Latest / Hallo Gesundheit – Der Podcast der CSS / Erektionsstörung #2 Wann ist ein Arztbesuch wichtig? – mit Prof. Dr. Dr. med. Daniel Eberli
Transcript
- 0:00Speaker 0: Frau Kerlach, sehen Sie, dass ältere Pärli dort auf dem Bank sitzen?
- 0:04Speaker 0: Ja.
- 0:04Speaker 1: Glauben
- 0:04Speaker 0: Sie, Sie haben noch sechs?
- 0:07Speaker 1: Ähm, ich trause das nicht so laut zu sagen.
- 0:10Speaker 1: Ähm, ich denke, Sexualität verändert sich.
- 0:15Speaker 1: Nein.
- 0:16Speaker 1: Also
- 0:16Speaker 0: die Studie ist wirklich sehr spannend.
- 0:19Speaker 0: Wenn man die Leute ernsthaft anfragt, ist es so, dass es bei den Siebenzig-Jährigen über den Achteprozent der Männer sind, die Sexualität einen wichtigen Stellenwert hat.
- 0:28Speaker 0: Bei den Frauen ist es ein bisschen tiefer.
- 0:30Speaker 0: Aber die Faustregeln sind über die Siebenzig-Jährigen.
- 0:32Speaker 0: Siebenzig-Prozent haben gerne oder haben Sex.
- 0:34Speaker 0: Das heisst, auch in dieser Alterskategorie müssen wir schauen.
- 0:37Speaker 0: Und das sind natürlich auch diejenigen, die wirklich optimal profitieren von einem Gespräch bei einem Doktor und von unseren Tabletten zum Beispiel.
- 1:00Speaker 0: Mein Name ist Dani Lieberlich, ich bin der Klinikdirektor der Klinik für Urologie am Unispital Zürich.
- 1:17Speaker 1: Hallo und herzlich willkommen bei Hallo Gesundheit im Podcast der CSS.
- 1:23Speaker 1: Wir nehmen immer während des Partiergangs auf und heute sind wir in Zürich im Park neben dem Unispital, wo du schaffst.
- 1:30Speaker 1: Es könnte auch sein, dass wir einen Ambulanz gehören oder einen Regen.
- 1:35Speaker 1: Wir fragen nach und stellen die Fragen, die man sonst... einfach googlet und da antwortet eine echte Person.
- 1:42Speaker 1: In einer Episode, eine Betroffenung in Person, einer ist eine Experte.
- 1:47Speaker 1: Ich bin Carla und hoste den Podcast anwechselungsweise mit Manuel.
- 1:51Speaker 1: Herr Eberli, wenn sieht man sich Gedanken machen, wenn ist es wirklich eine Erektion Störung?
- 1:58Speaker 0: Also dass man bei der Sexualität nicht so klappt, ist absolut normal.
- 2:02Speaker 0: Man muss sich ja auch in den Kopf machen am Anfang.
- 2:04Speaker 0: Wir haben schon eine Definition.
- 2:06Speaker 0: Wir sagen nach sechs Monaten, wenn es besteht und es geht einfach nicht mehr gut, dann wollen wir mal einen Doktor aufsuchen.
- 2:14Speaker 1: Und wenn es jetzt geht, es funktioniert ja schon, das ist dann das, aber halt manchmal.
- 2:20Speaker 0: Also die Definition von Friedenstellen, Geschlechtsverkehr, Sexualität, das ist die Masse, die man nimmt.
- 2:29Speaker 1: Friedenstellen kann man auch.
- 2:30Speaker 0: Ja,
- 2:32Speaker 1: genau.
- 2:34Speaker 1: Wenn man so eine Statistik im Schnitt anschaut, hat von zwanzig Mann einen eine Erektionsstörung.
- 2:40Speaker 1: Die älteren Männer steigerten Werte bei den Sechzigjährigen sind es von zwanzig Mann fünf bis zehn.
- 2:46Speaker 1: Die Zahlen, da bist du aber wahrscheinlich in Ordnung.
- 2:49Speaker 0: Also es ist so, die Zahlen, die Sie jetzt gerade erwähnt haben, sind schon eher bei den starken Erektionsstörungen.
- 2:56Speaker 0: Mildi hat natürlich viel mehr.
- 2:58Speaker 0: Wir gehen davon aus, dass etwa dreißig ... Ab die Fünfzehn hat ein Problem und wird gerne darüber reden.
- 3:05Speaker 1: Und es ist sicher auch eine sehr hohe Dunkelziffer bei diesen Zahlen.
