Latest / Fit Mom Club / DAS sagt dir keiner über den Mama Bauch nach der Geburt
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- Lena: ich habe jetzt gestern mit Nova Fahrradfahren geübt. Die ist dann so schnell mir davon gefahren und ich war in Flip Flops und Rock und Oberteil ohne BH drunter und dann ist die so schnell gefahren und wusste noch nicht wie man bremst und ich musste so heftig sprinten, die so schnell und dann habe ich sie immer nicht einfangen können. Sie so, Hilfe, Hilfe, ist viel zu schnell. Ich habe schon so gesehen, wie sie fast gegen die Wand fährt. Und dann konnte ich sie irgendwann einfangen, habe sie so festgehalten und bin selber fast hingefallen. Meine Brüste sind aus meinem Oberteil rausgeflogen und ich dachte nur so, Gottes willen. Das ganze Dorf sieht mich an. Paty: Da war wahrscheinlich nur die Kuh, oder? Lena: Ja, irgendwelche Opas oder Omas, aus dem Fenster gucken und nicht so weit sehen können. Naja, auf jeden Fall machen wir das gerade Fahrradfahren üben. Paty: Ich bin letztes Jahr auch gesprendet, da ich eine Story gemacht. Lena: Ja. Paty: Die Jungs haben den Ball irgendwie so abgelegt, da wo mein Büro ist. Lena: Ja. Paty: Ich wollte es dann mitnehmen und dann habe ich draußen Stimmen gehört. Dann gehe ich raus, waren einfach Jungs und haben den Ball geklaut. Lena: Ja! Paty: Meine Jungs haben schon mit einem Fußball, es war ein Tage, eine traumatische Lena: Erfahrungen gemacht. Paty: Situation gehabt, ich kann dir sagen. Und dann habe gedacht, boah, das geht jetzt nicht, dass die Jungs jetzt noch einen Ball verlieren. Lena: Ja. Paty: Bin denen dann hinterhergerannt, ihnen noch was und Lena: Mhm. Mhm. Paty: habe quasi, die haben mich gesehen, direkt den Ball wiedergegeben. Aber ich sagte ja, ey... Lena: Ja, Gott sei Dank. Das hab ich gesehen und ich fand's voll gut. Ja, saufrig. Paty: Ja, da waren aber auch die Jungs bisschen stolz auf die Mama, dass die so was kann. Lena: Ja, ich hab mir gedacht, Paty: Jetzt mal auch Lena: weißte ich bin auch in dem Moment so gerannt, ich hab mir gedacht so die Kondition ist nicht das Problem, aber ich hab halt einfach wirklich nichts angehabt, was halt wirklich zum Rennen irgendwie ideal war und so. Also wenn wir heute Abend Fahrradfahren üben, dann ziehe ich mir Sportschuhe an und einen Sportmär und dann kann ich so hinterher sprinten, wie sie es dann braucht. Ja, Gott. Paty: Ja, das ist einfach so ein Vorteil, wenn man Lena: Ja. Paty: fit ist. Ich bin jetzt nicht so die Läuferin. Aber, ja. Lena: Ja, oder Sprinten und sowas üben wir ja nicht. Also ich mache vielleicht manchmal Cardio, aber ich mache keine Sprintintervalle oder so. Ja, genau. Meine Mutter hier ihre Kinder schützen muss oder den Ball einfangen. Paty: Aber wenn es drauf ankommt, dann geht auf jeden Fall was. Ich war auch immer wieder in Situationen, ich gedacht ... Dann ... Ja, also ... Ich weiß nicht, es gab auch Situationen, wo ich gedacht hab, boah, wenn ich nicht fit gewesen wär, was wäre dann gewesen? Lena: Ja. Ja, das denke ich mir ganz oft. ich hatte schon öfter die Situation, dass wir zum Beispiel losgegangen sind zum Spazierengehen und ich dann zum Beispiel Baby in der Trage hatte, Hund an der Leine und unser Hund wiegt 30 Kilo und kann auch ziehen. Also da muss man schon Kraft auch im Rücken und überall haben, so wirklich da so gegenzusteuern. Und dann ist sie mit dem Laufrad nebenlos und auf dem Heimweg hat sie gesagt, sie hat jetzt keinen Bock mit dem Laufrad zu fahren. Sie möchte jetzt getragen werden. Das heißt, ich habe dann irgendwie Baby getragen. Sie getragen, das Laufrad getragen und den Hund noch an der Leine gehabt, der noch zieht. Und da dachte ich mir dann immer, wie überlebe ich, wenn ich kein Krafttraining mache? würde ja verrecken. Es wird ja nicht gehen, weißt? Und Paty: Mmh. Lena: ja, da merkt man dann schon immer wieder, wofür man es macht. Paty: Ja. So, Thema heute. Flacher Bauch nach der Geburt. Ich glaube, das ist so ein Thema, was viele triggert, aber auch natürlich eine berechtigte Frage ist. Also Lena: Hm. Paty: es gibt so gefühlt zwei Lager, die Lena: Lager? Ja. Paty: einen sagen, du bist jetzt Mama geworden, akzeptier das einfach so, sei dankbar. und dein Bauch oder dein Körper. Also sei zufrieden, dass du einfach gesund bist und dass deine Kinder gesund sind. Und dann gibt es natürlich das andere Lager, dass er sich wieder wohlfühlen will und ja, eigentlich auch mit den Veränderungen in der Schwangerschaft und nach der Geburt struggled. Lena: Ja, ich finde es immer so schade, wenn so... Also ich gehöre dem zweiten Lager ja an, so wieder wohlfühlen wollen nach der Schwangerschaft und auch wieder flachen Bauch bekommen. Und ich finde, es wird dann teilweise online so dargestellt, als ob wir ein toxisches Bild damit vermitteln oder so was. Oder als ob das so die toxische Diätindustrie, die dir einreden will, dass du nach der Geburt sofort wieder Diät machen musst und so weiter. Und das ist es ja gar nicht. Wenn man sich wohlfühlt nach der Geburt und nicht wieder die gleiche Form hat wie vor der Schwangerschaft, dann werden wir die Allerletzten, die da stehen, judgeln und sagen, du musst abnehmen. Mich interessiert das nicht. Jede Frau soll sich wohlfühlen, egal welcher Form. Aber ich weiß halt für mich, dass ich mich wohl und sexy und weiblich fühle und wie ich selber, wenn ich eine gewisse Form habe. Das heißt nicht, dass ich meinen Körper über alles hasse und ganz böse zu meinem Körper bin oder negative Gedanken hab, wenn ich so kurz nach der Geburt nicht diese Form hab. Aber ich finde, ich habe schon den Anspruch an mich, einen flachen Bauch zu haben und dahin wieder zurückzukehren und einen sportlichen, athletischen Look zu haben. Was sicher einfach auch meine Vergangenheit liegt, dass ich schon auch Bodybuilding gemacht habe und den Sport auch aus optischen Gründen einfach mache. Aber das ist halt einfach so meine Einstellung und ich sehe das nicht als toxisch an, oder? Paty: Ja, ich finde, es darf beides sein. Also es darf natürlich auf jeden Fall ein Bewusstsein da sein, dass sowas nicht von heute auf morgen passiert, dass man auf jeden Fall Zeit braucht, dass es natürlich trotzdem individuell ist. Also Genetik, Gewebe, wie groß war der Bauch? Was habe ich vorher schon gemacht? Was habe ich in der Schwangerschaft gemacht? Ja, bis hin zu manchmal ist einfach die Anatomie da, so dass es natürlich, wenn du schon vorher vielleicht keinen flachen Bauch hattest, muss man einfach mal gucken bis hin zu natürlich darfst du dich wieder wohlfühlen und man da kann so viel mit verschiedenen Sachen erreichen. Es geht ja auch die Gesundheit, also Übergewicht ist einfach nicht gesund und ein schwacher Korps oder eine Rektustiastase, da kommen ja auch noch dazu, ist einfach gesundheitlich oder einfach auch in der Belastung nicht von Vorteil und das sollte man auf jeden Fall alles ganzheitlich sehen, nicht nur der optische Aspekt, sondern da gehört viel, viel mehr dazu. Und Lena: Ja. Paty: natürlich geht es darum, schon zu schauen, dass es auch im gesunden Bereich ist, dass man erst mal diätet, gesund diätet, bis hin, dass man dem Körper das gibt, was er braucht, ohne ihn zu knechten oder sich runterzuhungern oder auch in einem ungesunden Körperfettanteil zu sein. Also das sollte man natürlich auf jeden Fall beachten und natürlich