Latest / ROCKET SCIENCE | Gesundheit und Leistung – mit Doc Golo / IRONMAN Tipps (Part 1von 3): Training - Warum so viele SCHEITERN und worauf es WIRKLICH ankommt.
Transcript
- 0:00SPEAKER_01: Moin Leute und willkommen zu Rocket Science.
- 0:03SPEAKER_01: Heute sprechen wir über eure Ironman Performance und zwar sprechen wir heute über das Training im Iron Man.
- 0:11SPEAKER_01: Das Ganze ist eine Serie aus drei Folgen, in der ich euch einmal so meine Sichtweise auf die Dinge darstellen möchte, worauf es ankommt im Ironman, was wichtig ist, welche Faktoren auch häufig dazu führen, dass manche Leute vielleicht auch nicht ihre Ziele erreichen und was man einfach verbessern kann, damit man letztendlich besser wird auf der langen Distanz, damit man letztendlich da seine Leistung nach vorne bringt und damit man da auch letztendlich seine Ziele erreicht.
- 0:40SPEAKER_01: Das Ganze ist so aufgebaut, dass wir heute vor allen Dingen über das Training sprechen, dass wir heute generell auch erstmal über die Parameter sprechen, die wichtig sind, damit man auch irgendwie physiologisch da auch vorankommen kann.
- 0:52SPEAKER_01: Das nächste ist, dass wir nächste Woche dann über die Ernährung sprechen würden und dann in zwei Wochen reden wir noch über das ganz, ganz, ganz, ganz, ganz wichtige Thema Mindset, um den Ganzen schon mal so ein bisschen in Rahmen zu geben.
- 1:03SPEAKER_01: Ich freue mich mega darauf und ich kann euch nur sagen, vielleicht auch dann nochmal so ganz kurz die Backstory des Ganzen.
- 1:09SPEAKER_01: Ich mache Triathlon jetzt so seit gut zehn Jahren.
- 1:12SPEAKER_01: Ich coache jetzt so seit gut sechs, sieben Jahren und ich bin selber mit einer 10, 48 auf der Langdistanz begonnen, neben meinem Abi damals noch.
- 1:25SPEAKER_01: Und habe mich dann selber über die Jahre runtergelevelt auf 8,58, was meine Bestzeit war.
- 1:32SPEAKER_01: Ich habe aber auch einige Jungs und Mädels trainiert, die sehr, sehr schnell auf der Distanz sind, die auch da irgendwie schon Amateurweltrekorde aufgestellt haben.
- 1:40SPEAKER_01: Vor zwei Wochen hat Lars Wiechert den Weltrekord bei den Amateuren aufgestellt in 8,12.
- 1:46SPEAKER_01: Und Philipp Herbert war zwei Jahre vorher auch schon mal mit 818 auch ganz gut unterwegs beim Iron Man Kopenhagen.
- 1:54SPEAKER_01: Sodass ich da ein bisschen Erfahrung, sag ich mal, mitbringe zu dem ganzen Thema.
- 1:58SPEAKER_01: Und ich glaube, meine Sichtweise auf die Dinge ist vielleicht ein bisschen anders, als wie ihr das so vielleicht normalerweise kennt.
- 2:04SPEAKER_01: Ich kann nur nochmal auch jetzt so betonen, obwohl es auch heute sehr viel um Physiologie und Training geht, dass einfach die Punkte Ernährung und auch vor allen Dingen der Punkt Mindset einfach viel, viel, viel zu wenig berücksichtigt wird.
- 2:16SPEAKER_01: Sodass ich mich einfach freue, mit euch gemeinsam die Dinge zu besprechen, das Ganze zu bearbeiten.
- 2:22SPEAKER_01: Und ich würde mich freuen, wenn ihr das cool findet, dass wir vielleicht auch da so Serien machen zu gewissen Themen und da auch so Themenkomplexe bauen.
- 2:29SPEAKER_01: Wenn ihr mir da ein bisschen Feedback zu gebt und wenn euch das Ganze gefällt, dann drückt super gerne mal unten auf den Link und bewertet vielleicht auf den Podcast oder diese Folge einfach, wenn euch das gefällt.
- 2:38SPEAKER_01: Und wenn ihr dazu Fragen habt, dann könnt ihr da auch unten auf den Link klicken und dann werdet ihr sofort zu unseren Fragen hingeleitet.
- 2:48SPEAKER_01: Okay, ohne jetzt weiter hier noch einzusteigen, ich wünsche euch viel Spaß bei der Folge und auf geht's in eure Iron Man Performance.
- 2:57SPEAKER_01: Willkommen zu Rocket Science, eurem Podcast für Gesundheit, Fitness und Leistung.
- 3:03SPEAKER_01: Mein Name ist Dr.
- 3:04SPEAKER_01: Golo Börken.
- 3:05SPEAKER_01: Ich bin Arzt und Coach.
- 3:06SPEAKER_00: Und mein Name ist Dr.
- 3:08SPEAKER_00: Leon Panchala.
- 3:09SPEAKER_00: Ich bin Ärztin und Wissenschaftlerin.
- 3:11SPEAKER_00: In diesem Podcast wollen wir euch die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse näherbringen und euch zeigen, dass die Verbesserung eurer Gesundheit und Leistung keine Raketenwissenschaft ist.
- 3:23SPEAKER_01: Moin Leute und willkommen heute zu dieser außergewöhnlichen Folge.
- 3:28SPEAKER_01: Und zwar sprechen wir heute über eure Ironman-Performance bzw.
- 3:35SPEAKER_01: über die Triathlon Langdistanz.
- 3:38SPEAKER_01: Und wir machen das Ganze so, dass wir daraus eine drei Folgen Serie bauen.
- 3:45SPEAKER_01: Das Ganze hat den Hintergrund, dass ich es eigentlich ganz cool finde, wenn man, sag ich mal, drei Folgen daraus macht, die eher ein bisschen kürzer sind, anstatt dass man eine Folge macht, die halt ultimativ lange zu dem Thema ist.
- 3:56SPEAKER_01: Und ja, ich freue mich auf jeden Fall mega, mit euch das Ganze durchzugehen.
- 4:03SPEAKER_01: Wir bauen das Ganze so auf, dass wir in der ersten Folge heute eher so über die Herausforderungen sprechen, eher über die Dinge, die vielleicht den meisten so erstmal in den Kopf kommen, wenn sie halt irgendwie an der Triathlon-Langdistanz denken.
- 4:24SPEAKER_01: Danach würde ich ganz gerne so ein bisschen heute noch über das Training sprechen.
- 4:27SPEAKER_01: Und in den nächsten Folgen würde ich mich dann noch dem Training, der Ernährung widmen und dann in der letzten Folge auch noch über das Thema Mindset sprechen.
- 4:38SPEAKER_01: Sehr gut, okay.
- 4:39SPEAKER_01: Gehen wir einmal rein in das ganze Thema.
- 4:41SPEAKER_01: Und zwar würde ich das ganz gerne so aufziehen, dass wir zuerst einmal so über, ja, ich sag mal, eine evolutionäre Sichtweise des Ganzen vielleicht sprechen.
- 4:51SPEAKER_01: Und zwar müsst ihr euch einfach so vorstellen, dass eine Triathlon-Langdistanz ist eine Belastung ist, die über einen relativ langen Zeitraum geht.
- 5:00SPEAKER_01: Und zwar meistens halt irgendwie so 6, 7, 8, 9, 10, nein, eher so 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16 Stunden und bei den richtig, richtig guten Leuten sind sie halt irgendwie im Bereich von 8, manchmal auch unter 8 oder im Bereich von 9 Stunden.
- 5:18SPEAKER_01: Und wenn man sich das Ganze so ein bisschen, ich sag mal, aus evolutionärer Sichtweise anguckt, dann müsst ihr euch irgendwie vorstellen, dass wir als Menschen, als Spezies, haben immer sehr, sehr, sehr viel Ausdauer in unserem ganzen Prozess immer absolviert und wir hatten, wenn du dir irgendwie die verschiedensten wissenschaftlichen Theorien angucken, wo wir herkommen, wie wir uns entwickelt haben, wie wir halt verschiedene Wege gegangen sind, war es immer damit verbunden, dass wir als Spezies enorme Ausdauerleistungen verbracht haben.
- 5:54SPEAKER_01: Egal, ob man jetzt die Out of Africa-Theory sich anguckt, wo wir halt irgendwie Ströme hatten, dass ein ganz großer Anteil von uns nach Europa migriert ist, nach Asien migriert ist und nach in verschiedenste Teile der Welt immer migriert ist, wir hatten immer sehr hohe Ausdauerleistungen bei uns in unserem Körper, sodass wir eigentlich immer, ich sage mal, evolutionär ziemlich gute Mechanismen angelegt worden sind, dass wir Ausdauerleistung erbringen können.
- 6:22SPEAKER_01: Das heißt, gerade so unser Temperaturoptimierungsapparat, unser Energiemetabolismusapparat, unser Mindset auch, also unser Gehirn, sind alles Prozesse, die dafür sorgen, dass wir gerade so in Ausdauerbereichen eigentlich ziemlich, ziemlich gut funktionieren.
- 6:41SPEAKER_01: Das Problem an der ganzen Sache ist aber, dass wir durch unseren Lebensstil und durch auch andere evolutionäre Faktoren, die jetzt im letzten Jahrhundert eher aufgetroffen sind, dass wir einfach viele von den Faktoren, die uns eigentlich als sehr, sehr gute Ausdauerathleten schon per se von Natur aus definieren, dass wir das einfach häufig verlieren.
