Latest / Sitzfleisch - werbefrei / #253 - TCRNo11: Gute Routen, schlechte Routen
Transcript
- 0:01Speaker 1:
- 0:04Speaker 0: Dem Ultra Cycling Podcast zum DCR, oder so, wie ich hab mal gesagt, machen wir das jetzt.
- 0:10Speaker 1: Dem Ultra Cycling Podcast zum Transcontinental Race.
- 0:14Speaker 1: Damit wir...
- 0:14Speaker 0: Mit Florian.
- 0:18Speaker 0: Machen wir's nochmal.
- 0:22Speaker 1: Dem Ultra Cycling Podcast zum Transcontinental Race.
- 0:25Speaker 1: Damit wir das einheitliche Intro durchziehen.
- 0:28Speaker 0: Mit Florian Kraschitzer
- 0:29Speaker 1: und Christoph Strasser.
- 0:38Speaker 0: Gut, ein holpriger Start, aber ich hoffe, wir kommen gleich wieder rein.
- 0:42Speaker 1: Wir haben jetzt einen Tag oder zwei Tag Pause gehabt zur letzten Aufnahme.
- 0:47Speaker 0: Und alles verlernt.
- 0:48Speaker 0: Alles
- 0:49Speaker 1: verlernt.
- 0:53Speaker 0: Ja, gehen wir gleich rein, würde ich sagen.
- 0:55Speaker 1: Ganz am Anfang möchte ich noch mal Danke sagen und zwar bei drei unserer neuen Steady-Supporter und zwar Danke lieber Gerald, lieber Georg und lieber Alexander.
- 1:07Speaker 0: Danke vielmals.
- 1:09Speaker 0: Für euren Support.
- 1:10Speaker 0: Und
- 1:10Speaker 1: dann möchte ich eine schnelle Rubrik ein- schmeißen, damit wir so richtig gut in Fort kommen, im wahrsten Sinne des Wortes.
- 1:18Speaker 1: Feedback der Woche.
- 1:22Speaker 1: Wir haben einen Kommentar bekommen vom Günter, oder von Günter, und zwar hat er geschrieben, High Flow und High Straps.
- 1:30Speaker 1: Ihr gebt mit eurem Podcast den Dots und den Average Daily Kilometer eine Stimme und Emotionen.
- 1:37Speaker 1: Das ist so viel Mehrwert.
- 1:38Speaker 1: zum Dortwatchen und den Insta-Fotos.
- 1:41Speaker 1: Ihr seid wie das Netflix Drive to Survive, das Ultra Cycling.
- 1:47Speaker 1: Und Flo, da muss jetzt den Ball an dich spülen.
- 1:49Speaker 1: Du kennst dich bei Autorennen besser aus als ich, aber ich glaub, das ist ein sehr großes Kompliment.
- 1:58Speaker 0: Naja, ich würde sagen, also die Produktionsqualität ist bei uns schon höher und unsere Geschichten sind halt auch nicht so konstruiert wie das... Totalweise, weil wir sie aus den letzten vom Line-Saisonen versucht haben, um jeden Preis Spannung raus zu pressen.
- 2:15Speaker 0: Das war halt Hollywood, da sind wir schon näher an der Realität gewesen.
- 2:22Speaker 0: Aber es ist ein Riesenkompliment vor allem der erste Teil der Nachricht.
- 2:27Speaker 0: Das freut uns richtig.
- 2:28Speaker 1: Ja, lieber Gunther, vielen Dank.
- 2:30Speaker 1: Und ich würde sagen, das ist ein schöner Auftakt, oder?
- 2:33Speaker 1: Wir kennen jetzt die wilde Fahrt fortsetzen.
- 2:37Speaker 0: Ja, und unseren... Dots Leben einhauchen, vielleicht Downs.
- 2:42Speaker 0: kurz, wo haben wir aufgehört?
- 2:44Speaker 0: Also das ist jetzt nicht für mich, weil ich schlecht vorbereitet bin, sondern einfach, dass wir unsere Zuhörerinnen wieder abholen können.
- 2:52Speaker 1: Wir haben aufgehört mit Checkpoint Eins.
- 2:56Speaker 1: Wir haben die pickerste Europa durchquert, haben die Obkürzung gewählt, haben den Checkpoint absolviert, um sind dann über die Elefanten gut durch das kleine Dorf.
- 3:09Speaker 1: das Tal rausgerollt und seien jetzt wieder irgendwo im Baskenland unterwegs und fahren durch Spanien Richtung Checkpoint zwei Richtung Pyreneen.
- 3:20Speaker 0: Genau, und es geht relativ schnell wieder an die Küste, oder?
- 3:27Speaker 1: Also
- 3:28Speaker 0: zumindest auf meiner Route.
- 3:31Speaker 1: Es geht wieder relativ schnell an die Küste.
- 3:35Speaker 1: und jetzt habe ich fast vergessen, ich wollte ja know-was-kurz-Song zur letzten Episode, sprich, wo wir aufgehört haben.
- 3:42Speaker 1: Meine Lieblingszene von der letzten Aufnahme war das Outro, wo's bei dir an der Wohnungstür gekindelt hat und jemand hat die Seiglertaschen ausgeparkt und das war absolut nicht gespielt oder gestellt.
- 3:54Speaker 1: Wie wir uns gedacht, das müssen wir schneiden.
- 3:56Speaker 1: Auch da wir uns gedacht hätten, das ist eigentlich so ein lieber netter Einblick.
- 4:01Speaker 1: Und das war halt absolut echt.
- 4:03Speaker 1: Jetzt haben wir es quasi als Kleine Überraschung.
- 4:07Speaker 1: drinnen lassen und wäre also wirklich eine super nette Unterhaltung her.
- 4:11Speaker 1: und wie muss ich in der letzten Episode nochmal, wie quasi schon, die Musik beginnt am Ende, noch mit den letzten zwei Minuten aufhören.
- 4:17Speaker 1: Echt cool.
- 4:21Speaker 0: Ja, also das Mikro hat sich nicht mit bewegt, deswegen teilweise ein bisschen schwer zu verstehen, aber ja, ich habe meine Schwägerin und meinem Neffen meine Seigleittaschen geparkt, weil sie von Linz nach Wien fährt mit ihrem neuen.
- 4:39Speaker 1: Sie sind jetzt auch schon im Einsatz gehört, habe
- 4:41Speaker 0: ich gesehen.
- 4:45Speaker 1: Ja, und jetzt kommen wir mal wieder ins Paskenklans.
- 4:49Speaker 0: Ganz genau, es geht wieder an die Küste.
- 4:54Speaker 0: und ja, fälschlicherweise war ich da immer der Meinung an der Küste, da fährt man direkt am Meer, dem Strand entlang und es ist wunderschön, aber so wie ich meine Route geplant habe, war es einfach... ein Kilometer oder zwei Kilometer dahinter auf einer richtig viel bevorragenden, richtig unangenehmen Straße und haben mir dazu auf relativ bald einmal gemeldet und vielleicht hören wir uns das an.
- 5:24Speaker 0: Das wäre der erste Einspieler von mir.
- 5:27Speaker 0: Es ist so geil.
- 5:28Speaker 0: Ich fahre durch die komplette Industriebrache, beide Hände am Lenker, augenrecht und links.
- 5:37Speaker 0: Aber ich fahre durchs geilste Bahnhofer dafür.
- 5:40Speaker 0: Und hängen nur am Handy.
- 5:42Speaker 0: Wie es war Teenager.
- 5:45Speaker 0: Aber einfach.
- 5:47Speaker 0: Weil das gerade vom Tempo passt und weil kein Verkehr ist.
- 5:50Speaker 0: Und weil ich Empfang hab.
- 5:52Speaker 0: Aber jetzt leg ich es einmal weg.
- 5:54Speaker 0: Und du wieder mal ein bisschen gescheitraber fahren.
- 5:57Speaker 0: Und dann noch Rahme genießen.
- 6:01Speaker 0: Sehr schön.
- 6:02Speaker 0: Das ist so ein typisches Phänomen, oder?
- 6:04Speaker 0: Wenn es eigentlich... Nicht schön ist, wenn viel verkehrt ist, wenn man durch irgendwelche Industriegebiete fährt, dann ist man irgendwie so voll konzentriert und schaut viel.
- 6:19Speaker 0: Aber wenn man so einen schönen Anstieg hat, vielleicht mit fünf, sechs Prozent, wo man nebenbei noch gut atmen kann, dann hängt man die ganze Zeit am Ende, oder?
- 6:30Speaker 1: Ja, das kann ich.
- 6:32Speaker 1: Also ich versuche es wirklich so gezielt einzusetzen und ich habe ja meine fünf Euro Investitionen, wo ich mir eine Handyhalterung kauft habe für einen Lenker.
- 6:42Speaker 1: Das heißt, wenn ich dann nochmal auf follow my challenge schauen will, um zu checken, ob ich richtig und gut unterwegs bin, wo die anderen sind, wo ich bin oder meine Route gegenchecken auf Google Maps irgendwas schauen oder mal auf WhatsApp irgendwas aktualisieren, dann habe ich das Handy quasi vorne am Lenker und habe dann eigentlich meinen Blickfeld recht gut trotzdem auf der Straße.
- 7:05Speaker 0: Wie hast du Diese Unteranfangszeichenküstenstraße in Erinnerung?
- 7:11Speaker 0: ist da, wie ist die da gegangen?
- 7:15Speaker 1: Ja, ich muss sagen, ich habe es extrem genossen.
- 7:19Speaker 1: Zumindest so den ersten Teil noch, wie man so in der Richtung von Santander unterwegs war, in Richtung Bilbao, also in dem Gebiet.
- 7:27Speaker 1: Das Wetter war super.
- 7:31Speaker 1: Es war kühl.
- 7:32Speaker 1: Es hat hin und wieder ein bisschen genieselt.
- 7:34Speaker 1: Dann hat es aber gleich wieder aufgekehrt.
- 7:35Speaker 1: Es war so eigentlich klassische Aprilwetter.
- 7:39Speaker 1: Dann ist die Sonne rausgekommen und dann hat es sofort wieder die Straßen aufgetrocknet.
- 7:44Speaker 1: Es war teilweise so richtig getampft.
- 7:47Speaker 1: Blauer Himmel, dampfige Straße.
- 7:49Speaker 1: Also es war extrem scheinend.
- 7:51Speaker 1: Irgendwie durch zum Fahren.
- 7:52Speaker 1: Und nervig war es natürlich viele Anstiege.
- 7:56Speaker 1: Und trotzdem... hat sie irgendwie Spaß gemacht, ja.
- 8:01Speaker 0: Ich bin diese Ultrarennen noch nie mit Kopfhörer gefahren.
- 8:06Speaker 0: Also alle meine bisherigen Rennen habe ich nie Kopfhörer dabei gehabt und hab, obwohl im Training, ständig Musik und Podcasts her, bei den Rennen habe ich das so zur Ablenkung eigentlich noch nie gebraucht.
- 8:21Speaker 0: Aber wie hab ich mir gedacht, das ist halt einfach dieses Rennen, das ist halt einfach noch eine ganz andere Nummer.
- 8:28Speaker 0: Ob diesmal Kopfhörer mitkommt und man gedacht, er hat zwischenzeitlich, wenn es vielleicht einmal ein bisschen zu achter her geht, dann kann ich mal ein bisschen Musik her, ein bisschen Podcast her und mir ein bisschen ablenken.
- 8:37Speaker 0: Und tatsächlich ist dann da an Tag drei, das ist das erste Mal, meine Kopfhörer zum Einsatz kommen.
- 8:47Speaker 0: Und lang mit mir gehadert, ob ich den Einspieler abspülen möchte, aber wir wollen ja ehrlich sein.
- 9:00Speaker 0: Was haben wir genau angehört eigentlich?
- 9:05Speaker 0: Hey, da für mir eine Reaktion zum Bachelor anhören, dann werde ich mal meinen neuen Kopfhörer ausprobieren, dass ich es umsonst mitgenommen habe.
- 9:18Speaker 0: Das haben wir jetzt drei Folgen hinten.
- 9:21Speaker 0: Es wäre mein drei Wochen jetzt wahrscheinlich nicht nachschauen.
- 9:23Speaker 0: Das haben wir beide nicht so drin.
- 9:27Speaker 0: Prominent getrennt heute uns auf.
- 9:29Speaker 0: Das ist noch ein Spoiler, das schauen wir uns gemeinsam an.
- 9:33Speaker 1: Ich habe das gehört und ich habe absolut nicht gewusst, um was es überhaupt geht.
- 9:38Speaker 1: Ich habe mir jetzt gedacht, du redest von, wie du es damit gesagt hast, du studierst jetzt noch einen zweiten Studiengang und du gehst jetzt um eine Bachelorprüfung.
- 9:47Speaker 1: Bitte, was ist da passiert?
- 9:50Speaker 0: Ja, also, der Fehler ist schon viel früher passiert.
- 9:53Speaker 0: Ich wollte das eigentlich direkt nur das Sabine schicken und das eigentlich nicht in die Gruppe schicken.
- 10:00Speaker 0: Aber das war schon bei meinem allerersten Rennen so, dass ich eine Gruppe gehabt habe und dann noch extra mit der Sabine so ein bisschen nebenbei gechattet habe.
