Latest / ROCKET SCIENCE | Gesundheit und Leistung – mit Doc Golo / Wie Du deine VO2max, Ausdauer und Zonen Richtig Bestimmst. Leistungsdiagnostik
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- 0:00SPEAKER_01: Leistungsdiagnostik und Diagnostik im Allgemeinen wird immer als der Goldstandard besprochen, damit man als Athlet wirklich Fortschritte macht.
- 0:10SPEAKER_01: Aber ist es wirklich so?
- 0:12SPEAKER_01: Wann macht es Sinn, dass du eine Leistungsdiagnostik machst und wann macht es vielleicht auch keinen Sinn, dass du überhaupt in Diagnostik und in andere Werte investierst?
- 0:23SPEAKER_01: In dem Podcast gebe ich dir einmal so ein bisschen mein Framework mit, wann, sage ich mal, eine Leistungsdiagnostik für dich sinnvoll ist, welche Diagnostiken und welche Tests auch wirklich entscheidend sind, damit du Fortschritte machst, einerseits im Hinblick auf deine Leistungsfähigkeit, andererseits aber eben auch, um, sag ich mal, gesundheitlich das Ganze stabil für dich aufzusetzen.
- 0:45SPEAKER_01: Zum Hintergrund des Ganzen ist, ich habe sehr, sehr, sehr viele Leistungsdiagnostiken betreut, damals noch im Medizinstudium, aber auch in meiner Doktorarbeit, wo ich mit Multiple Sklerosepatienten zusammengearbeitet habe, die Ausdauertraining genutzt haben, um ihre Fatigue-Symptomatik runterzubringen.
- 1:02SPEAKER_01: Das ist so eine abnorme Ermüdungssymptomatik.
- 1:05SPEAKER_01: Und da habe ich sicherlich irgendwie 150, 200 Leistungsdiagnostiken in irgendwie einem Jahr, anderthalb Jahren irgendwie durchgeführt.
- 1:12SPEAKER_01: Zudem habe ich auch sehr, sehr viele Leistungsdiagnostiken mit meinem Team immer wieder ausgewertet und habe auch immer wieder verschiedenste Diagnostiken selbst durchgeführt.
- 1:22SPEAKER_01: Und dabei sehe ich relativ viel auch, dass Diagnostiken durchgeführt werden, die einerseits keinen Sinn machen, muss man sagen, also die wirklich den Athleten auch nicht weiterbringen und die auch, sag ich mal, langfristig gesehen eher auch dazu führen, dass es eher zu so einer gewissen Verwirrung kommt, anstatt wirklich da auch, sag ich mal, zu zeigen, hey, das ist so ein bisschen das Potenzial, in diese Richtung kann es irgendwie auch gehen.
- 1:46SPEAKER_01: Deswegen in dem Podcast will ich einmal eine kleine Einführung geben in das ganze Thema Trainingszonen, das ganze Thema, was will man überhaupt auch messen bei so einer Diagnostik und was brauchst du auch wirklich als Athlet, um deine Leistungsfähigkeit auch genau zu bestimmen, sodass es für dich vielleicht nicht mehr ganz so eine einfache Blackbox ist, die halt irgendwie da ist.
- 2:05SPEAKER_01: Und danach will ich dir aber auch so ein bisschen mitgeben, welche verschiedenen Schritte du dann auch durchführen sollst von irgendwie Leistungstest, aber auch von Gesundheitstest, die primär erstmal für dich wichtig oder auch sogar wichtiger sind, bevor du dann direkt irgendwie die Leistungsdiagnostik mit Atemgasanalyse, mit Fettstoffwechsel, mit all den ganzen Parametern, sag ich mal, bestimmen lässt.
- 2:29SPEAKER_01: Gut, steigen wir einmal ein in so das klassische Thema.
- 2:35SPEAKER_01: Und hier ist es als allererstes enorm wichtig, herauszufinden, wo stehst du ganz genau als Athlet.
- 2:43SPEAKER_01: Du solltest definitiv so ein bisschen wissen, bin ich gerade noch Anfänger, bin ich gerade Intermediate-Athlet oder bin ich gerade schon fortgeschrittener Athlet.
- 2:52SPEAKER_01: Das ist super wichtig, um danach ein bisschen zu entscheiden, welche diagnostischen Mittel sind auch für dich sinnvoll und welche sind auch definitiv noch Rocket Science, wo man sagen würde, wir schießen mit Schrotflinden halt irgendwie auf Spatzen.
- 3:11SPEAKER_01: Weil bei einer Diagnostik stellt man eher kleinere Unterschiede fest.
- 3:15SPEAKER_01: Und je mehr fancy ist die Diagnostik ist, desto teurer ist sie auch und desto mehr geht es auch um kleinere Unterschiede, die man dabei feststellt.
- 3:25SPEAKER_01: Wenn wir jetzt anfangen mit Tests, dann ist es als allererstes natürlich erstmal wichtig zu sagen, dass du gute Trainingszonen für dich brauchst.
- 3:37SPEAKER_01: Ein ganz typischen Fehler, den viele Athleten machen, ist, dass sie keine Trainingszonen haben und dass sie sich eben total unstrukturiert sich vorbereiten auf Wettkämpfe, aber auch unstrukturiert sich vorbereiten irgendwie, um ihre Gesundheit erstmal nach vorne zu bringen.
- 3:53SPEAKER_01: Die allermeisten Menschen wissen einfach nie genau, wo sie sich bewegen.
- 3:56SPEAKER_01: Und für die ist einfach immer so Cardio-Training, halt, ja, ich mache halt Cardio oder ich bewege mich.
- 4:03SPEAKER_01: Das ist immer so, in der allgemeinen Bevölkerung gibt es eigentlich nur dieses typische Ding, so ich mache Bewegung.
- 4:08SPEAKER_01: Und für Bewegung ist auch für ganz viele schon Cardio.
- 4:11SPEAKER_01: Sag ich mal, dass sie sagen, hey, ich mach halt irgendwie meinen Step-Count von 10.000, 15.000 Schritten am Tag von mir, so 20.000 Schritte.
- 4:18SPEAKER_01: Und denke halt, dass es ausreicht, um halt mich optimal in meiner Gesundheit nach vorne zu bringen.
- 4:24SPEAKER_01: Und auch so in dem ganzen Longevity-Bereich sagen dann alle nur noch, hey, du brauchst nur diese Bewegung und dann machst du irgendwie noch Krafttraining und that's it.
- 4:31SPEAKER_01: De facto ist das nicht der Fall.
- 4:33SPEAKER_01: De facto brauchen wir eine hohe V2 Max.
- 4:36SPEAKER_01: Einerseits, um eine gute Leistungsfähigkeit zu haben, aber auch um lange gesund zu leben.
- 4:41SPEAKER_01: Und nur Bewegung reicht halt nicht aus, um wirklich die V2 Max nach vorne zu bringen.
- 4:45SPEAKER_01: Deswegen ist es enorm wichtig, dass du halt schon Cardio-Training für dich verstehst und dass du Cardio-Argo-Austausdauer richtig einfach umsetzt.
- 4:53SPEAKER_01: Und einer der allerersten Möglichkeiten, das halt richtig umzusetzen, ist zu sagen, du brauchst anständige Trainingszonen.
- 5:01SPEAKER_01: In der Wissenschaft gibt es dabei erstmal so drei Bereiche, die du kennen musst: Low Intensity, Medium Intensity, High-Intensity Training, wissen die meisten, die den Podcast hören.