- 3:11Speaker 1: Dazu lässt man immer wieder, dass die Sperrimenqualität der jungen Männer abnimmt.
- 3:15Speaker 1: Gibt es auch mehr Erektionsstörungen?
- 3:17Speaker 1: Hängt das zusammen?
- 3:18Speaker 0: Nein, das hängt gar nicht zusammen.
- 3:20Speaker 0: Aber was schon richtig erwähnt worden ist, die Männer haben das Recht Hemmungen.
- 3:24Speaker 0: Wir haben gute Untersuchungen, die zeigen, dass die Männer jahrelang zum Teil warten, bis der Doktor aufsucht.
- 3:31Speaker 0: Dabei wäre es heute nicht mehr so peinlich, mit jemandem zu reden.
- 3:34Speaker 0: Wir haben ja gute Therapien, die man auch sehr mild einsetzen kann.
- 3:38Speaker 0: Also eine nitte Heimatung.
- 3:39Speaker 0: Und so gehen wir mal mit dem Doktor
- 3:41Speaker 1: reden.
- 3:42Speaker 1: Die Therapie, die schauen wir nachher gerade genauer an.
- 3:46Speaker 1: Zuerst aber, wieso es ja so eine Hemmung gibt, ist es ... Ein psychischer Grund, bringe ich es nicht.
- 3:52Speaker 1: Bei über achtzehn Prozent der Betroffenen ist es ein körperlicher Grund.
- 3:57Speaker 1: Wieso entsteht denn das?
- 3:59Speaker 0: Ja, das ist richtig.
- 4:00Speaker 0: Früher ging es mir davon aus, dass es vor allem ein psychologisches Leiden ist, dass der Mann zu viel Druck hat und dann klappt es nicht.
- 4:07Speaker 0: Aber von dem sind wir schon lange weg.
- 4:08Speaker 0: Vor allem sind wir bemerkt, dass man mit den Tabletten plötzlich das therapieren könnte.
- 4:12Speaker 0: Dann kann das nicht psychologisch sein.
- 4:15Speaker 0: Es ist so, erectile Dysfunktion, also Problem.
- 4:19Speaker 0: Mit der Erektion ist eine sehr wanigfaltige Erkrankung, die kommt von ganz verschiedenen Sachen.
- 4:24Speaker 0: Ich erkläre immer zuerst mal die Funktion von Penis.
- 4:27Speaker 0: Das ist an sich wie eine Luftmatratze, aber statt der Luft ist einfach die Blut, die innen geht.
- 4:32Speaker 0: Und dann wird der Penis hart.
- 4:34Speaker 0: Es hat aber immer auch einen kleinen Abfluss für den venösen Blut.
- 4:37Speaker 0: Und wenn das Loch zu gross ist, dann geht es nicht mehr gut.
- 4:41Speaker 0: Also haben wir schon erklärt, dass das Ficherheit vom venösen System schaden kann, aber auch von der Arterie, die dazu geht.
- 4:47Speaker 0: Es gibt viele Krankheiten, die sich auch über die Nerven schaden können.
- 4:52Speaker 0: Das ist auch klar Diabetes mellitus.
- 4:54Speaker 0: Blutzuckerkrankheit ist relativ häufig im Alter, kann dort zu Problemen führen.
- 4:59Speaker 0: Dann gibt es aber auch andere Medikamente, z.B.
- 5:01Speaker 0: Beta-Blocken, die früher eingesetzt worden sind.
- 5:04Speaker 0: Die verhindern einfach, dass die Regulation gut ist.
- 5:07Speaker 0: Es gibt Psychopharmaka, die man einsetzt, die gut funktioniert für das Hirn, aber leider eben für die Penis nicht so gut.
- 5:15Speaker 1: Ist das etwas, das man schon aus dem Kind feststellen
- 5:19Speaker 0: kann?
- 5:19Speaker 0: Nein, gar nicht.
- 5:22Speaker 0: Die erectile dysfunktionische Krankheit von einem wachsenden Mann wird dort diagnostiziert und therapiert.
- 5:30Speaker 1: Mehrere Männer haben mir erzählt, dass Solosex immer gegangen ist.
- 5:35Speaker 1: Wieso ist es so?
- 5:36Speaker 1: Das ist körperlich das Gleiche.
- 5:40Speaker 0: Ja, eine gute und vielleicht auch ein paar peinliche Fragen.
- 5:42Speaker 0: Es ist aber so, dass die Stimulation bei der Selbstbefriedigung einfach noch ein bisschen anders ist.
