Latest / Hallo Gesundheit – Der Podcast der CSS / Kindsverlust #1 Das Vertrauen zurück gewinnen – mit Anna Margareta Neff
Transcript
- 0:00Speaker 1: Es geht in dem Podcast um Felgeburten.
- 0:03Speaker 1: Wenn ich das emotional belasten könnte, empfehle ich dir noch die Zeit zu lassen, bevor die Episode los ist.
- 0:08Speaker 1: Oder jemanden, der dich unterstützt.
- 0:12Speaker 1: Es ist ein schlimmes Thema.
- 0:14Speaker 1: Darum bin ich jemandem, der ganz viele Erfahrungen damit hat und weiss, was die Eltern, weil sie ja älteren, unterstützt.
- 0:22Speaker 0: Ich bin Anna-Margaretta Neff.
- 0:24Speaker 0: Ich bin die Leiterin der Fachstelle Kindesverlust Schweiz.
- 0:28Speaker 0: Ich bin Hebamme und Trubengleiterin und arbeite auch in eigener Praxis dort zu werden.
- 0:34Speaker 1: Wir reden darüber, welche Arten von Geburt es für ein Verstorbenungskind gibt.
- 0:38Speaker 1: Wie wichtig anzudenken sind, wenn man wieder Vertrauen in den Körper aufbaut und was es am Schluss auch mit unserem Umgang mit dem Tod und der eigenen Gefühl zu tun hat.
- 0:49Speaker 1: Zu mir, ich habe selber Kinder.
- 0:51Speaker 1: Ich habe eine Familie und eine Freundinnen-Umfeld-Älterin, die eigentlich meine Kinder hätten.
- 0:55Speaker 1: Das Gespräch hat mir wieder das Leben in seiner ganzen Band breite und bewusst gemacht.
- 1:04Speaker 1: Hallo und herzlich willkommen bei.
- 1:06Speaker 1: Hallo Gesundheit, ein Podcast von der CSS.
- 1:09Speaker 1: Ich bin Karla und kostet ein Podcast abwechslungsweise mit einem Manuellen.
- 1:13Speaker 1: Wir sprechen über diese Themen, die man sonst nicht so spricht.
- 1:17Speaker 1: In einer Episode mit einer Betroffenenperson in einer Episode mit einer Fachperson.
- 1:23Speaker 1: Wir sind das Bern im Botanischen Garten in der Nähe deiner Praxis an einem Argyreta.
- 1:30Speaker 1: Wir gehen gerade zu dem Moment, wo für viele Eltern eine der schwierigsten Phasen ist, der Bescheid, dass die Kind nicht mehr lebt.
- 1:40Speaker 1: Dann geht man heim.
- 1:43Speaker 1: Man hat die Sätze der Fachperson im Ohr, was ... empfiehlst du dann zu machen?
- 1:52Speaker 0: Also wenn die Frau, die das Paar nach Hause geht, nach so einer ganz unglaublich schwierigen Diagnose und da weiss man, wenn ein Kind stirbt, dann ist es etwas, das alles ganz tief verschüttert, weil es etwas Schlimmste, das im Leben passieren kann.
- 2:10Speaker 0: Und wenn die Eltern dann nach Hause gehen, wünscht sie mir eigentlich schon, bevor sie nach Hause gehen.
- 2:16Speaker 0: Das könnte schon ... Von dieser Person, die Diagnose übermittelt, das ist der Gynäkologin, der Gynäkolog, dass dort schon wissen, wie es weitergeht im Sinn von Hänzenunterstützung.
- 2:31Speaker 0: Noch nichts.
- 2:31Speaker 0: Wie läuft es weiter mit dem ganzen Prozedere, was auf sie zukommt, aber dass sie eine Unterstützung haben.
- 2:37Speaker 0: Weil es etwas ist, das bar nichts soll oder muss alleine machen.
- 2:43Speaker 0: Und wenn ich von Unterstützung rede, dann heisst das, dass jemand zur Seite hat, die ihnen Beistand leistet.
- 2:50Speaker 0: Das kann Hebamme sein, eine Spezialisierte.
- 2:53Speaker 0: Man kann mit der Psychologin eine Psychotherapeutin sein.
- 2:57Speaker 0: Bei Hebamme ist das, sie ist vom Fach in der Geburtshilfe und kann dort, wenn sie weiss, was sie macht, wahrscheinlich am besten punktuell konkret unterstützen.
- 3:12Speaker 1: Das Kind, das ist dann immer noch im Bauch.
- 3:17Speaker 1: Das muss oder dürfen dann auch rauskommen.
- 3:21Speaker 1: Je nachdem wie die Schwangerschaft schon vorgeschritten ist, gibt es Möglichkeiten zu warten, bis der Körper das Kind von alleine ausbringt, mit den Kommentösen, Kaiserschnitten oder Gebären.
- 3:32Speaker 1: Früher hat man viel den Kaiserschnitt empfohlen, heute empfiehlt man die vaginale Geburt.
- 3:37Speaker 1: Was spricht für das?
- 3:39Speaker 0: Du hast es ganz schön gesagt, wenn die Diagnose kommt, dass das Kind gestorben ist, dann ist es im Buch bei der Mutter.
- 3:47Speaker 0: Und was häufig passiert ist, dass in dem Moment, wo Diagnose kommt, das Kind im Buch ist gestorben, dass die Notfallstrategie bei der Frau anfangen muss, weil sie in eine völlige Krise kommt.
- 4:01Speaker 0: Und das ist schon häufig ... Schnell rauszusehen.
- 4:05Speaker 0: Da kenne ich mir alle, wenn wir in einer Krise sind.
- 4:07Speaker 0: Wir halten es nicht aus, wir wollen rauszusehen.
- 4:10Speaker 0: Und das ist eigentlich das.
- 4:12Speaker 0: Wegen dem hat man auch früher einen Kaiserschnitt empfohlen.