sich nicht die ganze Zeit vergleichen und auch nicht mit Influencer oder sowas, die sich immer im besten Licht zeigen. Ja, natürlich zeige ich auch gerne meine Form, wenn ich keine Wasserlagerung habe und morgens nach dem Aufstehen und so weiter. Lena: Ja, ich poste auch gerne meinen Formcheck so in der Früh, bevor ich was gegessen habe und nicht abends, nachdem ich irgendwie Tellernudeln gegessen habe oder so. Ja, hast du auf jeden Fall Paty: Ja. Lena: recht. Aber ich glaube, was Vergleichen angeht, weil mir hat zum Beispiel auch eine Kundin mal geschrieben, die eben auch gesagt hat, ja, eine Freundin von mir. Und das ist halt eben auch das Ding, dass man sich vielleicht manchmal gar nicht mit Influencern unbedingt vergleicht, weil man da vielleicht schon manchmal irgendwie checkt, okay, das ist im Internet jemand, den kenne ich nicht persönlich. Aber manchmal hat man ja auch Die eine Freundin, die zwei Tage nach der Geburt sofort wieder einen flachen Bauch hat, oder die eine Mama in der Krabbelgruppe, die vor zwei Monaten ein Kind bekommen hat und schon wieder einen Sixpack hat, da hat man manchmal das Gefühl, dass diese Leute, dass man näher an denen dran ist, vielleicht vergleicht man sich auch eher mit denen. Aber man muss schon sagen, wenn man so relativ schnell nach der Geburt einen flachen Bauch hat, dann ist das oft natürlich auch mit Genetik, natürlich Sport und so weiter auch. Aber es gibt einfach manche Frauen, kriegen ein Kind und sind dann drei Tage später, denkst dir, was, da war ein Babybauch da. Und damit darf man sich auch nicht zu sehr vergleichen. Weil zum Beispiel, ich hab immer Sport gemacht, auch in der Schwangerschaft, davor auch schon, davor auch einen flachen Bauch gehabt. Und ich hab nicht zu den Frauen gehört, die dann sofort wieder einen flachen Bauch hatten. Und manchmal ist es vielleicht dann so ein bisschen schwierig, das so zu sehen, wenn man selber auch viel Sport gemacht hat, viel getan hat, auch in der Schwangerschaft, und dann zu sehen, okay Bei mir ist es jetzt aber nicht so, dass ich sofort wieder einen flachen Bauch hab. Aber da darf man sich auch Zeit geben. Also für alle, hier zuhören, wenn ihr jetzt noch einen Bauch habt, der noch aussieht wie schwanger und eure Geburt ist drei Wochen her, dann ist alles in Ordnung. Also Paty: Ja. Lena: das darf auch nach der Geburt oder im Wochenbett ist und so, darf das auch genauso noch aussehen, ohne dass man da jetzt all das, was wir jetzt vielleicht aufzählen, sofort machen. Weil natürlich Diät und so weiter, kann aber alles auch noch kommen. Solche Sachen müssen jetzt nicht, wenn ihr kurz nach der Geburt seid, jetzt schon umgesetzt werden. Paty: Ja, und ich meine, ja, und ich finde aber so krass, wie sich dein Körper verändert hat. ich weiß ja, wie du nach Geburt aussaßt, Lena: Ja. Paty: ja, und ich hab dich ja auch vier Monate Postpartum gesehen. Und auch Lena: Mhm. Paty: wie jetzt, also, wie lange ist jetzt die Geburt her? Neun Monate, oder? Ja, und man sagt ... Lena: Neun und halb Monate, genau. Und es ist so krass, Spruch, man will es immer nicht wahrhaben, diese neun Monate. Paty: Neun Monate kommt der Bauch, neun Monate brauche umzugehen. Aber du hast ja auch von Anfang an was getan und du bist ja vom Pach quasi und Lena: Ja. Paty: hast auch in der Schwangerschaft gemacht. Das heißt, selbst bei dir hat es Zeit gebraucht und auch bei mir. Bei Lena: Ja. Paty: mir ist es jetzt, der Kleine ist jetzt fünf geworden. Ich habe dann Lena: Ja. Paty: ungefähr so nach einem halben Jahr sechs Monate Postpartum erst angefangen. Das heißt, viereinhalb Jahre. Meine Form ist 4,5 Jahre gebraucht. Und das dürfen halt viele nicht. Lena: Deine Form ist so krass. Allein, wenn wir im Podcast sitzen und ich immer so deine Schultern sehe, dann denke ich mir, stabil. Paty: Ja. Lena: Ja, voll. Und ich glaube, ich weiß auch noch, wo ich dann in der Schwangerschaft war und mir dann eben auch dachte, wie wird die Postpartum-Journey dann werden und so. Und da weiß ich auch noch, dass ich dann eben auch nach der ersten Schwangerschaft so neun oder zehn Monate nach der Geburt wieder gut in meine Jeans reingepasst hatte. Und dann dachte ich mir, dass ich nicht nach drei Monaten schon reingepasst hab. so hat der schon lang gedauert. Und natürlich geht nicht von heute auf morgen. Aber ich finde es komplett ... Ich finde es nicht, dass es bei mir zu langsam vorangegangen ist. Es dauert seine Zeit, die muss man sich mitbringen. Ich bin generell, was das Ganze angeht, ich weiß, dass auch jetzt noch bis Herbst alleine schon noch mal mehr vorangehen kann. Also bis er dann eben ein Jahr alt ist, der Kleine. Da wird noch mal was vorangehen. Auf jeden Fall, weil ich bin auch Paty: Ja, und du stillst ja auch noch. Lena: noch nicht ganz am Ziel, weißt. Und es ist aber auch fein. Ich stresse mich halt auch nicht deswegen. Paty: Ja, also es ist auf jeden Fall einiges möglich, auch wenn man stillt. Ich hatte ja auch bis 13 Monate gestillt und da hat sich echt, ich glaube, das meiste auch tatsächlich getan in der Stillzeit. Aber ich habe noch mal eine Veränderung gemerkt, so vom Gewebe her. wurde alles noch mal fester, als ich abgestillt hatte. Lena: Ja. Paty: Die Zeit und natürlich generell, also du bist nie fertig. Ja selbst jetzt nach viereinhalb Jahren, ich habe weiterhin Ziele. Ich will jetzt Lena: Ja. Ja. Paty: noch weiterhin ein bisschen aufbauen, jetzt einen Unterkörper. Ich will stärker werden. Ich will neue Sachen lernen. Also du bist nie fertig und Ich finde es auch, es wäre doch viel zu langweilig, wenn man sagen würde, ich schnipps mit dem Finger, mache zwei Übungen und zack, habe ich einen flachen Bauch, mein Ziel erreicht. Ich glaube, Lena: Ja. Paty: der Weg ist das Ziel. Also es macht ja auch Spaß zu merken, es verändert sich. Ich Lena: Ja. Paty: finde es so lustig, wenn man sich anfängt, sich so anzufassen und merkt, da wird es fester. Lena: Ja, Paty: Man merkt, die Klamotten sitzen anders und so. Das motiviert ja auch noch einen. Wenn man direkt sein Ziel erreicht hat, dann macht man ja dann nichts mehr. Ich merke schon manche im Coaching zum Beispiel, Lena: Ja, wenn es zu leicht wäre. Paty: dass sie zum Beispiel Weile Krafttraining gemacht haben und dann so, okay, jetzt haben wir so einen guten Plan, aber da fehlt irgendwann mal irgendwas. Da Lena: Mhm. Paty: wird es dann langweilig und dann habe ich manchmal das Gefühl, okay, da fehlt so bisschen die Motivation und die Resignation und die Resignieren. Dann gehe ich halt in Richtung ... Skill-Training, also dass man ein bisschen kaltes Lena: Und dann Paty: Tendix anfängt und so, wenn dann gewisse Grundmuskulatur da ist, dann merke ich auch so, okay, jetzt ist wieder das Feuer da. Genau. Und deswegen ist es Lena: Ja, das stimmt, das ist echt cool. Paty: immer ganz gut, neue Ziele zu haben und nicht immer zu sagen, okay, jetzt bin ich fertig oder es soll jetzt sofort fertig sein. Lena: Ja, ja, hast auf jeden Fall recht. Genau. Wir haben heute auf jeden Fall mehrere Gründe mitgebracht, was dafür sprechen kann, dass der Bauch so nach der Geburt auf jeden Fall noch da ist. Weil so, also der allererste Grund auf jeden Fall ist Rektorstiastase, da werden wir jetzt auch gleich drauf eingehen. Aber ich spreche halt sehr oft drüber, dass Rektorstiastase halt ein Grund dafür ist, warum der