- 5:48Speaker 0: Und grundsätzlich sind das Rezeptoren, die V-Fibrationen gespürt und dann etwas auslösen.
- 5:55Speaker 0: Ich finde es immer spannend, dass der Ogasmus mit dem Penis nichts zu tun hat.
- 5:59Speaker 0: Das ist einfach hundertprozentig im Kopf.
- 6:01Speaker 0: Und es ist auch ein Kopfkino.
- 6:03Speaker 0: Und in jedem Arm findet das
- 6:08Speaker 1: etwas anders.
- 6:08Speaker 1: Die psychische Komponente, der Klassiker, der Stress, der Druck, der Angst, die man sich meistens auch selbst macht, ist schon noch schwierig.
- 6:20Speaker 1: Man kann ja nicht einfach sagen, entspannen Sie mal ein wenig.
- 6:23Speaker 1: Was hilft Ihrer Ansicht nach am meisten?
- 6:28Speaker 0: Also es ist tatsächlich so, wenn man natürlich unter Stress ist, klappt das nicht so gut mit der Erektion.
- 6:33Speaker 0: Es ist auch einer der Faktoren, die wir versuchen, den Patienten mitzugeben, wo man ohne Medikamente tatsächlich die Erektion verbessern kann.
- 6:42Speaker 0: Wir könnten später noch über die anderen Faktoren reden, aber tatsächlich in Stress so etwas, das schadet.
- 6:48Speaker 1: Schauen wir an, was wirklich hilft.
- 6:50Speaker 1: Was kann man machen, nicht medikamentös, die zuerst einfach mal etwas ... Entspannung einbringt, was erratet sie da?
- 6:58Speaker 0: Ja, also sie hat nicht nur Entspannung.
- 7:00Speaker 0: Es ist so, dass wir viele Faktoren haben, die die Direktion fördern können.
- 7:05Speaker 0: Zum Beispiel weiss man, dass eine sportliche Tätigkeit zweimal pro Woche schweißtreibende Sport, zum Beispiel eine halbe Stunde oder so, ist sicher gut.
- 7:13Speaker 0: Wir wissen auch, dass das Testosteron-Level aufzubringen, sodass der Mann wieder gutzumähnliche Hormone hat.
- 7:19Speaker 0: Dann ist eben, zum Beispiel, ein bisschen abnähen ist ganz wichtig.
- 7:23Speaker 0: Übergewicht ist hier leider nicht erforderlich.
- 7:25Speaker 0: eine gute Erektion, dann natürlich Drogenkonsum.
- 7:28Speaker 0: Also viele Weine oder andere Drogen sollte man wahrscheinlich nicht dazu nehmen, möglichst darauf verzichten.
- 7:32Speaker 0: Rauchen ist auch schädlich, wie es über die Gefäße kaputt macht, wo ein Penis gönnt.
- 7:36Speaker 0: Das ist auch ganz typisch.
- 7:38Speaker 0: Man versucht schon durch modifizierende Faktoren, zuerst Patienten zu motivieren, gesund zu sein, gut zu schlafen, gut zu essen und sich zu bewegen.
- 7:46Speaker 1: Und das hilft eigentlich alle gemeinsam im Leben, oder wenn man dann Sport macht.
- 7:51Speaker 1: Ja,
- 7:51Speaker 0: das ist richtig.
- 7:53Speaker 0: Es hilft auf ganz viele verschiedene Ebenen.
- 7:55Speaker 0: Es ist ja sehr spannend, dass Herzgesundheit und Penisgesundheit zusammenhangen.
- 8:00Speaker 0: Man weiss heute, dass Leute, die plötzlich ein Problem haben mit Penis, also nicht mehr hart werden, etwa in fünf bis sechs Jahren das Risiko für einen Herzinfarkt haben.
- 8:09Speaker 0: Und zwar weil die Blutgefäße und die Penis sind noch ein wenig feiner als die Herzkranzgefäße.
- 8:15Speaker 0: Das kommt erst im Symptom im Penis und später im Herz.
- 8:21Speaker 1: Ah, okay.
- 8:23Speaker 1: Das habe ich auch gelesen und habe mich gefragt, wieso ist das so.
- 8:26Speaker 1: Aber ja, dass das wirklich so zusammenhängt.
- 8:29Speaker 1: Es gibt auch Penispumper und Penisring.
- 8:33Speaker 1: Wie empfehlen Sie das?
- 8:36Speaker 0: Jetzt sind wir schon bei der Therapie angekommen.