- 4:15Speaker 0: Oder wenn das Kind früher in der Schwangerschaft stirbt, dann hat man bis vor wenigen Jahren einen Gürritage empfohlen.
- 4:24Speaker 1: Was ist das?
- 4:25Speaker 0: Gürritage ist, dass man ... Auch von vaginal, das Kind quasi mit, man geht in den Muttermund und die Gebärmutter innen, also den grünen Klo, mit einem kleinen Werkzeug, der eigentlich, man hat früher eine Ausschabung gesagt, dass man die Gebärmutter befreit von dem Kind und von der Plazenta.
- 4:46Speaker 0: Man will nichts Böses annehmen, weil man das Gefühl hatte.
- 4:50Speaker 0: Die Fachpersonen haben das Gefühl, das ist der beste Weg, weil es so schnell wie möglich wieder gut sein soll und das Kind weg.
- 4:57Speaker 0: Dann kommt alles wieder wie vorher.
- 5:00Speaker 0: Wenn du mich fragst, was ich empfehle, dann ist es genau da, dass man mit der Zeit gemerkt hat, dass es überhaupt nicht mehr gleich wie vorher ist.
- 5:08Speaker 0: Es braucht ... Das Tempo des Körpers, das braucht Tempo der älteren zu Mikro oder der werdenden älteren sind es dann ja noch.
- 5:16Speaker 0: Zum Mitkommen, dass da etwas ganz ganz Grosses passiert ist, das sie in der Verarbeitung mitkommt.
- 5:23Speaker 0: Und wenn man das schnell hinter sich bringt, ist halt vor Gross, dass man dort drüber hinweg geht, mit dem Gefühl, über all das, das man im Prozess kommt, um es integrieren zu können, später ins Leben.
- 5:38Speaker 0: Und mit dem sage ich nichts über eine Frau, die eine Quirretage macht, dass das falsch ist, sondern je nach Situation kann sie im Moment genau den richtigen Weg sein, weil sie einfach nichts anderes kann.
- 5:51Speaker 0: Aber was mir wirklich ganz wichtig ist, oder vor allem auch für den Fachstelle Kindesfluss in der Schweiz ganz wichtig ist.
- 5:59Speaker 0: dass Frau informiert ist das Paar über alle verschiedenen Möglichkeiten, die du aufzuhalten soll.
- 6:04Speaker 0: Dass sie selbst wieder in ihre Selbstbestärkung und Selbstwirksamkeit kommen kann, dass sie selbst entscheiden kann, was mein Weg ist.
- 6:13Speaker 0: Und wenn ich noch mal zurückkomme, was du gesagt hast, dass ich das Paar nach dieser schrecklichen Diagnose gehe, dann ist es genau dann, wo das Paar Zeit haben soll.
- 6:25Speaker 0: und die Begleitung, um dort ihren eigenen Weg zu suchen.
- 6:31Speaker 1: Das ist eine überforende Situation.
- 6:36Speaker 1: Manchmal macht man dann einfach, was gesagt wird.
- 6:39Speaker 1: Ich habe auch von vielen Frauen gehört, die dann gerade den Termin hatten, jetzt machen wir gerade den Kaiserschnitt an, also gerade los.
- 6:47Speaker 1: Aber ich habe überhaupt noch nicht bereit dafür gesehen, aber dann wieder um andere, die es haben wollen.
- 6:53Speaker 1: hinter sich bringen, auch wie du gesagt hast, die aber dann nachher noch haben müssen, also müssen dafür geschlossen sein, eine Woche mit dem grossen Bauch umlaufen, angesprochen werden, wie, was empfiehlt man, wie kann man dann für sein Recht einstehen?
- 7:11Speaker 0: Das ist ja genau der Punkt, dass das unglaublich schwierig ist in einer... die Krisensituation, die man eigentlich ausser sich ist und nicht ganz bei seinen.
- 7:22Speaker 0: Das ist schon schön, dass man das Wort hat, dass man nicht bei seinen sieht.
- 7:26Speaker 1: Und es ist nicht negativ gemeint, oder?
- 7:28Speaker 1: Es ist
- 7:28Speaker 0: überhaupt nicht negativ, sondern es ist das, was in der Krise passiert.
- 7:33Speaker 0: Und auch da kann ich nicht mehr alle, auch bei kleineren Situationen, dass man einfach reagiert, weil man gerne nicht anders könnte und nichts ... können denken, nicht können fühlen, sondern einfach kurz mit dem Kopf in die Wand müssen.
- 7:46Speaker 0: Und in so Situationen, für sich selbst einstehen, ist eigentlich fast nicht möglich.
- 7:52Speaker 0: Und darum braucht es dort Zeit.
- 7:55Speaker 0: Zeit, die es eigentlich gerne nicht zu handeln gibt.
- 7:59Speaker 0: Und das liegt nicht, dass das die werdenden Älteren müssen entscheiden, sondern das liegt bei uns Fachpersonen.
- 8:06Speaker 0: Dort haben mehr Verantwortung, dass mehr schaut.
- 8:10Speaker 0: dass ein Paar Begleitung bekommt und Zeit bekommt, um überhaupt möglichst nichts zu machen, außer sich dem Anöchern, was jetzt ist in der Gegenwart, mein Kind ist gestorben.
- 8:26Speaker 1: Wenn wir noch zu den Begrifflichkeiten kommen und zu den Zahlen, ein frühen Felgebot ist ... Wenn das Kind bis zur zwölften Woche geht, eine späte Felgeburt von der zwölften bis zur zweizwänzigsten Schwangerschaft zu wuchen, und ab der zwanzigsten Woche wird man von einer Todgeburt.
- 8:44Speaker 1: Aber wenn man das Kind gebären tut, also wenn man sich auch dafür entscheidet, dass es für uns der passende Weg
- 8:51Speaker 0: ist.
- 8:52Speaker 0: Ab Tag Null von Schwangerschaft.
- 8:55Speaker 0: Ich sage immer auch bei einer frühen Fählgeburt, in den ersten zwölf Wochen, redet mehr von Fachstall, Kindesverlust Schweiz, von einer kleinen Geburt.
