Latest / Pferde stärken Frauen - der Podcast mit Jenny Becker / Wenn der Körper erzählt – Wie innere Erfahrungen sichtbar werden
Transcript
- 0:01Speaker 1: Willkommen beim Podcast Pferdestärken
- 0:03Speaker 0: Frauen,
- 0:04Speaker 1: heute mit Sabine Steinhauser.
- 0:08Speaker 0: Sie
- 0:09Speaker 1: hat in Franken ein Institut, indem sie Menschen zu Reiterapeuten ausbildet und wir hatten ein sehr interessantes Gespräch wo es vor allen Dingen darum ging wie wir die unseren Körper nochmal mit der Psyche verbinden können also da auch ein Bewusstsein zu kriegen wie unser Körper, unser Innerstes eigentlich unterstützt und wie wir da noch mal ansetzen können.
- 0:37Speaker 1: Unser Körper und unserem Geist unserer Psyche nochmal mehr Anregungen zu geben in ein neues Gleichgewicht zu finden.
- 0:46Speaker 1: das war schon richtig tief und fachlich auch super fundiert dieser Biene.
- 0:52Speaker 1: also ich kann es euch nur raten hört euch den Podcast an Und schreibt mir gerne danach Kommentare, wie ihr ihn gefunden habt und bei was er euch vielleicht auch inspiriert hat.
- 1:06Speaker 1: Dann viel Freude!
- 1:12Speaker 1: Herzlich willkommen bei uns Sabine Steinhauser.
- 1:18Speaker 1: Sabine... Was genau verbindet dich mit Pferden?
- 1:24Speaker 1: Und wer bist du so?
- 1:25Speaker 1: Erzähl mal etwas von dir.
- 1:28Speaker 0: Ja, Pferde begleiten mich schon mein ganzes Leben Und haben ganz viel auf meinem Weg bewirkt und verändert, so dass ich ja jetzt seit über zwanzig Jahren auch Reiterapeutinnen- und Pferdigestützte Begleitungen ausbilde.
- 1:50Speaker 0: Also da ist ein Riesenprozess auf den Weg gekommen einfach durch mein erstes eigenes Pferd.
- 1:58Speaker 0: Genau!
- 2:01Speaker 0: Da war so die große Frage immer nach dem, warum ist es so?
- 2:05Speaker 0: Was passiert dazwischen uns und was hat das, was zwischen uns ist ja auch mit mir ganz persönlich zu tun.
- 2:16Speaker 1: Und gibt es ein Erlebnis oder irgendetwas in deinem Leben wo du sagst, da ist mir diese Wirkung der Pferde erstmal so richtig bewusst geworden, was da passiert?
- 2:32Speaker 0: Ja natürlich!
- 2:34Speaker 0: Natürlich, also im Nachgang mit einer Rückschau schon.
- 2:41Speaker 0: Wie ich mit meinem ersten Pferd hier am Hof begonnen habe war ja so die Idee Ja jetzt geht's los mein eigenes Pferde und wir haben Spaß miteinander und das war dann erst mal überhaupt nicht so.
- 2:54Speaker 0: Wir sind sehr stark an unsere Grenzen gekommen Und ich hatte dann auch schon überlegt, ob ich sie vielleicht weiter verkaufe.
- 3:02Speaker 0: Weil es wirklich sehr herausfordernd war mit ihr und habe mich dann aber dagegen entschieden und bin den Weg gegangen durch ein großes Tal auch an Schmerzen und Entwicklung nicht da auch Uwe mein Pferd selber zu finden und meinen Weg zu finden.
- 3:25Speaker 0: damit In meiner Kindheit war es nicht immer so einfach.
- 3:36Speaker 0: Es gab da sehr viel Unsicherheit, meine Eltern waren sehr mit sich beschäftigt Das waren Kinder die im Krieg geboren sind Da ging's halt um irgendwie die Familie zusammen zu halten und dass es uns gut geht.
- 3:54Speaker 0: Aber was wir wirklich an Aufmerksamkeit brauchten das war nicht immer gegeben und gleichzeitig hatten die auch so mit sich zu tun, dass es oft auch ganz unsicher war in der Beziehung mit ihnen.
- 4:09Speaker 0: Ja also das heißt ich bin durchaus auch ein Mensch der ja Beziehungserfahrungen als traumatische Erlebnisse erfahren hat und das hat sich auch in der beziehung zu meinem Pferd irgendwie damals sichtbar gemacht.
- 4:26Speaker 0: da wusste ich das aber noch gar nicht Wie wir da so miteinander in Kontakt sind und auch was sie mitbringt aufgrund ihrer Erfahrungen.
- 4:38Speaker 0: Und wie wir dabei ins Schwimmen kommen und in die Überforderung kommen.
- 4:44Speaker 1: Würdest du sagen, also Erzämmering was über dein Pferd war dir auch traumatisiert?
- 4:50Speaker 0: Also der kam wahrscheinlich aus Rumänien wurde da mit sehr viel Gewalt denke ich auch eingeritten.
- 4:57Speaker 0: Jahre später, da kannte ich mich dann mit dieser Zahngeschichte aus.
- 5:02Speaker 0: Da bin ich draufgekommen, dass sie wahrscheinlich erst zweieinhalb war.