- 8:38Speaker 0: Man hat gesagt, dass man modulierende Faktoren im Alltag erwähnt.
- 8:42Speaker 0: Das ist die erste Stufe.
- 8:44Speaker 0: Die zweite Stufe sind bei uns die Abletten.
- 8:46Speaker 0: Das sind die Viagra ähnlichen Produkte.
- 8:48Speaker 0: Diese Medikamente wurden gar nicht für Sexualitäten gefunden, aber tatsächlich haben sie gut funktioniert.
- 8:54Speaker 0: Die Männer hatten Freude in ihnen.
- 8:57Speaker 0: Darum wurde eine Millionermarkt.
- 8:59Speaker 0: Wir haben heute verschiedene Substanzklassen.
- 9:02Speaker 0: Der Patient kann sogar etwas auswählen, was er möchte.
- 9:04Speaker 0: Und die haben schon eine sehr schöne Wirkung bei praktisch allen Patienten.
- 9:09Speaker 0: Und dann, wenn die nicht gehören, geht man einen Stufen höher.
- 9:12Speaker 0: Wir haben Patienten, die z.B.
- 9:15Speaker 0: Syagerprodukte mit einem Penis Ring nutzen, um noch mehr Härte überzukommen.
- 9:20Speaker 0: Das dürfen wir sicher so einsetzen.
- 9:22Speaker 1: Wie viele Stufen gibt es denn insgesamt?
- 9:25Speaker 0: Wir haben von vier verschiedenen Stufen.
- 9:27Speaker 0: Das Erste wäre, dass man sich gut bewegt und gesund ist.
- 9:30Speaker 0: Das Zweite wäre, einen Tablet dazu zu nehmen.
- 9:33Speaker 0: Dann wären die dritte Stufe, dann so Pumpen und Hilfsmittel.
- 9:37Speaker 0: Und die vierte Stufe wären, wir nennen sie die invasiven Hilfsmittel, dass man z.B.
- 9:42Speaker 0: Spritzentherapie macht.
- 9:44Speaker 0: Wir haben heute Medikamenten, die man im Penis initiieren kann.
- 9:48Speaker 0: Das ist relativ elegant.
- 9:49Speaker 0: Das ist wie ein Kugelschreiber mit einer ganz dünnen Nadel.
- 9:52Speaker 0: Aber trotzdem ist natürlich die Sexualität schon etwas anders.
- 9:56Speaker 0: Im gleichen Fächel werden auch Penis-Proteisen.
- 9:59Speaker 0: Das ist also etwas, was man implantieren kann, wo man so ein Pümperl zwischen dem Hohesalk hat, wo man ab draufdrucken kann und dann gibt es eine Erektion.
- 10:07Speaker 0: Aber
- 10:07Speaker 1: das wird nicht so viel... oder hat das richtig gelegen?
- 10:11Speaker 0: Die Penisprothese werden tatsächlich in der Schweiz noch nicht so häufig eingesetzt.
- 10:16Speaker 0: Wir sind ein Land, das eher wenig gebraucht.
- 10:18Speaker 0: Wenn man aber die Studienlage anschaut, muss man sagen, das Friedenheitsrate bei Patienten, die vorher einfach keinen Geschlechtsverkehr können haben und dann am Schluss doch, ist es sehr hoch.
- 10:28Speaker 0: Das ist etwas, das jetzt mehr kommt und auch die Krankenkassen sind jetzt zunehmend bereit, das als Zahlen.
- 10:35Speaker 1: Ich habe zu den Erektionsstörungen auch noch mit Mark geredet.
- 10:38Speaker 1: Er hatte Erektionsstörungen.
- 10:40Speaker 1: Er hat all das ausprobiert, was Sie jetzt gerade erzählt haben.
- 10:45Speaker 1: Zum Beispiel Viagra hatte beim starken Nebenwirkungen wie Kopfwege.
- 10:51Speaker 1: Die Spritzen z.B.
- 10:52Speaker 1: hat er auch nicht so angenehm gefunden.
- 10:54Speaker 1: Man muss das auch rechtzeitig vor dem Geschlechtsverkehr machen.
- 10:58Speaker 1: Das könnte alles nachlosen in den anderen Episoden.
- 11:00Speaker 1: Gefindet er auch.
- 11:01Speaker 1: Und er hat Gesundheit.
- 11:04Speaker 1: Es gibt ja auch ein App gegen Erektionsstörungen Kranus heisst sie.
