Latest / Hallo Gesundheit – Der Podcast der CSS / Emotionen unterdrücken #1 Schreiben, Weinen, Äste zerbrechen – mit Lukas
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- 0:00Speaker 0: Ist du mir leid, sage ich dann zu mir selbst.
- 0:03Speaker 0: Ich habe dich lange nicht gesehen, nicht gespürt, nicht gehört.
- 0:06Speaker 0: Wollte dich nicht verstehen, mich hat es zu sehr verstört, habe alles runtergedrückt, deine Schrei erstickt, hatte Angst, dich zu finden.
- 0:13Speaker 0: Du warst klein und verloren, die Welt begann dich zu verletzen und du hattest nicht anderes, um dich zu widersetzen, hast gelernt, Gefühle nicht zu zeigen, besser lachen oder schweigen, sei angenehm und unproblematisch, ob Sache sie bleiben bei dir.
- 0:26Speaker 0: Sei ja nicht du selbst, denn das könnte ja stören.
- 0:28Speaker 0: Nicht auf dich selbst, sondern auf das Außen hören.
- 0:30Speaker 0: Lernst du, um in vielen Erwartungen auch deinen zu entsprechen, ist es besser, dein Ich etwas zu Recht zu brechen und dann einen Panzer zu bauen, um uns selbst zu ertragen.
- 0:39Speaker 0: Immer wieder, immer wieder, immer wieder und schlagen und sehe nicht den Schaden, den wir uns damit zufügen.
- 0:47Speaker 1: Hallo und herzlich willkommen zu.
- 0:48Speaker 1: Hallo Gesundheit, ein Podcast von der CSS.
- 0:51Speaker 1: Ich bin Manuel und ich hoste den Podcast im Wechsel mit Garla.
- 0:55Speaker 1: Einfach zum Klarstellen.
- 0:57Speaker 1: Ich bin keine medizinische Fachperson.
- 0:59Speaker 1: Aber als kleine Hypokonder doch sehr interessiert an Gesundheitsthemen.
- 1:04Speaker 1: Jeden Monat geht es um ein Thema aus zwei verschiedenen Perspektiven.
- 1:08Speaker 1: Einmal aus Fachsicht und einmal aus betroffenen Sicht.
- 1:11Speaker 1: Und das Beste am Ganzen, ich fühle diese Gespräche immer an der frischen Luft auf einem Spaziergang.
- 1:17Speaker 1: Heute rede ich mit Lukas über Gefühl.
- 1:19Speaker 1: Das Zitat, das du ganz am Anfang gehört hast, ist ein Ausschnitt eines Textes von Lukas.
- 1:25Speaker 0: Ich bin Lukas, bin Zweidiske.
- 1:28Speaker 0: Ich habe gerade meine Doktor Albert im Geschichte abgeschlossen und habe sie bald noch verteidigt.
- 1:34Speaker 0: Ich bin nebenbei noch viel auf Poetry Slam Bühnen unterwegs, sowohl als Organisator, aber auch als Performer und Textschreiber.
- 1:42Speaker 1: Zur Einordnung.
- 1:43Speaker 1: Poetry Slam ist ein moderner Dichter in den Wettkampf.
- 1:46Speaker 1: Poetinnen und Poeten treten mit selber geschriebenen Text gegeneinander an und das Publikum entscheidet, wer gönnt.
- 1:53Speaker 1: In dieser Folge von Hallo Gesundheit erfährst du, wie Lukas einen besseren Zugang zu seinen Emotionen bekommen hat und wie du auch lernen kannst, deine Gefühle besser wahrzunehmen.
- 2:04Speaker 1: Heute bin ich am Waldrand am Alvisrieren am Spazieren mit Lukas.
- 2:09Speaker 1: Wir reden über das Thema Emotionen unterdrücken.
- 2:13Speaker 1: Als Einsteig haben wir vorhin gerade ein Textausschnitt von dir gehört, Lukas, aus genau um das geht.
- 2:19Speaker 1: Wie ist der Text entstanden?
- 2:21Speaker 0: Hey, das ist so ... Das ist auch ein Stand zum Moment, in dem ich gerade einen rechten Umbruch im Leben hatte.
- 2:27Speaker 0: Also habe ich gerade siebenjährige Beziehung beendet und bin auch wieder bei dem, wo ich zusammengewohnt habe.
- 2:35Speaker 0: Und es war gerade so ein riesiger Umwurf.
- 2:38Speaker 0: Und ich habe in diesem Moment einfach wieder gemerkt, dass ich komplett überfordert bin mit der Situation und irgendwie nicht mit der ganzen Trilung umgehen konnte.
- 2:48Speaker 0: Also einfach, wieso ich mit diesem Moment gemerkt habe, da ist gerade etwas sehr Grosses passiert.
- 2:53Speaker 0: Aber das sind Teile von mir, dass wir nicht haben können.
- 2:57Speaker 0: Ich hatte keinen Zugang dazu.
- 2:58Speaker 0: Ich fühlte mich wie ein Blockader.
- 3:02Speaker 0: Der Text, den ich in diesem Ausschnitt zeigte, war wie eine Erragung.
- 3:08Speaker 0: Was ist hier los?
- 3:09Speaker 0: Ich versuch, einen Zugang zu dem zu bekommen.
- 3:15Speaker 0: Es ist auch sehr viel davon, dass ich von sich selbst entstand, was mich ausgespürtelt.
- 3:20Speaker 0: Ich glaube, es war so ein schöner Prozess, um mich an das anzukommen.
- 3:25Speaker 0: Ja, um mich selber in diesem Moment zu finden, aber auch zu merken, wie viel ich eigentlich immer sonst abgedruckt habe oder wie viel ich gar keinen Zugang hatte.
- 3:35Speaker 1: Und du hast mir gesagt, dass es lustig ist, dass der Text gerade in der Nähe entstanden ist im Wald.
- 3:40Speaker 1: Wie ist es zu dem Kuh?
- 3:41Speaker 0: Hey, voll, ich habe irgendwie immer ... Ich habe mich so gemerkt, ich habe immer auch mehr so kleine Rückzugsorten gesucht und gerade ... Ich wohnte dort in einem Ex-Partnern zusammen.
- 3:52Speaker 0: Da oben war der Wald.
- 3:54Speaker 0: Für mich war es immer nur, da kann ich gut sein und runterfahren.
- 3:58Speaker 0: Ich nahm dann einfach ein Campingstuhl, ich habe ein feuerliches Gefühl, habe gekocht und versuchte, zu schreiben.
- 4:04Speaker 0: Irgendwie war das so die perfekte Umgebung, um die Sachen anzukommen.
- 4:10Speaker 0: Gerade weil ich gemerkt habe, dass ich sehr bewusst bin, ohne Hände, ohne nichts anzugehen.
- 4:16Speaker 0: Ich habe gemerkt, dass ich die Heim- oder andere Umfälle mega zu mich übersaturiere und etwas loslose oder schaue.
- 4:23Speaker 0: Und dass ich das unterdrücke, dass ich verstärke.
- 4:28Speaker 0: Es hat mega geholfen, dass ich da draußen bin, nur mit mir, nur mit der Waldgeräusche
- 4:33Speaker 1: und dem Textbuch.
- 4:34Speaker 1: Das Textbuch ist so innen geflossen.
- 4:37Speaker 1: Wie du vorhin erzählt hast, dass es einfach so ausgesprudelt ist.
- 4:40Speaker 0: Es hat mich sogar sehr selbst überrascht.