- 5:06Speaker 0: Mir wurde sie als vierjährig verkauft also aufgrund ihrer Entwicklung und so weiter körperlich.
- 5:12Speaker 0: War das dann später auch sichtbar, dass es nicht gestimmt hat?
- 5:15Speaker 0: Ja und damit habe ich sie letztendlich ja auch weiter überfordert.
- 5:20Speaker 0: Sie war genau genommen zu jung und ich hab sie aber behandelt wie ein Pferd, das schon alles kann.
- 5:27Speaker 0: Und das ging bis dahin, dass sie halt gebuckelt hat.
- 5:31Speaker 0: Durchgegangen ist.
- 5:33Speaker 0: Die schnimmenden Erfahrungen hatten wir miteinander und ich kann mich noch erinnern.
- 5:38Speaker 0: Einmal ist es so erschrocken und dann ist sie gerannt und gerannt.
- 5:42Speaker 0: Alles was man so gelernt hat mit, du musst den Zögel nach in eine Richtung und Notstopp.
- 5:47Speaker 0: Das hat alles nicht funktioniert.
- 5:49Speaker 0: Ich saß nur da oben... Ich kann mich noch erinnern, da standen die Leute im Erdbeerverhältnis und am Erdbär gepflückt.
- 5:56Speaker 0: Und wir im rasenden Galopp Richtung Bundesstraße, bei uns durch den Ort, sind eine stark befahrende Bundesstrasse und ich sah mich schon unter dem Lkw.
- 6:06Speaker 0: Ja es ist Gott sei Dank vorher die Kraft ausgegangen aber das waren natürlich sehr heftige Erfahrungen.
- 6:17Speaker 0: Ja, ich meine, da habe ich das selber wieder bewegt und aktiviert.
- 6:25Speaker 0: Wie herausfordernd und bedrohlich das für mich damals war.
- 6:29Speaker 0: Und alles ist in Ordnung.
- 6:32Speaker 0: Plötzlich, keine Ahnung, blatt ne Maus kam die totale Veränderung und das Erd war wie umgeschaltet.
- 6:42Speaker 1: Was glaubst du?
- 6:43Speaker 1: Was wollte sie dir damit mitteilen mit dieser Reaktion?
- 6:48Speaker 1: Oder was hast du dir daraus gezogen?
- 6:51Speaker 0: Also damals war ich da noch nicht an dem Punkt, dass ich mir da etwas rausziehen konnte.
- 6:58Speaker 0: Ich war einfach überfordert mit denen wie wir miteinander waren.
- 7:01Speaker 0: Es war klar es ist irgendwie gefährlich so wie wir unterwegs sind und mir aber auch klar weil sie ganz fein war.
- 7:11Speaker 0: Sie war total klar auf eine Art und Weise und ganz sensibel Und wenn es zu viel war, dann kippte das einfach sehr schnell.
- 7:19Speaker 0: Und diesen Grad der war sehr, sehr filigran und mir war klar, wenn ich sie verkaufe geht die noch durch drei Hände und landet beim Schlachter.
- 7:29Speaker 0: und das wollte auch gar keinen Fall!
- 7:31Speaker 0: Das heißt... Ich habe damals die Entscheidung getroffen okay wir entwickeln uns jetzt irgendwie Wir finden da ein Weg wie wir miteinander können.
- 7:43Speaker 0: Warum ist das so?
- 7:44Speaker 0: Also erst mal, warum ist es bei meinem Pferd so... Ich hatte noch nicht auf dem Schirm, dass das auch was mit mir zu tun hat.
- 7:52Speaker 0: Was da los ist, ja, das kam eigentlich erst später.
- 7:56Speaker 0: Genau!
- 7:58Speaker 0: Ja und dann habe ich mich auf die Summe gemacht, das können wir anders machen.
- 8:03Speaker 0: Und da bin ich dann mit der Arbeit von Linda Tellington in Kontakt gekommen.
- 8:11Speaker 0: Das war echt auch nochmal ein ganz anderer Zugang.
- 8:15Speaker 0: Wir haben da sehr viel mehr Klarheit gewonnen, auf mehr Respekt um gegenseitigen Raum entwickeln können durch diese Arbeit und dieses Miteinander gemeinsam unterwegs sein das hat uns so viel geholfen.
- 8:38Speaker 0: ja weil dieser dieses Klassische, du musst mehr Druck machen.
- 8:43Speaker 0: Du musst dein sehr zeigen wo es lang geht und du bist doch Chef.
- 8:46Speaker 0: das hat ja nicht funktioniert.
- 8:50Speaker 0: Das hat letztlich noch schlimmer gemacht wenn ich versucht habe da letztlich mit irgendeiner Form von Gewalt durchzusetzen.
- 9:01Speaker 1: Ich würde das mal so zusammenfassen ihr wart beide in einer Form von krasser Überforderung miteinander Und dann hast du dich aber entschieden, da ein Weg mit ihr zu finden.
- 9:15Speaker 0: Genau
- 9:16Speaker 1: und bist denn mit ihr gegangen?
- 9:18Speaker 1: Und da jetzt mal nochmal so den Bogen zu
- 9:21Speaker 0: spannen,
- 9:22Speaker 1: zu unseren Frauen da draußen... Ich glaube uns geht es ja auch ganz oft so, dass wir in so Überforderungssituation sind Wir machen dann irgendwie immer dasselbe, also statt einen neuen Weg mal zu gehen und neu zu finden.
