Latest / Interviewhelden mit Markus Tirok / Dein Kopf lügt. Warum dein Gehirn kein guter Ratgeber ist.
Transcript
- 0:00Speaker 0: Heute versuche ich mich mal in Verhaltenspsychologie, also alle jetzt bitte auf die Couch.
- 0:13Speaker 0: Und das bin ich.
- 0:14Speaker 0: und nein!
- 0:15Speaker 0: Ich bin natürlich kein Psychologe, das wird man wahrscheinlich schon daran gemerkt haben... dass ich gesagt habe, so als Verhaltenspsychologe alle auf die Couch.
- 0:23Speaker 0: Ich glaube das ist Quatsch, da geht keiner auf die couch oder?
- 0:25Speaker 0: Ich wollte es eigentlich nur gemütlich machen.
- 0:27Speaker 0: also wenn du auf der Couch angekommen bist bitte liegen bleiben!
- 0:30Speaker 0: Die Folge wird auch nicht so lang.
- 0:32Speaker 0: kannst du mir ganz gut auf der couch zu hören.
- 0:35Speaker 0: meine heutige folge hat vor allen Dingen eher was mit dem Gegenteil von Gemütlichkeit zu tun.
- 0:41Speaker 0: Ich beschreib dir mal was heute Morgen passiert ist.
- 0:43Speaker 0: Also ich sitze an meinem Schreibtisch und vorm hier ein riesiger Stapel an Belegen Quittungen, Rechnung, Konto aus Zügen, Papierkram.
- 0:51Speaker 0: Also alles, was in vier Wochen bei einem Selbstständigen so zusammenkommt.
- 0:56Speaker 0: Ich würde sagen, wäre ich ein Elend.
- 0:58Speaker 0: Andere würde sagen das sind Steuerunterlagen Markus!
- 1:01Speaker 0: Aber Steuerunterlage?
- 1:02Speaker 0: Oh mein Gott.
- 1:03Speaker 0: für mich jetzt kreativer Mensch ist es wirklich eine Strafe und vor allen Dingen ist es jeden Monat dasselbe.
- 1:09Speaker 0: Ich weiß, dass sich das machen muss.
- 1:11Speaker 0: Ich weiss ungefähr wie lange es dauert ne Stunde wenn's gut läuft und ich weiß sogar wie es sich anfühlt wenn ichs erledigt habe nämlich eigentlich Befreiend, gut erledigt, leicht.
- 1:22Speaker 0: Ging viel schneller als ich mir das vorgestellt habe.
- 1:24Speaker 0: Haken dran!
- 1:25Speaker 0: Das weiß ich.
- 1:27Speaker 0: und trotzdem jeden Monat dieser... dieser innere Aufschrei dieser Wiederwille.
- 1:34Speaker 0: Ich sag mir dann, oh nee Markus heute nicht.
- 1:36Speaker 0: Es ist fast schon stressiger Tag.
- 1:38Speaker 0: Das machst du morgen.
- 1:39Speaker 0: Ich hab heut keinen Bock drauf.
- 1:40Speaker 0: Das dauert zu lange und so weiter.
- 1:42Speaker 0: Und es war auch heute so.
- 1:44Speaker 0: Ich habe sie aber trotzdem gemacht.
- 1:48Speaker 0: Weißt du, was ich danach gedacht habe?
- 1:51Speaker 0: War halt gar nicht so schlimm.
- 1:54Speaker 0: Und das finde ich immer wieder erstaunlich wie verlässlich ich diese Erkenntnis oder Einsicht bekomme jedes mal ohne Ausnahme.
- 2:01Speaker 0: Jedes Mal wenn ich die Steuer erledigt habe denke ich war eigentlich gar nichts so schlimm Kannste beim nächsten Mal eigentlich entspannter machen.
- 2:09Speaker 0: Mache ich dann aber trotzdem nicht ohne Ausnahme.
- 2:12Speaker 0: und da frage ich mich natürlich Warum fällt uns das Anfang so schwer, obwohl wir eigentlich wissen dass es okay wird oder dass es vielleicht sogar ganz gut und gar nicht so schwer wird?
- 2:24Speaker 0: Und genau darum soll's heute gehen.
- 2:25Speaker 0: Also um ein... ich würde sagen einen übergreifendes Thema was eben nicht nur mit den Podcasts zu tun hat aber eben auch!
