Latest / Border Allein – Selbstführung für emotional intensive Menschen / Plan A & Plan B
Transcript
- 0:00Herzlich Willkommen zur neuen Folge Borderline.
- 0:02Mein Name ist Sven aka Borderline und ich bin müde, so
- 0:07richtig müde dieses Jahr hat jetzt wirklich Spuren
- 0:11hinterlassen, die Folge jetzt, die ich hier einspreche die
- 0:15kommen im Dezember aktuell haben wir noch November aber die
- 0:20ganzen Events liegen jetzt hinter mir beziehungsweise
- 0:22hinter uns bin ich ja nicht nur ich alleine sondern stecken noch
- 0:25andere Leute dran. Oder hängen noch andere Leute
- 0:28dran? Aber ich bin, ich bin platt und
- 0:33ich erzähle euch das jetzt nicht, um jetzt irgendwie
- 0:36Mitleid zu erhaschen, so der ist aber kaputt dies das jenes,
- 0:41sondern ich will euch damit was was übermitteln sage ich mal.
- 0:46Ich habe früher einen Scheiß auf mich geachtet, es war mir egal
- 0:50wie es mir geht und. Wie ihr alle mittlerweile wisst,
- 0:54hat man sich das ein oder andere auch in den Kopf geschraubt.
- 0:57Egal ob flüssiger oder Nasaler oder was weiß ich.
- 1:00Form. Mittlerweile achte ich jeden Tag
- 1:05darauf, hör mal diggi, wie geht es dir eigentlich, ist das zu
- 1:09viel was du machst? Oftmals muss ich sagen, komme
- 1:12ich nach wie vor zu dem Ergebnis, ja es ist zu viel,
- 1:16aber ich stelle mir dennoch jeden Tag die Frage.
- 1:20Schaffst du das so oder schaffst du das nicht?
- 1:23Und in den meisten Fällen reagiere ich dann auch, wenn ich
- 1:26merke, zum Beispiel, ich habe heute keine Kraft oder ich hab
- 1:30nur die Kraft heute für, ich sag jetzt einfach mal 2 Coachings
- 1:32statt 6, dann verschiebe ich die anderen Coachings, weil ich
- 1:36merke, dass ich es nicht schaffen würde.
- 1:41Früher wäre ich schaffe das nicht, maximaler Einbruch
- 1:45gewesen. Es ist auch heute, es kratzt
- 1:47noch heute noch am Ego, ja, ich will das überhaupt nicht schön
- 1:50reden, ich will da jetzt hier auch kein kein besseres Licht
- 1:53auf mich werfen als es ist. Aber in den meisten Fällen höre
- 1:58ich auf mich und sagt mir die Pass schön auf dich auf, kriegst
- 2:07du das wirklich hin? Wie geht es dir?
- 2:11Wie geht es dir mental, wie geht es dir physisch, wie ist dein
- 2:15Allgemeinzustand und ich habe mittlerweile 1 gelernt.
- 2:20Guck mal ey, wenn es mir, wenn es mir wirklich gut geht, dann
- 2:24geht es allen Leuten in meinem Umfeld logischerweise auch gut,
- 2:28dann geht es meinen Kindern gut, meiner Partnerin geht es gut, es
- 2:32geht den Coachies gut, es geht jedem gut, aber das steht und
- 2:36fällt tatsächlich, den Spruch habe ich früher oft gehört.
- 2:39Wenn es dir nicht gut geht, da hängt alles dran und muss auch
- 2:44zugeben, dass dieser Spruch gar nicht mal so dumm war.
- 2:51Alleine der Tatsache geschuldet, dass natürlich ich als als wie
- 2:57soll ich sagen Familienoberhaupt nenn es wie ihr es wollt.
- 3:02Wenn es mir Scheiße geht, geht es allen anderen Scheiß auch
- 3:05Scheiße. Dasselbe ist aber auch
- 3:06andersrum, wenn es meiner Partnerin Scheiße geht oder
- 3:09meinen Kindern scheißen geht, geht es mir ja auch wiederum
- 3:12scheiße, scheiße scheiße scheiße, also ein scheiß
- 3:16Kreislauf sozusagen für jede Scheiße 1€ und ich wäre arm und
- 3:22aber in aller erster Linie muss war alles andere ist erstmal
- 3:26extern, das kann ich nicht großartig beeinflussen.
