Latest / Hallo Gesundheit – Der Podcast der CSS / Diabetes Typ 1 #1 "Jedes Essen ist mit Rechnen verbunden" - mit Lara
Transcript
- 0:00Speaker 0: Es war komisch, weil ich keine Symptome hatte und keine Belastung.
- 0:03Speaker 0: Am gleichen Tag, als meine Ärztin angeleuten hat, nachdem sie den Laborresultat bekommen habe, habe ich mich am Nachmittag um einen Endokonologen und meinen Bauch stechen mit Insulin-Panen.
- 0:13Speaker 0: Du hast es noch nie gemacht und du hast einen gesunden Körper.
- 0:16Speaker 0: Das ist mega ein Schock!
- 0:17Speaker 0: Aber gleichzeitig hatte ich auch etwas Glück, weil viele Leute erfahren ... Wenn Sie eine Kriterazide aussehen, wenn du sehr lange zu hoch bist.
- 0:24Speaker 0: Dann kann es auch sein, dass sie im Koma landet oder einfach ein mega Crash hat und muss es in den Notfall und dann erforschen.
- 0:30Speaker 0: Da ist man auch etwas erspart bleiben.
- 0:33Speaker 2: Hallo und herzlich willkommen zur Halo Gesundheit, ein Podcast von der CSS!
- 0:38Speaker 2: Ich bin Manuel und ich hoste diesen Podcasts im Wechsel mit Garla.
- 0:42Speaker 2: Einfach zum Klarstellen – ich bin keine medizinische Fachperson.
- 0:46Speaker 2: Aber als kleiner Hypokonder
- 0:48Speaker 1: doch sehr interessiert
- 0:49Speaker 2: an Gesundheitsthemen.
- 0:50Speaker 2: Jeden Monat geht es um ein Thema aus zwei verschiedenen Perspektiven.
- 0:54Speaker 2: Einmal aus Fachsicht und einmal aus betroffenen Sicht.
- 0:57Speaker 2: Und das Beste am Ganzen ist, ich führe die Gespräche immer an der frischen Luft auf einem Spaziergang.
- 1:03Speaker 2: Heute geht es zum Diabetes-Typ I.
- 1:06Speaker 0: Ich bin Lara.
- 1:07Speaker 0: Ich habe fast Psychotherapeutin in einer Gesuchtklinik.
- 1:10Speaker 0: Ich wohne in Zürich und habe seit November den XXI Jahren meine Diabetesdiagnose.
- 1:18Speaker 0: Also seit etwa zweieinhalb Jahren.
- 1:20Speaker 2: In dieser Episode erfährst du, wie Lara ihre Diagnose verdaut hat.
- 1:24Speaker 2: Was ihr auch heute noch zu arbeiten macht und was ihr bei der Bewältigung ihrer Krankheit am meisten hilft.
- 1:32Speaker 1: Heute spaziere ich im Friedhof Seilfeld.
- 1:34Speaker 1: Das kann ich wirklich sehr empfehlen.
- 1:36Speaker 1: Mega schön!
- 1:37Speaker 1: Es hat so Bänke zu bevielen und Wege zu spazieren.
- 1:41Speaker 1: Neben mir läuft Lara, die Diabetes-Type I hat.
- 1:45Speaker 1: Jetzt ist vor einer Zeit... Ein Barbie rausgekommen, die Diabetes hat.
- 1:50Speaker 1: Wie findest du das als Betroffene?
- 1:54Speaker 0: Ich glaube hartig und die Sichtpaket ist sehr wichtig aber ich bin nicht so betroffen von Barbies im Alltag.
- 2:02Speaker 1: Aber früher hast du mit Barbies gespielt.
- 2:04Speaker 1: Ja, dann
- 2:04Speaker 0: habe ich mit Barbias gespielt, nein.
- 2:06Speaker 0: Hätte sie sicher cool gefunden, hätte ich nicht für Diabetes gegangen.
- 2:10Speaker 1: Kannst du mir jetzt als Leih mal erklären was du ... Alles für Medikamente und Messgeräte brauchst du, um die Krankheit zu bewältigen?
- 2:17Speaker 0: Das Medikament brauche ich grundsätzlich in Solin.
- 2:20Speaker 0: Und es gibt meistens zwei spurige Behandlungen.
- 2:24Speaker 0: D.h.,
- 2:25Speaker 0: man hat Basalinsulin und Polusinsulin.
- 2:28Speaker 0: Basal-Insulin ist etwas, was du einfach brauchst.
- 2:30Speaker 0: Das kann man meistens auch einmal am Tag sprühen und dann hast du retatiert für die ganze vierzehnzeigste Stunde.
- 2:37Speaker 0: Das ist mein Blutzuckerspiegel-Tiefpalten über den ganzen Tag immer.
- 2:43Speaker 0: Egal was ich mache, einfach so dass es damit tief bleibt.
- 2:48Speaker 0: Und dann gibt's wie noch Polusinsulin und das ist wie eine andere Art von Insulin meistens kurz wirksam weil das du Studenten spritzen wenn du Kohlihydrat oder Zucker zu dich nimmst.
- 2:59Speaker 0: Meistens sind zwei separate Insulin.
- 3:05Speaker 0: Bei mir ist jetzt etwas anders als ein Pumpi, kannst du es gleich erklären?
- 3:09Speaker 0: Dann haben sicher alle eigentlich im Normalfall Ein Blutzuckersensor.
- 3:15Speaker 0: Also ein Sensor, der Blutzucker misst die ganze Zeit und dass er das Handy oder irgendein Gerät schickt, damit man wieder Blutzucken kann im Griff halten.
- 3:23Speaker 0: Das heisst wenn es zu hoch ist, kann man korrigieren.
- 3:26Speaker 0: Oder wenn es tief ist, können wir etwas essen.
- 3:27Speaker 0: Etwas trinken.
- 3:28Speaker 0: was haben wir?
- 3:29Speaker 0: Ich habe einen Insulin-Bumpi.
- 3:32Speaker 0: Das heißt ich tu nicht mehr manuell mit dem Penz spritzen in den Bauch.
- 3:36Speaker 0: Jetzt habe ich die erste eineinhalb Jahre auch gemacht.
- 3:38Speaker 0: aber jetzt habe ich seit letztes Sommer ... Seit fast mehr Jahren habe ich jetzt eine Insulinpumpe.
- 3:43Speaker 0: Sie haben ein Gerätchen, wie so an meinem Körper und das hat einen Insulinreservoir drin.
- 3:51Speaker 0: Und dieses Insulin Reservoir geht mit einem Schlügel in meinen Bauch in solchen Kanälen.
- 3:56Speaker 0: Ich habe über mein Handy und den Blutzuckersensor das alles wie Monitore.
- 4:01Speaker 0: Wo krass!
- 4:04Speaker 0: Also gibt es einen Teil, der automatisch über die Pumpe läuft?
- 4:08Speaker 0: die automatisch in Zulin abgegeben wird, wie sozusagen das Basal-Inzulin.
- 4:13Speaker 0: Und einen anderen Teil Polus für die Mahlzeiten oder zum Korrigieren.
- 4:19Speaker 0: Das mache ich manuell und gebe es auf dem Handy ein.