- 9:05Speaker 0: Das heisst, auch dann kommt das Kind raus.
- 9:08Speaker 0: Ein Fachlich-Medizinisch hat man die Ausdrücke ein Kind ausstoßen.
- 9:13Speaker 0: Was ein
- 9:15Speaker 1: schrecklicher
- 9:15Speaker 0: Ausdruck ist, ist aber absolut noch üblich.
- 9:19Speaker 0: dass viele Fachpersonen von einer Ausstossung reden, weil es auch fast nicht aushaltbar ist, wo der deutsche Kind rauskommt.
- 9:28Speaker 0: Aber das ist schon nicht anders.
- 9:30Speaker 0: Auch in den achtzehnten Wochen hat ein Kind, wie man sieht, die Finger, die Füsse, jeden Zeichen ausgebildet.
- 9:41Speaker 0: ist ein kleines, kleines Kind und eigentlich braucht es eine kleine Geburt, dass das aus dem Körper der Frau rauskommt.
- 9:49Speaker 0: Und von daher würde die Klasse ab Tag Null von Schwangerschaft Kass geboren werden.
- 9:54Speaker 1: Das ist voll schön.
- 9:55Speaker 1: Und ab wann wird man vaginal geboren?
- 9:58Speaker 0: Also, das ist vaginal geboren.
- 10:02Speaker 1: Also auch wenn man zum Beispiel das Medikament nimmt, dass es dann rauskommt.
- 10:06Speaker 0: Genau, dann tut man natürlich... Also der Unterschied, was du jetzt ansprichst, ist, man kann zuwarten, dass der Körper selber im Prozess kommen kann, merkt auch, da ist etwas nicht in Ordnung, Placentenschrank ist irgendwie, die Hormone wäre nicht übertragen, dass die Schwangerschaft erhalten ist.
- 10:27Speaker 0: Und dann wird der Körper von Frau... mit der Zeit automatisch realisieren, da stimmt etwas nichts und wird weh machen, dass das Kind rauskommt.
- 10:38Speaker 0: Und mit dem Medikament, das du ansprichst, das Zytothek, das man einsetzt, ist es so, dass man es einfach beschleunigen tut, indem man das Hormon bestärkt, dass es macht, dass es weh macht.
- 10:53Speaker 0: Und auch dort ... Ja, viele Frauen sagen, ich mag nicht warten, ich möchte kontrollieren, dass es selbst bestimmen kann in einem Medikament.
- 11:05Speaker 0: Und trotzdem gibt es immer wieder einige Frauen, die sagen, nein, ich lasse meinen Körper Zeit.
- 11:11Speaker 0: Ich will, dass der Körper selbst in allen meisten Fällen organisiert.
- 11:17Speaker 0: Für das braucht es Zeit.
- 11:18Speaker 0: Das kann wirklich von ein, zwei Tagen bis so.
- 11:21Speaker 0: Drei, vier Wochen können es bis den Körper selber wehmachen.
- 11:27Speaker 1: Das ist der meisten Fälle.
- 11:28Speaker 1: Eigentlich würde es von selber ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso
- 11:31Speaker 0: ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ... Ebenso ist einfach so gegangen.
- 11:44Speaker 0: Und dann ist es wunderbar, wenn es.
- 11:46Speaker 0: zum Beispiel kann auch eine Frau sagen, komm, ich warte mal fünf, sechs Tage und schaue, was passiert, vielleicht im Körper eine kleine Zeit und sich selber auch geben.
- 11:55Speaker 0: Und dann kann sie immer wieder bestimmen, wo die vielleicht jetzt beschleunigen.
- 11:59Speaker 0: Oder ist es für mich ein Zustand, wo gut ist, wo das Kind noch bei mir ist, auch wenn es gestorben ist und ich warte noch zu.
- 12:08Speaker 0: Das ist schon, das ist dann auch die Etappe wie ... Man kann nicht sagen, dass man vier Wochen umherkommt.
- 12:15Speaker 0: Das ist mehr eine Horizion in den meisten Fällen, als Orientierung.
- 12:19Speaker 0: Es ist im Zyklus einer Menstruation.
- 12:22Speaker 0: Man kann auch sein, dass die Schlimmhut der Gebärmutter sich wieder abschäufert.
- 12:28Speaker 0: Wenn das passiert, ist es gross, dass es das Kind mit außertreten.
- 12:34Speaker 1: Gleich geht ein Leben um einen weiter.
- 12:37Speaker 1: Man läuft je nachdem, wie man einen Bauch umkommt, die Leute wissen es oder sie wissen es eben auch noch nicht.
- 12:45Speaker 1: Es ist ja so aus, dass man es in den ersten drei Monaten noch nicht sagt, dass man schwanger ist.
- 12:51Speaker 1: Dann wartet man vielleicht, dass das Kind geht oder man hat diese Geburt hinter sich, funktioniert irgendwie.
- 13:01Speaker 1: Man sagt es aber wie am Umfeld ja nicht, dass eigentlich das gerade alles ... so heftig emotional und körperlich, was passiert ist?
- 13:10Speaker 1: Was ist deine Erfahrung, wie man das, wie auch irgendwie am Chef der Chefin, so kommunizieren kann oder sagen, dass sie nachher einmal unterstützen?
- 13:28Speaker 0: Also, ich habe eine Frage.
- 13:32Speaker 0: Was ich grundsätzlich sagen kann, ich empfehle jeder.
- 13:36Speaker 0: Schwangerer Frau, dass sie ihre liebsten Menschen mit einbeziehen in das, was im Moment passiert.
- 13:45Speaker 0: Und das schon, dass man nicht wartet bis zur zwölften Schwangerschaftswoche, bis man sagt, jetzt sind wir schwanger, sondern dass man die liebsten Menschen vorher schon mit einbezieht, weil wenn dann etwas passiert, dass ein Kind stirbt, dann wird es umso schwieriger, um im Nachhinein das ganze zu erzählen und gefahr ist, dass es ein wenig eine Geheimnis bleibt.