- 7:06SPEAKER_01: Und ich sage das Ganze einfach mal so, dass ich habe letztens noch eine Statistik gesehen, dass irgendwie in Deutschland 25 bis 30 Millionen der Menschen gar keinen Sport machen und komplett untätig sind, und dass man sich gar nicht bewegt und eigentlich gar keinen Sport macht und eben nicht diese evolutionären Bausteine einfach benutzt, die uns letztendlich fit und leistungsfähig machen, führt natürlich dazu, dass diese Ausdauerleistungsfähigkeit einfach verkümmert.
- 7:37SPEAKER_01: Und es führt einfach auch dazu, dass wir viel schneller krank werden, dass wir viel schneller krankhafte Prozesse entwickeln und dass wir letztendlich unser Potenzial und unser Ausdauerleistungspotenzial einfach auch verlieren.
- 7:50SPEAKER_01: Und deswegen vielleicht jetzt auch mal ein Appell irgendwie auch in euer Umfeld, weil ihr werdet auch in diesem drei Serien-Podcast merken, wie wichtig es ist, dass ihr euer Umfeld bei der ganzen Sache mitnehmt.
- 8:08SPEAKER_01: Aber probiert auch, eure Leute in eurem Umfeld dazu zu bewegen, dass sie sich bewegen, dass sie sportlich werden und dass sie auch diese Ausdauerfaktoren einfach nicht verkümmern.
- 8:18SPEAKER_01: Und lange Rede, kurzer Sinn.
- 8:20SPEAKER_01: Warum erzähle ich jetzt irgendwie euch diese evolutionäre Sichtweise?
- 8:23SPEAKER_01: Ich erzähle euch das, damit ihr so ein bisschen versteht, dass eigentlich, wenn wir so eine Dreh-Langdistanz oder irgendwie sehr lange Ausdauerbelastungen machen, dann ist das nichts, was irgendwie für uns Menschen irgendwie total ungewöhnlich ist, dass wir solche langen Ausdauerbelastungen absolvieren und abspulen.
- 8:41SPEAKER_01: Und letztendlich, ich komme darauf gleich nochmal zu sprechen, welche verschiedenen, sag ich mal, Szenarien es gibt, wie man so einen Iron Man bestreitet.
- 8:51SPEAKER_01: Aber wenn man letztendlich das Ganze als einen finnischen oder einen sehr langen Wettkampf betrachtet und in einem sehr entspannten Bereich das vielleicht auch absolviert, dann ist das Ganze nicht so unmöglich, wie das vielleicht auch vielen Leuten einfach immer erscheint.
- 9:08SPEAKER_01: Und ich erlebe einfach immer wieder, dass sich einfach auch viele Leute bei mir, sag ich mir, vorstellen und auch bei anderen Coaches, glaube ich, vorstellen, die einfach seit zehn Jahren vielleicht Triathlon machen, aber sich einfach nicht trauen, diesen letzten Schritt zu gehen und sich für eine Langdistanz anzumelden oder eben ein Langdistanz-Training aufzunehmen.
- 9:26SPEAKER_01: Und ich kann nur sagen, es ist nicht mehr so viel mehr Aufwand, als das vielleicht manche mal denken.
- 9:33SPEAKER_01: Also ich finde immer, wenn du jetzt irgendwie ein Amateur bist, der irgendwie ganz gut auf der Langdistanz funktionieren möchte und der das Ganze mit einer guten Gesundheit und der das Ganze gut über die Bühne bringen will, dann braucht man mindestens so um die 10 Stunden pro Woche in den letzten 20 Wochen vor dem Wettkampf.
- 9:51SPEAKER_01: Also es ist nichts, was vielleicht utopisch ist für viele von euch, denke ich mal.
- 9:55SPEAKER_01: Weil die meisten, die den Podcast hören, sind wahrscheinlich ziemlich fit und die meisten, die den Podcast hören wollen, irgendwie athletisch auf das nächste Potenzial kommen.
- 10:03SPEAKER_01: Und wahrscheinlich haben auch schon viele ein Triathlon gemacht, aber vielleicht irgendwie für euch und vielleicht für eure Freunde denkt es einfach so ein bisschen so, dass es nicht so unmöglich ist, so ein Ding durchzufielen und dass es letztendlich auch sehr viel evolutionär an uns schon angelegt worden ist, weswegen wir auch eigentlich auf so sehr, sehr langen Distanzen total gut funktionieren.
- 10:24SPEAKER_01: Okay, gut, dann kommen wir einmal so ein bisschen auf die Parameter zu sprechen, die, ich sag mal, auf so einer langen Distanz essentiell sind.
- 10:32SPEAKER_01: Und wenn wir uns jetzt physiologisch die Parameter angucken, dann ist es natürlich ganz klar, dass welche Faktoren da vor allen Dingen wichtig sind, ist einerseits natürlich, ich sag mal, der Motor, den wir irgendwie so mitbringen, also dieses, wie viele Sauerstoffe wir maximal verbrauchen können in unserem Körper, was man als die VO2 Max bezeichnet, was irgendwie der maximale Bereich ist, den wir da einfach erreichen können, oder einen längeren maximalen Bereich, den wir aufrechterhalten können.
- 11:04SPEAKER_01: Das ist ein super, super wichtiger Parameter, um einfach zu sagen, wie fit bist du, bezogen auf deine aerobe Kapazität, also wie viel Sauerstoff kannst du wirklich in deinem Körper umsetzen.
- 11:17SPEAKER_01: Das ist wichtig.
- 11:19SPEAKER_01: Ist vielleicht aber nicht ganz so wichtig, wie das manchmal auch so dargestellt wird.
- 11:24SPEAKER_01: Darauf kommen wir gleich noch zu sprechen.
- 11:26SPEAKER_01: Dann ist natürlich ein super wichtiger Parameter auch, dass du ökonomisch bist.
- 11:29SPEAKER_01: Also das heißt, dass du dich gut, dass du gut deine Energiehaushalte benutzen kannst, dass du gut sowohl Fett- als auch Kohlenhydrate verstoffwechseln kannst, aber auch, dass du bezüglich deiner Energie und deiner Ökonomie einfach gut aufgestellt bist.
- 11:53SPEAKER_01: Das heißt, dass du irgendwie eine solide Technik hast, dass du das Ganze über einen langen Zeitraum aufrechterhalten kannst.
- 11:57SPEAKER_01: Das heißt auch, dass du, wenn man sich deine Schwellen zum Beispiel anguckt, dass du an deiner Schwelle schon relativ viel Sauerstoff benutzen kannst und auch schon da relativ viel Energie umsetzen kannst.
- 12:12SPEAKER_01: Das sind alles Faktoren, die einfach sehr, sehr wichtig sind, um langfristig da auch erfolgreich zu werden.
- 12:16SPEAKER_01: Für wen das jetzt so ein bisschen zu nerdig ist, sagt, ich sag mal einfach so, stell dich einfach so vor, sehr wichtige Parameter sind einerseits, was könnt ihr maximal leisten, ne, also das ist dieser V2 Max, das haben wahrscheinlich viele von euch auch schon gehört, dieser Bereich, wo wir uns einfach über einen längeren Zeitraum Sauerstoff, über einen kürzeren Zeitraum maximal Sauerstoff verbrauchen können.
- 12:37SPEAKER_01: Und es ist sehr, sehr wichtig, wie gut sind wir ökonomisch aufgestellt.
- 12:41SPEAKER_01: Andere wichtige Parameter sind aber ebenfalls, und ich finde, das wird einfach häufig auch vergessen, ist, dass wir einfach auch gesund sind.
- 12:50SPEAKER_01: Es klingt jetzt irgendwie so ein bisschen banal, aber ganz häufig schleichen sich in so einem Trainingsprozess oder in vielen Prozessen, die auf so eine Langdistanzvorbereitung einhergehen, die damit einhergehen, sehe ich einfach immer wieder, dass einfach die Gesundheit häufig leidet und dass vielleicht auch gesundheitlich viele Faktoren einfach nicht beachtet werden, sodass sich dann häufig kleinere Verletzungen vielleicht einstellen, dass Dinge nicht richtig auskuriert werden, dass man vielleicht auch mit seinem Stoffwechsel schon nicht mehr so ganz gut einhergeht.
- 13:30SPEAKER_01: Und das führt alles dazu, dass letztendlich die Performance und die Leistungsfähigkeit auf so eine lange Distanz einfach nicht wirklich gut erreicht werden kann.
- 13:39SPEAKER_01: Das ist jetzt vielleicht alles so ein bisschen abstrakt, aber ihr müsst mit einer guten Gesundheit, das heißt sowohl physiologisch von eurem Systemen als auch mental, in so eine Vorbereitung gehen.
- 13:50SPEAKER_01: Und ich sag mal so, wenn wir uns jetzt das Ganze einmal so global angucken, was sind denn häufige Probleme oder was sind auch häufige Fehler, die in so einer Vorbereitung stattfinden.
- 14:03SPEAKER_01: Und ich bin ein ziemlich großer Freund von dem Spruch der Amerikaner, dass sie sagen: Iron Man is a bicycle race with a swim, warm-up, and a running cooldown, wrapped around an eating contest.
- 14:18SPEAKER_01: Okay, da sind jetzt schon mehrere Dinge drin.
- 14:22SPEAKER_01: Also, das allererste ist, Iron Man is a bicycle race.
- 14:25SPEAKER_01: Das heißt, letztendlich ist die Performance auf eurem Fahrrad super entscheidend, weil es einfach die längste Disziplin ist, das Ganze.
- 14:35SPEAKER_01: Egal ob ihr jetzt finisher with 15, 16 Stunden oder you are a schneller athlete, iron with 8-9 Stunden, is Iron Man definitely an event that zum Großteil auf dem Fahrrad stattfindet.
- 14:54SPEAKER_01: And there are meistens sogar in Bereich of 50, 50%.
- 14:58SPEAKER_01: When you just zum Beispiel einen schnellen Athleten seht, wie zum Beispiel Lars or Philipp bei uns, die irgendwie so um die knapp oberhalb von acht Stunden brauchen, die sind trotzdem die Hälfte dieser Zeit auf dem Fahrrad unterwegs.
