Latest / Hallo Gesundheit – Der Podcast der CSS / Ernährung und Psyche #2 “Diäten können einen Dauerstress auslösen” - mit Ronia Schiftan
Transcript
- 0:00Speaker 0: Auch wenn vielleicht ein Nährstoff bei Menschen XY könnte, potenziell zu einem besseren Gefühl rein auf den Nährstoff reagieren, ist es viel komplexer.
- 0:12Speaker 0: Weil wir Menschen ernähren uns in diesem Sinn nicht, sondern essen.
- 0:16Speaker 0: Und Essen ist so viel mehr.
- 0:19Speaker 0: Essen findet die Stadt in unserem Alltag, in unseren Gefühlen und in unseren Beziehungen, in unsere Erfahrungen durch das Leben.
- 0:28Speaker 0: die massivste Entscheidende für den direkten psychologischen Effekt.
- 0:34Speaker 1: Hallo und herzlich willkommen zu Hallo Gesundheit, ein Podcast der CSS!
- 0:38Speaker 1: Ich bin Manuel und ich hoste diesen Podcast im Wechsel mit Garla.
- 0:42Speaker 1: Einfach zum Klarstellen – ich bin keine medizinische Fachperson.
- 0:46Speaker 1: Aber als kleine Hypokonder doch sehr interessiert an Gesundheitsthemen.
- 0:51Speaker 1: Jeden Monat geht es um ein Thema aus zwei verschiedenen Perspektiven.
- 0:55Speaker 1: Einmal aus Fachsicht und einmal aus betroffenen Sicht.
- 0:58Speaker 1: Und das Beste am Ganzen Ich führe diese Gespräche immer an der frischen Luft auf einem Spaziergang.
- 1:03Speaker 1: In dieser Folge geht es um das Zusammenspiel von Ernährung und Psychen.
- 1:07Speaker 0: Mein Name ist Ronja Schifftan, ich bin Psychologin und auf Ernährungs- und Mediepsychologie spezialisiert.
- 1:15Speaker 0: Das ist so ein Bereich der Gesundheitspsychologien – also ich bin echt eine klassische Gesundheitspsychologin!
- 1:21Speaker 0: Und ja, das ist zu meiner Tätigkeit.
- 1:24Speaker 1: Ronja erklärt ihr in dieser Folge von Hallo Gesundheit, wie unser Essverhalten schon in der Kindheit geformt wird und wie man vom destruktiven Verhaltensmuster wieder wegkommt.
- 1:36Speaker 1: Heute spaziere ich hier in Bern ... In einem schönen Wald.
- 1:40Speaker 1: Die Sonne scheint durch die Esche zu gehen.
- 1:44Speaker 1: Und mega lustig!
- 1:44Speaker 1: Ronja, du ... Du hast manchmal
- 1:46Speaker 0: auch ... Du kannst die Vögel betonen?
- 1:48Speaker 1: Ich habe noch ganz viele
- 1:49Speaker 0: schöne Vögeln.
- 1:50Speaker 0: Ganz
- 1:50Speaker 1: viele schöne, die wir gehören.
- 1:53Speaker 1: Ronja... Du hast auf diesem Weg manchmal auch therapeutische Telefonate führen, gell?
- 1:59Speaker 0: Ja.
- 2:00Speaker 0: Frau Beraterüsche ist immer so abgrenziger psychologisch.
- 2:03Speaker 0: das ganz Wichtigste gibt Psychotherapie.
- 2:05Speaker 0: Das ist so ein Zweig, was wir therapeutisch in diesem Sinn schaffen.
- 2:09Speaker 0: Ich bin als Gesundheitspsychologe eine psychologische Beratung bei den Daten an vor allem eben im Bezug auf Ernährungspsychologie.
- 2:17Speaker 0: und ja hier laufen effektiv viele, weil ich halt ... viele Leute aus der ganzen Schweiz haben, die mit ihren ganz speziellen Anliegen kommen.
- 2:28Speaker 0: Und da ich es nicht so gerne habe, immer online von dieser Kamera zu hückeln, habe mich irgendwann angewöhnt das Waldtelefon zu machen und finde es eigentlich mega schön.
- 2:41Speaker 0: Meine Klientinnen sind am Spazieren dort, wo sie gerade wohnen und über dem Spazierenden ... Lauf ich durch den
- 2:47Speaker 1: Wald?
- 2:48Speaker 1: Weisst du manchmal so, bei jedem Baum hast du eine Erinnerung eigentlich in der Klientin oder
- 2:53Speaker 0: im Klient.
- 2:53Speaker 0: Es gibt effektiv einen Falsomarker im Wald, an dem ich mich an gewisse Szenen erinnere.
- 2:58Speaker 0: Das ist auch immer spannend, weil wir uns das lernen wollen und unsere Hirn entwickeln oder unsere Gedechnis grundsätzlich anschauen.
- 3:08Speaker 0: Es ist meistens so, dass es an gewissen Ereignissen nicht mehr koppelt mit ganz vielen Sinnes-Erfährungen.
- 3:15Speaker 0: Also wie z.B.
- 3:16Speaker 0: einen Ort, einen Kuch oder einen Ton und das finden wir im Verlebemessens sehr fest.
- 3:22Speaker 1: Das können wir sicher noch zu sprechen.
- 3:24Speaker 1: Seit der Zeitung hört man häufig Schlagwörter als Mikrobiom, Darm-, Hirnachsen.
- 3:30Speaker 1: Kannst du mir kurz erklären, wie die Psyche und Ernährung genau zusammenhangen?
- 3:34Speaker 1: Ja,
- 3:35Speaker 0: es ist mega lustig!
- 3:36Speaker 0: Wenn ich auch als Ernährungspsychologe irgendwo eingeladen werde oder Interviews oder Fragen... Das ist immer die erste Annahme, dass man schaut wie man mit der Ernährung die psychische Gesundheit beeinflussen kann.
- 3:51Speaker 0: Also eigentlich den Weg über das Essen oder über Nährstoff oder über so Vorstellungen halten.
- 3:59Speaker 0: Und das ist gar nicht mein Arbeitsgebiet.
- 4:02Speaker 0: Mein Arbeitsgebiat ist eigentlich zu schauen, wie unser Essverhalten entsteht und was uns begleitet weil ich ... Erfahrungen, Muster, Erwartungen und Prägungen spielen damit.
- 4:16Speaker 0: Was hat das für eine Bedeutung in unserem aktuellen Alltag?
- 4:21Speaker 0: Thema Körperbild, Thema Überzeugungen usw.
- 4:25Speaker 0: Das andere, was du beschreibst ist ein ganz interessanter Forschungszweig.
- 4:32Speaker 0: Da geht es um Darmhirnachse.
- 4:34Speaker 0: Man schaut dort ganz konkret.
- 4:38Speaker 0: Wenn ich mal schnaufe, ist es manchmal aufgelaufen.
- 4:42Speaker 0: Und ich kann uns nur pfen haben?
- 4:43Speaker 1: Oh nein auch
- 4:46Speaker 0: noch!
- 4:46Speaker 0: Nur dass man meinen Atem in irgendeinen.
- 4:49Speaker 0: D.h.,
- 4:50Speaker 0: die Darm Hirnachse beschreibt eigentlich wie das, was wir im Darmen aufnehmen ... Wie das, also unsere Nährstoffe sage ich mal... Je nach dem Mikrobiom z.B.. verstoffwechselt werden.