- 4:21Speaker 0: Ich würde jetzt zwei Einheiten abgeben und dann läuft sie durchs Schleuchel.
- 4:26Speaker 0: Wow!
- 4:26Speaker 1: So crazy!
- 4:27Speaker 1: Du fühlst dich manchmal etwas wie ein Cyborg?
- 4:29Speaker 0: Ja, ich bin ein Cyborger.
- 4:30Speaker 1: Aber fühlt sich das komisch an, dass so Geräte wirklich Edinkörper sind oder Edinkörper reingehen?
- 4:37Speaker 0: Das finde ich nicht so komisch.
- 4:38Speaker 0: Irgendwie habe ich mich recht schnell gewünnt.
- 4:43Speaker 0: Die Bumpy kann man sich vorstellen, wie eine kleine ... Eipode oder so?
- 4:48Speaker 0: Ja okay.
- 4:49Speaker 0: Und dann ist manchmal ein bisschen fremdkörper.
- 4:53Speaker 0: Das ist etwas störend aber nicht die Vorstellung.
- 4:57Speaker 1: Was hast du heute Morgen?
- 4:58Speaker 1: Wir spazieren am Morgen.
- 4:59Speaker 1: Was musstest du machen in Bezug auf Diabetes?
- 5:04Speaker 0: Ich habe noch nichts gegessen und habe nichts mit Zucker getrunken.
- 5:07Speaker 0: Ich mache noch nichts.
- 5:11Speaker 1: Aber auch das Vasalinzulin, das kommt jetzt ...
- 5:13Speaker 0: Das passiert automatisch über meine Pumpei.
- 5:16Speaker 0: D.h.,
- 5:16Speaker 0: meine Pummpei hat mir ein Leben erleichtert.
- 5:18Speaker 0: Sonst hätte ich mit der Pumppe eine Blutzucke von fünf und a halb aufgewacht.
- 5:24Speaker 0: Das ist perfekt!
- 5:26Speaker 0: Wenn ich jetzt manuell gespritzt habe, hatte ich einen höheren Blutzucker im Morgen.
- 5:30Speaker 0: Da musste ich mal so einsteigen in den Zulin.
- 5:36Speaker 1: Aha, okay.
- 5:36Speaker 1: Dann hast du die Brötzucker
- 5:37Speaker 0: tief gehalten und so.
- 5:39Speaker 1: Und so eben sich Sachen selber inzuspritzen?
- 5:41Speaker 1: Da muss man sich wahrscheinlich auch daran gewinnen oder?
- 5:43Speaker 0: Ja mega!
- 5:44Speaker 0: Das habe ich zum Beispiel beim Bauch alles gespritzt und sie sagen aber echt, dass jetzt das Basalinsulin am anderen Ort spritzt und du musst immer abwechseln auch.
- 5:57Speaker 0: Dann habe ich es ins Bein gespritzen und dann habe ich eine Zeit lang auf den Bauch gewechselt.
- 6:01Speaker 0: Dann konnte ich nachher nicht mehr ins Bei spritzen, weil ihr könnt schon ... Es hat sich über Windung gekostet.
- 6:05Speaker 0: Ich glaube, es ist eine gewöhnliche Sache, wenn der Bauch nicht komisch gefunden ist.
- 6:10Speaker 0: Aber jetzt spritze ich gar nichts mehr mit den Pänen.
- 6:12Speaker 0: Ich muss die Nadel setzten, alle zwei Tage siehe Kanüle.
- 6:15Speaker 1: Das ist für was?
- 6:16Speaker 1: Weil das
- 6:17Speaker 0: Leuchel in meinem Bauch läuft.
- 6:21Speaker 0: Der Vorteil von der Bumpein und der Anderen ist, dass ich mich nicht mehr stechen muss jedes Mal.
- 6:26Speaker 0: Sonst musst du noch eine neue Nadel auf dem Pen tun oder auch nicht.
- 6:30Speaker 0: Du musst jedes Mal alles vorbereiten, einstellen wie viel.
- 6:35Speaker 0: Es ist wie in der Barsch-Rite, wo du jedes Mal machen musst und so macht man es über die Hände mit zwei Klicks.
- 6:41Speaker 0: Das ist
- 6:41Speaker 1: mega handlich!
- 6:43Speaker 1: Gibt es irgendwelche Nachteile bei den Pumpen?
- 6:45Speaker 1: Also dass du das nicht von Anfang an gemacht
- 6:47Speaker 0: hast?
- 6:49Speaker 0: Ich glaube, es ist auch grundsätzlich gut, um ein Verständnis zu haben, wie dein Körper funktioniert und wie du Diabetes Manage bist... ohne Pumpe, wieso du das Grundverständnis hast.
- 7:03Speaker 0: Für mich war es wichtig zu wissen, wie man manuell handeln könnte, bevor ich nachher auf eine Pumpee umsteige, weil weiss ja auch nicht immer alles zur Verfügung
- 7:14Speaker 1: ist.
- 7:16Speaker 0: Also für mich ist es die Grundkenntnisse, die ich habe.
- 7:18Speaker 0: Die fühle ich manuell und dann gibt's schon auch Nachteile.
- 7:22Speaker 0: Es gibt viele Leute, die kein Pumper wollen.
- 7:25Speaker 0: Zum Beispiel kennen ein paar Menschen, die schon länger Diabetes haben gewöhnt sind an, wie sie es manuell machen.
- 7:33Speaker 0: Sie sind eh und ihr und wollen keine Pumpei.
- 7:35Speaker 0: Es gibt auch Leute, die aus ästhetischen Gründen keine Pummpei wollen, weil es etwas ist, das wir viel mehr sehen.
- 7:40Speaker 0: Also ich habe jetzt ein Schlüchlein.
- 7:42Speaker 0: Das fand ich auch nicht eine coole Vorstellung am Anfang oder immer noch nicht so.
- 7:48Speaker 0: Aber für mich überwiegt die Vorteile sehr klar.
- 7:52Speaker 0: Es gibt schon acht Teile und es macht viel Narben.
- 7:55Speaker 0: Wenn du jeden Tag in den Bauch spritzt mit dem Pen, hast du keine Narbe, weil das ist wie eine Sekunde nicht drin.
- 8:04Speaker 0: Und wenn du z.B.
- 8:06Speaker 0: Kanülen hast, haste zwei Tage am gleichen Ort und da ist ein Nadel drin.
- 8:11Speaker 0: Dann macht man eine kleine Wunde und auf die Uhr hat man sehr viele kleine Narben am Bauch.
- 8:18Speaker 0: Ich weiss nicht, wie das in zehn Jahren ist, aber jetzt habe ich's schon.
- 8:21Speaker 0: Du sagst,
- 8:22Speaker 1: du hast heute Morgen noch nichts gegessen.
- 8:25Speaker 1: Wie fest musst du generell auf die Ernährung schauen?
- 8:28Speaker 1: Oder kann man das alles ausgelichen, je nachdem wie Filme in Solinen spritzt.
- 8:32Speaker 1: dann?
- 8:33Speaker 0: Früher hatte es keine Diabetikerinnen mit einem.
