Latest / CX Café / Nachhaltigkeit und Digitalisierung: Nespresso's Weg zur perfekten Kundenerfahrung
Transcript
- 0:04Willkommen bei dem CX Podcast. Mit dem Daniel.
- 0:07Und dem Philipp. Hallo und herzlich Willkommen
- 0:14zum nächsten cx café Podcast und sind wieder da.
- 0:19Der Philipp. Hallo.
- 0:21Und heute haben wir den Steffen hier ja von Nespresso.
- 0:24Servus. Steffen, Wer bist du?
- 0:27Was machst du bei Nespresso? Ja, wer bin ich, was mache ich
- 0:33ja? Steffen Fuhrmann Ich bin jetzt
- 0:35seit knapp 10 Jahren bei Nespresso, bin verantwortlich
- 0:38für den Bereich B 2 B, bin da als Commercial Director tätig,
- 0:42das heißt, ich darf den Bereich verantworten ja, seit knapp 10
- 0:46Jahren bei Nespresso, davon jetzt die letzten 3 Jahre in
- 0:50Deutschland und davor noch ein paar Jahre auch in anderen
- 0:53Märkten durfte ich mir das ganze anschauen.
- 0:56Und verantwortlich, wie gesagt, für den kompletten Bereich
- 0:59Vertrieb, Produktportfolio, Sales Analytics, die ganzen
- 1:04Bereiche. Nespresso kennt glaube ich
- 1:07jeder. Trotzdem, wenn jemand Nespresso
- 1:10noch nicht gehört hat, fehle doch mal ein 2 Sätze über die
- 1:13Brand zur Einordnung am Anfang. Ja, sehr gerne.
- 1:16Also Nespresso ist, wenn man es technisch ausdrückt, ist ein
- 1:20Single Portion Kaffee, sprich du hast quasi.
- 1:25Wird eine einzelne Tasse zubereitet, das steht im
- 1:28Mittelpunkt und es gibt es seit 1986.
- 1:32Die Idee ist eigentlich eine relativ triviale, die dahinter
- 1:36gesteckt hat. Wenn du dich so in die 80er
- 1:38Jahre zurückversetzt, ist ein Weilchen her, aber da war es
- 1:41jetzt nicht so einfach, einen Espresso für zu Hause zu haben,
- 1:44das heißt, wenn du einen schönen italienischen Espresso trinken
- 1:47wolltest, musstest du eigentlich in ein café gehen, in ein
- 1:50Restaurant gehen, da hast du es bekommen, alles.
- 1:53Aber halt eben für dich privat zu Hause.
- 1:56Wenn du das machen wolltest, wurde es halt relativ schnell
- 1:58sehr sehr teuer und auch sehr kompliziert und das war
- 2:01eigentlich so der Grundgedanke von von Espresso, wie bringe ich
- 2:05den Espresso Genuss nach Hause, das war so so die Keimzelle wenn
- 2:10man will. Ja, und dann?
- 2:12Ja, es soll authentisch sein, es soll so wie ich es im café beim
- 2:16Italiener halt dementsprechend noch kenne, 19 bar Druck
- 2:19dahinter, das soll wirklich die schöne Crema sein, das
- 2:22Geschmacksvolumen soll entsprechend da sein, aber halt
- 2:25eben wenn ich zu Hause bin, ich möchte keinen Reinigungsaufwand
- 2:28und diese ganzen Themen. Das ist ja, wenn man mal
- 2:30zurückdenkt und so lange ist es noch gar nicht her.
- 2:32Heute ist es eigentlich selbstverständlich, dass man
- 2:34auch zu Hause einen guten Kaffee hat, oder wir kommen gleich noch
- 2:37über. Aufs Büro und die Rolle von
- 2:40Kaffee im Büro aber es war damals nicht so, wenn ich mich
- 2:43erinnere als Kind. Ich habe Fernsehen geguckt, da
- 2:45wurde noch Werbung für Kaffee zum Anrühren gemacht, ne.
- 2:49Gibt es auch so die eine oder andere bekannte Marke mit
- 2:51Sicherheit absolut. Also wenn ich auch selber
- 2:54überlege, wie ich an den Kaffee gekommen bin, das war auch eher
- 2:56so in diese Richtung Kaffee zum selber anrühren, aber es ist
- 3:00halt fasziniert wenn du jetzt so ein bisschen guckst, so die
- 3:01Nespresso Historie, wir haben ja 86.
- 3:06Haben wir angefangen und dann war es relativ schnell klar,
- 3:09dass wir anders in den Markt reingehen möchten.
- 3:12Nicht klassisch jetzt über den Handelsvertrieb, sondern wir
- 3:16haben uns von Anfang an dafür für einen Direktvertrieb
- 3:19entschieden. Seit 96 haben wir eine Internet
- 3:21Webseite seit 98 im Online Store und euch muss ich das nicht
- 3:26sagen, aber das Internet fing ja Ende der 90er Anfang Jahr 2000
- 3:29an, so richtig bekannt sein, das heißt wir waren wirklich für
- 3:32einen Konsumgüterkonzern extrem früh dabei.
- 3:35Aber halt eben auch immer diese Kombination nicht.
- 3:37Ich möchte die Marke erlebbar machen, wir haben die erste
- 3:40Boutique, haben wir 2000 eröffnet, nun mal so als
- 3:43Referenz, Paris tatsächlich an der Champs elysées, aber wenn
- 3:48man halt sich überlegt hat, Apple zum Beispiel hat seinen
- 3:50ersten Store 2001 aufgemacht, also es ist wirklich sehr
- 3:53faszinierend, sehr früh, immer Pionier, wie kann man halt eben
- 3:56dicht am Konsumenten sein, das war immer so der Grundgedanke
- 3:59meines. Das ist halt einfach auch eine
- 4:01Nespresso hat sich einfach auch so abgehoben, auch von der
- 4:03Marke. Jetzt erzählt diese Pioniere
- 4:07aber natürlich, ich weiß gar nicht, wann das Engagement mit
- 4:09George Clooney angefangen hat, aber ich glaube, es gibt wenige
- 4:13Marken auf der Welt, die wirklich so mit so einem richtig
- 4:17guten Star, also der ist auch frei von jeglichen Skandalen
- 4:20oder so und so weiter ja also wirklich guten Celebrity, quasi
- 4:24rangeholt und sind Langzeitig gebunden.
- 4:27Das spielt auch bei euren Kunden natürlich irgendwie mit, oder
- 4:29das? Ist die Brand ja, also sagen wir
- 4:31mal so die die Marke an sich hat sehr stark diesen Community
- 4:34Gedanken und da hilft uns George auch dabei eben das entsprechend
- 4:38aufzubauen. Ja es kommt aus dem
- 4:41amerikanischen, wo wir halt wirklich und auch intern ist es
- 4:44halt, wir hatten ja jahresveranstaltungen und dann
- 4:47ist halt auch da auch mal aufgetreten, absolut ja ja das
- 4:50ist schon schon schon sehr sehr faszinierend, aber was ich halt
- 4:54bei ihm wirklich faszinierend finde ist es ist nicht einfach
- 4:57nur ein Gesicht, sondern erlebt die Marke.
- 4:59Wenn ich überlege, wenn ihr euch erinnert, es gab ja so in den
- 5:0320, wenn man das 2017 2018, mehr gab es ja sehr stark die die
- 5:08Hurricane Situation und Puerto Rico wurde sehr heftig getroffen
- 5:11und George war halt jemand der gesagt hat okay was können wir
- 5:16für die Pharma dort machen und ich werde halt nicht vergessen
- 5:18ich war zu der Zeit durfte ich für einen Espresso in den USA
- 5:21arbeiten und unser CEO hat gesagt Okay alles klar George Du
- 5:24hast recht. Haben, da müssen wir was machen
- 5:27und da wurde die ganze Company in Flieger gesetzt.
