Latest / Hallo Gesundheit – Der Podcast der CSS / Diabetes Typ 1 #2 Ist die Erkrankung angeboren? - mit Claudia Cavelti-Weder
Transcript
- 0:00Speaker 0: Im Kindesalter ist der Krankheit sehr viel akkuter, bedrohlicher.
- 0:06Speaker 0: Eigentlich wie ein Schalter, das von null auf hundert geht und
- 0:09Speaker 1: einen Tag
- 0:11Speaker 0: auf den anderen.
- 0:12Speaker 0: Und bei den Erwachsenen, wenn man es später im Leben bekommt, sind sie häufig viel milder in Verläufe.
- 0:18Speaker 2: Hallo und herzlich willkommen zu.
- 0:20Speaker 2: Hallo Gesundheit, einem Podcast der CSS!
- 0:22Speaker 2: Ich bin Manuel und ich hoste diesen Podcast im Wechsel mit Carla – einfach zum Klarstellen.
- 0:28Speaker 2: Ich bin keine medizinische Fachperson.
- 0:31Speaker 2: Aber als kleiner
- 0:31Speaker 1: Hypokonder interessiert ich mich sehr
- 0:33Speaker 2: an die Gesundheitsthemen.
- 0:35Speaker 2: Jeden Monat geht es um ein Thema aus zwei verschiedenen Perspektiven, einmal aus Fachsicht und einmal aus betroffenen Sicht.
- 0:42Speaker 2: Und das Beste am Ganzen ist, dass ich immer an der frischen Luft auf einem Spaziergang führe.
- 0:48Speaker 2: Heute geht es zum Diabetes-Typ I.
- 0:50Speaker 0: Mein Name ist Claudia Gavelti und ich leite Diabetologie am Universitätsspital Zürich.
- 0:58Speaker 0: Ich leite hier die Ärzte.
- 1:00Speaker 0: Es interessiert mich auch forschungsmäßig.
- 1:04Speaker 0: Ich habe auch ein Grundlagenlab, in dem man versucht, Ursachen auf den Grund zu gehen.
- 1:11Speaker 2: In dieser Episode erfährst du, was der Unterschied ist zwischen Diabetes Typ I und Typ II, ob man Erkrankungen mit einem gesunden Lifestyle verhindern kann und warum es während der Covid-Bandemie plötzlich mehr Diabetes-Type I-Fälle gegeben hat?
- 1:29Speaker 1: Heute spaziere ich hier in Zolleke.
- 1:31Speaker 1: Es ist ein schöner Sonnigenmorgen, neben mir läuft Claudia.
- 1:36Speaker 1: Vor etwa einem Jahr kam ein Barbein raus, der die Abitis hat mit Blutzuckermessgeräten und Insulinpumpi.
- 1:43Speaker 1: Was sagst du als Fachperson zu dem?
- 1:47Speaker 0: Ja, das ist interessant.
- 1:49Speaker 0: Den wusste ich noch gar nicht.
- 1:51Speaker 0: Und sicher ist es so, dass jetzt diese Geräte ... Das braucht bei einem Typ-Eisdiabetes, also einerseits zum Blutzug am Messen.
- 1:59Speaker 0: Aber natürlich auch für Therapien Insulinpumpen abgeben und jetzt immer wieder sichtbarer werden.
- 2:07Speaker 0: Und ich finde in diesem Sinne gut, weil man das als etwas normales betrachten kann.
- 2:12Speaker 0: Ich sehe eigentlich häufig, wie man gut eingestellt ist mit dem Typ-Esdiabetes ... Einig wie eine gesunde Person, die man versucht, möglichst naturnöcher Insulin zurückzugeben.
- 2:24Speaker 0: Wo der Patientinnen und Patienten fehlen.
- 2:28Speaker 0: Früher wollte man vielleicht nicht zeigen.
- 2:31Speaker 0: Es gibt immer Leute, die das auch nicht zeigen wollen.
