Latest / Hallo Gesundheit – Der Podcast der CSS / PMS #1: «Das nervt mich auch ohne PMS!» - mit Sarah Studer
Transcript
- 0:00Speaker 1: Und dann bin ich in so einer Schwertkämpfkurs, die man dort gingen konnte.
- 0:04Speaker 1: Ich merkte aufs Mal wie ein Riesenschwall Blut kommt mit Schmerzen und ich habe einfach das Schaumstoffschwert am Boden geschmissen und bin auf das WC gesprungen.
- 0:17Speaker 1: Dann dachte ich mir, jetzt hast du die Wahl!
- 0:19Speaker 1: Entweder fangst du auch hier oben flennen Und du hast deine ganzen Make-up kaputt, die über zwei Stunden geschminkt hat.
- 0:28Speaker 1: Oder du gehst raus und machst einfach das Beste draus.
- 0:31Speaker 1: Ich habe mich natürlich von zweit nicht entschieden.
- 0:33Speaker 1: Bin aus und bin gut tanzt!
- 0:36Speaker 2: Hallo und herzlich willkommen zu Hallo Gesundheit, ein Podcast der CSS.
- 0:41Speaker 2: Ich bin Manuel und ich hoste den Podcast im Wechsel mit Carla.
- 0:45Speaker 2: Einfach zum Klarstellen – ich bin keine medizinische Fachperson Aber als kleine Hypokonder
- 0:50Speaker 0: doch sehr interessiert
- 0:52Speaker 2: an Gesundheitsthemen.
- 0:53Speaker 2: Jeden Monat geht es um ein Thema aus zwei verschiedenen Perspektiven, einmal aus Fachsicht und einmal aus betroffenen Sicht.
- 1:00Speaker 2: Und das Beste am Ganzen – ich fühle diese Gespräche immer an der frischen Luft auf einem Spaziergang!
- 1:06Speaker 2: In dieser Folge geht's ums prämenstorelle Syndrom oder auch kurz PMS.
- 1:11Speaker 2: Das sind körperliche psychische Beschwerden, die prämanstorell also vor der Menstruation auftreten.
- 1:17Speaker 2: Es sind über hundertfünfzehn verschiedene Symptome bekannt, unter anderem Stimmgeschwankungen, Müdigkeit, Brustspannen, Koffe, Bauchrempfe oder auch Heishunger.
- 1:27Speaker 2: Fast alle Frauen spüren vor ihrer Menstruation mindestens eines dieser Symptomen und dreißig bis vierzig Prozent der Frauen sind so stark betroffen, dass sie eine Behandlung brauchen.
- 1:38Speaker 2: Heute rede ich mit Sarah Studer über ihre PMS-Diagnose.
- 1:42Speaker 1: Mein Name ist Sarah Studert.
- 1:44Speaker 1: Ich bin noch neunundrissig.
- 1:46Speaker 1: Ich bin Mutter von zwei Kindern, verheiratet und habe ein Seignungsbusiness.
- 1:53Speaker 1: Ich arbeite als Partnerbeutin hier in Luzern und mache Sexualberatung.
- 1:59Speaker 1: In meiner Freizeit mache ich sehr gerne Sport.
- 2:01Speaker 1: Das ist über Ausdrucksport und auch Kraftsport.
- 2:06Speaker 1: Und lieber Fantasie, Fantasyböcher, Fantasibel – das ist so.
- 2:11Speaker 1: Das bin ich!
- 2:11Speaker 2: In dieser Folge von Hallo Gesundheit erfährst du, wie Sarah ihres PMS erlebt und was ihr am meisten hilft zum Beschwerden reduzieren.
- 2:21Speaker 0: Heute spaziere ich hier am Vierwald Städtersee zu CERN.
- 2:24Speaker 0: Es ist alles so in einer richtigen, dicken Nebelsuppe.
- 2:29Speaker 0: Sarah fühlt sich PMS-Mengen auch so an?
- 2:32Speaker 1: Definitiv!
- 2:35Speaker 1: Ja, also sehr gut beschrieben.
- 2:38Speaker 1: Man hat wirklich das Gefühl, dass man so bei den Abgeschnittenen der Welt zunimmt.
- 2:41Speaker 1: Es ist völlig verdeckt und man schnitzt sich selbst.
- 2:45Speaker 1: Nebelzuppe trifft es recht gut.
- 2:47Speaker 0: Viele Frauen in meinem Umfeld sagen immer wieder, wenn sie PMS haben oder in dieser Phase sind, haben es auch voll keine Lust, um irgendwie rauszugehen, um sich eine Herausforderung zu stellen.
- 2:58Speaker 0: Hast du jetzt auch so ein bisschen geplant, wenn du dieses Interview alleine bist?
- 3:01Speaker 0: Oder wenn du solche Sachen machst?
- 3:03Speaker 1: Ich muss ehrlich sagen, wo du mir geschrieben hast.
- 3:06Speaker 1: Vor etwa zwei Wochen bin ich gerade in der PMS-Fasse gewesen und habe mir noch gedacht... Oh, zum Glück muss ich ihn jetzt nicht gerät, sondern habe jetzt noch ein bisschen Zeit, dass das vorbei ist.
- 3:16Speaker 1: Also ich habe dann wirklich, dass ich manchmal auch so etwas vorausplanen oder ausrechnen kann ob ich dann, wenn ich irgendetwas grösseres Anstatt in die PMS bin Und wenn es denn so ist, dann ist natürlich schon ein bisschen zu höchstem Stresslevel.
- 3:29Speaker 0: Aber also es ist schon so, dass dann zum Teil Du gleich dann auch so Sachen machst und dann einfach dich darauf einstellst, dass das vielleicht jetzt auch eine grössere Herausforderung
- 3:38Speaker 1: war.
