Latest / Hallo Gesundheit – Der Podcast der CSS / Ernährung und Psyche #1 Mit Achtsamkeit gegen die kritischen Stimmen - mit Stephanie
Transcript
- 0:00Speaker 0: Ich weiss noch, ich hatte einen Moment, an dem ich so gebrüht habe und gemerkt habe, wie die Stimmen in mir mit mir reden.
- 0:10Speaker 0: Also bin ich selber mit mir eigentlich redenerlich umgegangen?
- 0:13Speaker 0: Und ich bin hier gesessen und habe so gebraut.
- 0:16Speaker 0: Ich fand das so schlimm!
- 0:18Speaker 1: Hallo und herzlich willkommen zu Halo Gesundheit – ein Podcast der CSS.
- 0:22Speaker 1: Ich bin Manuel und ich hoste diesen Podcast im Wechsel mit Garla.
- 0:26Speaker 1: einfach zum Klarstellen Ich bin keine medizinische Fachperson.
- 0:30Speaker 1: Aber als kleiner Hypokonder interessiert es doch sehr an Gesundheitsthemen.
- 0:34Speaker 1: Jeden Monat geht es um ein Thema aus zwei verschiedenen Perspektiven, einmal aus Fachsicht und einmal aus betroffenen Sicht.
- 0:42Speaker 1: Und das Beste am Ganzen ist, ich führe diese Gespräche immer an der frischen Luft auf einem Spaziergang.
- 0:47Speaker 1: In dieser Folge geht es zum Stimmen im Kopf von Stefanie, die jahrelang ihr Essverhalten kritisiert haben.
- 0:54Speaker 1: Stefanie hat als Kind und Jugendliche und der Magersucht gelitten.
- 0:58Speaker 0: Mein Name ist Stefanie, ich bin Mama von einem dreijährigen Sohn.
- 1:02Speaker 0: Ich habe noch ein kleines Penz um in einer Feststelle geschaffen, die jetzt ausgelaufen ist.
- 1:06Speaker 0: Jetzt ist wieder etwas Raum hier für meine Projekte.
- 1:09Speaker 0: Das ist einmal das bewusste Haarschneiden.
- 1:14Speaker 0: Und ja, ich habe vorher auch jemanden ... Ich habe kleine Caterings gemacht.
- 1:19Speaker 0: Vielleicht geht auch etwas in diese Richtung rein.
- 1:22Speaker 0: Ich habe noch ein Studium zum Ernährungscoach, der offen ist und mich begleitet.
- 1:27Speaker 1: Wie es Stefanie geschafft hat, dass die kritischen Stimmen aus ihrem Kopf verschwunden sind, erzählt sie in dieser Episode von Hallo Gesundheit.
- 1:37Speaker 1: Heute spaziere ich hier im Spiegel oberhalb des Bernes.
- 1:42Speaker 1: Es ist ein wunderschöner Tag.
- 1:44Speaker 1: Man hat einen schönen Blick auf den Berne.
- 1:49Speaker 1: Ich spaziere heute mit Stefanie.
- 1:52Speaker 1: Was hast du heute schon gegessen?
- 1:54Speaker 0: Ich habe heute ein Joghurt gegessen, mit frischen Orangen und Bananen und ein wenig Hanfsäume drin.
- 2:04Speaker 0: Und einen Blissbalus Kokosnuss.
- 2:09Speaker 1: Aber viel wichtiger für diese Episode ist, mit welchen Gefühlen hast du das heute gegessen.
- 2:14Speaker 0: Hey!
- 2:14Speaker 0: Es war eine schöne Gefühl.
- 2:15Speaker 0: Zum Morgen habe ich draussen auch in der Sonne ... nachdem ich mit meinem Sohn und dem Hund draussen war.
- 2:25Speaker 0: Es war einfach so schön, diese frische Mühe zu nehmen, die irgendwie da war.
- 2:31Speaker 1: Das ist ja nicht selbstverständlich auch für dich, dass du das Essen so geniessen kannst und so positive Gefühle damit verbindest.
- 2:38Speaker 1: Wir reden heute in dieser Episode über deine Geschichte, deinen Weg, also wie du es geschafft hast ... um wieder zu einer positiven Beziehung zum Essen zu kommen.
- 2:48Speaker 1: Am Anfang war es sehr schwierig, magst du noch erinnern wie das angefangen hat?
- 2:52Speaker 1: die schwierige Beziehungen zum Essen?
- 2:56Speaker 0: Ich bin sehr früh in meinem Leben in einem Mägersucht gegrutscht.
- 3:04Speaker 0: Das Essen ist immer mit Emotionen bei mir verbunden
- 3:08Speaker 1: und ich denke, dass es bei
- 3:10Speaker 0: jemandem elf war.
- 3:11Speaker 0: Ja.
- 3:12Speaker 0: Elfen, zwölf, um das herum.
- 3:14Speaker 0: Jeder, der vielleicht schon mal eine Störigkeit hat oder mit Berührung ist.
- 3:19Speaker 0: Das ist intensiv und es bestimmt das ganze Leben.
- 3:23Speaker 0: Und Essen ist einfach ein Oberding in deinem Leben und bestimmt wie alles drumherum.
- 3:31Speaker 1: Magst du noch erinnern, wie das zu dem kam?
- 3:33Speaker 1: Oder wie du in das gekommen
- 3:38Speaker 0: bist?
- 3:39Speaker 0: Meine Eltern haben sich scheiden lassen lassen.
- 3:42Speaker 0: Da bin ich etwa ... Und es war sehr intensiv, also eine lange Scheide.
- 3:51Speaker 0: Sicher fünf Jahre ist das gegangen und ich bin da unter einem wirklich sehr grossen emotionalen Belastung wie gestanden.
- 4:01Speaker 0: Also ganz viel Druck gespürt und es ging mir gar nicht gut psychisch.
- 4:06Speaker 1: Wenn es dir nicht gut ging, dass du beim Essen dann so eine Art Kontrolle hast können zurückgewinnen.
- 4:14Speaker 1: Wie erklärst du die Rasse?
- 4:16Speaker 0: Genau!