- 11:09Speaker 1: Die gibt einem ein zwölf Wochen Training vor für die Blutung auf einem Beckenboden.
- 11:15Speaker 1: Haben sie die auch schon testen?
- 11:16Speaker 1: Oder wie empfehlen sie die?
- 11:18Speaker 0: Ja, das ist so lustig mit diesen Apps.
- 11:21Speaker 0: Heutzutage im Alltag gibt es immer für keine App.
- 11:24Speaker 0: Jetzt habe ich etwas gegen Mucke gebraucht und da gibt es das Anti-Mucke-App.
- 11:28Speaker 1: Also wirklich?
- 11:29Speaker 0: Ja, sicher.
- 11:30Speaker 0: Da hätte ich einen höheren Quid-Stone und den Mucke etwas weggehalten.
- 11:34Speaker 0: Also auch für die Direktion.
- 11:35Speaker 0: Ich glaube, das ist jetzt aber etwas ernsthafter.
- 11:38Speaker 0: In Deutschland heisst das DIGA.
- 11:39Speaker 0: Das ist eine digitale Gesundheitsanwendung und wird jetzt wirklich ernsthaft untersucht.
- 11:44Speaker 0: Man erhofft sich schon, dass es eine ähnliche Wirkung hat wie eine Milz mit... weil es uns motiviert etwas geschieht zu machen.
- 11:53Speaker 0: Und motiviert zum Beispiel Sport zu machen oder übige Becken oder Übige oder was auch immer.
- 11:59Speaker 1: Ja, das ist ja der Punkt.
- 12:00Speaker 1: Dass etwas motiviert mit einer App, dass es häufig etwas spiller ist.
- 12:04Speaker 1: Mit diesem zwölf Wochenplan, drei Monate, geht es dann häufig auch weg?
- 12:10Speaker 1: Oder wie schätzen Sie die Horizonte?
- 12:13Speaker 0: Ich mache nur eine Einschätzung.
- 12:15Speaker 0: Ich denke, eine ganz milde erektile Dysfunktion kann man mit dem sicher therapieren.
- 12:20Speaker 0: Viele von diesen Therapien sind lebenslänglich, nicht immer.
- 12:25Speaker 0: Wir haben natürlich noch andere Möglichkeiten.
- 12:27Speaker 0: Wir nennen es Erektile Rehabilitation.
- 12:30Speaker 0: Und hier müssen die Patienten quasi wie ein Programm machen, wo sie zweimal pro Woche z.B.
- 12:35Speaker 0: Tabletten nehmen müssen und dann auch für sexuelle Stimulationen sorgen.
- 12:39Speaker 0: dass der Penis wirklich Schlaggestoff kann loswerden, auch mal ideent wird und so weiter, dass es gut kommt.
- 12:46Speaker 1: Also, es ist wie so vieles.
- 12:49Speaker 1: Es ist verschieden, man muss es von Fall zu Fall anschauen.
- 12:53Speaker 1: Aber sie ist in einer milden Ausprägung, dass noch zwölf Wochen wieder gut werden.
- 12:57Speaker 0: Also ich bin ganz gespannt, was die Zukunft bringt.
- 13:00Speaker 0: Man muss die App sicher einmal ernsthaft beobachten und schauen, für wer das sicher nützlich sein kann.
- 13:07Speaker 1: Mütterchecken würde ich gerne machen.
- 13:09Speaker 1: Das Essen, also Ernährung kann ja auch helfen.
- 13:12Speaker 1: Hilft Milch mit dröchendem Spargel drin?
- 13:17Speaker 0: Bei den Ernährungs-Sachen ist es ganz gefährlich.
- 13:19Speaker 0: Als wissenschaftlicher kann ich hier einfach sagen, es gibt nichts, das wirklich nützt.
- 13:23Speaker 0: Ich glaube, wenn jemand durch irgendetwas gute Laune hat, dann kann das vielleicht so helfen.
- 13:29Speaker 0: Aber da müssen wir aufpassen, das sind keine medizinische, definierte Aussagen.
- 13:34Speaker 1: ist mehr bei einer Erektionsstörung impotent.
- 13:38Speaker 0: Das ist natürlich das gleiche Wort.
- 13:39Speaker 0: Der Potenz ist die Direktionsfähigkeit.
- 13:42Speaker 0: Was sicher ist, ist die Fertilität, also die Fruchtbarkeit und so.
- 13:46Speaker 0: Das hängt nicht zusammen.
- 13:48Speaker 0: Auch nicht die Ogasmus-Fähigkeit.