- 3:38Speaker 1: Also wenn ich die Möglichkeit habe zum Verschieben oder Anderschlägen, dann tue ich das.
- 3:44Speaker 1: Und wenn ich es nicht habe wie beim Job oder wenn ich gerade wieder an einen Fantasy Ball gehe oder auch vom Sport her, dann kopf aber noch durch und einfach das Beste hoffen.
- 3:56Speaker 1: Kannst
- 3:56Speaker 0: du das noch schnell erklären?
- 3:57Speaker 0: Was sind Fantasy Balls?
- 4:00Speaker 1: Ich liebe Fantasy-Böcher und es gibt so Bell, wo man sich einen speziellen Charakter verkleidet kann.
- 4:07Speaker 1: Ein Ballrober oder auch selber ein bisschen.
- 4:10Speaker 1: Man lernt historische Dänse, man passt zum Teil an Sachen Pasta oder Schwertkampfkurs ... Also man lebt das Fantasy aus, man tauchte ein!
- 4:21Speaker 0: Jetzt zusammengefasst gesagt, wie fest würdest du sagen, wird dein Leben vom Zyklus bestimmt?
- 4:27Speaker 1: Wenn man es so in Prozent zahlt, sagen wir es immer wieder.
- 4:31Speaker 1: Inzwischen noch, bis zu dreißig Prozent.
- 4:34Speaker 1: Ich habe vor einem Jahr die Spirale liegen lassen lassen.
- 4:38Speaker 1: Das hat das Ganze ein bisschen verbessert.
- 4:40Speaker 1: Aber trotzdem rechte ich nach wie vor so etwas aus, wenn ich so hergehe und dann ... PMS haben oder nicht und merken, dass wir uns wenigstens haben, dass gerade so soziale Rückzugs, dass die Emotionen dann recht hoch sind.
- 4:56Speaker 1: Und dass es schon zum Teil eine recht Herausforderung war, gleich noch sozial zu interagieren.
- 5:02Speaker 0: Dass du offen damit umgehen, wenn du PMS hast oder wo du in deinem Zyklus stehst?
- 5:08Speaker 0: Ich
- 5:09Speaker 1: würde sagen, eigentlich gehe ich schon recht offen damit um.
- 5:12Speaker 1: Vor allem im Freund und Bekanntenkreis.
- 5:15Speaker 1: Dass ich dann auch sagen habe, im Moment wird es mir gerade ein bisschen zu viel in die Muskeln ruhen.
- 5:18Speaker 1: Ich logge dann auch aktiv mehr zu mir, aber jetzt zum Beispiel im Schaff.
- 5:24Speaker 1: Ich kann meinen Klienten nicht sagen, dass ich mich entschuldigt habe und heute nicht so gut auf ihre Probleme gehe.
- 5:31Speaker 1: Dann geht es wirklich darum um die Professionalität aufrechterhalten.
- 5:34Speaker 1: Und trotzdem gibt es auch Situationen gerade wenn Klientinnen irgendetwas erzählen, das auch mit Hormons haben.
- 5:41Speaker 1: Dann würde ich gerne aus meinem Leben erzählen damit sie das auch kennen.
- 5:45Speaker 1: Was mengen ist ein bisschen ... eine gewisse Leichtigkeit in ein Gespräch bringen kann.
- 5:51Speaker 1: Das wissen die Leute dann, hey es haben alle so bisschen all diese Themen auch.
- 5:54Speaker 1: denn wenn man sich professionell mit dieser Thematik auseinandersetzt manchmal ist wegen dem nicht weniger davon betroffen.
- 6:01Speaker 0: Du hast schon ziemlich starkes PMS.
- 6:04Speaker 0: ich habe immer gesagt PMS sei vor allem Niederschlagenheit und Reizbarkeit weil ich höre häufig im Umfeld wo Freunde sagen zu ich habe gerade PMS Ich bin so hessig oder traurig, die Emotionen überkommen mit mich.
- 6:19Speaker 0: Wie brauchen die Leute im Umfeld den Begriff PMS?
- 6:22Speaker 0: Ist das auch ähnlich?
- 6:25Speaker 1: In meinem Umfeld wird es ähnlich benutzt, dass man so ein bisschen launisch ist und in einer Partnerschaft unter den Trädern kommt.
- 6:35Speaker 1: Man kann auch etwas Witze darüber machen.
- 6:38Speaker 1: Das mache ich selber auch, wenn ich dieses Problem ab und zu habe.
- 6:44Speaker 1: Aber in der Gesellschaft ist es vor allem, dass die Frau einfach lunisch.
- 6:48Speaker 0: Und findest du, das trifft zu?
- 6:49Speaker 0: Es
- 6:50Speaker 1: trifft teilweise so.
- 6:52Speaker 1: Wir sehen gegenseitig aus und das ist halt immer ein Problem, eine lunische Frau.
- 6:57Speaker 1: Was aber innerlich passiert ... dass du selbst, wie du nicht mehr kennst, mit der Herausforderung kämpfst, dass du gerade nicht so belastbar bist.
- 7:08Speaker 1: Dass du eigentlich am liebsten wirst, irgendwo in Ruhe ein Tee trinken und einen Bruch lesen solltest, aber irgendwie gerade die Familienarbeit leisten musst.
- 7:17Speaker 1: Und die überhaupt nicht wohlfühlt sich in deinem Körper ... Du hast das Gefühl, du hättest schon innerhalb einer Nacht fünf Kilo gezogen.
- 7:25Speaker 1: Ja, das sieht man wie nicht.
- 7:27Speaker 1: Manchmal ist es noch mit Schmerzen verbunden, die man auch nicht so gegen aussen zeigt.
- 7:32Speaker 1: Es ist schon mehr als nur launisch sein.