- 4:18Speaker 0: Ich glaube das trifft es recht gut.
- 4:20Speaker 0: Es war wie es war.
- 4:21Speaker 0: Ich hatte das Gefühl als ein kleines Mädchen.
- 4:26Speaker 0: Irgendwie bricht alles um mich zusammen und auseinander.
- 4:30Speaker 0: Ich konnte gerade nichts machen.
- 4:32Speaker 0: Ich habe mir sehr hilflos gefühlt.
- 4:34Speaker 0: Ich hab viel Angst gehabt ... Ich habe mich auch für die Situation verantwortlich gefühlt.
- 4:43Speaker 0: Und ich war in dieser Hilflosigkeit gefangen, dass ich mit dem Essen im Nachhinein das Gefühl hatte, dass sich etwas kompensiert und gehebt hat, Kontrolle.
- 4:56Speaker 0: Und auch ... Ich war sehr strikt und streng mit mir.
- 5:02Speaker 0: Es ist wie ein innerer Zustand, was sich so gegen draussen zeigt.
- 5:08Speaker 0: Wieso die innere Stimme, die den Kontrollen übernimmt?
- 5:11Speaker 1: Und wie hat sich das dann konkret bei dir gewusst?
- 5:13Speaker 1: Du hast von Stimmen im Kopf geredet.
- 5:14Speaker 1: Was haben diese Stimmen gesagt?
- 5:17Speaker 0: Boah!
- 5:17Speaker 0: Es ist gerade schwierig für mich, um sie zu greifen, jetzt so nach hinein.
- 5:21Speaker 0: Aber sie waren auf jeden Fall sehr destruktiv gewesen also... Sie sind sehr streng gewesen und ... Sie haben mich immer fertig gemacht oder mich etwas gehebt auch.
- 5:35Speaker 1: Also das ist nicht gut, wenn du aussehst oder dass du nicht gut flammt bist?
- 5:37Speaker 1: Ja
- 5:37Speaker 0: zum Beispiel genau.
- 5:39Speaker 0: Oder wieso hast du jetzt das schon wieder ... oder wieso hat es auch nicht funktioniert?
- 5:42Speaker 0: und warum hast du das gegessen?
- 5:43Speaker 0: und also so richtig wertend und so ein bisschen abedruckend.
- 5:50Speaker 0: So genaue Sätze kann ich lustigerweise gar nicht mehr so sagen.
- 5:55Speaker 0: Ist
- 5:55Speaker 1: ja auch lange her.
- 5:56Speaker 0: Es ist lange her und gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass gehört wie zu mir.
- 6:01Speaker 0: Wie noch mal jemand in mir drin ist, der so spricht
- 6:04Speaker 1: Ja krass.
- 6:05Speaker 0: Aber lustigerweise habe ich sie jetzt nicht mehr und kann es auch gar nicht mehr so... Darum vielleicht spüren, oder?
- 6:10Speaker 0: Hast
- 6:10Speaker 1: du diesen Anteil, wie man ihn auslösen könnte?
- 6:12Speaker 0: Der Anteil ist ich so nicht mehr gespürt.
- 6:14Speaker 0: Obwohl es mich immer ersterst nicht mehr ist, weil ich dort drin war.
- 6:18Speaker 0: Dass das hier einfach detaillt.
- 6:20Speaker 0: Das bin ich gewesen also ich hatte das gar nicht.
- 6:22Speaker 0: Also
- 6:22Speaker 1: es war wie so alle umfassend.
- 6:24Speaker 1: Es hat sich alles ums Essen dreht und um die Stimme im Kopf.
- 6:30Speaker 0: Genau ja also es ist dann Genau, bei mir hat es sich so geüstert, dass ich einfach so wenig wie möglich gestern habe.
- 6:38Speaker 0: Die schlimmsten Zeiten waren noch eine halbe Dose für mich im Tag.
- 6:44Speaker 0: Schon dann habe ich mit ihm so schlechte Gewisse gemacht und immer heimlich.
- 6:49Speaker 0: Ich konnte auch nicht mit meiner Familie am Tisch essen zum Beispiel.
- 6:54Speaker 1: Also du konntest nicht essen richtig?
- 6:57Speaker 0: Ja!
- 6:59Speaker 0: Das ist nicht mehr gegangen.
- 7:01Speaker 0: Und ich habe mich auch zurückgezogen.
- 7:04Speaker 0: Alles mit Freunden oder so, wenn es sich um das geht.
- 7:07Speaker 0: Ich habe mir überall vorweig gedruckt und zurückgenommen, weil ... Das war vielens grosser Stress, als ich eingeladen gewesen wäre.
- 7:14Speaker 0: Ich musste dort essen.
- 7:16Speaker 0: Das konnte ich nicht mehr.
- 7:18Speaker 1: Ist der Leute rundherum aufgefallen?
- 7:20Speaker 1: Hast du irgendwie Hilfe bekommen?
- 7:22Speaker 1: Oder haben die Leute auf dich zugekommen und gesagt, es geht dir gut?
- 7:27Speaker 1: Brauchst du Hilfe?
- 7:28Speaker 0: Ja, mein Mann ist stark aufgefallen.
- 7:31Speaker 0: Und ... Ja, sie nahm mich in diesem Moment wie an der Hand.
- 7:38Speaker 0: Und dann war die Aufmerksamkeit bei mir.
- 7:43Speaker 0: Ich hatte ein wirkliches Gefühl, einmal zu werden gesehen und zu hören.
- 7:47Speaker 1: Krass!
- 7:48Speaker 1: Das ist auch um das gegangen?
- 7:49Speaker 1: Dass man diese Gefühle irgendwie rauskommt?
- 7:52Speaker 1: Ich
- 7:52Speaker 0: denke, dass ich gebeten sein wollte.
- 7:57Speaker 0: Ich wäre fast aus einer En�keit, als Kind in diesen ganzen Gefühlen und Emotionen.
- 8:03Speaker 0: Genau.
- 8:04Speaker 0: Und dort auch, ich glaube jetzt im Nachhinein ... Ja, das ist auch... Also es hat wahrscheinlich etwas in mir ganz intelligent gemacht, weil es nicht mehr super sei gewesen war, dass es mir richtig schlecht gerade geht oder?