- 5:08SPEAKER_01: Und dann gibt es eben noch Unterscheidungen in diesen Trainingszonen zwei Low-Intensity Bereiche, zwei Medium-Intensity Bereiche und zwei High-Intensity Bereiche.
- 5:15SPEAKER_01: Wenn du Anfänger bist, ist es vollkommen ausreichend, wenn du erstmal nur weißt, ich weiß, ich bin im Low-Intensity Bereich, ich weiß, ich bin im Medium Intensity Bereich und ich weiß, ich bin im High-Intensity Bereich.
- 5:23SPEAKER_01: Aber dass du das weißt und dass du hier die richtigen Zonen, also Low, Medium, High hast, ist essentiell wichtig.
- 5:32SPEAKER_01: Ganz wichtig.
- 5:33SPEAKER_01: Für einen fortgeschrittenen Athleten ist es dann aber auch wichtiger, genau zu unterscheiden zwischen Low 1, Low 2, Medium 3, Medium 4, High 5, High 6.
- 5:43SPEAKER_01: Auch essentiell wichtig.
- 5:45SPEAKER_01: Das sind, wie man sagen würde, The F-Basics, die du einfach brauchst, um darauf, sag ich mal, dich aufzusetzen und aufzubauen.
- 5:52SPEAKER_01: Wenn du das nie hast, dann wirst du halt immer Chaos einfach auch in deinem System auslösen in dem Ganzen.
- 6:01SPEAKER_01: Und da ist sich eigentlich auch die Wissenschaft eben komplett einig, dass wir erstmal dahin kommen müssen, das auch gut hinzukriegen und auch gut zu messen.
- 6:13SPEAKER_01: Wer misst, misst, misst, sagt man so in der Wissenschaft immer.
- 6:17SPEAKER_01: Also wenn man zu viel misst und konstant einfach am Messen ist, dann wird auch immer viel Artefakt gemessen und dann wird auch immer viel Sachen gemessen, die halt nicht so ganz der Realität entsprechen.
- 6:27SPEAKER_01: Das ist ganz normal.
- 6:29SPEAKER_01: Und durch, sag ich mal, den Einsatz von jetzt ganz, ganz vielen Wearables, von Algorithmen, von jetzt noch AI und dem ganzen Bereich, wird 10.000 Mal mehr gemessen, als es früher gemessen wurde.
- 6:40SPEAKER_01: Und dabei muss man halt immer davon ausgehen, dass es hier relativ viele und große Fehler gibt.
- 6:45SPEAKER_01: Trotzdem, wenn man jetzt wirklich ganz am Anfang sitzt, können einem natürlich so Modelle, die man, sag ich mal, einbaut, schon halt einem eine gewisse Einschätzung geben, wo man sich so ein bisschen befindet.
- 6:56SPEAKER_01: Das heißt, wenn man jetzt irgendwie anfängt zu trainieren und man benutzt irgendwie ein Device, wie auch immer, sei es zum Beispiel Garmin, wir arbeiten zum Großmann mit Garmin zusammen, dann gibt einem die Uhr schon eine relativ gute Einschätzung.
- 7:08SPEAKER_01: So für den Anfang.
- 7:10SPEAKER_01: Von Anfang ist es erstmal vollkommen ausreichend.
- 7:12SPEAKER_01: Garmin gibt ja auch so fünf Trainingszonen.
- 7:14SPEAKER_01: Die haben eher so zwei Low-Intensity-Zonen, eine Medium-Intensity-Zone und zwei High-Intensity-Zonen.
- 7:19SPEAKER_01: Das ist ein etwas anderes System, aber prinzipiell ist es erstmal in Ordnung und damit kann man erstmal noch arbeiten.
- 7:25SPEAKER_01: Garmin gibt einem auch einen relativ guten Wert für das ganze Thema V-Zer-Max-Entwicklung, der auch nicht perfekt ist, absolut nicht, weit davon abweicht, aber der einem auch eine ganz gute Einschätzung irgendwie erstmal gibt, wo man sich genau befindet.
- 7:40SPEAKER_01: Wichtig bei diesen Algorithmen ist, dass man sich in verschiedenen Trainingsbereichen dabei auch befindet, also Auswirkungen macht.
- 7:46SPEAKER_01: Das heißt, wenn man in der letzten Zeit nur Low-Intensity Training trainiert hat, dann ist diese Bestimmung erstmal nicht so richtig gut.
- 7:54SPEAKER_01: Wenn man sich in verschiedenen Trainingsbereichen bewegt, also auch mal High-Intensity Training macht, auch mal Medium-Intensity Training macht, dann werden die Algorithmen letztendlich eigentlich immer besser.
- 8:04SPEAKER_01: Okay, und deswegen für den Anfang finde ich das ausreichend.
- 8:08SPEAKER_01: Danach muss man aber sagen, sollte man schnell, sehr relativ schnell dahin kommen, hier auch schon die ersten Leistungstests irgendwie durchzuführen.
- 8:18SPEAKER_01: Welche Leistungstests machen dann auch Sinn?
- 8:20SPEAKER_01: Sollte man dann sofort sagen, hey, ich mache jetzt eine Leistungsdiagnostik.
- 8:23SPEAKER_01: Ich glaube, das ist für ganz viele so ein bisschen der Schritt, dass sie denken, okay, sobald ich strukturiert trainiere, muss ich sofort eine Leistungsdiagnostik machen.
- 8:30SPEAKER_01: Würde ich immer sagen, nein, macht keinen Sinn, sollte man nicht direkt als allererstes machen.
- 8:34SPEAKER_01: Warum nicht?
- 8:36SPEAKER_01: Weil eine Leistungsdiagnostik, wenn das richtige Protokoll auch gewählt wird, zeigt halt eher kleinere Unterschiede auf.
- 8:42SPEAKER_01: Also eher so wirklich, zeigt dir nochmal genauer die Bestimmung irgendwie von den Zonen.
- 8:48SPEAKER_01: Es ist aber immer ganz gut, wenn man eine gewisse Einschätzung hat, wo man sich gerade befindet, wenn man in die Leistungsdiagnostik reingeht.
- 8:54SPEAKER_01: Ich finde Leistungsdiagnostik einfach so mit einem Schuss ins Blaue zu machen, die sind immer meistens deutlich, deutlich ungenauer, als wenn man den Athleten, wenn man den Probanden einfach auch schon ein bisschen besser kennt.
- 9:04SPEAKER_01: Deswegen finde ich es relativ gut, am Anfang damit zu starten, dass man erstmal einen Leistungstest zu Hause macht.
- 9:12SPEAKER_01: Das Problem hierbei ist, dass das für die allermeisten Menschen immer total, ja, ich sag mal, der Pain in the ass is.
- 9:19SPEAKER_01: Also die probieren das immer möglichst zu vermeiden und möchten nicht gerne letztendlich irgendwie Tests zu Hause durchführen, weil es anstrengender ist, als stelle sich einfach zu einer Leistungsdiagnose in gewisser Weise zu gehen und da mit anderen Leuten das Ganze zusammen durchzuführen.
- 9:35SPEAKER_01: Kann ich verstehen, ist aber meistens nicht zielführend.
- 9:38SPEAKER_01: Meistens ist es erstmal besser, wenn du eine gewisse Einschätzung hast, wo du dich selber befindest und da macht einen Leistungstest für dich zu Hause durchaus Sinn.