- 7:35Speaker 0: Und kann es bestätigt werden, dass man es reduziert?
- 7:39Speaker 0: Dass man Frauen quasi aus dem Mängelwesen in Anführungszeichen abgestempft?
- 7:44Speaker 0: Jetzt sind sie halt in der PMS, jetzt sind sie etwas launischer
- 7:46Speaker 2: oder was?
- 7:47Speaker 1: Das ist tatsächlich etwas, das mich sehr wütend macht.
- 7:51Speaker 1: Vor allem wenn ich dort bin ... dass man dann wieder sagen würde, du hast wieder die PMS.
- 7:57Speaker 1: Das ist zum Beispiel auch etwas meiner Mann, das ist eigentlich sehr ... Empathisch in dem, dass er hier selber auch einen beruflichen Hintergrund hat.
- 8:07Speaker 1: Und trotzdem drückt es manchmal so ein bisschen durch ... Ah, das ist wieder PMS oder deine Hormone!
- 8:13Speaker 1: Das macht mich dann verrückt, weil ich finde, das sind nicht nur meine Hormonen.
- 8:16Speaker 1: Ich bin ja nicht nur Hormon.
- 8:18Speaker 1: Jetzt regt mir halt einfach noch etwas mehr auf, was ich vielleicht zu spät kommen kann.
- 8:23Speaker 1: Aber das heisst nicht, dass es mein ... Wenn ich nicht in der PMS wäre und nicht aufregen würde, macht es grössere Welle.
- 8:30Speaker 1: Aber es regt mich gleich auf!
- 8:34Speaker 0: Es ist noch recht schwierig um das auszubringen.
- 8:37Speaker 0: Für dich selber zu sagen, dass ich an die PMS helfe oder auch für einordnen kann.
- 8:43Speaker 0: Aber wenn's von aussen kommt, dann kann man nach Franzi sein.
- 8:47Speaker 1: Ja sehr.
- 8:48Speaker 1: Auch wenn ich selbst einordne, wird ja eigentlich nicht, dass man mich reduziert.
- 8:53Speaker 1: Wenn jemand sich auf das reduzieren darf, dann darf ich es.
- 8:56Speaker 1: Aber nicht mit dem Geld darüber.
- 8:59Speaker 1: Ich hatte gerade noch nicht so lange eine Situation, in der ich mir nicht bewusst war, dass ich im Zyklus wieder in den PMS drin bin.
- 9:08Speaker 1: Aber ich habe gemerkt, ich bin mega unleidig und tunnhütig.
- 9:12Speaker 1: Meine Kinder sind immer auf den Wecker gegangen.
- 9:15Speaker 1: Dann haben wir es nachgessen.
- 9:16Speaker 1: Ich habe Geschwältung gemacht und alle einen Servalak gekauft.
- 9:20Speaker 1: Wir haben allen gerne ein Servalack.
- 9:22Speaker 1: Ich war am Essen, mein Mann kommt zu Hause und kackelt und nimmt meine Serviette vom Teller bis ab.
- 9:29Speaker 0: Obwohl
- 9:29Speaker 1: ich eine Eignung hatte!
- 9:32Speaker 0: Und ich
- 9:34Speaker 1: bin völlig ausgerastet.
- 9:35Speaker 0: Ich
- 9:35Speaker 1: habe voll zusammen geschissen, fast brüht.
- 9:38Speaker 1: Alle drehen mich so an, das läuft dann mit denen.
- 9:42Speaker 1: Und dann haben wir auch nichts mehr gesagt.
- 9:43Speaker 1: Dann habe ich den Nuno so gesagt, dass ich keinen PMS habe.
- 9:47Speaker 1: Ich bin noch weit entfernt von der Mensch.
- 9:49Speaker 1: Ja ja, er hat genug gesagt und wer kriegt am nächsten Morgen statt auf und hat die Menschen
- 9:54Speaker 0: ein.
- 9:54Speaker 0: Das
- 9:54Speaker 1: heisst da scheisse!
- 9:57Speaker 0: Was wünschst du dir vom Umfeld, wenn du jetzt selber in der PMS bist?
- 10:06Speaker 1: So mit dir Werte freie ... dass es angenommen wird, ohne gewertet zu werden.
- 10:14Speaker 1: Ohne die Hormone heisst das einfach okay ist, dass man halt manchmal so etwas strengelt und in ein paar Tagen wieder besser geht wie vorhin aus der Asche kommt.
- 10:29Speaker 0: Ich bin sehr spannend, ich habe mir diese Gedanken schon gemacht, weil meine Freundin manchmal auch solche Symptome hat.
- 10:36Speaker 0: Ich habe mir dann so überlegt, dass ich zum Beispiel schwierige Gespräche nicht unbedingt in dieser Phase anreise.
- 10:42Speaker 0: Findest du das ist jetzt etwas gut und sinnvoll oder ist es auch etwas sexistisch?
- 10:46Speaker 0: Dass man sagt okay ja, ich kann Ihnen das jetzt nicht zuermuten!
- 10:49Speaker 1: Ich finde das sehr, sehr sinnvolles überhaupt nicht sexistische und ich finde das ist vor allem auch sehr achtsam wenn du mit deiner Partnerin umgehst.
- 10:58Speaker 1: Ja... Man sagt ja, in einer Krisensituation solltest du keine Entscheidungen treffen.
- 11:03Speaker 1: Und ich finde PMS ist manchmal so ein bisschen eine Krisensituation.
- 11:07Speaker 1: Es geht dir nicht so gut, du bist nicht dich selber.
- 11:09Speaker 1: Du bist vielleicht auch nicht ganz so objektiv wie du dich sonst wärst und dann muss man auch nicht gerade die grossen Gespräche, die weltverändernden Gesprächen führen.
