Latest / Hallo Gesundheit – Der Podcast der CSS / Endometriose und Kinderwunsch #2 Ein konstanter Stress - mit Madeleine Bernet
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- 0:00Speaker 1: Ich war auch beim Schaffen überhaupt nicht produktiv.
- 0:03Speaker 1: Wenn ich jetzt zurückgucke, denke ich, dass ich jetzt alles entwickeln kann wie viel Energie ich habe und viele Ideen und wieviel man sich umsetzen kann, bin ich in diesen fünf Jahren eigentlich ein wenig blockiert gewesen.
- 0:16Speaker 1: Ich habe manchmal das Gefühl, ich habe Lebenszeit verloren.
- 0:19Speaker 0: Hallo und herzlich willkommen zu Halo Gesundheit – ein Podcast der CSS!
- 0:23Speaker 0: Ich bin Manuel und ich hoste den Podcast im Wechsel mit Garla.
- 0:28Speaker 0: einfach zum Klarstellen Ich bin keine medizinische Fachperson.
- 0:32Speaker 0: Aber als kleiner Hypokonder interessiert ich mich sehr an die Gesundheitsthemen.
- 0:36Speaker 0: Jeden Monat geht es um ein Thema aus zwei verschiedenen Perspektiven.
- 0:40Speaker 0: Einmal aus Fachsicht und einmal aus betroffenen Sicht.
- 0:43Speaker 0: Und das Beste am Ganzen ist, dass ich immer an der frischen Luft auf einem Spaziergang führe.
- 0:48Speaker 0: Heute geht's um endometriose und Kinderwunsch.
- 0:52Speaker 0: Falls du mehr über kranker Zellberwirtschaft erfahren willst, dann empfehle ich dir weiter Arbeit zu scrollen!
- 0:56Speaker 0: Dort findest du nämlich zwei Episoden zu Endometriose, unter anderem eine mit Gülscha.
- 1:02Speaker 0: An dieser Stelle nur ganz kurz und knapp.
- 1:04Speaker 0: Endometriosen ist ein Krankheit, das Gebärmutterschleimhaut ausserhalb der Gebärmutter wächst.
- 1:10Speaker 0: Das führt zur starken Schmerze vor allem während der Menstruation.
- 1:13Speaker 0: Und es kann sein, dass es länger dauert bis man schwanger wird.
- 1:17Speaker 0: Das hat Madeleine Bernett am eigenen Leben erlebt.
- 1:20Speaker 0: Fünf Jahre lang mussten sie auf ihre erste Schwangerschaft warten.
- 1:24Speaker 1: Mein Name ist Madeleine Bernet, ich bin Pflegewissenschaftlerin und Mama von drei Kindern.
- 1:31Speaker 1: Ich bin betroffen von Endometriosen.
- 1:34Speaker 0: In dieser Folge erfahrst du wie Madelein die schwierige Zeit erlebt hat was sie heute anders machen würde und wie sich die Endometrioose mit der Schwangerschaft verändert hat.
- 1:47Speaker 0: Heute spaziere ich an den Ahren zu Bern.
- 1:49Speaker 0: Wir probieren uns im Schatten nachzuhangen, weil es schon sehr heiss ist am Morgen früh und es geluscht mich mega da rein zu gumpen.
- 1:57Speaker 0: Ich kann auch das Pazeig nicht dabei sein.
- 1:59Speaker 0: Madeline, wo neben mir läuft ... Du setztest dich ja auch beruflich mit Endometriose und Kinderwunsch auseinander?
- 2:07Speaker 0: Ist das so etwas hoch, weil du selbst davon betroffen bist oder hast dich vorher auch schon interessiert?
- 2:12Speaker 1: Ja, sie hat verschiedene Gründe.
- 2:16Speaker 1: Ich bin selbst betroffen von Endometriose und habe auch betroffen vom Infertilität.
- 2:22Speaker 1: Aber es ist eigentlich aus meinem beruflichen Kontext gekommen.
- 2:26Speaker 1: Ich habe lange für eine visceralcheidurgie geschaffen.
- 2:29Speaker 0: Was ist das?
- 2:30Speaker 1: Genau, das sind die Chirurgien, die alles so ein bisschen mit Bauch und Gefäß und Darm ... Also nicht die Orthopädie, die Knochen ist, sondern keine andere Chirurgie.
- 2:45Speaker 1: Und ich habe dort im Regionalspital gearbeitet und schon dann zumal, das ist um ... Wir hatten immer mehr Frauen mit endometriosen, die sich operieren konnten.
- 3:01Speaker 1: Dadurch hat es mich interessiert und ich habe mich auch mehr damit auseinandersetzt.
- 3:06Speaker 0: Du wusstest aber schon, dass es schwieriger werden könnte zum Schwanger sein?
- 3:14Speaker 0: Was machte das Wissen mit dir?
- 3:17Speaker 1: Ja ... Ich habe es gewusst, aber als er mich selbst betrifft hat man manchmal schon das Gefühl.
- 3:24Speaker 1: Aber bei mir ist vielleicht nicht so schwierig.
- 3:28Speaker 1: Aber ich habe mich vielleicht darauf vorbereitet.
- 3:33Speaker 1: Für mich ist noch nicht in der Welt zusammengebrochen, wo ich nach einem Jahr gewusst habe, dass wir jetzt nicht schwanger sind.
- 3:38Speaker 1: So konnte ich es einzuschätzen.
- 3:41Speaker 1: Aber als ich mich selber betriffe, ist man einfach näher... Gleichemotional betroffen, dass er gleich schwierig ist.
- 3:49Speaker 1: Aber ich hatte im Umfeld auch Leute, die sie betroffen waren und wussten, es sei ein schwieriger Weg.
- 3:58Speaker 1: Ich glaube schon retrospektiv, das hat geholfen.
