Latest / Fit Mom Club / Was wir früher über Mamas gedacht haben (evtl. schämen wir uns heute dafür 😄)
Transcript
- Lena: Hallo ihr Lieben und herzlich willkommen im Fit Mom Club. bin Lena. Willkommen zurück. Wie geht's dir, Patty? Du warst auf Mallorca, gell, mit den Jungs? Hat es gut geklappt alleine? Paty: Ich bin Patti. Genau. Ja, voll gut. Also es war echt schön. Die Jungs haben super gut mitgemacht. Ich habe mich im Flughafen nicht verirrt. Das ist mir einmal passiert, als ich alleine unterwegs war in Frankfurt. Das war richtig krass. Ja, aber das war richtig toll. Das Einzige, was war, wir haben schon einen chronischen Schlafmangel irgendwie alle gehabt. Lena: Voll gut. Scheiße, dort oder hier jetzt auch noch? Ja. Paty: Dort und auch hier. Die Jungs haben jetzt, glaube ich, keinen mehr. Aber die haben sich halt gegenseitig alle wachgehalten. Und das sind auch immer wieder später ins Bett, weil wir natürlich immer wieder unterwegs waren. Und das ist ganz anderer Rhythmus. Wir waren ja bei einer Freundin, die hat auch einen Sohn. Sie ist alleinerziehend. Und war so ein Kind immer früher wach und hat dann die anderen geweckt. Und wir sind so vielleicht so halb zehn, zehn ins Bett. Und dann waren die um 7.30, 8 Uhr wieder. Lena: Nein. Ja, Urlaub halt, Ja... Ja, dann geht's wieder los. Ja, aber klingt voll schön, ist auch richtig schön aus. Und ist die Freundin auch die, die den Retweet macht, oder ist das eine andere? Ja. Paty: Ja, aber ja. Genau, die Simone macht seit 10 Jahren Retreats auf Mallorca, hat auch bis vor paar Jahren auf Mallorca gelebt und will aber auch wieder dahin. Und genau, da war ich schon letztes Jahr am Retreat und dann haben wir gesagt, wir machen mal zusammen eine Woche. Also wer Interesse daran hat, gerne auf Instagram schauen. Ich habe einen Post angepinnt. Da geht es einfach ⁓ die Infos. Ihr könnt auch mir gerne mal schreiben. Wir haben noch Zimmer frei im Oktober. Das ist glaube ich Ende September, Anfang Oktober. Genau und dann ist jetzt auch in Planung, dass wir nächstes Jahr auch noch mal zweimal eine Woche machen und überlegen sogar noch eine dritte Woche zu machen. Mal gucken was wird. Lena: ⁓ Ja, klingt voll schön. richtig cool. Genau, ich war ja auch im Urlaub. Ich wollte dich noch fragen, das wollte ich dir vorher auch noch fragen, bevor ich losgefahren bin. Weil ich bin ja alleine mit Rocky geflogen und dann war ich so, brauche ich da eigentlich ein Erlaubnis vom Vater? Also, ich bin zusammen mit meinem Mann, dass ich alleine mit dem Kind fliege. Könnte es sein, dass da irgendwie ... Paty: Bei dir! Mhm. Lena: dass irgendwie, keine Ahnung, nicht erlaubt ist wegen so Kindesentführung, dass man einfach das Kind ins Ausland mitnimmt. Ja. Genau. Paty: Ja, wir haben das gemacht. Also wir haben halt einen Zettel gemacht und Max hat unterschrieben und ich habe auch Kopie von seinem Ausweis gemacht, aber es wurde nicht angefragt. Lena: Genau, mir ist es halt in der Nacht vorm Flug war ich so in der Einschaffung gleich nicht so, Scheiße, brauch ich noch so ein Zettel, ich hab noch gar nichts vorbereitet, was, wenn ich am Flughafen bin, lass mich nicht fliegen. Und dann hab ich das so gegoogelt, braucht man das? Und dann stand so da ja, als Frau wird man eventuell vielleicht eher weniger gefragt und so, da ist ja auch normaler, dass man vielleicht mit Kind irgendwie alleine unterwegs ist oder so. Und als Mann halt wird man eher gefragt und dann ich so, okay, ich druck das jetzt noch alles aus. Und dann war ich an der Grenze halt eben beim Polizeibeamten und der hat mich so voll böse angeguckt, ja. Wo ist die Erlaubnis? Weiß der Vater Bescheid? Und dann war ich so happy, dass ich das hatte, weil ich das irgendwie so ... Keine Ahnung, vorher nie auf dem Schirm hatte, dass man so was gebrauchen könnte. Genau, hab ich im Endeffekt wirklich gebraucht. Paty: Ich habe mich ja gefragt, wie es ist, jemand alleinerziehend ist. Da geht es wohl darum, dass es für eine bestimmte Zeit erlaubt ist, Erlaubnis des anderen Sorgeberechtigten wohl in Urlaub zu fahren oder fliegen. Lena: Mhm. Ja, weil wenn du dich streitest und der hat keinen Bock oder will dir einfach einen Strich durch die Rechnung machen. So, da hab ich auch eine Freundin, wo der Vater wahrscheinlich so einen auf, ich erlaub's nicht macht, einfach nur ⁓ der Mutter eins auszuwischen. Paty: Ja, und ich glaube, bestimmte Zeit ist möglich. Aber was du dann da vorlegst, weiß ich auch nicht. Lena: Ja, ich glaube Rocky ist aufgewacht. Ich hole ihn mal kurz. Und wir machen uns die Zeit. 10 Uhr 10, dass wir da. Paty: Ja. Lena: Hallo? Paty: Hiyo, Rocky! Rocky! Der guckt ja und ⁓ man, der ist wieder gewachsen. ⁓ hiyo. Du süßer Schatz. Nettuuu, jaaa. Gell. Ja. Ach, ich find auch nicht mehr so ganz Baby-Baby irgendwie so im Gesicht. Ist er jetzt so Richtung Kleinkind, ne? Lena: Die Waffe ist so riesig geworden. Die Patita. Der ist echt so groß. Gefühl, ist über Nacht so riesig geworden. Nee. Ja, finde ich auch, weil seine Oberschenkel sind so groß und so lang. Ja, genau. Also, genau, wir waren in London, ich habe meine Schwester besucht und Nova habe ich nicht mitgenommen, weil die ist ein Toddler, die nicht auf Regeln hört und ich kann ihr nicht vertrauen, ich sage, hey, renn nicht auf die Straße. Die rennt bei uns trotzdem auf die Straße, aber bei uns daheim ist es halt 30er-Zone. Paty: Da wird der Papa neidisch mit den Baugoschenkeln hier. Lena: Ich dachte mir, das ist zu viel Stress, sie mitzunehmen. Sie geht mir der Fußgängerzone verloren. Die rennt mir auf die Straße. Ich krieg Stress, wenn ich nur dran denke. Vielleicht, wenn sie älter ist, nehme ich sie mit. Meine Schwester ist nach London ausgewandert. Und Rocky hatte ich eben dabei. Das war alles ganz entspannt mit ihm. Er hat auf dem Hin- und geschlafen. Auf dem Rückflug hat er nicht geschlafen, aber war total lieb. Der ist grundsätzlich eh so ein Zufriedenes. Paty: Ja. Lena: lachendes Baby die ganze Zeit. Und das Einzige ist halt einfach so, dass da halt einfach nichts barrierefrei ist. Du hast den Kinderwagen und jede Rolltreppe ist kaputt. Jeder Aufzug ist kaputt. Oder es gibt einfach auch gar keinen. Was ich halt immer so krass finde, als Mutter mit einem Kind im Kinderwagen hast du ja trotzdem immer noch mal die Möglichkeit dann zu sagen, dann trag ich halt den Kinderwagen, frag irgendeine Person, ob sie mir hilft, den Kinderwagen zu tragen oder nimm halt die Trage. Aber ich finde, dann merkt man halt immer so, wenn man Rollstuhlfahrer ist und so, dann kommst du halt einfach nicht mehr voran. Und da hast du dann keine Wahl. Und das finde ich dann so krass irgendwie diskriminierend, wenn du halt einfach diese U-Bahn-Stationen hast, du einfach dann nicht runterkommst. Paty: Mmh. Ja, krass. Ja, hast du dich bisschen alleinerziehend gefühlt? Lena: Ähm, nee. Das ging alles. Ja, aber auch weil der mir das auch alles so leicht macht. Genau. Währenddessen war ja mein Mann zu Hause mit der großen und die hat ihn auf Trapp gehalten. Genau. Ja. Paty: Ja. Aber hat sie gut mitgemacht oder? Oder hat sie sich verarscht vermisst? Lena: Mhm, ja. die mich arg vermisst, Aber die haben das trotzdem super gemacht, also... ja. Paty: Ja, ich war letztes Jahr zum ersten Mal alleine weg und dann war ich auch zweimal alleine weg. Und dann war es so, am Anfang haben wir auch nochmal Video-Calls gemacht, aber das ging dann gar nicht. Dann ist die Welt wirklich zusammengebrochen, haben sie geweint und wollten zu mir. Deswegen haben wir dann gemerkt, dass wir halt in der Zeit keine Video-Calls machen und das ist verhältlich leichter. Jeder geht dann so einen Schritt der Unabhängigkeit irgendwann. Lena: Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Paty: Also das muss man sich ja auch irgendwie lösen. Es fühlt sich auch an, als würde man als Mama irgendwie so bisschen Pflücke werden, sag ich mal. Lena: Ja ja voll. Ich war noch nie so lange auch von Nova zum Beispiel weg. so vier Tage am Stück hat sie, glaube ich, nie ohne mich bisher gehabt. ja. Nicht mein Kabel! mein Kabel! Paty: Wenn Rocky 3 ist, dann sind die Mannkarten weg. Lena: darf kein Podcast-Mikrofon essen. Peace. Ja, heute haben wir uns halt überlegt, dass wir drüber sprechen. ja, was wir früher bei Mamas dachten, bevor wir Mamas geworden sind, weil, also, ich hatte, bevor ich Kinder bekommen habe, also, ich bin ja mit 25 schwanger geworden, du ja auch, ne? Oder mit 24, du, ne? Paty: Ich 22 Jahre schwanger geworden und dann bin ich 25. Lena: Genau. Also ich hatte mit 25 keine Mama-Freundinnen. Ich kannte keine anderen Mamas. So von dem, dass ich sage, ich bin mit denen so befreundet, dass ich halt total kenne, wie die sich fühlen. wie anstrengend das Ganze ist. Ich glaube, mir schon, dass das manchmal so Ausreden suchen ist, wie sie sich verhalten. Ich weiß nicht, wie das bei dir ist. Du hast ja auch schon öfters gesagt, hast ja deine Jocki, deine Geschwister, gehabt und dadurch auch einen Einblick gehabt. Dann war es ja doch anders, als du es bekommen hast. Paty: Ja, genau, ich habe ja zwölf jüngere Geschwister. Das heißt, ich war auch voll mit dabei. Plus ich war ja auch Erzieherin. Das heißt, ich war auch ganz nah an Kindern dran, an Eltern. Aber trotzdem ist es wirklich was anderes, wenn man eigene Kinder bekommt und selbst Mama wird. ist einfach und da kann jeder erzählen, was er will. ist also, man weiß nicht, wie man selbst nicht durchgemacht hat oder selbst Mama ist. Es ist einfach so. Lena: Mmh. Ja, das hab ich bei einer anderen Erzieherin auf Instagram auch gelesen, dass sie gesagt hat, die hat so Krippenkinder betreut und und dachte, sie kennt schon alles und dann wird man selbst Mama und dann ist das doch was ganz anderes. Find ich so krass, obwohl man ja den ganzen Tag ja mit viel, viel, mehr so kleinen Kindern verbringt. Paty: Mh. Aber es ist was anderes, wenn du halt nur so paar Stunden am Stück Kinder hast, dann hast du ja nicht so eine krasse emotionale Bindung zu den Kindern, wie wenn es dein eigenes ist und du hast auch nicht so eine krasse Verantwortung 24-7. Lena: Ich glaube, dieses 24-7 ist krass, weil du das ja auch nachts hast. Also du machst die Nächte durch und am nächsten Tag geht's wieder weiter und so. Paty: Ja. Und natürlich, also ich muss sagen, auch die eigenen Kinder, das ist ja auch hormonell so, dass bei der Mama dann, wenn dein eigenes Kind schreit, was ganz anderes ausgelöst wird, wie wenn ein fremdes Kind schreit. Also wenn andere Kinder geschrien haben oder vielleicht so einen Wutanfall hatten, ich konnte das viel ruhiger begleiten. ich konnte mich da so bisschen emotional distanzieren und das Kind viel besser begleiten. Lena: Mhm. Ja. Paty: Wie mein eigenes Kind, weil mein eigenes Kind dann mir... Ich weiß nicht, ist... Also da bist du direkt so wie im Alarmmodus und... Ja. Lena: Ja, aber das ist die Natur. Da kann man gar nichts dagegen machen. Wenn jetzt zum Beispiel Lukas Rocky nimmt während dem Abendessen, dann sagt er, wir essen nicht zeitgleich, sondern eher vorher. Und ich ess dann. Und er kann dann der Zeit zum Beispiel Rocky nehmen. Aber wenn Rocky gar keinen Bock hat und nur zu mir will und er dann schreit und kreischt ohne Ende, dann sagt er halt so, lass ihn halt schreien, er ja auf meinem Arm, ihm fehlt ja nix. Paty: Hm. Lena: Ich denke mir, es ist eigene Entscheidung von mir, sagen, ich lasse mich davon stressen. Sondern bei mir merke, wenn ich z.B. esse, dass mein Stresspegel hochgeht, mein Herz fängt an zu schlagen und ich anfange, mein Essen zu schaufeln, weil das Gefühl habe, ich muss es schnell aufessen, ⁓ ihn schnell wiederzunehmen. Dann merke ich, dass das überhaupt keine Hilfe ist. Oder für mich voll der Stress ist, wenn jemand anders dann Rocky hat, aber wenn er schreit in dem Moment, dann es keine Entlastung. Sondern einer sitzt da und hat Stress. Paty: Es ist ja auch mit dem Milcheinschuss und so weiter. Als Mama erkennt man ja von allen Babys wohl das Schreien des eigenen Kindes und dann merkt man schon, dass die Milch da so einschießt und so. Ja, genau. Lena: Ja. Ja. Ja. Ja voll. Ich hab ja im Gym eine Ausbildung gemacht. Dann war eine da, die hat immer bei uns trainiert. Dann ist sie gekommen und hat gesagt, sie mag mit uns reden. Dann hat sie gesagt, sie möchte gerne ihren Vertrag kündigen. Weil sie ist schwanger und für sie ist alles unfassbar anstrengend. sie ist so, sorry wegen Rocky. Das sind die neuesten tollen Geräusche. Sie ist jetzt schwanger und sie ist halt so unfassbar müde und sie würde jetzt auch gerne den Fitnessstudio-Vertrag kündigen. Und dann dachte ich mir halt so, ja, jetzt wegen Müdigkeit kündigst du oder was? Ich hab's halt so gar nicht verstanden, was diese Schwangerschaftsmüdigkeit ist. Also überhaupt, dass diese Schwangerschaftsmüdigkeit was richtig Krasses ist, dass es so richtig eine heftige Müdigkeit ist, gegen die man so heftig ankämpfen muss. Das war mir halt gar nicht bewusst. Im Nachhinein kann ich voll verstehen, sie wegen Müdigkeit nicht trainieren Was ich trotzdem nicht nachvollziehen kann, dass sie sagt, sie kündigt gleich komplett die Mitgliedschaft und macht einfach kein Gymtraining mehr. Das hab ich nicht verstanden, auch bis heute nicht. Aber in dem Sinne mit dieser Schwangerschaftsmüdigkeit so hab ich im Nachhinein gemerkt, ich hab null Verständnis dafür gehabt, weil ich hab mir gedacht, was das für eine faule Ausrede in meinem Kopf. Paty: Ja, wobei ich kann es schon verstehen, weil da auch natürlich eine gewisse Unsicherheit da ist und es einfach keinen Trainer gibt, der in dem Bereich ausgebildet ist. Das wird ja gar nicht durchgenommen, was ich so krass finde, weil einfach, ich glaube, 80 Prozent aller Frauen werden schwanger oder so und die Hälfte der Bevölkerung sind einfach Frauen. Und da merkt man einfach, dass das einfach so was hinten runterfällt. Und also ja, genau. Lena: Mmh. HMMMM Ja. Ja. Ja. Paty: Ich hab's auch im Coaching so, dass ich Frauen hab, die schwanger werden. Ich hab eine gehabt, hat gesagt, die ist wegen mir oder