- 15:15SPEAKER_01: Und das ist einfach wichtig, sich das einfach nochmal vielleicht auch bewusst zu machen.
- 15:19SPEAKER_01: Das heißt, wenn ihr irgendwie erfolgreich sein wollt auf dem Iron Man, dann macht es definitiv sehr, sehr viel Sinn, eine gute Fahrradperformance aufzubauen und auch fahrradmäßig ergonomisch und von eurer Position her einfach da auch schon gesund und gut aufgestellt zu sein.
- 15:34SPEAKER_01: Das ist auf jeden Fall ein sehr, sehr, sehr wichtiger Faktor.
- 15:38SPEAKER_01: Dann, wie gesagt, Iron Man is a Cycling Contest with a Swim Warm-up.
- 15:45SPEAKER_01: Also ihr habt das Schwimmen als Warm-up.
- 15:47SPEAKER_01: Schwimmen sagt man immer so, man kann den Wettkampf nicht gewinnen, aber man kann ihn definitiv verlieren.
- 15:54SPEAKER_01: Und ich finde, man kann den Wettkampf mit zwei Dingen vor allen Dingen verlieren.
- 15:58SPEAKER_01: Das erste ist, dass man ihn einfach verliert, dadurch, dass man sich so stark anstrengt beim Schwimmen, dass man sich so stark sich verausgabt, dass man so stark in seine Energiereserven einfach reingeht, dass man so stark in den roten Bereich geht, dass man letztendlich seine Energiesysteme schon so geplättet hat, dass man halt es super, super schwierig wird, das ganze Ding zu finishen, beziehungsweise einfach gut abzuschneiden.
- 16:25SPEAKER_01: Das ist das Erste, wo ich immer so sage, okay, beim Schwimmen geht das Ganze definitiv immer lieber konservativ an.
- 16:30SPEAKER_01: Gerade wenn ihr nicht so gute Schwimmer seid, probiert euch einfach auch vielleicht gute Leute, um euch herumzusuchen, mit denen ihr gut zusammenarbeiten könnt und schwimmen könnt.
- 16:37SPEAKER_01: Das ist die einzige Disziplin, wo das wirklich gut geht.
- 16:40SPEAKER_01: Und da ist einer meiner Kardinalfehler immer wieder, dass ich sehe, dass Leute sich viel zu sehr verausgaben beim Schwimmen und einfach probieren das Rennen beim Schwimmen einfach schon so halb zu gewinnen.
- 16:51SPEAKER_01: Und das Zweite, wo ich auch immer sage, du kannst das Rennen sehr, sehr gut verlieren, auch beim Schwimmen, ist natürlich einerseits, dass du irgendwie nicht ankommst, also dass du aussteigen musst beim Schwimmen, das ist aber relativ selten.
- 17:03SPEAKER_01: Und das andere ist, was aber auch sein kann, ist, dass sich Leute einfach total fertig machen, wenn sie aus dem Wasser kommen und dann irgendwie ihre Zielzeit um drei oder vier oder fünf Minuten verfehlt haben und denken halt, dass jetzt ihr ganzes Rennen schon gelaufen ist.
- 17:15SPEAKER_01: Also erstens, Schwimmbedingungen können sich dramatisch immer ändern.
- 17:19SPEAKER_01: Zweitens, die Strecke beim Iron Man ist nicht so richtig, ja, ich sag mal, nicht immer so richtig dargestellt, beziehungsweise es sind nicht immer ganz genau 3,8 Kilometer, es sind auch häufig mehr 3,5 oder auch manchmal 4,0, sodass ich da einfach nicht so viel drauf achten würde, ob du jetzt zwei, drei Minuten schneller bist oder nicht.
- 17:39SPEAKER_01: Es gibt auch schnelle Schwimmstrecken und es gibt einfach auch langsame Schwimmstrecken.
- 17:43SPEAKER_01: Wenn jetzt, sag ich mal, vorbei startet, da ist die Schwimmstrecke zwar meistens ziemlich gut genormt, wie lang sie wirklich ist, aber der Wellengang und die Strömung im Pazifischen Ozean ist einfach ziemlich unberechenbar, sodass man nicht ganz genau sagen kann, irgendwie, das funktioniert jetzt gut oder das funktioniert einfach nicht.
- 18:06SPEAKER_01: Beziehungsweise, das wird euch einfach langsamer machen oder das wird euch einfach schneller machen.
- 18:11SPEAKER_01: Meistens ist es so, wenn man in Hawaii schwimmt, du schwimmst raus, fühlt sich alles super gut an und du willst zurückschwimmen und denkst einfach so, holy moly, what the fuck?
- 18:19SPEAKER_01: Genau.
- 18:20SPEAKER_01: Okay, gut.
- 18:21SPEAKER_01: Also Swim Warm-Up haben wir damit auch abgeklatscht.
- 18:26SPEAKER_01: Also passt auf, dass ihr das eher konservativ angeht, spart einfach ein bisschen eure Reserven.
- 18:31SPEAKER_01: Und dann Running Cooldown.
- 18:34SPEAKER_01: Letztendlich gibt es da für mich zwei wesentliche Unterschiede zwischen den Athleten, die das Rennen als Rennen bezeichnen oder die das Rennen eher so als Überleben bezeichnen.
- 18:45SPEAKER_01: Und ich mache eigentlich da immer so den Cut bei 10 Stunden.
- 18:48SPEAKER_01: Das heißt, wenn du ein Athlet bist, der über 10 Stunden geht, dann ist es eher so, dass du das Rennen eher für dich, sag ich mal, überleben möchtest, dass du einfach eher gut finishen willst, dass du eher auch da mit einem guten Gesundheitsniveau rausgehen möchtest und dass du da auch, sag ich mal, in einem Bereich unterwegs bist.
- 19:06SPEAKER_01: Das kommt immer auch natürlich auch ein bisschen auf deine Alterslasse drauf an, aber dass du eher in einem Bereich unterwegs bist, wo für dich einfach solche Dinge wie Qualifikationen, für dich solche Dinge wie, dass man da auch vielleicht an sein Leistungspotenzial geht, an sein athletisches Potenzial geht, an wirklich an die Leistungsfähigkeit, die in einem einfach drin ist, dass man das eher nicht erreicht und dass es auch nicht so wichtig für einen ist, das wirklich da so zu erreichen.
- 19:30SPEAKER_01: Und für diese Athleten ist definitiv das Laufen einfach dann ein konstanter, guter Bereich, wo man einfach das ganze Rennen einfach gut zu Ende bringt.
- 19:40SPEAKER_01: Und da ist es einfach wichtig, dass man eine sehr gute, konservative Pacing-Strategie macht.
- 19:44SPEAKER_01: Und natürlich wird man auch leiden.
- 19:45SPEAKER_01: Also wenn ich euch jetzt, wenn euch euer Coach oder wenn euch irgendjemand sagt, dass ihr Myron Man nicht leiden werdet, dann stimmt da einiges nicht, weil klar werdet ihr leiden und klar ist das ein super hartes Ding und es ist auch super hart, das zu Ende zu bringen.
- 19:58SPEAKER_01: Aber wenn in den vorherigen Disziplinen alles gut gelaufen ist und ihr euch ganz gut dann noch im Laufenden verpflegen könnt und ihr mental nicht total down seid, dann werdet ihr das Ding auch da irgendwie zu Ende bringen.
- 20:11SPEAKER_01: Aber es ist dann eben ein Cooldown.
- 20:13SPEAKER_01: Und es ist auch total in Ordnung, auch mal in eine Aid-Station, sag ich mal, zu gehen und einfach das auch da so durchzubringen.
- 20:17SPEAKER_01: Aber letztendlich ist es wichtig, dass ihr einfach in einem Flow bleibt und dass ihr das Ding einfach so zu Ende bringt.
- 20:21SPEAKER_01: Und dann ist, sag ich mal, für die Leute, die sich einfach qualifizieren wollen oder die, die noch ein bisschen mehr nach oben schießen möchten oder die Jungs, die sogar irgendwie Richtung unter neun Stunden gehen, unter 8 Stunden 30, vielleicht auch manchmal unter acht Stunden, für die ist natürlich Laufen eine absolut essentielle und ganz, ganz, ganz, ganz wichtige Disziplin.
- 20:42SPEAKER_01: Es ist letztendlich die Disziplin, bei der du das Rennen entscheidest und es ist eigentlich immer auch die Disziplin, bei der du die Podestplatzierung einfährst.
- 20:50SPEAKER_01: Und wenn man sich zum Beispiel auf das Profi-Feld anguckt oder das wirklich richtig gute Amateurfeld, dann fällt einfach auf, dass die vorderen Platzierungen meistens von Leuten erreicht werden, die einfach sehr, sehr, sehr gut laufen können und die sehr ökonomisch laufen können und die sehr weit da nach vorne gehen.
- 21:07SPEAKER_01: So, das ist hier das Laufen für mich einfach für die Jungs, die sehr schnell sind, die sich qualifizieren wollen, die da auch irgendwie ihr Potenzial erreichen möchten.
- 21:16SPEAKER_01: Für die Jungs ist Laufen die alles entscheidende Disziplin.
- 21:19SPEAKER_01: Und da kannst du noch so ein guter Schwimmer sein oder kannst du noch so ein guter Radfahrer sein.
- 21:23SPEAKER_01: Wenn du dann letztendlich beim Laufen es einfach nicht zusammenhalten kannst und wenn du dann beim Laufen nicht einfach immer noch gut Gas geben kannst, dann wird es sehr, sehr, sehr schwierig für dich.
- 21:32SPEAKER_01: Gut, okay.
- 21:34SPEAKER_01: Und dann Wrapped Around an Eating Contest.