- 4:43Speaker 0: Ich glaube, es sind zum Teil wieso ... Es waren so einzelne Wörter, die mega etwas triggert haben.
- 4:53Speaker 0: Im Text geht es um Reis, wo ich merke, dass ich mich selber innehinde und all die Mechanismen, die ich mir selber habe, die das Ganze fernhalten.
- 5:01Speaker 0: Und so Sachen, die ich in einem Text stehe, von meinem inneren Kind.
- 5:05Speaker 0: Das hat mega etwas ausgerissen.
- 5:06Speaker 0: Es ist eine mega-emotionalen Aktion.
- 5:09Speaker 0: Wir sind ja auch trainern gekommen und ich habe gemerkt, dass sich etwas löst.
- 5:15Speaker 0: Und irgendwie habe ich einen Begriff.
- 5:16Speaker 0: Ja, es wurde einfach so rausgekommen und habe sich endlich mal einen Platz geschaffen.
- 5:22Speaker 0: Es war sehr schön, aber auch sehr überfordert, ehrlich gesagt.
- 5:27Speaker 0: Und es ist auch etwas beängstigend.
- 5:29Speaker 0: Weil ich glaube, es ist wie ... Ich habe nicht mehr gesehen, ob ich jemanden, der viel geschrieben hat mit der Idee von ... Ich musste das nicht schreiben und versuch, die Wörter zu der Idee zurechtzubiegen.
- 5:40Speaker 0: Und jetzt war es wirklich, die Wörter zu kommen.
- 5:42Speaker 1: Es ist sehr lustig, wenn du im Hintergrund Kinderstimmen gehörst.
- 5:48Speaker 1: Das passt sehr fest zu dem inneren Kind, den du beschrieben hast.
- 5:52Speaker 1: Bei diesem Ausschnitt redest du ja auch mit dem inneren Kind.
- 5:54Speaker 1: Du sagst, es tut mir leid.
- 5:58Speaker 1: Ist das ein wichtiger Punkt, um wieder an die Emotionen zu kommen?
- 6:04Speaker 1: Ich probiere in Kontakt mit meinem inneren Kind zu sagen.
- 6:09Speaker 0: Hey, voll, mega fest.
- 6:11Speaker 0: Ich glaube, es ist wie auch ein Teil von mir, der gemerkt hat, aha, du warst eigentlich die ganze Zeit um.
- 6:19Speaker 0: Und du hast mir eigentlich die ganze Zeit gesagt.
- 6:22Speaker 0: Und du warst auch die ganze Zeit verloren.
- 6:26Speaker 0: Aber ich habe mich in diesem Moment sehr unbewusst, aber ich wollte nicht auf das los.
- 6:34Speaker 0: Es war wie ein Versuch, den Raum zu öffnen, zu sagen, komm, du kannst reden, sag, was los ist.
- 6:41Speaker 0: Was
- 6:41Speaker 1: sagt ein innerer Kind?
- 6:44Speaker 0: Ah, spannend.
- 6:47Speaker 0: Ich merke natürlich auch, je nach Situation, sehr unterschiedlich, aber ich glaube so ... In dem Moment, in dem ich den Text schrieb, weil ich gerade so die Italien gefüscht war, musste ich einfach sagen, ich bin gerade mega verloren und traurig und verletzt und ich weiss nicht, was los ist und ich komme nicht mehr klar.
- 7:06Speaker 0: Und ich habe halt ... Und es war für mich mega im Kontrast gestanden, weil ich halt so im Modus war, weil ich da ewig war.
- 7:12Speaker 0: Ich war an der Doktorarbe.
- 7:14Speaker 0: Ich war schon, ein Teil von mir war einfach so im Überleben zu müssen, ich muss jetzt eine neue Wohnung finden, ich muss jetzt ausziehen, ich muss damit klar kommen.
- 7:20Speaker 0: Und ich kann jetzt nicht zusammenbrechen, weil ich wohne ja noch zu Hause und ich muss die Doktorarbe schreiben.
- 7:24Speaker 0: Und ich glaube, es hat in diesem Moment einfach gesagt, hey, ich bin hier, ich bin verletzt, mir geht's scheisse, akzeptiere das.
- 7:29Speaker 0: Ja,
- 7:30Speaker 1: und gehör mich einmal.
- 7:31Speaker 0: Ja, gehör mich, ja, und lass einfach sein und lass es mal.
- 7:34Speaker 0: Und weisst du, ich will jetzt einfach am Boden liegen und brüllen und teurer sein.
- 7:40Speaker 1: Hast du dann irgendwelche Symptome gespürt, dass du so Gefühle am unterdrücken bist?
- 7:45Speaker 1: Also, dass du wirklich so körperliche Symptome wie eine Kopfwehe oder Schlafstörungen oder Verspannung oder so, oder wie war das bei dir?
- 7:54Speaker 0: Hey, es sind immer so Sachen, die ich immer noch mega entdecken bin, aber so, wenn ich zurückgeguckt, komplett, also ich bin jemand, der ... Ich habe recht Mühe mitzuschlafen, also ich brauche immer recht viel zu einschlafen.
- 8:05Speaker 0: Ich schwitze, weil auch viel, viel besser, aber früher noch zum Beispiel nur mit Musik im Hintergrund einschlafen können.
- 8:10Speaker 0: Also immer Musik los auf den Kopf, oder dann ... Meistens bin ich noch mit Ohrenstöpsel, bin sehr schnell wieder aufgewacht.
- 8:18Speaker 0: Ich habe mega Mühe gehabt, wie ich einschlafe, weil ich Gedanken kreiste, aber ich irgendwie ... Nein, ich konnte nicht zurück, ich konnte Platz geben.
- 8:27Speaker 0: Ich merke es mittlerweile immer noch recht, wie es jetzt ... Ich werde es immer noch anmerken, wie sie mein Körper präsent sind.
- 8:34Speaker 0: Ich merke es zum Beispiel bei meiner Schulter.
- 8:36Speaker 0: Meine Schulter sind so verspannt und brennen zum Teil.
- 8:42Speaker 0: Ich merke es mega, wie ich ... Im letzten Jahr habe ich uns ein besseres Bewusstsein dafür bekommen.
- 8:47Speaker 0: Dort passiert es meistens bei der Schulterverspannung.
- 8:51Speaker 0: Generell im selben Körper.
- 8:52Speaker 0: Auch wenn ich so etwas überreizt bin, dass ich das ganz wichtig merke, aber mein Körper dann komplett im Stressmodus ist.
- 9:04Speaker 0: Die letzten zwei, drei Jahre habe ich ein sehr viel das Gefühl, ich bin in einer Dauerverkältung oder immer körperlich schlapp und ausgelaugt.
- 9:14Speaker 0: Es war damals etwas, weil du mir gesagt hast, es ist gerade zu viel und ich habe einfach weitergemacht.
- 9:21Speaker 1: Du bist selber beschrieben mit der Training und dann deine Doktorarbeit am Abschleusen.
- 9:25Speaker 1: Aber du hast mich wirklich im Burnout gelandet.
- 9:29Speaker 1: Oder ein bisschen, also du warst im Burnout.
- 9:32Speaker 0: Mega, und das ist in meinem Leben gerade so spannend, weil ich gerade in dem Moment, wo ich Doktorarbeit abgegeben habe und alles mit Trainigmitteln, weil finalisiert ist.
- 9:42Speaker 0: Und eigentlich, wieso zeigen die Probleme in Anführungszeichen, wie geklärt sie sind.
- 9:45Speaker 0: In diesem Moment war es dann wie ... Ich kam für dich, okay, jetzt kann ich nur noch ... Jetzt muss ich entspannen, loslassen.
