Latest / Fit Mom Club / Business & Baby | Was passiert mit der Selbstständigkeit, wenn man schwanger wird?
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- Lena: In welcher Woche bist du jetzt, Anna? Paty: 27 plus 5. Lena: Und dein ET ist Oktober. Paty: Zehntasehntan. Wann ist Rocky? Echt? geil. Witzig. Ich bin mal gespannt hier. Lena: Cool. Rocky kam am 0.10. Der Rocky war 12.10. ET. Ja, das ist so ein Enquereinander. Vor allem weiß ich dann ganz genau, wie du dich fühlst zur Sommerzeit, schwanger zu sein. hat voll das Gefühl, das ganze Jahr über schwanger zu sein, weil man ist ja schon im Januar, hat quasi die Beruchtung. Paty: Ja. Ja. Lena: Dann geht es das ganze Jahr, dann macht man das Frühjahr mit. Dann Sommer, dann wird es wieder Herbst, man hat schon wieder dicke Jacken an und hat das Gefühl, man war das ganze Jahr schwanger. Aber ich fand Sommerschwangerschaft viel angenehmer, weil man dann so luftige Kleider tragen konnte. Die Schwangerschaft mit Nova war so komplett über die kalten Monate. hat der Bauch angefangen zu wachsen. Paty: Ja. Ja. Mhm. Lena: Dann musst du viel mehr Klamotten kaufen oder eine neue Winterjacke. Wenn du sonst eine anliegende Winterjacke hast, passt du da nicht mehr rein. Dann ist es total anstrengend, Schuhe anzuziehen. Im Sommer kannst du Flip-Flops anziehen. Im Winter musst du dich so dick einpacken und hast diesen riesen Bauch. Das fand ich echt irgendwie schrecklich. Paty: Ja. Ja, stimmt. Das war mir was gar nicht so. Ich war beim ersten Kind ist Ende August geboren. Ich hab gesagt, nie wieder werde ich im Sommer schwanger sein. Und so haben wir auch das zweite Kind geplant. gerade so Anfang Juni. Weil sonst hatte ich gesagt, dann warten wir jetzt erst mal wieder. Weil da fand ich es... Lena: Ja. Ja. Aber hat es dann geklappt? Paty: Ja, genau, ich war dann im Winter schwanger und ich fand es perfekt, weil ich die Jacke dann Gut, ich war nicht hochschwanger im Winter. Ich hab die Jacke dann auch vom Max angezogen und so was, die Winterjacke. Ich hab auch nicht viel Neues gekauft. Und ich konnte es gut verstecken am Anfang, weil man hat es relativ früh gesehen, beim zweiten Kind. Und ... ja, ich fand es viel angenehmer. Aber ja, jeder anders. Ja, da ist vorhin Nachteile. Lena: Hmm. Ja, natürlich ist es so, wenn es so heiße Temperaturen sind und so, ist sicher nicht ohne Schwanger zu sein, aber ich fand es halt so oder so anstrengend, weißt du. Ja, kommt ja nicht drum rum. So, wenn die Kugel vor allem so groß ist und so, dann ist alles anstrengend. ist die Jahreszeit gar nicht wurscht. voll schön. Ja, ja, was mich interessieren würde, wie Paty: Ich glaube, das war halt für jeden einfach anstrengend. Ja. Ja. Ja. Ja. Lena: lang hast du vorzuarbeiten, weil du bist ja selbstständig und hast ja auch Praxisräume, die man ja auch bezahlen muss und so. ... Keine Ahnung, man hat ja laufende Kosten, die weitergehen. Das ist so krass, wenn man als selbstständige Frau ein Baby bekommt. Bei uns ist mit Online-Coaching bisschen leichter vielleicht. wenn du ein Kind kriegen würdest, hast du ja genauso jetzt deine Räumlichkeiten. Ich hatte ja damals auch in meiner Schwangerschaft Räumlichkeiten. Das ist schon krass, wenn man so Fixkosten hat. Paty: Ja. Lena: dann Baby bekommt es so, sich zu organisieren, gell? Paty: Man muss nochmal kurz differenzieren. Also ich habe ja aktuell immer noch ein Angestelltenverhältnis, wo ich 20 Stunden mit Angestellten bin und das nimmt natürlich schon so bisschen die Sicherheit. Ne, es gibt Sicherheit. Es gibt Sicherheit. War ja auch so mit geplant, ne? Also so dieses Selbstständigung- und Angestelltenverhältnis, ist am Anfang allein Krankenkasse, also Krankenkasse, Sozialabgaben etc. Dass es nicht ewig so weitergeht, ist auch mitbewusst. Aber das ist nochmal so der Punkt, okay, ich weiß, ich habe ja Lena: Ja. Ja. Paty: ein fixes Einkommen, das ist mal das eine. Und da muss man auch sagen, im Angestelltenverhältnis, das hat mir tatsächlich eher Problematiken gemacht mit der Schwangerschaft anstatt jetzt mit der Selbstständigkeit. Mit der Selbstständigkeit konnte ich eher ... Lena: Ja? Paty: Der Träger, bei dem ich bei der Physiokurse mit bin, der hat aus wirtschaftlichen Gründen beschlossen, die Verträge, die befristet sind, nur noch bis zum Schuljahresende laufen zu lassen. Das heißt, werde halt in meinem Mutterschutz arbeitslos, weil der Vertrag mich verlängert wird. Das heißt, mein Vertrag endet am 30.9. Und natürlich juristisch ist es auch alles safe bei denen, aber meine Vermutung ist natürlich, wenn ich nicht schwanger wäre, wäre der Vertrag einfach weitergelaufen. Weil man braucht eine Lehrkraft, mit dabei. Es wird auch jetzt nach Lehrkräften wieder gesucht, aber mein Vertrag kann leider nicht verlängert werden. Und das ist natürlich, wenn du da Anfang der Schwangerschaft stehst und weißt, ok krass, deine T ist 10.10. und ab den 1.10. bist du arbeitslos, dann ist das erstmal so, was machst du dann? Also die Zeit zwischen beendeten Arbeitsverhältnissen und zur Geburt, bist du da krankenversichert? Hast du da irgendwelche Ansprüche auf irgendwas? Was macht das finanziell? Also das war viel Lena: Ja. Ja. Paty: viel belastender. Lena: Ja. Paty: Weil das halt auch Situationen sind, ... Da musst du erst mal informieren. Ich hab bei meiner Krankenkasse angerufen, ich war dann auch beim Arbeitsamt gewesen. Auch alles so neue Erfahrungen. Und die waren da super lieb. Also das ist gut, ich hab da super Erfahrungen mitgemacht. Beim Arbeitsamt beispielsweise, oder bei der Arbeitsagentur, da gibt's einen Unterschied. Bei der Arbeitsagentur, die meinten dann so, naja, du stehst ja den Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung. Also du kommst dann halt wieder, wenn deine Elternzeit rum ist oder so etwas. Dann dachte ich mir so, okay, krass. Lena: Ja. Vielen Jura. Ja. Paty: kannte damals bei ihren Kindern war das auch so, die musste dann auch so Maßnahmen machen. Also die musste dann Bewerbungen schreiben und wer nimmt eine Schwangere. Also die wusste einfach, es ist absolut sinnlos und so ein Kram. Lena: Ja. Ja genau, dann wirst du dich irgendwo so, ja übrigens in zwei Wochen ist meine Idee kann sein, dass ich am ersten Arbeitstag schon ein Baby rauskomme. Du bist ja schon in dem Geburtszeitraum ja dann auch schon drin zum ersten Zehnten. Paty: Ja, genau so was macht ja keiner. Ja, genau richtig. dann, also das hat mich viel mehr gestresst und das war halt auch ganz viel mental so. So dieser Status arbeitslos zu sein, das fand ich persönlich für mich einfach nicht cool. Klar, so die Selbstständigkeit, da ist es, okay, wie planst du das alles? Das ist wirklich eine Planungssache. Kannst du dir das leisten, kannst du das nicht leisten? Willst du dir das auch mit leisten? Und ähm... Lena: Christian. Paty: Klar, besitze einen Puffer, einen gewissen finanziellen Puffer, der war aber natürlich nicht geplant, ihn schon so früh zu nehmen. Lena: Ja. Paty: Ich hätte mir gewünscht, dass ich vielleicht noch mal ein halbes Jahr länger gewartet hätte oder so, dass ich dann noch mehr Sicherheit habe. Aber das ist okay. Da bin ich relativ gut aufgestellt. weiß halt aber auch, dass ich so mit den laufenden Kosten, wie du gesagt hast, die kann ich nicht... Also klar, Räumlichkeiten könnte ich kündigen, aber ich habe ja auch beispielsweise noch einen Kredit und den will ich schon eigentlich bezahlen. Man könnte wahrscheinlich den auch kurz... Man könnte die Tätigung aussetzen, aber dann verschiebt sich das halt alles nach hinten und du verschiebst ja nur das Problem. Und so wie ich das jetzt für mich geplant habe, Lena: Ja. Ja. Paty: Ich arbeite noch bis Ende August, da würde dann auch diese gesetzliche Mutterschutzfrist anfangen. Und klar ist das ein Privileg, ich mir das einfach mitnehmen kann und sage, okay, ich mache sechs Wochen vor ET und acht Wochen nach ET. Man muss dazu halt aber auch sagen, selbst wenn ich mich gut