- 9:46SPEAKER_01: Welchen Leistungstest kannst du da absolvieren?
- 9:49SPEAKER_01: Als allererstes würde ich dir empfehlen, so einen Low-Intensity-Test mal zu machen, wo du dich einlevelst, so zum Beispiel über 80% der maximalen Herzrequenz, und dann so einen Test machst, wo du dich so 20-30 Minuten dich in dem Bereich bewegst und guckst, was passiert auch genau mit deiner Herzrequenz, was passiert genau mit deinem Pace, wenn du Power hast, was passiert genau mit Power.
- 10:10SPEAKER_01: Den Test kannst du anwenden, sowohl im Laufen, den Test kannst du, da funktioniert ja sehr, sehr gut.
- 10:16SPEAKER_01: Den Test kannst du aber auch anwenden, zum Beispiel im Fahrradfahren oder auch sogar im Rudern.
- 10:21SPEAKER_01: Das heißt, du wärmst dich irgendwie locker auf, dann machst du 20, 25, 30 Minuten in diesem Low-Intensity-Maximum-Bereich.
- 10:29SPEAKER_01: Ich sage jetzt mal so beim Laufen meistens ungefähr bei 80% der maximal Herzrequenz.
- 10:33SPEAKER_01: Beim Radfahren eher so bei 75% der maximal Herzrequenz und probierst den Bereich einfach nur zu halten und guckst, sag ich mal, was so passiert.
- 10:43SPEAKER_01: Also was passiert mit deinem Pace, was passiert mit deiner Herzrequenz und wie verändern die sich einfach auch über die Zeit.
- 10:50SPEAKER_01: Und klassischerweise bei einem Anfänger ist es so, dass wir eine Abweichung haben von der Leistung, von der Pace im Vergleich so zur Herzrequenz.
- 11:01SPEAKER_01: Das bezeichnet man auch als Cardiac Drift.
- 11:04SPEAKER_01: Das heißt, du fängst irgendwie an, nach fünf Minuten merkst du aber, hey, meine Herzrequenz geht einfach immer höher und mein Pace ist gleich bleibend, aber mein Face zum Beispiel fällt sogar ab.
- 11:14SPEAKER_01: Manchmal ist es sogar so, dass du beginnst und schon nach drei Minuten merkst du so, hey, ich schaffe es gar nicht in diesem Low-Intensity-Bereich irgendwie unterwegs zu sein.
- 11:22SPEAKER_01: Und dann ist der Test eine relativ gute Aussage, wo du dich befindest von deiner Grundlagenausdauer.
- 11:28SPEAKER_01: Und da müssen wir auch nicht unbedingt in höhere Trainingsintensitäten oder Bereiche reingehen, weil dann kann man ganz klar sagen, hey, du hast ein krasses Defizit einfach im Grundlagenbereich und daran musst du vor allen Dingen arbeiten, um langfristig gesehen nach vorne zu kommen.
- 11:41SPEAKER_01: Hier muss man auch sagen, du wirst nie wirklich ein guter Athlet werden, wenn du nicht einen anständigen Low-Intensity-Bereich hast.
- 11:46SPEAKER_01: Und wenn du schon feststellst hier, dass du ein krasser Defizit in dem Bereich hast, dann musst du vor allen Dingen daran arbeiten.
- 11:53SPEAKER_01: Und dann macht es auch gar nicht so viel Sinn, irgendwie in andere Diagnostiken jetzt irgendwie reinzugehen und dann nochmal zu sagen, hey, wo ist denn genau meine V2 Max zum Beispiel?
- 12:00SPEAKER_01: Weil V2 Max ist immer der Motor, den du hast, ja, keine Frage.
- 12:05SPEAKER_01: Aber dann reicht es vollkommen aus, wenn du zum Beispiel einen Algorithmus benutzt für V2 Max und der dir ungefähr sagt, wo du dich befindest, dazu dann aber eben noch die Leistungstests macht im Low-Intensity-Bereich.
- 12:16SPEAKER_01: Für die meisten ist das halt immer so ein bisschen blamabel.
- 12:19SPEAKER_01: Ich kann das auch verstehen, dass die meisten natürlich so sagen, hey, wenn ich irgendwie im Fitnessstudio bin und dann habe ich irgendwie einen 36 oder 7 Minuten Pace, um halt bei einem Puls zu bleiben von 140 und dann muss ich halt irgendwie fast gehen, dann ist das irgendwie unangenehm für mich.
- 12:34SPEAKER_01: Dazu kann ich nur sagen, hey, wir waren alle schon mal da.
- 12:37SPEAKER_01: Und wenn du an dir arbeiten willst, heißt es nicht, dass du immer Komfi sein möchtest musst.
- 12:43SPEAKER_01: Und dann heißt es nicht, dass du immer irgendwie all out deine High-Intensity-Intervalle machen solltest, weil du dich dabei gut fühlst, sondern dann solltest du einfach daran arbeiten, an dir arbeiten.
- 12:53SPEAKER_01: Und dann solltest du darauf achten, was für dich halt die richtigen Zonen und für dich die richtigen Bereiche sind.
- 12:57SPEAKER_01: Und dann solltest du halt einen Leistungstest machen, der erstmal dir halt aufzeigt, wie dein Grundlagenbereich und wie wirklich aufgestellt ist.
- 13:05SPEAKER_01: Gut, okay.
- 13:06SPEAKER_01: Wenn du das, sage ich mal, durchgeführt hast, so würde ich als allererstes sagen als Anfänger, bester Test, auf jeden Fall.
- 13:11SPEAKER_01: Und den kannst du dann eigentlich häufiger durchführen.
- 13:13SPEAKER_01: Also den kannst du alle vier Wochen eigentlich durchführen und gucken, wie verändert sich das Ganze irgendwie so ein bisschen bei dir.
- 13:17SPEAKER_01: Und das ist eine relativ gute Aussage, ehrlich gesagt, bevor du irgendwas anderes machen solltest.
- 13:22SPEAKER_01: Zweiter Test, den ich dann empfehlen würde, empfehle ich auch für Anfänger oder auch für Intermediate-Athleten, würde ich halt sagen, dass ihr dann so die VZ-Max besser bestimmen lasst.
- 13:35SPEAKER_01: Einmal ganz kurz ein kleiner Rückschritt, weil ich habe ehrlich gesagt was vergessen, was ich eigentlich vorher sagen wollte.
- 13:41SPEAKER_01: Und zwar ist, dass bevor wir über Performance-Tests reden, müssten wir auch einmal ganz kurz über Gesundheitstests reden, weil das etwas ist, was wir eigentlich vorher einbauen sollten und was auch jeder Athlet einbauen sollte.
- 13:52SPEAKER_01: Also sowohl Anfänger, Intermediate als auch fortgeschrittene Athleten.
- 13:56SPEAKER_01: Es ist ultimativ wichtig, dass ihr auch before on the performance arbeitet, ihr auch immer daran arbeitet, dass all your test, with your hands in order to use the test.
- 14:08SPEAKER_01: Welche Tests sollted?
- 14:10SPEAKER_01: Also, absolutely without essential test is cardiovascular fitness or cardiovascular function up clear.
- 14:24SPEAKER_01: I would also empfeh, it's literally by a cardiologist, at best sort of sportkardiologist, but they can see.
