Latest / Hallo Gesundheit – Der Podcast der CSS / Endometriose und Kinderwunsch #1 Wie kann ich trotzdem schwanger werden? - mit Roland Braneti
Transcript
- 0:00Speaker 0: Diese Entzündung ist vor allem die, die diese Probleme machen kann.
- 0:03Speaker 0: Die kann dazu führen dass der Eileiter sich nicht richtig gut bewegt das die Schmerzen da sind, dass diese ganzen Abläufe nicht ganz so richtig funktionieren.
- 0:11Speaker 0: und wenn man es schafft, dass dieser Entzindung zumindest schon einmal gedrosselt wird, ist das schon mal ein bisschen besser.
- 0:16Speaker 0: So optimal ist es auch, dass man halt schon anfängt mit diesen Medikamenten bevor der Schmerz so richtig da ist.
- 0:23Speaker 0: also wenn er schon so richtig dar ist dann wirkt sie eben nicht zu gut und dann hinkt man sozusagen Diese Entzündung hinterher.
- 0:31Speaker 0: Also nach Möglichkeit, wenn die Frau merkt, dass sich die Demonstration anbaut und schon dann was nimmt und nicht wartet bis der Schmerz so richtig da ist.
- 0:39Speaker 2: Hallo und herzlich willkommen zu Hallo Gesundheit im Podcast von den CSS!
- 0:43Speaker 2: Ich bin Manuel und ich hoste diesen Podcast im Wechsel mit Garla.
- 0:47Speaker 2: Einfach zum Klarstellen – ich bin keine medizinische Fachperson.
- 0:51Speaker 2: Aber als kleine Hypokonder doch sehr interessierte Gesundheitsteam.
- 0:55Speaker 2: Jeden Monat geht es um ein Thema aus zwei verschiedenen Perspektiven.
- 1:00Speaker 2: Einmal aus Fachsicht und einmal aus betroffenen Sicht.
- 1:03Speaker 2: Und das Beste am Ganzen ist, ich führe diese Gespräche immer an der frischen Luft auf einem Spaziergang.
- 1:08Speaker 0: Heute
- 1:09Speaker 2: geht es zum Endometriose- und Kinderwunsch.
- 1:11Speaker 2: Falls du mehr über die Krankenzellberwatcher erfährst, dann empfehle ich dir etwas weiter Arbeit zu scrollen.
- 1:16Speaker 2: Dort findest du nämlich zwei Episoden zur Endometriouse unter anderem eine mit Gülscha.
- 1:21Speaker 2: An dieser Stelle nur ganz kurz und knapp!
- 1:24Speaker 2: Endometriose ist eine Kranke, die Gebärmutterschleimhut ausserhalb der Gebärmutter wächst.
- 1:29Speaker 2: Das führt zu starken Schmerzen vor allem während der Menstruation und Schwangerschaft kann erschwert sein.
- 1:36Speaker 2: Wie du trotzdem schwanger werden kannst, erklärt dir Roland Branetti in dieser Episode.
- 1:41Speaker 0: Mein Name ist Roland Braneti.
- 1:42Speaker 0: ich bin Facharzt für Gynäkologie- und Geburtshilfe und habe dann anschließend nach der Fachartsausbildung noch eine Spezialausbildung gemacht wo es um gynäcologische Endokrinologie geht, da geht es um Hormone im gynäkologischen Bereich und eben auch die sogenannte Reproduktionsmedizin.
- 1:58Speaker 0: Da geht es vor allem um Kinderwunschabklärung und Kinderwunschbehandlungen.
- 2:03Speaker 0: Ich habe eine Praxis hier in Zürich, in der Stadt Züricher und betreue dort viele Patientinnen mit Kinderwünschen, mit hormonellen Störungen Und finde das ein sehr, sehr spannendes Gebiet, dass er innovativ ist und dass er sehr viel Potenzial hat wo wir immer wieder Neues entdecken und dann auch erfreulicherweise vielen Paaren immer besser und zielgerichteter Hilfe anbieten können.
- 2:31Speaker 2: In dieser Folge erfahrst du, warum es wichtig ist, dass man die Entzündung in Schacht behaltet wenn eine Operation nötig ist und in welchen Fällen eine künstliche Befluchtung in Frage kommt.
- 2:43Speaker 1: Ich spaziere heute in Zürich in der Binds ein Winde ziemlich da.
- 2:48Speaker 1: ich hoffe das Kuten hier ist nicht weg in diesem Gespräch.
- 2:52Speaker 1: Ich habe bei den Recherchen gelesen, dass siechzig bis seventy Prozent der Frauen mit Endometriose trotzdem die Kinder bekommen können.
- 2:58Speaker 1: Stimmt das mit ihrer Erfahrung überein aus der Praxis?
- 3:02Speaker 1: Herr Branetti!
- 3:04Speaker 0: Ja, das kann man schon so sagen.
- 3:06Speaker 0: Man kann es nicht ganz genau in Zahlen gießen und es gibt ja keine ganz klare Studien dazu.
- 3:12Speaker 0: Aber man kann schon sagen, dass sehr viele Frauen, die Endometrios haben auch gar keine Probleme haben, schwanger zu werden.
- 3:18Speaker 0: Es kommt sehr darauf an, ob das eine nur sehr leichte Endometriose ist oder eine sehr stark ausgeprägte Endometryose.
- 3:25Speaker 0: Und das macht eben dann den Unterschied.
- 3:27Speaker 0: Wir sehen das durchaus, dass Frauen auch spontan schwanger werden können.
