Latest / Sitzfleisch - werbefrei / #255 - TCRNo11: Die Strade Bianche in Zeitlupe
Transcript
- 0:00Speaker 0: Herzlich willkommen bei SitzFleisch.
- 0:03Speaker 1: Dem Ultra Cycling Podcast zum Transcontinental Race.
- 0:06Speaker 0: Mit Florian Kraschitzer
- 0:08Speaker 1: und Christoph Strasser.
- 0:13Speaker 0: Siehst du, wenn ich die einfachen Sachen sage, dann funktioniert es auch.
- 0:20Speaker 0: Ja, gehen wir rein oder es gibt nichts Aktuelles zu besprechen.
- 0:24Speaker 0: Es gibt doch ein bisschen was
- 0:27Speaker 1: Aktuelles, habe ich mir vorbereitet, bevor wir beim DCR weitermachen.
- 0:33Speaker 1: Wir haben nämlich wieder drei neue Supporter, bei denen wir uns ganz persönlich bedanken möchten.
- 0:39Speaker 0: Ja, und zwar bei Karina, beim Sebastian und beim Tom.
- 0:45Speaker 0: Danke vielmals, dass ihr uns auf Steady unterstützt.
- 0:49Speaker 1: Ja, vielen, vielen Dank.
- 0:52Speaker 1: Wenn ihr uns auch unterstützen wollt, in den Shownotes haben wir den Link zu unserem Steady-Portal.
- 0:57Speaker 1: Und da gibt es ja verschiedene Möglichkeiten.
- 1:00Speaker 1: Erstens, ihr hört dann alle Episoden werbefrei.
- 1:04Speaker 1: Ihr könnt auch Bonus-Inhalte bekommen, unsere einmal im Quartal die exklusiven Frage-Erntwort-Episoden, die es nur für unsere Supporter gibt.
- 1:14Speaker 1: Dann gibt es auch die Möglichkeit, eine Crewsbotschaft zu bekommen, ein T-Shirt und noch einige Dinge mehr.
- 1:19Speaker 1: Das findet ihr äußerst auf unserem Steady-Portal, das in den Show Notes verlinkt ist.
- 1:23Speaker 1: Und wir freuen uns über Unterstützung und sagen schon jetzt Danke.
- 1:29Speaker 0: Ja, und wem?
- 1:30Speaker 0: Das ein zu großes Kommitmetis und wer sich, wer uns trotzdem gerne unterstützen würde, lasst uns eine Fünf-Sterne-Bewertung da, das hilft dem Algorithmus, kommentiert es unter unseren Folgen, macht es an unseren Umfragen mit.
- 1:47Speaker 1: Das schaut es ganz schlecht aus für die Flow übrigens.
- 1:51Speaker 0: Oder und das hilft dem Algorithmus auch, empfehlt es dem Podcast weiter und nutzt dafür die Teilen oder Link teilen oder weiter leiten Funktion direkt in einem Podcatcher.
- 2:02Speaker 0: Das hilft ungemein, also gerade bei Spotify und Apple Podcasts.
- 2:29Speaker 1: Am besten auf Spotify oder auf YouTube.
- 2:32Speaker 1: Wir kennen alle Kanäle, lesen oder schreibts.
- 2:35Speaker 1: Ganz idealerweise in Flo, eine Strafer persönliche Nachricht.
- 2:39Speaker 1: Das mag er sehr gern.
- 2:43Speaker 0: Ja, und wenn es nur mir helfen wollte und nicht dem Strabs und nicht dem Podcast, dann folgst du mir auf Strafer.
- 2:50Speaker 0: Ich bin kurz davor, die zweitausend Abonnenten zu knacken und das wäre doch ein super Ding, wenn das bis zum Ende des... der TCR-Sonderfolgen geknackt werden würde.
- 3:08Speaker 1: Und der Donut hat den High-Hesteg Kraschitzermath ins Leben gerufen.
- 3:37Speaker 1: Was sagst du dazu, Flo?
- 3:40Speaker 0: Ich sehe keinen Fehler.
- 3:45Speaker 1: Hier dann ist ich gut.
- 3:48Speaker 0: In meiner Logik sind ja von zwanzig Uhr bis acht Uhr in der Früh sind es ja zwölf Stunden und dann fünf Uhr, also minus drei, also zehn Stunden, ganz klar.
- 4:01Speaker 0: Das habe ich ganz klar im Kopf ausgerechnet.
- 4:05Speaker 0: Aber ich habe gesagt, ungefähr um fünf.
- 4:07Speaker 0: Das kann schon sein.
- 4:08Speaker 0: Es ist
- 4:09Speaker 1: lustig, weil ich kann mir noch genauer erinnern, wie du das gesagt hast.
- 4:13Speaker 1: Ich habe schon so oft dich am Schmäh gehabt.
- 4:16Speaker 1: Ich sage jetzt nichts.
- 4:17Speaker 1: Ich halte mich zurück, aber es ist doch noch jemanden aufgefallen.
- 4:22Speaker 1: Aber wie gesagt, es ist fast richtig.
- 4:25Speaker 0: Genau.
- 4:26Speaker 1: Ja, und dann haben wir noch von der Julia eine Nachricht bekommen und zwar... Schreibt Julia, danke fürs zweimal pro Woche Schema nach dem TCR.
- 4:35Speaker 1: Das passt perfekt zu meinem Trainingsplan mit Krafttraining Dienstag und Freitag früh.
- 4:40Speaker 1: Mit einer neuen Sitzwolle-Schfolge im Ohr fällt das öde Krafttraining gleich viel leichter.
- 4:44Speaker 1: Also biete noch ganz lang das Schema mit zwei Sendungen pro Woche beibehalten, dann gehe ich auch ganz brav ins Fitnessstudium und mache mein Trainingsprogramm.
- 4:54Speaker 0: Ja, das zehrt schon an uns.
- 4:57Speaker 0: Wissen wir nicht, wie lange wir den Rhythmus beibehalten können.
- 4:59Speaker 0: Also wir sind einmal froh, wenn wir alle TCR-Folgen abschließen können.
- 5:04Speaker 0: Und ja, auf Versprechen kann man es nicht.
- 5:07Speaker 0: Es wird unwahrscheinlich.
- 5:09Speaker 1: Die Frage ist, wie es beim Putzen geht beim Martin Moser, der jedes Mal, wenn er Sitzfleisch hört, das Haus putzt.
- 5:15Speaker 1: ob da nicht die Fliesen schon durchgeschaut sind irgendwann.
- 5:19Speaker 0: Der aber jetzt umgezogen ist und jetzt das gegenteilige Problem hat.
- 5:22Speaker 0: Er hat jetzt viel weniger zu putzen und jetzt haben wir zu viel Content für zu wenig Putzfläche.
- 5:28Speaker 0: Also ich hoffe er findet noch eine andere Möglichkeit uns zu hören als beim Putzen.
- 5:35Speaker 1: Ich glaube jetzt ist soweit.
- 5:36Speaker 1: Wir steigen wieder ein.
- 5:38Speaker 0: Genau und zwar haben wir aufgehört Praktischerweise, was soll es heute mal geplant beim Checkpoint III?
- 5:46Speaker 1: Das war nach dem großen Offroad-Stück von der Strada del Asietta mit der Abfahrt vom Corde Finestre nach Sousa und dort waren wir beim Checkpoint III, haben wir das letzte Mal nicht die Zwischenstände durchgegeben und haben jetzt dann die lange Gerade vor uns Richtung Turin und dann jetzt irgendwann so Richtung Südostengain in Italien.
- 6:11Speaker 0: Genau.
- 6:12Speaker 0: Und du würdest gleich mal uns abholen mit einer kleinen Zusammenfassung, oder?
- 6:18Speaker 1: Genau, ich hab Sprachnachricht da und das ist ein bisschen ein Rückblick unter Zusammenfassung von dem, was bisher und in der Abfahrt vom Kolde Finestre passiert ist.
- 6:28Speaker 2: So, das.
- 6:30Speaker 2: Was gibt's da jetzt?
- 6:32Speaker 2: Weil es gibt sehr viele Neues.
- 6:35Speaker 2: Erstens.
- 6:36Speaker 2: Die Abfahrt kommt Finestre, die dauert ewig.
- 6:40Speaker 2: Also wirklich gefreut.
- 6:42Speaker 2: wie ein hoher Tag für das Touristjahr, die hat mit Lidl in den Obergefahren.
- 6:45Speaker 2: Zuerst die Schulterstraßen, da ist natürlich für die Hand und die Nerven, das ist ein bisschen einschränkert.
- 6:51Speaker 2: Aber dann auch, also das ist wirklich, das ist ja einfach nicht auf.
- 6:56Speaker 2: Und dann bin ich unten noch mit meiner, sagen wir mal, warmen Montur zum Checkpoint-Burgstag.
- 7:03Speaker 2: Dreizehn, vierzehn Kilometer, glaube ich, waren das noch.
- 7:06Speaker 2: Montur haben wir dann nochmal ein bisschen Hygiene gegönnt, also da waren die Freiwilligen Helfer, ganz überrascht, wie man das machen kann.
- 7:16Speaker 2: Ich bin nicht nur Semintrikro.
- 7:19Speaker 2: Das habe ich da kurz oben gestellt, da oben.
- 7:22Speaker 2: Selberstehend, nach fünf Tagen.
- 7:24Speaker 2: Dann habe ich mir jetzt kurz beim Bosch Speck und Friesch gemacht, das zu kommen mit Seifen ausgraschen.
- 7:30Speaker 2: Sonnencreme eingeschmiert.
- 7:33Speaker 2: Die Hohen ausmacht.
- 7:35Speaker 2: Genau und jetzt fühle ich mich komplett neu geboren.
- 7:39Speaker 2: Jetzt schaue ich noch, dass ich ein Zubereimer der Kato finde.
- 7:42Speaker 2: Futter nachkaufen.
- 7:44Speaker 1: Weil heute
- 7:45Speaker 2: bin ich jetzt nicht moger, eher näher.
- 7:49Speaker 2: Ja und dann gibt's nur mehr eins.
- 7:52Speaker 2: Strasserexpress.
- 7:54Speaker 2: Schreitert hinten den fünften Gang.
- 7:57Speaker 2: Muss aber sagen über sechs Gang getriebe, gell?
- 8:00Speaker 2: Den fünften Gang.
- 8:01Speaker 2: Und dann wird jetzt einmal in der Ebene richtig richtig temper gemacht.
- 8:06Speaker 2: Und ich muss sagen, es motiviert mich unglaublich, dass ich gestern mal noch die Frage gestört habe.
- 8:12Speaker 2: Wie soll ich dir da vorn einwohlen?
- 8:14Speaker 2: Wenn die nicht nachlassen, ich komme doch nicht hin.
- 8:17Speaker 2: Da war ich fünf Stunden hinten.
- 8:19Speaker 2: Und jetzt ist es auch allgeschrunt.
- 8:21Speaker 2: Also, es lag super.
- 8:27Speaker 2: Trotzdem, nicht übermütig werden, gleich weitermachen, geduldig bleiben, essen trinken, nicht vernablässigen.
- 8:35Speaker 2: Und mit einer Auge im Hinterkopf ein bisschen so die Fähre.
- 8:40Speaker 2: Im Hinterkopf vom Sonntagabend.
- 8:42Speaker 2: Oder Sonntag, Mitte Nacht.
- 8:45Speaker 2: Ob sich das ausgeht, hängt sicher noch ein bisschen vom Wetter ab, vom Wind.
- 8:50Speaker 2: Aber möglich ist das.
- 8:54Speaker 2: Aber es wird für alle Knob.
- 8:56Speaker 2: Es kann es sein, dass man mehr Leute shoppen, es kann es sein, dass es keiner schafft.
- 9:00Speaker 2: Oder nur einer.
- 9:02Speaker 2: Wir werden sehen.
- 9:03Speaker 2: Spaunen auf jeden
- 9:04Speaker 1: Fall.
- 9:07Speaker 0: So, gut, damit alles erzählt.
- 9:09Speaker 0: Podcast beendet, oder?
- 9:14Speaker 1: Ja, ich hab tatsächlich immer etwas längere Sprachnachrichten.
- 9:19Speaker 1: Du hast immer sehr kurze, dafür mehrere.
- 9:21Speaker 1: Ich hab eigentlich immer längere, weil ich mir auch gedacht hab, das ist für mich und bei persönlicher Erinnerung einfach immer ganz nett.
- 9:28Speaker 1: Also ich mag das gern, wenn ich dann ein Monat später nochmal die Sachen durchhöre und mir alle Sachen wieder erinnern kann.
- 9:35Speaker 1: Ja, kurze Fakten-Check noch.
- 9:37Speaker 1: Es waren bis Checkpoint drei auf meinem... Garmin waren es zwei Tausend Einhundertsebzig Kilometer, die absolviert wurden.
- 9:46Speaker 1: Also wir sind noch knapp vor der Hälfte des Rennens.
- 9:51Speaker 0: Was ja Wahnsinn ist.
- 9:54Speaker 0: Also ich glaube ich hab dann später, es kommt wahrscheinlich erst nächster oder übernächste Episode, genauso als Sprachnachricht, wo haben das dann einfach bewusst wird, wie unglaublich lang das Rennen ist.
- 10:06Speaker 0: Also meistens ist man einfach so... Zumindest ich, so in dem Modus drin, in diesem Rhythmus, fast in dem Alltag, man vertraut, man ist, man geht schlafen, man vertraut, man ist, man geht schlafen und fahrt immer so kleine Tagessetappen und wenn man dann irgendwann nochmal drüber nachdenkt, das große Ganze verliert mich irgendwie so aus dem Blick und dann erholt man sich das einmal so vor den Vorhang und denkt sie... Wow, ich bin seit sechs Tagen unterwegs.
- 10:35Speaker 0: Es ist gerade einmal die Hälfte, aber ich bin schon zweitausend Kilometer gefahren, aber jetzt guck man halt nochmal.
- 10:40Speaker 0: Zweitausend, siebenhundert.
- 10:42Speaker 0: Also das ist schon unglaublich, wenn man diese Realisierung dann plötzlich hat.
- 10:47Speaker 0: Ich finde es gut, dass sie nicht ständig da ist, weil das hat mich gerade am Start so extrem gehemmt, dass ich mir gedacht habe, wie soll ich jemals viertausend, siebenhundert Kilometer fahren?
- 10:58Speaker 0: Das ist so eine große Distanz.
- 11:02Speaker 0: Aber nie daran denken, ist glaube ich auch nicht gut.
- 11:05Speaker 0: Und wenn man sich dann so regelmäßig daran erinnert, was man schon geschafft hat, aber was noch vorhanden steht, dann ist das glaube ich ganz gut.
- 11:13Speaker 1: Ja, und lustig ist auch in meinem Kopf, ich sei immer so hin und her.
