Latest / Ease & Power- Entspannt,erfüllt und erfolgreich / Beziehungen scheitern nicht an fehlendem Willen. Sie scheitern an fehlender Kapazität.
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- Celine Podcast: Beziehungen, Geld und Liebe, das sind die drei Dinge, Menschen am meisten beschäftigen, die uns nachts wach halten, die sich durch alles durchziehen, durch Gespräche, durch Gedanken, durch das, was wir uns trauen auszusprechen und das, was wir lieber für uns behalten. Und heute möchte ich über Beziehungen sprechen. Und ich sage gleich dazu, das ist nicht meine klassische Expertise. Ich bin weder Paartherapeutin noch habe ich einen Abschluss in Beziehungspsychologie. Aber ich habe etwas. das manchmal mehr wert ist als jede Theorie. Ich habe es selbst erlebt und ich habe es bei so vielen Menschen mich herum beobachtet. Was passiert, wenn zwei erschöpfte Menschen versuchen eine Beziehung zu führen? Und was möglich ist, wenn sich das verändert? Und das möchte ich heute gern mit dir teilen. Hallo, ich bin Celine und wie gesagt, heute geht es Beziehungen über das, was ich beobachtet habe bei meinen Kundinnen, beim Menschen mich herum und ja, auch bei mir selbst. und über das, passiert, wenn zwei Menschen gleichzeitig im Überlebensmodus sind. Und keiner von beiden die Kapazität hat, dem anderen wirklich das zu geben, was er braucht. Und wir sprechen über das, was möglich ist, wenn sich das verändert. Du erfährst auch, warum so viele Beziehungen nicht an fehlendem Willen scheitern, sondern an fehlenden Kapazitäten. Und du verstehst, was Projektion tatsächlich bedeutet und warum wir dem Partner oft das Vorwerfen, was wir selbst nicht geben können. Und du bekommst eine andere Perspektive darauf, was es bedeutet, eine Beziehung zu führen, wo echte Veränderung beginnt. Und ich sehe es tatsächlich immer wieder. Zwei Menschen, die eigentlich gut zusammenpassen, die sich mal gesucht haben, gefunden haben, gewählt haben, sich verliebt haben. Aber irgendwann ist da dieser Punkt, der schleichend und ganz leise kommt, ohne klaren Anfang, an dem das Geben aufgehört hat. oder zumindest mal das bewusste, echte geben und alles mehr zum Alltag und zur Selbstverständlichkeit wird. Er fühlt sich nicht gesehen, sie fühlt sich nicht gehört und beide fühlen sich allein, obwohl sie zusammen sind. Und dann beginnt das, was ich das stille Drama nenne. Und das ist meistens kein großer Streit, es ist auch keine laute Krise, sondern diese unterschwellige Anspannung, diese Spannung, die sich nicht in kleinen in großen Dingen zeigt, sondern eher in kleinen Dingen zeigt. Vielleicht im Ton, der eine Nuance zu scharf ist, in den Erwartungen, die nicht ausgesprochen werden, aber trotzdem da sind, im Rückzug, der sich wie Gleichgültigkeit anfühlt, aber eigentlich Erschöpfung ist. Und beide fragen sich, was ist denn eigentlich passiert? Wir haben uns doch mal so gut verstanden. Und hier ist, was ich beobachtet habe und was mich fasziniert, weil es so einfach ist und gleichzeitig so wenige es sehen. Die meisten Beziehungsprobleme sind gar keine Beziehungsprobleme. Sie sind Nervensystemprobleme. Zwei Menschen, die beide im Überlebensmodus sind. Beide mit erschöpften Kapazitäten. Beide so sehr damit beschäftigt, sich selbst am Funktionieren zu halten. dass für den anderen kaum noch etwas übrig bleibt. Und dann passiert etwas, das wir alle kennen, auch wenn wir es selten so benennen. Wir projizieren. Wir erwarten vom anderen genau das, was wir selbst nicht geben können. Aufmerksamkeit, Präsenz, Wärme, Verständnis. Und wenn wir es nicht bekommen, und das werden wir nicht, weil der andere genauso leer ist wie wir, dann fangen wir