- 2:34Speaker 0: Das ist völlig okay.
- 2:35Speaker 0: Aber ich glaube, wenn man es sieht ... Das ist etwas ganz Normales.
- 2:40Speaker 0: Bisschen Menschen brauchen Hilfe beim Einten oder bei etwas anderem.
- 2:45Speaker 0: Und das ist ein Spektrum von den ... Gesundheit und den möglichst unverkämpften Umgang mit dem ist sicher sehr hilfreich.
- 2:54Speaker 1: Wir tun jetzt mal mein gefährlicher Halbwissen Challenge, also wenn wir essen produziert die Bauchschweicheldrüse Insulin.
- 3:04Speaker 1: Mit der Hilfe des Insulins kann dann der Zucker aus dem Blut in die Zellen transportieren werden und die Zelle könnte die Energie nutzen.
- 3:11Speaker 1: Und wenn man Diabetes hat, dann ist etwas mit dem Insulin nicht gut.
- 3:14Speaker 1: Habe ich das einigermaßen richtig zusammengefasst?
- 3:17Speaker 0: Ja, das ist eigentlich nicht schlecht.
- 3:21Speaker 0: Genau es gibt eben, wenn wir so zwei grosse Formen des Diabetes sind, der Typ I-Diabetes, eine Autoimmunachankung.
- 3:30Speaker 0: Dort ist es so, dass die Immunsysteme ... aus einem eigenen Körper angreift.
- 3:36Speaker 0: Die insulinproduzierenden Beta-Zellen liegen in den Buchspeicheldrösen, so in Inseln verstreut und wenn man diese nicht mehr hat, dann hat man einfach kein Insulin mehr.
- 3:47Speaker 0: Und bis insulin ist es Hormon.
- 3:49Speaker 0: Darum sind wir auch bei der Hormonspezialisten angesiedelt.
- 3:54Speaker 0: Das Hormone braucht man zum Blutzucker stabilisieren, vor allem im guten normalen ... Range zu palten.
- 4:05Speaker 0: Und dann gibt es die andere Grossform, Typ II Diabetes.
- 4:08Speaker 0: Dort ist es so ... Man hat meistens am Anfang zumindest noch genügend Insulin, aber das Gewäb, den der Zucker aufnimmt, reagiert nicht gut aufs Insulin.
- 4:23Speaker 0: Das Insulin probieren wir zu beschreiben wie als Schlüssel im Dorf, wo dem Zucker hilft aus dem Blut ins Geweb,
- 4:34Speaker 0: d.h.,
- 4:34Speaker 0: im Muskel oder auch in das Fettgewebe und dort ist es so, dass man weniger gut reagiert.
- 4:42Speaker 0: Mit der Zeit kommt es aber auch dazu, dass weniger Insulin da ist und es kann manchmal sein, dass wir später beim Typ II Diabetes im Krankheitsverlauf Insulin brauchen.
- 4:54Speaker 1: Also Typ I ist wie ein Automune erkrankt und Typ II, was würdest du dort sagen?
- 5:00Speaker 1: Ist das etwas, das auch durch Lifestyle bedingt
- 5:05Speaker 0: kommt.
- 5:05Speaker 0: Ich muss sagen es sind starke genetische Komponenten bei dem
- 5:09Speaker 1: Typ II
- 5:10Speaker 0: Diabetes.
- 5:10Speaker 0: Ja genau, wenn beide Eltern betroffen sind, ist eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass man auch einen Typ II entwickelt.
- 5:18Speaker 0: Es ist nicht nur ... Der Lifestyle, aber natürlich kann man sehr viel mit der Ernährung und Bewegung machen um das zu beeinflussen.
- 5:28Speaker 0: Aber es hat eine sehr starke genetische Komponente.
- 5:32Speaker 1: Beim Type I kann man das nicht mit den Beeinflussen machen?