- 10:10Speaker 0: Und da anfangs Zeichen intimere Sachen.
- 10:12Speaker 0: Und die Sabine hat dann gesagt, das braucht sie nicht.
- 10:16Speaker 0: Ich muss jetzt nicht während dem Rennen mit ihr extra kommunizieren.
- 10:19Speaker 0: Also die Geste ist süß und sie versteht, sie sich das auch, aber sie sich da, dass es für mich Stress ist.
- 10:28Speaker 0: Zwar Kommunikationswege gleichzeitig irgendwie auf uns erhalten.
- 10:32Speaker 0: Und sie braucht es nicht.
- 10:33Speaker 0: Sie liest einfach in der Gruppe mit und das passt.
- 10:35Speaker 0: Und ja, genau so ist das passiert, dass ich das nicht an die Sabine direkt geschickt habe, sondern in diese Gruppe, weil ich so wenig kommuniziere während dem Rennen mit der Sabine.
- 10:48Speaker 0: Und jetzt haben es dann alle gehört.
- 10:49Speaker 0: und jetzt, nachdem sie im Botterst abgespielt werden, haben es noch mal alle gehört.
- 10:53Speaker 0: Aber worum es eigentlich geht, ist... Wir haben eine unglaubliche Leidenschaft für TrashTV.
- 11:00Speaker 0: Wir schauen Bachelor, Jungle Camp, Summerhouse der Stars.
- 11:04Speaker 0: Also das volle Programm, das
- 11:06Speaker 1: die meisten wahrscheinlich gar nicht kennen, so wie ich, das mit ich kenn's nicht.
- 11:11Speaker 0: Und ja, und da gibt's ja einen ganzen Kosmos an so Zweitverwertungen mit Podcasts über die Sendungen und Reactions zu den Sendungen.
- 11:24Speaker 0: Ja, das ist irgendwie so my guilty pleasure.
- 11:27Speaker 0: und dann schauen wir nicht nur die Sendung an, sondern hören wir dann auch noch Reactions oder Podcasts dazu an.
- 11:34Speaker 1: Und so, wie ganz viele, nicht nur das Transcontinental beim Dort-Watchen anschauen, sondern sieht auch noch die Podcasts von uns dazu anhören.
- 11:41Speaker 0: Ganz genau, gleiches Konzept.
- 11:43Speaker 0: Und wenn man die Folge nicht gesehen hat, dann wird man halt gespoilert.
- 11:48Speaker 0: Und nachdem man das eigentlich gemeinsam anschaut, habe ich dann halt gefragt, ob das für diese Bienenordnung war.
- 11:55Speaker 0: Ja, sie hat mir dann geschrieben, ich kann mir das ruhig anhören, wenn es mir hilft, da diese Zache Küstenstraße mit wenig landschaftlichen Highlights, also aus meiner Sicht zu dem Zeitpunkt.
- 12:10Speaker 0: Und dann habe ich mir zwei Podcasts angehört zu The Bachelors und habe wieder ein bisschen Zeit rumgebracht sozusagen während dem Rennen.
- 12:23Speaker 1: Ja, herrlich.
- 12:24Speaker 1: Ich verstehe zwar immer noch nicht genau, warum es geht, aber die Leute verstehen es und das passt auch so.
- 12:31Speaker 1: Hey, wie war das für dich in der Gegend von Bilbao?
- 12:35Speaker 1: Bilbao ist eine sehr, sehr große Stadt und ich muss sagen, ich habe so fast einen ruten Planungsfehler begangen.
- 12:41Speaker 1: Ich habe nämlich, Bilbao liegt in so einer großen Buch- beziehungsweise Flussmündung, ein bisschen weiter im Land, das Inneren nicht direkt an der Küste.
- 12:51Speaker 1: Und nördig von Bittbau geht ein ganz großer Fluss zum Atlantik.
- 12:58Speaker 1: Und da hat es beim Hutenplanen so ausgeschaut, als gibt es da eine Brücke relativ weit im Norden.
- 13:05Speaker 1: Und das war aber keine Brücke, sondern so was wie eine Gondel.
- 13:10Speaker 1: Und die fort anscheinend alle halben Stunden oder Stunden.
- 13:15Speaker 1: Also das sieht wirklich aus wie so eine Gondel, die hat ein paar hundert Meter oder ein Kilometer über diesen Fluss.
- 13:21Speaker 1: drüber geleitet wird, da kann man Gondeln, Fähre oder so, auf einer Seite vom Fluss können die Fahrzeuge in die Gondel reinfahren und dann fahrst du auf eine Seilbahn ans andere Flussufer und das ist ja zum Beispiel auf Komot, aber bei Fähren so, da wird es nicht so richtig stark hervorgehoben, dass du jetzt eine Fähre hast, dass du wahrscheinlich warten musst oder stundenlang.
- 13:44Speaker 1: warten muss oder einen ganzen Tag, sondern wird die Route einfach drüber geplant.
- 13:48Speaker 1: Und jetzt habe ich das erst wirklich im letzten Moment gesehen, dass ich da eben nicht drüber kann, weil wir nicht eine halbe Stunde warten.
- 13:56Speaker 1: Und dann habe ich jetzt noch ein paar Tage vor dem Rennen meine Route umgeplant durch Bilbao durch.
- 14:00Speaker 1: Hast du diese Brücke auch gesehen, weil ich bin dann dort vorbei gefahren.
- 14:04Speaker 1: Man hat es aus der Ferne gesehen, diese riesengroßen Stützen und Metallgitter, wo diese Offensichtlich berühmte und auch nicht der wenigen, die es in der Form noch gibt, diese Fährgondel über den Fluss drüber geht.
- 14:19Speaker 0: Nein, habe ich nicht gesehen und auch in meiner Planung nicht beachtet.
- 14:30Speaker 0: Ich habe in Bilbao eine normale Brücke anscheinend gefunden.
- 14:37Speaker 0: Also da war nichts Besonderes.
- 14:41Speaker 0: zu beachten, auf der Brücke, über die ich gefahren bin.
- 14:44Speaker 0: Aber ich war durchbildbar auch durch, weil ich unglaublich frustriert.
- 14:49Speaker 0: Also,
- 14:50Speaker 1: du kenne ich
- 14:52Speaker 0: es.
- 14:52Speaker 0: Es fangte schon an eigentlich, also bei mir hat schon angefangen, Santander, riesengroße Stadt.
- 14:58Speaker 0: Da fährt man so ein bisschen hinterhalb vorbei, das war noch okay, aber man hat, das war halt schon schon sehr viel bebaut und irgendwie so Suburbs und das war schon recht mühsam dadurch.
- 15:10Speaker 0: Und dann, Bilbao ist ja wirklich, wie du sagst, riesengroß und es fängt ja schon total früh an.
- 15:17Speaker 0: Und es zieht sich dann an, also bis man da endlich durch ist durch Bilbao.
- 15:21Speaker 0: Und ich bin da brutal verzweifelt in der Ortsdurchfahrt Bilbao, weil da war immer sicher, dass ich das nicht ideal gelöst habe, weil ich da ständig so extrem steile Rampen, immer nur zwei, dreihundert Meter, aber... so brutal steile Rampen die ganze Zeit also wirklich über über dreißig vierzig Kilometer ständig so super steile Rampen rauf runter auf und ab die ganze Zeit.
- 15:52Speaker 0: das war das war brutal für mich.
- 15:56Speaker 1: Hast du durch Bildbau durch keine Radwege gehabt?
- 15:59Speaker 1: Weil ich habe da auf Strava Hitmap geschaut und da hat es die besten Radlwege gegeben, die im ganzen Rennen gehabt hat.
- 16:08Speaker 1: Das sind wirklich Fahrradstraßen oder Fahrradschnellstraßen perfekt ausfordiert, super abgegrenzt.
- 16:14Speaker 1: Also wirklich mit Leitschienen.
- 16:18Speaker 1: Weit und breit hat da kein Auto rauffahren können.
- 16:21Speaker 1: Es waren viele Leute unterwegs, aber es war wirklich ein Traum.
- 16:25Speaker 1: So muss Radlinfrastruktur ausschauen, dann wird es ja verwendet.
- 16:29Speaker 1: Und ich bin da also viele Kilometer vorbildbar auf diesen Radschnellweg unterwegs gewesen, durch Pilbauer-Stelle ist auch super Radlweg gegeben.
- 16:38Speaker 1: Das war für mich eines der höhere Punkte.
- 16:41Speaker 1: Im Stadtzentrum hat er noch ein paar engere Straßennetze gehabt, wo ich aufpassen musste beim Navigieren, aber ich bin eigentlich super gut durch Pilbauer durchgekommen.
- 16:52Speaker 0: Das war gar nicht bei mir.
- 16:54Speaker 0: Ich bin schon nach Pilbauer rein, parallel zur Autobahn, auf so einer kleinen Begleitstraße, da ist schon ständig auf und ab gegangen.
- 17:03Speaker 0: Und in Bilbao selbst, zuerst durch die Suburbs, dann durch das Industriegebiet, durch den Hafen, an dem Museum vorbei, am Fußballstadion vorbei, also das hat sich alles unglaublich gezogen, am Bahnhof vorbei und
- 17:22Speaker 1: dann
- 17:22Speaker 0: durch... Also ein wirklich wildes Viertel, also ich bin da tagsüber, da hat es Straßenprostitutionen geben, am helllichten Tag, da hat es so Straßenverkäufer geben, die haben alles mögliche verkauft.
- 17:41Speaker 0: Es war ganz viel Polizei, so ein ganz viel Scherben auf der Straße, also das war irgendwie ein ganz wildes Viertel, durch das ich da durch bin.
- 17:52Speaker 0: Da ist alles immer in Verbindung mit so super steilen, kurzen, richtig giftigen Anstiegen.
- 17:57Speaker 0: Also da habe ich sicher nicht die Ideal-Variante durchspielbar durch.
- 18:04Speaker 1: Übrigens diese scheinbare Brücke, die ich meinte, die nennt sie Puente, die Bischkeier.
- 18:11Speaker 1: Und das ist wirklich ganz im Norden, wo quasi schon der Fluss in den Hafen übergeht.
- 18:16Speaker 1: Nördlich von Bitbauer, wer das auf Google Maps anschauen möchte oder Fotos anschauen möchte, das ist wirklich sehr interessant, das zu sehen.
- 18:25Speaker 1: Ja, und weil du sagst, viele steile Anstiege, da kann ich wirklich nur bestätigen und du möchtest jetzt auch eine kleine Aufnahme von mir abspülen.
- 18:36Speaker 1: Mir fällt gerade ein.
- 18:39Speaker 1: Die Gegend da ist echt wie die Aperlachen, es geht auf und ab in aller Tour, da ist etwas steiler.
- 18:47Speaker 1: Alles ruhig ein bisschen, aber die Gegner und Stiche sind einfach zu lang, dass man drüber drucken kann.
- 18:54Speaker 1: Es ist wirklich wütend, das war ein Gästen, glaubt man, glaubt man, Gamin.
- 18:59Speaker 0: Achttausend
- 19:01Speaker 1: Höhenmeter.
- 19:03Speaker 1: Und insgesamt sind es siebenvierztausend.
- 19:07Speaker 1: Und die rächen jetzt so zehn Dogger um.
- 19:10Speaker 1: Auf der ganzen Tour wären im Schnitt viertausend siebhundert pro Tag.
- 19:16Speaker 1: Und am ersten waren schon mal fast doppelt so viel wie durchschnittlich pro Tag.
- 19:20Speaker 1: Das heißt, es wird ja dann viel flacher werden.
- 19:23Speaker 1: In Frankreich gibt es viel Flachpassagen.
- 19:27Speaker 1: Natürlich haben wir die Pyreneen und die Alpen, aber dazwischen wird es flacher.
- 19:32Speaker 1: Italien wird flacher.
- 19:34Speaker 1: Die Bo-Ebene, dann da Luca und Pisa durch, aber Bari wird super flach.
- 19:42Speaker 1: Und da kann ich dann gescheit.
- 19:47Speaker 1: ausdrucken und wer nicht von jedem Hügel so einbremst.
- 19:51Speaker 1: Und die Gegensatz dazu, die die sechzehn-kilo-Leichtgewichte, die fliegen da halt einfach drüber und spielen die Schwerkraft nicht.
- 20:01Speaker 1: Ja, das ist gut zu wissen für mich, weil ich immer schon ein bisschen so anbauchst, warum ich so weit hinten bin, aber ich glaube, das ist einfach die Gravity, also die Schwerkraft.
- 20:13Speaker 1: Sonst passt ja alles.
- 20:15Speaker 1: ein bisschen außerherrt.
- 20:17Speaker 1: Ich habe manchmal, war es nicht in schlechten Phasen, ich will nicht sagen selbst mit Leid, aber ich habe mir gedacht, irgendwie mit meinen Achtzig Kilo Körpergewicht, es hat nicht nur Vorteile, man kann in der Ebene kraftvoller fahren und im Gegensatz dazu ist man halt, wenn viele Höhenmeter sind, ein bisschen langsamer.
- 20:37Speaker 1: Und wenn du halt gerade müde bist und genervt und ein bisschen unter der Streckenführung leidest, dann fangen wir halt gerne mal an zum Jammern.