- 3:30Speaker 0: Sechszig-siebzig Prozent kommt ganz gut hin!
- 3:32Speaker 1: Du wirst manchmal einfach länger zum Schwanger werden?
- 3:35Speaker 0: Ja und es kann etwas länger dauern.
- 3:38Speaker 0: Auch da ist es wieder sehr unterschiedlich weil Endometrio sehr viel gestaltig ist und sehr viele unterschiedliche Facetten hat und sehr vielen unterschiedlichen Ausprägungen.
- 3:47Speaker 0: Aber es kann durchaus sein, dass das etwas länger geht.
- 3:50Speaker 1: Es kann länger dauern oder schwieriger sein mit Endometriose zum Schwangenwerden?
- 3:54Speaker 1: Warum ist das so?
- 3:57Speaker 0: Das hat mehrere Gründe.
- 3:58Speaker 0: Es kommt auch da wieder sehr darauf an wie stark ausgeprächtig die Endometreose ist.
- 4:04Speaker 0: Es können wie gesagt sein, nur eine ganz leichte Endometrieose vorliegt und eben auch eine sehr starke, wo dann schon wirklich größere Organveränderungen vorliegen.
- 4:13Speaker 0: Wir wissen
- 4:14Speaker 0: z.B.,
- 4:15Speaker 0: Damit eine Schwangerschaft entsteht, müssen die Eileiter gut funktionieren.
- 4:18Speaker 0: Und die Eyleiter sind notwendig damit die Eizelle vom Eierstock dann weiter in die Gewährmutter kommen kann.
- 4:26Speaker 0: Im Eileitern passiert dann auch die Befruchtung und da ist es zum Beispiel so dass Frauen denenometriose haben.
- 4:34Speaker 0: Da kann es sein das diese Eileite nicht zu richtig funktionieren.
- 4:37Speaker 0: Die müssen so wellenförmige Bewegungen machen, damit überhaupt diese Eizelle weiter transportiert wird.
- 4:42Speaker 0: und wenn das eben nicht klappt kann es sein dass dieser Eizel dann nicht gut weiter transportieren wird.
- 4:47Speaker 1: Also das heißt also sie gar nicht erst ankommt in den Gebärmutten?
- 4:51Speaker 0: Genau zum Beispiel das ist eine der Möglichkeiten oder verzögert ankommt.
- 4:55Speaker 0: Das ist auch eine andere Möglichkeit.
- 4:58Speaker 0: Das sind bei den leichteren Formen.
- 4:59Speaker 0: Es sind alles Dinge die sein können aber nicht sein müssten wie gesagt der Nometriose.
- 5:06Speaker 0: Viel Gestaltiges kommt sehr darauf an, wo sie gerade sitzt.
- 5:09Speaker 0: Wo die Herde von der Sendometriose sind und bei sehr ausgeprägten Formen kann es immer sein dass diese Eileiter komplett verstopft sind also das sie von der Sender-Metriose so befahren sind dass sich dieser Eileitern weder gut bewegen können noch werden sie offen dass da überhaupt eine alte Leid durchkommt und das ist zum Beispiel einer der klassischen Gründe warum man mit der Metriose nicht gut schwanger werden kann oder dass es länger dauert.
- 5:34Speaker 0: Jetzt
- 5:35Speaker 1: ist es lustig, wir gehören überall wieder mal Kinder zu gehen.
- 5:38Speaker 0: Das passt eigentlich ganz gut zu diesem Thema genau.
- 5:42Speaker 1: Ist das gut so in einer Quartier als Art tätig sein?
- 5:45Speaker 1: Wo es auch wirklich viele Kinder hat, ist das gerade noch so inspirierend für die Paare, die zu ihnen kommen?
- 5:53Speaker 0: Ja ja doch doch!
- 5:54Speaker 0: Das hat auch immer einen positiven Aspekt, dass sie dann halt immer auch so sehen okay wofür sie das alles machen, woför sie sich da auf diese Reise begeben.
- 6:03Speaker 1: Kann Endometriose auch während der Schwangerschaft Probleme verursachen?
- 6:07Speaker 1: Oder ist es dann wie überstanden?
- 6:09Speaker 0: Es kann schon auch Probleme verunsachen, während der Schwangenschaft vorbei.
- 6:12Speaker 0: Das sind meistens so spezielle Reformen von dieser Endometrioze.
- 6:16Speaker 0: Wie schon gesagt, es ist ein sehr, sehr weites Feld in Dometreos und es gibt mehrere Unterformen.
- 6:21Speaker 0: Und es gibt so spezielle Unterforme die dazu führen können dass zum Beispiel eine Schwangerschaft in den ersten Wochen häufiger auch wieder stehen bleibt in ihrer Entwicklung das es Abgänge gibt also sogenannte Fehlgeburten.
- 6:32Speaker 0: Das kann bei dieser Unterform etwas häufiger vorkommen.
- 6:36Speaker 0: Es kann auch einmal sein, dass zum beispiel Frauen, die einen sehr schweren Dometriose haben haben auch häufig viele Verwachsungen im Bauch.
- 6:42Speaker 0: Wenn dann die Gebärmutter wächst und an diesen Verwachsungen zieht, kann es auch einmal sein, dass es etwas mehr Schmerzen gibt in der Schwangerschaft.
- 6:50Speaker 0: Oder es kann auch mal sein, bei einer Geburt zu etwas mehr Blutverlust kommt.
- 6:55Speaker 0: Das sind alles Dinge, die sein können aber nicht zwingend sein müssen.
- 6:58Speaker 1: Aber dass es sogar besser wird während der Schwangenschaft?
