
Andreas Lutz – Wein entsteht nicht im Lärm
Substanz statt Oberfläche – auch beim Wein
In einer Gegenwart, die auf Tempo setzt und Lautstärke oft mit Bedeutung verwechselt, wirkt Andreas Lutz wie ein Anachronismus – oder vielmehr: wie ein stiller Taktgeber, der dem hektischen Schlag der Zeit ein anderes, nachhaltigeres Maß entgegensetzt. Er ist keiner, der auffällt, weil er sich in den Vordergrund drängt. Vielmehr fällt er auf, weil er sich entzieht – dem Modischen, dem Flüchtigen, dem Effekthascherischen. Lutz ist kein Ausreißer. Er ist ein leiser Motor. Während andere eilen, plant er. Wo viele dem unmittelbaren Erfolg hinterherjagen…
The skinny
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