- 9:52Speaker 0: In diesem Moment habe ich gemerkt, wie so viel nur noch auf ... Medizin weiss ich nicht, ob ich Adrenalin oder wie alles gelaufen ist.
- 10:00Speaker 0: Sobald ich die Spannung nachgelassen habe, habe ich alles kollabiert.
- 10:04Speaker 1: Dann bist du voll zusammengebrochen.
- 10:08Speaker 0: Hey, mega!
- 10:08Speaker 0: Ich habe irgendwie einfach gemächt, ich habe so null Energie mehr.
- 10:11Speaker 0: Ich kann mich irgendwie meinen ... Ich kann mich zum Teil so Alltags-Sachen oder auch mit Leuten erfüllen, zum Teil so mega schnell überfordern.
- 10:19Speaker 0: Ich bin schnell in das Limit gekommen.
- 10:20Speaker 0: Und ich kann vor allem dann schon so müssen einfach so im Punkt und neue Jobs suchen und noch gewisse Sachen abschliessen.
- 10:27Speaker 0: Und ich bin einfach ... Ich konnte zum Teil nicht mehr.
- 10:30Speaker 0: Ich war zu dieser Erschöpfung nach einer Mail schreiben oder am Boden nach einem Formular ausfüllen.
- 10:36Speaker 0: Ich merkte, da ist einfach etwas wie nicht gut.
- 10:39Speaker 0: Es ist wie auch die komplette emotionalere Serie, weil es so einmal aufgebraucht wurde.
- 10:44Speaker 0: Und ja, es mag einfach nicht.
- 10:46Speaker 1: Wir reden nachher gerade noch darüber, wie du wieder geschafft hast, aus dem rauszukommen.
- 10:50Speaker 1: Aber ich würde auch noch interessieren.
- 10:52Speaker 1: Was sind die Ursachen, dass du die Gefühle so unterdrückt hast?
- 10:56Speaker 1: Im Text schreibst du, du hast gelehrt, die Gefühle nicht zu zeigen.
- 11:00Speaker 1: Sind das generell alle Gefühle?
- 11:03Speaker 1: Oder schwierige Gefühle?
- 11:05Speaker 0: Ich glaube, als erstes schon für mich schwierige Gefühle.
- 11:08Speaker 0: Ich glaube, vor allem so Sachen wie ... Ähm ... Traurig, traurig, oder etwas verloren zu sein, habe ich irgendwie ... Merke ich schon.
- 11:19Speaker 0: Ich glaube, ich habe nicht so einen guten ... Mir ist nicht so ein guter Umgang, damit vorgelebt wurde.
- 11:24Speaker 0: Ich konnte das nie so richtig einordnen.
- 11:26Speaker 1: Also in der Familie?
- 11:28Speaker 0: Ja, mega.
- 11:29Speaker 0: Also so etwas im Aufwachsen.
- 11:31Speaker 0: Und das hat es halt irgendwie ... Also ... Und ich habe all die Dinge wegemerkt.
- 11:36Speaker 0: Ich glaube, ich habe mich rückblickend, was ich oft so fühle, wenn ich über das nachdenke.
- 11:41Speaker 0: Das Gefühl, ich bin nicht an einem sicheren Ort, um das rauszulassen.
- 11:46Speaker 0: Das wird irgendwie nicht gut aufgenommen.
- 11:49Speaker 0: Das wird nicht genug empfangen.
- 11:50Speaker 0: Das wird nicht verstanden.
- 11:52Speaker 1: Ich glaube, dass die Liebe wie gekoppelt ist, ein bestimmtes Verhalten.
- 11:55Speaker 1: Und dass du wie Angst hast, wenn du diese Gefühle äusserst bist, dass du dann vielleicht nicht mehr geliebt wirst.
- 12:01Speaker 0: Ja, ja, in so eine Art Richtung.
- 12:03Speaker 0: Ich glaube, es ist nicht mal so mit meinen Eltern zusammen.
- 12:09Speaker 0: Es ist nicht mal so das Ding, dass ich nicht gefügt habe.
- 12:12Speaker 0: Ich wäre nicht geliebt worden und alles.
- 12:15Speaker 0: Aber ich habe einfach gemerkt, beide haben auf eine andere Art.
- 12:19Speaker 0: nicht so den Zugang zu geben oder irgendwie nicht das Gefühl geben zu können, dass ich jetzt verstehe, dass ich heben könnte.
- 12:25Speaker 0: Und ich glaube, weil das habe ich mich irgendwie so sehr in das zurückgeschlossen.
- 12:28Speaker 0: Wir waren generell so ein wenig in den Haushalt gewesen, wo so Sachen zu sehen, also so unangenehme Sachen völlig unter den Tisch gekehrt wurden und nicht angesprochen wurden.
- 12:39Speaker 0: Die Stimmung merke ich mega.
- 12:42Speaker 0: Es ist die Verspannung, die ich noch spüre.
- 12:45Speaker 0: Man merkt, wenn etwas unangenehm ist oder meine schlechte Lune hat, dann wird es entweder zu viel.
- 12:53Speaker 0: Oder es ist zu überfordern.
- 12:54Speaker 0: Oh nein.
- 12:55Speaker 0: Jetzt geht es zum Kind nicht gut, es ist alles schlecht.
- 12:59Speaker 0: Es war eine schlechte Eltern.
- 13:00Speaker 0: Oder es wird so minimiert.
- 13:02Speaker 0: Es ist doch gar nichts.
- 13:06Speaker 0: Das Mittelding aus den beiden Sachen ... So der Rückzug ausgelöst.
- 13:11Speaker 0: Ja.
- 13:12Speaker 0: Also irgendwie ... Ja, ich spüre es jetzt noch mit mir.
- 13:17Speaker 0: Zum Teil, dass mich immer fragt, ob ich in einem sicheren Umfeld bin, wo ich das gerade sagen darf.
- 13:23Speaker 0: Oder ist es nicht gerade wieder zu viel?
- 13:26Speaker 0: Oder ist das überhaupt ... Wer bin ich, um das zu sagen?
- 13:30Speaker 0: Ich bin ja gar nicht so richtig traurig.
- 13:34Speaker 0: Vielleicht habe ich das gar nicht so ... Also andere Menschen sind sehr schlechter und sind nicht mehr so gerecht.
- 13:41Speaker 0: Ja, voll.
- 13:43Speaker 0: Ich habe ja gar nicht so richtig schlimme Gefühle, habe ich auch gar nicht und keine Ahnung.
- 13:49Speaker 0: Ich merke immer, dass es zuerst so ein rechtfertigungs-Dialog kommt.
- 13:53Speaker 0: Sollte ich das jetzt sagen, ist es ein richtiger Moment.
- 13:57Speaker 0: Und das ist mega strategisch.
- 13:59Speaker 1: Mega spannend, weil ich kenne das so fest auch, dass es schnell vernunft kommt und die Emotionen quasi abwirken.
- 14:06Speaker 1: Mega
- 14:07Speaker 0: fest, ja.
- 14:08Speaker 1: Es ist so ... Den Beine Emotionen oder den Gefühlen, die sind doch einfach da.
- 14:13Speaker 1: Die dürfen doch auch wem mal rauskommen, natürlich nicht in jedem Fall.
- 14:19Speaker 1: Manchmal muss man sie kontrollieren.
- 14:20Speaker 1: Aber
- 14:22Speaker 0: ja, mega.
- 14:23Speaker 0: Ich glaube, ich ... Ich denke, es ist nicht etwas, das meine Eltern übel nehmen.