- 8:37Speaker 0: Die müssen sehr regelmässige Mahlzeiten einhalten und immer die gleiche Anzahl Kohlihydrat.
- 8:43Speaker 0: Damit ist Diabetesmanagement einfacher als heute.
- 8:46Speaker 0: Das hat sich so.
- 8:48Speaker 0: die Möglichkeiten, die technisch sind ... für die Diabetes behandeln, haben sich in den letzten zehn oder fünf Jahren so krass verändert.
- 8:56Speaker 0: Heute gilt es nicht mehr so.
- 8:58Speaker 0: Für mich gilt das Gefühl, dass ich alles essen und trinken darf, was ich will.
- 9:02Speaker 0: Aber ... Ich muss immer wissen, wie viel Kohlehydrat und Zucker da drin ist.
- 9:09Speaker 0: Das heisst ... Am besten ist, wenn man es anzutipieren kann.
- 9:14Speaker 0: Am Besten ist, im Voraus ins Uninspritz.
- 9:16Speaker 0: Eine halbe Stunde ist ideal, aber zehn Minuten ist auch schon gut.
- 9:20Speaker 0: Und wenn ich zum Beispiel ... Ich muss einfach wissen, wie viel Kohlidrat es ist und wie viele Zucker das ist.
- 9:27Speaker 0: Dann kann ich es umrechnen in, wieviel Einheit Insulin brauche ich?
- 9:32Speaker 0: Und dann gibt's noch andere Faktoren, wo man sich berücksichtigen muss, z.B.
- 9:36Speaker 0: habe ich gerade Sport gemacht oder mache ich Sport nachher?
- 9:41Speaker 0: Wie heiss ist es?
- 9:42Speaker 0: Dann brauche ich weniger Insulin, tendenziell.
- 9:45Speaker 0: Oder ist das Fettungsessen?
- 9:46Speaker 0: dann verlangsamt sich die Aufnahme der Kohlehydrate, muss man eher später Inselinspritzen ... Es gibt mega viele Faktoren zu mitberechnen aber der Hauptpunkt ist wie viel Kohle hydrat oder Zucker isse ich jetzt gerade.
- 9:59Speaker 1: Aber das ist schon noch crazy was du da alles ... Das musstest du alles manuell berechnen!
- 10:03Speaker 0: Ja
- 10:04Speaker 1: Krass!
- 10:05Speaker 1: Das ist wirklich
- 10:06Speaker 0: noch komplex.
- 10:07Speaker 1: Du musst genau wissen, wie viel Pasta du isst, wie viele Gramm und Kohlehydrate du hast oder ob man das ungefähr abschätzt?
- 10:17Speaker 0: Am Anfang habe ich so einen Wagen gekauft, der sehr genau misst.
- 10:23Speaker 0: Ich habe alles abgewogen aber es ist hochaufwendig und bei der Zeit entwickelt ein kleines Auge.
- 10:29Speaker 0: Es ist auch nicht wichtig, dass du aufs Gramm weisst, sondern einfach grob.
- 10:32Speaker 0: Und jetzt schätze ich alles einfach.
- 10:37Speaker 0: Aber bei gewissen Produkten hast du sehr gute, genaue Angaben von so näher Werten.
- 10:41Speaker 0: Du hättest immer darauf Kohlihydrat und das ist die Zahl, die für mich wichtig ist.
- 10:46Speaker 0: Dann kannst du sagen, ein paar Hundert Gramm kann ich es ausrechnen.
- 10:49Speaker 0: aber ich weiss wie gross der Teller passt, da ist normalerweise Eis und dann muss man sich vielleicht spritzen.
- 10:55Speaker 1: Bei anderen Faktoren, als du gesagt hast, willst du zum Beispiel Hitze oder Sport machen?
- 10:59Speaker 1: Wie machst du es denn dort?
- 11:02Speaker 0: Also ... Hitz ist wichtig, um zu wissen, dass er tendenziell weniger braucht.
- 11:07Speaker 0: Bei mir macht es Bumpe mit dem Basalinselin automatisch.
- 11:11Speaker 0: Das muss man nicht mehr überlegen.
- 11:12Speaker 0: Aber im Sommer kann man tendenzieller etwas weniger spritzen für die gleichen Sachen als ich sonst spritze.
- 11:18Speaker 1: Und beim Sport tut sich der Blutzuckerspiegel senken?
- 11:23Speaker 0: Es ist nicht so einfach!
- 11:25Speaker 0: Es ist sehr kompliziert und ich check's noch nicht ganz mit dem Sport.
- 11:29Speaker 0: Aber ich weiss, welche Sachen bei mir den Blutzuckern mega senken.
- 11:32Speaker 0: Zum Beispiel der Ruflaufen geradeaus geht das gut aber die Joggen auch mega.
- 11:40Speaker 0: Das ist v.a.
- 11:42Speaker 0: stärker wenn ich schon Insulin im Körper habe und was ich z.B.
- 11:46Speaker 0: in der Pumpe machen kann, dass es eine sehr wichtige Funktion für mich ist ein Eis auf oder wie eine Reduktion von Insulin oder wie etwas einen Stopp.
- 11:54Speaker 0: Und das mache ich eine halbe Stunde minimum vor dem Sport oder am besten Fall.
- 11:59Speaker 0: Also dann, wenn ich gehen will oder fahre, habe ich möglichst wenig Insulin in den Körper.
- 12:04Speaker 0: Und dann gibt es wie nicht ein Mechanismus, das sich so in die Unterdrucker hatte.
- 12:09Speaker 0: Aber was nicht?
- 12:09Speaker 0: könnte der Fachperson das besser erklären?
- 12:11Speaker 1: Und all diese Sachen musst du selber aneignen oder herausfinden, wie das läuft.
- 12:17Speaker 1: Oder hast du hier wieso ein Manual bekommen oder irgendwie Tipps von dem Fachpersonen?
- 12:23Speaker 0: Dort, wo ich den ersten Jahr genossen bekam, bin ich recht schlecht eingefügt worden Und ich habe dann aber recht bald gewechselt.
- 12:31Speaker 0: Meine Ärztein und auch meine Diabetesberatung.
- 12:35Speaker 0: Die, die jetzt sind, sind super.
- 12:37Speaker 0: Dort habe ich sehr viel Infos bekommen.
- 12:39Speaker 0: Aber ich glaube was bei Diabetes noch krass ist, dass man halt die ganze Therapie selber macht oder nicht?
- 12:45Speaker 0: die ganz, aber irgendwie siebenundneinzig Prozent.
- 12:48Speaker 0: Oder du tust deine Insulin immer selbst spritzen.
- 12:50Speaker 0: Du gehst ja selber in die Apotheke holen.
- 12:52Speaker 0: Du tust deinen Sensoren selbst setzen.
- 12:54Speaker 0: Du machst deine Kanälen selber setzen.
- 12:57Speaker 0: Und was du bei den Endocrinologen machst, ist zum Beispiel ... Sie schaut deine Werte an und macht eine Einschätzung.
- 13:06Speaker 0: Er sagt dir auch, du musst schauen und schreibt ein Rezept.