- 13:50Speaker 0: Wir haben Männer, die keine Steifenpenis mehr haben, aber haben einen super Ogasmus.
- 13:54Speaker 0: Wir haben auch Patienten, die Geschlechtsanwandeln, die Therapien haben.
- 13:59Speaker 0: Und die haben auch super Ogasmus.
- 14:01Speaker 0: Das ist etwas ganz anderes.
- 14:04Speaker 1: Kann man eine Reaktionsstörung bekommen, wenn man zu viel Selbstbefriedigung macht?
- 14:10Speaker 0: Biologisch gesehen gibt es keinen Zusammenhang der Frequenz der Selbstbefriedigung unter den Auftretten einer erektilen Dissfunktion.
- 14:18Speaker 0: Es ist sogar so, dass es jetzt eine Studie gibt, die indiziert, dass es bei Prostachrebs weniger häufig ist, wenn jemand viele alkuliert.
- 14:25Speaker 0: Ich glaube, man muss einfach davon ausgehen, wenn man ein Organ im Körper so braucht, wie es gedacht ist.
- 14:30Speaker 0: Im normalen Rahmen ist das sicher das Optimale für das Organ.
- 14:35Speaker 1: Gut, check.
- 14:37Speaker 1: Können wir noch einmal zu den Medikamenten?
- 14:41Speaker 1: Sie haben die vier Stufen erwähnt.
- 14:44Speaker 1: Zu den Tabletten würde ich gerne noch mehr.
- 14:47Speaker 1: In diesem Fall gibt es wirklich viele verschiedene Tabletten, die man auswählen kann.
- 14:51Speaker 1: Was ist denn der Unterschied?
- 14:53Speaker 0: Die Substanzklasse sehen alle sehr ähnlich aus, aber sie haben z.B.
- 14:57Speaker 0: eine längere Wirkzeit oder eine kürzerische.
- 15:00Speaker 0: Die Viagra ist schon selten, die man kennt.
- 15:02Speaker 0: Da muss man immer so viele Planen, etwa eine halbe Stunde vornehmen und dann nach vier Stunden ist die Wirkung weg.
- 15:07Speaker 0: Wir haben aber auch Medikamente, die man täglich nähen kann.
- 15:10Speaker 0: Und dann ist die Pene immer bereit, wenn sie arbeiten sollen.
- 15:14Speaker 0: Die wirken einfach deutlich länger so.
- 15:16Speaker 0: Wir haben eines.
- 15:17Speaker 0: Das heißt im Englischen der Weekend-Pill.
- 15:19Speaker 0: Das hat einfach zwei Tage an.
- 15:21Speaker 0: Das kann man am Samstag am Morgen nähen.
- 15:22Speaker 0: Und dann ist man das Wochenende abgedeckt.
- 15:24Speaker 0: Patience muss ich mieterreden.
- 15:26Speaker 1: Sie haben
- 15:27Speaker 0: vor auch
- 15:28Speaker 1: das Gewichtssport erwähnt.
- 15:32Speaker 1: Der Marc, den ich vorhin schon erwähnt habe.
- 15:35Speaker 1: Er hatte eine Errektionsstörung.
- 15:37Speaker 1: Er hat sehr viel abgenommen und dann hat es wieder funktioniert.
- 15:41Speaker 1: Ja,
- 15:41Speaker 0: das ist super.
- 15:42Speaker 1: Wieso hat das Gewicht einen solchen Einfluss?
- 15:46Speaker 0: Übergewicht hat auf ganz verschiedene Wegen Einflüsse.
- 15:49Speaker 0: Es ist einfach Knüff mit Diabetes mellitus, Blutzuckerkrankheit.
- 15:53Speaker 0: Dann gibt es auch in den Fettzellen einen Umbau von Tester-Storon medieviblicher Hormone in Österreichern, die störend sind.
- 16:00Speaker 0: Dann ist auch Beweglichkeit allgemein.
- 16:03Speaker 0: Tester-Storon-Level gehen runter.
- 16:05Speaker 0: Es sind ganz viele Faktoren.
- 16:06Speaker 0: Wenn man einfach gesund lebt, gesund ist und Sport macht, kann man hier recht viel wieder gut machen.
- 16:13Speaker 1: Und es kann auch Auswirkungen haben, wenn man eine Erektionsstörung hat, weil es vielleicht auch ein Heibis auf den Kranken ist, ohne Panik zu machen, um zu sensibilisieren, dass man sich bewusst ist, auf welche Krankheit oder Risiken kann eine elektronische Dysfunktion heibisen.