- 7:02Speaker 0: Doch das sehen wir häufig.
- 7:04Speaker 0: Also prinzipiell ist ja die Hauptproblematik bei den Nometriose, die immer wenn eine Menstruation stattfindet, Reaktionen im Körper stattfinden, die zu Schmerzen führen.
- 7:16Speaker 0: Wenn man natürlich in der Schwangerschaft gar keine Menstruation mehr hat ist das PC schon einmal positiv.
- 7:21Speaker 0: aber zusätzlich kommt es durch bestimmte hormonelle Veränderungen dazu dass dieses Gewebe Dieses endometriose Geweber dass eben diese Probleme vor Sachen kann dass sich das auch verändert und das häufig dann Sich das zum positiven verändern das ist danach weniger Probleme gibt nach der Schwangerschaft.
- 7:39Speaker 1: Und dass beim zweiten, dritten Kind das dann noch viel einfacher ist oder besser?
- 7:42Speaker 1: Also
- 7:43Speaker 0: vielleicht nicht gerade viel einfache aber vielleicht besser.
- 7:46Speaker 0: und auch jetzt unabhängig davon ob man da noch ein zweites oder drittes Kind will.
- 7:50Speaker 0: es gibt viele Frauen die nach einer Schwangersschaft merken und dass sie beschweren zurückgehen, dass sie besser werden.
- 7:56Speaker 0: Es ist nicht unbedingt so, dass es komplett verschwindet.
- 7:59Speaker 0: es ist auch leider da keine Garantie dar, dass das so ist.
- 8:02Speaker 0: aber man sieht's doch immer wieder mal.
- 8:04Speaker 1: Wenn jetzt jemand mit Endometriose ein Kind will, was würden sie dieser Person als Erstes empfehlen?
- 8:09Speaker 1: Also einfach mal probieren oder gerade sofort zu einer Fachperson gehen.
- 8:14Speaker 0: Ich glaube man müsste dann mal unterscheiden ob das auch wirklich schon klar ist dass diese Person diese Frau endometrioso hat und ob einfach einen Verdacht besteht.
- 8:22Speaker 0: also Wenn ein Verdacht besteht, dann würde ich sicher zur Fachperson gehen.
- 8:26Speaker 0: Dass man mal eine Untersuchung macht und sieht, dass es nur eine leichte Endometriose ist.
- 8:30Speaker 0: Das ist vielleicht auch eine schwerwiegende Reform von einer Endometrieose.
- 8:34Speaker 0: Damit man schauen kann, ja, kann man einfach mal warten und sich einfach mal ein bisschen Zeit lassen oder kann man schon jetzt bestimmte Maßnahmen setzen oder bestimmte Dinge andenken damit man eben nicht zu viel Zeit verliert.
- 8:46Speaker 1: Was kann man denn machen, wo das Begünstige so niederschwellig?
- 8:51Speaker 0: Bei so leichteren Formen ist es an sich so, weil ich ja schon erwähnt hatte vorhin dass das eine entzündliche Problematik hauptsächlich ist.
- 9:00Speaker 0: Es ist wichtig wenn die Menstruation eben stattfindet und diese Schmerzen auftreten, dass man nach Möglichkeit auch Medikamente nimmt gegen die Schmerze und vor allem gegen Entzündung.
- 9:09Speaker 0: dann wirken also sozusagen klassische Schmerztabletten.
- 9:14Speaker 0: Das ist einer der niederschwelligeren Dinge wie man da
- 9:19Speaker 1: Wenn man dann entzündigt zurückgeht und es einfacher ist, kann das nicht mehr schütteln.
- 9:24Speaker 0: Ja, diese Entzündung kann vor allem die Probleme machen.
- 9:29Speaker 0: Die können dazu führen dass der Allerter sich nicht richtig gut bewegt, dass die Schmerzen da sind, dass diese ganzen Abläufe nicht ganz so richtig funktionieren.
- 9:37Speaker 0: Und wenn man es schafft, dass dieser Entzünden zumindest schon einmal gedrosselt wird, ist das schon mal ein bisschen besser.
- 9:43Speaker 0: Optimal ist es auch, schon anfängt mit diesen Medikamenten, bevor der Schmerz so richtig da ist.
- 9:49Speaker 0: Also wenn er schon so richtig hier ist dann wirkt es eben nicht zu gut und dann hinkt man sozusagen diese Entzündung hinterher.
- 9:57Speaker 0: also nach Möglichkeit, wenn die Frau merkt dass sich die Menstruation anbaut das sieht schon dann was nimmt und nichts wartet bis der schmerzso richtig da sind.
- 10:04Speaker 1: Ah mega spannend!
- 10:05Speaker 1: Das ist jetzt ein Erkenntnis wo ich zum Beispiel nicht gewusst habe, dass mir das wirklich so fast präventiv sollte.
- 10:11Speaker 0: Ja es wäre besser.
- 10:13Speaker 0: Also wir einfach dann sehen, dass der Effekt von diesen Schmerztabletten besser ist als wenn man wartet bis der Schmerz so richtig voll und ganz da ist, dann wirken sie eben nicht mehr ganz so gut.
- 10:22Speaker 0: Das ist jetzt natürlich kein Wundermittel aber das ist etwas weil viele Frauen sagen ja ich möchte lieber keine schmerzmittel nehmen Ich will einfach möglichst das sozusagen durchstehen, das muss man nicht.
- 10:32Speaker 0: Und es wäre auch ganz gut, dass man schaut, dass die Entzündung so gut geht in den Schach hält.