- 5:30Wir sind nach Puerto Rico geflogen und haben dort Coffee
- 5:33Trees angepflanzt, auf den Farben, haben Ärmel
- 5:37hochgekrempelt und angepackt und das ist halt eben daran merkst
- 5:39du halt eben, das merkt man jetzt so als Konsument nicht
- 5:42unbedingt, aber das ist halt, er ist wirklich sehr sehr tief
- 5:44drin, er ist bei uns auch in dem Sustainability Advisory Board
- 5:48drin, also er ist wirklich nicht jemand den du in Script
- 5:51schreiben kannst und dann spricht er das in.
- 5:53In ein Videoformat oder ein Werbeformat rein, sondern der
- 5:56Challenge. Er setzt sich auseinander mit
- 5:58mit dem, was ihr Macht und der Brand Wahnsinn.
- 6:00Thema Assistentability Nachhaltigkeit haben wir auch,
- 6:02haben wir auch noch auf der der Liste für für später lass uns
- 6:06kurz mal über das Thema Kaffee noch mal an sich sprechen, weil
- 6:09du im Vorgespräch auch die Rolle des Kaffee im Büro erwähnt hast
- 6:13oder generell welche Rolle spielt den Kaffee für den für
- 6:16den Kunden als erlebnisprodukte Beziehung dazu?
- 6:19Können wir natürlich alle nachvollziehen.
- 6:20Ein Büro mit schlechtem Kaffee und das ist tatsächlich ab und
- 6:23zu Thema bei uns und wir haben keinen Nespresso Kaffee, dann
- 6:26fehlt was, also es ist sehr wichtig.
- 6:28Ja, also wir sagen, intern reden wir immer davon, dass eigentlich
- 6:32der Kaffee so ein bisschen so der Social Glue ist.
- 6:35Es bringt Leute zusammen, ich weiß nicht, wie es euch geht,
- 6:38wenn ich so Leute frage, was verbindet ihr mit Kaffee, höre
- 6:41ich sehr oft meine Großmutter, ich den Geruch in der Küche oder
- 6:46halt eben. Familiäre Meister es wird sehr
- 6:49schnell emotional was abgerufen und Kaffee spielt da einfach
- 6:53diese Rolle, Leute zusammenzubringen, Menschen
- 6:55zusammenzubringen. Und wenn ich mir überlege, wir
- 6:58alle reden jetzt davon, wie bekomme ich wieder Leute wieder
- 7:01ins Büro, warum soll ich wieder ins Büro kommen, wir reden immer
- 7:03von Homeoffice, super Flexibilität.
- 7:07Wir stellen tatsächlich fest, dass Menschen wieder ins Büro
- 7:09kommen wegen sozialer Interaktion.
- 7:10Ja, sie wollen Socializing, sie wollen zusammen sein, sie wollen
- 7:13in Person sein, und wenn man einfach mal überlegt, Meetings,
- 7:17ich sitze zusammen, was halte ich in der Regel in der Hand, es
- 7:19ist sehr oft eben n Kaffee, ja. Ja, und das kann dann in
- 7:22Richtung gehen. Ob es jetzt nur ein heißer
- 7:24Kaffee ist oder ein kalter Kaffee.
- 7:25Aber das ist schon spielt eine sehr elementare Rolle.
- 7:27Auch weil auch weil Whisky und Zigarette keine Option mehr ist.
- 7:31Nicht wirklich, nicht wirklich, aber du merkst halt auch
- 7:33ruckzuck da dran. Also wir merken das halt eben,
- 7:35wenn wir uns mit mit den Mitarbeitern unterhalten, die
- 7:38das Trinken. Die Wertschätzung habe ich halt
- 7:41eben da vielleicht noch eine etwas ältere pumplösung ja, so
- 7:43eine alte klassische Pumpkanne oder sowas oder habe ich halt
- 7:46eben investiere ich als Arbeitgeber da rein, ist schon
- 7:48sehr faszinierend. Da tauchen wir eh schon ein
- 7:51bisschen ein in das Thema Mitarbeiter und Zufriedenheit
- 7:54und euer B 2 B Geschäft. Wie unterscheidet sich das
- 7:58natürlich, wenn B 2 B wie wissen wir die Unterscheidung, aber wie
- 8:01ist es bei euch quasi eingeteilt, also wie
- 8:03unterscheidet sich eigentlich der Vertriebsweg auch?
- 8:06Ja, es ist eigentlich relativ simpel, wenn du überlegst.
- 8:08Immer dann, wenn du einen Nespresso nicht zu Hause
- 8:11trinkst, dann ist es b 2 B. Das ist eine sehr große
- 8:14Bandbreite, das kann sein von du bist.
- 8:18Privat oder Geschäft unterwegs bist im Hotel.
- 8:20Du hast eine Nespressomaschine im Hotelzimmer, das kann sein
- 8:23jetzt wie hier bei euch da vorne steht jetzt die die
- 8:26nespressomaschine Mitarbeiter treffen sich, sitzen zusammen
- 8:30eine Kaffeelösung hier kann aber auch sein Restaurant ja wir
- 8:34arbeiten sehr viel mit Sterneköchen zusammen oder
- 8:36gehobener Gastronomie wo du einfach du steckst sehr viel
- 8:39Arbeit rein und möchtest halt eben quasi der Kaffee der
- 8:41nochmal der Abschluss ist. Dass du entsprechenden Eindruck
- 8:44auch mit nach Hause nimmst. Also es kann wirklich eine
- 8:46komplette Bandbreite sein und Kaffee spielt über eine Rolle.
- 8:50Wenn du mich jetzt gefragt hättest, ohne dass ich eine
- 8:52Ahnung habe, hätte ich gesagt das B 2 B Geschäft unterscheidet
- 8:55sich vom B 2 C Geschäft bei euch in der Form der Kapsel.
- 8:57Ich habe nämlich festgestellt, dass die Kapseln zu Hause anders
- 9:00sind, als wenn ich jetzt zum Beispiel im Büro, das ist ja
- 9:03dann so ein Pad, was ich dann habe, warum ist das so?
- 9:07Ja, das hat im wesentlichen 2 Gründe, also der der eine Grund
- 9:11ist die Technik, diese B 2 B Kapsel, die gibt es eigentlich
- 9:15seit Anbeginn, wir haben halt sehr viel mit verschiedenen
- 9:19Formaten gespielt und geprobt. Wenn du so eine B 2 B Kapsel mal
- 9:23aufschneidest wirst du feststellen, dass der Kaffee
- 9:26dort drin noch etwas fester gepresst ist.
- 9:28Also so wie man es klassisch vom Siebträger her kennt.
- 9:30Wenn du den Kaffee in den Filter rein ist noch mal nachdrückst
- 9:33entsprechend dann. Das ist im Prinzip das System,
- 9:36was man damit imitiert, wenn man so weit möchte.
- 9:40Es gibt aber auch den ganz simplen Fun Factor, das hat
- 9:42einige Arbeitgeber uns gesagt haben, Mensch, wir wollen nicht,
- 9:45dass die Leute halt die Kapsel mit nach Hause nehmen, ja, wir
- 9:47möchten, dass sie den Kaffee im Büro auch konsumieren, also da
- 9:50gibt es wie gesagt die unterschiedlichsten Gründe, aber
- 9:52tatsächlich im B2B. Bieten wir alle kapselsysteme
- 9:57wir haben 3 Stück, ja, was wir als Original Line bezeichnen,
- 10:00ist wahrscheinlich die Kapsel, die ihr am ehesten kennt, wenn
- 10:02die neue Virtual Line das ist ne etwas größere Kapsel ist auch ne
- 10:05andere zubereitungsmethode und dann die pro Kapsel entsprechend
- 10:08die du als Disco oder was? Da kommt n bisschen eine, weil
- 10:13jemand diese be to be Kapsel passt, dann in dem daheim nicht
- 10:16rein. Nein.