- 11:18Speaker 1: Manchmal denke ich mir, es ist unglaublich, wie wenig Kilometer man einen Antrag macht bei so einem Rennen.
- 11:24Speaker 0: Das
- 11:25Speaker 1: hat wahrscheinlich damit zu tun, dass ich halt noch die Race Across America in meinem Kopf habe, wo halt so Tagesdistanzen von sechs oder siebenhundert Kilometer irgendwie ziemlich normal waren, nur es ist ja ganz klar, du kannst ansupportet, du hast längere Schlafpause, du stehst für öfter, man fährt öfter durch Städte durch, teilweise weil die Routen halt nicht so um Städte herumführen wie beim Ram, du musst einkaufen gehen, du musst die Radle reparieren, du musst ein schweres Rad, also logisch, dass man da irgendwo zwischen drei und fünfhundert Kilometer pro Tag fahren kann, so.
- 11:57Speaker 1: Im Laufe des Rennens zum ersten Tag geht natürlich ein bisschen mehr.
- 12:00Speaker 1: Manchmal denke ich mal, Wahnsinn, du sitzt zwanzig Stunden am Radl und am Ende kommen vierhundertfünfzig Kilometer zusammen.
- 12:08Speaker 1: Das ist eigentlich gar nicht so viel für die Zeit, aber andererseits ist es natürlich sehr, sehr viel.
- 12:13Speaker 1: Das ist auch so ein Fakt, dass man hin und wieder dann klar wird.
- 12:18Speaker 0: Ja, man darf nicht vergessen, ich war Zeuge davon.
- 12:21Speaker 0: Ich bin im Auto gesessen, wie du in vierundzwanzig Stunden über tausend Kilometer gefahren bist.
- 12:26Speaker 0: Aber davon ist man natürlich in so einem Rennen weit, weit weg.
- 12:30Speaker 1: Ja, und das liegt nicht nur am Zeitveranzug und am Zeitverrall.
- 12:32Speaker 1: Da habe ich auch ein bisschen andere Strategie gehabt mit Toilettenpausen, z.B.
- 12:37Speaker 1: bei den vierundzwanzig Stunden.
- 12:39Speaker 1: Zu welcher Uhrzeit bist du dann jetzt wieder zurück zum DCR durch Turin gefahren?
- 12:45Speaker 0: Also, genau, bei dir war es ein Samstag.
- 12:47Speaker 0: Wenn ich das richtig im Kopf habe, bin ich jetzt knapp vierundzwanzig Stunden hinter dir einen ganzen Tag.
- 12:52Speaker 0: Bei mir war es Sonntag.
- 12:54Speaker 0: Ich war am Sonntag um fünf
- 12:56Speaker 1: ... Ich glaub, bei mir war es Freitag.
- 12:58Speaker 0: Ah, dann war es bei mir Samstag gewesen sein.
- 13:02Speaker 0: Aber ich
- 13:03Speaker 1: bin mir auch nicht ... Das ist auch so ein Punkt.
- 13:05Speaker 1: Im Rennen, man weiß ja nicht mehr, welcher Druck das ist.
- 13:08Speaker 0: Ja, andererseits, du redest von der Sonntagsferien, die wär's ja nicht ausgegangen, wenn du erst am Samstag dort gewesen bist.
- 13:15Speaker 0: Also, würdest du stimmen, du Freitag ist Samstag?
- 13:17Speaker 1: Ja, genau.
- 13:18Speaker 0: Genau, ich war um ... um ... um fünfzehn, dreißig am Checkpoint und ... Es ist total witzig mit meinen Notizen vor mir.
- 13:26Speaker 0: Es steht da Checkpoint drei, fünfzehn, dreißig und dann steht Schlafpause und der Anführungszeichen nach Turin.
- 13:33Speaker 0: Also jetzt habe ich meine Strafe offen, jetzt weiß ich, wo es genau war.
- 13:37Speaker 0: Aber so weit war meine Erinnerung und die Schlafpause hat begonnen um halb eins.
- 13:42Speaker 0: Das heißt, wir föhren da komplett.
- 13:44Speaker 0: Jetzt kannst du das ausrechnen, wie viele Stunden sind.
- 13:46Speaker 0: Diese Blöße gebe ich mir nicht noch einmal.
- 13:49Speaker 0: und fünfzehn, dreißig bis null, nur dreißig.
- 13:53Speaker 1: Vielleicht kommentiert jemand.
- 13:55Speaker 1: Hashtag Kraschitzermann.
- 13:59Speaker 0: Aber in dieser sehr langen Zeitspanne, da habe ich eigentlich gar keine Notizen, aber jetzt, wo wir darüber reden, falls wir natürlich einmal so, das ist so dieses Tal raus von Susan, leicht vor allem nach Turin und dann durch Turin durch wird es richtig zach.
- 14:17Speaker 0: Also ich habe es wirklich super erwischt von meiner Route her, ich bin so nur... Turin eigentlich nur gestreift, ich bin nur so außen rum, durch das Industriegebiet und die, ich nenn's jetzt mal, Suburbs, aber es war richtig schlechte Straßen, es war richtig viele Ampeln, es war ständig rot gefüllt, es war richtig mühsam, da durchzufahren, aber glücklicherweise relativ wenig Verkehr am Samstagabend.
- 14:48Speaker 0: Da hab ich Glück gehabt, was das betrifft.
- 14:52Speaker 1: Es sind so circa... ...fünfzig Kilometer vom Checkpoint bis Turin.
- 14:56Speaker 1: Und ich muss da nachschauen, ich habe gesagt, boah, das ist jetzt sehr geschmeidig gegangen.
- 14:59Speaker 1: Ich bin da irgendwie durch... ...durch so eine kleine Stadt durch.
- 15:02Speaker 1: Und dann habe ich mir doch gedacht, das war jetzt so der Rand von Turin, wo ich da vorbei bin.
- 15:05Speaker 1: Ich habe auf meinem Klammern halt immer so ziemlich detailliert die Karten gehabt.
- 15:09Speaker 1: Also ich habe jetzt nicht die große Karte gesehen, wo ich jetzt sehe, wo das Turin-Stadtszentrum ist.
- 15:15Speaker 1: Und... ...dann ist mir erst bewusst worden, dass ich noch nicht durch Turin durch bin.
- 15:19Speaker 1: oder noch nicht an Turin vorbei, sondern dass es jetzt nur so erfordert war.
- 15:22Speaker 1: Ich bin dann tatsächlich danach ein bisschen frustriert gewesen, weil es war dann schon sehr, sehr anstrengend, als ich dann tatsächlich im Großraum Turin dann wirklich durch bin.
- 15:33Speaker 1: Das hat Nerven gekostet, ja.
- 15:35Speaker 0: Bei mir war es dann durch Turin selber gefühlt gut gegangen.
- 15:41Speaker 0: Jetzt genau die Ortsgrenzen und die einzelnen Kommunen habe ich jetzt nicht im Kopf.
- 15:46Speaker 0: Aber bei mir war es gefühlt nach Turin.
- 15:49Speaker 0: Also zwischen Turin und Asti und Richtung Alexandria, da ist man vorkommen.
- 15:55Speaker 0: Man kommt aus dieser Stadt nicht raus.
- 15:57Speaker 0: Es hört nicht auf.
- 15:58Speaker 0: Es geht immer weiter und immer weiter, obwohl man schon eigentlich aus Turin draußen sein sollte.
- 16:04Speaker 1: Und
- 16:05Speaker 0: das war für mich viel zacher, als die Ortsdurchfahrt selbst.
- 16:10Speaker 1: Ich habe sogar meine Pläne für den Herbst, die haben wir ein Wochen Urlaub hoffentlich vorgenommen.
- 16:15Speaker 1: Ich möchte mir die LTP-Finals im Tennis in Turin anschauen.
- 16:18Speaker 1: Das sind immer im November.
- 16:19Speaker 1: Und in dem Moment habe ich gesagt, vielleicht doch eine schlechte Idee, vielleicht mache ich da auch was anderes.
- 16:25Speaker 0: Ja, zumindest nicht mit dem Rad, vielleicht nimmst du die Ski mit, vielleicht kannst du schon Inselstriere schiffern.
- 16:32Speaker 1: Ja.
- 16:34Speaker 0: Also, das hat sich bei mir unglaublich gezogen.
- 16:38Speaker 0: Also, das war einfach mühsam.
- 16:42Speaker 0: Und dafür war... Super Einkaufsmöglichkeiten gegeben, ich bin super eingedeckt für die Nacht, bin dann da super dahin gefahren, das hat schon gepasst, aber es war echt mühsam.
- 16:53Speaker 0: Und dann habe ich durch die kleineren Orte, also durch Turin, durch, finde ich, gut gefahren, aber dann auch durch die kleinen Orte.
- 17:01Speaker 0: Immer durch die Fußgängerzone, immer übers Kopf, dein Pflaster, immer kärzen grad durch.
- 17:08Speaker 0: Das war einfach zach, das hat sie, das war mühsam.
- 17:12Speaker 0: Mehr kann ich dazu gar nicht sagen.
- 17:13Speaker 0: Deswegen habe ich auch keine Notizen dazu.
- 17:16Speaker 1: Es ist ganz lustig.
- 17:17Speaker 1: Bei mir ist das nicht so gewesen.
- 17:19Speaker 1: Aber da sieht man wieder mal, wie das Routen planen dann in den kleinen Details.
- 17:23Speaker 1: Manchmal hat man Pechenglück und manchmal wird auf der Karte nicht alles anzeigt, je nachdem auf welcher Plattform man plant.
- 17:28Speaker 1: Aber da kann man sich zumindest Nerven sparen.
- 17:31Speaker 1: Auch wenn es manchmal durch die Stadt vielleicht tatsächlich kürzer ist, ist manchmal ein bisschen ein Umweg heute einfach entspannter.
- 17:39Speaker 1: Wobei dann ist wieder die Sache, kann man tun.
- 17:42Speaker 1: Gut, einkaufen kann man vielleicht im Zentrum mehr Geschäfte finden, wenn man etwas braucht.
- 17:47Speaker 1: Aber es ist ja wirklich, finde ich, so die Tageszeit, ganz ein großer Unterschied und auch immer, in dem Stadium des Rennens nicht mehr abschätzen kann.
- 17:54Speaker 1: Beim Hut und Planen wird man da in der Tagesmitte durchkommen oder mitten in der Nacht.
- 17:59Speaker 1: Dies ist natürlich immer ein bisschen ein Lotterie vielleicht beim Hut und Planen.
- 18:05Speaker 1: Im ersten Tag kann man definitiv planen.
- 18:08Speaker 1: Es wird mitten in der Nacht sein, da kann ich durch die Stadt fahren, da werden die Ampeln wahrscheinlich deaktiviert sein.
- 18:13Speaker 1: Aber um eine Mittagszeit an einem Arbeitstag vielleicht ist mitten durch die Stadt heute nicht gut.
- 18:20Speaker 0: Genau.
- 18:21Speaker 0: Und das war bei mir so, also ich habe ja ab dem zweiten Tag an der spanischen Nordküste immer wieder die Layl-Recocks getroffen.
- 18:31Speaker 0: Es ist ja total lustig.
- 18:32Speaker 0: Manche Leute fahren mit einem Parallel, das sieht man nie, aber meist nie länger als ... Das sieht man das ganze Rennen nie.
- 18:42Speaker 0: Und dann gibt es Leute, die sieht man ständig.
- 18:44Speaker 0: Und bei mir war das einfach so mit der Layl Wilcox.
- 18:46Speaker 0: Wir haben uns ständig gegenseitig überholt, an einer Tankstösse, an einer Ahne, dann ist die Andere gestanden, dann haben wir uns auf der Strecke überholt, dann ist wieder wer einkaufen gegangen.
- 18:55Speaker 0: Das war einfach ständig so.
- 18:58Speaker 0: Und das war dann auf diesem Stück von Turin bis Alessandra genauso.
- 19:03Speaker 0: Ich war einkaufen, dann ist er in mir vorbei.
- 19:06Speaker 1: Da
- 19:07Speaker 0: bin ich wieder zur Zuwick fahren, in seinem leichten Anstieg, habe ich ja rücklicht gesehen, dass sie immer größer waren.
- 19:12Speaker 0: Dann ist mir die Akku-Back aus der Tasche rausgeflogen, dann habe ich stehen bleiben müssen, dann war sie wieder weg.
- 19:19Speaker 0: Dann bin ich ja wieder hinterher, dann war ich in so einer kleinen Ortsdurchfahrt auf Kopftimplaster, kurz hinter ihr, vor neben mir hin.
- 19:27Speaker 0: In dem Moment erfolgt man meine Parmesan-Käse aus meinem Food-Pouch raus, weil ich in so einer riesen Schlaglauch rein gefahren bin, dann habe ich natürlich stehen bleiben müssen für meinen Parmesan.
- 19:37Speaker 0: So ein
- 19:37Speaker 1: Parmesan-Keil mitkommt, so einen richtigen?
- 19:40Speaker 0: Nein, es gibt so ein Parmesan-Würfel.
- 19:45Speaker 0: So eine
- 19:45Speaker 1: Neckgröße, so eine ganze Wettergröße?
- 19:48Speaker 0: Zum Snacken, ja.
- 19:49Speaker 0: Die Heuraten sind mal aussergefallen.
- 19:51Speaker 0: Der hat mir natürlich aufgesammelt, weil er ja schaut drum.
- 19:54Speaker 0: Dann war sie wieder weg.
- 19:55Speaker 0: Dann bin ich wieder hinterher.
- 19:57Speaker 0: Dann haben wir uns wieder getroffen.
- 19:59Speaker 0: Kurz war man nebeneinander.
- 20:01Speaker 0: Ich wollte gerade Hallo sagen, auf einmal birgt sie rechts ab, weil sie eine andere Route durch die Stadt gehabt hat.
- 20:07Speaker 0: Und so ist das wirklich diesen ganzen Tag, den ganzen Umgang.
- 20:11Speaker 0: Immer wieder haben wir uns getroffen, immer wieder haben wir uns gesehen.
- 20:14Speaker 0: Und das letzte Mal dann kurz vor meiner Schlafpause.
- 20:20Speaker 0: Ich hab das Hotel schon gebucht gehabt und dann bin ich... Es war so windig irgendwie oder Fahrtwind.
- 20:25Speaker 0: Das hat irgendwie das Telefonieren nicht so gut funktioniert.
- 20:27Speaker 0: Bin Stemplim, um mit meiner Vermieterin zu telefonieren.
- 20:30Speaker 0: Und die hat mir erklärt, wo der Code ist, wo die Schlüsselbox ist.
- 20:35Speaker 0: Und in dem Moment ist Lail wieder vorbei gefahren und dann habe ich sie an diesem Tag zumindest nicht mehr gesehen.
- 20:41Speaker 0: Aber es war wirklich... Also wenn man so oft gesehen und gegenseitig überholt... Aber niemanden anders.