- 5:38Speaker 0: Nein, dort ist es wirklich schicksalshaft!
- 5:42Speaker 0: Bei der Autoimmunachrankung verstehen wir häufig nicht, warum sie auftreten.
- 5:47Speaker 0: Es ist wie eine Fehl- leitung von unserem eigenen Immunsystem.
- 5:51Speaker 0: Es richtet sich nicht nur gegen Sachen, die vorauskommen, Viren oder Bakterien, sondern auch gegen unsere eigene Zellen.
- 5:59Speaker 0: Im Fall vom Typ Biasiabetes gegen die Insulin produzierenden Betazellen Und diese sind eben so, dass sie dann später im Leben sich nicht wieder nachbilden.
- 6:11Speaker 0: Sprich wenn die zerstört werden durch unser Immunsystem, verliert man diese und mit dem auch die Fähigkeit Insulin zu produzieren.
- 6:27Speaker 0: Und wir haben hier natürlich auch viele Studien gemacht, welche Patienten betroffen sind oder was sind die auslösenden Faktoren?
- 6:36Speaker 0: Was müssen mittlerweile ... Weiss ist, dass es auch eine genetische Veranlagung gibt.
- 6:42Speaker 0: Die ist nicht so stark ausgeprägt wie beim Typ II Diabetes.
- 6:47Speaker 0: Dort ist es viel wahrscheinlicher selber ein Typ II-Diabetes überzukommen, wenn die Eltern betroffen sind.
- 6:55Speaker 1: Das habe ich gedacht, weil ich umgekehrt bin ... Genau,
- 6:57Speaker 0: genau!
- 6:58Speaker 0: Im Typ I hat es schon einen genetischen ... Komponenten, oder man hat eine Veranlagung.
- 7:04Speaker 0: Aber das ist nie so stark ausgeprägt wie beim Type II.
- 7:08Speaker 0: Also man hat einerseits die Veranlage und andererseits denkt man aber auch, dass die Umwelt ein Rollenspiel spielt?
- 7:17Speaker 0: Man weiss ... Oder man vermutet, dass es mit frühkindlichen Infekten zu tun hat.
- 7:25Speaker 0: Das sind aber Infekte, die wir alle haben, z.B.
- 7:28Speaker 0: Entrovieren.
- 7:31Speaker 0: Gastrointestinali-Impfekt im Klingel des Alters.
- 7:35Speaker 0: Und da wäre auch nicht das Ziel, die jetzt verhindern.
- 7:39Speaker 1: Also Magen darum?
- 7:41Speaker 1: Genau.
- 7:45Speaker 0: Dass es einen Zusammenhang mit ihnen hat, wahrscheinlich ist es so, dass unser Immunsystem wie den Fehl geleitet durch die Infekte Abwehrreaktionen bildet, wo dann gegen den eigenen Körper ... Aber es ist nicht ganz so einfach.
- 8:04Speaker 0: Wir haben dort keine einfache Handhabe oder können eine einfache Lösung finden, aber man sieht eben das Signal, dass es mit einem frühenkindlichen Infekt muss zu tun hat.
- 8:15Speaker 0: Es braucht auch die genetische Veranlagung, also nicht alle erkrankten den einem nicht über ein Diabetes.
- 8:21Speaker 1: Okay, dann kann ich noch einmal zusammenfassen und sagen ... Meines Wissens war es so, dass Typ I angeboren wurde.
- 8:27Speaker 1: Es bricht irgendwann aus, also eben die ganze Zahl.
- 8:31Speaker 1: Typ II ist nur Lifestyle aber dann kann man das schon mal revidieren.
- 8:35Speaker 1: Das wissen wir.
- 8:36Speaker 1: Es
- 8:36Speaker 0: hat eine fünke Wahrheit, aber es ist noch ... Einfach ein bisschen komplizierter wird es sein.
