Latest / ROCKET SCIENCE | Gesundheit und Leistung – mit Doc Golo / Q&A HERZ, HORMONE & KALORIEN. Eure Fragen, unsere Antworten.
Transcript
- 0:03SPEAKER_00: Willkommen zu Rocket Science, eurem Podcast für Gesundheit, Fitness und Leistung.
- 0:09SPEAKER_00: Mein Name ist Dr.
- 0:10SPEAKER_00: Golo Wörken.
- 0:11SPEAKER_00: Ich bin Arzt und Coach.
- 0:13SPEAKER_02: Und mein Name ist Dr.
- 0:14SPEAKER_02: Leon Panchala.
- 0:16SPEAKER_02: Ich bin Ärztin und Wissenschaftler.
- 0:18SPEAKER_02: In diesem Podcast wollen wir euch die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse näherbringen und euch zeigen, dass die Verbesserung eurer Gesundheit und Leistung keine Raketenwissenschaft ist.
- 0:29SPEAKER_00: Moin Leute und willkommen zu Rocket Science.
- 0:32SPEAKER_00: Wir sprechen heute über eure Fragen.
- 0:34SPEAKER_00: Dabei sprechen wir zunächst über Herzrhythmusstörungen, was vor allen Dingen sehr relevant ist für etwas ältere Ausdauerathleten.
- 0:41SPEAKER_00: Danach sprechen wir über Hormone, welche Hormone beim Übertraining vor allen Dingen beschädigt werden, welche Hormonachsen dabei in Mitleidenschaft gezogen werden.
- 0:48SPEAKER_00: Dabei gehen wir vor allen Dingen nochmal so in die Themen Testosteron ein, Östrogen, Cortisol, Insulin und auch Schilddrüsenhormone.
- 0:58SPEAKER_00: Wir freuen uns auf jeden Fall mega, dass ihr uns so viele Fragen gestellt habt.
- 1:02SPEAKER_00: Und das ist auch definitiv einer der Gründe, warum wir den Podcast gestartet haben.
- 1:07SPEAKER_00: Deswegen stellt uns super gerne weitere Fragen, damit wir euch irgendwie so ein bisschen zeigen können, dass Gesundheit und Leistungsfähigkeit keine Raketenwissenschaft sind und wir einfach diesen ganzen Community-Gedanken weiterbauen und spinnen können.
- 1:24SPEAKER_00: Falls ihr Fragen habt, findet den Link dazu unter dem Podcast.
- 1:28SPEAKER_00: Da könnt ihr direkt hier ins Studio Fragen stellen und wir werden sie dann in einer der nächsten Folgen beantworten.
- 1:35SPEAKER_00: Okay, ohne weitere Verzögerung wünsche ich euch jetzt schon mal schöne Weihnachten und einen schönen Podcast.
- 1:42SPEAKER_00: Macht's gut, bis dahin, Leute.
- 1:45SPEAKER_00: Moin Leo.
- 1:46SPEAKER_02: Hallo Golo.
- 1:48SPEAKER_00: Heute sprechen wir über eure Fragen, die ihr uns gestellt habt.
- 1:52SPEAKER_00: So in den letzten Monaten.
- 1:55SPEAKER_00: Wir sind leider ein bisschen faul gewesen, haben es nicht ganz geschafft, alles zu beantworten.
- 2:00SPEAKER_00: Aber das wollen wir natürlich jetzt nachreichen.
- 2:02SPEAKER_00: Und generell wollen wir mehr von Fragen, sag ich mal, von euch beantworten und so ein bisschen mehr auch den Community-Gedanken fördern.
- 2:10SPEAKER_00: Deswegen freut es uns auf jeden Fall, dass ihr uns so viele Fragen gestellt habt.
- 2:14SPEAKER_00: Und ich würde mal anfangen mit der ersten Frage für dich, Leo.
- 2:22SPEAKER_02: Okay.
- 2:23SPEAKER_00: Okay, also meine Frage ist, ich habe eine Saisonpause von drei Wochen gemacht und bin dann gleich ins zehntägige Trainingslager gefahren.
- 2:31SPEAKER_00: Nachdem ich wieder zu Hause war, bekam ich zwei Tage später ein Herzstolpern, Extrasystole.
- 2:37SPEAKER_00: Gemessen habe ich das mit meinem Vitalmonitor und es hat zwei Tage gebraucht, bis es wieder weg war.
- 2:42SPEAKER_00: Danach war die HRV noch ziemlich niedrig, zehn Millisekunden.
- 2:47SPEAKER_00: Ich habe das Training reduziert und jetzt sind die Werte wieder normal.
- 2:50SPEAKER_00: Kann ein Herzstolpern von einem Trainingslager kommen?
- 2:54SPEAKER_00: Also ich habe jetzt einen Termin beim Kardiologen, mein Alter ist 49.
- 3:01SPEAKER_03: Also als erstes würde mich interessieren, was das für ein Vitalmonitor ist und ob er das Herzstolpern auch gemerkt hat.
- 3:10SPEAKER_03: Aber das mal ganz nebenbei.
- 3:12SPEAKER_03: Die Frage ist ja eher, ob das durchs Training kommen kann, oder?
- 3:16SPEAKER_00: Ja, genau.
- 3:18SPEAKER_03: Da muss ich eigentlich zu dir zurückschießen, weil ihr habt ja den tollen Podcast oder du hast einen tollen Podcast mit Amar aufgenommen.
- 3:26SPEAKER_03: Und ich habe mir jetzt den zweiten Teil tatsächlich nicht angehört, aber ich würde mal tippen, dass ihr das besprochen habt.
- 3:32SPEAKER_03: Und ja, klar, das ist ein Zeichen der Überbelastung.
- 3:38SPEAKER_03: Aber vielleicht kannst du da nochmal kurz eine Zusammenfassung geben, was du eigentlich mit Amar darüber besprochen hast.
- 3:44SPEAKER_00: Ja, eine Zusammenfassung, glaube ich, kriege ich nicht mehr ganz hin, was ich echt zugeben.
- 3:50SPEAKER_00: Aber also ich sag mal, Herzrhythmusstörungen sind häufiger bei Ausdauersportlern als bei Nicht-Ausdauersportlern und können auch vor allen Dingen auftreten, gerade wenn man irgendwie sehr, sehr viel über viele Jahre lang auch trainiert hat.
- 4:06SPEAKER_00: Amar hat da so einen Kennwert gegeben von 1500 Stunden über die Lebenszeit, was ehrlich gesagt fast nichts ist.
- 4:16SPEAKER_00: Also Amar meinte, es gibt irgendwie eine Studie, die zeigt, dass wenn du mehr als 1500 Stunden intensives Ausdauertraining absolviert hast, das heißt leistungssportbezogenes Ausdauertraining, hast du eine erhöhte Neigung für Herzrhythmusstörungen im Vergleich zu jemandem, der nicht so sportlich ist.
- 4:34SPEAKER_00: Also kann man schon sagen, dass Herzrhythmusstörung so ein bisschen die Erkrankung ist, die viele Ausdauersportler eher betrifft.
- 4:42SPEAKER_00: Und 1500 Stunden ist halt ungefähr durchschnittlich halt irgendwie über, ja, ich sag mal, wenn du acht Stunden irgendwie trainierst, dann hast du 400 Stunden im Jahr ungefähr.
- 4:58SPEAKER_00: Also dann, wenn du das irgendwie vier, fünf Jahre lang machst, dann bist du definitiv schon da.
- 5:03SPEAKER_00: Und deswegen hast du, wenn du mit 49 schon einen wahrscheinlich mehr als diese 1500 Stunden Leistungssport gemacht.
- 5:12SPEAKER_00: Und von dem her würde ich es halt schon sagen, dass du in diese Risikopopulation fällst, wo es halt einfach auftreten kann.
- 5:18SPEAKER_03: Da habe ich aber eine Nachfrage, sind diese 1500 Stunden reine Trainingszeit oder wirklich 1500 Stunden in zum Beispiel Zone 3?
- 5:30SPEAKER_00: Ja, muss ich auch mal, muss ich passen, muss ich ganz ehrlich passen.
- 5:34SPEAKER_03: Weil das ist ja ein Riesenunterschied.
- 5:35SPEAKER_00: Ja, safe.
- 5:37SPEAKER_03: Also dann ist es ja wahrscheinlich eher sozusagen das drei, also 150 Stunden in der intensiven Zone.
- 5:44SPEAKER_00: Ja.
- 5:46SPEAKER_00: Also auf jeden Fall ist das ein krasser Unterschied.
- 5:48SPEAKER_00: Auch so, wenn du jetzt sagst, so 1500 Stunden im Hit-Bereich zum Beispiel, das wäre halt noch was anderes.
- 5:56SPEAKER_00: Das wäre halt definitiv noch was ganz anderes.
- 6:00SPEAKER_00: Aber, und da auch wieder so ein bisschen die Krux bei vielen medizinischen Studien, die gucken halt nicht ganz genau Leistungssport, in welchen Trainingszonen haben die halt irgendwie genau trainiert.
- 6:14SPEAKER_03: Ja, es ist schwierig, gerade auch retrospektiv das dann alles aufzuarbeiten.
- 6:17SPEAKER_03: Stellt mir ehrlich gesagt nicht so einfach vor.
- 6:19SPEAKER_00: Ja.
- 6:20SPEAKER_00: Da hast du doch.
- 6:21SPEAKER_03: Apropos retrospektive Aufarbeitungen, wir haben auch noch ein bisschen was zu tun.
- 6:26SPEAKER_03: Fällt mir da ein.
- 6:28SPEAKER_00: Ja, wir haben auch noch ein bisschen was zu tun, auf jeden Fall.
- 6:31SPEAKER_00: Aber ich bin schon dran.
- 6:33SPEAKER_00: Aber ja, Leo redet gerade über unsere Studie und ja, die hängt im Moment so ein bisschen in den Angeln, muss ich sagen.
- 6:41SPEAKER_00: Ich schaffe im Moment nicht ganz so viel.