- 20:46Speaker 0: Das war total komisch, weil wenn ich mir das Real-Life anschaue, auf Voller-My-Challenge, da waren ganz viele Leute rund um uns, aber die habe ich nie gesehen.
- 20:57Speaker 1: Ja, du hast jetzt unbeabsichtigterweise die perfekte Überleitung zu meinem nächsten Einspieler gemacht.
- 21:03Speaker 1: Ich muss auch dazu sagen, Flo, wir bereiten uns jetzt nicht so vor, dass ich deine Videos oder auch Spruchnachrichten kenne und du auch nicht meine.
- 21:12Speaker 1: Ob wir es immer zum perfekte richtigen Zeitpunkt einspülen und wer den nächsten liefert ist, ist immer relativ spontan, aber in dem Fall hat es jetzt perfekt passt.
- 21:22Speaker 2: Es ist schon tränkig, die Linzen.
- 21:25Speaker 1: Ja,
- 21:26Speaker 2: wir können bald vor, wenn man ein bisschen zuhört, gibt es doch mal zwei Möglichkeiten entweder.
- 21:32Speaker 2: Weil es wirklich grau ist im Sechstmitleid und glaubt, alles ist gegen mich oder die ganze Welt ist gegen mich, weil es ist auf keinen Fall.
- 21:42Speaker 2: Manchmal zudeln einfach nur, um ein bisschen Daumf ablassen.
- 21:47Speaker 2: Statt irgendwie alles eine Fressen.
- 21:50Speaker 2: Und dann geht es wieder leichter, wenn es einmal ausgesprochen ist.
- 21:55Speaker 2: Und heute hat es mir einfach so richtig angefragt.
- 21:59Speaker 2: Aufwacht.
- 22:02Speaker 2: Der Bossaune, der Hund.
- 22:04Speaker 2: Ich komme mit zweiundvierzig Warten auf der Eben daher.
- 22:07Speaker 2: Vierer, dreißig Himmherr.
- 22:09Speaker 2: Und er fordert einfach... Innerhalb von fünf Minuten sehe ich nur einen Punkt und nach zwei Minuten sehe ich nichts mehr.
- 22:18Speaker 2: Der vorderfache ein Vierziger.
- 22:20Speaker 2: Und das war schon zum zweiten, dritten Mal gesehen.
- 22:23Speaker 0: Ich
- 22:24Speaker 2: weiß nicht, wie die Hoverer fort.
- 22:26Speaker 2: Das ist unglaublich.
- 22:28Speaker 2: Das hat mich ein bisschen beschäftigt.
- 22:31Speaker 2: Und dann hat das Ding ein Potschen,
- 22:35Speaker 1: weil ich über so einen
- 22:37Speaker 2: Eisenspitze zurückgefahren bin.
- 22:39Speaker 2: Rote, oberen Haufenweiß.
- 22:43Speaker 2: Bauen gegangen.
- 22:44Speaker 2: Da kommt einfach ein bisschen der Mann mit dem Hammer nach dem der Vormittag oben auf der Hechen am Berg so intensiv war.
- 22:53Speaker 2: Und jetzt fahre ich dahin und da in Mustalla oder Muballa, glaube ich, zur Birgmar-Richtung gehen wir dann von der Strausenweig und ein in diesen
- 23:04Speaker 1: Kroben,
- 23:06Speaker 2: wo wir uns dann durchhandeln bis Las Pezia.
- 23:11Speaker 2: Dann gehts Breitleim in Straundorwe bis Pisa.
- 23:14Speaker 2: Und dann die Hügeleine nach Siena.
- 23:18Speaker 2: Ich glaube, da werden alle die gleiche Route fahren, da gibt es noch eine vernünftige.
- 23:23Speaker 2: Genau.
- 23:24Speaker 2: Und jetzt fangen wir langsam an zum Hauchrechnen.
- 23:29Speaker 2: Die Fähre ist noch über tausend Kilometer entfernt.
- 23:34Speaker 2: Und noch mehr, auch da vierzehn Stunden Zeit.
- 23:37Speaker 2: Also, ob das geht, ist schwer zu sagen, es ist verdammt optimistisch, wirklich.
- 23:46Speaker 0: Und
- 23:47Speaker 2: vielleicht schaffen sie die zwar auf Uhren, vielleicht schaffen sie alle Vieren, vielleicht schaffen sie keine von uns.
- 23:53Speaker 2: Und jetzt ist heute die Frage, baukern, viel hinhalten und es vielleicht trotzdem nicht schaffen, wir einfach die Orts durchfahren, die raten umbrüllen, es einkaufen, du schläfst an der Kassa, es dauert alles
- 24:07Speaker 1: ein bisschen
- 24:09Speaker 2: und das kann uns nicht verhindern und das kostet einfach dreikämm Haarschnitt.
- 24:15Speaker 1: Ja.
- 24:16Speaker 2: Oder Montag zwölf Uhr Brindisi ist die Alternative statt Sonntag Mitternacht in Bari.
- 24:26Speaker 1: Ist heute
- 24:28Speaker 2: hundertzwanzig Kilometer in Italien und hundertzwanzig Kilometer in Albanien mehr zum fahren.
- 24:36Speaker 2: Wir werden wahrscheinlich ein paar Leute drauf scheißen und lieber länger warten in Bari, wenn es um nichts geht.
- 24:42Speaker 2: Aber wenn es um einen ersten Platz geht, ist das natürlich eine Option.
- 24:48Speaker 0: Da war jetzt viel drin, vielleicht gehen wir das Punkt für Punkt durch.
- 24:51Speaker 0: Nummer eins, du sagst Richtung Genua durch den Graben zu fahren, ist die einzig sinnvolle Option.
- 24:58Speaker 0: Das war dann auch meine ruten Entscheidung und für mich war es klar, weil es die kürzere ist.
- 25:04Speaker 0: Aber ich hätte mir schon vorstellen können, dass du und vielleicht ein paar andere über Bologna forts, aber das ist die komplette Ausreißer gewesen oder das hat fast niemand gemacht.
- 25:17Speaker 0: bisschen überrascht hat.
- 25:18Speaker 1: Ja, ich habe mir das im Vorfeld überlegt, über Bologna zu fahren, wo er für mich war, wenn ich die Routen dann vergleichen habe, deutlich langsamer.
- 25:27Speaker 1: Also man hat viel mehr Zeit braucht und die Höhenmeterersparnis war wirklich nur ganz wenig, weil diese Routen, die die meisten gefahren sind und auch wir beide, die war auch überraschenderweise sehr flach.
- 25:39Speaker 1: Also es hat doch nicht so viele Höhenmeter drin gegeben.
- 25:43Speaker 1: Was eigentlich verwunderlich ist, weil es dort auch sehr bergig ist und sehr hügelig, aber das war wirklich eine sehr gute angenehme Straße und deswegen war für mich Bologna überhaupt keine Option.
- 25:54Speaker 1: Und ich glaube auf der Hitmap von Vollermann Challenge sieht man, dass das wirklich sehr, sehr wenige gemacht haben.
- 25:58Speaker 1: Ein paar, aber doch.
- 26:00Speaker 0: Ja, also es schaut, wenn man jetzt auf die leere Karten schaut, schaut es irgendwie vergleichbar aus oder schaut es irgendwie von Bologna Fläche aus.
- 26:12Speaker 0: Und wie ich es dann tatsächlich geplant habe, diesen Abschnitt, war dann auch tatsächlich überrascht, wie wenige Höhenmeter das sind.
- 26:20Speaker 0: und der Anführungszeichen, es sind eigentlich nur zwei Pässe.
- 26:23Speaker 0: Und der Arne, der erste Pass, ist in diesen Graben rein, der rollt super, der ist nie besonders steil, der ist recht lang, es ist nie unangenehm, da ist man recht schnell drüber und dann ist nur ein zweiter, kurzer, steiler Pass und dann, wie du sagst, bis Pisa dann nur mehr Flach raus.
- 26:42Speaker 0: wenn man sich die Karten und das Höhenprofil anschaut, nicht so arg ausschaut, aber also arg ausschaut, aber dann tatsächlich super zum Vorgang an ist.
- 26:52Speaker 1: Und über Bologna hätte man dann eben das ganze Gebirge auch damit durchqueren müssen, da waren die Höhenmärter sehr, sehr ähnlich, das haben wir beim Unknown Racer in der, in der Ort gehabt, wo wir halt von Süden Richtung Bologna gefahren sind.
- 27:03Speaker 0: Ich nicht.
- 27:05Speaker 1: Du bist quer über alle Berge drüber gefahren.
- 27:08Speaker 0: Genau.
- 27:10Speaker 1: Ja und zu dem Video noch ganz kurz.
- 27:12Speaker 1: Zu dem Einspieler, also das erste, was ich gesagt habe, war dreckige Linse.
- 27:15Speaker 1: Das war so lustig.
- 27:16Speaker 1: Das ist mir aufgefallen.
- 27:17Speaker 1: Bei allen Videos von allen Teilnehmern.
- 27:21Speaker 1: Immer wenn irgendjemand so Updates postet, das Handy ist dann schon so verschmiert und dreckig.
- 27:26Speaker 1: Und die Bilder werden immer verschwommen.
- 27:29Speaker 1: Und das ist mir da in dem Fall auch selbst aufgefallen.
- 27:31Speaker 1: Das hat mich sehr amüsiert.
- 27:33Speaker 0: Ja, also auch bei mir ist ja das.
- 27:35Speaker 0: Es wird dann immer drüber, jedes Foto.
- 27:38Speaker 1: Ja, und was ich auch gesagt habe über Victor Bosone, Das war einfach was da in der Hitze des Gefechts.
- 27:46Speaker 1: Es hat mir einfach wirklich in dem Moment so was von beschäftigt worden.
- 27:49Speaker 1: Ich dachte, wie kann das sein?
- 27:52Speaker 1: Also die ganze Geschichte war so, ich war beim Checkpoint ja vor ihm und hab dann aber während ich an Defekt repariert hab, da bin ich nämlich über so ein Metallteil drüber gefahren, wie wir gerade gehört haben.
- 28:05Speaker 1: Und ich hab da halt Schlauch gewechselt.
- 28:08Speaker 1: Grundsätzlich super zufrieden mit meinen Mondo, zwarer, dreißig Millimeter und den E-Rotaren, Schläuchen.
- 28:14Speaker 1: Aber gegen ein spitzes Metall hat natürlich kein Reifen meine Chance.
- 28:19Speaker 1: Ich habe den Schlauch gewechselt und war glücklicherweise gerade neben einer Autowerkstatt und war dann dort drinnen und habe gefragt, ob ich mit dem Kompressor und meinem Adaptor und auch schon die Luft aufbunden können.
- 28:31Speaker 1: Das war quasi eine öffentliche Werkstatt, insofern haut es an im Regie-Mahi.
- 28:38Speaker 1: Das hat ein bisschen gedauert, weil ich mir erst den Kompressor aufpumpen und der war so groß wie eine Badewanne.
- 28:44Speaker 1: Und wenn es da ein riesengroßes Luftdruckgefäßos dauert, das erzeitet, bis da drinnen der Druck aufgebaut ist.
- 28:50Speaker 1: Und ich habe dann die Zeit genutzt, um meine Kette das erste Mal im Rennen sauer zu machen.
- 28:55Speaker 1: Also kurz abwischen mit einem trockenen Tuch.
- 28:59Speaker 1: Ich habe dann auch vom letzten Lebensmitteleinkauf so etwas Servietten gehabt.
- 29:02Speaker 1: habe in Staub abgewischt, der auf der Asieta quasi auf die Ketten drauf gekommen ist.
- 29:06Speaker 1: und das Gute ist ja bei gewachsten Ketten, dass du nix drauf kleben bleibst.
- 29:09Speaker 1: Also der Kettertrick wirklich leicht weg und dann ein bisschen Tri-Fluid drauf getropft.
- 29:14Speaker 1: Und das war jetzt so noch zwei Tausend, dreihundert Kilometer circa.
- 29:19Speaker 1: Also war das ziemlich, ziemlich super, wie lange, wie lange das ganze Set-Up gehalten hat mit unserer Baranski Spezialkette und dem Tri-Fluid.
- 29:28Speaker 1: Genau und während die du halt in der Werkstatt war, ist der ist der Victor vorbeigefahren und ich habe ihn dann wieder eingeholt, habe ich zu mir das gedacht.
- 29:39Speaker 1: und als ich halt ein bisschen näher gekommen bin und ich halt mit dauernd vierzeigwatt gefahren bin und vierdreißig im Haar ist er dann einfach von mir davon gezogen.
- 29:45Speaker 1: und das hat mir einfach wirklich, wie man gedacht, normal mit der Geschwindigkeit nach fünf Tagen rennen, hole ich die Leute schon ein, aber in Victor bin ich nicht eingeholt.
- 29:54Speaker 1: Er ist dann einfach von mir konstanz davon gefahren, bis ich ihn immer gesehen habe.
- 29:57Speaker 1: Das hat mir echt fertig gemacht in dem Moment.
- 30:02Speaker 0: Bist du noch gekommen?
- 30:03Speaker 0: Wo hast du geschlafen?
- 30:07Speaker 1: Ich war dann auch noch mehr frustriert.
- 30:09Speaker 1: Also jetzt wieder zu unserem Deutsch- und Dialektkurs Sudern.
- 30:14Speaker 1: Magst du das kurz erklären?
- 30:16Speaker 0: Meckern.
- 30:17Speaker 1: Ja, Mann.
- 30:18Speaker 0: Genau.
- 30:19Speaker 1: Und hin und wieder finde ich das halt wirklich ganz okay, das einfach rauszulassen.
- 30:23Speaker 1: Und ich war deswegen auch so richtig frustriert, weil ich ja noch einen kleinen Navigationsfehler gehabt habe, nachdem ich bei einem Bahnübergang relativ lang gestanden bin.
- 30:33Speaker 1: Da holte ich das halt einfach wirklich in deinem Moment so vor Flucht und bin jetzt wieder kurz davor, dass ich anfange zum Jammern.
- 30:40Speaker 1: und dieser virtuell Partner.
- 30:42Speaker 1: Du hast dir das gleiche Gaming-Gerät, wie hast du mit dem dich arrangiert, weil ich finde es halt so fürchterlich, du hast einfach auf der Karte, das Dreieck, das bist du.
- 30:52Speaker 1: Du fährst deinem Track noch, du musst aufpassen, dass du bei Kreuzungen richtig obigst.
- 30:58Speaker 1: Und dann hast du plötzlich den Virtual Partner und hast zweites Dreieck auf der Karten.
- 31:01Speaker 1: Du kannst das nicht deaktivieren, es ist unmöglich.
- 31:04Speaker 1: Du kannst das nicht ausschalten.
- 31:06Speaker 1: Es ist so was verzieht.
- 31:07Speaker 0: Ich möchte verweisen auf einen Posting, mir freut jetzt leider der Name an deinem Kommentar.