- 11:18Speaker 0: Jetzt haben wir es schon ganz verschiedentlich angetäunt.
- 11:21Speaker 0: Du hast schon etwas gesagt, wie du euch führst während dieser Phase.
- 11:25Speaker 0: Was hast du alles für Symptome noch einmal zusammengefasst?
- 11:30Speaker 1: Es fängt einerseits an mit der Schmerzen, dass ich ca.
- 11:35Speaker 1: eine Stunde bevor die Menschen richtig anfühlen, ganz starke Schmerze zu haben und zwar ist es inzwischen auch so ein bisschen mit den Spiralen verbunden.
- 11:43Speaker 1: Dass wir die Spirale zusammendrücken, das tut mega weh!
- 11:50Speaker 1: Im Wochenende war es einfach so, dass sie das über eine Woche hatten.
- 11:53Speaker 1: Jetzt habe ich es nur ein paar Stunden.
- 11:56Speaker 1: Darum nehme ich mir das Lieber in Kauf.
- 11:57Speaker 0: Das hilft, also die Spirale hilft?
- 11:59Speaker 1: Die Spiralen helfen, dass ich auch weniger starke Menze habe.
- 12:03Speaker 1: Ich habe einen PMS Plus sehr starken Menzen gehabt was mich noch mehr beeinträchtigt hat.
- 12:09Speaker 1: und dann halt diese Dünnhütigkeit.
- 12:15Speaker 1: kann man so weniger gute Sachen annehmen oder verändern oder auch koppeln.
- 12:20Speaker 1: Ich bin nicht so stressresistent und was immer mehr und mehr der Zukunft ist Der Wunsch in dem Moment nach sozialem Rückzug.
- 12:31Speaker 1: Letztes Frühjahr habe ich diese Situation gehabt, bin an einem Ball in Schottland gewesen und so eine Fantasy-Belle.
- 12:37Speaker 1: Ich wusste, dass ich meine Menze hatte.
- 12:39Speaker 1: Es geht jetzt eigentlich noch nicht so schlimm.
- 12:43Speaker 1: Dann war ich am Ball.
- 12:44Speaker 1: Ich merkte dann auf das Maso, es kommt zu diesem Moment, wo ich das Gefühl habe, eigentlich würde ich gerne einfach im Trainer daheim auf den Sofen gehen.
- 12:55Speaker 1: Und da dachte ich mir, dass etwas komisch ist.
- 12:59Speaker 1: Dann ging ich zu einem Schwertkampf-Kurs, den man dort machen konnte und hatte noch relativ stark gemäßt.
- 13:08Speaker 1: Ich merkte aufs Mal wie ein Riesenschwall Blut kommt mit Schmerzen.
- 13:13Speaker 1: Und ich habe einfach das Schumpfstoffschwert am Boden geschmissen und bin auf das WC gesprungen.
- 13:21Speaker 1: Ich konnte dann in den Alles gehen.
- 13:23Speaker 1: Es ist wirklich nichts grosses Schlimmes passiert, weil ich gut reagieren konnte.
- 13:28Speaker 1: Aber dort habe ich meinen Moment auf dem WC geschehen ... Also in diesem WC stand und dachte, okay, jetzt hast du die Wahl!
- 13:33Speaker 1: Entweder fangst du auch hier oben umfällen oder hast deine ganze Make-up noch kaputt, wo du über zwei Stunden geschminkt hast... Oder du gehst raus und machst einfach das Beste draus.
- 13:45Speaker 1: Und ich habe mich natürlich von zweiter nicht entschieden.
- 13:48Speaker 1: Ich bin raus und habe mit einer Gruppe einen anderen Leihreis in den Zug gezogen.
- 13:52Speaker 1: Ich bin gut tanzen und konnte sie so geniessen, aber das Schwierige war dann einfach ... Sie haben es nicht verstanden, dass ich jetzt aufs Mal mit uns klingte.
- 14:01Speaker 1: Und ich hatte wenig Bezug zu ihnen, dass sie es jetzt einfach so können sagen in dem Moment.
- 14:06Speaker 1: Das war so ein bisschen ein Challenge.
- 14:08Speaker 1: Ich glaube, wir nehmen heute noch ein bisschen Zeit, damit wir den Zug zurückzugen.
- 14:12Speaker 1: Aber du ... Ich habe das Beste aus der Mavic gemacht, die ich haben konnte.
- 14:16Speaker 2: Und Bewegung
- 14:16Speaker 0: hat es sicher auch noch gut getan?
- 14:17Speaker 0: Das
- 14:17Speaker 1: sieht gut an.
- 14:18Speaker 1: Danzen, gute Weibs, sich besser fühlen – das hat schon gut getan!
- 14:23Speaker 0: Es zeigt auch, dass man in dieser Phase auch eine gute Zeit hat.
- 14:28Speaker 0: Man ist jetzt nicht dem vollkommen ausgebliefert.
- 14:31Speaker 1: Ich kann mir vorstellen, es gibt Situationen, in denen du mehr ausgeliefert bist und weniger.
- 14:36Speaker 1: Aber ich glaube ... In dem Moment, wo du sagst, okay das ist so, es hat seinen Grund.
- 14:42Speaker 1: Du hast jetzt eine Hormon-Nella Schwankung, die du gerade mehr spürst.
- 14:48Speaker 1: Und mit sich selbst einfach verbunden bleibt und liebevoll bleibt, dann hast du weniger Mühe als wenn du dir den Druck aufsetzt und in deinem ... dass du in innerlichem Kampf bist, wo du das Gefühl hast, ich muss jetzt.
- 15:04Speaker 1: Ich glaube, es anehen ist ganz wichtig in diesem Moment.
- 15:08Speaker 0: Und die Schmerz, was du gesagt hast ... Das ist auch vor den Menschen nicht nur während der Menschen?