fühle oder so etwas und ich würde Termine noch annehmen im September, dann würde ich mich das mehr stressen, wenn dann plötzlich so, ich muss die alle absagen, weil irgendwie Geburt geht los oder so etwas. Das ist so das Lena: Mhm. Ja. Ja, ja, verstehe ich. Paty: Das würde planerisch wahrscheinlich mich mehr stressen. sechs Wochen, ganz normal sechs Wochen vorher und acht Wochen danach. Und dann ist in meinem Kopf, ich starte dann wieder im Dezember mit dem Termin, aber halt mit reduzierten Angaben. Also definitiv nicht mehr so, es jetzt mit ist. Und danach, das ist halt das, was man ja nie planen kann, muss man gucken. Wie? Lena: Hm. Ja, ja. Und dein Freund macht der Elternzeit, nimmt er sich Urlaub oder wie ist da geplant? im ersten Jahr ist er dann so da oder macht er ganz normal weiter und du wuppst es dann so mit Baby? Paty: Dadurch, dass er Schicht arbeitet, also da ist es bei der Polizei, kann man so bisschen mit dem Schichtsystem planen. Das ist so, ja, das ist natürlich, ja, ja. Lena: Ja. Ja, das ist schon gut. Darf ich auch kundinnen, die auch so schicht... Die dürfen dann halt nicht schlafen nach der Schicht, weil sowas kenne ich nämlich auch. Dieses Schichtarbeit und jetzt muss man immer einen Tag überschlafen und so, das geht dann. Paty: Ja, nimmt so ein bisschen, natürlich gibt es die Planungssicherheit, weil du weißt, er hat, also bei dem Modell, wie es mit ist, das ja auch immer überall. Lena: Ja. Paty: unterschiedlich, ob das 24-Stunden-Dienst oder so was mit sind. Und bei dem Modell ist es halt, dass er zwei Tage, also er kommt aus der Nacht raus, hat dann den Tag frei. Da macht es natürlich keinen Sinn, irgendwie was einzuplanen, weil er natürlich auch schlafen muss. Aber dann die zwei Tage danach, die er frei hat, das sind schon die Tage, wo ich dann plane, Termine zu machen. Da muss man natürlich fairerweise sagen, vielleicht muss er auch mal einspringen oder er Einsatztraining oder ähnliches. heißt, oder der Kleinen geht es halt auch nicht gut. Das ist immer so ein bisschen, muss man halt Lena: Ja. Mh. Ja. Paty: Aber in der Theorie wäre das der Ablauf, wir uns das vorstellen. Und dadurch, dass er halt diese Schichtmundel hat, wird er auch in Wochenbett oder die Zeit kurz vor der Geburt mit Urlaub überbrücken. Also das heißt, Elternzeit oder sowas wird sich finanziell gar nicht lohnen. Also das wäre nicht logisch. Lena: Ja. Ja, das ist wirklich das Ding. finde das echt krass, weil Elterngeld finde ich ist überhaupt nicht viel. Und bei uns ist zum Beispiel so, wir könnten unsere ganzen laufenden Kosten alle gar nicht. Also ich könnte natürlich auch Elterngeld beantragen und dann einfach gar nicht arbeiten. Aber dann so müsste ich ja jeden Cent umdrehen, zu gucken. Ja, okay, geht das, geht das. Und das ist dann irgendwie dann arbeite ich lieber und habe so komplett die finanzielle Freiheit. Natürlich muss ich dann mit Baby arbeiten, aber trotzdem bin ich auch nicht gedeckelt in dem, was ich verdiene. Paty: Ja. Ja. Lena: kann genug verdienen, damit gut zu leben und so. Und hat nicht diesen Stress mit diesen Finanziellen. Weil ich hab ja zwei verschiedene Szenarien jetzt so geleben können. Mit BB1, mit BB2 und mit BB1 hab ich gesagt, ich will auf jeden Fall Elternzeit nehmen, mit Pause nehmen und so. Das ist dann wirklich, du hast ein Business und bist selbstständig und dann beantragst du Elterngeld. Erstens war das Elterngeld voll wenig. Dann ist es bei Selbstständigen ja so, wenn man keine Anstellung hat, du bekommst Elterngeld und musst davon deine Krankenkasse bezahlen. Andere, die angestellt sind, da ist das ja schon mit drinnen. Selbst wenn du den Höchstbeitrag kriegst, was ja bei 1800 ist, dann ist der bei Selbstständigen nie 1800, weil du kannst ja erst noch mal Krankenkasse abziehen. 500 Euro oder was weiß ich, kommt ja drauf an, wenn man privat ist, ist ja ein fixer Betrag. Wenn man gesetzlich ist, dann geht es auf den Mindestbeitrag, der ja auch irgendwo bei 300 ist und so. Das ist dann erst mal weg. Und davon kannst du dann alles bezahlen. Miete, Einkäufe und so weiter. Und keiner bezahlt dir ... Paty: Ja. Ja. Ja. Lena: Die Fixkosten für dein Business, ja weiterlaufen und so. Das finde ich halt irgendwie so heftig, die musst du ja auch noch stemmen. Und bei mir war es dann halt eben so, dass ich mir schon Elternzeit genommen habe, aber trotzdem so mein Business auf Sparflamme weiterlaufen habe lassen. Also ich nicht alle Kunden weggemacht, sondern so trotzdem so eine Base behalten und dann halt immer so viel verdient, dass ich auf 0 € Gewinn komme. Also ich habe dann trotzdem gearbeitet, wenig. Geld verdient und das Geld so viel verdient, dass meine ganzen Fixkosten gedeckt sind. Und das ist dann irgendwie auch bescheuert, dass man gar nicht so richtig die Möglichkeit hat, sich dann komplett rauszunehmen. Dass das, was man bekommt, alles, so wenig ist das Elterngeld. Dann wird sowieso alles gekürzt jetzt. Das finde ich wirklich echt nicht so geil. Und es gibt ja diesen Verein Mutterschutz für Selbstständige, was ich auch voll gut finde, dass sich da jemand einsetzt, weil ... Paty: Hmm. Lena: tut sich ja keiner für selbstständige Frauen. Das gibt es wirklich so heftig. Paty: Ja. Wäre das... Wäre das... Würden Männer schwanger sein, wäre das ganz anders. Das Ding ist ja auch... Also, ich werde es genauso machen, wie du es gerade gesagt hast. Ich kann mit dem Elterngeld, also ich Elterngeld bekommen und da sage ich ehrlich, rettet mir der... rettet es mir ein bisschen, dass ich da ein Angestelltenverhältnis... Lena: Ja, definitiv. Ja. Ja. Paty: habe, jetzt muss ich kurz überlegen, normalerweise sind es ja immer die 12 Monate oder 12 Monate vor Geburt und sobald du aber selbstständig bist, ist es ja immer ein Geschäftsjahr. Das heißt, bei mir ist einmal komplett 2025, wo ich im Angestelltenverhältnis plus meine, bloß halt das Selbstständige und da komme ich mit dem Elterngeld eigentlich ganz gut mit raus. Also muss man sagen, so dass ich es halt, dass ich alles mitdecken kann und so und nicht halt irgendwie noch drauflege. Aber ich kann natürlich mir auch bei meinem Business Lena: Ja. Ja, gut. Paty: kann ich mir nicht erlauben, ein Jahr weg zu sein. Wenn ich jetzt ein Jahr wirklich gar nichts machen würde, selbst wenn ich auch keine Kosten oder sowas mit hätte, dann fange ich wieder bei Null an. Alles, was mir jetzt in den letzten zweieinhalb Jahren aufgebaut habe, ist halt einfach weg. Und dafür muss ich natürlich sagen, ja, klar, ich bekomme ein Kind und wir haben uns auch bewusst dafür entschieden, aber genauso habe ich mich auch für meine Arbeit mit entschieden, weißt du. Und das ist ein ganz großes Thema. den Netzwerken, wo ich in Mannheim bin, da war jetzt auch letztens das Thema wie Lena: Ja. Genau, das ist Ding. Ja. Paty: denkst dann alles unter einen Hut und das sind Unternehmerinnen mit ganz verschiedenen Aspekten. Also die eine hat eine Online-Beggerei, die jetzt noch ein Café eröffnet hat, die andere hat ein Restaurant und die haben noch ein Café eröffnet. Ja. Ja, genau. Genau, richtig. Ja. Richtig. Und ... Lena: Vielen Ja, ich wollte dich fragen, Online-Bäckerei, die Uni Cake kommt doch aus Mannheim, ist das die? Ja, genau. Ja, weil ja gesehen habe, hier erfolge ich und das die jetzt auch einen Kaffee eröffnet. Da habe ich dann auch irgendwann gesehen, die hat glaube ich zwei Kinder, oder? Und was die auch alles arbeiten, dachte ich mir auch, das ist krass. Ja, genau, so krass. Paty: Ja. Ja, genau, hat zwei. Ja, das ist halt krass. Genau, richtig. Und da ist halt die Frage, da kam immer so, wie machst du das? Wie wirst du allen beiden gerecht? Und ich glaube, die Aussage fand ich halt ganz schön, du wirst nicht jeden Tag allem gerecht. Du wirst an einem Tag vielleicht mehr Business und dafür weniger Kinder, und am anderen Tag mehr Kinder und weniger Business. Und diese Waage, darum geht es ja darauf hinaus. Es geht ja nicht dabei, allen