- 6:43SPEAKER_00: Weil ich jetzt doch angefangen habe zu arbeiten.
- 6:47SPEAKER_00: Wir haben die Daten ausgewertet und so langsam entwickelt es sich definitiv.
- 6:53SPEAKER_00: Aber nichtsdestotrotz, was ich sagen wollte, ist, du hast doch auch noch eine Story von Medizinern, die eine Sportstudie aufziehen wollen, oder?
- 7:08SPEAKER_03: Ich weiß nicht, ob wir jetzt an die gleiche denken.
- 7:12SPEAKER_00: Hau raus.
- 7:16SPEAKER_03: Also ich erinnere mich ehrlich gesagt nicht, dass wir darüber geredet haben.
- 7:20SPEAKER_03: Aber mich hat ein Oberarzt angesprochen bei uns.
- 7:24SPEAKER_03: Wir haben halt also relativ viele übergewichtige Patienten, die eine Magenverkleinung bekommen und er möchte sozusagen oder hat mal angeregt, ob man nicht mit denen mal so eine Art Hit-Training macht.
- 7:39SPEAKER_03: Weil das soll ja das Ding im Moment sein, dass man den Leuten einen Hit-Trainingsplan dann an die Hand gibt und guckt, ob die, die sozusagen dieses Training machen, mehr abnehmen als die, die kein Training machen.
- 7:53unknown: Ja.
- 7:54SPEAKER_03: Also ich, habe ich dir das erzählt?
- 7:56SPEAKER_00: Ja, es hast du mir erzählt, genau.
- 7:57SPEAKER_00: Und dann meintest du, dass du auch so nachgefragt hast, wie willst du denn das Hit-Training aufbauen, wie willst du das steuern?
- 8:02SPEAKER_00: Und dann meinte er halt so, ja, egal.
- 8:04SPEAKER_00: Ist egal.
- 8:05SPEAKER_00: Hauptsache Hit.
- 8:06SPEAKER_00: Hauptsache Hit-Training.
- 8:07SPEAKER_00: Ist egal, wie es aufgebaut ist.
- 8:09SPEAKER_00: Hauptsache halt High Intensity.
- 8:10SPEAKER_03: Ja, und die Vergleichsgruppe ist halt auch richtig gut.
- 8:13SPEAKER_03: Kein Training.
- 8:15SPEAKER_00: Ja, Hit improves.
- 8:19SPEAKER_03: Ja, das darf ich dir bestimmt eigentlich nicht erzählen, aber okay.
- 8:21SPEAKER_03: Ja, es ist auf jeden Fall super durchdacht, das Konzept.
- 8:26SPEAKER_03: Und deswegen habe ich da auch nicht weiter nachgebaut, dass wir das verfolgen und gucken, ob er denn anders findet.
- 8:32SPEAKER_03: Ja.
- 8:34SPEAKER_00: Okay.
- 8:35SPEAKER_03: Aber das ist halt, also das ist irgendwie so dieses Ding, es gibt so Schlagwörter, die sind gerade en vogue und dann will da jeder auf den Zug aufspringen und macht sich halt irgendwie nicht so richtig einen Kopf darüber, was das eigentlich zu bedeutet, was das eigentlich bedeutet.
- 8:52SPEAKER_03: Hauptsache man hat diese Intervention.
- 8:55SPEAKER_00: Genau, ja, das ist auch so.
- 8:57SPEAKER_00: Das ist ja auch das, was ich ganz häufig so nachteilig finde, dass es leider nicht so eine Leitlinie gibt in der Sportwissenschaft.
- 9:06SPEAKER_00: Also es gibt jetzt nicht so ein Kompendium.
- 9:09SPEAKER_00: Aber schon mehr.
- 9:11SPEAKER_00: Du hast schon mehr so dieses, ja, es gibt ja auch Chirurgie, Gynäkologie, Allgemeinmedizin, so ein allgemeines Wissen, was als Leitlinie erstmal dargestellt wird.
- 9:21SPEAKER_00: Und wenn du das kannst, dann kannst du dich auch wieder ein bisschen mehr davon entfernen.
- 9:25SPEAKER_00: Aber in der Sportwissenschaft gibt es nicht so einen State of the Art, der letztendlich ausformuliert worden ist, wo man letztendlich irgendwie einmal alles nachlesen kann und dann kann man sich davon auch wieder ein bisschen entfernen.
- 9:36SPEAKER_00: Es fehlt so ein bisschen so dieser eine Standard.
- 9:39SPEAKER_00: Und deswegen findet man dann halt irgendwie Hit-Training bei 80% der maximalen Herzfrequenz, was dann als Hit-Training klassifiziert wird.
- 9:46SPEAKER_03: Ja.
- 9:49SPEAKER_03: Aber vielleicht sollten wir nochmal zurück zu unseren Extrasystolen gehen.
- 9:53SPEAKER_00: Ja.
- 9:54SPEAKER_01: Oder?
- 9:54SPEAKER_01: Genau.
- 9:55SPEAKER_03: Also wir haben jetzt ja nur über die Zeit und die Belastung fürs Herz gesprochen, dass das auf jeden Fall, also dass das Training auf jeden Fall dazu führen kann, dass man Herz stolpern kriegt.
- 10:05SPEAKER_03: Und das ist auf jeden Fall auch, das finde ich einfach mal wichtig, wenn wir das sagen.
- 10:09SPEAKER_03: Immer wenn man also extra Systolen per se oder so extra Schläge, so stolpern, das kann man mal haben.
- 10:17SPEAKER_03: Das würde mich jetzt auch nicht beunruhigen, aber wenn das sozusagen gehäuft vorkommt, dass ich das irgendwie, keine Ahnung, vielleicht in einer Woche mehrmals habe und immer oder immer wiederklärend habe und nicht nur einmal und auch merke, vor allem, dann würde ich mir halt schon Gedanken machen, ob ich irgendwie zum Beispiel in der Vorgeschichte, ob ich krank war, ob ich gerade deutlich mehr trainiere als sonst.
- 10:43SPEAKER_03: Vielleicht auch, was ja beschrieben wurde in der Frage, ob ich gerade eine dolle Steigerung gemacht habe, die ich nicht gut vorbereitet habe.
- 10:51SPEAKER_03: Weil dann ist es auf jeden Fall so ein erstes Signal, dass halt der Körper gerade mit einer Belastung zu kämpfen hat, die außerhalb der normalen Norm ist.
- 11:03SPEAKER_03: Sieht man halt auch bei wirklich kritisch kranken Patienten ganz oft, dass die, wenn die zum Beispiel eine Blutstrominfektion haben, dass du nicht irgendwie erst hohe Entzündungswerte siehst, sondern dass die ganz oft in kritischen Phasen halt Herzrhythmusstörung kriegen.
- 11:16SPEAKER_03: Weil einfach das sozusagen so ein, ja ich sag mal, ausgefeiltes System ist, das dann durch Belastung des Körpers auch mal aus der Waage gebracht werden kann.
- 11:30SPEAKER_03: Und das ist auf jeden Fall ein Risikomarker, wo man hellhörig werden sollte.
- 11:35SPEAKER_03: Ich finde, das sollten wir vielleicht hier nochmal so rausstellen.
- 11:39SPEAKER_00: Auf jeden Fall, definitiv.
- 11:41SPEAKER_00: Also auch, aber auch vor dem Hintergrund, was du gesagt hast, dass es natürlich irgendwie auch was Schwerwiegendes sein kann.
- 11:47SPEAKER_00: Und auch vor dem Hintergrund, dass gerade wenn es neu aufgetreten ist, dass es zu einer strukturellen Veränderung gekommen sein kann im Herzmuskel.
- 11:57SPEAKER_00: Und ich finde eben auch, dass die, dass es schon auch wichtig ist zu sagen, dass die Häufigkeit bei Ausdauersportlern schon da ist und dass sie häufiger ist als so in der Normalpopulation.
- 12:08SPEAKER_00: Und auch in der Normalpopulation sind Extrasyston und Herzrhythmusstörungen etwas, was relativ gehäuft vorkommt.
- 12:16SPEAKER_03: Genau.
- 12:18SPEAKER_00: Ja, und deswegen ist der Termin beim Kardiologen eine sehr, sehr, sehr, sehr sinnvolle Entscheidung und sehr guten Termin zu machen.
- 12:26SPEAKER_03: Ja, ehrlicherweise muss man halt auch sagen, wenn man wirklich viel Sport macht, dann ist es auch sinnvoll, da sich auch generell ohne Exosistolen mal vorzustellen und abchecken zu lassen.
- 12:39SPEAKER_00: Auf jeden Fall, auf jeden Fall.
- 12:41SPEAKER_00: Guck mal, ich war jetzt irgendwie krank zwei Wochen lang und ich habe auch gesagt, ich mache jetzt erstmal einen Termin mal Kardiologen, weil ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob es nicht doch vielleicht ein bisschen Covid mit drin war.
- 12:54SPEAKER_00: Und ich finde es einfach, es gibt einfach so ein gewisses Sicherheitsgefühl, es einfach einmal abchecken zu lassen und einmal Blutwerte, EKG, Echo ist einfach besser.
- 13:07SPEAKER_03: Ja, definitiv.
- 13:12SPEAKER_03: Gut, aber dann haben wir die Frage eigentlich, oder?
- 13:15SPEAKER_00: Ja.
- 13:16SPEAKER_03: Okay.
- 13:17SPEAKER_03: Dann gucke ich mal, du hast mir hier das hier so schön geschrieben.
- 13:22SPEAKER_03: Nächste Frage ist: Wie kann man den Kalorienbedarf näher erklären, beziehungsweise wie kann man verlässliche Werte ermitteln?
- 13:31SPEAKER_00: Wow.
- 13:33SPEAKER_00: Okay.
- 13:35SPEAKER_00: Einfache Frage, in Anführungszeichen.
- 13:38SPEAKER_00: Also.
- 13:39SPEAKER_03: Habe ich auch eine gute Story zu erinnern zu studieren.