- 15:14Speaker 1: Ja, das fängt eigentlich vorher an und zieht sich dann so in den ersten Tagen von den Männern rein.
- 15:19Speaker 1: Ja also das sind so wie vier bis fünf Tage.
- 15:24Speaker 0: Es gibt ja ungefähr eine Hundertfünfzehn Symptome, die bei PMS auftreten können, hast du noch andere Symptome?
- 15:34Speaker 1: Was sicher auch noch dazugekommt ist Brustspannen, was sich Menge zeigt.
- 15:39Speaker 1: Kopfschmerzen und Migräne, das habe ich auch schon erlebt.
- 15:43Speaker 1: Es ist relativ selten.
- 15:48Speaker 1: Das sind jetzt diejenigen, die am ehesten in den Sinn kommen, die ihn so spüren.
- 15:53Speaker 0: Wenn ist es dann am schlimmsten?
- 15:54Speaker 0: an welchem Tag?
- 15:56Speaker 1: Am schlimmsten ist es, bevor die Menzen starten, bis zu den Stunden in denen ich in der Mensa bin.
- 16:06Speaker 1: Die acht oder vierzehn Stunden vom Übergang von Nicht-Mens zum Menz.
- 16:11Speaker 1: Das ist so echt ... Dort könnt ihr auf der Heihocke im Trainer- und Bucking-Cheaps essen.
- 16:18Speaker 1: Heißhungerisch auch noch so etwas.
- 16:21Speaker 0: Wie machst du es denn dort, wenn wir sagen, dass man ein Kind ist und einen Job hat?
- 16:25Speaker 0: Du musst irgendwie wie funktionieren.
- 16:26Speaker 0: Wie machstest du das dann in diesem Moment?
- 16:29Speaker 0: Ich
- 16:29Speaker 1: muss gerade mit Schwunzeln gehen.
- 16:30Speaker 1: Mein Mann ist einer, der recht viel abkriegt.
- 16:33Speaker 1: Der kommt manchmal noch unter den Trädern.
- 16:36Speaker 1: Er hat so beide Weya gefunden, die ihm erzählt haben wegen dem Podcast.
- 16:39Speaker 1: Er könnte ja auch gerne podcasten, um ihn nicht mehr zu machen.
- 16:42Speaker 0: Ich glaube, nachher haben wir noch eine
- 16:45Speaker 1: neue Spur.
- 16:47Speaker 1: Ich glaube, er hat eine dicke Haut und lässt viel über sich hergehen.
- 16:51Speaker 1: Dann kann ich sie rauslassen in den Mund.
- 16:57Speaker 1: Und das andere ist einfach, dass sie in diesem Moment sagen, jetzt muss ich halt einfach nach oben fahren und mir bewusst werden, dass ich heute nicht ganz so viel machen muss wie sonst an mich.
- 17:09Speaker 1: Wir haben zwei Töchter, die werden wahrscheinlich auch noch mal davon betroffen sein ... Und ich finde, je offen wir damit umgehen, desto besser.
- 17:17Speaker 1: Die Mama hat jetzt gerade ihre PMS und braucht einen witzigen Moment.
- 17:23Speaker 0: Wie reagieren Sie denn auf das?
- 17:25Speaker 1: Die Größe kommt so langsam in das Innern, die wird zähne.
- 17:28Speaker 1: Ich verstehe es ein bisschen.
- 17:30Speaker 1: Die Kleiner sind siebte, die Opfer ist sowieso.
- 17:33Speaker 1: Mame schlechte Laune!
- 17:36Speaker 1: Aber wir haben auch schon gesagt, dass ich in der Wechseljahre bin und Töchterin in der Pubertät.
- 17:41Speaker 1: Und dann wird es explosiv
- 17:44Speaker 0: sein!
- 17:46Speaker 0: Wie wirkt sich das auf dein Job aus?
- 17:48Speaker 0: Termin abgesagt beim Schaffen?
- 17:51Speaker 0: Oder ziehst du das voll durch?
- 17:52Speaker 0: Das
- 17:52Speaker 1: ziehe ich voll durch.
- 17:53Speaker 1: Ich bin selbstständig, kann man das nicht löschen und sagen sorry jetzt habe ich gerade meine Menze.
- 17:57Speaker 1: Aber ich bin unruhiger in dem Moment und wo vor allem die Menze sehr stark war, hatte auch Situationen, bei denen ich in der Praxis war.
- 18:07Speaker 1: Und schon gemerkt haben sie es ist gerade ein rechter Schwalke, weil ich das Gefühl hatte mit der Tasse und mit einem Menzunterwösch hebt er es.
- 18:14Speaker 1: und dann hat mir die MPF einmal gesagt, deine Hose ist ganz rot hinten.
- 18:18Speaker 1: Und noch schnell einen Laden gesprungen.
- 18:20Speaker 1: Ein paar schwarze Hosen kaufen, damit sie weiter arbeiten können.
- 18:24Speaker 1: Solche Dinge kenne ich einfach.
- 18:28Speaker 0: Wenn die Patientin noch etwas Krasses erzählt, dass dich das mega mitnimmt, spürst du es manchmal?
- 18:33Speaker 0: Ähm
- 18:34Speaker 1: ... Es ist noch schwierig zu sagen.
- 18:37Speaker 1: Ich gehe sicher mit den Vibes von meinen Klienten mit.
- 18:42Speaker 1: Es gibt auch so ein Moment, in dem wir auch trainiert sind.
- 18:47Speaker 1: Aber ... Ich glaube, es kommt mir auch während der PMS relativ gut zu managen.
- 18:55Speaker 1: Wahrscheinlich gibt's das ehendermal, dass bei mir Trainer kommen oder sich ein bisschen in glasige Augen bekommen, wenn jemand etwas spezielles erzählt und es finde ich völlig okay.