an zu kritisieren. Wir werden unzufrieden, wir werden frustriert. Wir ziehen uns zurück oder wir greifen an. Und das ist zum Beispiel auch als der Kampf- oder Fluchtmodus bekannt. Aber wir kritisieren nicht wirklich den anderen, sondern wir benennen unseren eigenen Hunger. Und das ist kein Vorwurf, das ist menschlich. Das ist das, was passiert, wenn zwei erschöpfte Menschen versuchen, sich gegenseitig zu fühlen, obwohl beide leer sind. Vielleicht ein Bild, das alles erklärt. Stell dir zwei leere Gläser vor. Beide wollen dem anderen einschenken, aber beide sind leer. Also stehen sie sich gegenüber, warten, hoffen und werden enttäuscht. Und je länger das so geht, desto größer wird die Frustration, desto schwerer wird die Stille, desto tiefer wird der Graben. Dabei wäre die Lösung so einfach und gleichzeitig ist sie so unbequem, nämlich zuerst das eigene Glas zu füllen. Weil du zuerst geben kannst, wenn du selbst etwas hast. Weil Liebe, Aufmerksamkeit, Präsenz, das alles braucht Kapazität. Und Kapazität entsteht, wenn dein Nervensystem nicht mehr im Alarm oder im Überlebensmodus ist. Und ich habe das so oft beobachtet, dass es mich jedes Mal aufs Neue bewegt. Eine Frau, anfängt, sich ihr eigenes Nervensystem zu kümmern, die anfängt, sich selbst zuzuhören. die etwas dafür tut, dass sie wieder Energie bekommt, dass sie sich wieder gut fühlt, die anfängt ihre eigenen Kapazitäten wieder aufzubauen, verändert etwas. Nicht nur bei sich, sondern auch bei ihrem Partner. Denn plötzlich, ohne dass sie irgendetwas an Partner verändert, ohne große Gespräche, ohne Therapie, ohne Aussprache, verändert sich die Beziehung. Manchmal sehr subtil, manchmal sehr klar, weil sie mit anderen Augen schaut. Wo vorher Kritik war, ist jetzt Verständnis. Wo vorher Frust war, ist jetzt ein Raum entstanden. Wo vorher Erschöpfung war, ist jetzt die Kapazität, den anderen wirklich zu sehen, was ihm auch fehlt. Und dann passiert oft etwas Interessantes. Der Partner verändert sich auch. Aber nicht, weil er dazu aufgefordert wurde, sondern weil er spürt, dass etwas anders ist. Nervensysteme sind ansteckend. Sie beeinflussen einander. Das gilt sowohl für den Stress, aber es gilt genauso auch für Ruhe. Und da ist noch etwas, was ich beobachtet habe. Etwas, das faszinierend ist und was ich immer wieder faszinierend finde, wenn ich es sehe. Wenn eine Frau aus dem Überlebensmodus rauskommt, wird sie weicher. Und das klingt vielleicht klein, aber es ist genau das Gegenteil von klein. Weil im Überlebensmodus passiert etwas mit uns Frauen, das wir oft selbst gar nicht bemerken. Wir werden hart. Wir werden nicht böswillig, auch nicht bewusst hart, sondern als Schutz. Als Schutz für uns selbst. Wir ziehen uns einem Panzer an. Und der macht hart. Und wenn wir uns permanent schützen müssen vor Überforderung, vor Erschöpfung, vor dem Gefühl, dass alles auf uns lastet, dass wir das Gefühl haben, alles alleine wuppen zu müssen, dann zieht sich in uns etwas zusammen. Wir werden fester, kontrollierter. weniger durchlässig. Und das zeigt sich im Gesichtsausdruck, in der Körperhaltung, im Ton der Stimme, in der Art, wie wir auf andere reagieren, manchmal sogar in der Kleidung. Es sind verhärtete Fronten auf beiden Seiten. Und das ist der Moment, in dem Beziehungen aufhören, sich lebendig anzufühlen. Weil Verbindung braucht Durchlässigkeit, Wärme, Offenheit. die Fähigkeit sich zu zeigen, auch verletzlich, ohne sofort in Deckung zu gehen. Und genau das kommt zurück, wenn das Nervensystem sich wieder entspannen darf und sich sicher fühlt. Die Schultern senken sich, der Kiefer lässt los, der Blick, der weicher und wärmer wird, die Stimme, die wieder