss die Training-Session setzen und danach muss ich meinem Körper wieder Zeit geben, sich anzupassen.
- 7:40SPEAKER_00: Das Problem an diesem ganzen Konzept ist nur, dass verschiedenste Körpermechanismen verschiedenste Anpassungszyklen haben.
- 7:50SPEAKER_00: Das bedeutet zum Beispiel unser Herz-Kreislauf-System, also Ruhepuls, Schlagfrequenz, Schlagvolumen, ist etwas, was sich relativ schnell anpasst an sportliche Belastung.
- 8:01SPEAKER_00: Das bedeutet zum Beispiel, dass man nach vier bis acht Wochen im Training schon merkt, hey, es tut sich was, mein Ruhepuls wird besser, vielleicht hatte ich vorher einen irgendwie von 70, 80, jetzt bin ich bei 65, bei 60 vielleicht, kommen sie auf die 55 und merkst du, hey, da passiert was, da verändert sich etwas, meine HRV wird besser, also meine Herzraten Variabilität und ich merke hier Unterschiede im Vergleich zu vorher.
- 8:26SPEAKER_00: Das ist so der erste Anpassungsmechanismus.
- 8:28SPEAKER_00: Und das geht relativ schnell.
- 8:29SPEAKER_00: Also merkt man schon so nach 4 bis 8 Wochen, da sollte sich was tun.
- 8:33SPEAKER_00: Wenn ihr merkt, hier passiert nichts, nach vier bis acht Wochen ist das ein ganz klares Anzeichen dafür, dass ihr stagniert und dass euer Training halt nicht funktioniert.
- 8:39SPEAKER_00: Auch mal wichtig, das nochmal so klar deutlich zu sagen.
- 8:42SPEAKER_00: Danach gibt es Mechanismen in unserem Körper, wie, sag ich mal, Stoffwechsel, also Mitochondrien, Zelleinlagerungen, Dinge, die in euren Zellen wirklich direkt passieren und die auch durch das Training besser werden.
- 8:54SPEAKER_00: Also gerade so ein Wachs von Mitochondrien ist etwas, was wichtig ist und was auch sich über einen etwas längeren Zeitraum irgendwie auch anpasst.
- 9:04SPEAKER_00: Da reden wir vielleicht dann so von Wochen bis Monaten, wo wir dann auch irgendwie Fortschritte hier feststellen.
- 9:09SPEAKER_00: Die meisten machen keine Muskelbiopsie, also um Mitochondrien wirklich nachweisen, was da irgendwie gerade in eurem Körper passiert, müsste man eure Muskulatur einmal reinpinchen, eine Stanze rausnehmen, das Ganze durch einen Wolf irgendwie knappen und danach eine Zentrifuge, um halt die Mitochondrien rauszukriegen.
- 9:25SPEAKER_00: Macht man meistens eher nicht.
- 9:26SPEAKER_00: Trotzdem werden sich dann wahrscheinlich Dinge verändern bei euch.
- 9:30SPEAKER_00: Es dauert aber auch schon Wochen bis Monate.
- 9:32SPEAKER_00: Danach reden wir davon, dass sich jetzt die Muskulatur irgendwie anpasst und dass es zum Beispiel einen Switch gibt von vorher sehr schnell kontrahierenden Fasern zu etwas mehr Ausdauerfasern.
- 9:41SPEAKER_00: Da reden wir dann aber auch bei Wochen bis auch Monate hier.
- 9:44SPEAKER_00: Das heißt, es gibt einen gewissen Zyklus, der dabei da ist.
- 9:47SPEAKER_00: Und danach reden wir noch bei Bänder, Sehen, Gelenke, wo wir dann definitiv von Monaten bis Jahre reden, dass es hier erstmal zu Anpassung kommt.
- 9:55SPEAKER_00: Und dann reden wir vom Knochen, wo es wiederum definitiv auch Monate bis Jahre dauert, bis es hier zu einer anständigen Anpassung kommt.
- 10:02SPEAKER_00: Das bedeutet, jeder von diesen Mechanismen und von diesen Konzepten, die wir gerade erklärt haben im Körper, rein physiologisch betrachtet, also rein einfach so, wie man es beschreiben sollte, hat verschiedenste Anpassungsmechanismen.
- 10:15SPEAKER_00: Die meisten Athleten, die sich dann einfach anmelden und sagen, hey, ich ziehe einfach so ein Event durch, funktionieren total gut die ersten acht bis zwölf Wochen.
- 10:22SPEAKER_00: Ja, das ist richtig.
- 10:23SPEAKER_00: Das klappt am Anfang total gut und man verbessert sich auch.
- 10:26SPEAKER_00: Und dann plötzlich hat man eben den Ermüdungsbruch plötzlich drin und wundert sich davon, dann nach vier Monaten, warum habe ich jetzt den Ermüdungsbruch drin?
- 10:34SPEAKER_00: Und das liegt einfach nur daran, weil sich Knochenfaser deutlich langsamer anpasst, als zum Beispiel eben Herzmuskulatur oder auch Zellwachstum.
- 10:45SPEAKER_00: Das sind einfach verschiedenste Mechanismen.
- 10:47SPEAKER_00: Und gerade wenn man zu viel Gas gibt auf der muskulären und auf der skeletalen Seite und zum Beispiel auch sehr viele Events zum Beispiel hintereinander macht, dann kann es sein, dass man die Quittung davon bekommt, nicht direkt, sondern eben zeverzögert nach vier bis fünf Monaten.
- 11:02SPEAKER_00: Und auch da zu sagen, ich zum Beispiel fange an mit dem Training.
- 11:07SPEAKER_00: Ich fange an mit Ausdauertraining.
- 11:09SPEAKER_00: Und ich trainiere total unstrukturiert.
- 11:13SPEAKER_00: Das heißt, ich habe keine Struktur.
- 11:14SPEAKER_00: Ich weiß nicht, in welchen Trainingszonen ich unterwegs bin.
- 11:17SPEAKER_00: Und ich mache einfach nur Cardio.
- 11:19SPEAKER_00: Dieses Cardio kann aber sein, ganz im lockeren Intensitätsbereich zu sein.
- 11:23SPEAKER_00: Das kann sein, im ganz mittleren Intensitätsbereich zu sein, oder dies kann sein, im hai, hoch-intensiven Intensitätsbereich zu sein.
- 11:30SPEAKER_00: Und das funktioniert am Anfang.
- 11:33SPEAKER_00: Natürlich funktioniert es am Anfang.
- 11:35SPEAKER_00: Das ist gar keine Frage, weil ihr müsst euch das so vorstellen, ihr seid einfach ein ganz, ganz dicker Steinbrocken, aus dem man jetzt ein Gemälde oder ein Kunstwerk irgendwie schaffen möchte.
- 11:49SPEAKER_00: Und am Anfang, bei diesem riesengroßen Steinbrocken, da kannst du den riesengroßen Vorschlag Hammer nehmen und das ist gar kein Problem.
- 11:55SPEAKER_00: Du kannst da riesengroße Stücke raushauen und das ist gar kein Problem.
- 12:00SPEAKER_00: Das heißt, du kannst im Ausdauertraining, egal ob du High-Intensity hast, ob du Medium-Intensity hast, ob du Low-Intensity hast, du wirst dich am Anfang sehr wahrscheinlich verbessern.
- 12:09SPEAKER_00: Nach drei bis vier Monaten sieht das aber schon ganz anders aus.
- 12:12SPEAKER_00: Und nach einem Jahr, zwei Jahren, drei Jahren sieht das einfach auch schon ganz anders aus.
- 12:16SPEAKER_00: Das heißt, wenn ihr vier Jahre lang trainiert und sagt, hey, ich habe mich in zwei Jahren verbessert, ich habe aber immer total unstrukturiert trainiert, und ihr kommt dann an einen Punkt, wo ihr den stagnierten euch nicht mehr verbessert, dann ist das nicht unwahrscheinlich, sondern dann ist das sehr, sehr wahrscheinlich.
- 12:31SPEAKER_00: Weil ihr am Anfang mit diesem großen Vorschlag haben wir hauen könnt, ja, aber nachher reicht es, nachher geht das nicht mehr.
- 12:38SPEAKER_00: Sondern nachher macht ihr das Kunstwerk sehr schnell kaputt, wenn ihr jetzt so große Tools benutzt und ein zu großes Tool ist meistens immer Chaos zu erzeugen.
- 12:49SPEAKER_00: Gut, jetzt habe ich ein bisschen vorgegriffen, auch schon auf Folge Nummer 3, wo es dann eher so um fortgeschrittenere Strategien geht.