- 10:16Oder OK, nein, das ist. Vielleicht auch so ne
- 10:17Absicherung. So ne Kostenabsicherung für den.
- 10:21Für den Arbeitgeber, dass er nicht da da.
- 10:23Das kann durchaus auch der Fall sein.
- 10:25Ja, weiter. Einen Kaffee finanziert zu
- 10:27Hause? Ja, ja, genau, ist.
- 10:28Mit Sicherheit. Man möchte ja schon irgendwo.
- 10:30Ich meine, dass die Ziele dazu nochmal ist.
- 10:32Ja, ich möchte die Mitarbeiter ins Büro bekommen und dann soll
- 10:34dort der Konsum stattfinden und ja, das ist durchaus hier und da
- 10:37dann ja der gewünschte Effekt. Kann man ein bisschen tiefer in
- 10:42die Thematik rein, auch zusammen spielen mit der SAP, also
- 10:45Nespresso und SAP oder SAP CX? Ja, wie ist da die
- 10:49Zusammenarbeit und hat begonnen? Können wir mal anfangen?
- 10:53Ja, absolut sehr gerne, ja, für uns ist es ja, wir reden ja sehr
- 10:56viel über Customer oder Consumer Experience und für uns ist halt
- 11:01eben da SAP ganz am Anfang, also wir sind, das ist der Startpunkt
- 11:05von allem, wenn man so möchte, wenn nicht, ja.
- 11:08Daten wenn ich konsumverhaltensmuster sammel
- 11:14und dann auch hinterher daraus Ableitungen treffen muss,
- 11:16brauche ich erstmal eine absolut solide Basis.
- 11:19Also ich vergleiche das immer ganz ganz gerne mit dem Hausbau.
- 11:22Ja du fängst ja mit einem sehr starken, soliden Fundament an
- 11:25und dann fängst du an nach oben zu bauen und so ist das für uns
- 11:28eben entsprechend auch die SAP mit ihrem Cloud for Customer
- 11:31Lösung ist für uns einfach. Das perfekte Produkt, weil wir
- 11:34dort wirklich die Daten sammeln können.
- 11:37Wir können Rückschlüsse ziehen, wir können sie dokumentieren und
- 11:40das ist dann der Beginn und das können komplexe Dinge sein, wie
- 11:43was sind die Bedürfnisse von einem Kunden, was sind die
- 11:46Konsumbedürfnisse, die da sind, es kann aber auch so simples
- 11:48sein wie wer braucht denn hinterher die Rechnung, ja, dass
- 11:51die eben auch an die richtige Stelle kommt und deswegen, da
- 11:54braucht es einfach ein sehr starkes Tool und da nutzen wir
- 11:56sehr gerne SAP. Genau, Cloud Vercustomern und
- 11:59so. Vielleicht zur Wiederholung die
- 12:00Sales Cloud die Zuhörer Bescheid wissen und sprich das wird auch
- 12:05auch brav gepflegt. Dann auch dieses Trm.
- 12:08Absolut. Ja.
- 12:08Du hast natürlich klar machen. Die das auch.
- 12:12Ja gut, ja, also es ist natürlich klar, der Mensch ist
- 12:16ein Gewohnheitstier, so sind wir alle, wir haben bestimmte Muster
- 12:20uns angeeignet, die wir, die wir gerne einsetzen, und so ist es
- 12:23im Vertrieb nicht anders, und klar hat man dann manchmal ja.
- 12:28Erfahrungswerte, wo vielleicht Leute gerne Pen und Paper machen
- 12:31oder vielleicht wiederum andere gerne Excel nutzen.
- 12:35Und manchmal muss man einfach dann Leute einfach auf die Reise
- 12:37mitnehmen und erklären, das ist absolut klar, manchmal muss man
- 12:39auch die Messages und die Vorteile mal wiederholen.
- 12:42Das Schöne ist aber wirklich zu sehen, wenn jemand das
- 12:44verinnerlicht hat und. Und diese Vorteile dann auch zu
- 12:47sehen, dann hört man eben sehr, sehr stark.
- 12:48Mensch, was ich alles damit machen kann und dann merkst du
- 12:51auch, dass die Leute experimentieren mit dem Tool.
- 12:53Du hast immer wie gesagt ein bisschen angehen, aber das ist
- 12:56für mich jetzt nichts für das Tool spezifisch, sondern ist
- 12:58einfach eine menschliche Herangehensweise.
- 12:59Ich bin erstmal skeptisch, ich schau mir das ganze erstmal an,
- 13:02Beschnuppere das erstmal und das ist hier nicht anders, deswegen
- 13:05muss man da wirklich dranbleiben erklären, da darf man auch nicht
- 13:08müde werden und. Da darf man auch nicht
- 13:11frustriert sein. Das ist einfach, weil am Ende
- 13:13des Tages reden die hier nicht mit Analysten, sondern wir reden
- 13:15mit Leuten, die draußen im Vertrieb das Einsetzen, das ist
- 13:17ein Tool, was ich zu meinem Alltag hinzufüge.
- 13:20Richtig also, es wird dann gelebt, quasi auch natürlich von
- 13:23dir. Ja und?
- 13:25Absolut Thema klassischer Vertrieb.
- 13:26Die Leute sind im Außendienst, die fahren rum, die haben sehr
- 13:29viele direkte Kundeninteraktionen, benutzen
- 13:31ein CRM System, aber das Thema digitaler Vertrieb ist ja auch
- 13:34ganz ganz groß bei euch und wir wir haben oft Interviews
- 13:37beziehungsweise generell auch bei Kunden den Fall wo man sagt
- 13:39wir hören. Verträgt sich das ne?
- 13:41Also du hast ja deinen deinen Kunde als Vertriebler, der kauft
- 13:43bei Dir, der ruft dich an, der shoppt aber auch digital.
- 13:45Wie geht es bei euch im Einklang, wie ist das
- 13:48Zusammenspiel bei euch? Ja, also bei uns ist das halt.
- 13:51Ich erwähnte ja eingangs, dass dass wir sehr früh eben für uns
- 13:56entdeckt haben, dass das Internet die Webseite eine
- 13:59wichtige Plattform ist. Das ist quasi in unserer DNA
- 14:01drin. Und das ist natürlich auch heute
- 14:04immer noch so. Wenn ich mir angucke, wo die
- 14:05groß die Mehrheit der Leads herkommt, ist von unserer
- 14:09Webseite, Kunden gehen auf unsere Webseite, informieren
- 14:12sich, hinterlassen Ihre Daten und möchten dann entsprechend
- 14:15kontaktiert werden, und das ist dann auch genau die
- 14:17Schnittstelle, wo eben uns Cloud for Customer oder C 4 C
- 14:20entsprechend dann hilft, wo dann eben jemand ein Prospekt seine
- 14:25Daten hinterlassen kann, das wird dann direkt quasi von der
- 14:28Webseite geht das direkt in C 4 C rein.
- 14:31Und dann kann ich als Außendienstler meinen Laptop
- 14:34öffnen, mein iphone öffnen, sehe dort die eingehenden Leads, kann
- 14:38ihn entsprechend dann qualifizieren und kann dann
- 14:41daraus dann Opportunities ableiten.
- 14:42Und das ist genau, wo du eben diese Verknüpfung hast.
- 14:45Und es ist halt eben der analoge und der digitale Vertrieb
- 14:48gehören von Hand in Hand, gerade wenn ich halt eben effizienter
- 14:51arbeiten möchte und mir das Leben auch einfacher machen
- 14:53möchte. Ich.
- 14:53Meine, das ist natürlich der ultimative Value für einen
- 14:56Vertrieb. Du weißt, du hast ein System und
- 14:58wenn du Umsatz machen möchtest, kannst du da reingucken und
- 15:00hast, wenn du Glück hast einen Lead für.
- 15:01Da da liegen und den kannst du verfolgen.
- 15:03Also besser geht es eigentlich gar nicht.