Bauch halt noch schwanger aussehen kann, weil wenn die Bauchwand einfach noch relativ schwach ist, dann gibt sie halt auch schneller nach und dann kann der Bauch schneller schwanger aussehen. Aber ... Natürlich ist Rektusdiastase nicht ein alleiniger Grund, warum der Bauch schwanger aussieht, sondern es ist immer ein Zusammenspiel aus verschiedenen Faktoren. Und oft ist es halt nicht einfach nur Rektusdiastase. Aber auf das gehen wir jetzt erst mal ein. Paty: Ja, oder selbst wenn manche keine Rektustiastase haben, aber trotzdem sehr schwache, also wie jetzt pauschal gesagt Bauchmuskel, aber das ist generell die Körpermitte, wenn die schwach ist und es war ja alles mal gedehnt, ja dann natürlich fällt alles so bisschen raus und ist einfach ganz schwach. Man steht auch oft im Hohlkreuz und genau, generell geht es ja darum zu schauen, wie steckt man alles. zusammen, damit sich das wieder schön zurückbildet. Lena: Ja, definitiv. Genau. Ganz kurz, wenn ihr noch nie von Rektostiastasie gehört habt, das ist quasi die geraden Bauchmuskeln, die in der Schwangerschaft Platz machen fürs Baby. Die weiten sich quasi. Und nach der Schwangerschaft ist es halt einfach noch nicht so, dass die wieder zusammenkommen. Man kann den Abstand messen. Das macht auch in der Regel oft die Hebamme in der Nachsorge, dass sie misst, wie ist der Abstand der geraden Bauchmuskeln. Und so ein ganz großer Mythos ist auf jeden Fall, dass die Bauchmuskeln ... sich verschließen müssen oder aneinander bappen müssen, dass die wieder ganz zu sind, sondern da eine natürliche Lücke ist auch ganz normal und so, also soweit es unter zwei Finger breit ist, spricht man auch gar nicht mehr von einer Rektostiastase. Genau, und was halt so ein häufiges Ding ist, ist halt einfach, dass Leute sagen, ja, ich habe offiziell keine Rektostiastase mehr, weil die Lücke zum Beispiel kleiner als zwei Finger breit ist, aber ich habe trotzdem diesen schwangeren Bauch. Und das versuche ich halt dann immer zu erklären, dass halt eine Rektostiastase laut Test einfach auch wenn der Abstand kleiner ist, heißt es nicht automatisch, dass die Bauchmuskeln wieder stark sind. so, ich fasse immer so Rektostiastase und schwache Bauchwand zusammen, aber ich finde, man darf nicht immer denken, okay, nur weil ich laut Rektostiastase-Test keine Rektostiastase mehr habe, muss ich deswegen nicht mehr noch weiter was für meinen Core machen, sondern wenn ich einfach merke, dass meine Bauchwand schwach ist, auch trotz Test, wo ich keine Rektostiastase habe, darf man noch weiterhin was für den Core machen. Generell finde ich immer, dass man den Core immer gut mit einbinden kann. Also machst du ja wahrscheinlich auch, weil du ja auch viel Kalisthenics und sowas machst. Aber auch nach der Rückbildung darf der Chor genauso weiterhin Teil vom Training sein. Und was ich gar nicht gerne höre, ist zum Beispiel so, ja, meine Bauchmuskeln, die arbeiten ja bei allen Übungen mit, wenn ich Squats mache, ADLs mache und so weiter. Das stimmt schon, dass die immer da mitarbeiten müssen, aber du wirst immer viel bessere Erfolge haben und eine viel stärkere Bauchmitte, wenn man die Bauchmitte auch gezielt trainiert und nicht nur durch das Mitspielen bei anderen Übungen, wo die einfach nur stabilisieren muss. Paty: Ja, und da kommt es auch auf die Technik drauf an. wenn du da nicht diese bestimmte Ansteuerung hast und einfach nur Gewichte ballerst, dann hast du da auch nicht den Chor so mit dabei. Lena: Ja, definitiv. Genau. Dann, wie trainiert man eine Werktustdiastase weg? Was soll ich zu sagen? Paty: Also es ist nicht richtig zu denken, dass man eine Rektostiastase wegtrainieren kann oder dass eine Übung die Rektostiastase heilt oder die Rektostiastase schließt, wie man hier auf Social Media immer wieder Videos sieht. Natürlich sind das genau, sag ich mal, Hooks, also die Eyecatcher, sich dann die Videos abzuspeichern und anzuschauen. Aber ... Ja, also es geht auch nicht speziell darum, direkt das Diastase zu schließen, sondern das gesamte System belastbar zu machen. Im Alltag, für den Alltag, im Training mit einer Kombination aus verschiedenen Übungen und einer Ansteuerungstechnik, die man natürlich nicht einfach so hier macht so und so und dann hast du es gelernt, sondern das erfordert wirklich eine Begleitung und vom geschulten Personal. meine, nicht umsonst gibt es Ausbildungen dazu und Genau, und dass man da Stück für Stück dann in die passenden Übungen geht, die auf dich abgestimmt sind, auf dein System, was gerade funktioniert, und dann immer wieder angepasst werden. Genau, und ganz grob gesagt, da guckt man einfach, wie funktioniert deine Bauchwand in der Belastung, wenn das zu schwer ist, dann geht man nochmal ein Stückchen zurück, oder wenn man merkt, okay, das klappt gut, dann geht man in die nächste Übung. Genau, Lena: Ja. Paty: und da hat man Auswahl an Übungen, an verschiedenen... die so alle Bereiche abdecken. man kann auch nicht sagen, gar keine Crunch machen. Du kannst auch einen Crunch machen, wenn bestimmte Voraussetzungen da sind. Lena: Ja, definitiv. Und wir posten ja auch ganz gerne mal Chorübungen, zum Beispiel für nach der Geburt. Das ist halt einfach nur mal Content, der halt gut ankommt. Aber ich finde, man darf halt nicht vergessen, wenn ich jetzt auf Insta scrolle und dann sehe ich da ein paar Chorübungen, dann sehe ich vielleicht eine Übung, die grundsätzlich eine gute Chorübung ist. Aber man muss, also deswegen weiß man ja trotzdem nicht, ist diese Übung für dich jetzt aktuell gut oder ist sie zum Beispiel schon zu schwer? Du siehst nicht, wie ist die Atmung in der Übung, wie ist die Ansteuerung in der Übung. Man sieht halt nur die Übung und das ist halt oft, es ist halt einfach nur so ein Überblick geben, ne? Wir sagen dann, okay, die und die Übung, das sind coole Übungen, aber im Endeffekt würde ich jetzt quasi nicht einfach durch die Gegend gehen, einfach auf Insta ein paar Übungen abspeichern, die ich da so im Real Feed halt sehe, sondern das macht halt Paty: Hm. Lena: schon Sinn, zum Beispiel im Coaching, da wissen wir dann, mit den ganzen Informationen, die wir halt bekommen. über die Frau, was ist hier gerade passend, wann wird das Ganze gesteigert und vor allem diese Grundlage schaffen, dass man weiß, wie steuere ich meinen Core gut an, wie lerne ich eine gute Atmung, wie lerne ich gutes Druckmanagement. Weil solche Sachen einfach so die Grundlage bilden. Nicht einfach nur wild irgendwelche Übungen, ich mach ganz viel für den Core alles, was ich finde, sondern es muss schon gut angegangen werden, damit es ganz reaktiv ist. Paty: Ja und was ich auf jeden Fall gemerkt habe, wenn ich dann versuche Lena: Mhm. Paty: in einem Video zu erklären worauf es ankommt oder wie man diese Spannung zum Beispiel aufbaut, Lena: Mhm. Paty: die kommen gar nicht gut an. Das will keiner sehen. Lena: Eigentlich am besten kommt an, wenn du so eine richtig verrückte Chorübung machst, die noch keiner gesehen hat. Am besten noch eine Übung neu erfinden und so was. Weil Paty: Ja. Lena: Leute lieben das, wenn die so was ganz Neues sehen. Wenn ich jetzt zum Beispiel sag, ja, drei Übungen für den Chor und ich sag so Crunches und Sit-Ups und Plank, so was, jeder schon kennt, dann wird es auch niemanden njucken. Die wollen immer so was ganz Neues sehen. Aber eigentlich sind es am Ende