Latest / Ease & Power- Entspannt,erfüllt und erfolgreich / Du managst alles perfekt. Nur das eine nicht, das zählt.
Transcript
- Céline: Stell dir vor, zwei Menschen fahren morgens zur Arbeit. Derselbe Stau, dieselbe Baustelle, dieselbe rote Ampel, die einfach nicht grün werden will. Der eine kommt im Büro an, gereizt verspannt, innerlich am Kämpfen, bevor er überhaupt den ersten Kaffee getrunken hat. Der andere kommt rein, ruhig, klar, gut gelaunt und präsent. Gleiche Umstände, zwei völlig andere Erfahrungen. Was ist denn hier der Unterschied? Es ist nicht der Stau, es ist auch nicht die Ampel, es ist auch nicht das Leben, sondern es ist der innere Zustand. Und heute sprechen wir über das, die meisten Menschen ihr ganzes Leben lang nicht lernen und was alles wirklich alles verändern würde, wenn sie es täten. Ich bin Celine und ich fange heute mit einer etwas unbequemen Frage an. Wie viel Energie investierst du täglich darin, deine Umstände zu managen? Deinen Kalender, deine To-do-Listen, deine Beziehung, deine Kinder, dein Umfeld? Und wie viel Energie investierst du täglich darin, inneren Zustand zu managen? Und ich habe diese Frage selbst viele Jahre lang nicht stellen können, weil ich ehrlich gesagt nicht mal verstanden hatte, dass das eine Frage ist, die man überhaupt stellen kann. Und ich habe mein Leben gemanagt. Meinen Zustand, den hatte ich wirklich nicht auf dem Radar. Und Anfang 40 hat sich das geändert. Und heute Mit Anfang 50 sage ich, es ist die wichtigste Veränderung, die ich je gemacht habe. Nicht das Zeitmanagement, nicht die Strategie, nicht meine To-do-Liste, nicht der nächste Plan, sondern meinen inneren Zustand. Täglich, bewusst. Und heute schauen wir uns an, was es bedeutet, täglich in einem stabilen inneren Zustand zu sein und was sich in deinem Leben dadurch verändert. wenn du das wirklich lebst. Und du erfährst auch, warum die meisten Menschen ihre Umstände managen, aber nicht ihren Zustand und warum das ein sehr teurer Fehler ist. Und ich erkläre dir auch den Unterschied zwischen Affirmation und Incantations und warum das eine funktioniert und das andere meistens nicht. Ich erinnere mich an eine Kundin, Claudia. Sie war 51, Führungskraft verheiratet und hatte schon zwei erwachsene Kinder. Claudia war brillanterin, Dinge zu organisieren und sie hatte für alles einen Plan. Für die Karriere, für die Kinder, für den Haushalt, für den Urlaub und sie hatte auch für alles Lösungen. Aber sie kam zu mir und sagte damals, Celine, ich habe das Gefühl, ich renne meinem Zustand hinterher, der nie kommt. Ich denke immer, Wenn dieses Projekt fertig ist, werde ich entspannter. Wenn die Kinder aus dem Haus sind, wird es leichter. Wenn ich diese Beförderung habe, dann bin ich zufrieden. Und ich fragte sie, ja und? Wenn du ehrlich bist, ist es je anders oder leichter geworden? Und ihre Antwort war nein, es wurde nur anders schwerer. Und das ist der Punkt. Claudia hat ihr ganzes Leben oder, sagen wir mal, ihr halbes Leben damit verbracht, die Umstände so zu arrangieren, dass sie sich gut fühlen konnte. Aber die Umstände haben nie mitgespielt, weil Umstände das nie tun. Das ist einfach nicht ihr Job. Ihr Job ist es, zu sein, wie sie sind. Äußere Reihe. Realität. Schwankend. Unkontrollierbar. Dein innere Zustand hingegen. Der ist dein Job. Das Einzigste, was du wirklich kontrollieren kannst. Und einer der größten Coaches, vielleicht kennst du den Namen, Tony Robbins, spricht von einem beautiful state. Einem Zustand innerer Stärke, Klarheit, Verbindung, aus dem heraus du dein Leben gestaltest, anstatt auf es zu reagieren. Und ich nenne es einfach stabiler Zustand. Weil es nicht darum geht dauerhaft in Euphorie zu sein oder Euphorie zu schweben, das Leben hat auch Momente, schwer sind. Und das ist auch gut so, weil das sind die Momente, in denen wir wachsen. Aber es gilt einen gewaltigen Unterschied