- 10:38Speaker 0: Das funktioniert aber leider nicht immer.
- 10:41Speaker 0: Und weil sie gesagt haben, niederschwellig.
- 10:43Speaker 0: Also man kann dann halt auch mit Ernährung an der Ernährungsarbeit und das wird auch immer wieder diskutiert.
- 10:48Speaker 0: Das sind die Studien noch nicht so ganz eindeutig.
- 10:51Speaker 0: aber wir wissen dass alles was den Zündungen fördert und zum Beispiel in Zulin fördert ganz allgemein bestimmte Entzündungsprozesse im Körper.
- 10:59Speaker 0: In Zulin wird ja dann ausgeschüttet wenn wie süßes Essen, Kohlenhydrat Reiches.
- 11:05Speaker 0: Dass man das möglichst vermeiden sollte oder reduzieren sollte in der Zeit rund um Demonstration wenn es geht auch außerhalb natürlich.
- 11:10Speaker 0: aber das ist eben nicht immer so machbar.
- 11:14Speaker 0: bei Entzündungen entstehen sogenannte Sauerstoffradikale.
- 11:18Speaker 0: Das sind sehr aggressive Substanzen die dazu führen dass das Gewebe geschädigt werden kann und um das Gehebe vor diesen Radikalen zu schützen kann man sogenannte Antioxidantien nehmen und das bekannteste Vitamin C oder grünes Gemüse
- 11:33Speaker 0: z.B.,
- 11:33Speaker 0: enthält auch viele solche Antioxidantien, Bären und Omega-III Fettsäuren.
- 11:39Speaker 0: Dieses Niederschwellige geht so auf der einen Schiene Richtung eine gute Kontrolle möglichst guter Kontrolle der Schmerzen, Entzündung und dann auch die Ernährung zum Beispiel.
- 11:48Speaker 0: Es gibt dann noch bestimmte pflanzliche Mittel, die man mal diskutieren kann.
- 11:51Speaker 0: das kann mal besser oder schlechter wirken.
- 11:53Speaker 0: aber wenn man sagt man probiert einmal niederschwellig kann man das einmal angehen.
- 11:57Speaker 1: Aber dann würde sie sagen, mindestens niederschwellig etwas probieren.
- 12:00Speaker 1: Nicht einfach sein lassen und ausprobieren?
- 12:03Speaker 0: Ja eher, auch da kommt es halt sehr darauf an wie die Situation ist wegen dem.
- 12:08Speaker 0: Es ist empfehlenswert wenn sich so Symptome zeigen dass man mal abklärt und schaut okay wie sieht's aus.
- 12:13Speaker 0: was kann man sagen?
- 12:14Speaker 0: Ist das eine leichte Form?
- 12:15Speaker 0: ist es eine ausgeprägte Reform?
- 12:18Speaker 0: aber man kann durchaus mit diesen niederschwälligen Dingen mal anfangen.
- 12:21Speaker 0: Das kann halt einfach sein, dass sie nicht ausreichen.
- 12:25Speaker 1: Wenn jetzt ein schwerer Reform auftritt oder vielleicht auch die Patientinnen zu ihnen kommen, was gibt es denn dort für Therapiemöglichkeiten?
- 12:33Speaker 0: Auch da kommt es wieder darauf an Kinderwunsch ja oder nein.
- 12:37Speaker 0: Also ich denke mal wenn wir jetzt mehr in diesem Kinderwunschkontext sprechen kann man entweder etwas stärkere Medikamente noch geben, die auch durchaus mit dem Kinderwund kompatibel sein können also Entzündungshemmende.
- 12:50Speaker 0: Man muss sich das ein bisschen so vorstellen im weiblichen Zyklus haben wir prinzipiell zwei wichtige Hormone, die eine Rolle spielen.
- 12:58Speaker 0: Und die wechseln sich ab.
- 12:59Speaker 0: Also in der ersten Hälfte vom Zyklus gibt es ein Hormon das wichtig ist und das ist eher förderlich für die Endometriose, dass du die Endomitriose eher sozusagen pushen.
- 13:09Speaker 0: Das zweite Hormont, das sogenannte Progesteron kommt in der zweiten Hälfe zum Zug und das sind sie entzündungshemmend und schaut auch, dass die Endometeriose oder sage ich einmal ... Die Prozesse, die mitunter auch den Endometriose fördern, dass diese ein bisschen gedämpft werden.
- 13:24Speaker 0: Man könnte zum Beispiel bei Frauen mit Kinderwunsch, gerade dieses Progestero und das zweite Homo noch wie etwas dazugeben um diesen Enzynusprozess möglichst zu dämpfen und ruhig zu halten.
- 13:37Speaker 1: Was ist denn so mit künstlicher Befruchtung
- 13:40Speaker 1: z.B.?
- 13:42Speaker 0: Künstliche Befristung kommt dann ins Spiel wenn wir sehen dass die Einleiter betroffen sind also wenn die Einliter nicht mehr durchgängig sind.
- 13:50Speaker 0: Ist das einer der klassischen Indikationen für eine künstliche Befuchtung.
- 13:56Speaker 0: Also wenn wir eine Patientin haben, wo wir Highlighter sehen die nicht durchgängig sind gibt es an sich zwei Möglichkeiten.
- 14:01Speaker 0: man kann sich überlegen dass man eine Operation macht.
- 14:04Speaker 0: vielleicht kann man in dieser Operation diese Highlight auch wieder lösen und ein bisschen diese Verklebungen und die Funktionalität also die Verklebingen lösen Und die Funkionalität wieder herstellen.
