
Franziska Hohmann über Abhängigkeit, Aufarbeitung und Befreiung
Wenn Eltern krank sind und Kinder still leiden
Franziska Hohmann ist mit einer schwer depressiven Mutter aufgewachsen – in einer Dreiecksbeziehung, wie sie es selbst nennt: zwischen Mutter, Krankheit und Kind. Die Verantwortung, die sie als Tochter übernehmen musste, nahm ihr das eigene Kindsein. Erst spät erkennt sie, wie tief diese jahrelange Überforderung sie geprägt hat. „Ich konnte mich nie lösen“, sagt sie, „und deshalb ist es gut, dass sie nicht mehr da ist.“ Es ist ein harter Satz – aber auch ein ehrlicher. Ihr Buch "Gut, dass du nicht mehr da bist" ist keine Abrechnung, sondern ein…
The skinny
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