zwischen jemandem, der aus einem stabilen Zustand heraus mit diesen Momenten umgeht und mit jemandem, der von jedem äußeren Ereignis emotional umgeworfen wird. Der eine lebt sein Leben, und der andere reagiert auf sein Leben. Und der Unterschied hier ist nicht Glück. Es ist nicht Temperament oder Talent. Es ist einfache Übung. Praxis. Weil dein innere Zustand fährt buchstäblich alles, was du erlebst. Wenn du in einem Zustand von Stress und Alarmbereitschaft bist, interpretiert dein Gehirn der Welt entsprechend. Ein neutraler Kommentar wird zu einem Angriff, eine Herausforderung wird zu einem großen Drama, ein Fehler wird zu einer Katastrophe. Wenn du hingegen in einem stabilen, klaren Zustand bist, passiert etwas Erstaunliches. Die selbe Welt sieht komplett anders aus. Dieselben Menschen sind weniger nervig. Dieselben Probleme haben plötzlich Lösungen. Dieselben Möglichkeiten... die du vorher nicht gesehen hast, tauchen auf. Aber nicht weil sich deine Umstände oder die Welt verändert hat, sondern weil du dich verändert hast. Und jetzt stell dir vor, wie würde sich dein Leben verändern, wenn du nicht nur gelegentlich, sondern täglich aus diesem stabilen inneren Zustand heraus lebst? Und was sich hier wirklich verändert in deinen Beziehungen, in deiner Arbeit, in deiner Energie ist Folgendes. deinen Beziehungen, Menschen mit einem stabilen Zustand hören anders zu. Sie reagieren weniger automatisch, sondern sie treffen bewusstere Entscheidungen. Und das fühlen die Menschen ⁓ dich herum. Dein Partner, deine Kinder, dein Team. Du wirst zu einem ruhenden Pol im Raum, zu einer ruhigen Kraft. Und nicht weil du weniger sagst oder weniger entscheidest, sondern weil das, was du sagst, aus einer Klarheit kommt und nicht aus einer gestressten Reaktion. In deiner Arbeit verändert sich Folgendes. Stress fährt deinen Teil des Gehirns, der logisch denkt und abwegt, deinen präfrontalen Kontext buchstäblich herunter. Im Stress entscheidest du schlechter. Nicht weil du schlecht Entscheidungen triffst oder schlecht bist, sondern weil dein Gehirn im Überlebensmodus ist und nicht im Lösungsmodus. Du bist weniger vernünftig, sagen wir es mal so. Und aus einem stabilen Zustand heraus denkst du klarer. Du siehst mehr Möglichkeiten. Du triffst Entscheidungen, die du morgen auch noch gut findest. Was deine Energie betrifft, chronisch-emotionaler Stress, das ständige Reagieren auf Umstände, das Kämpfen, das Krübeln, dieses ständige Gedankenkarussell, das kostet dich unfassbar und am meisten Energie. Menschen in einem stabilen inneren Zustand haben grundsätzlich mehr davon. Nicht weil sie weniger tun, sondern weil sie aufgehört haben, Energie in emotionale Achterbahnen zu investieren, die am Ende trotzdem nichts verändern. Zwei Menschen können denselben Tag erleben und ihn völlig unterschiedlich erinnern. Nicht weil etwas anderes passiert ist, sondern weil der eine in einem stabilen Zustand war, präsent, und der andere im Kopf. Ein stabiler Zustand macht dich offener, macht dich präsenter, macht dich klarer, macht dich auch zugänglicher für die kleinen Momente. für die Menschen, die du lebst, für das Leben, das gerade in diesem Moment passiert. wäre du damit beschäftigt bist, deine Umstände zu managen. Und glaube mir, du verpasst so viel in deinem Leben und von deinen Freunden, Menschen. wenn du deine Umstände nur managst und reagierst. Und jetzt kommt der Teil, in dem ich ein bisschen provokant werde. Die meisten von euch und ich auch haben irgendwann mal Affirmationen ausprobiert. Im Sinne von, ich bin stark und gesund, ich verdiene Erfolg, ich bin ruhig und ausgeglichen. Und vielleicht standet ihr morgens vor dem Spiegel, vielleicht hattet ihr ein Post-it am Laptop und dann habt ihr euch gefragt, warum fühlt sich das irgendwie hohl an? Und ich sage euch, weil Affirmationen im Kopf bleiben. Und du sagst Worte und dein Verstand