- 14:31Speaker 0: Ich merke, es sind zwei Menschen, die gleich in diesem Gefangen waren, die nicht mit dem Klaren kamen, dass sie nicht handeln konnten.
- 14:38Speaker 0: Das ist schwierig, um mein Vorleb zu haben.
- 14:42Speaker 1: Aber dann hat man schon einen Konflikt ausgetragen, oder wie ist das?
- 14:46Speaker 1: Oder sind die W-Möglichste ... ... überdünkt worden?
- 14:50Speaker 1: Nein, das wurde ultra
- 14:51Speaker 0: überdünkt.
- 14:52Speaker 0: Das war eine Mischung aus ... Wir wollen noch die Fassadenpalte von ... Nein, wir sind ja doch eine harmonische Familie am Abenddisch.
- 15:01Speaker 0: Oder eben so ein bisschen sarkastisch degradierend.
- 15:05Speaker 0: Also es ist schon ... Nein, es gab selten selten Raum für das.
- 15:10Speaker 0: Beziehungsweise ... Ja, all diese unterschiedlichen.
- 15:14Speaker 0: Ich habe noch zwei Geschwister und es ist unterschiedlich damit umgegangen worden, dass ich glaube irgendwie ... zwischen sehr zurückziehen und abschalten, die ich sehr oft gemacht habe.
- 15:27Speaker 0: Oder zwischen völlig explodieren und sehr... Und das wirklich alles ansprechen und dann einfach so schnell als ... Ah, du bist halt das problematische Kind und du bist halt anstrengend und jetzt bist du wieder ein Problem machen und... Ja.
- 15:42Speaker 1: Also so diese Gefühle ein bisschen abwerten sozusagen, oder?
- 15:46Speaker 1: Ja, mega,
- 15:47Speaker 0: mega.
- 15:49Speaker 0: Also wie so ein bisschen... Das merke ich mir.
- 15:54Speaker 0: Wie meine Mutter war, war mir das Ding, dass man als Gefühl hatte, man kann nicht zu viel Negatives ansprechen, weil dann ist sie dann wieder so extra traurig und dann ist für ihr wieder zu viel, dass man im Vorfall schon so etwas mit ihrer Emotionen regulieren muss, bevor man sie selber raushält.
- 16:10Speaker 0: Und ja, dass er bei meinem Vater einfach nicht auf solche Sachen eingeht oder dass er einfach nicht so richtig gut kann.
- 16:15Speaker 0: Und dann ... Ja, also ...
- 16:18Speaker 1: Warst du in der Anpass?
- 16:19Speaker 1: Oder hast du manchmal auch hässig geworden?
- 16:23Speaker 0: Fast nicht.
- 16:25Speaker 0: Was ich sehr gemerkt habe, ist im Nachhinein, dass ich irgendwie so nullpuppertiere.
- 16:32Speaker 0: Zum Teil habe ich mich gefragt, was war das?
- 16:35Speaker 0: Ich hatte nie das Ding von, ich würde mich ausbrechen und rebellieren.
- 16:40Speaker 0: Ich weiss auch nicht.
- 16:45Speaker 0: Im Nachhinein bin ich schon immer sehr ... Ich war so ein unproblematischer Kind.
- 16:51Speaker 0: So der, der von ... Ah ja, weisst du, der ist durchgekommen und sagt, er macht das Ding.
- 16:56Speaker 0: Der ist einfach für dich.
- 16:57Speaker 0: Und der ist immer so nett und harmonisch.
- 16:59Speaker 0: Und auf der kann man sich verlassen.
- 17:02Speaker 0: Und ich glaube, irgendwann so das Label ist mir dann halt irgendwie so mega ... Habe ich auch immer so mega internalisiert, glaub ich.
- 17:07Speaker 0: Und irgendwie ... Ja, also halt auch so mega viel ... mega viel weggesteckt, mega viel so ... Aha, ja, okay.
- 17:15Speaker 0: Ich bin halt so.
- 17:15Speaker 0: Ich bin halt so.
- 17:17Speaker 0: Und gerade, wie mir vorgelebt wurde, dass ... Ja, wie soll ich es sagen?
- 17:24Speaker 0: Wie meine Schwester auf ihr älter ist, wo so viel mehr aus sich rauskommt, wie das mega abgewirkt wurde.
- 17:31Speaker 0: Auf eine Art.
- 17:32Speaker 0: Würdest
- 17:33Speaker 1: du sagen, dass das Gefühl unterdrücken kommt von der Kindheit her?
- 17:37Speaker 0: Mega fest.
- 17:38Speaker 0: Ich glaube auch ... Es ist immer etwas, das ich noch mega einen Zuhause finden und lernen muss.
- 17:47Speaker 0: Ich habe immer gedacht, ich habe gar nicht so viele Sachen.
- 17:51Speaker 0: Ich hatte eigentlich gute Kinder, weil ich mir so Material vom Umfeld her ... Ich habe nie Gewalt erfahrt oder all das.
- 18:01Speaker 0: Aber gleichzeitig konnte ich mich für meine Kinder nicht erinnern.
- 18:06Speaker 0: Ich merkte mittlerweile, dass es nicht einfach nur ein Fakt ist, dass ich nicht kann.
- 18:11Speaker 0: Das ist auch wieder etwas, was ich irgendwann mal so eingesperrt habe.
- 18:16Speaker 0: Ich fand, nein, da ist nichts.
- 18:17Speaker 0: Ich merkte auch wieder, wie viel von dort kommt.
- 18:19Speaker 0: Ich glaube, dass ich sehr bewusst, ganz viel problematisch, im Moment, in dem ich wahrscheinlich beregt habe und ich nicht konnte damit umgehen, als Kind, entschieden habe, nein, das sperren wir weg, das ist jetzt nicht da.
- 18:34Speaker 0: Jetzt machen wir weiter.
- 18:35Speaker 1: Wisst du, dass du als junger Erwachsener warst?
- 18:36Speaker 1: Du spielst das selbst weiter pflegst.
- 18:40Speaker 1: Du bist jemand, der seine Emotionen im Griff hat.
- 18:46Speaker 1: Oder war das später?
- 18:48Speaker 0: Was ich irgendwann mega gemerkt habe, das ist so ein teenage, so ein sechzehne, dass ich immer ... Ich habe das Gefühl, ich bin latent, minim, depressiv konstant.
- 19:02Speaker 0: Was ich immer so gespürt habe, ist einfach ... so eine schwere, so eine konstante Schwere.
- 19:07Speaker 0: Und für mich war das Konstanzgefühl von mir abgeschnitten.
- 19:12Speaker 0: Dass ich immer das Gefühl hatte, ich muss mich immer packen und motivieren, um in die Welt zu gehen.
- 19:17Speaker 0: Aber ich habe mich nicht von mir aus, dass ich mich nicht so selber die Motivation gespürt habe, zu mir auf Dinge zu machen.
- 19:25Speaker 0: Und ich habe mir dann irgendwann das Gefühl, mehr so ein Gefühl zu haben.
- 19:30Speaker 0: Ich bin unmotiviert, nicht so sozial.
- 19:34Speaker 0: Ich bin sehr abhängig davon, dass Leute mich rausbringen und rausziehen.
- 19:38Speaker 0: Und dann mache ich was.
- 19:40Speaker 0: Aber so von mir selber raus habe ich mich nicht so der Trang verspürt, um so volle Sachen zu machen.
- 19:46Speaker 0: Weil ich mir nicht so den Raum gegeben habe, um genuhe Sachen zu wollen.