- 9:38Speaker 1: Und so ein Pferd, das gibt einem ja sofort dann die Rückmeldung.
- 9:43Speaker 1: Das geht gar nicht.
- 9:47Speaker 1: Was war denn letztendlich für dich entscheidend, was du sagst?
- 9:51Speaker 1: Also das war unser Weg aus dieser Überforderung raus.
- 9:57Speaker 0: Jetzt verstehe ich die Frage nicht so ganz.
- 10:00Speaker 1: Also gar nicht schlimm, also was konkret war denn dann euer Mittel für aus dieser Überforderungssituation miteinander rauszukommen?
- 10:11Speaker 1: Was hat da geholfen?
- 10:14Speaker 0: Naja mehr in Klarheit zu finden eine andere Form der Kommunikation und immer wieder die Frage warum ist das gerade so.
- 10:25Speaker 0: Was steckt dahinter?
- 10:27Speaker 0: ja wenn sich daran Verhalten zeigt Warum ist dieses Verhalten da?
- 10:35Speaker 0: Ja, wo kommt es her?
- 10:36Speaker 0: aufgrund welcher Erfahrung ist das entstanden.
- 10:41Speaker 0: Um darüber dann letztlich wenn ich das warum kenne kann ich ja damit ganz anders umgehen wie wenn nicht nur auf die Situation reagieren.
- 10:51Speaker 0: Wenn ihr klar ist, die reagiert jetzt so weil sie total in der Panik ist Dann kann in einen entspannten, präsenten Zustand wenn mein Nervensystem das dann hinkriegt.
- 11:07Speaker 0: Gehen und dafür Sicherheit sorgen und sagen ja okay du bist gerade irgendwo da oben und wo bist denn dir herum?
- 11:16Speaker 0: Aber es ist genau genommen jetzt grad gar nichts da was dich fressen wird.
- 11:23Speaker 1: Und letztendlich hier auch dass warum reagiere ich vielleicht gerade selber so in.
- 11:29Speaker 1: Also dieses System fährt Mensch, dass auch der Mensch in dem Moment reflektiert.
- 11:35Speaker 1: warum ist es denn bei mir grade so?
- 11:39Speaker 0: Genau das kam auch erst später wie Sie fragen.
- 11:43Speaker 0: Ich hatte eine Situation da wollte ich, dass sie zwei Minuten still steht und dann standen wir da so und ich habe dann gemerkt wie ich rumhampeln.
- 11:55Speaker 0: Was war so eindrücklich und ich dachte, du musst stillstehen, fährt in Bewegung und gehustet.
- 12:02Speaker 0: Und wieder einen Schritt gemacht usw.
- 12:06Speaker 0: Das kann ja nicht funktionieren!
- 12:08Speaker 0: Wenn ich selber rumhampel, wie will ich das denn von meinem Pferd einfordern?
- 12:15Speaker 0: Über solche Wahrnehmungen?
- 12:17Speaker 0: letztlich ist es mir dann auch gelungen zu sagen okay wenn ich das für mein Pferden will... Dann muss ich einfach angehen und sagen so, ich stehe erst zwei Minuten still.
- 12:26Speaker 0: Und bin einfach mal!
- 12:28Speaker 0: Und dann hat das auch geklappt ja?
- 12:30Speaker 0: Dann ist die auch kein Schritt mehr gegangen.
- 12:33Speaker 0: Du ahnest damit mir in dieses Feld von jetzt sind wir einfach trafmal eingestiegen.
- 12:39Speaker 1: Nimmst du diese Erkenntnisse wie?
- 12:42Speaker 1: nimmst Du die mit in Deine Arbeit?
- 12:49Speaker 0: Ja... Mir ist bewusst geworden dass sich dass ich, ja wie sage ich das?
- 12:57Speaker 0: Dass sich das steuern kann.
- 12:59Speaker 0: Also früher, früher war es so wenn da was war dann bin ich da immer mit reingegangen.
- 13:05Speaker 0: Immer in das was beim Gegenüber war, da war ich plötzlich mittrinnen und in dem mitgeschwommenen und vermutelt Ja!
- 13:13Speaker 0: Und heute gelingt mir egal was da draußen ist Ich kann bei mir bleiben und ich kann das geobachten wahrnehmen und ich kann auch eingreifen, aber nicht mehr aus diesem Wirbeln vor.
- 13:32Speaker 0: Ich muss jetzt was machen, ich muss jetzt irgendwie was managen sondern dann aus einem A so ist es gerade.
- 13:38Speaker 0: Was braucht's denn jetzt?
- 13:40Speaker 0: Ja also da ist eine ganz große innere Sicherheit in mir entstanden dass sich da nicht mehr mitgehen muss.
- 13:47Speaker 0: Also ich kann das mitkriegen Und gleichzeitig bin ich aber in der Lage durch diesen Weg, den ich gegangen bin einfach bei mir zu bleiben.
- 14:04Speaker 0: Ja und da ist es sowohl in meiner Arbeit großartig wie auch in der Kommunikation mit dem Särmen ja so einen inneren Platz zu haben, der wirklich sicher ist.