- 16:32Speaker 0: Das meiste, was man sieht, ist schon die Arteriestörung.
- 16:36Speaker 0: Wenn die Penisarterie, die so klein ist, z.B.
- 16:39Speaker 0: ein Black, also Arteriosklerose, etwas verändert ist, dann könnte es im Vorbot sein, dass eben auch so eine Veränderung, die in den Herzkranzgefässen auftreten kann.
- 16:48Speaker 0: Hier haben wir etwa fünf Jahre dazwischen, die der Patient auch nutzen kann, um seine Risikofaktoren deutlich zu senken.
- 16:56Speaker 1: Was kann man präventiv machen?
- 16:59Speaker 1: dass man keine Erektionsstörungen bekommt?
- 17:02Speaker 0: Übung macht den Meister.
- 17:04Speaker 0: Auch bei der Erektion muss man sich vorstellen, fast wie eine Muskel, die man trainieren muss.
- 17:08Speaker 0: Wenn der Penis nicht trainiert, dann funktioniert das auch nicht gut.
- 17:12Speaker 0: Wir haben sehr viele Männer, die wegen Brustachrebs Therapie haben, Bestrahlung oder Operationen, die haben nachher auch ein Problem mit den Erektionen.
- 17:21Speaker 0: Und diese werden wir auch durchbegleiten.
- 17:23Speaker 0: Und dort ist klar, man muss üben, abbleiben, es muss eine Priorität sein, dass das wieder gut kommt.
- 17:29Speaker 0: Bei vielen können wir das so wieder gut bügen.
- 17:32Speaker 1: Bei vielen?
- 17:33Speaker 1: Oder gibt es auch das Mühe?
- 17:37Speaker 0: Ja, es kommt immer darauf an, wie schlimm der Krebs war.
- 17:39Speaker 0: Wenn man z.B.
- 17:41Speaker 0: die Nerven entfernen muss, weil der Krebs auf beiden Seiten war und wir mit unserer Operationstechnik einen Sicherheitsabstand gebraucht haben, damit der Patient krebsfrei ist, dann hat er natürlich nicht mehr so viel Hoffnung, dass eine normale Erektion kommt.
- 17:55Speaker 0: In diesem Fall helfen wir den Patienten mit der Spritzentherapie oder sogar mit Repenisprothesen.
- 18:01Speaker 1: Kann man eine Erektionsstörung immer therapieren?
- 18:05Speaker 1: Oder gibt es auch die Wahrscheinlichkeit, dass das nicht
- 18:11Speaker 0: geht?
- 18:12Speaker 0: Also moderne Medizin kann fast jedem Patient irgendwie helfen.
- 18:15Speaker 0: Aber es wäre, glaube ich, falsch, wenn ich sagen würde, dass jeder Patient am Schluss wieder sehr glücklich bei mir rausgeht.
- 18:21Speaker 0: Trotzdem, wir müssen versuchen und für viele finden wir einen guten Weg.
- 18:24Speaker 0: Es gibt natürlich dann schon die Männer, die sagen, aber die Änderung in dieser Sexualität ist für mich so gross geworden, dass es irgendwie nicht mehr so Spass macht.
- 18:33Speaker 1: Wie hat die Änderung?
- 18:33Speaker 1: Weil man immer vor etwas spritzen muss?
- 18:36Speaker 0: Genau.
- 18:37Speaker 0: Man muss in Aktionen machen, was früher einfach so gut funktioniert hätte.
- 18:44Speaker 0: Im romantischen Schlafzimmer.
- 18:45Speaker 0: Man muss nachher ein WC verschwinden und spritzen machen.
- 18:49Speaker 0: Das ist schon eine Belastung.
- 18:52Speaker 1: Und was auch mit der Psyche macht?
- 18:54Speaker 1: Wie Sie im Anfang gesagt haben, man spricht nicht darüber.
- 18:57Speaker 1: Man denkt, ich bringe es einfach nicht.
- 19:02Speaker 1: Was haben Sie da schon für Geschichte
- 19:05Speaker 0: gehabt?
- 19:05Speaker 0: Also die Zusammenhang zwischen, warum hat man das, psychische Belastung und so, finde ich sehr spannend, weil wir sind ja an sich organetokter.
- 19:13Speaker 0: Wir Urologen schauen einfach, dass ein Penis gut geht, dann geht es einem Mensch gut.
- 19:17Speaker 0: Und irgendwie stimmt das eben auch.