weicher klingt. Und das ist keine Kleinigkeit. Das ist Weiblichkeit, die zurückkommt. Und das beobachte ich auch jedes Mal in meinen Breathwork Journeys, vor allen Dingen am Ende. Vorher sind die Gesichter angespannt und nachher sehe ich diese Weichheit und das Leuchten in den Augen. Die Weichheit, die uns ausmacht, die Tiefe, die wir Frauen haben, die Fähigkeit zu fühlen, zu verbinden, zu nähern uns selbst und andere. Und das ist keine Schwäche. Das ist das Stärkste, was wir haben. Und ich habe das beobachtet bei so vielen Frauen, ich begleitet habe. Und ja, auch bei mir selbst. Wie aus einer Frau, die hart geworden ist, zu überleben, wieder eine Frau wurde, die sich traut, weich zu sein. Die sich nicht mehr schützen muss, einfach weil sie sich sicher fühlt in sich selbst. Und jetzt kommt noch eine dritte Dimension dazu. Liebe. Und ich höre schon, was du denkst. Liebe ernsthaft? Meine Güte, das gibt es doch nur in Filmen. Und ich habe das tatsächlich auch gedacht. Aber bitte hör mir kurz zu. Als Kinder haben wir noch daran geglaubt. An die Liebe, die gewinnt, die das Böse auflöst, die stärker ist als alles andere. Jeder Disney-Film hat es uns versprochen und wir haben es geglaubt mit ganzem Herzen. Und dann ist das Leben passiert. Und das Leben hat uns gelehrt, kämpfe, sei stark, stehe für dich ein. Arbeite, damit du Erfolg hast. Vertrau niemanden zu sehr. Behalte die Kontrolle. Und langsam, ganz langsam, haben wir aufgehört, an dieses kleine Pflänzchen zu glauben. An diese Weichheit. An diese Liebe, nicht erkämpft werden muss, die einfach da ist. Aber ich glaube daran. Eigentlich habe ich das immer und heute mehr denn je. Nenn es naiv, aber ich glaube, dass Liebe nicht weltlich ist. Dass sie tiefer geht als das, was wir uns gegenseitig geben oder nehmen können. Dass sie von einer Quelle kommt, die größer ist als wir. Von Gott, von Jesus. Von dem, was manche das Leben selbst nennen. Diese Kraft, die uns trägt, auch wenn wir selber nichts mehr tragen können. Das Licht, das plötzlich auftaucht am Ende des Tunnels, wenn wir am Ende sind. Die Hoffnung, dass es weitergeht. Die Lösung, die plötzlich da ist. Und ich glaube, wenn wir wieder anfangen, dieser Kraft zu vertrauen, wenn wir aufhören, alles selbst kontrollieren zu müssen, jeden Kampf selbst zu kämpfen, jede Last selbst zu tragen, dann passiert etwas. Deine Weichheit kommt zurück. und mit ihr die Liebe. Und ich sage das nicht als schöne Theorie, sondern ich sage das, weil ich es selbst erlebt habe. Es gab eine Zeit in meiner Ehe, wo von vielen auch von mir selbst diese als beendet angesehen wurde. Nichts mehr zu retten. Und dann ist etwas passiert. Nicht durch ein großes Gespräch oder durch Willenskraft oder durch Entscheidungen, die man morgens trifft und abends schon wieder vergessen hat. Sondern durch das, was passiert, wenn man aufhört zu kämpfen. Wenn man loslässt. Wenn man sich einer Kraft anvertraut, die größer ist als man selbst. Als ich aufgehört habe, die Kontrolle zu halten, Als ich angefangen habe, wirklich loszulassen und zu vertrauen, ist etwas neu entstanden. Und zwar etwas, das sich nicht mehr wie Kampf angefühlt hat, sondern wie Frieden. Und diese Ehe, die viele schon abgeschrieben hatten, hat neu begonnen. Nicht weil alles auf einmal perfekt wurde, sondern weil zwei Menschen aufgehört haben zu kämpfen. sich. ihr Ego. und angefangen haben, sich wieder zu sehen, und zwar mit anderen Augen. Und das ist keineswegs selbstverständlich, das ist auch nicht garantiert, das ist auch nicht der Weg für jeden. Aber was ich damit sagen möchte, ist, dass es möglich ist. Und ich möchte dir sagen, dass ich es weiß, weil es nicht aus einem Buch