- 19:52Speaker 0: Oder gar nicht so den Zug gefahren zu haben, was will ich eigentlich machen?
- 19:55Speaker 0: Oder was möchte ich, was würde ich mir gerade für euch machen?
- 20:01Speaker 0: Das hat mich mega geprägt, das Gefühl von einer schweren und leeren.
- 20:07Speaker 0: Und dann immer gleich das Gefühl, dass die anderen immer so viel ... Die anderen Menschen sind für sie immer so ... Die haben alles im Griff und das ist alles gut.
- 20:17Speaker 0: Man muss die wahrnehmen.
- 20:18Speaker 0: Ich hatte immer das Gefühl, dass die anderen Menschen ... Die wissen immer, was sie wollen.
- 20:23Speaker 0: Die haben Motivation.
- 20:25Speaker 0: Ich kann das nicht.
- 20:26Speaker 0: Ich muss etwas faken und etwas nah machen.
- 20:29Speaker 0: Und andere Menschen machen das in meinem Umfeld.
- 20:33Speaker 0: Das müsste ich auch machen.
- 20:35Speaker 0: Ich will das auch.
- 20:36Speaker 0: Das
- 20:37Speaker 1: ist mega spannend.
- 20:39Speaker 0: Ich habe mich als Nachahmer gefühlt.
- 20:42Speaker 0: Ich muss schauen, wie die anderen
- 20:44Speaker 1: machen.
- 20:45Speaker 0: Das ist spannend.
- 20:48Speaker 0: Weisst du, was wir im Rückblick machen?
- 20:50Speaker 0: Wie fest ich trainiert bin.
- 20:54Speaker 0: quasi auf die Emotionen der anderen zu lesen und zu verhalten, um davon ableiten zu können, wie ich mich verhalten muss.
- 20:59Speaker 1: Mega
- 21:00Speaker 0: spannend.
- 21:02Speaker 1: Wie wirst du denn auf diese Erkenntnisse kommen?
- 21:04Speaker 1: Oder hast du auch gemerkt, dass da noch eigene Gefühle sind?
- 21:11Speaker 0: Es hat dann doch immer wieder so aufgeblitzt.
- 21:13Speaker 0: Ich glaube, was ich mittlerweile merke und zum Glück, dass halt so der Teil von mir, weil ich auch genuhen bin, doch einfach auch ... dass es nie weggegangen ist und doch auch mega stark ist, weil es spannend ist, dass ich das schon ein bisschen sein kann.
- 21:30Speaker 0: Und wie gesagt, ich war echt ein mega extravertiertes Kind, der überall umgerannt ist, auf alles zugegangen ist, auf den Bock hat, alles zu entdecken, auf alles zu gehen.
- 21:40Speaker 0: Und der Teil ist halt schon nie weggegangen und ich habe immer wieder Sachen gefunden, mal zu Musik machen oder so eine Band hat, dann schon immer wieder so aufgeflackert.
- 21:49Speaker 1: Oder auch Auftretten vielleicht?
- 21:51Speaker 1: Voll?
- 21:53Speaker 0: Voll, oder?
- 21:53Speaker 0: Und immer so, wo ich mich gemerkt habe, dass eigentlich in mir schon so ein Teil von mir hier war, ich will raus, ich möchte das eigentlich.
- 22:00Speaker 0: Aber es war immer ein Mega-Kampf, um mich so ... Ich musste immer so auflehnen gegenüber diesen Teil von mir und finde, nein, das machst du nicht, du bist zu viel, das passt nicht, das ist nicht richtig.
- 22:10Speaker 0: Aber ich glaube, immer mehr so etwas wie Sport oder gute Freundschaft, was aufgehört mit dem Slam oder mit der Musik hat dann schon gemerkt, okay, da ist schon was da.
- 22:18Speaker 0: Und das ist schon etwas, was ich genügend bin.
- 22:21Speaker 0: Aber es war immer so ein Kampf zwischen ... Das ist sehr schnell.
- 22:25Speaker 0: Ist dann noch etwas geworden?
- 22:26Speaker 0: Ja, nein, du sollst aber so sein.
- 22:27Speaker 0: Und du sollst so sein.
- 22:28Speaker 0: So ein wiederes speuriziertes Ideal.
- 22:30Speaker 0: Also weisst du, ich bin ... Mittlerweile habe ich einen schönen Zugang zum Schreiben.
- 22:36Speaker 0: Gerade mit Poetries.
- 22:36Speaker 0: Ich glaube, ich habe einen sehr langen ... Es war ein Teil für mich auch so, ich sollte doch schreiben, dass es gut ankommt.
- 22:42Speaker 0: Und nicht zwingend, was ich gerade möchte.
- 22:46Speaker 0: Aber ja, das ist natürlich auch immer so ein bisschen ... Wenn man das auslöst, wenn man etwas hat, das Publikum, dann gibt man Feedback.
- 22:53Speaker 0: Man hat das Gefühl, ich möchte gut ankommen.
- 22:57Speaker 1: Aber in Konfliktsituationen, vielleicht in deiner Beziehung, sind die Emotionen nicht auch rausgekommen?
- 23:05Speaker 1: Oder war es dann mehr so, dass du zugemacht hast oder wie es von H-Stitten funktioniert?
- 23:12Speaker 0: Ich glaube ... Was die Beziehung sehr schön gemacht hat, war, dass es meine erste längere Beziehung war.
- 23:24Speaker 0: Die ersten paar Jahre habe ich mir gedacht, da ist ein Teil für mich ganz genügend.
- 23:31Speaker 0: Genügend liebt und freut eine andere Person und das erfüllt einem das erfüllen kann und ich auch.
- 23:37Speaker 0: Und das ist meh, das ist ult, das ist so umgekehrt.
- 23:39Speaker 0: Ich glaube, das haben wir so ein mega schönes Selbstverständnis gegeben.
- 23:42Speaker 0: So eine kleine Witzigkeit, dass ich mich nachher nein.
- 23:44Speaker 0: Wenn ich mich enttäuscht habe, habe ich das Gefühl gehabt, ich kann das gar nicht so richtig für jemanden voll etwas empfinden oder lieber mich auf oder geliebt werden.
- 23:52Speaker 0: Das habe ich mega gemerkt, das kann ich, das geht.
- 23:54Speaker 0: Ich glaube, was dann so in die Konfliktsituation ist, ist schon sehr schweig.
- 23:58Speaker 0: Denn dort bin ich einfach nachher vor.
- 24:00Speaker 0: Ich bin halt immer drin, dass es immer noch das Harmoniebedürfnis ist.
- 24:04Speaker 0: Oh nein, jetzt wird es unangenehm, jetzt muss ich so etwas abschalten.
- 24:08Speaker 0: Und ich glaube, wir haben ... Ich habe viel, viel, viel in der Beziehung über mich gelernt und auch viel gelernt, um zuzulassen.
- 24:15Speaker 0: Auch so ein bisschen negative Sachen, also mein Platz in den Raum.
- 24:18Speaker 0: Aber es ist schon immer ... Ich habe schon gemerkt, es waren immer noch die Struktur, wenn wir eine ganz unangenehme Diskussion hatten.
- 24:26Speaker 0: Meistens habe ich dann wieder abgeschaltet.
- 24:28Speaker 0: Ich habe gemerkt, ich habe Mühe, ich bekomme Kopfwehe.
- 24:31Speaker 0: Ich will wegrennen von dem.
- 24:33Speaker 0: Ich will mich auch von dem verschliessen.
- 24:36Speaker 0: Und ich glaube auch bei mir, es war schon viel.