- 13:10Speaker 0: Ich kann mit der Krankenkasse Kontakt aufnehmen, aber sie macht nicht ihre Therapie.
- 13:16Speaker 0: Weil es so individuell ist und jeder Körper etwas anders ist und anders reagiert, weiss man dann recht schnell selber besser Bescheid über wie es für einem selbst geht.
- 13:26Speaker 0: Also nicht über Diabetes allgemein.
- 13:27Speaker 0: Aber ich weiss, wie es für mich ist und warum es dann bei gewissen Problemen gibt.
- 13:31Speaker 0: Ich kann mir nicht meine
- 13:33Speaker 1: Endokrinologien
- 13:34Speaker 0: helfen.
- 13:34Speaker 0: Diabetesberaterin ist ein bisschen praxisnächer.
- 13:37Speaker 1: Du bist eigentlich inner die Fachperson von dir selbst?
- 13:40Speaker 0: Genau!
- 13:42Speaker 1: Wie fest fühlst du dich heute noch eingeschränkt durch das?
- 13:46Speaker 1: Sag mal ganz konkret, wie fest hättest du z.B.
- 13:48Speaker 1: deine Spontanität unter dem Glitten?
- 13:51Speaker 0: Ich würde nicht sagen, dass ich darunter glitte in allen Hinsichten.
- 13:55Speaker 0: Vielleicht auf das Essen bezogen ein bisschen?
- 13:58Speaker 0: Aber nicht auf alles!
- 14:00Speaker 0: Also ich tue nicht so spontan die Chips-Snacken wie früher.
- 14:05Speaker 0: Dann insolieren spritzen und dann schiessen sie mir manchmal an.
- 14:07Speaker 0: Das
- 14:09Speaker 1: ist ja auch
- 14:11Speaker 0: noch gut für Gesundheit.
- 14:14Speaker 0: Es schreck mich schon recht verschieden.
- 14:16Speaker 0: Aber es ist einfach etwas, wo man lernen kann mit dem Umgang.
- 14:21Speaker 0: Ich bin noch etwas dran, um das zu lernen.
- 14:24Speaker 0: Wenn es gut läuft, ist es super.
- 14:26Speaker 0: Dann habe ich das Gefühl, dass die Management wegen dem Griff ... Aber manchmal kommen neue Hürden, Schwierigkeiten und dann ... Es ist wieder sehr anstrengend und braucht viel Kapazität.
- 14:39Speaker 0: Und auch wenn man Routine hat und sich im Griff hat, kann man sagen, dass es ziemlich gut im Griff geht, hat man trotzdem einen Job, den man immer machen muss.
- 14:50Speaker 0: Das ist nicht einfach hier.
- 14:52Speaker 0: Es ist immer im Kopf.
- 14:54Speaker 0: Ich habe wahrscheinlich nie länger als zwei Stunden nicht daran gedacht, in meinem Leben.
- 15:01Speaker 0: Also seit dann.
- 15:02Speaker 1: Crazy ja!
- 15:03Speaker 1: Und das können wir nachher auch noch aufs diabetes Burnout sprechen, damit es eben auch eine psychische Belastung ist.
- 15:10Speaker 1: Jetzt aber zuerst noch was ... Wo spürst du es denn im Alltag, dass du eingeschränkt bist?
- 15:15Speaker 1: Ich
- 15:17Speaker 0: finde es noch schwierig zum sagen, weil ich habe das Gefühl, es ist wirklich so der gesamte Mental load, wo einfach ... Es ist wie etwas, das immer noch parallel läuft.
- 15:28Speaker 1: Also ich meine eben so Sport oder spontane Ausflüge oder spontan etwas essen in einer gemütlichen Runde, Alkohol trinken vielleicht in den Ausgang an.
- 15:37Speaker 1: sind dort irgendwelche Sachen, die anders geworden sind?
- 15:40Speaker 0: Also was für einen spontanen Essen mache ich immer noch!
- 15:42Speaker 0: Das finde ich voll gut und habe das Gefühl, dass es mir mega wichtig ist und das geht auch.
- 15:47Speaker 0: Und für Sport bin ich ein bisschen weniger spontan und muss mich wie anders zu schauen.
- 15:51Speaker 0: Sonst liegt letztes bei ... bin ich ... ... gewandern, letzte Wochenende.
- 15:55Speaker 0: Und dann waren wir vielleicht so vierundhalb Stunden unterwegs und es war mehrheitlich etwas darauf gegangen oder leichter drauf.
- 16:01Speaker 0: Und da habe ich einfach jetzt ein paar Mal gelernt, wie man meine Strategie anpassen muss... Ich bin auch ein paar mal nervös, dass man gut überlegt, was ich mache, mich vorbereiten muss und so.
- 16:12Speaker 0: Danach habe ich permanent etwas Zucker zu mir nehmen müssen.
- 16:15Speaker 0: Also nicht die ganze Zeit, aber sagen wir alle ... ... halb Stunden habe ich wieder neue Äpfel aufgetrunken.
- 16:22Speaker 0: um wie der Blutzucker stabil zu halten, weil Wanderer mit dem Blutzug so runterbringt.
- 16:27Speaker 1: Und wie ist es dann mit Alkohol und den Ausgang?
- 16:31Speaker 0: Also Alkohl trink ich immer noch.
- 16:36Speaker 0: Aber ich trinke z.B.
- 16:37Speaker 0: kein Bier, denn Bier hat auch sehr viel Kohle daran.
- 16:38Speaker 0: Man müsste einfach immer in die Linie spritzen, wenn man ein Bier trinken würde.
- 16:42Speaker 0: Das geht schon auch.
- 16:45Speaker 0: Ich trinque meistens Wein.
- 16:47Speaker 0: Und wenn ich ... Ich trink keine harte Alkone mehr.
- 16:52Speaker 0: ziemlich konsequent.
- 16:53Speaker 1: Warum ist das so?
- 16:54Speaker 0: Einmal war ich im Ausgang mit Freunden und hatte einen Herd Alkohol.
- 16:59Speaker 0: Nachher habe ich einen Alarm in der Nacht verschlafen.
- 17:02Speaker 0: Ich habe ihn nicht gehört, mein Freund hat ihn dann gehört und habe mich geweckt.
- 17:05Speaker 0: Und das habe ich recht bedrohlich gefunden, recht beunruhigend.
- 17:11Speaker 0: Weil ich muss wie immer genug klar sein, dass ich noch meinen Diabetesmanagement handeln kann.
- 17:22Speaker 1: Was ist der Alarm?
- 17:23Speaker 1: Wenn ein Blutzuckerspiegel zu tief ist.
- 17:27Speaker 0: Genau, wenn ich eine Unterzuckerung habe, gibt es einen Alarm.
- 17:31Speaker 0: Das ist so laut, dass ich auch davon aufwachen
- 17:33Speaker 1: darf.
- 17:34Speaker 1: Weil das sehr gefährlich ist ... Ja,
- 17:36Speaker 0: das ist akut lebensgefährlich.
- 17:37Speaker 0: Du kannst schnell eingreifen und die Sensoren sind genug für dich weg.
- 17:43Speaker 0: Es ist sicher etwas mit der Technik nicht so gefährlich oder nicht so häufig ein Problem ist wie früher, wo Leute gestorben sind.