- 2:36Speaker 0: Ich glaube, ich habe das ein bisschen recherchiert, ich glaube wir machen hier eine grundlegende Denkfehler und dieser Denkfeeder der kostet uns jeden Tag Energie, Zeit und manchmal eben auch eine Chance.
- 2:46Speaker 0: Und spätestens wenn es uns Chancen kostet dann wird's doch richtig schade und dann sollten wir kurz innehalten aufhorchen und überlegen ob der Weg wirklich der richtige ist.
- 2:58Speaker 0: Der Fehler von dem ich rede ist dieser Wir vertrauen unserer Vorstellung wie sich etwas anfühlen wird mehr als unsere eigenen Erfahrung Wie sie tatsächlich anfühlt.
- 3:11Speaker 0: Schwieriger Satz, ich weiß.
- 3:12Speaker 0: machen wir nochmal.
- 3:13Speaker 0: Wir vertrauen unseren Vorstellungen mehr als unseren eigenen Erfahrungen und das ist wichtig.
- 3:19Speaker 0: unser Kopf sagt also Markus dass wird furchtbar Das ist groß das eine riesige Aufgabe.
- 3:25Speaker 0: das schaffst du heute ähnlich.
- 3:26Speaker 0: das dauert ewig wieder schwierig Und wir glauben dem Kopf obwohl er lügt.
- 3:43Speaker 0: Ich habe gesagt es wird eine psychologische Ausgabe Also hab ich natürlich nachgeschaut was dahinter steckt.
- 3:49Speaker 0: Es gibt einen Begriff dafür, der kommt aus der Psychologie.
- 3:52Speaker 0: Daniel Gilbert war Harvard-Professor hat jahrelang geforscht wie Menschen ihre eigenen Gefühle vorhersagen und er nennt das den Impact Bias Den Impact Bios.
- 4:05Speaker 0: Was heißt es jetzt konkret?
- 4:07Speaker 0: Wir überschätzen systematisch Wie schlimm sich eine unangenehme Sache wirklich anfühlen wird Und wie lange dieses schlechte Gefühl andauert.
- 4:17Speaker 0: Gilbert hat das in Dutzenden Studien nachgewiesen.
- 4:21Speaker 0: Menschen erwarten, dass eine schwierige Aufgabe ein unangenehmes Gespräch oder eine ungeliebte Pflicht sie wirklich trifft.
- 4:29Speaker 0: Dass es uns unser Leben wirklich schwer macht.
- 4:33Speaker 0: und dann am Ende stellen wir fest, so schwer war das gar nicht!
- 4:37Speaker 0: Der Moment des Tuns ist fast immer erträglicher als der Moment der Vorstellung Und das sollten wir uns wirklich für das nächste Mal mal merken.
- 4:46Speaker 0: Unser Kopf ist kein guter Experte, um den Schwierigkeitsgrad einer Aufgabe einzuschätzen – er übertreibt nämlich dabei!
- 5:05Speaker 0: Also zurück zu meinem Belegen und zu meinem Schreibtisch hier.
- 5:08Speaker 0: Ich schiebe die Steuerunterlagen nicht weg, weil ich faul bin... ...ich schieb es sie weg, Weil mein Kopf mir jeden Monat einen kleinen Horrorfilm dazu zeigt Und dieser Horrorfilm sieht ungefähr so aus!
- 5:19Speaker 0: Belege die Fehlendabellen, die nicht miteinander korrespondieren oder stimmen.
- 5:23Speaker 0: Das gibt dann nur Stress das dauert ewig und Dieser Film den ich denn in meiner Vorstellung habe Den hab' ich so oft gesehen also im Grunde ja jeden monat Dass er sich wirklich real anfühlt und ich glaube dass einfach Jedes Mal.
- 5:36Speaker 0: Aber es ist nur ein Film, es ist nicht die Realität Es ist eine Vorstellung von der Realität Eine Prognose meines Gehirns Und die Forschung sagt also Diese Prognosen sind fast immer zu dramatisch.
- 5:50Speaker 0: Heute Morgen habe ich die Unterlagen einfach in die Hand genommen Nicht weil ich Lust hatte Natürlich hatte ich keine Lust Sondern weil ich angefangen habe.
- 5:58Speaker 0: Einfach so Ich hab den Stapel genommen ersten Beleg, zweiten Beleg.
- 6:02Speaker 0: Ich hab da nicht lange drüber nachgedacht.