- 4:03Speaker 1: Aber für einen selbst ist nicht die Situation sehr schlimm.
- 4:09Speaker 1: Es nimmt einem mit.
- 4:10Speaker 0: Wenn du dich dann so anfustressen hattest ... noch schwieriger wäre, als ich dachte?
- 4:16Speaker 1: Ja.
- 4:17Speaker 1: Nach zwei Jahren wurde es nicht zu schwanger.
- 4:21Speaker 1: Ab dann hat es mich sehr gestresst.
- 4:24Speaker 1: Dann war ich insgesamt fünf Jahre alt, bis wir nachher zu schwangern wurden und sagen, ab zwei Jahre ist für mich das Stresslevel recht hoch gewesen.
- 4:37Speaker 0: Was haben Sie denn zum Beginn von probieren, dass das trotzdem möglich ist?
- 4:43Speaker 1: Eigentlich haben wir das Standardprogramm durchgeführt.
- 4:47Speaker 1: Wir sind dann auch im Kinderwunschzentrum gekommen und haben die Hormonbehandlungen in Semi-Nationen gemacht, weil man einfach die Speermühe direkt in den Gebärmuttern einführen kann.
- 5:01Speaker 1: Das hat bei uns nicht alles genutzt.
- 5:04Speaker 1: Dann haben wir angefangen mit künstlichen Befruchtungen.
- 5:08Speaker 0: Wie läuft es genau so?
- 5:13Speaker 0: Wie läuft das genau ab mit der künstlichen Befruchtung?
- 5:17Speaker 1: Wir haben dort Hormonbehandlungen, um möglichst viele Einzellen zu generieren, die man auch entnähen kann.
- 5:27Speaker 1: Dort will man natürlich, dass man möglichst viel Einzelle nehmen kann.
- 5:32Speaker 1: und dann hat man diese externe Befrüchte mit den Sperren von Mann und schaut nachher wie ... Wie viel kann sich weiterentwickeln?
- 5:42Speaker 1: Man will die einfach externe, künstlich befruchten und dann wieder einsetzen bei der Frau.
- 5:53Speaker 0: Als Leie denke ich mir so, das muss doch funktionieren.
- 5:55Speaker 0: Warum funktioniert denn das nicht?
- 5:58Speaker 1: Ja, das haben wir natürlich auch gedacht.
- 6:00Speaker 1: Das ist wirklich etwas ... Das habe ich mir auch gedacht und das denke ich ganz viel.
- 6:05Speaker 1: In der Gesellschaft, dass man denkt, wenn man eine herköntschliche Befruchtung macht, klappt es sofort.
- 6:11Speaker 1: Aber wir denken auf eine dreisigprozentige Chance.
- 6:16Speaker 1: Und wenn noch andere Faktoren Rollen spielen wie viele Endometriose, kann das noch sinken.
- 6:23Speaker 1: Da gibt es verschiedene Faktore, warum das nicht funktionieren kann – also einfach nicht ... Einnischen zum Beispiel.
- 6:31Speaker 1: Aber es kann... Also
- 6:32Speaker 0: auch wegen der Ävendometriose, die dann schwieriger ist, was sie einnischen
- 6:37Speaker 1: kann?
- 6:38Speaker 1: Das ist schwierig zu sagen.
- 6:40Speaker 1: Es sind so viele Faktoren, die man eigentlich gar nicht genau weiss.
- 6:43Speaker 1: Aber es kann schon sein zum Beispiel, dass es vorher anfahre.
- 6:47Speaker 1: Wenn wir das zusammenführen, die Spermium und die E-Zellen, dann wird das Entwicklung gar nicht gut funktioniert.
- 6:56Speaker 1: Man generiert wirklich nur eine E- Zelle.
- 6:59Speaker 1: Also es gibt so viel Faktore, die dazu führen können.
- 7:02Speaker 1: Am Schluss muss es gleich noch sehr viel stimmen und aufgehen.
- 7:07Speaker 0: Mich würde es sehr wundern, wie es dir in dieser Zeit ging.
- 7:09Speaker 0: Ist das ein konstanter Stress?
- 7:12Speaker 0: Oder hast du in diesen fünf Jahren immer wieder abschalten
- 7:16Speaker 1: können?
- 7:17Speaker 1: Ähm... Nein, ich hatte eigentlich einen konstanten Stress.
- 7:20Speaker 1: Ich sage immer, es ist ein bisschen wie eine Marathon.
- 7:24Speaker 1: Also ich selber bin ich gar nie wirklich zur Ruhe gekommen und ich habe auch immer das Gefühl gehabt wir müssen wieder weitermachen und jeder Zyklus, den man verliert, er verlor seine Zeit und ich werde älter.
- 7:38Speaker 1: Ein Retrospektiv, denke ich.
- 7:41Speaker 1: Manchmal wäre es so gut zu sagen, dass wir einen schnellen Break machen.
- 7:45Speaker 1: Aber dann war ich wirklich in diesem Tunnelblick.
- 7:51Speaker 1: Ich war sehr gestresst.
- 7:53Speaker 1: Mein Mann ging anders mit dem Umgang.
- 7:58Speaker 1: Aber ich hatte auch immer das Gefühl, mich überall rechtfertigen zu müssen und den gesellschaftlichen Druck spürte.
- 8:05Speaker 1: weil wir in den Fünfzehn jemals geheiraten.
- 8:08Speaker 1: In der Gesellschaft sind immer noch so, dass man heiratet, wenn ein erster Kind kommt.
- 8:14Speaker 1: Ich hatte das Gefühl, ich muss überall rechtfertigen, warum es bei uns nicht so ist und das hat mich enorm gestresst.
- 8:23Speaker 0: Du warst im SRF-Pulse.