- 21:38SPEAKER_01: Und das ist auch etwas, da werden wir in Folge 2 von der Serie heute drüber sprechen und darüber rein eingehen, beziehungsweise in einer Woche werden wir darüber sprechen.
- 21:51SPEAKER_01: Und natürlich ist Iron Man hat sehr, sehr viel damit zu tun, dass du energiemäßig auf der Höhe bist, dass du energiemäßig dein volles Potenzial da ausrufst.
- 22:00SPEAKER_01: Abrufen kannst.
- 22:01SPEAKER_01: Und das hat auch sehr viel damit zu tun, dass du ein gutes Fueling hast.
- 22:05SPEAKER_01: Also ich unterscheide immer zwischen Diet und Fueling.
- 22:08SPEAKER_01: Diet ist irgendwie so deine alltägliche Ernährung.
- 22:11SPEAKER_01: Diet ist das, was du so in deinem Alltag, sag ich mal, aufnimmst.
- 22:16SPEAKER_01: Das heißt Frühstück Mittagessen, Abendessen oder auch vielleicht nur Mittagessen und Abendessen, je nachdem.
- 22:23SPEAKER_01: Und Fueling ist das, wie du deine Sessions vorbereitest, wie du die nachbereitest und was du in den Sessions aufnimmst.
- 22:29SPEAKER_01: Und das ist etwas, was super wichtig ist, gerade ab der Mitteldistanz und dann einfach noch wichtiger ist auf der langen Distanz.
- 22:37SPEAKER_01: Und hier erlebe ich immer wieder unglaubliche Fehler, unglaubliche Errors und unglaubliche Dinge, die einfach nicht so unbedingt passieren sollten.
- 22:46SPEAKER_01: Vielleicht da auch nochmal so eine ganz kurze Geschichte einerseits von mir.
- 22:51SPEAKER_01: Und zwar, als ich meine erste Mitteldistanz gemacht habe, so vor gut, lange her.
- 23:00SPEAKER_01: Ich glaube vor gut zehn Jahren.
- 23:03SPEAKER_01: Ja, vor gut zehn Jahren war meine erste Mitteldistanz relativ gut und ich habe mich relativ viel nur von Maltodextrin und Cola ernährt in dem Wettkampf.
- 23:15SPEAKER_01: Und dann meine zweite Mitteldistanz war ganz, ganz, ganz furchtbar, weil ich habe angefangen, noch mit relativ viel Bananen anzufangen und Gels.
- 23:25SPEAKER_01: Und dieser Hochfruktose Glucose-Mix, also Fruktose ist der Fruchtzucker.
- 23:31SPEAKER_01: Und der ist, sag ich mal, wenn du Bananen isst, ist da halt relativ viel Fruktose drin, eine Stärke.
- 23:37SPEAKER_01: Das sind eher ein bisschen langsamere Zuckerarten und Glucose ist eher so die schnellere Zuckerart.
- 23:42SPEAKER_01: Und bei mir hat das beim Laufen dazu geführt, weil ich relativ viele Bananen und Cola noch getrunken habe und Gels, dass ich mit einem Mal mein ganzer Magen-Darmtrakt leer einfach komplett zu war.
- 23:56SPEAKER_01: Und ich einfach super viel Flüssigkeit gezogen habe in meinen Magen-Darmtrakt und ich enorme gastrointestinale Probleme bekommen habe.
- 24:04SPEAKER_01: Sodass ich den Wettkampf, glaube ich, dann mit acht Dixie-Stops zu Ende gebracht habe und natürlich nicht so ganz zufrieden war mit meiner Zeit.
- 24:14SPEAKER_01: Und ja, ich hatte einen Athleten, der hat gedacht, okay, ich mache jetzt noch ein bisschen was anderes.
- 24:23SPEAKER_01: Und zwar, ich kenne ja irgendwie von früher, dass ich Kohletabletten nehmen sollte, um damit ich solche Sachen wie Diarrö, also wie Durchfall oder wie Magen-Darm-Probleme einfach aus dem Weg gehen kann.
- 24:36SPEAKER_01: Und er hat gedacht, dass das eine super Idee ist, das im Wettkampf einzusetzen, sodass er am Anfang von der Laufstrecke vier Kohletabletten gepoppt hat.
- 24:46SPEAKER_01: Und diese Kohletabletten haben dazu geführt, dass sein ganzer Magen-Darm-Trakt natürlich irgendwie komplett lahmgelegt worden ist.
- 24:54SPEAKER_01: Und gerade so euer Magen-Darm-Trakt ist einfach was, was unglaublich viele Transportmechanismen hat, was sehr, sehr komplex ist, was unglaublich viele Dinge hat, die da einfach alle zusammenspielen.
- 25:06SPEAKER_01: Und wenn ihr Kohletabletten nehmt oder irgendwelche Moleküle, die einfach sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr groß sind, die einfach alles irgendwie zumachen, dann führt das immer dazu natürlich, dass ihr nichts mehr aufnehmen könnt.
- 25:20SPEAKER_01: Das aber letztendlich, dadurch, dass ihr einfach nichts mehr aufnehmen könnt, ihr aber weiterhin Sachen zu euch führt.
- 25:26SPEAKER_01: Das heißt, ihr nehmt natürlich irgendwie immer noch Sachen mit eurem Mund auf, ihr trinkt ISO, ihr trinkt, ihr nehmt irgendwie Gels auf, ihr esst Bananen, ihr nehmt sonst was.
- 25:36SPEAKER_01: Das kann aber alles von eurem Magen-Darm-Trakt nicht mehr aufgenommen werden.
- 25:40SPEAKER_01: Und das liegt dann da wie so ein Fund.
- 25:42SPEAKER_01: Und dieses Fund zieht einfach nur Energie, zieht einfach nur Flüssigkeit, weil das natürlich unglaublich viele unglaublich viele Moleküle sind, die einfach, sag ich mal, Wasser ziehen.
- 25:54SPEAKER_01: Und dieses Wasser führt einfach immer dazu, dass ihr dann halt irgendwann unglaublichen Durchfall bekommt.
- 26:00SPEAKER_01: Und ich glaube, er hatte auch 18 Stops auf dem Dixiklo im Iron Man.
- 26:06SPEAKER_01: Und darum wird es vor allen Dingen auch so in dem zweiten Teil der Serie gehen, dass man vielleicht auch da ein paar Dinge ausschalten sollte und dass man da auch einerseits in seiner alltäglichen Ernährung, also in der Diet, ein paar Sachen schon im Training einbauen sollte und definitiv auch das Fueling in den Wettkämpfen beachten sollte.
- 26:30SPEAKER_01: Okay, gut, aber heute sprechen wir erstmal über das Training.
- 26:34SPEAKER_01: Und ich möchte das Ganze so aufbauen, dass wir zuerst irgendwie so die Strategie darstellen.
- 26:39SPEAKER_01: Das heißt eher so die langfristige Planung des Ganzen.
- 26:42SPEAKER_01: Das kennen vielleicht manche auch so eher so als die Periodisierung, wenn man es so ein bisschen mehr fancy betrachten möchte als Sportwissenschaftler.
- 26:50SPEAKER_01: Und danach werden wir so ein bisschen mehr noch in die Taktik reingehen.
- 26:54SPEAKER_01: Das heißt, irgendwie so vielleicht einzelne Training-Sessions, die auch so ein bisschen Schlüsseleinheiten sind.
- 26:59SPEAKER_01: Dann werde ich so ein bisschen, wollte ich so ein bisschen über das V2 Max-Paradoxon sprechen, also warum vielleicht die V2 Max nicht ganz so wichtig ist, wie das viele von euch immer so denken.
- 27:10SPEAKER_01: Und ja, dann würde ich noch so ein bisschen tiefer dann einfach auch in die taktischen Sachen einsteigen.
- 27:17SPEAKER_01: Okay, gut, dann fangen wir erstmal an.
- 27:20SPEAKER_01: Also, wenn wir uns das Training bei dem Iron Man angucken, dann muss man sich erstmal so überlegen, was sind denn wirklich irgendwie so die Faktoren, die besonders wichtig sind in dem Rennen und welche Intensitäten erreichst du da überhaupt.
- 27:40SPEAKER_01: Und da ist es natürlich davon abhängig, wie schnell bist du.
- 27:44SPEAKER_01: Also je länger der Wettkampf dauert, desto niedriger muss natürlich irgendwie auch die Intensität für dich sein.
- 27:51SPEAKER_01: Das heißt, jemand, der jetzt irgendwie in 12, 13, 14 Stunden Iron Man macht, muss einfach auf das Event ein bisschen anders trainieren als jemand, der ein 8- bis 9 Stunden Event macht.
- 28:00SPEAKER_01: Und wie gesagt, da ist es auch für mich echt ein Unterschied, ob man jetzt sagt, man möchte einfach finishen, was definitiv ein anderer Ansatz ist, als wenn man sagt, okay, ich möchte racen und ich möchte qualifizieren und ich möchte wirklich dahin die oberen Plätze der Age Group.
- 28:14SPEAKER_01: Das sind definitiv zwei unterschiedliche Faktoren und die würde ich immer auch im Training berücksichtigen, sodass ich das jetzt einfach auch so ein bisschen so aufziehen werde.
- 28:24SPEAKER_01: Okay, gut, dann gucken wir jetzt einmal die Strategie an für Leute, die das Rennen, ich sag mal, finishen wollen oder die vielleicht auch so sagen, ich möchte das erste Mal unter 10 Stunden kommen.
- 28:37SPEAKER_01: Okay, und generell muss man sagen, dass, wenn wir uns jetzt irgendwie so eine Periodisierung angucken, dann sollte eine Periodisierung immer eher von unspezifisch zu immer spezifischer werden.
- 28:50SPEAKER_01: Okay?