- 8:46Speaker 0: Typ I ist in diesem Sinne nicht angeborent.
- 8:49Speaker 0: Man hat diese Veranlagung.
- 8:51Speaker 0: Es kann ausbrechen, wenn man die Veranlagung hat.
- 8:56Speaker 0: Aber es muss nicht.
- 8:58Speaker 0: Man weiß mittlerweile, dass viele, die die Veranaagung haben, Antikörper entwickeln sehr früh im Leben, also im Klingeln des Alters.
- 9:07Speaker 0: Dann hat man so einen Peak.
- 9:08Speaker 0: aber das bedeutet überhaupt noch nicht, dass man jetzt ein Diabetes hat.
- 9:12Speaker 0: Und manchmal gibt's Leute, die den Antikörpern und Erkrankungen ... nicht.
- 9:20Speaker 0: Und andere haben relativ früh die Erkrankung.
- 9:23Speaker 0: Du hast gesagt, in deiner Vorstellung sind alle jung und da weiss man auch, dass es nicht so ist.
- 9:31Speaker 0: Man kann in höherem Alter einen Typ-Eisdiabetes erkranken.
- 9:36Speaker 0: Meistens ist es so, dass im Kindesalter der Erkranke sehr viel akuter, bedrohlicher wie ein Schalter ... quasi von Null auf Hunder geht und
- 9:50Speaker 1: ein Tag
- 9:51Speaker 0: auf den Anderen.
- 9:52Speaker 0: Und bei der Erwachsenen, die man später im Leben bekommt, ich sage jetzt mal mit Vierzig, vielleicht mit Fünfzig oder sogar noch später, dann sind es häufig viel mildere Verläufe.
- 10:03Speaker 0: Nicht gleich wie bei den Kindern.
- 10:05Speaker 1: Also das heisst milder?
- 10:06Speaker 1: Das heisst doch noch etwas Insulin ...
- 10:08Speaker 0: Genau!
- 10:09Speaker 0: Man hat noch ein bisschen Insulin... Es ist nicht ganz so einen schnellen Beginn, nicht ganz eine abrupte Beginn.
- 10:15Speaker 0: manchmal Am Anfang haben wir die falsche Diagnose.
- 10:21Speaker 0: Wegen dem Alter denkt man, es ist ein Typ II-Diabetes.
- 10:26Speaker 0: Dann müssen wir wieder gut anschauen, weil wie gesagt, es werden ja die Insulin produzierenden Zellen zerstört.
- 10:34Speaker 0: Die Leute brauchen Insulin und beim Typ II sind wir häufig mit Therapien auch nicht Insulin, sondern quasi ... Wir tun nicht zu häufig, dass man Gewicht abnimmt.
- 10:46Speaker 0: Von daher ist es wichtig, bei der Diagnose oder beim Anfang dieser Krankheit gut anzuschauen.
- 10:52Speaker 1: Ich habe mit einer betroffenen Person geredet, die auch erst Ende den Zwänzigen-Diagnosen bekommen hat.
- 11:00Speaker 1: Wie muss ich das vorstellen?
- 11:02Speaker 1: Du hast vorhin gesagt, wie ein Schalter.
- 11:04Speaker 1: Es ist wie einen Tag auf den anderen.
- 11:06Speaker 1: Das kann sich hier entwickeln.
- 11:09Speaker 0: Die klassische Symptome ist, dass man sehr starke Durst hat und sehr viel auf das Weh gesehen muss.
- 11:17Speaker 0: Und die Gewicht verliert.
- 11:19Speaker 0: Zum Teil hat man auch ein bisschen Augensymptome für Schumme gesehen.
- 11:24Speaker 0: Es hängt damit zusammen, dass der Blutzucker in den Blut so hoch ist, weil es in Solinen fehlt.
- 11:30Speaker 0: Dass der Zucker über den Urin ausgeschieden wird.
- 11:35Speaker 0: Unterdessen verliert man auch Kalorien?