- 14:06Speaker 0: Und Geheimnisse sind für Umgang mit Gefühl und Traur sind nicht hilfreich.
- 14:13Speaker 0: Das ist mal der Teil der liebsten Menschen mit einbeziehen.
- 14:18Speaker 0: Bei dem Arbeitsplatz ist es natürlich ein bisschen heikeln, weil ... Da kommt es ganz auf die Situation drauf an.
- 14:27Speaker 0: Ist eine Frau wohl?
- 14:28Speaker 0: Wie ist sie mit den Vorgesetzten verbunden?
- 14:32Speaker 0: Wie kann sie sonst Sachen sagen?
- 14:34Speaker 0: Wird sie vielleicht auch gleich stigmatisiert?
- 14:36Speaker 0: Weil ah, jetzt ist sie schwanger.
- 14:38Speaker 0: Ist vielleicht noch in der Probezeit.
- 14:39Speaker 0: Oder wo es wirklich sehr heikel sein könnte, um etwas zu sagen, das ich nie eine Empfehlung gebe, die ich unbedingt immer sagen muss.
- 14:47Speaker 0: Sondern dort ist es so situativ.
- 14:50Speaker 0: Und dort ist es auch ... gut zu schauen, wie viel Schutz die Frau braucht.
- 14:54Speaker 0: Und immer dort, was eine gute Verbindung an Offensohlen gibt, unbedingt mit einbeziehen, aber nicht auf alle Fälle.
- 15:05Speaker 1: Mit den Diagnosen startet auch der Traurprozess.
- 15:09Speaker 1: Und das Kind.
- 15:11Speaker 1: Die Traurprozesse sind sehr individuell.
- 15:15Speaker 1: Was gibt es, die hier unterstützt?
- 15:19Speaker 0: Ich glaube, das Wichtigste, was du gesagt hast, ist so individuell, dass man es eigentlich kein richtig oder falsch gibt, weil es einfach so unglaublich divers ist, wie eher auch vielleicht gendermäßige Frauen oder Männer traurig, Mütter, Väter traurig.
- 15:41Speaker 0: Eigentlich geht es auch nicht darum, auch wenn ich nicht begleite, oder wenn wir an der Fachstelle bei uns Leute ja auch viele Frauen oder auch Männer oder auch vom Umfeld Menschen an, die sich Hilfe suchen, wie ich das machen kann.
- 15:54Speaker 0: Und da ist es überhaupt nicht so, dass wir jetzt wie eine Rezept haben und sagen, hey, du kannst das, das und das machen und dann kommt es gut.
- 16:02Speaker 0: Sondern es geht darum, dort herauszufinden und mit ein paar Herren sitzen, schauen, was bei Ihnen ist, was ... Wenn Sie sagen können, was für Bedürfnisse sie haben und zu Hause herausfinden, was ihnen jetzt gerade ein hilfreichster sei, was sie brauchen.
- 16:19Speaker 0: Und das kann sie wirklich erzählen, darüber reden, vor allem auch, was häufig passiert, und das ist eigentlich schön.
- 16:28Speaker 0: Ich hatte schon am Vater einen Telefon, der nichts hätte reden können.
- 16:33Speaker 0: Er konnte nur den Namen seiner Kinder sagen.
- 16:36Speaker 0: Und dann ist er nur noch mehr gehört, dass er nur noch schluchtig und brühlt.
- 16:40Speaker 0: Und dort ist das Zugang eigentlich häufig.
- 16:45Speaker 0: über das Kind läuft.
- 16:46Speaker 0: Also, wenn wir nachher natürlich in die Zeit gehen, aber nach einer Anfrage zum Beispiel, wo ist er jetzt?
- 16:52Speaker 0: Hat der Name gesagt, er sei ein Sohn?
- 16:55Speaker 0: Wo ist er jetzt, euer Sohn?
- 16:57Speaker 0: Oder natürlich in den Namen des Sohnes.
- 17:00Speaker 0: Wie ist es, wo ... Ja, können Sie noch zu ihm gehen?
- 17:04Speaker 0: Oder ist er vielleicht noch im Buch?
- 17:07Speaker 0: Oder ist er schon begraben?
- 17:09Speaker 0: Und eigentlich so den Weg suchen, wie können Sie ... ihre Schritte machen.
- 17:15Speaker 0: Und da geht es eigentlich nicht darum, nur zu schauen, wie sie ihre Traur leben können.
- 17:20Speaker 0: Sondern häufig ist es eine allgemeine Aufklärung.
- 17:23Speaker 0: Wie kann man dann überhaupt mein Gefühl umgehen?
- 17:25Speaker 0: Weil es schon nicht nur Traur hier ist, es ist auch gut hier, eine unglaubliche Haut meistens.
- 17:30Speaker 1: Ja, gehört ja zu diesem Prozess.
- 17:31Speaker 0: Voll.
- 17:33Speaker 0: Mängel ist ja auch eine Ungerechtigkeit, aber Mängel ist auch eine Freude hier.
- 17:38Speaker 0: Eine Freude von, wow, ich hatte eine schöne Burg.
- 17:41Speaker 0: Ich fühle mich eigentlich stolz, dass ich Mutter war dabei und gleichzeitig ... Sie können sich selbst gerne erklären, weil es schon alles so traurig ist.
- 17:48Speaker 0: Es sind ja alle Gefühle hier.
- 17:50Speaker 0: Und dann geht es viel mehr um eine Aufklärung.
- 17:53Speaker 0: Allgemein ja, wie können wir mein Gefühl umgehen?
- 17:55Speaker 0: Was ist hilfreich?
- 17:57Speaker 0: Und dann geht es natürlich, da sind halt die gängigen Sachen von Gefühl, wenn die gehört werden.
- 18:02Speaker 0: Sie wollen anerkannt sein und sie wollen einen Platz bekommen.