- 13:42SPEAKER_03: Erinnere mich mal, ja.
- 13:44SPEAKER_00: Kalorien ist ja quasi die physikalische Energie, also ist ja eine physikalische Energie.
- 13:52SPEAKER_00: Ist, glaube ich, irgendwie.
- 13:54SPEAKER_00: Leo, du hattest Physik LK, deswegen glaube ich, kannst du das nicht besser erklären.
- 13:58SPEAKER_00: Aber es ist auf jeden Fall eine Wärmeenergie.
- 14:00SPEAKER_00: Das heißt, wie viel Wärme wir irgendwie verbrennen und ja, damit eben einfach so machen.
- 14:06SPEAKER_00: Und generell haben wir natürlich irgendwie unseren Grundbedarf, der davon abhängig ist, wie viel Muskelmasse wir haben, wie groß wir sind, welche Funktion wir haben, ob wir krank sind, ob wir nicht krank sind.
- 14:20SPEAKER_00: Das ist so irgendwie der Grundbedarf an Kalorien, den wir so alltäglich haben.
- 14:25SPEAKER_00: Und dann kommt on top darauf noch so unser Aktivitätsniveau, also wie viele Kalorien wir einfach so durch Bewegung, durch Sport einfach noch so ein bisschen verbrennen.
- 14:36SPEAKER_00: Und ich sag mal, der Grundbedarf kann sich auch noch ändern.
- 14:39SPEAKER_00: Dadurch, wenn man sehr, sehr, sehr, sehr viel aktivitätsmäßig verbrennt, dann wird der Grundbedarf eher sogar ein bisschen geringer als vorher.
- 14:50SPEAKER_00: Aber gut, das ist irgendwie marginal, das ist nicht so wichtig jetzt.
- 14:53SPEAKER_00: Was?
- 14:54SPEAKER_03: Das habe ich gerade nicht gehört.
- 14:57SPEAKER_03: Wenn wir mehr verbrennen mit der geringen, das macht keinen Sinn, was?
- 15:00SPEAKER_00: Ja, doch, es gibt da, also ja, können wir gleich nochmal drüber reden.
- 15:04SPEAKER_00: Lass uns erstmal die Basics machen.
- 15:07SPEAKER_00: Und zwar, und ich sag mal, das ist halt wichtig, dass man das irgendwie so ein bisschen versteht, dass es einerseits diesen Grundbedarf gibt und andererseits gibt es halt irgendwie das, was man durch Aktivität noch so irgendwie verbrennt.
- 15:16SPEAKER_00: Und man kann letztendlich vor allen Dingen an dem Aktivitätsniveau natürlich irgendwie arbeiten, das nach oben bringen, dass man einfach mehr verbrennt als das, was man letztendlich irgendwie aufnimmt.
- 15:28SPEAKER_00: Ich muss aber sagen, ich bin nicht der größte Freund von Kalorien, von Kalorienzellen und von letztendlich das Ganze so zu sehen, dass man probiert, seinen Körper irgendwie dadurch, dass man Sachen zählt, ihn dann irgendwie umzuändern und zu was Neuem zu bewegen.
- 15:45SPEAKER_00: Weil ich habe einfach so die Erfahrung gemacht, dass das bei vielen Athleten nicht so sehr, sehr gut funktioniert und dass das dann häufig auch so ein bisschen zwanghaft wird, dass man dann halt irgendwie alles abwiegt, dass man genau seinen Kalorien irgendwie ermittelt und dann einfach probiert, dann mehr Aktivität einzubauen, um letztendlich diese Kalorien zu verbrennen.
- 16:04SPEAKER_00: Ich finde es halt viel sinnvoller, dass man guckt, dass man erstmal irgendwie eine gesunde Ernährung hat, dass man sich vollwertig ernährt, dass man schaut, dass man vielleicht gewisse Lebensmittel eher eliminiert aus seiner Ernährung und halt probiert, irgendwie so erstmal einen gewissen gesunden Lebensstil im Bereich von Ernährung zu entwickeln.
- 16:21SPEAKER_00: Vielleicht einfach aus so Snacks, Weltgest, zuckerhaltige Lebensmittel, viele Dinge, die wir auch schon irgendwie so besprochen haben, dass man prinzipiell erstmal so ein gewisses gesundheitliches Basisernährungslevel hat.
- 16:34SPEAKER_00: Das ist so der erste Schritt.
- 16:35SPEAKER_00: Und der zweite Schritt ist, dass man dann einfach probiert, mehr Aktivität, mehr Bewegung irgendwie so in seinen Alltag vielleicht einzubauen.
- 16:42SPEAKER_00: Zum Beispiel einfach mal die Schritte zu erhöhen, vielleicht auch mal 10.000, 15.000, 20.000 Schritte am Tag zu absolvieren.
- 16:49SPEAKER_00: Erstmal unabhängig von Sport und dann eben noch Sport, sag ich mal, da auch noch on top zu machen.
- 16:54SPEAKER_00: Ich habe einfach so die Erfahrung gemacht, dass, sag ich mal, so dieses zwanghafte Kalorien zählen gerade langfristig nicht so wirklich gut funktioniert, weil dann hält man das einfach mal durch und zählt mal ganz, ganz lange die Kalorien, aber irgendwann hat man halt meistens keinen Bock mehr darauf und dann lässt man das halt einfach sein und dann fällt man halt einfach so wieder zurück in die alten Muster und dann hat sich letztendlich nicht wirklich was so am Lebensstil einfach verändert.
- 17:19SPEAKER_03: Ja.
- 17:22SPEAKER_03: Das kann ich voll unterstützen, da deine Ansicht.
- 17:25SPEAKER_03: Ich würde das auch nie empfehlen oder ich finde das auch ein.
- 17:30SPEAKER_03: Ja, weiß ich nicht, vielleicht gibt es ja Leute, die damit gut arbeiten können, aber ich glaube, für mich wäre das nicht, sich da jedes Mal Gedanken drüber zu machen, wie viele Kalorien jetzt was hat.
- 17:41SPEAKER_03: Ich glaube, dass es halt wirklich besser ist, also so wie du das eigentlich auch gesagt hast, intuitiv so ein bisschen zu steuern, was man isst und dann auch nach Hungergefühl zu gehen.
- 17:51SPEAKER_03: Nichtsdestotrotz gibt es ja viele, die da, glaube ich, Richtwerte ganz toll finden.
- 17:56SPEAKER_03: Ich habe mich da auch mit einem Kollegen mal auseinandergesetzt für eine Studie.
- 18:03SPEAKER_03: Da ging es darum, dass man sich praktisch zwei Wochen lang entweder mit einer Western-Type Diet, also High Fat, Low Fibre, oder dann zwei Wochen mit Low Fat, High Fiber ernährt.
- 18:23SPEAKER_03: Und es wird sozusagen geguckt, wie sich das, unter anderem wie sich das mit Trobiom und die Immunzellen verändern.
- 18:28SPEAKER_03: Und dafür hat er eine Ernährungswissenschaftlerin hinzugezogen und die sozusagen gebeten, ein Ernährungsprotokoll für diese jeweils zwei Wochen zu erstellen.
- 18:40SPEAKER_03: Und ich bin ein bisschen vom Glauben abgefallen.
- 18:44SPEAKER_03: Und zwar war das so, dass diese Frau halt als Grundumsatz oder als Kalorienbedarf pro Tag für die probanden Person X angesetzt hat, 1400 Kalorien pro Tag.
- 19:04SPEAKER_03: So, was denkst du da, diese Zahl einfach mal so einen Raum geworfen?
- 19:10SPEAKER_00: Dass es krass wenig ist.
- 19:12SPEAKER_00: Dass es kras wenig ist.
- 19:16SPEAKER_03: Egal.
- 19:16SPEAKER_00: Egal.
- 19:19SPEAKER_00: 1400.
- 19:20SPEAKER_03: Ja.
- 19:21SPEAKER_03: Und dann haben wir halt, haben drei Leute diesen Probedurchlauf gemacht mit diesem Ernährungsplan.
- 19:31SPEAKER_03: Wir haben halt alle gesagt, oh, ich hatte die ganze Zeit Hunger, ich habe krass viel abgenommen und es war halt natürlich viel, viel zu wenig.
- 19:38SPEAKER_03: Und das ist halt, da finde ich, muss man halt so ein bisschen vielleicht anfangen zu erklären, also Kalorienumsatz hin oder her oder Kalorienzahl hin oder her.
- 19:46SPEAKER_03: Man muss sich halt einfach überlegen, was ist überhaupt mein Bedarf.
- 19:50SPEAKER_03: Und das finde ich halt eigentlich ganz wichtig bei der Geschichte.
- 19:53SPEAKER_03: Und es gibt so Tabellen zum Grundumsatz, das ist halt so ein bisschen abhängig von Geschlecht und Alter, wie viel man sozusagen braucht, um seinen Körper einfach, ja ich sag mal, am Leben zu erhalten.
- 20:11SPEAKER_03: Das heißt also auch nachts, wenn wir einfach eigentlich theoretisch sozusagen nichts machen, verbrauchen wir Kalorien.
- 20:18SPEAKER_00: Da kann ich nochmal einhaken.
- 20:19SPEAKER_00: Sorry, wenn ich dich unterbreche, aber das ist super interessant, weil da gibt es so, kennst du, es gibt so Studien von Kostel dazu, die sind schon, die sind schon richtig, richtig alt, die sind so nach dem Zweiten Weltkrieg gelaufen, wo man diesen Kalorienbedarf, was du gerade besprochen hast, so das erste Mal richtig ermittelt hat.
- 20:37SPEAKER_00: Und das haben die gemacht bei Veteranen oder bei Leuten in Amerika, die aus dem Zweiten Weltkrieg zurückgekommen sind.
- 20:45SPEAKER_00: Und die haben die über zehn Jahre lang teilweise unterkalorisch ernährt.
- 20:50SPEAKER_00: Und so richtig so Studien, die würden heute nie mehr, nie mehr durch den Ethikrad gehen.