- 8:25Speaker 0: Dort hast du gesagt, es sei wie etwas körperliches der Kinderwunsch.
- 8:28Speaker 0: Du hast das wirklich so gespürt?
- 8:30Speaker 0: Du willst das unbedingt?
- 8:32Speaker 1: Ja, sehr genau.
- 8:34Speaker 1: Für mich gab es gar nichts anderes.
- 8:39Speaker 1: Ich hatte wirklich den Schmerz.
- 8:42Speaker 1: Denkt ohne Kinder bin ich nicht komplett und das sage ich überhaupt nicht.
- 8:47Speaker 1: Das ist richtig und falsch aber für mich war es extrem so.
- 8:55Speaker 0: Und hat das euch in Beziehungen belastet, dass vielleicht sogar eine Trennung im Raum gestanden ist?
- 9:01Speaker 0: Oder wie sind ihr als Paar mit diesem Umgang?
- 9:03Speaker 0: Es
- 9:05Speaker 1: spannenderweise hat es uns überhaupt nicht klar belasteten.
- 9:09Speaker 1: Aber es hat uns sehr zusammengeschweißt, weil wir eigentlich in dieser vulnerablen Situation ... In dieser Situation hatte man das gleiche Ziel.
- 9:21Speaker 1: Wir wussten einfach, dass es geht, wenn wir zusammen das machen.
- 9:27Speaker 1: Das hat uns in dieser Zeit extrem zusammengeschweißt.
- 9:30Speaker 1: Wir haben jetzt viel mehr Konflikte als wir in der Zeit hatten.
- 9:38Speaker 1: Es ist wirklich noch spannend, weil ich eine Studie durchgeführt habe und die Leute so gezeigt waren ... Die Partnerschaft ist eigentlich in dieser Kinderwunschzeit sehr eng.
- 9:54Speaker 1: Die Frage ist näher, wie sich das später entwickelt.
- 9:58Speaker 1: Ist es dann immer noch so, je nachdem, wie es aussieht?
- 10:02Speaker 0: Du hast gesagt, dein Mann ging etwas anders damit um.
- 10:04Speaker 0: Wie ging er denn damit um?
- 10:06Speaker 0: Er konnte
- 10:06Speaker 1: es einfach ein bisschen rationeller anschauen und sagen mal ... Für ihn war es so emotional.
- 10:13Speaker 1: Ich glaube, für ihn war der Schlimmste eigentlich auch, wie auszuhalten, dass es mir so schlecht geht.
- 10:21Speaker 1: Er konnte immer sagen, er könnte mir ein Leben ohne Kinder vorstellen.
- 10:26Speaker 1: Oder wir sind auch eine Familie ohne Kinder.
- 10:29Speaker 1: So ist es für ihn ... Er konnte es eigentlich immer klar sagen und ich konnte das in dieser Zeit überhaupt nicht.
- 10:38Speaker 0: Wie hat sich denn das auf Freundschaften und Job ausgewirkt?
- 10:43Speaker 1: Ja, auf Freundschaften hat sich sehr ausgewirkt.
- 10:46Speaker 1: Es gab so diese Zeit.
- 10:48Speaker 1: Wir waren voll in diesem reproduktiven Alter.
- 10:50Speaker 1: Echt dann, als unser Umfeld den Kind bekam und wir waren lange die, die noch keine Kinder hatten.
- 10:58Speaker 1: Und rundum gab es überall Kinder.
- 11:00Speaker 0: Ja, mega Stress.
- 11:02Speaker 1: Für mich ist wirklich ... Ich wusste schon, wenn ich ging, jemand war schwanger.
- 11:07Speaker 1: Und jede Person wollte mir das sagen?
- 11:09Speaker 1: Das war für mich Riesenstress.
- 11:11Speaker 1: Wirklich hat das einen Verschnitt ausgehalten und diese Situation habe ich auch sehr vermitten, aber dort bin ich eher zu einer Psychologin gegangen.
- 11:21Speaker 1: Ich habe wirklich gemerkt, dass es mir belastet ist.
- 11:25Speaker 1: Es tut mir nicht gut am Umfalt nicht gut.
- 11:28Speaker 1: Und ich bin eher zu der Psychologine und das hat mir in dieser Zeit sehr geholfen für so Strategien.
- 11:35Speaker 1: Sie erinnerte mich an eine Situation, in der mein Mann Brütsch ein Pb hielt.
- 11:43Speaker 1: Es waren zwei Kinder, die wirklich innerhalb kurzer Zeit zwei Kinder kommen, während wir schon sehr lange haben versucht, schwanger zu werden.
- 11:52Speaker 1: Und man hat dann, wenn es fest war und ich einfach meinen Mann sagte, ich kann nicht kommen.
- 11:57Speaker 1: Weil das ist für mich so, so schlimm.
- 11:59Speaker 1: Ich habe das mit der Psychologin besprochen und dort hat sie zum Beispiel gesagt ... Also sagen euch einen Mann, er soll sein Brühtschah an Leuten aussehen, dass es für mich schwierig ist und dass wir irgendeine Lösung finden.
- 12:14Speaker 1: Das hat mir mega geholfen, dass jemand von außen hilft Strategie zu entwickeln.
- 12:19Speaker 0: Dann haben wir eine Lösung gefunden, oder?
- 12:20Speaker 0: Wir fanden
- 12:21Speaker 1: eine Lösung genau.
- 12:23Speaker 1: Das war schon gut und hatte alle Verständnisse.
- 12:27Speaker 1: Es geht ja nicht darum, dass man nicht freut hat, dass ein neues Baby auf die Welt kommt oder dass es ihnen nicht geht.
- 12:37Speaker 1: Es ist wirklich der Prozess von warum es bei allen anderen und bei mir geht.
- 12:42Speaker 1: Und das ist doch das, was ich so gerne habe.