so die Basics und die halt aber so langsam aufbauen und Step-by-Step steigern, leider. Paty: Ja und dass man natürlich sieht, dass der Bauch komplett definiert ist für Dekorübungen und muss immer sexy aussehen. Lena: Ja, das ist schon echt krass, weil ich mehrere Wettkampfsaisons schon hatte und da ja dann auch halt schon als Coach gearbeitet hatte und es war krass, wie viele Anfragen fürs Coaching ich hatte, als ich halt selber extrem shredded war. Und das fand ich dann halt so bescheuert, weil am Endeffekt ist es ja nicht wichtig, dass der Coach 15 Prozent Körperfettanteil hat oder irgendwie noch weniger. Mir ging's ja auch entstrecklich zu dem Zeitpunkt, aber es sah halt krass aus. Und die Leute sind dann immer so, wenn jemand krass aussieht, dann hat diese Person extreme Kompetenz. Und dann geh ich dahin ins Coaching. Das ist manchmal so bisschen schwierig, dass so ... dieses so ... ja, wenn die einen Sixpack hat, ist die automatisch kompetent. Dass dann manche Leute so denken. Oder manche Leute denken, glaub ich, auch so ... auch ganz unterbewusst, wenn es so extrem viele Follower sind oder so. Dass dann auch Paty: Hm. Lena: die Leute direkt kompetent sind. Mir hat jetzt ... Vor paar Tagen eine geschrieben, dass sie ganz frisch schwanger ist. Und dass sie halt bei XY im Coaching ist. Ich war so, hm, kenn ich nicht. Dann hab ich kurz geguckt, ja, kenn ich doch. Es ist eine Influencerin mit 300.000 Followern. Ich wusste nicht, dass die Coaching anbieten. so, krass. Und kennt die sich aus mit Pre- und Post-Alt-Training? Oder hat sie eine Ausbildung? Und dann meinte sie, nein. Ich gedacht ... Hauptsache, die haben viele Follower und so. Die Grundlagen der Ausbildung sind dann gar nicht da. Bin ich immer so schade. Ja. Na ja. Paty: Ja, es gibt welche, sagen, zwar kennen sie auch in dem Thema aus, gibt da ein paar Influencerinnen, nur weil die selbst schwanger waren und vielleicht wieder die Form erreicht haben, sagen sie dann, die kennen sich damit aus und bieten auch Coachings in dem Bereich an, aber ich finde das so unverantwortlich und ich verstehe nicht, wenn es einen interessiert und man dem Bereich arbeiten möchte und Frauen coachen möchte, warum. investiert man nicht einfach in die Ausbildung. Also ich versteh's nicht. Lena: Ja, erstens das. Oder warum kann man nicht auch einfach dann eine Kundin gehen lassen und quasi auf das Geld verzichten, damit sie zu jemandem geht, der kompetent ist? Weiß ich weiß noch damals irgendwann auch 2018, 2019 oder so, da war eine bei mir im Coaching und wir haben halt zusammen Diät gemacht und irgendwann hat sie mir gesagt, dass sie schwanger ist und wir haben mal das Coaching beendet, weil Schwangerschaft habe ich mich sowas von 0,0 ausgekannt und dann kann ich nicht sagen, okay, ich nehme monatlich Geld von dir und schreibe dir Pläne und habe aber gar keine Ahnung, ob diese Übungen, ob sinnvoll sind gerade, ob du die machen darfst, ob die ein Risiko bilden oder nicht, wie schwer kann man trainieren. Diese Fragen hätte ich ja gar nicht beantworten können. So jetzt habe ich das ganze wissen, aber damals hätte ich das halt nicht gehabt und es wäre unverantwortlich gewesen finde ich, wenn ich dann Paty: Ja. Lena: gesagt habe, ja bleib bei mir im Coaching und so, weil ich will nicht auf dich als Kundin finanziell verzichten. Aber Paty: Ja. Lena: gesundheitlich kann ich dich eigentlich gar nicht perfekt beraten, aber Hauptsache du zahlst mir jeden Monat Geld und ich finde da dürfen viele Coaches auch manchmal wissen, wohin geht meine Kompetenz und wo habe ich wirklich, wo kenne ich mich einfach nicht aus und wo muss ich vielleicht auch wirklich etwas sagen, ich verweise an den Kollegen. finde, viele Coaches noch ein bisschen besser Paty: Ja. Lena: machen, dass man wirklich auch manchmal sagt, dass es für mich einfach nicht passend. Paty: Ja, oder was heißt Kollegen auch, Fachpersonal, ne? Also auch bei mir Lena: Ja. Paty: jetzt, wenn jemand wirklich mit dem Beckenboden richtig krasse Probleme hat und wir schon einiges probiert haben und Lena: Mhm. Paty: ich empfehle es sowieso auch schon vor vom Coaching, dass man eine Beckenboden-Check-up macht und zu einer Beckenboden-Therapeutin geht und so weiter, ne? Oder wenn jemand wirklich in einer krassen Essstörung ist, manchmal stellt sich das auch erst im Laufe des Coachings raus, ja, dann sage ich auch, ich, du, ich bin keine Therapeutin, ich habe keine Ausbildung in psychotherapeutischen Bereich und dass es auf jeden Fall sie sich der Unterstützung holen muss, weil dafür bin ich, also klar ich kenne viele Basics und kann das drum herum, aber wenn jemand wirklich Sachen aufarbeiten muss und begleitet werden muss, dann ist das einfach nicht mein Kompetenzbereich. Lena: Ja. Paty: Bis hin zu jetzt auch Calisthenics, ja also die Lena: Hm. Paty: Basic Übungen und sowas ist gar kein Problem, aber wenn jemand kommt, der schon sehr fit ist. Lena: Ja. Paty: und keine Ahnung, 20 Liegestütze kann, 10 Klimmzüge und eine Jumfleck lernen möchte. Ich weiß, wie es geht, aber ich fühle mich da nicht... Also bei so Sachen ist es so einfach, da geht es ja auch Verletzungen und so weiter. ich das jemandem vor Ort erkläre, ist das gar kein Thema. Aber wenn ich jemanden online da begleiten muss, dann bin ich einfach nicht die richtige Person dafür. Also dann empfehle ich dann auch jemanden weiter. Lena: Ja, ja, das ist ja auch richtig so. Paty: Und das ist auch voll okay. Und dafür andersrum hat mir auch schon, ich glaube, die Alexe das so jemandem empfohlen, die Lena: Ja. Paty: Probleme direkt mit Diastase hat. ich hatte eine, die wollte in der Schwangerschaft trainieren, aber wollte nicht das ganze Coaching machen. Da habe ich gesagt auch, hey, die Lena hat einen Schwangerschaftskurs, vielleicht passt der für dich. Also das darf man auf jeden Fall machen. Lena: Ja, finde ich auch, dass man dann auch einfach weiterempfehlen kann. Habe ich auch schon manchmal gemacht. Ich auch mal eine, die hat, ich glaube, über zehn Zentimeter Rektusdiastase gehabt. Und dann habe ich auch gesagt, vielleicht ist es gut, wenn man jemanden vor Ort hat oder so was, der einen noch mitbehandelt oder so was oder einfach zu jemandem geht, wirklich da vollkommen drauf spezialisiert ist, auch so richtig große Rektusdiastase. Genau. Paty: Zweiter Grund, warum der Bauch noch immer da ist und nicht weggeht, ist Körperfett. Zu viel Körperfett. Natürlich kann man das nicht so beeinflussen, wo der Körper sein Körperfett anlagert. Das ist bei uns Frauen leider am Lena: Ja. Paty: Bauch meistens, den Bauch herum. Weil da die lebenswichtigen Organe sind. Und natürlich war das Gewebe so stark gedehnt. ... Genau. Was würdest du denn da sagen, was macht man denn da so? Lena: Also hier jetzt auf jeden Fall noch mal das, was ich am Anfang gesagt hatte, wenn ihr so ganz frisch nach der Geburt seid, dann ist es logisch, da noch mehr Körperfettanteil ist und so. Da muss man sich erst mal ein bisschen Zeit geben. würde jetzt kurz nach der Geburt noch keine Diät beginnen. Eigentlich so frühestens zwei Monate nach der Geburt würde ich das machen. Aber man kann auch immer gucken nach der Geburt, was geht erst mal schon so von alleine runter? Und wenn man dann merkt, irgendwann fängt das Gewicht an zu stagnieren und geht halt nicht mehr von alleine runter, dann würde ich auch