- 18:07Speaker 0: Und auf das Kind bezogen, heisst er natürlich häufig, gehen einem Kind einen Platz in deinem Leben.
- 18:13Speaker 0: Weil die Beziehung zu diesem Kind, die wird weiterlaufen, die wird immer sein.
- 18:17Speaker 0: Auch wenn es ein Vogelkind kommt, ein weiteres Kind, es wird immer zum Beispiel das erste Kind sein, wenn es die erste Schwangerschaft war.
- 18:28Speaker 1: Also einem Kind einen Namen, einen Platz geben, vielleicht auch etwas anzudenken in der Wohnung.
- 18:36Speaker 1: Das ist ... Auch etwas, was Isaac und Natalie gesagt haben.
- 18:40Speaker 1: Sie haben Zwilling in der sechzeiten, respektiv achtzeiten Schwangerschaftswoche verloren.
- 18:46Speaker 1: Ich bin für die andere Episode zum Thema mit Ihnen spazieren.
- 18:51Speaker 1: Und was sie auch noch gesagt haben, was mir so geblieben ist, war so, dass nicht auf Vorrat traurig war.
- 18:59Speaker 0: Ja.
- 19:00Speaker 0: Das ist etwas, was ich häufig aufklärte, was auch etwas tendenzisch ist.
- 19:07Speaker 0: Gerade wenn dann eine weitere Schwangerschaft folgt, dass man sich auch noch nichts freut.
- 19:14Speaker 0: Man weiss noch nicht, ob es sich bleibt, wenn das Kind weggegangen ist.
- 19:18Speaker 0: Die Gefühle zurücknehmen, die Vorfreude, alles quasi auf distanzierte Anliegen.
- 19:26Speaker 0: Und mit der Angst natürlich, die begründete Angst dahinter zu haben, es kann wieder passieren, weil ja auch eine Möglichkeit leider ist.
- 19:35Speaker 0: Und da sage ich den Alter wirklich auch häufig, jetzt im Moment ist euer Kind hier im Buch, jetzt lebt es im Buch.
- 19:44Speaker 0: Und wenn es dann so weit ist, dass es wirklich so wäre, dass es wieder stirbt oder dass es stirbt, dann ist der Moment ... müssen oder können trauren.
- 19:54Speaker 0: Dann ist es der Moment, um das Kind kennenlernen und wieder abzuscheiden.
- 19:59Speaker 0: Aber im Moment schaut es, dass er in der Gegenwart sein könnte.
- 20:04Speaker 0: Und das ist häufig ein Lebensthema von uns allen.
- 20:08Speaker 0: In der Schwangerschaft ist es wie konzentriert.
- 20:12Speaker 0: Eigentlich wäre es sehr wünschenswert.
- 20:15Speaker 0: Meine Vorstellung ist sicher, dass das Erlebnis ... Thema für uns allen ist, wie wir mehr in den Gegenwart sehen können.
- 20:23Speaker 0: Jetzt sind wir immer, was morgen ist, wissen wir alle nichts.
- 20:27Speaker 0: Aber das blenden wir natürlich häufig aus und sind ja auch gesund.
- 20:30Speaker 0: Man kann ja nicht immer denken, was morgen ist.
- 20:33Speaker 0: Aber eigentlich mit dem gesunden ... Ich weiss nicht, was morgen ist, aber heute lebe ich.
- 20:40Speaker 0: Und ich schaue, was ich heute verwirkele, wie ich heute einen guten Tag mache.
- 20:45Speaker 0: Und wenn das Kind im Bauch und in der Frühenschwangenschaft wieder bin, auch dort zu schauen, wie ich das machen
- 20:53Speaker 1: kann.
- 20:54Speaker 1: Und wenn, darf man dann wieder schwanger werden nach einem Felgeburt?
- 20:59Speaker 0: Das ist spannend, wie du das fragst.
- 21:02Speaker 0: Wenn du darfst, weil das ist so ... Ja, körperlich.
- 21:04Speaker 1: Man sagt, dass es immer nach Kaiserschnitte ist.
- 21:07Speaker 0: Genau.
- 21:07Speaker 0: Es ist ein grosser Unterschied, ob ein Kind mit Kaiserschnitte auf die Welle kommt.
- 21:13Speaker 0: Weil dort, wenn man ganz klar eine Medizin ist, empfehle, um ein Jahr zu erwarten.
- 21:18Speaker 0: Bis auch vom Narbengeweb noch, dass Gebärme-Mutter wieder gut verheilt ist.
- 21:25Speaker 0: Wenn es ein vaginaler Geburt war, dann ... durch nie, nie einen Zeitangob machen.
- 21:31Speaker 0: Weil auch das ist wieder so individuell.
- 21:34Speaker 0: Eigentlich ist es mehr zu schauen, wie das Paar der Wege geht.
- 21:39Speaker 0: Und für mich die Orientierung ist, wenn das verstorbenen Kind seinen Platz hat.
- 21:46Speaker 0: Das zukünftige Kind soll wieder einen eigenen Platz haben.
- 21:50Speaker 0: Und das ist eigentlich so eine Überprüfung, mit den Eltern zu machen.
- 21:55Speaker 0: Wie viel Platz nimmt das verstorbenen Kind ein und ist auch wieder Platz frei für das nächste Kind und nichts.
- 22:02Speaker 0: Ich sage es jetzt klasse ausdrückt, die Übertragung vom verstorbenen Kind zum nächsten Kind.
- 22:09Speaker 0: Und das ist ausserzufinden mit dem Paar.
- 22:11Speaker 0: Wie stehen Sie dort in der Welt, in Ihrem Prozess, aber auch in Ihrer ganz individuellen Situation, in der vielleicht eine Frau sagt, sie möchte wieder schwangen werden.
- 22:22Speaker 0: Und das ist absolut Ihres Recht und Ihre Möglichkeit.
- 22:25Speaker 1: Aber es ist so, dass medizinisch wieder gesagt ist, das körperliche, aber auch das emotionalen.