immer 100 Prozent zu geben, sondern so da den Weg mitzufinden. Und ich glaube, das ist eigentlich schon mal ganz gut. Und das ist halt beruhigend, dass es anderen selbstständigen Frauen genauso mitgeht. Lena: Mhm. Ja. Ja. Paty: nach außen kann man da immer wieder zeigen, man arbeitet mit Kind oder so. Es kann natürlich auch sein, dass bei einem Checkup, dass du da dein Kind mit dabei hast, aber prinzipiell will ich das halt eigentlich nicht, weil es die Zeit halt für meine Kundin mit ist. dann, also man muss so bisschen schauen, wie es mitläuft, aber ich werde es genau machen, wie du gerade gesagt hast. Und es ist halt auch, man darf halt keinen Gewinn machen. Also darfst schon, aber wird halt der Elterngeld wieder gekürzt und dann macht das keinen Sinn. Ja, hatte ich auch. Lena: Nee, genau, ich hatte so eine Elterngeldberatung, hat immer gesagt, wenn du drüber kommst, dann kauf was fürs Business. Und dann war ich auch so kurz vor Ende des Monats so schnell noch eine Kamera oder irgendwas gekauft und so, dass man sich schon mal, oder da hab gesagt, Fortbildungen, Sachen, die man halt auf der Liste hat, die man kaufen würde, dass man halt immer so, dass man halt auf Null kommt. Und für mich hat sich das so bescheuert angefühlt, dass ich Geld verdient habe. wenn ich... Paty: Ja. Ja. Lena: jetzt aber keine Investition ins Business mache, dass mir das Geld halt weggenommen wird, weil ich dann wieder zurückbezahlen muss. Das hat sich so besteuert angefühlt, weil man so Geld verdient. Es muss sofort wieder gehen, weil sonst geht es komplett ohne Investition wieder zurück. Paty: Ja, das ist halt ganz viel Kopfsache, das ist so das, ich dann so ein bisschen... Ich kann es jedem nur empfehlen, eine Elterngeldberatung zu machen, weil, sage ich ehrlich, ich hatte auch keinen Bock, mich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Also diese Anträge, die du da stellen musst oder so etwas. Gute ist, das macht alles sie. Also das, was sie halt machen kann, klar, einreichen muss ich das dann. Aber das Ausfüllen und vorher alles oder auch die Beratung, das ist großartig. Und beispielsweise hat sie dann auch gesagt, man kann das ja irgendwie auf 14 Monate strecken, also dass du in zwei Monaten kein Elterngeld hast. Und ich glaube, die wären dann wahrscheinlich für den Partner oder so etwas. Und da beispielsweise mein Sie, dadurch dass ich ja im Gesundheitswesen arbeite, dann kann ich das ans Quartalsende so legen und dann rechne ich halt in dem Monat einmal alles mit ab. Weißt du, dann hast du natürlich auch da, also das ist so ein bisschen alles hin und her geschieben, was richtig unnötig für alle Beteiligten eigentlich mit ist, weil es für jeden mehr Arbeit ist. Lena: und Paty: Anders geht's nicht. Ich hab riesen Respekt vor Selbstständigen, die so im Handwerk sind. Selbstständigen Frauen, weißt du, weil die arbeiten ja richtig schwer körperlich noch. So, ich würde jetzt meinen Job jetzt nicht als schwer körperliche Arbeit bezeichnen. Ja. Content-Filme ist doch anstrengend. Das ist anders anstrengend. Ey. Lena: Ja. Ich auch, sitzt hier im Büro und tippt einem am Laptop was und so. Vor allem dafür, dass wir auch Trainerinnen sind, Patti und ich, sind sie sehr... Ja, genau. Sich dann hübsch zu machen, mit Herzen richten. Paty: Aber das war da irgendwie schon immer so krass und die haben es ja, also die haben ja gar keine andere Möglichkeit manchmal so, ne? Das ist spannend. Lena: Ja. Ja, ich find das auch krass. hab das auch auf dieser Seite, Mutterschutz für alle, gesehen, weil dann auch mal wieder so Stories sind. glaub, da war dann eben eine mit dabei, die, glaub einen Schulladen hatte und hat halt Vertretungen organisiert. Kurz vor der Geburt hat eine gekündigt und die Vertretung war irgendwie krank oder so was. Und dann stand die ein paar Tage nach der Geburt wieder in dem Laden. Und dann denkst du dir echt, du planst alles so perfekt vorher. Aber wenn du halt der Boss bist und der Laden muss laufen, dann kann es sein, dass im schlimmsten Fall doch wieder dastehst. Das fand ich echt heftig. Und dann find ich's heftig. Paty: Ja krass. Lena: dass so etwas sein kann, wenn du als Angestellte aber ja durch den Mutterschutz nicht arbeiten darfst, aber als Selbstständige, dass dieses Gesetz so ausgeschaltet ist und du dann halt trotzdem arbeiten musst. Das ist schade, dass das so ist. Paty: Ja. Aber Lena, war das nicht bei dir so, dass du auch irgendwas dann zurückzahlen musstest? Hast du nicht sowas bekommen? Lena: Ja, genau. Man kann ja nur so einen vorläufigen, wenn man das Elterngeldantrag, dann habe ich die Steuererklärung noch nicht gehabt, also noch nicht den Einkommensteuerbescheid mit dem, was ich wirklich tatsächlich verdient hatte, sondern halt nur grob, was ich verdient habe. Und da hat der Gewinn nicht gestimmt, der war anders. Und dann hat sich die ganze Grundlage von dem Elterngeld ganz anders berechnet. Und am Ende musste ich 4.500 Euro zurückbezahlen. Sofort? So, Zahlungsziel zwei Wochen oder so. Und ich so, what the fuck? Erst mal hab ich extra eine Beratung gemacht, mir das nicht passiert, dann ist mir das trotzdem passiert. Dann ein kurzes Zahlungsziel, dann hab ich gefragt, ob ich das auf Raten bezahlen kann. Dann hat die gesagt, ja, auf drei Raten kannst du's bezahlen innerhalb von einem oder zwei Monaten. Das hat mich auch noch mal richtig gestresst. Deswegen ist so dieses ganze Thema Elterngeld ... Paty: Was? Lena: ist für mich einfach, in dem jetzt beim zweiten Kind war das einfach nicht das Wichtige für mich, weil ich halt einfach permanent mit dem Elterngeld das Gefühl hatte, sehr gedeckelt zu sein in dem, was ich halt eben machen darf. Also mich hat das in meiner Selbstständigkeit gefühlt so ausgebremst, weil ich ja immer das mit dem, also ich hatte erst eben dieses Basis-Elterngeld, wo man ja 0 Euro verdienen darf, und dann hatte ich aber Elterngeld Plus, wo ich nur, ich so an die 1000 Euro Gewinn machen durfte. Und das war halt für mich so, okay, ich muss versuchen, meinen Gewinn so hoch wie möglich zu kriegen, weil irgendwann fällt das weg. Paty: Ja. Lena: Dann muss ich versuchen, Geld wieder auszugeben, dass ich nur auf diese 1000 komme. Die ganze Zeit war das so, ich möchte mehr verdienen, aber ich bin so gedeckt, dem, wie viel ich verdienen darf. Ich hab Angst, dass ich zu viel zurückbezahlen muss. Dann war die Grundlage, dass ich zu viel Elterngeld bekommen hab, was mich total gestresst hat, selbst das Elterngeld für mich wenig Elterngeld war bei den ganzen Fixkosten, die wir tragen mussten. Deswegen ist dieses ganze Elterngeld-Ding für mich einfach, ähm, ja, stressig gewesen. Dieses Mal habe ich dieses Einkommen ins unabhängige Elterngeld beantragt. Ich dachte erst, ich beantrage gar nichts. Dann hat mir einer auf Instagram geschrieben, dass ich das auf jeden Fall machen kann. Das sind 300 Euro monatlich, die ich ein Jahr bekomme. nehme ich mit. Aber den Rest, den lasse ich. ich da bin ich einfach ... Das war nicht optimal. Meine Beratung war nicht optimal. Ähm ... Ja, und das Ganze ... Einfach die ganze Sache, wie das mit meinem Business lief und so was, das konnte man ja nicht vorhersehen. Weil ich hatte ... Paty: Krass, Lena: Dann bin ich auf Sparflamme gegangen mit meinem Business, wollte wieder loslegen. Dann hatte ich meine Identitätskrise doch als Frau oder Mama. Dass ich dann gar nicht mit dieser Zielgruppe bespielen wollte, sondern eher in Richtung Mamas gehen wollte. Dann war es eh wieder wie eine komplett neue Selbstständigkeit aufgebaut. Das war irgendwie alles ... Ich weiß nicht, irgendwie eine total schwierige Zeit. Gleichzeitig war Baby total anstrengend und so. Und wie hat mich das alles so gefordert? Also wirklich so 2023 war echt, finde ich, mich ein sehr hartes Jahr. Paty: Ja. Lena: Und jetzt gleichzeitig aber jetzt bei Baby Nummer 2 ist es irgendwie alles leichter gewesen. Ich wusste irgendwie schon, was auf mich zukommt und