- 15:05Also wenn die Systeme zusammen spielen, das so funktioniert und
- 15:08auch schon schon bei euch funktioniert ist es ist eine
- 15:10tolle Sache Thema KI für die Zukunft setzt ihr euch bestimmt
- 15:14auch schon intensiv mit miteinander, habt ihr schon was
- 15:16was er nutzt oder? Ja, also wir.
- 15:19Bisher ist tatsächlich KI, kommt am stärksten bei uns momentan
- 15:24noch durch durch Microsoft zum Tragen durch durch den Co Pilot.
- 15:28Dort, klar, das ist so, wie man es auch von zu Hause kennt, wenn
- 15:31man Jet JBT Germany, wie man so weiter die alle nennt, nutzt.
- 15:36Das ist eine sehr ähnliche Anwendung, aber ich würde sagen,
- 15:38es ist halt erst der Beginn der Reise, man man merkt, man kann
- 15:41damit sehr viel machen, man kann große Datenmengen relativ
- 15:44schnell verdauen und zusammenfassen.
- 15:48Das ist schon ein Riesenvorteil. Aber gerade dieses Tiefe
- 15:52einbetten in Systeme, auch in Tools wie eben C 4 C glaube ich,
- 15:57das wird dann eher der Schritt sein, wo es perspektivisch
- 15:59hingeht. Dass ich als Vertriebler auch in
- 16:01meinem Tagesgeschäft schnell Schlussfolgerungen ziehen kann,
- 16:04vielleicht Empfehlungen bekommen kann.
- 16:06Klar bin ich am Ende der Kundenexperte als Mensch ich,
- 16:10aber es soll mir ja eher die Arbeit leichter machen, dass ich
- 16:13gerade in den steigenden Anforderungen mich schneller
- 16:16adaptieren kann und schneller anpassen kann.
- 16:18Gibt es, da gibt es da also. Wollten wir kurz fragen.
- 16:21Gibt es da schon Wünsche oder so aus deinem Team, was sie gerne
- 16:24von KI hätten, wie sie unterstützt werden sollen?
- 16:27Ja, kurz an, weil ich genau das gleiche Fragen wollte.
- 16:29Deswegen habe ich auch nach nach KI gefragt, weil oftmals führen
- 16:32wir Interviews mit mit Leuten mit Vertrieblern, die sagen, ja,
- 16:36wir haben Schwierigkeiten, die Innovation in den Fachbereich
- 16:38reinzubringen, ihr seid schon so weit, ihr seid voll
- 16:40durchdigitalisiert wie du sagst, ihr habt es in der DNA.
- 16:43Da ging auch mein Gedanke daran, ob bei euch so richtig der der
- 16:45Pull da ist, aus dem Fachbereich.
- 16:47Wo bleibt denn KI, wo bleibt denn noch mehr Innovation im
- 16:50System? Ja, du hast.
- 16:52Du hast natürlich. KI ist grundsätzlich ein sehr
- 16:54starkes Thema, ne du, du hörst das überall, du merkst, liest es
- 16:57in den Medien, es ist sehr omnipräsent.
- 17:00Du merkst halt schon, dass immer noch sehr viel so die Fragen
- 17:03sind, was heißt das jetzt für mich, für meinen Arbeitsalltag
- 17:06und wie kann ich es einsetzen und ich glaube, das ist eher
- 17:09diese Fantasie anzutriggern, dass man vielleicht
- 17:12Arbeitsweisen einfach dort das als Unterstützung sieht.
- 17:16Und ja, das ist bei uns sind wir sehr digital ausgerichtet, wir
- 17:21sind wirklich da, auch ein papierloses Büro muss man an der
- 17:23Stelle wirklich sagen, ob es auch kundenverträge und so
- 17:27weiter sind, das ist alles nicht mehr in Papierform.
- 17:31Aber wie gesagt, ich glaube das wird eher die Frage sein, wie
- 17:34wie gehe ich den nächsten Schritt.
- 17:36Also ich sehe momentan viel, aber wie bezieht sich das in
- 17:41meinen Arbeitsalltag ein? Ich glaube das wird eher die
- 17:43spannende Frage der Zukunft sein, wo ist der Mehrwert für
- 17:46mich, wo ist die wirkliche Wertschöpfung.
- 17:48Jetzt hast du im Vorgespräch eine gute Analogie gebracht.
- 17:52Da haben wir auch über KI. Gesprochen ne, die siebträger
- 17:56Analogie haben was haben was genannt, ne mit einem leichten
- 18:00Augen augenzwinker ne, da hast du gesagt die high als ne High
- 18:04End Technologie ohne echten Use Case das ist so was hast du
- 18:07gesagt ich glaub wie n Ferrari den du im ersten Gang fährst.
- 18:11Also ich meine klar, wenn ich wenn ich jetzt in einem Coffee
- 18:13shop bin, ja und ich bin ein Barista mit jahrelanger
- 18:16Erfahrung und ich kenne mich aus, ist das super ja gar keine
- 18:19Frage, aber es ist am Ende des Tages kann man es auch mit einem
- 18:22Sportwagen wirklich vergleichen und ich muss einfach damit
- 18:26umgehen können, weil sonst ist es genau wie auf der Autobahn im
- 18:28ersten Gang zu fahren, es macht einfach keinen Spaß und es kommt
- 18:30euch das Resultat raus und natürlich muss auch entsprechend
- 18:33der Durchlauf da sein ja wenn ich.
- 18:36Manchmal sieht man dann bei einem Kunden, die haben sich
- 18:39dann für sehr viel Geld einen Siebträger dort hingestellt und
- 18:42dann fragst du, wie viele Tassen Kaffee macht der am Tag und du
- 18:44hörst so 23 und du denkst Menschenskind das Invest steht
- 18:48in überhaupt gar keinem Verhältnis, und zwar vor allem
- 18:51ist es. Es ist halt sehr stark so ein so
- 18:53ein Bauchgefühl. Ja Oh die Maschine, die macht
- 18:56das, aber tatsächlich muss man halt auch verstehen.
- 18:58Das Produkt ist der Kaffee ist die Kaffeepflanze ist die
- 19:01Kaffeekirsche und daraus abgesehen die Kaffeebohne.
- 19:03Da kommt die Qualität raus und dann auch diesen sehr kostbaren
- 19:07Rohstoff wirklich einzusetzen, dass man ihn auch nicht
- 19:11verschwendet. Ja und ich überlege.
- 19:14In einen 7. Träger wieviel Gramm Kaffee
- 19:16gehen da rein? Du setzt sehr schnell mal 1416
- 19:19Gramm pro Tasse ein und wenn du mal überlegst wo kommt der
- 19:23Kaffee her und er kommt aus Kolumbien kommt aus dem Kongo
- 19:27kommt aus den unterschiedlichsten Regionen
- 19:28Brasilien, Vietnam hat eine lange Reise, das will ich damit
- 19:32sagen hinter sich und dann verschwendet man das ja wenn du
- 19:35wenn du ein ein System wie das Unsrige hast.
- 19:38Du kommst halt eben da mit 5 Gramm mit 6 Gramm Kaffee außen,
- 19:42du hast ein besseres Resultat, der Rohstoff wird einfach viel
- 19:46mehr geschätzt, er wird mit wesentlich mehr Vorsicht
- 19:51angewandt und es wird aus jedem Gramm einfach das Optimum
- 19:54rausgeholt und das ist halt eben in vielen Use Cases, wo ich eben
- 19:58nicht den Barista habe. Klar, ich will nicht damit
- 20:01sagen, der Coffeeshop soll das anders machen, Nein, da habe ich
- 20:03jemanden, der kennt sich damit aus, super.