- 12:45Speaker 0: Also das merke ich, dass vielleicht sogar ein bisschen nie die Schwierst.
- 12:50Speaker 0: Oder mehr, dass es dich selber einfach sehr traurig macht?
- 12:53Speaker 1: Ja also ... nie ist bei mir wirklich ein grosses Thema gewesen und das ist ja so gemein weil man merkt ja, dass man es selbst hat und dann denkt man ja fühlt man sich schlecht.
- 13:04Speaker 1: Ich habe mich extrem schlecht gefühlt.
- 13:05Speaker 1: Es hat mich noch viel, viel mehr belastet, weil ich plötzlich so Gefühle davon entwickelt habe.
- 13:13Speaker 1: Aber man weiss zum Beispiel, dass es nicht ist etwas, das sich auch noch weiterbesteht.
- 13:20Speaker 1: Wenn der unterfüllte Kinderwunsch erfüllt wird, kann das Gefühl von nie tatsächlich bleiben.
- 13:26Speaker 1: oder habe ich ihre Literatur mehrmals gelesen?
- 13:30Speaker 1: Oder bist du bei mir z.B.
- 13:31Speaker 1: auch so?
- 13:31Speaker 1: Also wenn jemand sagt, wir sind in dem ersten Zyklus schwanger geworden und immer hätten doch gerne länger probiert, dann ist das immer noch das Löschen in mir auf.
- 13:44Speaker 1: Ihr habt keine Ahnung und immer noch so schlechte Gefühle.
- 13:48Speaker 1: Wir haben es überhaupt nicht böse, aber das ist etwas, was ich merke bei mir, wenn ich weggehe.
- 13:56Speaker 0: Was hat die Psychologie noch für Strategie mit dir besprochen?
- 14:01Speaker 1: Es war mehr wirklich so eine kognitive Verhaltungstherapie.
- 14:05Speaker 1: Man hat einfach geguckt, welche Situationen bei mir auslösen und wie ich darauf reagiere.
- 14:13Speaker 1: Zum Beispiel bin ich sehr emotional, habe mich manchmal auf Aussagen reagiert und habe vielleicht auch verletzende Sachen gesagt.
- 14:24Speaker 1: Wirklich, wenn es ein E-Mail ist oder ein SMS oder eine Nachricht.
- 14:31Speaker 1: Wie kann man mal eine Zwanzigstunde warten und dann zurückschreiben?
- 14:35Speaker 1: Es waren wirklich Sachen, die spezifisch auf meine Situation waren.
- 14:41Speaker 0: Die Freundschaften haben diese schwierige Phase wie überlebt?
- 14:44Speaker 0: Oder gab es solche Dinge, die auseinandergegangen sind?
- 14:50Speaker 1: Es hat die Freundschaft verändert.
- 14:52Speaker 1: Meine engen Freundschaft ... Die haben es überlebt, zum Glück.
- 14:58Speaker 1: Da bin ich sehr dankbar.
- 15:00Speaker 1: Aber es hat sicher auch Freundschaften, die sich verändern, durch
- 15:05Speaker 0: das.
- 15:05Speaker 0: Wo du immer noch spürst, hast du etwas zwischen euch?
- 15:09Speaker 1: Oder wo vielleicht näher an dem Weg, den wir eingeschlagen sind und nicht gut gefunden haben oder ... Ja, aber dort muss ich nachher sagen, schlussendlich ... Es ist ja immer die Entschädigung von den Personen und der Paar selber.
- 15:23Speaker 1: Und es ist so schwierig, dass sie nachvollziehen
- 15:26Speaker 0: können.
- 15:26Speaker 0: Ihr hattet fünf Jahre lang warten müssen bis zu den Kindern, die schwer erfüllt wurden.
- 15:32Speaker 0: Hat es einen Moment gegeben, in dem du aufgeben wolltest?
- 15:34Speaker 0: Oder warst du wirklich immer in diesem Tunnel?
- 15:38Speaker 0: Denkt ihr irgendwann klappt?
- 15:40Speaker 1: Ich persönlich hatte nie eine Gedanke zum Aufgehen.
- 15:46Speaker 1: Nie.
- 15:48Speaker 1: Ja, aber ich habe das ganze in vielen Orten im Leben, wenn es gut ist oder schlecht.
- 15:54Speaker 1: Aber wirklich auch so wie ... Ich finde immer, dass ich mich gefühlt habe.
- 15:57Speaker 1: Eine Lösung und für mich ist wirklich so, ich hatte nie der Gedanke zum Ausgeben.
- 16:03Speaker 1: Mein Mann hat eh mal gesagt, wir sollten doch noch ein Limiten sehen.
- 16:10Speaker 1: Er war sehr viel eher an diesem Punkt.
- 16:14Speaker 1: Wahrscheinlich wäre ich dann auch an dem Punkt gekommen, wenn es nicht klappte.
- 16:20Speaker 0: Im Pulsbeitrag hast du gesagt, dass das alles in allem in den Sechzigtausend Franken gekostet hat.
- 16:25Speaker 0: Das ist auch noch recht viel Geld.
- 16:27Speaker 0: Wie haben die das können stemmen?
- 16:29Speaker 1: Ja wir haben dann beide geschaffen und ich muss sagen, ich habe auch noch studiert.
- 16:34Speaker 1: Wir haben wirklich dort einfach von unserem Ersparten.
- 16:37Speaker 1: Wir finanzierten uns alles auf die Seite hier, sind nicht in die Ferien gegangen... Aber mehr natürlich auch Unterstützung.
- 16:46Speaker 1: Wenn es jetzt nicht mehr wäre gegangen ... Meine Eltern haben ja mal irgendwie uns etwas daran bezahlt, aber wir haben schon eigentlich wirklich eine grösste Telse von unserem Ersparten genommen und sich fortlaufend so finanzieren
- 17:00Speaker 0: können.