- 12:56SPEAKER_00: Nur wichtig auch hier nochmal zu sagen für den Anfänger, der sich jetzt für einen Ironman anmeldet, ihr braucht eine gewisse Grundfitness.
- 13:04SPEAKER_00: Das heißt, ihr müsst entweder aus anderen Sportarten kommen, zum Beispiel, ihr seid Läufer, ihr seid Radsportler, ihr kommt aus dem Rudern, ihr kommt aus dem Skilanglauf, ihr habt eine Ausdauerbackground und geht dann Richtung Ironman, Richtung Triathlon.
- 13:21SPEAKER_00: Ja, das funktioniert.
- 13:23SPEAKER_00: Bestes Beispiel, Lars, jemanden, den ich gecoacht habe, der aus der Profi-Ruderer war, der vorher noch nie wirklich ein Ironman und noch nie wirklich vorher einen Triad gemacht hat.
- 13:35SPEAKER_00: Klar, das funktioniert, weil einfach dieser Ausdauermotor vorhanden war.
- 13:40SPEAKER_00: Aber auch hier hatten wir dann auch genau Probleme auch im Bereich vom Knochensystem und vom muskelskeletalen System, weil Rudern einen ganz anderen Stress auf den Körper setzen, als jetzt zum Beispiel eben laufen.
- 13:57SPEAKER_00: Und dass man dann zum Beispiel auch erstmal das Fußgewölbe entwickeln muss, dass man dann auch die Muskulatur entwickeln muss and dem Körper Zeit geben muss, dass er über diese Superkompensationsmechanismen sich halt anstand anpasst.
- 14:12SPEAKER_00: Viele Athleten make the fehler, that they self sabotier with too schnell fortschritten.
- 14:20SPEAKER_00: That they too for in sich, that this not, and then nachher your school daran given.
- 14:34SPEAKER_00: Dabei dissociated, also we reden fachlich, macht man letztendlich, baut man, sagt man, hey, this is my kop, this is my mind, that's the other side is this my körper.
- 14:48SPEAKER_00: And so arbeitet ihr not euremper gemeinsam, sondern you bestraft eurem mit dem Training.
- 14:56SPEAKER_00: Weil ihr letztendlich denkt, euer Mind, your mindset is halt viel stärker als euer Körper.
- 15:04SPEAKER_00: And then es passiert immer das Gleiche, dass es am Anfang gut funktioniert und dann irgendwann rebelliert euer Körper dermaßen dagegen, dass ihr halt, dass ihr einfach auch quasi immer wieder an den Punkt kommt, so geht es halt nicht weiter.
- 15:18SPEAKER_00: Und wenn ihr glücklich seid, dann stagniert ihr Uhr und zieht halt den Ironman irgendwie so durch.
- 15:24SPEAKER_00: Aber wenn ihr halt Probleme, wenn ihr es halt schlecht macht, und was viel wahrscheinlicher ist, ist, dass ihr erstens euch verletzt, Ermittlungsbrüche, sonst was reinholt, oder auch, dass ihr hormonelle Probleme bekommt, ins Übertraining rutscht, sonst was absolviert.
- 15:39SPEAKER_00: Reden wir mal dabei auch von dem ganzen No Pain, No Ga-Ansatz in diesem ganzen Kontext.
- 15:45SPEAKER_00: Weil es ist sehr wichtig, dass man hier einfach hoch einsteigt und das doch relativ klar macht.
- 15:50SPEAKER_00: Menschen wie, ich nehme jetzt einfach mal David Gorgons, aber ich könnte definitiv auch diverse deutsche Influencer nehmen oder auch diverse Menschen, die halt auch aus diesem Ultra-Bereich irgendwie auch come.
- 16:03SPEAKER_00: Als allererstes is eben diese Geschichte relativ class.
- 16:09SPEAKER_00: It is nichts neues.
- 16:11SPEAKER_00: It is this I have pain in my life and I fancy an with the story of my life.
- 16:18SPEAKER_00: It is absolutely good.
- 16:20SPEAKER_00: Hey.
- 16:20SPEAKER_00: Outdoor sport and rich training and self to entwick and to come is a very, very good ventile.
- 16:30SPEAKER_00: It is unglaubly on it to argue and their own, their training in the foreign town, and she leistungsfähigated to bow.
- 16:41SPEAKER_00: Is this, yeah.
- 16:43SPEAKER_00: But danach, that's something selbstwert daran to koppeln, that man the härtest is and not over this no pain, no gain, führt then ganz schnell dazu, dass man eben nicht mehr smart trainiert, dass man nicht mit seinem Körper gemeinsam aufbaut, sondern dass man langfristig gesehen dagegen geht.
- 17:02SPEAKER_00: And that führt dazu, dass man dann auch Pläne anschaut, wo man zum Beispiel dauerhaft ein unglaublich hohes Trainingsvolumen macht, was aber nichts damit wirklich zu tun hat, wie man sich langfristig gesehen auch gut aufbaut.
- 17:16SPEAKER_00: Wenn ihr Athleten seid, die Studenten zum Beispiel, wenn ihr relativ jung seid, dann habt ihr sehr schnelle Anpassungsmechanismen.
- 17:25SPEAKER_00: Gerade so was Herzkreislauf-System angeht, was Zellwachstum angeht, andere Sachen angeht.
- 17:29SPEAKER_00: Muskulatur, Sehnbänder, Gelenke sieht schon etwas anders aus, aber auch hier sind die Reize meistens natürlich schneller zu, man erholt sich halt besser, wenn man jünger ist.
- 17:39SPEAKER_00: Wenn man älter ist, sieht das halt irgendwie auch schon anders aus.
- 17:42SPEAKER_00: Und selbst auch bei jungen Athleten führt dieses No Pain, no gain dazu, dass ihr enorm hohe Voluminafahrt, schon sehr früh, ihr aber nicht smart trainiert, ihr also konstant immer nur mit sehr viel Volumen irgendwie drauf geht und dadurch die Anpassung macht.
- 18:44SPEAKER_00: Ihr lernt aber nie wirklich die Basis.
- 18:49SPEAKER_00: Was meine ich damit?
- 18:54SPEAKER_00: Wenn ihr langfristig gesehen gut werden wollt als Athletin, hat es ganz viel damit zu tun, dass ihr an Basisstellschrauben arbeitet.
- 19:05SPEAKER_00: Das bedeutet, es hat viel damit zu tun, dass ihr euer Herzgreifersystem und die Miete online optimiert, was letztendlich die V zur Max ist, nichts anderes.
- 19:15SPEAKER_00: Das ist so die Basis, die ihr braucht.
- 19:17SPEAKER_00: Zweiter Faktor dazu ist auch, dass ihr eine technische saubere Komponente entwickelt.
- 19:21SPEAKER_00: Das bedeutet, dass ihr euch sauber bewegt, dass ihr versteht, wie wichtig auch technische Dinge in der Umsetzung sind.
- 19:29SPEAKER_00: Das nicht nur im Schwimmen, Schwimmen macht es nur offensichtlicher für die meisten von euch.
- 19:33SPEAKER_00: Ihr müsst es auch entwickeln im Bereich Laufen und im Bereich Radfahren.
- 19:38SPEAKER_00: Weil wenn ihr hier konstant eine falsche Technik appliziert, dann führt das langfristig gesehen dazu, dass ihr weniger Fortschritte macht.
- 19:46SPEAKER_00: Es führt aber auch dazu, dass zum Beispiel Verletzungen wahrscheinlicher werden, dass Auffälligkeiten wahrscheinlicher werden, dass die Muskulatur auch nicht mehr ganz so gut wirklich funktioniert.
- 19:54SPEAKER_00: Und es führt dann auch nachher dazu, was dann so ein bisschen der entscheidende Faktor ist, dass eure Ökonomie sinkt.
- 20:00SPEAKER_00: Also das heißt, wie gut ihr auch in so einem Wettkampf wirklich durchhalten könnt.
- 20:05SPEAKER_00: Das ist nicht nur mental durchziehen und absolvieren, sondern das hat viel damit zu tun, wie gut funktioniert eure Physiologie.
- 20:15SPEAKER_00: Ihr könnt eure Physiologie nicht überlisten mit eurer Psychologie.
- 20:19SPEAKER_00: Das ist ganz wichtig, das nochmal zu sagen.
- 20:22SPEAKER_00: Ihr könnt eure Physiologie nicht überlisten mit eurer Psychologie.
- 20:27SPEAKER_00: That bedeutet, eure Mindset kann nicht euren Körper konstant überlisten.
- 20:32SPEAKER_00: Ihr könnt das gerne mal ausprobieren.