wegen einem Coaching schwanger geworden. Lena: Echt? Aber weil sie versucht hat, ein Kind zu kriegen und dann so abgenommen hat und dann der Körper gesünder war und... Paty: Ich weiß nicht, nee, ich glaube, sie meinte eher, das halt, ja, die Attraktivität vielleicht, aber keine Ahnung, so. Genau, und da ist es auch so, dass wir versuchen, erst mal trotzdem weiter zu trainieren und natürlich angepasst. Ich bin ja auch, wie du, Postparteitrainerin, einfach im Bereich Training der Schwangerschaft ausgebildet. Lena: sexy geworden ist und dann... Ja! Ich voll geil. Paty: Aber ihr ging es dann so schlecht, nur gelegen, auch nach den 13 Wochen und hat es einfach nicht hinbekommen. Und dann habe ich gesagt, dann kann es aus dem Coaching raus und sie kommt dann, wenn es wieder da ist. ist super schön. Ich auch andere, die durchgezogen haben. es gibt alles. Genau. Hast du eine Schwangerschaft? Lena: Ja. Ich hab auch eine im Coaching, die hat im April ein Baby bekommen. Und die hat angefangen bei mir, also halt Postpartum, und wollte eben abnehmen, die Schwangerschaft vorne vom Baby davor. Sie will wieder schwanger werden, und die ging's in der Schwangerschaft davor so dreckig. Und wenn es ist, so haben wir ausgemacht, dass sie außerordentlich kündigen darf, wenn sie so scheiße geht, sie nicht trainieren kann. Aber in der Schwangerschaft ging's ihr voll gut. Die hat die ganze Schwangerschaft trainiert, so hat sie ihr Baby bekommen. greife mir das an. Die nächste Abnahme. Fand ich schön, weil das im Hinterkopf hatte, dass es sein kann, dass es ihr wieder so schlecht geht. Ich kenne das ja auch, wie schlecht es einem gehen kann in der Schwangerschaft. Ja, was waren so andere? Hm? Paty: Focke Streit. Ja. Und hast du in der Schwangerschaft Lena: Hab ich, ja. ich hab... Ich kenne die krasse Müdigkeit. V.a. von der ersten Schwangerschaft. weiß nicht, ob Mädchenschwangerschaft noch mal krasser ist. Da hab ich schon das Gefühl gehabt, dass Übelkeit und Müdigkeit viel heftiger war. Oder vielleicht liegt es auch dran, dass ich bei der Schwangerschaft schon ein Kind zu Hause rumtanzen hatte und man sich eh weniger ausruhen konnte. Aber weiß schon, wie erstes Remester ist, ich schon krass. Zweites Remester war bei beiden Schwangerschaften viel besser. Und bei dir? Paty: Ja, also in der ersten Schwangerschaft habe ich nicht trainiert und hatte auch irgendwie das nicht vorgehabt, weil ich vorher ja auch gar keinen Sport gemacht habe. Genau. Und bei der zweiten Schwangerschaft, also ich habe ja schon vor der zweiten Schwangerschaft schon mit Gym angefangen, aber eigentlich total schlecht und falsch trainiert. hatte eigentlich vorgenommen, weiter durchzuziehen. klar war auch Corona, war das Gym ⁓ zu und zu Hause hatte ich überhaupt gar keine Kraft. war so... Lena: Du warst ja noch gar nicht in dem Game drin. Vielen Dank. Ja. Mhm. Paty: Ich müde, mit einem Kleinkind hatte ich ja auch schon und war viel alleine. Ich habe versucht, bisschen Yoga zu machen, aber selbst das fand ich ultra anstrengend. Ich war irgendwie als Schwangerin ein komplett anderer Mensch. Ich weiß nicht, wie es jetzt wäre, wenn ich jetzt nochmal schwanger werden würde, ob das anders wäre. Lena: Ja. Ja. Ja. Ich glaube, du würdest schon durchziehen wollen, alleine einfach auch so, weil du dann wahrscheinlich einfach noch mal so eine Schwangerschaft hättest, wo du so noch mal einfach schauen könntest, so was geht, alles ist schwanger. Weißt du, mit deinem so pre- und postnatal Wissen, glaube ich, würdest du, glaube ich, viel einfach ausprobieren, ⁓ so einfach zu sehen, hey, wie fühlt sich das Schwanger alles an? Nee. Aber sollte, sollte in irgendeinem Paralleluniversum so doch mal schwanger sein, dann würdest du, glaube ich, trainieren. Paty: Ja, aber ich... Ja, aber ich bin nicht mehr Schwangers. Ach, ey. Das ich auch niemals gedacht. Ja. Also, hab... Also, halt... Also, eine Schwangerschaft hab ich komplett unterschätzt. Also, hab ja meine Mama war ja ständig schwanger. Und die hat das irgendwie so mit Leichtigkeit getragen. Und ich hab's auch von ner Freundin gehabt. Die war in der Schwangerschaft voller Power. Die hat auch nur 7 Kilo zugenommen. Und war so voll in ihrer Blüte. Und ich war das Krasse. Gegenteil, also... Ich mein, ich bin ja ein Power-Mensch. Und ich bewege mich gerne. Aber in der Schwangerschaft war ich einfach... ...ein Walros. Lena: Ja. Paty: Ich fand alles ultraschwer. Lena: Ja, man hat auch dieses Bild von so einer schönen Schwangerin, die so ein Glow hat und so schöne Kleider und so anhat. so habe ich mich in der zweiten Schwangerschaft, sorry, so habe ich mich in der zweiten Schwangerschaft schon eher gefühlt. Aber in der ersten, ich habe mich in den Spiegel angeschaut und ich habe mir gedacht, wer ist das? Und dann weiß ich noch, ich habe mich versucht zu schminken und so und dann noch so Contouring zu machen. Paty: Ja. Lena: Irgendwie was rauszuholen, wenigstens durch Make-up und so. hab das Gefühl gehabt, als wäre ich im Walros, was versucht, mit Schminke sich ein bisschen schlanker zu schminken. Aber dass es offensichtlich nicht klappt, weil mein Gesicht so puffy und voller Wassereinlagen, mein ganzer Körper, ich hab mich so schwer und groß und viel gefühlt. ich glaub, so ein Monat vor ET hatten Lukas und ich so Jahrestag, und wir wollten schön essen gehen. Und ich hab so Paty: Ja. Ja. Lena: so viele Klamotten anprobiert und alles war mir viel zu klein. Ich hatte ein Kleid anprobiert, was eigentlich stretchy ist, aber weil ich so einen riesigen Bauch hatte, war das von der Länge kein Kleid mehr, sondern nur ein Oberteil. Ich hab mir gedacht, was ist das? Ich hab mich einfach so unwohl gefühlt. Paty: Ich bin ja noch mit meinem ersten Kind Wenn ich meinen Ausweis zeigen muss, bin ich gerade dabei, eine Identifizierung zu machen. Ich habe das Gefühl, zwei verschiedene Menschen. Mein Gesicht sieht auch komplett anders aus. Ja, voll krass, Lena: Aber allein der Gesicht auf Postpartum, du so Bilder zeigst. Man sieht jetzt voll der Glow. Ganz anders. Diese Postpartum-Fotos, du so postest, im Kinderwagen schiebst, da ist voll der leere Blick. Es ist nicht nur eine andere Form, sondern die Ausstrahlung ist ganz anders jetzt. Paty: Sieht aus als hätte Ja, genau, das ist echt krass. Und so habe ich mich ja auch gefühlt und ich glaube, so geht das auch vielen Betanen. Genau, was war noch anders? Lena: Also, ähm ... Paty: Wir haben alle die gleichen 24 Stunden. Lena: Genau. haben alle die gleichen 24 Stunden. Es ja immer so auch gerne viele Reels darüber. Dass halt einfach als Mutter, als Mutter gehören die die 24 Stunden halt nicht. Dass man halt wirklich überlegen muss, okay, was habe ich als Mutter wirklich an Zeit und so. Das war mir, ich, auch vorher nicht so bewusst, weißt. So ja, raste ich halt einfach auf und gehe halt ins Gym, aber dass das Gym vielleicht irgendwie zwei Stunden der Zeit kostet und man aber schon irgendwie ... Paty: und vielen Männern. Lena: diskutieren muss oder extrem viel