schauen, was kann ich jetzt optimieren, das quasi weiter voranzutreiben. Und natürlich kann man entweder sagen, man trackt direkt und schreibt alles auf und schaut, dass man ein leichtes Defizit geht. Oder was ich erst mal machen würde, bevor ich ins Tracken gehe, dass ich erst mal schaue, okay, was kann ich überhaupt optimieren, erst mal bei meiner Ernährung? Also bevor ich mir jetzt den Stress gebe, alles exakt akribisch aufzuschreiben und abzuwiegen, kann ich mal gucken, frühstückig aktuell, esse ich Mittag, esse ich Abend, was sind diese Sachen? Und typisch Mutterernährung. weiß ich aus vielen Erstgesprächen oder aus eigener Erfahrung. Frühstück, skippen, keine Zeit. Mittags kommt vielleicht Hunger, schnell im Stehen Butterbrot reinpfeifen, dann wieder nachmittags unterwegs sein, Abendessen, ultra viel Hunger und dann vielleicht noch abends auf der Couch noch mal Süßigkeiten essen oder so was. Also quasi, dass in der ersten Tageshefte gar nichts gegessen wird und abends Hunger und Heißhunger kommt. Und dass halt durch dieses stundenlang nichts essen auch die Essensentscheidungen natürlich nicht so perfekt sind, weil man dann eher guckt, was ist schnell und kann mich relativ schnell sättigen und dass man jetzt anfängt, irgendwie was Gesundes zu essen. Und das Allererste, was jeder dann anfangen kann, der sich da so wiederfindet, anfangen zu frühstücken, Mittag zu essen, regelmäßig zu essen, gerne auch mit Snacks arbeiten. Also alleine schon häufiger Essen fürs Abnehmen macht vielleicht bei manchen im Kopf keinen Sinn, aber das hilft häufig dabei, dass man dann abends nicht diesen Heißhunger und Fressfleisch hat und abends super viele Kalorien isst und sich überlegen, was sind denn vielleicht Sachen, die ich mir schnell machen kann, die aber gesund sind. Man muss ja nicht so ultraaufwendig auf einmal anfangen zu essen. Man muss nicht 30 Paty: Ja. Lena: Minuten in der Küche stehen und irgendwas machen. Alleine, wenn ich jetzt zum Beispiel sage, ich esse mittags was und will was Gesundes haben, habe aber wenig Zeit, dann kann ich mir trotzdem eine Tiefkühlgemüse-Mischung in die Mikro hauen und 200 Gramm könnigen Frischkässe drauf machen und ich habe schon etwas viel Besseres als ein Butterbrot zum Beispiel. Das sättigt mich viel länger, ich habe Ballaststoffe und so und dass man einfach guckt, was sind da für mich Sachen, die halt für mich schnell umsetzbar sind, leicht gehen und aber halt einfach gesünder sind. Paty: Also der erste Ansatz ist tatsächlich meistens überhaupt, präventiv zu essen und eine Ernährungsstruktur sich so ein bisschen aufzubauen. Ja, das ist voll schwer, da dran zu denken. Vor allem als Mama, man vergisst sich einfach oder auch im Alltag. Und auch so dieses gefährliche ist tatsächlich dieses unbewusste Snacken, wenn du die ganze Zeit die Reste der Kinder, das summiert sich super schnell, Lena: Ja. Paty: aber trotzdem bist du nicht satt und meistens sind es dann vielleicht Sachen, die nicht sättigend sind und nicht so nährstoffreich. Und natürlich kann man auf jeden Fall anfangen, mal die Proteine anzuschauen. Welchen Lebensmittel sind Proteine dabei? Welche esse ich denn gerne? Und die vielleicht schon immer da haben und einfach immer zusätzlich ergänzen. Genau, Ernährung muss nicht kompliziert sein und sollte nicht kompliziert sein. Ich habe früher auch immer gedacht, boah, so auszusehen, muss man wirklich, muss alles on point sein. Man muss sich das Essen fünf Tage vorkochen und es gibt nur Reis, Brokkoli, Hühnchen. Und man muss jeden Gramm tracken. Nein, es nicht. Das schaffen wir auch gar nicht. Und deswegen ist ja auch im Coaching haben wir ja auch so Rezepte, einfach im Alltag, die sind Mama-approved. Also du machst die ja auch selbst rein. Ich mache entweder welche rein, die von mir im Alltag aus dem Alltag sind oder auch die Sarah, meine Unterstützung, selbst Mama, alleinerziehende Mama von Zwillingen. Da wird ... alles reingehauen, was geht, wenn wir sehen, das schmeckt gut, die Kinder essen das und es ist nährstoffreich. Und mit der Zeit merkt man dann auch, wie baue ich meinen Teller zusammen, wie stelle ich den zusammen, worauf es kommt, worauf kommt es an. Und man darf sich das wirklich nicht so kompliziert denken. Also gesund kochen, das muss nicht immer frisch gekocht und frisch geschnüppelt sein mit dem unterschiedlichsten Gemüse, es muss einfach basic sein. Lena: Ja. Paty: und einfach und was im Alltag funktioniert. sage auch immer als Tipp, sucht euch irgendwie zwei, drei, vier Rezepte, wo ihr aktuell so das Gefühl habt, das schmeckt mir aktuell richtig gut. Also oft Lena: Mhm. Paty: hat man so Phasen, es einem, man irgendwie, zum Beispiel im Winter habe ich oft Porridge so und im Sommer sind es dann eher so Skier oder könnige Frischkäse Bowls, dass ich das halt eine Zeit lang echt gerne esse oder Tomate, Mozzarella oder so. Und dann hat man das immer da und haut sich das rein und ja. Selbst wenn man Lust auf ein Eis hat, ja, guck, dass du vielleicht vorher was Richtiges isst, so ein Skierboot oder so, oder einen König-Frisch-Gese-Boll, und dann gehst du mit den Kindern Eis essen und dann wirst du nicht fünf Kugeln essen und dann vielleicht noch eine Präzel, sondern du isst dann eine Kugel Eis, kannst es genießen und dann hast du auch nicht übertrieben. Genau. Lena: Ja, ja. Und auch bei uns zum Beispiel im Coaching. Also wir sprechen halt immer von Mealplan. Und ich war ja neulich in einem Podcast eingeladen, habe ich auch gesagt, ja, ich arbeite mit Mealplans. Und dann hat sie gesagt, das Wort Ernährungsplan schreckt sie extrem ab, dass das so krass klingt. Und Paty: Mmh. Lena: man darf sich da nicht vorstellen, dass Ernährungsplan bedeutet, strikt nichts ist mehr erlaubt. Es gibt nur noch Reis, Hühnchen, Brokkoli oder sowas. Sondern wir arbeiten ja vor allem mit Mealplans den Mamas. so richtig viel abzunehmen. Was koche ich? Wie viel Kalorien darf das haben? Wie viel Gramm von dem? Wie stelle ich mir das zusammen? Dass das alles abgenommen wird und man weniger im Kopf haben muss. Weil Mamas haben so viel im Kopf. Ich hab viel im Kopf, Paty: Mmh. Lena: hast viel im Kopf. Wenn man wenigstens weiß, ich muss nicht drüber nachdenken, was ich Mittag esse, was zum Frühstück esse, wie ich mir das zusammenstelle, damit ich abnehme und wie viel ich am Ende vom Tag essen darf, langfristig damit abzunehmen. So was nehmen wir quasi ab und versuchen quasi so Mental-Load abzunehmen. Und dieser Mealplan, der enthält auch Nudeln, der darf auch Eis enthalten. Also ich plane auch immer bewusst so was, ich nenne das immer Funfood. Das plane ich ein, das sind meistens 200 Kalorien. Irgendwas, worauf man Bock hat. Das kann im Sommer sein, dass man mit seinen Kids Eis essen geht und man nicht sagen muss, Mama darf nicht, sondern dass sie halt darf. Und plane aber halt einfach auch gesunde, einfache Gerichte halt einfach drum rum, damit man halt dann abnehmen kann und dass man das halt einfach weiß, so Mealplan bei uns bedeutet nicht, keine Ahnung. Paty: Du musst dich komplett dran halten und alles verboten. Lena: Ernährung, ja genau, also dass die Ernährung so scheiße ist oder so typisch Diät und Leiden oder so, ne? Sondern eigentlich Paty: Ja. Lena: normale Ernährung, einfach ein bisschen weniger, dass man halt im Defizit ist, aber trotzdem regelmäßige Mahlzeiten. Ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber ich höre halt oft dadurch, dass es halt auf einmal viel regelmäßige Mahlzeiten sind, dass man halt wenig Hungergefühl verspürt, weil man irgendwie Paty: Ja. Lena: das Gefühl hat, man isst auf einmal viel mehr, weil man halt viel öfter ist und schon viel früher beginnt. Genau, dass ihr einfach auch wisst, Paty: Ja und auch die Auswahl der Lebensmittel. Also wir wissen ja auch, welche sehr satt machen und vielleicht weniger Kalorien haben und einfach auch den Blutzuckerspiegel konstant halten. also die, was ich gesagt bekomme, auch, dass sie eigentlich kein Hunger haben oder wenn Heißhunger da ist, oft man dann darauf zurückführen kann. Nicht genug getrunken, vielleicht doch nicht regelmäßig gegessen, Lena: Hmm. Paty: vielleicht dann doch irgendwie auf es, sage ich mal, kalorienhaltige Sachen zurückgegriffen hat oder emotional natürlich, also stressbedingt, kann natürlich auch Heißhunger auslösen. Ich glaube, bei dir ist es auch so, dass du 40 Rezepte pro Monat Das heißt, man hat eine große Auswahl, man gibt vorher im Fragebogen an, was isst man gerne, was nicht so gerne, vielleicht, wenn man Unverträglichkeiten hat. Da versuchen wir wirklich darauf, Rücksicht zu nehmen, bis hin, dass jede vier Wochen auch Rezepte ausgetauscht werden, also die, die vielleicht nicht so gut geklappt haben oder nicht geschmeckt haben und dann kriegt man immer wieder neuen Input. Das heißt, man baut für sich auch in Repetoren Rezepten auf, die bei dir im Alltag oder bei euch im Alltag funktionieren oder bei den Müttern und irgendwann kann man die auch auswendig. Also man muss da nicht mehr alles abwiegen oder so, sondern man macht nach Augenmaß. Also ich tracke mein Essen so selten oder habe mein Essen so selten getrackt, weil ich einfach ein gutes Gefühl dafür habe, wie viel ich von was brauche und das mich dann auch satt macht. Natürlich, also ich arbeite da auch mit den Frauen an verschiedenen Punkten. Also es geht auch nicht nur darum, hier hast du deinen Plan und mach, sondern wenn man dann Probleme hat, ja wenn ich auswärts essen gehe, worauf achte ich da, wenn ich mit den Kittys, genau Lena: Der Urlaub, was jetzt absteht. Paty: so. Also da begleiten wir einfach ein und geben da ganz viele Tipps und das funktioniert auch ganz gut, weil wir machen auch Urlaub und wir essen auch nicht immer clean und trotzdem funktioniert das und das Lena: Ja. Paty: darf man auf jeden Fall. auch wissen, dass man nicht alles perfekt machen muss. Lena: Ja, finde, am Ende geht es ja darum, das für den Alltag so umsetzbar zu machen. Und irgendwann ist halt eine Diät auch rum. Und wenn die Diät aber schon so gut zum Alltag dazu gepasst hat, dann wird man auch nach der Diät das gut halten können, weil man einfach auch weiß, meine Ernährung lässt es zu, dass ich entspannt sein kann, dass ich auch Ausnahmen machen kann, dass ich in den Urlaub fahren kann und so, und dass ich halt am Leben teilhaben kann. Weil es gibt wirklich echt strenge Coachings, wo du gar nichts mehr machen darfst. Und das hältst Paty: Ja. Lena: dann für die Zeit des Coachings durch und danach hast du dann voll schnell zugenommen. Das bringt niemanden was. Paty: Zum Thema Diät, das klingt jetzt auch so bisschen abschreckend. Tatsächlich ist Lena: Ja. Paty: es ja im Bodybuilding-Bereich oder so. Das bedeutet, dass man halt in einem Defizit ist. Und da natürlich auch Vorsicht. Also wenn man anfängt mit Chagy Pity und Yatio oder irgendjemanden, Lena: Na. Paty: sorry, aber an meine männlichen Kollegen, aber viele gehen einfach pauschal davon aus, eine Frau braucht ein Kaloriendefizit von 5 bis 600. Kalorien, weil dann wird so viel und so viel Gramm Fett abgebaut. Aber das funktioniert bei uns Müttern nicht. Das ist super individuell. Man sollte auf jeden Fall nur also erstmal mit ungefähr 200 bis 300 Kalorien, je nach Verfassung der Frau auch und wo man aktuell steht, wie der Alltag ist ansetzen und dann guckt man einfach, funktioniert das oder funktioniert das nicht und dann auch über die Alltagsbewegung gehen und so weiter. da einfach strikt, also vor allem, sind diese Kalorienrechner auch oft? total ungenau. Natürlich stille Kalorien werden nicht mit einberechnet. Und da hatte ich schon Frauen, die unter 1400 Kalorien gegessen haben, sich ein- abgehungert haben, in diese Spirale reingekommen sind mit Heißhungerattacken, Binge-Eating-Anfälle und bis hin zu Periodenverlust. Und natürlich funktioniert Lena: Falsch. Paty: das auch eine Weile, aber es ist nicht nachhaltig, es ist nicht gesund. Und es ist auch ein Unterschied, wenn jemand auf die Bühne möchte oder ob das halt ja im Lifestyle-Bereich ist und auch noch als Mama. Man muss leisten können, man muss Lena: Ja. Paty: belastbar sein und da kann es nicht sein, dass man dann noch hungern muss und Lena: Ja. Paty: seinem Körper noch zusätzlichen Stress verursacht. Lena: Ja, safe. Gib ich dir bei allem recht. Gut, dann gehen wir zum nächsten Grund, warum da immer noch ein Bauch ist. Und zwar Verdauung. Also die Verdauung, gerade wenn man so im Wochenbett ist und so nach der Geburt, kann die Verdauung echt noch träge sein. Da kann man auch zu Verstopfung und sowas leiden. gerade nach der Geburt auch gucken, dass man belaststoffreich ist, viel trinkt und mal so... Ganz kurz, wenn ich noch mal so zusammenfasse, wie ein typischer Tag von einer Frau aussieht, wenn die jetzt nicht so wirklich auf die Ernährung achtet, sondern sich selber so als Prio hinten anstellt, wenn man den ganzen Tag eher guckt, dass man sehr schnelle Sachen isst, keine Ahnung, Brot mit Butter oder so was zum Beispiel, so Ballaststoffe fallen hinten runter und Ballaststoffe sind aber wichtig für unsere Verdauung. Gemüse fällt hinten runter, weil man keine Zeit hat, Gemüse zu schnippeln oder in seinem Kopf denkt, es dauert alles so lange und so. will ganz schnell irgendwas essen. Man ist einfach nur schnell ein Schokoriegel aus der Schublade oder so. Das heißt, da fallen zum Beispiel Belaststoffe hinten runter. Dann eben stehen, essen. Ich habe jetzt keine Zeit. Ich esse einfach ganz schnell Zack, zack und dann geht es los. Auch nicht so gut für die Verdauung. Wenn ich einfach ganz schnell mir irgendwas reinpfeife, mich nicht mal hinsetze zum Essen, mir kurz die Zeit nehme, am Tisch zu sitzen, gut zu kauen. mir Zeit zu nehmen fürs Essen, was ja fürs Essen auch nicht ewig sein muss. Es reicht ja auch, wenn ich zehn Minuten am Tisch sitze und esse. Da habe ich trotzdem was entspannt und langsam gegessen. dauert ja auch nicht Ewigkeiten, was zu essen. Aber dieses hier und da zwischen Tür und Angel ganz schnell runterschlingen, weil man die ganze Zeit im permanenten Stress ist, schnell wieder weiter zu müssen und so. Das sind halt alles Dinge, die auch nicht gut sind für die Verdauung. Ja, und wenn ich Paty: Ja. Lena: jetzt zum Beispiel auch an dem Blähbauch leide nach der Geburt und zusätzlich meine Bauchwand zum Beispiel auch noch schwach ist, dann gibt die schnell danach, plus ich habe einen Blähbauch und dann entsteht halt schnell dieser Look, der halt einfach aussieht, als wäre man im vierten oder fünften Monat schwanger. Ist halt oft, wie gesagt, auch diese Kombination, dass man halt dann zu so einem Look kommt. Paty: Ja, klar, natürlich können auch Unverträglichkeiten vorliegen, die man sich da nicht