- 3:31Aber mich kann ich beeinflussen und ich versuche wirklich
- 3:34tagtäglich, es mir so gut wie möglich gehen zu lassen.
- 3:37Ich habe meine Auszeiten, die ich, auf die ich achte, ich
- 3:40achte darauf, dass ich genug esse, genug trinke, es klappt
- 3:44nicht immer, es klappt alles nicht immer, ja, ich habe auch
- 3:48Phasen, wo es mir immer wieder scheißegal ist, ob ich das nur
- 3:52kann oder nicht kann und ich mich verpflichtet fühle, das
- 3:55habe ich genauso, aber im großen und ganzen.
- 4:00Habe ich gelernt, auf meine Bedürfnisse einzugehen und auf
- 4:06meine Bedürfnisse. Heißt wirklich meine
- 4:08Bedürfnisse, sondern wenn ich meine, ich kann jetzt nicht
- 4:11reden oder ich kann jetzt hier nicht mehr funktionieren, oder
- 4:17oder oder, nehme ich mir meine Auszeit, wenn ich nicht streiten
- 4:24kann, nehme ich mir meine Auszeit, wenn ich gerade nicht,
- 4:28keine Ahnung. Gerade keine Nähe brauche oder
- 4:31ertragen kann oder wie auch immer, sage ich das und
- 4:33kommuniziere das ganz normal und sage, ich meine, es kommt sehr
- 4:37selten vorabgesehen davon, aber wenn, dann kommuniziere ich das.
- 4:41Ich handle was das angeht, also mittlerweile 0,0 impulsiv und
- 4:46sag keine Ahnung, hau ab, lass mich in Ruhe ohne zu erklären,
- 4:50sondern ich weiß vorher okay ich merke heute.
- 4:57Ist dies das ist? Bei mir ist bei mir Phase so,
- 5:01dann informiere ich die Leute die es was angeht und sage denen
- 5:04ganz klar, boah du, heute geht nicht, ich weiß, ich habe
- 5:08gestern gesagt dies das jenes aber ich kann es heute einfach
- 5:12nicht und ihr werdet es kaum glauben, man stößt tatsächlich
- 5:17auf Verständnis ist das ekelhaft so?
- 5:23Genauso wie ich natürlich auch Verständnis dafür habe, wenn
- 5:25jemand zu mir kommt und sagt, du Sven, Ich weiß, wir haben das
- 5:28und das ausgemacht oder uns das und das vorgenommen, es hat
- 5:31nicht geklappt, ich habe jetzt die Tage noch, habe ich mir auf
- 5:38eine Situation beziehungsweise ich musste mich auf eine
- 5:40Situation vorbereiten, in der es 2 Optionen gab, klappt oder
- 5:47klappt nicht bei klappt nicht wäre ich normalerweise.
- 5:52Hätte ich mich nicht darauf vorbereitet, sofort wieder so in
- 5:56den in den Rhythmus verfallen, so von wegen ach ja, ich bin es
- 6:00halt oder man man fühlt sich nicht nicht wertgeschätzt, man
- 6:05fühlt sich nicht gewollt und so weiter und sofort.
- 6:09Jetzt bin ich hergegangen und habe die Situation einfach mal
- 6:11logisch wirklich logisch vorher durchleuchtet, das kann man
- 6:16natürlich nicht mit jeder Situation machen, das ist mir
- 6:18auch klar, ich lebe ja auch nicht auf dem Mond.
- 6:22Obwohl, da wäre schön ruhig. Ach, das wäre gut, der Mond, ich
- 6:29muss mal mit Ilon telefonieren, so aber auf diese Situation
- 6:34konnte ich mich vorbereiten, weil es auch eine, wie soll ich
- 6:38sagen nicht wiederkehrende Situation war, aber eine die an
- 6:41an an Emotionalität für mich wieder gekommen wäre, dann habe
- 6:45ich einfach gesagt so Pass auf dicker es gibt 2 Möglichkeiten
- 6:48wie gesagt kann oder kann nicht. Und für beide brauchen wir ein
- 6:52dementsprechendes Szenario. Also habe ich mir im Kopf
- 6:57zurecht gelegt, wie ich auf welches Szenario reagiere, so
- 7:03dass es für mich vor allen Dingen auch vertretbar ist, dass
- 7:06es aber auch logischerweise irgendwo angebracht ist und es
- 7:11keinen Stress zwischen zwischen 2 Menschen gibt, oder ja
- 7:16zwischen 2 Menschen. Lassen wir uns so stehen.