- 31:13Speaker 0: Man kann es jetzt ausschalten.
- 31:16Speaker 1: Ja, es ist ein neues Update, es ist ein Boardupform.
- 31:18Speaker 1: DCR rauskommt und damals in der Beta-Version und die installieren wir sicher kein Beta-Versionsupdate vor einem großen Rennen.
- 31:25Speaker 1: Das ist ja noch das Ärzte.
- 31:28Speaker 1: Aber dieser Virtual Partner hat mich einfach verwirrt und es hat glücklicherweise noch fünf Jahren, wo es gerade sehr viel Beschwerden gegeben hat, hat jetzt endlich die Möglichkeit gegeben, dass man deaktivieren kann.
- 31:39Speaker 1: Da ist es vielleicht der Update, das immer echt installieren wird.
- 31:43Speaker 0: Ich muss sagen, ich bin so langsam, dass mein Virtual Partner relativ schnell aus meinem Blickfeld draußen ist.
- 31:51Speaker 0: Es ist halt bei jedem Verfahrer,
- 31:54Speaker 1: da
- 31:56Speaker 0: ist er halt wieder da und er sieht dann auch relativ schnell aus meinem Blickfeld draußen und deswegen hat es mich nicht so gestört.
- 32:05Speaker 0: und natürlich je länger die Route ist, desto mehr Vorsprung hat der Virtual Partner.
- 32:11Speaker 0: beendet er die Route und du weißt, okay, in fünf Stunden bin ich dann im Ziel.
- 32:16Speaker 0: Aber hat mich diesmal nicht so gestört wie es schon hat in anderen Rennen?
- 32:24Speaker 0: Ja,
- 32:24Speaker 1: ich mache das immer so, dass ich, wenn ich die neue Route starte, manchmal vergieße ich drauf, aber grundsätzlich dann ist es erst, was ich mache.
- 32:31Speaker 1: Ich möchte die Partner einstellen auf dreißig Prozent Geschwindigkeit und fahre halt extrem langsam und dann bin ich immer vor ihm.
- 32:38Speaker 1: Dann kann man beim Navigieren nicht zwischenpummern, aber... Das denkt man halt nicht immer.
- 32:46Speaker 1: Ja, genau das war jetzt alles in dieser Sprachnachricht drinnen.
- 32:53Speaker 1: Wie ist das Tiergau mit der Kette?
- 32:56Speaker 1: Wie oft hast du nachbehandelt?
- 32:59Speaker 0: Ich habe ein bisschen was von meinem DryFloid verwendet, aber ich habe die relativ volle Tose wieder mitgenommen.
- 33:06Speaker 0: Ich kann es jetzt nicht sagen wann und wo.
- 33:08Speaker 0: Da haben wir noch mal in den Regen gekommen.
- 33:11Speaker 0: Ich glaube, nach dem Tourmalier kann es sein, dass ich das erste Mal ein bisschen dry fluid drauf getropft habe.
- 33:17Speaker 0: Aber ich kann es echt nicht mehr sagen.
- 33:19Speaker 0: Ich habe jedenfalls überhaupt keine Probleme mit der Kette gehabt.
- 33:24Speaker 0: Zu kaum Zeitpunkt.
- 33:25Speaker 0: Also sie war nie verschmiert.
- 33:26Speaker 0: Sie war nie dreckig.
- 33:28Speaker 0: Sie hat nie gequetscht oder so.
- 33:30Speaker 0: Sie ist auch nie ausgetrocknet.
- 33:31Speaker 0: Also das war echt wirklich das perfekte Setup.
- 33:35Speaker 0: Ja, auch wenn man sagt, die gewachsenen Ketten halten nicht so lang, aber in der Kombination mit dem Dry-Fluid, eigentlich problemlos.
- 33:45Speaker 1: Genau, ich muss mir jetzt die Kette erst einmal anschauen, ob sie noch weiter zum Vorn geht.
- 33:52Speaker 1: Von der Länge her, weil die hat jetzt schon ein paar Kilometer drauf, aber normal vor allem meine Ketten, das darf jetzt offiziell gar nicht sagen, aber sagen wir mal vielleicht.
- 34:01Speaker 1: Ein bisschen länger als offiziell empfohlen.
- 34:05Speaker 1: Mal schauen, wie sich jetzt da benannt ist.
- 34:09Speaker 1: Sonst geht es
- 34:09Speaker 0: auch noch für ein Heimdrehener.
- 34:11Speaker 1: Ja, richtig, richtig.
- 34:13Speaker 1: Buzalla heißt übrigens der Ort, wo man dann vor Genua nach Osten obbigt in dieses Tal.
- 34:20Speaker 1: Das habe ich in der Nachricht ein bisschen falsch gesagt.
- 34:23Speaker 1: Ja und für mich war das dann so die Einfahrt in das Tal, wo er... gegen Abend hin, also dass es dann langsam dunkel waren und es war irrsinnig viel los in den Dörfern, wo man da durchfährt.
- 34:35Speaker 1: Also da war richtig, das war ja jetzt bei mir Freitagabend, da war richtig Party und überall es gefeiert worden und viele Feste, das war eigentlich sehr, sehr schön.
- 34:45Speaker 1: und das war dann auch wieder die Zeit, wo man sagt, hey, der Stress des Tages läuft nach, der Frust verschwindet und die Sonne geht unter und dann wird es friedlich auf der Straße und da kommt man wieder so besser in die gute Stimmung rein.
- 34:59Speaker 0: Bei mir, bevor man da in diesen Gebirgszug reinkommt, das, was ich beschrieben habe, als Nachturin und anfangs Zeichen, es waren fast hundertfünfzig Kilometer Nachturin, nach Noville Gourain, aber kurz bevor man in den Anstieg reingeht, in Sierra Valle Scrivia geschlafen.
- 35:22Speaker 0: Und wie ich schon gesagt habe, ich habe um zero Uhr neun und dreißig.
- 35:28Speaker 0: eingecheckt und bin um vier Uhr neunundfünfzig weitergefahren.
- 35:34Speaker 0: Das heißt, ich war dort vier Stunden zwanzig, hab davon drei Stunden geschlafen.
- 35:40Speaker 0: Es war ein bisschen blöd.
- 35:41Speaker 0: Es war eher B&B mit Schlüsselbox und das war so ein achtzig Quadratmeter Apartment und das Schlafzimmer und das Badezimmer waren wirklich an komplett anderen Enden, bis ich da geduscht habe und alles die Radlhose gewaschen habe, bin ein paar mal hin und her gekrennt.
- 36:04Speaker 0: Und sie hat mir frühstig aufgedeckt auf dem Tisch, das habe ich noch mitgenommen, deswegen eine gesamte Standzeit ein bisschen länger.
- 36:14Speaker 0: Ich habe dann
- 36:15Speaker 1: auch
- 36:16Speaker 0: mein Strahl war abgedruckt und gespeichert und es war wirklich, also von Brionçon bis zu dieser Schlafpause, inklusive Parkour und Checkpoint.
- 36:26Speaker 0: Es war wieder, wenn man es jetzt so anschaut, relativ kurz.
- 36:31Speaker 0: Zweihundertfünfzig Kilometer, siebzehn Stunden verstrichene Zeit, also siebzehn, siebzehn und vierzehnfünfzig Zeit in Bewegung.
- 36:41Speaker 0: Also diese, wie die Tage davor, diese viele Stehzeit habe ich jetzt nicht mehr gehabt.
- 36:47Speaker 0: Also von den zweieinhalb Stunden, die ich da Stehzeit gehabt habe, war fast wahrscheinlich eine Stunde.
- 36:55Speaker 0: Checkpoint Server, das habe ich schon in der letzten Episode gesagt, dass ich da einfach Zeit verschwendet habe.
- 37:02Speaker 0: Also ich habe durch diese Stehzeit keinen Benefit gehabt, das hat dort nichts zum Einkaufen gegeben, ich bin da einfach nur irgendwie so leer und leer im Kopf, leer in den Beinen herum gesessen und habe einfach in die Luft gestarrt.
- 37:15Speaker 0: Das war blöd, aber ansonsten... Wenn man denkt, dass da die Asietta dabei war, auf über zwei tausend Kilometer, war das schon in Ordnung.
- 37:28Speaker 1: Auf über zwei tausend Meter Höhe?
- 37:30Speaker 0: Genau.
- 37:31Speaker 0: Ja, genau.
- 37:33Speaker 0: Und, ja, zweihundertfünfzig Kilometer klingt weniger, war nach Sechs Tag.
- 37:40Speaker 0: Was dann im Endeffekt schon in Ordnung fahren, weil es nur um den Anfang seien siebzehn Stunden waren.
- 37:46Speaker 1: Jemand hat da eine Unterkunft gefunden.
- 37:50Speaker 1: Der war super.
- 37:52Speaker 1: Er hat überklappig einen Mieternacht oder einen Arzt in der Früh dort.
- 37:59Speaker 1: Ich habe sie über Booking gefunden.
- 38:01Speaker 1: Da vermieterte man noch die Tür aufgemacht.
- 38:02Speaker 1: Da hat man alles gesagt, was zum Essen und Trinken vorbereitet.
- 38:06Speaker 1: Dusche und Heizkörper zum Gewandstrocknen.
- 38:10Speaker 1: Da wäre ein kurzes Gwound wieder gewaschen, wo sie nicht jede Nacht gemacht haben, aber in deinem Fall schon.
- 38:15Speaker 1: Und dann war ich eigentlich sehr glücklich und zufrieden, als ich mich... Also mein Bett klingt top.
- 38:22Speaker 0: Genau, wie gesagt, ich bin dann... Jetzt habe ich es auch, jetzt sehe ich es auf Strava.
- 38:26Speaker 0: Am Sonntag bin ich dann weitergefahren, also das Ganze, was wir jetzt besprochen haben ist.
- 38:30Speaker 0: Bei dir am Freitag, bei mir am Samstag passiert.
- 38:33Speaker 0: Und nachdem ich schon eine Zeit unterwegs war, habe ich ein WhatsApp von meiner Vermieterin gekriegt.
- 38:41Speaker 0: Ah ja, und meine Verbrechen-Serie durch Europa geht weiter.
- 38:46Speaker 0: Ich habe jetzt hier in einem Airbnb... Auch die Kurtaxe geprelt.
- 38:55Speaker 0: Aber fairerweise hat sie mir das nicht vorher gesagt.
- 38:57Speaker 0: Sie hat mir jetzt gerade ein WhatsApp geschrieben, dass ich doch zwei Euro, wo die zwei Euro sind, die ich am Tisch hätte lenken sollen.
- 39:07Speaker 0: Die Ortstaxe.
- 39:12Speaker 0: Mein Lauf geht weiter, hoffentlich.
- 39:16Speaker 0: Lassen Sie mich dann wieder einreißen in die EU von Serbian mit meiner kriminellen Vorgeschichte.
- 39:27Speaker 1: Es ist witzig.
- 39:30Speaker 1: Noch einmal der Aufruf, bitte, da draußen, wer aus der Branche kommt, sagt uns, warum das so ist.
- 39:38Speaker 0: Ja, aber das war wirklich, vor allem weil es ein Airbnb war, habe ich das jetzt gar nicht so am Schirm gehabt, dass das zu zahlen wäre, habe ich nicht gewusst und sie hat es mir auch nicht geschrieben.
- 39:48Speaker 0: Ich habe dann auch extra noch den ganzen WhatsApp-Verlauf mir angeschaut, wo ich mir das Schlüsselfachen alles erklärt habe und mit dir telefoniert habe.
- 39:55Speaker 0: Ja, und sie hat es mir nicht gesagt.
- 39:57Speaker 0: Also, das war ein ehrliches Missverständnis.
- 40:00Speaker 0: Also, das war sicher nicht vorsätzlich.
- 40:04Speaker 0: Genau, du hast ein E schon angesprochen.
- 40:06Speaker 0: Diesen Graben, diesen Pass, also kurz vor Genoa, biegt man nach Ostenab.
- 40:11Speaker 0: Das war bei mir in den Morgenstunden, Kaufverkehr, wunderschöne Straße.
- 40:18Speaker 0: Dann ist es tatsächlich passiert, es war relativ einfach die Planung, es waren nur zwei Bandroads und es waren Autobahn-Tunnel, so hat es zumindest auf der Google-Karten ausgeschaut, als man die Bandroads sehr angeschaut hat.
- 40:34Speaker 0: Und dann ist es mir tatsächlich fast passiert, dass ich da irgendwo die Abfahrt verpasst habe auf der Passstraße.
- 40:44Speaker 0: Es ist keine richtige Autobahn, es ist mehr so eine Schnellstraße.
- 40:48Speaker 0: Dann bin ich plötzlich auf dieser Schnellstraße und stehe vor diesem Dundl, der dann als Bandroad markiert ist.
- 40:55Speaker 0: Ich habe es zum Glück rechtzeitig erkannt und habe dann, also das waren vielleicht zwei Kilometer zurück und dann wieder auf die richtige Passstraße.
- 41:07Speaker 0: Das war tatsächlich, ich hätte mir bei der Planung wirklich nicht gedacht.
- 41:11Speaker 0: dass ich in die Nähe von diesem Tunnel auch nur komme, weil es irgendwie so klar als Auto-Hauptstraße erkennbar war.
- 41:20Speaker 0: Aber zum Glück war ich da wach und habe das rechtzeitig erkannt, weil wenn man da vielleicht in einem schlechteren Zustand hinkommt, nicht genau schaut, dann rollt man diesen Tunnel rein und dann kann es sein, dass man seine Rennen schon beendet.
- 41:34Speaker 1: Ja, wenn das der Tunnel ist, denn ich auch meine... Dann ist das, glaube ich, so eine richtig gefährliche Dunkelheit.
- 41:40Speaker 1: Also da geht es nicht drum, ob es disqualifiziert wird, sondern das ist dann wirklich lebensgefährlich dadurch.
- 41:45Speaker 1: Wenn das der ist, südlich von Lazio, da ist ja davor noch so eine Brücke, wo man ja über so ein Schlucht oder Tal drüberfährt, ist das das?
- 41:54Speaker 0: Ganz genau das, ja.
- 41:55Speaker 0: Ja, das
- 41:56Speaker 1: ist so, wie man mich auf Google Street View angeschaut beim Planen und ich war mir auch sicher, das land diese Brücke, die will man schon nicht fahren, weil da ist wirklich hoch, wirklich lange, mit ganz hohen... Leitplanken auf der Seite, wenig Platz, ein doppelter Sperrlinien in der Mitte.
- 42:13Speaker 1: Ich glaube, ich bin da auch im letzten Moment noch abgefahren.
- 42:16Speaker 1: Ich war schon quasi am Weg zu der großen Brücke, nur bei mir war es halt quasi Stockfinster, die Nacht vorher.
