Latest / YOGA - OILS - LIFE! by urban yoga bremen / #187 GIB MIR MEHR DAVON
Transcript
- 0:00Speaker 0: Vielleicht kennst du das auch dieses Gefühl oder diese Impulse, wenn du zum Beispiel ein schönes Lied hörst.
- 0:05Speaker 0: Nehmen wir doch mal einen Raggy oder sowas.
- 0:08Speaker 0: und du denkst sofort an den Urlaub letztes Jahr auf Jamaica.
- 0:12Speaker 0: Dahin möchtest du am liebsten sofort wieder zurückkehren weil alles so herrlich dort war.
- 0:19Speaker 0: Wir sind angekommen mitten im Thema nämlich bei Klescher Nummer drei Raga.
- 0:24Speaker 0: Kleschas laut Patanjali sind die Muster und Gewohnheiten, die uns ins Leid führen.
- 0:30Speaker 0: Und Raga bedeutet so viel wie Anhaften an den schönen Dingen des Lebens, wovon wir doch alle irgendwie gar nicht genug kriegen können?
- 0:39Speaker 0: Ich stelle mir das ein bisschen vor wie Kletten, die an mir hängen, die ich auf keinen Fall abgeben möchte und wovorn es auch immer noch mehr geben darf.
- 0:47Speaker 0: Aber tauchen wir gleich nochmal ein bisschen Teefer in dieses Thema ein!
- 0:54Speaker 0: Ich freue mich ganz tüchtig, dass du eingeschaltet hast und lass uns direkt weitermachen im Thema Raga.
- 1:03Speaker 0: Wir beschreiben nun Patan Jali nochmal genauer dieses Thema Raja und er sagt eben wenn etwas schön war dann merkt er geist sich Gas und es entsteht der Wunsch ist fest zu halten oder es noch einmal zu erleben zum Beispiel den Kaffee am Morgen das Lob die Stunde in der alles gepasst hat Die Nähe eines Menschen Aber auch die neuen Schuhe, die schöne Hosen.
- 1:27Speaker 0: Obwohl der Schrank schon voll ist, lockt das nächste Stück und manchmal wird aus dem Wunsch nach mehr eine Gier nach immer mehr.
- 1:37Speaker 0: Und die Freude an sich ist natürlich kein Fehler.
- 1:40Speaker 0: Schwierig wird es wenn aus dem ich mag dass ein Ich brauche das Wort!
- 1:47Speaker 0: Mein Bild dazu wie eingangs schon erwähnt ist diese Klette.
- 1:50Speaker 0: All die schönen Momente und Dinge bleiben an mir haften wie Kletten, und ich möchte am liebsten noch mehr davon sammeln.
- 1:56Speaker 0: Herr damit wenn es etwas Gutes ist!
- 1:59Speaker 0: Doch könnte es sein dass all diese Klettern mir irgendwann vielleicht auch zu schwer werden?
- 2:05Speaker 0: Und das vor allem die Lust nach immermehr mich unzufrieden und eher unglücklich macht.
- 2:12Speaker 0: Es ist nicht einfach genug zu sagen, wenn doch immer wieder so vielen Verlockungen ausgesetzt sind.
- 2:20Speaker 0: so vielen Verlockungen natürlich ausgesetzt bin.
- 2:23Speaker 0: Doch der erste Schritt ist vermutlich einmal wieder, mir dessen bewusst zu werden was haftet da alles an mir?
- 2:31Speaker 0: Was möchte ich unbedingt haben oder festhalten?
- 2:35Speaker 0: und dann kann ich anfangen die ein- oder andere Klette zu lösen Zum Beispiel auf der Matte.
- 2:41Speaker 0: Hier üben wir in dieser Woche ganz bewusst wahrzunehmen, wo wir einfach physisch noch festhalten – wo wir etwas loslassen können.
- 2:50Speaker 0: und dabei habe ich drei Asanas ausgesucht.
- 2:52Speaker 0: Hüfte öffnen an diesem Fall weil es so gut passt.
- 2:55Speaker 0: Eben mal Asana diese tiefe Hocke die bringt uns nah zum Boden.
- 2:59Speaker 0: sie dehnt unsere Hüftung eine Einladung anzukommen zu spüren.
- 3:03Speaker 0: was brauche ich gerade wirklich?
- 3:07Speaker 0: Dann EDA!
- 3:12Speaker 0: Oh mein Gott, so ein schwieriges Wort.
- 3:14Speaker 0: Es ist die Taube, das ist doch viel einfacher.
- 3:16Speaker 0: und die Vorbereitung natürlich erst mal nur für die Königstaube.