- 20:57SPEAKER_00: Und da sind dann auch so das erste Mal so Keto-Experimente und sowas halt letztendlich aufgetreten.
- 21:02SPEAKER_00: Und Kostill hat sich halt ganz, ganz viel mit diesen Sachen, da habe ich mal, das war so der Papst in dem Bereich beschäftigt.
- 21:08SPEAKER_00: Und die sind alle übertriebenst krank geworden, weil ihr ganzer Stoffwechsel irgendwann, auch durch so eine hypokalorische Ernährung, irgendwie 1500, 1600 Kilokalorien über einen langen Zeitraum, die sind, der ganze Stoffwechsel zusammengefallen.
- 21:24SPEAKER_00: Und nachher hatten die nur noch einen Grundumsatz von diesen 1500, 1600 Kilokalorien, weil sich der Körper so weit runtergelevelt hat und der ganze Stoffwechsel zusammengefallen ist.
- 21:32SPEAKER_00: Die hatten aber auch mehr manische Depressionen, die hatten irgendwie diverse Knochenbrüche, denen ging es richtig, richtig schlecht.
- 21:37SPEAKER_03: Ja, aber weißt du, was du gerade beschreibst eigentlich?
- 21:42SPEAKER_03: Ein Red S.
- 21:44SPEAKER_00: Ja, ja.
- 21:50SPEAKER_03: Ich würde sagen, die Laborbedingungen zum Red S.
- 21:56SPEAKER_00: Ja, krass.
- 21:59SPEAKER_00: Der ist nicht was.
- 22:00SPEAKER_00: Wer jetzt nicht weiß, was Red S ist, der kann das auch nochmal in der Folge von uns nachhören.
- 22:03SPEAKER_00: Das wird jetzt in den Rahmen sprengen.
- 22:05SPEAKER_03: Ja, genau.
- 22:06SPEAKER_03: Aber wenn ihr das nicht kennt, hört es euch an oder lest es irgendwo nach.
- 22:10SPEAKER_03: Es ist auf jeden Fall etwas, was jeder, der Sport macht, kennen sollte.
- 22:13SPEAKER_03: Würde ich jetzt nur so sagen.
- 22:15SPEAKER_01: Safe.
- 22:17SPEAKER_03: Genau.
- 22:18SPEAKER_03: Ja, aber das ist krass, weil das ist ja sozusagen, also mit 1400, 1500, 1600, was auch immer, kann man ja eigentlich, wenn man jetzt, ich sag mal, ein ausgewachsener Mensch ist, egal ob Mann oder Frau, kaum seinen Grundumsatz decken.
- 22:33SPEAKER_03: Grundumsatz heißt halt in dem Moment tatsächlich, ich sitze eigentlich auf einem Stuhl und atme.
- 22:39SPEAKER_03: Und mehr nicht.
- 22:42SPEAKER_03: Und alles, was sie sozusagen darüber hinaus machen, sei es nur aus dem Haus gehen, einen Müll rauszubringen, Einkauf zu gehen, zur Arbeit zu gehen, in die Kaffeeküche zu gehen, oder dann eben auch noch zu joggen, Rad zu fahren, Spaziergang zu machen.
- 23:02SPEAKER_03: Das braucht sozusagen alles zusätzlichen Brennstoff, also zusätzlichen Kalorienbedarf, was sozusagen dann der Work-Part ist zu dem Ruhepart.
- 23:16SPEAKER_03: Und das muss man sich halt ganz deutlich vor Augen führen, dass alles, was ich mache, auch zusätzlich gefuelt werden muss.
- 23:22SPEAKER_03: Und deswegen finde ich es schwierig, dass man sagt, ich habe irgendwie pro Tag einen Kalorienbedarf von XY.
- 23:29SPEAKER_03: Ich finde, von diesen Gedanken sollte man sich verabschieden, wenn man da wirklich zählen möchte.
- 23:34SPEAKER_03: Sondern wenn man wirklich zählen möchte, würde ich empfehlen, sich einmal auszurechnen, wie viel ist mein Ruheumsatz.
- 23:43SPEAKER_03: Da gibt es auch sicherlich Tabellen oder Formeln im Internet, wo man halt sagen kann, ich bin männlich-weiblich, die wäre es wahrscheinlich demnächst auch, ich bin so und so alt, ich wiege so und so viel Kilo, was ist mein Ruheumsatz?
- 23:57SPEAKER_03: Sagen wir jetzt mal für irgendwie 70 Kilo männlich, um die 30 sind es wahrscheinlich so 2500 Kilokalorien oder so, Ruheumsatz alleine.
- 24:08SPEAKER_03: Und dann muss man sich halt überlegen, okay, was mache ich pro Tag irgendwie an, was mache ich am Montag für Sport?
- 24:14SPEAKER_03: Ich gehe eine Stunde joggen, das sind vielleicht nochmal, je nach Intensität, 500 Kalorien oder sowas.
- 24:21SPEAKER_03: Dann muss ich die natürlich auch zusätzlich essen.
- 24:24SPEAKER_03: Und dann fahre ich auch noch zur Arbeit mit dem Fahrrad und gehe da vielleicht auch noch rum.
- 24:29SPEAKER_03: Das muss ich dann auch nochmal zusätzlich essen.
- 24:31SPEAKER_03: Und ich glaube, da muss man einfach aufpassen, dass man da halt ein Auge drauf hat, dass man nicht nur seinen Ruheumsatz hat als Zahl, sondern dass man da auch zusätzlich sozusagen gut zu sich ist und zusätzlich Kalorien aufnimmt.
- 24:46SPEAKER_00: Ja, genau.
- 24:47SPEAKER_00: Das finde ich halt auch.
- 24:48SPEAKER_00: Also es war jetzt auch ein bisschen viel, finde ich.
- 24:52SPEAKER_00: 2500 ist schon relativ viel.
- 24:54SPEAKER_00: Aber ich sehe es genauso wie du, muss ich auch sagen, dass man es eher halt so sieht, dass wenn man Gewicht reduzieren sollte, dass man nicht nur darauf achten sollte, wie viele Kalorien man einfach jetzt aufnimmt und das genau berechnet, weil das hält man meistens irgendwie nicht genau durch.
- 25:12SPEAKER_00: Und es gibt immer auch mal Situationen, wo der Körper letztendlich auch mal mehr verbrennt oder weniger verbrennt.
- 25:16SPEAKER_00: Und so schafft man es meistens eher, die Dinge wirklich anzupassen und zu verändern.
- 25:23SPEAKER_00: Was sich aber schon so zeigt, dass wenn man es, sag ich mal, mit Kalorien machen will, dann ist halt irgendwie ein Defizit so von 200, 300 Kilokalorien am Tag eigentlich so Maximum.
- 25:33SPEAKER_00: 500 ist schon fast zu viel.
- 25:36SPEAKER_00: Und alles darüber hinaus ist halt definitiv nicht gut für euren Körper.
- 25:43SPEAKER_00: Also Crash Dietten.
- 25:44SPEAKER_00: Ich habe echt auch manchmal Athleten, wo ich so denke, das kann irgendwie nicht sein.
- 25:49SPEAKER_00: Die habe ein Beispiel von jemandem jetzt auch vor drei, vier Wochen wieder, der dann so meinte, so ja, nö, ach weißt du was, ich mache jetzt nur noch 1000 Kilokalorien am Tag.
- 25:59SPEAKER_00: Ich trinke zweimal am Tag einen Shake und abends mache ich eine Suppe mit ein bisschen Brot.
- 26:05SPEAKER_00: Sorry für meine Stimme.
- 26:10SPEAKER_00: Und ja, ich habe gesagt, so, ich würde es nicht machen, überleg es dir, sonst musst du die Erfahrung selber machen.
- 26:18SPEAKER_00: Und er hat es dann trotzdem gemacht und nach einer Woche war er so dermaßen krank und es ging ihm gar nicht mehr gut.
- 26:23SPEAKER_00: Und letztendlich ist es total nach hinten alles losgegangen.
- 26:27SPEAKER_00: Also ja.
- 26:29SPEAKER_03: Ja.
- 26:31SPEAKER_00: Erfahrung.
- 26:32SPEAKER_03: Ja, muss man, also tut mir leid, wenn man die sammeln muss, aber vielleicht muss man sie dann sammeln, wenn man es so sonst nicht glaubt.
- 26:43SPEAKER_00: Ja, ich meine, es ist ja auch, das ist ja schon noch so ein mediales Ding, ne?
- 26:47SPEAKER_00: Also Kalorien, du musst nur bei Fit for Fun Kalorien eingeben und du kriegst eine Million Artikel, wie du am besten deinen Kalorienbedarf ermittelst und dich einfach nur daran zu halten.
- 26:56SPEAKER_00: Und es gibt ja auch das größte Abnehmprogramm der Welt mit Weight Watchers, was prinzipiell auch nicht so was anderes ist als gewisserweise.
- 27:06SPEAKER_00: Wobei, nee, es ist schon ein bisschen was anderes.
- 27:08SPEAKER_00: Es ist mit Punkten und gewisse Lebensmittel geben Punkte und Obst und Gemüse hat, glaube ich, null Punkte, da darfst du so viel essen wie du willst.
- 27:15SPEAKER_00: Nee, es ist schon ein bisschen was anderes.
- 27:16SPEAKER_00: Kann man nicht ganz vergleichen.
- 27:20SPEAKER_00: Okay.
- 27:22SPEAKER_00: Next.
- 27:23SPEAKER_00: Oder willst du was sagen?
- 27:25SPEAKER_03: Nö, ich glaube, mehr habe ich dazu nicht zu sagen.
- 27:32SPEAKER_03: Ja, die nächste sehe ich gerade, passt eigentlich auch ganz gut dazu.
- 27:38SPEAKER_03: Ich weiß gar nicht, während wir die einmal noch komplett vorlesen.
- 27:44SPEAKER_00: Ja, oder?
- 27:45SPEAKER_00: Ich lese mal vor.
- 27:46SPEAKER_00: Du bist dran.