- 14:16Speaker 1: Das erinnert mich ja sehr stark an dieses Zitat von Viktor Frankl zwischen Reiz und Reaktion ist ein Raum.
- 14:25Speaker 1: Ja, und letztendlich wie wir diesen Raum befüllen das zeigt dann auch so unsere innere Reife.
- 14:32Speaker 1: Und hättest du da einen Tipp?
- 14:34Speaker 1: Wie man wenn man halt jetzt noch voll in diesem Studel drinhängt was man da so tun kann.
- 14:40Speaker 0: Ja das ist eine gute Idee.
- 14:43Speaker 0: innerhalb der Ausbildung lad ich die Leute in Achtungkeit ein und sie soll mal gucken, wo in ihnen dieser Raum ist.
- 14:55Speaker 0: Dieser Platz, wo es ruhig wird.
- 15:00Speaker 0: Oft hilft auch so das Bild... Das ist im unteren hinteren Rücken zwischen Wirbelsäule Das Zentralkanal, dieser Kranjo-Sacrale Kanal.
- 15:13Speaker 0: Da gibt es so einen kleinen Raum.
- 15:16Speaker 0: Da ist das ganz ruhig da kann ich mich niederlassen.
- 15:19Speaker 0: oder mir stellt sich vor man sitzt auf dem Berg guckt ins Tal und sieht da unten wo sind sie alle wie die Ameisen?
- 15:28Speaker 0: Und wenn was wäre dann kann ich ja runter gehen und etwas tun aber muss mich ganz einfach nur mitkriegen.
- 15:37Speaker 0: Vielleicht passt das Bild auch.
- 15:39Speaker 0: Die Uwe-Priesterin, die so am runden Tisch sitzt um sie herum ihre anderen Priesterinnen und die Adepten... Ja!
- 15:48Speaker 0: Und die machen miteinander und sie lehnt einfach in ihrem Stuhl und kriegt mit.
- 15:53Speaker 0: Ah ja okay da ist das los, sondern da ist es los.
- 15:57Speaker 0: Ich muss da gar nicht.
- 15:59Speaker 0: Wenn ich brauche wenn's sein muss, ja wenns eskaliert kann ich hier eingehalten.
- 16:05Speaker 0: Ja, also so ein Inneres in sich anlehnen.
- 16:09Speaker 0: Man kann auch diesen inneren Raum auch mal so Übungen und die Körperberührung da hinten, da muss er ungefähr sein.
- 16:17Speaker 0: Ich arbeite hier auch viel mit dem Körper.
- 16:19Speaker 0: und wenn das wahrgenommen wird, ah, dir spüre ich den dann kann man sich da auch immer wieder verankern.
- 16:29Speaker 0: Warum
- 16:30Speaker 1: machst du das mit dem Körper?
- 16:31Speaker 1: Dass du da viel mit arbeitest
- 16:34Speaker 0: Weil der Körper speichert unseres Unterbewussten ist.
- 16:38Speaker 0: Er hat alles, was er erlebt hat in den Zellen drin und die Blockaden über Verhärtungen sind oft geschichtend, Erfahrungen drin.
- 16:53Speaker 0: Und wenn wir sie auflösen oder dahin gucken, wenn da wieder Bewegung reinkommt, wenn dann wieder etwas im Fluss kommt... dann wird einmal der Körper wieder fließender und beweglicher.
- 17:05Speaker 0: Und im Inneren verändert sich auch was, ja?
- 17:08Speaker 0: Also die Themen, die da so festgehalten werden, die bekommen wieder Energie und können sich zum Teil auflösen oder an andere Knappze hinentwickeln, sodass da eine größere Flexibilität am Umgang mit dieser Thematik ist.
- 17:33Speaker 0: Ja, also ich denke so alles was wir so erlebt haben, haben wir letztlich im Gepäck und das gehört zu uns, das macht uns zudem dem wie heute sind.
- 17:46Speaker 0: Was es aber braucht in der Entwicklung ist einen größeren Überblick, wie gehe ich damit um?
- 17:56Speaker 0: Und da...so!
- 17:59Speaker 0: Tools zu entwickeln, wie den Körper wieder zu spüren und in Kontakt zu machen.
- 18:04Speaker 0: Das bin ich.
- 18:04Speaker 0: Ich krieg mich grad mit.
- 18:06Speaker 0: Ja das hilft dabei, wieder in so eine Präsenz zu finden.
- 18:14Speaker 1: Wie arbeitest du denn dann mit dem Körper?
- 18:16Speaker 1: Du hast ja jetzt schon eben Kranjusagral angesprochen!
- 18:21Speaker 1: Ist da so Bestandteil in deiner Ausbildung auch die Körperarbeit überhaupt?
- 18:26Speaker 0: Ich komme nicht aus der Kramiosakraltherapie.
- 18:29Speaker 0: Und ich verknüpfe Felgenkreis und Unhakomotherapeutin, die arbeiten tief und psychologisch über den Körper.
- 18:43Speaker 0: Da geht der Fokus so.
- 18:46Speaker 0: was macht denn der Körper?
- 18:48Speaker 0: Kinö spricht gerade auch meine Hand mit!
- 18:51Speaker 0: Ja?