- 11:38Speaker 0: Und man verliert Wasser.
- 11:39Speaker 0: Das hat man wie der Durst.
- 11:42Speaker 0: Mit dem Durst haben, trinken und Wasser lösen und Gewicht verlieren, weil man sehr viele Kalorien verliert.
- 11:49Speaker 0: Das sind die klassischen Symptome, die häufig sehr akkut sind im Kindesalter.
- 12:01Speaker 0: So können Aufträte auch im Erwachsenenalter sein.
- 12:03Speaker 0: Aber ein Erwachseneinalter kann auch schleichender sein.
- 12:08Speaker 0: quasi Akute bei den Schaltern, die wir angehen.
- 12:11Speaker 1: Aber das heißt es braucht schon mehrere Jahre bis dann der Blutzuckerspiegel zu hoch ist.
- 12:16Speaker 1: oder kann das sein, dass sich innerhalb von wenigen Tagen oder Wochen?
- 12:20Speaker 0: Absolut!
- 12:22Speaker 0: Also wenn eine Automunerkrankung sehr akut und plötzlich ist und man plötzlich keine Insulin mehr hat... Insulin sind eigentlich überlebenswichtigste Hormonen.
- 12:37Speaker 0: Und ich denke auch, Unter Umständen, häufig auch bei den Kindern.
- 12:41Speaker 0: Sehr plötzlich vom einen Tag auf den anderen auftreten.
- 12:44Speaker 1: Das Immunsystem greift die Zellen an und zerstört sie.
- 12:47Speaker 1: Dann ist gerade fertig mit Insulinproduktion.
- 12:50Speaker 0: Genau.
- 12:51Speaker 0: Wir haben keine andere Zelle, die Insulin machen.
- 12:57Speaker 0: Und bis Insulin ist für diese Regulation vom Zucker sehr wichtig.
- 13:00Speaker 0: Früher war es so, dass die Beisdiabetes vor der Entdeckung von Insulin häufiger ... die Leute nicht lange überleben konnten.
- 13:13Speaker 0: Sinsulin wurde vor über hundert Jahren entdeckt und der Therapie war schon ein Meilenstein, weil vorher ist das häufig mit dem eigentlichen Todesurteil mehr oder weniger
- 13:28Speaker 1: verknüpft gewesen.
- 13:29Speaker 1: Könnte es sein, dass sich bei mir auch diese Eisteabieten zu plötzlich entwickelt?
- 13:33Speaker 1: Also sollte ich mich hier einmal ... regelmässig testen lassen, oder wie ist das?
- 13:38Speaker 1: Also
- 13:38Speaker 0: grundsätzlich kann bei jedem Mensch die Beiste auftreten.
- 13:42Speaker 0: Auch bei mir könnte das sein, oder?
- 13:45Speaker 0: Bei dir auch!
- 13:46Speaker 0: Aber es ist nicht so, dass wir momentan ein Screening empfehlen, wo man... ...wie sucht.
- 13:55Speaker 0: Man diskutiert jetzt etwas daran.
- 13:57Speaker 0: Es gibt gewisse Länder, die Neugeborene Screenings machen, also quasi diese Kinder, wenn sie auf die Welt kommen.
- 14:06Speaker 0: wie man andere Erkrankungen auch beim Neugeborenen-Screening sucht.
- 14:10Speaker 0: Hier ist die Schweiz noch ein Weg am finden, wie wir hier vorgehen.
- 14:15Speaker 0: Andere Länder sind schon weiter in Italien und machen zum Beispiel das Neugeborne Screening.
- 14:19Speaker 1: Wie macht man das genau für Diabetes?
- 14:21Speaker 0: Es gibt verschiedene Möglichkeiten.
- 14:23Speaker 0: Ich kann einerseits einen genetischen Score machen, wo man quasi die genetische Veranlagung anschaut und mich an die Antikörper messen.