- 3:20Speaker 0: da brauchen wir alle noch ein bisschen länger dafür dass wir dahin hineingehen können.
- 3:23Speaker 0: deswegen erstmal nur diese Vorbereitungen.
- 3:26Speaker 0: auch hier wird wieder die Hüfte geöffnet und ja wir erkunden dabei wo können wir noch weicher werden ohne immer mehr zu erzwingen?
- 3:37Speaker 0: dann noch U-Tan, Pleistassanat die Eidex oder auch Lizard-Pose.
- 3:42Speaker 0: Das ist dieser tiefe Ausschallschritt der dient die Hüften und Leisten und dabei können wir auch unsere Grenzen ganz gut wahrnehmen.
- 3:50Speaker 0: vielleicht auch noch einmal zu sagen das ist jetzt einfach genug.
- 3:55Speaker 0: als Öle habe ich dabei das Teebaumöl.
- 3:57Speaker 0: das riecht klar und frisch so ein bisschen kampfverartig und dieser Duft begleitet unsere Frage was darf bleiben?
- 4:04Speaker 0: Und was möchte ich loslassen?
- 4:06Speaker 0: Noch so ein Reinigen des Öl ist Zitronella.
- 4:09Speaker 0: Das ist ein bisschen zitronisch, grasig und frisch Und da durft er sehr gut nach dieser Leichtigkeit.
- 4:17Speaker 0: auch zu dieser Leichtigkeit passt also das eine oder andere abzulösen und vielleicht auch nochmal uns daran erinnern kann dass wir nicht jede Klette immer mitnehmen müssen.
- 4:29Speaker 0: Ein ganz persönliches Resümee Ich werde einmal an mir hin abschauen welche Kletten hängen überhaupt dort?
- 4:37Speaker 0: Ich möchte versuchen Sie abzuflüggen, ganz liebevoll anzusehen.
- 4:41Speaker 0: Dankbar für all das zu sein was da ist und mir auch die Erlaubnis zu geben mich daran zu freuen denn das tue ich!
- 4:49Speaker 0: Ich darf lernen dass Freude willkommen und gut ist.
- 4:53Speaker 0: nur das Rennen und Streben nach immer mehr darf ein bisschen weniger werden.
- 4:58Speaker 0: Ich bleibe offen für die Dinge die zu mir kommen aber ich gehe nicht mehr ganz bewusst durch den Wald mit den vielen Kletten damit noch weitere an mir Haften bleiben.
- 5:08Speaker 0: Ich bin gespannt, ob das klappt!
- 5:11Speaker 0: Ja und hier noch ein paar Fragen zum Weiterfühlen.
- 5:16Speaker 0: Was glaube ich unbedingt zu brauchen?
- 5:19Speaker 0: Obwohl ich eigentlich genug habe.
- 5:23Speaker 0: Wann habe ich zuletzt gedacht wenn nicht dass noch habe dann bin ich zufrieden und war es dann auch.
- 5:32Speaker 0: Und wie fühlt sich dieses haben wollen an?
- 5:35Speaker 0: und was passiert wenn ich ihm nicht sofort nachgebe?
- 5:41Speaker 0: Und was suche ich hinter diesem Wunsch nach immer mehr?
- 5:46Speaker 0: Anerkennung, Sicherheit, Nähe oder etwas ganz anderes.
- 5:54Speaker 0: Kann ich mir erlauben, etwas schön zu finden ohne es harmzumüssen?
- 6:01Speaker 0: Viele spannende Fragen finde ich.
- 6:04Speaker 0: Vielleicht tut das ganz gut, einmal genauer nachzufühlen, was eben da in uns so los ist um Glächer Nummer drei Rager auf die Schliche zu kommen!
- 6:14Speaker 0: Nächste Woche kommt dann Kläscher IV und dann gehen wir auch langsam noch mehr in die ganzen Lösungen, die Patanjali vorstellt.
- 6:22Speaker 0: Denn die sind ja am Augenblick noch eher etwas dünn im ARB.
- 6:25Speaker 0: Sie sind erstmal dabei zu erkennen was es ist.
- 6:29Speaker 0: da sind die Dinge, die uns ins Leid führen und dann geht das natürlich auch in die Lösung dieser Dinge.
- 6:37Speaker 0: Ich freue mich dass du bis zu Ende gelauscht hast.
- 6:39Speaker 0: wünscht jetzt eine herrliche Woche.
- 6:41Speaker 0: freue mich sehr über deine Kommentare, deine Likes, dein Abonnement und deine Empfehlungen.
- 6:46Speaker 0: Bis ganz bald!
- 6:47Speaker 0: Danke, tschau'n Tschüss, deine Evelyn.