hört sie. Aber dein Körper und darauf, wo es ankommt, dein Nervensystem, glaubt dir kein Wort davon. Weil es weiß, wie du dich wirklich fühlst. Das, was du sagst und das, was du fühlst, stimmt nicht überein. Und das nennt man kognitive Dissonanz. Und dein Körper gewinnt immer gegen deinen Kopf. Das ist der Unterschied zu Incantations und warum Tony Robbins diesen Begriff geprägt hat. Eine Incantation ist nicht nur ein Satz, den du dir sagst. Es ist eine vollständige Aktivierung. Das heißt, dein Körper, deine Stimme, deine Atmung, deine Bewegung, deine Energie, alles zusammen. Du stehst nicht nur vor dem Spiegel und sagst die Worte. Du flüsterst nicht, du sprichst laut, Überzeugung, mit dem ganzen Körper. Du nimmst den Arm dazu. Du nimmst, du hebst die Hände hoch, wie auch immer deine Incantation oder Affirmation ist. Also stell dir jetzt mal den Unterschied vor. Affirmation. Du sitzt am Schreibtisch und liest leise. Ich bin ruhig und zentriert. Dein Körper schmunzelt, weil deine Schultern sind hochgezogen. Dein Nacken ist verspannt, dein Kiefer ist angespannt und dein Atem ist flach. Incantation. Du stehst aufrecht. Schultern zurück, du atmest tief ein, du sagst mit voller Stimme, mit einem ganzen Körper, ich bin ruhig, ich bin klar. Ich bin in meiner Kraft. Während du dich bewegst, während du tief aus dem Bauch heraus diese Worte sprichst, während dein Körper diesen Zustand der inneren Ruhe physisch einnimmt und dann ist das kein Wunsch mehr, dann ist das ein Befehl an dein Nervensystem und dein Nervensystem, das 80 Prozent der Informationen von dem Körper an den Kopf schickt, glaubt dem Körper immer. nicht im Kopf. Und das ist der Unterschied zwischen Worten, du sagst und einem Zustand, den du erzeugst. Und auch hier gibt es natürlich wieder kleine Fehler, auf die ich dich aufmerksam machen möchte. Fehler Nummer eins ist die Umstände als Ursache behandeln. Und zwar indem man zum Beispiel sagt, ich wäre ruhiger, wenn mein Chef anders wäre. Oder ich wäre glücklicher, wenn ich mehr Zeit hätte. Solange dein Zustand von deinen Umständen abhängt, bist du nicht frei. weil Umstände sich nie so entwickeln, wir es wollen. Und das ist ihre einzige Verlässlichkeit. Affirmation ohne den Körper mitzunehmen. Du sagst die richtigen Worte, aber dein Körper spricht eine andere Sprache. Veränderung passiert nicht im Verstand. Sie passiert immer im Nervensystem, immer im Körper. Affirmationen ohne körperliche Aktivierung sind Worte ohne Wirkung. Der Fehler Nummer drei, den Zustand für einen Luxus halten. Zum Beispiel indem du sagst, das klingt schöner, aber ich habe keine Zeit dafür. Dein innerer Zustand ist in unserer heutigen Welt kein Luxus mehr. Es ist Basis. Es bestimmt die Qualität deiner Entscheidung, deiner Begegnung, deiner Erlebnisse. Wer keine Zeit hat, seinen Zustand zu managen, der hat auch keine Zeit zu leben, sondern der wird weiterhin funktionieren. Und manchmal sagen auch Menschen, manchmal sind die Umstände wirklich schwierig. Da kann man nicht einfach einen stabilen Zustand haben. Und ja, das ist richtig. Aber niemand sagt, dass ein stabiler Zustand bedeutet, dass es leicht ist. Er bedeutet, dass du auch in schwierigen Zeiten, in schwierigen Momenten, dein Anker bist. Ein innerer Ort, von dem aus du handelst. anstatt zu reagieren oder die Decke über den Kopf zu ziehen. Das ist kein Bypassing der Realität. Das ist Stärke innerhalb dem, was du erlebst. Und manchmal höre ich auch, ich habe Affirmationen versucht und es hat nicht funktioniert. Und das ist, was ich immer wieder bestätige. Affirmationen alleine reichen nicht. Dein Körper muss mitgehen, dein Nervensystem muss aktiviert werden. Das ist keine Frage des Glaubens, sondern das ist tatsächliche Biologie. Und ja, es gibt Menschen, die fangen an, wenn sie den Namen Tony Robbins zu hören, sagen, das ist mir zu amerikanisch, das ist nicht für mich. Aber