- 20:45Speaker 1: Ja, und da habe ich die Menschen beneidet, die halt deutlich weniger Gewicht haben und da die Höhenmeter wahrscheinlich leichter wegstecken.
- 20:55Speaker 1: Ich weiß natürlich, dass das in Wirklichkeit nicht so ist, dass alles Vor- und Nachteile hat, aber in dem Gelände bist du jedenfalls mit weniger Körpergewicht und weniger insgesamtes Systemgewicht sicher leichter über die ganzen Anstiege drüber kommen.
- 21:10Speaker 1: Es war sowieso witzig, weil wir haben so viele Dinge ans Race Across America erinnert.
- 21:13Speaker 1: Erstens, es hat wirklich genauso ausstatt wie in den Aparlachen.
- 21:17Speaker 1: Also alle, die das schon mal gesehen haben, man ja Ost-USA ist jetzt nicht so das Rennradgebiet, viele werden die Aparlachen nicht kennen, aber es ist jetzt sehr grün, sehr steil, sehr hügelig und in der Gegend rund um Bildbau und dann weiter Richtung San Sebastian war es jetzt wirklich genau so.
- 21:34Speaker 1: Und dann hat es auch noch die Ortschaft geben, Durango.
- 21:38Speaker 1: Hast du dir auf deiner Hude geklappt?
- 21:41Speaker 1: Und das ist immer auch eine große Stadt, die immer beim Ramp zum Beispiel durchgewehrt.
- 21:44Speaker 1: Also dort hat es ganz viel, irgendwie seine Rinderungen, wo ich war in mir.
- 21:47Speaker 0: Durango ist in den Rocky Mountains in Colorado, aber ich habe auch mich dazu geäußert über kurz nach Bilbao, wie es mir da gegangen ist.
- 22:02Speaker 0: Ah, boah.
- 22:04Speaker 0: Die letzten fast vier Stunden Waren total zach.
- 22:12Speaker 0: Also diese ... ... Ach, Küstenstraßen ... ... immer ... ... fünf, zwölf Prozent Anstiege ... ... hundertfünf, zweihundert Höhenmeter ... ... total steil, auf wie auf wie auf wie die ganze Zeit.
- 22:30Speaker 1: Und dann
- 22:31Speaker 0: noch ... ... meine Ortstourfahrt ...
- 22:34Speaker 1: ...
- 22:35Speaker 0: durch ...
- 22:36Speaker 1: ... Bill Bauer.
- 22:39Speaker 0: Da habe ich auch keine große Konfidenz, dass die sehr effizient war.
- 22:44Speaker 0: Dafür habe ich viel von Bilbao gesehen.
- 22:47Speaker 0: Und die Suburbs, das war richtig, richtig zach und lange Party.
- 22:57Speaker 0: Ja, und jetzt geht es da wieder ein Stückchen außen.
- 23:03Speaker 0: Also
- 23:12Speaker 1: auf und runter wie ein Achter, Daniel.
- 23:15Speaker 1: Wir hätten noch circa zwanzig Einspieler vorbereitet, wo man uns Jammern hört.
- 23:20Speaker 1: Zumal alle abspielen.
- 23:21Speaker 1: oder hat man es schon mitbekommen?
- 23:26Speaker 0: Also wenn wir noch an einen Jammer abspielen ... unbedingt abspülen sollten, dann vielleicht den, wo man dann auch wieder sieht, wie bei so einem Rennen, wie es irgendwie so die Wahrnehmung verzehrt.
- 23:43Speaker 0: Vielleicht hören wir uns zuerst an und dann sagen wir was dazu.
- 23:48Speaker 0: Trifft mich wie ich, die langsamsten, zweihundert Kilometer meines Slimes vor, zwölf Stunden für zweihundert Kilometer ist echt, aber es ist wahrscheinlich das.
- 24:02Speaker 0: was die nächsten Tage nicht besser wird.
- 24:05Speaker 0: Also die Erwartung ein bisschen zurückschrauben und gutes Expectation Management betreiben, obwohl angeblich ist es ja so, dass man an der französischen Grenze ein Drittel der Höhenmeter schon hinter sich hat.
- 24:31Speaker 0: Aber Naja, das sind halt diese Kamenstravakomotberechnungen.
- 24:39Speaker 0: Das ist ja Hexenwerk.
- 24:41Speaker 0: Das versteht ja keiner und das stimmt da nicht.
- 24:44Speaker 1: Hast du das im Nachhinein einmal nachgeprüft?
- 24:47Speaker 1: Inwiefern die Höhenmeter, die aufgezeichnet wurden, die natürlich auch nicht hundertprozentig genau stimmen und die geplant wurden übereinstimmen?
- 24:57Speaker 0: Ich habe nicht, weil ich auch nicht immer hundertprozentig auf.
- 25:00Speaker 0: auf der Route war, die ich geplant habe.
- 25:03Speaker 0: Also ich habe da die eine oder andere kurzfristige Entscheidung getroffen, weil dann mir gedacht habe ich sparen wir ein bisschen was.
- 25:13Speaker 0: Indem ich da einfach, wenn es ganz offensichtlich war und anhand der Verkehrsschilder klar zu erkennen war, bin ich dann auf der Hauptstraße blieben und den würden abstechen.
- 25:25Speaker 0: Irgendwo hin, den habe ich dann nicht gemacht.
- 25:30Speaker 0: Aber ich finde es halt witzig, dass wir beide unabhängig voneinander uns so die gleiche Lüge zurechtbauen, dass wir die meisten Höhenmeter eh schon geschafft haben und dass es nur besser werden kann für uns.
- 25:45Speaker 1: Ich habe es jetzt auch noch nicht im Nachhinein komplett analysiert, inwiefern Planung und tatsächlich gefahrene Route dann auseinanderklaffen von den Höhenmetern her.
- 25:54Speaker 1: Aber ich denke, da haben wir uns nicht so sehr getäuscht.
- 25:58Speaker 1: sehr, sehr, sehr viele Höhenmeter in Spanien und sicher Höhenmeter pro Tag in Spanien und sicher die allermeisten.
- 26:07Speaker 1: Aber wenn man tut, kaum Gebirgszüge irgendwie guckt haben, weil die Picos, das waren zwei Anstiege, das war ein sehr kleines Gebirge und die Pyreneben kommen dann erst später und das sind ja auf der französischen Seite.
- 26:19Speaker 1: Also ich glaube insgesamt hat Spanien schon die meisten Höhenmeter pro Tag gehabt, definitiv.
- 26:26Speaker 0: Ja, das deckt sie auch mit meinen Aufzeichnungen.
- 26:29Speaker 1: Ich habe noch eine andere Geschichte, die möchte ich jetzt noch kurz einspielen und zwar nicht ganz jammern, aber trotzdem etwas, was ein bisschen ärgerlich sein kann, wenn du schlecht drauf bist und wo man drüber schmunzeln kann, wie man gut drauf ist.
- 26:46Speaker 1: Das Scheinste ist immer, wenn es die Zubi arbeitet, dass es früh hin hat, dass jemand überholt.
- 26:54Speaker 1: Und da muss man dann nächsten Danksteinigen Sachen einkaufen.
- 26:59Speaker 1: Und dann hast du ein Tank ward, der vor dir, über die Schwiegermamerei, über die Kinder, über Garten und dann stehst du zwei Minuten an der Kaser, wie du es zurücküberholst.
- 27:09Speaker 1: Ja boi!
- 27:13Speaker 0: Wo ich noch gesagt habe, dass mir die ersten zwei Tage kaum andere entgegenkommen sind, war das dann da schon so irgendwie, dass das bei jeder Tankstelle irgendwo ein Fahrrad gestanden ist oder wenn ich bei der Tankstelle war, draußen jemand vorbeigefahren ist?
- 27:29Speaker 0: Da war auf der Passage da, bis zur französischen Grenze, richtig viel Verkehr.
- 27:33Speaker 0: Da habe ich ständig andere gesehen.
- 27:36Speaker 1: Ja, da waren die meisten Leute auf der gleichen Route unterwegs.
- 27:40Speaker 1: Irgendwann ist dann der Punkt gekommen, wo einige schon nach Süden abgebogen sind und Richtung Pyreneen-Pakur und Pyreneen-Checkpoints auf der spanischen Seite geblieben sind, über Pamplona.
- 27:52Speaker 1: Da habe ich mir halt überlegt, dass sie An der Küste bleibt und so eine Schleife über Frankreich vor, in erster Linie, wegen der Temperatur, wegen dem Wetter, weil es so weiter im Süden halt sehr, sehr heiß werden könnte.
- 28:03Speaker 1: Ist bei uns nicht so der Fall gewesen, aber theoretisch zu der Zeit, wo ich geplant habe, probiert, grechen damit, dass es hier im Süden viel, viel heißer werden wird.
- 28:11Speaker 1: Genau,
- 28:11Speaker 0: also kurz vor Santander war dieser Split von diesen zwei Hauptrouten, also über, ich würde sagen, Fifty-Fifty, über Frankreich und die andere Hälfte über Pamblona.
- 28:24Speaker 0: würde ich jetzt so grob sagen.
- 28:25Speaker 1: Der erste Teil des Feldes, also die die schnellere waren die meisten über Frankreich.
- 28:34Speaker 1: Erst später ist dann immer öfter über Spanien gefahren, wenn wo sie so gesehen haben.
- 28:39Speaker 0: Warum ich nicht über Spanien gefahren bin war wieder eine Band Road, da bei Jakka, die da in dieses Gebirge auf diesem Pass zur französischen Grenze eingezeichnet war.
- 28:56Speaker 0: und dann die Überlegung, dass über Frankreich weniger Höhenmeter sind.
- 29:02Speaker 1: Ja, und da gibt man eben alles dafür, in der Planung, damit man schnell ist, beim Fohren natürlich, du investierst viel Energie, damit du schnell bist, du versuchst Zeit zu sporen.
- 29:16Speaker 1: Überlegst du vorher genau, was muss ich einkaufen?
- 29:18Speaker 1: Habe ich sonst irgendwas zu tun, wenn ich dann kurz stehen bleibe?
- 29:21Speaker 1: Und dann stehst du ja an der Kasse und wart, dass da vor allem vor dir Minutenlang ein Small Dog geführt wird.
- 29:27Speaker 1: Und dann hast du irgendwie, du hast zwei Möglichkeiten.
- 29:30Speaker 1: Entweder du bist wirklich unfreundlich und tränkst die vor und machst die wichtig.
- 29:36Speaker 1: Und die denkt man jetzt, das ist... Das kann's auch nicht sein, du musst da irgendwie vielleicht einmal kurz zu verstehen gehen, hey, da wartet jemand und vielleicht könnte man das ein Bild bestreunigen, aber du kannst jetzt da die Einheimischen, wenn sie untereinander kurz reden, wie's grad geht, du kannst die da nicht als Tourist komplett peinlich und wichtig machen und dann kann das halt manchmal echt außeratmen, da wie gefühlt, es waren sicher nicht zehn Minuten, aber gefühlt hat eine Ewigkeit gewartet, bis du das Gespräch über die Blumen und den Hund und die Schwiegermama irgendwie... Und ich bin dann auch gefragt, wie es mir geht.
- 30:10Speaker 1: Das war total nett.
- 30:11Speaker 1: Und ich habe gesagt, ja... Bicycle
- 30:14Speaker 0: Race.
- 30:14Speaker 0: Ich muss weiter.
- 30:15Speaker 0: Genau.
- 30:19Speaker 0: Ja, man, das ist ein bisschen, würde ich fast sagen, höhere Gewalt.
- 30:22Speaker 0: Du kannst es dann aber auch so machen wie ich.
- 30:26Speaker 0: Und das klingt dann so... Ah, na was, fahr durch die süße Hafenstadt durch.
- 30:35Speaker 0: mit den feinen Cafés und Restaurants am Hafen, weil du wirst ja keine Zeit verlieren.
- 30:41Speaker 0: Stattdessen chill an der scheiß Tankstelle auf der Borsteinkante für eine halbe Stunde.
- 30:49Speaker 0: Also die Idee war ja, zur Tankstelle zu fahren, eine Einkaufen weiter und dann bin ich da gesessen jetzt.
- 30:59Speaker 1: Was ist da genau passiert?
- 31:00Speaker 1: Warum musst du da eine halbe Stunde Zeit genommen oder nehmen müssen oder wollen?
- 31:05Speaker 0: Ja, es ist halt einfach so, wenn man so lang unterwegs ist, dann hat man nicht immer so hundertprozentig den Fokus und das ist dann immer die Frage, wann man den gerade verliert.
- 31:17Speaker 0: Wenn man unterwegs verliert und dann halt ein paar zehn Minuten mit ein paar weniger Wartfahrt, verliert man nicht so viel Zeit, wie wenn man eigentlich nur einkaufen will in der Tankstelle und dann macht man die Schuhe kurz auf und dann will man die Trinkflaschen auf.
- 31:35Speaker 0: auffüllen, dann setzt man sie dorthin an die Bordsteinkante und Schub hat noch eine Schuhe auszogen.
- 31:41Speaker 0: und dann sitzt man schon da und tut so ein bisschen eine jausenden und schaut ins Leere und dann ist eine halbe Stunde weg.