- 17:50Speaker 0: Aber du musst auch aufwachen, mal Arm.
- 17:53Speaker 0: Das ist mir noch wichtig!
- 17:54Speaker 0: Hoi!
- 17:56Speaker 0: Ich habe es gar nicht gekannt.
- 17:57Speaker 1: Jetzt
- 17:58Speaker 0: haben
- 17:59Speaker 1: wir gerade jemanden gesehen von Beluch, sehr sportlich.
- 18:04Speaker 1: Und wenn er zu hoch ist der Blutzuckerspiegel, dann gibt es auch einen Alarm?
- 18:08Speaker 0: Kann man einstellen wie man will aber ich kann kennen.
- 18:11Speaker 1: Wie ist es mit dem Schlaf?
- 18:12Speaker 1: in den Recherchen herausgefunden dass gewisse Leute nicht so gut einschlafen?
- 18:19Speaker 1: Gefällt das gut bei dir?
- 18:22Speaker 0: Ja.
- 18:24Speaker 0: Ich habe keine Diabetesbezogene, es ist schwierig zu einschlafen.
- 18:31Speaker 0: Das würde mich noch wundern, warum und ich könnte mir vorstellen, dass es vielleicht am Anfang etwas scary sein könnte zum Einschlaffen, wenn man nicht so ganz vertrauen hat, dass die Technik im Bücher wegkommt, im Notfall ... Oder wie es entspannenschwieriger ist, weil man das Gefühl hat, man muss immer ready sein.
- 18:45Speaker 0: Ich weiss nicht so etwas... Aber ich habe's nicht!
- 18:48Speaker 0: Nein?
- 18:48Speaker 1: Oder auch so Müdigkeit und Schlappheit aufgrund von den höheren Blutzuckern oder Spikes oder Crashs oder so?
- 18:56Speaker 0: Ich glaube, dass Spikes-und-Crashes Thema im Bezug auf Blutzucker allgemein wird oder auf Typ II Diabetes diskutiert.
- 19:04Speaker 0: Und ähm ... ich weiss also ... Ich weiss, dass Leute höchere Blutzeuge recht gespürt sind.
- 19:12Speaker 0: Ich kenne die, was sie sagen.
- 19:13Speaker 0: Sie sind so gereizt und haben auch körperliche visuelle Störungen oder es gibt verschiedene Sachen, die kommen können.
- 19:22Speaker 0: Oder sie spüren einfach etwas wie ein Hungergefühl oder irgendetwas in diesem Stil, das man so gut spürte.
- 19:28Speaker 0: Oh jetzt bin ich zu hoch!
- 19:29Speaker 0: Aber ich habe das im Fall nicht.
- 19:31Speaker 0: Ich spüre die Höhe nicht... Ich spiele es tief mega fest.
- 19:34Speaker 0: also dort habe ich bis jetzt den Vorrag gemacht, Mein Körper würde mich mega frühzeitig in Alarm geben, auch ohne die Sensoren.
- 19:41Speaker 0: Ich spüre es eigentlich auch und die Hypos sind sehr unangenehm.
- 19:45Speaker 0: Und das Ziel des Alarms ist, dass ich dich frühzeitig warne.
- 19:49Speaker 0: Es gibt oft so eine Gewöhnung über diese Jahre, dass man sich nicht mehr so gut gespürt im Körper und darum angewiesen ist auf Technik.
- 19:56Speaker 0: aber für mich spüre sie immer noch recht fest mit Unterzuckern.
- 19:59Speaker 0: Aber Überzucker spüre ich nicht.
- 20:01Speaker 0: Also ab den Fünften würden wir von einer Überzuckerung reden.
- 20:06Speaker 1: Aber das heisst, den Alarm brauchst du eigentlich meistens gar nicht?
- 20:09Speaker 1: Mal, mal.
- 20:10Speaker 1: Aha!
- 20:10Speaker 1: Den brauchst
- 20:11Speaker 0: Du.
- 20:11Speaker 0: Also es gibt wie unterschiedliche Szenarien.
- 20:14Speaker 0: Ich meine ich habe häufig ... In meinem Alltag habe ich häufig Hypos.
- 20:17Speaker 0: Das ist jetzt ein Teil von meinem Leben.
- 20:19Speaker 0: Ja
- 20:19Speaker 1: also Unterzuckerung.
- 20:20Speaker 0: Unterzuckerung, genau.
- 20:22Speaker 0: Hypoglyke meint.
- 20:23Speaker 0: Es ist abkürzig.
- 20:25Speaker 0: Ähm... Ich habe sicher jede Woche ein Hypo, wenn nicht manchmal jeden Tag, manchmal mehrere am Tag Aber das wurde schon seltener.
- 20:34Speaker 0: Dann gibt es eine gute Phase, in der ich drei Wochen Hüper habe.
- 20:37Speaker 0: Aber es ist ein Teil meines Alltags.
- 20:40Speaker 0: Ich spüre meistens gut, aber manchmal spüre sie auch erst.
- 20:43Speaker 0: Ein bisschen spart und die Sensoren werden bevor du zu tief bist.
- 20:47Speaker 0: Damit kannst du reagieren, weil dann musst du Zucker zu dir nehmen.
- 20:51Speaker 0: Das wirkt auch erst nach fünfzehn Minuten später, wenn man in deine Zellen ankommt.
- 20:56Speaker 0: D.h.,
- 20:57Speaker 0: ... Es ist auch für deine Gesundheit wichtig, dass du frühzeitig die Hypoalarm bekommst.
- 21:02Speaker 0: Auch wenn du sie ein paar Minuten später selbst noch spüren würdest.
- 21:06Speaker 0: Wenn ich auf dem Velo bin und von zu Hause fahre, dann spüre ich Hypos viel schlechter.
- 21:13Speaker 0: Also wenn ich gerade in Bewegung bin oder gerade vom Laufband im Fitness war ... Dann spüre es viel schlechter als wenn ich ruhig bin vom Körper her.
- 21:21Speaker 1: Das heisst das kann sein, dass zum Teil beim Schaffen oder so einmal eine Alarm kommt?
- 21:25Speaker 1: Ja.
- 21:25Speaker 1: Dann musst du gerade noch ein bisschen auf die Hände, gerade in Solinen ... Ah nein!
- 21:33Speaker 1: Dann musst Du
- 21:34Speaker 0: einen Bezug zu mir nehmen?
- 21:35Speaker 1: Ja
- 21:35Speaker 0: genau, aber wenn man nicht anders gewöhnt ist im Alltag, dann ist es schon kompliziert.
- 21:42Speaker 0: Aber ja, wenn ich eine Hyper habe, wo ich Zucker zu mir nehme, beim Schaffen wüsste alle, dass ich den Beten habe und überall Trubenzucker.
- 21:48Speaker 0: Es ist meistens kein Problem und meine Patientinnen tauschen auch.
- 21:54Speaker 0: Ich gebe diese paar Minuten.
- 21:55Speaker 0: Gibt
- 21:56Speaker 1: es irgendwelche anderen Unangenehmen neben Effekten?