- 20:34SPEAKER_00: Lauft in eurem 5 Kilometer Bestzeittempo an im Ironman und halt es einfach durch.
- 20:41SPEAKER_00: Zieht es einfach durch, das ist gar kein Problem.
- 20:44SPEAKER_00: Das ist einfach alles nur in eurem Kopf, das ist alles nur Mindset.
- 20:47SPEAKER_00: Daran werdet ihr sehr schnell merken, das klappt nicht.
- 20:52SPEAKER_00: Und hier müsstet ihr als Anfänger eher daran arbeiten, dass ihr erstmal Basisprozesse aufbaut.
- 20:59SPEAKER_00: Das bedeutet, ihr müsst erstmal verstehen, so, okay, aerobes Training als Ausdauer ist enorm wichtig.
- 21:06SPEAKER_00: Dabei vielleicht gar nicht unbedingt auf das ganze Thema Lauf zur Seite zu setzen, sondern zum Beispiel mehr auf das Thema Radfahren, Schwimmen, Rudern, Skilanglauf, also andere Disziplinen mit integrieren, um das Ganze aufzubauen.
- 21:22SPEAKER_00: Ihr werdet immer eine Basis Aerob Komponenten benötigen, nicht nur für den Ironman, aber vor allen Dingen auch für den Ironman, um das Event gut durchzuziehen.
- 21:33SPEAKER_00: Und hier macht es halt auch sehr viel Sinn, auch frühzeitig schon zu gucken, wo seid ihr auch unterwegs, also in welchen Trainingsbereichen seid ihr auch unterwegs.
- 21:43SPEAKER_00: Dabei auch relativ früh, ich sag mal schon so nach, acht Wochen, zwölf Wochen lockerem Ausdauertraining, auch schon mal die Zonen zu bestimmen, um zu gucken, hey, bin ich eher gerade im Low-Intensity Bereich, bin ich Minimum Intensity Bereich, bin ich High-Intensity Bereich unterwegs.
- 21:57SPEAKER_00: Und da auch relativ früh dann auch zu gucken, zum Beispiel, wie ist meine technische Komponente?
- 22:02SPEAKER_00: Also wie gut setze ich um im Schwimmen, wie gut setze ich um im Radfahren, wie gut setze ich um so um Laufen.
- 22:09SPEAKER_00: Erstmal, bevor wir jetzt über die ganzen Gadgets, Equipment, sonst was reden, erstmal wirklich an dieser Basis auch irgendwie arbeiten.
- 22:17SPEAKER_00: Und hier ist wichtig auch zu sagen, ihr müsst es nicht am Anfang perfekt machen.
- 22:21SPEAKER_00: Auf keinen Fall.
- 22:23SPEAKER_00: Und eure technische Komponente wird sich auch verändern im Laufe der Zeit.
- 22:28SPEAKER_00: Aber es ist wichtig, immer mal wieder jemanden draufschauen zu lassen oder immer mal wieder auch eben sich neu zu analysieren, um zu gucken, wo sind so die Baustellen, wo sind so die Stellschrauben.
- 22:42SPEAKER_00: Gut.
- 22:43SPEAKER_00: Reden wir mal.
- 22:44SPEAKER_00: Mal so darüber, wie viel Volumen dabei auch sinnvoll ist in dem Bereich.
- 22:49SPEAKER_00: Und reden wir auch darüber, was so der zeitliche Horizont ist, in dem man sich irgendwie auch so ein bisschen befindet.
- 22:56SPEAKER_00: Und hier ist es wichtig zu sagen, erstmal so klar und ehrlich zu sich zu sein, wo komme ich überhaupt gerade her, aus welcher Sportart und wo befinde ich mich überhaupt und wo sind überhaupt so meine persönlichen Stärken und wo sind auch so meine persönlichen Schwächen.
- 23:11SPEAKER_00: Das ist so wie überall im Leben, dass es wichtig ist, sich bewusst zu machen, wo sind meine Stärken und wo sind meine Schwächen.
- 23:21SPEAKER_00: Und die meisten Menschen haben enorme Probleme damit, sich ihre Schwächen bewusst zu machen.
- 23:28SPEAKER_00: Im sportlichen Kontext ist es noch relativ unwoke, einfach auch zu sagen, hey, daran muss ich arbeiten und daran muss ich mich verbessern.
- 23:35SPEAKER_00: Und im sportlichen Kontext ist es natürlich auch immer wieder komplett in Ordnung, auch zu scheitern, gewisserweise.
- 23:40SPEAKER_00: Also dass Sessions immer nicht so gut laufen, dass man sich nicht ganz so gut fühlt oder dass auch meine Session vielleicht nicht ganz so gut durchgezogen wird.
- 23:47SPEAKER_00: Das ist im sportlichen Kontext normaler.
- 23:52SPEAKER_00: Aber auch hier relativ frühzeitig reinzugehen und nicht alles schönzureden für sich selber.
- 24:00SPEAKER_00: Und hier auch reinzugehen und auch wirklich genau zu gucken, bin ich jemand zum Beispiel, der eine relativ hohe V2 Max schon hat, der relativ gute Grundlagen, Basiswerte hat für meine Aeroba-Entwicklung.
- 24:13SPEAKER_00: Ich sag mal, vielleicht sagt irgendwie die Garmin euch vielleicht schon, hey, ich habe irgendwie eine 55er V2 Max oder eine 50er bei Frauen.
- 24:21SPEAKER_00: Oder weiß ich nicht, eine 45er, sodass es schon okay aufgestellt ist.
- 24:25SPEAKER_00: Oder bin ich jemand 45ern bei Frauen?
- 24:28SPEAKER_00: Oder bin ich jemand, der irgendwie gerade so meine 35er bis 40er V2 Max hat.
- 24:33SPEAKER_00: Dann würde ich definitiv sagen, hey, Iron Man ist so in den nächsten 1,5, 2 Jahren noch keine wirklich gute Idee.
- 24:40SPEAKER_00: Also man sollte mindestens mal bei Männern auf jeden Fall eine über 50er VC Max haben, um überhaupt darüber nachzudenken, so in den nächsten anderthalb Jahren sich Richtung Iron Man zu entwickeln.
- 24:51SPEAKER_00: Vorher macht es einfach nicht wirklich Sinn.
- 24:54SPEAKER_00: Und vorher ist es auch nicht sinnvoll, eben, es kommt immer aufs Alter drauf an, ne?
- 24:59SPEAKER_00: Das muss ich kurz dazu doch sagen.
- 25:01SPEAKER_00: Das bedeutet, ich rede jetzt immer über mittleres Lebensalter.
- 25:04SPEAKER_00: Das heißt, ich berede eher so bei Athleten, die im Bereich sind zwischen 20 und 35 bis 40.
- 25:11SPEAKER_00: Wenn man etwas älter ist, kann man immer so pro 10% pro Lebensdekade abzeichnen.
- 25:17SPEAKER_00: Das bedeutet, sagen wir mal, wir reden von 50, dann ist es okay, wenn man zum Beispiel auch mit 45 dann eine 45er hat.
- 25:25SPEAKER_00: Oder dann eben auch mit 55 vielleicht noch eine 40er.
- 25:29SPEAKER_00: Das geht.
- 25:30SPEAKER_00: Das ist anders von der Physiologie her.
- 25:34SPEAKER_00: Aber reden wir jetzt mal für jemanden, der irgendwie neu ist dabei und das ist vielleicht das erste Mal macht, im jüngeren Lebenshalt das irgendwie durchziehen möchte.
- 25:40SPEAKER_00: Und hier ist es schon wichtig, dass man eben, ich würde sagen, bei Männern auf jeden Fall eine 50er-VZ-Max und bei Frauen auf jeden Fall eine 45er aufweist, bevor man auch dann darüber nachdenkt und in den letzten nächsten anderthalb Jahren sich darauf auch vorzubereiten.
- 25:55SPEAKER_00: Gut, und wie gesagt, an den Basisfaktoren dann auch zu arbeiten, ist langfristig gesehen einer der größten Stellschrauben.
- 26:05SPEAKER_00: Weil ihr langfristig an euch arbeiten müsst.
- 26:10SPEAKER_00: So ein Iron Man-Projekt, ich weiß, das ist bei vielen so, dass die sagen, hey, ich möchte mich innerhalb von sechs bis acht Monaten darauf vorzubereiten und das irgendwie auch durchziehen.
- 26:18SPEAKER_00: Das geht aber nur, wenn man aus einer anderen Sportart kommt.
- 26:21SPEAKER_00: Würde ich zumindest so empfehlen.