- 31:47Speaker 0: und das ist halt in dem Moment, denkt man sich nichts dabei und im Nachhinein ärgert man sich voll, weil man einfach, man erholt sie dadurch nicht, es wird nicht einfacher dadurch, es ist halt einfach nur in dem Moment so bequem und dann sitzt man da einfach.
- 32:04Speaker 0: Er hat natürlich wirklich mehr Zeit, wenn ich mir in ein Restaurant gesetzt hätte, die noch mehr Zeit verloren, aber es war halt einfach in dem Moment.
- 32:10Speaker 0: Im Nachhinein habe ich mir einfach darüber geärgert, weil es sinnlos war.
- 32:14Speaker 1: War das aber, wenn ich mich richtig erinnere, dass man das dann erzählt, dass das die einzigen Pausen waren, die unter anderem unnötig waren, oder war da wirklich ein bisschen Zeit genommen?
- 32:23Speaker 1: Hast du das einmal Frühstück in den Pickers und diese Tankstellen-Sitz-Einlage?
- 32:32Speaker 0: Ja, genau.
- 32:34Speaker 0: Ich bin wirklich, wenn ich mir jetzt auch so meine Stehzeiten anschaue, jetzt nicht auf Follow My Challenge, sondern nur von meinen Aufzeichnungen.
- 32:44Speaker 0: Der erste lange Stint von Start bis zur Schlafpause, da bin ich verstrichene Zeit, siebenundzwanzig Stunden, dreizehn Minuten und Zeit in Bewegung, fünfundzwanzig Stunden und acht Minuten.
- 32:56Speaker 0: Also da habe ich zwei Stunden Stehzeit auf Strahwer und ... Zweitens dient den Besprechmann grad.
- 33:05Speaker 0: Da habe ich neunzehn Stunden und sechzehn Minuten Zeit in Bewegung.
- 33:11Speaker 0: Verstrichene Zeit und siebzehn Stunden, fünfzehn Zeit in Bewegung, also auch zwei Stunden.
- 33:17Speaker 0: Also das war jetzt nicht so, dass ich extrem viel Zeit vertrodelt habe, aber gerade in dem Moment,
- 33:23Speaker 1: das
- 33:24Speaker 0: hat mich einfach geärgert.
- 33:26Speaker 0: Also Big Picture ist es nicht so relevant, aber in dem Moment Wenn man dann weiterfährt, ärgert man sich einfach.
- 33:32Speaker 0: Dann denkt man sich, was habe ich da jetzt eine halbe Stunde gemacht?
- 33:35Speaker 0: Ich habe nur zwei Gatorade aus Nikas und ein Weckenbrot gekauft.
- 33:40Speaker 0: Das kann ich jetzt nicht einmal eine Stunde haben.
- 33:43Speaker 1: Richtung Grenze nach Frankreich war es dann ein bisschen stressig, weil viel Verkehr.
- 33:48Speaker 1: Es war vor San Sebastian nochmal wunderschöne Küstenstraßen.
- 33:52Speaker 1: Bei San Sebastian war es dann sehr viel Verkehr und dann war es für mich spät-nachmittagfrühendabend so, dass ich die Grenze erreicht habe.
- 34:01Speaker 1: Und da war ein unglaublich starker Wechsel.
- 34:05Speaker 1: Also wir haben schon besprochen, wie rücksichtsvoll Autofahrer in Spanien sind.
- 34:10Speaker 1: Und dann fährst du über die Grenze und das erste Auto, es ist Ude, wie Stau und Dichterverkehr.
- 34:16Speaker 1: Das heißt wirklich, du wirst e permanent überholt.
- 34:18Speaker 1: Aber gefühlt, sobald du über die Grenze drüber bist, über die leeren Grenzstationen von früher, das erste französische Auto hat kuppt und geschnitten und dich abdrängt.
- 34:28Speaker 1: Es war wirklich, du hast sofort gemerkt, dass du jetzt in einem Out-and-Lound bist.
- 34:34Speaker 1: Und es war so, ich bin das erste Mal so richtig in Spanien und Frankreich unterwegs gewesen.
- 34:40Speaker 1: Am Festland.
- 34:42Speaker 1: Und ich habe den Pikapolavski überholt aus Polen.
- 34:47Speaker 1: Und dann haben wir zwei Minuten geplaudert.
- 34:50Speaker 1: Und er hat gesagt, jetzt müssen wir uns leider aus dem Land verabschieden mit den besten Autofahrern.
- 34:56Speaker 1: Da ist man irgendwie so bewusst, denn er hat absolut recht.
- 34:59Speaker 1: Wie gut das in Spanien funktioniert, ist man erst so rückblickend richtig bewusst worden.
- 35:04Speaker 1: Und in dem Moment, wo wir zum Reden aufgetan waren, war man quasi schon in Frankreich und dann war schon alles, alles anders.
- 35:11Speaker 1: Hast du das auch so endlich erlebt?
- 35:17Speaker 0: Ganz und gar nicht.
- 35:18Speaker 0: Also vielleicht müssen wir da jetzt ein bisschen zurückgehen.
- 35:20Speaker 0: Also ich bin nicht mehr am gleichen Tag nach Frankreich gekommen.
- 35:25Speaker 0: Ich habe ihn... Zarauz, weiß nicht wie man es wirklich ausspricht, aber so schreibt man es zumindest, dieser Surferstadt,
- 35:34Speaker 1: kurz vor San Sebastian,
- 35:36Speaker 0: kurz vor San Sebastian, habe ich geschlafen und da bin ich eingecheckt um um Nullur Eins und ausgecheckt um vier Uhr, dreiundfünfzig, also das ist dann wieder, habe ich bei Straber wieder auf Play gedrückt, also fast wieder fünf Stunden Stehzeit und da habe ich nochmals versucht, vierundhalb Stunden zu schlafen, bin aber unterdessen in dieser Nacht zweimal aufgewacht, jeweils... Jeweils nach neunzig Minuten.
- 36:19Speaker 0: Und dann habe ich mir gedacht, okay, das war es jetzt mit den vierenhalb Stunden Schlaf.
- 36:23Speaker 0: Das funktioniert für mich nicht so gut.
- 36:26Speaker 0: Die drei Stunden reichen für mich, reichen völlig.
- 36:30Speaker 0: Aber mit denen komme ich sehr gut zurecht.
- 36:32Speaker 0: Das ist sehr gut getestet.
- 36:33Speaker 0: Das funktioniert sehr gut bei mir.
- 36:35Speaker 0: Und da habe ich dann beschlossen, nur mehr drei Stunden zu schlafen, die folgenden Nächte.
- 36:39Speaker 0: Und das habe ich dann auch so beibehalten.
- 36:41Speaker 0: Aber da bin ich in der Nacht einfach zweimal aufgewacht, weil es... Ja, vielleicht war es zu lang oder wie auch immer.
- 36:49Speaker 0: Es war auch, wie ich vorher gesagt habe, unter Anfangszeichen kurzer Etapp.
- 36:53Speaker 0: Es waren dreihundertsechzig Kilometer in neunzehnt Stunden seit der letzten Schlafpause.
- 36:58Speaker 1: Zu welcher Uhrzeit bist du dann über den Grenzhürgang gefahren?
- 37:03Speaker 0: Also, ich bin um kurz vor fünf weitergefahren.
- 37:05Speaker 0: Dann bin ich so im Morgengrauen durch San Sebastian, was sehr angenehm war, weil eben kaum Verkehr war, so gut wie kein Verkehr.
- 37:16Speaker 0: Ich habe einen kleinen Routingfehler gemacht, weil ich mir dann plötzlich was am Autobahndunnel gestanden, wo man mit dem Radel nicht durchdurfte, habe mich dann mit Google Maps daran vorbei navigiert und war dann so um sieben halb acht ungefähr über die Grenze und das Lustige war, ich habe den Grenzübergang einfach nicht gesehen, nicht mitbekommen, gar nichts.
- 37:44Speaker 0: Ich habe daran gemerkt, dass ich in Frankreich bin, dass ich auf meinem Garmin die EU-Tarifinfo für Frankreich bekommen habe, das SMS.
- 37:54Speaker 0: Und das ist die einzige Notification, die auf meinem Garmin nicht deaktiviert habe.
- 38:00Speaker 0: Diese ganzen Smartfunktionen, also Pushbenachrichtigungen, WhatsApp, Anrufe, das habe ich auch jetzt deaktiviert, nur SMS nicht, weil ich mir gedacht habe, kriege ich keine SMS, das ist egal.
- 38:10Speaker 0: Und daran habe ich dann eine... Erkann, oh, ich bin ja jetzt in Frankreich, weil ich hab keinen Grenzübergang gesehen, ich hab keine Schilder gesehen, ich hab's an den Autos nicht bemerkt, ich bin ja relativ einsam.
- 38:21Speaker 0: Ich hab's dann versucht zu rekonstruieren, ich muss da irgendwo über diesen Fluss gefahren sein in Irun, aber ich hab's nicht bemerkt.
- 38:35Speaker 1: Ja, über deine Routenwald durch Frankreich, wir haben jetzt dann eh gleich sprechen, ich erzähl nur noch, wie's für mich ... Am Abend war quasi zur Schlafpause hin, ich hab da in Justines dann auch getroffen, bin auf ihn aufgefahren, dann haben wir noch mal kurz geredet miteinander und irgendwann haben sie dann unsere Routen wieder getrennt, wobei es war irgendwie so, dass ich eine Obzeugung verpasst hab, weil ich eben unaufmerksam war, weil wir miteinander geredet haben.
- 39:01Speaker 1: Und ich glaub, er hat auch die gleiche Route wie ich geplant, weil das waren im Prinzip fast alle, die da im Norden gefahren sind, bis auf... Den Flo, glaube ich, sind fast alle gleich geworden.
- 39:12Speaker 1: Und dann haben wir irgendwie beide zumindest
- 39:14Speaker 0: die
- 39:14Speaker 1: Stadt.
- 39:15Speaker 0: Zumindest von den Schnellen.
- 39:16Speaker 0: Es ist dann doch mein Strich auf der Hitmap ein bisschen dicker geworden, aber das ist eigentlich erst nach mir passiert.
- 39:25Speaker 1: Ja, und der Justines und ich haben durch die Stadt irgendwie anscheinend beide irgendwie improvisieren müssen.
- 39:29Speaker 1: Und er war dann immer so drei, vier Kilometer vor mir.
- 39:32Speaker 1: Und das war halt so ein bisschen ein Schleife nach Norden, so an einem... Fluss entlang, einem großen Gewässer entlang.
- 39:40Speaker 1: Null Höhenmeter, sehr schnell.
- 39:42Speaker 1: Wunderschöner Sonnenuntergang.
- 39:45Speaker 1: Und wirklich fein zum Fahren.
- 39:46Speaker 1: Und dann war er... ist er so ganz, ganz leicht in Warnberg aufgegangen.
- 39:50Speaker 1: Da ist mir schon so Richtung Pyrenäden gekommen.
- 39:53Speaker 1: Und da wieder eine Unterkunft gebucht gehabt.
- 39:57Speaker 1: So kurz bevor dann der Parkour losging, ist in die Pyrenäden rein.
- 40:03Speaker 1: Und ich habe dort so wie jede noch drei Stunden geschlafen.
- 40:07Speaker 1: Ja und habe dann am nächsten Tag kurz in der Früh Feedback gegeben, wie es mir gerade aktuell so geht.
- 40:17Speaker 1: Guten Morgen in die Runde.
- 40:21Speaker 1: Geht es jetzt schon aus oder was?
- 40:22Speaker 1: Geht es schon aus?
- 40:25Speaker 1: Das hat sich nämlich mein Unterbewusstsein gefragt.
- 40:29Speaker 1: Ich habe drei Stunden in Wecker gestört als in dem Moment, wo ich mich duscht gehabt habe.
- 40:37Speaker 1: unten hinten eingeschmiert habe, habe ich drei Stunden eingestellt, dann habe ich so ein paar Minuten gebraucht zum Einschlafen und dann bin ich in der Nacht in einem Munderbänder auf die Uhr geschaut und habe gesagt, ich darf ihn noch ein bisschen oder muss ich schon.
- 40:53Speaker 1: Nein, ich darf ihn noch ein bisschen.
- 40:55Speaker 1: Und dann bin ich im Prinzip auch so selber im Munderbänder waren, nach zwei Stunden für über fifty.
- 41:01Speaker 1: Das ist ja arg, was der Körper oder der Schädel alles aushaltet.
- 41:07Speaker 1: und sie auch auf was man sie einstört.
- 41:10Speaker 1: Und ich habe ja mein Traumplan, um die Fähre so nach oben zu erwischen.
- 41:16Speaker 1: Da habe ich am ersten Tag ein bisschen über sixhundert Kilometer geplant, das habe ich eingekalten.
- 41:24Speaker 1: Und am zweiten Tag ein Vier Achtzig und auf dem dritten Tag jeden Tag Vier Siebzig.
- 41:31Speaker 1: Nur so als Richtwert.
- 41:32Speaker 1: Und gestern bin ich auf fünfhundertzehn Kilometer gefahren.
- 41:36Speaker 1: Also wir haben nochmal dreiß Kilometer Spazie rausgefahren und da ist es auch mal sehr.