- 7:19Egal ob jetzt Kinder, Partner, Freundschaften, das auch immer
- 7:24das alles da so an Konstellation geben mag.
- 7:27Und als dann die die Situation quasi kam war mein gegenüber ich
- 7:38sag mal verzückt überrascht positiv gestimmt.
- 7:45Dass ich vielleicht nicht so reagiert habe, wie man es nicht
- 7:50ja, wie man, ich, ich, ich, ich glaube, ich kann sagen
- 7:52befürchtet hat. Und 1 ist mir klar geworden,
- 7:57wenn mein Gegenüber etwas befürchtet, wie ich zum Beispiel
- 8:01reagieren könnte, würde er vielleicht Dinge Punkt 1 machen
- 8:07um mir zu gefallen. Punkt 2.
- 8:10Mir Dinge vielleicht erst gar nicht erzählen, weil eben aus
- 8:13einer Angst heraus, wie meine Reaktion ausfallen könnte.
- 8:19Und darüber hatte ich mir Gedanken gemacht.
- 8:21Das war tatsächlich nach dem Event in Zwickau, nach dem
- 8:24letzten, also nach Zwickau 20 und da auf der Heimfahrt, und da
- 8:32ist mir klar geworden, dass auch ich mich damit.
- 8:37Viel, viel, viel entspannter zeige, weil ich weiß im Vorfeld
- 8:42schon. Ich habe einen Plan B.
- 8:46Ich habe einen Plan B und dieser Plan B ist nicht.
- 8:49Ich schieße aus der Hose, sondern dieser Plan B ist
- 8:52tatsächlich, ich bin darauf vorbereitet und ich hatte in dem
- 8:59in dem in dem Talk dem Alex zum Beispiel, ich hatte das so als
- 9:02Registerkarten bezeichnet. Ich brauche die allerdings nicht
- 9:06so häufig, wie er. Jetzt zum Beispiel.
- 9:07Aber aber diese diese Variante einfach zu sagen, ich bin auf
- 9:16Plan a Plan B, Szenario a Szenario b bin ich darauf
- 9:20vorbereitet hilft extremst extremst auch in der in der
- 9:27Selbstkontrolle, ja in der Selbstfürsorge, das heißt ich.
- 9:34Minimiere quasi. Prozentual gesehen minimiere ich
- 9:39mein Zustand. Ich sorge trotzdem dafür, dass
- 9:43irgendwie bei mir alles cool ist.
- 9:47So, heute habe ich zum Beispiel dasselbe, es gibt wieder 2
- 9:51Optionen in irgendwas alltäglichem sage ich jetzt mal.
- 9:55Wenn Punkt 1 eintrifft, weiß ich warum.
- 9:58Wenn Punkt 2 eintrifft, weiß ich aber auch warum und ein Punkt
- 10:02ist eigentlich eher zu meinem Nachteil ausgelegt, mal ganz
- 10:06vorsichtig gesagt oder mal so ganz so ganz belanglos gesagt,
- 10:10so auf beide bin ich vorbereitet und ich merke, ich merke ganz
- 10:16einfach, dass mir das eine eine eine Last nimmt, dass man das
- 10:23Anspannung nimmt, das. Die ich sonst im Vorfeld
- 10:27aufbaue. So angenommen, das ist immer
- 10:29das, das ist dasselbe Beispiel wie ich, ich muss und ich
- 10:32möchte, angenommen, ich fokussiere mich jetzt darauf,
- 10:37dass das so passieren sollte, damit es mir gut geht, und dann
- 10:43tritt das Gegenteil ein, dann schießt mich das ja
- 10:48logischerweise Bands maximal wieder ins Nirvana.