- 26:22SPEAKER_00: Ich würde nicht empfehlen, wenn du unfit bist, dass du dich einfach für einen Ironman anmeldest.
- 26:26SPEAKER_00: Aus verschiedensten Gründen eben auch.
- 26:28SPEAKER_00: Gut, aber sagen wir mal, hey, du kommst bist fit, du kommst vielleicht aus dem Fußball, du kommst vielleicht aus dem Basketball, du hast irgendwie lange eine Spielsportart gemacht und du hast halt irgendwie schon eine ganz gute VC-Max aufgebaut.
- 26:39SPEAKER_00: Auch vielleicht dadurch, dass du aus Deutschsport schon immer so gemacht hast.
- 26:42SPEAKER_00: Dann ist es trotzdem wichtig, jetzt hier über diese Stärken- und Schwächenanalyse danach zu gucken, okay, bin ich vielleicht nicht ganz so gut in der Ökonomie.
- 26:49SPEAKER_00: Also zum Beispiel kann ich nicht so gut 20 Kilometer laufen, 15 Kilometer laufen, 21 Kilometer laufen.
- 26:55SPEAKER_00: Wie verhält sich auch so mein Speed über die verschiedenen Distanzen und breche ich vor allen Dingen hinten raus ein?
- 27:01SPEAKER_00: Das muss man dann ein bisschen anders trainieren, als jemand, der vielleicht eine nicht ganz so hohe VZ Max hat.
- 27:06SPEAKER_00: Und das kann man herausfinden über eine Analyse, über eine Zonenanalyse, auch über die Daten, die man zum Beispiel so in Plattformen hat.
- 27:13SPEAKER_00: Das bedeutet, über die Herzrequenzdaten und Eure Pace und Power-Daten kann man eine ganze Menge hier auch rausleiten.
- 27:19SPEAKER_00: So, wo bewegt ihr euch ganz genau in eurer Leistungsentwicklung und was ist auch realistisch in der nächsten Zeit so zu erreichen.
- 27:27SPEAKER_00: Okay, gut.
- 27:29SPEAKER_00: Für jemanden, der dann vielleicht so neu mit dabei ist, würde ich sagen, ist es eben dann sehr wichtig, wenn man sagt, hey, okay, ich entwickle mich Richtung Iron Man und ich möchte das so im nächsten Jahr machen, dass man in der ersten Zeit erstmal so diese Analysephase minimal so vier bis acht Wochen irgendwie auch zur Verfügung stellt, um halt herauszufinden, so wo stehe ich gerade auch ganz genau.
- 27:52SPEAKER_00: Braucht man da eine Leistungsdiagnostik?
- 27:54SPEAKER_00: Nee, braucht man nicht unbedingt.
- 27:56SPEAKER_00: Also man kann in der Zeit auch mit Leistungstests, die man zu Hause macht oder anderen Dingen, kann man eine ganze, ganze Menge rausfinden.
- 28:01SPEAKER_00: Zum Beispiel mit einem 5-, 6-Minuten-Test auf dem Fahrrad kann man seine Vz-Max verstimmen, deutlich besser, als es vielleicht auch Garmin macht oder auch ein anderes Device oder Hoop.
- 28:09SPEAKER_00: Hoop ist eher sogar sehr schlecht, was die Garmin, was die Vz-Max-Werte angeht, muss man sagen.
- 28:13SPEAKER_00: Und Hoop sagt ihr eigentlich noch nicht wirklich, wie viel darüber aus und auch Garmin, nicht, wie wirklich wie fit ihr seid, sondern macht es eher über einen Leistungstest, den ihr aber auch zu Hause durchführen könnt.
- 28:22SPEAKER_00: Dann ist es auch ein guter Test, den man mal durchführen kann, ist ein sogenannter Low-Intensity-Maximum-Test.
- 28:28SPEAKER_00: Das bedeutet, dass ihr so bei 75, 80 Prozent eurer maximalen Herzsequenz einfach mal über einen Steady-State-Bereich fahrt.
- 28:36SPEAKER_00: Zum Beispiel, dass ihr halt sagt, hey, ich nehme mir 30 Minuten im Laufen oder ich nehme mir 30 Minuten am Fahrradfahren, am besten auf dem Indoor-Trainer und probiere so bei diesen 75 bis 80% meiner maximal Herzsequenz mich konstant auch zu bewegen.
- 28:51SPEAKER_00: Und dann lest ihr einfach ab, wie sind meine Pace-Werte, wie sind meine Wertwerte dazu korrespondierend.
- 28:56SPEAKER_00: Und das gibt euch eine relativ gute Aussagekraft schon, so was ist auch realistisch, auch frühzeitig vielleicht auch mal Richtung Iron Man, also Richtung 10, 11, 12 Stunden durchzuhalten, so vom Tempo her.
- 29:11SPEAKER_00: Wenn ihr diesen Low Intensity Maximum Test macht, könnt ihr, es gibt zwei verschiedene Faktoren, auf die ich achten würde.
- 29:16SPEAKER_00: Erster Faktor ist natürlich, hey, was erreicht ihr auch so als Pacing zum Beispiel?
- 29:21SPEAKER_00: Und hier ist auch ein relativ gutes Anzeichen für jemanden, der sehr neu dabei ist, wenn ihr diesen Low-Intensity Maximum Test macht und ihr lauft für 30 Minuten und ihr schafft es nicht, in diesen 30 Minuten ein gleichmäßiges Tempo aufrechtzuerhalten, bei einer ungefähr gleichmäßigen Herzsequenz.
- 29:46SPEAKER_00: Ich sag mal jetzt so bei, sagen wir mal, 80%.
- 29:49SPEAKER_00: 80% maximalen Herzsequenz, ich sage jetzt mal vielleicht für jemanden, der nicht ganz einen hohen Herzschlag hat, vielleicht so bei 145 bis 150.
- 29:57SPEAKER_00: In dem Bereich bleibt ihr mit der Herzsequenz und ihr lauft für 30 Minuten nach einem guten Warm-up, 2-3 Minuten Warm-up, dann lauft ihr 30 Minuten, 2-3 Minuten, 2-3 Kilometer Cooldown.
- 30:07SPEAKER_00: Und in diesen 30 Minuten merkt ihr, dass euer Pace immer langsamer wird und eure Herzrequenz tendenziell immer höher geht, eins von beidem, dann ist das auch ein sehr typisches Anzeichen dafür, dass eure aerobebasis noch nicht wirklich gut entwickelt ist und dass es auch keinen Sinn macht, in dem nächsten Jahr euch für einen Ironman anzumelden.
- 30:26SPEAKER_00: Geht ihr vorher über ein 70.3, geht vorher über eine olympische Distanz, absolut machbar, aber ein Ironman würde ich sagen, in dem Bereich einfach noch nicht.
- 30:34SPEAKER_00: Weil man für den Aufbau dieser aeroben Basis halt einfach noch mehr Zeit braucht.
- 30:39SPEAKER_00: Und dann ist es relativ wahrscheinlich, dass ihr halt einfach nachher gehen müsst oder halt irgendwie das Event nach Hause bringen müsst.
- 30:47SPEAKER_00: Was immer nicht so ganz das ist, was man sich einfach auch vorstellt, natürlich bei so einem Event.
- 30:54SPEAKER_00: Gut.
- 30:56SPEAKER_00: Dann ist natürlich auch so die Performance-Komponente auch wichtig, dass man halt, in welchem Bereich solltet ihr euch so bewegen.
- 31:03SPEAKER_00: Und hier finde ich auch so, wenn man diese 30 Minuten es nicht unbedingt schafft, so bei 7, 37er Pace das aufrechtzuerhalten, wird es auch eng.
- 31:15SPEAKER_00: Weil da muss man sagen, ist halt irgendwie so diese Schwelle zwischen Gehen und Laufen, ist ungefähr so bei 8,30, 9 Minuten.
- 31:24SPEAKER_00: Also wenn man langsamer läuft als ein 8,30er Tempo, dann ist es meistens ökonomischer, wenn man einfach gehen würde.
- 31:31SPEAKER_00: Und im Iron Man müsst ihr euch immer vorstellen, ihr habt eine große Ermüdung, ihr habt viele Faktoren, die da sind, ihr habt ein Fueling, was ihr irgendwie anständig machen müsst.
- 31:39SPEAKER_00: Und es ist viel anstrengender für den Körper, in diesem Modus dann auch zu laufen.
- 31:45SPEAKER_00: Und ihr braucht eine gewisse Zeit, meistens sechs bis zwölf Monate, um diesen Bereich, diese Aerobebasis auch gut zu stabilisieren, um die auch ready zu machen für den Ironman.