- 14:37Speaker 0: Und dann ist es so ein Liebepfrag, machen wir das oder wollen wir das?
- 14:42Speaker 0: Wollen wir das machen?
- 14:43Speaker 0: Wenn ja... Machen wir das nur bei einer bestilten Gruppe.
- 14:47Speaker 0: Also sagen jetzt mal zu den Kindern von Leuten, die bei uns beiseite haben.
- 14:51Speaker 0: Aber wie gesagt, man verpasst dann wahrscheinlich auch andere.
- 14:54Speaker 0: Machen Sie da bei der ganzen Bevölkerung.
- 14:57Speaker 0: Welchen Test machen wir?
- 14:58Speaker 0: Wen machen wir denn?
- 14:59Speaker 0: Es gibt noch relativ viele Fragen!
- 15:02Speaker 0: Ist nicht der Kamin-Kosten verbunden, ist auch die Frage, ob man das bewirbt.
- 15:07Speaker 0: Wir haben in diesem Sinn keine momentan von den Krankenkassen zahlte Therapien, die wir dann anbieten könnten.
- 15:16Speaker 0: Ich wüsste dann einfach, dass mir um eine Risiko kommt oder ich wäre vielleicht ein wenig vorbereitet, wenn diese Symptome mit dem Wasser lösen und durchschwimmen.
- 15:27Speaker 0: Aber ja, da sind noch sehr viele Fragen.
- 15:29Speaker 0: Momentan gibt es in der Schweiz keine Screening für typische Diabetes.
- 15:37Speaker 1: Könntest du sagen, dass ein Kind schon mit dem auf die Welt kommt?
- 15:40Speaker 1: Dass das schon von Anfang an vom Leben die Insulin produzierenden Zellen zerstört sind?
- 15:49Speaker 0: Meistens dreht dann das nach der Geburt auf.
- 15:53Speaker 0: Die neonatalen Diabetesformen gibt's auch.
- 15:57Speaker 0: Die haben aber einen anderen genetischen ... Kindergrund.
- 16:01Speaker 0: Der klassischste Beisjabete entwickelt sich dann häufig im Zeuglings- und Kinderalter.
- 16:09Speaker 0: Aber es kann bis ins Erwachsenealter
- 16:12Speaker 1: gehen.
- 16:14Speaker 1: Wenn in einer Familie Gehäufe Autoimmunerkrankungen sind, wie z.B.
- 16:18Speaker 1: Zolliakia oder so, kann das Risiko höher sein für ein Kind?
- 16:23Speaker 0: Es ist so, dass die Automunerkränkungen häufiger miteinander ... zusammen auftreten, sag ich mal.
- 16:32Speaker 0: Und wir machen auch häufig einen Jahreskontrollen bei uns am Unispital, in dem man dann auch schaut, ob es noch andere Autoimmunprobleme im Witteste sind.
- 16:46Speaker 0: Wir schauen die Schilddrösen an und eine krischsichere Frage.
- 16:50Speaker 0: Wir sehen häufig Vitamin B-Zwölfe, weil das auch mit der Autoimmuna-Krankung kann.
- 16:57Speaker 0: Zum Teil hat man die Hauterkrankungen, die man manchmal sieht, wo die Stellen heller sind wie die Ligo.
- 17:03Speaker 0: Also es ist schon so, dass die Automunerkrankung wahrscheinlich eine gemeinsame Entstehung haben im weitesten Sinne und quasi auch in den Päckchen fahren kann.
- 17:19Speaker 1: Aber wie du gesagt hast vorhin, das ist nicht so, wenn die Eltern ... Oder einen älteren Teil, die ein Typ einsetzt.
- 17:24Speaker 1: Dass es dann wie verirbt wird?
- 17:27Speaker 0: Nein, das ist nicht so.
- 17:28Speaker 0: Wir tun auch nicht ... Das ist überhaupt nicht so, dass ihr das Risiko leichter hört.