- 24:38Speaker 0: Beziehung, es hat alles sehr, sehr schön funktioniert, solange es irgendwie noch so ein bisschen honeymoon und schön und einfach eine positive, positive Gefühle zu lassen.
- 24:47Speaker 0: Sobald es so negativ auch hier war, ist es dann nicht dann auch zu schweig, weil dann habe ich mich schon schnell wieder abgeschaltet.
- 24:54Speaker 0: Und jetzt haben wir auch viel ... Also ja, wir haben dann schon letztendlich ... Gegen das Ende haben wir dann auch angefangen, so Party dabei zu machen.
- 25:02Speaker 0: Und das hat, glaube ich, sehr viel wieder ausgelöst.
- 25:04Speaker 0: Ja.
- 25:04Speaker 0: Denn da bin ich auch wirklich wieder mit dem konfrontiert worden, dass ich halt zwar ... Ich habe einen positiven Gefühl, schnell einmal zuzulachen, aber die Negative immer noch mega verneinen.
- 25:14Speaker 0: Und mich dann nicht zu stillen will, weil da immer noch mega Angst ist oder ein Gefühl, ich kann dann nicht mit ihnen umgehen.
- 25:20Speaker 1: Und da kannst du dir auch etwas in dieser Therapie gelehrt, um das zuzulachen?
- 25:24Speaker 1: Wie läuft das?
- 25:25Speaker 1: Oder wirst du das abgelaufen?
- 25:27Speaker 0: Mega fest.
- 25:28Speaker 0: Und ich glaube auch, weil es einfach auch eine bessere Therapeutin ist für mich.
- 25:34Speaker 0: Ich bin auch schon mal mit so einem Zwänzgeber.
- 25:35Speaker 0: Ich war auch schon eine Therapie.
- 25:38Speaker 0: Aber ich habe gemerkt, dass es so eine Therapie war, die so jemandem anschwiegt und wartet, bis man sich rauskommt.
- 25:43Speaker 0: Und das funktioniert bei mir einfach null.
- 25:46Speaker 0: Weil ich will ja nicht, dass ich rauskomme.
- 25:48Speaker 1: Man muss sich eigentlich komponentieren.
- 25:51Speaker 0: Und die Alterapeute, die ich jetzt habe, ist einfach knallhart.
- 25:54Speaker 0: Holt mich einfach raus und konfrontiert mich in meinen Aussagen mit allem, was ich mache und laden nicht nach.
- 25:59Speaker 0: Und das funktioniert halt irgendwie mega.
- 26:04Speaker 0: Das ist schon, und ich bin nachher noch so viel am Schaff und so viel ergibt sich aus dem.
- 26:09Speaker 1: Das sind die gleichen Therapeuten, die noch in der Einzeltherapie sind.
- 26:14Speaker 1: Ja, voll.
- 26:15Speaker 1: Wie muss man sich das konkret vorstellen, mit diesen Gefühlen zu konfrontieren?
- 26:19Speaker 1: Was macht sie denn genau?
- 26:20Speaker 1: Gibt es denn so Übungen?
- 26:23Speaker 0: Hey, es ist glaube ich mehr einfach.
- 26:25Speaker 0: Was sie halt mega macht, ist zum ersten Mal, dass sie mich einfach so ein bisschen ... vor die Tatsachen stellt, wenn ich mal wieder etwas nicht zulassen bin oder etwas verdrängen.
- 26:34Speaker 0: Also ich meiste, wo sie schon mega gut geworden ist, ist, wenn sie irgendwie ein Thema anspricht und findet, also wenn sie gleich wieder um den Konflikt geht oder etwas, wo ich mich irgendwie wieder schlecht mitfühle.
- 26:43Speaker 0: Und ich dann irgendwie versuche mich herauszuziehen, so sie erkennt halt schon mega schnell so, ah, du bist ich wieder am Blockieren, du bist defensiv, du machst das, jetzt bist du wieder in das Verhalten.
- 26:54Speaker 0: Und ich habe auch zum ersten Mal einfach nur so, dass konfrontiert wird und das Bewusstsein dafür schaffen.
- 26:58Speaker 0: Und sie Er mutigt mich immer mit Übungen mit heim, wenn das Feuer kommt.
- 27:04Speaker 0: Benennt es, sitzt damit, schaut, was rauskommt.
- 27:08Speaker 0: Gehen in den Wald, stecken zu brechen.
- 27:13Speaker 0: Aber okay, das machst du.
- 27:14Speaker 0: Ja, das sind wir wieder.
- 27:15Speaker 0: Oder machen das Feuer, schreibt in den Negativgedanke Haufen, brennen sie dann.
- 27:20Speaker 1: Und der Text kommt aus so einer Übung raus, fast schon.
- 27:24Speaker 0: Ja, irgendwie schon, ja, voll.
- 27:27Speaker 1: Und bist du dann manchmal ... Abpissst, wenn sie dich so konfrontieren und du denkst, jetzt lass mich einfach in Ruhe.
- 27:32Speaker 1: So abpissst.
- 27:33Speaker 0: So, ja,
- 27:34Speaker 1: ja.
- 27:35Speaker 1: Aber wie geht es dann, dass er einen Weg findet?
- 27:40Speaker 0: Wenn sie meistens über den Recht hat, das ist einfach so ein Fees.
- 27:43Speaker 0: Ich muss mich dann immer so ein bisschen eingestehen.
- 27:45Speaker 0: Ich bin irgendwie mega oft ... Ich hatte schon ein paar Sitzungen, aber ich habe dann so mega defensiv geändert und gefunden, nein, es ist mega blöd, weil es funktioniert gar nicht.
- 27:52Speaker 0: Und im Nachhinein, nein.
- 27:55Speaker 1: Es geht, wie
- 27:56Speaker 0: es wird.
- 27:56Speaker 0: Es öffnet sich wieder viel.
- 27:58Speaker 0: Du hattest wieder Recht.
- 27:59Speaker 0: Ich glaube, irgendwie ... Aber ja, ich glaube ... Es ist bisher immer wieder ... Ich war noch nie am Punkt, dass es nicht rechtfertig war, dass sie mich herausfordert.
- 28:12Speaker 0: Weil es mich immer wieder mit dem Mechanismus konfrontiert, das bei mir immer so automatisiert ist.
- 28:17Speaker 0: Ich habe das letzte Mal wieder gemerkt, dass wir eine Diskussion haben.
- 28:21Speaker 0: Das Thema, das mich ... gestört hat.
- 28:26Speaker 0: Und in diesem Moment habe ich das Gefühl, meine Schulden ziehen sich zusammen.
- 28:29Speaker 0: Ich bin mich irgendwie abstreckt, intellektuell am Verteidigen und habe keine Lust mehr und finde auch, ich will nie mehr zur Zeit gehen und irgendwie ... Ja, dass das einfach noch mega um ist und ich will wegrennen.
- 28:43Speaker 1: Ja,
- 28:44Speaker 0: voll, ja, voll, ja.
- 28:47Speaker 1: Mega spannend.
- 28:47Speaker 1: Aber gibt es auch etwas Schreiben, haben wir gesagt?
- 28:52Speaker 1: In Waldgearstöckverbrechen gibt es noch andere Sachen, die du empfehlen würdest, wenn man die Tendenzen zum Gefühl unterdrückt, wo man mehr Zugang zu den Gefühlen findet.
- 29:04Speaker 0: Also ich finde jegliche kreativen Ausdrücke tut einfach nicht mehr gut.