- 31:55SPEAKER_00: Das heißt, wenn ihr jetzt irgendwie in den nächsten sechs Monaten einen Ironman machen wollt und ihr seid irgendwie in diesem Zone 2 Max-Niveau, also Law and Jetzt die Max-Niveau, haltet ihr gerade so eine 37er, dann wird der Wettkampf hart und schwer und auch sehr, sehr viel Gen mit, ist einfach dann mit drin.
- 32:17SPEAKER_00: Und ich finde auch, je langsamer man läuft, desto unsauber wird auch die Technik und desto höher ist auch die Belastung auf eurem gesamten muskeletalen System.
- 32:27SPEAKER_00: Einerseits dadurch, weil die technische Komponente so stark leidet, je langsamer ihr lauft, desto schwieriger wird es auch da.
- 32:33SPEAKER_00: Andererseits aber auch eben, weil der Wettkampf natürlich sowieso so viel länger ist.
- 32:37SPEAKER_00: Muss ich so vorstellen, sechs Minuten Pace, 4 Stunden Marathon, 7 Minuten Pace, 4 Stunden 45 Marathon, 8 Minuten Pace, irgendwie im Bereich von 5 Stunden 30 oder noch ein bisschen mehr, wenn man mal ganz ehrlich ist.
- 32:51SPEAKER_00: Wahrscheinlich 6 Stunden durch Gehpausen.
- 32:53SPEAKER_00: Einfach nur für den Marathon.
- 32:56SPEAKER_00: Gut.
- 32:58SPEAKER_00: Kommen wir mal zum Fahrradfahren.
- 33:00SPEAKER_00: Fahrradfahren ist die wichtigste Disziplin im Ironman, weil ihr am meisten Zeit daran verbracht.
- 33:06SPEAKER_00: Die Amerikaner sagen dazu immer, Iron Man is a bicycle race.
- 33:12SPEAKER_00: With a swim warm-up and a running cooldown.
- 33:16SPEAKER_00: Und da ist sehr, sehr, sehr viel Wahres dran, weil ihr letztendlich auf dem Fahrrad so viel Zeit verbringt.
- 33:25SPEAKER_00: Und das Fahrradsetup sollte sehr stabil sein, ihr solltet sehr gut auf dem Fahrrad fühlen und ihr solltet hier auch eine sehr, sehr, sehr gute Basis schaffen.
- 33:33SPEAKER_00: Kleine Anekdote dazu.
- 33:36SPEAKER_00: Iron Man kommt ja von Hawaii.
- 33:38SPEAKER_00: Machen wir mal die historische Komponente.
- 33:41SPEAKER_00: Und zwar hat das Rennen sich so entwickelt, dass es auf Hawaii gab es den Waikiki Swim gab, es gab einen Bike Race und es gab den Honolulu-Marathon.
- 33:50SPEAKER_00: Also auf Oahu, also auf der größten, nicht auf der größten Insel, aber auf der Hauptinsel von Hawaii, hat sich das Event zuerst gebildet.
- 33:58SPEAKER_00: Nachher ist es umgezogen auf eine andere Insel.
- 34:00SPEAKER_00: Jetzt ist es mittlerweile auf Big Island, also auf der größten Insel, aber früher war es auf der Hauptinsel.
- 34:05SPEAKER_00: Und dann, wie es halt so immer ist, es gab halt einen Schimmer, es gab einen Radfahrer und es gab einen Marathonläufer und die drei haben sich getroffen, abends gesoffen und haben halt dann darüber philosophiert, wer ist denn der beste Sportler?
- 34:20SPEAKER_00: Und dann waren sie natürlich irgendwie auch so ein bisschen cocky, um zu sagen, hey, ich bin der Beste, ich bin der Beste oder ich bin der Beste.
- 34:27SPEAKER_00: Und deswegen haben sie dann gesagt, hey, wie wir es am einfachsten herausfinden, ist, dass wir zuerst ein Schwimmen machen, danach machen wir ein Fahrradfahren und danach machen wir halt ein Laufen und einfach in den Distanzen, die wir halt vorher irgendwie schon so hatten.
- 34:38SPEAKER_00: Ganz ehrlich gesagt, es gab auch in Europa schon so Tendenzen, sowas zu machen, in Frankreich vor allen Dingen, aber es hat sich nicht so wirklich durchgesetzt.
- 34:46SPEAKER_00: Damals war auch Schwimmen am Ende, und dabei sind anekdotisch betrachtet, sind dabei wohl oft mehrere Athleten gestorben.
- 34:54SPEAKER_00: Das heißt, es war nicht so unbedingt die beste Disziplin, Schwimmen am Ende zu machen.
- 34:58SPEAKER_00: Aber so hat sich Iron Man und so hat sich irgendwie die Triathlon, das Triton als allererstes so gegründet, auch in der Distanz.
- 35:06SPEAKER_00: Und welcher Athlet hat gewonnen?
- 35:09SPEAKER_00: Sagen wir mal, sie waren alle gleich fit, aber welcher Athlet hat gewonnen?
- 35:12SPEAKER_00: Der Radfahrer hat gewonnen.
- 35:14SPEAKER_00: Ich komme übrigens auch aus dem Radsport.
- 35:17SPEAKER_00: Und ich glaube auch, dass ein Radsport in gut im Radfahren zu sein, ist eben eine sehr, sehr wichtige Grundvoraussetzung im Triathlon.
- 35:27SPEAKER_00: Weil ihr so viel Zeit darauf verbringt.
- 35:30SPEAKER_00: Und ihr auch im Fahrrad, einerseits müsst ihr sehr ökonomisch fahren, also ihr müsst euer Material verstehen.
- 35:37SPEAKER_00: Ihr müsst irgendwie verstehen, wie ihr auch mit dem Material anständig arbeiten könnt, also gut auf dem Fahrrad eingestellt sein.
- 35:45SPEAKER_00: Aber auch nicht ein einfaches Bikefetting, sondern wirklich das Verstehen so ein bisschen aufs Material.
- 35:49SPEAKER_00: Und ihr müsst auch auf dem Fahrrad dann eine gute Pacing-Strategie haben, also wie ihr euch gleichmäßig gesehen über den Zeitraum belastet.
- 35:57SPEAKER_00: Und vor allen Dingen braucht ihr dann auch eine gute Fueling-Strategie.
- 36:00SPEAKER_00: Das bedeutet, dass ihr genug Ernährung aufnehmt.
- 36:04SPEAKER_00: Das ist eine ganze Ecke, was ihr beachten müsst, auch so, gerade im Radfahren, nachher beim Iron Man.
- 36:09SPEAKER_00: Und das ist die Grundvoraussetzung, damit dann nachher auch das Laufen gut funktioniert.
- 36:15SPEAKER_00: Schwimmen am Anfang ist für ganz viele natürlich so ein gewisses Überleben beim Event her.
- 36:20SPEAKER_00: Und beim Schwimmen ist es vor allen Dingen wichtig, dass man eine gute technische Komponente hat, dass man aber dann auch sauber im Pack mitschwimmen kann.
- 36:29SPEAKER_00: Das ist eigentlich sehr entscheidend, dass man darauf achtet, dass man eher mit Menschen mitschwimmen kann.
- 36:36SPEAKER_00: Es gibt immer sehr viele Athleten, die nur im Schwimmbad trainieren und nie mal irgendwie rausgehen und auch im Schwimmbad nie mal mit anderen Athleten zusammentrainieren im Schwimmen.
- 36:47SPEAKER_00: Das ist keine so sehr, sehr gute Idee.
- 36:50SPEAKER_00: Warum nicht?
- 36:51SPEAKER_00: Weil bewegtes Wasser ist immer etwas schneller als starres Wasser.
- 36:56SPEAKER_00: Das bedeutet, dass wenn ihr schwimmt und ihr habt um euch herum andere Bewegungen, andere Schwimmbewegungen, dann seid ihr immer ein bisschen schneller als jemand, der zum Beispiel in einem Wasser ist, wo halt gar keine Bewegung irgendwie drin ist.
- 37:10SPEAKER_00: Das heißt auch zum Beispiel komplett abseits der Gruppe zum Beispiel zu schwimmen, ist grundsätzlich immer ein bisschen langsamer, als in der Gruppe zu schwimmen.
- 37:16SPEAKER_00: Zudem gibt es in der Gruppe auch immer noch das ganze Thema Wasserwiderstand.
- 37:19SPEAKER_00: Das bedeutet, dass wenn ihr hinter jemandem schwimmt oder neben jemandem schwimmt, dann seid ihr prinzipiell am schnellsten, einfach auch durch die ganze, durch die Sogwirkung von dem Wasser.