ich wusste auch, dass das dann einfach alles so mit Arbeiten stemmen werde und so zusammen mit Lukas. Wir organisieren uns da gut. Genau, das ist für mich dann leichter und auch ohne diese Abhängigkeit zu haben eben von dem Elterngeld und gleichzeitig diese Angst immer, dass ich irgendwas zurückzahlen muss oder zu viel verdiene und so. genau. Paty: Ja. Also was empfiehlt ihr jemandem, eine selbstständige Frau, die plant, schwanger zu werden? Es ist einfach so, man muss daran denken. Gibt es da schon irgendwas, das man vorher machen kann, was einen in die Karten spielt eher dann, sobald das Baby da ist? Lena: Ja, also, wenn man Elterngeld beantragt, dann ist es ja so, wie Anna gesagt hat, dass als Selbstständige wird das letzte Geschäftsjahr hergenommen. Das heißt, wenn du jetzt ein Baby bekommst mit ET 29.12., dann ist das Jahr davor, rangeholt wird. Obwohl ja, das andere Jahr viel aktueller ist. Aber es wird das Jahr davor rangeholt. Und wenn man jetzt zum Beispiel seine Selbstständigkeit in dem Jahr aber davor begonnen hat und die Gewinne total niedrig sind, dann kann man ja davon ausgehen, dass das Elterngeld super niedrig sein wird. Deswegen, wenn man da jetzt zum Beispiel klug planen möchte, dann würde man das halt eher anders schieben, wenn man das in der Hand hat, wann exakt wann schwanger wird und welches Geschäft da dann ran genommen wird. Dann auf jeden Fall, wenn man es halt plant, dass man halt einen finanziellen Puffer hat, weil bei mir war es ja eine ungeplante Schwangerschaft und natürlich so Steuerrücklagen und solche Sachen hatte ich natürlich auf dem Konto, aber ich hätte noch einen Puffer einfach gebraucht oder hätte mir sicher mehr Sicherheit gegeben. dass ich entspannter abends schlafen gehen kann, wenn ich einfach gewusst hätte, ist irgendwie noch einfach genug Geld auf dem Konto, so diese Zeit zu überbrücken nach der Geburt. Was ich zum Beispiel auch total krass fand, Mutterschutzgeld habe ich ja bekommen, weil ich war gesetzlich versichert zu dem Zeitpunkt, bekommt man auch als Selbstständige. Das hat ewig gedauert, bis das kam. Es hat über drei Monate gedauert, bis das Elterngeld kam und währenddessen wurde halt ständig die Miete und sowas abgebucht. Und das ist halt, es ist halt gut, wenn man halt Rücklagen auf dem Konto hat, damit man halt für mehrere Monate Miete bezahlen kann und einkaufen gehen kann und so und sich dann nicht im Wochenbett Stress machen muss. Gott, bald wird die Miete wieder abgebucht, das Elterngeld kommt nicht, muss die ganzen Kosten tragen. So als frische Mama willst du dir dann nicht diesen Stress machen müssen, weil finanzielle Sorgen halt schon krassen Stress, finde ich, auslösen. Paty: Aber das ist... Aber das mit Elterngeld kam später und so weiter, das war bei mir auch so, obwohl ich im Angestellten fände, das war... Klar, natürlich ich das Glück, dass mein Mann dann auch ausreichend verdient hat, aber wenn jemand, sag ich mal, nicht schon finanziellen Puffert da hat, man weiß nicht, wann es kommt. Lena: Genau, das meine ich gar nicht wegen Selbstständigkeit, sondern generell, man Puffer sollte man halt auf jeden Fall haben. Genau. Paty: den Puffer hat. Ich glaube, bei uns war es schon geplant, aber jetzt nicht direkt, dass es beim ersten Mal, Anfang Januar, direkt nicht klappt. Das meinte ich vorhin mit, wenn ich mit einem halben Jahr mehr Puffer aufbauen hätte, wäre das voll fein gewesen. Lena: Ja. Ja. Paty: Was natürlich so bisschen bei mir ist, es kommt darauf an, an welchem Standpunkt du bist als Selbstständige. Ich würde schon noch sagen, dass ich am Anfang mit stehe. bin das jetzt seit zweieinhalb Jahren habe ich ja die Praxis. Und ich hatte natürlich am Anfang ein hohes Invest in die Geräte und so ein Kram mit dabei. Und alles, ich mir von meiner oder was ich am Gewinn gemacht habe von dem jetzt in den letzten zweieinhalb Jahren, das ist dann halt entweder direkt halt in Werbung, in weitere Materialien oder sowas gegangen oder halt als Steuerung. Lena: Ja. Ja. Ja, voll. Paty: Rücklage oder irgendwo als Puffer mit hingebaut. Das heißt, ich weiß es noch gar nicht so ganz genau, weil ich habe nie mehr da irgendwas ausbezahlt. Also ich habe das ja immer so gesehen, wenn ich geschäftlich mit jemandem essen war, das habe ich dann halt mit dem Geschäftskonto bezahlt und das war so mein Lohn gewesen, weil ich ja sonst auch mein Angestelltenverhältnis hatte. Deswegen ist ja nochmal so ein bisschen so das andere. Und für mich war dann auch so dieser Cut mit der Schule, wo ich dann nicht mehr angestellt sein werde, war dann für mich so, krass, vielleicht Lena: Ja. Ja. Ja genau. Mhm. Paty: vielleicht ist das jetzt so der Schubsaar Richtung die volle Selbstständigkeit halt. Lena: Das glaube ich schon. ich glaube, weil man sieht es ja bei so vielen oder zum Beispiel, Patti, ja auch, du bist ja erst nach deinen Kids selbstständig geworden und ich finde, man sieht das bei super vielen Mamas, die in Elternzeit sind und dann so raus aus dem Job sind, dass viele dann so, so habe ich auch gemacht, so nochmal neue Identität irgendwie, formt sich dann irgendwie nochmal und dann merkt man dann auch so, was möchte ich und was nicht, so und dann voll viele Erarbeitet sich eine Selbstständigkeit in dieser Pause, man da auch natürlich hat man Baby, aber man hat trotzdem dann den Fokus irgendwie dann nochmal, wo man sagen kann, okay, jetzt ist aber auch meine Chance, was aufzubauen in dieser Elternzeit. Auch wenn natürlich natürlich mit Baby braucht natürlich auch Aufmerksamkeit. Also Elternzeit ist natürlich jetzt auch kein Urlaub oder so, nur weil man nicht arbeitet. das sieht man schon bei vielen, dass das so in der Elternzeit kam. Paty: Ja. Ja, ja. Genau, und deswegen ist es jetzt auch so für mich so, dieses Jahr Elterngeld gibt mir halt einfach nochmal Puffer hinsichtlich, hinsichtlich des Finanziellen, weil ich weiß, okay, es kommt Geld mit rein. Ich bin krankenversichert mit dabei und ich kann nochmal so ein bisschen... Lena: Genau, du weißt, das kommt Geld rein. Genau. Paty: an Konzept arbeiten oder Ähnliches, weil es wird Tage geben oder es ist ja definitiv so, ich nicht in der Praxis bin. Weil Moment ist es halt wirklich, ich gehe morgens 8 Uhr hin, komme morgens oder gehe dann abends 8 Uhr wieder mit raus und dann habe ich dann meine Termine dazwischen oder Buchhaltung oder irgend so ein Kram halt und dann bleibt nicht mehr viel Zeit für großartige neue Sachen oder Ähnliches. Und ich glaube dafür ist das Jahr eigentlich nochmal ganz gut. Aber nochmal auf Parties Frage zurückzukommen, ich glaube der finanzielle Puffer ist eigentlich so das Lena: Mh. Ja. Ja. Ja. Paty: Und wenn du den nicht alleine mit hast, dann halt schauen, wie das mit deinem Partner mit ist. Hinsichtlich Ausgleichszahlungen oder sowas ist halt ein Riesenthema. Also ich meine, er ist da auch mit dran beteiligt. ist individuell, je nachdem, wenn du selbstständig bist, zu gucken, entschädigt der dir deine fehlende Zeit oder findet er irgendwie andere Regelungen mit dafür. Also ich glaube, das ist was, wo vor allem wir selbstständige Frauen mit dran denken dürfen. Wir müssen es nicht alleine mitmachen. Es gibt immer noch einen zweiten Partner zu und die dürfen auch finanziell Lena: Ja. Paty: mit übernehmen. Lena: Ja, ja, also ich glaube, das ist generell etwas, auch bevor man schwanger wird, dass man überhaupt mal mit seinem Partner so ein Gespräch hat, was der best case ist, dass man da auch auf einen gemeinsamen Nenner kommt, wie man das Ganze angehen möchte. Ja, dass es halt möglichst fair irgendwie für alle Parteien ist. Ja. Paty: Ja. Ja. Aber auch für Nichtselbständige, also wenn wir uns überlegen, das Elterngeld, es wird nicht reichen. Je nachdem, was du dafür im Modell mitnimmst und je nachdem, wie du damit rauskommst, aber es wird nicht reichen, auch für deine Altersvorsorge oder so Ähnliches mit vorzusorgen. Das heißt, dein Partner kann gerne