- 8:17Speaker 1: Sie hat dann auch gesagt, wir müssen irgendwie jetzt auch Fachpersonen beiziehen.
- 8:23Speaker 1: oder wie ist es denn abgelaufen?
- 8:25Speaker 0: Genau!
- 8:25Speaker 0: Ja, also sie durften ja auch ganz schlimm mit sich sein und sie hat Ich hatte immer Angst.
- 8:32Speaker 0: Das hat sie mir gesagt, dass ich einen Morgen in mein Zimmer kommen kann und ich überhaupt noch im Leben bin.
- 8:38Speaker 0: Und dann sind wir zum Arzt.
- 8:40Speaker 0: Dass ich einmal eine ganz enge Mäschung immer zum Arz gehen muss, um mich zu weggen.
- 8:46Speaker 0: Wo das gleich immer wieder weiter runter war, gab es ein bisschen eine Zahl, die er sagte, wenn du hier noch drunter kommst, musst du in einer Klinik.
- 8:56Speaker 0: Dort ... Er sagte mir, dass ich nicht hierher gehen möchte.
- 9:02Speaker 1: Du bist dann aber begleitet worden?
- 9:03Speaker 1: Also auch psychologisch?
- 9:05Speaker 1: Oder hast du diese Therapie angefangen?
- 9:07Speaker 0: Stimmt ja!
- 9:08Speaker 0: Dann ist noch eine Psychotherapie dazu gekommen und es ging etwa ein Jahr lang in dieser Kassenphase.
- 9:18Speaker 0: Was darum gegangen ist, mich zu stabilisieren.
- 9:22Speaker 0: und wieder ein Gewicht zu gewinnen.
- 9:24Speaker 1: Und das hat dann wirklich geholfen, also hast du dann wieder wie können leeren Essen?
- 9:29Speaker 1: Also so wie es schlimmste in Anführungszeichen abzuwenden?
- 9:33Speaker 0: Ja, das Schlimmste abzuwerden.
- 9:36Speaker 0: Im Endeffekt ist man nachher etwas offen geladen worden, würde ich das weiter machen nach einem Jahr.
- 9:40Speaker 0: Jetzt im Nachhinein hätte ich gesagt ja mach's unbedingt
- 9:43Speaker 1: weiter!
- 9:43Speaker 1: Also Psychotherapie.
- 9:44Speaker 1: Psychotherapien
- 9:45Speaker 0: genau... Aber dort bin ich einfach so stabilisiert, dass ich nicht mehr extrem untergewichtig war.
- 9:54Speaker 0: Ich sage jetzt mal den Weg aus der Magersucht.
- 9:56Speaker 0: Er ist noch lange nicht vorbei gewesen oder er musste alles kontrollieren und unterkontrollen zu haben.
- 10:03Speaker 0: Ja, dann ging es weiter.
- 10:05Speaker 0: aber ich habe dann wieder gelernt Essen.
- 10:08Speaker 0: Ich weiss nicht, ich hatte ihn ganz strikt.
- 10:11Speaker 0: Ich glaube immer als Schellenleeris.
- 10:12Speaker 0: Eine Schicht Ketchup.
- 10:16Speaker 0: Ganz übel.
- 10:17Speaker 0: Ein paar Datteln und ein Magier-Joghurt oder so.
- 10:20Speaker 0: Das musste Mami immer vorstellen, dass es meine Malzige war, die ich gewusst habe, okay, dann kann ich essen.
- 10:25Speaker 0: Ich werde nicht dicken davon.
- 10:27Speaker 0: Und ich konnte das auch noch nicht mit den anderen am Tisch essen.
- 10:29Speaker 0: Das habe ich ganz alleine für mich gegessen.
- 10:32Speaker 0: Aber so ging ich in Schritt für Schritt zurück.
- 10:35Speaker 1: Das ist wie das Mönchen, wo du bist herumgekommen hast?
- 10:38Speaker 1: Mit dem kann ich leben
- 10:39Speaker 0: ... Ja, genau!
- 10:42Speaker 1: Und dann kannst du auch langsam wieder Gewicht zunehmen.
- 10:46Speaker 0: Ja, ich habe einen langen Gewicht zugenommen, in dem ich ganz stark Magersucht hatte.
- 10:52Speaker 0: Ich war ungefähr um die thirty-sechsetze Kilo und das hat sich dann so stabilisiert, glaube ich, bis Ende der Vierzehnte irgendwie nicht mehr als vierzehn Kilogramm oder ein Anfangsfünfzig irgendwo dort oben.
- 11:02Speaker 1: Du hast gesagt, dass dich Kontrolle zum Teil verlagert hat, wie eine Sportzucht fast kuh ist?
- 11:09Speaker 1: Das war ein bisschen später, dass du dann dort kontrollierst.
- 11:13Speaker 0: Genau!
- 11:14Speaker 1: Ich
- 11:15Speaker 0: habe immer sehr kontrolliert gegessen oder so in meinen Konzepten drin und wie das jetzt darf.
- 11:21Speaker 0: Aber habe ich heute schon gegessen?
- 11:23Speaker 0: Okay, dann liegt das und das noch drin ... Oder auch wenn es heute Pizza ist, dann ist sie den ganzen Tag sonst nünnt.
- 11:28Speaker 0: Also das hat mich eigentlich immer etwas begleitet.
- 11:32Speaker 0: Und dann ist irgendwann mit meinen zwanzigern drin, genau Sport zu haben.
- 11:38Speaker 0: Und dann dort möglichst gut zu sein.
- 11:41Speaker 0: Dann mit Essen, also Kalorien tracken und alles aufschreiben wenn man isst und dass man möglichst optimiert ist und die möglichst perfekte Bild auch wieder im Aussen erschafft.
- 11:52Speaker 0: Genau!
- 11:53Speaker 0: Dann ist es so ein bisschen da drin.
- 11:54Speaker 0: Also alles immer noch sehr kontrolliert und sehr ... ja, stark, steif irgendwo drin, ja?