- 28:51SPEAKER_01: Das heißt, zuerst sind die Faktoren sehr, sehr wichtig, wie dass ihr einfach fit seid, dass ihr ein gewisses Gesundheitsniveau aufweist, dass ihr einfach viele Grundfaktoren mitbringt, die letztendlich dazu führen, dass ihr leistungsfähig seid.
- 29:07SPEAKER_01: Und wenn wir uns da so eine Strategie, sag ich mal, aufbauen, wie wir irgendwie für einen Athleten, der so um die 10 Stunden raced, wie wir das irgendwie aufbauen wollen, dann müssen wir halt einfach erstmal gucken, was sind die unspezifischen Parameter, die wir jetzt irgendwie verbessern wollen.
- 29:27SPEAKER_01: Und dabei haben wir irgendwie am Anfang über die Parameter gesprochen, welche irgendwie wichtig sind.
- 29:30SPEAKER_01: Und das ist natürlich irgendwie einerseits die V2 Max, dass wir das irgendwie vielleicht gucken, wie hoch ist da irgendwie so der maximale Aspekt von dem Motor, wie hoch ist da irgendwie die maximale Sache, die wir irgendwie da verbessern wollen.
- 29:44SPEAKER_01: Wie gut sind aber dann auch solche Faktoren wie Ökonomie, Bewegungsausführung und diese Dinge, die dann eher so ein bisschen wiederum spezifischer werden.
- 29:53SPEAKER_01: Also unspezifischere Sachen sind natürlich irgendwie im Ironman-Bereich eher so die maximale Kapazität, die du aufheißt.
- 30:00SPEAKER_01: Das sind eher Dinge wie auch motorische Faktoren, Sprintfaktoren, solche Sachen, die einfach wichtig sind, generell, um sie einfach zu entwickeln und ein gewisses Fitnessniveau da aufzuweisen.
- 30:12SPEAKER_01: Und dann, wenn du einfach spezifischer wirst, dann sind es einfach andere Faktoren, die einfach da wichtiger werden.
- 30:18SPEAKER_01: Und das muss man einfach bei der Strategie, sag ich mal, berücksichtigen, sodass man eher zuerst sagt, okay, wir fangen eher beim Unspezifischen an, das zu entwickeln und dann entwickeln wir uns immer weiter zum Spezifischen hin.
- 30:29SPEAKER_01: Also das heißt, unspezifisch würden wir dann, sag ich mal, anfangen, vor allen Dingen so VZ Max zu verbessern, vor allen Dingen auch so erstmal vielleicht ein motorisches Niveau aufzubauen bauen, vielleicht auch so ein bisschen im Bereich von Athletik, von Maximalkraft, von solchen Dingen einfach anzufangen, wo wir einfach gucken, wie ist das Niveau da ausgebildet, wie ist der Athlet da auch aufgestellt und können wir da auch einfach Sachen verbessern.
- 30:54SPEAKER_01: Und was ich auch immer super, super sinnvoll finde, auch als Coach, ist, dass man sich gerade in dem Bereich auch einfach mal so anguckt, wie ist denn so die technische Ausführung, wie ist denn auch vielleicht irgendwie so die Wahrnehmung von sich selber bei der technischen Ausführung und wie ist einfach da auch irgendwie so gewisse Faktoren, die wir da auch einfach noch vielleicht trainingstechnisch schon anpacken können und einfach auch schon verbessern können.
- 31:19SPEAKER_01: Und da kann ich auch immer nur noch damit sagen, dass sehr, sehr viele Triathleten sind einfach so Trainingszombies sind.
- 31:26SPEAKER_01: Das heißt, die trainieren einfach nur, um zu trainieren.
- 31:30SPEAKER_01: Und das führt letztendlich immer dazu, dass du dich nicht verbesserst und dass du immer in so einen Trainingstrott reinkommst, wo einfach aber letztendlich nichts mehr passiert.
- 31:42SPEAKER_01: Und letztendlich kann ich da nur nochmal sagen, ich weiß nicht, von wem das Zitat stammt, aber verrückt ist nicht Neues auszuprobieren, sondern verrückt ist, Dinge mal gleich auszuführen und andere Resultate zu erwarten.
- 32:02SPEAKER_01: Das heißt, dass ich, und ich glaube ganz viele Coaches da draußen machen einfach ganz häufig den, haben einfach ganz häufig den Eindruck, dass sehr viele Athleten einfach immer viel trainieren oder immer das Gleiche, sag ich mal, ausführen und immer denken, dass sie da, ja, dadurch, dass sie einfach Dinge immer gleich ausführen, dass sie sich halt wirklich verändern.
- 32:25SPEAKER_01: Das passiert aber meistens nicht, sondern das passiert eigentlich nur dadurch, dass man auch mal neue Dinge ausprobiert, dass man auch mal neue Rei setzt, dass man auch mal hier auch vielleicht proaktiv mal vielleicht auch andere offen ist für andere Dinge.
- 32:40SPEAKER_01: Das wird auch beim Mindset-Thema nochmal eine große Rolle spielen, in der dritten Serie hierzu.
- 32:47SPEAKER_01: Generell ist es aber so, dass ihr einfach immer auch gucken müsst, dass ihr gerade, wenn ihr strategisch von Jahr zu Jahr und auch über mehrere Jahre das Ganze steuern wollt und gucken wollt, dass ihr da einfach auch immer mal ein bisschen was anderes einbaut und da auch vielleicht mit jemandem zusammenarbeitet, der auch vielleicht Ideen hat, mal so ein bisschen andere Dinge einzubauen.
- 33:07SPEAKER_01: Und da auch wiederum, ich kann nur empfehlen, dass man da auch vielleicht mit einem Experten zusammenarbeitet, der sich in diesen Bereichen auch ein bisschen auskennt.
- 33:14SPEAKER_01: Okay, also, lange Rede, kurzer Sinn.
- 33:17SPEAKER_01: Wir fangen an in der strategischen Ausbildung eher mit unspezifischen Sachen.
- 33:21SPEAKER_01: Das heißt, irgendwie, wir bauen erstmal unser allgemeines aerobes Niveau auf.
- 33:26SPEAKER_01: Wir probieren irgendwie die V2 Max zu verbessern.
- 33:28SPEAKER_01: Leute, auch die V2 Max verbessert man nicht nur mit Hit-Sessions, ne, macht da irgendwie, macht euch das irgendwie nochmal so ein bisschen bewusst.
- 33:35SPEAKER_01: Ich kann das nur immer nochmal und nochmal und nochmal und nochmal betonen, dass ich immer wieder sehe, dass so viele, so viele, so viele Athleten ausbrennen, weil sie einfach nur noch Hit-Training machen und letztendlich damit zwanghaft probieren, die V2 Max zu verbessern.
- 33:46SPEAKER_01: Und zwanghafte Dinge führen meistens nicht zu einer langfristigen Verbesserung, sondern nur zu einer kurzfristigen Verbesserung und danach aber ausbrennen und Verletzungen und gar nichts geht mehr.
- 33:56SPEAKER_01: Also letztendlich geht es hier darum, dass man unspezifisch erstmal fit wird, dass man unspezifisch erstmal das ganze Fundament aufbaut, dass man unspezifisch Dinge einfach verbessert.
- 34:07SPEAKER_01: Und ich sag mal, wenn wir uns irgendwie historisch angucken, wie hat man früher trainiert, um so ein unspezifisches Ding aufzubauen, dann war es eigentlich immer so der Klassiker, dass man eigentlich eher gesagt hat, man trainiert relativ volumenlastig, dass man relativ probiert, irgendwie da auch so eine Basis aufzubauen.
- 34:23SPEAKER_01: Und dann, je näher man an Wettkämpfe kommt, desto spezifischer trainiert man auch und deswegen desto mehr baut man dann auch meistens Intensitäten an.
- 34:31SPEAKER_01: Und ich finde, für jemanden, der noch nicht ganz so fortgeschritten ist und für jemanden, der vielleicht auch so seinen ersten Iron Man macht oder jemanden, der da auch vielleicht nur finishen möchte, ist so eine klassische Periodisierung ein sehr, sehr guter Ansatz.
- 34:44SPEAKER_01: Kann man sich auch mal so ein bisschen mit informieren.
- 34:47SPEAKER_01: Googelt da einfach mal klassische Periodisierung.
- 34:50SPEAKER_01: Da gibt es eine ganze Menge von verschiedenen Dingen, wo man sich das einfach auch mal so ein bisschen angucken kann.
- 34:55SPEAKER_01: Zum Beispiel auf Joe Freel hat da auch einen relativ guten Blog zu, wo man sich auch mal so ein bisschen Dinge anlesen kann und macht definitiv Sinn, sich damit auch da so ein bisschen zu beschäftigen.
- 35:04SPEAKER_01: Oder man nimmt sich, wie gesagt, einen Coach, mit dem man das einfach dann auch da so bearbeitet.
- 35:08SPEAKER_01: Okay, gut.
- 35:10SPEAKER_01: Also dann, wir bauen jetzt erstmal so unspezifisch V2 Max aus, wir bauen unspezifisch Motorik auf, wir arbeiten irgendwie im Bereich so Maximalkraft, Athletik und wir arbeiten auch an der Wahrnehmung.
- 35:20SPEAKER_01: Das heißt, wir probieren hier vor allen Dingen unsere technische Ausführung einfach so zu verbessern.
- 35:26SPEAKER_01: Ich muss hier mal eben ein Fenster schließen, bei mir klickt hier die ganze Zeit irgendwas im Ohr.
- 35:30SPEAKER_01: Ich hoffe, ihr hört das nicht.
- 35:32SPEAKER_01: Okay, also das wäre jetzt so die taktische, die strategische Überlegung zuerst.
- 35:36SPEAKER_01: Und dann, je näher wir an den Wettkampf kommen, desto näher bauen wir auch rennspezifische Inhalte ein.