- 6:04Speaker 0: Ich habe den Film, diesen Horrorfilm quasi geskippt übersprungen gestoppt übersprung.
- 6:10Speaker 0: ich hab ihn mir nicht heute noch mal angeguckt und dann dauerte es nicht lange dann war ja auch drin!
- 6:16Speaker 0: Ich muss sogar sagen das Wetter war schön.
- 6:17Speaker 0: Ich habe mir Musik angemacht das ganze hat sogar Spaß gemacht.
- 6:20Speaker 0: dieses Befriedigungsgefühl danach wenn der Stapel einfach kleiner geworden ist wenn Ordnung entsteht Wenn auf der anderen Seite dieser Staple der Ordnung größer geworden ist Das ist herrlich, das ist auch wirklich befreiend.
- 6:32Speaker 0: Draußen war tolles Wetter!
- 6:34Speaker 0: Das war keine schlechte Stunde.
- 6:37Speaker 0: Es war wirklich nicht schlimm.
- 6:50Speaker 0: und jetzt mal ehrlich ich könnte das gleiche natürlich auch zum Beispiel über diese Podcast-Episode sagen.
- 6:54Speaker 0: seit Tagen weiß Ich möchte noch eine Episode für die Interviewhelden aufzeiten denn bald ist Freitag und dann gibt es wieder eine neue Episode von mir.
- 7:03Speaker 0: Und trotzdem habe ich mich erst am Donnerstag morgen hingesetzt und habe mit dem Skript angefangen.
- 7:10Speaker 0: Bedeutet das, ich habe mich ja so tagelang um das Skript herumgedrückt.
- 7:13Speaker 0: Um es aufnehmen und bearbeiten.
- 7:16Speaker 0: Warum?
- 7:18Speaker 0: Weil mein Kopf sofort anfängt zu rechnen.
- 7:21Speaker 0: Okay Markus wie lange dauert das wenn du jetzt mit dem Skrip beginnst?
- 7:24Speaker 0: was wenn die Idee nicht wirklich trägt?
- 7:26Speaker 0: was wenn dir keine guten Beispiele oder Bilder einfallen.
- 7:30Speaker 0: Kennst du das?
- 7:31Speaker 0: Ich denke mal ja dieses Abwägen bevor man überhaupt angefangen hat.
- 7:36Speaker 0: Die einen würden vielleicht als Ausrede sagen, dass es ein Sorgfalt oder das ist vernünftiges Abwägen.
- 7:44Speaker 0: Ob man jetzt wirklich Zeit dafür hat?
- 7:47Speaker 0: Ich glaube das nicht!
- 7:47Speaker 0: Ich glaube auch das ist Impact-Bias in Reihenform.
- 7:52Speaker 0: Die Episode die ich mir der vorstelle, die mir eben nicht gelingen wird oder die so anstrengend ist wo wir eben nicht die Beispiele einfällen gibt es im Grunde gar nicht.
- 8:00Speaker 0: Wirklich nicht!
- 8:01Speaker 0: Die zeigt sich immer nur so als Vorstellung.
- 8:05Speaker 0: Die echte Episode entsteht einfach, wenn ich anfange und dann merke ich jedes Mal wieder das fließt.
- 8:13Speaker 0: Das dauert nicht so lange!
- 8:14Speaker 0: Es macht mir Spaß.
- 8:15Speaker 0: Ich bin dabei.
- 8:16Speaker 0: Ich muss mich nicht den Kopf zerbrechen.
- 8:17Speaker 0: Das läuft eigentlich... Und ich bin mir ziemlich sicher, dass du vor deinem inneren Augen schon einige Szenen aus deinem eigenen Leben gesehen hast oder?
- 8:31Speaker 0: Vielleicht ja auch mit dem Podcast oder mit einem Newsletter.
- 8:34Speaker 0: Oder mit einem neuen LinkedIn-Beitrag, denn da funktioniert das natürlich ganz genauso.
- 8:38Speaker 0: Das heißt du kennst diesen Moment!
- 8:40Speaker 0: Du weißt, du musst noch eine Folge aufnehmen aber irgendwie ist heute nicht der richtige Tag.
- 8:45Speaker 0: Bad Hair Day und so.
- 8:47Speaker 0: Irgendwie fehlt die Energie, irgendwie läuft das sicher heute nicht rund... Und dann nimmst du trotzdem auf?
- 8:53Speaker 0: Und danach denkst du, hm war eigentlich ganz gut.