- 42:22Speaker 1: Und da habe ich das relativ spät erkannt, aber auch noch im richtigen Moment.
- 42:27Speaker 1: Und dann bin ich jetzt quasi, da ist man talabwärts gefahren und dann am nächsten Berg wieder nach oben, damit man quasi diesen Dunkel umfährt.
- 42:34Speaker 0: Genau, es war bei mir einfach irgendwie so schlecht zu erkennen, weil die Abfahrt auf die Passstraße, wo man fahren darf, auf Google Maps irgendwie so ausgestattet, als würde die unten durchgehen.
- 42:47Speaker 0: Man ist schon so halber auf der Brücke oben und denkt, okay, die geht unten durch, wie komme ich da hin?
- 42:51Speaker 0: Auf die komme ich nicht.
- 42:52Speaker 0: Und dann im letzten Moment sieht man diese Abzweigung und ja, also zum Glück bin ich nicht drauf gefahren und habe keine Zeit dadurch verloren, wo auch nicht in Gefahr ist, war wenig Verkehr.
- 43:03Speaker 0: Aber ja, so schnell geht es.
- 43:06Speaker 0: Also man kann da wirklich sich sein Rennen kaputt machen mit so was.
- 43:13Speaker 1: Also meine Schlafpause war kurz nach Sestri Levante, wo man zwischendurch wieder mal ganz an die Küste nach unten kommt.
- 43:20Speaker 1: Da geht es mal ein Stück nach oben, dort habe ich geschlafen und in der Früh habe ich da ein bisschen länger gebraucht, um wieder in die Gänge zu kommen.
- 43:30Speaker 2: Bis die Partei, das war schon wieder ein sehr, sehr Beginn.
- 43:36Speaker 2: Die drei Stunden schlafen fühlen sich immer immer kürzer und immer ein bisschen geschissener an das Aufstehen, was irgendwie groß ist, aber es hilft ja nichts.
- 43:46Speaker 2: Nach drei Stunden auf.
- 43:48Speaker 2: Dann war die Zufahrt, weil das war auf einem Bergerlaumen ziemlich ganz oben, was sehr steil aufgegangen ist zum Meer.
- 43:58Speaker 2: Jetzt war die Zufahrt zum Haus, so ein Hundertfuchtsmeter, ich weiß nicht, dreiß Prozent mehr ab.
- 44:07Speaker 2: Zwei der länische Autos sind oben gekenkt auf der Einfahrt.
- 44:11Speaker 2: Ich weiß nicht, wie die da oben sind und aufgefahren.
- 44:12Speaker 2: Jetzt will ich zum Aufhegehen für mich.
- 44:17Speaker 2: Es hat dann gleich angefangen, zum richtig geschütten.
- 44:19Speaker 2: Es wird früher als oben gekenkt.
- 44:22Speaker 2: Mein Nikes-Badel.
- 44:23Speaker 1: Socken.
- 44:25Speaker 2: Mein Luxusgegenstand.
- 44:27Speaker 2: Ich bin froh und habe nicht gewusst, dass es regnet.
- 44:30Speaker 2: Ich habe gedacht, heute ist der Tag.
- 44:32Speaker 2: Heut heißt, hinhalten, heut heißt, Gas geben.
- 44:35Speaker 2: Da habe ich da nicht mehr Nei-Socken.
- 44:37Speaker 2: Waren nach drei Minuten original durchnass.
- 44:41Speaker 1: Ja, und dann...
- 44:43Speaker 2: Scheiße, ich bin noch nicht bereit.
- 44:45Speaker 2: Ich muss einen Paar nicht machen.
- 44:46Speaker 2: Ich komme nicht in die Gänge, es ist ganz schlimm.
- 44:48Speaker 2: Aber wenn du durchnass bist, wo wirst du die Touritel eigentlich für zwei Minuten?
- 44:53Speaker 2: Es geht ja nicht.
- 44:53Speaker 2: Du wirst ja nur grauen gehen oder kannst dann entschlafen, wenn der Kalt ist.
- 44:58Speaker 2: Ja, und dann habe ich jetzt... ...eine kleine Bäckerei gefunden.
- 45:01Speaker 2: Ich habe mir zwei komplette Pizzen gekauft.
- 45:05Speaker 2: Auf und geschnitten in Höften.
- 45:07Speaker 2: Wir biegten noch mozzarella.
- 45:10Speaker 2: Und da meinten wir einen Knie und einem Schuh.
- 45:13Speaker 2: Aber es war so geil.
- 45:15Speaker 0: Wie wäre es?
- 45:17Speaker 1: Ganz.
- 45:19Speaker 1: Ja, wenn ich jetzt
- 45:21Speaker 2: am Träger schaue, sehe ich die anderen drei.
- 45:23Speaker 2: Vorne noch nicht.
- 45:27Speaker 1: Und
- 45:29Speaker 2: ja, das heißt, es passt schon.
- 45:31Speaker 2: Auch wenn ich jetzt noch nicht so ganz flüssig unterwegs war.
- 45:36Speaker 1: Aber
- 45:37Speaker 2: ich komme wieder in den Rücken rein.
- 45:40Speaker 2: Und gleich ist das jetzt für keine mehr.
- 45:43Speaker 1: Also,
- 45:45Speaker 2: was wirst du machen?
- 45:47Speaker 2: Außer hier halten Tomatenflecken von Kniewischen
- 45:53Speaker 1: gelaufen.
- 45:57Speaker 0: Ja, ist total lustig.
- 46:00Speaker 0: Du hängst ein bisschen her, du jammerst ein bisschen.
- 46:03Speaker 0: Oder so dann, wie wir heute gelernt haben.
- 46:07Speaker 0: Und gleich, gleiche Stelle, also nach der Ortsdurchfahrt, selbstrelevante.
- 46:20Speaker 1: Ja, das ist eins von dir, du hast meistens Sprachnachrichten gehabt, das war glaube ich ein Video und es hilft jetzt im Podcast natürlich nichts, aber ich möchte es nur dazu sagen.
- 46:31Speaker 1: Man sieht einfach wirklich, wie du komplett feierst und wie du komplett glücklich bist und komplett abgehst in dem Moment.
- 46:39Speaker 0: Ah, sorry für den Spam, aber es ist grad... Ich habe gerade so ein Hoch, es ist so geil.
- 46:45Speaker 0: Ich habe Tränen in den Augen.
- 46:49Speaker 0: Ich fahre da mit zweihundert Reisquart, den Scheißbierg auf.
- 46:53Speaker 0: Voll die geile Playlist am Ohr.
- 46:56Speaker 0: Sing mit, ich habe richtig Gänsehaut, weil es ist gerade alles so geil anfühlt.
- 47:01Speaker 0: Und wir müssen uns mal einerseits archivieren für später, weil es geht schnell, dass es wieder nicht so geil ist.
- 47:10Speaker 2: Aber...
- 47:11Speaker 0: Ich sitze seit einer Woche auf dem Rall, die darf beim Scheiß-City am Start sein.
- 47:17Speaker 0: Ich bin schon zweitausend und irgendwas Kilometer gefahren.
- 47:21Speaker 0: Ich muss noch acht Tag Rall fahren.
- 47:24Speaker 0: Aber jetzt gerade, wie ist das
- 47:27Speaker 2: so, so
- 47:30Speaker 0: geil.
- 47:33Speaker 1: Es ist eine Freude, das zu hören und hier wir wissen, wie schnell das kommen kann.
- 47:41Speaker 1: So eine Hochphase und dass das da nicht ewig halt hat.
- 47:44Speaker 0: Ja, und wenn es mir jetzt wieder anhört, wieder Gänse haut, weil ich das sofort fühle.
- 47:51Speaker 0: Also ich weiß genau, wie es mir da gegangen ist, wie ich das gefeiert habe, wie einfach, was das für ein geiler Moment war.
- 47:59Speaker 0: Also dieser ganze Anstieg, das war einfach so großartig, das war so unglaublich.
- 48:05Speaker 0: Also kann man gar nicht beschreiben, das muss man fast fühlen und das kann man nur in dem Sport.
- 48:11Speaker 0: Also... Das sind so unglaubliche Emotionen.
- 48:15Speaker 0: Das war wirklich großartig.
- 48:18Speaker 0: Und man weiß, solche Hochshalten nicht lange an, aber von dem habe ich richtig, richtig lange sehen können.
- 48:25Speaker 0: Also, man kommt dann, aber wenn man diesen letzten Pass geschafft hat, geht es eigentlich bis Pisa, fast bis Sienna flach dahin, also kurz vor Sienna beginnen die Hügel, ganz so weit hat es nicht gehalten.
- 48:42Speaker 0: Aber von dem habe ich richtig lang gezählt und das war auch hoch.
- 48:47Speaker 0: Das habe ich echt lang gerippt und ausgekostet.
- 48:52Speaker 1: Was ich den meisten Zeit dazu komme, wenn du so intensive Emotionen hast und du hast gesagt, du hast gerade Musik gehört und der geile Playlist im Ohr.
- 49:01Speaker 1: Man wird auch ewig lang wissen, welche Musik man genau gehört hat.
- 49:04Speaker 1: In dem Moment warst du noch?
- 49:06Speaker 0: Ja, und möchte ich lieber nichts sagen.
- 49:09Speaker 0: Also, ich schimpfe mir über deinen Musikgeschmack.
- 49:13Speaker 0: Die Playlist in dem Moment ist jetzt auch nichts, womit wir haus sehen gehen.
- 49:19Speaker 1: Aber gut, dass du dann so offen bist und deine Fernsehgewohnheiten ausbreitest.
- 49:24Speaker 1: Aber ich bin grundsätzlich auch der Meinung, wie Musik muss man nicht reden.
- 49:29Speaker 1: Ja, die Wichtige ist so.
- 49:30Speaker 1: Die fühlt
- 49:32Speaker 0: jeder anders ganz genau.
- 49:34Speaker 0: Was aber schon dazu kommt, da war aufgrund des Hochs, war es nicht so schlimm, nach Las Bezia.
- 49:42Speaker 0: Bis Pisa, da fährt man so den Meer entlang.
- 49:46Speaker 0: Masse und so weiter.
- 49:47Speaker 0: Und ... Da hab ich echt ... Entweder ... Also, ich glaub, da haben alle mit denen, die bis jetzt geredet haben, geschimpft.
- 49:56Speaker 0: Ich weiß nicht, haben alle ein scheiß Rute gehabt oder geht's da einfach nicht besser?
- 50:01Speaker 0: Das war so zweite Reihe hinter dem Meer, hinter diesen ganzen Strandbars, zwischen den Hotels.
- 50:07Speaker 0: Das war richtig zach.
- 50:10Speaker 1: Das ist witzig.
- 50:10Speaker 1: Das war für mich so ... Ein absolutes Highlight, ich glaube das war von den Emotionen her für mich so einst der top drei Erlebnisse im ganzen Rennen.
- 50:18Speaker 1: Ich tut so, da hab ich nämlich feuchte Augen gehabt, war es so gut dahin, war nicht so quasi meine Startschwierigkeiten.
- 50:25Speaker 1: Überwunden an dem Tag, es ist die Sonne außergekommen, es war, die Sonne war noch ganz floch, es hat so gedampft und die fechte Straßen ist langsam getrocknet, es hat alles so gespiegelt.
- 50:34Speaker 1: Da hab ich super Musik im Ohr gehabt und bin da einfach in der Ebene dahin gezogen.
- 50:40Speaker 1: und Ja, ich habe noch das Socken gehabt, den ich eigentlich aufgeholt habe für den zweiten Teil des Rennens, frisches Paar Socken, die waren dann halt nach kurzer Zeit wieder ein bisschen durchnass.
- 50:50Speaker 1: Und die bleiben dann auch einen ganzen Tag nass, aber egal.
- 50:54Speaker 1: Und ich kann nur diese Gegend, da geht es ja bevor, die die Marmee durch zum Beispiel, und ich war dann mit Trainingslogger, das war im Jahr zwei Jahrzehnte, ich war dann mit Trainingslogger, zwei Jahrzehnte, ich war dann mit Trainingslogger, zwei Jahrzehnte, ich war dann mit Trainingslogger, zwei Jahrzehnte, ich war dann mit Trainingslogger, zwei Jahrzehnte, ich war dann mit Trainingslogger, zwei Jahrzehnte, ich war dann mit Trainingslogger, zwei Jahrzehnte, ich war dann mit Trainingslogger, zwei Jahrzehnte, ich war dann mit Trainingslogger, zwei Jahrzehnte, Ganz, ganz vorne fährst du halt mehr Hindernisse, aber in der zweiten Reihe hinten, da kannst du halt wirklich so eineinhalb Stunden wirklich komplett Gas geben.
- 51:18Speaker 1: Und mir hat es so gefreut, ich habe da echt so die größten Kücksgefühle gehabt und hab noch dazu gemerkt, dass ich jetzt gerade auf Platz zwar noch vorne gefahren bin und immer noch passt hier perfekt, jetzt komme ich nach Pisa, da kenne ich die Stadt gut.
- 51:34Speaker 1: Und dann kommen wir nach Siena, das haben wir natürlich alle schon gesehen, jetzt beim Unknown Race.
- 51:38Speaker 1: Und ich bin es im Training einmal oben von dem Parkour und du warst so richtig, so richtig auf dem Hoch bis kurz vor Siena, dann ist bei mir so das nächste Loch kommen so in der Vormittagshütze, als es dann richtig schül und vorm geworden ist.
- 51:54Speaker 0: Ja, Ortsdurchfahrt Pisa, du hast gesagt, du hast einen guten Witz gerissen, den keiner verstanden hat.
- 52:01Speaker 0: Ich hab... In Pisa wirklich an Premium-Witz-Grissen und habe einfach Nullreaktionen drauf gekriegt.
- 52:10Speaker 0: In Pisa gibt es auch Mini Mundus und da haben sie einen kleinen Eifelturm hinbaut.
- 52:18Speaker 0: Bitte kompletter, zehn von zehn Witz.
- 52:20Speaker 0: Also ist das sehr lustig.
- 52:26Speaker 1: Ich bin mir nicht sicher, wie zehn von zehn lieber war.
- 52:30Speaker 1: So sechs Punkte gehen Sie auf meiner Skala sicher aus, mindestens.
- 52:36Speaker 0: Ein Witz, den man erklären muss, ist immer schlecht, aber ich bin durch Pisa durchgefahren und habe tatsächlich so ein halb verschwommenes Foto vom Schiffenturm zusammengebracht.
- 52:47Speaker 0: Und in Österreich in Klagenfurt gibt es was, das heißt Mini Mundus.
- 52:50Speaker 0: Und da sind so weltweite Sehenswürdigkeiten, Maßstabsgetreu nachgebaut.
- 52:56Speaker 0: Und da gibt es natürlich auch den Schiffenturm von Pisa.
- 52:59Speaker 0: Und der Witz ist Eiffelturm und Mini Mundus.