ist, sondern aus meinem Leben. Die Liebe gewinnt. Das haben wir als Kinder schon immer gewusst. Und es lohnt sich, es wieder zu glauben. Und dabei meine ich jetzt nicht die romantische Filmliebe, die alles löst und in den Sonnenuntergang reitet, sondern etwas viel stilleres, tieferes. Eine Wärme, die sich von innen ausbreitet, die deinen Blick verändert, die deine Sicht auf die Dinge verändert, die den anderen Menschen plötzlich anders erscheinen lässt, wie wenn jemand hier ein Tuch von den Augen genommen Nämlich als jemanden, der auch kämpft, der auch sucht, der auch hofft. Und das ist das, was man am Ende Erfüllung nennt. Nämlich angekommen zu sein in sich, in der Liebe und auch im Leben. Und dieser Samen, dieser Glaube an Weichheit, an Liebe, an etwas Größeres als du selbst, der darf neu gesehen werden. Auch wenn er vielleicht lange nicht gewachsen ist. Auch wenn du gerade denkst, das ist nichts für mich. Das glaube ich nicht mehr. Vielleicht ist Das genau der Moment, an dem er am meisten darauf wartet, gepflanzt zu werden. Weil das ist die Magie, die passiert, wenn wir aufhören zu kämpfen und anfangen zu atmen, still zu werden und zu vertrauen. Und noch etwas, das mir wichtig ist. Ich sage das bewusst, weil ich weiß, dass manche jetzt denken, ja, aber bei uns ist das wirklich kompliziert, das steckt mehr dahinter. Das mag sein, wirklich. Und es gibt Beziehungsprobleme, die eine Paartherapie brauchen, die Zeit brauchen, die tiefe Gespräche brauchen. Aber ich habe eins festgestellt, manchmal ist der erste Schritt nicht das Gespräch. Manchmal ist der erste Schritt, sich selbst wieder in Sicherheit zu bringen. Weil aus dem Überlebensmodus heraus können wir keine konstruktiven Gespräche führen. Aus dem Überlebensmodus heraus sehen wir den anderen durch die Brille des Mangels, die Brille des Kritik, was fehlt, was nicht kommt, was nicht stimmt. Aus einem regulierten Zustand heraus sehen wir den anderen durch eine andere Brille, nämlich die Brille der Möglichkeiten, die Brille der Verbindung. die Brille der Wärme und vielleicht diesem Fünktchen Zuneigung, das noch da ist. Und das ist tatsächlich kein Wunder. Das ist Neurobiologie. Und der Atem ist dafür das direkteste Werkzeug, das ich kenne, weil es greift direkt auf den Vargosnerv zu. Es holt das Nervensystem in Sekunden aus dem Alarm. Es gibt ja als erstes, was du brauchst, bevor du dem anderen überhaupt etwas geben kannst, nämlich Sicherheit. Ruhe und es gibt dir deine Kapazität zurück. Und dann, dann kommt auch die Weichheit. Zwei Menschen, beide erschöpft. Beide wollen geben, aber beide können gerade nichts. Das ist keine Liebesgeschichte, die gescheitert ist. Das ist eine Geschichte von zwei Nervensystemen im Alarm. Und die kann sich verändern. Wirklich. Aber sie beginnt nicht mit dem anderen, sondern sie beginnt mit dir. Mit dem Moment, in dem du entscheidest, ich kümmere mich jetzt zuerst mich. Ich fülle mein Glas auf. Ich bringe mich in Sicherheit. Damit du dann weicher, offener, präsenter wieder auf den Menschen schauen kannst, den du dir mal ausgesucht hast. Nämlich mit den Augen der Verbindung, deiner Wärme und der Liebe. Weil die Liebe immer gewinnt. Das haben wir schon als Kinder gewusst und es ist Zeit es wieder zu glauben. Und wenn du spürst, dass da etwas ist, dass da eine Version von dir in deiner Beziehung möglich wäre, die du gerade nicht siehst. dann schreib mir gerne. Auf breathwork-selin.com findest du mich. Schau dir das in Ruhe an oder schreib mir direkt einfach über den Kontakt auf meiner Webseite. Und dann können wir gemeinsam schauen, was für dich vielleicht der nächste sinnvolle Schritt wäre. Ich freue mich. Bis bald.