- 27:48SPEAKER_00: Und zwar fragt uns Melanie, einen super Podcast habt ihr da, echt klasse.
- 27:54SPEAKER_00: Ich habe jetzt gerade den Podcast Red S gehört und mir ist quasi der Mund offen stehen geblieben.
- 27:59SPEAKER_00: Zwar habe ich keine Ermüdungsbrüche und mein Zyklus, mein Zyklus ist auch prima in Ordnung, aber meine Schilddrüse hat die Glätsche gemacht.
- 28:06SPEAKER_00: Ich muss mit 100 bzw.
- 28:08SPEAKER_00: 88 L-Tyroxin substituieren.
- 28:10SPEAKER_00: Und je mehr ich trainierte, desto schwerer wurde ich, obwohl ich natürlich durch mehr Sport mir erhofft hatte, abzunehmen.
- 28:17SPEAKER_00: Ich bin jetzt 38 und laufe, seit ich 20 bin.
- 28:21SPEAKER_00: Seit zehn Jahren mache ich auch Triathlon.
- 28:23SPEAKER_00: Jetzt nach eurem Podcast glaube ich, dass ich mich noch nie ausreichend ernährt habe.
- 28:28SPEAKER_00: Ich habe immer zu wenig gegessen und das quasi eine sehr lange Zeit.
- 28:32SPEAKER_00: Da ich ein bisschen germanischer gebaut bin, schaut da natürlich auch keiner so genau hin.
- 28:38SPEAKER_00: Kein Arzt nimmt mich auch ernst, wenn ich sage, dass ich Leistungssportlerin bin.
- 28:42SPEAKER_00: Wahrscheinlich haben diese tausende Binge-Eating-Anfälle Schlimmeres verhindert.
- 28:46SPEAKER_00: Jetzt weise ich dank euch mehr und glaube, dass ich tatsächlich viel zu wenig gegessen habe.
- 28:50SPEAKER_00: Jetzt meine Frage.
- 28:52SPEAKER_00: Wie kriege ich das denn hin mit der Schilddrüsenunterfunktion?
- 28:54SPEAKER_00: Regeneriert die sich denn überhaupt wieder, diagnostifiziert wurde?
- 28:58SPEAKER_00: Okay.
- 28:59SPEAKER_00: Und dann glaube ich, kommen noch so ein, zwei Sachen, die daran sich anknüpfen.
- 29:07SPEAKER_00: Vielen Dank für deine Frage auf jeden Fall, Melanie.
- 29:11SPEAKER_03: Ja, also wirklich vielen Dank.
- 29:14SPEAKER_03: Und auch spannend, dass man das mal so wirklich dann von Hörerinnen und Hörern mitbekommt.
- 29:22SPEAKER_03: Die Frage ist ja vor allem eigentlich, wie kriege ich das mit der Schilddrüsenunterfunktion wieder hin?
- 29:29SPEAKER_03: Regeneriert die sich wieder und wie das sozusagen, vielleicht sollten wir da noch einmal kurz erklären, wie das mit dem Training zusammenhängt oder meinst du, brauchen wir das nicht?
- 29:40SPEAKER_00: Ja, doch, würde ich schon machen.
- 29:42SPEAKER_00: Auf jeden Fall.
- 29:43SPEAKER_03: Okay, also das, wir haben ja vorhin schon ein bisschen Red S angesprochen und da geht es ja eigentlich darum, oder ist sozusagen der Zusammenhang aus zum Training nicht ausreichende Energiebereitstellung von außen durch Ernährung und dadurch sozusagen Raubbau am eigenen Körper, dass halt der Körper praktisch seine Grundumsatzfunktionen nicht mehr leisten kann.
- 30:09SPEAKER_03: Das heißt, wir haben halt gesundheitliche Probleme, wie zum Beispiel bei Frauen, dass der Zyklus ausbleibt, dass die Knochendichte sich vermindert und wir Stressfrakturen bekommen.
- 30:19SPEAKER_03: Das sind so schnelle erste Parameter, wobei man auch Einschränkung sagen muss, sobald eine Frau die Pille nimmt, wird sie keine ausbleibenden Regelblutung haben, selbst bei einem Red S, weil eben die Pille das praktisch suggeriert.
- 30:37SPEAKER_03: Deswegen kann es halt gut sein, dass die Pille sozusagen die Aminerö maskiert.
- 30:42SPEAKER_03: Was aber auch passiert, ist, dass halt sozusagen nicht unbedingt lebensnotwendige Funktionen auch eingestellt werden und das ist sozusagen im nächsten Schritt dann die hormonelle Achse, unter anderem von der Schilddrüse, dass praktisch nicht mehr genügend Schilddrüsenhormone gebildet werden, weil praktisch die Hormonachse eher damit beschäftigt ist, sogenannte Katylaminen und Cortisolen mehr zu produzieren, um eben unseren Körper in dieser insgesamten Stresssituation am Laufen zu halten.
- 31:16SPEAKER_03: Und dann kriegt man eben diese Schilddrüsenunterfunktion, die man dann eben mit L-Tyroxin, das ist das Endhormon, substituieren muss.
- 31:26SPEAKER_03: Und das ist letztendlich ja eine Folge eines Energiedefizits und eines konstanten Stresslevels, wo man eigentlich erwarten würde, dass wenn man das alles in den Griff bekommt und sich sozusagen wieder zurück ins Equilibrium bekommt mit einer großzügigen Trainingspause, mit einer guten Ernährung, mit einer guten Regeneration, dass sich eben dann auch die Schilddrüsenwerte wieder regenerieren.
- 32:00SPEAKER_03: Das ist möglich.
- 32:02SPEAKER_03: Das ist nicht nur bei einer sportinduzierten Schilddrüsenunterfunktion so.
- 32:07SPEAKER_03: Das kann auch bei zum Beispiel einer immunologisch getriggerten Schilddrüsenunterfunktion manchmal der Fall sein, wie zum Beispiel Hashimoto.
- 32:15SPEAKER_03: Es ist aber nicht gesagt, dass es immer passiert.
- 32:19SPEAKER_03: Und ich glaube, das sind halt Einzel, ich sag mal, jetzt Einzelfälle, dass es klappen kann oder dass es eben nicht klappen kann.
- 32:27SPEAKER_03: Und da kann ich ehrlich gesagt jetzt nicht ganz genau sagen, wie groß die Chancen sind, dass es sich komplett wieder regeneriert, wenn das schon seit acht Jahren eigentlich eine bestehende Unterfunktion ist.
- 32:43SPEAKER_03: Rein theoretisch besteht die Chance, dass sich es regeneriert, eben durch gute Körperpflege, sag ich mal.
- 32:52SPEAKER_03: Aber es muss halt nicht sein.
- 32:57SPEAKER_00: Ja, würde ich auch so sehen.
- 33:01SPEAKER_03: Was sie halt beschrieben hat, dieses, je mehr ich trainiert habe, desto mehr habe ich zugenommen, passt halt auch total dazu.
- 33:08SPEAKER_03: Je mehr ich trainiere, desto mehr Stress habe ich, hat mein Körper, wenn ich nicht genug Fuel dazu.
- 33:14SPEAKER_03: Desto weniger Schilddrüsenhormone habe ich und desto geringer ist eben auch mein Grundumsatz, mein Energieumsatz und desto mehr nehme ich praktisch zu.
- 33:25SPEAKER_00: Ja.
- 33:27SPEAKER_00: Was ich da interessant finden würde, ist, dass man sich auch mal anguckt, seine Athletenhistorie, wie sah das so vor fünf, sechs, sieben Jahren aus, wie war da vielleicht auch so mein Energielevel.
- 33:39SPEAKER_00: Und was interessant ist zu diesen Hormonachsen, ist, dass Schilddrüsenhormon ist eigentlich somit das Letzte, was ausfällt, beziehungsweise was halt so nach unten geht und geschädigt wird.
- 33:52SPEAKER_00: Meistens vorher, sage ich mal, sind so Zyklusprobleme, treten meistens eigentlich früher auf als das.
- 33:59SPEAKER_00: Zumindest so wie ich das für meine Athleten, sag ich mal, so erlebt habe.
- 34:03SPEAKER_00: Und dann trainiert man sich halt, sage ich mal, weiter noch so in den Keller.
- 34:08SPEAKER_00: Und da gibt es auch, sage ich mal, wenn man sich die Studienlage da so ein bisschen auch zu anguckt, dann gibt es halt Studien, die zeigen, dass ab einem gewissen Intensitätsniveau vor allen Dingen vom Training her es zu einer vor allen Dingen starken adrenären Reaktion kommt, so wie du das auch eben beschrieben hast, dass halt vermehrt Katechulamin und sowas ausgeschüttet werden.
- 34:28SPEAKER_00: Und das halt so vor allen Dingen im Bereich so der Schwelle, also alles, was man oberhalb von der Schwelle macht, führt einfach zu einer stärkeren Catechulamin-Ausschüttung, es wird mehr Blutzucker ausgeschüttet, der Körper probiert einfach letztendlich diesen Stresslevel weiterhin noch nach oben auszubauen und zu erhalten.
- 34:46SPEAKER_00: Und dadurch werden halt deutlich mehr Hormone verbraucht.
- 34:50SPEAKER_00: Und ich hatte zwei Athleten, die sich in eine Schilddrüsenunterfunktion geknallt haben, vorher mit Hitblöcken, weil die einfach, sag ich mal, vier, fünf, sechs Hit-Sessions die Woche gemacht haben über einen Zeitraum von drei, vier, fünf Wochen und dann einfach dadurch halt ihre Hormonachsen einfach so ein bisschen kaputt gemacht haben.
- 35:11SPEAKER_00: Und deswegen würde ich jetzt auch der Melanie empfehlen, dass sie halt Sportpause auf jeden Fall und dann halt gucken, was passiert und danach einfach total aufpassen, gerade mit High-Intensity-Sachen.
- 35:21SPEAKER_00: Weil das einfach echt so schnell geht, dass man dann sich so diesbezüglich halt richtig, richtig dolls ausschießt.