- 53:03Speaker 0: Ja, aber... Null Reaktion.
- 53:06Speaker 0: Also in meiner WhatsApp-Gruppe hat echt niemand drübergegaucht.
- 53:09Speaker 0: Zum Glück hast du jetzt drübergegaucht, das hat mich jetzt sehr gefreut.
- 53:12Speaker 1: Ja, ich bin ein sehr höflicher Mensch.
- 53:20Speaker 1: Wie ist es dann für dich weitergegangen, Richtung Siena?
- 53:25Speaker 0: Ja, also ich war in San Gimignano Trainingslager und bin auch das Anno und Res gefahren, also so ab... und war auch eine Woche vor dem Unknown Race in Luca.
- 53:40Speaker 0: Das heißt, so alles rund um Pisa nach Siena habe ich sehr gut gekannt.
- 53:46Speaker 0: Und ich bin das erste Mal, also nicht einmal im Trainingslauge, habe ich das geschafft, durch Pocciponsi durchgekommen, ohne gefühlt, ohne einen Navigationsfehler zu machen, weil beim Unknown Race bin ich ja in Pocciponsi vor der gesperrten Brücke gestanden, die gerade neu gebaut wurde.
- 54:07Speaker 0: Und im Trainingslager bin ich gefühlt jedes Mal irgendwie da falsch gefahren und habe nie den perfekten Weg durchgefunden.
- 54:14Speaker 0: Und jetzt in diesem Rennen habe ich es dann tatsächlich geschafft.
- 54:20Speaker 1: Ja bei mir war es ein bisschen anders, aber das war wahrscheinlich wieder so eben die so kleine Mittags-Tief.
- 54:29Speaker 1: Ich bin schon öfters durch in der Gegend gewesen.
- 54:32Speaker 1: Ich habe die Route richtig geplant, aber bin dann auch ein bisschen von der Route abgekommen.
- 54:38Speaker 1: Was nicht Verkehrsschilder, irgendwie steht gefühlt auf zehn verschiedenen Verkehrsschilder, steht immer um, tut jetzt noch Sienna, tut jetzt noch Sienna.
- 54:46Speaker 1: und nachdem ich halt geglaubt hab, ich kann das eh schon und ich bin dort einige Male schon durchgefahren, hab jetzt wenig auf mein Radcomputer geschaut und dann bin ich halt ja irgendwie erschleife gefahren von zwei, drei Kilometer umweg, weil jetzt nicht wahnsinnig dramatisch, aber das sind halt immer so, so Dinge, die passieren, weil es nicht mehr so hundertprozentig im Fokus bist.
- 55:08Speaker 1: Aber trotzdem habe ich in Siener direkt das richtig gut erwischt, weil wenn du da einfach nur grad hinfährst ins Stadtzentrum, wo jetzt der Parkour losgeht, dann hast du sehr viele Fußgängerzone.
- 55:21Speaker 1: Teilweise Radfahren verboten oder auch nicht.
- 55:24Speaker 1: Das war es nicht mehr so genau, theoretisch ja, aber in der Praxis fahren dort sehr viele Leute mit dem Radl.
- 55:30Speaker 1: Aber es ist halt einfach irrsinnig viel los und du kannst dort kaum Radl fahren zur gewissen Uhrzeit, weil einfach alles voll ist mit Menschen.
- 55:38Speaker 1: Und da habe ich schon einen Weg gefunden ins Zentrum von Sienna, dass ich jetzt einen kleinen Umweg mache, aber das sind dann wirklich Straßen für Autos und dann habe ich fast bis zum Hauptplatz hin mit dem Radl, ohne durch Spaziergänger irgendwie bremst zu werden, gut hinfahren können.
- 55:57Speaker 0: Jetzt bin ich zum dritten Mal da, jetzt könnte ich mir langsam einmal den Weg zum Campus merken und nicht jedes Mal so komplett überrascht sein.
- 56:10Speaker 0: Also,
- 56:11Speaker 1: bist du festgesteckt, oder?
- 56:13Speaker 1: In Menschenmängern?
- 56:14Speaker 0: Ich hatte das Glück gehabt.
- 56:16Speaker 0: Also bei mir war es schon finster.
- 56:19Speaker 0: Ich weiß nicht, wie spät es genau war, weil es dürfte so zehn, elf gewesen sein.
- 56:24Speaker 0: Also, Fußgänger waren nicht mehr so viele, aber es waren doch noch einige und dann immer wieder größere Touristengruppen, wo jemand mit Schirm oder mit Fahne von her gegangen ist.
- 56:33Speaker 0: Aber kurz vor Siena Innenstadt, bevor man aufs Kraftsteinpflaster kommt, Daucht vor mir natürlich wieder die Lähe laufen.
- 56:43Speaker 0: Und dann sind wir so im Tandem.
- 56:45Speaker 0: Jeder ein bisschen einen anderen Weg.
- 56:46Speaker 0: Einmal wieder sie rechts, dann ihr links.
- 56:48Speaker 0: Und aber am Kampo haben wir uns wieder getroffen.
- 56:51Speaker 0: Jeder ist durch einen anderen Eingang auf den Kampo.
- 56:54Speaker 0: Und ja, ihr war im Kampo wieder ein bisschen zeitverschwendet.
- 56:57Speaker 0: Ich hab mich umgezogen.
- 57:01Speaker 0: Vielleicht war es noch gar nicht so spät.
- 57:03Speaker 0: Ich glaube, das tut die Wahnwesten anzogen.
- 57:06Speaker 0: Vielleicht war es noch früher.
- 57:07Speaker 0: Vielleicht war es erst... Und sie war schon weg und ich bin dann ein paar Minuten hinterher, dann wieder hinterher.
- 57:17Speaker 1: Also wer den berühmten Piazza del Campo in Sienern nicht kennt, bitte unbedingt einfach Fotos anschauen, im Internet suchen, Google Fotos wie auch immer.
- 57:27Speaker 0: Oder den James Bond anschauen.
- 57:30Speaker 1: Ja, ja.
- 57:32Speaker 0: Unglaublich.
- 57:33Speaker 1: Unglaublich schönes Stadtzentrum.
- 57:36Speaker 1: Warst du dir sicher, ob man mit dem Radl durchfahren darf über den Piazzo?
- 57:41Speaker 0: Ja, also ich bin ab an Non-Race oder im Trainingslauf.
- 57:46Speaker 0: Ich bin da immer mit dem Radl gefahren und schauen wir mal, ob jetzt noch eine Strafe kommt vom TCA, wenn das Ergebnis offiziell wird.
- 57:56Speaker 0: Aber ich glaube, das war halbwegs erlaubt.
- 58:02Speaker 0: Also die Laylist hat auch nicht geschoben.
- 58:07Speaker 1: Gegangen am Hauptplatz in Siena kann aber sein, dass sie der einzige Depp-Bind, der das so gemacht hat.
- 58:13Speaker 1: Aber wie man gedacht hat, auf keinen Fall ein Regelverstoß.
- 58:15Speaker 1: Da wird sicher ein Fotograf vom Rennen stehen, offizieller.
- 58:18Speaker 1: War gerade wie nicht so.
- 58:18Speaker 1: Ich habe keine Fotos gesehen von Siena.
- 58:22Speaker 1: Aber trotzdem, da war ich mir nicht sicher, weil laut den Online-Tools und Google Maps und so weiter, ist dort schon Fahrverbot.
- 58:32Speaker 1: Aber ja.
- 58:34Speaker 1: Hat halt vielleicht zwei, drei Minuten immer gegönnt und dafür wie das wunderschöne, die wunderschöne Atmosphäre da ein bisschen genießen können, weil ich war wirklich dort so Samstag zum Mittag.
- 58:43Speaker 1: Da war natürlich sehr viel los und ja, das war immer wieder, oder ist immer wieder cool, das Erlebnis dort in Siena zu sein.
- 58:53Speaker 1: Und dann geht es eh schon los.
- 58:54Speaker 1: Parkour.
- 58:55Speaker 0: Da beginnt der Parkour direkt am Kampo.
- 58:57Speaker 0: Ich hab zuerst den Beginn des Parkours nicht gefunden, war gar nicht so einfach.
- 59:02Speaker 0: Aber... Ja, dann geht's auf den Parkour.
- 59:08Speaker 1: Was erwartet uns da?
- 59:11Speaker 1: Zwar Drittel der Distanz sind ungefähr auf Schotterstraßen.
- 59:15Speaker 1: Flo, du bist unser Profi, unser Pro-Tour, unser Word-Tour-Experte.
- 59:22Speaker 1: Warst du wieviel die Route, also unser Parkour, sich mit der Originalstrecke des Profi-Rennens überschneidet?
- 59:29Speaker 0: Genau nicht, aber einige der geschotterten Abschnitte, die wir gefahren sind, sind auch... Stradepianke-Abschnitte.
- 59:37Speaker 0: Das sieht man dann auch gut an den Strafersegmenten, wo man dann durchfährt.
- 59:43Speaker 0: Und die Verbindungsstücke, da waren teilweise ein bisschen abenteuerliche Sachen dabei, die ganz sicher nicht offiziell Stradepianke sind.
- 59:54Speaker 1: Genau, aber ich hab das auch immer irgendwo.
- 59:57Speaker 1: Es ist lustig.
- 59:57Speaker 1: Es gibt so wie meistens bei Tour oder Giro oder Wilder-Etappen, man findet fast nie im Vorfeld bei der Ausschreibung die ganz exakte Routen-Beschreibung oder Gpx-Datei oder so ein... ja, irgendein Fall, wo man das wirklich im Detail anschauen kann, da stehen meistens nur die Ortsnamen drinnen und vielleicht ihren so schematischen Kroberkarten.
- 1:00:17Speaker 1: Bin ich nicht gut genug, um das zu finden?
- 1:00:20Speaker 1: oder hat das vielleicht auch den Grund, dass man das ein bisschen als Datenschutz oder zur Sicherheit der Fahrer vielleicht nicht so im Detail veröffentlicht?
- 1:00:28Speaker 1: Warst du das?
- 1:00:30Speaker 0: Also es gibt, ich finde diese Straßenkarten, also wenn man zuschaut beim Giro oder bei der Tour, was ich beides schon erlebt habe, findet man anhand dieser Straßenkarten, dieser, wie du das nennst, dematischen Darstellen, immer direkt auf die Strecke.
- 1:00:47Speaker 0: Also das ist nie ein Problem, also das ist schon sehr detailliert und genau.
- 1:00:51Speaker 0: Aber man findet im Vorfeld eigentlich, oder hab ich auch noch nie gefunden, gebe ich's da dein.
- 1:00:59Speaker 0: Man kann es dann im Nachhinein, wenn man den Profis folgt auf Strava, kann man sich das anschauen.
- 1:01:04Speaker 0: Aber vorher, dass das als Gebäck so der Strava veröffentlicht wird, habe ich jetzt auch noch nicht gesehen.
- 1:01:10Speaker 1: Ja, da bin ich einfach in Denkfehler kapiert, habe ich nicht so weit gedacht, dass ich auf Strava ihren Profi quasi stocken könnte, der bei der Strate Bianche mitgefahren ist.
- 1:01:18Speaker 1: Jetzt war ich mir nicht sicher, wie viel wirklich wir von der Originalroute fahren.
- 1:01:22Speaker 1: Aber von diesen schematischen Karten war man auch klar, dass man in groben Zügen sehr nahe Bei der Streckenführung der Profis sind natürlich manchmal neben Straßen oder so.
- 1:01:35Speaker 1: Aber grundsätzlich waren wir sehr, sehr ähnlich dabei.
- 1:01:37Speaker 0: Wenn du tagsüber durfst, müssen wir da diese Kilometersteine gesehen haben.
- 1:01:42Speaker 0: Die waren dann auch immer, da ist dann einmal gestanden.
- 1:01:45Speaker 0: Das ist jetzt ein Teil der Straße Bianche.
- 1:01:49Speaker 1: Wie ist es dir an Parkour gegangen, was hast du erwartet, erhofft befürchtet?
- 1:01:54Speaker 1: Und wie war es dann in wirklich?
- 1:01:57Speaker 0: Ja, also ich war da... vollkommen davon überzeugt, dass das relativ einfach und sehr, sehr gut fahrbar sein wird.
- 1:02:06Speaker 0: Im Trainingslager bin ich Teil der Friday Bianke gefahren, beim Unknown Race.
- 1:02:12Speaker 0: Bist du das gefahren?
- 1:02:14Speaker 1: Ja, vor dem Rennen genau.
- 1:02:15Speaker 1: Vor
- 1:02:16Speaker 0: dem Unknown Race.
- 1:02:17Speaker 0: Und das
- 1:02:17Speaker 1: T.C.
- 1:02:17Speaker 1: Ackermanns gefahren, das wir jetzt noch mal ein bisschen geändert haben, das war nicht ganz gleich.
- 1:02:21Speaker 1: Und du
- 1:02:22Speaker 0: hast auch gesagt, das ist sehr gut fahrbar.
- 1:02:26Speaker 0: Und ja, was wir beide irgendwie nicht gedacht haben oder ihr nicht gedacht haben, wir sind im Frühjahr dort.
- 1:02:32Speaker 0: Die Stradibernke findet auch im Frühjahr statt.
- 1:02:34Speaker 0: Und die Straße wird ein bisschen hergerichtet für dieses Rennen.
- 1:02:39Speaker 0: Und dann passiert lang, lang nichts.
- 1:02:41Speaker 0: Und über die Sommermonate sind sehr, sehr viele Touristen auch dort.
- 1:02:46Speaker 0: Das sind auch alle Straßen, die mit dem Auto befahren werden.
- 1:02:50Speaker 0: Also das sind jetzt nicht wie bei Paris-Roubaix, wo man nur mit dem Rad oder Gornes fahren darf, sondern das sind ganz normale Straßen, die auch zu Hotels und Sehenswürdigkeiten, die man einfach ganz normal fährt.
- 1:03:03Speaker 0: Dementsprechend waren diese Abschnitte richtig schlecht beinahmt.
- 1:03:10Speaker 0: Und eigentlich war es auch die Erwartungshaltung, dass ich mir gedacht habe, das wird super easy.
- 1:03:16Speaker 0: Aber es war dann doch recht herausfordernd, muss ich sagen.
- 1:03:20Speaker 0: Es waren auch für so Warsports, die richtig unangenehm zu fahren sind und teilweise war am Straßenrand dieser Schotter richtig tief, also dass man da mit dem Vorderrafen mal richtig eingesunken ist.
- 1:03:34Speaker 1: Ja, ich bin froh, dass das nicht nur mir so gegangen ist, sondern auch dir.
- 1:03:38Speaker 1: Ich bin nämlich auch sehr, sehr überrascht, was mich da erwartet hat, habe überhaupt nicht damit gerechnet und ich habe zu Mitte ungefähr Das Parcours habe ich etwas aufgenommen, weil da haben wir ein kurzes Stückchen Asphalt wiedergekommen zwischen den Schotterabschnitten.