- 5:07Speaker 0: Und diese Verstoffwechslung geht eigentlich, also da gibt es einen Achsen und zwar eine direkte Botschaft zwischen Darm- und Hirn macht das je nachdem zum Beispiel andere Vorbereitungen für Hormonen wie zum Beispiel Neurotransmitter, wie z.B.
- 5:26Speaker 0: Sistriptophan, Serotonin Entwicklung und so weiter.
- 5:31Speaker 0: Und diese Darm-Hirnachservorschung ist mega interessant, da geht es darum wie die Mikrobiome gehen?
- 5:37Speaker 0: Also deinem Darm Mikrobiom.
- 5:39Speaker 1: Also heisst das wenn's die Mikrobium gut geht dann geht sie auch in einer Psychi-Gut.
- 5:44Speaker 0: Wäre es eine Salopieformulierung kann man natürlich schon nicht ganz so schliessen.
- 5:50Speaker 0: Das Grund hat sich darum.
- 5:51Speaker 0: Das Darmmikrobiom ist eigentlich die Menge oder die Summe von allen deinen Bakterien, die in deinem Darum wohnen Und diese Bakterien haben ganz verschiedene Aufgaben und auch verschiedene Präferenzen usw.
- 6:04Speaker 0: Das Interessante ist, dass wir mittlerweile – das ist vor allem mit den klinischen Forschungen – eine sehr interessante Untersuchung von Zürich zum Beispiel, die sie z.B.
- 6:17Speaker 0: untersuchen kann.
- 6:18Speaker 0: Wie kann eine ausgewogene Ernährung beispielsweise beitragen?
- 6:26Speaker 0: Tennen zählt positiv oder vielfältig entwickelt.
- 6:30Speaker 0: Wie kann das zum Beispiel eine Intervention sein bei einer psychischen Erkrankung, wie beispielsweise Depression?
- 6:38Speaker 0: Sie können zum Beispiel zeigen, dass wenn Menschen in der Klinik sehr ausgewogen und sehr vielfaltig essen können und es effektive Interventionen im Bereich des Mikrobiomes gibt ... dass das ein positiver Therapieverlauf kann.
- 6:53Speaker 0: Binnere Depressionsremission, also bis zu einer Verbesserung oder sogar eine Heilung, kann positiv beitragen.
- 7:01Speaker 0: Das ist mega spannend!
- 7:03Speaker 0: Wir sind aber leider generell in der Gesellschaft und in dieser Forschung noch nicht so weit, dass es klare Empfehlungen oder keinen All zusammenhängen kann abgeleitet werden.
- 7:14Speaker 0: Das heisst man schaut einfach im Moment wie die Zusammenhänge sind.
- 7:19Speaker 0: Wo sieht man das?
- 7:20Speaker 0: Was könnte es brauchen, aber sind noch nicht beim Punkt, wo wir sagen können, hey du musst so und so.
- 7:26Speaker 0: Dann kannst du psychische Verbesserung erreichen.
- 7:29Speaker 1: Es gibt also die Experimente oder dass man Stuhltransplantiert zb von gesunden Personen bei depressive Personen, damit das einen positiven Effekt hat.
- 7:39Speaker 0: Exakt!
- 7:40Speaker 0: Und der Punkt ist meine Idee... Es ist ein sehr vielversprechender Forschungszweig.
- 7:45Speaker 0: Es ist schon sehr viel spannende Erkenntnis.
- 7:48Speaker 0: Gleichzeitig aber auch ist es ein Limit.
- 7:50Speaker 0: Das Mikrobiom ist nicht einfach ein Tag, als du das Mikrobiome hast, sondern dein Darm-Mikrobiom verändert sich die ganze Zeit.
- 8:02Speaker 0: Es ist natürlich auch sehr schwierig, dass genau exakt so erforscht wird, dass man weiß, was hier heisst.
- 8:13Speaker 0: Prümer geht es dort um eine Vielfalt von Bakteriestämen und Es war wirklich ein komplexes Forschungsbereich, das uns zukünftig noch mehr begleitet wird und gleichzeitig auch in den Händen dieser Fachpersonen ist.
- 8:31Speaker 0: Für mich darf es in der Praxis abwarten bis wir wissen, in welche Richtung es geht.
- 8:37Speaker 0: Aber was grundsätzlich dort eine Grundlage für diese Fähigung ist, ist einfach sehr ... eine klassische, fast ein bisschen unsexie, ausgewogene Ernährung.
- 8:48Speaker 0: Vor allem vielfältige Anwechslungsreiche.
- 8:52Speaker 0: Das sind die Grundüberlegungen, die sicher zu einem positiv gestalteten Mikrobiom beitragen können.
- 9:00Speaker 0: Was oft in Bezug auf die Wirkung von gewissen Nahrungsmitteln auf die Psyche kursiert, sind viele so Mütten.
- 9:09Speaker 0: Und zwar Mütte wie Schokolade macht glücklich und so... Der Punkt ist auch, es gibt natürlich Wirkungen von einzelnen Nährstoffen.
- 9:19Speaker 0: Also es kann sein, dass ein gewisser Anteil an dem und diesem Nährstoff in einem Lebensmittel eine gewisse körperliche Vorgang mit Begünstigen oder Veränderung haben kann.
- 9:30Speaker 0: Das Ding ist aber das!
- 9:32Speaker 0: Die Evidenz für solche Wirkungswirkungen ist sehr klein.
- 9:39Speaker 0: Und sie sind sogar im psychischen Erleben.
- 9:41Speaker 0: Also wenn wir jetzt schauen, wie es geht zu dir und was du brauchst und grundsätzlich psychische Gesundheit, sind solche Effekte mega vernachlässigbar.
- 9:50Speaker 0: Weil einfach auch wenn vielleicht ein Nährstoff bei Mensch X Y könnte potenziell zum besseren Gefühl rein auf den Nährstoffebenen reagieren ist es viel komplexer weil wir Menschen ernähren uns in diesem Sinn nicht sondern essen Und Essen ist so viel mehr.
- 10:12Speaker 0: Essen findet die Stadt in unserem Alltag, in unseren Gefühlen und Beziehungen, in den Erfahrungen, die wir gemacht haben durch das Leben.
- 10:21Speaker 0: Das ist massivst entscheidender für einen direkten psychologischen Effekt.
- 10:26Speaker 1: Jetzt würde es mich dieser Episode vor allem interessieren, gerade im Bezug auf deine Arbeit, wie man dann wieder positive Gefühle beim Essen kommt.
- 10:37Speaker 1: Wir verlassen jetzt den Bereich von dem Mikrobiom und gehen wirklich zum S-Verhalten.
- 10:42Speaker 1: Ich merke selbst manchmal bei mir, wenn es mir nicht so gut geht... ...durch wie man als Kompensation ist sich dann z.B.
- 10:47Speaker 1: eine ganze Tafel der Schocki oder ein Sättigungsgefühl stellt sich gar nicht ein.
- 10:51Speaker 1: Ich drücke es dann wieso in mich rein.
- 10:52Speaker 1: Vielleicht auch um eine Art Lehre zu füllen?
- 10:56Speaker 1: Was würdest du empfehlen in einem Moment?
- 10:59Speaker 1: Wie kann man das entgegenwirken?
- 11:00Speaker 1: Erstmal
- 11:01Speaker 0: mega schön!