Ausgleichszahlungen in deine Altersvorsorge auch mit übernehmen. Das sollte man halt auch im Hinterkopf behalten. Das sind so die nächsten Themen. Altersvorsorge dann, die Zeit, du in Elternzeit bist oder Ähnliches. Was passiert da mit deiner Altersvorsorge? Lena: Ja. Paty: Themen sind wichtig einfach, dass so das mit geklärt ist. Klar, so Sachen wie dann Care-Arbeit oder sich Dinge kümmern oder ähnliches, Haushalt und so, das wird sich dann alles wahrscheinlich regeln. Das glaube ich nicht ganz, dass du es vorher so krass planen kannst, aber so das Finanzielle, das muss ein Thema sein. Lena: Genau, das muss man sagen. Aber gleichzeitig auch so, wenn die Frau selbstständig ist und so dann, also ich merke das ja schon, ich brauche den Rücken von Lukas. Also ich sitze ja hier gerade in der Podcast-Folge, weil Lukas gerade mit dem Baby unterwegs ist. Und das ist schon wichtig, dass der Partner dann auch checkt, wenn die Frau selbstständig ist, dass das kein Hobby ist, sondern dass das wirklich halt eine ernstzunehmende Selbstständigkeit ist. Paty: Ja. Lena: die auch dann, wenn das Baby älter ist und in den Kindergarten oder so was, dann geht und so was dann auch genauso weiter fortgeführt wird, wo man jetzt auch nicht sagen kann, ich scheiße jetzt die nächsten Jahre dann drauf, sondern es muss auch laufen mit Baby, ich brauch deinen Rücken, ich hab da und da Termine und so und da musst du halt präsent sein. Und ich glaub, da muss man auch je nachdem, wie der Mann halt auch drauf ist, auch dieses Gespräch halt vorher suchen, weil manche Männer glaube ich da auch sind, dass vielleicht deren Jobs in deren Augen wichtiger ist oder sowas. Paty: Ja. Lena: gibt ja solche Unsreiche, dann, ne? Und dann muss man die natürlich mit den Tacheles reden und denen erklären, wie es halt zu laufen hat und so. Und das dann auch wichtig ist, da und da und da musst du das Baby nehmen. Und wenn da bei dir kurz aus dem Call reinkommt, dann so, ich muss mich darauf verlassen können, dass du das halt dann machst. Weil das ist schon teilweise ja auch bei uns so, Lukas ist angestellt, der muss natürlich so arbeiten, so, wenn er seine Calls hat, muss das halt klappen. Aber gleichzeitig, wenn ich quasi Paty: Ich glaube, das ist ... Ja. Lena: wie jetzt halt zum Beispiel was habt, dann will ich mich auch darauf verlassen können, dass ich dann nicht jetzt kurz vor 10, wenn wir einen Podcast aufnehmen, dass es halt dann auf einmal doch nicht klappt oder sowas, dass ich nicht dabei sein kann, weil ich dann immer wieder zurückstecken muss oder so. Paty: Ich denke, da können wir profitieren davon, wenn man einfach in den Austausch geht, welche Modelle es gibt. Ich habe letztens von einer Kollegin, die haben beispielsweise hinsichtlich das Thema, wenn das Kind krank ist oder ähnliches, die haben aufgeteilt, ich weiß nicht, wie sie es aufgeteilt haben, aber beispielsweise Montag bis Mittwoch macht sie und wenn das Kind Donnerstag, Freitag krank ist, dann ist es der Mann und dann ist es egal, was für Termine damit sind. Dann meldet sich halt der Mann kindkrank oder sie kindkrank im Angestelltenverhältnis. Aber es gibt ja unzählige Systeme, zu gucken, wie funktioniert das und das finde ich halt cool, weil dann sind die Jobs beide Lena: Ja. Ja. Paty: gleichwertig wichtig, also zu sagen, ich kann jetzt nicht, du bist heute mit denen dran und das ist halt fix bei denen. Und das finde ich halt eigentlich ganz cool. Ja, genau. Lena: Vielen Ja, das finde ich gut. weil das Ding ist, die Frauen muss Kind krank nehmen, weil die Frau verdient eh weniger und wenn der Mann das dann macht, hat sie Geld. Und deswegen ist halt immer die Frau dann diejenige, immer flexibel sein muss, die immer dann Kind krank nehmen muss und so. Und wo es halt dann, das ist halt schade, wenn das halt dann so ist. Und es ist ja viel gleichberechtigter, wenn das mal so und mal so ist. Ja, mit Baby gibt es auch zum Beispiel, da folge ich auch einer, Paty: Ja. Ja. Lena: Sie ist selbstständig, weiß gar nicht, ob ihr Partner auch selbstständig ist, ich glaube schon und da machen die dann immer so vormittags ehrarbeiten und andersrum sie dann nachmittags arbeiten und die schieben sich halt dann das Baby hin und her und die machen halt immer den Tag so aufgeteilt dann. Und das finde ich ist natürlich, also es geht natürlich bei Lukas und mir nicht, weil der muss den ganzen Tag dann seine Sachen machen. Das geht dann nur, wenn man dann selbstständig ist, aber das fand ich auch interessantes Modell so. Ja, was ich das Beste finde. Paty: Ja. Modell. Ich finde eigentlich, eigentlich müsste es schon direkt kommuniziert werden, wenn ein Kind geplant ist oder irgendwie so. Klar war es jetzt auch bei uns ungeplant, so ein bisschen. Aber eigentlich war es bei uns schon klar, dass wir Kinder wollen. Aber im Nachhinein hätte ich das, glaube ich, hätte ich da viel mehr kommunizieren müssen. man denkt dann schon irgendwie, ja, das klappt dann schon irgendwie. Lena: Hmm. Ich nicht. Es ist halt auch total schwierig, etwas zu planen, glaube wenn man ja noch gar nicht weiß. Vor allem du mit deinen vielen Geschwistern weißt, also du hast ja auch gesagt, du dachtest, du weißt, was auf dich zukommt und dann weiß man es ja trotzdem nicht. Dass man, glaube ich, auf jeden Fall wichtig ist, vorher das zu planen und dann, wenn das Kind da ist und man überhaupt sieht, okay, so ist es auch wirklich, ein Baby zu haben und so und das bedeutet so Care-Arbeit und so, dass man dann ja auch einfach regelmäßig halt in die Kommunikation geht. Oder je nach Phase, es kann ja auch manchmal sein, dass man sagt, okay, der Mann Paty: Ist aber auch schon... Lena: Die die Bereitschaft, irgendwie viel da zu sein. Aber das Baby, zum Beispiel Nova, hat keine Flasche angenommen. konnte keine Milch abrumpen, die hat keine Prämilch genommen. Die wurde nur von mir gestillt, weil sie nichts anderes akzeptiert hat. Mich hat das auch so aggro gemacht, wenn ich andere Moms gesehen hab, so ganz easy, kriegt einfach die Flasche, ich bin mehrere Stunden weg. Ich dachte mir, das geht halt nicht bei jedem Kind. Bei meinem Kind geht das einfach nicht. Dann muss man sich auch organisieren. Das ist auch was, man sich ... Hab ich mir vorher schön überlegt. Paty: Ja. Lena: und hat aber einfach nicht funktioniert. Da muss man auch einfach sehen, wie das Kind dann drauf ist, wie es dann wirklich im Alltag ist und dann wieder neue Lösungen finden für das Kind, wie das Kind halt drauf ist, was halt dafür dann funktioniert. Paty: Ja, ja. Lena: Selbstständigkeit und eigene Praxis als Frau. Hast du das Gefühl gehabt, also unabhängig von Schwangerschaft, dass es irgendwelche Hürden gab oder dass so Leute gesagt haben, bist du dir sicher mit Selbstständigkeit und so, dass du das Gefühl hast, als Frau, wenn man ein Business startet, dass man dann so viel so... von links und rechts irgendwie so Leute hört, die das irgendwie dann negativ ansehen, anstatt zu sagen, ey, geil, dass du das machst und so, ich wünsche dir ganz viel Erfolg. Wie ist das so deine Erfahrung? Paty: Also tatsächlich, hinsichtlich dessen, war gar nichts Negatives mit dabei. bin da sehr denkbar, mein Familiärer und mein Freundeskreis ist einfach super supportive in jeglicher Hinsicht mit. Was ich so das Gefühl hatte, während der Gründung. Lena: Ja, das stimmt. Paty: Das sind zwei Sachen. Also einmal bei der Bank, wo ich mir den Kredit aufgenommen habe, super lieb alle, aber rückblickend dann auch nochmal mit einer Gründungsberaterin etc. Ich wurde dann nicht so gut beraten. Und natürlich ist es auch so bisschen meine Verantwortung, aber ich bin dahin mit den Gedanken, okay, das ist mein Plan, du berätest mich, was das Qualitativ Beste für mich ist und ich bekomme da jede Möglichkeit aufgezeigt und dann entscheide ich mich. Und dann war das so, ich hatte drei Möglichkeiten und ich dachte, es gibt halt auch nur diese drei Möglichkeiten. Da war ich so bisschen naiv mit