- 17:01Speaker 0: Was ist jetzt etwa ein Paar, das ich das nicht leisten kann?
- 17:03Speaker 0: Das ist dann auch ziemlich hart.
- 17:05Speaker 0: oder wenn man dann ... Das muss wie eingesehnt werden.
- 17:09Speaker 0: Man kann sich den Kinderwunsch nicht erfüllen?
- 17:11Speaker 1: Ja, das ist sehr hart und ungerecht.
- 17:14Speaker 1: Das führt dazu, dass der Zugang zur reproduktionsmedizinischen Möglichkeit nicht für alle gegeben ist.
- 17:21Speaker 1: Es ist wirklich nicht richtig, weil es Leute gibt, die das nicht finanzieren können.
- 17:29Speaker 1: Hier gibt es z.B.
- 17:30Speaker 1: Krankheiten wie Endometriose, die man klar sagen kann.
- 17:34Speaker 1: Es ist nicht so, dass es immer endometrios verantwortlich ist.
- 17:37Speaker 1: Aber wenn man sagt, man hat die Einleiter dazu aufgrund des Endometriosen, dann ist es einfach wirklich klar, es braucht eine künstliche Befruchtung und ... Das Paar muss es gleichvollständig selbst bezahlen.
- 17:50Speaker 1: Kassni ist das sehr ungerecht und da hofft man wirklich, dass er politisch etwas gibt und sich so ändert.
- 17:57Speaker 1: Aber heutzutage ist es so.
- 17:59Speaker 1: Aber auch ganz viel Interview geführt mit Betroffenen.
- 18:02Speaker 1: Und die Leute versuchen alles für das Geld zusammen zu kratzen.
- 18:07Speaker 1: Die machen Schulden, leihen sich das Geld, verkaufen Sachen einfach ... Für den Wunsch zu erfüllen, der man gar nicht weiss.
- 18:17Speaker 1: Ist es klappt am Schluss überhaupt?
- 18:20Speaker 1: Das ist eine sehr grosse Belastung.
- 18:23Speaker 0: Findest du, wie soll die Allgemeinheit das finanzieren, dass er für den Kinderwunsch und die Fragestiftung auch mal übernimmt?
- 18:32Speaker 1: Ich finde, es muss eine Grundleistung sein für die Krankenkasse.
- 18:36Speaker 1: Das finde ich, weil infertilität ist ein VH-klassifiziertes Krankheit und das sehe ich nicht persönlich.
- 18:45Speaker 1: Warum darf man so sein?
- 18:46Speaker 1: Es muss einen Kriterienkatalog geben, wie der umliegenden Länder auch ist, also wo die Kriterie klar definiert sind.
- 18:54Speaker 1: Man sagt vielleicht drei Mal eine Trans, also eine Zyklusse.
- 18:58Speaker 1: Also das ist schnell geregelt Aber ... Die Schweiz ist im Moment eines der einzigen Länder, die das nicht hat.
- 19:05Speaker 1: In den umliegenden Ländern ist es so.
- 19:08Speaker 1: WHO sagt, dass ein Menschenrecht ist und dass Leute selber entscheiden können, wie viele Kinder sie weinen, in welchem Abstand sie die Kinder weinen haben – also ob oder nicht!
- 19:21Speaker 1: Und Infertilität, ich denke, will dieses Recht einschränken, damit die Leute diese Möglichkeit gar nichts mehr haben.
- 19:28Speaker 1: Darum finde ich auch eigentlich ... aus dieser Perspektive sehr gut anschauen und argumentieren.
- 19:35Speaker 0: Mit der Fachperson habe ich noch den Unterschied zwischen Social and Medical Freezing besprochen, also dass Medical Freezin dann wirklich etwas ist in einem medizinischen Fall wie endometriose, das man dann künstlich überfruchtig macht.
- 19:48Speaker 0: Wie siehst du diesen Unterschied?
- 19:50Speaker 0: oder findest du, man sollte dort einen Unterschied machen?
- 19:53Speaker 1: Wir sollten unbedingt einen Unterschied machen.
- 19:58Speaker 1: Medical Freezing heisst ja einfach, wenn es bei einem sechzehnjährigen Mädchen eine metriose Diagnostizierung wird, dass man sagen kann, wir teuren vorsichtshalber Einzellen ausnehmen und die einfrieren.
- 20:12Speaker 1: In der Schweiz kann man sie durch zehn Jahre lagern.
- 20:16Speaker 1: Das wäre jetzt nur ein bis sechsundzwanzig, was etwas früher ist.
- 20:20Speaker 1: Aber um diese Nähheiten zu einsetzen, weil man ja weiss bei Rendometriose, dass es sich eigentlich eher manifestiert.
- 20:27Speaker 1: Und ich finde das sehr, sehr wichtig.
- 20:29Speaker 1: Ich finde auch, dass man den Unterschied macht beim Social Egg Freezing.
- 20:32Speaker 1: Ist es ja eher, wenn man vielleicht nicht weiß, ob man mal die Kinder hat oder noch nicht der richtige Partner dazu hat.
- 20:41Speaker 1: Medical Egg Freezing, auch bei onkologischen Patienten, die jetzt finanziert werden.
- 20:47Speaker 0: Also bei Patientinnen, die Krebs haben?
- 20:49Speaker 1: Genau, dort schaut man ja vor der Chemotherapie, lenkt es noch dafür, dass man einzeln und diese einfrieren kann, weil man ja weiss, das nennt Chemotherapien.
- 21:01Speaker 1: Das Schösschen kann verschlechtert werden.
- 21:04Speaker 1: Seit dem Jahr die Schweiz wird jetzt übernommen und analog zu dem sollte so etwas für endometriose sein.