- 9:08Speaker 0: Das war also Impact Bias, aber dazu kommt noch etwas was ich gefunden habe Und das finde ich auch wirklich faszinierend.
- 9:15Speaker 0: Ich habe das neulich in einem Podcast gehört, sorry dafür dass sich nicht mehr weiß in welchem Podcast Das war... Ich hab nämlich relativ viele gehört weil ich auf der Autobahn unterwegs war.
- 9:25Speaker 0: Also der oder diejenige die sich wiedererkennen tut mir leid.
- 9:28Speaker 0: also die FP Episode war gut aber ich kann nicht mehr die Quelle nennen und da ging es um den sogenannten Zeigarnikeffekt.
- 9:36Speaker 0: Das war eine russische Wissenschaftlerin und dieser Effekt geht so unerledigte Aufgaben bleiben in deinem Kopf aktiv.
- 9:45Speaker 0: Die klopfen sozusagen die ganze Zeit bei dir an oder sagen wir, die leuchten die ganze zeit konstant.
- 9:52Speaker 0: Am Beispiel meiner Steuer.
- 9:54Speaker 0: Meine Steuer kostet mich jeden Monat etwas von genau dieser Energie nicht viel aber zum Ende des Monats jeden Tag.
- 10:00Speaker 0: Da klopft die ganzezeit die Steuer an und sagt dieses unterschwellige Markus Du musst das noch machen, das läuft so im Hintergrund die ganze Zeit oder ist leuchtet.
- 10:11Speaker 0: Und weißt du wann es aufhört?
- 10:13Speaker 0: Nicht wenn ich fertig bin!
- 10:15Speaker 0: Es hört dann auf, wenn ich anfange.
- 10:17Speaker 0: Sobald ich den Stapel neben dem ersten Beleg auf den Tisch lege wird es einfacher weil mein Kopf da nicht mehr mit dieser üblen Vorstellung beschäftigt ist sondern der registriert dann... Oh, Tirok hat mit der Arbeit begangen.
- 10:30Speaker 0: Es läuft also Und genau dieses Prinzip gilt auch für unsere Podcast-Episoden.
- 10:35Speaker 0: Das gilt das Thema Interview, das du schon lange planst.
- 10:39Speaker 0: Das geht für die Folgen, die du seit zwei Wochen vor dir her schiebst oder für die Einladung an deine Gäste schreiben möchtest und es doch nicht getan hast.
- 10:48Speaker 0: Fang an!
- 10:50Speaker 0: Der erste Schritt ist nicht fertig zu werden – der erste Schritt nur anzufangen.
- 11:07Speaker 0: Ich rede ja hier nicht über Steuer- und Podcasting als Selbstzweck, ich rede über etwas das bei fast jedem Podcaster der Fall ist.
- 11:16Speaker 0: Was ich beobachte oder was auch die Podcasterinnen erzählen wenn ich mit ihnen arbeite... Das eigentliche Hindernis am Ende ist nicht die Technik!
- 11:24Speaker 0: Es ist nicht der fehlende Gast es ist nicht das schlechte Mikrofon oder der schlechte Sound.
- 11:29Speaker 0: dass eigentlich Hinderniss immer dieser innere Film läuft bevor wir beginnen, bevor wir anfangen.
- 11:36Speaker 0: Bevor wir den ersten Schritt machen.
- 11:38Speaker 0: Dieser... das ist uns Kopfkino Moment nennen indem wir uns ausmalen wie anstrengend und unbefriedigend, wie schwierig es alles sein wird und wie schlecht es am Ende sein wird.
- 11:50Speaker 0: Und das kostet uns mehr Energie als alles andere!
- 11:55Speaker 0: Ich kenne Podcastinnen und Podcastern, die seit Monaten eine bestimmte Episode planen.
- 11:59Speaker 0: Die Idee ist toll!
- 12:00Speaker 0: Der Gast wäre perfekt aber ich muss erst noch richtig recherchieren.
- 12:05Speaker 0: Ich muss das nur vorbereiten.
- 12:06Speaker 0: Ich bin auch nicht so weit.
- 12:07Speaker 0: Das läuft sicherlich schief.
- 12:09Speaker 0: Naja und dann kommt und kommt die Episode einfach nicht.
- 12:12Speaker 0: Oh, das ist super schade und weißt du was?
- 12:16Speaker 0: Ich bin mir sicher dass die Episode gut werden würden.
- 12:18Speaker 0: davon bin ich wirklich überzeugt.