- 14:14Speaker 0: das gelingt leider nicht immer.
- 14:16Speaker 0: oder Man macht von Anfang an eine künstliche Befruchtung wo wir diese Highlights an sich nicht mehr brauchen.
- 14:23Speaker 1: Bei der Operation muss ich gerade noch schnell einhaken.
- 14:25Speaker 1: Also ist es so, dass die Schwangerschaft nachher erschweren kann sogar, wenn man operiert.
- 14:31Speaker 1: Das Risiko besteht darin, dass wir erst recht keine Kinder bekommen
- 14:37Speaker 0: können.
- 14:38Speaker 0: Prinzipiell nicht.
- 14:38Speaker 0: Man muss einfach vorsichtig sein.
- 14:40Speaker 0: Es gibt auch eine Form der Endometriose, die dann die Eierstöcke betrifft also wo diese Endometrio an den Eierstecken sitzt sozusagen Und da muss man bei Frauen mit Kinderwunsch vorsichtig sein, dass man nicht zu viel von diesem Gewebe wegnimmt.
- 14:56Speaker 0: Damit man diese Allstöcke nicht so sehr schädigt weil man auch immer ein bisschen das gute Geweb beeinträchtigt und das könnte mal wenn man da eben zu groß räumig operieren muss oder wenn es da Komplikationen geben sollte.
- 15:09Speaker 0: das könnte einmal einen Kinderwunscher auch beeinträchigen.
- 15:12Speaker 0: aber in der Regel wird das auch heutzutage sehr gut berücksichtigt.
- 15:15Speaker 0: Und
- 15:16Speaker 1: Operationen müsst ihr dann immer wieder machen?
- 15:17Speaker 1: Weil das Woche ja immer wieder kommt.
- 15:20Speaker 0: Das kann sein, das muss auch nicht sein.
- 15:23Speaker 0: Wenn man eine Operation macht, probiert man das so gut wie immer mit einer Medikamentösentherapie zu kombinieren damit diese Wucherungen möglichst nicht wiederkommen oder wenn sie kommen dass sie nicht ausgeprägt sind.
- 15:37Speaker 0: Aber es gibt Situationen da kommt man nicht drum herum und da kann es manchmal sein dass es auch mehrere Operationen braucht.
- 15:44Speaker 0: Es ist aber doch schon seltener geworden mit den Medikamenten doch ganz gute Optionen.
- 15:52Speaker 1: Kann man dann zusammenfassen, wenn eine Operation sinnvoll ist und wenn eher nichts?
- 15:58Speaker 0: Man muss wirklich jeden Fall für sich beurteilen.
- 16:02Speaker 0: Enometriose ist wirklich ein Chameleon also es kann sehr viele unterschiedliche Gesichter haben und enometriosis heißt nicht automatisch dass man operieren muss.
- 16:13Speaker 0: Früher, vor einigen Jahren war das auch noch so eine bisschen die gängige Lehrmeinung.
- 16:16Speaker 0: Dass man zumindest mal eine Operation machen muss und dass man das bestätigen muss – das ist jetzt nicht mehr so.
- 16:23Speaker 0: Und man macht vor allem dann eine Operation wenn es jetzt eben handfeste Hinweise gibt dafür, dass zum Beispiel die Eileiter verstopft sind oder verlegt sind, verklebt sind.
- 16:31Speaker 0: Oder wenn die Patientin so starke Schmerzen hat, dass sie einfach wir das mit den Medikamenten nicht mehr gut in den Griff bekommen und wenn sie ihre Lebensqualität so stark eingeschränkt ist, dass dann eine operation nötig wäre?
- 16:44Speaker 1: Wo haben wir die künstliche Befruchtung angesprochen?
- 16:48Speaker 1: In diesem Zusammenhang kommt ein Thema von Social Freezing oder Medical Freezing auf.
- 16:54Speaker 1: Das heisst, dass man auch eine Zelle eingeführt.
- 16:56Speaker 1: Könnten Sie dort noch etwas dazu sagen, wie man das macht und was der Unterschied zwischen Social und Medical Freezyng ist?
- 17:05Speaker 0: Rein vom Prinzip sind Social Freezying und Medical freezing das Gleiche.
- 17:10Speaker 0: Der Unterschied ist der Grund warum man es macht.
- 17:13Speaker 0: Bei Social Freezing ist es so, dass man Eizellen entnimmt und einfriert.
- 17:21Speaker 0: Vor allem dann wenn die Patientin gerade jetzt kein Kind bekommen kann aus beruflichen Gründen oder nicht möchte das Ganze auf später noch verschieben möchte.
- 17:30Speaker 0: Und die Idee dahinter ist, dass Man sagt okay die Eitzellen sind in einem bestimmten Alter noch etwas besser von der Befruchtungsfähigkeit Von der Entwicklungsfähigkeit und dass man das sozusagen diesen Moment nutzt und schaut, dass diese Qualität erhalten bleibt.
- 17:46Speaker 0: Und später dann, wenn das nötig ist, könnte man auf die Allzählen zurückgreifen.
- 17:49Speaker 0: Möchtest
- 17:50Speaker 1: du bis ins hohe Alter noch schwanger werden theoretisch?
- 17:52Speaker 1: Oder muss man für das schon auch einen Zyklus haben?
- 17:55Speaker 0: Den Zyklus müsste man nicht zwingend haben aber es sind natürlich dann noch andere Faktoren wie wichtig sie sind.
- 18:00Speaker 0: also die Patientin muss auch sonst noch gesund sein je älter sie wird.