- 21:11Speaker 1: Angees wäre sehr wichtig.
- 21:13Speaker 1: Und auch die Frischt von diesen zehn Jahren müsste man noch ein bisschen flexibler gestalten können, weil wenn wir das mit der Sechzehnie zum Beispiel machen oder ja, die Sechzen ist jetzt vielleicht sehr früh, aber sagen wir es mit den zwanzigsten, dann muss man eigentlich nachher bis zu dreißig sein und diese Einzellen brauchen.
- 21:35Speaker 1: Das müsste eigentlich dort auch noch etwas flexiblersgestaltet werden.
- 21:40Speaker 1: Aber das finde ich sehr wichtig, dass man das wirklich regeln kann.
- 21:46Speaker 1: Wie ging
- 21:47Speaker 0: es dir endometriose in dieser ganze Zeit?
- 21:52Speaker 0: Hast du eine ausprägte Form gehabt, die dich körperlich belastet hat?
- 22:00Speaker 1: Von Einschätzung oder von Grad her habe ich eine leichte Endometriose.
- 22:06Speaker 1: Ich hatte verschiedene Orte, z.B.
- 22:09Speaker 1: im Zwergfell.
- 22:10Speaker 1: Als ich erst nachher merkte, spürte es immer.
- 22:13Speaker 1: Aber eigentlich hatte ich eine lichte Form der Endometrio.
- 22:19Speaker 1: Das hat für mich auch immer so schwierig gemacht ... Wir konnten es zusammenbringen, wenn wir eine schwere Form haben.
- 22:27Speaker 1: Man weiss ja, dass der Einleiter zu oder die Gebärmutter viel Verwachsungen hat.
- 22:34Speaker 1: Man kann sie irgendwie eher nachvollziehen und bei der Lichtendometriose ist das genauso schwierig.
- 22:44Speaker 1: Aber für mich war es schon schwierig, ihn zusammenzubringen.
- 22:49Speaker 1: Ich habe auch selber mega versucht zu recherchieren, warum es so ist.
- 22:54Speaker 1: Aber irgendwann musste ich es akzeptieren.
- 22:59Speaker 0: Du bist tatsächlich schwanger geworden?
- 23:01Speaker 0: Was war das Gefühl oder Erfahrung für dich?
- 23:05Speaker 1: Ehrlich gesagt habe ich es gar nicht so gelobt.
- 23:08Speaker 1: Es ist wirklich ein Augenblick, wo man denkt, wenn ich in einer positiven Schwangerschaft zu testen habe ... Ich habe es gar nichts so realisieren können.
- 23:21Speaker 1: Es war erst eine grosse Angst da.
- 23:27Speaker 1: Wie man sich derselbe ausmalt, hatte ich nirgendwo nicht.
- 23:32Speaker 1: Ich glaube einfach, dass das fest ist.
- 23:33Speaker 1: Das war
- 23:34Speaker 0: sehr krass.
- 23:35Speaker 0: Also hast du im Glück auch noch nicht so traurig zu finden?
- 23:37Speaker 0: Überhaupt
- 23:37Speaker 1: nicht!
- 23:38Speaker 1: Ich habe wirklich in der ersten Woche jeden Tag ein Schwangerschaftstest gemacht, um zu schauen ob es noch so ist... Es ist wirklich meine Identität.
- 23:47Speaker 1: Wir wohnen auch in Schweden.
- 23:50Speaker 1: Wir waren dann noch in Mussland und das war für mich wirklich schwierig.
- 23:56Speaker 1: Aber erst ab der vierzeiten Woche konnte ich etwas entspannen.
- 24:01Speaker 0: So in den ersten paar Wochen ist die Chance relativ hoch, dass es dann zu einer Fählgeburt kommt.
- 24:08Speaker 1: Ja genau und ich bin ja auch mitgekommen.
- 24:12Speaker 1: Ich habe eine Zwillingsschwangerschaft gewusst.
- 24:14Speaker 1: Also respektiv beim positiven Schwangerschaftstest habe ich das noch nicht gewusst weil wir zwar zwei transferiert haben... Dann, aber ich wusste ja nicht.
- 24:23Speaker 1: Ich habe sich beide eignischt.
- 24:26Speaker 1: Aber auch schon näher, wo man zu hazen geht... Das ist das Schwangerschaftshormon, was man im Blut misst.
- 24:33Speaker 1: Und es war sehr hoch bei mir und dann hat man schon gedacht, dass sie vielleicht zwingen.
- 24:39Speaker 1: Es war natürlich ein normales Risiko mehr.
- 24:44Speaker 1: Ich konnte lange gebraucht sein bis ich das vertrauen fasse.
- 24:51Speaker 0: Wie ist es mit dem Endometriose in der Schwangerschaft?
- 24:54Speaker 0: Ist die irgendwie besser geworden?
- 24:56Speaker 1: Bei mir ist es tatsächlich wirklich besser geworden.
- 25:01Speaker 1: Ich hatte auch eigentlich in erster Schwangerschäft dieses Bezüglichen nicht viel Beschwerden gehabt und ich bin ja nach der Geburt von Zwillinge sehr schnell spontan schwanger geworden, mit diesem dritten Kind.
- 25:15Speaker 1: Das
- 25:15Speaker 0: ist schon
- 25:15Speaker 1: krass!
- 25:15Speaker 1: Ja das ist sehr ... Genau, und eigentlich nach der Geburt des dritten Kindes gibt es sofort eine Hormonspirale rein.
- 25:27Speaker 1: Das ist für den Weg der Endometriose.
- 25:30Speaker 1: Und ich muss wirklich sagen ... Ich habe mich persönlich vor Ändometriose sehr gut.
- 25:37Speaker 1: Ich merke jetzt, dass ich wahrscheinlich in die Peri mehr pausen werde und wieder Themen kommen können wie Becken-Schmerzen.