- 10:55Da will ich aber gar nicht hin. Ich will nicht ins Nirvana,
- 11:00sondern ich fokussiere mich nicht darauf und lasse mir
- 11:06einfach Optionen offen. Das ist das, was ich immer
- 11:09wieder erkläre mit ich muss und ich möchte, ich muss ist ein ist
- 11:13ein starres Konzept, das sich auf ein Ding fokussiert, ich
- 11:20möchte lässt ganz viele ja. Wie soll ich sagen Zeitprojekte
- 11:26zu, dass auch das nicht immer funktioniert ist mir klar.
- 11:32Ich hatte die Diskussion auf der Bühne in Zwickau auch.
- 11:35Natürlich gibt es Sachen, die wir mehr oder weniger müssen und
- 11:39wenn ich es jetzt auseinanderklamüser, dann komme
- 11:42ich immer wieder zu der Aussage, nein, eigentlich möchtest du, du
- 11:45musst nicht arbeiten gehen, du möchtest aber wenn nicht
- 11:48arbeiten gehen würdest würde das und das passieren Blabla lange
- 11:51Rede kurzer Sinn so. Und jetzt habe ich den Faden
- 11:57verloren, jemanden Faden gesehen.
- 12:01Hallo, Hallo faden Faden, wo war ich denn stehen geblieben, Leute
- 12:07ah ja jetzt fange ich auch schon an mit dem Leute ja hört euch
- 12:12mal den Podcast von Angie an Gedankenkotze und ihr wisst
- 12:16wovon ich rede. Und hört übrigens auch mal
- 12:19unseren gemeinsamen Podcast Beef in Love auf Spotify.
- 12:23Ich glaube aktuell nur auf Spotify und auf youtube zu sehen
- 12:26und zu hören muss ich noch ändern, aber kann ich euch nur
- 12:31wärmstens ans Herz legen. Besser und Irrsinniger geht
- 12:35nicht, als wir beide gemeinsam so das aber nur dazu Werbung
- 12:38wieder aus so die Mainzelmännchen laufen da hinten
- 12:44so ah ja genau. Indem ich mich auf quasi mehrere
- 12:48Möglichkeiten dann verlasse, weil ich weiß, wie eine davon
- 12:51wird. Eintreffen also ist es ja auch
- 12:54ne gewisse Art von Realismus zu sagen, OK, irgendwas von beiden
- 12:57wird eintreffen, indem ich mich darauf vorbereite, geht es mir
- 13:01einfach viel, viel besser und das ist eigentlich so die
- 13:03Essenz, und das ist das, was mir so wichtig ist heute zu
- 13:08besprechen, ich hatte auch irgendwann jetzt die Tage, ich
- 13:12weiß jetzt gar nicht mehr, in welchem Zusammenhang die
- 13:14Diskussion ja ich mache. Ich habe mir vorgenommen, ich
- 13:17mache das und das die Tage, ich mache das und das nächste Woche.
- 13:22Ich fange mal damit an, keine Ahnung, ich weiß nicht mehr,
- 13:26worum es ging, ist doch egal. Da legt sich bei mir sofort ein
- 13:30Schalter um, wo ich sage, ja, aber wenn du jetzt sagst, du
- 13:32machst es nächste Woche, wirst du es nicht tun, mach es doch
- 13:36jetzt, du willst dein Leben ändern, dann fange jetzt damit
- 13:40an, aber erzähl mir nicht, du hast es vor wer es vor hat nur
- 13:44vor hat. Ist nicht ernsthaft daran
- 13:47interessiert, dass es wirklich umgesetzt wird, dann ist es nur
- 13:50eine fixe Idee, die 2 Stunden später wieder für den Arsch ist.
- 13:54Vielleicht habe ich auch deswegen so viele Projekte.
- 13:56Das mag sein, dass das ein Grund ist, warum ich so viele Dinge
- 14:00anfange, ich dann bei keine Ahnung, zig Projekten dann
- 14:05merke, so okay war doof, war vielleicht doof, aber ich habe
- 14:08es angepackt und. Was hat das alles mit dem Thema
- 14:12Müdigkeit und Plan A und Plan B und überhaupt zu tun?