- 37:29SPEAKER_00: Das ist einfach physikalisch so.
- 37:31SPEAKER_00: Und dabei geht es dem Schwimmer vor allen Dingen auch darum, Körner zu sparen.
- 37:38SPEAKER_00: Außer ihr seid wirklich ein absoluter Profi-Athlet.
- 37:43SPEAKER_00: Aber auch die Profis sparen Körner am Schwimmen.
- 37:48SPEAKER_00: Die Profis könnten wahrscheinlich noch deutlich, deutlich schneller schwimmen, schwimmen sie aber nicht im Iron Man, einfach um etwas Körner zu sparen.
- 37:57SPEAKER_00: Das bedeutet, wenn man jetzt zum Beispiel mit einem guten Schwimmer schwimmt und man macht irgendwie ein sehr schönes Programm, zum Beispiel 20 mal 100 Meter, Abgang 1,15 und man schwimmt jede 100 Meter in 70 Sekunden, dann ist es absolutes Armageddon, furchtbares Programm, was man sich einfach nur vorstellen kann.
- 38:32SPEAKER_00: Wenn man nicht ein sehr, sehr, sehr guter Schwimmer ist, und es gibt eben Athleten, und die gibt es auch im Triathlon, die auch so diese 15x100, wenn sie all-out schwimmen würden, würden sie sie wahrscheinlich irgendwie mit konstant mit 101, 1,02 schwimmen und hätten dann 12, 13 Sekunden Pause.
- 38:53SPEAKER_00: Wenn man aber natürlich dann irgendwie 1,10 All-Out schwimmt und das halt irgendwie zusammenhält mit einer Abgangszeit von 1,15, ich weiß, das sind jetzt krass abgefahren gute Werte, aber nur, dass ihr euch so ein bisschen eine Vorstellung habt, wo auch so der Profibereich sich auch so befindet, auch im Treaton-Bereich.
- 39:15SPEAKER_00: Und wenn ihr natürlich dann ein schlechter Schwimmer seid im Trätlon-Profibereich, der halt irgendwie nur eine 1,10 durchschwimmen kann, maximal.
- 39:24SPEAKER_00: Und ihr habt jemanden anderen, dem es halt leuchtlich leichter fällt, halt irgendwie eine 1-10 durchzuschwimmen, weil es halt irgendwie nur so 80% von seinem Maximum ist, dann ist das natürlich ein enormer Unterschied.
- 39:34SPEAKER_00: Und auch im Tredl- und Profibereich beim Schwimmen gibt es, gab es früher noch viel mehr, aber auch gibt es jetzt noch große Unterschiede zwischen den verschiedenen Athleten.
- 39:42SPEAKER_00: Und dabei muss man sagen, wenn du halt Tredl- und Profi werden willst, dann ist diese Gap halt enorm groß, gerade halt im ganzen Bereich einfach auch Schwimmen schon.
- 39:52SPEAKER_00: Und ja, hier gibt es eben auch Athleten, die dann auch wirklich nochmal deutlich besser schwimmen und die kommen dann auch ganz vorne mit aus dem Wasser, die haben auch eine kleine Gruppe und die halten sich auch dann im Schwimmen einfach auch so zurück.
- 40:03SPEAKER_00: Und hier auch für euch, wenn ihr jetzt Anfänger seid und wirklich dann eher so ums Überleben auch in gewisser Weise schwimmt, also auch um die Cut-Off-Zeit, dann ist es natürlich so, dass das enorm viel Stress euch raubt.
- 40:18SPEAKER_00: Das bedeutet, wenn ihr so in den Bereich kommt von Cut-Off-Zeit, also so 230er Split auf 100 Meter, dann wird es halt kritisch, einerseits für die Cut-Off-Zeit, andererseits aber auch, weil ihr so viel Energie halt hier irgendwie auch verschwendet im Wasser.
- 40:35SPEAKER_00: Wasserenergie ist generell immer aufwendiger.
- 40:37SPEAKER_00: Das könnt ihr auch im Rudern betrachten, das könnt ihr auch im Skierag betrachten, das könnt ihr auch im Schwimmen betrachten.
- 40:42SPEAKER_00: Das bedeutet zum Beispiel, wenn ihr ein guter Schwimmer seid, ihr schwimmt irgendwie eine 1,30 auf 100 Meter relativ locker, locker durch.
- 40:52SPEAKER_00: Dann ist aber eine 1,20 zu schwimmen nochmal eine ganz, ganz andere Hausnummer.
- 40:55SPEAKER_00: Und dann ist auch eine 1,15 zu schwimmen nochmal eine ganz andere Hausnummer.
- 40:59SPEAKER_00: Das heißt, das ist nicht linear, die Belastung, sondern die ist progressiv.
- 41:05SPEAKER_00: Und zum Beispiel von einem 2-Minuten-Pace, von einem 2,30er zu kommen auf einen 2-Minuten-Pace, geht zum Großteil über technische Komponente, geht zum Großteil mit sauberer Schwimmen, geht zum Großteil mit besserer Navigationsfähigkeit, besserem Wassergefühl, auch mit einem Neo, das sind alles Dinge, da geht es relativ schnell, dann auch in den Bereich zu kommen.
- 41:25SPEAKER_00: Und wenn man natürlich dann irgendwie in den Bereich bekommt, so von einem 2-Minuten-Tempo auf 100 Meter und kann den relativ gut schwimmen, dann kann man auch in einer Gruppe mitschwimmen, die halt vielleicht durchgängig in 210er schwimmt, 2-10er-Tempo auf die 3,8 Kilometer.
- 41:41SPEAKER_00: Und was vor allen Dingen das Ding ist, man spart halt enorme Körner im Wasser.
- 41:46SPEAKER_00: Also man relaxt letztendlich relativ gut.
- 41:49SPEAKER_00: Da war auch ein kleiner Pro-Tipp noch von mir: Wenn ihr es macht und wenn ihr den Wettkampf macht, achtet darauf, dass ihr vor allen Dingen auch, dass ihr eher das Gefühl habt, ihr seid relativ entspannt und ihr habt eine Gruppe, ihr arbeitet in einer Gruppe zusammen, wo es einfach auch gut funktioniert.
- 42:07SPEAKER_00: Sprengt dann nicht die Gruppe, bleibt in der Gruppe.
- 42:09SPEAKER_00: Verschwendet lieber ein, zwei Minuten im Wasser, seid aber dadurch deutlich entspannter.
- 42:14SPEAKER_00: Gut, zurück zum Fahrradfahren.
- 42:16SPEAKER_00: Hier ist es dann eben wichtig, dass ihr ein Setup habt, was euch unterstützt und was ihr auch gut umsetzen könnt.
- 42:22SPEAKER_00: Das heißt, ihr müsst eine sehr, sehr solide, große, große Basis haben im Radfahren.
- 42:27SPEAKER_00: Und Radsport und Radfahren und anständiges Setup zu haben und auch sich da auch anständig aufzubauen, sind die Grundfähigkeiten für einen erfolgreichen Ironman.
- 42:38SPEAKER_00: Das sind die Grundfähigkeiten schon im Training.
- 42:41SPEAKER_00: Das ist die Grundfähigkeit, was man langfristig gesehen schon entwickeln muss.
- 42:44SPEAKER_00: Ihr müsst nicht auf dem Zeitfahrrad schon frühzeitig trainieren.
- 42:47SPEAKER_00: Müsst ihr nicht.
- 42:48SPEAKER_00: Müsst ihr auf gar keinen Fall.
- 42:49SPEAKER_00: Ihr könnt auch auf dem Gravel, auf dem Mounty, Medium, Medium, aber auf dem Gravel auf jeden Fall, auf dem Rennrad könnt ihr den großteilen eure Training-Sessions machen, but ihr müsst das aufbauen und ihr könnt nicht denken, hey, I can laugh a bit and I have a bit of hybrid athlete stuff, noch ein bisschen High Rocks, and then train me so some Iron Man.
- 43:08SPEAKER_00: Nee, 50% of Trainingszeit, 40%, 50% of the Trainingszeit sollten auf dem Fahrrad verbracht werden.
- 43:14SPEAKER_00: Das ist einerseits enorm wichtig for Ausbildung von VZ-Marks, für Ausbildung von Ökonomie, aber auch, dass ihr das Material erstmal kennenlernt und dass ihr euch damit auch auseinandersetzt.
- 43:25SPEAKER_00: Dabei halt auch wieder zu sagen, gib eurem Körper halt Zeit.