- 20:05Aber halt eben. Wir wissen es, wie es in Büros
- 20:07ist. Wir wissen es sehr oft, wie es
- 20:08zu Hause ist. Da ist eine andere Thema. 5
- 20:11Kollegen eingefallen, ja. Wie gesagt, wenn ich wenn ich
- 20:15wenn ich barista bin und mich damit gut auskenne, gar keine
- 20:17Frage. Aber ansonsten würdest du dich
- 20:19auch nicht in Sportwagen reinsetzen, wenn du nicht mal
- 20:21mit einer Gangschaltung. Umgehen kannst das stimmt, das
- 20:24stimmt. Ich meine, das leitet uns ein
- 20:25bisschen auch zum Thema Nachhaltigkeit anbleiben
- 20:28eigentlich. Wie handhabt ihr auch?
- 20:30Ich meine, das ist ein Thema, natürlich glaube ich in vielen
- 20:33Köpfen okay die Kapsel ja, und wie geht ihr damit um und und
- 20:36was wird da kommuniziert bei euch?
- 20:38Ja, ist ein absolut richtiger Punkt, den du da machst.
- 20:40Es wird sehr oft eben auf Verpackung, auf Kapsel
- 20:44reduziert. Ja, ich kann es in 2 Richtungen
- 20:49antworten meistens. Also es gibt einmal die die
- 20:53Fakten, die kann ich auch gerne gleich gleich nennen, aber ich
- 20:55fange eigentlich immer ganz gerne mit einer persönlichen
- 20:57Geschichte an. Weil ich habe jetzt nun das
- 21:00große Glück gehabt, dass ich mir mehrere Kaffeefarmen anschauen
- 21:03durfte. Ich war in Kolumbien gewesen,
- 21:06ich war, wie gesagt, in Puerto Rico gewesen und durfte mir dort
- 21:10sehr viel mit Farmern sprechen und mir ist immer noch ein
- 21:14Erlebnis in Kolumbien, das mir sehr, sehr präsent ist.
- 21:16Ich erinnere mich, ich war gerade vielleicht das zweite
- 21:19Jahr bei Nespresso relativ frisch, hatte die Chance auf die
- 21:22auf die Farmen dort zu fliegen, mir mehrere Farben auch
- 21:25anzuschauen, dann habe ich den einen Farmer mal gefragt, so
- 21:28ich. Jetzt sag mir doch mal ganz
- 21:30ehrlich, wir sind hier unter uns.
- 21:32Was bedeutet Nespresso für dich in die Zusammenarbeit mit
- 21:35Nespresso? Es ist keine, keine Medien,
- 21:37nichts dabei. Wie siehst du das dann sagt er
- 21:39zu mir, ach du Steffen, das ist relativ einfach, kann ich dir
- 21:42super einfach sagen, hat er seinen Sohn rangewunken und sagt
- 21:46Schau dir mich an, schau dir meinen Sohn an ja ich verstehe
- 21:50ich immer noch nicht also das muss mir mal erklären, dann sagt
- 21:52er so also Pass auf ich habe eine Schule nie von innen
- 21:55gesehen. Mein Sohn, der konnte zur Schule
- 21:58gehen, der muss nicht auf der Farm arbeiten.
- 22:00Mein Sohn geht jetzt zur Universität, der studiert
- 22:04Agrarwissenschaften, der wird meine Farm übernehmen, aber er
- 22:07hat das richtig gelernt. Und warum wegen euch, jemand
- 22:11muss das bezahlen, jemand muss zahlt in meinen Pensionsfarmen
- 22:15ein jemand zahlt mir ein Premium für diesen Kaffee, damit ich mir
- 22:19halt eben Farmer oder nicht Farmer, sondern Leute auf den
- 22:23Feldern leisten kann, die für mich die Ernte machen und.
- 22:26Und eben nicht meine Familie, meine Kinder, die das machen
- 22:29müssen. Und das war für mich so
- 22:32eigentlich ein sehr einschneidendes Erlebnis, weil
- 22:33du es halt eben o Ton hörst. Absolut.
- 22:37Und wenn ich mir halt die Fakten dann angucke, klar, dann bohrst
- 22:40du tiefer, reinsetzt dich auch kritisch auseinander, weil wer
- 22:43macht das nicht bei seinem Arbeitgeber, möchte so ein
- 22:44bisschen mehr drüber wissen und bei uns kann man eigentlich
- 22:47merkst du das hat bei Nespresso, ich sagte Ja, dieses innovative
- 22:50war ja mit, wie gesagt. Haben, wenn es um das Internet
- 22:53geht, wenn es um die Politik geht, aber dann ging ja schon
- 22:552003 mit Nachhaltigkeit los, da haben wir das sogenannte Triple
- 22:59A Programm entwickelt, das wurde, das ist ein Programm, es
- 23:01wurde mit Rain Forest Alliance gemeinsam entwickelt, und
- 23:03seitdem ist die Reise einfach kontinuierlich da gewesen. 2013
- 23:09haben wir dann das Advisory Board wo ich sagte, Wo auch
- 23:11George Clooney zum Beispiel mit drin sitzt, aber hat eben auch
- 23:13Größen aus der Rain Forest Alliance aus eben den NG OS, die
- 23:18da auch sehr kritisch eben ihre Meinung reinbringen. 2014 hat
- 23:22bei uns das positive Cup angefangen, könnte man gerne im
- 23:26Internet mal nachschauen. Positive Cup Nespresso, da werde
- 23:29ich unseren Nachhaltigkeitsbericht finden,
- 23:31da hast du über viele Seiten, kann man da tief eintauchen, ich
- 23:33will da gar nicht so viel dazu jetzt sagen, wichtig war auch
- 23:362019 reviving Origins Reviving Origins ist ein ein Projekt, wo
- 23:42wir uns Regionen angucken, die entweder durch.
- 23:47Menschliche Katastrophen, kriege sehr gebeutelt sind oder durch
- 23:50Naturkatastrophen. Ich habe gerade den Hurricane in
- 23:54Puerto Rico erwähnt, deswegen hast du da Gebiete in Simbabwe,
- 23:58Puerto Rico, Kongo, wo wir als Firma reingehen, wo die
- 24:04Kaffeeindustrie, also die Kaffeefarmen, verschwunden sind
- 24:08und wir im Prinzip dort den Farmern vor Ort wieder helfen,
- 24:11wieder Kaffee anzubauen, die alten Techniken dort wieder
- 24:14anzuwenden. Und solche Dinge sind uns liegen
- 24:17uns sehr am Herzen. Deswegen hast du eigentlich 44
- 24:18Blöcke bei Nachhaltigkeit, die für uns wichtig sind.
- 24:20Das eine ist, CO 2 zu reduzieren entlang der Wertschöpfungskette,
- 24:25das haben wir seit im Jahr 2024 haben wir da 286000 Tonnen CO 2
- 24:31einsparen können durch unsere Initiativen regenerative
- 24:34Landwirtschaft ist uns sehr wichtig 80% des Kaffees den wir
- 24:39einkaufen kommt aus diesen Triple A farmen.
- 24:44Okay. Und ja, da kann man auch sagen
- 24:4710000000 Bäume gepflanzt, aber das ist mittlerweile wird das
- 24:49sehr inflationär eigentlich, das ist bei uns wirklich wichtig,
- 24:51weil es ist sehr wichtig, wenn man sich überlegt, so, so ein
- 24:54Kaffeebaum, wie man ihn nennt, ist ja eher ein Strauch, dass
- 24:57der entsprechend dann halt eben auch Bäume dazwischen sind, die
- 25:00das Erdreich entsprechend festhalten, solche Dinge,
- 25:03Stärkung der Pharma Community habe ich gerade das Beispiel
- 25:06genannt, aber wenn man das mal sich in puren Zahlen anschaut,
- 25:08ja 457000000 Schweizer Franken investiert.
- 25:12Nur in café Communities, das geht dann in technische
- 25:16Unterstützung. Wir haben über 800 Mitarbeiter
- 25:20in den Kaffeeländern, die nichts anderes machen als Farmer for
- 25:23Free zu unterstützen, ihre Anbaumethoden zu optimieren,
- 25:27solche Dinge, und dann natürlich auch Verpackungen.