- 12:19Speaker 0: aber sie kommt nicht weil der Kopf es sich verhindert.
- 12:23Speaker 0: Und genau aus dieser Idee heraus habe ich mein Sprint-Programm Podcast to Show entwickelt.
- 12:29Speaker 0: Genau das war die Idee, damit meine ich sowohl für mich als auch für andere also auch für dich.
- 12:36Speaker 0: diese Idee trifft uns beide!
- 12:37Speaker 0: Die Idee ist sehr spontan entstanden überhaupt so ein Sprint zum Thema Videopodcast zu machen und weil ich mich natürlich ganz genau kenne wusste Ich hab jetzt nur ein ganz kurzes Entscheidungsfenster Zeit um zu sagen okay Das ist eine gute Idee, das setze ich um.
- 12:55Speaker 0: Das biete ich an!
- 12:58Speaker 0: Wenn ich wirklich länger darüber nachgedacht hätte und wenn ich dann meinen Kalender dazu aufgemacht hätte... ...und meine Termine und meine Veranstaltung die ich zum Beispiel moderiere und so weiter angesehen hätte.. Da hätte ich gesagt okay das ist ne super Idee das Programm aber das schaffe ich gerade nicht.
- 13:11Speaker 0: Das mache ich vielleicht im Sommer oder im Herbst oder ich leg mich noch gar nicht fest Ich mach es irgendwann wann es besser passt.
- 13:18Speaker 0: Ganz genau dass wäre passiert Und ich habe mich also quasi ausgetrickst Wirklich sofort die Entscheidung getroffen.
- 13:25Speaker 0: Das war in einem Call, wo die Idee aufkam und dann ... War die Entscheidung einfach da?
- 13:31Speaker 0: In fünf Minuten?
- 13:32Speaker 0: Keine fünf Minuten getroffen haben wir gesagt okay ich mach das!
- 13:34Speaker 0: Und dann habe ich angefangen die Idee umzusetzen.
- 13:37Speaker 0: Sofort direkt nach dem Call hab' ich das erste getan was man dafür tun muss.
- 13:41Speaker 0: Und es war genau das Richtige.
- 13:43Speaker 0: Dann kommen die Dinge wirklich schnell in die Umsetzung Und genau das ist ja auch die Idee bei meinem Sprint-Programm für dich.
- 13:50Speaker 0: Deswegen ja auch Sprint!
- 13:52Speaker 0: Ich möchte gar nicht, dass sich die Teilnehmende so viel Zeit nehmen.
- 13:56Speaker 0: Dass sie großartig ihre Kalender und Arbeitslast checken um dann wieder rauszufinden... Oh nee, Thema Videopodcast ist mir gerade zu aufwendig.
- 14:03Speaker 0: Ich möchte, dass wir einfach anfangen ohne diese Gedanken vorherzumachen also diesen Film überspringen, skippen stoppen direkt auf Play drücken.
- 14:12Speaker 0: Also Play im Sinne von in die Umsetzung gehen.
- 14:14Speaker 0: Und hier ist die Idee.
- 14:15Speaker 0: und die Idee ist super.
- 14:16Speaker 0: Hier ist der Plan, hier kannst du buchen und nächste Woche geht es los easy!
- 14:21Speaker 0: Also das ist sozusagen wirklich meine Idee von diesem Sprintprogramm Podcast to Show.
- 14:26Speaker 0: und genau mit dieser leichten und mit dieser dynamischen Energie möchte ich auch in diesen Sprint reingehen.
- 14:33Speaker 0: also wir starken ganz konkret am siebten Mai das ist nächste Woche Donnerstag Und bis dahin muss man nicht das Arbeitszimmer ausgeräumt und gestrichen haben, oder man muss nicht irgendwelche dunkelbrauen Regalwände angebracht haben.
- 14:46Speaker 0: Oder irgendwelchen Panels im Hintergrund oder sowas.
- 14:48Speaker 0: Nein überhaupt!
- 14:49Speaker 0: Nichts.
- 14:49Speaker 0: Das muss einfach gar nichts passieren.
- 14:51Speaker 0: Du musst einfach nur da sein.
- 14:53Speaker 0: Deswegen nehmen wir uns ja auch eben keinen langen Zeitraum für die Umsetzung sondern wir nehmen uns einfach nur vier Wochen.
- 15:00Speaker 0: Das muss reichen, um aus einem Audio-Podcast ein Videopodcast zu machen.
