
Timothy Paul über Liebe, Trauer und Vergänglichkeit
Die Möglichkeit eines Seins
Es gibt Beziehungen, die enden, bevor sie richtig begonnen haben – nicht, weil die Gefühle fehlten, sondern weil die Zeit fehlte. Gerade sie hinterlassen mitunter die tiefsten Spuren, weil man nicht nur um das trauert, was war, sondern um alles, was hätte werden können. In „Eine Liebe ohne Sommer", dem Debütroman des langjährigen Lektors Timothy Paul, erlebt die Protagonistin Rosa, Mitte dreißig, genau das: eine kurze, intensive Liebe zu Nikolas, der stirbt, als beide gerade zueinander gefunden haben. Der Roman beginnt, wo andere enden – Rosa räumt mit der Mutter…
The skinny
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