- 18:52Speaker 0: Die Frage ist wenn ihr so sprecht wobei hilft die mir dann?
- 18:57Speaker 0: Was macht das mit mir, wenn ich die so mit einsetze?
- 19:02Speaker 0: Also kann ich dir gleich beantworten.
- 19:04Speaker 0: Die hilft mir einfach so.
- 19:05Speaker 0: ja okay da kommt eine Energie und ich will das ausdrücken und ich möchte es gut machen dass es beständig ist.
- 19:12Speaker 0: Und dabei hilft mir letztlich so diese Hand.
- 19:17Speaker 0: Wenn ich jetzt mit Klienten arbeite... Da kommt drauf an was Was wird gerade sichtbar?
- 19:27Speaker 0: Also ich habe letztens mit dem Klienten gesprochen, der sehr in seinem logischen Gewinn unterwegs war.
- 19:38Speaker 0: Und immer dann wenn es Richtung Gefühle ging, hat er den Kiefer zugemacht und das war sehr auffällig.
- 19:49Speaker 0: Aber immer dann spürte noch mal hin, da kam dieser zu im Mund und dann habe ich das mal benannt, da du immer dann wenn es irgendwie tiefer geht.
- 20:05Speaker 0: Dann mach' dankenvoll zu.
- 20:07Speaker 0: Magst du das mal beobachten?
- 20:09Speaker 0: Magst Du damit mal ausprobieren?
- 20:12Speaker 0: Probier doch mal bewusst aufs.
- 20:14Speaker 0: was macht's mit dir wenn du den Mund schon machst Ja und dann sind wir darauf gekommen dass er als Junge nicht gehört und gesehen wurde immer dann wenn er was zu sagen hatte.
- 20:29Speaker 0: Dann war der geschimpft beschuldigt, er musste immer den Mund zuhalten ja?
- 20:37Speaker 0: Und da würde ich jetzt also in dem Setting konnten wir an der Stelle dann nicht weiterarbeiten.
- 20:43Speaker 0: aber das wäre jetzt etwas wo ich dann eventuell auch weiter arbeiten würde.
- 20:49Speaker 0: okay es hält dir vielleicht auch mal jemand Also ich stelle mich zur Verfügung und halte dir mal den Mund zu.
- 20:56Speaker 0: Und du guckst mal, was macht das mit dir?
- 20:59Speaker 0: Ja in der Achtsamkeit natürlich auch.
- 21:01Speaker 0: Natürlichen Absprache mit den Tieren soll ja nicht überwältigt werden.
- 21:07Speaker 0: Es soll ja eine Erfahrung geben wie es passiert dann, wenn jemand den Mund so hält dass er's nicht mehr selber machen muss.
- 21:15Speaker 0: Das ist abgenommen.
- 21:18Speaker 1: Das is ja natürlich total interessant, wenn wir da nochmal die Pferde auch mit ins Spiel bringen
- 21:23Speaker 0: Ja.
- 21:25Speaker 1: Also wie die Pferde dann ja reagieren, wenn dann in dem Moment vielleicht mal ein Alternativverhalten ausprobiert wird?
- 21:35Speaker 0: Ja!
- 21:36Speaker 0: Und da passiert oft an Abkaunen und Entspannen oder eine Bewegung im Körper, wenn das Pferd mit dabei ist.
- 21:46Speaker 0: Oder einen Kopf senken... Da kommt auch ein direktes Feedback vom Pferden.
- 21:53Speaker 0: Hey, jetzt ist was anders.
- 21:54Speaker 0: Guck mal!
- 21:55Speaker 0: Das Pferd ist Zeugin, das Zeuge von dem dass sich jetzt bei Dior etwas verändert hat.
- 22:03Speaker 1: Es ist hochspannend also die eigene Körpersprache einfach mal bewusster wahrzunehmen.
- 22:15Speaker 1: und Ist das das?
- 22:17Speaker 1: Was mit dieser tiefen psychologischen Körperarbeit gemeint ist?
- 22:21Speaker 1: oder gibt es da noch mehr?
- 22:23Speaker 0: Es geht natürlich noch in die Tiefe.
- 22:25Speaker 0: dann Das was der Körper ausdrückt, da ist ja eine Geschichte dahinter.
- 22:32Speaker 0: Da sind Glaubenssätze dahinter, das sind Überzeugungen dahinter.
- 22:36Speaker 0: und es geht drum an diese Kernaussagen zu kommen und zu gucken, gelten die denn heute noch?
- 22:45Speaker 0: Damals waren sie wichtig um in dem Umfeld zu überleben mit dem wir kamen, da waren die hilfreich.
- 22:54Speaker 0: Aber stimmt es den Leute noch?
- 22:56Speaker 0: Ist das denn noch wahr oder ist es gut, unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten so etablieren.
- 23:05Speaker 0: Wir haben vorhin ja schon mal darüber gesprochen dass sich die Handlungsweisen wiederholen weil man noch keine Idee hat.
- 23:13Speaker 0: was könnte ich dann stattdessen tun?
- 23:16Speaker 1: und auch im Umgang mit dem Pferd?
- 23:18Speaker 1: also wenn jedes Pferde... Man hat ja so seine Arrangements sag' ich mal Und da merkt ihr immer, das Pferd macht ja immer das.