dabei. Ja, aber so habe ich halt gedacht und ich glaube, wenn ich ein Mann gewesen wäre, dann wäre das nicht so gewesen. Also wäre das vielleicht auch eine andere Kommunikation oder ähnliches. Weiß ich nicht. Ich würde es rückblickend so nicht mehr machen, sage ich ehrlich aus. Ich würde es anders finanzieren. Das ist das eine. Und dann beim zweiten, als ich Steuerberater gesucht habe. Ich habe jetzt einen Steuerberaterin. Ich habe einen Steuerberater gesucht und... Lena: Ja, das ich auch denken. Ich auch. Frauen für das Unternehmen. Paty: Und dann saß ich da und es war auch alles ganz cool. Wir haben uns unterhalten und ich warte bis heute noch auf eine Rückmeldung, da irgendwie, wann wir uns zusammentreffen oder sowas. Ganz spannend. Lena: Ja, weißt du was? Ich hab den Steuerberater empfohlen bekommen von dem Vater von meinem Mann, weil der so gut sein soll. Dann war ich zum Beratungsgespräch da und ich so dann da gesagt ja dann sag danach Bescheid ob du das machen möchtest. Dann hab ich Bescheid gesagt, angerufen, versucht, E-Mail geschrieben. so ja machen wir jetzt den Wechsel? Soll ich jetzt meinen Steuerberater kündigen oder nicht? Ich hab einfach ge-ghostet. Dann dachte ich mir auch wir haben ein Gespräch zusammen gehabt. sagst ja so fast alles und dann werd ich ge-ghostet. Also geht's noch. Paty: Ja. Ja. Das schon krass. Und das ist was, weiß ich nicht, das wahrscheinlich bei einem Männlichen oder bei einem Unternehmen was vielleicht anders mit gewesen wäre als eine kleine Physiotherapeutin mit ihrer Praxis da. Aber das sind so die zwei negativen Beispiele mit. Ansonsten gar nicht. muss sagen, klar, also super viel Arbeit und es ist super viel Networking und auch unbeantwortete Sachen einfach. damals, ich Lena: Ja. Paty: zu den Frauenärztinnen bin ich damals noch hingelaufen, hab Flyer verteilt und so. Dann hab ich die auch angeschrieben oder so. Das kann man sau oft null antworten. Also eigentlich durchgängig nicht. Und damals hatte ich auch noch die Zeit, heutzutage würde ich das nicht mehr machen. Ich würde aber auch sagen, dass ich mittlerweile an den Stand bin. Ich arbeite auch nicht mehr mit jedem zusammen. So wenn du Bock hast, mir zusammen zu arbeiten oder ich finde das passt, dann ergibt sich das und dann trifft man sich auch und dann ist es in Ordnung. Und da ist so Qualität vor Quantität einfach. glaube ich aber, ist das so eine Mischung aus Lena: Mhm. Paty: kleine Physiotherapeutin, weil wir ja immer noch nicht so gut mit angesehen sind. Gynäkologen oder Ähnliches oder Ärzteverhältnis. Und vielleicht gar nicht unbedingt, dass ich da nur von dem Frauenthema mit bin. Aber, und das ist was, was ich wahrscheinlich jedem mit empfehlen würde, Netzwerk. Also Frauennetzwerke, Gründerinnennetzwerke, die sind unfassbar wichtig. Und wir in Mannheim haben da einige mit dabei, das ist gut. Und da ist der Support großartig mit dabei. Du kannst da so viele Leute kennenlernen und auch Professionen und ähnliches. Also das kann ich nur empfehlen. Lena: Vielen Ja. voll schön. Ich habe das halt online, dass ich mich so mit anderen austausche und so. Das ist aber halt goldwert, weil genau das hat mir zum Beispiel gefällt. Damals, als ich schwanger geworden bin, war ich so auf der Suche nach anderen Frauen, die in der gleichen Lage sind, eine Selbstständigkeit haben, vielleicht auch so wie ich Online-Coach sind und wie die das halt angehen. Und das einzige war halt, ich habe dann halt eine, die war halt Friseurin, habe halt nur sie gefragt, wie sie das macht. Und sie hat gesagt, sie macht halt acht Wochen Pause und danach geht es wieder zurück ins Business und so. Und das ist aber auch ein ganz anderes Paty: Ja. Lena: Deswegen war es schon schön, Austausch zu haben. Aber es ist eine ganz andere Branche und es ist natürlich schön zu sehen. Jetzt mittlerweile ist mein ganzes Insta voll mit Coaches, die Babys kriegen und einfach das alles wuppen und hinkriegen und so. Genau das hätte ich mir gewünscht, einfach zu sehen, wie kriegen das andere hin, sich auszutauschen. Irgendwie einfach zu wissen, ich bin nicht alleine damit und auch jemanden zu haben, der in der gleichen Situation ist und mir vielleicht auch sagen kann, das hat für mich funktioniert und das nicht, weil das hat mir total gefehlt. Paty: Ja. Ja. Lena: diese Austausch mit so Gleichgesinnten, das hätte mir, glaube ich, auch richtig viel geholfen, einfach zu dem Zeitpunkt, weil schon ungeplant, schwanger, komplett neu in ganzen Situation und dann auch noch mit dieser besonderen Situation so sich so alleine zu fühlen irgendwie. Das fand ich schon ein bisschen hart. Genau, und die Frage habe ich aufgeschrieben, hier ich trainiere am Fitnessstudio und das gehört eben auch einer Frau. Und dann hat die eben auch gesagt, dass sie bei dem Banktermin ist, mit ihrem Mann hingegangen und dass der Bankberater die ganze Zeit nur mit ihrem Mann geredet hat, während sie gesagt hat, hallo, ich mache das Gym auf. das ist halt so was finde ich geht halt gar nicht, wenn man nicht so ernst genommen wird oder wenn es halt dann immer nur so der Mann, der Mann und nicht die Frau. Paty: Ja. Ja. Also dann gehe ich zu meinem Banktermin alleine hin für mein nächstes Gym. Lena: Ja, das frage ich mich aber, was besser ist. Ist es besser, den Mann mit dabei zu haben, weil du das Gefühl hast, du kriegst dann vielleicht eine bessere Beratung. So, aber die Gefahr ist, dass die dann die ganze Zeit nur den Mann ansprechen oder gehst du alleine hin und wirst vielleicht nicht perfekt beraten oder so, wie es bei Anna ist. Ich weiß gar nicht, was da das Beste ist. Paty: Also ich kann ja nur von meiner Situation sprechen. Bei mir war es da auch, ich habe mich so ein bisschen unter Zeitdruck gesetzt gefühlt, weil es dann auch Mietvertrag und Kaution und so was mitgeht. Und dann dachte ich, na ja, langsam der Kredit sollte halt schon mal irgendwo dann, sollte ich mich entscheiden. Und ich bin froh, ich habe damals noch, ich wollte erst eine größere Summe aufnehmen, habe mich dann für eine niedrige entschieden und das war auch ganz gut. Und ich glaube, hätte einerseits, ich hätte mit mehr Zeitpuffer einbauen sollen und bei dieser Gründerinnen Beratung, ich hätte es halt, ich hätte definitiv vorher machen sollen. Lena: Ja. Paty: weil der Termin war danach erst gewesen. Und dann wäre ich da auch ganz anders reingestartet, muss man dazu sagen. Lena: Ja, voll. Ja, weiß man vorher alles nicht. Nächste Frage, wissen, was er ist, die gewünscht, früher zu wissen. das auf jeden Fall. Gibt es sonst irgendwas, also wir haben ja schon geredet, was in Bezug auf Schwangerschaft, was gut ist, bevor man schwanger ist, was man wissen muss. Gibt es da sonst noch was zu ergänzen? Was hättest du gerne vorher gewusst? Paty: Nein, das sind die Learnings. Gar nicht so viel. Klar, man lernt super viel in diesen zweieinhalb Jahren, aber das sind Sachen, die sind immer individuell. Ich hatte ja bei mir damals so das Konzept, ich habe Räumlichkeiten, ich vermiete die unter und dann haben wir so eine Art Gemeinschaftspraxis mit alles, was Frauengesundheitsthemen sind. Das hat dann halt am Anfang die Themen waren immer ganz cool, die da mit dabei waren, aber sie haben halt nicht so gearbeitet wie ich. Also das heißt, hab wirklich jede freie Minute damit reingesteckt. Also ich hab da auch all das, was du halt am Anfang von einem Business mit machst, hab Hebammen kostenlos und Checkups angeboten, hab gesagt, wenn du es cool findest, empfehlt's deinen Frauen mit dabei. Oder ich hab auch Termine bis 21 Uhr gemacht oder Ähnliches, also oder Samstagstermine. Also ich hab ziemlich viel gemacht. Bei den anderen war es halt, die hatten ein Produkt, was ziemlich cool war, aber die haben die PS nicht auf die Straße gebracht. Also es war halt da und dann denkt man, das Produkt ist geil und dann kommen die Leute. Aber so funktioniert das halt nicht. Also man halt wirklich den Arsch aufreißen. Und das