- 12:03Speaker 1: Also würdest du sagen, du warst nicht magersüchtig, aber immer noch... sehr auf das Essen fokussiert.
- 12:09Speaker 0: Genau, also ich würde jetzt im Nachhinein sagen... Ich wäre aber wahrscheinlich nicht mehr als magersüchtig hätte ich die Diagnose nicht mehr bekommen.
- 12:17Speaker 0: und gleichzeitig sage ich... Jetzt ist es einfach immer noch ein gestürztes Essverhalten!
- 12:23Speaker 1: Ja, also was würdest du sagen?
- 12:25Speaker 1: Was sind denn für Gefühle verbunden mit dem Essen?
- 12:27Speaker 1: Also auch immer noch so schlecht gewisse Stress?
- 12:31Speaker 1: Und was waren so die vorherrschenden Gefühlen?
- 12:35Speaker 0: Ja, schon streng mit mir selber zu sein.
- 12:37Speaker 0: Also optimieren und kontrollieren.
- 12:40Speaker 0: Irgendwie eben gegessen das Bild zu haben, dass mich andere vielleicht mögen oder gerne haben.
- 12:45Speaker 0: Dass ich irgendwo wieder dazugehören, innen passen.
- 12:48Speaker 0: Und ich selbst war bei meinen härtesten Kritikern ja.
- 12:53Speaker 0: Es hat nie gelangt!
- 12:55Speaker 0: Ich habe nie ins Spiegel geschaut, um mich als gut oder schön ... Einfach damit ich mich auch mögen kann?
- 13:04Speaker 1: Wann bist du zum Kern des Problems wie vordrungen?
- 13:07Speaker 1: Das ist etwas drunterliegendes, was ich ändern
- 13:12Speaker 0: muss.
- 13:13Speaker 0: Ich denke es hat bei mir Zeit gegeben.
- 13:17Speaker 0: Anfangs mit den zwanzig Jahren, als mein Körper noch mal reagiert hat in Form von Veränderung am Gebärmutterhals.
- 13:26Speaker 0: Als ich in Abstrich ging und die jährliche Routinekontrolle beim Frauenarzt.
- 13:34Speaker 0: wo man auch wieder sehr Angst gemacht hat, also was passiert da?
- 13:38Speaker 0: Das ist dann ganz lang so zu bleiben.
- 13:42Speaker 0: Was ist
- 13:42Speaker 1: denn nicht so gut?
- 13:44Speaker 0: Man sagt die verschiedenen Pups und es ist wie auf einem Drück in einem Bereich, wo man sieht okay das ist nicht gut, das verändert sich.
- 13:53Speaker 0: Es ist noch kein Gebärm oder Halskrebs aber das werden wir uns aus dem nächsten.
- 13:57Speaker 0: Und wenn's dort noch ein bisschen drunter geht ... Dann ist das Diagnose
- 14:04Speaker 1: Man
- 14:05Speaker 0: muss Eingriff oder Gebärmutterhälse schneiden, wie auch immer.
- 14:12Speaker 0: Das hat mir dann so ein Jahr und eine halbe, fast zwei begleitet.
- 14:16Speaker 0: Und das ist nie besser geworden.
- 14:17Speaker 0: Ich musste ganz engmässig kontrollieren.
- 14:21Speaker 0: Genau!
- 14:22Speaker 0: Das war einmal der Fall, in dem die Geschichte etwas durch war ... Es kam schlussendlich zu einem Eingriffe her, weil der Arzt das Gefühl hatte, es sei schon so lange ... Auf so einem Stadion, das macht ich nervös.
- 14:38Speaker 0: Es tut ihnen nicht gut, wir nehmen es mal raus.
- 14:41Speaker 0: Also ein Stück vom Gebärmutterhals und dann hat er gute Erfahrungen, dass dort auch nichts mehr wachst und wächst.
- 14:48Speaker 0: Dann habe ich wieder etwas Ruhe.
- 14:50Speaker 0: Und dann war der Nachher auch gut bei den Abstrichen.
- 14:52Speaker 0: Ich hatte wieder normale Werte.
- 14:54Speaker 0: Dann ging es weiter mit der Haut bei mir.
- 14:56Speaker 0: Also ... Ich hatte einen Melanom.
- 15:00Speaker 0: oder auch dort Veränderungen bei den Muttermalen.
- 15:03Speaker 0: Und ja, eben dann auch ein Minanoma, so einen kleinen schwarzen Hautkrebs.
- 15:07Speaker 0: Das ist eigentlich gleich nachher gekommen und das hat man gerade nochmals so das Gefühl, jetzt habe ich es eine durch und dann kommt die nächste Diagnose.
- 15:16Speaker 0: Und das hat mir schon ... Ja, rechte Boden unter den Füßen etwas weggezogen!
- 15:21Speaker 1: Und das war auch ein Auslöser, warum du dich allgemein mit dir von auseinander setzst?
- 15:27Speaker 0: Genau, genau.
- 15:28Speaker 0: Dann hatte ich irgendwie das Gefühl Das kann doch nicht sein.
- 15:31Speaker 0: Warum?
- 15:33Speaker 0: Ich bin eine junge Frau, das kann doch nichts sein, dass alles innerlich anfängt zu wuchern oder sich die Zähle verändern und bis ins Krebsinn geht.
- 15:47Speaker 0: Und ich habe angefangen ... Ja!
- 15:50Speaker 0: Ich habe mich auf die Suche gemacht, nach mir selbst auch.
- 15:54Speaker 0: Es ist wirklich so... Auf das Mal war es so, wer bin ich eigentlich?
- 15:58Speaker 0: Was mache ich da gerade jetzt in meinem Leben mit dem ganzen Leben?
- 16:01Speaker 0: und umher hat sich gar nicht so richtig als Mises drin wie Tod eine Lebendung angefühlt.
- 16:10Speaker 0: Und ja, ich habe einfach das Gefühl, nein, dass das nicht sein kann.
- 16:14Speaker 0: Wer bin ich denn eigentlich?
- 16:16Speaker 0: Wenn ich kein erwartiger fühle!
- 16:18Speaker 0: und das Gefühl habe ich, dass die anderen gut finden oder dass sie einfach funktionieren.