- 21:59Speaker 1: Du hast ja vorhin von diesen Hürden gesprochen, die dann immer wieder kommen.
- 22:03Speaker 1: Was wäre das dazu?
- 22:04Speaker 0: Also ich habe jetzt gerade seit drei Wochen Kontaktallergie entwickelt mit dem Sensorpflaster also wahrscheinlich mit dem Klebstoff und das ist ein Sensor, den ich jetzt seit acht, neun Monaten benutzt habe und kein Problem hatte.
- 22:21Speaker 0: und jetzt plötzlich habe ich Allergie entwickelt und das vielleicht nicht direkt... ein Diabetes-Problem, aber es ist so ein indirektes Diabetesproblem.
- 22:32Speaker 0: Ich bin natürlich angewiesen auf die Sensoren.
- 22:34Speaker 0: Ich kann nicht sagen, ich mache mal zwei Wochen Break vom Sensor.
- 22:37Speaker 0: Das heisst, ich muss jetzt wie eine Lösung finden mit so unter die Flasche und probieren.
- 22:43Speaker 0: Habe ich noch nicht gelöst?
- 22:44Speaker 0: Das ist recht nervig!
- 22:46Speaker 0: Das finde ich mir etwas anstrengend weil es ist existenziell wichtig immer dringend, dass du alles im Griff hast.
- 22:54Speaker 0: Aber es gibt mega viele, die du nicht unter Kontrolle hast und das ist noch ein Spannungsfeld.
- 22:59Speaker 1: Gibt es noch andere Effekte, die sehr mühsam sind?
- 23:06Speaker 0: Immer wenn's läuft, wenn alles geht normal, gut läuft, habe ich kein Problem mit dem Gebetis.
- 23:14Speaker 0: Ich habe für mich die Routinen gelernt.
- 23:20Speaker 0: Es ist wie eine Zusatzarbeit.
- 23:24Speaker 0: Wenn dann noch etwas darauf kommt, was schlecht läuft, bin ich sehr schnell frustriert.
- 23:31Speaker 0: Zum Beispiel kann es sein, dass ich einen Sensor platziere und wenn du den Bach hast, triffst du mit einer Nadel, die in den Bauch hinein geht, ein Gefäß nachher blüht.
- 23:44Speaker 0: Nachher musst du den Sensor am nächsten Tag wieder wechseln oder ein Mist nicht richten.
- 23:49Speaker 0: Solche Dinge finde ich mega frustrierend.
- 23:52Speaker 0: Denn Diabit ist schon ein Arbeit, das man die ganze Zeit macht und es hat keine Pausen.
- 23:56Speaker 0: Wenn's dann wie noch schlecht läuft, dann bin ich sehr schnell frustriert.
- 24:02Speaker 1: Deine Geschichte ist speziell, weil du erst spät erfahren hast, dass du Diabetes-Type eins hast.
- 24:09Speaker 1: Wie fandest du das bei dir damals?
- 24:11Speaker 1: Mir
- 24:13Speaker 0: war es mega zufällsbefund.
- 24:15Speaker 0: Ich habe einen Zellokitesch gemacht ... weil meine Mutter Zellakie hat.
- 24:21Speaker 0: Und dann hat meine Hausessin das Blutbild gemacht und sie hat gesehen, dass ich viel zu hohe Zucker habe.
- 24:30Speaker 0: Wir haben niemanden in der Familie, die bei ICB das hat.
- 24:33Speaker 0: aber Zellakkie ist auch ein Autoimmunerkrank, also habe ich sicher irgendeine Art von Vulnerabilität mitgebracht.
- 24:40Speaker 1: Das könnte man zusammenhaben?
- 24:42Speaker 1: Du
- 24:42Speaker 0: bist das von der Fachperson nicht überreffelt, aber ich würde sagen auch die Immunerkrankungen können mir zählen allein.
- 24:50Speaker 0: Ich habe sicher eine Vulnerabilität mitgebracht und nachher kannst du auch zur Fachperson fragen warum es so einen Zunahme gibt für neue Type-Eissiagnosen, aber es ist auf jeden Fall nicht mehr so wie man früher erwähnt hat, dass wir als Kind oder Jugendlichen erst die Diagnose bekommen müssen.
- 25:09Speaker 0: Sondern es gibt auch achtzeigjährige Leute, die einen neuen Beis entwickelt haben.
- 25:13Speaker 0: Also das ist wirklich etwas, was dein Körper jederzeit entwickeln kann.
- 25:17Speaker 0: Wenn genau das passiert, dann müsstest du vielleicht fachbar so fragen.
- 25:20Speaker 0: Es gibt verschiedene Hypothesen aber... ...es ist nicht mehr so antypisch, dass ich jetzt mit acht oder zwanzig das bekomme.
- 25:25Speaker 1: Aber wahrscheinlich auch eine Reiseüberraschung?
- 25:27Speaker 1: Oder also ein negativer Sensi?
- 25:28Speaker 1: Riesenschock!
- 25:29Speaker 0: Ja voll.
- 25:31Speaker 0: Es war wie so komisch, weil ich hatte keinen Symptom und keine Belastung.
- 25:35Speaker 0: Und dann... Am gleichen Tag, als meine Ärztin abgelieht hat und nachdem sie die Laborresultate angekommen hat, habe ich mich am Nachmittag zum Nehendurkanalog und mein Buch stechen mit Insulinpen.
- 25:49Speaker 0: Du hast es noch nie gemacht und du hast einen gesunden Körper.
- 25:51Speaker 0: Das war ein Schock.
- 25:54Speaker 0: Aber gleichzeitig hatte ich Glück, weil viele Leute erfahren, wenn Sie eine Kretorazidose haben, dass man sehr lang oder zu hoch ist.
- 26:03Speaker 0: Dann kann es auch sein, dass sie im Koma landet oder eine Mega-Crash hat und du sie in den Notfall fährst.
- 26:09Speaker 0: Das ist mir etwas erspart geblieben.
- 26:12Speaker 1: Hat es bei dir eine Honeymoon-Phase gegeben?
- 26:15Speaker 1: Die Honeymoonphase ist so viel ich das nachgelesen habe, dass sich gewisse Zellen der Bauchspeicherdrüsen erholen, wenn man Insulin gibt.
- 26:26Speaker 1: Dass es zwischenzeitlich besser läuft, die produziert dann wie selber wieder Insulin.
- 26:31Speaker 1: Ist das bei dir auch so gewesen?
- 26:32Speaker 0: Ich glaube schon, das erste halbe Jahr.
- 26:38Speaker 0: Es kann sein, dass man etwas sensitiver reagiert oder weniger Insulin braucht, weil der Körper wieder selbst anfängt zu arbeiten und ich habe es zum Beispiel erst im Nachhinein gemerkt.
- 26:51Speaker 0: Am Anfang hatte ich ein Alkohol drunter an einem Abig.
- 26:54Speaker 0: Da musste ich schauen, dass mein Blutzucker mindestens auf zehn ist.
- 26:58Speaker 0: Das ist auch zu hoch!
- 27:00Speaker 0: wenn ich ins Bett gehe, weil ich sonst in die Unterzuckerung komme und manchmal sogar höher kommt.