- 35:44SPEAKER_01: Und hier ist auch schon wieder eine ganz, ganz große Krux von sehr vielen Athleten, die einfach überhaupt nicht spezifisch trainieren für so einen Wettkampf.
- 35:51SPEAKER_01: Also im Ironman habt ihr natürlich irgendwie eine ganz klare spezifische Komponente an Intensität, an Bewegungsausführung, an Dingen, die einfach abgerufen werden.
- 36:02SPEAKER_01: Das heißt, ihr sitzt meistens auf eurem Zeitverrat, das heißt, ihr habt meistens gewisse Klamotten an, das heißt, ihr habt meistens gewisse Dinge, die ihr benutzt, und das heißt, ihr seid in einer gewissen Intensität unterwegs.
- 36:16SPEAKER_01: Und ihr müsst im Training, je näher ihr an den Wettkampf kommt, desto mehr diese Dinge einfach trainieren.
- 36:22SPEAKER_01: Ja, also von unspezifisch zu spezifisch.
- 36:25SPEAKER_01: Das heißt vor allen Dingen so die letzten 16 bis 20 Wochen, auch teilweise 24 Wochen, bei Anfängern eher ein bisschen mehr, bei Fortgeschrittenen eher ein bisschen weniger, müsst ihr rennspezifisch arbeiten und einfach ganz genau diese Faktoren, sage ich mal, da verbessern.
- 36:41SPEAKER_01: Das heißt, es ist sehr, sehr sinnvoll, dass Leute, die, ich sag mal, die jetzt hier irgendwie über 10 Stunden irgendwie unterwegs sind, dass für die es total sinnvoll ist, dass ihr einfach diese letzten 16 bis 20 Wochen intensitätsmäßig nicht mehr so sehr, sehr viel in sehr hohen Bereichen unterwegs seid, sondern dass ihr eher probiert, rennspezifisch da einfach zu arbeiten.
- 37:06SPEAKER_01: Und das wird letztendlich da der größte Hebel für euch sein, weil je unfitter ihr seid und je sehr mehr ihr ja so Richtung auch Finish da beim Iron Man gehen wollt, ist es sehr, sehr wichtig, dass ihr einfach da rennspezifisch arbeitet.
- 37:21SPEAKER_01: Das heißt, irgendwie macht viel auch in eurer Aero-Position.
- 37:25SPEAKER_01: Ich meine, bei den meisten Ironmans fahren einfach ganz viele auch einfach komplett in Oberlenkerhaltung, was natürlich irgendwie auch ziemlich schlecht ist für eure Wettkampf-Performance, weil ihr einfach sehr viel Energie dabei verschwendet.
- 37:37SPEAKER_01: Dann lauft irgendwie auch in der Rennintensität, ja, also ihr müsst jetzt nicht mehr dann noch irgendwie 200er oder 400er oder sonst was laufen, sondern macht eher Sachen, die irgendwie Ironman-mäßig unterwegs seid, vielleicht ein bisschen Kraftausdauer, Dinge, die einfach eher so in die Richtung gehen, wie sie einfach nachher auch im Rennen abgerufen werden.
- 37:56SPEAKER_01: Und da bin ich ein sehr, sehr großer Freund auch von Brad Sutton, von Brett Suttons Ideen.
- 38:01SPEAKER_01: Brad Sutton ist ein australischer Triathlon-Coach, der ja auch schon mega lange, sag ich mal, im Geschäft ist und er gibt seinen Athleten immer sehr, sehr viel mit zu dem Konzept von Technik unter Ermüdung, was wir so bezeichnet als Technik an der Fatigue.
- 38:20SPEAKER_01: Und das ist so ein Konzept, das super wichtig ist, gerade wenn ihr auf längere Ausdauerbelastungen geht.
- 38:26SPEAKER_01: Das heißt einfach, dass ihr probieren müsst, eine gute Technik aufrecht zu erhalten, auch wenn ihr ermüdet seid.
- 38:32SPEAKER_01: Und dafür bieten sich einfach ganz gewisse Strukturen an, die ihr auch mal im Training repliziert.
- 38:38SPEAKER_01: Das heißt, zum Beispiel jetzt irgendwie beim Schwimmen heißt das, dass ihr zuerst eher eine längere Distanz schwimmt und dann am Ende, dann baut ihr nochmal so ein bisschen intensivere Inhalte ein, die im Bereich von Rennintensität sind, die vielleicht ein bisschen oberhalb von Rennintensität sind, aber letztendlich, die euch zwingen dazu, dass ihr eine saubere Technik aufrechterhaltet, auch wenn ihr schon ermüdet seid.
- 39:03SPEAKER_01: Das sind so Technik an der Fatigue-Sets und das ist ziemlich, ziemlich wichtig.
- 39:08SPEAKER_01: Und das bezieht sich eigentlich auch so auf alle Distanzen.
- 39:10SPEAKER_01: Das heißt, sowohl beim Radfahren ist es sehr wichtig, dass ihr auch vielleicht dann einfach mal drei, vier Stunden unterwegs seid und eher probiert, so die letzte halbe bis die letzte Stunde da einfach nochmal eher Richtung Rentintensität zu gehen und vorher einfach ein bisschen lockerer unterwegs seid.
- 39:25SPEAKER_01: Oder auch beim Laufen, wo man einfach so sagen muss, so ein progressiver Tempodauerlauf.
- 39:29SPEAKER_01: Das heißt irgendwie, wo ihr die ersten Kilometer locker reinstartet, dann entwickelt ihr so ein bisschen euer Tempo und dann werdet ihr zum Ende hin eher ein bisschen schneller.
- 39:39SPEAKER_01: Das sind Sachen, die sind sehr, sehr wichtig.
- 39:40SPEAKER_01: Die sind sehr wichtig auch für eure langfristigen Verbesserungen und die sind sehr wichtig da auch einfach so für die Performance.
- 39:49SPEAKER_01: Okay, gut, gehen wir einmal noch ganz kurz rein für den Advanced-Athleten, weil ich weiß, das interessiert wahrscheinlich auch sehr, sehr viele von euch und wie das einfach eher so ein bisschen für Profis aussieht.
- 39:57SPEAKER_01: Und bei Profis ist es so, dass diese ganze strategische Überlegung ein bisschen anders meines Erachtens nach aufgebaut werden kann.
- 40:04SPEAKER_01: Natürlich gelten auch die gleichen Prinzipien beim generellen Aufbau bei Profis wie auch bei Amateuren.
- 40:12SPEAKER_01: Aber Profis sind meistens schon so vorgeprimet von ihrem ganzen Bewegungsapparat, von ihrer Ausdauerkapazität, von sehr, sehr vielen Faktoren, dass man eher hier so eine Stärken Schwächenanalyse machen kann in der Offseason und einfach gucken kann, wo sind einfach Dinge, die man akut, wo man einfach nochmal ein bisschen anpacken sollte, wo man einfach gewisse Dinge auch nochmal so nach vorne bringen könnte.
- 40:34SPEAKER_01: Und bei Profis macht es dann vielleicht auch durchaus Sinn, dass man eben sagt, irgendwie, hm, du, pass auf, hier im Bereich von der V2 Max oder sonst was, könnte man halt vielleicht noch ein bisschen was optimieren und dann einfach auch ein bisschen einen anderen Plan dazu fahren, der vielleicht auch nicht so der klassischen Periodisierung entspricht.
- 40:54SPEAKER_01: Das heißt, wenn ihr jetzt irgendwie fancy Stuff hören wollt, dann arbeite ich hier relativ viel auch gerne mit einer Blockperiodisierung oder manchmal auch mit einer reversen Periodisierung, wo man halt eigentlich im Winter eher so schnell intensive, kräftige Sachen aufbaut.
- 41:09SPEAKER_01: Aber das ist immer auch, ehrlich gesagt, so eine Überlegung, die individuell getroffen werden kann, sodass man hier nicht sagen kann, irgendwie one size fits all, sondern wo man einfach ganz genau gucken kann, macht es irgendwie Sinn und wie hoch ist auch so die Gefahr von dem Ganzen.
- 41:25SPEAKER_01: Also wenn du jetzt natürlich irgendwie jemanden hast, der Amateur ist, der viel beschäftigt ist, der einen ziemlich stressvollen Job hat, dann kann das natürlich auch schon mal sinnvoll sein, dass man eher ein volumenreduzierteres Programm baut.
- 41:40SPEAKER_01: Hier muss man aber auch generell einfach aufpassen, dass man da nicht eben über zu viel Intensität sich da wieder neue Probleme einfach reinholt.
- 41:47SPEAKER_01: Und ich erlebe immer wieder, dass gerade bei sehr viel beschäftigten Leuten, die auch sehr, sehr gestresst sind, die vielleicht auch emotional viel Stress haben, dass man da mit Intensität eher noch ein bisschen vorsichtiger umgehen sollte.
- 41:58SPEAKER_01: Sodass das in dem Fall einfach auch da eine individuellere Überlegung ist.
- 42:04SPEAKER_01: Aber hier auch wieder kurzer Sinn des Ganzen, bei fortgeschrittenen Athleten macht es auch schon mal Sinn, diese klassische Periodisierung da einfach auch aufzubrechen.
- 42:15SPEAKER_01: Aber wie gesagt, Leute, das es betrifft, nur die Athleten, die auch wirklich irgendwie dauerhaft unter 9 Stunden 30 sonst was gehen.
- 42:23SPEAKER_01: Vielleicht da auch nochmal so meine eigene Story dazu.