- 25:30Du hast es gesagt als letztes Advanced Circularity Recycling,
- 25:34wo ich immer sage, bitte Leute, wenn ihr zu Hause eine
- 25:36Espressomaschine habt, die Kapsel gehört in den grünen
- 25:39Punkt. Oder gelbe Tonne also.
- 25:42Oder ich glaube, ihr habt auch ein Programm.
- 25:44Ne man bringt die wieder zurück in die in die Boutique, klar.
- 25:47Man kann sie auch in die Boutique bringen.
- 25:48Das ist eine Möglichkeit im B 2 B Bereich bieten wir jetzt auch
- 25:51an, dass wir es gratis bei den Kunden abholen, wenn sie es
- 25:54gewünscht ist. Aber wie gesagt, die meisten
- 25:56Leute haben sonst auch den grünen Punkt als eben Recycling
- 25:59Tonne, da gehört die Cap so rein und da kann man 100% sicher
- 26:02sein, dass sie auch recycelt wird.
- 26:04Ist gut, dass du es mal gesagt hast, weil ich glaube den
- 26:06letzteren Punkt, wenn das Thema nachhaltig kommt.
- 26:09Nachhaltigkeit kommt in Verbindung Nespresso, da sehen
- 26:11die Leute die Kapseln und und der in anfangs den Abfall der
- 26:13der möglicherweise entsteht. Aber das ganze davor, wo du
- 26:16lange erzählt hast, die Farben, woher das kommt, welche Rolle
- 26:19Nachhaltigkeit da da spielt, das übersieht man dann, glaube ich
- 26:23leicht, und das ist eigentlich der der fast noch wesentlichere
- 26:25Faktor, ne, weil da kommt das Produkt her, da hängt eine Menge
- 26:27dran, da geht es nicht nur um Umwelt, da geht es auch um die
- 26:30Leute, die das machen, um um Generationen, wie du gerade
- 26:33gesagt hast, ne und und von daher fand ich das auch immer
- 26:36sehr interessant, das Mal zu hören von dir.
- 26:38Ist doch absolut normal. Ne wenn du überlegst, das hast
- 26:40du sehr viele Industrienationen. Kommst du einfach mal in den
- 26:44Müll? Den kannst du greifen, das ist
- 26:45greifbar, das merkst du jeden Tag, wenn du etwas wegwirfst.
- 26:48Es ist spannend, wenn du dich dann, sagen wir mal in
- 26:50Brasilien, Kolumbien, dich mit solchen Gesellschaften, dann
- 26:53entsprechend dort mit den Menschen Unterhältst, für die
- 26:56ist Nachhaltigkeit, wie behandelt ihr Pharma, wie geht
- 27:00ihr mit den Ressourcen um, das sind da ganz andere Themen, es
- 27:03ist ein Blickwinkel, und ich verstehe, dass das, sagen wir
- 27:05mal, in Ländern wie Deutschland, in Hochindustrienationen ist es
- 27:08für mich als Konsument greifbarer, deswegen ist es für
- 27:11mich auch gar kein Vorwurf und aber deswegen da mal eine
- 27:13Einladung an jeden da ein bisschen research zu machen und
- 27:17da mal reinzuschauen und dann sieht man halt eben, dass es
- 27:19doch ein breites Spektrum einfach ist.
- 27:21Wir haben da kurz recherchiert, auch auch so ein bisschen Fun
- 27:25Facts. Tatsächlich ist rausgekommen,
- 27:28Nespresso weiß extrem viel über uns, also Nespresso gilt als
- 27:32eines der datengetriebensten Konsumgüterhersteller überhaupt,
- 27:37also. Ihr wisst, zu welcher Tageszeit
- 27:39welchen Kaffee und welchen wir am liebsten irgendwie wir haben
- 27:42wollen. Anscheinend, und das ist auch
- 27:45Gold wert oder ich meine worauf ich hinaus will ist natürlich
- 27:48okay wie sieht jetzt die Zukunft ein bisschen aus?
- 27:50Ja, ich meine natürlich der digitale Weg des Vertriebes ist
- 27:53ist schon von Anfang an da gegeben, aber es gibt immer den
- 27:57nächsten Schritt, ja und was wie sieht da die Zukunft aus?
- 28:01Ja, also. Du bringst auf den Punkt.
- 28:03Ja, das ist, wie ich ja sagte, unser unser ganzes
- 28:05Geschäftsmodell hat den Kunden im Mittelpunkt, ja, das sagt
- 28:08sich immer schnell, aber man merkt das halt, ja, wir sind
- 28:11bewusst einen Weg am Anfang gegangen, der langsamer ein
- 28:14langsames Wachstum ermöglicht, wir sind nicht in eine direkte
- 28:17Flächendistribution reingegangen, sondern wir haben
- 28:19uns für den Direktvertrieb Direct to Consumer entschieden,
- 28:24eben wie gesagt, durch den Internet Store, durch die
- 28:26eigenen Boutiquen, dadurch hast du ja erstmal nicht diese
- 28:29schnelle ramper Phase, aber du hast einen.
- 28:32Langsames, aber nachhaltigeres Wachstum und deswegen ist es uns
- 28:35wichtig zu verstehen, wie, wie geht der Konsument mit dem
- 28:39kostbaren Gut Kaffee um, weil jeder hat das, Glaube ich,
- 28:42gerade im letzten Jahr gemerkt, wie die Kaffeepreise sich
- 28:45verändern, und man braucht nur mal sich den den Fun Fact gönnen
- 28:50und einfach mal ins Internet mal zu schauen, wie sich Green
- 28:52Coffee prices entwickelt haben. Alleine im letzten Jahr.
- 28:56Und die Reise geht weiter und das liegt einfach daran, weil
- 28:59man dort den Climate Change spürt.
- 29:02Die Kaffeepflanze ist extrem fragil, sie ist sehr
- 29:06anspruchsvoll, deswegen wächst sie ja auch nur in diesem
- 29:09sogenannten Coffeebelt, wie man das nennt, also solche Länder,
- 29:12die in diesem Coffeebelt liegen, können Kaffee überhaupt anbauen.
- 29:15Ja, ich habe zum Beispiel zu Hause habe ich eine
- 29:16Kaffeepflanze, nur da wird keine Kaffeebohne dran wachsen, ja,
- 29:19das ist einfach so deswegen. Es ist eine sehr fragile Pflanze
- 29:24und deswegen muss ich mit dem gut Kaffee verantwortungsvoll
- 29:27umgehen. Und das ist für uns steht im
- 29:29Mittelpunkt und deswegen ist es ja auch so, dass wir eben auch
- 29:34den Communities entsprechend dann das zukommen lassen und auf
- 29:37deine Frage einzugehen, ja, wo geht es weiter, kundenzentriert
- 29:41sein, verstehen wie die Konsumbedürfnisse sind, für mich
- 29:45eine sehr spannende Entwicklung ist.
- 29:46Ich weiß wie gesagt. Bevor ich hier in Deutschland
- 29:49war, war ich sehr lange am amerikanischen Markt und habe
- 29:52dort gesehen ein Großteil tatsächlich der Konsumenten in
- 29:55den USA heute konsumiert. Den Kaffee kalt, nicht heiß,
- 29:59wenn du guckst ungefähr bei in unserem amerikanischen.
- 30:03Subsidiary die haben auch das zum Abpumpen erlebt.
- 30:06Absolut und also deswegen, das ist mittlerweile dort Fifty
- 30:11Fifty im Konsumverhalten und man darf sie nicht voll tun.
- 30:14In Deutschland sieht man das schon genauso, ich merke das
- 30:16sehr oft, wenn ich mit Kunden spreche und.