bewusst ist. Aber in den meisten Fällen regelt es sich tatsächlich mit der Ernährungsumstellung. Lena: Ja. Paty: Klar, Anfang ist es oft so, ich merke das dann schon. Also es war bei mir damals auch so, wenn man dann anfängt, Lena: Mhm. Paty: mehr Proteine zu essen. Natürlich muss ich erst mal die Verdauung anpassen. Aber dann Lena: Und dann Paty: ist es gar kein Problem. Und ich Lena: Ja. Paty: merke auch, wenn ich mal wieder was Also auswärts gegessen habe oder im Urlaub, das ist so Lena: Mhm. Ja. Paty: krass. Also ich hab da so Vertauungsprobleme. Lena: Ja, bei mir ist es halt richtig krass. Ich musste erst irgendwann lernen, dass ich Knoblauch und Zwiebeln überhaupt nicht vertrage. Da kriege ich sowas von einem Blähbauch. Ich habe früher immer damit gekocht und habe mir gedacht, was ist denn los? Das benutze ich halt in meinem Alltag nicht. Wenn ich dann eben auch essen gehe oder wenn man woanders halt ist, ist es ja immer Zwiebel und Knoblauch standardmäßig immer so mit drinnen. Das merke ich dann immer, also direkt an meinem Bauch, dass das halt so die Übeltäter sind bei mir. Und das streicht halt immer normalen Ernährung raus. Paty: Ja, bei mir ist das Milch, Laktose. Lena: Ja. Paty: Aber da kommt es auch immer so bisschen drauf an. jetzt so Joghurt und so ist gar kein Problem. Lena: Und nun Paty: Aber jetzt so Milch, also ich kann auch nicht das normale Vey jetzt zum Beispiel Lena: Ja. Paty: trinken. Ich muss immer Iso Vey oder mit Lactase versetzt und auch Lena: Mhm. Ja. Paty: laktosefreie Milch, weil dann merke ich das auch. Lena: Ja, krass. Ja, aber das darf man dann auch erst mal rausfinden, weil sonst steppt man halt auch sein Blech auch mit sich rum, wenn man es halt nicht weiß. Ja. Und dann Paty: Ja, ja. Lena: Grund Nummer vier. Bisschen schwierig als Mama. Stress. Ja. Paty: Stress, großes Thema bei sehr vielen Mamas, sehr präsent, auch bei uns. Ja, und das kann auch einen trickern, also auch wenn man sagt, ja du musst gucken, dass du nicht so viel Stress hast und genug schlafen. Lena: Ja, das sind auch so Sachen, ich, traue ich mich schon fast gar nicht zu den Frauen im Coaching zu sagen, so ja, wenn du länger schläfst oder wenn du deinen Stress reduzierst, dann läuft es noch besser. Weil es gibt einfach manche Sachen, die sind so aus der Hand. wenn man ein Baby hat, dann kannste nicht sagen, schlaf halt noch mehr, es geht halt nicht. Paty: Ja. Lena: Ja, genau, wenn man mehr Stress hat, wenn man Schlafmangel hat und so, dann ist das Cortisol-Level höher. Es kann schon sein, dass das dann sich auf die Abnahme auswirkt und die Abnahme halt erschwert. Will damit aber auch keine Angst machen, dass es nicht möglich ist, weil natürlich ist es möglich, wir haben ja auch viel Stress, aber trotzdem schaffen wir es auch in Form zu kommen. Es geht schon, Aber man kann schon gucken, dass man vielleicht in seinem Umfeld so viel wie möglich an Möglichkeiten ausnutzt, den Stress zu reduzieren. Und bei mir ist es zum Beispiel so, ich gehe mehrmals die Woche ins Gym. In der Zeit passt mein Mann aufs Baby auf. Und das ist meine Zeit, wo ich entspannen kann und mein Training mache. Natürlich ist Training auch anstrengend, aber es ist meine Me-Time und ich muss in der Zeit nicht auf Mama, Mama, Mama hören. Ich werde in der Zeit nicht unterbrochen, sondern kann so einfach was für mich tun. Und da lade ich halt meine Batterien auf und hab dann wieder mehr Power, wenn ich wieder nach Hause komme, Mama zu sein, die wieder zurück in den Stress kommt. Aber ich kann halt eben aufladen. Und es gibt was, heißt supported self-care. Und früher hab ich immer halt vor den Kindern gesagt, ich mach mal self-care und so. Und wenn man Mama ist, das supported self-care, weil du die self-care nicht einfach machen kannst, du möchtest, sondern du brauchst halt ein Umfeld, was dir die Kinder abnimmt oder was dir Freiraum dann eben gibt. deswegen so supported self-care, weil in dem Fall z.B. nimmt mein Mann das Baby und unterstützt mich dabei, dass ich meine self-care eben machen kann. Und das muss man, glaub ich, Mama dann manchmal lernen, gerade wenn man so Typmensch ist. Ich hasse es nach Hilfe zu fragen, dass man halt lernt, okay, Paty: Mmh. Lena: ich muss einfach auch jetzt mein Umfeld einbinden, damit ich meine Auszeiten halt bekomme und ich darf mich da auch nicht scheuen, sondern ich muss halt einfach ganz klar sagen, ich brauche das jetzt, ich brauche so und so oft Me-Time. Es muss ja nicht nur Gym sein, es kann ja auch sein, dass man einfach alleine mal spazieren geht oder in die Badewanne geht und weiß, man hat jetzt eine Stunde Ruhe oder so, aber dass man diese Auszeiten kriegt. Paty: Ja, und es ist auch, klar jetzt Alleinerziehende, es ist ja oft schwierig, kommt ja darauf an, ob das dann Lena: Ja. Paty: aufgeteilt ist oder nicht. Aber generell, also ich habe zum Beispiel auch eine Alleinerziehende Mama, mit der wir uns oft auch abgewechselt haben in der Betreuung der Kids. Also, Lena: Voll gut. Paty: dass die Jungs dann gespielt haben, im Idealfall. und dann Lena: Ja. Paty: einer von uns aufgepasst hat und der andere konnte dann irgendwas machen. Meistens war es irgendwelche Erledigungen. heutzutage, also für Lena: Ja. Paty: Mama ist ja sowieso, alleine einkaufen gehen ist ja schon Luxus teilweise. Klar, auch immer wieder Fragen einfordern, Lena: Ja, genau. Wir ohne Unabbrechung duschen. Paty: dass niemand denkt dran. es ist sehr selten, dass jemand sagt, hey komm, ich helf dir oder soll ich mal die Kütze übernehmen? Man muss tatsächlich fragen. und organisieren. Oder wenn die Kids natürlich irgendwie schlafen, dass man die Zeit nicht so komplett nur am Handy vielleicht verbringt, sondern irgendwie wirklich bewusst in die Badewanne, Dusche, ein-ausatmen, vielleicht Lena: Hmm. Paty: sich doch was Kleines Leckeres zum Essen bewusst zubereitet. und Stress generell ist nicht immer vermeidbar oder auch schlechter Schlaf. Aber trotzdem Stressmanagement hat auch ganz viel mit Mindset zu tun. Das muss ich auch lernen. Das letzte Jahr war richtig hardcore mit allem zusammen mit Selbstständigkeit, Aufbau, Training, Hausumbau. Kids waren richtig schlecht betreut und so. Und dann habe ich auch angefangen. Manchmal steigert man sich ja auch sehr rein oder Lena: Ja. Paty: lässt sich sehr stark stressen, obwohl es vielleicht gar nicht so schlimm ist. versucht man immer nur, das zu sehen, was man noch nicht geschafft hat und was man noch machen muss. Und da hilft es auch ganz gut, einfach mal drauf zu schauen, was habe ich denn schon alles geschafft heute oder die letzten Tage? Und darauf Lena: Mmh. Paty: den Fokus zu setzen bis hin zu, okay, ich bin jetzt hier und jetzt und jetzt gucke ich jetzt erstmal, was ist mein nächster Schritt und sich darauf fokussieren und nicht, dass ich noch 10.000 Schritte zu machen habe. Was auch hilft, ist, sich immer wieder mal einfach eine Liste zu machen, aufzuschreiben, was ist alles zu machen. Weil dadurch musst du nicht so viel Lena: und Paty: Energie verschwenden, immer dran zu denken, was noch zu machen ist, und dann vergisst du was und dann bist du noch mehr gestresst. Das sind jetzt so Tipps. Und trotzdem immer wieder kurz ein paar Minuten nehmen und kurz mal runterkommen, sich vielleicht mal auf den Boden legen, ein- und ausatmen. Lena: Ja. Paty: Ja, ich weiß, es ist voll