das Prinzip dahinter ist weder amerikanisch noch esoterisch. Es ist reine Neurowissenschaft. Und ich sage das als jemand, der selber lange sehr skeptisch war. Bis ich es ausprobiert habe. Und meine Kunden probieren das auch immer wieder aus. Und an einem gewissen Punkt sind sie, wenn sie zweifeln zu Beginn, sehr still. Weil es funktioniert. Und das wird auch bei dir funktionieren. Also was du jetzt Schritt für Schritt machst und wie du anfängst. Erstens mal beobachte deinen Zustand bevor du auf deine Umstände reagierst bzw. bevor du deine Umstände änderst. Für die kommende Woche. Bevor du morgens anfängst, deinen Tag zu managen, d.h. deine To-do-Liste und deinen Kalender anzustehen, halte einfach mal kurz in und frag dich, in welchem Zustand bin ich eigentlich gerade? Bin ich angespannt? Bin ich genervt? Bin ich müde? Bin ich klar? Bin ich offen? Und nicht ⁓ dich zu bewerten, sondern nur ⁓ es zu bemerken. Weil Bewusstsein ist der erste Schritt. Zweitens, entwickle deine persönliche Incantation. Und zwar nicht kopiert von irgendwo, sondern deine eigene. Das kann ein Satz sein oder zwei Sätze, der beschreibt, du wirklich sein willst, wenn du in deiner Power bist. Und dann sprich ihn laut. Mit deinem ganzen Körper. Morgens. Täglich. Von mir aus macht Musik dazu an. Und es fühlt sich am Anfang seltsam an. Und das ist auch gut so, weil seltsam bedeutet, es ist etwas Neues. Und neu bedeutet, dein Nervensystem reagiert darauf und das wiederum bedeutet Veränderung. Schritt Nummer drei, bauert tägliche Zustandspraxissen auf. Ich persönlich mache das immer am Morgen. Und zwar mit meiner persönlichen Ausrichtung. Täglich. Das heißt, bewusste Atmung, kurze Bewegung, das heißt, meinen Körper in den Zustand bringen, in dem ich sein möchte und Verbindung mit dem, was mir wichtig ist. Und das sollte keine Aufgabe auf deiner Liste sein. sondern es sollte ein Fundament für alles andere sein. Weil die Minuten, die du morgens für dich hast und deinen Tag ausrichtest, die machen einen großen Unterschied, wie du ihn erlebst. Beginnst du ihn gestresst, wirst du ihn gestresst erleben. Beginnst du ihn fokussiert, entspannt, ausgerichtet, dann wird auch dein Tag eine neue Qualität bekommen. Wenn du tiefer gehen willst mit dem, hier im Podcast möglich ist, dann ist mein wöchentlicher Newsletter dein nächster Schritt. Da gibt es Impulse, die ich nicht für alle teile. Und für deine tägliche Praxis die ich über Jahre entwickelt habe, ist die 7 Minuten Energieformel eine gute Basis. Das sind die 7 Minuten, die zwischen funktionieren und im wirklichen Leben einen Unterschied machen. Und das ist kein Versprechen, sondern das ist ein konkreter erster Schritt. Der Link ist in der Beschreibung für die, die bereit dazu sind, ihre Morgen neu auszurichten für ein qualitativ besseres Leben. Weil ich habe jahrelang meine Umstände gemanagt. professionell, gut, aber erschöpfend. Und dann habe ich gelernt, meinen Zustand zu managen. Mir morgens Zeit zu nehmen, mir in Verbindung zu gehen, vielleicht auch mit Gott oder einer anderen höheren Kraft in Verbindung zu gehen. Und die Umstände haben sich zwar nicht dramatisch verändert. Das Leben ist immer noch das Leben. Meine Herausforderungen sind immer noch da. Es gibt immer noch schwierige Tage. Es gibt immer noch Momente, fordern. Aber der große Unterschied ist, ich erlebe sie anders, weil ich anders bin. Ich bin nicht immer in einem beautiful state, aber ich bin in einem bewussten Zustand. Mit meinem persönlichen Anker, mit einer täglichen Praxis, die mich immer zu dem zurückbringt, wer ich sein möchte. Und das habe ich erst mit Ende 30 gelernt. Und seitdem lebe ich es. Und du musst nicht so lange warten wie ich und lass mich in den Kommentaren wissen, mannest du? eher deine Umstände oder deinen Zustand. Ich freue mich, bis zur nächsten Folge. Also bleib in deinem guten inneren Zustand. Bis bald!