planen muss, um überhaupt 30 Minuten Zeit für sich zu haben. Das war mir, glaube ich, nicht bewusst. Und mir war auch nicht bewusst, dass man auch als Mama nicht auch mal eben für zehn Minuten einfach so aufs Klo verschwinden kann, sondern dass man dann so schnell, aufs Klo, schnell, duschen, schnell, schnell, alles das, wenn man so schnell, schnell alles machen muss. Und halt einfach, dass man nicht so her der eigenen Zeit ist. Dass das halt ... Ja. Paty: Ja, und dann plant man etwas und dann kommt wieder irgendwas dazwischen. es ist einfach als Moa. sind so viele Faktoren, die ein Beeinflussendes es schwerer machen. ist auch so diese Abhängigkeit von jemand anderen, dass also auf Abhängigkeit für Kinderbetreuung ist krass. Und auch natürlich am Anfang der Lösungsprozess, also auch wenn die Kids kleiner sind oder so. Am Anfang gehst du und bist eigentlich wie auf heißen Kohlen und denkst so, ich muss bald wieder zurück. Und vor allem, wenn man stillt. Lena: Wut! Ja. Paty: Das habe ich knall oder unterschätzt, genauso wie das. Lena: oder dass wenn die Betreuung beginnt im Kindergarten, dass es trotzdem jederzeit sein kann, Kind krank und man lauter Pläne macht für die Woche und deshalb mit einem Anruf sein kann, Kindergarten ruft an, komplette Woche ist dahin, weil das Kind wird daheim sein die ganzen nächsten Tage und dass man so zack umplanen muss. Paty: Ja, und was natürlich die Müdigkeit oder diese schlaflosen Nächte, also allein wenn Kinder schon krank sind, wie schlecht die schlafen und wie du dann auch am Ende total schlecht schläfst, ich hab das knallhart unterschätzt, also klar man sagt ja, schlechte Nächte, man schläft schlecht, aber wenn man das selbst nicht durchgemacht hat, so eine dauerhafte, so ein dauerhaftes schlechter Schlaf mit einem Macht vom Kopf her, von der Energie her, Und du denkst so, hoffst einfach so, hoffentlich ist die nächste Nacht besser und wieder nur jede drei Stunden oder jede zwei Stunden wieder wach. Dann ist so unruhig. Und dann kannst du dich am nächsten Tag nicht einfach hinlegen, sondern musst dir auch funktionieren. Vor allem, wenn du schon ein kleines Kind hast oder arbeiten musst. Und dann musst du noch irgendwie die Kraft finden zu trainieren oder willst ja auch noch abnehmen. Und dann heißt es, ja, du brauchst sieben, acht Stunden Schlaf, mindestens, ⁓ abzunehmen, ⁓ Muskeln aufzubauen. Das hat mich so... Lena: Ja. Ja. Ja, voll. Ja, genau. Genau, du hast es aber ja gar nicht in der Hand. Paty: Triggered. Weil als ich angefangen habe im Training, da gab es keine Mama, schon das durchgemacht hat, sage ich mal. waren andere, die schon teilweise auch natürlich Männer, das ist halt im Gym so, die dann sagen, ja du brauchst viel Schlaf. Ja wow, schaffe ich das dann überhaupt? Lena: und kein Verständnis haben. Paty: Genau. Lena: Ja, was Lukas auch zu mir gesagt hatte, vor allem nach der Geburt von Nova, also von meinem ersten Kind, war oft... Ja, jetzt fange ich an zu reden auf einmal. Auf einmal fängst du auch an zu reden. War oft so, dass ich zum Beispiel dann, wenn ich so ⁓ 14 Uhr gesagt habe, Scheiße, ich habe noch nicht mal gefrühstückt, ich komme gar nicht hinterher mit meinen Mahlzeiten oder ⁓ 17 Uhr, ist jetzt mein Mittagessen oder so, wenn meine Tage total durcheinander waren vom Essen, weil ich nicht hinterher komme. Paty: So. Lena: Okay. Dann hat er gesagt, du musst halt Prioritäten setzen, weil ich schaff's ja auch. Und dann tat ich so ... Halt die Klappe. Weil eigentlich hat er ja auch als Nova-Klein bei uns, der hat die Elternzeit gehabt, hat auch immer Homeoffice gehabt, er war immer im Bilde, wie das ist und wie beschäftigt man auch mit Kind ist. Und dass es nicht mal eben ist, dann ess ich jetzt einfach was. Sondern dass das Kind halt einfach alles vorgibt. Da hat er das nicht so verstanden. jetzt, wo wir zwei Kinder haben und beide sehr eingespannt sind mit den Kindern, kommt er auch manchmal zu mir und sagt, ich hab noch gar nicht gefrühstückt, hab noch nicht Mittag gegessen, dann auch so am Nachmittag oder Spätnachmittag. Dann denk ich mir so, du musst nur Prioritäten setzen. Jetzt verstehst du das. Dass man einfach so mal eben ... Dass man das selber ernst nehmen muss. Sondern gibt manchmal Tage, wo man komplett ... Getrieben ist einfach von den Kindern und was mit den Kindern ist und sich halt ⁓ sie zu kümmern und das dann halt einfach so was wie Essen halt manchmal wirklich einfach komplett liegen bleibt Und dass es jetzt keine aktive Entscheidung irgendwie ist seine Mahlzeit mit Absicht nach hinten zu schieben sondern dass es halt solche und solche Tage halt auch gibt Ja und das versteht er jetzt halt einfach jetzt mit zwei Kindern würde ich sagen noch besser aber teilweise ist es halt auch krass, selbst wenn die eigene Frau Mama ist und man eigentlich viel mitkriegt, dass wenn man irgendwie nicht in der Haut steckt, dass man das manchmal trotzdem halt einfach nicht Paty: Ja. Lena: versteht und ich weiß nicht, es bei dir ist, auch so Kundinnen von mir oder so was, da checkt teilweise der Mann auch nicht, wie anstrengend das für die Frau alles ist. Also ich hab das auch manchmal, dass ich so Erstgespräche hab und so. Und dann erzählen mir die Frauen, was halt eben alles anstrengend ist und warum sie das halt einfach nicht hinkriegen mit dem Abnehmen und wie der Alltag von denen aussieht und so weiter. Und am Ende sagen sie so, ja, hier wegen dem Finanziellen und so, bespreche das mit meinem Mann, weil der würde das bezahlen. Und dann sagt der Mann ... Das kriegst du ja wohl alleine hin. musst nur weniger essen. ist das Problem? Dass die nicht checken, warum ist Abnehmen als Mama so schwierig? Esst doch weniger. Dass die gar nicht den Blick dafür teilweise haben. Der eigene Ehemann. Wie anstrengend der Tag ist oder was alles im Kopf ist. Was wirklich alles zu tun ist. Was Mental-Load bedeutet. Was bedeutet, 24-7 um einen kleinen Menschen zu kümmern. Oder wenn es mehrere Kinder sind, nicht nur ein Kind. Wie krass anstrengend das ist. Paty: Mmh. Lena: Dass man nicht sagen kann, es ist weniger, dann nimmst du ab und mach mehr Sport. Das ist so einfach gesagt. Ja. So leicht ist es halt nicht. Können sich ja viele bestätigen, die hier zuhören. Nächster Punkt. Oder was man vielleicht auch So was ich mir auch gedacht hatte, wenn YouTuber oder Influencer ... Paty: Ja, wundern. Was? Ja. Lena: und bekommen, warum dann jedes YouTube-Video nur noch ist über Schwangerschaft, Schwangerschaftsupdate, Kinder und so weiter. Dass auf einmal die Themen gar nicht mehr das sind, was der YouTube-Kanal eigentlich behandelt, sondern nur noch das. Dann bin ich selber Mama geworden und hab gemerkt, andere Themen interessieren einen nicht mehr. Wenn man schwanger ist, ist das so präsent. Natürlich redet man da drüber. Und so, da hab ich viel mehr Verständnis darüber. Wenn jemand schwanger wird, ist das so ... Paty: Ja. Lena: komplett der Lebensinhalt auch von so einer Person und der halt ist. Gell? So jemand wie du. Paty: Ja. Ich muss auch sagen, dadurch hat sich halt mein Freundeskreis so stark verändert. Also es war ja bei dir so ähnlich. war so die eine, die also meine ganzen Freundinnen damals, die hatten keine Kinder. Ich habe aber wieder, also ich hatte mit einer eine Ausbildung gemacht, da haben uns sehr gut verstanden. Dann haben wir uns so bisschen aus den Augen verloren. Und dann, als wir erfahren haben, dass wir fast halt gleich schwanger geworden sind, sind wir mittlerweile halt Lena: Ja. Paty: beste Freundin. Also da habe ich natürlich auch neue Freundinnen bekommen, dann Mama-Freundinnen oder sowas, aber es ist dann auch schwierig, ihr jüngere Mama zu finden, wobei das Alter ja eigentlich auch gar keine Rolle spielt. Es muss einfach passen. Lena: Voll schön. Ja, bei mir ist auch total gemischt das Alter von meinen Mama-Freundinnen. Hauptsache, finde ich, es passt halt. Was ich nicht mag, wenn quasi nur das Mama-Sein einen verbindet, weil so war das irgendwie am Anfang, dass ich über Rückbildungskurs oder so, dass man vielleicht welche kennenlernt, wo man sich Ewigkeiten reden kann, weil man einfach Kinder hat im gleichen Alter und man kann es viele über die Kinder reden. Aber ich mag das nicht, wenn man sonst keine weiteren Themen hat, die man sonst besprechen kann. Paty: Ja. Mmh. Ja. Lena: sondern dass man Freundinnen hat, denen man auf einer gleichen Wellenlänge ist, die aber dieses Verständnis mitbringen, wie es ist, Kinder zu haben. Ja, und bei mir ist das auch so, dass ich das Gefühl habe, dass Freundinnen, die keine Kinder haben, dass diese Leben so weit auseinandergehen, dass da teilweise kein Verständnis dafür ist. Warum kann ich nicht abends ⁓ 19 Uhr telefonieren? Oder warum hab ich keine Zeit, überhaupt 1, 2 Stunden zu telefonieren? Oder warum schreib ich nicht nach 5 Minuten auf WhatsApp zurück? Paty: Ja. Aber auch auf beiden Seiten. Nachrichten zu beantworten. Lena: Oder warum, ja, warum bin ich so unflexibel geworden? Ist halt einfach wegen den Kindern. Paty: Ja. Aber andererseits interessiert mich auch das andere Leben ohne Kinder. Es gab Zeiten, wo die Feiern waren und mit wem was gemacht wurde. Das hat mich überhaupt nicht interessiert. Lena: Ja ... Ja, da würd ich jetzt auch überhaupt gar nicht tauschen wollen mit jemandem im Club oder so abends. Ich bin schon froh, dass ich da meine Familie haben, zu Hause bin. Genau. Ja, also, nächster Satz. Haben wir vorhin schon so bisschen gehabt. Ich habe mir das so vorgenommen, oder ich hab mir immer gedacht, wenn ich Kind kriege oder schwanger werde ... Paty: Ja. Lena: Dann werd ich so bis zum Schluss so richtig ... ⁓ Baby! hat sich hochgezogen und dagegen gekracht. Ich denke mir, ich leg dich am Boden hin, dann machst du hier Turnübungen. Ich hab mir immer gedacht, dass ich so eine Schwangere bin, dann im 9. Monat so schweres Kreuzheben macht, Squats mit Langhandel usw. Ich hab ja in beiden Schwangerschaften bis zum Schluss trainiert, aber mein Workout im 3. Trimester, das waren nicht mehr schwere Gewichte, war viel Kurzhantel, viel Maschinen. Weil so Langhandeltraining hat mich einfach komplett fertig gemacht. Also das war einfach viel zu viel für mich, für meinen Körper. Und das ist halt einfach auch was, ich einfach dachte, so ja, man trainiert halt einfach bis zum Schluss. Und dass ich glaube ich da einfach auch vergessen habe, okay, gut, der Körper ist schwanger, der baut einen Menschen. Es ist auch okay oder auch normal, wenn mein Körper das halt auch einfach nicht mehr packt, so spät in der Schwangerschaft dann einfach so ein krasses Workout hinzulegen, dass man gar nicht die gleichen Energiereserven einfach auch dafür hat. Paty: Mmh. Hmm. Lena: Genau, war mir einfach nicht bewusst, wie das ist mit so einem riesigen Bauch, wie viel Kraft man noch hat. Paty: Ja. Ja, genau, ich habe ja nicht trainiert. Lena: Genau. Paty: Was ist der Gedanke von früher, über den ihr heute am meisten lachen müsst? Lena: Hast du was? Ich überlegen. Paty: Ja, also ich habe auf jeden Fall gesagt, dass ich konsequent sein werde und meine Kinder von Anfang an lernen werden aufzuräumen. Lena: Was? Nein, ja. Paty: Nein. Also, ich war die beste Erzieherin oder die beste Mutter, bevor ich Mutter wurde. Lena: Ja, genau. Ja. Ich glaube, ich dachte halt einfach, dass sich Kinder viel mehr, gerade wenn sie so bisschen älter sind, viel, viel mehr alleine beschäftigen. Mir war auch nicht so bewusst, wie oft am Tag das Wort Mama fällt oder wie oft man unterbrochen wird bei jeglichen Aufgaben. Ja, und ich glaube, das ist halt einfach krass, dass ich irgendwie dachte, dass das so vielleicht viel mehr so nebenherläuft oder dass sich Kinder irgendwie mehr beschäftigen oder so. Paty: Und, ähm... Lena: Aber ich weiß auch nicht, ob es so die Generation ist, ich hatte auch so was gelesen von wegen, dass wir früher, waren wir Kinderzimmerkinder und dass die Kinder von heute sind so Wohnzimmerkinder, dass wir halt immer so früher zum Spielen auch so ins Kinderzimmer geschickt worden sind, immer so weggeschickt worden zum Spielen, ja hier geht einfach ein Kinderzimmer, spielt einfach alleine und dass so die Kinder heutzutage überall im Wohnzimmer liegen, Spielsachen, wir sind viel, mehr in der Nähe von den Kindern und so, die sind viel mehr bei uns und werden weniger so alleine weggeschickt. Ich weiß einfach auch nicht, ob das einfach so das Ding ist, dass wir halt einfach bisschen anders erziehen als unsere Eltern. Paty: Ja, das stimmt. Genau. Gibt es einen Satz, den ihr früher gesagt habt, für den ihr euch heute schämt? Also bei mir ist es auf jeden Fall so, dass ich früher ganz viel gedacht habe, dass es Erziehungssache ist und dass es an den Eltern liegt, wie ein Kind ist. Klar, natürlich ist es, denke ich, das noch immer so ein bisschen, aber ganz viel ist Charaktersache. Du kannst einfach... Lena: Ja. Ja. Paty: Ich sehe das ja auch an meinen Kindern. Du kannst manches gar nicht so beeinflussen oder solltest du eigentlich auch gar nicht. Also früher hatte ich so den Gedanken, man muss die Kinder so wirklich so erziehen und Konsequenz sein und die müssen das lernen. Aber mittlerweile halt mit meinen eigenen Kindern ist es halt so, dass ich viel mehr verstehe, warum Kinder was machen, dass man da viel verständnisvoller ist. Lena: Ja. Mhm. Ja. Ja. Paty: Und auch die Fünfe, man gerade sein lässt, also ganz ehrlich. Also ich wiege das mittlerweile so ab. Ist es wirklich so schlimm oder lasse ich es jetzt einfach? Ist es jetzt wirklich eine Diskussion wert? Und vieles kommt dann auch mit der Zeit, es nicht, wenn es so ohne Druck dann auch ist. Lena: Ja. Ja, was das Thema angeht, wenn ich früher Bahn gefahren bin, war ich immer richtig abgefuckt, wenn da Familien mit Kindern waren. Weil ich mir immer dachte, die können nicht ruhig sein. Wie anstrengend ich das fand. Jetzt hab ich selber Kinder und weiß, Kinder können nicht auf einer 6-Stunden-Zugfahrt die ganze Zeit ruhig sein. ist einfach normal, dass sie Krach machen und Und dass das auch