- 14:36SPEAKER_01: And also a bit, so as sports, worauf muscles achten.
- 14:56SPEAKER_01: Oh, sie haben aber einen sehr niedrigen Ruhepuls mit 45, dann ist das schon so eine gewisse Auffälligkeit zu sagen, hm, vielleicht ist das nicht gerade der beste Arzt für meine Fragestellung.
- 15:07SPEAKER_01: Das ist auch nicht despektiert durch den Kollegen übergemeint.
- 15:10SPEAKER_01: Das hat eher damit zu tun, wie es halt immer so ist, dass man einfach auch einen Experten braucht, der sich wirklich in dem Bereich auch gut auskennt.
- 15:16SPEAKER_01: Und die meisten Ärzte haben einfach nur relativ wenig, werden einfach relativ wenig konfrontiert mit Sport oder Ernährung.
- 15:23SPEAKER_01: Und das ist halt enorm wichtig, das auch im Hintergrund zu haben.
- 15:27SPEAKER_01: Es gibt aber von der Society of Cardiology eine neue Ausbildung zum Beispiel, auch einen neuen Master in Sports Cardiology.
- 15:36SPEAKER_01: Und es gibt Sports Cardiology mittlerweile auch von der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin.
- 15:40SPEAKER_01: Und das sind alles Menschen, die natürlich sich sehr, sehr stark damit auch auskennen und auch diese ganzen Krankheitsbilder mehr auch auf dem Schirm haben und die deswegen auch, sag ich mal, das natürlich sehr, sehr gut schallen können.
- 15:52SPEAKER_01: Was passiert bei so einem Test?
- 15:53SPEAKER_01: Letztendlich ist es wichtig, dass du einerseits einmal ein Belastungs-EKG einfach machst, wo nochmal so deine Elektrophysiologie dargestellt wird, was irgendwie bei der Bewegung passiert und da jemand drüber schaut und das halt einfach auswertet, sodass man guckt von der Erregungsleitung von deinem Herzen, dass da alles in Ordnung ist.
- 16:15SPEAKER_01: Zum Beispiel bei Sportlern ist es häufiger, auch bei älteren Sportlern, dass sich Herzrhythmusstörungen entwickeln.
- 16:23SPEAKER_01: Das ist sogar häufiger als bei der Normalbevölkerung.
- 16:26SPEAKER_01: Das bedeutet, Herzrhythmusstörung ist etwas, was oft bei Sportlern vorkommt.
- 16:32SPEAKER_01: Und das sollte man untersuchen lassen, gerade wenn man 40, 45, 50 ist oder auch darüber hinaus natürlich.
- 16:40SPEAKER_01: Es ist sehr wichtig, dass man das halt, sag ich mal, alle drei, vier, fünf Jahre einfach einmal checken lässt, so ein Belastungs-EKG, oder auch in Ruhe-EKG und einfach guckt, ob es irgendwelche Auffälligkeiten gibt.
- 16:51SPEAKER_01: Und dann aber auch nochmal so die Funktion vom Herzen genau zu gucken, also Schlagvolumen bestimmen zu lassen, zu schauen, ob es irgendwelche Auffälligkeiten gibt, kleine Löcher, Vietzchen, andere Dinge.
- 17:04SPEAKER_01: Das würde ich halt auch sagen, dass man das alle vier, fünf Jahre machen sollte.
- 17:08SPEAKER_01: Besonders dann, wenn man neu wieder anfängt, also wenn man eine lange Pause gemacht hat und sagt, hey, ich möchte jetzt irgendwie wieder Gas geben.
- 17:17SPEAKER_01: Zum Beispiel, ehrlich gesagt, bei mir ist es auch so, dass ich gerade sage, okay, ich glaube, mein Netzes ist, glaube ich, vier Jahre her, ich müsste es jetzt mal wieder machen lassen.
- 17:24SPEAKER_01: Zum Beispiel, ich habe auch ein ganz kleines Löchlein am Herzen, was nicht relevant ist, letztendlich für einen Leistungssport, was aber relevant ist, zum Beispiel fürs Tauchen.
- 17:35SPEAKER_01: Also ich dürfte jetzt niemals super, super tief zum Beispiel tauchen.
- 17:38SPEAKER_01: Oder ist das Einzige, was wir so ein bisschen besprochen haben, was nicht so gut wäre, weil sich dann einfach ein kleines Gerinsel bilden könnte und dann könnte es von einem in den anderen Ventrikel wandern und dann könnte es halt irgendwie ausgeschleudert werden, was potenziell zu einem Schlaganfall führen könnte.
- 17:54SPEAKER_01: Und deswegen war es zum Beispiel für mich, okay, ich habe jetzt auch nicht so viel Interesse daran.
- 17:59SPEAKER_01: Aber ich hatte vor vier, fünf Jahren war ich in Australien und dann war halt so, hey, man möchte dann irgendwie noch richtig tauchen.
- 18:05SPEAKER_01: Und dann habe ich so gesagt, so, ich nicht.
- 18:08SPEAKER_01: And this for the hintergruppe, weil ich so sagt, okay, ne, muss ich nicht machen.
- 18:13SPEAKER_01: It's just the eye, which I would so keep bungee dumping, yeah, but tie tauchen, nein.
- 18:20SPEAKER_01: Genau, and I think that is halt wichtig, sich so ein bisschen auf sein Risikoprofil auch so anzuschauen.
- 19:13SPEAKER_01: Und man muss halt auch sagen, dass der plötzliche Herztod beim Sportler immer noch die häufigste Todesursache ist.
- 19:22SPEAKER_01: Ich glaube, das erfährt man dann auch häufiger immer wieder in den Medien.
- 19:26SPEAKER_01: When zum Beispiel a Fußballspieler kollabiert, when a rugby spieler kollabiert, when jemand einfach auch tot umfällt oder reanimiert werden muss, dann ist es häufig in Grund, dass ein Vizium, also eine Auffälligkeit im Herzen, die strukturell ist, also irgendwas an einer Klappe, irgendwas an einem Loch oder an irgendeinem volumen bedeutenden Parameter im Herzen, also in eurer Pumpe.
- 19:51SPEAKER_01: Herz ist nichts anderes wie eine Pumpe.
- 19:53SPEAKER_01: And when there einfach irgendwas nicht ganz funktioniert, Unsicherheiten sind, wenn irgendwo Volumen verloren geht, dann ist das einfach immer potenziell gefährlich.
- 20:02SPEAKER_01: Und dann ist das meistens nicht erkannt worden im Vorhinein.
- 20:06SPEAKER_01: Und dann unter der Belastung hat das Herz dann eben kollabiert und hat gesagt, so, ne, keine Lust mehr.
- 20:14SPEAKER_01: Deswegen ist es wichtig, dass man das auf jeden Fall abklären lässt.
- 20:18SPEAKER_01: Auch für eure Kinder.
- 20:20SPEAKER_01: Also wenn ihr Kinder habt und die irgendwie jetzt vielleicht in den Bereich kommen, ich sag mal 12, 13, 14 sind, so lasst es einfach mal abklären.
- 20:31SPEAKER_01: Müsst ihr wahrscheinlich selber zahlen, übernehmt die Kasse sicherlich nicht.
- 20:35SPEAKER_01: Aber trotzdem würde ich sagen, für euer eigenes mentales Wohlbefinden und eben auch für die Gesundheit von euch und euren Kindern, lasst es einfach mal abklären.