- 41:41Speaker 1: Das wird wahrscheinlich dann natürlich aufgebraucht werden, weil da diese Strada, den Asietta, auf Schauder natürlich viel Zeit kausen wird.
- 41:53Speaker 1: Aber ja, das schaut alles nochmal recht gut aus.
- 41:56Speaker 1: Und jetzt haben wir noch dreiß Kilometer bis Parkourbeginn in den Büren nähen.
- 42:04Speaker 1: Und da schlopfen irgendwo die ersten drei.
- 42:07Speaker 1: Und der Justinus und der Davy Chan und ich sind jetzt kurz davor, dass wir den Parkour erreichen.
- 42:17Speaker 1: Sondern jetzt ist ich mein letztes Niveau.
- 42:19Speaker 1: Seitdem in Frankreich bin ich jetzt keine Einkaufsmöglichkeit mehr gehen.
- 42:23Speaker 1: Das ist so Wahnsinn.
- 42:24Speaker 1: Das letzte, was ich gestern noch kriege, war ein komplett waches... Schneck, Eis, was so am Dennis-Verein-Club-Haus.
- 42:33Speaker 1: Ansonsten, ich weiß nicht in Frankreich, wie vor allem, dass du davon mit Straden fährst.
- 42:39Speaker 1: Es ist irre.
- 42:41Speaker 1: Also dieses nächtliches Necken, was ich da erzählt hab, es war wirklich so, es hat dann irgendwie so Gebäck gegeben und Brot und Baguettes und so Dinge.
- 42:51Speaker 1: Und dort ist auch von Kassel nanes, das wird nicht verkauft, geht nicht.
- 42:55Speaker 1: Das einzige, was offen war, war halt quasi noch die Eisbox.
- 42:58Speaker 1: Und das war anscheinend nicht so hundertprozentig gut gekühlt.
- 43:02Speaker 1: Oder ich habe es nicht schnell genug gegessen.
- 43:04Speaker 1: Ich habe jetzt so zwei, sowas wie Cornettos gekauft und das erste war sehr reich und das zweite war schon flüssig, als ich es dann gegessen habe.
- 43:12Speaker 1: Das war sozusagen mein Nachtmal.
- 43:15Speaker 1: Ja, das war eher so mittler, wie man dann gedacht hätte, okay, in der Früh, in die Pyreneen rein, da gibt es dann eh ... Ortschaften.
- 43:24Speaker 1: und wenn man dann was ordentlich ist zum zum Essen kaufen, bevor es dann in die großen Berge reingeht.
- 43:30Speaker 1: Aber jetzt springen wir wieder zu dir.
- 43:32Speaker 1: Du warst in Frankreich, aber hast noch ein Stickel vor dir gehabt.
- 43:38Speaker 0: Ja, also ich hab jetzt schmunzeln müssen.
- 43:41Speaker 0: Ich habe eine ähnliche Nachricht von in drei Tagen vom Einkaufen in Frankreich.
- 43:48Speaker 0: Also das ist wirklich wirklich schwierig.
- 43:52Speaker 0: So, on the go, was zu finden in Frankreich.
- 43:56Speaker 0: Genau, ich habe jetzt nochmal nachgeschaut, da ich bin um sieben Uhr vierzig, habe ich das SMS gekriegt, dass ich jetzt in der Tarifzone in Frankreich bin.
- 44:05Speaker 0: Ich habe schon, also das ist irgendwie so, ab dieser Schlafpause bis zum Parkour, da habe ich einige Navigationsfehler gemacht und ich war da einfach in der Planung.
- 44:17Speaker 0: auf der Passage, also zwischen Checkpoint eins und Checkpoint zwei, war ich glaube einfach ein bisschen schlampig und hab mir einfach darauf verlassen, Spanien, Frankreich, Radsport Nationen, ein Super Hitmap auf Strava, alles dunkelblau, also dass es schon, dass es da auch nicht viel Unterschiede geben wird und dass ich da jetzt nicht so ins kleinste Detail rein muss.
- 44:43Speaker 0: bei der Planung und ich hab Direkt nach der Schlafpause, also zwischen Zarauz und San Sebastian, habe ich einen riesen
- 44:54Speaker 1: Bock
- 44:55Speaker 0: geschossen.
- 44:57Speaker 0: Und vielleicht haben wir uns das noch kurz an, bevor wir über den nächsten Bock, den ich in Frankreich geschossen habe, reden.
- 45:05Speaker 0: Wenn die Strassen ganz eng wird, ganz schmal und dann so Boden-Dings auftauchen.
- 45:16Speaker 0: So Radrennmäßig, so nahm man am Boden stehen und so.
- 45:21Speaker 0: Dann war es, dass es wahrscheinlich nicht die ideale Router genommen hast.
- 45:28Speaker 0: Jetzt fahre ich auf im strömenden Regen.
- 45:34Speaker 0: Ja, und das ist wirklich ganz, ganz bitter, wenn man sich das auf der Hitmap anschaut.
- 45:40Speaker 0: Da gibt es zwischen Zarauz und San Sebastian, an Straßen, am Fluss entlang.
- 45:47Speaker 0: Da sind so gut wie alle gefahren.
- 45:50Speaker 0: Und es gibt aber auch zwischen diesem Fluss und der Küste so einen Bergrücken, so einen kleinen Kamm.
- 45:57Speaker 0: Und auf den kann man rauf fahren.
- 45:59Speaker 0: Und das sind sechshundert Höhenmeter, die ich mir einfach noch zusätzlich gegönnt habe, während alle anderen einfach da ganz gemütlich.
- 46:13Speaker 0: dem Fluss entlangfahren.
- 46:15Speaker 1: Auf welche Karten hast du dir das angeschaut beim Planen?
- 46:18Speaker 1: Man sieht ja auf der Karten, dass du Gebirge ist und wenn du einen Fluss hast, weißt du, am Flussufer ist es eben und flach.
- 46:27Speaker 0: Ja, also ich habe mich da zu sehr davon verleiten lassen, die kürzestmögliche Strecke zu nehmen.
- 46:38Speaker 0: Und habe da wenige Abschnitte geplant.
- 46:43Speaker 0: Also, das Einfachste ist, wenn man sich so maximal zwei Hundert Kilometer Abschnitte mal zurechtlegt und sich das anschaut und diese optimiert und die dann zusammenfügt.
- 46:53Speaker 0: Aber wenn man gleich mal so ein Fünfhundert Kilometer Stück hat, dann übersieht man sowas leicht und das war einfach da mein Fehler.
- 47:05Speaker 0: Es war wirklich so ein Welldownstieg, es war alles beschrieben mit Wamos und alle möglichen Namen und es war wirklich eine wirklich steile Partie.
- 47:19Speaker 0: und es war dann auch so, dass die Abfahrt nicht so war, dass man da den Schnitt irgendwie raufdruckt, weil es hat geregnet, es war stark finster und es war auch enge Straßen mit einigen Serpentinen.
- 47:33Speaker 0: und dafür, ja, dafür bin ich mitten in San Sebastian rausgekommen.
- 47:37Speaker 1: Und dann in Frankreich Richtung Pyreneen-Bakur Ähnlich, oder?
- 47:43Speaker 1: Aus meiner Sicht, wenn ich mir jetzt die Route anschaue.
- 47:46Speaker 1: Kürzer und sehr viele Anstiege.
- 47:49Speaker 0: Ja, also kürzer jedenfalls.
- 47:53Speaker 0: Und es waren gar nicht so viele große Anstiege.
- 47:59Speaker 0: Es war einfach so ein bisschen wellig und ich glaube nicht, dass ich langsamer war.
- 48:06Speaker 0: Es war einfach für den Kopf, glaube ich, ein bisschen einfach
- 48:10Speaker 1: zu
- 48:11Speaker 0: wissen.
- 48:12Speaker 0: dass man in der Planung die Entscheidung trifft, ich fahre nach Frankreich um mehr Höhenmeter zu sparen und dann in Frankreich zu sein und da nicht einfach gerade dahin zu bügeln, sondern so ständig über irgendwelche Wellen und kurze Anstiege und Gegenanstiege zu fahren.
- 48:34Speaker 0: Das war einfach frustrierend und ich bin dann erst relativ spät.
- 48:45Speaker 0: nach hundert Kilometern in Frankreich auf diese Hauptroute, die die allermeisten Gnummern haben, kommen, um so dann zum Parkour zu fahren.
- 48:55Speaker 0: Ich hab auf dieser hügeligen Passage Richtung Parkour, wo ich mich auch echt über mich ärgern musste.
- 49:05Speaker 0: Vielleicht kennt es jemand, wenn man langfährt irgendwie, dass man dann einfach so ... im Schalten, im Kopf so ein bisschen langsam wird.
- 49:14Speaker 0: und wenn so ein Gegneranstieg kommt, dass man vorne am kleinen Kettenblatt ist und man geht aus dem Sattel, weil man den Gegneranstieg einfach schnell drüber drucken will und dann tritt man so komplett ins Leere und das gibt dann so ein bisschen ein Stich im Knie.
- 49:31Speaker 0: oder es passiert genau als Gegenteil.
- 49:33Speaker 0: Man ist am großen Kettenblatt und man will Ganz langsam den Gegenanstieg einfach im Sitzen drüber rollen und dann ist man im falschen Gang und kommt fast nicht weg.
- 49:46Speaker 0: Und da habe ich entdeckt, dass ich meinen Gamen mit meinem vorderen Umwerfer verbinden kann und mir dann anzeigen lassen kann, in welchen Gang ich vorne bin.
- 50:00Speaker 0: Und genau diese Funktion habe ich da auf diesem Stück für mich entdeckt.
- 50:06Speaker 0: Und die war tatsächlich, ich hab wirklich gedacht, das ist komplett sinnlos bis zu dem Zeitpunkt.
- 50:12Speaker 0: Und die war wirklich Gold wert, die hab ich bis zum Schluss im Rennen wirklich genutzt und fast jedes Mal vor dem Schalten da einen kurzen Blick drauf geworfen, in welchem Gang bin ich eigentlich.
- 50:25Speaker 1: Ist witzig, ich kenn das von... Hinten von den Ritzeln, dass ich nicht mehr genau weiß, wo ich bin.
- 50:31Speaker 1: Eigentlich habe ich noch einen Gang nach unten oder nach oben oder bin ich schon im letzten.
- 50:35Speaker 1: Voran habe ich das eigentlich immer relativ gut im Kopf.
- 50:38Speaker 1: Immer nicht voran.
- 50:39Speaker 1: Voran sehr selten und kleinen Ritzeln.
- 50:42Speaker 1: Und einen kleinen Kettenblatt.
- 50:44Speaker 1: Aber das habe ich eigentlich immer intus.
- 50:50Speaker 0: In unter normalen Umständen auch.
- 50:52Speaker 0: Aber nach einigen Tagen TCR war es bei mir nicht so klar.
- 50:57Speaker 0: Und die da eigentlich, wenn ich so normal fahre, dann... Wir haben einfach einen kurzen Blick drauf, aber jetzt war mein Frameback so voll, dass ich nicht einfach obig gesehen habe, sondern habe ein bisschen zur Seite schauen müssen.
- 51:12Speaker 0: Und danach zieht man sowieso nicht hin.
- 51:15Speaker 0: Und deshalb war das wirklich ein Gamechanger für mich.
- 51:18Speaker 0: Das hat man richtig, richtig gut gesagt.
- 51:22Speaker 0: Ja, und dann habe ich es auch tatsächlich zum Anfang des Pakus geschafft.
- 51:27Speaker 0: Das war da unten so ein... ein bisschen ein größeres Dorf noch, Laruns.
- 51:34Speaker 0: Da habe ich nochmal richtig, richtig einkauft und da habe ich gesehen, es gibt dann ein, ein Twenty Four Seven Decathlon, also da kann man was bestellen und dann gibt es so wie bei der Boss so Abholboxen und da kann man sich die Sachen hinschicken mit garantiert am nächsten Tag Lieferung.
- 51:54Speaker 0: und da war für mich so ein bisschen die Frage und Diskussion.
- 52:00Speaker 0: dürfte man das während der tcr benutzen?
- 52:03Speaker 0: kennt die online beim dekatlern was bestellen und mir das in diese abholbox nach la runz schicken lassen wenn ihr das das vorher war dass das am parkour liegt.
- 52:15Speaker 1: es ist eine frage denn nicht ganz leicht zu beantworten ist hast du was gekauft?
- 52:21Speaker 0: na also ich habe eh nichts gebraucht.
- 52:22Speaker 0: ich habe nur lebensmittel gekauft im supermarkt direkt daneben.
- 52:26Speaker 0: aber ich habe das gesehen und habe mir da echt gedacht Wenn man das weiß und wenn das durch Frankreich irgendwie weit verbreitet ist, dann könnte man sich, ich weiß nicht, eventuell Elektrolyte oder Riege oder Gails durch Frankreich verteilt schicken lassen und hätte dort die POS.
- 52:43Speaker 0: Aber ich bin eher der Meinung, dass er es nicht erlaubt sein sollte.
- 52:50Speaker 0: Ich weiß jetzt nicht, wie es dann, wenn es weiter fortkommt, wirklich entschieden wird, aber ich würde es... aus meinem Regelverständnis.