- 11:01Speaker 0: Danke, dass du es gerade so erzählst.
- 11:03Speaker 0: Das ist ja eine sehr schöne Beobachtung, die du machst Dass du siehst, wenn es mir emotional gerade in einer angespannten Situation bin oder dass man nicht so gut geht.
- 11:14Speaker 0: Es gibt Möglichkeiten, dass viele Menschen eben Emotionsregulationen nehmen.
- 11:19Speaker 0: Also ihre Gefühle bewältigen mit Zufüg von Nahrung.
- 11:24Speaker 0: In diesem Sassi mehr essen und anders essen.
- 11:29Speaker 0: Was ich in meiner Arbeit zum Beispiel mega fest angeschaut habe ist ... in deiner Kindheit eigentlich, was du für Muster gelernt hast.
- 11:40Speaker 0: Also auch für Strategien gelernt hast, welche Bedeutung und welche Werte rund ums Essen dich eigentlich begleitet?
- 11:48Speaker 0: Und gerade zum Beispiel bei deiner Schockifrage.
- 11:51Speaker 0: Also scheinbar ist das ja eine Strategie, die dir in diesem Moment irgendwie hilft.
- 11:57Speaker 1: Ja.
- 11:58Speaker 0: Also du hast irgendwann mal in deinem Leben gelernt wenn es mir nicht gut geht dann hilft mir Schocki.
- 12:05Speaker 0: Weisst du, von wo die kommt?
- 12:07Speaker 1: Gute Frage!
- 12:11Speaker 0: Wir gehen mal zurück und fragen, ob man als Kind, wenn du angespannt warst oder genervt oder traurig oder wütig ist.
- 12:27Speaker 0: Magst du dich hier auch an Essen erinnern?
- 12:29Speaker 0: für irgendeine Art und Weise?
- 12:31Speaker 1: Ja, weniger.
- 12:33Speaker 1: Es war recht rationierend.
- 12:35Speaker 1: Man hatte so eine Büchse und jetzt waren es Wissigkeiten drin.
- 12:38Speaker 1: Und von dem haben wir nach und zu Nacht einfach dafür irgendwie ein Reihel nähen oder so.
- 12:44Speaker 1: Aber ich mag mich erinnern, dass ich nachher so ... Wir sind z.B.
- 12:46Speaker 1: nie in McDonalds gegangen.
- 12:48Speaker 1: Ich mag mich aber dann erinneren, dass sich späte in der Kante mit fünfzehn nicht, jede Woche bin ich in McDonald's.
- 12:53Speaker 1: Und jetzt kann ich ja... ...autonomie, oder?
- 12:54Speaker 1: Oder ich kann auch so hinein kauen.
- 12:58Speaker 1: Das
- 12:59Speaker 0: ist etwas sehr Interessantes.
- 13:00Speaker 0: An diesem Beispiel siehst du es ein wenig.
- 13:03Speaker 0: Ich beschäftige mich viel damit im Sinne von wie ein Staatskindchenesverhalten zum Beispiel und welche Rolle spielen auch gewisse Erziehungsformen oder Vorstellungen der Eltern.
- 13:13Speaker 0: Du beschreibst uns gerade ausschönen.
- 13:15Speaker 0: In deiner Kindheit ist Zucker in dem Moment eine süße Lebensmittel.
- 13:21Speaker 0: sind ja etwas rationiert oder von außen gesteuert worden?
- 13:25Speaker 1: Also sicher nicht einfach so.
- 13:26Speaker 1: Wir wurden jetzt nicht sehr eingeschränkt, aber das war sicher nicht nur eine freie Verfügung.
- 13:31Speaker 0: Ja genau und dort entstehen ja viele ältere Sachen gefragt wie sollen wir es rationieren?
- 13:36Speaker 0: Sollen wir es einfach geben?
- 13:37Speaker 0: Sollten wir dieses Seminar ein?
- 13:40Speaker 0: Primärmal tun wir in der Gesellschaft mega festes Lebensmittelwerten.
- 13:45Speaker 0: also gesund ungesund gut schlecht Voll frei verfügbar ist so viel wie du wirst.
- 13:53Speaker 0: Gemüsefrüchte, was auch immer und ist ganz wenig, ja nicht fast eigentlich nicht aber ist okay, aber eigentlich fast nicht.
- 14:01Speaker 0: Von dem süßen dann oder von irgendwelchen Chips oder so.
- 14:06Speaker 0: Kinder lernen in diesem Moment mega interessant also sind ganz wichtige Effekte ausgesetzt.
- 14:11Speaker 0: Und zwar müsste ich euch jetzt eigentlich fragen Was ist das Problem hinter deiner Schocki-Tafeln?
- 14:18Speaker 0: Also sagst du es ist eine Tafelschocke wenn's nicht gut
- 14:23Speaker 1: geht.
- 14:23Speaker 1: Ja, es fühlt sich nicht gesund an.
- 14:25Speaker 1: Es fühlt dann eben so, dass man die Zucker in sich nicht tut.
- 14:27Speaker 1: Die Zucker ist ja anscheinend nicht gesund.
- 14:30Speaker 1: Man hat negativen Einfluss und das Fett ... Wir fühlen uns noch nicht unbedingt besser, weil ich kann einfach nicht aufhören.
- 14:36Speaker 1: Ich fange mir hier von der Schocke an und es ist bis zum Schluss fertig.
- 14:39Speaker 1: oder ein paar Chips.
- 14:41Speaker 1: Kannst
- 14:42Speaker 0: du aufhauen?
- 14:43Speaker 0: Irgendwann ist die Schockey fertig.
- 14:44Speaker 1: Dann höre ich auf und dann denke ich, nächstes Mal tue ich sicher wieder keine Schockeysaufe, denn wenn ich sie zu Hause habe, dann ist sie auch.
- 14:51Speaker 0: Das ist megainteressant, dass wir auf der einen Seite fragen müssen, warum die Schokolade ist.
- 14:58Speaker 0: Warum ist sie in diesem Moment nicht?
- 15:01Speaker 0: Zehn Joghurt!
- 15:02Speaker 0: Kannst du dir das erklären?
- 15:05Speaker 1: Was auch noch war Hasselnussmuss habe ich auch recht.
- 15:08Speaker 1: Ich hatte mehrere Gläseramen daheim.
- 15:10Speaker 1: Dann habe ich einfach so Hasselnussmus gelöffelt.
- 15:13Speaker 0: Ja, warum Hasselnusmus?
- 15:15Speaker 1: Ich denke, das ist ein bisschen gesünder.
- 15:18Speaker 0: Es ist so geil!
- 15:19Speaker 0: Du machst gerade eine Zusammenfassung vor allem und zwar ist genau der Punkt.
- 15:23Speaker 1: Ich bin an die Spitze in einer Therapie gerade.
- 15:26Speaker 1: Ist es okay?
- 15:27Speaker 0: Ist es ok, wenn wir weitergehen?
- 15:29Speaker 0: Du musst gar nichts
- 15:30Speaker 1: sagen.
- 15:31Speaker 0: Aber ich finde es einfach immer schön, wenn man so sieht, dass wir alle haben so einen Muster.
- 15:37Speaker 0: Der Punkt ist eben genau den.
- 15:39Speaker 0: Wenn's okay ist, würde ich jetzt wie an deiner Situation weiter erzählen oder weiter fragen.