- 16:26Speaker 0: Ja genau!
- 16:29Speaker 1: Und nachher auf diese Frage hat es einen Prozess angestoßen?
- 16:32Speaker 1: Oder hast du da auch Unterstützung bekommen?
- 16:35Speaker 1: Wie muss man sich das vorstellen?
- 16:37Speaker 0: Das hat ein Prozess angestoßen.
- 16:42Speaker 0: Wenn ich mich mag erinnern, ist das im Sport ... Ich habe jetzt mal Fitness gemacht.
- 16:48Speaker 0: Ja, ich bin fast mit Gewicht geschaffen.
- 16:51Speaker 0: Ich war auch dort sehr hart und streng mit mir.
- 16:54Speaker 0: Ich habe dann angefangen, Yoga zu integrieren in meinen Alltag.
- 17:00Speaker 0: Im Fitness nach meinen Übungen bin ich einfach noch auf die Yoga matten und habe es ein bisschen sanfter.
- 17:07Speaker 0: Mein Körper noch bewegt und spürt.
- 17:09Speaker 0: Und dort irgendwie habe ich das erste Mal das Gefühl bekommen ... Ja, wie ist sie mir wenn es wie still wird um mich aussen?
- 17:22Speaker 0: Wenn ich nicht irgendwie gerade etwas mache zum irgendetwas erreichen.
- 17:27Speaker 0: Und ich habe auch gemerkt dass man die Stille extrem gut tut und hat dann auch angefangen mit Meditation.
- 17:38Speaker 0: Ja eigentlich total bin ich wirklich auf der Geschmacke.
- 17:40Speaker 0: Ich war dort wo ich gewohnt habe.
- 17:43Speaker 0: Es gab eine Gruppe die sich immer getroffen haben für einfach eine Stunde stille Meditation.
- 17:48Speaker 0: Also ziemlich krass, dann gerade eingestiegen so in das und das ist für mich balsam, für meine Seele und für mich war es, weil ich auch das Gefühl hatte dass ... Ich konnte mir begegnen, ich konnte mir Raum geben und ein wenig nach innen lassen um mich zu spüren was da alles in mir drin ist.
- 18:07Speaker 1: Aber können wir nicht in der Stille genau diese kritischen Stimmen wieder und sagen zu was du machst oder Du musst noch etwas leisten oder jetzt musst du Krafttraining machen.
- 18:19Speaker 1: Wie war das?
- 18:20Speaker 0: Hey, es ist sicher auch hier ein Prozess gewesen aber ich habe irgendwie einen Funken in mir gespürt wo ich sonst eigentlich nirgends erlebt habe und ich wusste nicht mehr gehen zu lassen.
- 18:36Speaker 0: Ich wusste da muss ich weitermachen oder dranbleiben.
- 18:40Speaker 0: Auch wenn klar, mal und tausendmal abgelenkt und dann bist wieder im Alltag Ist denn gar nicht gegangen?
- 18:47Speaker 0: Also das ist auch... Ja.
- 18:50Speaker 1: Das andere war stärker!
- 18:51Speaker 1: Megaschöne Vorstellung, dass es da eine Funke ist und du einfach wusstest irgendwie, das ist stärker als alles andere.
- 18:58Speaker 1: Wirst du dann sagen im Nachhinein so, das sind die Achtsamkeit, die wir jetzt darüber reden, wo eigentlich der Schlüssel war für all diese psychischen Probleme oder den Druck, was du dir selbst gemacht hast?
- 19:13Speaker 0: Bei mir ist auch Selbstliebe ganz ein wichtiger.
- 19:15Speaker 0: Also das hatte ich null, irgendeinen Selbstwert oder Selbstliebe.
- 19:20Speaker 0: Das ist auch etwas, was ich immer wirklich Stück für Stück haben müssen und auch immer noch da bin.
- 19:25Speaker 0: Wie arbeiten eigentlich?
- 19:28Speaker 0: Aber alle kleinen Steps, die ich gemacht habe, haben mich irgendwie nahe zu mir selber gebracht.
- 19:36Speaker 0: Ich habe nie überlegt, dass es wieder Herzen gibt, weil es ist ... Ja!
- 19:41Speaker 0: Das Leben ist für mich lebendiger geworden und ich habe mich auch lange gespürt.
- 19:46Speaker 1: Wie muss man sich das konkret vorstellen, dass durch Meditation Selbstliebe entsteht?
- 19:53Speaker 0: Ich weiss nicht ob es direkt Selbstlieben entsteht aber mir kommt mal ein Gefühl über was geht eigentlich in mir ab und was ist gerade präsent und ... Ich weisse noch, ich hatte einen Moment, an dem ich so gebrült habe gemerkt haben, wie die Stimmen in mir mit mir reden.
- 20:16Speaker 0: Also wenn ich selber mit mir eigentlich rede innerlich und umgehe ... Und ich bin auch hier gesessen und habe so geholfen.
- 20:22Speaker 0: Ich fand das so schlimm.
- 20:23Speaker 0: Das ist vielleicht auch ein Schlüsselmoment, wo es dann nachher wieder so ... Hey, nein!
- 20:27Speaker 0: Das kann doch nicht sein!
- 20:29Speaker 1: Hast du einen Weg gemerkt, dass sich das mit dem Essen verbessert?
- 20:32Speaker 1: Dass du irgendwie wieder schaffst, eine lockerere Beziehung zum Essen zu gewinnen?
- 20:37Speaker 1: Genau.
- 20:38Speaker 0: Ja, genau.
- 20:39Speaker 0: Es ist wirklich ein Lebensprozess und ich nehme es wahr, dass alles in einem Moment verwobben ist.
- 20:46Speaker 0: Ich bin sehr tierliebend und habe mit Sibne schon beschlossen, dass ich kein Fleisch mehr essen will.
- 20:54Speaker 0: Das ist ein Tier, das ist für mich nicht mehr gegangen.
- 20:59Speaker 0: Und dann hatte ich das Gefühl, jetzt würde ich noch vegan ausprobieren.
- 21:05Speaker 0: Also ... weniger für das Tierlied so verantwortlich zu sein.