- 52:58Speaker 0: Nicht so sehen und die würd's auch nicht machen.
- 53:01Speaker 1: Also was hundertprozentig nicht im Sinne der Regeln ist, wenn du das im Vorfeld vorm Rennen planst und bestellst und liefern lässt, das ist hundertprozentig nicht okay.
- 53:11Speaker 1: Wenn du an den Tag, wo du hinkommst und das so betrachtest wie ein Geschäft und das steht dir dann jedem zugänglich offen, das heißt die Möglichkeit hat jeder, das ist nicht eine private persönliche Unterstützung oder Vorteil von dir.
- 53:27Speaker 1: dann ist das wieder eine andere Frage.
- 53:30Speaker 1: Ich würde es nicht machen, aber da kann man jetzt sicher darüber diskutieren.
- 53:35Speaker 1: Und ich kann uns sicher auch nicht final beantworten, was es jedenfalls nicht gegeben hat, woher... ...Vierundzwanzig Sieben Essensmöglichkeit, Einkaufsmöglichkeit für Nahrungsmittel in Laruns.
- 53:45Speaker 1: Ich bin nämlich nach meiner Schlafpause in Olaf Rüder hingekommen.
- 53:52Speaker 1: Der Parcours beginnt ja am halben Anstieg... zum Colde-Pour-Talais.
- 53:57Speaker 1: Das ist weiter im Süden.
- 53:59Speaker 1: Das heißt, alle die von Süden kommen, haben den ganzen Pour-Talais zum Fahren.
- 54:03Speaker 1: Und bei denen geht in der Abfahrt der Parkour los.
- 54:06Speaker 1: Und wir, die über Frankreich kommen, müssen quasi den halben Anstieg rauf fahren, umdrehen und dann quasi den Parkour folgen nach unten.
- 54:14Speaker 1: Und dann geht's nach Osten zum Colde-Laupisc.
- 54:19Speaker 1: Und ich war da gerade in so einer komischen Stimmung, ich glaub mir der niedrige Blutzucker schon.
- 54:24Speaker 1: zu schaffen gemacht.
- 54:25Speaker 1: Das war eine Mischung aus Ironie.
- 54:26Speaker 1: Und ja, keine Ahnung, mich über mich selbst lustig machen.
- 54:32Speaker 1: Ich habe da noch einen Einspieler vorbereitet.
- 54:34Speaker 1: Das ist jetzt wieder ein Intensivkurs für unseren Dialekt.
- 54:53Speaker 1: Auf den Dalle
- 54:57Speaker 0: und
- 55:00Speaker 1: nicht ganz.
- 55:00Speaker 1: Da vorne ist der Wendepunkt.
- 55:04Speaker 1: Da vorne wieder oben die Leute über Spanien gefahren sind.
- 55:07Speaker 1: Da wird man blauer kommen, da oben.
- 55:09Speaker 1: Und jetzt geht es dann in den Parkour.
- 55:12Speaker 1: Das ist dann der Aubilzke und der Turmale.
- 55:21Speaker 1: Ja, ist schon gar nicht so schlecht aus für Dreitokrallfahren.
- 55:27Speaker 1: Das einzige, was ich sehe ist Hunger, Ast, Hochdreie, weil in Frankreich, ich weiß nicht, ich krieg mir Tod nicht verhungert, das ist eine Kunst.
- 55:40Speaker 1: Kennst du das Wort Aufibuhren?
- 55:45Speaker 0: Hinauf fahren, würde ich das jetzt etwas sagen.
- 55:47Speaker 0: Schnell,
- 55:49Speaker 1: schnell nach oben fahren.
- 55:53Speaker 1: Manchmal finde ich es einfach sehr unterhaltsam.
- 55:56Speaker 1: Ich mag alle Dialekte sehr, sehr gern.
- 55:58Speaker 1: Ich finde Dialekte, Tirol, Burgenländisch, Oberösterreichisch, Bayerisch, Sexisch, es ist alles super und ich höre einfach sehr gerne Leuten zu, wenn sie nie am Dialekt treiben.
- 56:11Speaker 1: Und manchmal finde ich den steirischen Dialekt, den wir haben, selbst sehr, sehr lustig.
- 56:19Speaker 1: Das waren natürlich jetzt keine Sitzfleischaufnahme, wo ich mir im Vorfeld gedacht habe, dass wir immer schön einspielen, aber irgendwie auf Facebook habe ich das Video danach gepostet und das ist so ein... Sehr, sehr lustig, irgendwie auch kommentiert worden.
- 56:32Speaker 1: Jedenfalls war es dann so, dass es kurz vor acht Uhr war, als ich wieder nach unten gekommen bin, das zweite Mal nach Laruns und eigentlich geht jetzt ein paar Kur etwas außerhalb von dieser Stadt oder von diesem Dorf Richtung Koldel-Aubisk.
- 56:49Speaker 1: und ich habe dann gedacht, ey, ich will jetzt keine Möglichkeit, ich muss jetzt zu Furt einkaufen und bin dann wieder komplett in den Ort runtergefahren.
- 56:57Speaker 1: Es war alles zu.
- 56:59Speaker 1: Aber eine Bäckerei habe ich gesehen, die macht jetzt in ein paar Minuten auf und dann habe ich dort kurz gewartet.
- 57:05Speaker 1: Wenn man gedacht habe, die fünf Minuten, den muss ich jetzt einfach investieren.
- 57:09Speaker 1: Und dann habe ich dort wirklich groß einkauft, also vier oder fünf so riesengroße Baguettes, die halt so vierzig Zentimeter lang sind und mit Tunfischaufstrich und Tomaten und Salat drinnen.
- 57:21Speaker 1: Das soll man im Prinzip alles kaufen, das irgendwo Platz hat.
- 57:26Speaker 1: weil ich mir gedacht habe, es wird wahrscheinlich so sein, dass es die nächste Einkaufsmöglichkeit wiederum längere Zeit nicht gibt.
- 57:32Speaker 1: Da habe ich dann echt so eine Freude gehabt, wie dann quasi was Ordentliches zum Essen gehabt habe.
- 57:38Speaker 1: Das war ein super Moment, der mal ein paar Minuten kostet hat, aber das war es definitiv fährt.
- 57:43Speaker 0: Das beantwortet auch die Frage, die ich gehabt habe.
- 57:44Speaker 0: Also du warst da in der Früh am Beginn des Parcours.
- 57:49Speaker 0: Ich war am Nachmittag so um sechszehn, siebzehn Uhr, war es jetzt nicht mehr genau.
- 57:54Speaker 0: Und wir sind drei Leute entgegenkommen, unter anderem dann auch die Diana.
- 58:03Speaker 0: Und das hat man, wie gesagt, ich habe zu dem Zeitpunkt nie auf den Tracker geschaut.
- 58:09Speaker 0: Und ich habe gewusst, wie stark Diana ist.
- 58:12Speaker 0: Das hat man zu dem Zeitpunkt, also ich habe gewusst, okay, ich habe noch vier Kilometer bis zu Beginn des Parkours.
- 58:17Speaker 0: Das heißt, ich habe unter Anfangszeichen acht Kilometer Rückstand auf Diana.
- 58:22Speaker 0: Also war wahrscheinlich... eine
- 58:23Speaker 1: halbe Stunde, eine halbe
- 58:24Speaker 0: Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde, eine halbe Stunde ihr nicht näher kommen wird, sondern dass ich da schon deutlich verlieren werde, weil es waren irgendwie ... ... dreitausend ... ... fünfhundert Höhenmeter auf ... ... achtundachtzig Kilometer war der ... ... war der Parkour, oder?
- 58:57Speaker 0: Also das war schon ... ... brutal.
- 59:01Speaker 1: Oh, war brutal schön, oder?
- 59:02Speaker 1: Hast du ... ... den Obisk noch an dem Tag erledigt?
- 59:07Speaker 0: Genau, ich bin noch am ... ... am selben Tag, also wie gesagt, es war erst siebzehn Uhr.
- 59:11Speaker 0: Über den Obisk ... ... komplett bei Tageslicht, der war ... ... der ist wirklich ... Wunder, wunderschön.
- 59:17Speaker 0: Also es ist echt ein richtig cooler Pass, der meist echt lang unterwegs.
- 59:24Speaker 0: Also es sind fast, es sind fünfzehn Kilometer glaube ich, es sind ein Pass und tausend, knapp tausend Höhenmeter oder ein bisschen mehr.
- 59:35Speaker 0: Also man ist da schon lang unterwegs, aber der ist wirklich, wirklich wunderschön.
- 59:39Speaker 0: da an dem Skigebiet vorbei, das ist jetzt kein Highlight, aber sobald man am Skigebiet vorbei ist und ein bisschen rüber sieht, das erste Mal ins andere Tal rüber Richtung Kolde Solur, hast du ja glaube ich, so ein kleiner Gegenanstieg, also das ist wirklich ein wunderschönes, war ein absolutes Highlight.
- 59:59Speaker 1: Für mich auch, eins der Top Fünf.
- 1:00:01Speaker 1: Schönsten Erlebnisse über diesen Kolde Labis zu fahren.
- 1:00:04Speaker 1: Bei mir war es ein Sonnenaufgang.
- 1:00:06Speaker 1: Der Himmel war noch ziemlich rot und gelb und orange.
- 1:00:10Speaker 1: Absolut keine Menschensele unterwegs.
- 1:00:12Speaker 1: Ich war vorher bei einem Stück, wo wir dann umgedreht haben.
- 1:00:15Speaker 1: Ein paar Leute getroffen.
- 1:00:17Speaker 1: Unter anderem auch in Justinas, der ist mir gerade entgegengekommen.
- 1:00:21Speaker 1: Als ich dann abgefahren bin, sind mir andere Leute im Anstieg entgegengekommen.
- 1:00:24Speaker 1: Aber danach war eigentlich lange Zeit.
- 1:00:27Speaker 1: kein Mensch mehr weit und breit.
- 1:00:28Speaker 1: und dieser Gegenaunstieg, nachdem Abisk da hat es Kuhherden auf der Straße gegeben.
- 1:00:34Speaker 1: Das war ein bisschen wie Kühtei in Tirol.
- 1:00:37Speaker 1: Schafeziegen, das war einfach wirklich so... Esel,
- 1:00:41Speaker 0: ich habe auch Esel gesehen.
- 1:00:43Speaker 0: So
- 1:00:43Speaker 1: unberührt gewirkt.
- 1:00:44Speaker 1: Also wirklich so...
- 1:00:46Speaker 0: Ja, es waren ganz kleine Straßen.
- 1:00:48Speaker 0: Die Zeit
- 1:00:48Speaker 1: steht still irgendwie in der Gegend.
- 1:00:50Speaker 1: Es war echt ein Traum.
- 1:00:53Speaker 0: Also, ich glaube, wir haben es schon erwähnt, sonst müssen wir es jetzt nochmal... Es ist auch der Obisk und dann auch der Tour Malais.
- 1:01:01Speaker 0: Das sind Ost-West-Verbindungen unter Anführungszeichen.
- 1:01:06Speaker 0: Also, diese Pässe,
- 1:01:08Speaker 1: die
- 1:01:10Speaker 0: erfüllen jetzt rein aus transporttechnischer Sicht, keine Ahnung, wie man das beschreiben soll, kann es weg, weil du hast dreißig Kilometer im Norden, diese... komplette Ebene, wo, wenn du irgendwie Güter von A noch B transportieren möchtest, du einfach auf dieser Ebene fährst und du nicht über diese Pässe fährst.
- 1:01:32Speaker 0: Dementsprechend sind diese Straßen sehr schmal und werden eigentlich rein touristisch genutzt.
- 1:01:40Speaker 0: Also es waren da in Larouns, waren unendlich Fahrradfahrer.
- 1:01:45Speaker 0: Natürlich die Berge sind legendär aufgrund der Tour de France.
- 1:01:49Speaker 0: Aber es sind jetzt nicht so Pässe, die tatsächlich irgendwie zwei Orte miteinander verbinden, in einer sinnvollen Art und Weise, dass wir da auch einheimische unterwegs sind, um von A nach B zu
- 1:02:01Speaker 1: kommen.
- 1:02:02Speaker 1: Transit-Routen sind es definitiv nicht.
- 1:02:04Speaker 1: Also keine LKWs, keine Transporter.
- 1:02:07Speaker 1: Einheimische, die dort leben natürlich und Touristen ja.
- 1:02:12Speaker 1: Es war wirklich sehr, sehr ruhig und ein bisschen weniger ruhig war es dann so in der Antwort zum Colde Tour au Malais.
- 1:02:17Speaker 1: Du warst dann so am Vormittag.
- 1:02:20Speaker 1: Du warst dann schon mehr los.
- 1:02:21Speaker 1: Das waren größere Straßen.
- 1:02:23Speaker 1: Und da habe ich auch wieder andere getroffen.
- 1:02:26Speaker 1: Du wirst erst eine Frau getroffen, die dort trainieren.
- 1:02:30Speaker 1: Oder ist einfach dort Rennrad gefahren.
- 1:02:33Speaker 1: Und das war richtig tustig, weil sie mich erkannt hat.
- 1:02:35Speaker 1: Und hat irgendwie so, hey, are you the Strasser?
- 1:02:37Speaker 1: Und dann hat sie halt gefragt, ob ich gerade Transcontinental Race vorwarte.