- 15:44Speaker 0: Aber das was ich mega cool finde ist, wenn wir jetzt beobachten... Also du hast ja scheinbar ein völlig klares Konzept.
- 15:50Speaker 0: Die Schocki ist nicht gut, die Haselmusse muss, ist okay.
- 15:54Speaker 0: Ist ja auch interessant weil wenn wir uns auf Nährstoff eben schauen... Ich glaube da müssen wir jetzt ganz klares Nährstoffprofil von diesen Sachen anschauen.
- 16:04Speaker 0: Das überlasse ich meinen Fachkolleginnen von der Ernährungsberatung aber Eigentlich ist es ja oft nicht genau erklärbar.
- 16:12Speaker 0: Also warum sollte jetzt die Schocki schlechter sein, als das Haseln ausmuss?
- 16:16Speaker 0: Du hast gesagt, ich glaube, weil Fett besser ist...
- 16:20Speaker 1: Ja, es macht vielleicht dicker oder so keine Ahnung.
- 16:23Speaker 1: Oder keine Ahnung.
- 16:25Speaker 1: Und es hat dann negativ einen Einfluss auf Herzinfarkt.
- 16:31Speaker 0: Genau!
- 16:31Speaker 0: Das sind eben alles Sachen und du beschreibst jetzt so genial.
- 16:34Speaker 0: Das sind alles Sachen, was wir bei Kindheit lernen.
- 16:37Speaker 0: Also wir lernen eine Werte von Lebensmitteln.
- 16:40Speaker 0: Und diese Wertung ist, dass wir zum Beispiel lernen, dass es gesund und ungesund
- 16:45Speaker 1: ist.
- 16:45Speaker 1: Das ist nicht gut?
- 16:46Speaker 1: Es ist ja auch wissenschaftlich zum Teil erwiesen, dass gewisse Lebensmittel gesünder sind als andere oder nicht?
- 16:52Speaker 0: Nein, das ist noch interessant!
- 16:53Speaker 0: Wenn ich jetzt wirklich wissenschaftlicher schaue, auf ernährungswissenschaftliche Ebene, sagt er eigentlich ziemlich jede Fachkollegin ganz klar, Lebensmittel selber... Sie sind nicht gesund oder ungesund, sondern es geht ja um die Kombination.
- 17:10Speaker 0: Es geht um Vielfalt und Frage, wenn, wie, wo, welche Menge, was auch immer wir essen.
- 17:17Speaker 0: Das Problem ist eigentlich so, ich drehe es mal ganz um.
- 17:20Speaker 0: Und zwar, was entsteht durch diese Wertung von Lebensmitteln?
- 17:25Speaker 0: Wenn wir Lebensmittel werteten – also gesunde und ungesunde – dann lösen wir ganz viele Effekte aus im Hirn, und zwar beispielsweise Wenn wir als Eltern, wenn man so älteren Kindsituationen... Wir zuhmen jetzt in deine Kindheit.
- 17:42Speaker 0: Dann dient die Eltern zum Beispiel, welche Lebensmittel sie als gesund bezeichnen?
- 17:48Speaker 1: Ja sicher Salat, wenn immer ein Blättchen Salat essen muss.
- 17:51Speaker 1: Meine Geschwister haben dann einen Riesendrama gemacht und ich habe gerne Salat gehabt von Anfang an.
- 17:57Speaker 0: Du hast vorhin auch gerne Salate gehabt.
- 18:00Speaker 0: Aber es ist eine Wertung von salatisch-gesund in diesem Moment.
- 18:03Speaker 0: und was war denn ungesungen?
- 18:06Speaker 1: Ich würde sagen, übermässige Gips oder so Sachen.
- 18:11Speaker 1: Süßgetränke.
- 18:14Speaker 0: Genau.
- 18:15Speaker 0: Das ist etwas sehr Wichtiges.
- 18:17Speaker 0: Eltern treffen ja immer zum Besten für ihre Kinder.
- 18:21Speaker 0: Sie wollen das Beste machen.
- 18:23Speaker 0: D.h.,
- 18:23Speaker 0: sie versuchen mit gesund und ungesund ... Und da geht es im Fall nicht um deine Eltern.
- 18:28Speaker 0: Es ist mir auch wichtig, wenn sie bei uns zulassen würden nachher.
- 18:31Speaker 0: Es geht nicht um euch!
- 18:32Speaker 0: Wir wissen, dass ihr das Beste möchtet.
- 18:34Speaker 0: Sondern es geht mehr um ein gesellschaftliches Phänomen und du bist jetzt gerade ein Beispiel dafür.
- 18:40Speaker 0: Aber wir haben gesagt, welche Lebensmittel werden als gesund bezeichnet?
- 18:46Speaker 0: Lebensmittel, die tendenziell für Kinder sind eher süßprägnens auf die Welt kommen oder süß ist ein vertrauter Geschmack.
- 18:54Speaker 0: Fruchtwasser ist süß, Muttermilch oder Schopenahrung ist süss.
- 18:58Speaker 0: Süße sind eher eine Art evolutionärer Vorteile und zwar es hat Energie.
- 19:05Speaker 0: also wenn etwas süss ist, weiss ich es ist energierig auch.
- 19:08Speaker 0: es ist sicher.
- 19:09Speaker 0: Also wenn wir zum Beispiel in der Natur sind was wir jetzt über uns gerade sind und man würde da irgendwelche Beere finden Tendenzielle sind süße Naturprodukte.
- 19:19Speaker 0: die sind eigentlich eher safe.
- 19:21Speaker 0: Das heisst, wenn etwas eher bitter schmeckt oder sehr sauer ist.
- 19:27Speaker 0: Dann könnte es ja schon hinweisen sein auf zum Beispiel etwas, das gifte war.
- 19:32Speaker 0: Oder auch etwas, was zum Beispiel schon vergammelt ist.
- 19:36Speaker 0: Also wenn etwas fermentiert oder etwas verkehrt, dann wird sehr tendenziell sauer und bitter, einfach nicht mehr geschmackhaft, nicht mehr in die süße Richtung.
- 19:45Speaker 0: So tendenzieller, oder?
- 19:47Speaker 0: Das heisst, wir haben schon einmal vom Programm her ist süsser sicher und gut.
- 19:53Speaker 0: Also was nennen wir gesund?
- 19:55Speaker 0: Bitter Stoffe!
- 19:57Speaker 0: Und zwar Salat.
- 19:58Speaker 0: Salat hat einen hohen Bitter Anteil.
- 20:00Speaker 0: Oft ist auch das Mundgefühl eines, wo man sich noch nicht so gewöhnt ist.
- 20:04Speaker 0: Sprich eigentlich macht man die Brücke zwischen gesund ... ja, gesund gleich weniger schmackhaft.
- 20:14Speaker 0: Kinder machen automatische Knüpfungen im Hirn durch die Erfahrung und durch die Benennung für Bewertung.
- 20:21Speaker 0: Dass sie gesund ist, was ich weniger gerne habe oder einfach noch nicht so spannend, also noch nicht ... wie soll ich sagen?
- 20:29Speaker 0: Vertraut bin damit!
- 20:31Speaker 0: Und jetzt drehen wir es um.
- 20:32Speaker 0: Was ist denn das Ungesunde?
- 20:35Speaker 0: Du hast gesagt von einem Süsse zum Beispiel.