- 19:05Speaker 1: Aber gerade das Gefühl habe ich im Dünnhütiger ... Während der Schaffung haben wir das recht wie gut die Hinterstellen in diesem Moment.
- 19:13Speaker 1: Dafür lassen wir uns dann auch nach Hause aus.
- 19:14Speaker 1: Okay,
- 19:15Speaker 0: wann hat denn bei dir das angefangen mit diesen Symptomen?
- 19:19Speaker 1: Am meisten angefangen zu merken habe ich es noch nach dem zweiten Geburt.
- 19:22Speaker 0: Weisst du, da gibt es irgendwie eine Ursache?
- 19:24Speaker 1: Also ... Was ganz viele Frauen sagen, ist dass sie merken durch ein Geburt verändert sich der Zyklus.
- 19:30Speaker 1: Viele Frauen sagen das sich die PMS mehr zeigt nach dem Geburt.
- 19:36Speaker 1: Es gibt aber auch andere Geschichten, aber Frauen sagen sie haben es weniger als vorher.
- 19:41Speaker 1: Wir kennen aber viele Leute, die sagen, sie hätten jetzt stärkere PMS und noch stärker immense nach den Geburten.
- 19:47Speaker 1: Und das hat sicher einen Einfluss, weil die Hormone wie eine Art Reset kriegt und sich viel verändern.
- 19:53Speaker 1: Auch das Hirne, was sich durch Schwangerschaft verändert.
- 19:58Speaker 1: Ich glaube es hat ein bisschen einen Ein fluss.
- 20:00Speaker 0: Und dann hast du nach der zweiten Geburt viel stärker davon merken.
- 20:03Speaker 1: Genau, als ich das Glück hatte ... Nein, komm langsam!
- 20:06Speaker 1: Ich war schon die Wechseljahre mit den Riesgen und aufgrund von dem, also meinen Atem zu finden, ja, es ist selber Gynäkologin.
- 20:13Speaker 1: Die Wahrscheinlichkeit, dass sie in die Wechsljahren gekommen sind, ist recht klein.
- 20:17Speaker 1: Dann bin ich dann zu meiner Gynänkologie entgangen.
- 20:19Speaker 1: Sie hat gesagt, ich bin noch weit weg dieser Wechsel-Jahre.
- 20:21Speaker 1: Aber das, was ich beschreibe, das habe ich ganz klar PMS.
- 20:27Speaker 0: Ah, dann hast Du offiziell Diagnosen beim Detail bekommen?
- 20:30Speaker 0: Also du hast dich auch ernst snow gefühlt?
- 20:33Speaker 0: Es ist nicht einfach so.
- 20:33Speaker 0: ab hier, wo alles gehört zu.
- 20:36Speaker 0: Sondern wirklich ernst snowden?
- 20:39Speaker 1: Ja es ist wirklich ... Sie können erzählen was die Symptome sind.
- 20:43Speaker 1: Man hat Untersuchungen gemacht sie haben einen Ultraschall gemacht zum Mal schauen wie es bei den Eierstöcken aussieht und alles vom Schleimaufbau in der Gebärmutter.
- 20:54Speaker 1: Ich weiss gar nicht, ob sie noch ein Bluttest gemacht hat.
- 20:56Speaker 1: Sie hat mir nicht mehr eine Ringe.
- 20:57Speaker 1: Aber sie hatte wirklich mal ... Es lässt mir jemand zu und nimmt auch wahr, was ich hier erzähle.
- 21:04Speaker 1: Und es wird nicht einfach nur abgekackt als PMS, sondern wirklich auch die erste Mal angeschaut.
- 21:11Speaker 0: Und jetzt du als etwa, wo wirklich diese Diagnose PMS hat, findest du es gut?
- 21:16Speaker 0: Wieso allgemein den Brett, dass viele Frauen sagen, ich habe jetzt PMS?
- 21:19Speaker 0: Obwohl das streng genommen medizinisch vielleicht ... Jetzt nicht das PMS, was du wirklich hast.
- 21:26Speaker 0: Oder findest du so, nein, man muss hier abgrenzen?
- 21:28Speaker 0: Frauen haben wirklich PMS-Diagnosen und Leute oder Frauen, die sich in dieser Zeit schlechter
- 21:37Speaker 2: fühlen.
- 21:38Speaker 1: Ich glaube, wenn mehr Frauen die Möglichkeit haben, um sich auch untersuchen zu lassen und mit den Gynäkologen zu besprechen ... dann werden es wahrscheinlich viel mehr prozentual sein, die die Diagnose offiziell haben.
- 21:53Speaker 1: Aber wir wissen ja auch, was so die Symptome sind und ich glaube, dass viele Frauen das haben.
- 21:59Speaker 1: Ich glaube also, diese Grenzen zwischen offiziellen medizinischen Diagnosen ... Man sagt es nur, ist, glaubst du, flüssend?
- 22:08Speaker 1: Ja.
- 22:09Speaker 1: Weil sie einfach viel haben, aber nicht offizielle Diagnostizien hat.
- 22:13Speaker 1: Darum finde ich, darfst ruhig offen darüber geredet werden!
- 22:18Speaker 0: Was hat dir dann am meisten geholfen?
- 22:21Speaker 1: Am meisten hilft mir während der PMS, dass sie einerseits eine Achtsamkeit anwenden.
- 22:27Speaker 1: Dass sie meditieren und oben runterfahren.
- 22:30Speaker 1: Dass ich mich auch dürfen stehen.
- 22:32Speaker 1: Es ist so vom Zyklusherr den Winter.
- 22:34Speaker 1: Wir haben das mit den Jahreszeiten vergleichen.
- 22:37Speaker 1: Und dass wir sagen, gut in dem Winter darfst du ruhiger sein.