- 42:25SPEAKER_01: Also als ich angefangen habe mit Triathlon, ich komme so ein bisschen aus dem Radsport und bin dann darüber, ich war als Jugendlicher mega unfit, ich war überhaupt nicht sportlich und war mega nur die ganze Zeit am zocken und hab dann Gott sei Dank mir, anstatt einen neuen Computer zu kaufen, habe ich mir ein Fahrrad gekauft und habe mich dann anhand entstand, in Rollenspielen neu aufzuleveln, habe ich mich dann in meiner Fitness- und Leistungsfähigkeit aufgelevelt und bin darüber eigentlich auch erst, sage ich mal, so kognitiv, also das heißt meine Leistungsfähigkeit im Gehirn irgendwie zufrieden gewesen und ich habe einfach alles, sage ich mal, in dem Bereich nach vorne gebracht.
- 43:05SPEAKER_01: Ich habe dadurch, dass ich mit Sport angefangen habe, habe ich irgendwie meinen Enze um 1,0 verbessert.
- 43:10SPEAKER_01: Und ich glaube, ich hätte auch niemals Medizin studieren können, wenn ich nicht irgendwie mit dem Leistungssport angefangen hätte oder sportlich aktiver geworden wäre.
- 43:17SPEAKER_01: Auf jeden Fall habe ich dann mein Abi gemacht und habe im selben Jahr gesagt, ich mache jetzt noch einen Ironman und bin dann irgendwie definitiv hart gestorben, aber bin irgendwie mit 10, ich glaube 48 da ans Ziel gekommen mit irgendwie einem 4-Stunden-10-Marathon.
- 43:33SPEAKER_01: Und da war die Vorbereitung ganz klar auch total klassische Periodisierung damals.
- 43:38SPEAKER_01: Und ich habe mich sehr, sehr stark zu der Zeit mit den Konzepten von Joe Freer beschäftigt.
- 43:43SPEAKER_01: Und das war eigentlich so mein Einstieg auch in die triathlon, eine Welt so ein bisschen.
- 43:47SPEAKER_01: Und ich kann das Buch auch immer noch, sag ich mal, jedem einfach empfehlen, der mit dem Sport einfach auch so ein bisschen anfängt und da ein bisschen Anleitung haben möchte.
- 43:53SPEAKER_01: Weil das sind einfach klassische Konzepte, die immer noch auch gut funktionieren.
- 43:58SPEAKER_01: Mir fortgeschritten haben wir ein.
- 44:00SPEAKER_01: wird, desto mehr gibt es auch andere Dinge, die man dann auch definitiv ausprobieren kann.
- 44:04SPEAKER_01: Aber wenn man so ein bisschen eine Anleitung braucht, wie man sich einfach so ein bisschen einsteigen möchte und wie man einfach auch so sein Training vielleicht mal grundsätzlich etwas strukturieren will, dann macht es auf jeden Fall Sinn, entweder sich auch da einen strukturierten Plan einfach auch zu holen, wenn man sich nicht damit auseinandersetzen oder beschäftigen will, oder dass man einfach vielleicht auch da ein paar ganz gute Bücher holt und das Buch Die Trainingsbibel für Triathleten von Joe Friel ist definitiv was, was man da auch verstehen und sich ganz gut einlesen kann.
- 44:33SPEAKER_01: Ist auch nicht so schwierig, ehrlich gesagt, geschrieben.
- 44:35SPEAKER_01: Ich würde die englische Variante bevorzugen und das lieber damit lesen, ist einfach ein bisschen noch besser geschrieben, finde ich.
- 44:42SPEAKER_01: Okay, gut, dann wollte ich noch so ein bisschen über das V2 Max-Paradox ansprechen, was ich schon so ein bisschen angerissen habe.
- 44:49SPEAKER_01: Und zwar ist V2 Max einfach die maximale Sauerstoffausnutzung eures Körpers.
- 44:55SPEAKER_01: Das heißt, es ist ein Parameter, der beschreibt, wie viel Sauerstoff die eigentlich ganz genau umsetzen kann.
- 45:02SPEAKER_01: Also es ist nicht nur die Aufnahme des Ganzen.
- 45:05SPEAKER_01: Und was ich immer wieder erlebe, ist, dass einfach sehr viele Leute glauben, dass sie nur mit High Intensity Stuff ihre VO2 Max verbessern können.
- 45:12SPEAKER_01: Und da kann ich nur nochmal sagen, dass wenn man sich die Studien dazu anguckt, dann ist es so, dass gerade dass man einfach dabei unterscheiden muss, dass es verschiedene Dinge gibt, die die VO2 Max bestimmen und die an der V2 Max beteiligt sind.
- 45:30SPEAKER_01: Das erste, was an der VO2 Max beteiligt ist, ist eure kardiale Leistung.
- 45:34SPEAKER_01: Das heißt, euer Herz-Kreislaufsystem bestimmt maßgeblich, wie viel Sauerstoff ihr irgendwie durch euren Körper schicken könnt, wie viel Sauerstoff irgendwie bei euren Organen, wie viel Sauerstoff bei euren Muskeln ankommt und wie viel Sauerstoff daher da auch da umgesetzt werden kann.
- 45:49SPEAKER_01: Und diese kardiale Leistungsfähigkeit ist direkt proportional zu eurer V2-Max.
- 45:56SPEAKER_01: Das heißt, wenn ihr kardial stärker werdet, das heißt, wenn euer Herz-Kreislauf-System besser wird, dann sorgt das dazu, dass eure V2-Max proportional steigt.
- 46:07SPEAKER_01: Das ist aber nur die halbe Wahrheit.
- 46:09SPEAKER_01: Und zwar ist der andere Parameter, der genauso daran beteiligt wird, ist eure Kraftwerke in euren Zellen.
- 46:16SPEAKER_01: Das kennen die einen von anderen, sicherlich auch von euch, als eure Mitochondrien.
- 46:20SPEAKER_01: Mitochondrien sind kleine Organelle, die einfach in euren, die in eurem Körper irgendwie in allen Organen und vor allen Dingen auch in euren Muskeln in großer Stückzahl vorhanden sind.
- 46:31SPEAKER_01: Und die sorgen dafür, dass wir diesen Sauerstoff sehr ökonomisch umsetzen können und darauf einfach Energie.
- 46:37SPEAKER_01: ATP kennen wahrscheinlich die einen von anderen von euch auch, einfach damit produzieren können.
- 46:43SPEAKER_01: Und bei unseren Mitochondrien können wir sehr viel ATP produzieren.
- 46:48SPEAKER_01: Und das ist der andere proportionale Faktor, also der den direkten Zusammenhang hat zu eurer VZ Max.
- 46:55SPEAKER_01: Und diese beiden Faktoren, es gibt auch ein paar weitere, aber diese beiden Faktoren im Wesentlichen, das heißt eure kardiale Leistung und eure Mitochondrien bestimmen ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz stark eure Vz-Max, beziehungsweise das sind die Essentials.
- 47:10SPEAKER_01: Und wenn ihr letztendlich beim Training etwas verbessern wollt und wenn ihr beim Training eure VZ Max verbessern wollt, dann müsst ihr an diesen beiden Faktoren arbeiten.
- 47:21SPEAKER_01: Und sowohl eure kardiale Leistung als auch eure Mitochondrien sprechen sehr gut an auf High Volume Training und auf High-Intensity Training.
- 47:36SPEAKER_01: Und ich habe dazu meine Masterarbeit geschrieben in Sport, und wenn man sich jetzt anguckt, zum Beispiel bei den Mitochondrien, da gibt es sehr, sehr schöne Studien zu von Bishop, die einfach ganz klar zeigen, dass wenn du mehr trainierst, wenn du mehr auch im Low-Intensity Bereich, in dem guten Bereich von Low Intensity trainierst, Low Intensity ist nicht immer so ganz klar definiert, was es genau ist.
- 48:01SPEAKER_01: Also ich sag mal so, der Bereich der maximalen Respiration da, irgendwie, also den Bereich eher so der Fet Oxidation, wenn du da relativ viel Zeit drin verlierst, dann verbesserst du deine Mitochondrien in der Anzahl.
- 48:17SPEAKER_01: Also dann kommen mehr Mitochondrien in deine Zellen.
- 48:20SPEAKER_01: Das heißt, du hast einfach mehr Mitochondrien in deiner Zelle vorhanden.
- 48:25SPEAKER_01: Und wenn du High-Intensity Training machst, dann verbesserst du die Funktion von den einzelnen Mitochondrien, beziehungsweise von diesen Enzymen.
- 48:32SPEAKER_01: Also Enzyme sind die Werkzeuge, die wir in diesen Kraftwerken der Zelle haben.
- 48:37SPEAKER_01: Das heißt, wenn wir letztendlich High-Volume Training machen, dann bauen wir einfach viel mehr Kraftwerke bei uns in Deutschland.
- 48:44SPEAKER_01: Und gute Kraftwerke, also Nachhaltigkeit.
- 48:47SPEAKER_01: Nachhaltig gute Kraftwerke bauen wir vor allen Dingen mit High Volume Training, also eher mit Sachen, wo wir sagen, dass wir in einem guten Bereich unterwegs sind, dass wir einfach konsistent gut an uns arbeiten, dass wir da einfach konsistent nach vorne kommen.
- 48:59SPEAKER_01: Und wenn wir dann die Funktion dieser Kraftwerke verbessern wollen, das heißt, wenn wir irgendwie ein paar mehr Energietürmen in jedes einzelne Kraftwerk reinsetzen möchten, dann machen wir das vor allen Dingen so mit dem High-Intensity Training.
- 49:13SPEAKER_01: Ihr könnt euch das auch so vorstellen, dass ihr letztendlich mit Low Intensity Training und High Volume baut ihr letztendlich erstmal den Hebel auf des Ganzen.
- 49:21SPEAKER_01: Also ihr habt so einen relativ großen Hebelarm, den ihr letztendlich damit entwickelt.
- 49:26SPEAKER_01: Und dieser Hebelarm muss einfach unglaublich groß sein.
- 49:28SPEAKER_01: Der muss riesig sein.