- 23:28Speaker 1: Dann kommt mal eine andere Person arbeitet mit dem Pferde und auf einmal ist es überhaupt gar kein Thema.
- 23:34Speaker 1: Da zeigt sich halt auch noch mal.
- 23:36Speaker 1: Aber
- 23:37Speaker 0: ich habe auch eine lustige Geschichte dazu.
- 23:39Speaker 0: Ich hab nämlich ne Stute gehabt hier von Jaa... ...und wenn die keine Lust hatte dann hat die einem immer den Hintern zubereckt.
- 23:46Speaker 0: Das war klar!
- 23:47Speaker 0: Wenn man zu dicht kann, dann hat sie auch das Bein gewogen.
- 23:51Speaker 0: Schon noch moderat?
- 23:54Speaker 0: ging nicht gleich so.
- 23:56Speaker 0: Und dann habe ich ihr die Schweifrübe gekratzt, wenn sie das gemacht hat und dann war es jetzt so verblüfft wie?
- 24:03Speaker 0: Was macht ihr jetzt?
- 24:08Speaker 0: Das ist sich dann doch nach einer Weile halftern ließ und ganz okay damit war dass wir jetzt passieren gehen.
- 24:15Speaker 0: ja Das finde ich so faszinierend, wenn da so eine Energie kommt oder so ein Impuls und ich mache was Ungewöhnliches.
- 24:24Speaker 0: Und dann passiert das völlig neu jetzt.
- 24:26Speaker 0: Also da habe ich auch wirklich Freude dran.
- 24:30Speaker 0: Aber was anderes mit reinzubehen?
- 24:33Speaker 1: In der systemischen Arbeit nennen wir das ja Paradoxinterventionen.
- 24:38Speaker 0: Genau!
- 24:41Speaker 1: auch Dinge jetzt mal einfach komplett anders zu machen, damit das ganze System mal wieder angeregt wird sich neu zu finden und neu zu sortieren.
- 24:51Speaker 0: Ja und da finde ich halt auf diese Körperarbeit und dieses Fällenkreis, da geht es ja auch darum Bewegungen zum Machen die, keine Ahnung du kriegst an die Decke oder in den Gegengesetzte Richtung wer nur den Kopf dreht, macht man ja selten.
- 25:09Speaker 0: ringt aber so das innere Körpersystem, durcheinander würde ich jetzt nicht sagen.
- 25:16Speaker 0: Aber es schafft neue Verbindungen im Gehirn und erreicht dadurch dann auch eine größere Flexibilität.
- 25:25Speaker 0: Und das finde ich immer wieder spannend weil wenn mein Körper flexibler ist.
- 25:31Speaker 0: ja da ist es auch mal ein Gehirnen und ich reagiere eben nicht immer mit den eingefahrenen Autobahnen die man vielleicht irgendwann mal trugiert hat.
- 25:44Speaker 1: Kann man eigentlich auch Feldenkreis, also auf dem Pferd kenne ich ja für den Reiter?
- 25:49Speaker 1: Aber gibt es das auch für Pferde?
- 25:51Speaker 0: Ja, ja!
- 25:54Speaker 1: Also um ein Pferden neues Bewegungsgefühl zum Beispiel zu verschaffen.
- 25:58Speaker 0: Was ist letztlich das was die Linda Tellington von... Also sie hatte bei Mosche Feldenkreis selber noch die Ausbildung gemacht, auf die Tier reportiert hat, da neues Körperbewusstsein zu entwickeln, Kleidenschritte, Miniimpulse am Körper.
- 26:19Speaker 0: Wahrnehmungsempulse, Arbeit mit Balance und Disbalance.
- 26:25Speaker 0: Da kann man ganz viel machen.
- 26:28Speaker 0: Und das ist auch was ich damals mit der Candy Fee gemacht habe, dass die sich besser wahrnehmen können.
- 26:34Speaker 0: Denn wenn wir uns unseren Körper spüren dann sind wir nicht mehr so speckhaft.
- 26:39Speaker 0: dann sind wir mehr mit uns verbunden und geerdet.
- 26:44Speaker 0: Deswegen ist für mich der Körper sowas Wichtiges, gerade wenn wir traumatische Erfahrungen haben wollen wir ja nicht mehr in den Körper kommen weil dann kommt ja der Schmerz aber das ist da wiegt heraus.
- 27:02Speaker 1: Das ist auch für mich so der Grund warum eine reine Gesprächstherapie immer nur bis zu einem gewissen Punkt kommen Und dann viele Menschen, die wirklich stark traumatisiert sind da irgendwann austherapiert sind.
- 27:20Speaker 1: Also wo es halt nicht mehr weitergeht und dass die Arbeit mit den Pferden ja auch immer wieder ein guter Punkt, wo die Menschen nochmal neu in ihr Gespür kommen können und wo sie sich auch gut darauf einlassen.
- 27:33Speaker 1: Ja
- 27:34Speaker 0: das erlebe ich auch und mit dem Pferd kann ich Dinge einfach immer wiederholen.
- 27:39Speaker 0: Das finde So hervorragend, wenn ich mit Menschen arbeite dann landet man schnell in so einer Schublade.
- 27:46Speaker 0: Ach die ist ja so und so.