schwer, aber gerade diese paar Minuten werden dir Kraft geben, weiterzumachen. Und ... Ja, und ich sag mal auch, ich war ja immer dagegen so, dass Kinder nicht mieten, also kein Fernsehen gucken dürfen oder kein Tablet. Und mittlerweile ist es aber so, wenn ich merke, mir geht es nicht gut, ich bin komplett gestresst und auch irgendwie vielleicht die Kinder merken das so oder kriegen es ein bisschen ab, dann ist es auch in Ordnung, dass die jetzt 20 Minuten was gucken und ich kurz mal ein- und ausatmen kann und mal kurz einen klaren Kopf bekommen kann. Und dann habe ich mehr Kraft auch für meine Kinder oder für den Alltag. Lena: Ja, voll. Paty: Kanal. Lena: Da bin ich auf jeden Fall auch so. Ja, gestern war bei mir zum Beispiel so eine Situation, ich mache ja immer meine Arbeit, wenn der Kleine seinen Vormittagsschlaf macht und der geht in der Regel zwei Stunden und ich mache dann immer White Noise an, damit er so die Umgebungsgeräusche nicht so hört oder wenn ich mich telefoniere und einen Call habe und so, dass er davon nicht aufwacht und dann ist das White Noise abgebrochen und das ist halt nach 20 Minuten einfach ausgegangen und wenn es dann so abrupt ausgeht, dann wacht er davon halt auf und dann weil ich mich gerade an den Laptop gesetzt hab wollte anfangen zu arbeiten, ich ja eigentlich zwei Stunden Zeit habe dafür und hab fast noch gar nichts geschafft. Das sind halt immer diese Momente, wo ich dann quasi eigentlich genauso meine Zeit eingeplant habe. Und wenn er dann aufwacht, halt so umswitchen muss und so extrem flexibel sein muss. Das ist für mich an manchen Tagen schon manchmal schwierig, weil ich dieses so ständig Flexibelsein als Mama manchmal schon anstrengend finde, dass man irgendwie nie weiß, egal wie man den Tag durchplant, dass es immer komplett anders sein kann. So kann sein Kindergartenruf da ein Kind kranken und so. Man muss ständig so bereit sein, dass jederzeit der Tag komplett anders umgestaltet werden muss. so an manchen Tagen, so lasse mich halt extrem von sowas dann stressen. Ich dachte so, nein, meine Kunden warten und ich muss zurückschreiben und ich muss antworten. Meine Check-Ins stehen noch an. Ich weiß gar nicht, wann ich das machen soll. Und so. Dann bin ich schon in so einem Strudel manchmal drin von Stress. Und dann war ich gestern auch so, auch gestresst und hab das halt eben meinem Mann geschrieben, der eben auch gestern den ganzen Tag halt einfach auch keine Zeit hatte, aufzupassen. Und er hat gesagt, ja, hier am Abend. Nehme ich ihn dann, von dann bis dann, planst du dir einen, dass du arbeiten kannst und so, und dann klappt es schon. Und dann war ich auch so, ich muss das jetzt einfach zulassen und entspannen und einfach diese To-do's jetzt einfach auf Abends schieben und nicht die ganze Zeit das im Kopf haben. Und es war dann schon gut, einfach auch zu sagen, okay, gut, ich schiebe das jetzt alles in den Abend hin und habe das halt nicht die ganze Zeit präsent im Kopf, weil das ist halt das, was sonst oft passiert, dass ich halt dann so mit dem Kleinen auf der Matte bin, krabbel und die ganze Zeit im Kopf bin, ich muss auch das machen, das machen, das machen, das machen und Paty: Ja. Lena: Das ist dann halt gut, wenn ich wirklich einfach sage, nein, ich kann das jetzt nicht machen. Ich bin jetzt präsent beim Kind und mache es dann abends. Es ist dann einfach so, das muss ich dann akzeptieren. Paty: Ja, manchmal habe ich auch das Mindset natürlich auch abzuwägen. Die To-Do's, die ich habe, sind die tatsächlich so wichtig, dass ich mir so viel Stress mache und so viel Energie reingebe. Lena: Ja. Paty: manchmal sage ich mir, ja, davon stirbt jetzt keiner, wenn ich das nicht mache. Lena: Ja. Paty: jetzt, doof gesagt, ich habe mir fünf Wäsche Körbe stehen da Lena: Ja. Paty: und ich muss auch heute noch einkaufen. Ja, und dann, vielleicht schaffe ich es heute jetzt nicht einzukaufen. Ja, wir finden trotzdem noch irgendwas zum Essen und dann versuchen wir es am nächsten Tag. Lena: Ja. Paty: ich habe auch wirklich To-Do's manchmal, wo ich denke, die schiebe ich seit Tagen, muss ich die endlich machen und dann gibt es halt, wie gesagt, diese Liste, die ich dann immer durchgehe nach Prioritäten, was ist jetzt wirklich wichtig, als Beispiel jetzt die Nachrichten meiner Mädels oder die Check-Ins und so, aber dann jetzt was Marketing, manchmal kann man das dann doch ein bisschen verschieben oder dann abends hinmachen und da so Prioritäten zu setzen. Lena: Ja. Paty: auch wirklich immer wieder drauf schauen, was habe ich denn schon alles geschafft. Und da auch wirklich mit sich selbst gnädig sein und sich da so bisschen Gelassenheit üben. Lena: Niemals vor. Paty: Ein- und ausatmen, es ist kein Weltuntergang, wenn du nicht alles schaffst. Ja, das ist einfach super wichtig. Lena: Ja, definitiv. Ja, schöne Worte. Genau, ja, und für alle, auf jeden Fall sich denken, da ist auf jeden Fall noch ein Bauch da, den ich loswerden möchte. Ihr könnt euch gerne überlegen, ob das Coaching von uns ja vielleicht das passende dafür ist, weil, wie gesagt, ich finde, glaube ich so das Allerbeste am Coaching ist einfach, dass so Mental Load abgenommen wird, dass man so dieses Ganze Wie mache ich dies, wie mache ich das? Welche Übung ist die richtige, den Bauch loszuwerden? Wie schnell nehme ich ab? Wie hoch soll mein Defizit sein? Was soll ich essen? Was soll ich kochen? Dieser ganze Strudel an Gedanken, der wird euch abgenommen von uns. Und es ist egal, ob ihr zu Patty geht oder zu mir. Wir arbeiten relativ ähnlich. Ihr schaut einfach, fühlt ihr euch wohl? Ob ihr Bock drauf? Unsere Links zum Coaching sind immer unten in der Episodenbeschreibung mit drinnen. Ihr könnt euch da ganz entspannt eintragen. Wir beide machen ja auch Erstgespräche. Ganz kostenfrei kann man sich da eintragen. Sich kennenlernen. Und dann kann man immer noch entscheiden, habe ich da Bock drauf oder nicht. Und dann kann man es auf jeden Fall angehen und gemeinsam mit unserer Hilfe dann eben den Bauch flach bekommen. Paty: Genau. Also, wir würden uns sehr freuen, wenn wir euch da begleiten können. Einmal natürlich aus unseren eigenen Erfahrungen, aber auch mit ganz viel Wissen hinten dran. Ich sehe leider immer wieder viele Frauen, die jahrelang ganz viel versuchen und sich eigentlich so, ja wie soll ich sagen, so den Hintern aufreißen. Es tut sich nichts. Lena: Hm. Paty: deshalb unterstützen wir sehr, sehr gerne die Mamas. Lena: Ja, und es ist keine Schande, sich Hilfe zu holen. Paty: Nee, selbst ich als Trainerin oder Coach habe mir auch schon Coaches geholt, wenn ich bestimmte Themen hatte. Also das ist immer ganz gut. Lena: Ja, genau, ich auch. und das, obwohl man es weiß oder so, aber es ist immer eine Unterstützung und immer noch mal ein Blick von außen. Und es ist auch angenehm, finde ich, wenn jemand anderes das macht. Auch wenn wir uns auch auskennen, ist es immer schön, auch selber in einem Coaching auch zu sein. Genau, ja, Paty: Ja genau. Lena: wir freuen uns sehr, dass ihr wieder eingeschaltet habt. Denkt dran, unseren Podcast auch zu bewerten. Das bedeutet extrem viel. Das geht auf Spotify wirklich innerhalb von drei Sekunden. Kurz auf die Sterne gehen, kurz bewerten. Und dann habt ihr es schon geschafft. Und wir danken euch sehr fürs Zuhören und bis nächste Woche. Paty: Bis dann! Tschüss! Lena: Ciao!