- 43:29SPEAKER_00: Wenn ihr noch nie auf dem Fahrrad gesessen seid und dann wollt ihr sofort ein Ironman machen, keine wirklich gute Idee.
- 43:34SPEAKER_00: Einfach ist einfach keine gute Idee.
- 43:36SPEAKER_00: Wenn ihr dann sagt, ich will innerhalb von einem Jahr ein Ironman machen.
- 43:39SPEAKER_00: Ihr müsst das Material irgendwie kennen und euch damit auch auseinandersetzen.
- 43:45SPEAKER_00: Gut, wenn wir uns dann nochmal so ein bisschen Planung angucken, jetzt abschließend betrachtet, so für den Anfänger und was ist dann auch wirklich praktisch relevant auf so im Training, darüber sprechen wir natürlich auch so in der nächsten Episode auch nochmal und dann nochmal über wenn wir fortgeschrittene Strategien gehen.
- 44:02SPEAKER_00: Dann geht es natürlich viel mehr auch über das ganze Thema, genau was man explizit macht.
- 44:06SPEAKER_00: Dabei, aber für euch als Anfänger, wie unter Time Coaching, das Ganze immer so in drei Phasen eigentlich.
- 44:13SPEAKER_00: Die erste Phase ist Analyse und Anamnese-Phase, wenn man es so medizinisch betrachtet.
- 44:18SPEAKER_00: Und ich finde immer, das ist die wichtigste Phase.
- 44:21SPEAKER_00: Da geht es vor allen Dingen so darum, erstmal genau herauszufinden, wo stehst du gerade ganz genau und was sind deine Stärken, was sind deine Schwächen.
- 44:26SPEAKER_00: Da macht es auch wirklich Sinn, mal jemanden drauf gucken zu lassen, der sich damit eben auch ein bisschen auskennt, der das vielleicht auch schon ein paar Mal gemacht hat.
- 44:35SPEAKER_00: Ich will jetzt hier nicht zu viel loben oder sonst was sagen, aber alles nur selber zu machen und zu denken, ich baue mir das alleine irgendwie zusammen.
- 44:44SPEAKER_00: ist gerade im Iron Man dann auch wirklich manchmal Harakiri, weil ihr euch nie eure Schwächen bewusst macht und weil ihr nie wirklich so auch eine Einschätzung bekommt, in welche Richtung kann es auch gehen.
- 44:57SPEAKER_00: Ich meine, auch mal so, um auch das Potenzial herauszufinden, auch mal zu gucken, hey, vielleicht bist du auch wirklich schon verdammt gut, ne?
- 45:03SPEAKER_00: Vielleicht hast du auch so durch das, was du sportlich gemacht hast, aber auch vielleicht genetisch betrachtet, bist du vielleicht ein Talent in dem Sport.
- 45:11SPEAKER_00: Und dann geht es natürlich auch darum, das zu hebeln und irgendwie herauszufinden und aber auch mit den richtigen Strategien.
- 45:17SPEAKER_00: Weil es gibt da so einen schönen Satz zu, da hatte früher ein Freund von mir immer auf seiner Webseite stehen, ich fand ihn immer wunderschön.
- 45:25SPEAKER_00: Und das ist der Satz so hard work beats talent, if talent doesn't work hard.
- 45:33SPEAKER_00: Mit anderen Worten, hard an sich zu arbeiten schlägt Talent, wenn das Talent halt nicht hart an sich arbeitet.
- 45:42SPEAKER_00: Ich würde aber sagen, hart an sich zu arbeiten hat viel damit zu tun, sich seine Punkte bewusst zu machen und dann auch smart zu trainieren.
- 45:50SPEAKER_00: Also in den richtigen Bereichen nach vorne zu gehen.
- 45:53SPEAKER_00: Und nicht das komplett falsche Training zu machen.
- 45:56SPEAKER_00: Das ist für mich keine wirklich gute, harte Arbeit.
- 45:58SPEAKER_00: Klar braucht es harte Arbeit, klar braucht es Volumen, klar braucht es die richtigen Umsetzungen dabei, aber es braucht vor allen Dingen auch eine anstrengende, smarte Strategie halt irgendwie für dich.
- 46:08SPEAKER_00: Gut, nachdem man dann so eine gewisse Analyse, Analysephase gemacht hat und geschackt hat, okay, das sind die Grundstrukturen, die man aufbaut und daran machen wir das Ausdauertraining, wir machen das Krafttraining, ist es sehr wichtig, dass man danach erst eine gewisse Base-Phase absolviert.
- 46:21SPEAKER_00: Wo man dann klassischerweise eigentlich immer so Zone 2-Training aufbaut, wo man Kraft aufbaut, das heißt richtige Krafttraining aufbaut, gerade für jemanden, der vielleicht neu im Sport ist, um halt diese muskelskeletale Komponente aufzubauen.
- 46:32SPEAKER_00: Wie gesagt, der Ermüdungsbruch entsteht halt meistens vier, fünf Monate später.
- 46:36SPEAKER_00: Das heißt, man muss dann jetzt auch schon Krafttraining machen, um Muskeln aufzubauen, um Krafttraining, um Knochen aufzubauen, die Substanz und dann auch die richtigen Zonen, also Trainings, Intensitätsverteilung, mit an die Hand zu geben.
- 46:52SPEAKER_00: Wer den Podcast kennt, weiß das.
- 46:54SPEAKER_00: Großteil der Trainingszeit auch im Low-Intensity Bereich dann wirklich auch zu verbringen.
- 46:59SPEAKER_00: Also im Ausdauersport minimal so 50, 60, 70, 80 Prozent Low-Intensity Bereich.
- 47:06SPEAKER_00: Je fortgeschrittener du bist, desto wichtiger auch klarer Unterschied zwischen Zone 1, Zone 2, Zone 1, aktive Regeneration, Zone 2, Basisaufbau, sehr effektiver Bereich, um die Basis wirklich zu entwickeln.
- 47:19SPEAKER_00: Und halt auch zu gucken, wie setzt du auch Zone 2 Training um, setzt du es gleichmäßig um, hast du große Ausabweichungen, rutscht du immer wieder von der Herzsequenz ab?
- 47:29SPEAKER_00: Das sind alles Dinge, die muss man sich dann irgendwie auch angucken.
- 47:32SPEAKER_00: Und dann natürlich zu gucken, wie entwickelst du dich auch in diesen Low-Intensity Maximum Bereichen?
- 47:37SPEAKER_00: Wirst du darin besser?
- 47:39SPEAKER_00: Wie entwickelt sich dieser Low-Intensity Maximum-Bereich?
- 47:42SPEAKER_00: Wie entwickelt sich dazu auch die V2 Max bei dir?
- 47:44SPEAKER_00: Ist es so, dass die V2 Max auch besser wird, wenn die Low Intensity besser wird, was meistens bei Athleten der Fall ist, was immer ein sehr gutes Anzeichen ist, weil dann entwickelst du wirklich auch die Basis richtig?
- 47:54SPEAKER_00: Oder ist es so, dass die VZ Max sich nicht verbessert oder der Low-Intensity-Bereich aber trotzdem besser wird?
- 47:59SPEAKER_00: Das spricht dann eher so dafür, dass du ökonomisch besser wirst.
- 48:02SPEAKER_00: Das heißt, sich dann auch verschiedene Dinge anzugucken und dabei auch dann Technik, Krafttraining auch mit aufzubauen.
- 48:10SPEAKER_00: Und diese Basisphase, also diese Basisentwicklung bei einem Athleten, die sollte minimal so vier, fünf Monate stattfinden.
- 48:20SPEAKER_00: Da macht man auch meistens die meisten Fortschritte in dem Bereich.
- 48:24SPEAKER_00: Das ist aber so ein bisschen der unfancy stuff und man kann sagen der unsexy stuff for viele Athleten.
- 48:31SPEAKER_00: Weil das hat noch nicht so viel damit zu tun, wie dann nachher auch so das specifische Ironman Training aussieht.
- 48:38SPEAKER_00: Und dann, wenn man sich so aufgebaut hat, also when many five, sechs Monate given, so analyse to machen, Basis to machen, this ground fundamental to bowl, then is the last one for the Iron Man, that will then locker 16 bis 20 week stattfinden.
- 48:58SPEAKER_00: It is then garnish so viel.
- 49:00SPEAKER_00: Das sind dann nochmal so 4, 5 Monate, where the trainingsvolumen auch erhöht wird anders an der Ökonomie arbeitet, also mehr in Medium Intensity Bereich zum Beispiel unterwegs ist, mehr auch in der Ironman-Renn-Intensität unterwegs ist.