- 25:44Speaker 1: Jetzt habe ich wirklich wieder mehr beschwerden.
- 25:47Speaker 1: Aber bis in diese letzten sieben Jahre habe ich es sehr gut gehabt.
- 25:53Speaker 0: Und du hattest keine Komplikationen in der Schwangerschaft?
- 25:56Speaker 0: Also ich
- 25:57Speaker 1: hatte schon Kompliktionen, aber ... nicht zurückzuführen, sondern rein auf den Dometriosen.
- 26:04Speaker 1: Aber natürlich die Zwillingszwangerschaft, in der ich schon ein paar Risiken hatte und dann auch Komplikationen hatte.
- 26:11Speaker 1: Und die dritte Schwangerschaft ... Also, die zweite Schwangerschafter Kinder, die sehr schnell kamen.
- 26:19Speaker 1: Ja, und ich glaube es war mehr wegen dem.
- 26:23Speaker 0: Wo dann die Zwillinge auf der Welt waren, hättest du dann etwas loslassen
- 26:27Speaker 1: können?
- 26:27Speaker 1: Ja, wirklich.
- 26:28Speaker 1: Wie muss ich sagen?
- 26:31Speaker 1: Ab dann habe ich wirklich gewusst, jetzt bin ich da und es ist gut.
- 26:38Speaker 1: Das war für mich ein sehr schöner und erleichterner Moment.
- 26:43Speaker 0: Welches Wunsch hat man so lange gehabt?
- 26:46Speaker 0: Grenzenlose Freude oder geht man fast manchmal in ein Loch hin?
- 26:50Speaker 0: Weil man das Ziel verliert, was man immer darauf hingeschafft hat.
- 26:54Speaker 1: Ja es ist eine sehr gute Frage weil eigentlich ist es kürzlich wie beim Schwangerschaftstest ja auch hier.
- 27:00Speaker 1: Für mich war es wenigstens nicht die Glücksmomente nach der Geburt, die viel beschreiben.
- 27:08Speaker 1: Das habe ich wirklich auch dort ... Zeit braucht, ehrlich gesagt, mit dieser neuen Situation auseinandersetzen.
- 27:16Speaker 1: Wirklich, jetzt hat man so lange auf etwas hergeschafft wie du siehst und plötzlich ist es jetzt.
- 27:22Speaker 1: Und das ist ein Veränderungsprozess, in dem ich mich sehr habe müssen ... Und ich glaube, das ist wirklich etwas, was man auch zu wenig beachtet.
- 27:33Speaker 1: Bis du Kinderwunsch-Patientinnen und Patienten.
- 27:37Speaker 1: Das wirklich die Übergangsphase von mega langen Unfruchtbar sein und etwas wählen.
- 27:43Speaker 1: Und dann ist man schwanger und kommt als Kind sehr viel Emotionen zusammen.
- 27:50Speaker 1: Kommen und Druck entstanden.
- 27:53Speaker 1: Wenn man vielleicht denkt, er müsse doch jetzt glücklich sein, hat es alles aber manchmal nicht sofort da ist.
- 27:59Speaker 0: Was hast du gedacht, wo nachher auf natürlichem Weg noch mal schwanger wurde?
- 28:03Speaker 0: Hast du kaum gelaufen können?
- 28:04Speaker 1: Ja ich konnte es wirklich nicht glauben.
- 28:08Speaker 1: Es war auch noch gar nicht regelmässig ein Zyklus.
- 28:15Speaker 1: überhaupt nicht daran denken, dass ich jetzt schwanger sein könnte.
- 28:19Speaker 1: Aber man war natürlich sehr, sehr froh, aber dann waren die Zwillingen wirklich noch sehr klein gewesen und natürlich schon ein bisschen obligated also so, aber man ist sehr gefreut.
- 28:33Speaker 1: Kann
- 28:34Speaker 0: man sich das erklären, warum es nachher so geklappt hat?
- 28:39Speaker 1: Das frage ich so viele Fachpersonen und das kann es eigentlich nicht mehr erklären.
- 28:44Speaker 1: Die meisten erkläre es mit Stress, aber für mich...
- 28:50Speaker 0: Also es ist eben nichts, dass du stressig
- 28:52Speaker 1: bist?
- 28:52Speaker 1: Dass man stressnimm hier ist, dass man lockerer war, dass kein Druck mehr da war.
- 28:57Speaker 1: Für mich ist das nicht der Erklärung.
- 29:00Speaker 1: Ein Psychologin unterrichtete beim Kinderwunschkurs an Berner Fachhochschule.
- 29:05Speaker 1: Ich kann nicht sagen, dass Stress verantwortlich ist für das man nicht schwanger wird.
- 29:12Speaker 1: Ganz viele Leute werden in schlimmen Stresssituationen schwanger.
- 29:18Speaker 1: Für mich ist es eigentlich nicht die Erklärung.
- 29:20Speaker 1: Ich habe mir immer so erklärt ... Irgendwie hat diese entsündlichen Prozesse vor einem Dometriosen-Item.
- 29:28Speaker 1: Aber das ist meine persönliche Erklärung, die kein Fachperson sagt, dass es so ist.
- 29:35Speaker 0: Wenn man noch zu wenig weiss hat über dieses Thema
- 29:37Speaker 1: ... Genau!
- 29:38Speaker 0: Wie schaffst du dich jetzt
- 29:41Speaker 1: zurück?
- 29:42Speaker 1: Schlussendlich bin ich natürlich sehr dankbar für das, was wir alles haben.
- 29:47Speaker 1: Aber eben wie gesagt, es gibt natürlich Retrospektivpunkte, wo ich ... Wenn ich jetzt zurückgucke, würde ich auch anders machen.