- 20:43SPEAKER_01: Das ist sehr, sehr, sehr wichtig.
- 20:45SPEAKER_01: Gut, zweiter Wert, gesundheitlich betrachtet, ist natürlich auch Blutwerte.
- 20:51SPEAKER_01: Ganz wichtig dabei zu sagen, Blutwert ist gerade auch ein sehr, sehr großer Hype.
- 20:55SPEAKER_01: Also Blutwerte werden häufig so ein bisschen als Performancemarker mittlerweile auch gesetzt, dass man auch, wenn man sein Blut optimieren könnte, man damit auch enorm seine Performance nach vorne bringen kann.
- 21:07SPEAKER_01: Es gibt Blutwerte, die performance-relevant sind.
- 21:11SPEAKER_01: Für mich ist das aber immer eine Grundlage.
- 21:13SPEAKER_01: Also für mich ist es immer ganz klar zu sagen, hey, wir müssen darauf achten, dass Blutwerte stimmen und dass sie einfach funktionieren, aber es ist jetzt kein performance-relevanter Faktor.
- 21:25SPEAKER_01: Also, wenn ihr die Blutwerte optimiert, werdet ihr nicht krass in eurer Performance irgendwie nach vorne bringen, weil ihr jetzt natürliches Potenzial auf einmal irgendwie ausschöpfen könnt.
- 21:34SPEAKER_01: Nichtsdestotrotz ist es natürlich wichtig, dass ihr gewisse Blutwerte einfach, dass es funktioniert und dass euer gesamtes System funktioniert.
- 21:41SPEAKER_01: Welche Blutwerte braucht ihr dabei?
- 21:44SPEAKER_01: Das ist immer eine etwas individuellere Fragestellung, die ich jetzt nicht einfach so im Podcast komplett durchgehen lassen kann.
- 21:49SPEAKER_01: Das ist auch zum Beispiel im Coaching immer auch eine wichtige Fragestellung bei mir, zu sagen, hey, Blutwerte, Supplements, was macht Sinn für mich individuell?
- 21:58SPEAKER_01: Ich würde so sagen, wichtig ist meistens, ihr braucht nur ein kleines Blutbild, braucht kein großes Blutbild meistens.
- 22:05SPEAKER_01: Dann gibt es so einige Performancewerte, also performance-relevante Blutwerte, so alles, was das Blutbildende System irgendwie angeht.
- 22:13SPEAKER_01: Das heißt, vor allen Dingen Eisen, vor allen Dingen Vitamin B12.
- 22:17SPEAKER_01: Dann würde ich immer Vitamin D angucken.
- 22:20SPEAKER_01: Ich würde mir Folsäure angucken.
- 22:22SPEAKER_01: Dann würde ich mir angucken, so ein bisschen inflammatorischer Marker, also Entzündungsmarker, ob es irgendwelche größeren Entzündungen in eurem Körper gibt.
- 22:30SPEAKER_01: Dafür würde ich so ein hochsensitives CRP nehmen und zum Beispiel noch Homozystein, was man sich damit relativ gut sich anschauen kann.
- 22:38SPEAKER_01: Das kann auch ein Rückschluss darauf sein, wie intensiv zum Beispiel auch dein Training ist, zum Beispiel sich anzugucken.
- 22:45SPEAKER_01: Dann macht es meistens noch Sinn, sich so ein bisschen den Fettstoffwechsel anzugucken, also Cholesterine, dann einmal zu bestimmen lassen, Lipoprotein A, was so ein Vorhersagewert ist für viele kardiovaskuläre Erkrankungen.
- 23:01SPEAKER_01: Wenn der erhöht ist, ist es immer so ein bisschen so ein Anzeichen dafür, dass von dem genetischen Marker her du vielleicht ein bisschen dafür predisposed bist, also dass du ein bisschen die Wahrscheinlichkeit erhöht ist, dass du frühzeitig einen Herzinfarkt erleiden wirst oder einen Schlaganfall, würde ich mir einfach mal angucken, um ein gewisses Risikoprofil zu haben.
- 23:21SPEAKER_01: Und dann noch Apolipoprotein B, was nochmal auch ein Fettstoffwechselmarker ist, der anzeigt, wie alle deine Fettmoleküle gerade einfach aufgestellt sind.
- 23:32SPEAKER_01: Und Triglyceride würde ich mir diesbezüglich eben auch nochmal angucken.
- 23:36SPEAKER_01: Gut, aber das alles darüber hinaus ist dann individuell, zum Beispiel Hormonstoffwechsel oder Hormone, anzuschauen und dann halt zu gucken, nochmal zu forschen, wenn es irgendwelche Auffälligkeiten gibt, dann eher auch einen gewissen Deep Dive da rein so zu machen.
- 23:53SPEAKER_01: Okay, gut.
- 23:54SPEAKER_01: Das einmal ganz Blutwerte, wie oft auf was man die noch checken, würde ich auf jeden Fall sagen, einmal im Jahr, definitiv.
- 24:00SPEAKER_01: Alles darüber hinaus ist dann so ein bisschen, okay, wenn es irgendwelche Auffälligkeiten gibt, ja, nochmal darüber hinaus zu gucken, dass man auch dann wieder in die richtige Range reinkommt.
- 24:08SPEAKER_01: Alles darüber hinaus würde ich aber auch immer so sagen, so muss nicht unbedingt sein und hat dann auch nicht unbedingt den krassesten Vorhersagewert.
- 24:16SPEAKER_01: Gut, welche Tests machen danach Sinn?
- 24:20SPEAKER_01: Also, wir haben jetzt besprochen, Health-Check zu machen über kardiovaskuläre Funktion, über eben auch Blutwerte, essentiell wichtig.
- 24:29SPEAKER_01: Danach eben zu sagen, okay, mit einem Low-Intensity-Test könnt ihr schon eine Menge erreichen, ist eigentlich auch der wichtigste Test, gerade für Anfängerathleten und Intermediates.
- 24:39SPEAKER_01: Und dann würde ich sagen, macht es eben Sinn, die Vzermax bestimmen zu lassen.
- 24:44SPEAKER_01: Hierbei gibt es dann zwei Tests, die ich empfehle und durchführe.
- 24:49SPEAKER_01: Der eine Test ist ein Test, den ihr auch zu Hause durchführen könnt, dass ihr fünf bis sechs Minuten euch all-out belastet auf einem Fahrradergometer, der Watt gesteuert ist und ihr den Wattwert daraus habt.
- 25:04SPEAKER_01: Würde ich eher auf einem professionelleren Ergometer machen, jetzt nicht unbedingt auf so einem klassischen sitzenden Ergometer, weil man da sich schon gut auslasten muss.
- 25:17SPEAKER_01: Und danach hat man diesen 5-6-Minuten-Wert und kann den mit 11,3 bis 11,5 multiplizieren und hat dann ungefähr den Bereich von Sauerstoff, den man verbraucht hat in dem Bereich.
- 25:31SPEAKER_01: Und dann kann man das durch sein Körpergewicht dividieren und hat damit eine relativ gute Aussagekraft zu seinem VO2-Max-Wert, wo man sich befindet.
- 25:41SPEAKER_01: Und das ist genauer als ein Algorithmus.
- 25:44SPEAKER_01: Wahrscheinlich wird der Algorithmus nach dem Test aber sich auch dann wieder ein bisschen anpassen.