- 22:32Speaker 1: Auf das Emotionalen, wenn du gerne noch mehr darüber gesprochen hast, vom körperlichen, hat dann ein Felgeburt Einfluss auf deine nächste Schwangerschaft.
- 22:42Speaker 1: Also je nachdem, was man im Kind sieht.
- 22:44Speaker 1: Es ist natürlich
- 22:45Speaker 0: sehr abhängig davon.
- 22:48Speaker 0: Ist eine Güritage gemacht worden oder ist es spontan vaginal zur Welt gekommen?
- 22:55Speaker 0: Rein grundsätzlich hat eine vorgehende, fehlgeborene Kind.
- 22:59Speaker 0: In diesem Sinn keine Einfluss.
- 23:01Speaker 0: Rein medizinisch kann man natürlich sagen, dass der Körper sich zwei bis drei Monate zykl abwarten, um wieder eine Möglichkeit zur Regeneration zu geben.
- 23:12Speaker 0: Das ist eigentlich etwas, das sicher gesund für den Körper ist.
- 23:17Speaker 1: Und das Vertrauen in den Körper ist schon viel ... erschüttert.
- 23:25Speaker 0: Ja,
- 23:26Speaker 1: es ist das gleiche Körper, das das gemacht hat.
- 23:29Speaker 1: Was gibst du den Frauen mit oder auch den Mann aus Unterstützung, wenn man zu seinem Körper wieder so wohlwollend sein kann?
- 23:39Speaker 1: Ja.
- 23:40Speaker 0: Das ist die total wichtige Frage.
- 23:42Speaker 0: Das ist eines der meisten, die passiert ist.
- 23:46Speaker 0: Das Mutter vor allem sagt, ich habe das Vertrauen in den Körper verloren.
- 23:52Speaker 0: Und das passiert bei einer frühen Felgeburt.
- 23:55Speaker 0: Aber es passiert natürlich auch, wenn später in Schwangerschaft noch viel mehr ist.
- 24:00Speaker 0: Und ich muss dabei herauskühlen für diese Antwort.
- 24:05Speaker 0: Was eigentlich eines vom Hilfreichsten könnte sein, wenn die Frau durch den Prozess geht, dass sie wieder mit dem Körper zusammenarbeiten kann.
- 24:15Speaker 0: Was würde bedingen, einem Körper die Zeit zu lassen?
- 24:18Speaker 0: der Prozess geht, so dass der Körper wieder selber kann organisieren.
- 24:23Speaker 0: Und das nicht, weil dann irgendwann wird der Körper merken an, etwas ist nicht in Ordnung und wird weh machen.
- 24:30Speaker 0: Und häufig können Leute bei uns Frauen an und sagen, hey, und das Schlimmste ist, mein Körper hat es noch nicht gemerkt.
- 24:37Speaker 0: Er hat, er hat, er hat neutralisiert, dass das, und ich habe es auch nicht gemerkt.
- 24:42Speaker 0: Und das ist eigentlich etwas, das nicht sein muss, wenn man einem Körper zitelt.
- 24:47Speaker 0: Denn der Körper braucht mehr Zeit als den Ultraschall zu machen und die Diagnose zu haben.
- 24:52Speaker 0: Und wenn das nichts hätte passieren können, dass man den Prozess so ging, dass man eigentlich wieder hätte können, in Bindigo mit dem Körper das Kind gebären kann.
- 25:02Speaker 0: Im Nachhinein tue ich häufig Perspektiven.
- 25:06Speaker 0: zu verändern, mit den Eltern zu probieren.
- 25:08Speaker 0: Das heisst, dass jenen zum Beispiel die Sichtweisse mal aufzeigen.
- 25:13Speaker 0: Wenn ein Kind in der Frühe schwangerschaft stirbt, dann hat es einen Grund.
- 25:17Speaker 0: Auch wenn man häufig nicht herausfindet.
- 25:20Speaker 0: Eigentlich hat der Körper alles gemacht, um diese zu erhalten und in diesem Sinn auch ... Er hat nicht etwas Falsches gemacht, sondern er wollte eigentlich, dass du weiterlebst und dass du wieder gesund werden kannst.
- 25:37Speaker 0: Darum hat er Wege gemacht oder ist eine Blutung gekommen und ist das Kind auf die Welle gekommen.
- 25:42Speaker 0: Das hilft den älteren meisten, dass nicht mehr der Kampf gegen den Körper ist, sondern eigentlich ... Ich bringe häufig das Beispiel, dass ich sage, hey, was würdest du, wenn hier ein Kind auf dem Weg, auf dem man spaziert, springt?
- 25:56Speaker 0: Und keit um und schlägt sich das Kneu an.
- 25:59Speaker 0: Was würdest du machen?
- 26:01Speaker 0: Was würdest du mir machen?
- 26:01Speaker 0: Man würde hergehen, man würde schauen, wo ist die Verletzung, man würde blasen, man würde schauen, was braucht das Kind.
- 26:09Speaker 0: Einfach sehr zugewendet im Kind.
- 26:12Speaker 0: Und eigentlich ist es mit dem Körper genau das Gleiche.
- 26:15Speaker 0: Er hat eine Verletzung passiert.
- 26:17Speaker 0: Das ist etwas, das für uns nicht ionikko ist.
- 26:21Speaker 0: Und der Körper hat eigentlich alles gemacht, dass es wieder gut kommt.
- 26:25Speaker 0: Und eigentlich braucht der Körper Zuwendung.
- 26:27Speaker 1: Du hast mir sehr schön gesagt mit dem Beispiel.
- 26:29Speaker 1: Ja.
- 26:31Speaker 0: Und da verstehen auch alle Frauen sofort.
- 26:33Speaker 0: Es wird ihnen so klar und als Hebamme, die ich dort natürlich häufig auch, dann wirklich noch eine Körperübung mache, also auch mit dem Körper arbeiten, weil es auch immer wieder Frauen gibt, die sagen, ich kann meinen Buch nicht anrufen oder ich kann ihn nicht anschauen im Spiegel.