- 18:04Speaker 0: ab einem bestimmten alter treten dann viel mehr Komplikationen auf wo man dann auch immer nochmal sagen muss gut das wäre auch nicht empfehlenswert jetzt noch schwanger zu werden.
- 18:13Speaker 0: Aber rein theoretisch wird sozusagen die Qualität von dieser Altzelle in dem Alter, indem sie entnommen wurde gespeichert, indem man es hier dann einfriert.
- 18:23Speaker 0: Das ist einmal das Social Freezing und bei Medical Freezing geht's eigentlich um genau das gleiche.
- 18:27Speaker 0: nur der Grund warum man das macht ist dann ein medizinischer.
- 18:29Speaker 0: also nicht so zu sagen weil die Lebensplanung jetzt gerade nicht so verläuft wie man sich das wünscht sondern weil es irgendeine medizinische Erkrankung gibt, die dazu führen könnte dass man etwas später dann eben nicht mehr so viele erzählen hat.
- 18:43Speaker 0: und der Nometriose ist zum Beispiel einer dieser Möglichkeiten.
- 18:47Speaker 0: Es ist nicht so das jede Frau den Nometrio hat so ein Medical Freezing benötigt aber es sollte zumindest jeder Frau sich einmal Gedanken dazu machen.
- 18:59Speaker 0: Es kann einmal sein, dass die Endometriose eben so ausgeprägt ist, dass es dann auch mehrere Eingriffe an den Eierstöcken braucht.
- 19:05Speaker 0: Und da kann's auch einmal sagen, dass man danach nicht mehr so viele Einzellen zur Verfügung hat und da wäre es wichtig, das man zumindest mal dran denkt.
- 19:12Speaker 1: Medical Freezing, Social Freezing macht mir der Unterschied aus um das nicht zu stigmatisieren.
- 19:17Speaker 1: Das eingeführen von der Einzahl oder was ist denn dort genau?
- 19:20Speaker 1: Der Grund, dass wir so einen Unterschied machen.
- 19:24Speaker 0: Also auch so ein bisschen gegenüber den Krankenkassen ist, dass immer wieder eine Argumentation.
- 19:29Speaker 0: Social Freezing wird ja nicht übernommen von den Krankenkasen.
- 19:32Speaker 0: Das müssen die Patientinnen alle selber zahlen.
- 19:35Speaker 0: Bei Medical Freezing gibt es.
- 19:37Speaker 0: eine der Möglichkeiten oder der Gründe, warum man Medical Freezin macht sind zum Beispiel Krebserkrankungen, wo eine Patientin eine Krebsdiagnose bekommt und dann muss sie eine Chemotherapie machen, die die Alzins schädigt.
- 19:52Speaker 0: kann man Eizellen entnehmen, bevor diese Chemotherapie gestartet wird.
- 19:57Speaker 0: Damit sie nicht beschädigt werden.
- 19:58Speaker 0: und seit ein paar Jahren ist es in der Schweiz so dass das unter bestimmten Umständen von der Krankenkasse übernommen wird.
- 20:04Speaker 0: Bei Nometreus ist es ebenso, dass wir noch nicht ganz soweit sind.
- 20:07Speaker 0: dort ist das noch nicht so bekannt oder mal ins Bewusstsein gerückt dass das eben auch ein Thema sein könnte.
- 20:15Speaker 0: Und wegen dem ist es vor allem wichtig, dass wir diese Unterscheidung machen und über den Krankenkassen zum Beispiel ganz anders argumentieren, dass sie sagen, gut, es gibt einen medizinischen Grund, warum man das macht – nicht weil die Patientin jetzt eine andere Berufsplanung hat
- 20:27Speaker 0: z.B.?
- 20:28Speaker 1: Ja, das ist noch krass, denn mit dieser Person, die ich auch noch redet, die betroffen ist von Endometriosen, haben insgesamt sechzigtausend Franken ausgegeben für den ganzen Kinderwunsch.
- 20:37Speaker 1: Das ist ja extrem viel Geld!
- 20:39Speaker 1: Das können sich auch nicht alle leisten?
- 20:42Speaker 1: Also ist das etwas, was den Ehner für wohlhabende Menschen ist?
- 20:45Speaker 1: So ein Kinderwunsch.
- 20:47Speaker 0: Ja wenn man es so mal überspitzt formulieren möchte könnte man das mal so sagen.
- 20:51Speaker 0: Es ist vielleicht wie gesagt schon von Fall zu fall unterschiedlich.
- 20:56Speaker 0: In der Schweiz haben wir halt die Situation dass künstliche Befruchtung leider gar nicht übernommen wird also auch wenn es eine medizinischen Grund gibt für diese künstlichen Befrüchtungen.
- 21:06Speaker 0: Mit künstlicher Befruchtung meine ich eben, dass man danach die Eizellen nimmt und dann auch befruchtet.
- 21:10Speaker 0: Und das ist der Unterschied zum Social Freezing, wo man nur die Eizen entnimmt ohne, dass sie dann befrüchtet werden so.
- 21:17Speaker 0: Auch da laufen schon recht intensive Gespräche.
- 21:19Speaker 0: Es kann durchaus sein, dass wir dann ein paar Jahre weiter sind und dass da auch unter bestimmten Umständen übernommen wird.
- 21:24Speaker 0: aber stand jetzt ist es leider immer noch so, dass das von den Patienten von den Paaren selbst gezahlt werden muss.
- 21:32Speaker 1: Das dauert auch extrem lang.
- 21:34Speaker 1: Die Person, mit der ich gerede habe, bei der es fünf Jahre gegangen ist bis sie schwanger werden können.