- 27:48Speaker 0: Und mit dem Pferd kann ich keine Ahnung hunderttausendmal üben dass es jetzt stehen bleiben soll und erst dann wenn ich möglich bin meiner Kraft pinn wird's wirklich auch prompt stehenbleiben und damit also eine Selbstwirksamkeit zu entwickeln oder auch zum merken okay Jetzt war ich so in meiner Kraft, dass das Pferd mich verstanden hat.
- 28:17Speaker 0: Also wenn es um Übergrifflichkeiten geht, dann fällt's den Leuten schwer dieses Stopp wirklich zu meinen.
- 28:26Speaker 0: Das kann man sagen, kannst du nicht bitte stehen?
- 28:29Speaker 1: Nein!
- 28:32Speaker 0: Und das wird einfach um Pferde... Manche machen sie einfach weil sie nett sind Aber ein Pferd, wo merkt er?
- 28:39Speaker 0: okay da ist es gerade wichtig dass die wirklich in die Klarheit kommt.
- 28:44Speaker 0: Da wird's einfach nicht reagieren und wenn das so eine klare Stopp ist dann krieg ich auch mit Ah!
- 28:50Speaker 0: Das ist es.
- 28:52Speaker 0: Daher muss diese Stopp kommen nicht von da ja?
- 28:56Speaker 0: Und das ist das was wirkt.
- 28:59Speaker 1: Gibt´s da auch ne Körperübung dazu die du dann möchtest für Menschen den Stopp fühlen
- 29:07Speaker 0: Ja, sodass wir uns einfach dieses Thema Grenzen mal widmen zu gucken.
- 29:12Speaker 0: Okay wo ist denn so deine Grenze?
- 29:14Speaker 0: Wo ist die Grenze von Pferd?
- 29:16Speaker 0: Was passiert wenn das Pferde in deinem Bereich kommt?
- 29:20Speaker 0: Ja was reagiert da in dir?
- 29:23Speaker 0: und es kann ganz unterschiedlich sein nachdem endlich ist es da!
- 29:27Speaker 0: Es hat mich lieb.
- 29:30Speaker 0: ja dann wird da letztlich die Sehnsucht nach Verbindung nach in Kontakt sein, nach Beziehung sichtbar.
- 29:40Speaker 0: Ja und wenn da schon so ein Bewusstsein da ist ja es ist trotzdem wichtig zu sagen hey das mein Raum und das ist dein Raum Und wenn wir miteinander unterwegs sein wollen dann braucht ihr auch jeder so sein Raum sonst latschen die uns auf die Füße Dann wird sie auch blöd gefährlich und nur so zum Geschub sehr umgerangelt.
- 30:01Speaker 0: Wenn dieses Bewusstsein da ist dann kann man das gut üben.
- 30:05Speaker 0: Okay, wo bist du denn jetzt gerade?
- 30:10Speaker 1: Ja das ist ja dann oft diese Sehnsucht nach Verbindung die es uns Frauen dann ja auch so schwer macht wirklich die Grenzen zu setzen.
- 30:20Speaker 1: Weil wir glauben es hat dann was Trennendes eine Grenze zu setzen.
- 30:24Speaker 0: Genau!
- 30:25Speaker 0: Dann bin ich eben nicht mehr in Verbindung.
- 30:27Speaker 0: und wenn ich mich in Verbindungen bin dann taubt ja unser Kinderich auf weil dann wird's bedrohlich.
- 30:35Speaker 0: Ja, dann... Ich
- 30:36Speaker 1: finde das ist ja ein sehr schöner Satz jetzt in Verbindung Grenzen setzen.
- 30:41Speaker 1: Dass das ja auch möglich ist.
- 30:43Speaker 1: Das kann man auch sehr gut mit dem Pferd üben.
- 30:45Speaker 1: Genau!
- 30:47Speaker 1: Und die Pferde machen es uns ja auch vor?
- 30:50Speaker 0: Absolut!
- 30:55Speaker 0: Ja, ich habe so einen Paddock-Offenstall, Paddock Trail und da sind sie total klar miteinander.
- 31:05Speaker 0: Jetzt fressen wir nebeneinander und jetzt ist es mir zu dicht.
- 31:09Speaker 1: Das hat
- 31:10Speaker 0: man abstandig.
- 31:13Speaker 0: Schon auch das zu beobachten, wie die das miteinander aushandeln kann ja schon ganz hilfreich sein.
- 31:22Speaker 0: Da habe ich noch eine kleine Geschichte von einer Klientin.
- 31:26Speaker 0: Da saßen wir im Heuhaus und die Großen haben sich so ein bisschen ums Futter gestritten Und mein Chatty stand so daneben auf Abstand und guckte da zu.
- 31:40Speaker 0: Dann sagte die, das ist ja wie bei mir Zuhause.
- 31:43Speaker 0: Wie ich Kind war.
- 31:44Speaker 0: Ich war dieses kleine Chatty.
- 31:46Speaker 0: Die ältere Geschwister und die Eltern machen da einen Talala und ich stehe allein.
- 31:54Speaker 0: Ich bin der Alien, ich gehöre da gar nicht dazu.
- 31:58Speaker 0: Und ich gebör gar nicht zu dieser Familie.