- 35:29SPEAKER_00: Was ich aber auch nochmal überprüfen würde, ist halt, ob es nicht auch doch ein Hashimoto halt auch ist.
- 35:36SPEAKER_00: Könnte auch sein.
- 35:37SPEAKER_03: Naja, also wenn man nur ehrlich ist, das wird ja jeder Arzt einmal überprüft haben.
- 35:42SPEAKER_03: Wenn du eine Unterfunktion hast, dann werden ja einmal alle Antikörper und Antigene abgenommen.
- 35:47SPEAKER_03: Das wird ja sicherlich ausgeschlossen sein.
- 35:49SPEAKER_03: Nee, wenn nicht, dann auf jeden Fall machen, ja.
- 35:53SPEAKER_03: Aber da würde ich jetzt einfach mal von ausgehen.
- 35:56SPEAKER_03: Was ich noch ganz, also was ich auch noch gut finde, was du gesagt hast und was auch zu dem Teil passt, was du, glaube ich, nicht vorgelesen hast, ist halt das mit dem High Intensity.
- 36:07SPEAKER_03: Weil es geht ja noch sozusagen weiter.
- 36:13SPEAKER_03: Habt ihr eine Idee, was ich da tun kann, also gegen die Unterfunktion?
- 36:17SPEAKER_03: Und vielleicht gibt es ja noch mehr wie mich, nicht nur die ultra dünnen, die krass Gewicht verlieren, sondern auch die, die immer mehr Fetteinlage im Gewicht zunehmen.
- 36:25SPEAKER_03: Und das, finde ich, ist halt auch nochmal ein ganz wichtiger Punkt mit der High Intensity.
- 36:29SPEAKER_03: Wenn ich halt immer sozusagen so ein bisschen drüber trainiere und meinen Körper damit immer weiter stresse, dann habe ich halt einen wahnsinnigen Bedarf an Catechalamin, an Stresshormon und eben, das ist ja auch unter anderem das Cortisol und das Cortisol führt halt eben dazu, dass wir praktisch Fett einlagern, um sozusagen Reserven zu schaffen.
- 36:50SPEAKER_03: Und man kennt ja auch diesen Spruch, Stress macht dick oder Stress macht Fett oder so.
- 36:57SPEAKER_03: Und das ist eigentlich genau das, was man sozusagen damit implikt, also damit sozusagen unterstützt.
- 37:03SPEAKER_03: Ich stresse meinen Körper praktisch zu durch intensives Training und lagere dadurch dann vermehrt Fett ein.
- 37:10SPEAKER_03: Und wenn man halt dann guckt, dass man sich wirklich gut regeneriert, eine ausgiebige Pause macht, was du ja auch schon gesagt hast, und danach halt eben einfach sehr viel in Zone 1, 2 nur trainiert, wirklich halt wirklich in einem Low-Intensity-Bereich.
- 37:27SPEAKER_03: Bevor man sich wieder an höhere Sachen oder an intensivere Sachen ranwagt, ist das, glaube ich, ein guter Weg.
- 37:37SPEAKER_00: Ja, das ist echt normal, das will ich auch nochmal betonen, was du gerade gesagt hast, weil das einfach so wichtig ist.
- 37:43SPEAKER_00: Dieser Zusammenhang zwischen Cortisol, Übergewicht, Viszeralem Fettgewebe, Insulin, das ist echt so wichtig, dass wenn du letztendlich Cortisol übermäßig hast die ganze Zeit, dann kannst du eigentlich nicht abnehmen.
- 37:56SPEAKER_00: Weil du einfach die ganze Zeit nur am Feuern bist und dein alles quasi nach oben geht und dein Körper hat ganz andere Dinge gerade, als dass er Gewicht verlieren möchte.
- 38:05SPEAKER_00: Es geht gar nicht wirklich.
- 38:07SPEAKER_03: Ja, und ein ganz anderer Punkt dazu auch nochmal, bei mir das tatsächlich auch mal passiert ist, viele denken ja immer so, ja, für die Schilddrüse brauchen wir unheimlich viel Jod, damit die gut funktioniert, was ja auch richtig ist.
- 38:21SPEAKER_03: Wir brauchen Jod für die Bildung von den Schilddrüsenhormonen.
- 38:25SPEAKER_03: Das Problem ist aber, wenn man sich sozusagen darauf fokussiert und denkt, ich muss jetzt ganz viel Jod zu mir nehmen, dann führt es halt dazu, wenn ich übermäßig Jod zunehme, dass ich praktisch meine Schilddrüse hämme, dass ich durch Jod praktisch die inaktivieren kann.
- 38:44SPEAKER_03: Und das führt natürlich dann zur weiteren Verschlimmerung der Unterfunktion.
- 38:48SPEAKER_03: Das heißt, wenn man jetzt zum Beispiel Seealgen oder sowas ist, wo ja wahnsinnig viel Jod drin ist, dann muss man da echt darauf achten, dass man da diese Mindest, diese maximale Tagesdosis wirklich nicht überschreitet.
- 39:03SPEAKER_03: Das sind ja irgendwie, ich weiß gar nicht, ein oder zwei, oder wahrscheinlich eher zwei oder drei Algenblätter, die man da pro Tag zunehmen darf.
- 39:10SPEAKER_03: Ja, genau.
- 39:12SPEAKER_03: Dass die so Jodreich sind, war mir nämlich auch nicht klar.
- 39:14SPEAKER_03: Und ich habe davon halt mal echt irgendwie, kennst du diese salzigen Algen?
- 39:20SPEAKER_03: Die sind halt mega lecker, finde ich.
- 39:23SPEAKER_03: Und Enkel hat die mal mitgebracht und ich habe davon halt so eine ganze Packung auf einmal gegessen.
- 39:28SPEAKER_03: Und mir ging es danach richtig, richtig schlecht.
- 39:30SPEAKER_03: Und ich dachte so, oh krass, das waren noch nur Algen.
- 39:32SPEAKER_03: Und da ist es halt, glaube ich, habe ich das, glaube ich, auch sozusagen einfach krass überdosiert und dann führt es halt dazu, dass du deine Schilddruse hemmst.
- 39:39SPEAKER_03: Und ich glaube, da muss man auch einfach so ein bisschen ein Feingefühl für entwickeln, dass man da nicht übertreibt, gerade wenn man schon Probleme mit der Schilddruse hat.
- 39:48SPEAKER_03: Und nicht denkt, ich tue mir jetzt was Gutes, wenn ich übermäßig Jod zuführe.
- 39:52SPEAKER_00: Das ist interessant, das wusste ich gar nicht, ehrlich gesagt.
- 39:54SPEAKER_00: Ich mache mir manchmal so ein Sandwich mit diesen Nori-Algen.
- 39:59SPEAKER_03: Ja.
- 40:00SPEAKER_03: Don't overdo it.
- 40:02SPEAKER_00: Ah, okay.
- 40:03SPEAKER_00: Waltier Punkt.
- 40:07SPEAKER_00: Ja, aber auf jeden Fall gute Besserung da.
- 40:10SPEAKER_00: Und ja, ich weiß, also es ist voll schwierig, da jetzt irgendwie zu sagen, wo man da sich am besten vorstellen könnte, wüsste ich jetzt auch nicht so direkt ad hoc.
- 40:19SPEAKER_03: Also rein theoretisch eigentlich eine gute Endokrinologe, aber das ist halt in dem Bereich super schwierig zu finden.
- 40:27SPEAKER_03: Andererseits, ich glaube, in Frankfurt ist die Stadt groß genug und auch Sportaffin genug, dass es da eigentlich wen geben sollte.
- 40:36SPEAKER_00: Ja.
- 40:37SPEAKER_00: Einige, also, ja, einige Gynäkologen gucken da eigentlich auch sogar ganz gut drauf.
- 40:43SPEAKER_00: Zumindest, was ich so ein bisschen aus meinem Umkreis erfahren habe.
- 40:47SPEAKER_00: Gerade auch so Schilddrüsenunterfunktion in Schwangerschaft ist ja auch echt ein super, super wichtiges Thema.
- 40:54SPEAKER_00: Und ja, aber Endokrinologe würde ich auch am besten finden.
- 40:58SPEAKER_00: Ja.
- 41:00SPEAKER_03: Okay.
- 41:00SPEAKER_00: Okay.
- 41:02SPEAKER_03: Schaffen wir noch eine?
- 41:03SPEAKER_03: Ja, oder?
- 41:04SPEAKER_00: Ja, dann kommt noch eine Frage, so, die geht in die gleiche Richtung.
- 41:07SPEAKER_00: Hallo, ihr habt die Hormone angesprochen, die bei Sportlern oft nicht mehr richtig funktionieren.
- 41:11SPEAKER_00: Welche Hormone sind es im Detail?
- 41:14SPEAKER_00: Erfahren ist das mit Testosteron und Cortisol?
- 41:17SPEAKER_00: Und gibt es einen Online-Anbieter, den ihr empfehlen könnt?
- 41:21SPEAKER_00: Die normalen Ärzte kennen sich da ja zu wenig mit aus.
- 41:28SPEAKER_00: Oha, okay.
- 41:30SPEAKER_00: Schwieriges Thema, ehrlich gesagt.
- 41:32SPEAKER_00: You first.
- 41:33SPEAKER_00: Ja, also erstens, ich würde jetzt erstmal eine Lanze schlagen für einige Ärzte, die sich damit sehr, sehr gut auskennen und die mit einer venösen Blutabnahme echt gut auch Sachen rausfinden können und wo man da auch, wie ich gesagt, wenn du einen guten Endokrinologen hast oder sonst was, der guckt da drauf und der beschäftigt sich da eigentlich auch mit.
- 41:57SPEAKER_00: Und vielleicht, wenn du jemanden hast, der sich ein bisschen mehr Zeit für dich nimmt und vielleicht auch ein bisschen sportlich aktiver nimmt, die Leute gibt es.
- 42:04SPEAKER_00: Und ich weiß, dass es die gibt da draußen.