- 21:39Speaker 1: Wie ist das bei Ihren Patienten?
- 21:44Speaker 0: Auch da ist es sehr unterschiedlich.
- 21:46Speaker 0: Das ist sicher ein extremeres Beispiel.
- 21:49Speaker 0: Man muss sich das so vorstellen, wenn man eine künstliche Befruchtung macht, geht es einmal darum wie viele Eizellen wir bekommen bei dieser Behandlung und aus diesen Eizällen.
- 21:58Speaker 0: Wie viele Embryonen entstehen dann?
- 22:00Speaker 0: Diese Eizälle werden dann befruchtet und wenn ich z.B.
- 22:02Speaker 0: zehn Eizäle erhalte bei einer künstlichen Befrustung und die alle befruchten später dann heißt es nicht dass sich auch aus denen zehn Embryonen entwickeln.
- 22:13Speaker 0: Und jetzt steht und fällt ein bisschen damit wie viele Einzellen und Embryionen wird dann überhaupt bekommen?
- 22:20Speaker 0: Wenn wir Glück haben und bei der ersten Behandlung bekommen wir etwas mehr, dann ist es auch so, dass einer von diesen Embryonen verwendet wird.
- 22:27Speaker 0: Und wenn das nicht klappt können die anderen, die noch da sind, die eingefroren wurden, verwendete werden.
- 22:33Speaker 0: Das heißt, die Patientin muss nicht den ganzen Behandlungszyklus nochmal von vorne machen.
- 22:38Speaker 0: Wenn das aber eben nicht so ist, wenn zum Beispiel eine Patientin nicht zu viele Eizellen hat und dann bei diesem Behandlungen nicht zu viel Eizeln bekommt, kann es sein, dass man jedes Mal aufs Neue diese Behandlung machen muss mit der Hormonennstimulation, die Entnahme der Allzellen.
- 22:52Speaker 0: Dann schauen wir wie viele Embryonen bekommen und das Ganze kann dann sehr langjährig werden.
- 22:57Speaker 1: Das ist ja auch eine große Belastung zum Teil für die Frauen.
- 23:02Speaker 1: Tut mir die psychologische Betreuung von Anfang an mitdenken?
- 23:05Speaker 1: Oder wisst ihr das bei Ihren Patienten, ne?
- 23:07Speaker 1: Ja
- 23:07Speaker 0: doch.
- 23:08Speaker 0: Es wird sicher auch immer angesprochen.
- 23:10Speaker 0: Auch da ist es wieder sehr unterschiedlich.
- 23:12Speaker 0: Es gibt die Frauen, die das am Anfang gar nicht möchten, denen es aber doch hilft, dass man's mal anspricht und sie das so ein bisschen im Hinterkopf behalten, wenn Sie das Gefühl haben gut – es ist jetzt einfach alles zu viel, dass Sie daran denken, dass sie sich Hilfe holen.
- 23:26Speaker 0: Häufig ist das Problem ... viele Frauen und auch Paare, weil das natürlich auf die Partnerschaft dann belastet.
- 23:32Speaker 0: Und auch den Mann, dass sie sich zu spät erst Hilfe holen, also dass sie dann erst kommen wenn es schon sehr brennt so.
- 23:42Speaker 0: Man muss wirklich dem Patienten selbst überlassen.
- 23:45Speaker 0: aber wichtig ist, dass man ihnen das anbietet, dass Sie wissen, es gäbe die Möglichkeit, dass wir dann auch niederschwellig dieses Angebot auch annehmen können.
- 23:54Speaker 1: Wie ist das für Sie die Lebensgeschichte mitbekommen?
- 23:58Speaker 1: Einerseits ein grosser Stress, eine Belastung.
- 24:00Speaker 1: Aber am Schluss auch eine grosse Erlichterung und Freude.
- 24:05Speaker 1: Ich habe ganz viele Postkarte bei Ihnen im Eingangsbereich der Praxis, die mir die Gewürze anzeigen.
- 24:12Speaker 1: Wie ist es für Sie?
- 24:13Speaker 0: Wir fiebern auch jedes Mal sehr mit den Panen.
- 24:16Speaker 0: Da kann man diesen Job auch jahrelang machen, es ist jedes mal aufs Neue schön wenn das dann klappt und noch umso schöner wenn wir auch sehen dass es auch zu einer Geburt gekommen ist und dass alle glücklich sind und wohl auf sind.
- 24:26Speaker 0: Es fiebert auch immer das ganze Team mit also die Assistentinnen freuen sich danach immer sehr wenn es positive Neuigkeiten gibt nach so einer Behandlung wenn das geklappt hat.
- 24:35Speaker 0: Also ja es ist natürlich ein sehr langer Weg auch für uns häufig medizinisch sozusagen.
- 24:42Speaker 0: Wir sehen dieses Ganze auf und ab.
- 24:44Speaker 0: Und müssen halt immer dranbleiben, natürlich das Paar unterstützen und im Auf- und Ab begleiten.
- 24:52Speaker 0: Aber es ist dann auch sehr schön, wenn wir dann einmal wirklich ans Ziel kommen.
- 24:55Speaker 0: Es ist fast noch umso wertvoller sozusagen!
- 24:58Speaker 1: Wie ist es denn umgekehrt, wenn's nicht klappt?
- 25:00Speaker 1: Also können wir da dann auch vorwürfen oder ist hier selber mal enttäuscht, wenn man das nicht schafft?
- 25:07Speaker 0: Ja, man ist natürlich auch selbst immer so ein bisschen enttäuscht weil man einfach sieht was dieses Paar alles gemacht hat damit es klappt und das ist da einfach traurig natürlich wenn man das so sieht.