- 1:03:54Speaker 2: Hey, der Strade Bianche war im Training gar nicht so schlimm.
- 1:03:59Speaker 2: Sie haben jetzt aber die Strecke noch leicht verändert.
- 1:04:05Speaker 2: Jetzt war die erste Gravel-Sektion sechs Jahre deutlich länger.
- 1:04:13Speaker 2: Das ist halt mit hundert Kilo Systemgewicht.
- 1:04:17Speaker 1: nicht volle Floschen.
- 1:04:20Speaker 2: Vorerst halt ein Zehn pro Zehn Anstieg anders auf wie der Baugazsa.
- 1:04:24Speaker 2: Wenn das Hinterrad ein bisschen einsinkt, das Futterrad sehr aus dem Weg sucht und dann habe ich einige Male die Vierhundert Bad ein Zeitel gucken müssen, dass sie da aufhört zu kommen.
- 1:04:40Speaker 2: Und bergab, wie soll ich da zum Aufpassen, weil es sind harte Querrünn, wache Passagen, wo es gescheite einsinkt.
- 1:04:48Speaker 2: Und dann wieder mal ein ganz kompaktes, was zielen kannst.
- 1:04:51Speaker 2: Aber es ändert sich halt immer fort.
- 1:04:53Speaker 2: Und ... ... zehn Prozent Abfahrt.
- 1:04:57Speaker 2: Mit dem Gewicht und dem hochen Schwerpunkt.
- 1:04:59Speaker 2: Da fahr' ich sicher nicht auf die Eifelkommau.
- 1:05:00Speaker 2: Also ... ... für die Durchschnittsgeschwindigkeit ... ... aufs Ganze gesehen ... ... nicht sehr ... ... zuträglich.
- 1:05:10Speaker 2: Aber ... ... immer Schritt für Schritt.
- 1:05:12Speaker 2: Mittlerweile drei Schultersektionen haben wir.
- 1:05:17Speaker 2: Alter, dafür ist das schön heiß.
- 1:05:19Speaker 2: und super Seitenwindig.
- 1:05:21Speaker 2: Macht es noch ein bisschen schwieriger, wenn es deinen seitlichen Schwerpunkt auch noch kontrollieren muss.
- 1:05:27Speaker 2: Und das Fuhreradler ein bisschen einsinkt und das Hinterradl rutscht.
- 1:05:31Speaker 2: Alles geschein.
- 1:05:34Speaker 1: Flo, du warst ja deutlich später dort als ich, also irgendwann in der Nacht hast du auch noch mit Windböhnen zu tun gehabt oder was?
- 1:05:41Speaker 1: Du warst dann am Abend wieder wieder ruhiger, weil ich hab echt wirklich... Was ist denn mit... Ordentlich Körpergewicht tut er der Seitenwind normal nicht so weh, aber es hat wirklich ordentlich von der Seite her geblasen wird.
- 1:05:55Speaker 0: Nein, ich habe keinen Wind mehr gehabt.
- 1:05:59Speaker 0: Zumindest nicht, dass ich mir erinnern könnte, also es dürfte nicht so schlimm gewesen sein.
- 1:06:03Speaker 0: Ich habe gauerns am Anfang auf der ersten Schotterpassage, habe ich auf falsche Abzweigung erwischt, weil meine hinterlegte Garmin-Karte beide, also ich war einfach so einer... Kreuzung und Garmin hat beide nicht hinterlegt und nicht erkannt.
- 1:06:16Speaker 0: und deswegen haben wir gedacht, na probier einmal die linke und das immer schlimmer waren der Schotter und plötzlich bin ich fast so am riesigen Hund gestanden.
- 1:06:28Speaker 0: Also das war im ganzen Rennen für Kuma noch zum Balkan die schlimmste Hundebegegnung.
- 1:06:33Speaker 0: Also da habe ich wirklich richtig Angst gehabt.
- 1:06:37Speaker 0: Und dann haben wir erst mal... Schau mal nochmal... dann reingesummt weiter und dann habe ich gesehen, ich bin ein bisschen neben der Linie und bin dann zurück und habe dann den anderen Weg genommen.
- 1:06:49Speaker 0: Aber diese Hundebegegnung, weil der ist also vollkommen aus dem Nichts gekommen, der war riesengroß, er hat die Zähne gefletscht, da habe ich richtig Angst gehabt kurz, aber ich habe mich zurückziehen können und bin dann wieder auf die richtige Strecke gekommen.
- 1:07:07Speaker 0: Und es war bei mir eben, wie gesagt, es war ein Finster, es war in der Nacht und ich habe das Glück gehabt, dass ich tatsächlich direkt am Parkour, circa in der Mitte vom Parkour einen Schlafplatz gefunden habe.
- 1:07:22Speaker 0: Also das war wirklich hundert Meter vom Parkour entfernt und da habe ich dann um zero Uhr acht und fünfzig eingecheckt, habe bis fünf Uhr siebzehn geschlafen, also wieder knapp.
- 1:07:37Speaker 0: also vierenhalb Stunden Stehzeit.
- 1:07:40Speaker 0: und wenn ich mir jetzt da eben von der letzten Schlafpause, die wir in der Folge auch schon besprochen haben, bin ich gefahren, dreihundertsechzig Kilometer, verstrichene Zeit, zwanzig Stunden, Zeit in Bewegung, siebzehnt dreißig, also wieder relativ viel Stehzeit, genau.
- 1:08:03Speaker 0: Das war also auch mal recht lange eingekauft in die Masse.
- 1:08:06Speaker 0: Da haben wir ein bisschen auf den Bordstein gesetzt und am Kampo dürfte dann diese.
- 1:08:13Speaker 0: Wo ich gesagt habe, ihr habt nur kurz die Warenwesten anzogen, dürft dann wahrscheinlich auch ein bisschen mehr Zeit verstrichen sein.
- 1:08:20Speaker 0: Ich habe kurz vor der Schlafpause die Layle überholt.
- 1:08:25Speaker 0: Die hat man dann gesagt, ah ja, du schlafst in Kastelnova.
- 1:08:30Speaker 0: Du hast mir das Zimmer weggeschnappt, ich habe das auch noch gesehen auf
- 1:08:32Speaker 2: Booking.
- 1:08:35Speaker 1: Aber für sie war es dann schon ausgebucht, oder wie?
- 1:08:38Speaker 0: Genau, aber sie hat ein bisschen weiter später auch noch ein paar Kur was gefunden.
- 1:08:44Speaker 0: Also unglaublich, wie oft ich die getroffen habe.
- 1:08:49Speaker 0: Hat sie wieder
- 1:08:50Speaker 1: auf Gravel einfach dich über.
- 1:08:54Speaker 1: Also dich überflügelt, oder?
- 1:08:55Speaker 1: Ich mein sie hat ein Gravel-Bikepop und wir haben auf der Aufnahme gesehen, dass sie fährt wirklich gut auf Gravel.
- 1:09:01Speaker 0: Ich habe gar nicht gesehen, dass ich sie überholt hätte.
- 1:09:05Speaker 0: Sie ist ja vor mir aus dem Kampol raus.
- 1:09:08Speaker 0: Aber sie hat mich dann wieder überholt.
- 1:09:10Speaker 0: Also ich dürfte sie irgendwo überholt haben.
- 1:09:12Speaker 0: Ich habe es aber nicht gemerkt.
- 1:09:14Speaker 0: Vielleicht war sie einkaufen beim Straßenwand, was man sieht.
- 1:09:17Speaker 0: Genau, und sie hat aber dann auch was zum Schlaufen gefunden.
- 1:09:21Speaker 0: Und in der Früh ... Relativ in der Früh.
- 1:09:25Speaker 1: Darf ich noch kurz was?
- 1:09:26Speaker 1: Was ergänzen?
- 1:09:27Speaker 1: nur eine Erklärung?
- 1:09:28Speaker 1: Weil ich habe das schon öfters einmal gehört, dass das für viele Leute nicht so ganz logisch ist, ob man auf dem Parkour überhaupt quasi kurz mal von der Strecke weg darf, Einkaufen, Rad reparieren, schlafen oder so.
- 1:09:41Speaker 1: Manche glauben, man muss das in einem Stück durchfahren oder man muss permanent quasi auf der vorgegebenen Route bleiben.
- 1:09:47Speaker 1: So ist es nicht, man kann... auf dem Parkour ganz gleich, wie überall anders, einfach einmal die Strecke verlassen, Schlaufpause machen.
- 1:09:54Speaker 1: Man muss jetzt nur wieder am gleichen Ort auf die Strecke hin und quasi wirklich vom Start bis zum Ende den Parkour auf jeden Meter sozusagen genau opfern.
- 1:10:04Speaker 1: Darf aber natürlich zwischendurch schon einmal stehen bleiben oder die Strecke verlassen.
- 1:10:10Speaker 0: Genau und dann bin ich in der Früh weitergefahren.
- 1:10:12Speaker 0: Vielleicht kannst du dich an das Stück erinnern.
- 1:10:14Speaker 0: Das war für mich In meiner Erinnerung das steilste und schwierigste Stück.
- 1:10:19Speaker 0: Da fährt man durch so einen Ort durch, dann kommt man zu einem Bahnschrank und dann geht es wirklich fast senkrecht, Kerzengrad ohne Serpentine rauf.
- 1:10:27Speaker 0: Man sieht ganz rauf und es ist so ein ewig langer Anstieg.
- 1:10:32Speaker 0: Das war für mich das schwierigste Stück am ganzen Parkour.
- 1:10:37Speaker 1: War das auf Schotter oder war das auch ein Falschstück?
- 1:10:40Speaker 1: Das
- 1:10:40Speaker 0: war auf Schotter.
- 1:10:42Speaker 1: Ja, ich habe da auch so eine Erinnerung, die so... sehr steil geworden und ohne Kurven nach Hause.
- 1:10:49Speaker 0: Auf diesem Stück jedenfalls hat mich die Layla überholt und das war dann tatsächlich das letzte Mal, dass ich sie gesehen habe.
- 1:10:59Speaker 0: Es war da da lustig, am nächsten Anstieg ist das Mediatheam vom TCR gestanden.
- 1:11:07Speaker 0: Ich habe gerade auch ein Interview für ein Last to Dood Podcast gegeben.
- 1:11:16Speaker 0: Also... Falls mir jemand hört in den nächsten Tagen, ist jetzt gerade passiert.
- 1:11:23Speaker 0: Tatsächlich haben sie das auf Instagram auch veröffentlicht.
- 1:11:26Speaker 0: Also, es gibt zwei Beiträge, eins mit Foto, wo sie kurz sagen, dass der Crash jetzt auf ein Bike fahren ist.
- 1:11:32Speaker 0: Und dann gibt es einen kurzen Podcast-Ausschnitt, wo ich zu hören bin.
- 1:11:39Speaker 1: So muss das vielleicht nur anhören.
- 1:11:41Speaker 0: Hast du das zufällig da?
- 1:11:43Speaker 0: Und zwar genau jetzt.
- 1:11:44Speaker 0: Was ist das Beste von Italien?
- 1:11:46Speaker 0: Die Tuner-Paste.
- 1:11:46Speaker 0: So kannst
- 1:11:46Speaker 2: du es direkt an
- 1:11:47Speaker 0: die Räder essen, oder?
- 1:11:48Speaker 0: Ja, direkt an die Räder.
- 1:11:49Speaker 0: Oh mein Gott.
- 1:11:50Speaker 0: Das Geräusch ist... Ich habe noch etwas zu tun.
- 1:11:51Speaker 0: Ich habe noch etwas zu tun.
- 1:11:52Speaker 0: Ich habe noch etwas zu tun.
- 1:11:53Speaker 0: Ich habe noch etwas zu tun.
- 1:11:53Speaker 0: Ich habe noch etwas zu tun.
- 1:11:56Speaker 0: Ich habe noch etwas zu tun.
- 1:11:56Speaker 0: Ich habe noch etwas zu tun.
- 1:11:57Speaker 0: Ich habe noch etwas zu tun.
- 1:11:58Speaker 0: Ich habe noch etwas zu tun.
- 1:11:58Speaker 0: Ich habe noch etwas zu tun.
- 1:11:59Speaker 0: Ich habe noch etwas zu tun.
- 1:12:02Speaker 0: Ich habe noch etwas zu tun.
- 1:12:03Speaker 0: Ich habe noch etwas zu tun.
- 1:12:04Speaker 0: Ich habe noch etwas zu tun.
- 1:12:05Speaker 0: Ich habe noch etwas zu tun.
- 1:12:07Speaker 0: Ich habe noch etwas zu tun.
- 1:12:08Speaker 0: Ich habe noch etwas zu tun.
- 1:12:08Speaker 0: Ich habe noch etwas zu tun.
- 1:12:10Speaker 0: Ich habe noch etwas zu tun.
- 1:12:11Speaker 0: Ich habe noch etwas zu tun.
- 1:12:12Speaker 0: Ich habe noch etwas zu tun.
- 1:12:14Speaker 0: Ich habe noch etwas zu tun.
- 1:12:16Speaker 0: Und ich habe dann danach, also das Rennen dann auf Instagram Revue passieren lassen, habe ich gesehen, dass da in dem kurzen Beitrag, wo ich auch erwähnt bin, drin steht, ja, die Lail Wilcox ist auch durch, hat aber gesagt, sie hat keine Zeit für Interview, weil sie muss zur Fähre fahren.
- 1:12:34Speaker 0: Und ja, ich habe zu dem Zeitpunkt die Fähre überhaupt noch nicht am Schirm gehabt.
- 1:12:38Speaker 0: Und dann haben wir gedacht, wie viel Zeit werde ich schon verlieren, wenn da das Medienteam ein bisschen neben mir her spaziert und die ein paar Fragen beantworten.
- 1:12:45Speaker 0: Ja, hat sich für mich nicht ausgezahlt, hätte es wohl mit der Lail halten sollen.
- 1:12:52Speaker 1: Ich glaube, ich weiß nicht, ob es die gleiche Stelle war, aber bei mir war es also ein sehr, sehr langer Anstieg, der auch schwierig war und steil.
- 1:13:00Speaker 1: Und da ist der Jake vom Medienteam auch gestanden mit seinem Mikro und hat uns geinterviewt, also anscheinend auch die Vor- und Hintermier.
- 1:13:10Speaker 1: Allerdings ist für mich dann kein Highlight real of Instagram gelandet.
- 1:13:16Speaker 1: Und den offiziellen Podcast von TCR haben wir noch nicht angehörig, das habe ich die letzte Jahre aufgemacht während den Rennen.
- 1:13:23Speaker 1: In diesem Jahr war ich entweder nicht so in der Stimmung oder war zu fokussiert und habe mir das nicht angehörig gemacht, vielleicht jetzt noch.