- 20:38Speaker 0: Und jetzt haben die Kinder genau den Ehre.
- 20:40Speaker 0: Sie erleben eigentlich eine Wertung von dem, was ihnen vertraut ist als ungesund.
- 20:48Speaker 0: Jetzt haben wir zwei Kombinationseffekte.
- 20:49Speaker 0: Das Einste ist, sie lernen das Gesunde ist das, was nicht so fein ist.
- 20:54Speaker 0: Lustigerweise haben wir ja dort das Anderschwelle erzeugen und das Ungesunde ist es, was fein is'.
- 21:00Speaker 0: Und jetzt wird's noch geiler!
- 21:02Speaker 0: Man sagt dann nämlich genau etwas wie «Ist sehr schon etwas vom Gesunden?».
- 21:07Speaker 0: Nachher kannst du dann aus dem Büchslisraeli Schokolade haben.
- 21:10Speaker 0: Was passiert?
- 21:11Speaker 0: Das Kind lernt, ich muss zuerst aus schlechten durch, um nachher an das Gute anzukommen.
- 21:18Speaker 0: und das Guten ist dann auch noch rationiert, sprich es ist ein Knapsgut!
- 21:24Speaker 0: Und wie
- 21:25Speaker 1: toll
- 21:26Speaker 0: ist es, wenn ich meine Selbstwirksamkeit trainieren will, wenn man meine Autonomie erleben will?
- 21:33Speaker 0: Wie geil ist
- 21:34Speaker 0: es?!
- 21:35Speaker 0: Sorry für meine Sprache... wenn du dann an das Raren gut kommst.
- 21:40Speaker 0: Weisst du, wie toll es ist?
- 21:42Speaker 0: Wenn man aus dem Raren noch gut kämpfen kann.
- 21:46Speaker 0: Das sind eben auch Grundprinzipien, die machen, dass diese Wertung genau der Gegenteilung ein wünschte Effekt zeigt und zwar die Fixierung auf den sogenannten ungesunden Anführungs- schlusszeichen, weil spannend, gut, vertraut ... Knapp und so weiter.
- 22:07Speaker 0: Und wilde Belohnung.
- 22:09Speaker 0: Es entsteht hier ein Belohnungs- und fast Bestrafungseffekt.
- 22:14Speaker 1: Krass, dann soll man eigentlich sagen, dass wir ermöglichen oder weniger knapp machen.
- 22:20Speaker 1: Dann würde die Kinder von alleine denken, ich muss ja gar nicht in den ganzen Füßen zu essen ... Radikale
- 22:26Speaker 0: Frage auf jeden Fall!
- 22:27Speaker 0: Ich möchte noch schnell für etwas anderes, das ich auch noch wichtig finde in Bezug aufs Ungesunde anviel Schlusszeichen.
- 22:34Speaker 0: Wir haben dort gesellschaftlich eine mega krasse Double-Bang drin.
- 22:37Speaker 0: Und zwar, wir sagen zum Beispiel... Hey das ist schlecht!
- 22:41Speaker 0: Es gibt dann so keine Zucker, Zucker ist schlecht ja nicht zu viel Zucker und so weiter.
- 22:46Speaker 0: Aber sobald ein spezieller Anlass ist Also was gibt es denn?
- 22:52Speaker 0: Ostern, Weihnachten Geburtstag Dann gibt's vor allem eben wie er das zelebriert und in unserer Kultur ganz stark verankert Koppelt mit Süßen, Lebensmittel wie z.B.
- 23:05Speaker 0: der Geburrekuchen und die kurze Backe.
- 23:08Speaker 0: D.h.,
- 23:08Speaker 0: du hast eben in diesem Moment eigentlich etwas Interessantes bei Kinderauslösern.
- 23:13Speaker 0: Und zwar auf der einen Seite sie bekommen, es wird zelebriert als speziell aufgeladen also auch als Belohnung.
- 23:21Speaker 0: Also keine Ahnung, wenn es Zimmer auf uns gibt nach einem Klassen.
- 23:25Speaker 0: so eine Sache haben wir gelernt.
- 23:27Speaker 0: Und gleichzeitig lernst du aber, dass es etwas Schlechtes ist Und das ist im Fall mega spannend.
- 23:35Speaker 0: Wie steht es, was nachher eben auch emotional wirkt?
- 23:39Speaker 0: Weil wie fühlst du dich nach den Schocken?
- 23:41Speaker 1: Ja nicht mehr gut!
- 23:42Speaker 1: Also wenn ich die ganze Tafel gegessen habe dann habe ich schon ein kleines schlechtes Gewiss so wo ich meine ja ich bin ja ich tue mich ja gesund ernähren und ich mache Sport.
- 23:48Speaker 1: Du sagst aber
- 23:49Speaker 0: wirklich genau das und zwar du sagst nicht Ich kann nach einem Bauch will oder mir ist schlecht und du sagest ich habe ein schlechtes gewissen.
- 23:56Speaker 1: Gut schlecht ist man manchmal auch bisschen
- 23:58Speaker 0: Okay fair Als Alleristin sagt es schlecht zu gewissen.
- 24:03Speaker 0: Es ist für dich emotional verbunden mit Scham, du hast dich nicht gezügelt oder im Griff gehabt und du bist quasi des Zünders erlegen.
- 24:17Speaker 0: Dort sehen wir, wie krass das sogar ein Religionsprojekt ist.
- 24:22Speaker 0: Du musst dich steuern und zurückhalten, dein Disziplin bis hin zur Scham wenn das eben nicht möglich ist und du quasi zusammenbreichst für den Schlusszeichen.
- 24:35Speaker 0: Und das passiert im Fall nur mehr in Bezug auf diese Wertung, weil hättest du jetzt einfach drei Borken kocht und hintergedrückt?
- 24:43Speaker 0: Hättest Du vielleicht einen Lachanfall gehabt aber du hattest diesen Gefühl!
- 24:46Speaker 0: Nicht
- 24:47Speaker 0: gehabt?!
- 24:47Speaker 1: Ja...
- 24:49Speaker 0: Das zeigt die psychologische Reaktion darauf.
- 24:52Speaker 0: Die ist halt ultra bedeutend.
- 24:54Speaker 1: Was würdest du denn empfehlen, wenn man Kinder hat gerade in diesem Alter
- 24:59Speaker 0: In diesem Alter, wie viele bist du jetzt?
- 25:00Speaker 1: Also etwa null bis sechs.
- 25:02Speaker 0: Nur bis acht, nur bis neun und bis zehn.
- 25:05Speaker 0: Ich nehme immer es bis zwölf, weil ab der Pubertät, wie wir vorher von dir gehört haben, ändert die Rolle des ... also ist das Essverhalten ganz anders.
- 25:13Speaker 0: Das können wir schon noch betonen.
- 25:14Speaker 0: aber genau ich sage mal bis zu zwölfe.
- 25:17Speaker 0: Ja.
- 25:19Speaker 0: Es gibt ganz viele mögliche Ansätze, die man anschauen kann Aber eine ist effektiv keine Bewertung von Lebensmitteln Kein Kommentar, kein Kommentar zum Verhalten der Kinder.
- 25:30Speaker 0: Also keine Bewertung in gesund und ungesund schlecht gut aber vor allem eben auch.
- 25:37Speaker 0: und was möchte ich mir den Eltern am meisten mitgeben ist schauen sie mal an von wo kommt deine eigene Prägung?