- 25:15Speaker 0: Und gleichzeitig muss man sagen so oder so man hat dieses paar bei diesem wichtigen auf diesen wichtigen Weg auch begleitet und Es ist auch für die Paare wo's dann nicht klappt durchaus auch wichtig, dass sie sich später dann sagen gut wir haben es probiert.
- 25:33Speaker 0: Wir haben so viel gemacht, wir haben alles Mögliche probiert und das hat nichts sein sollen.
- 25:37Speaker 0: und auch das ist schon einmal eine sehr wichtige Erkenntnis und auch eine sehr große Erleichterung würde ich das nicht nennen aber eine große Hilfe die man in dem Moment natürlich nicht sieht.
- 25:49Speaker 0: Aber ein paar Jahre später sieht man das unsere Aufgabe als Ärzte, Team und Fachpersonen, dass wir diese Paare dabei begleiten und unterstützen.
- 26:03Speaker 1: Ich habe immer wieder einmal beobachtet, dass Leute im Umfeld oder aus Erzählungen das Gefühl haben an, man könne keine Kinder bekommen – und zack hat es auf natürlichem Weg eingeschlagen.
- 26:15Speaker 1: Ist das etwas, was Sie auch beobachten in Ihrer Praxis?
- 26:18Speaker 1: Oder sind die Beinen dieser Geschichten, die sich dann halt verzelt?
- 26:24Speaker 1: Oder kann man das wirklich beobachten, dass wenn sich die Leute entspannen oder wie es loslässt, dann besser funktioniert?
- 26:32Speaker 0: Ja wir haben schon so Fälle.
- 26:34Speaker 0: Das ist tatsächlich so.
- 26:35Speaker 0: Wobei man muss ein bisschen aufpassen, dass man das jetzt nicht so verallgemeinert und viele Leute sind mittlerweile schon soweit... Angst vor dem Stress haben.
- 26:46Speaker 0: Sie haben Stress, weil sie Stress oder Stress haben könnten und dann sind sie noch mehr gestresst und dann klappt es natürlich noch weniger gut.
- 26:53Speaker 0: also wir sehen solche Dinge tatsächlich inwiefern das jetzt quasi bei jedem einzelnen so ein Faktor ist ist schwer zu sagen.
- 27:00Speaker 0: das kann man natürlich nicht messen.
- 27:01Speaker 0: aber ein gewisses maß an Entspannung was natürlich sehr schwierig ist in solchen Situationen und gerade auch in der heutigen Zeit wo alles sehr schnell gehen muss und die Menschen sehr unter Druck stehen Ein gewisses Maß entspann ich es natürlich immer gut.
- 27:17Speaker 1: Das ist Hallo Gesundheit, der Podcast
- 27:19Speaker 2: von den CSS, die immer beim Spazieren aufgenommen wird.
- 27:22Speaker 2: Warte noch mit abzustellen, Roland Franetti sagt dir ganz am Schluss noch etwas und ich sage dir was ich mitgenommen habe aus dem Gespräch.
- 27:29Speaker 2: Das Hauptproblem bei der Endometriose ist Entzündung.
- 27:32Speaker 2: Sie führt dazu dass sich zum Beispiel der Eileiter nicht mehr richtig bewegt und die Einzelle nicht weiter transportiert.
- 27:39Speaker 2: Darum ist es mega wichtig die Entzündung möglichst reduzieren, z.B.
- 27:43Speaker 2: mit entzündigsemmenden Schmerzmitteln.
- 27:45Speaker 2: Die sind nämlich nicht nur um Symptombekämpfung, sondern können wirklich auch gegen endometriose Helfen.
- 27:51Speaker 2: Und etwas, das ich mir gemerkt habe für wenn ich wieder einmal selber Schmerzen habe – das Schmerzwittel unbedingt genug früh nehmen, dann nützt es besser!
- 27:58Speaker 2: So und jetzt noch das Schlusswort von Roland Brannetti.
- 28:01Speaker 0: Ich glaube einer der wichtigen Satze mal Message ist, dass man versteht das in der Metriose nicht gleiche Metriase ist.
- 28:10Speaker 0: Also dass das sehr individuell ist.
- 28:12Speaker 0: Dass man sich eben nicht verunsichern lassen soll von all den Geschichten die man im Internet inforen oder von irgendwelchen anderen Personen hört weil es wirklich bei jeder Frau ganz anders sein kann.
- 28:23Speaker 0: Dass Man sich eben Nicht Von Diesen unken Rufen sozusagen grad entmutigen lässt und dass man Sich gut beraten Lässt dass man sich auch Die zeit gibt das alles zu verstehen, was da gerade passiert.
- 28:38Speaker 0: Eins nach dem anderen sozusagen einen Schritt nach dem andern dann zu gehen und dass man sich auch die positiven Beispiele mal anschaut.
- 28:45Speaker 0: Es gibt eben durchaus viele Frauen mit Endometriose wo es entweder wie wir eingangs schon besprochen haben spontan klappt oder eben nach einer entsprechenden Therapie Und das wird dann in so Situation halt häufig vergessen.
- 28:55Speaker 0: Wir haben natürlich dann die Neigung Dass wir auf das negative schauen Auf das wo eine potenzielle Gefahrenquelle Und das ist halt etwas, was sehr entmutigend ist und sehr viel Energie raubt.
- 29:07Speaker 0: Das wäre sicher wichtig, dass man immer wieder mal den Blick auf das Gute richtet!