- 17:34Speaker 0: Dass sie vielleicht mal fünf bis zehnfach hat, aber nicht, dass man's sicher auch hat.
- 17:41Speaker 0: Aber wir sehen zum Teil schon, haben ja eine Familie, die Typ Eins den Käufer aufgetreten.
- 17:47Speaker 0: Da hat sich etwas mit der Familiengeschichte zu tun.
- 17:50Speaker 0: Aber es muss überhaupt nicht sein.
- 17:52Speaker 1: Aber bei Typ II hast du gesagt, dort ist es häufiger, dass es dann verirrt wird.
- 17:56Speaker 0: Dort hat die genetische Komponente Höchstgewichte.
- 18:00Speaker 1: Bei der Therapie tut man ja Insulin-Spritzen.
- 18:02Speaker 1: Kann man da irgendetwas anderes machen?
- 18:04Speaker 1: Oder ist das eigentlich Therapie ...
- 18:06Speaker 0: Das ist die Therapie der Wahl.
- 18:07Speaker 0: Wir müssen wie ersetzen, was die Natur hier quasi genommen hat und wir versuchen, eine Natur möglichst zu ersetzen.
- 18:17Speaker 0: Und das bedeutet, dass man einerseits braucht immer alles kleine bestimmte Menge Insulin, auch wenn man nicht ist.
- 18:26Speaker 0: Über den ganzen Tag verteilt sind das sogenannte Basalin-Insulin.
- 18:31Speaker 0: und dann braucht man immer, wenn man isst und Kohlehydrat ist – das sind ja die stärkeren Produkte zum Beispiel Brot oder Pasta, Reisherdöffel aber natürlich auch Zuckereinverzüßigkeiten.
- 18:45Speaker 0: Diese Stärkenprodukte werden im Magendarm getragt aufbrechen in den Zuckermolekul und die führen dann zu einem Blutzucker-Anstieg.
- 18:54Speaker 0: Dort wird normalerweise eine Besinsulin ausgeschüttet, damit der Zucker ins Gräbe aufgenommen werden kann.
- 19:01Speaker 0: Und genau das braucht man immer zur Mahlzeit, kurz wirksam ins Insulin um jeweils dieser Blutzukopieke abzudecken.
- 19:09Speaker 1: Wie du aber vorhin gesagt hast mit Lifestylefaktoren kann man wirklich gar nichts mehr beeinflussen weil diese Zähle sind halt jetzt einfach weg!
- 19:17Speaker 1: Das kann man mit einem guten Livestell
- 19:19Speaker 0: nicht retten.
- 19:21Speaker 0: Ich kann mich auch nicht sagen, dass der Lifestyle keine Rolle spielt.
- 19:25Speaker 0: Es ist natürlich so, wenn man eine ausgewogene Ernährung hat und sich bewegt, damit man einen grossen Einfluss auf den Blutzucker hat.
- 19:35Speaker 0: Wenn wir uns überhaupt nicht darauf achten, um zu süssgetränkt zu konsumieren ... Ich habe heute gesehen, dass man einen grossen Blutzuckerpig macht.
- 19:49Speaker 0: Das hat schon Einfluss auf die Blutzuckereistätigung.
- 19:53Speaker 0: Mit dem Lifestyle kann man sehr viel machen aber man kann das Insulin zurückbringen.
- 19:58Speaker 0: Das Insulin ist weg und dann muss man das setzen.
- 20:02Speaker 0: Aber man kann durchs Essen und Bewegung schon grosse Einflüsse nehmen.
- 20:08Speaker 1: Jetzt gibt es auch ganz neue Systeme, so Klaus-Loop-Systemen.
- 20:11Speaker 1: Wo wir automatisch messen, wie viele Insulin das braucht und dann abgibt.
- 20:16Speaker 1: Wie funktioniert das genau?