- 21:12Speaker 0: So habe ich das in meinem Kopf empfunden.
- 21:15Speaker 0: und dann hat sich für mich noch mal eine Reise, also dort ist es für mir schon einmal so ein Reis losgegangen zum Essen wie ein Bewusster zu zelebrieren weil ich habe mich schon sehr damit auseinandersetzt.
- 21:29Speaker 0: okay aber wenn ich jetzt vegan isse was bedeutet das?
- 21:33Speaker 0: Wie kommt der Körper zu den Ernststoffen?
- 21:39Speaker 0: meine Ernährung, also gleich bunt gestalten, dass es Spass macht und gut ist.
- 21:44Speaker 0: Also ich habe mich dort richtig fest mit der Ernährungen angefangen aus einer Endsitze.
- 21:48Speaker 0: Wann war
- 21:49Speaker 1: das auch jemandem?
- 21:49Speaker 1: So welcher Alter?
- 21:51Speaker 1: Damit
- 21:51Speaker 0: die zwanzig Jahre würde ich sagen, ist das gewesen.
- 21:53Speaker 1: Wenn es dann so ein Moment war, in dem du wieder kannst ganz intuitiv essen.
- 21:59Speaker 0: Das hat sich eigentlich wirklich einfach so ergibt ... Weg zur Heilung von mir selbst eigentlich, ist das immer intuitiv geworden.
- 22:09Speaker 0: Das muss ich auch sagen und mich vegan ernährt.
- 22:11Speaker 0: Ich habe mich körperlich gut gefühlt und hatte nicht das Gefühl, dass man etwas fehlt oder ich lasse etwas streng weg.
- 22:18Speaker 0: Ich hab auch den Übergang der Wege auf Vegan ganz ohne strikte Regeln gemacht.
- 22:24Speaker 0: Ich hatte dann auch gleich noch Lenkheiss und ab und zu gegessen.
- 22:27Speaker 0: Also ich war viel sanfter und viel liebter mit mir.
- 22:31Speaker 0: In der Schwangerschaft hatte ich auf das Mal Lust auf Eier.
- 22:36Speaker 0: Und dann habe ich mit der Eier konsumiert, ja?
- 22:39Speaker 1: Wie muss man sich das intuitives Essen genau vorstellen?
- 22:43Speaker 1: Wenn ich denke so intuitiv würde ich manchmal auch Schocken oder Chips in den Hauen.
- 22:49Speaker 1: Das kann man ja auch als intuitiv sehen aber das verstehst du nicht unter intuitiven Essen.
- 22:54Speaker 0: Also ich glaube da muss man sicherlich etwas bewusst sein.
- 22:56Speaker 0: warum esse ich jetzt gerade also beim intuitiven essen?
- 22:59Speaker 0: esse ich weil ich Hunger habe Und ich höre auf, wenn ich genug habe.
- 23:04Speaker 0: Es ist wie so hinterfragen, warum möchte ich die Schocken?
- 23:08Speaker 0: Ist es eine Emotion oder ein Gefühl dahinter, was ich wegemachen und runterdrucken will?
- 23:15Speaker 0: Ich esse gerade, weil alle Schocke essen.
- 23:18Speaker 0: Dann ist das nicht achtsam und intuitiv oder bewusst.
- 23:21Speaker 0: Dann macht man einfach Gesellschaften.
- 23:25Speaker 0: Weil ich schlecht viele traurig bin ... Oder ist es... Keine Ahnung, nach einer ausgewogenen Mahlzeit.
- 23:33Speaker 0: Mein Körper ist irgendwie gesettigt und fühlt sich gut.
- 23:36Speaker 0: Er ist gemäht.
- 23:38Speaker 0: Jetzt habe ich noch einen Lust auf etwas zu essen.
- 23:41Speaker 0: Dann gehe ich mir die Schocke mit einem guten Gewissen an.
- 23:45Speaker 0: Aber es muss nicht der ganze Zeit Teffel sein oder?
- 23:47Speaker 0: Das ist auch wieder meistens ... Und dann kehrt man in eine Emotion oder in ein Rohr.
- 23:53Speaker 0: Also das ... Binge-Eating oder Frust essen Ja, also das ist sicher nicht ...
- 24:02Speaker 1: Das wäre ihnen ein emotionales
- 24:03Speaker 0: Leben.
- 24:05Speaker 0: Genau, was wieder mit dem gekoppelt ist und ein Schlüssel ist vielleicht auch noch, wenn man die Schocken wirklich geniesst und isst.
- 24:13Speaker 0: Also dass es wirklich so mit allen Sinn erlebt, weil wir übrigens im Alltag noch lange nicht immer gelingt im Gegenteil, dass man dann auch gar keine ganze Teffel braucht, sondern dass nach einem das man sagt, das sei gut, aber jetzt lege ich sie ja wieder an!
- 24:29Speaker 1: Das ist das Gleiche mit dem Sättigungsgefühl, dass man dann etwas langsamer ist zu merken an.
- 24:36Speaker 1: Jetzt stellt sich langsam das Settigungs-Gefühl ein und jetzt muss ich eigentlich gar nicht mehr reinhauen.
- 24:41Speaker 0: Genau!
- 24:42Speaker 0: Es geht darum, dass wir wirklich langsam und bewusst sind, wie in Verbindung mit sich und seinem Körper ist und auch gespürt wird, was da vorgeht während ich essen.
- 24:53Speaker 0: Wenn man einfach ist, ist es.
- 24:55Speaker 0: Und eben bei einer Rette und möglichst schnell... Dann spürt man gar nicht, jetzt ist es genug.
- 25:01Speaker 0: Jetzt bin ich wie ein Setter oder irgendwie das tut jetzt auch gar nicht so gut?
- 25:05Speaker 0: Ja dann übergab mir das Wiener hier.
- 25:07Speaker 1: Wie war es denn so, dass du dir bewusst wurde bist an, ich habe jetzt wirklich intuitiv wieder Essen.
- 25:16Speaker 1: Es gibt keine Schlüssel-Erfahrung oder einen Moment.