nicht an den Eltern liegt, dass die die Kinder nicht erziehen. richtig erzogen haben oder nicht richtig durchgreifen, dass die leiser sein müssen, sondern dass Kinder Kinder sind. Und dass das einfach normal ist. Oder wenn jemand einen 6-Stunden-Zugfahrt mit Kindern hat, dass ich eher Mitleid haben muss. Oder dem Kraft wünschen muss dafür, das alles durchzustehen, anstatt auch noch so die Person zu sein, die mit den Augen rollt, wenn die Kinder schreien. Weil ich früher einfach so gewesen bin. Jetzt weiß ich, wie es ist, mit Kind zu fliegen, mit Kind im Zug zu fahren und so. Paty: Ja. Lena: wie es dann auch ist, wenn das eigene Kind halt schreit und man weiß, dass sich vielleicht andere dadurch gestört fühlen, aber man selber ja auch nicht kann, ne? Also man versucht das Kind zu beruhigen, aber es klappt halt auch nicht immer. Ja. Paty: Vor allem will ich eigentlich auch, wie ich erzogen worden bin oder wie die Generation von uns erzogen worden ist, Kinder müssen einfach funktionieren, machen, tun. Die sehen oder wurden gar nicht gesehen, dass sie vielleicht schon den ganzen Tag kooperiert haben. Wenn sie in der Schule waren, Kinder gehabt, was die Kinder da alles erleben müssen und schon da mitmachen, dann sind die einfach fix und fertig. Und dann ist es auch okay. Lena: Mh. Ja. Paty: Wenn die Amtsenden einen Wutanfall bekommen, weil die Nudel falsch auf dem Teller liegt, dann darf man da einfach selbst ruhig bleiben und verständnisvoll reagieren, statt auch noch auf das Kind einzuschreien. Jetzt sei doch mal leise. Und jetzt isst du das und machst den Teller leer. Dann räumst du das Geschehen noch sofort in die Spielmaschine und so, sondern dass man auch mal ⁓ auf die Bedürfnisse der Kinder ein bisschen besser eingeht und weiß eigentlich, was weht. Lena: Ja. Ja. Ja. Ja. Ja, ich finde, wenn man so eigene Kinder hat, dann merkt man selber, wie viele Triggerpunkte man manchmal hat. Und dass man oft lernen muss, wenn die Kinder voll ausflippen wegen irgendwas. Dass man selber lernen darf, ruhig zu bleiben. An Tagen, wo man selber voll drüber ist, das finde ich manchmal schwierig. Aber ja, man lernt und man wächst auch selber daran. Und man darf selber lernen, seine Emotionen genauso zu regulieren manchmal. Paty: Ja. Lena: wenn es dann einfach anstrengend ist und der nächste Wutanfall kommt. Paty: Das, was wir eigentlich gar nicht gelernt haben, das ist ja auch so irgendwie die unsere Generation ist. Ich habe das mal irgendwie gelesen. Wir versuchen die Gefühle unserer Kinder zu regulieren, indem wir uns regulieren, obwohl wir das nicht gelernt haben. Lena: Mhm. Ja, vor allem ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber ich will viel anders machen in der Erziehung, wie ich das halt einfach erlebt habe. Und das ist dann halt manchmal schwierig, weil man dann irgendwie manchmal so, weiß ich nicht, manchmal hab ich das Gefühl, ⁓ Gott, ich klinge wie meine Mutter und das möchte ich halt überhaupt nicht. Und ich möchte einfach vieles so anders machen. Und man hat das Gefühl, sind so Anteile in einem drin, gegen die man dann so nichts machen kann. Und da möchte ich einfach vieles so anders machen. Paty: Mmh. Ja, bei mir ist es mein Vater auf jeden Fall. Lena: Genau, ja. Genau, das ist eine andere Story. Ja. Ja, was denkst du denn drüber, wenn es andere Coaches gibt, die Mamas coachen? Also jetzt einfach so in Bezug darauf, ... Also wir sind beides Frauen. Aber ... waren ja auch zum Teil, hatten sehr viele Berührungspunkte. Du vor allem, jetzt einfach mit Kindern. Paty: Ja, genau. Lena: Was denkst du darüber, wenn es andere Coaches gibt, die z.B. Mamas coachen, die selber aber entweder keine Mamas sind, also diese Erfahrung selber am eigenen Leib nicht haben, oder z.B. einfach Männer sind. Junge Männer, die einfach gar nichts am Hut haben. Also auch nicht mal eine Frau zu Hause haben, die ein Baby haben, sondern einfach komplett sehr weit weg sind von der Realität von Mamas. Wie ist da so dein Take dazu? Findest du, jeder kann Mamas coachen? Paty: Nee, ich finde das total schwierig. Wie gesagt, selbst ich, die schon früher viele Berührungspunkte hatte, vom Beruf her und von meinen Geschwistern her, weil ich gar nicht wie das tatsächlich ist. Wenn man als... Ja, wenn man Kinder hat. Klar, wenn die Kinder größer sind, es noch mal was anderes, als wenn die jetzt in Pubertät oder älter sind. Aber mit kleineren Kindern, wenn man es selbst nicht durchgemacht hat, hat man keine... Ahnung, es ist einfach so. Und ja, dann ist halt natürlich die Frage, wie coachen die und was haben die denn für Anforderungen? Also das, was ich mitbekommen habe bei manchen, manche Coaches sind so streng und so krass und so verständnislos. Sie sagen ja, das ist eine Sache der Priorität und wir haben alle diese 24 Stunden, Also wenn ich da schon höre, ja, das ist eine Sache der Priorität. Lena: Ja, genau diese Sätze, wo wir halt einfach wissen, dass die Quatsch sind, die wir früher vielleicht auch gedacht haben und so und wo man einfach denkt, Hals maul, wenn jemand das sagt. Paty: Ja. Ich habe auch schon mitbekommen, dass dann so Coaches auch wirklich mit Druck gearbeitet haben. Wenn jemand was in den In-Training nicht geschafft hat, dass er so bisschen schon strenger mit einem geredet wurde und einem so richtig nochmal mehr Stress verursacht wurde, statt zu schauen, was können wir denn optimieren. Das habe ich ja auch gelernt und du ja auch, wie du früher gecoacht hast vor den Kindern. Lena: Mhm. Paty: dass man nicht jedes Training durchziehen muss, dass es auch ⁓ andere Kleinigkeiten geht und dass es manchmal gar nicht so schlecht ist auch seinen Körper zu hören und nicht immer sich alles abverlangt und seinen ganzen Körper auch knächtet. Das ist ja auch nicht gerade zielführend, sondern so eine gute Balance zu finden. Genau. Ja. Lena: Ja. Ja. Paty: Und was sagst du jetzt generell? Lena: Ich hatte gerade einen Gedanken, den habe ich wieder verloren. Paty: Ja, und auch was die Ausbildung angeht, der normale Fitnesstrainer selbst im Studiengang und so weiter. hast du ja auch gemacht. wird Thema Schwangerschaft nach Geburt, was alles ja wichtig ist zu beachten. Das wird gar nicht durchgenommen. Selbst jetzt findet man super wenig Infos dazu. Also wir holen das ja aus. Lena: Ja. Man findet sich hier mittlerweile mehr, aber es ist immer noch kein Teil einer normalen Ausbildung. Mich hat damals ein Gymane gefragt. Genau. Ja. Und dann muss man halt hoffen, dass der Trainer nicht nur gegoogelt hat vor dem Trainertermin, sondern es sich wirklich auskennt und eine Ausbildung gemacht hat. Und am besten auch eine gute Ausbildung, weil du kennst es ja sicher auch. Es gibt halt so viele deutsche Ausbildungen. Also auf dem deutschen Markt sind halt so bisschen... Paty: Ja, also man muss sich halt selbst mit bewusst damit auseinandersetzen. Lena: Altbacken, sehr auf Sicherheit, da hörst du immer noch, hoi, da hörst du selbst immer noch in der Ausbildung, ja, nicht mehr als fünf Kilo heben, nicht über