- 25:50SPEAKER_01: Aber so ein VO2-Max-Feldtest macht Sinn ab einem gewissen Niveau, weil man dann ein bisschen noch mehr weiß, so, hey, wo befinde ich mich genau von meinem Ausdauermotor her.
- 26:03SPEAKER_01: Die andere Möglichkeit, das aber auch durchzuführen, ist über eine Leistungsdiagnostik oder über, oder beziehungsweise Leistungsdiagnostik mit einem Rampentest.
- 26:14SPEAKER_01: Der Rampentest ist klassisch aber so aufgebaut, dass man relativ schnell innerhalb von acht bis zwölf Minuten bis zur Auslastung kommt und dann über eine Atemmaske genau geschaut wird, wie hoch ist auch der Verbrauch von Sauerstoff in meinem Körper.
- 26:30SPEAKER_01: Und das ist natürlich so der Goldstandard und auch der beste Wert oder die beste Möglichkeit, auch VZ-Max zu bestimmen.
- 26:38SPEAKER_01: Ein, zwei Dinge, wie man das auswählt.
- 26:40SPEAKER_01: Wichtig ist hier, dass man eben den richtigen Test wählt, also dass man wirklich ein Rampenprotokoll nimmt, was was schnell ein zur Auslastung bringt, dass man sich nicht irgendwie drei Minuten Stufen Werte irgendwie anguckt und dann sagt, hey, du bist bei dem in den und den Sauerstoffbereich gekommen und dann wirst du wahrscheinlich eine V2 Max haben von XYZ.
- 27:01SPEAKER_01: Das finde ich nicht wirklich gut, weil wenn du schon eine Diagnostik machst und wenn du schon eine Leistungsdiagnostik machst und wenn du schon V2 Max bestimmen lässt, dann solltest du auch den Test durchführen, der wissenschaftlich valide ist, um die V2-Max zu bestimmen.
- 27:16SPEAKER_01: Und das ist ein Rampenprotokoll und nicht irgendein anderer Test, den man auch dann, sag ich mal, durchführen kann.
- 27:22SPEAKER_01: Es gibt auch noch ein, zwei andere Feldtests, die man durchführen kann, so Cooper-Tester und sowas, darauf würde ich jetzt aber nicht unbedingt eingehen.
- 27:30SPEAKER_01: Ein, zwei Dinge noch zur Auswahl von der Leistungsdiagnostik.
- 27:36SPEAKER_01: Ganz wichtig zu sagen ist, dass es da enorme Qualitätsunterschiede gibt.
- 27:44SPEAKER_01: Und es gibt gerade sehr viele neue Startups, die so auf den Markt kommen, gibt, die Sauerstoff messen mit einer Atemmaske und dann mit einer irgendwie einer komischen Softwarelösung.
- 27:58SPEAKER_01: Meist mit einem App-System.
- 28:00SPEAKER_01: Und da gibt es ein, zwei schöne Reviews, die sich auch mal angeguckt haben, wie valide sind die Dinger auch genau, also messen die überhaupt genau die Sauerstoffausnutzung.
- 28:10SPEAKER_01: Und da gibt es enorme Unterschiede und Abweichungen im Bereich von 5 bis teilweise 10 Prozent von wirklich, wie der Sauerstoff gemessen wurde.
- 28:20SPEAKER_01: Ich weiß damals zum Beispiel auch bei uns in der Doktorarbeit, war das ein Riesenthema, dieser Sauerstoffsensor, dass der immer anständig eingestellt ist.
- 28:29SPEAKER_01: Also dieses Gerät, was wirklich den Sauerstoffwert misst.
- 28:32SPEAKER_01: Und dieser Sensor, der darf nicht abgelaufen sein, der muss krass gewartet sein, man muss krass aufpassen, dass dieser Schlauch nicht abgeknickt ist.
- 28:42SPEAKER_01: Also es ist relativ aufwendig, Sauerstoff wirklich Sauerstoff und Kohlendioxid anständig zu messen.
- 28:49SPEAKER_01: Und diese Apps und diese einfachen Devices messen vor allen Dingen das manchmal nicht so gut.
- 28:55SPEAKER_01: Und hier auch dann wieder, wer misst, misst, misst.
- 28:58SPEAKER_01: Das heißt, wenn ihr einen Test durchführt und zum Beispiel, wenn der so ein typisches, die Algorithmen, so von Garmin oder sonst was, ich würde sagen, die unterschätzen immer meistens eher etwas die V2 Max.
- 29:09SPEAKER_01: Meistens liegt man, jetzt muss ich jetzt nicht selber überlegen.
- 29:16SPEAKER_01: Ja, meistens unterschätzen die etwas, meine Erfahrung, die V2 Max bei vielen Athleten.
- 29:23SPEAKER_01: Und meistens ist man etwas höher, bei dem, wenn man es wirklich misst.
- 29:27SPEAKER_01: Und wenn man jetzt merkt, man hat schon eine krasse Abweichung vom Algorithmus zu dem, was einem dann die Diagnostik ausgegeben hat, würde ich es immer so ein bisschen hinterfragen.
- 29:36SPEAKER_01: Zudem ist es natürlich auch wichtig, dass man hier jemanden auswählt, der das häufig macht.
- 29:41SPEAKER_01: Und der am besten auch was Laborbetriebenes hat.
- 29:46SPEAKER_01: Also nicht unbedingt nur eine App und hey, let's go, sondern besser irgendwie was zu nehmen, die vielleicht ein Sauerstoffbag haben oder die eine anständige Diagnostik, ich sage jetzt keine Firma, aber die anständige Diagnostiken haben, mit Computer an der Seite, mit einem guten Setup, mit einem guten Ergometer, wo ihr euer Fahrrad einspannen könnt oder mit einem Laufband, was irgendwie ein bisschen Steigung hat und ihr merkt, so die ganze Apparatur und all das, was irgendwie dahinter ist, wirkt gut und nicht einfach nur, hey, wir haben hier ein Fahrrad, wir haben diese App, wir haben diese tolle Maske und let's go.
- 30:20SPEAKER_01: Ich weiß für die Anbieter da draußen, die das auch irgendwie umsetzen wollen und alle wollen irgendwie überleben damit, aber Diagnostik ist dann einfach so ein bisschen mehr, hey, da muss man schon wissen, was man tut.
- 30:34SPEAKER_01: Weil ich kann nur sagen, ich kriege dann einfach diese ganzen Diagnostiken geschickt und jedes Mal ist es total haarsträubend, weil ich einfach nur denke, so, pff, also hättest du ja auch sein, hättest du auch sein lassen können.
- 30:44SPEAKER_01: Hättest du einfach nicht machen können, weil was dabei rausgekommen ist, ist einfach der größte Kukolores, wirklich.
- 30:51SPEAKER_01: Ist aber jetzt nicht nur begrenzt auf die Apps, sondern das kann dir auch passieren mit einer Törendi-Diagnostik.
- 30:55SPEAKER_01: Am besten ist es schon, du weißt ungefähr, wo du dich befindest und dann machst du die Diagnostik und dann machst du sie bei jemandem, der das wirklich, wirklich oft durchführt und der auch viele Athleten dabei durchläust.
- 31:05SPEAKER_01: Das ist letztendlich nichts anderes, als ein Operateur auszuwählen, der eine Operation durchführt, der das einfach oft macht.