- 25:47Speaker 0: Weil wenn wir als Älteren unsere Kinder ziehen dann sind wir jedes Mal absolute Newbies!
- 25:53Speaker 0: Wir haben ja keinen Plan Wir haben genau keine Erfahrung, machen es das erste Mal.
- 25:59Speaker 0: Und sogar beim zweiten Kind machen wir es zum ersten Mal mit dem zweiten Kind.
- 26:03Speaker 0: Das heisst, man hat eigentlich ja keine Erfahrung.
- 26:06Speaker 0: Man hat das nicht gelernt.
- 26:08Speaker 0: Es gibt nicht so ein Studiengang, dass die Situation Mami sein oder Vater sein oder wie auch immer.
- 26:14Speaker 0: Das heißt, wir müssen auf das zurückgreifen, was wir erlernt haben und durch das geben wir manchmal uninterfrakt ... Automatische Sachen weiter.
- 26:26Speaker 0: Und das macht Sinn, ist logisch!
- 26:28Speaker 0: Aber gleichzeitig macht es manchmal vielleicht nicht so Sinn wenn man merkt dass es zum Beispiel eigentlich ja vielleicht bei mir selber ein unentspannes Essverhalten erzeugt
- 26:40Speaker 1: hat oder?
- 26:40Speaker 1: Aber dann würdest du sagen, dass wir dann zum Teil einfach den Kind alles lassen essen die sie gerade wollen.
- 26:45Speaker 1: und wenn sie jetzt mega Lust haben auf süße diese ganze Zeit dann einfach radikal würde ich sagen man lässt sie essen was sie wollen.
- 26:52Speaker 0: In der radikalsten, vereinfachtesten Form ist es so.
- 26:56Speaker 0: Aber wir sind ja in einem System und es ist so was du ansprichst, das nennt sich intuitiv Ernährung oder intuitives Essen also dass man den Kind die Möglichkeit gibt selber ihre Erfahrungen mit dem Essen zu machen.
- 27:14Speaker 0: ein Kind ist aber nicht isoliert in einem Reagenzglas eigentlich mal in diesem Moment sondern es ist auch in einem Familiensystem Und es ist ja in einer Gesellschaft drin.
- 27:28Speaker 0: Also die Wertung von Lebensmitteln, das kann man mega-einfach in diesem Sinn – also auch zum Schluss sage ich mega einfach – aber man kann das ja wie versuchen zu verhindern in dem, dass man nicht so rettet oder?
- 27:39Speaker 0: Das schon mal so sagt er.
- 27:40Speaker 0: Also dass man auch nichts bewertet wegen Nein und du darfst jetzt das nicht weil!
- 27:45Speaker 0: Es ist XY.
- 27:47Speaker 0: Grundsätzlich können viele Kinder erst einmal erfahren.
- 27:51Speaker 0: Weil viele von ihren Verhaltensmuster sind eigentlich vor allem die Sorgen bei den Eltern.
- 27:58Speaker 0: Zum Beispiel, oh nein!
- 27:59Speaker 0: Mein Kind könnte sich nur von Nutella ernähren.
- 28:03Speaker 0: Das ist genau das, was ich höre.
- 28:05Speaker 0: Wenn man es jetzt einfach lasse, würde es nur Nutella essen.
- 28:09Speaker 0: In diesem Moment muss man eben anders schauen und zwar an.
- 28:13Speaker 0: Passiert das wirklich?
- 28:15Speaker 0: Also Sie können mal trauen.
- 28:17Speaker 0: Was passiert in der ... Ja, ich hoffe, wenn ich Familie begleite, dann machen wir so nach der Experimentphase.
- 28:24Speaker 0: Das ist eine so geschlossene Zeit, in der man sagt, hey beobachtet mal was es ist.
- 28:30Speaker 0: Wenn ihr zu Hause nichts mehr kommentiert und einfach ländler macht, was würde passieren?
- 28:38Speaker 0: Das ist nicht eine Empfehlung an alle Eltern, sondern eine geschlossenen Experimentphase.
- 28:42Speaker 0: Einfach zum Mal beobachten wie sich Kinder wirklich verhalten würden.
- 28:47Speaker 0: Und das Spannende ist dass Kinder mega oft am Anfang dieser Experimentphase Sachen wie ... Mami!
- 28:59Speaker 0: Darf ich jetzt wirklich nur noch ein Hotel haben?
- 29:01Speaker 0: Bist du sicher?
- 29:02Speaker 0: Anfang an, wieso in die
- 29:04Speaker 1: Checks gehen.
- 29:06Speaker 0: Also reagiert mein Vater nicht, wenn ich da noch mal Schocken nehme.
- 29:12Speaker 0: Man merkt dann, okay, dort ist das Beziehthema schon entstanden oder?
- 29:16Speaker 0: Kinder sichern, abzuschauen oder provozieren extra im Sinne von Mal schauen was passiert, wenn es sehr viele Schocki-Issen reagiert sind.
- 29:26Speaker 0: Und irgendwann merkt man dann, dass die Kinder plötzlich anfangen und gar nicht so viele Schocken essen.
- 29:35Speaker 0: Oder gar noch nicht so viel Nutella essen.
- 29:38Speaker 0: Weil es einfach auch gar nichts mehr spannend ist.
- 29:41Speaker 0: Sie merken auch, jetzt habe ich andere Bedürfnisse.
- 29:44Speaker 0: Was aber sehr wichtig ist, muss ich sagen ... Nicht alle Kinder sind gleich!
- 29:53Speaker 0: Und nicht alle Kinder haben eine starke Körperwarnemung Weil vielleicht auch schon vorher ja U-Langen viel übersteuert wurde.
- 30:03Speaker 0: Der Grundgedanke ist eigentlich der Kinder, er hat v.a.
- 30:07Speaker 0: Innenreize gestyret.
- 30:09Speaker 0: Das heisst sie essen wegen Hunger und Gesättigung.
- 30:13Speaker 0: Und nachdem es noch im Leben wird das eben so wie etwas übersteuerend.
- 30:17Speaker 0: Also nein, wir essen jetzt nicht.
- 30:18Speaker 0: Es gibt erst in einer halben Stunde zu Nacht.
- 30:21Speaker 0: Oder das neue Bexel gibt's im Verletzten am Zehn.
- 30:24Speaker 0: D.h.,
- 30:24Speaker 0: sie werden übersteuert, im Sinne von jetzt hat sie Hunger aber sie lernen den Hunger auszuhalten bzw.
- 30:31Speaker 0: wegdrucken.
- 30:33Speaker 0: Aus diesem Grund muss man in einer Experimentphase z.B.
- 30:37Speaker 0: sehen wir dann nach längerer Zeit, was das effektive Verhalten der Kinder ist.
- 30:45Speaker 0: Z.B.,
- 30:47Speaker 0: wenn ein Kind wirklich nur Süsses ist!
- 30:52Speaker 0: Dann darf man sich die Frage stellen.
- 30:53Speaker 0: Einmal ist das Problem, was einfach ... einfach die Frage stellt?
- 30:57Speaker 0: Was ist denn das Problem?
- 31:00Speaker 0: Dann muss man natürlich herausfinden, warum es das Kind macht.
- 31:05Speaker 0: und so individuell sind wir Menschen.
- 31:07Speaker 0: einfach weil es gibt zum Beispiel Kinder mit neuer Divergenz z.B.