- 49:30SPEAKER_01: Und dann könnt ihr mit Low-Intensity Training den Hebelarm umsetzen.
- 49:34SPEAKER_01: Und dann habt ihr einen riesen Kraftvektor, wenn ihr letztendlich mit einem riesengroßen Hebelarm dann irgendwie daran ziehen könnt.
- 49:40SPEAKER_01: Das Problem ist aber, dass super viele Athleten einfach einen Hebelarm haben, der irgendwie 3 Zentimeter ist und dann probieren, mit einem riesen Talk daran anzusetzen.
- 49:50SPEAKER_01: Und diese Schraube mit dem Hebelarm, die könnt ihr gar nicht bewegen.
- 49:53SPEAKER_01: Wie wollt ihr damit Kraft aufwenden?
- 49:55SPEAKER_01: Die meisten machen einfach den Fehler, dass sie viel zu früh und viel zu intensiv und viel zu viel High-Intensity-Training machen und halt probieren, irgendwie ihre Mitochondrien zu maximieren.
- 50:05SPEAKER_01: Also letztendlich die Zellorganelle oder die Enzyme in den Mitochondrien, die irgendwie damit voll zu packen, sie haben aber noch gar nicht genug Enzyme.
- 50:13SPEAKER_01: Sie haben aber noch gar nicht genug Mitochondrien.
- 50:15SPEAKER_01: Und das führt letztendlich dazu, dass ihr übertrainiert, dass ihr verletzt und dass da einfach nicht so gute Sachen mehr rauskommen.
- 50:21SPEAKER_01: Und genauso ist es auch mit der kardialen Leistung.
- 50:23SPEAKER_01: Das ist ein uralter Studien, aber diese Studien zeigen ganz genau, dass letztendlich, wenn ihr eher viel trainiert, wenn ihr eher ein bisschen hochvoluminöser trainiert, wenn ihr eher auch konsistent einfach auch trainiert und da irgendwie eure Stunden absolviert, konsistent halt heißt hier für mich zwei Jahre Off-Season und den Rest der Zeit trainiert ihr.
- 50:45SPEAKER_01: Das heißt jetzt nicht konsistent irgendwie 15, 16, 17 Stunden die Woche, was auch so ein Ding ist, was super viele Athleten irgendwie nicht so richtig immer verstehen.
- 50:53SPEAKER_01: Wenn ich sage konsistent, dann meine ich damit, dass man 50 Wochen im Jahr trainiert und der einfach seine vielleicht 11, 12, 13 Stunden macht.
- 51:03SPEAKER_01: Und konsistent für mich heißt nicht, dass man die 20 Wochen vor dem Iron Man 20 Stunden die Woche trainiert.
- 51:09SPEAKER_01: Weil letztendlich könnt ihr natürlich, wenn ihr 40, ich sag mal, wenn ihr 40 Wochen vor eurem Iron Man anfängt und 10 Stunden trainiert jede Woche oder ihr trainiert nur 20 Wochen vor eurem Iron Man und dann immer 20 Stunden die Woche, dann habt ihr letztendlich ja so den gleichen, die gleiche Anzahl an Stunden.
- 51:28SPEAKER_01: Der Athlet, der aber 20 Wochen vor seinem Wettkampf mit 20 Stunden anfängt, wird wahrscheinlich sich übertrainieren, wird wahrscheinlich sich verletzen, wird wahrscheinlich nicht sein Ziel erreichen.
- 51:37SPEAKER_01: Der Athlet, der 40 Wochen vorher anfängt und immer 10 Stunden die Woche trainiert, wird sehr wahrscheinlich schon da einfach auch so sein Ziel erreichen.
- 51:46SPEAKER_01: Das ist eher so das, was ich mit Trainingskonsistenz meine.
- 51:49SPEAKER_01: Und da zeigen eben auch die Studien zu eurem Herz-Kreislauf-System, dass wenn ihr mehr trainiert, also wenn ihr konsistent da irgendwie gut daran arbeitet, dann verbessert ihr ökonomisch da eure Herzleistung.
- 52:00SPEAKER_01: Und dann könnt ihr letztendlich auch hier wieder mit High Intensity Stuff dann nochmal euer Schlagvolumen verbessern, eure Herz, eure Herzkraft auch da verbessern und dann nochmal das Herz, sag ich mal, so stärker machen.
- 52:13SPEAKER_01: Ist aber auch mit mehr Risiko verbunden, keine Frage.
- 52:16SPEAKER_01: Und da sind vor allen Dingen effektiv so die Intermitted Exercise Sachen.
- 52:21SPEAKER_01: Das heißt irgendwie, es kennt ihr auch so Sachen wie Ronne-Stadt oder viele Intervalle, die so aufgebaut sind, dass ihr halt irgendwie 30 Sekunden Belastung habt oder 20 Sekunden Belastung habt, 10 Sekunden Pause habt oder 20 Sekunden Belastung habt, 20 Sekunden Pause habt, 30 Sekunden Belastung habt, 30 Sekunden Pause habt.
- 52:39SPEAKER_01: Oha, Film's in Action.
- 52:41SPEAKER_01: Diese Sachen sorgen vor allen Dingen dafür, dass ihr eure kardiales, eure kardialen Output da dann nochmal da ein bisschen nach oben bringen könnt.
- 52:51SPEAKER_01: Aber wie gesagt, diese Sachen sind auch nicht ganz so ohne und da vielleicht auch nochmal da so vorweg.
- 53:00SPEAKER_01: Gerade ja, guckt, hört euch da nochmal den Hitze-Podcast auch so an, weil in gewisser Weise kann das auch gar nicht mal so ohne sein.
- 53:08SPEAKER_01: Okay, gut, lange Rede, kurzer Sinn.
- 53:11SPEAKER_01: Kommen wir dann noch zu den taktischen Faktoren, die auch super, super wichtig sind, wenn wir uns halt irgendwie so Iron Man angucken.
- 53:17SPEAKER_01: Und das sind vor allen Dingen auch Sachen wie Kraftausdauer, wie aber auch wirklich die Intensität, die ihr abspulen wollt im Wettkampf.
- 53:25SPEAKER_01: Und je langsamer ihr seid, desto mehr, so langsamer müssen diese Intervalle einfach auch sein und je schneller ihr seid, desto schneller diese Intervalle einfach auch.
- 53:34SPEAKER_01: Also jetzt mal relativ betrachtet.
- 53:35SPEAKER_01: Das heißt, ein Athlet, der irgendwie im Bereich von neun Stunden oder 8 Stunden 30 unterwegs ist, der halt irgendwie auf dem Rad nimmt er eher so 73, 74 Prozent von seiner Schwellenleistung.
- 53:49SPEAKER_01: Und ein Athlet, der vielleicht irgendwie 11 oder 12 Stunden unterwegs ist, der ist halt irgendwie eher im Bereich von 66, 67, 68 Prozent von seiner Schwellenleistung.
- 53:59SPEAKER_01: Sodass ihr euch da einfach so ein bisschen klar sein müsst, was ist denn überhaupt realistisch für mich?
- 54:03SPEAKER_01: Was ist denn überhaupt so das, was ich irgendwie auch so erreichen kann und was will ich überhaupt auch erreichen?
- 54:08SPEAKER_01: Und ja, welche Ressourcen, Talente und welches Potenzial bringe ich da halt auch vielleicht gerade mit und wie kann ich das einfach auch verbessern.
- 54:19SPEAKER_01: Sehr gut, okay, gut, das waren jetzt auch wieder 50 Minuten, ganz schön viel so für die erste Serie.
- 54:23SPEAKER_01: Ich hoffe, euch hat das Ganze gefallen.
- 54:25SPEAKER_01: Was mich oder was uns einfach super gut gefällt, ist, dass ihr uns irgendwie Fragen stellt zu dem Podcast und deswegen, was uns total helfen würde, ist, wenn ihr einfach auch da noch so ein paar Fragen stellt, gerne auch zu solchen Themen, was euch da einfach auch interessiert, auch gerne irgendwie zu Gästen, die wir noch mehr einladen sollen, wo ihr Bock drauf habt, auf welche Themen.
- 54:43SPEAKER_01: Und was mir total gut gefallen würde, ist, wenn ihr vielleicht auch da den Podcast bewerten würdet auf Apple.
- 54:48SPEAKER_01: Ich verlinke das auch unten nochmal in den Shownotes.
- 54:50SPEAKER_01: Gerade wenn euch der Podcast gut gefällt, das hilft uns nämlich total.
- 54:54SPEAKER_01: Und wir erreichen damit einfach auch ein paar mehr Menschen und letztendlich freut uns das total, dass wir auch so eine große Community mittlerweile aufgebaut haben.
- 55:03SPEAKER_01: Und ich würde mich mega freuen, dass, wenn euch die Sachen gefallen, dann genau, gebt uns einen Daumen nach oben, bewertet den Podcast super gerne.
- 55:12SPEAKER_01: Wenn euch Sachen noch nicht so gut gefallen, könnt ihr jetzt auch super gerne eine E-Mail schreiben.
- 55:15SPEAKER_01: Oder stellt einfach Fragen zu dem Podcast.
- 55:18SPEAKER_01: Wie gesagt, ich verlinke da auf jeden Fall was unter dem Podcast, sodass ich mich freuen würde, wenn ich da von euch hören würde.
- 55:24SPEAKER_01: Perfekt, alles klar.
- 55:25SPEAKER_01: Ich wünsche euch einen schönen Nachmittag.
- 55:29SPEAKER_01: Und wie gesagt, in der nächsten Folge sprechen wir über die Ernährung im Iron Man und im letzten Teil der Serie dann sprechen wir über das Thema Mindset.
- 55:38SPEAKER_01: Macht's gut, bis dann.
- 55:39SPEAKER_01: Ciao, ciao, euer Godo.