- 32:02Speaker 0: Und dann habe ich gesagt, aber weißt du, das ist ein total Schlau von dieser Tipp.
- 32:06Speaker 0: Sie ist ja klein.
- 32:08Speaker 0: Wenn die zwischen den großen Geräten verletzt ist sie.
- 32:13Speaker 0: Guck mal!
- 32:14Speaker 0: Sie kamen auch zu fressen.
- 32:17Speaker 0: Die hält sich jetzt auf Abstand, guckt dazu beobachtet und wenn man wieder Ruhe hat, geht es wieder dazu.
- 32:26Speaker 0: Dann meint ihr so hilfreich zu sehen in welcher Klarheit dieses Pony damit umgeht Und wenn das dann fein ist, dann gehört sie wieder dazu.
- 32:38Speaker 0: Ja also das hat nochmal so diesen Blick auf sich selber letztlich auch verändert.
- 32:44Speaker 0: Da war ich ja ganz schlau als Kleine mich daraus zu halten und es nur zu beobachten.
- 32:53Speaker 1: Also auch aus diesem Opferdenken auszusteigen und wieder mehr in die Selbstwirksamkeit zu kommen?
- 33:01Speaker 0: Ja, oder dass sie halt auch im Grund hatte warum man das damals gemacht hat.
- 33:05Speaker 0: Weil es hat sich ja geschützt.
- 33:09Speaker 0: Dieses alles was wir tun um zu überleben beschützt ja unser Überleben.
- 33:20Speaker 1: Das ist ein ganz ganz wichtiger Punkt damit wir einfach aus dieser Schleife der Selbstverurteilung rauskommen und das mal anerkennen auch geleistet haben zu gewissen Zeiten in unserem Leben.
- 33:35Speaker 1: Ja,
- 33:37Speaker 0: genau.
- 33:37Speaker 0: Wie wichtig es einfach war als Kind angepasst zu sein für die Harmonie zu sorgen manchmal auf den Auslöseknopf von okay lieber jetzt gibt's Streit.
- 33:50Speaker 0: wie dann wenn ich in meinem Zimmer sitze und entspannt was mache oder meint ihn mache dann ist er die Überraschung viel größer.
- 33:59Speaker 0: Ja, das sind ja alles Dinge die man so als Kind macht damit es irgendwie in der Familie oder manche machen das in ihrer Familie vielleicht irgendwie und läuft.
- 34:10Speaker 0: Oder scheinbar sicherer wird.
- 34:13Speaker 1: Das ist dann bei Pferden ähnlich ne?
- 34:17Speaker 1: Dass sie zu Symptomträgern des Systems manchmal werden Und da hatten wir auch schon eine Podcast-Folge mal drüber gemacht.
- 34:28Speaker 1: Ja, Savine.
- 34:29Speaker 1: Das war schon unglaublich interessant
- 34:35Speaker 0: und tief.
- 34:39Speaker 1: Gibt es noch
- 34:39Speaker 0: irgendwas
- 34:39Speaker 1: was du unseren Frauen da draußen gerne mitgeben wollen würdest?
- 34:45Speaker 0: Ja ja ich glaube das ist total wichtig dass wir uns gut um uns kümmern und schauen und nicht ins aushalten gehen.
- 35:01Speaker 0: Wenn man ins Aushalten geht, dann wird ihr auch sichtbar wie stark man ist was man alles aushalten kann.
- 35:08Speaker 0: Aber die Veränderung, die ist viel wichtiger.
- 35:12Speaker 0: und wenn du dein zukünftiges Ich, wenn du deinen Weg gehst und in zwei drei Jahren würde dich heute dein zukunftliches ich besuchen Dann würdest dir sagen zwar gut dass du diesen Weg für dich gegangen wirst Davon bin ich totale überzeugt.
- 35:32Speaker 1: Ja vielen Dank.
- 35:36Speaker 1: Ja, das wirkt auch in mir jetzt noch nach unser Gespräch.
- 35:40Speaker 1: Und es hat mich schon einen verschiedenen Teilen auch nochmal sehr berührt vor allen Dingen dieser Zusammenhang nochmal zwischen Körper und Psyche und wie die unser Körper uns dabei auch unterstützen möchte durch vielleicht aber auch Symptome zum Teil.
- 36:03Speaker 1: Und wir kommen ja auch direkt wieder sekundärer Krankheitsgewinn, das Schlagwort nochmal so ins Bewusstsein.
- 36:14Speaker 1: ich wünsche dir auf jeden Fall weiterhin bei deiner ganz ganz wichtigen Arbeit viel Erfolg und wir bringen auf jeden fall alle Kontakt Daten nochmal in die Shownotz rein, dass ihr Sabine erreichen könnt und wenn ihr euch für ihre Ausbildung interessiert da auch mal auf der Webseite schmügeln könnt.
- 36:34Speaker 1: Also das ist es auf jeden Fall wert, dass man sich dann mal die Zeit nimmt genauer
- 36:38Speaker 0: zu schauen!
- 36:41Speaker 0: Dann
- 36:41Speaker 1: wünsche ich euch
- 36:42Speaker 0: allen Frauen eine gute
- 36:44Speaker 1: Zeit
- 36:45Speaker 0: und bleibt in eurer Kraft!
- 36:47Speaker 0: Bis bald!