- 30:18Hier sagen wir mal, wo vielleicht der Einkäufer in
- 30:20meinem Alter ist. So, nee, nee, nee, in
- 30:22Deutschland ist das anders, wo ich sage, du erlaubt dir mal den
- 30:25Spaß und geh einfach mal in den Coffeeshop am Samstag und schau
- 30:28dir mal an wie die Millennials und wie die Gensea ihren Kaffee
- 30:32trinken. Ja, und da siehst du, nee, so
- 30:34ist es nicht und wenn wir uns darüber unterhalten, ich möchte
- 30:36Mitarbeiter wieder ins Büro bekommen und gerade die jüngeren
- 30:39Mitarbeiter sind sehr anspruchsvoll und haben eine
- 30:42Erwartungshaltung, sorry wenn du dann den Kaffee eben nur als
- 30:46heißes Getränk anbietest. Da engst du es halt sehr ein und
- 30:50was du im Prinzip deine Einladung als Arbeitgeber ist
- 30:52auch bitte Verlass doch das Büro geht in die Coffeeshops
- 30:55drumherum, verbringt eure Zeit überall, nur nicht bei uns.
- 30:59Wir haben halt eben wirklich Kunden die das sehr schnell
- 31:01erkannt haben, gerade in der Tech Industrie ist es sehr
- 31:05ausgeprägt, weil man sagt die Ressource Mensch ist das
- 31:08wichtigste ja ich kann viel mit AI drumherum bauen, aber die
- 31:11Kreativität kommt vom Menschen und wenn ich die Mitarbeiter
- 31:14dazu bekomme. Sich als Teil dieses Sense of
- 31:17Belonging zu haben und im Büro zu sein, mich auszutauschen,
- 31:20socializing, da entstehen die Ideen, da passiert that's make
- 31:25Magic Happen, das ist genau da, wo es was passiert und der
- 31:28Kaffee ist einfach, spielt eine extreme Rolle für mich war
- 31:31immer, als ich in Amerika war, mir hat es unheimlich viel Spaß
- 31:33gemacht bei uns, die meisten unserer Kunden waren tatsächlich
- 31:36im Silicon Valley, da hast du unglaublich viel und da ist
- 31:39wirklich ein Nespresso. Schon fast Standard, wenn man so
- 31:41sagen will. Erstmal finden Sie die Technik
- 31:43faszinierend, ja, das ist so, ich hatte einen Kunden, den ich
- 31:45nie vergesse, bin ich hingefahren und dann sagt er mir
- 31:47so, du Steffen ist das n Problem ich hab hier ne Schraube über
- 31:50ich so was meinst du Schraube. Ich habe die Maschine
- 31:52auseinander genommen. Ich will sehen, wie das
- 31:54funktioniert und es ist eine Schraube über ich so Schraube
- 31:56über haben ist keine Gute ist keine gute Indikation, das ist
- 32:00nicht so besonders prickeln, aber das ist das Interesse an
- 32:02der Technologie und sie sagen Mensch ja weil sie sagen wie du
- 32:06den Rohstoff das Maximum da rausholst du verschwendest ihn
- 32:09nicht und natürlich der Genuss ja ich kann damit mit jeder
- 32:13Tasse wenn ich eine Bodenlösung habe.
- 32:15Dann fülle ich diesen Container und dann ist meine Kreativität,
- 32:19oh, ich kann mit Milchschäumchen oder ohne und das ist es mein
- 32:24Espresso ganzer. Ich hätte gerne einen
- 32:25kolumbianischen Hochlandkaffee oder ich hätte gerne einen
- 32:29Kaffee aus Guatemala oder Brasilien oder Peru, und wer
- 32:34einmal sich diese Kaffees mal blind verkostet nebeneinander
- 32:37schmeckt den Unterschied und da ist, da muss kein Flayboard
- 32:39nichts rein, das ist der Kaffee alleine, der das hergibt.
- 32:42Und das mit jeder Tasse aufs Neue.
- 32:44Wir reden alle über Customization, ja, wenn wir
- 32:47macht ihr ja auch ihr wollt für euren Kunden customized Produkt
- 32:51haben, so habe ich das für meine Mitarbeiter auch und das ist
- 32:54wichtig. Der Vergleich lag mir die ganze
- 32:56Zeit schon auf der Zunge. Das Thema Kaffee und Software,
- 32:59da gibt es einige Gemeinsamkeiten, customization
- 33:02aber auch. Wir haben gerade eben in unserem
- 33:04ersten Interview über Employee Experience gesprochen, aber
- 33:08meistens tun wir das im Softwarekontext und sagen ja
- 33:11heutzutage der Mitarbeiter, wie du auch sagst ist anspruchsvoll,
- 33:13der möchte mit einem attraktiven Ui arbeiten, der möchte, dass
- 33:16die Sachen so wie am Smartphone funktionieren.
- 33:18Das Thema Kaffee ist das andere große Thema im Büro, mit was
- 33:21arbeitest du tagtäglich an an Software und der Kaffee muss gut
- 33:24sein, das sind 2 overarching topics.
- 33:27Ja, weil am Ende des Tages die die Tools verändern sich ja und
- 33:30wir werden immer professioneller und wird immer digitaler und.
- 33:34Aber am Ende des Tages halte ich trotzdem die Tasse in der Hand
- 33:38und das sind einfach konsummuster, die einfach ihren
- 33:43Bestand haben. Und das finde ich halt
- 33:44unheimlich spannend zu sehen auch wie der Kaffeekonsum sich
- 33:47verändert, genauso wie die Software immer sich verändert
- 33:49und ich immer wieder neue Dinge sehe mit mit KI, so sehe ich es
- 33:52beim Kaffee auch ja ice Coffee bevor ich in die USA gegangen
- 33:55bin, war ich hier ja ganz klassisch Espresso, heißer
- 33:57Kaffee in Amerika habe ich es richtig schätzen gelernt, dass
- 34:00Ice Coffee, dass du da eine riesen Variante und Vielfalt
- 34:02hast und. Und tatsächlich fällt mir noch
- 34:04ein Fun Fact, den du mich ja eingangs mal gefragt hattest.
- 34:07Woran erkenne ich richtig guten Qualitätskaffee würde ich euch
- 34:12empfehlen, wenn ihr das nächste Mal, wo euch einen Kaffee zieht,
- 34:14lasst den Mal stehen und lasst den mal kalt werden und probiert
- 34:18den dann und wenn er dann anfängt bitter sauer zu
- 34:22schmecken, ist er nicht gut, wenn er, wenn ihr immer gerne
- 34:25immer noch kalt noch wirklich genießt.
- 34:26Boah ist toll, dann merkt ihr okay.
- 34:29Das ist gute Qualität, ja. Das werden wir probieren, als
- 34:32Erstes im Büro, da bin ich schon gespannt.
- 34:37Genau. Wahnsinn.
- 34:39Das passt jetzt nicht zum jetzigen Thema.
- 34:41Was mich eingehen ist noch da waren wir glaube ich relativ am
- 34:44Anfang in der Mitte von unserem Gespräch und was mich noch
- 34:46interessieren würde, jetzt kommen wir zurück.
- 34:49Also zum Thema deiner Vertriebsmitarbeiter, angenommen
- 34:54es ist oder aus deinem Team der für die SAP Berlin hier
- 34:58zuständig ist. Sap Berlin als Kunden hat und
- 35:04wird er genauso incentiviert, weil er wahrscheinlich auch
- 35:08einen Bonus hat. Das ist ja auch ein
- 35:09Vertriebsthema, wenn er es direkt jetzt herkommt und sagt,
- 35:13Lieber SAP kauft es direkt von mir unterschreibt oder er kauft
- 35:17es vom Shop oder vom vom Portal ist es bei euch dann egal was
- 35:21die Incentivierung betrifft oder ist?
- 35:24Naja, bei uns ist es im B 2 B Bereich.
- 35:27Hast du eigentlich fast ausschließlich das?