- 49:14SPEAKER_00: Wichtig aber da nochmal zu sagen, die Basisentwicklung, diese Analyse-Entwicklung, also die grundlegenden Faktoren, finde ich immer fast wichtiger, weil nachher so dieses Preppen Richtung wirklich Ironman-Peak Performance geht dann auch immer schneller und auch gut vonstatten.
- 49:30SPEAKER_00: Wichtig dabei ist aber auch, was auch wichtig zu sagen, vielleicht jetzt auch für Athleten, die jetzt auch vielleicht ihren ersten Wettkampf schon machen, ihr solltet in diesen letzten oder ihr solltet in diesen Wochen von der spezifischen Vorbereitung vom Ironman, solltet ihr merken, hey, es wird viel und es ist auch viel Training und es macht mich auch ein bisschen müde, aber es macht mich nicht komplett müde und ich bin nicht komplett so mental fatiged.
- 49:58SPEAKER_00: Das ist besonders wichtig auch in der Base-Phase, dass man das ganz stark empfindet, dass man sagt, hey, okay, ich bin nicht wirklich müde, also ich kann das Training gut absolvieren, es fühlt sich gut an, es ist nicht übermäßig viel, sondern es ist eine gute Struktur, die ich gut bei mir einbauen kann, die gut zu meinem Alltag passt, die gut zu mir passt.
- 50:12SPEAKER_00: Sie arbeitet individuell an meinen Baustellen.
- 50:15SPEAKER_00: Und das ist kein Training, wo man sagt, hey, nach vier bis acht Wochen, hey, ich bin super, super müde und ich habe das Gefühl, ich mache mich kaputt.
- 50:20SPEAKER_00: Das ist ein grundlegender Unterschied.
- 50:22SPEAKER_00: Das ist wichtig, das so ein bisschen zu unterscheiden.
- 50:24SPEAKER_00: Das spezifischere Training dann Richtung Iron Man oder auch generell Richtung Wettkämpfe, also Iron Man 70.3, Harris ist relativ egal, das ist schon ein Training, das macht einen müder.
- 50:34SPEAKER_00: Ökonomietraining, also mehr im Medium-Etatity-Bereich zu arbeiten, macht einen schon fitter, macht einen resilienter vor allen Dingen auch.
- 50:41SPEAKER_00: Also man kann eine Zeit, man kann die Belastung länger aufrechterhalten, ja.
- 50:46SPEAKER_00: Aber es macht einen auch müder.
- 50:49SPEAKER_00: Und deswegen muss man nach einer gewissen Zeit, nachdem man das absolviert hat, nachdem man dann den Wettkampf gemacht hat, danach auch wieder rausnehmen und dann nicht sofort den nächsten Wettkampf planen, bitte, sondern einfach dem Körper und auch eurem Geist Zeit und Abstand davon auch wiederum geben, um dann neu auch wieder anzugreifen.
- 51:09SPEAKER_00: Gut, die Episode ist eigentlich durch.
- 51:11SPEAKER_00: Ich mache noch einen Satz dazu, weil das sind auch so Dinge, die mir immer, immer wieder auffallen.
- 51:16SPEAKER_00: Es war jetzt auch viel Mindset Stuff, ich weiß.
- 51:19SPEAKER_00: Es ist aber wichtig, finde ich, da auch wirklich einzusteigen, weil das ein sehr großer Hebel ist für viele.
- 51:26SPEAKER_00: Selbstsabotage ist, wenn ihr entweder euch probiert viel zu schnell zu steigern, das ist Selbstsabotage, weil ihr eigentlich schon wisst, dass es nicht wirklich funktioniert.
- 51:38SPEAKER_00: Zweiter Punkt Selbstsabotage ist, ihr setzt euch nie wirklich in den Wettkampf.
- 51:43SPEAKER_00: Also ihr denkt immer, ihr macht das irgendwann, aber macht das halt noch nie.
- 51:46SPEAKER_00: Ganz, ganz wichtiger Faktor.
- 51:48SPEAKER_00: Ihr müsst auch irgendwann in die Umsetzung kommen.
- 51:49SPEAKER_00: Ihr könnt nicht immer nur theoretisch alles irgendwie durchdenken und denken, ihr wisst irgendwie alles besser, sondern irgendwann müsst ihr halt auch wirklich umsetzen.
- 51:56SPEAKER_00: Dritter Punkt Selbstsabotage ist, dass ihr zu viele Wettkämpfe parallel aufbaut.
- 52:02SPEAKER_00: Das bedeutet, ihr macht, hey, ich will eigentlich einen Ironman machen, das ist mein wichtigstes Ziel, aber ich mache vier Wochen vorher noch in High Rocks und ich mache zwei Wochen vorher noch in Gran Fondo.
- 52:14SPEAKER_00: Ja, mega.
- 52:17SPEAKER_00: Totaler Kopfschuss natürlich irgendwie.
- 52:19SPEAKER_00: Weil ihr bereitet euch nie auf ein Event richtig vor.
- 52:22SPEAKER_00: Und auch so aus Coaching-Sicht, das ist immer so, wo ich sage, Leute, wenn ihr es anständig machen wollt, dann macht es bitte anständig, ja.
- 52:29SPEAKER_00: Aber ich weiß, es löst Angst aus, sich auf ein Ding zu committen.
- 52:33SPEAKER_00: Commitment löst Angst aus, ja?
- 52:36SPEAKER_00: In mehreren Lebensbereichen, nicht nur in einzelnen.
- 52:39SPEAKER_00: Und wenn ihr euch auf Dinge committed, dann zieht es aber auch durch.
- 52:43SPEAKER_00: Und dann auch wirklich, okay, Iron Man, jetzt wird's wichtig, die letzten four die richtigen Steps machen, zu relaxen, aber auch to see, hey, there is tension there, it macht mich ein bisschen müde, ich fühle mich nicht mehr ganz so gut, es stresst mich, es stresst mein Alltag, es wirkt sich auf andere Lebensbereiche auf.
- 53:04SPEAKER_00: Ja, das ist normal.
- 53:06SPEAKER_00: Embrace it.
- 53:08SPEAKER_00: Das ist ganz normal.
- 53:09SPEAKER_00: Seid einfach müder, seid gereizter, zieht was von einem.
- 53:15SPEAKER_00: Und hier auch an Iron Man zu machen, erfordert auch eine ganz gute Work-Life-Balance und Lebensbalance.
- 53:24SPEAKER_00: Also auch klar zu kommunizieren mit eurem Umfeld, mit eurem Partner, mit all denen.
- 53:28SPEAKER_00: Das ist euch wichtig.
- 53:29SPEAKER_00: Ihr wollt das machen.
- 53:31SPEAKER_00: Ihr möchtet nicht eure Ziele immer wieder nach hinten stecken.
- 53:35SPEAKER_00: Aber auch das klar zu kommunizieren, so dass ihr das durchzieht und dass ihr das macht und dass ihr in die Umsetzung jetzt einfach geht und dass ihr auch ein bisschen erwarten könnt, dass ihr jetzt ein bisschen müde werdet zu der nächsten Zeit.
- 53:47SPEAKER_00: Das ist auch vollkommen okay.
- 53:49SPEAKER_00: Gut, okay, in der nächsten Folge sprechen wir dann vor allen Dingen nochmal über verschiedenste Trainingsstrategien.
- 53:56SPEAKER_00: Also wir gehen mal wirklich genauer auch so ins Training rein.
- 53:58SPEAKER_00: Daneben widmen wir uns aber auch dem Thema Equipment, dem Thema Fueling vor allen Dingen auch.
- 54:04SPEAKER_00: Und dann in der dritten Episode sprechen wir dann auch nochmal über wirklich fortgeschrittene Strategien, was man dann noch machen kann, um unter zehn Stunden zu gehen, um auch unter neun Stunden zu gehen.
- 54:14SPEAKER_00: Oder vielleicht auch mal unter acht Stunden zu gehen.
- 54:17SPEAKER_00: Das sind alles Dinge, die ich schon im Coaching oder auch selber als Athlet, unter acht Stunden selber nicht, aber im Coaching durchgezogen habe mit Athleten.
- 54:27SPEAKER_00: Und da gebe ich euch auch immer ein paar Insights, was es dann auch so performancemäßig auch wirklich braucht, um da auch irgendwie hinzukommen.
- 54:35SPEAKER_00: Alright, ich wünsche euch einen schönen Tag.
- 54:37SPEAKER_00: Würde mich natürlich sehr freuen, wenn ihr den Podcast abonniert, wenn euch die Folge gefallen hat, lasst mir gerne einen Kommentar da und happy day!