- 19:19Speaker 0: Also ich habe immer wieder Patienten, die mir schon denken, das könnte etwas psychisch sein.
- 19:24Speaker 0: Aber wenn man ihnen zum Beispiel ein viagraernliches Produkt gibt, und sie hat nach einer guten Sicherheit, eine gute Sexualität, dann kann sich wieder an der Knoppe auch lösen, ohne dass man da... für einen grossen Psychiater oder so braucht.
- 19:37Speaker 1: Es hängt aber auch zusammen den Druck, den man sich macht.
- 19:42Speaker 1: Ich will es gleich nicht darüber reden und dann denke ich mir, vielleicht heute Abend haben wir Sex und dann die ganze Nervosität.
- 19:49Speaker 0: Ich denke, man kann die Tiefelskreise durch verschiedene Arten durchbrechen.
- 19:53Speaker 0: Eine könnte sein mit einem Medikament, der gar nichts auf die Psyche macht, aber vielleicht können sie wieder besser funktionieren.
- 19:59Speaker 0: Oder man könnte vielleicht auch über eine Gesprächstherapie etwas erreichen.
- 20:04Speaker 1: Ist das viel so, dass Sie auch noch eine psychologische Betreuung gefallen
- 20:08Speaker 0: haben?
- 20:08Speaker 0: Also es gibt Patienten, die sprechen extrem gut darauf an, aber es ist eher eine Minderheit.
- 20:14Speaker 0: Die meisten bringen wir an, irgendwie mit Tabletten und Training, ehrlich gesagt.
- 20:20Speaker 1: Wir haben einen schönen Spaziergang gemacht durch das Parkklin, neben dem Universitätsspital, noch mit den Baustellen, die es gibt.
- 20:27Speaker 1: Aber da sind immer etwas an den Bauern.
- 20:29Speaker 1: Ja, es gibt neue Spitals,
- 20:29Speaker 0: neue Unspitals, ja, das sind wir ganz stolz.
- 20:33Speaker 1: Bleiben wir noch dran mit los, weil Herr Eberli etwas zu sagen hat.
- 20:38Speaker 1: Das ist Hallo Gesundheit, der Podcast der CSS.
- 20:41Speaker 1: Ich habe vorhin Marc erwähnt, er hatte eine Erektionsstörung.
- 20:46Speaker 1: Er erzählt immer noch offen, ehrliche und direkte Gespräche über seine Erfahrungen und was ihm am Schluss geholfen hat.
- 20:56Speaker 1: Ihr findet sie auch auf Spotify, Apple Podcast, wo ihr Podcast loslöstet, unter Hallo Gesundheit und natürlich auf css.ch.
- 21:05Speaker 1: Dazu findet ihr dort auch noch ein Episode zum Thema Testosteron-Mangel.
- 21:10Speaker 1: Hier haben wir auch mit einem Betroffenen um einen Arzt geredet.
- 21:14Speaker 1: Ein Podcast hilft den Mengen auch indirektes Thema ansprechen und darum freuen wir uns, wenn ihr die Episode weiterleitet, damit es auch andere Freudiger haben.
- 21:25Speaker 1: Der Schlusswort hat immer der Gast, Herr Eberleif.
- 21:28Speaker 1: Was möchten Sie noch mitgeben?
- 21:31Speaker 0: Ja, danke vielmals für das sehr angenehme Gespräch.
- 21:33Speaker 0: Ich glaube schon, dass die Patienten wissen, dass sie keine Angst haben müssen von der Töchter, sondern auch früh gehen sollen, wenn sie merken, dass sie nicht mehr so klappen.
- 21:41Speaker 0: Nach einem halben Jahr sollte man sicher jemanden aufsuchen.
- 21:44Speaker 0: Wir werden die Patienten sehr ernst nehmen.
- 21:46Speaker 0: Wir werden mit ihnen reden, was wirklich ein Problem ist.
- 21:48Speaker 0: Wir werden sie dann aber auch körperlich untersuchen.
- 21:51Speaker 0: Gelegentlich finden wir auch Kranken, die wir gut behandeln können.
- 21:53Speaker 0: Und dann ist es wieder in Ordnung.
- 21:55Speaker 0: Praktisch alle Patienten profitieren von einer guten Abklärung und von einer ersten therapeutischen Massnahme.
- 22:01Speaker 0: Es ist aber immer ein Zusammenspiel.
- 22:03Speaker 0: Der Patient muss etwas machen, wir helfen.
- 22:06Speaker 0: Und praktisch bei allen kommt das gut.