- 29:07Speaker 0: Ich kann sagen, Danzen tut mir sehr gut, was ich jetzt schon seit diesem Jahr mache.
- 29:11Speaker 0: Weil es einfach auch so ist, es ist in mir wie eine andere schöne Art der Körper reden zu lassen.
- 29:15Speaker 0: Man kommt damit auch, wenn man so in den Flow hineinkommt, wo man merkt, okay, was löst sich da für Spannungen.
- 29:21Speaker 0: Ich mache auch viele Sachen wie Meditation.
- 29:24Speaker 0: Und halt vor allem, ich glaube, was wir am meisten ... Was mir so hilft, ist einfach die Sache offen anzureden, mit Freundschaften, mit allem.
- 29:32Speaker 0: Wir merken, es kommt ja so eine krasse Resonanz.
- 29:35Speaker 0: Und es kommt ja meistens so viel zurück.
- 29:37Speaker 1: Also, dass du nicht der Einzige bist, der dein Problem hat?
- 29:41Speaker 1: Ja, ich
- 29:42Speaker 0: kann ja bis hierher selten.
- 29:44Speaker 0: Meistens bei mir, was ich mittlerweile spüre, wenn ich über solche Probleme und die Sachen mit Leuten rede, entweder kommt eine mega Resonanz.
- 29:53Speaker 0: sie auch auf andere Art genau durch das Träumen.
- 29:55Speaker 0: Und ich bin froh, dass sie bei uns spricht.
- 29:57Speaker 0: Oder du siehst halt recht, wie andere Leute das auch mega am Abendrücken sind.
- 30:01Speaker 0: Und es wird einem so ein bisschen bewusster.
- 30:03Speaker 0: Und ich glaube eigentlich einfach so ein bisschen eine Offenheit mit diesem Leben.
- 30:08Speaker 0: Und das halt auch wirklich auch nicht so etwas verstecken, weil ich glaube... Ich merke, was sicher genommen ist, ist die Angst, wenn ich meine Gefühle zu fest zeigen lassen muss, für leere Kontrolle.
- 30:19Speaker 0: Man merkt, es geht darum, um das Lernen zu regulieren und zu wenden.
- 30:23Speaker 0: Aber man muss es nicht wegstecken, weil man Angst hat, dass man dann wieder ... ...negativ auffallt oder keine Ahnung.
- 30:28Speaker 0: Es geht ja nicht darum, dass jeder das Gefühl hat, dass ich mich ansprache, in jeder Sekunde.
- 30:34Speaker 1: Es hat ja auch
- 30:35Speaker 0: ein Wurdeil,
- 30:36Speaker 1: dass man nicht immer
- 30:38Speaker 0: alles ... Genau, dann willst du nicht jedes Mal, wenn du mit jemandem frustriert bist, einen Kopf hauben soll.
- 30:45Speaker 0: Aber das ist
- 30:46Speaker 1: bei dir wahrscheinlich eher weniger Gefahr, sondern eher Gefahr, dass du es zu fest in den Innern fährst.
- 30:52Speaker 1: Ja,
- 30:52Speaker 0: ja, in den inneren.
- 30:53Speaker 1: Darum weisst du, wie man schon sehr wertvoll ist.
- 30:55Speaker 1: Voll.
- 30:57Speaker 1: Es kann ja sehr überfordern sein, das hast du ja vorhin gerade gesagt.
- 31:00Speaker 1: Du hast in diesem Text auch geschrieben, dass du von Emotionen überrollt wirst, dass du Fragen hast, aber keine Antworten.
- 31:07Speaker 1: Wie geht es mit dem um?
- 31:09Speaker 0: Ich glaube, wir sagen immer wieder, es braucht nicht gerade eine Antwort, es braucht nicht gerade eine Lösung, es braucht nicht gerade... Ich glaube, bei mir ist es schon auch... Das ist das Problem, das muss gelöst werden.
- 31:26Speaker 0: Es muss weggemacht werden.
- 31:29Speaker 0: Ich habe immer wieder einen Satz für meine Therapeut.
- 31:36Speaker 0: Wenn es die Touring geht, musst du dich nicht von der Welt verstecken.
- 31:41Speaker 0: Du gehst in die Welt, aber nicht, obwohl du Touring bist, sondern mit der Tourigkeit.
- 31:44Speaker 0: Ich bin ehrlich mit ihm.
- 31:46Speaker 0: Nicht mit dem, was du spürst.
- 31:52Speaker 0: Du musst nicht immer nur, wenn du in die Welt gehen kannst, mit den Leuten.
- 31:55Speaker 0: Du musst nicht immer nur fröhlich und gut drauf sein.
- 31:57Speaker 0: Du kannst auch mal traurig sein und immer noch mit den Leuten in Kontakt sein können.
- 32:02Speaker 0: Du bist viel mehr bei dir und viel genuiner.
- 32:08Speaker 0: Ja, und zum Teil merke ich einfach, dass ich einen guten, sicheren Ort finde und ansitze, dass ich durchziehe und schaue, wo ich das überhaupt spüre, wo es mich gerade nimmt.
- 32:20Speaker 0: Und ich glaube auch, dass ich das Vertrauen aufbaue.
- 32:24Speaker 0: Also, ich kann damit umgehen.
- 32:26Speaker 0: Und ich glaube, hier ist doch ein grosser Teil von einem selber.
- 32:30Speaker 0: hat irgendwann gelernt, ich kann nicht damit umgehen, wenn schwierige Probleme um sind oder Emotionen.
- 32:35Speaker 0: Das heißt, ich muss das einfach ignorieren.
- 32:37Speaker 0: Und ich merke, es ist so ein langsames Beibring.
- 32:40Speaker 0: Nein, wir könnten damit umgehen.
- 32:41Speaker 1: Wir überlebt.
- 32:42Speaker 1: Wir
- 32:42Speaker 0: überlebt.
- 32:43Speaker 0: Ich bin da.
- 32:44Speaker 0: Wir hocken jetzt einfach an.
- 32:45Speaker 1: Ich finde das so spannend, was du sagst.
- 32:47Speaker 1: Ich kenne es so fest auch, dass ich, wenn ich so viele negative Gefühle übermahme, dann übergebe ich dann schon als Handy, du musst irgendwie wegdrucken.
- 32:55Speaker 1: Ja.
- 32:55Speaker 1: Und ich kann so fest auch ... In letzter Zeit habe ich erklärt, zu sagen, okay, stopp, die sind jetzt hier.
- 33:02Speaker 1: Ich akzeptiere es, es geht mir nicht gut.
- 33:04Speaker 1: Ich schreibe es auf, oder ich schreibe es um Arme oder Streifen und sage, das ist alles gut.
- 33:11Speaker 1: Du darfst jetzt zur Urung sein, es ist nicht schwierig, es darf dann aber auch wieder vorbei gehen.
- 33:16Speaker 1: Du weißt, das Mitgefühl mit sich selbst, das habe ich gemerkt, hat mir mega festgeholfen.
- 33:21Speaker 1: Ich
- 33:21Speaker 0: finde es mega schön, dass es so ist, dass das Mitgefühl mit sich selbst ist.
- 33:25Speaker 0: Ich habe in letzter Zeit angefasst, solche somatische Yoga-Übungen zu machen, weil die Mami sind so etwas, die sich selber heben, sich selber gut einreden.
- 33:36Speaker 0: Es wirkt am Anfang immer so etwas cringe, weil man das Gefühl hat.
- 33:41Speaker 0: Self love.
- 33:42Speaker 0: Self love.
- 33:44Speaker 0: Wie macht man das Gefühl?