- 31:12SPEAKER_01: Weil du dann merkst, so vom Handwerkszeug, von den Protokollen, von dem, was einfach dahinter steht, ist es einfach besser und genauer.
- 31:20SPEAKER_01: Gut, und wie gesagt, wenn ihr V2 Max bestimmen lasst, macht bitte einen Rampentest.
- 31:25SPEAKER_01: Alles andere macht halt nicht wirklich so viel Sinn.
- 31:29SPEAKER_01: Gut, was kann auch noch sinnvoll sein?
- 31:31SPEAKER_01: Was sind weitere Tests, die hier auch so sinnvoll sind?
- 31:33SPEAKER_01: Ich sage mal gerade so für den Intermediate-Athleten.
- 31:36SPEAKER_01: Wir haben ja darüber gesprochen, dass wir, ich sag mal, so den Low-Intensity-Test haben.
- 31:43SPEAKER_01: Und das ist ein sehr guter Test.
- 31:45SPEAKER_01: Was man hier noch machen kann, dann wenn man fortgeschrittener ist, ist dass man dann noch Lactat mit dazu nimmt, um nochmal genauer zu schauen, ob man auch so im Low-Intensity-Bereich unterwegs ist.
- 31:56SPEAKER_01: Und dabei klassischerweise dann so zu sagen, okay, bei dem Litmax-Test so, dass ich unterhalb von 1,82 Millimol bleibe bei diesem Low-Intensity-Maximum-Test und dann den Lektatwert noch mit dazu zu nehmen.
- 32:11SPEAKER_01: Mittlerweile muss man sagen, hat man auch viele Athleten, die selbst so ein Laktat, so ein Laktat-Diagnostik-Ding einfach mit dabei haben und die da auch schon eine gute Aussagekraft zu treffen können.
- 32:21SPEAKER_01: Also hat man durchaus auch so im Amateurbereich.
- 32:25SPEAKER_01: Finde ich aber, es ist ein echt gutes Device.
- 32:27SPEAKER_01: Also mittlerweile so die Handheld-Devices oder so eine Art sind wirklich, wirklich gut.
- 32:33SPEAKER_01: Und sind dann nochmal meine Betrachtungsweise aber deutlich zielführender auch für das Training als viele andere Wearables, die es gerade so da draußen gibt.
- 32:46SPEAKER_01: Okay, gut.
- 32:48SPEAKER_01: Ich würde sagen, das ist so fürs Intermediate, für den Intermediate Bereich, das, was man wirklich braucht.
- 32:53SPEAKER_01: Und dann gibt es noch einen Test, den ich empfehlen würde, und das ist wirklich seine Trainingszonen analysieren zu lassen.
- 33:02SPEAKER_01: Über einen Feldtest am besten mit Lactat oder über auch eine Leistungsdiagnostik mit Lactat.
- 33:10SPEAKER_01: Kann man auch mit Spiro machen, braucht man aber nicht unbedingt.
- 33:13SPEAKER_01: Also da würde ich vor allen Dingen sagen, so für den Intermediate-Athleten, macht eine Trainingszonenanalyse mit Lactat.
- 33:20SPEAKER_01: Da ist es klassischerweise so, dass man relativ lange Stufen dabei benutzt.
- 33:25SPEAKER_01: Beim Intermediate-Athleten sind es meistens so vier bis fünf Minuten und dann steigert man, fängt sehr locker an und steigert dann immer mehr.
- 33:33SPEAKER_01: Also so ein Test dauert gerne mal 40, 45 Minuten auch und dann guckt man eben, wie sich der Laktatwert verhält bei den verschiedenen Stufen.
- 33:41SPEAKER_01: Und darüber hat man eine relativ gute Aussagekraft, wo man sich einfach bewegt.
- 33:46SPEAKER_01: Von seinen Zonen her, von seinem Stoffwechsel her und was einfach da auch so im Körper passiert.
- 33:51SPEAKER_01: Und das ist ein Test, den würde ich auch empfehlen für den Intermediate-Athleten.
- 33:56SPEAKER_01: Auch so im Bereich vom V2Max-Test.
- 33:59SPEAKER_01: Wichtig ist aber dabei auch, dass man V2MAX-Test und diesen Trainingszonentest schon separat betrachtet und auch, dass das zwei verschiedene Tests sind.
- 34:08SPEAKER_01: Zumindest für den Intermediate-Athleten.
- 34:10SPEAKER_01: Für den fortgeschrittenen Athleten gibt es dann noch einen besonderen Test, der auch ein bisschen beides abdeckt.
- 34:14SPEAKER_01: Aber ich gehe das mal nur auf den Intermediate-Athleten ein.
- 34:18SPEAKER_01: Und der läuft so ab: so einen Stufentest oder eben einen Trainingszonentest, dass man eben relativ lange Stufen nimmt, Laktat dann immer auch bestimmt und eigentlich so klassischerweise, ich weiß nicht, beim Laufband zum Beispiel, eigentlich so um 1 kmh erhöht, beim Radfahren, klassischerweise so um 20, 25 Watt erhöht.
- 34:38SPEAKER_01: Und der Test dauert halt relativ lange, weil man eben sehr niedrig startet bei sehr niedrigen Laktatwerten, klassischerweise so Ruhelaktat, geht dann nochmal runter und dann erhöht man und darüber kann man eben sehr gut die Trainingszone bestimmen, weil man eben sehr viel Zeit einfach auch in der Zone hat.
- 34:58SPEAKER_01: Man kann darüber meistens gut bestimmen, wo man sich Zone 1, Zone 2 befindet, Zone 3, Zone 4, Zone 5, Zone 6.
- 35:05SPEAKER_01: Man kann auch noch eine Spiro dazu nehmen.
- 35:07SPEAKER_01: Der Vorteil wäre dann, dass man auch da dann nochmal so den maximalen, den Fat-Max-Bereich bestimmen kann, also genau bestimmen kann, wo verbrennst du auch am meisten Fett und wo verbrennst du zum Beispiel auch, wie viele Kohlenhydrate verbrennst du auch zum Beispiel bei den und den Belastungen.
- 35:23SPEAKER_01: Das ist zum Beispiel noch schön, wenn man dazu dann auch noch eine Spirose mit dabei hat.
- 35:28SPEAKER_01: Würde ich aber immer sagen, ist eher ein bisschen optional, weil wichtig ist auch hier dann auch ab Intermediate-Bereich, dass man halt schon sagt, hey, man macht nicht nur eine Leistungsdiagnostik, sondern man macht zum Beispiel zwei oder drei Leistungsdiagnostiken pro Saison.
- 35:43SPEAKER_01: Also schon zu sagen, hey, wir machen alle drei Monate eine Diagnostik.
- 35:47SPEAKER_01: Weil nur einmal eine Diagnostik zu machen, bringt es halt nicht wirklich.
- 35:51SPEAKER_01: Klassischerweise ist es auch so der Kardinalfehler, den super viele Athleten, wie ich immer finde, machen, dass sie einfach nur einmal eine Diagnostik machen, am besten noch ganz am Anfang.
- 36:04SPEAKER_01: Also bevor sie auch nur annähernd trainiert haben, machen sie die Diagnostik.
- 36:10SPEAKER_01: Und das war's.
- 36:11SPEAKER_01: Und dann trainieren sie.
- 36:13SPEAKER_01: Das ist einerseits nicht so wirklich schlau, weil die Werte verändern sich am Anfang ganz, ganz, ganz schnell.