- 29:56Speaker 1: Oder mir noch mehr hat die Hilfe in Anspruch
- 29:58Speaker 0: genommen... Was wäre das dann?
- 30:01Speaker 1: Manchmal habe ich in dieser Kinderwunschzeit gar nicht überlegt, mal mit jemandem zu reden ... Ich hatte auch so einen intensiven Kinderwunsch.
- 30:10Speaker 1: Und dann hat er mich abgeschlossen und am Schluss kenne ich ihn, was sie sich überlegt und für Strategien oder Pläne entwickelt haben.
- 30:21Speaker 1: Manchmal sollte das vielleicht einmal aus dem Tunnel herauskommen.
- 30:30Speaker 1: Aber es ist schwierig zu sagen, dass man jetzt zurückblicken kann.
- 30:36Speaker 1: Wir machen zwischendurch normale Pausen oder schauen, wie das Leben geht.
- 30:40Speaker 1: Das muss ja gleich weitergehen.
- 30:44Speaker 1: Aber in dieser Situation habe ich es, wenn ich es kenne.
- 30:48Speaker 1: Du
- 30:48Speaker 0: nervtst, dass man im Nachhinein sagt, du wirst die Zeit verloren?
- 30:53Speaker 1: Ich habe manchmal das Gefühl, ich habe eine Lebenszeit verloren.
- 30:57Speaker 1: Manchmal habe ich diese fünf Jahre gefühlt und auch Kinderwohnstreit.
- 31:02Speaker 1: Ich war beim Schaffen überhaupt nicht produktiv.
- 31:06Speaker 1: Wenn ich jetzt zurückgucke, denke ich, dass ich alles entwickeln kann, wie viel Energie ich habe und viele Ideen.
- 31:14Speaker 1: Und wieviel man sich umsetzen kann, bin ich in diesen fünf Jahren blockiert gewesen.
- 31:21Speaker 1: Im Hinblick auf ganz viele Sachen ... Manchmal denke ich schon, da sind wir uns oder nein.
- 31:27Speaker 1: Da stand ich sehr im Weg.
- 31:30Speaker 0: Was hat dir am Schluss am meisten geholfen, rückblickend?
- 31:35Speaker 1: Also was wir sehr geholften hatten ist, dass es wirklich so eine gute Beziehung gab.
- 31:41Speaker 1: Wir wussten dort ...
- 31:44Speaker 0: Jetzt hört man da noch ein wenig Upprexang im Hintergrund.
- 31:47Speaker 0: Mega schön!
- 31:49Speaker 0: Was empfiehltest du Frauen, die endometriose sind und wenn sie Kinder bekommen?
- 31:53Speaker 0: Ich
- 31:54Speaker 1: empfehle mich wirklich, wenn ich weiss, dass ... Wenn man nach sechs Monaten nicht schwanger wurde, ist es das, was die Fachpersonen empfehlen will.
- 32:04Speaker 1: Dass man dann wirklich schon mal zur Gynäkologin zum Gynækolog geht und jetzt Thema ansprechen will.
- 32:12Speaker 1: Normalerweise hat man ja ein Jahr erwartet, aber wenn ich endometriose bin, dann ist es wirklich schon nach einem halben Jahr.
- 32:20Speaker 1: Und dass man dort auch ... Herr Relloud, du spielst natürlich viele Faktoren und Rollen.
- 32:25Speaker 1: Wie alt ich bin!
- 32:27Speaker 1: Aber es ist wirklich so, dass man dort nicht zu lange wartet.
- 32:32Speaker 0: Wenn du mit deinem früheren Eich sprechen könntest, was würdest du Madeline von damals sagen?
- 32:39Speaker 1: Ja, ich würde schon sagen, probiere nicht einfach nur auf das zu fokussieren.
- 32:44Speaker 1: Sondern das Leben ist auch noch zu sehen.
- 32:48Speaker 1: Aber halt deine Resilienz so bei, aber probiert doch gleich, das Leben noch weiterzuleben, weil es schüchst wie nachher verloren ist.
- 33:02Speaker 0: Das ist Hallo Gesundheit der Podcast von den CSS, die immer beim Spazieren aufgenommen wird.
- 33:07Speaker 0: Warte mit abzustellen.
- 33:09Speaker 0: Madlène sagt dir am Schluss noch etwas und ich sage dir, was ich aus dem Gespräch mitgenommen habe.
- 33:14Speaker 0: Ein Kinderwunsch kann unglaublich stark sein so stark, dass man dem Wunsch alles unterordnet.
- 33:20Speaker 0: Das würde Madlene im Nachhinein nicht mehr so machen.
- 33:23Speaker 0: Sie würden sich bewusst auch mal eine Pause gehen Und noch etwas anklärt Denn du Metriosen kannst nach der Schwangerschaft besser werden.
- 33:31Speaker 0: Das beobachtet übrigens auch den Gynäkologen Roland Branetti.
- 33:34Speaker 0: Die Folge mit ihm ist auch schon online So.
- 33:37Speaker 0: Und jetzt noch das Schlusswort der Madeleine.
- 33:40Speaker 1: Bezog auf den Demetriosen, würde ich mir schon wünschen, dass gesellschaftlich und politisch wirklich angegangen wird.
- 33:49Speaker 1: Zum Glück ist es ja so.
- 33:51Speaker 1: Es wird ja jetzt schon viel mehr darüber geredet und das ist auch ein Politikenthema.
- 33:56Speaker 1: aber zum Beispiel müssen wir uns einfach auf Leckendeckende in den Schulen schon viel früher thematisiert werden.
- 34:05Speaker 1: Oder einfach die Sensibilisierung beim Arbeitsplatz.
- 34:09Speaker 1: Ich glaube, da hätten wir noch ein bisschen Luft nach oben und ich würde mich sehr freuen, wie der dort wirklich geht!