ist was, wo ich mir dachte, dann ja, ich will gar nicht mehr so viel Verantwortung mit haben. Das war so Learning auf der einen Seite und das ist halt nur weil ich ein Produkt cool finde und Vertrauen in die Person habe, ich darf da nicht mehr so viel von vorne rein mit reinsetzen. das ist was, was ich jetzt auch schon wieder gemerkt hatte. Eigentlich waren alle Räume vermietet gewesen. Der eine Raum ist dann frei geworden und bei ihr war das blöde. Dadurch, dass ich ja nicht der Vermieter bin, sondern auch nur Mieterin. Sie hat sich nicht darum gekümmert, im Hauptmietvertrag zu stehen und ich bin davon ausgegangen, sie macht das. hat es auch mir gesagt. Sie steht da mit dem Vermieter im Kontakt und so. Und dann hatte sie natürlich eine Lena: Hmm. Mh. Paty: andere Kündigungsfrist, nämlich eigentlich gar keine, weil sie ja nicht im Vertrag mit drin stand, sondern halt immer nur die Miete wird gezahlt, hat alles gut, aber dann war sie halt dann auch irgendwann weg und das ist das, wo ich mir dachte, so Anna, ist sie halt schon wieder passiert. Also du hast schon wieder jemanden einen Vertrauensvorschuss mitgegeben und das ist halt, aber das sind persönliche Dinge, also da darf ich an mir und meiner Einschätzung arbeiten. Lena: Klar, aber ich glaube, man ist halt oft dann kuland oder man denkt so, hey, man möchte das ja einfach auf einer persönlichen, entspannten Ebene machen. Ich bin da auch immer gerne so, ey, das ist alles easy, entspannt, was weiß ich. Aber ich glaube, das muss man wahrscheinlich dann lernen, dass gerade wenn es halt so finanzielle Sachen sind, wo du am Ende dafür haftest, dass man dann auch wirklich sagt, okay, das müssen wir jetzt auf dem richtigen Weg machen, so wie sich es gehört. Ja, lernen wir halt auch einfach daraus. Paty: Ja, natürlich. Ja. Ja. Ja. Ja, das, ja. Das sind so die Dinge, das ist aber nicht was, was ich irgendwie früher gerne gewusst hätte, sondern das ist halt so wie du sagst, das ist ein Prozess, der entsteht beim Lernen und irgendwann werde ich es auch verstanden haben. Aber ja, ich glaube, was ich sehr schnell gelernt habe und was ich jedem mitgeben kann, es ist nichts planbar. Also du hast in deinem Kopf zwar deinen fixen Plan und du hast für mir auch den perfekten Businessplan geschrieben und dann kommt das doch irgendwie anders. Also das ist so, du musst flexibel mit sein und das kann manchmal für planerische Menschen sehr anstrengend Lena: Ja, genau. Ja. Paty: sein, weil es natürlich eine Ungewissheit mit ist. ich glaube, ist so was, was ich Gott sei Dank aber auch verstanden habe relativ schnell, was von Anfang an aber gar nicht so mit erkennbar war. Wenn man dachte, man hat seinen Plan und man arbeitet den einfach ab und dann passiert das. Aber es passiert ja unfassbar viel drum herum. Lena: Ja. Ja, aber ist ja gut dann für fürs Mama sein, bist du dann gewappnet, weil da darf man die Einstellung ja auch mitbringen. Ja, aber was würdest du denn dann so Frauen generell raten, die sich selbstständig machen? Weil ich finde, du hast das ja richtig gut gemacht, dass du direkt so rausgegangen bist, allen erzählt hast, was du machst, dass du es machst, dass du Flyer verteilt hast, dass du Networking betrieben hast oder zu Frauenärzten gegangen bist und so. Weil ich glaube viele, die sich vornehmen, selbstständig zu sein, die denken irgendwie, ich mache mich selbstständig und dann kommen mir die Kunden zugeflogen. Wie jetzt vielleicht auch mit denen, die sich bei dir eingemietet haben und so mit einem Raum. Und ich weiß ja auch, es ist nicht so. Aber was würdest du vielleicht, wenn du jetzt jemandem Tipp geben würdest, wie sich selbstständig machen möchte? Paty: Ja. Ja. Definitiv Unterstützung, also sei das in Form von Gründerinnen- oder Gründerberatung mit dabei, im Sinne von, dass man sich auch mit Leuten austauscht. ich wurde auch ganz, das ist auch paradox, ich wurde nach einem halben, dreiviertel Jahr von Frauen angeschrieben, die sich auch in Richtung Beckenboden selbstständig wollten oder gemacht haben und die mich danach Tipps gefragt haben, wo mir dachte, okay, ich bin ja nur ein halbes, dreiviertel, dreiviertel Jahr vor dir, aber das ist unfassbar wichtig, dass man da sich Unterstützung mit holt und danach Lena: Vielen Mhm. Ja. Mh. Paty: würde ich wahrscheinlich sagen, bin auch wieder flexibel. Also die Unterstützung ist eigentlich das A und O. Man muss es nicht alleine mitmachen. Man kann auch vieles nicht alleine mitmachen. Lena: Ja. Und Patti, du? Paty: Ja, also Marketing auf jeden Fall nicht unterschätzen. Das hab ich knallhart unterschätzt. Ich dachte auch so, ja, ich fang dann einfach mal damit an mit Online-Coaching zum Beispiel. Und da werden die schon kommen, wenn ich einfach sag, hey, ich hab Plätze frei oder so. Aber man muss da viel, viel mehr machen heutzutage. Halt erst mal natürlich ... die Leute auch irgendwie wahrmachen, sich halt irgendwie als eine Persönlichkeit dann darstellen und wie ihr seht, wir machen Podcasts, Instagrams, Connecting, alles Mögliche. Bis hin, dass man natürlich auch weiterempfohlen wird, aber das dauert halt alles und dafür ist es halt auch wichtig, dass natürlich die Leute zufrieden sind und dich dann weiterempfehlen. Genau, also das ist so 50 % meiner Arbeit, ist tatsächlich Marketing und so weiter. Klasse, Wabe. Lena: Ja. Ja, das finde ich total krass, dass man irgendwie denkt, man macht sich zum selbstständig als Trainerin oder Physio und dass aber das Arbeitsfeld, was man hat, ja so viel breiter ist. weil man sich in so viel auskennen muss und so. ist natürlich Patti und ich, weil wir ja Online-Business haben, so viel im Online-Marketing-Business muss man sich ja auskennen. Oder dann teilweise auch rechtlich, was ist online, bei Online-Business und sowas wichtig und so. Und lauter solche Sachen, ist echt... Websiten bauen und solche Sachen wusste ich nicht, dass ich das als Trainerin brauchen müsste und so. Das ist schon echt krass. Ja ich glaube, was man auf jeden Fall sagen kann, ist, wenn man sich halt selbstständig machen möchte, dass man halt echt... halt... Zeit investieren muss da rein. wenn ich mir halt denke, so, Nova ist ja, als sie fast zwei war, in Kindergarten gekommen und ich hab das alles nachts dann aufgebaut. Patti, du auch. Oder wenn ich mit Patti schreibe, dann weiß ich auch, wenn ich 23.30 Nachricht schreibe, dann kommt dann der Anworter halt zurück, weil wir halt beide am Laptop zum Beispiel sitzen. Weil man halt genau eben und das ist aber auch Paty: Ja. Ja, die Nachtschichten. Lena: So habe ich mein Business vorangebracht. ich immer gesagt hätte, ich entscheide mich fürs Schlafen, was auch gesund ist natürlich, aber das Business nicht voranbringt, dann wäre es nicht herangekommen. Paty: Ja, das sieht halt ... sehen die wenigsten, erst wenn man es selbst durchgemacht hat. sieht oft das Ergebnis. Aber was dahintersteckt, natürlich auch ganz viele Tiefen oder so Momente, wo man denkt, ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr, es bringt doch alles gar nichts. Es gehört dazu, man muss einfach trotzdem weitermachen. Und gerade, ich sag immer, diese Tiefphasen gehören dazu, damit was Gutes Neues wieder entstehen kann. Und auch jetzt bei uns, wir machen ja auch noch Instagram, heißt, wir sind auch noch mal so wie Influencer oder Creator und da muss ja auch konstant was geben, auch wenn man gar keine Lust hat. Lena: Ja. Vielen Dank. Paty: hast oder es gerade aktuell nicht fühlst. Und dann gibt es Phasen, du vielleicht gar keine Ideen mehr hast, aber dafür gibt es dann Phasen, es wieder gut läuft und dann halt in verschiedenen Bereichen und sich austauschen, mit Leuten connecten. Also ich finde es sowieso super wichtig. Also früher kann ich das so ein bisschen natürlich oder ich hatte auch welche angeschrieben, da hast du direkt das Gefühl, so ein Konkurrenzgefühl und wird dir gar nichts erzählt und macht dein Ding selbst. Lena: Ja. Paty: so, aber