- 27:03Speaker 0: Weil bei Alkohol hat es so fest mein Blutzucker runtergebracht.
- 27:13Speaker 0: Wir
- 27:14Speaker 1: haben das Thema Diabetes Burnout schon ein bisschen angeschnitten.
- 27:18Speaker 1: Du hast gesagt, dass es für dich eine riesige Schock war?
- 27:23Speaker 1: Das kann ja auch eine sehr grosse psychische Belastung auslösen.
- 27:26Speaker 1: Zuerst muss man das erfahren und verarbeiten, aber dass man sich den ganzen Tag mit dem beschäftigt und immer im Hinterkopf hat – wie war es bei dir?
- 27:39Speaker 0: Ich bin noch immer am Finden, wie das ist mit diesem Diabetes.
- 27:46Speaker 0: Der erste Schock konnte ich sehr gut verdauern von der Erkrankung, die mich aus dem Nicht-Kunter gefällt.
- 27:54Speaker 0: Aber ich glaube, was ich noch happy finde ist dass einfach jeden Tag Alert sein oder du musst die ganze Zeit versuchen Risiken einschätzen für den Blutzucker.
- 28:07Speaker 0: Oder potenzielle Unterzuckerungen abschätzen und versuchen umzugehen.
- 28:13Speaker 0: Und wie?
- 28:13Speaker 0: Du musst immer etwas über das nachdenken.
- 28:18Speaker 0: Es ist nur recht existentiell weil so ein akutes Hypos sind wirklich sehr gefährlich.
- 28:24Speaker 0: Das heisst, du musst sie immer handeln und darfst nicht auf die leichte Schulter nehmen.
- 28:28Speaker 0: Und das ist noch so ein visi-Kombo.
- 28:31Speaker 0: Ich finde ... Dass ich immer mit separat sein muss, macht etwas mit dem Hirn oder mit dem Gefühl.
- 28:38Speaker 0: Ich habe das Gefühl, dass es in einem Grundstress ist, der immer da ist.
- 28:42Speaker 0: Und dass man dort dann wie kann, in so einer Erschöpfung einen Burnout kommen?
- 28:47Speaker 0: Das macht für mich mega Sinn!
- 28:48Speaker 1: Also ist bei dir das auch passiert, oder so?
- 28:50Speaker 0: Ich würde sagen ja nicht.
- 28:52Speaker 0: Aber an meinem, also ich habe am dreizehntenhof Diagnose bekommen.
- 28:57Speaker 0: Und am vierzehntenhof ist der Welt-Diabetes-Tag.
- 28:59Speaker 1: Nein wirklich, super!
- 29:00Speaker 1: Und
- 29:00Speaker 0: nachher habe ich irgendwie auf Instats, wie gerade so einen SRF, irgendeinen Dock innen gespült, wo eine von dem Diabetes Burnout erzählt.
- 29:13Speaker 0: und ich habe das gesehen und habe einen Tag Diagnosen gehabt.
- 29:17Speaker 0: Oh mein Gott, mein Leben ist vorbei.
- 29:18Speaker 0: Ich habe es so schlimm gefunden, weil sie erzählt über die Diabetes Burnout.
- 29:21Speaker 0: Und was noch viel passiert im Diabetes-Burn out ist, dass Leute wieder schliessen lassen.
- 29:26Speaker 0: Dass sie so überlastet sind und die ganze Zeit alles mit einberechnen müssen, um aufzuhören zu machen.
- 29:32Speaker 0: Das ist sehr schlecht für Gesundheit aber sehr verständlich aus den psychischen Ebenen einzuzahlen.
- 29:37Speaker 0: Sie sagen, ich mag nichts mehr.
- 29:39Speaker 0: Dort hatte eine junge Frau, die das hatte.
- 29:43Speaker 0: Ich habe meinen Insulin nicht mehr gespritzt, ich habe den Sensor nicht getragen.
- 29:48Speaker 0: Es ist mir sehr eingefahren, dass ich gerade beim ersten oder zweiten Tag sehe.
- 29:54Speaker 1: Hast du dann irgendwelche psychologische Betreuung bekommen?
- 29:59Speaker 0: Ja, weil ich in der Psychotherapie ausgebildet bin.
- 30:03Speaker 0: Jetzt sind wir fertig, aber schon in der Weiterbildung war ich.
- 30:09Speaker 0: Als ich Diagnose bekam, habe ich über meine Weiterbildung dass ich in Therapie gehen darf.
- 30:17Speaker 0: Und dann habe ich das sehr ausgeblich immer wieder besprochen, aber es gibt fast keine Diabetes-spezifische Psychotherapie oder in Deutschland gibt es etwas, aber in der Schweiz habe ich bis jetzt nichts davon gehört und ich habe das Gefühl, es wäre auch noch hilfreich, um die spezialisierte Therapeutin zu haben auf das.
- 30:38Speaker 1: Könntest du dir vorstellen, in diese Richtung arbeiten?
- 30:40Speaker 1: Ja.
- 30:40Speaker 1: Ich habe
- 30:41Speaker 0: das Gefühl vielleicht, wenn ich mal eine eigene Praxis habe, könnte ich ein paar Slots in der Woche für dieses Reservier.
- 30:47Speaker 0: Ich möchte auch nicht Tag und Nacht über diese Bezüge reden.
- 30:50Speaker 0: Aber vielleicht ein paar Schlots.
- 30:52Speaker 0: könnt ihr mir schon vorstellen.
- 30:53Speaker 1: Hast du auch Stigmatisierung erlebt, dass du das Gefühl hattest ... Die Leute denken an, dass hast du dich selber eingebrockt oder zu viel Zucker gegessen?
- 31:02Speaker 0: Ich glaube es gibt sicher viele Stigma- oder viel falsches Wissen.
- 31:06Speaker 0: Oder so einen Vorurteil!
- 31:08Speaker 0: Aber ich habe es nicht so viel erlebt.
- 31:09Speaker 0: Ich habe das Gefühl, was passiert ist, dass Leute fragen, ob man das essen darf bis zu Sachen, die Zucker haben.
- 31:17Speaker 0: Oder dass Leute meinen, sie haben Type II, weil das oft häufiger ist und viele Leute im Kopf haben Type I als Jugendliche schon.
- 31:27Speaker 0: Und dann denken diese Leute wieder, sie sind Lifestyle-Bedingte oder ... Ich glaube, was ich erlebe ist, dass viele Leute einfach keinen Plan haben.
- 31:35Speaker 0: Und ich habe selber auch keinen Plan gehabt bevor ich diese Diagnose bekomme und ich habe voll nicht erwartet, dass man das wüsste.
- 31:41Speaker 0: aber ... Das ist etwas, was mir auffällt.
- 31:44Speaker 0: Mega viele Menschen wissen einfach nichts dazu und ich kann auch selbst das Gefühl gehen ah, dann spritzt es mich in so ein wie eine Tablette nehmen.
- 31:50Speaker 0: Aber ich habe nicht gecheckt, dass es so komplex war und du musst so viele Faktoren mit Einberechnen jeden Tag.
- 31:57Speaker 0: Aber mein Umfeld ist mega glücklich!
- 32:01Speaker 0: Herzig und tut sich so fest.