- 26:47Speaker 0: Ist so schrecklich.
- 26:48Speaker 0: Und dort braucht es oder ist wirklich lebensnotwendig, dass ... Die Frau, wie sie sich ihren Körper zugerober hat, ist ihren Körper, ist ihr Zentrum der ganzen Frau.
- 27:01Speaker 0: Und dass sie dort wieder in die Ziehe kommen
- 27:03Speaker 1: kann.
- 27:04Speaker 1: Und dazu, zu diesem so vertrunden Verlust, können wir die auch vorwürfen.
- 27:09Speaker 1: Auch wenn man nichts dafür kann, sind die Vorwürfe, die man sich selbst macht.
- 27:15Speaker 1: Was habe ich vielleicht etwas Falsches gegessen?
- 27:17Speaker 1: Habe ich zu viel Alkohol in den ersten Wochen getrunken, wenn ich es nicht gewusst habe?
- 27:22Speaker 1: Was gibt es hier für ... oder auch genau so ein Beispiel mit, dass man sich nicht so kaputt macht mit diesen Vorwürfen.
- 27:30Speaker 0: Also, zuerst einmal ist es völlig normal, normalisieren.
- 27:34Speaker 0: Es ist völlig normal, dass sich jede Frau unabhängig in welcher Schwangerschaft zu suchen, dass das Kind steht, macht sich Vorwürfe, macht sich schon die Gefühle.
- 27:43Speaker 0: Und dort ist es eigentlich ganz schön, zum Sichtwissen zu sehen.
- 27:49Speaker 0: Von Anfang an, wenn eine Frau schwangen wird, fängt die Fürsorge für das Kind an, als der Körper macht es.
- 27:56Speaker 0: Er sorgt für das Kind.
- 27:58Speaker 0: Der Bauch wird grösser gefässt und sich erweitert.
- 28:01Speaker 0: Alles organisiert sich in den ersten zwölf Wochen, damit das Kind einen Platz bekommt.
- 28:06Speaker 0: Also die Fürsorge fängt an.
- 28:09Speaker 0: Und auf der emotionellen Ebene ist es auch wieder sehr individuell, aber auch dort fängt die Fürsorge für das Kind an.
- 28:16Speaker 0: Und wenn man ... dass es einen Führersorg mehr Platz gibt, im Sinne von, wenn du alles gut für dein Kind machen willst, dann ist es virologisch, dass du dir fragst, ob ich etwas falsch gemacht habe.
- 28:29Speaker 0: Es sind Fragen, die müssen kommen, und sie dürfen auch kommen.
- 28:34Speaker 0: Gleichzeitig haben alle Frauen x-mal von einem Gynäkologen oder anderen Fachpersonen und auch vom Umfeld gehört, du bist doch nicht zu schuld, du hast nichts falsch gemacht, aber ihnen nichts zu überhaupt nehmen, weil sie fühlen sich schuldig.
- 28:47Speaker 0: Dort ist meins viel mehr deinen Schulgefühl platzgegeben.
- 28:52Speaker 0: Was interessiert ihr?
- 28:54Speaker 0: Für was fühlt ihr sich in Entschuldigung?
- 28:56Speaker 0: Dass ich es erzählen kann, vielleicht auch mal aufschreiben kann, um auch diesen Gefühlen einen Platz zu geben.
- 29:02Speaker 1: Und zu diesen Gefühlen komme ich aus Abschluss, wenn man gerne zum Isaac und Natali zurück ist, den Pärli, der am Anfang des fünften Schwangerschaftsmanns nicht den Zwilling verloren hat.
- 29:13Speaker 1: Sie haben ... von dem Geburt, von dem Tag, von dem Geburt, der so einen schlimmen Tag war, aber auch so schön und so ... Sie haben so einen Liebenfall von diesem Tag erzählt.
- 29:25Speaker 1: Und es ist irgendwie so widersprüchlich und so absurd, weil es so schlimm war.
- 29:32Speaker 1: Und gleich, aber sie haben so ... so ...
- 29:34Speaker 0: so ...
- 29:35Speaker 1: so ... so glücklich eigentlich über diesen Tag erzählt.
- 29:39Speaker 1: Es ist auch heikel, weil es nicht schön ist.
- 29:43Speaker 1: Aber die Gefühle sind um.
- 29:45Speaker 1: Wie ort ist das?
- 29:49Speaker 0: Jede Frau, die ihres Kindes gebährt, wird in dem Mutter werden.
- 29:55Speaker 0: Deshalb ist sie auch so hilfreich, wenn ich eine Frau wirklich habe, ihres Kindes selbst gebären, auch wenn sie gestorben ist.
- 30:03Speaker 0: Das bringt sie schon rein von der Hormone, vom ganzen Körper her, in eine Erlebnis, in der sie stolz ist, dass sie das geschafft hat.
- 30:17Speaker 0: Sie hat es gebären können.
- 30:19Speaker 0: Und das darf unbedingt etwas Schönes sein.
- 30:24Speaker 0: Das sage ich die Eltern häufig, denn ich darf es fast nicht wagen sagen.
- 30:27Speaker 0: Aber ich habe es eigentlich geburtselbar schön erlebt.
- 30:30Speaker 0: Und ich unterstütze ... Die Eltern unbedingt.
- 30:36Speaker 0: Das ist auch ein Teil des ganzen Prozesses, dass es auch schöne Momente gibt.
- 30:41Speaker 0: V.a.
- 30:41Speaker 0: Momente, die stärken.
- 30:43Speaker 0: Das ist für die Bindung zwischen Eltern und Kind.
- 30:46Speaker 0: Eines vom Wichtigsten.
- 30:48Speaker 0: Ich habe mein Kind selber gebären können.
- 30:50Speaker 0: Und noch einiges hier.
- 30:51Speaker 0: Und wir konnten es zusammen anschauen.