- 33:45Speaker 0: Okay, was mache ich da?
- 33:46Speaker 0: Aber irgendwie ... Ja, also, wie du merkst, da ist einfach ein Teil hier, dann muss jetzt einfach ... kurz weggehört werden und kurz verhetschelt werden.
- 33:57Speaker 1: Und meistens ist das ein innerer Kind,
- 33:58Speaker 0: oder?
- 33:59Speaker 0: Ja, und es ist meistens etwas ruhiger.
- 34:01Speaker 0: Ich habe mich so gemerkt, dass ich in letzter Zeit mit dem Dissabgab, mit dem, was passiert ist, wenn ich mir einfach so selber Sachen sage, wie, heute war es gerade ein bisschen viel.
- 34:12Speaker 0: Das war so ein Teil von mir, dass ich so mega bestätigt bin.
- 34:14Speaker 0: Ja!
- 34:15Speaker 0: Ja, danke!
- 34:16Speaker 0: Danke, es war viel!
- 34:20Speaker 0: Und dann ist es meistens, es löst sich dann so mega viel und es ist wie so spannend, oder?
- 34:23Speaker 0: Das ist einfach so ... Ja, man merkt, man muss nicht immer alles lösen.
- 34:28Speaker 0: Man kann einfach mit sich selbst sitzen und man kann einfach sagen, ja, es ist jetzt schwer.
- 34:31Speaker 0: Okay, ich komme jetzt hocken, jetzt nehmen wir jetzt Essen, das ist schön.
- 34:33Speaker 0: Und hast
- 34:36Speaker 1: du das Gefühl, du wirkst also?
- 34:38Speaker 1: Hast du einen besseren Zugang zu deinen Emotionen?
- 34:42Speaker 1: Jetzt mit dieser Therapie, mit dem Schreiben, mit den Übungen.
- 34:46Speaker 0: Mega viel, so viel besser.
- 34:48Speaker 0: Also einfach nur, dass ich es überhaupt mal ... Ich glaube, ich kann so viele Sachen jetzt überhaupt mal benennen.
- 34:55Speaker 0: Ich glaube, dass ich auch so für mich ... Ich glaube, dass ich meine Identität auch etwas anders war.
- 35:01Speaker 0: Ich glaube, ich hatte irgendwie immer so ein Bild von mir selber.
- 35:03Speaker 0: Also, ich bin einfach etwas nicht so emotional, ich habe nicht so einen Zugriff.
- 35:06Speaker 0: Und ich bin ja etwas abgestumpft.
- 35:08Speaker 0: Und jetzt auch mittlerweile habe ich gesagt, nein, das bin ich gar nicht.
- 35:12Speaker 0: Da ist viel Umwand und ich kann das benennen.
- 35:15Speaker 0: Und ich werde besser im Manager.
- 35:18Speaker 0: Aber es spiegt sich immer in die Einsicht, wo man haben muss, dass es ... Es ist nicht etwas, das man jemals beherrschen will.
- 35:27Speaker 0: Und ich glaube, dieser Gedanke ist schon immer drin, wegen ... Ich mache jetzt vor, ich mache, ich lege alleine zu meinen Emotionen umgegangen und irgendwann bin ich einfach so unattaschtbar.
- 35:37Speaker 0: Ich habe meine Emotionen so im Gift, da bin ich immer so ... Das wird so ... Ich glaube, es ist auch wieder so ein bisschen ... ... so eine Demutserfahrung im besten Sinn, weil man auch immer wieder gemerkt hat, okay, shit, ich brauche einfach wirklich nur einen Mensch.
- 35:51Speaker 0: Und ich bin einfach so, jetzt bin ich halt plötzlich einfach wieder traurig oder jetzt bin ich plötzlich immer so ein bisschen ... keine Ahnung, oder ja, wenn es so ein bisschen niedig ist, oder jetzt schäme ich mich, oder jetzt habe ich mega Freude, oder ... Das ist eigentlich auch ... Ich glaube, es ist so eine schöne Gegengedankung, gegen das Ding, man muss immer Kontrolle haben, man muss alles irgendwie immer planen können.
- 36:07Speaker 0: Das zeigt einem immer so, okay, nein, das Leben passiert einfach Sachen unter den Schöchern.
- 36:13Speaker 1: Mega schön.
- 36:14Speaker 0: Ich glaube, es schafft einen neuen, es hat einen mega neuen Gehirn gegenüber mir selber geschaffen, weil ich irgendwie so von einem Bild von, ich muss ihm eine östliche Ideale entsprechen und muss mich da anboxieren zu, hey, was ist mir los?
- 36:25Speaker 0: Wer bin ich eigentlich?
- 36:26Speaker 0: Was denke ich?
- 36:28Speaker 0: Ist eigentlich auch noch schön.
- 36:30Speaker 1: Mit welchem Gefühl?
- 36:31Speaker 1: Schmerz in Zukunft, in diesem Prozess.
- 36:36Speaker 0: Mehrheitlich, es hat immer ein bisschen schlechter Tag.
- 36:40Speaker 0: Es ist ein Tag, in dem sich mehr überrollt.
- 36:42Speaker 0: Ich glaube, dass man sich mit einer rechten Sanftheit und Ausgleichenheit, weil ich durch alles, was ich merke, habe, dass ich so viel unterdrückt habe, wie ich das Gefühl habe, ich kann nicht für mich da sein und ich kann nicht damit umgehen.
- 36:57Speaker 0: Und ich will nicht kontrollen.
- 36:58Speaker 0: Ich merke, dass ich Was auch immer kommt, ich habe für mich hier, ich habe auf mich los, ich habe auf mich ist.
- 37:05Speaker 0: Und ich glaube, das würde ich weiterhin so ein grosser Ziel zu mir damit schaffen und das entwickelt mich sehr schön.
- 37:11Speaker 1: Das ist Hallo Gesundheit, der Podcast der CSS, die immer beim Spazieren aufgenommen wird.
- 37:17Speaker 1: Warte noch mit abzustellen, Lukas sagt ihr ganz am Schluss noch etwas.
- 37:20Speaker 1: Und ich sage dir, was ich mitgenommen habe aus diesem Gespräch.
- 37:24Speaker 1: Unangenehme Gefühle gehören einfach zum Leben dazu.
- 37:26Speaker 1: Es bringt überhaupt nichts, sich zu unterdrücken.
- 37:29Speaker 1: Irgendwann können wir es einfach wieder führen.
- 37:31Speaker 1: Und man kann wirklich lernen, unangenehme Gefühle auszuhalten.
- 37:36Speaker 1: Und wenn der Sturm dann wieder vorbei ist, merkt man, man stirbt nicht daran.
- 37:40Speaker 1: Das sagt übrigens auch die Psychotherapeutin Naimi Huber.
- 37:43Speaker 1: Die Folge mit ihr ist auch schon online.
- 37:46Speaker 1: Wie gehst du mit unangenehme Gefühle um?
- 37:48Speaker 1: Schreib es uns in die Kommentare.
- 37:50Speaker 1: Und am besten abonnierst du den Podcast, damit keine Folge verpasst ist und lasst uns noch ein paar Sterne da.
- 37:56Speaker 1: So.
- 37:57Speaker 1: Und jetzt noch das Schlusswort vom Lukas.
- 37:59Speaker 0: Ich finde einfach, dass es wichtig ist, Neugierungen zu bleiben gegen mich selbst und auch Verständnis vorzugehen wie sich selbst.
- 38:07Speaker 0: Und ich glaube, man wird sich mega überraschen, was alles führt.