mittlerweile ja auch mit dir und mit dir und auch mit anderen Frauen. ist so viel wertvoller, wenn man sich da so einen Kreis aufbaut, wo man sich gegenseitig unterstützt. Tipps gibt's, angefangen von Technik, jetzt was unser Programm angeht, bis hin einfach so auch Lebenskrisen oder Businesskrisen. Das hilft einfach, wenn andere vielleicht das schon durchgemacht haben oder einfach ein paar Worte dazu geben können. Das ist einfach wirklich sehr, sehr wertvoll und das tut einfach Lena: Ja. Paty: sehr gut und darauf sollte man auf jeden Fall nicht verzichten. Lena: Ja voll. Selbstständigkeit als Mama, was würdest du sagen Patti? Weil du hast ja schon zwei Kinder. Was sind die Vor- und Nachteile? Gibt es Nachteile? Paty: Klar, fort! Ja, also natürlich Vorteile. Man kann sich das so bisschen selbst auch legen und planen. Ich denke manchmal, ich bin froh, dass ich manchmal nicht acht Uhr oder sieben Uhr auf der Matte stehen muss, wie früher im Kindergarten und funktionieren muss und auch meine Kinder funktionieren müssen. Das heißt, wenn sie also in meinem Online Business ist, ist es jetzt halt so auch, wenn die jetzt krank sind, dann versuche ich nebenher zu arbeiten oder kann dann halt abends alles oder nachts halt wegarbeiten. Andersrum, manchmal wünsche ich mir, ich könnte auch mal wirklich Urlaub Lena: Ja. Paty: Urlaub nehmen, ohne vorher krass viel vorzuarbeiten. Das war früher so, ich habe ja als Erzieherin gearbeitet, wenn ich im Urlaub war, dann habe ich nur an meinen Urlaub gedacht und nicht an den Kindergarten. Und jetzt ist es es ist so schwer auch mal abschalten und wirklich den Laptop zuzulassen und nicht doch reinzuschauen, auch abgeben zu können, wenn man Unterstützung hat. Bis hin, dass wenn du dann aus dem Urlaub zurückkommst, dann erschlägt es sich teilweise wieder, weil es einfach so viel nachgearbeitet werden muss und du Lena: Ja. Ja. Paty: Drei Mal überlegst ob du Urlaub machst also ich glaube ich mache auch weniger Urlaub für die 30 Tage die eigentlich einem zustehen ist natürlich dann auch so ding mit den Ferien Ja, wir haben acht Wochen sieben Wochen sind die Kids zu hause ich kann nicht sieben Wochen einfach nichts machen ja das ist unmöglich auch wenn mein Mann sich ein bisschen Zeit auch ein bisschen Urlaub nimmt aber seine Urlaubstage sind auch begrenzt und eigentlich müsst ihr auch aus Familie was machen Genau und das so natürlich trotzdem immer also du kannst einfach krank machen oder wenn du sagst okay mir geht nicht Lena: Ja. Ja. Ja. Paty: gut du letztlich krank schreiben geht halt auch nicht, du musst trotzdem weiter machen. Das ist dann auch nicht ohne. Und immer am Ball bleiben, obwohl du am liebsten einfach krank machen würdest. Lena: Ja. Ja, da geh ich auf jeden Fall auch mit. ich find, aber so als Mama ist es, find ich ... Also ich kann mir gar nicht vorstellen, ein Angestelltenverhältnis irgendwie wieder zurückzugehen, weil ich gar nicht wüsste, also ich kenn's ja nur selbstständig, ich wüsste gar nicht, wie man das alles hinkriegt mit diesem, jetzt ist Kind doch wieder krank, muss doch daheim bleiben. sind zum Beispiel, wenn das Kind in die Schule kommt, ganzen Ferien, dann die ganze Zeit sind, wie man sich denn da organisiert. Wenn ich jetzt zum Beispiel einen Job hätte, keine Ahnung, ich müsste ... irgendwo als Verkäuferin arbeiten, bin wirklich einfach nicht zu Hause für eine bestimmte Zeit. Ich weiß gar nicht, wie man sich da organisiert mit Kindern. Ich kenne es ja nur selbstständig und natürlich hat es so seine Nachteile, aber für mich fühlt sich das schon so als die beste Möglichkeit an, finde ich. Mama überhaupt das alles dann hinzukriegen. Und das bedeutet vielleicht dann auch mal nachts zu arbeiten und so was. ich bin irgendwie froh, dass man dann trotzdem irgendwie gleichzeitig so präsent mit den Kindern sein kann, aber auch seine Arbeit hinkriegt. Und klar, manchen Tagen zu Recht sein schon ein bisschen. Aber da war der Spruch auf jeden Fall vorhin ganz gut mit diesem, dass man halt nicht immer allem vielleicht perfekt gerecht wird. Mal im Business mehr und mal den Kindern. Ja. Paty: Ja, also klar, natürlich, ich arbeite viel, viel mehr wie jetzt im Angestelltenverhältnis. Da ist es so 13, 14 Uhr und dann gehst du nach Hause, also es ist Teilzeitstelle und dann verschwendest du kaum noch ein Gedanke oder musst noch irgendwas machen und hast dann deine Zeit für die Kids. Und dann Selbstständigkeit ist es so, oh, dann hast du da doch noch mal im Call und dann musst du noch unbedingt die Buchhaltung noch fertig machen und keine Ahnung, dann musst du noch ein Reel schneiden, was unbedingt heute oder morgen gepostet werden muss und dann machst du es doch nebenher. Lena: Mhm. Paty: Du bist eigentlich gefühlt nie fertig. ich glaube, im Angestellten-Mediz hast du oft einfach so, gehst hin, machst deine Arbeit und fertig. Aber du bist vielleicht Lehrer oder so. Lena: Ja. Ja. Ja, aber was ich mir denke, also ich hab mein Business ja sehr verändert im Vergleich zu dem, wie es damals in der Schwangerschaft war. Da musste ich viel, viel, viel mehr machen. Und jetzt hab ich das wirklich so optimiert, dass es halt gut zu meinem Mama-Leben dazu passt. Und klar, das mit dem Kopf, das kann man niemals ausschalten, dass die ganze Zeit tausend Aufgaben präsent im Kopf sind. Aber ich bin sehr stolz auf mich, dass ich mein Business so umgekrempelt hab, dass es halt zu meinem Mama-Dasein einfach besser dazu passt, weil ich den Großteil meiner Arbeit während dem Vormittagsschlaf mache vorm Kleine. Und wenn ich da nicht alles schaffe, was mich jeden Tag ansteht, kann ich abends noch mal ran. Aber das ist dann eher, wenn irgendwelche Projekte anstehen. Und da bin ich froh, dass man das hinkriegen kann, sehr kompakt zu arbeiten. Und ich glaube, ist vielleicht auch eine Fähigkeit, dann kommt, wenn man Mama ist, dass man es schafft, in kurzer Zeit sehr effektiv zu arbeiten. Paty: der Akku ist fast leer, Lena: wir haben alle Fragen beantwortet. Dann lass uns lieber beenden, dass der die Folge noch hochladen kann. Und dann macht die noch die andere Folge. Paty: Ja. Lena: Ja, danke, Anna, dass du da warst. Magst du vielleicht noch mal sagen, was dein Instagram ist und vielleicht deine Webseite? Genau. Paty: Mein Instagram ist beckenbodentrainieren und meine Website ist genau das gleiche beckenbodentrainieren.com. Da findet ihr mich. Genau, schreiben wir auch nochmal die Show Notes. Rein und dann. Lena: Mh. Voll gut. Man könnte da direkt drauf gehen. Paty: folgt auf Lena: Genau. Paty: jeden Fall Anna für richtig guten Content rund Beckenboden und Co. Wir haben zusammen übrigens einen Kurs entwickelt, den Marble Curry Kurs. Das eine Art Rückbildungskurs, man nach dem Wochenbett, aber auch Jahre später machen. Das ist auf jeden Fall, wenn du magst, auch so bisschen nochmal drüber erzählen. Wir haben den Fokus auf die Basics mitgelegt, das heißt die Basis für Beckenbodenanstörung, Beckenbodenentspannung mit dabei in Kombination dann aber auch mit Übungen, die ein bisschen fordern damit sind, aber jetzt keine klassische, nur reine Beckenboden-Ansteuerungsgeschichte und auch kein kleiner klassischer Übungskurs, wirklich in Kombination und das ebenso auf Basislvel. Lena: Ich finde es auch voll die gute Kombination, aus euch beiden, ihr einen Kurs gemacht habt, finde ich richtig cool. Paty: Ja, wie haben wir uns kennengelernt? Über das Polen. Stimmt, muss sich das überlegen. Jetzt hängt es. Die Kamera. Lena: Vielleicht schaut es dann in der Aufnahme normal aus. Genau, ja, by the way, man kann unsere Folgen auch auf YouTube angucken. glaube, unsere YouTube-Aufrufzahlen sind nicht so hoch, aber wenn ihr ein Gesicht zu dem ganzen sehen wollt, dann immer gerne auch auf YouTube vorbeischauen. Genau, super. Dann hat es mich sehr gefreut. Und ich wünsche euch viel Spaß bei der anderen Folge noch. Und bis bald. Ciao, ciao. Paty: Das krass. Danke! Mach's gut! bald! Tschüss!