- 30:54Speaker 0: Was ist das für ein Kind?
- 30:55Speaker 0: Und das ist unsere Vorstellung.
- 30:58Speaker 0: Es ist seltenverständlich, wenn ein Kind eine Lebendung auf die Welt kommt, dann ist es klar, dass das der Prozess ist.
- 31:05Speaker 0: Wenn ein Kind Verstorber auf die Welt kommt, dann fragt häufig die Hebamme, die dabei sind, z.B.
- 31:11Speaker 0: die Eltern, wenn sie hier ein Kind sehen.
- 31:14Speaker 0: wenn es gestorben ist.
- 31:15Speaker 0: Und das ist eigentlich völlig eine absurde Frage, weil es ihr Kind ist.
- 31:20Speaker 0: Und wenn man in einem sausamen Ort etwas hat, das passiert, ist natürlich, wenn man es sieht.
- 31:24Speaker 0: Man will doch heran schauen.
- 31:27Speaker 0: Und das ist natürlich, da hat viel mehr damit zu tun, als wir allgemein mitsterben und dort umgehen.
- 31:32Speaker 0: Dass es uns nicht mehr näher ist.
- 31:35Speaker 0: Und wir haben nicht mehr Fruttiene, die auch tote Menschen gesehen haben.
- 31:40Speaker 0: Und das macht es, dass man so wie eine Mauer hat, an einen vielleicht lieber nichts gesehen.
- 31:45Speaker 0: Ja, Frauen, wenn es wirklich eine normale, vaginale Geburt ist, auch übrigens bei einer Fählgeburt, kann es häufig sein, dass Frauen im Nachhinein sagen, das hätte mich gestärkt in meinem Frau sein.
- 31:58Speaker 0: Und wenn das passieren kann, dann ist natürlich gerade von dem, was wir vorhin hatten, Vertrauen wieder in den Körper zu haben, dann ist schon unglaublich, dass etwas auf diesem Weg passiert.
- 32:10Speaker 0: Und was natürlich auch macht, wenn ein Paar das miteinander machen kann, durch Geburgo miteinander, die Wehen aushalten können, der Partner, der unterstützt oder der Partnerin, dann ist es etwas, das sie als Paar auf dem Weg, das sie auch sehr individuell ist, wie man den traurten kann.
- 32:29Speaker 0: Es kann unglaublich etwas sein, das zusammenhalten, das sie auch zurückgreifen können, als bestärkender Moment, das wichtig wird im Nachhinein.
- 32:40Speaker 1: Jetzt haben wir hier einen ganz schönen Spaziergang durch den Botanischen Garten und bleiben noch dran, weil Anna Margareta etwas zu sagen hat.
- 32:50Speaker 1: Das ist Hallo Gesundheits, der Podcast der CSS.
- 32:53Speaker 1: Wir reden offen, ehrlich und direkt über die Gesundheitsthemen.
- 32:57Speaker 1: Das Gespräch, das ich erwähnte mit Natalie und Isaac, Gefindet ihr auch hier, wo ihr Rätsel lassen könnt auf Spotify, Apple Podcast, einfach unter Halloggesundheit oder natürlich auf css.ch.
- 33:10Speaker 1: Dazu empfehle ich auch noch die Halloggesundheit, Episode zum Thema Geburtstrauma.
- 33:16Speaker 1: In der Show Notes habe ich euch auch noch die Fachstelle verlinkt, Kindesverlust.ch.
- 33:21Speaker 1: Dort findet ihr ganz viel Erfahrungsbericht, Fachbericht, auch zum Beispiel zu den Rechten, die ihr habt.
- 33:29Speaker 1: Wenn ihr ein paar Inputs mitgenommen habt, freu ich mich, wenn ihr die Episode weiterleitet, damit auch jemand anderes zu gehören.
- 33:38Speaker 1: Die Schlussworte hat immer der Gast, Anna Margareta.
- 33:43Speaker 1: Was willst du noch mitgeben?
- 33:44Speaker 1: Wir
- 33:44Speaker 0: beschäftigen euch mit dem Thema Vergänglichkeit.
- 33:50Speaker 0: Wenn ein Kind früh stirbt, ist es eine ganz besondere Situation.
- 33:55Speaker 0: alle unglaublich berührt und überfordert.
- 33:58Speaker 0: Aber grundsätzlich ist es ja eigentlich einfach das Thema mit Umgang, mit Sterben und Tod.
- 34:03Speaker 0: Und für die schwangeren Frauen, die das durchleben müssen, dass ihr ein Kind stirbt, dass ihr gehört, man kann das überleben.
- 34:14Speaker 0: Das ist etwas, das wir Frauen können.
- 34:17Speaker 0: überleben.
- 34:18Speaker 0: Das haben Tausende von Frauen vor uns erlebt und werden Tausende von Frauen nach Hause erleben.
- 34:23Speaker 0: Und wir haben diese Kräfte.
- 34:26Speaker 0: Auch wenn man sich das im Moment vielleicht überhaupt nicht vorstellen kann, wie gerade die Situation ist.
- 34:32Speaker 0: Man wird befähigt, durch den Prozess, im Prozess sein, dass man sich Dinge plötzlich muss zutrauen oder kann die Schritte machen, die man sonst nie denkt, dass man das könnte.
- 34:44Speaker 0: Und ich will euch einfach alle Bestärken, die zulosig sind, glaube ich auch an eure Ressourcen, weil jeder Mensch, jede Frau hat so viele Ressourcen, jeder werdende Vater hat so viele Ressourcen.
- 34:57Speaker 0: Wir können das schaffen.
- 35:00Speaker 0: Und dürfen gleichzeitig eine Unterstützung, eine Begleitung haben, dass sie es nicht alleine machen müssen.
- 35:06Speaker 0: Dass sie wirklich jemanden zur Seite haben, der weiss, was er macht, das wünscht ihr euch sehr.
- 35:12Speaker 0: Und suche in eure Unterstützung.