- 15:04Speaker 0: Und das reicht auch, um sich ein gutes Setting zu erlegen!
- 15:07Speaker 0: Um die Technik einzurichten und es mit dem Licht zu verstehen.
- 15:10Speaker 0: Um die Programme kennenzulernen.
- 15:12Speaker 0: Um einen Videointro für deinen Videopodcast zu schneiden.
- 15:17Speaker 0: Und um zu lernen wie wir unseren Videpodcast auf die Plattform bekommen.
- 15:22Speaker 0: Dann passiert es – dann werden wir in vier Wochen die erste Videorepisode rausbringen.
- 15:28Speaker 0: Ich habe mir also ganz bewusst nicht die Zeit genommen, das Thema Videopodcast in deinem oder meinen Kopf so groß und bedrohlich werden zu lassen.
- 15:37Speaker 0: Sondern wir setzen es einfach zusammen um!
- 15:40Speaker 0: Und damit haben wir beide psychologischen Effekte, die wir heute kennengelernt haben quasi ausgehebelt den Impact Bias.
- 15:47Speaker 0: Wir nehmen uns also nicht die zeit ein thema viel groß und zu negativ werden zu Lassen.
- 15:52Speaker 0: Zeitgarnikeffekt, den lösen wir auch.
- 15:55Speaker 0: Wir schließen das Thema Videopodcast einfach schnell ab innerhalb von vier Wochen so dass wir uns dann wieder anderen Themen widmen können und nicht die ganze Zeit drüber nachdenken müssen.
- 16:04Speaker 0: ah ich wollte ja noch Videopodcast machen.
- 16:06Speaker 0: wann mache ich das?
- 16:07Speaker 0: Wann setze ich das um?
- 16:08Speaker 0: Und was brauche ich dafür?
- 16:10Speaker 0: Dann bleiben viel zu viele offene Tabs in unserem Gehirn da und wir verlieren dann den Überblick Denn am Ende möchten wir was anderes machen, ne?
- 16:20Speaker 0: Wir möchten ja zu den Inhalten zurückkehren.
- 16:22Speaker 0: Wir möchten nicht einen Podcast machen um keine Ahnung Lampen zu verrücken oder um irgendwelche Programme zu lernen oder irgendwelches Work.
- 16:28Speaker 0: Das wollen wir gar nicht!
- 16:29Speaker 0: Wir wollen mit unserem Podcast unsere Botschaft rausbringen, unsere Geschichten erzählen und unsere Dienstleistung anbieten oder uns vorstellen.
- 16:36Speaker 0: Es geht um Inhalt denn das wollen wir letztendlich auch erreichen.
- 16:44Speaker 0: Deswegen gibt es heute das letzte Mal die Chance beim Sprint Podcast to Show the Bites zu sein.
- 16:49Speaker 0: In vier Wochen machen wir aus deinem Audio-Podcast einen Videopodcast, ohne dass du zum YouTuber werden musst!
- 16:56Speaker 0: Es gibt fünf Livekreuz.
- 16:57Speaker 0: Natürlich gibt's die mit Aufzeichnungen, solltest du mal nicht dabei sein können.
- 17:01Speaker 0: Mit den wichtigsten Punkten als Lernvideo.
- 17:03Speaker 0: auch da wird es jetzt nicht hundert Stunden Lernvideo geben um Himmels willen sondern auf dem Punkt damit du sofort in die Umsetzung kommst mit einer Community so dass wir uns gegenseitig herunterstützen können und Du wirst von mir einfach vier Wochen eng begleitet.
- 17:16Speaker 0: das ist mega link Für den Sprint ist natürlich in den Show-Notes.
- 17:22Speaker 0: Buchen kannst du noch bis Dienstag, also nicht mehr so richtig lange.
- 17:25Speaker 0: Dienstag ist der fünfte Mai und ich freue mich wenn du dann beim Start am Donnerstag dem siebten Mai mit dabei bist und dir vorher eben nicht so viele Gedanken gemacht hast.
- 17:38Speaker 0: So jetzt wünsche ich dir ein Megawochenende!
- 17:41Speaker 0: Mach was Schönes.
- 17:41Speaker 0: vielleicht machst Du einfach die Steuer und denk dich so viel drüber nach Feuer mach schöne Musik dazu an gucken bisschen raus und dann wird das schon Bis nächste Woche, ich bin Markus und das waren die Interviewhelden.