- 14:15Eine ganze Menge, weil ich auch bewusst wahrnehme und
- 14:20hinterfrage und mir mehrere Optionen übrig lasse, wie ich
- 14:24auf meine Müdigkeit und auf mein wirklich auf das ausgebrannte,
- 14:27auf das Leere reagiere, auch da muss ich mir ja ein Konzept
- 14:33zurechtlegen, Plan was? Bleib, lass ich, so bleibe ich
- 14:42müde und ziehe noch durch, bis keine Ahnung bis ultimo oder
- 14:46reagiere ich darauf, wie reagiere ich darauf und was
- 14:49könnte ich tun, damit es mir etwas besser geht?
- 14:51Ah okay, du könntest jetzt deine Termine etwas reduzieren, machen
- 14:56wir machen wir kriegen wir alles hin.
- 15:00So, jetzt habe ich glaube ich meine eigene Audiospur versaut
- 15:03muss ich doch schneiden am Ende ist egal ist das wenn man nicht
- 15:07aufpasst so. Und ich werde ein Konzept
- 15:11verfolgen, dass es mir auf jeden Fall nicht noch schlechter geht.
- 15:14Ich stelle mir immer die Frage, möchte ich, dass es besser wird,
- 15:17möchte ich, dass es so bleibt, möchte ich, dass es schlechter
- 15:19wird. Meistens möchte man nicht, dass
- 15:21es schlechter wird, möchte man, dass es so bleibt, ja kann ich
- 15:24noch mit leben, kann ich noch mit umgehen okay diesmal muss
- 15:29ich mich aber dafür entscheiden, ich möchte, dass es besser wird
- 15:34und auch das sind. So Dinge wo ich sag ey, man muss
- 15:37ganz bewusst jedes Mal hergehen und sich Optionen schaffen.
- 15:42Plan A Plan B von mir ist auch Plan C, damit es einfach den
- 15:46Druck nimmt, es nimmt euch Druck und das ist das was mir so
- 15:51wichtig ist. Dass man gewisse Dinge
- 15:54vielleicht einfach mal auch in seiner, in seiner Wichtigkeit
- 15:58oder in seiner Prioritätenliste mal sortiert und sagt, OK, EY
- 16:02das, das möchte ich heute noch, oder?
- 16:05Das wäre geil, wenn ich es heute noch schaffe, aber ich, ich
- 16:10sortiere das nach Priorität, weil wenn dann der Punkt kommt,
- 16:13dass ich wirklich wieder platt bin.
- 16:17Und ich merke das bei mir ganz massiv an meinem Körper.
- 16:19Dann, es kommen Entzündungen, ich werde kaum noch richtig
- 16:22wach, werde Gedanken lahm und dann muss ich einfach eine
- 16:27Prioliste machen für diesen Tag und dann habe ich trotzdem ganz
- 16:31viel geschafft und lass mir vielleicht Dinge, die nicht ganz
- 16:37so wichtig sind, dann für morgen liegen, die nicht ganz so
- 16:41wichtig sind, sorgen auch nicht dafür, dass sich etwas aufstaut
- 16:45und. Wenn ich die wichtigen
- 16:47priorisierenden Dinge ständig liegen lasse, habe ich
- 16:50irgendwann ein Problem, weil ich zu viele Dinge davon habe und
- 16:53die überfordern dann wieder. Nee, aber wenn es so Sachen sind
- 16:56wie Scheiße, keine Ahnung, was weiß ich, ich muss heute oder
- 17:01ich möchte eine lange Runde mit dem Hund gehen, es geht aber
- 17:05heute nicht, weil ich es nicht kann, ja dann gehe ich nur eine
- 17:07Kleine, der Hund war draußen, ich war kurz draußen, der hat
- 17:10gekackt und ich bin zufrieden, vielleicht können wir die
- 17:12nächsten die große Runde, aber morgen gehen.
- 17:14Das sind die Sachen, die auf der Prior Liste vielleicht nicht
- 17:16ganz so weit vorne sind. Ja, aber ich habe heute wichtige
- 17:22Termine und möchte die gerne wahrnehmen.
- 17:24Einfach entweder bringen sie Geld oder ich habe was erledigt,
- 17:28was was ich dann von der Backe habe und es mir besser geht und
- 17:31arbeite die Stück für Stück ab von ganz wichtig nach nicht mehr
- 17:34so wichtig und das was ich am Tag schaffe schön.