- 42:07SPEAKER_00: Und deswegen würde ich lieber gucken, dass ich jemanden finde, der sich wirklich damit gut auskennt und dann eine venöse Blutnahme definitiv bevorzugen, weil venöse Blutleitnahmen wissenschaftlich validiert sind, sie sind evidenzbasiert, die Werte bestimmen Labore, die sich damit unglaublich gut auskennen und die Fehlerwahrscheinlichkeit ist nicht so groß.
- 42:29SPEAKER_00: Und damit kommen wir zu den Problemen von vielen Anbietern da draußen, die das letztendlich aus kapillärem Blut entnehmen und das mit Karten, mit anderen Sachen, sage ich mal, bestimmen.
- 42:44SPEAKER_00: Und da sind die Fehlerhäufigkeiten einfach größer, sodass für mich persönlich ist noch nicht so richtig medizinisch indiziert ist, auf externe Anbieter auf das Ganze so anzubieten und darauf zurückzugreifen.
- 43:00SPEAKER_00: Ich würde sagen, das kann einem vielleicht Hinweise geben, dass man einfach so zu testen.
- 43:05SPEAKER_00: Aber wenn man wirklich irgendwie interventionell damit tätig werden möchte, wenn man da wirklich was verändern möchte, dann würde ich definitiv darauf gucken, dass man gute Werte hat und dann lieber eben gerade Testosteron, Östrogene, das ist einfach total schwierig, das zu bestimmen und da würde ich definitiv eher auf einen guten Anbieter, auf einen guten Arzt zurückgreifen, der das mit einem zusammen durchgeht, der die Hormone abnehmen lässt und der das auch mit einem spricht und da vielleicht auch dann interventionell tätig wird.
- 43:32SPEAKER_03: Ja, da muss ich dir absolut recht geben.
- 43:34SPEAKER_03: Also ich finde, es ist teilweise sehr schwierig, einen guten Arzt zu finden.
- 43:39SPEAKER_03: Aber wenn man dem wirklich unter die Nase reibt, ich mache viel Sport, ich habe da und dafür Angst, die und die Werte möchte ich gerne bestimmen lassen und den auch so abholt, was sozusagen, was einen praktisch dazu bewegt, dass man zu ihm kommt.
- 43:54SPEAKER_03: Ich glaube, dann kann man da viel, viel mehr daraus lernen und benefitieren.
- 44:00SPEAKER_03: Als wenn man jetzt sich irgendwo online einen Test bucht.
- 44:06SPEAKER_03: Aber ich bin der Meinung, dass man da wirklich einfach auch einen guten Arzt finden muss und den briefen muss.
- 44:13SPEAKER_03: Aber zu diesen ganzen Tests, die man sozusagen selber macht, da würde ich ehrlich gesagt gerade in dem Bereich wirklich die Finger von lassen, weil gerade bei den Hormonen haben wir ja auch, jetzt bei Testosteron nicht so sehr, aber zum Beispiel bei Cortisol haben wir eine circa diane Rhythmik.
- 44:29SPEAKER_03: Da hängt es halt ganz davon ab, an welchem Tag, zu welcher Tagesurzeit du das Blut abnimmst und wie du es danach lagerst auch.
- 44:38SPEAKER_03: Und bei den Sexualhormonen der Frau ist es halt ganz, ganz wichtig, an welchem Tag deines Zykluses du die Hormone abnimmst.
- 44:47SPEAKER_03: Was halt auch einfach, ja, gut, manche Frauen können das sicherlich vielleicht alleine.
- 44:54SPEAKER_03: Bei anderen würde ich eher sagen, naja, lasst dann nochmal euch von dem anderen helfen und den richtigen Tag bestimmen.
- 45:01SPEAKER_03: Das sind halt so Sachen, da ist die Fehlerquote so groß, das würde ich einfach nicht auf einem Papierkärtchen tropfen und wegschicken bei Raumluft, bei Raumtemperatur.
- 45:15SPEAKER_03: Und ja, das sind einfach so Sachen, das würde ich nicht machen.
- 45:21SPEAKER_03: Und ich bin mir ehrlich gesagt auch nicht sicher, ob man zum Beispiel überhaupt alle Hormone online bestimmen lassen könnte.
- 45:30SPEAKER_03: Weil das ja schon teilweise sensible Sachen sind.
- 45:34SPEAKER_03: Und was ja halt, was ja auch sozusagen die Frage war, was sind so Hormone, die man praktisch verbraucht und nicht in Stresssituationen nicht nachbildet oder zu viel bildet, das sind halt sozusagen einmal die Testosteron- und Östrogenachsen, die praktisch vermindert sind.
- 45:52SPEAKER_03: Und das sind aber auf der anderen Seite eben die Cortisol- und Adrenalgen-Achsen, die eben erhöht sind.
- 45:58SPEAKER_03: Und da spielt es halt auch eine große Rolle, welche Vorstufen sozusagen erhöht sind, ob man eher eine sozusagen dann in die mineralkortikoide Phase geht oder eben eher in andere Phasen.
- 46:12SPEAKER_03: Und das sind halt so Sachen, die würde ich nicht online bestimmen wollen.
- 46:18SPEAKER_03: Und das ist auch wieder eine klare Empfehlung für einen Endokrinologen.
- 46:22SPEAKER_03: Und da muss ich vielleicht auch nochmal, also da fühle ich mich einfach wohl dabei.
- 46:26SPEAKER_03: Ich meine, wir machen hier einen Podcast, der auf medizinische Sachen behandelt und ich finde es mega cool, dass wir die Fragen kriegen und ich beantworte die auch mega gerne.
- 46:36SPEAKER_03: Aber letztendlich ist das hier natürlich keine valide Beratung aus medizinischer Sicht, weil wir überhaupt keine Werte kennen von den Leuten.
- 46:47SPEAKER_03: Und da ist meine ganz große Bitte, wendet euch wirklich an einen Arzt in einer Sprechstunde und vertraut nicht darauf, dass wir jetzt sozusagen auf diese Fragen ohne Gegenfragen antworten.
- 47:01SPEAKER_03: Weil das sind halt schon viele Faktoren, die man dann auch mit einbrechen muss.
- 47:05SPEAKER_00: Auf jeden Fall.
- 47:06SPEAKER_00: Und ich finde es sehr, sehr wichtig, dass man da auch einen Ansprechpartner hat, mit dem man dann auch einen Plan entwickeln kann und wo man dann auch genau gucken kann, wie man das auch wieder verbessert und das Ganze wieder rausholt.
- 47:18SPEAKER_00: Und es gibt natürlich, es kommt immer ganz drauf an.
- 47:21SPEAKER_00: Also es gibt auch wirklich Ärzte, die sich auch sportlich bewandern und die da auch Lust drauf haben und die da auch tätig werden und die dir nicht sofort ein Medikament verschreiben und dich dann wieder nach Hause schicken.
- 47:33SPEAKER_00: Die gibt es natürlich auch, keine Frage, die kennen wir alle, aber es gibt auch viele Ärzte, die das auf jeden Fall ganzheitlicher sehen und da einfach auch Lust haben, so ein bisschen was dran zu machen.
- 47:44SPEAKER_00: Definitiv.
- 47:45SPEAKER_00: Ja.
- 47:47SPEAKER_00: Genau.
- 47:48SPEAKER_00: Vielleicht gibt es ja auch irgendwann mal ein Zentrum mal in Hamburg, aber das ist noch in den Stern.
- 47:57SPEAKER_03: Wäre cool.
- 48:00SPEAKER_00: Ja, würde ich auch sagen.
- 48:02SPEAKER_00: Okay, gut.
- 48:03SPEAKER_00: Nächste.
- 48:06SPEAKER_03: Ich habe schon einen MVZ-Vorschweben.
- 48:12SPEAKER_03: Ja, okay, eine Frage noch.
- 48:14SPEAKER_03: Ich lese vor.
- 48:16SPEAKER_03: Jetzt mache ich auch mal.
- 48:17SPEAKER_03: Nach einem viralen Infekt hatte ich nach zwei Wochen weiterhin keine Kraft in den Beinen.
- 48:22SPEAKER_03: Was kann ich tun, um den Genesungsprozess zu unterstützen?
- 48:30SPEAKER_00: Ja.
- 48:32SPEAKER_00: Eine Frage, die ich auch jetzt nur falsch beantworten kann, wie ich finde.
- 48:37SPEAKER_00: Das ist sehr schwierig.
- 48:41SPEAKER_00: Nach einem viralen Effekt habe ich nach zwei Wochen weiterhin keine Kraft in den Beinen.
- 48:47SPEAKER_03: Also soll ich noch vorgreifen?
- 48:50SPEAKER_00: Ja, sehr gerne.
- 48:52SPEAKER_03: Also erstmal würde ich sagen, ich muss mal ein gutes Grund empfinden, dass man sich nach zwei Wochen zumindest immer noch in sich reinhorcht und überlegt, ob man wieder richtig fit ist.
- 49:03SPEAKER_03: Wenn man aber merkt, dass man nicht wieder richtig, noch nicht wieder richtig fit ist, auch nach zwei Wochen nicht, da stelle ich jetzt einfach mal die ketzerische Frage, ob man nicht vielleicht einfach schon zu früh wieder angefangen hat mit Sport.
- 49:14SPEAKER_03: Weil es ist ja einfach so, wenn man krank ist, ist man krank.
- 49:18SPEAKER_03: Und wenn man dann sich zwar noch bewegen kann und irgendwie, weiß ich nicht, locker Fahrradfahren geht, dann tut das dem Kopf sicherlich total gut, das weiß ich auch, aber dem restlichen Körper nicht unbedingt.
- 49:29SPEAKER_03: Und wenn man sich mal vorstellt, dass sich, dass man, wenn man gesund ist, nach einer Fahrradfahrt auch wieder regenerieren muss, dann muss man das nach einer Fahrradfahrt mit einer Erkältung auf jeden Fall auch und halt viel, viel länger.