- 1:02:42Speaker 1: Das verfügt sich jedes Jahr mit.
- 1:02:43Speaker 1: Und vom Race Across America hat sie ja Bescheid gewusst.
- 1:02:46Speaker 1: Das war recht nett und damals zwei, drei Minuten kurz geplaudert.
- 1:02:51Speaker 1: Da war aber recht viel Verkehr.
- 1:02:53Speaker 1: Das war ein Tal einwärts.
- 1:02:54Speaker 1: Da waren so linke Hauen vom Tal.
- 1:02:56Speaker 1: Da waren eben so Galerien, wo wir durchgefahren sind.
- 1:02:59Speaker 1: So kleine, also nicht Tunnels, aber so einseitig offene Tunnels.
- 1:03:03Speaker 1: Und da wird dann irgendwie gesehen, okay, der Victor Pausoni ist hinter mir ca.
- 1:03:07Speaker 1: zehn Kilometer Rückstand.
- 1:03:09Speaker 1: Und ein paar Minuten später, wir wissen ja, der Tracker ist nicht immer Minuten genau, Habe hingeschaut, war auf fünf Kilometer hinter mir und kurze Zeit später hat er mich so was von dermaßen überholt.
- 1:03:23Speaker 1: Das war wirklich brutal, also so schnell.
- 1:03:26Speaker 1: Und ich bin dann aber echt total irritiert gewesen.
- 1:03:30Speaker 1: Ich habe mir gedacht, wie bitte, ist er jetzt einer, der unfair ist?
- 1:03:36Speaker 1: Weil er hat nämlich zwei andere Radelfahrer bei sich gehabt.
- 1:03:40Speaker 1: Und dann habe ich gedacht, das kann jetzt nicht wahr sein, dass er jetzt einfach in einer Gruppenfahrt und da irgendwie es hat ausgeht, wir Teamzeit fahren.
- 1:03:50Speaker 1: Also er ist wirklich so schnell gewesen, dass es ausgeht hat, wie Zeit fahren.
- 1:03:54Speaker 1: Und jemand ist neben ihm gefahren und hinter ihm und ihm auch, hey bitte, wir fahren nicht in der Gruppen, das ist ein Ansaborte-Training-Solo.
- 1:04:04Speaker 1: Und dann habe ich mir das kurz angeschaut, habe ein paar Minuten später mal gedacht, hey, ich muss da jetzt noch mal hinfahren.
- 1:04:09Speaker 1: Ich war so circa dreihundert Meter hinter ihm mittlerweile, habe wirklich ordentlich Gas geben müssen, dass ich das Loch noch mitzuführen kann.
- 1:04:18Speaker 1: Und ich habe mir gefragt, was ist da los?
- 1:04:20Speaker 1: Was ist da los?
- 1:04:20Speaker 1: Wir fahren ein Solo rennen.
- 1:04:22Speaker 1: Warum hast du da zwei Typen dabei?
- 1:04:23Speaker 1: Ich habe mir gedacht, dass der bei ihm in Frankreich oder vielleicht bekannte oder Freunde.
- 1:04:28Speaker 1: Und er hat dann gesagt, er kennt den nicht.
- 1:04:31Speaker 1: Die fahren einfach mit.
- 1:04:32Speaker 1: Er weiß nicht, wer das ist.
- 1:04:33Speaker 1: Und er fort nicht in deren Windschatten.
- 1:04:37Speaker 1: Und ich muss ehrlich sagen, ich habe da in dem Moment, die war wirklich skeptisch, aber ein paar Minuten später war es dann so, die beiden haben obreißen lassen müssen, weil sie einfach nicht mehr mitfahren haben können.
- 1:04:46Speaker 1: Und die haben sie ja dann bei mir ankenkt.
- 1:04:48Speaker 1: Und die haben dann bei mir, als ich bei mir gewesen sind, auch gesagt, bitte lief mir erlauen, bitte lasst es mir laden.
- 1:04:53Speaker 1: Das ist, wir fahren da rennen und das ist das Reglement.
- 1:04:56Speaker 1: Wir dürfen nicht mit anderen gemeinsam fahren.
- 1:04:59Speaker 1: Und die haben es einfach, die waren einfach wirklich unfreundlich.
- 1:05:01Speaker 1: Die waren einfach wirklich aufdringig.
- 1:05:03Speaker 1: Die haben nicht abgelassen von mir.
- 1:05:05Speaker 1: Das sind... Alles neben mir, alles hinter mir gefahren, also richtig unangenehm.
- 1:05:09Speaker 1: Und immer gedacht, ich würde jetzt zwei Möglichkeiten entweder Gas geben, das kostet aber Energie oder zweite Möglichkeit und für die holen wir dann entschieden eine Pinkelpause antäuschen.
- 1:05:21Speaker 1: Dann bin ich ausgeschwenkt, kurz stehen geblieben, die sind halt weiter gefahren, haben eh kein Wort mit mir gesprochen, weil es halt klassisch Frankreich, englische Sprache ist halt tut nicht so bekannt oder wird nicht gesprochen.
- 1:05:35Speaker 1: Und dann habe ich wieder meinen Frieden gehabt.
- 1:05:37Speaker 1: Und das habe ich dann auch mit Victor noch einmal besprochen, nach dem Rennen, wie wir uns im Ziel gesehen haben.
- 1:05:43Speaker 1: Und dann haben wir gesagt, ich bitte, nichts für Ungut.
- 1:05:46Speaker 1: Das war jetzt überhaupt nicht ausgeredert, dass er dort leidtote mit ihm voran, sondern das waren einfach zwei Typen, die ihm sehr unsympathisch waren und die ihn nicht in Ruhe gelassen haben eine gewisse Zeit.
- 1:05:56Speaker 0: Ja, also es war dieser Kontrast, war total krass, weil du das vorgesagt hast, die ist mir jetzt eingefahren.
- 1:06:05Speaker 0: Also der Calde Portale, das ist ja dieser Pass nach Spanien und wie ich da dort war, da war so unfassbar viel Verkehr und ich habe so im Scherz gesagt, ich glaube da oben am Gipfel, da ist ein Camping-Messe, weil da sind einfach... In einer endlosen Schlangen haben wir da Wohnmobile überholt.
- 1:06:27Speaker 0: Das war richtig anstrengend und hat da richtig an den Nerven gezählt.
- 1:06:30Speaker 0: Umso mehr habe ich dann den Obisk genießen können.
- 1:06:36Speaker 0: Und wie gesagt, es war bei mir da um die Uhr im Anstieg zum Obisk.
- 1:06:40Speaker 0: Und ich habe dann einmal zum Rechnen angefangen und zum Planen.
- 1:06:48Speaker 0: So, also, kurzes Update.
- 1:06:51Speaker 0: Was ist da Zwischenstand?
- 1:06:53Speaker 0: Ich bin jetzt am Parkour.
- 1:06:55Speaker 0: Am halben Weg.
- 1:06:58Speaker 0: Oder... Da ist schon fast ein Muppyskum.
- 1:07:03Speaker 0: Stunden oder bin ich ganz am Muppyskum.
- 1:07:05Speaker 0: Also... Mein Plan von vorher, den kannst du so also kürbeln.
- 1:07:12Speaker 0: Das fühlte ich langsam, aber... So.
- 1:07:16Speaker 0: Mein Plan B ist so... in... Bagger... schlafen.
- 1:07:22Speaker 0: Und dann nach und nach schlafen.
- 1:07:24Speaker 0: Ah, den Anstieg.
- 1:07:27Speaker 0: Da hat, wie man jemand einen Strich durch die Rechnung macht, das letzte freie Zimmer.
- 1:07:33Speaker 0: Sie geschnappt.
- 1:07:35Speaker 0: Und jetzt muss ich heute einen kurzen Tag machen und ihn schon schlafen.
- 1:07:44Speaker 0: Das sind jetzt nur mehr Fünfzehn Kilometer.
- 1:07:48Speaker 0: Aber, eventuell mal nicht drüber und Owe nach Kampan.
- 1:07:56Speaker 0: oder ins Skigebiet, wo es die ersten freien Zimmer wieder gibt.
- 1:08:00Speaker 0: Das ist A. Er hat es lang.
- 1:08:08Speaker 0: Weil, das schaffe ich sicher nicht vor drei, vier in der Früh.
- 1:08:14Speaker 0: Und, also das ist optimistisch gedacht,
- 1:08:18Speaker 1: weil
- 1:08:18Speaker 0: der Thymale schon nach Hund ist, transkilometeranstieg und so.
- 1:08:25Speaker 0: Aber, ja.
- 1:08:31Speaker 0: Egal, das machen wir jetzt so.
- 1:08:34Speaker 0: Kurzer Tag, kurze Nacht und dann in der Früh im Tumalle attackieren.
- 1:08:40Speaker 0: Ja, ist blöd gelaufen.
- 1:08:41Speaker 0: Ich habe zu lange gezögert.
- 1:08:43Speaker 0: Ich habe das Zimmer in Paragès.
- 1:08:45Speaker 0: So würde ich den noch aussprechen, richtigerweise.
- 1:08:48Speaker 0: Das ist dort, wo der Anstieg zum Tumalle beginnt.
- 1:08:52Speaker 0: Nicht mehr bekommen.
- 1:08:52Speaker 0: Ich habe zu lange gezögert.
- 1:08:54Speaker 0: Ich habe dann weiter unten am Beginn des Tales in Luz.
- 1:09:00Speaker 0: so wie wir schlafen müssen.
- 1:09:03Speaker 0: Also ich habe mir die Überfahrt über den Tourmalet nicht mehr zugetraut und habe deshalb einen sehr kurzen Tag gemacht.
- 1:09:10Speaker 0: Ich bin dann im Endeffekt zweihundertneinzig Kilometer gefahren.
- 1:09:15Speaker 0: Sechzehn Stunden, dreiunddreißig, verstrichene Zeit.
- 1:09:17Speaker 0: Fünfzehn Stunden, fünfundzwanzig Zeit in Bewegung.
- 1:09:21Speaker 0: Das war sehr effizient, trotz allem.
- 1:09:25Speaker 0: Aber ich bin dann schon um... Ich
- 1:09:32Speaker 1: würde sagen, das ist am späten Nachmittag, für die ist es deine Schlafungszeit.
- 1:09:38Speaker 1: Also hast du sofort einschlafen können, vermutlich oder trotzdem, dass es früher war?
- 1:09:44Speaker 0: Genau, und ich glaube, das hört man jetzt auch in dem Einspieler ganz gut, wie es mir gegangen ist.
- 1:09:52Speaker 0: Es ist unklar, es ist egal zu welcher Tageszeit, wie es vorher drauf bist, wie es komplett den Abis zerstörst, aber ich kann mich fast nicht wachhalten.
- 1:10:17Speaker 0: Es ist unglaublich, wie müde das jedes Mal macht, das ist scheißbeugabfer.
- 1:10:26Speaker 0: So, die sechzehn Kilometer noch ein bisschen Sorteur.
- 1:10:45Speaker 1: Es ist so spannend, wie deutlich man den Unterschied hört.
- 1:10:50Speaker 1: Von Kühlksgefühlen oder von angestrengt.
- 1:10:54Speaker 1: und in dem Moment, wenn man das jetzt hört, du denkst, hey, du bist am Radfost eingeschlafen, du hast ja eigentlich mitten im Reden zum Redenfost aufgehört oder vergessen, was du eigentlich so holtest.
- 1:11:05Speaker 0: Ja, brutal.
- 1:11:05Speaker 0: Also ich hab jetzt nochmal geschaut.
- 1:11:06Speaker 0: Das sind die Abfahrt vom Solure bis in Stahl.
- 1:11:11Speaker 0: Das sind zwanzig Kilometer.
- 1:11:13Speaker 0: Da rollt man dahin, da dreiviertel Stunden wahrscheinlich.
- 1:11:16Speaker 0: Und kompletter Müdigkeitseinbruch.
- 1:11:20Speaker 0: Ich hab mich dann noch wirklich ins Hotel gerettet, diese sechzehn Kilometer.
- 1:11:25Speaker 0: Und bin dann eben auch, auch wenn es erst eine Zwanzig Uhr war, das Restaurant hat noch offen gehabt.
- 1:11:30Speaker 0: Das war richtig schwer, mich da nicht reinzusetzen und ein Pizza zu essen.
- 1:11:34Speaker 0: Das hat ordentlich Disziplin gekostet.
- 1:11:37Speaker 0: Aber ich bin ins Bett.
- 1:11:39Speaker 0: Ich glaube, das war ein Disco.
- 1:11:41Speaker 0: Es war richtig lauter Musik.
- 1:11:42Speaker 0: Aber ich habe sofort geschlafen.
- 1:11:44Speaker 0: Und ich bin um ... ... ein Uhr, acht und dreißig weitergefahren.
- 1:11:51Speaker 0: Das war dann das erste Mal ... ... mit drei Stunden schlafen.
- 1:11:56Speaker 0: Und ich bin dann ... ... weiter.
- 1:11:59Speaker 0: um halb zwei quasi und hab dann den Turmalier attackiert in der Nacht im Fenster rein.
- 1:12:04Speaker 1: Stömer, sehr, sehr schwierig vor der Zeit aufzustehen und weiterzufahren.