- 32:04Speaker 0: Wir sind jetzt alles Diabetes-Experts innen um mich herum, die voll Bescheid wissen, was ich sehr interessiere oder mit mir schauen kann wie ich diese Plastikprobleme lösen kann oder wie viel man beim Essen spritzen muss.
- 32:15Speaker 0: Ich fühle mich nicht alleine mit dem.
- 32:17Speaker 1: Du hast ja auch am Anfang selber gespritzt?
- 32:22Speaker 1: Kann das vielleicht sein dass du es im Restaurant passierst oder am Essdisch?
- 32:28Speaker 1: Ich habe dir gehört, dass es ein richtig tabu sei.
- 32:31Speaker 1: Dass die Leute sich vielleicht stören daran?
- 32:34Speaker 1: Hast du so etwas erlebt?
- 32:37Speaker 0: Ich habe das auch von Leuten gehört, die gesagt haben, sie haben sich sehr geschämt am Anfang oder versuchen immer noch möglichst diskret zu machen.
- 32:44Speaker 0: Irgendwie habe ich mich einfach von Anfang an entschieden, um es in der Öffentlichkeit zu machen, wie es für mich gerade nötig ist und habe eine sehr gute Erfahrung gemacht mit dem.
- 32:54Speaker 0: Aber ich glaube, es ist auch ein persönliches Thema.
- 32:56Speaker 0: Vielleicht als Teenager Diagnose bekommen, hätte ich mich vielleicht auch voll geschämt oder keine Ahnung.
- 33:02Speaker 0: Für mich war es nicht so ein Stress.
- 33:05Speaker 1: Was hast du denn abgesehen von medizinischem Fachpersonal für Hilfe überkommen?
- 33:11Speaker 0: Es ist eigentlich mega selten.
- 33:12Speaker 0: Ich glaube nur ... Null, fünf Prozent der Bevölkerung hat Typ I's und ich habe vorher gar nicht so richtig gewusst von Leuten, die Diabetes haben.
- 33:23Speaker 0: Das sind sie.
- 33:23Speaker 0: Also ich hatte zwar schon Leute, aber das war noch nicht auf dem Schirm.
- 33:26Speaker 0: Und dann, als ich die Agenose bekam, habe ich von verschiedenen Ecken, wie die Leute mir gesagt haben, ah, ich kenne jemanden und ich hatte den Kontakt gegeben oder an.
- 33:34Speaker 0: übrigens diese und diese Person hat Diabetes.
- 33:36Speaker 0: Dann habe ich mit ein paar Leuten Kontakt aufgenommen und habe das ultra hilfreich und wichtig gefunden.
- 33:43Speaker 0: also weil eben die Fachpersonen haben sehr viel Wissen und können sich mega unterstützen aber sie haben wie nicht die eigene Erfahrung und es hilft und mit Leuten über das Reden, die diese Erfahrung kennen.
- 33:57Speaker 0: Auch wenn natürlich alle andere Erfahrungen haben?
- 34:00Speaker 1: Oder sich auch über den Art-und-Weis auszusehen, ob man selber Spritzt oder eine Pumpe hat dazu?
- 34:05Speaker 0: Ja voll!
- 34:05Speaker 0: Und wenn ich jetzt so eine Allergie habe, dann zuerst mache ich es dann ein paar Leute, die ich kenne wie Diabetes schreiben.
- 34:10Speaker 0: Hast du das auch schon einmal gehabt?
- 34:11Speaker 0: Was hast du denn gemacht?
- 34:13Speaker 0: Dann gibt's auch viel vor online.
- 34:14Speaker 0: aber als erstes gehe ich eigentlich zu diesen Menschen, die es auch haben.
- 34:19Speaker 1: Was würdest du jetzt den Menschen raten, die gerade die Frischdiagnose bekommen haben?
- 34:24Speaker 0: Ja ich glaube es sich Zeit nehmen.
- 34:27Speaker 0: Es kommt schon aber es braucht auch eine Geduld.
- 34:29Speaker 0: Ich finde am Anfang denkt man so... ich muss jetzt alles lernen und alles checken und es braucht eh Zeit zum wieder reinkommen.
- 34:39Speaker 0: Und ich glaube auch als ich Zeit nehme eben zum Beispiel beim Schaffen kann auch am Anfang mich wie ein Teilkrankschreiben lassen um etwas anzukommen.
- 34:49Speaker 0: Das habe ich erst bei meinen Arbeitgeber gelaufen und nicht über die Interklinologen, die ich am Anfang hatte.
- 34:56Speaker 0: Und das hat mich sehr vermisst.
- 34:57Speaker 0: Wenn ich jetzt durch Leute, die ganz neu Diagnose haben würde, dann kann ich sie gleich überlassen, um anheuden zu können.
- 35:07Speaker 2: Das ist Hallo Gesundheit
- 35:09Speaker 1: der Podcast von den CSS, die immer
- 35:11Speaker 2: beim Spazieren aufgenommen wird.
- 35:13Speaker 2: Warten wir abzustellen?
- 35:14Speaker 2: Lara sagt dir am Schluss noch etwas!
- 35:16Speaker 2: Und ich sage dir, was ich mitgenommen habe aus diesem Gespräch.
- 35:20Speaker 2: Man denkt mir schon als Kind, wenn man Diabetes Typ I hat.
- 35:23Speaker 2: Das stimmt nicht!
- 35:24Speaker 2: Man kann es auch erst später im Leben entwickeln.
- 35:27Speaker 2: Was man auch eingefahren ist – Menschen mit Diabetes Type I sind für ihre Therapie fast komplett selbstverantwortlich.
- 35:34Speaker 2: Der Blutzuckersensor setzt Risiken abzuschätzen und den Zuckergehalt
- 35:38Speaker 1: ausrechnet
- 35:39Speaker 2: in Solinen spritzen.
- 35:40Speaker 2: Das müssen sie alles selber machen.
- 35:42Speaker 2: Diese Durbelastung kann im schlimmsten Fall zu einem Burnout führen.
- 35:46Speaker 1: So,
- 35:47Speaker 2: und jetzt noch das Schlusswort der Lara.
- 35:50Speaker 0: Also ich glaube, ich freue mich immer wenn Leute mir mit Interessen oder Neugier für die Erkrankung begegnet.
- 35:58Speaker 0: Und schätze es, wenn Leute anzunehmen und mit mir sowieso etwas herausrechnen wie viel ich jetzt muss spritzen oder etwas schnell nachschauen.
- 36:07Speaker 0: Das finde ich voll cool!
- 36:09Speaker 0: Wenn ich weiss, vielleicht bin ich nicht alleine mit ihm?
- 36:12Speaker 0: Und sonst bin ich einfach mega... und dankbar um die ganze Forschung oder auch diese technologischen Möglichkeiten, wo heute Diabetes zu einer sehr anstrengenden, aber mega handhab- und bewältigbaren Erkrankung machen kann.
- 36:29Speaker 0: Man kann lange leben mit dem.
- 36:30Speaker 0: Es ist ja voll nicht lang her, in der Menschen gestorben sind.
- 36:35Speaker 0: Das hat sich schon viel verändert.