- 1:13:30Speaker 1: Jedenfalls habe ich beim Interview mit dem Medienteam auch erzählt, das war wirklich ein paar Minuten vorher, dass bei mir gerade ziemlich schlecht gelaufen ist oder dass das ein bisschen was passiert ist.
- 1:13:45Speaker 1: Und ich habe das dann selbst auch gleich noch einmal aufgenommen.
- 1:13:47Speaker 1: Ich habe mein Handy quasi... Du kannst du nicht einhändig fahren, aber ich habe mein Handy auf die Händehalterung, auf den Aerobus geklemmt und auf Record gedrückt und ja, mit ganz frischen Emotionen berichtet.
- 1:14:04Speaker 2: Zwar Sachen kann ich euch jetzt erzählen.
- 1:14:09Speaker 2: Das Erste, die ist auch stürzt, denn ich grad artistisch
- 1:14:14Speaker 1: nicht gehabt habe.
- 1:14:17Speaker 2: relativ steil bleibt ab, dann diese würden quer rühren mit Lausen, Steiner da drauf und ich würde beim Bremsnähe acht geben.
- 1:14:34Speaker 2: Habe aber gemerkt, dass wir eine geschissene Dynamik haben.
- 1:14:39Speaker 2: Wenn die Rühnen knoppern anders sind, dann schiedelt es sich durch.
- 1:14:43Speaker 2: Aber wenn es irgendwie eine gewisse Weite haben, dann fahrst jede Rühne so aus und dann fangst du zum Schaucheln und springen auch.
- 1:14:50Speaker 2: Und das hat mich im Bremsen nicht so richtig zusammenpasst.
- 1:14:54Speaker 2: Ich habe ein Bremsen müssen, weil der Kurven war.
- 1:14:57Speaker 2: Oder Kurvenkummern ist.
- 1:14:58Speaker 2: Und mir hat es schon ein bisschen nach außen dran.
- 1:15:02Speaker 2: Dann war die Strosse noch nach außen hängen.
- 1:15:05Speaker 2: Und dann habe ich gemerkt scheiße.
- 1:15:08Speaker 2: Entweder buckt es mir jetzt aussie.
- 1:15:11Speaker 2: Oder ich bremst stärker, dann wird mir das Futterrad raufweglutschen.
- 1:15:15Speaker 2: Und dann habe ich irgendwie bremst und abtragen hat es mich.
- 1:15:19Speaker 2: Und im letzten Moment bin ich dann einfach vom Radl gesprungen.
- 1:15:23Speaker 2: Das Radl ist in die Wiesenpflong und ich bin ganz am All ausgerufen.
- 1:15:29Speaker 2: Ich weiß nicht, wie das gegangen ist.
- 1:15:31Speaker 1: Ich
- 1:15:32Speaker 2: hab nur einen Schuhe vor am Steepern, weil ich irgendwo vom Radl hängen bin.
- 1:15:41Speaker 2: Das will ich gerne im Zeitlug besenken.
- 1:15:44Speaker 1: Wahnsinn.
- 1:15:47Speaker 0: Ja, total witzig.
- 1:15:50Speaker 0: Mir ist fast das gleiche passiert.
- 1:15:52Speaker 0: Kurz vor Ende des Parkours in so einer Abfahrt, diese Querrillen, dieses Warsport, das ist echt unangenehm.
- 1:16:00Speaker 0: Man würde es wirklich um jeden Preis vermeiden.
- 1:16:03Speaker 0: Das ist halt dann nur auf diesen Autospuren eigentlich und dann versucht man ein bisschen rechts oder links davon zu fahren.
- 1:16:09Speaker 0: Da ist aber dieser Shot, der so tief und dann fahrst du, dann hat sich bei mir alles vorderer eingegraben.
- 1:16:14Speaker 0: hat sie leicht verdreht, also leicht aus der Spur und ich war nicht mehr sehr schnell, ich hab das gut gepremst und hab danach artistisch eine Judo-Rolle.
- 1:16:31Speaker 0: gemacht, so, nicht in den Straßengraben, sondern da war so eine leichte Böschung.
- 1:16:36Speaker 0: Also ich war wirklich nicht mehr schnell und habe mich dann in dieser Böschung in der Wiese abgerollt.
- 1:16:39Speaker 0: Das ist nichts passiert, weder mir noch dem Rad.
- 1:16:42Speaker 0: Aber ja, für das, dass ich von mir immer sage, ich bin ein technisch guter Radfahrer und ich schaffe das schon, natürlich super.
- 1:16:51Speaker 1: Also, dass das Du hast eigentlich einen kleinen Sturz gehabt, muss man sagen.
- 1:16:57Speaker 0: Ja, also ich bin nicht gestanden, sondern ich habe mir abgerollt.
- 1:17:02Speaker 1: Aber das, was ich doch gemacht habe, ich verstehe bis heute nicht, wie das funktioniert hat.
- 1:17:06Speaker 1: Ich bin wirklich, ich merke, das Rad geht weg, ich habe es auslassen und bin also ausgeklickt und irgendwie automatisch habe ich dann drei, vier Schritte, bin ich ausgelaufen und bin echt mitten auf der Strosen gestanden und das Rad ist hinter mir neben der Strosen in der Wiese gelegen.
- 1:17:26Speaker 1: Entweder büde ich mir das alles nur ein und in der Realität bin ich wahrscheinlich gestanden und umgekippt oder so.
- 1:17:32Speaker 1: Nein, natürlich nicht, aber ich weiß nicht, ob man das dann selbst richtig einschätzen kann in der Hitze des Gefechts, aber deswegen habe ich gesagt, ich würde das gerne auf Zeitlupe irgendwie sehen auf Video.
- 1:17:44Speaker 1: Ja, und immer sage ich, ich war wirklich froh, dass das so gut ausgegangen ist, weil wenn du da um drei km schneller bist, dann launderst du vielleicht wirklich komplett.
- 1:17:55Speaker 1: Unangenehm im Straßengraben.
- 1:17:57Speaker 1: Und ich bin sicher nicht der beste Techniker, das gehe ich offen zu.
- 1:18:01Speaker 1: Aber noch zwanzig Jahre Radeltraining habe ich, ich glaube, es lässt sich nicht vermeiden, dass man ein bisschen was lernt beim Radfahren.
- 1:18:08Speaker 1: Aber wenn du auch sagst, das habe ich bisher gar nicht gewusst, dass du dort gestürzt bist, es war wirklich nicht ohne.
- 1:18:14Speaker 1: Es war wirklich nicht so einfach.
- 1:18:16Speaker 0: Ja, also diese Parcours.
- 1:18:19Speaker 0: Man darf halt nie vergessen, wie lang man da schon unterwegs ist, bis man da hinkommt.
- 1:18:23Speaker 0: Es wird wahrscheinlich auch, wenn die Stradibärke in dem Zustand ist, in dem sie war im August, wenn du da frisch und ausgeschlafen und ohne Taschen hinkommst, wird es auch kein Problem sein, aber es wird halt alles immer ein bisschen schwieriger, je länger man unterwegs ist.
- 1:18:41Speaker 1: Ja und das, obwohl wir wirklich perfekte Ausrüstung haben mit unseren Cyclet-Taschen, die ja echt ... sehr, sehr leicht sein und die leichtesten, die es gibt.
- 1:18:51Speaker 1: Nur, das Ding ist halt, wir fahren nicht mit leeren Säugertaschen, sondern das ist nicht vollgepackt mit Essen, Trinken, Proviant.
- 1:18:59Speaker 1: Und dann kommt ja trotzdem wieder einiges an die Wichtsaumann.
- 1:19:04Speaker 1: Apropos Versorgung.
- 1:19:06Speaker 1: Jetzt hast du mit dem Ampakur deine Schlafpause gehabt.
- 1:19:09Speaker 1: Ich bin spät Nachmittag noch fertig gefahren.
- 1:19:12Speaker 1: Für mich war das ziemlich schwierig, unterwegs einzukaufen.
- 1:19:15Speaker 1: Ich bin bei keinem einzigen Geschäft vorbeikommen, auch die Ortschaften, die Dörfer, wo ich durchgekommen bin, da hat es nichts zum Einkaufen gegeben.
- 1:19:22Speaker 1: Hast du in deiner Schlafpause auftanken können oder war es für dich auch mühsam?
- 1:19:27Speaker 1: Bei mir ist es in erster Linie wirklich um die Flüssigkeit gegangen, als ich bin in Siena noch eingekauft.
- 1:19:32Speaker 1: Ich habe noch, glaube ich, zwar so Pizzaprote in meiner Händelbar-Aerobar-Back eingepackt gehabt, aber Flüssigkeit war wirklich knapp.
- 1:19:43Speaker 0: Ja, also ich habe in Poccio Bonzi war eigentlich der Meinung, es wird alles zu haben und dann hat plötzlich der Lidl offen gehabt und dann habe ich wirklich so viel eingekauft, dass das bis zum Ende des Parkours tatsächlich gereicht hat.
- 1:20:00Speaker 0: Zwar ganz witzig, ich bin in Siena an dem Pizzastandl vorbei gefahren, wo ich während dem Unknown Race aufgedankt habe und Pizzagessen habe und meinen Garmin geladen habe, um noch bis ins Ziel zu kommen, weil ich da ja auch ein Fehler gemacht habe und den nicht rechtzeitig geladen habe.
- 1:20:19Speaker 0: Aber ich bin mit dem, was ich da eingekauft habe, bis ans Ende des Parkours und nach dem Parkour ist es dann eigentlich eh wieder gegangen mit Einkaufen.
- 1:20:27Speaker 0: Am Parkour wäre es auch schwer gewesen.
- 1:20:29Speaker 0: Ich habe natürlich in meiner Unterkunft Wasser auffüllen können, aber zum Essen und Trinken habe ich nichts gekriegt.
- 1:20:35Speaker 1: Ich habe vor ein paar Mal Wasserleitungen bei Häusern gesehen, die waren aber abgesperrt, das ist aus der Ferne schon gesehen, da hängt hier ein Schloss drauf oder die sind abgeschraubt.
- 1:20:45Speaker 1: Weiß nicht, ob es durch das berühmte Radrennen so viele Radfohrer gibt, die irgendwo Wasser oder Stähle von privaten Häusern sind, dass die sagen, hey, das wollen wir unterbinden.
- 1:21:01Speaker 1: In dem Grund war es wirklich schwierig und ich habe dann fünf oder zehn Kilometer vor Ende des Bakurs angeschrieben, Agritourismo, also im Prinzip Urlauber Bauernhof, so ein fairen Unterkunft.
- 1:21:13Speaker 1: Und da hab ich mir gedacht, hey, tut scheinens so was wie ein Lobby oder wie so ein Restaurant dabei zu geben, tut bin ich hin.
- 1:21:20Speaker 1: Und dann steht da Niklas Chatele an der Bar.
- 1:21:24Speaker 1: Der hat mich auf dem Parkour irgendwann mal überholt worden, glaube ich nur zwei, drei Minuten vor mir.
- 1:21:30Speaker 1: Da war ich der Person, ich hatte mich auch wieder überholt, war ein paar Minuten vor mir.
- 1:21:35Speaker 1: Und dann trief ich ihn Niklas da drinnen.
- 1:21:38Speaker 1: Und wir haben uns jetzt beide was zum Trinken kauft.
- 1:21:40Speaker 1: Er hat auch schon ziemlich fertig ausgeschaut, gleich wie ich.
- 1:21:45Speaker 1: Das war so lustig, weil ich gesagt habe, in dem Moment, wo ich echt Cola haben will.
- 1:21:50Speaker 1: Und dann fragt sie mich, ob das normale oder das zero.
- 1:21:53Speaker 1: Und ich habe gesagt, ja, natürlich ist es normale.
- 1:21:56Speaker 1: Ich brauche ja Zucker, Energie.
- 1:21:59Speaker 1: Und dann hat der Nikolas gesagt, er nimmt Cola Zero.
- 1:22:03Speaker 1: Und das habe ich einfach überhaupt nicht verstanden.
- 1:22:06Speaker 1: Wie kann man so ein Cola Zero trinken?
- 1:22:08Speaker 1: Erstens schmeckt es katastrophal.
- 1:22:11Speaker 1: Und wenn ich schon kein Zucker haben will, dann trinke ich gleich ein Wasser.
- 1:22:15Speaker 1: Aber Cola Zero sind wieder sinnloseste Getränke.
- 1:22:18Speaker 1: Auf der ganzen Welt, vor allem bei so einem Radlrennen.
- 1:22:20Speaker 1: Das hat mich ein bisschen verstört, muss ich sagen.
- 1:22:25Speaker 0: Ja, ich habe vielleicht noch ganz kurz zum Abschluss, weil es mir jetzt gerade noch eingefallen ist, in meiner Unterkunft.
- 1:22:34Speaker 0: Das war irgendwie so ein Schloss.
- 1:22:37Speaker 0: Also, war wirklich.
- 1:22:39Speaker 0: Das hat ja die Stadt irgendwie, irgendwas mit Kastellkasen.
- 1:22:43Speaker 0: Und... Da war das Fenster offen gelüftet und es war dann in diesem Zimmer so kalt, dass ich das erste Mal in einem Rennen meinen Schlafsack ausgepackt habe und ich dann tatsächlich in diesem Zimmer nach dem Duschen mich in den Schlafsack eingewickelt und habe im Schlafsack geschlafen.
- 1:23:03Speaker 1: Gut, dass du mit dabei gehabt hast.
- 1:23:06Speaker 0: Ganz genau, sonst hätte ich den Pistato umsonst mitgenommen und die Rettungsdecke hätte ich nicht auspackt und dann hätte ich wahrscheinlich frieren müssen in der Nacht.
- 1:23:15Speaker 1: Wir haben jetzt die letzten Episoden immer somit beendet, dass wir beim Checkpoint ankommen sind.
- 1:23:21Speaker 1: Heute haben wir keine Checkpoints, sondern das Ende des Parkours und glauben, dass das ein guter Schluss ist für die Episode.
- 1:23:29Speaker 1: Das nächste Mal haben wir wieder ein Checkpoint oder vielleicht sogar schon die Fähre, je nachdem, wie weit wir dann beim Zöhn kommen.
- 1:23:37Speaker 0: Genau, und ihr müsst es nicht frieren, weil am Montag hört es uns schon wieder.
- 1:23:43Speaker 1: Oder am Donnerstag, je nachdem.
- 1:23:45Speaker 0: Ja, so, das wird der Donnerstagsfall gestimmt.
- 1:23:53Speaker 0: Es ist egal, wir hören uns jedenfalls, ihr hört uns und lasst ein paar Kommentare, da gibt es uns ein paar Bewertungen, empfehlt den Podcast weiter oder unterstützt uns auf Steady, wir freuen uns über alles, wir freuen uns auch über Feedback, schreibt uns, stellt uns Fragen und wir werden versuchen, das so gut wie möglich zu beantworten.