- 31:12Speaker 0: unentdeckter ADHS.
- 31:15Speaker 0: Die sind oft in der totalen Logik und zwar ... sie stimulieren sich mit Essen Und das Süsses ist eigentlich ein mega wichtiger Kick in diesem Moment, damit es Hirn in einem ruhigen Zustand ist.
- 31:31Speaker 1: Jetzt hast du ja vorhin gesagt, dass sich das megafest aufs ganze Leben auswirkt.
- 31:34Speaker 1: Das sind wahrscheinlich auch Patienten, die zu dir kommen und um Rat fragen.
- 31:40Speaker 1: Wie schaffst du dann Konkretitäten für diese Verhaltensmuster?
- 31:44Speaker 1: Vielleicht auch das Challenge?
- 31:46Speaker 0: Ich habe im Fall wirklich gar nicht so fest anders als wir es gerade anfangen haben machen.
- 31:50Speaker 0: Wir versuchen zuerst mal wie diese Wertung Erkennen.
- 31:54Speaker 0: Also, what's the problem?
- 31:57Speaker 0: Also ist wirklich ein Problem hier im Sinne von wo... Ja, wo beispielsweise wirklich deine Gesundheit in diesem Moment beeinträchtigt oder dich hinderend sozial und emotional, dann ist ein Leidensdruck da.
- 32:12Speaker 0: In vielen Fällen aber ist übrigens die bewertigte Bewertung der Leidenseinsdrücke rein.
- 32:17Speaker 0: Wenn ich dir sagen würde,
- 32:18Speaker 1: hey!
- 32:19Speaker 0: Super ist doch deine Schocki.
- 32:22Speaker 0: Was ist das Problem an deiner Schockie?
- 32:24Speaker 0: Ich kann es plötzlich sein, nicht durch meine Beurteilung, sondern auserkennen von dir vielleicht, dass du gar nicht so gestresst bist.
- 32:32Speaker 1: Mega spannend.
- 32:33Speaker 0: Ich finde sogar Entlastung der Strategie emotionales Essen.
- 32:36Speaker 0: Das kann eine super hilfreiche Emotionsregulationsstrategie sein, solange sie nicht die Einzige sind.
- 32:44Speaker 0: Genau dort arbeite ich mit den Klienten, zuerst herauszufinden.
- 32:48Speaker 0: Was sind diese Prägungen?
- 32:50Speaker 0: Was ist die Geschichte?
- 32:51Speaker 0: Es ist biografisch und körperbiografisch.
- 32:54Speaker 0: Das kann man selber machen.
- 32:55Speaker 0: Also seine Essbiografie aufzuschreiben.
- 32:58Speaker 0: Auch seine Körpergeschichte mal aufschreiben.
- 33:00Speaker 0: Das ist mega beeindruckend!
- 33:04Speaker 0: Und dann schauen, wo und welches Thema es überhaupt geht.
- 33:09Speaker 0: Dort zeigen sich viele Dinge wie ... Es ist einfach eine sehr starke, lernte Emotionsregulationsstrategie.
- 33:16Speaker 0: Dann werden Ansatz noch andere zu lernen.
- 33:18Speaker 1: Was ist denn
- 33:19Speaker 1: z.B.,
- 33:19Speaker 1: wenn jemand, wie du gesagt hast vor einer Hochgewichtung ist und wirklich auch leidet unter dem und vielleicht sogar will abnehmen?
- 33:25Speaker 1: Ist das begleitet schon diese Personen dann im Abnehmen?
- 33:28Speaker 1: oder gibt es überhaupt ein gutes Abnehmen?
- 33:30Speaker 1: Oder ist das jedes Mal eine Unterdrückung?
- 33:32Speaker 1: Oh
- 33:32Speaker 0: wow!
- 33:33Speaker 0: Ich finde es ganz berührend, dass du das so benötigst.
- 33:36Speaker 0: Das ist nämlich etwas, was man oft in medizinischen Kontext annimmt.
- 33:39Speaker 0: Gewichtsabnamen ist gut Und ein schlanken Körper ist ein gesunden Körper.
- 33:45Speaker 0: Ich glaube, da fangen wir schon gesellschaftlich in einem anderen Thema an oder?
- 33:49Speaker 0: Ja selbstverständlich.
- 33:50Speaker 0: also gerade eben das was du beschreibst, ist oft einer der stärksten Leidensdrücke wo bei mir auch im Praxis könnte landen weil es einfach etwas ist die gesellschaftliche wahnsinnig gestach aufgeladen ist.
- 34:02Speaker 0: Also das sind Stigmatisierungen und auch aus medizinischem Kontext.
- 34:07Speaker 0: also ich erschrecke wie viel Übelste, wirklich traumatisierende Erfahrungen meine Klientinnen im medizinischen Kontext machen.
- 34:19Speaker 0: Also zum Beispiel sie haben Symptome zb keine gestarchen Kopfschmerzen und gehen zum Arzt mir das gerne abklärt zu haben.
- 34:27Speaker 0: Oft kommt im Fall einfach als allererstes um die Ohren gehauen.
- 34:30Speaker 0: Ja Sie müssen halt einfach Gewicht abnehmen.
- 34:32Speaker 1: Ach krass!
- 34:33Speaker 0: Also dort entstehen extremst starke medizinische Beinen dass sich Menschen mit höcherem Gewicht A. Nimm gedrohene Praxis zu gehen, B – also sich dann auch nicht Hilfe suchen und effektiv auch Fehl behandeln, wenn nicht sogar wirklich gravierende Krankheitserregenissen nicht gesehen werden?
- 34:54Speaker 0: Weil einfach Gewichtredaktion ist das Bösste was es gibt!
- 34:58Speaker 0: Und das bewegt mich sehr fest im Alltag über Gleitung und da schafft man ganz verschiedene Aspekte und klar kann ... Ein Gewichtsreduktionswunsch, bei dem wir individuell entstehen müssen.
- 35:08Speaker 0: Das ist total legit, also legitim wie alle anderen Sachen auch.
- 35:13Speaker 0: Und dann schauen wir uns, von wo kommt der Wunsch und was geht es überhaupt?
- 35:17Speaker 0: Was sind denn die Themen, in denen er überhaupt ... Ist es überhaupt etwas, das es braucht?
- 35:24Speaker 0: Und was wünscht sich den Menschen mit der Gewichtsreduktion?
- 35:30Speaker 0: Und vor allem, was war schon alles?
- 35:33Speaker 0: Das ist genau das.
- 35:36Speaker 0: wo oft so eine krasse Erkenntnis ist bei der Arbeit von der eigenen Körpergeschichte, ich bin seit Jahrzehnten zum Beispiel Idioten.
- 35:49Speaker 0: Und jahrzehntelang habe ich das Gefühl, dass ich es nicht backe.
- 35:55Speaker 0: Das finde ich wahnsinnig berührend, wenn man dann schaut ... Hey!
- 35:59Speaker 0: Was willst du denn deine Gesundheit investieren?
- 36:02Speaker 0: Also bist du auch unter Stress durch Diätgeschichten und Restriktionen.
- 36:06Speaker 0: Du hast schlechte Erfahrungen.
- 36:08Speaker 0: Bist du in einem sogenannten Weight-Foothills-Seikel?