- 25:19Speaker 1: Oder war das auch so ein Prozess, wo du gemerkt hast, ich setze mich mehr mit mir auseinander und ich bin achtsamer allgemein Wie als Nebeneffekt stellt sich das auch beim Essen ein?
- 25:30Speaker 0: Ja, also jetzt in meinem Fall war es wirklich ein bisschen ein Nebeteffekt, wo ich irgendwie so gemerkt habe, dass ich immer entspannter bin.
- 25:39Speaker 0: Das ist einfach nicht mehr so ein reines Thema und dass etwas mit mega viel Freude verbunden ist.
- 25:45Speaker 0: Also ich liebe es eben zu kochen und auch für andere zu kochern... Ja, und ich bin aber auch heute immer wieder so glücklich.
- 25:57Speaker 0: Wenn ich so merke, dass das wirklich sehr intuitiv oder immer intuitiver wird.
- 26:03Speaker 0: Und wenn ich dann einen Moment habe wie ... Ich weiss doch nicht, vielleicht spart noch die Nacht zu essen?
- 26:10Speaker 0: Und dann auch im Morgen merke ich, ich mag länger nicht Essen!
- 26:14Speaker 0: Nicht einfach, wie es jetzt morgen ist, Essen ist sie auch mit.
- 26:18Speaker 0: Einfach ein kleines Moment, in dem ich merke... Es ist einfach, es tut gut.
- 26:23Speaker 0: Ich spüre mich und ich schaue mir gut so.
- 26:27Speaker 1: Du hast mir etwas sehr Schönes erzählt im Vorgespräch, dass du, wenn es dir nicht so gut geht, gerade dann extra dir etwas Gutes kochst.
- 26:37Speaker 1: Das würde ich mega sparen, weil ich war so, hey also wenn es mir nicht gut geht mag ich gar nicht kochen, dann tue ich vielleicht irgendetwas schlecht in mich drücken.
- 26:45Speaker 1: aber das ist eigentlich eine schöne Gedanke, dass wir genau dann In Ladegat sich schöne Sachen kauft, gute Sachen.
- 26:52Speaker 1: Etwas schönes Feind zu kochen?
- 26:55Speaker 0: Ja also so ein bisschen der Hintergrund ist und da bin ich stolz darauf.
- 26:59Speaker 0: ja dass es heute so ist oder immer mehr so ist und immer schneller so ist wenn ich wirklich merke hey es geht mir gar nicht gut das bedrückt mich etwas.
- 27:07Speaker 0: ich bin traurig habe ich habe Angst ich fühle mich gerade nicht sicher dass ich dann nicht irgendwo in das emotionale Essen gehalten oder bei mir halt auch ins Essen verweigern.
- 27:21Speaker 0: Das war halt bei mir dann auch.
- 27:24Speaker 0: Dort hat Magersucht, sondern dass ich dann schauen, okay, dann sitze ich vielleicht an den Weis los und verbinde mich mit mir.
- 27:30Speaker 0: Ich schaue, welche Gefühle da sind.
- 27:33Speaker 0: Ich bin mit diesen Gefühlen hier.
- 27:35Speaker 0: Und ich habe danach auch Situationen wie Strategie-Rituale, die für mich einfach gelernt haben, die ich weiss ... Diese Hilfe hilft mir, mich wieder einzuspüren.
- 27:48Speaker 0: Einer davon ist auch krass sein.
- 27:51Speaker 0: Ich schaue immer intuitiv an diesen Momenten.
- 27:54Speaker 0: Vielleicht gehen wir dann auch hin.
- 27:55Speaker 0: Ich habe keine Hunger, ich gehe jetzt in die Natur und kochen nachher etwas Feins oder ... Ich habe Hunger und genau gehe in die Küche und schaute, was es umgeht.
- 28:04Speaker 0: Dann gibt man Mühe zu mir einfach ... Ja, zu mir wie gut zu schauen.
- 28:09Speaker 0: Also mich selber eigentlich wieso nicht zu bemutern und gucken okay was brauchst du gerade?
- 28:14Speaker 0: Und ich tue dir etwas Gutes.
- 28:16Speaker 0: Ich gebe dir das was du brauchst.
- 28:18Speaker 1: Das könnte auch eine andere Strategie sein als Meditation oder Jugend oder Tanzen
- 28:24Speaker 0: Genau.
- 28:24Speaker 0: Ganz
- 28:24Speaker 1: verschiedene Sachen.
- 28:25Speaker 0: Ja, all die Sachen, was du gesagt hast ... Das finde ich sehr schön!
- 28:29Speaker 0: Wenn ich ganz akut bin und mich auch gerne in einem schlechten Gefühl gefangen oder Emotionen... ...dann bin ich auch gerne einfach zuerst sitzen oder mal klopfen.
- 28:37Speaker 0: Klopfen hilft mir auch gut.
- 28:40Speaker 1: Also bruschklopfen dann so?
- 28:42Speaker 0: Ja also die meridiane, das eftig klopfe.
- 28:47Speaker 0: Bei mir kann für jeden Menschen anders je nachdem, wie viel Glauben man hat.
- 28:51Speaker 0: Aber bei mir ist es dann ... dass ich mir selbst sagen muss, ich bin in Sicherheit und ich bin geliebt.
- 28:56Speaker 0: Und immer wieder dich pünkt, klopft.
- 29:00Speaker 0: Und nur das entspannt sich der Körper- und Nervensystem zum Beispiel oder ganz bewusst schnupfen, tief schnumpfen.
- 29:08Speaker 1: Hast du das Gefühl, das ist jemals den Prozess abgeschlossen?
- 29:12Speaker 1: Dass du dich auch sagen kannst, wo du bei mir voll bist und ich überhaupt nicht kontrolliere?
- 29:17Speaker 1: Oder hast du die Gefühl, es bleibt immer so ein Teil deines Lebens?
- 29:20Speaker 1: Aber du hast es einfach wie im Griff!
- 29:23Speaker 0: Also ich mag mich erinnern, wie wir in dieser Magersucht-Zeit, dass in diesem extremen Zeit bei mir ein Arzt einmal gesagt hat, wenn jemand magersüchtig ist oder du hast jetzt Magersuch, dann wirst du das Leben lang magersichtig bleiben.