- 17:38Ja, und da kommen am Ende automatisch die Sachen, die
- 17:40nicht mehr so wichtig sind. So, und da versuche ich jetzt
- 17:43gerade meine meine komplette Müdigkeit, mein mein, mein, mein
- 17:47ich, wirklich mein ausgebrannt sein, so jetzt zu kanalisieren,
- 17:52dass ich jetzt ganz, ganz langsam mal in Richtung 234
- 17:57Wochen Urlaub gehen kann, das mache ich einmal im Jahr und da
- 18:00mache ich auch nichts, da ist mir alles scheißegal.
- 18:05Wirklich scheißegal. Da möchte ich wirklich für mich
- 18:11sein, oder? Also nicht nur für mich selber
- 18:13alleine sein, sondern so sein, dass ich mich nur gut fühle,
- 18:18dass ich einfach die Seele baumeln lassen kann, ob mit
- 18:21anderen Menschen, ohne andere Menschen, wie auch immer, da
- 18:25entscheide ich mich dann ganz bewusst.
- 18:27Und das brauche ich auch. Und da zähle ich tatsächlich,
- 18:31weil ich meine, seien wir ehrlich, ich habe jetzt auch
- 18:33keinen Job, der, der mich, der mich so kaputt machen würde,
- 18:37weil ich da keinen Bock drauf habe.
- 18:38Ich liebe meinen Job, mache das gerne, es ist Berufung, ja egal
- 18:43was ich mache, es ist Berufung, die Freiheit habe ich mir
- 18:45erkämpft, aber aber auch die fordert jede Menge Energie, eine
- 18:52Berufung, eine Freiheit, die kann Energie fordern, das merke
- 18:54ich immer wieder. Aber dafür brauche ich nur
- 18:58einmal am Stück vielleicht lange Urlaub und dafür das das
- 19:01restliche Jahr nicht ganz so viel, vielleicht mal eine Woche
- 19:03irgendwann oder 2 im Sommer dazwischen.
- 19:05Die ist dann aber auch eher so ausgelegt, dass ich sagen kann
- 19:08okay, dann haben auch andere was von mir, ich müsste sie jetzt
- 19:11aber nicht dringend haben, so das wollte ich damit sagen, so
- 19:15merke ich halt immer mehr um jetzt die Brücke noch mal zum
- 19:17Anfang zu schlagen, wie sehr ich darauf achte, dass es mir gut
- 19:21geht, ja. Und das meiner Meinung nach
- 19:25extremst wichtig ist, dass man darauf achtet und dass man das
- 19:33ja, dass man das so ein bisschen in seinen Alltag integriert,
- 19:38achtet einfach mal auf euch. Was tut mir heute gut, was traue
- 19:44ich mir heute zu und was nicht und knüpft ruhig auch wichtige
- 19:49Sachen, wie kann ich heute überhaupt zur Arbeit, schaffe
- 19:52ich das alles? Oder brauche ich eine Auszeit?
- 19:55Kann ich heute dies kann ich heute das oder überfordert es
- 19:59mich? Ihr wisst, glaube ich, worauf
- 20:01ich hinaus will, dass man auch mal wirklich erstmal in sich
- 20:08horcht, das ist glaube ich die Essenz und das Wichtige daran zu
- 20:12sagen, da fängt Selbstpflege quasi an, da fängt sie an und.
- 20:22Dann sind auch diese, diese, diese, diese, diese ausgebrannte
- 20:27Situation nicht mehr schlimm. Plötzlich, weil man weiß, man
- 20:31kann sie handeln, man hat Plan A, man hat Plan B, man ist
- 20:35darauf vorbereitet, also schließt sich überall schließen
- 20:39sich so ganz kleine Kreise oder oder so kleine Zahnräder und
- 20:43ergeben irgendwo ein großes ganzes und ja.
- 20:49Ich glaube, das ist so nicht das Dümmste, was man machen kann.
- 20:54In diesem Sinne, glaube ich, war es das für heute, weil ich habe
- 21:00gar keinen Bock mehr, weiter zu reden, weil ich bin müde und
- 21:04gehe mich jetzt pflegen, in diesem Sinne, mein Name ist Sven
- 21:07aka Borderline und ich bin raus.