- 22:41Speaker 1: Dann achte ... Gerade während dieser Zeit, wenn man so die Heishunger hat, speziell dass sie mich gut ernähren.
- 22:48Speaker 1: Es ist nicht die Zeit, in der man irgendwelche Diäten umsetzen müsste sondern den Körper braucht dann Energie gute Energie, gute Spurenelemente und Vitamine und auf das achte vor allem auf leichte Bewegungen, gut zu essen, gedauert zu essen auf Wärme und Aufruhen.
- 23:10Speaker 0: Und die Sachen helfen dann wirklich, um Symptome zu reduzieren?
- 23:13Speaker 1: Das hilft, finde ich schon.
- 23:14Speaker 1: Zum Symptomreduzieren vor allem die Ruhe.
- 23:19Speaker 1: Dass man ... Ja, man sagt, dass wir nicht nach B-Springen fahren müssen oder sich früher ins Bett ... Oder mit einem Wärmesägel in das Bett liegen und ein Buch lesen.
- 23:27Speaker 1: Das hilft find ich schon!
- 23:28Speaker 0: Und auch Stress reduzieren, damit die Schmerzen weniger stark sind?
- 23:31Speaker 1: Absolut, weil die Cortisol ist natürlich auch etwas, was den Symptomen begünstigt.
- 23:37Speaker 0: Aber ich nehme jetzt so diese ... Niederschlagnheit oder Traurigkeit, das ist schwierig zu reduzieren.
- 23:43Speaker 0: Das muss man dann einfach lernen damit umgehen?
- 23:45Speaker 1: Ja, vor allem die Achtsamkeit, die hilft, dass ich sage, wenn es mal ein paar Tränen sind, dann sind es halt einmal ein paar.
- 23:53Speaker 1: Dann schaue ich einen Film und brühe noch etwas mehr drüber!
- 23:56Speaker 0: Manchmal tut es ja auch noch gut zu brüllen.
- 23:59Speaker 0: Oder ist es für dich eine Belastung?
- 24:00Speaker 1: Nein, meine Brülle ist glaube ich nur schon ... Evidenz passiert, etwas sehr erleichtern und reinigen.
- 24:08Speaker 1: Nur die Tränen, die dann fliessen.
- 24:10Speaker 1: Der Körperkund kann in diesem Moment entspannen.
- 24:15Speaker 1: Wenn man etwas verarbeiten kann über Brüllen, soll man das machen.
- 24:18Speaker 1: Das ist völlig okay!
- 24:20Speaker 0: Und probierst du auch alleine sein oder hilft dir das dann mit deiner Familie zu sein?
- 24:25Speaker 0: Oder wie machst du
- 24:27Speaker 1: es?
- 24:27Speaker 1: Meistens genieße ich v.a.
- 24:28Speaker 1: so, dass es allein ist und Spaziergang machen für mich alleine, gute Musik lassen.
- 24:34Speaker 1: Das hilft
- 24:35Speaker 0: mir,
- 24:37Speaker 1: wenn ich genug Energie habe oder merke ... Es geht langsam wieder bergauf, dass sie vielleicht in der Stube von meinen Tänzen zum guten Leben, um die Positiven ... Gefühl zu stärken, so Sachen.
- 24:53Speaker 1: Natürlich auch mit der Familie.
- 24:55Speaker 1: noch eine Gespräche mit meinem Mann oder zusammen am Abend, wenn Kinder im Bett auf dem Sofa sitzen und kuscheln und etwas zusammengeschauen.
- 25:02Speaker 1: Das sind Dinge, das hilft.
- 25:04Speaker 0: Wie ist die Bewegung?
- 25:05Speaker 0: spazieren?
- 25:06Speaker 0: Zum Beispiel wie wir es jetzt machen?
- 25:07Speaker 1: Das ist etwas sehr Gutes!
- 25:10Speaker 1: Ich habe letztes Jahr auf einem Halbmärter trainiert und ich wusste, wenn ich PMS habe, dann muss ich dort nicht gehen.
- 25:16Speaker 1: zehn Kilometer gut zu joggen.
- 25:18Speaker 1: Und dann waren sie einfach am Spaziergang, die wir sehr gut gemacht haben und die ich auch gewusst habe.
- 25:23Speaker 1: Ich muss jetzt nicht der Wunderweiss von mir geben, sondern einfach die Ruhe geniessen, damit ich nachher wenn es vorbei ist umso mehr wieder einsteigen
- 25:31Speaker 1: kann.".
- 25:31Speaker 1: –
- 25:32Speaker 0: Und nach einem Halbmarathon ist er in eine gute Phase gefallen?
- 25:34Speaker 0: –
- 25:35Speaker 1: Gott sei Dank!
- 25:36Speaker 1: Das habe ich wirklich mega ausgerechnet.
- 25:39Speaker 1: Ich glaube, eineinhalb Wochen nach Domensk war es eigentlich so in dieser Vönigs-Aus-der-Asche Zeit.
- 25:46Speaker 1: Wow!
- 25:47Speaker 1: Und ich hatte wirklich diesbezüglich Nullprobleme und konnte an den Halbmärtern gehen... Aber
- 25:54Speaker 0: dann ist es schon recht regelmässig ein Zyklus, dass du das so weit rausplanen konntest?
- 25:58Speaker 0: Inzwischen
- 25:59Speaker 1: ja.
- 26:00Speaker 1: Früher hatte ich Zyklen von ... Angefangen hat es mit zwei Mal im Jahr, Frühling und Herbst habe ich die Menze gekriegt.
- 26:07Speaker 1: Dann waren wir bis zu sechzehn Tage.
- 26:09Speaker 1: Das ist wirklich ganz schlimm!