- 36:19SPEAKER_01: Das bedeutet, wenn du eine Diagnostik gemacht hast, dann bestimmst du deine Trainingszonen, vielleicht mit dem V2 Max, den niedrigsten, den du jemals hattest.
- 36:27SPEAKER_01: Und dann bist du in vier bis acht Wochen schon ganz woanders und das stimmt alles auch gar nicht mehr.
- 36:32SPEAKER_01: Hier ist es viel smarter zu sagen, okay, ich trainiere erstmal acht Wochen, dann mache ich meine erste Diagnostik und dann habe ich aber auch einen Diagnostikzyklus, wo ich sage, alle acht bis zwölf Wochen wiederhole ich einfach diesen ganzen Zyklus.
- 36:44SPEAKER_01: Und das geht jetzt schon eher so in die fortgeschrittene oder wirklich Advanced-Richtung, kann man dann natürlich auch mit einer Diagnostik Fragestellungen abgreifen, zu sagen, okay, was habe ich in dem Trainingszyklus trainiert und habe ich das auch erreicht in dem Zyklus?
- 37:02SPEAKER_01: Damit kommen wir dann auch in den fortgeschrittenen, advanced Bereich, wo ich definitiv sagen würde, hier ist eine Leistungsdiagnostik essentiell und ganz, ganz wichtig, das auch durchzuführen.
- 37:14SPEAKER_01: Warum?
- 37:16SPEAKER_01: Weil man da einerseits eben in so einem Labor-Setting eine relativ gute Aussagekraft testen oder sagen wir mal, Tests und Diagnostics gehören dann einfach mit dazu, weil es halt super viel Sinn macht, einfach auch dem Athleten immer zu zeigen, pass auf, wir haben daran trainiert in dem Trainingszyklus und du hast den Test gemacht und wir haben das erreicht.
- 37:36SPEAKER_01: Und das ist gut, das so auch zu verdeutlichen, auch weil es natürlich beim fortgeschrittenen Athleten auch mehr darum geht, herauszufinden, wo sind auch wirklich deine Schwachstellen.
- 37:48SPEAKER_01: Und wo müssen wir jetzt auch mit einem kleineren Meißel dann noch Dinge rausarbeiten?
- 37:54SPEAKER_01: Also immer auch daran zu arbeiten in den Phasen, wo man noch in der Off-Season ist oder in der Base-Phase am Anfang vom Training eher auf den Schwächen zu arbeiten und dann in den Stärken, die dann auch wieder rauszuarbeiten, wenn man dann auch in die Saison reingeht.
- 38:11SPEAKER_01: Das ist klassischerweise relativ gut, dass man eher in der Off-Season die Schwächen ausmerzt und dann mit den Stärken zusammen in die Saison auch reingeht.
- 38:20SPEAKER_01: Und ich finde aber beim Anfänger, also man kann sich das eigentlich so vorstellen, wie zum Beispiel Michelangelo, der irgendwie seine riesengroße Skulptur vor sich hat.
- 38:36SPEAKER_01: Und dann möchte man.
- 38:39SPEAKER_01: Michelangelo war der Bildhauer, oder?
- 38:42SPEAKER_01: Oder war Michelangelo nur der meine Kunsthistorie, lässt gerade selbst zu wünschen, übrigens.
- 38:50SPEAKER_01: Okay, ich sag jetzt einfach mal Michelangelo, der diese riesengroheste Skulptur hat und du willst halt jetzt daraus ein Kunstwerk schaffen, dann gehst du am Anfang daran mit einem relativ großen Hammer und du kannst aber noch nicht vielleicht ganz so viel falsch machen, weil du einfach noch so viel abtragen musst von dem Ganzen.
- 39:08SPEAKER_01: Und in der Phase macht es halt Sinn, dass man eher auch mit größeren Tests arbeitet und man kann aber auch verschiedenste Werkzeuge daran ansetzen, ohne dass halt irgendwas passiert.
- 39:17SPEAKER_01: Und das ist so der Anfängerathlet.
- 39:19SPEAKER_01: Und Anfängerathleten machen dann den Fehler schon eher mit einem kleinen Meistel probieren, Sachen zur Arbeit bearbeiten zu wollen, obwohl sie eigentlich mit einem Hammer draufhauen müssten.
- 39:28SPEAKER_01: Und danach geht es natürlich auch immer mehr darum, nachher auch mit einem kleineren Meißel zu arbeiten.
- 39:34SPEAKER_01: Und dieser kleinere Meißel ist dann, wenn man so will, auch mehr Diagnostik, weil man einfach mehr herausfinden muss, wo sind auch noch Kleinigkeiten, wo sind nochmal Feinheiten, die ich halt noch verändern kann im ganzen Trainingsprozess.
- 39:46SPEAKER_01: Und da macht es einfach Sinn, natürlich mehr Leistungsdiagnostik auch zu machen.
- 39:50SPEAKER_01: Andere Sache, warum es eben auch wichtig ist, und letzte Sache auch, ist, dass man dann auch noch für ein Performance-Ziel die Leistungsdiagnostik sehr gut benutzen kann.
- 40:01SPEAKER_01: Gerade so im Hinblick auf 70.3 oder Iron Man Performance, um halt zu gucken, wie hoch ist die Energie, die ich verbrauche, also wie viele Kohlenhydrate zum Beispiel verbrauche ich auch bei einer Belastung.
- 40:14SPEAKER_01: Kann ich die Belastung auch aufrechterhalten?
- 40:16SPEAKER_01: Macht es auch Sinn, was passiert auch genau in meinem Stoffwechsel, wenn ich die Belastung lange aufrechterhalte?
- 40:21SPEAKER_01: Also da mit Laktat zum Beispiel Wettkampfbelastung zu gucken, was passiert mit meinem Laktatwert, was passiert mit Spirowerten während der Wettkampfbelastung, sind die konstant, weichen die ab und hierüber dann auch eine gute Pacing-Strategie auch zum Beispiel darzulegen, zu sagen, so, hey, das macht Sinn, dass du das zum Beispiel durchziehst, so im Wettkampf.
- 40:44SPEAKER_01: Finde ich aber auch hier macht auch wirklich erst Sinn, so im Advanced Bereich.
- 40:48SPEAKER_01: Ich sag mal, wenn du halt einen Iron Man irgendwie unter neun Stunden machen willst, dann macht es Sinn hier auch mehr zu tun.
- 40:55SPEAKER_01: Ergo irgendwie VZ Max auf jeden Fall irgendwie bei 65 darüber Bereich.
- 41:00SPEAKER_01: Alles darunter finde ich macht es einfach noch nicht so wirklich Sinn.
- 41:03SPEAKER_01: Gibt es meistens andere Dinge, an denen man vorher arbeiten kann.
- 41:09SPEAKER_01: Okay, sehr gut.
- 41:10SPEAKER_01: Kleine Zusammenfassung, kürzer Podcast.
- 41:14SPEAKER_01: When you have to Fragen habt, gerne in die Kommentare.
- 41:16SPEAKER_01: Ich hoffe, euch hat der Podcast gefallen.
- 41:17SPEAKER_01: Ich würde mich sehr über einen freuen.
- 41:19SPEAKER_01: And ich wünsche euch einen wunderschönen Tag.
- 41:22SPEAKER_01: Macht's gut.
- 41:23SPEAKER_01: Bis dann.
- 41:24SPEAKER_01: Ciao, ciao.