- 49:43SPEAKER_03: Und dann ist man vielleicht nicht am nächsten Tag wieder fit, sondern vielleicht erst in drei Tagen wieder fit.
- 49:48SPEAKER_03: Und das ist halt einfach so ein Punkt, den man da jetzt mal berechnen sollte.
- 49:56SPEAKER_03: Oder sich auch ehrlich fragen sollte, wie viel Zeit habe ich mir gegeben, um wieder gesund zu werden und war ich wirklich richtig gesund, als ich wieder angefangen habe zu trainieren.
- 50:06SPEAKER_03: Und wenn das nicht der Fall ist, dann würde ich einfach sagen, naja gut, die Erkältung ist noch nicht richtig überwunden.
- 50:13SPEAKER_03: Deswegen braucht die Regeneration viel, viel länger und das Training fühlt sich einfach schrecklich an.
- 50:19SPEAKER_03: Das zum einen.
- 50:20SPEAKER_03: Zum anderen würde ich sagen, wenn man halt wirklich richtig, richtig krank war, jetzt wieder gesund ist, aber halt einfach, weiß ich nicht, vielleicht zwei, drei Wochen wirklich platt im Bett lag, dann finde ich es total normal, dass man jetzt nicht die Intensitäten fahren kann, die man vorher fahren konnte.
- 50:40SPEAKER_03: Weil einfach eine Krankheit nicht für den Körper einfach eine Pause vom Training ist, sondern der Körper halt auch ohne Bewegung halt mega power muss, um wieder gesund zu werden.
- 50:52SPEAKER_03: Und das halt natürlich auch Energie zieht und dann ein Training nicht genauso fortgesetzt werden kann wie vor der Krankheit.
- 51:01SPEAKER_03: Und da muss man einfach dann auch leider ehrlich zu sich sein und sagen, na gut, ich muss jetzt einfach wieder ein bisschen Fitness aufbauen und muss einfach alle Intensitäten mal um vielleicht 20 Prozent zurückschrauben und meine Trainings in den Bereichen eher absolvieren und gucken, wie ich damit klarkomme.
- 51:19SPEAKER_03: Und ich glaube, dass dann auch die Beine vielleicht nicht mehr so schwer sind, weil man halt vielleicht sich nicht überanstrengt.
- 51:27SPEAKER_03: Das wäre jetzt so mein erster Gedanke dazu.
- 51:32SPEAKER_00: Ja, also total valider Punkt.
- 51:33SPEAKER_00: Finde ich auch super, super gut.
- 51:35SPEAKER_00: Ich kann nur sagen, dass ich vor wann war das?
- 51:38SPEAKER_00: Vor zwölf Tagen das letzte Mal trainiert habe, weil ich dann auch krank geworden bin.
- 51:44SPEAKER_00: Und ich hatte häufiger mal die Vorstellung, dass es doch jetzt deutlich besser geht.
- 51:49SPEAKER_00: Und einmal bin ich zum Beispiel um vier Uhr morgens aufgewacht und hab gedacht, boah, heute bin ich wieder gesund.
- 51:53SPEAKER_00: Und dieser Zustand hat dann ungefähr zweieinhalb bis drei Stunden angehalten, in denen ich wahrlich überlegt hatte, auch trainieren zu gehen, definitiv.
- 52:00SPEAKER_00: Ich habe mich aber dann auch dagegen entschieden, Gott sei Dank, und bin danach echt wieder auch richtig nochmal mehr krank geworden.
- 52:08SPEAKER_00: Das ist da auch irgendwie immer so ein laufender Prozess bei Erkrankungen.
- 52:11SPEAKER_00: Das ist ja nicht irgendwie kontinuierlich, dass man sich schlecht fühlt, sondern manchmal fühlt man sich halt besser, danach geht es wieder schlechter.
- 52:17SPEAKER_00: Und ich glaube, gerade im Moment mit vielen Viren, sei es Corona oder sei es irgendwie auch RSV, sind das Sachen, die sind sehr, sehr langwierig.
- 52:29SPEAKER_00: Und die schwächen einen, glaube ich, doch eher längerfristig.
- 52:33SPEAKER_03: Ja, und da muss man ja auch, da haben wir ja auch schon drüber gesprochen, gerade jetzt mit den Erkältungsviren, sei es jetzt RSV oder Aden oder was auch immer, die sind es halt nicht mehr gewöhnt und unser Immunsystem muss jetzt halt viel, viel härter arbeiten, als wir das sonst aus den Wintererkältungen kennen.
- 52:48SPEAKER_03: Da haben wir ja auch schon im Podcast drüber geredet.
- 52:53SPEAKER_03: Das ist jetzt einfach viel anstrengender für den Körper und dann ist es halt auch leider klar, dass man dann irgendwie einen längeren Weg ins Training wieder hat.
- 53:03SPEAKER_03: Zur Beschleunigung des Ganzen würde ich sagen, ist eigentlich das Wichtigste, dass man wirklich richtig gesund ist, bevor man wieder anfängt zu trainieren.
- 53:12SPEAKER_03: Dann ist, glaube ich, auch die Phase des Aufbautrainings viel, viel kürzer.
- 53:17SPEAKER_03: Und andererseits ist halt einfach der Punkt, dass man, wenn man dann schon wieder trainiert, sich gut regeneriert, dem Körper halt wirklich ausreichend Pausen gönnt und ja, gutes Fueling.
- 53:32SPEAKER_00: Ja, und auch was du eben gesagt hast, dieses, dass man letztendlich erstmal die Intensität reduziert, ist total sinnvoll und richtig.
- 53:41SPEAKER_00: Also es macht wirklich keinen Sinn, dass man letztendlich aus einer Erkrankung rauskommt und irgendwie nach drei, vier, fünf Tagen schon wieder anfängt mit härteren Keysessions oder sonst was, das ist Mumpitz.
- 53:52SPEAKER_00: Und dann auch direkt zu denken, so, oh, ich erreiche jetzt wieder die gleichen Zeiten wie vorher, im besten Fall funktioniert das nicht und man fühlt sich einfach nicht so gut.
- 54:00SPEAKER_00: Und im schlechtesten Fall zieht man sich direkt wieder die nächste Erkältung und Krankheit mit rein.
- 54:06SPEAKER_00: Deswegen, wenn man wirklich krank war, ich sage jetzt mal alles so, was über fünf, sechs Tage hinausgeht, dann muss man einfach sein Training ein bisschen verändern.
- 54:14SPEAKER_00: Wenn man zwei Wochen krank war, dann muss man definitiv eher sagen, so Neustart, sogar in gewisser Weise.
- 54:20SPEAKER_00: Es gab mal von Joe Freel gab es mal da sogar eine Tabelle zu.
- 54:22SPEAKER_00: Joe Freel ist so ein amerikanischer Coach, der eigentlich so gesagt hat, okay, wenn ich eine Woche krank bin, dann gehe ich irgendwie einen Trainingszyklus erstmal komplett zurück.
- 54:31SPEAKER_00: Also mache eher so die Sachen, die ich so vor einem Monat gemacht habe nochmal, für ein, zwei Wochen.
- 54:36SPEAKER_00: Wenn ich mehr als zwei Wochen ausfalle, dann gehe ich irgendwie sogar drei Monate lang zurück.
- 54:40SPEAKER_00: Und wenn ich mehr als vier Wochen ausfalle, muss ich einen kompletten Neuaufbau machen.
- 54:45SPEAKER_00: Also das fand ich eigentlich, war so eine ganz gute Übersicht zumindest, wie man das einfach so ein bisschen auch für sich selber dann strukturieren kann.
- 54:55SPEAKER_03: Ja, eine coole Regel, glaube ich.
- 54:58SPEAKER_03: Klingt auf jeden Fall sinnvoll.
- 55:02SPEAKER_00: Alright.
- 55:03SPEAKER_00: Ja, gut.
- 55:04SPEAKER_00: Das war's.
- 55:05SPEAKER_00: Das wär's.
- 55:06SPEAKER_00: Und tausend Dank auf jeden Fall für eure ganzen Fragen.
- 55:10SPEAKER_00: Macht, finde ich, echt Spaß, die zu beantworten.
- 55:13SPEAKER_00: Und es zeigt mir ehrlich gesagt auch, dass wir mittlerweile irgendwie eine ganz coole Community um das Ganze haben.
- 55:19SPEAKER_00: Und ja, ich finde es einfach mega cool, das Ganze, sag ich mal, auch so noch mehr auszubauen, das ganze Projekt.
- 55:24SPEAKER_00: Deswegen schreibt uns super gerne Fragen.
- 55:26SPEAKER_00: Den Link findet ihr, wie gesagt, da drunter, unter jeder Podcast-Folge.
- 55:31SPEAKER_00: Und machen wir sehr, sehr gerne weiterhin so.
- 55:35SPEAKER_03: Auf jeden Fall.
- 55:36SPEAKER_03: Und ich weiß gar nicht, verabschieden wir uns damit in die Weihnachtspause?
- 55:41SPEAKER_03: Ja, oder?
- 55:44SPEAKER_00: Wahrscheinlich, ja.
- 55:45SPEAKER_03: Stimmt.
- 55:46SPEAKER_00: Ja, richtig.
- 55:47SPEAKER_00: Frohe Weihnachten an euch alle.
- 55:49SPEAKER_03: Genießt die Zeit mit der Familie.
- 55:53SPEAKER_00: Ja.
- 55:55SPEAKER_00: Okay, gut.
- 55:56SPEAKER_00: Aber eine Silvesterfolge machen wir auf jeden Fall noch, Neo.
- 56:01SPEAKER_03: Oh ja, da habe ich Nachtgeschichte, ja.
- 56:04SPEAKER_00: Oha.
- 56:05SPEAKER_00: Na gut.
- 56:07SPEAKER_00: Okay.
- 56:07SPEAKER_00: Alles klar, Leute.
- 56:08SPEAKER_03: Tschüssi.
- 56:10SPEAKER_00: Bye, bye.
- 56:14SPEAKER_00: Sehr gut.