- 26:10Speaker 1: Ja,
- 26:11Speaker 0: das war ganz früh.
- 26:13Speaker 0: Ich
- 26:14Speaker 1: hatte mit neun in meinen Menzen gekriegten.
- 26:16Speaker 1: Bis etwa achtzehn war das so.
- 26:19Speaker 1: Und dann hat es bis zu sechszehntage eingependelt.
- 26:22Speaker 1: Dann ist es abends noch vierzehn.
- 26:25Speaker 1: Als ich Kinder gekriegt habe, hatte ich einen Vier- oder vierzehn Tage Zyklus.
- 26:30Speaker 1: Die grosse war sogar ein Sechzehntagezyklus.
- 26:33Speaker 1: und nach der zweiten Geburt, dort habe ich einen ziemlich regelmässigen Zyklus jetzt, den es eigentlich nicht mehr so bräuchte.
- 26:40Speaker 0: Und dafür mit PMS?
- 26:42Speaker 1: Genau!
- 26:43Speaker 0: Mega mühsam.
- 26:44Speaker 0: Ja
- 26:44Speaker 1: voll.
- 26:45Speaker 0: Und inwiefern hilft es dann zu wissen, wenn die PMS Phase ist?
- 26:51Speaker 1: Ja, aber wenn du so Events hast wie ein Halbmarathon oder einen Ballgasch ... Dann hilft es, dass du das Klick hast von rausplanen und wir die auch etwas emotional vorbereiten.
- 27:08Speaker 1: Und das andere ist, wenn du das Malzgefühl hast, dann bin ich in dem Nebel drin und überhaupt nicht selbst.
- 27:14Speaker 1: Ist der Blick ins Perioden-App?
- 27:18Speaker 1: vielleicht gar nicht einmal so schlecht, weil es einem einfach wieder ein Haarlebnis gibt, warum es jetzt gerade so ist und dass das nicht eine Mute ist, die über längere Zeit so sein wird.
- 27:29Speaker 0: Ja, dass man es besser akzeptieren kann?
- 27:31Speaker 0: Genau!
- 27:32Speaker 0: Gönnst du auch etwas Positives ab für die PMS?
- 27:36Speaker 1: Das ist jetzt eine ganz schwierige Frage.
- 27:38Speaker 1: Vielleicht, wenn man etwas P positives dazu könnte sagen, ist es vielleicht erinnerlich, um wieder mal ... langsam alles angehen und ein bisschen achtsamer, um weniger Stress im Leben zuzulassen.
- 27:51Speaker 2: Und
- 27:51Speaker 0: eigentlich passt es jetzt recht gut, dass wir das Gespräch über die PMS, also eine gruselige neblig Winter hier geführt haben oder?
- 27:59Speaker 0: Man sagt ja auch, das ist wie der Winter vom Zyklus.
- 28:02Speaker 1: Genau!
- 28:03Speaker 1: Also wenn wir uns da noch einmal schauen ... Die ganze Natur ist in Ruhe, sogar das See ist ruhig Und auch die Tiere sind, finde ich, gemächlicher unterwegs.
- 28:14Speaker 1: Darf es einem schon daran erinnern, dass man während dem Winter in diesem Zyklus gemächlicher und ruhiger unterwegs sein darf und die Ruhe zuhören.
- 28:24Speaker 2: Das ist Hallo Gesundheit der Podcast von den CSS, die immer beim Spazieren aufgenommen wird.
- 28:30Speaker 2: Warte noch mit abzustellen, Sarah sagt ihr ganz am Schluss noch etwas – und ich sage dir was ich mitgenommen habe aus dem Gespräch.
- 28:36Speaker 2: Erstens PMS kann sehr einschränkend sein!
- 28:39Speaker 2: Obwohl die Beschwerden mit den Hormonspiralen weniger geworden sind, wird Sarah ihr Leben immer noch stark vom Zyklus bestimmt.
- 28:47Speaker 2: Zweitens kann PMS plötzlich neu auftreten – zum Beispiel nach einer Schwangerschaft.
- 28:52Speaker 2: Und drittens, gerade als Mann ist es wichtig, dass man nicht einfach auf PMS schiebt, wenn eine Frau genervt ist sondern das ernst nimmt.
- 28:59Speaker 2: Sarah hat das schön auf den Punkt gebracht.
- 29:01Speaker 1: Das heisst nicht, dass ich jetzt nicht in der PMS wäre und nicht aufregen würde.
- 29:06Speaker 1: Jetzt macht's vielleicht grössere Welle, aber es regt mich gleich auf!
- 29:09Speaker 2: Wie erlebst du die PMS?
- 29:11Speaker 2: Und was hilft dir am meisten, um Symptom zu reduzieren?
- 29:14Speaker 2: Schreib es in den Kommentaren.
- 29:16Speaker 2: Am besten abonnierst du den Podcast, damit kein Volk verpasst ist.
- 29:21Speaker 2: So und jetzt noch das Schlusswort von Sarah.
- 29:23Speaker 1: Mir ist wichtig, dass die Pms nicht etwas ist, wo man nicht darüber reden muss – ich finde, das soll offen darüber geredet werden!
- 29:33Speaker 1: Aber ich finde es ebenfalls so wichtig, dass das Wertefrei auch angenommen wird.
- 29:37Speaker 1: Dass man als Frau nicht auf die Hormone gebrochen wird und jetzt hat sie gerade ihre Phase, sondern dass man sagt ja, das ist eine strenge Phase für den weiblichen Körper!
- 29:53Speaker 1: Das braucht Ressourcen und das kann in diesem Moment uns verändern.
- 29:58Speaker 1: Ich glaube, dass sowohl wir wie aber auch unser Umfeld mit dem Achtsam und liebevoll umgehen finde ich etwas ganz, ganz Wichtiges.