- 35:30Der erste Kundenkontakt ist in Person, also wo dann der
- 35:33Vertrieb da hingeht. Klar hast du auch kleinkunden,
- 35:38kleinere Kunden, also vom Volumen her kleinere, genauso
- 35:41wichtig, aber halt eben da reden wir über viele kleinere, die
- 35:45bestellen jetzt nur online, aber wenn wir mal Großkunden ist
- 35:48eigentlich immer People Business in Person, das ist immer da.
- 35:52Klar kann der Kunde hinterher dann sein.
- 35:55Allgemeinen alltäglichen Kaffeebedarf online bestellen
- 35:58bei uns in der Plattform hat er sein eigenes Profil, wo er das
- 36:01dann bestellen kann. Aber um auf deine Frage der
- 36:04Incentivierung einzugehen, klar, du hast erstmal die
- 36:07Kundenakquise, das ist ein wichtiger Punkt und dann im
- 36:10Nachgang quasi der Kaffeekonsum, der kann über die Plattform
- 36:15laufen, ist aber auch für den Mitarbeiter genauso zum Vorteil,
- 36:18also das läuft genauso in die Provision, dann entsprechend
- 36:21rein und ein wichtiger Pfeiler des Ganzen.
- 36:24Ok, das ist ja interessant, das ist immer gut zu wissen, weil
- 36:27manche haben sehr komplexe oder verschiedene Produkte und manche
- 36:32Mitarbeiter oder das Vertriebsteam wird quasi mehr
- 36:36incentiviert, wenn sie ein neues Produkt verkaufen, das gerade
- 36:39auf den Markt kommt oder oft zu viel im Lager ist, oder?
- 36:42Der Vertrieb konkurriert mit dem Webshop gibt.
- 36:44Es. Ja, auch ja gut, da sind wir
- 36:47vielleicht tatsächlich, weil wir, sagen wir mal eine Mono
- 36:49Produkt Firma sind. Das ist der Kaffee.
- 36:51Klar haben wir regelmäßig neue cafés, aber da wird.
- 36:54Jetzt nicht gesagt, der Mitarbeiter okay wenn du jetzt
- 36:56den neuesten Kaffee verkaufst, das spielt da wirklich keine
- 36:59Rolle, weil am Ende des Tages ist es für uns eher, wir merken
- 37:03konsummuster, wir merken okay Kunden mögen vielleicht eher den
- 37:08etwas fruchtigeren Hochland arabica oder den eher etwas mit
- 37:14Schokoladennoten versehenen robuster aus dem Kongo.
- 37:18Aber das? Wir wollen nicht, dass der
- 37:19Mitarbeiter quasi da den den Kunden eine Richtung shoppt.
- 37:23Dann würdet ihr den Trend nicht erkennen.
- 37:24Unter Umständen. Ja, und vor allen Dingen am Ende
- 37:27des Tages bleibe ich halt dabei. Der Kaffee ist ein wertvolles
- 37:31Gut und es soll genossen werden und das will ich nicht irgendein
- 37:34Produkt reindrücken, probieren immer gerne, aber wenn ich halt
- 37:37hinterher sage, ja, ich habe es probiert, aber ich bleibe lieber
- 37:39bei einem anderen Produkt, ist das super, also deswegen aber
- 37:42eben Konsum geht. Den Kunden verstehen und da
- 37:44wirklich an den an den Konsumgewohnheiten dran zu sein.
- 37:46Welche Industrie trinkt den bittersten Kaffee?
- 37:49Das ist tatsächlich weniger die Industrie, aber du merkst also,
- 37:54das habe ich, also wenn du geografien vergleichst ja, also
- 37:59wenn ich mein Kaffee Konsumverhalten mir überlege von
- 38:02von früher, dann bin ich in die USA gegangen, da habe ich
- 38:05tatsächlich das erste Mal einen richtigen aha Moment, in Amerika
- 38:09trinkst du mehr die. Fruchtigeren auch Säurehaltigen
- 38:13Arabikers, zum Beispiel aus Kolumbien, gerne genommen also.
- 38:18Sind das die stärkeren dann oder nee, nicht.
- 38:20Unbedingt. Es hat nichts mit Stärke zu tun,
- 38:23sondern es ist eher das Geschmacksprofil.
- 38:25Während du in Europa eher robuster, lästiger schon bist.
- 38:29Also eher so die Schokoladennoten, die
- 38:31Getreidenoten, aber Stärke wo du es ansprichst, ist ein
- 38:35spannender Punkt, weil die meisten Leute, die immer sagen,
- 38:37ich trinke jetzt den Espresso, da gibt es einen richtigen
- 38:40Koffeinschub. Tatsächlich hat Espresso das
- 38:42wenigste Koffein von allen Kaffee Varianten, die du dir
- 38:45zubereiten kannst. Also jede Tasse Filterkaffee hat
- 38:48bis zu 45 mal so viel Koffein wie der Espresso.
- 38:51Man muss ja trennen, das ist dieses Geschmackserlebnis,
- 38:54diesen Boost den ich habe, der mir das subjektive Gefühl gibt,
- 38:58hat aber tatsächlich relativ wenig mit der mit der
- 39:01Objektiven, was in deinem Körper passiert, also wenn du richtigen
- 39:04Koffeinschub haben willst, würde ich dir immer Cold Blue
- 39:07empfehlen, da hast du das höchste, das hängt einfach damit
- 39:09zusammen. Was je mehr Koffein in der Tasse
- 39:13drin ist, das kommt im Wesentlichen dadurch, wie lange
- 39:15der, der das Wasser durch durch den Kaffee durchgelaufen ist,
- 39:19also sprich bei einem Espresso in sekundenschnell Filter, ihr
- 39:23wisst es von zu Hause dauert es länger, bei Cold Brook kann es
- 39:27bis zu 16 Stunden sein, wo das Wasser durchläuft und
- 39:30dementsprechend ist so viel Koffein.
- 39:31Natürlich hängt es auch mit der Röstung noch zusammen, also es
- 39:33sind viele Faktoren, die dazu kommen, aber ja, das ist gar
- 39:36nicht so sehr der. Und was wir halt auch merken,
- 39:39die jüngere Generation möchte vielleicht auch nachmittags so
- 39:42ab 02:00 Uhr gar keinen Koffein mehr.
- 39:45Also da zum Beispiel D KEV ist ein Riesentrend was wir merken,
- 39:49also ja, deswegen wirst du auch bei uns selbst im D Kev Bereich
- 39:53ein großes Angebot finden von cafés die Du einfach einsetzen
- 39:57kannst damit einfach weil das Genussmoment bleibt.
- 40:00Ich sitze genauso gerne über dem über dem heißen Kaffee, dem
- 40:03Kalten Kaffee, möchte diese Vielfalt weiter genießen.
- 40:06Sag mir aber selber ist nicht gut für mich.
- 40:08Ja stoppe mich weil ich denke OK das Koffein ist nicht gut für
- 40:11mich. Ja und deswegen also da auch da
- 40:13die Vielfalt mit jeder Tasse wie das Thema Customization, ja das
- 40:17ist gut dann dazu. Vielen dank, Steffen, Ja.
- 40:20Sehr gerne Einblicke, wirklich. Viel gelernt tatsächlich über
- 40:23Nespresso. Über Kaffee auch genau war
- 40:26wirklich ein sehr, sehr interessantes Gespräch.
- 40:27Steffen vielen, vielen Dank für deine Zeit.
- 40:29Ich bedanke mich bei euch. Vielen Dank für das sehr, sehr
- 40:31schöne Gespräch. Ich hab mich sehr gefreut, viele
- 40:33spannende Fragen und ja. Wenn ich was dazu beitragen
- 40:36konnte, freut mich das sehr. Hast du auf jeden Fall.
- 40:39Da. Kommen wir zum Schluss.
- 40:41Ja, vielen Dank an alle Zuhörer, nicht von Wien, sondern aus
- 40:47Berlin. Heute genau danke fürs Zuhören.
- 40:51Sehr gut.