- 29:41Speaker 0: Du kannst es kontrollieren und unter Kontrolle haben, aber du bleibst magersüchtig.
- 29:46Speaker 0: Und ja mit dem bin ich dann so raus und ich habe das ja auch geglaubt und so mitgelegt.
- 29:53Speaker 0: Wenn ich jetzt hier stehe, würde ich sagen Nein.
- 29:56Speaker 0: Der hatte auf keinen Fall recht.
- 29:58Speaker 0: Ich fühle mich überhaupt nicht mehr so wie damals.
- 30:04Speaker 0: Es hat sich wahnsinnig etwas geändert und ich kann jedem nur sagen... Je mehr du zu dir selbst kommst, desto funkierter ist die Kunde und die Klebevolle wendest du dir selber zu.
- 30:24Speaker 0: dass du nicht streng bist.
- 30:27Speaker 0: Ja, einfach liebevoll!
- 30:31Speaker 1: Also sage ich, die Achtsamkeit am Schluss der Schlüssel ist für vieles oder fast alles?
- 30:37Speaker 0: Achtsammkeit, ja, selbst Liebe ist für mich ein grosser Schlüssel.
- 30:43Speaker 0: Das werde ich lernen... also weisst du diese Teile, diese Dunkeln, diese Schatten, diese wirklich auch zu erkunden und zu integrieren Am Schluss auch, wie U-Marmen gehören wieder zu.
- 30:58Speaker 0: Also für mich ist es einfach ... Ich habe das gut mit Bildern und so.
- 31:02Speaker 0: Für mich ist wirklich ein innerer Kind zu heben und dem alles geben.
- 31:06Speaker 0: Ich als erwächsene Stefanie kann dem Kind alles geben was er dort mal gebraucht hätte.
- 31:12Speaker 0: Und ich gehe auf viel wenn's mir schlecht geht.
- 31:15Speaker 0: Zu diesem inneren Kind und schauen also ich mache dann seine Zimmertüren auf und sehe dass und schaut, wie es dort ist in diesem Zimmer.
- 31:24Speaker 0: Dann ist es vielleicht irgendwo einkauert im Bett und brüht.
- 31:28Speaker 0: Und dann gehe ich wirklich an den Wachstum Stephanie hin und umarmt das oder einfach was dann gebraucht.
- 31:36Speaker 0: Ja, das ist auch schön, dass einem so zu gehen können und dass wir nachzuholen haben, weil ihm vielleicht gefällt hat in diesen Zeiten.
- 31:43Speaker 0: So können Stück für Stück heilen ja?
- 31:47Speaker 1: Was würdest du jetzt Menschen sagen, die sagen, Ich sehe, wie ich das mit der Selbstliebe und mit der Achtsamkeit.
- 31:53Speaker 1: Aber ich finde es so schwierig.
- 31:56Speaker 1: Ich gebe mir so Mühe, aber in destruktiven Gefühlen können wir immer wieder zurück.
- 32:00Speaker 0: Einfach auch hier liebevoll sein und sich nicht zu verurteilen, wenn man auch wieder zurückgeheilt.
- 32:06Speaker 0: Also ich konnte dem jetzt mal zu Hause gehen.
- 32:10Speaker 0: Und dann ist es sicher etwas zu finden, vielleicht ein Ritual zu etablieren, was man als Enker einsetzen kann?
- 32:19Speaker 0: Weiss okay, jetzt geht es mir schon schlecht.
- 32:21Speaker 0: Dann ist im Moment der Verstanderzeit.
- 32:23Speaker 0: aber du weisst doch wenn du auf den Joghmeten bist dann ändert sich etwas in dir.
- 32:27Speaker 0: oder wenn du jetzt schnufst dann ändet sich etwas dass man da wie sie es findet wie einem hilft um mit sich selber wieder in Verbindung zu kommen.
- 32:40Speaker 1: Das ist Hallo Gesundheit der Podcast von der CSS die immer beim Spazieren aufgenommen wird.
- 32:46Speaker 1: Warte noch mit abzustellen.
- 32:47Speaker 1: Stefanie sagt dir ganz am Schluss noch etwas und ich sage dir, was ich mit genug habe um das Gespräch.
- 32:53Speaker 1: Ich habe wieder einmal gemerkt, Achtsamkeit kann in so vielen Bereichen des Lebens helfen.
- 32:58Speaker 1: Wenn man sich selbst besser spürt, dann kann man auch wieder eine gesunde Beziehung zum Essen entwickeln.
- 33:03Speaker 1: Und intuitives Essen ist nicht das Gleiche wie emotionales Essen.
- 33:08Speaker 1: Beim intuitiven Essen geht es darum, dass man bewusst ist, sich von Hunger- und Zettigungsgefühl leiten lässt.
- 33:14Speaker 1: Beim emotionalen Essen ist man von Emotionen gesteuert.
- 33:17Speaker 1: Ich probiere darum, besser auf meinem Bauch zu lassen.
- 33:21Speaker 1: Wie ist deine Beziehung zum Essen?
- 33:23Speaker 1: Schreibt es in die Kommentare!
- 33:24Speaker 1: Und am besten abonniert den Podcast, damit kein Volk verpasst ist.
- 33:28Speaker 1: So und jetzt noch das Schlusswort der Stefanie.
- 33:32Speaker 0: Also ich wünsche mir eigentlich für jeden, dass er so diesen Funken, den Kern in sich drin einmal darf spüren.
- 33:43Speaker 0: Ich bin einfach überzeugt, wenn man einmal spürt, dass man nicht mehr von dem Weg abkommt und immer näher kommt.
- 33:50Speaker 0: Und ich möchte immer mehr in dieser Verbindung sein.
- 33:59Speaker 0: Und das muss ich liebevoll heben selber vielleicht auch in den Arm nehmen.
- 34:08Speaker 0: Es ist alles gut, aber ich bin in Sicherheit.
- 34:10Speaker 0: Ich bin geliebt!
- 34:12Speaker 0: Und auch, dass es sich von aussen hilft.