- 1:12:08Speaker 1: Erstens, Stockfinster vom Bier-Rhythmusier.
- 1:12:11Speaker 1: Es ist noch sehr, sehr lang.
- 1:12:14Speaker 1: Also es ist noch sehr, sehr viel Zeit, bis es hell wird.
- 1:12:17Speaker 1: Wie war das?
- 1:12:18Speaker 1: Und du hast dir dann als Wetter näher mal so schenken gehabt wie bei mir.
- 1:12:21Speaker 1: Ich war um die Mittagszeit dort oben und das war halt bei meiner Aufwärterster absolute Traum.
- 1:12:28Speaker 1: Sonnenscheinen nicht so heiß.
- 1:12:30Speaker 1: Relativ viel Betrieb, also auch wenn du kurz mal müde bist, du bist immer so abgelenkt von Verkehr und Radelfahrer und einfach dagegen.
- 1:12:38Speaker 1: Aber wenn du da um die Uhrzeit im Stockfinsteren auffahrst?
- 1:12:45Speaker 0: Der Vorteil war, dass ich eben nicht irgendwo bergab gefahren bin, sondern dass ich gleich in den Anstieg rein und bergauf fahren habe können.
- 1:12:54Speaker 0: Das war dann auch, mir war es nicht kalt.
- 1:12:57Speaker 0: Ich war geistig voll da.
- 1:12:59Speaker 0: Die Schlafpause hat mir richtig geholfen, mir ist richtig gut gegangen und hab den Tourmalier eigentlich echt gut bewältigt.
- 1:13:09Speaker 0: Hab keine Müdigkeitsprobleme gehabt und bin dann drüber, zehn Meter bergab gefahren und dann fang's voll zum Schütten an.
- 1:13:19Speaker 0: Es hat richtig runtergeregnet.
- 1:13:22Speaker 0: Man hat fast keine Sicht gehabt, das war so leicht nebelig, so nebel schlierend drinnen.
- 1:13:30Speaker 0: Ganz, ganz wenige gesehen.
- 1:13:32Speaker 0: Es hat Vogels geschüttet und da ist man richtig kalt.
- 1:13:34Speaker 0: Wann in der Abfahrt.
- 1:13:36Speaker 1: Aber
- 1:13:37Speaker 0: dies auch vergangen und dann war ich um um fünf Uhr am Checkpoint.
- 1:13:44Speaker 0: Und es war dann richtig cool.
- 1:13:46Speaker 0: Also während der Abfahrt habe ich unglaublich gelitten.
- 1:13:49Speaker 0: Ich war es eiskalt, ich habe gezittert, ich habe Schüttelfrost gehabt.
- 1:13:53Speaker 0: Aber sobald ich dann dort war und zurückgedacht habe, auch wenn ich jetzt zurückdenke, also Es kommt mir gar nicht schlimm vor, also die Abfahrt ist richtig schnell vergangen, keine Ahnung, wie man diese negativen Erlebnisse so total verdrängen kann.
- 1:14:10Speaker 1: Ja, es ist ja glaube ich ganz gut, dass man Erinnerungen, die jetzt nicht unbedingt positiv sind, recht schnell wieder vergisst, weil das würde jetzt dein weiteres Leben nicht bereichen, wenn du dir an alle unangenehmen Momente permanent erinnern kannst.
- 1:14:25Speaker 0: Ja, mir ist dieses erste Mal so richtig... bewusst waren beim beim unknown race also wenn ich sorg ich habe gelitten und die sorg mir sehr schlecht gegangen dann ist es so komplett abstrakt.
- 1:14:38Speaker 0: ich habe da überhaupt keine gefühle dazu bin da total irgendwie abgespalten von der eigentlichen erfahrung.
- 1:14:44Speaker 0: aber wenn ich mich erinner an einen guten Moment oder an einen Sonnenaufgang oder wenn nach ein paar Stunden Regen die Sonne raus, dann kann ich mich richtig dran erinnern und spüre quasi die Sonne auf meiner Haut und kann mich da total lebhaft dran erinnern und fühle das richtig und bin richtig drin.
- 1:15:04Speaker 0: Aber wenn ich so, das sage ich so, total kalt und emotionslos.
- 1:15:08Speaker 0: Ja, auf der Abfahrt von Tumalleh war es eiskalt, ich habe gezittert, meine Zähne haben geklappt, aber ich fühle es gar nicht.
- 1:15:16Speaker 0: Total verrückt, irgendwie.
- 1:15:19Speaker 1: Ja, ich kann mich an die Überquerung des Tumoleos noch ganz, ganz gut erinnern, weil es für mich wirklich ein sehr, sehr schönes Erlebnis war.
- 1:15:26Speaker 1: Ich habe ein bisschen wieder so am Live-Tracking mitgeschaut, habe gesehen, ah, es sind alle sehr, sehr knappeinander.
- 1:15:33Speaker 1: Die ersten sechs in der Wertung, seien ich wie alle, gerade noch im Anstieg oder gerade oben an der Passhöhe.
- 1:15:42Speaker 1: Und dann habe ich einen, ich will nicht so einen Fehler gemacht, aber Ich habe mir die Wadenweste ausgezogen, als es in der Früh hell geworden ist und normalerweise bleibe ich für das immer kurz stehen.
- 1:15:54Speaker 1: Das ist so wie am Abend, wenn du die quasi für die Nacht fertig machst, du bleibst kurz stehen, checkst die Lichter, machst die Lichter an, das Rücklicht ziehst du die Weste an, vielleicht irgendwie was Summs noch was umziehen und das dauert zwei, drei Minuten.
- 1:16:08Speaker 1: In der Früh normalerweise gleich nur, ich war da gerade so im Flow und ich wollte jetzt Zeit verlieren und ich habe gewusst, jetzt ist die Spitze des Rennens gerade knoppeneinander und ich habe die Warenweste halt während der Fahrt auszogen und einfach so irgendwie so um das Trikot rein gesteckt.
- 1:16:22Speaker 1: Normalerweise und das ist eines der Dinge, die mich bei den Seigleit-Taschen immer so taugen.
- 1:16:27Speaker 1: Du hast dir zum Beispiel auf der Settleback oben einfach ein Gummizug, du hast seitlich nur ein paar Ösen, du kannst immer was befestigen und ich mach manchmal auch meine Warenweste zum Beispiel einfach schnell.
- 1:16:38Speaker 1: Bei der Settleback oben, wie den Gummiband befestigt, das haltet Bombenfest, da kann ich mich drauf verlassen.
- 1:16:44Speaker 1: Und da passiert nix, in dem für uns unter das Trikot gesteckt.
- 1:16:48Speaker 1: Und ich bin in der nächsten Nacht und merke sie, ich hab sie verloren.
- 1:16:51Speaker 1: Ich hab meine Warnweste dann leider verloren.
- 1:16:53Speaker 1: Dazu zeue ich in den nächsten Tagen noch ein bisschen mehr, weil ich einen Ersatz besorgen habe müssen.
- 1:16:59Speaker 1: Aber ja, und ich bin dann oben an der Passhöhe angekommen.
- 1:17:05Speaker 1: Zeitgleich mit dem David Tchan.
- 1:17:07Speaker 1: Der war auf Platz fünf auf Platz sechs.
- 1:17:08Speaker 1: Wir haben uns quasi die Plätze geteilt oder gewechselt.
- 1:17:12Speaker 1: Und ich bin dann direkt abgefahren.
- 1:17:13Speaker 1: Es war so wunderbar warm.
- 1:17:15Speaker 1: Ich hab einfach meinen Reißverschluss vom Trikot zugemacht.
- 1:17:18Speaker 1: Ich hab keine Jacke gebraucht.
- 1:17:19Speaker 1: Keine Windwäste.
- 1:17:20Speaker 1: Überhaupt nichts.
- 1:17:21Speaker 1: Und das Beste ist, es hat oben so einen Fotoservice geben.
- 1:17:25Speaker 1: Tourmaletfoto.com.
- 1:17:29Speaker 1: Und da kannst du eingeben, deine Uhrzeit, wann du tut bist.
- 1:17:32Speaker 1: Das ist so ein Fotoautomat, glaube ich.
- 1:17:34Speaker 1: Fotografiert einfach jeden der da durchfährt, so ein automatisiertes Foto-Programm oder so ein automatisierter Auslöser und die hat man tatsächlich nach und rein und tut.
- 1:17:44Speaker 1: ein super schönes Foto von mir gesehen.
- 1:17:46Speaker 1: Und da sieht man auch, dass ich kurz kurz unterwegs bin, dass meine Warnweste bereits verloren ist, die war schon weg.
- 1:17:53Speaker 1: und das auf meiner Seigleitasche hinten oben keine Warnweste mehr befestigt ist, weil ich es halt unter dem Trikot gehabt habe und sie waren weg.
- 1:18:02Speaker 1: Unten angekommen.
- 1:18:04Speaker 1: habe ich dann die Zwischenzeiten jetzt rausgeschrieben vom Checkpoint, weil es wirklich finde ich sehr, sehr spannend war.
- 1:18:10Speaker 1: Innerhalb von siebzig Minuten waren die ersten sechs beim Checkpoint und es war auf Platz eins war der Nicolas Châtelet, das war sehr überraschend, dann habe ich es erst überhaupt nicht gekannt, zweiter kurz dahinter der Martin Moritz, dann der Victor Bosoni, Justina Slewaker und ich war fünfter und der David Chan-Knopf hinter mir sechster.
- 1:18:32Speaker 1: und was mir besonders Motivation auch mal gegeben hat.
- 1:18:36Speaker 1: Ich habe auf diesem Segment zwischen Checkpoints eins und zwei die schnellste Zeit gehabt.
- 1:18:42Speaker 1: Das heißt, ich war irgendwie voll motiviert.
- 1:18:44Speaker 1: Ich habe gewusst, ich bin jetzt beim Aufholen.
- 1:18:46Speaker 1: Ich komme näher an die Spitze.
- 1:18:49Speaker 1: Siebzehn Stunden später warst eben du da und du warst, dass du dein Moment sicher nicht gewusst auf Platz fünf und zwanzig.
- 1:18:57Speaker 1: Also wirklich, wirklich top unterwegs.
- 1:19:00Speaker 1: Du warst nach der... Nachtpause und der Anführungszeichen, der erste, der um fünf wieder früh hinkommen ist, weil sonst dann halt die meisten so bis Mitternacht oder bis Einzelternacht und dann war ein paar Stunden nix, wo die meisten Leute Pause machen.
- 1:19:15Speaker 1: Und du hast drei Plätze hinter der Jana-Kesenheimer, die waren elf Uhr am Abend dort.
- 1:19:19Speaker 1: Und am Checkpoint hat es ein kurzes High Five geben, ein kurzes Hallersong mit Sandra, die Sandy, die den Ride for Hope immer organisiert und auch den Live-Podcast.
- 1:19:30Speaker 1: vierten Oktober in Weitz.
- 1:19:32Speaker 1: Sie war wieder dort als ehrenamtliche Helferin.
- 1:19:35Speaker 1: Das ist auch immer ganz cool, wenn man bekannte Gesichter sieht und immer dann einfach schnell meinen Stempel geholt und hab versucht, so bald wie möglich weiterzufahren.
- 1:19:47Speaker 0: Ja, auch ich hab so gerne die Sende hab.
- 1:19:50Speaker 0: Da hat keine Zeit verloren.
- 1:19:52Speaker 0: Ich bin dann auch sofort weiter.
- 1:19:56Speaker 0: Ich hab... Kurz vor dem Checkpoint ich habe es mir nicht nehmen lassen.
- 1:20:00Speaker 0: Die Schmiede?
- 1:20:02Speaker 0: An der Schmiede nicht, weil die ist kein Highlight, aber in Kampanen kurz das Denkmal, diese Statue zu fotografieren.
- 1:20:11Speaker 0: Also da bin ich zu wenig gefahren.
- 1:20:13Speaker 0: bei der Schmiede nicht, weil die ist irgendwo da am Bach unten und das ist nur so ein Steinhaus, die muss man nicht sehen, aber das... Das Denkmal, das habe ich fotografiert, weil ich es einfach so cool und absurd zugleich finde, dass es dort steht.
- 1:20:31Speaker 0: Das habe ich fotografiert und dann paar Hundert Meter weiter war dann schon der Checkband.
- 1:20:36Speaker 1: Wir haben es heute wieder geschafft, die Episode in extra Länge zu produzieren.
- 1:20:40Speaker 1: Wir haben von Parkour eins bis zu Parkour zwei alles erzählt, aber dafür, die Episode so lange ist, gibt es die nächste, dafür sehr bald wieder, nämlich... Ich weiß gar nicht.
- 1:20:53Speaker 1: Montag, Donnerstag, Montag, Donnerstag, das wird eine der Episoden sein, die am Montag oder Donnerstag rauskommt.
- 1:21:00Speaker 1: Ich bin Überblick verloren.
- 1:21:02Speaker 1: Auf jeden Fall zweimal pro Woche und dann geht es weiter mit dem dritten Abschnitt.
- 1:21:08Speaker 1: Und bis dorthin werden wir uns jetzt kurz erholen von der Aufnahme und die negativen Dinge vergessen und uns an die Positiven erinnern.