- 36:11Speaker 0: Also im Hinblick auf die Zunahme nach den Diäten, so Jojo aber eine höchste Gewicht natürlich als Zusprungsgewicht.
- 36:19Speaker 0: und dann geht es zum Beispiel zuerst einmal um ganz andere Fragen wie kann man das System entlasten, dass z.B.
- 36:26Speaker 0: mal aus diesem Dietseikel rauskommt.
- 36:30Speaker 0: Und diese sind wirklich hochkomplexe Begleitungen und lange Themen.
- 36:35Speaker 1: Zum Teil hat es aber auch einen Einfluss auf Gesundheit.
- 36:39Speaker 1: Es gibt schon hochgewichtige Menschen, die wahrscheinlich gesundheitliche Probleme haben?
- 36:44Speaker 0: Genau und es gibt schlankere Menschen mit gesundheitlichen Problemen.
- 36:47Speaker 0: Das kann man natürlich immer sagen.
- 36:49Speaker 0: Ich mache mir etwas im Vergangenes auf diese Frage.
- 36:51Speaker 0: Im Buch habe ich ein ganzes Kapitel dazu.
- 36:56Speaker 0: Vieles ist natürlich auch eine Forschungsperspektive.
- 36:59Speaker 0: Die Frage ist immer, hast du eine Hypertonie wegen einem hohen Gewicht?
- 37:04Speaker 0: Oder hast du ein hohes Gewicht wegen einem hohen Blutdruck?
- 37:08Speaker 0: Oder hast Du genetische Predisposition zu einer Insulinresistenz zum Beispiel, dass Du den Zucker nicht gut aufnehmen kannst.
- 37:21Speaker 0: Oder eine sogenannte Prediabetes und die macht z.B.
- 37:25Speaker 0: so Zucker cravings.
- 37:27Speaker 0: Also der Punkt ist, es gibt viele schlankere Menschen mit ihrer unerkannten Insulin-Resistenz Weil man es ja dort gar nicht anschaut.
- 37:35Speaker 0: Einfach grundsätzlich zu erklären, man sieht einem Menschen vom Gewicht nicht an wie gesund diese Person ist.
- 37:43Speaker 0: und damit sage ich nicht, dass das Gewicht nie eine Rolle spielt.
- 37:46Speaker 0: Überhaupt keine Diskussion, sondern diskussionisch.
- 37:50Speaker 0: Ein Mensch mit höchem Gewicht ist nicht per se ungesund und ein Mensch von schlank ist auch nicht per sé gesund.
- 37:57Speaker 0: Es gibt
- 37:58Speaker 1: viele Faktoren,
- 37:58Speaker 0: die man einfach von aussen nicht sieht!
- 38:00Speaker 1: Ich finde es so heftig, wie es in meinem Kopf ganz klar ist.
- 38:04Speaker 1: Übergewicht oder Hochgewicht sind wirklich gesundheitliche Risikofaktoren Nummer eins.
- 38:12Speaker 1: Das wird mega krass vermittelt.
- 38:13Speaker 0: Ja und das Problem ist jetzt eben ... Was ist die Folge von diesem?
- 38:17Speaker 0: Ist ganz klar ein Selbstverschuldigem ... Also man hat sofort ... Okay, man ist selber geschult!
- 38:22Speaker 0: Das ist das Problem für eine sehr starke Selbstabwertung mit psychologisch schwerwiegendem Konsequenz auf Gesundheit.
- 38:30Speaker 0: Es erhöht extremst psychologisch, aber physiologisch Stress.
- 38:33Speaker 0: Das ist extrem schädlich für die Gesundheit und das ist eben spannend.
- 38:37Speaker 0: Also die Stigmatisierung von Gewicht ist einer der stärksten Faktoren, warum Menschen sich nachher z.B.
- 38:45Speaker 0: nichts bewegen wollen, weil du im Fitnesszentr scheisse angeschaut wirst oder weil du das Gefühl hast, dass du nicht in der Party mit deinem hochgewichtigen Körper.
- 38:55Speaker 0: Du könntest beurteilt werden oder du wirst beurteilten.
- 38:58Speaker 0: Ich wünsche mir erst einmal, dass wir die Menschen anschauen können wie es innen ganz individuell geht und was sie ganz individuelt brauchen.
- 39:07Speaker 0: So wie beim Kind, so wie bei den Erwachsenen.
- 39:10Speaker 0: Einfach mal angucken um was es geht.
- 39:12Speaker 0: Und wenn man Faktoren findet, die zum Beispiel Gewichtsinduzierten sein könnten, z.B.
- 39:19Speaker 0: eine Hypertonie oder irgendetwas, dann müssen wir diese Hypertoni behandeln und nicht primär mal dort ansetzen, wo der Mensch sowieso schon dauernd gestresst ist.
- 39:32Speaker 0: Darum wünsche ich mir eigentlich wie so ein neutraler Blick auf den Körper und mehr, dass wir zu uns in unserer Körperwarnnämung finden, Vertrauen finden aber auch das medizinische System, die Fachpersonen- und Gesellschaft, damit wir dort wirklich etwas differenzierter leeren denken.
- 39:53Speaker 0: Das würde ich mir extremst wünschen, weniger Bewertung abwärtig sowohl von Lebensmitteln als auch von Menschen.
- 40:02Speaker 1: Das ist Hallo Gesundheit der Podcast der CSS, die immer beim Spazieren aufgenommen wird.
- 40:08Speaker 1: Warte noch mit abstellen, Ronja sagt dir ganz am Schluss noch etwas und ich sage dir was ich mitgenommen habe aus dem Gespräch Die Wirkung eines Nährstoffes auf Psyche ist sehr begrenzt.
- 40:18Speaker 1: Viel entscheidender ist wie wir Lebensmittel bewertet Und es ist mir in diesem Gespräch aufgefallen, wie krass auch ich so Bewertungen verinnerlicht habe.
- 40:27Speaker 1: In vielen Fällen entsteht der Leidensdruck genau durch solche Bewertung und nicht weil ein gewisses Lebensmittel tatsächlich einen negativen Effekt auf Gesundheit hat.
- 40:36Speaker 1: Ich finde die Erkenntnis ziemlich mindblowing!
- 40:39Speaker 1: Wie ging es dir beim Losen dieser Episode?
- 40:42Speaker 1: Schreib's uns in den Kommentaren.
- 40:43Speaker 1: Und am besten abonnierst du Podcast gerade damit keine Folge verpasst ist.
- 40:47Speaker 1: So – und jetzt noch das Schlusswort von Ronja
- 40:50Speaker 0: Was wir extrem am Herzen leiden, in diesem Thema ist, dass wir mal auch ein bisschen auszummen von diesen vermeintlichen richtig falschen Verhalten, richtig falsche Bewertungen.
- 41:05Speaker 0: Sondern ein wenig auszummern im Sinne von, hey, unser Leben ist so viel komplexer als zum Beispiel hast du schon gegessen oder nicht?
- 41:13Speaker 0: Und unser Leben bringt so viele Fassette mit!
- 41:17Speaker 0: Und wir dürfen gerade im Thema Essen wieder voll aufmachen und wie die Vielfalt dieser Faktoren zu erkennen.
- 41:25Speaker 0: Dann merken wir auch viel mehr, wie viel Holzpotenzial eine Sonne auseinandersetzung mit sich selbst oder auch mit den eigenen Erfahrungen wirklich mitbringen kann!