Kopf heben, wenn man schwanger ist und lauter solche Sachen. Ja, genau, also deswegen, das ist halt total schwierig. Und hab eben damals auch im Gym, kam eine zu mir her, die war halt eben frisch Mama. Und das waren so ihre ersten Einheiten nach der Rückbildung. Und dann meinte sie so, ja, weißt du, welche Übungen ich halt mit Rektus-Diathase machen kann? Paty: Keine Kniebeuge machen. Lena: Ich habe gesagt, keine Ahnung, was eine Rektorstiostase ist. Dann ist sie auf die Fläche gegangen. Dann habe ich erst mal gegoogelt, weil ich nicht wusste, was eine Rektorstiostase ist. Das habe ich ihr offen gesagt. Das darf man offen zugeben, als Trainer, wenn man was nicht weiß. mache ich zu wenige. Auch mal Unwissenheit zuzugeben. Aber das war krass, dass man noch nie was darüber gehört hat. Ich sollte Teil von einer Standard-B-Lizenz von mir aus sein, dass man auch sagt, Paty: Hmm. Hmm. Lena: Frauen haben einen anderen Körper und gerade irgendwie Schwangerschaft, Geburt und sowas bedeutet halt einfach Anpassung im Training. Genau was ich noch sagen wollte. Paty: Wobei es ja auch nicht darum geht, sage ich mal direkt auch in die Beelizenz das ganze Wissen. Ich meine, das ist ja schon viel reinzupacken, sondern wenigstens eine Sensibilität dafür zu schaffen und dann halt zu einer qualifizierten Person dann weiterleitet. Dass man auch weiß, es, nein, nach der Geburt trainierst du nicht ganz normal wie andere weiter, sondern wenn das da vorliegt, bitte weiter schicken zu einer qualifizierten Person. Lena: Ja. Genau, dass man einfach sagt, tschüss. Ja. Genau, das meine ich, dass man halt einfach weiß, Schwangerschaft, Nachgeburt, dass das halt einfach Besonderheiten mit sich bringt und man dann vielleicht verweist auf eine weitere Fortbildung oder so, aber dass man auch alleine sagt, hey, das ist eine sehr sensible Gruppe. Das und das verändert sich in der Zeit am Körper und so. Genau, was ich sagen wollte zu Trainern, die sich auf Mamas spezialisieren. Sorry, immer wenn ich Rocky mit dabei habe, der ist echt ein braves Baby, aber ein Podcast ist ja immer sehr am... Labern. Genau, der mag betreten. das so Zielgruppe Mamas, so aus Marketing-Sicht. Wir haben ja auch das Marketing-Wissen, weil wir auch mit unserem Coaching ja rausgehen und man dann eben auch weiß, wie spreche ich meine Zielgruppe an. Es ist halt einfach eine Zielgruppe, die sich extrem unwohl fühlt und wo, glaube ich, viele dann einfach denken, ⁓ da kann ich auch gut die Leute abholen. Die fühlen sich richtig unwohl nach der Geburt. Paty: auch erzählen. Lena: Die Form ist ganz anders als vorher. Du kannst richtig in den Schmerz reingehen. Und das nutzen halt manche auch dieses so ... dieses krasse Unwohlsein von einer Mama. Wie unwohl sie sich in ihrem Körper fühlt, sehr sie ihren alten Körper vermisst, dass sie sich total ... ja, einfach verstecken möchte, sich nicht traut, eine Bikini anzuziehen und so weiter. Und dass da manche mit ihrem Marketing sehr aggressiv reingehen. Und halt denken so, ja, die kaufen dann halt eben alles, weil sie so verzweifelt sind. Und das finde ich so ... Paty: dann und dann noch halbnackt. Es gibt wirklich Männer-Coaches, die sich halt halbnackt zeigen, halt oberkörperfrei mit ner Schürze so sexy und dann suchen sie ne Mülv und so wo ich denke, ich denke und das funktioniert und ich denke dann so, so viele Folgen der, diesen Personen, so viele reagieren auf die Reels und denke ich so, ja, aber was stecken dahinter also? Wie werden die Frauen dann gecoacht? Lena: Ja, genau. Ja. Ja. Ja, genau. ist einfach nur Ziegegruppe. Mama, ich spreche die an. Ich bin ein gut aussehender, junger Typ. Die springen auf mich an, weil die mich sexy finden. Also für die, es nicht wissen, es gibt halt einfach so einen großen männlichen Coach, vielleicht 21 Jahre alt, keine Ahnung. Paty: Es sind auch noch andere, die jetzt nachziehen. Das machen jetzt mehrere. Lena: Genau, der sich nackt präsentiert und wo du so auch das Feeling hast und so, nimmt halt Mamas, weil also erstens mal Zielgruppe halt sehr verzweifelt und halt präsentiert sich auch noch sehr sexy, wo man irgendwie so auch das Gefühl hat, okay, da kriegt vielleicht seine Kunden auch einfach, weil dann vielleicht manche Frauen das halt cool finden, mit so einem sexy Typen halt zu schreiben oder so oder dass die so ein sexy Coach haben oder so, ich weiß auch nicht. Auf jeden Fall finde ich das schrecklich, wenn man diese Verzweiflung von Mamas ausnutzt. Weil man denkt, das ist eine Zielgruppe, die so verzweifelt ist, ich denen alles andrehen kann. Weil ... Wir wissen dann einfach, wie es ist, Mama zu sein. Und wir wissen auch, es ist, eine Mama zu sein, die sich unwohl fühlt. Ich finde es ganz schlimm, wenn man das dann ausnutzt. Plus dann auch noch, dass es einfach nur genommen wird als Zielgruppe, die mir als Coach mehr Geld einspielt, ohne ... sich auszukennen, so trainingsmäßig mit der Zielgruppe Frauen. Was braucht eine Frau in der Schwangerschaft nach der Geburt? Rektorstierastase. So dieses ganze pre- und postnatal Ding muss als Ausbildung abgewickelt sein, wenn ich sag, ich kümmere mich ⁓ Mamas, vor allem ⁓ Mamas, so rund ⁓ die Geburt. Wenn ich jetzt Mamas hab mit kleineren 15-jährigen Kindern und so, ist vielleicht nicht das Allerwichtigste, dass ich mich da auskenne, ist trotzdem gut sicher. Eigentlich immer gut mit Mamas, genau. Paty: selbst Jahre später. Ja, wobei ich habe viele Frauen, auch, ja, weil es gibt Frauen, ja auch wirklich 15, also ich habe ja jetzt eine gehabt, 18 Jahre später noch immer Direktostiastase hat und die vorher ganz normal trainiert und die hatte solche Probleme. Und erst seitdem ich jetzt mit ihr richtig trainiere, haben wir es quasi geschafft, dass sich ihr Bauch nicht mehr so hervorwölft. Und ja, also. Lena: Ja. Paty: Wenn da vor allem solche Probleme vorliegen, Rektus, Diastase, Beckenboden-Probleme, geht nicht zu einem normalen Trainer oder Coach, sondern holt euch wirklich qualifizierte Fachpersonen an die Seite, weil man dann natürlich auch ein Problem hat. Lena: Genau. Ja, das ist das eine. Genau, die Fachqualifikation. Das andere ist halt dieses, der Trainer oder die Trainerin selber nicht Mama ist, dann kann sie zwar vielleicht sich reinfühlen oder man kann hoffen, dass sie so Verständnis dafür hat, aber ich hab das Gefühl, egal wie viel man drüber liest oder versucht, diese Zielgruppe zu verstehen, wenn du das selber nicht durchgemacht hast, wie es ist, Mama zu sein. dann fehlt dir teilweise dieses Verständnis dafür. Dann kann es sein, dass man in einem Coaching landet, wo extrem strenge Anforderungen sind, die einem sehr schwer fallen, das als Mama zu erfüllen. Z.B. früher habe ich in meinem Coaching Frauen gehabt, die keine Kinder haben, oder welche, die schon erwachsene Kinder hatten. Ich hatte diese frischen Mamas nicht, bevor ich auch Supri- und Postnatalcoaching und so was Ausbildung gemacht hatte in meinen Anfängen. Bei mir war es so, in meinem Coaching wurde getrackt. Ich hab keine Ernährungspläne geschrieben, sondern jeder musste tracken, lernen, Lebensmitteln umzugehen, sich Mahlzeiten zusammenzustellen. Das ist zeitaufwendig. Wenn es mal war, dass ich auch mal ne Mama hatte, dann musste die das auch machen, weil das mein Coaching-Style war. Eigentlich ist das total unpassend. Auch jetzt dürfen Mamas in meinem Coaching tracken, wenn sie das wollen. Aber für 95 % der Mamas ist das einfach noch ein großer Stressfaktor on top. Und für mich war das früher vielleicht gar nicht so verständlich, dass man da irgendwie was dagegen sagt. ich als Coach sagte, du tracken, dann track halt so. Aber mir hat das Verständnis vielleicht dafür gefehlt. so was ich jetzt natürlich viel, mehr habe. Deswegen hat sich auch mein kompletter Coachingstyle verändert, damit es einfach viel mehr zu Mamas dazu passt. Paty: Mhm, ja. Ja, und es ist dann auch so, dass die natürlich oft auch ein sehr krasses Defizit gesetzt werden, was einfach für einen... Ja, still wird nicht beachtet, der Stressfaktor wird nicht beachtet und dass dann, vielleicht in ein paar Wochen nichts passiert, dann voll geschaut wird, ja, hältst dich überhaupt dran? Warum hältst dich nicht dran? Aber so mit so einem Ton und dann auch geguckt wird, ja, jetzt hast du wieder nur... Lena: Ja, auch schon gehört, dass Stil nicht beachtet wird oder so. Paty: Zweimal trainiert statt viermal oder so. Das hab ich auch schon mitbekommen. Lena: Als wäre man eine Versagerin und nicht, dass es äußere Umstände sind. Paty: Ja. Und klar, natürlich haben die dann auch gute Ergebnisse. Und hab auch mal eine Bewertung gelesen, da jemand gesagt, ich musste alle Mahlzeiten immer getrennt von der Familie kochen und so. Es war purer Stress. Ja. Lena: Genau, sowas wird halt nicht eingegangen. Ja, deswegen können wir euch nur mitgeben, wenn ihr euch einen Coach sucht und selber Mama seid, werdet ihr auf mehr Verständnis treffen, wenn ihr zu Mamas geht, zum Beispiel uns. Ja, weil ich halt einfach so ein ganz anderes Verständnis mitgebe. Ja, genau, wir haben die Ausbildungen und wir haben halt einfach auch dieses Verständnis, wie ist das Leben mit Kindern. Paty: Und natürlich auch Ausbildung im Bereich haben. Lena: Wie stressig ist es? Was ist realistisch? Weil das ist ja auch immer das Wichtigste, wenn man eine neue Trainingsroutine etabliert und anfängt zu trainieren, dass man sich realistische Pläne setzt, die wirklich im Alltag umzusetzen sind. Anstatt dass man irgendwie zu einem Coach geht, sagt, du musst keine Ahnung, viermal die Woche zwei Stunden ins Gym und du hast dafür keine Zeit, sondern dass man da wirklich halt strategiener arbeitet mit jemanden, der Verständnis hat für deine Situation, dass dir realistische Pläne gemacht werden. Also ich versuche schon auch im Coaching, das machst du hier genauso, durch Ernährungspläne. Nehmen wir ja Mental Load ab, weil du halt nicht überlegen musst, was muss ich kochen, was schmeckt wem, wie kann ich das kombinieren, Familien-Tisch und Diät und so. Was soll ich wann kochen, wie mach ich das mit Einkaufen usw. Das nehmen wir im Grunde ja alles ab. Wir versuchen ja quasi, soweit es geht als Coach, durch die ganzen Planungen, die wir halt eben machen, Mental Load abzunehmen, sodass man dann als Mama quasi nur noch durchführen muss. Und das, was man aber durchführt, sind realistische Sachen mit realistischen Rezepten, keine fancy Zutaten, schneller Zubereitung, Trainingseinheiten, die auch von zu Hause ausgehen, die möglich sind mit dem Equipment, was man zu Hause hat und so. Das sind ja unsere Ansätze. Da sind wir beide ja ähnlich und es ist egal, ob ihr zu Patty oder zu mir geht, wo ihr euch halt irgendwie sympathischer oder aufgehobener fühlt oder so. Es ist im Grunde gleicher Ansatz. Paty: haben gerade jemanden da, die Fliesen macht. Lena: Ja, voll gut. Sehr gut, geht gut voran bei euch. Sehe ich auf Insta. Paty: Ja, könnte schneller sein. Lena: Ja, ich glaube, es ist halt hart, wenn man im Haus wohnt und dann gleichzeitig renoviert, gleichzeitig Vollzeit arbeitet und so. Ja, ist nicht ohne. Paty: Ja, ich hab gestern auch gedacht, ich geb mir die Kohle, echt. Lena: Aber ich ziehe wirklich meinen Hut vor dir. ist so krass. Patti macht gerade einen komplett neuen Trainingsraum, den sie einrichtet. Dann renoviert ihr dein ganzes Business, was du machst, neben den Kindern. Ja, und jetzt ziehst du bald mit der App ⁓ gell? Auch noch. Dann bekommst du eine eigene App. Paty: Ja, vieles war nicht geplant irgendwie, das Leben, das sagt, das musst du machen. Lena: Ja, aber genauso ist ja auch gut. Ja, voll cool. Hat mich auf jeden Fall total gefreut. Wir machen euch wie immer unsere Links zum Coaching, zum Erstgespräch, zu Insta unten mit rein. Kurz diese Woche oder den gesamten Juni ist bei Maw Geburtstagsmonat. Das heißt, es gibt jeden Sonntag coole Aktionen. Es werden sehr viele neue Produkte gedroppt. Also zum Beispiel, wenn ihr die Folge aktuell hört, dann am Sonntag kommt ein neuer Riegel raus, es kommen neue Chunkies raus. Paty: Ja. Lena: Eiskoffees werden wieder gereastockt. Also viele feine Sachen. seht sie eben auf Instagram, wo ich euch das alles vorstelle. Genau. Und was geht bei TVO? Paty: Ja, es werden jede zwei Wochen ungefähr entweder Kollektionen gereastockt, es gibt neue Farben oder wieder Farben aufgefüllt oder es gibt neue Sachen. ist ja ein neuer Schuh rausgekommen und jetzt gibt es noch mal neue Farben. Genau, werde jetzt auch heute muss ich auch noch was abfilmen, was eigentlich schon am Sonntag, letzten Sonntag rausgekommen ist, aber ich war ja im Urlaub und deswegen haben die gesagt, ich kann das jetzt machen und komm den Sonntag kommt die Football Collection raus, auch noch mal in verschieden Farben. Lena: Voll cool. Cool. Ja. Paty: finde die ist total cool. Das ist nicht nur so fürs Gym, sondern auch ums Hummer wegzugehen. Ich liebe die Sachen. Ich lebe nur noch in diesen. Die sind einfach so toll. Lena: Hui! Ja, macht auch einen Unterschied, finde ich. So Po in der normalen Leggings oder halt in der TVO-Leggings. Man muss einfach nochmal betonen und dann fühlt man sich vielleicht auch nochmal wohler, wenn nochmal alles so, ja, schön in Shape ist. Paty: Ja, aber selbst so die... Wobei ich jetzt auch im Alltag halt, ich hab jetzt einfach so einen Longsleeve an, der ist so bequem und weich und auch der BH von denen, der macht schöne Bubis, aber drückt nix ab. Und ja, die Jogginghose, also ich laufe auch die ganze Zeit nur Jogginghosen von denen rum. Ja. Ja. Lena: Mhm. Ja, voll gut. Ja, richtig so, ist auch gemütlich. Voll cool, genau. Dein Code ist? Putty einfach, oder? Okay, genau. Und Code... Genau, bei mir ist Code Mami. Da kann man maximal sparen. Also wenn irgendwas nicht in der Aktion mehr drin ist, man trotzdem immer 10 % sparen. Das ist, ich, auch immer wichtig zu wissen. Genau. Wir wünschen euch auf jeden Fall eine wunderschöne Restwoche und bis nächste Woche. Paty: Parti 10, genau bei TVO, spart ihr 10%. Okay. Schöne Woche! Ciao! Lena: Ciao, ciao!