- 20:18Speaker 0: Es ist so, dass man einerseits den Blutzucker messen muss.
- 20:22Speaker 0: Das hat man sogenannte kontinuierliche Blutzuckermessung.
- 20:25Speaker 0: Da haben Sie sicher schon ab und zu gesehen, wie ein Knopf, in dem man häufig am Oberraum dreht.
- 20:36Speaker 0: Interstitielle Gewebe, also zwischen den Zellen.
- 20:38Speaker 0: Es hat so eine ganze fine Hörle, die dann in den Blutzug missen.
- 20:43Speaker 0: Und dann in zwei Komponenten, wo man einen Pumpi hat.
- 20:46Speaker 0: Das ist meistens ein bisschen grösser als das Kästchen.
- 20:50Speaker 0: Wo man entweder über ein Schlüchel ins Insulin abgibt oder gibt auch Pumpern, die direkt auf der Haut sitzen und ins Insulin abgeben können.
- 21:01Speaker 0: Die kommunizieren miteinander.
- 21:05Speaker 0: Der Pumpe werden quasi die Blutzuckerdaten geschickt.
- 21:09Speaker 0: Und diese tun mittlerweile hier einen Algorithmus anpassen, ob es weniger oder mehr Insulin braucht.
- 21:15Speaker 0: Sprech wenn zum Beispiel der Blutzuckers sinkt, dann kann sie das Pumpee abstellen, weil sie realisiert haben, jetzt ist der Bluzzucker gut und wenn der Bluzucker steigt gibt er mehr Insulen ab was man immer noch muss machen.
- 21:30Speaker 0: oder meistens Es gibt die ersten Pumpen, die versuchen ohne das Ausdruck.
- 21:37Speaker 0: Das Essen muss der Pumpe signalisieren.
- 21:41Speaker 0: Ich muss sagen, wie es jetzt ist, z.B.
- 21:43Speaker 0: eine Hauptmahlzeit mit, ich sage mal, ein Sechzeiggramm Kohlehydrat.
- 21:47Speaker 0: Man muss ein gewisses Verständnis haben in welchen Nahrungsmitteln ungefähr wie viele Kohlehydrate drin sind.
- 21:55Speaker 0: und dann kann man den Pumpen quasi sagen.
- 21:58Speaker 0: Dann gibt sie dort eben ... Bol aussegen, quasi für die Mahlzeit, damit der Zucker erst nicht so hoch ist.
- 22:07Speaker 1: Auf einen Fall im Beitrag sieht man jetzt auch Organspende macht manchmal, Bauchspeise und Nieren.
- 22:15Speaker 1: Und diese Person braucht sich keine Insulin mehr.
- 22:18Speaker 1: Ist es denkbar, dass das häufiger gemacht wird bei Diabetes?
- 22:22Speaker 0: Ich muss sagen, das ist sehr nischen.
- 22:26Speaker 0: In der Schweiz machen wir nur Pankerstransplantationen bei Leuten, die auch eine Nierentransplantation brauchen.
- 22:33Speaker 0: Das sind Personen, die eigentlich schon so eine vorgeschritte Nierenerkrankung haben, dass die Nieren nicht funktionierten und dass sie transplantiert werden müssen.
- 22:44Speaker 0: Man muss sich vorstellen, eine Transplantation ist ja gewählt von einem fremden Spender.
- 22:51Speaker 0: Unser Immunsystem würde diese nicht akzeptieren und abstoßen, wenn man nicht immunsuppressiver wird.
- 22:59Speaker 0: Dass die Medikamente aus dem Immun-System unterdrücken.
- 23:04Speaker 0: Diese Medikamenten haben auch Langzeitnebelwirken natürlich.
- 23:11Speaker 0: Das heisst z.B.
- 23:12Speaker 0: im Fekt oder auch gewisse Tumorachrankungen.
- 23:15Speaker 0: Von daher ist das nicht etwas, was man einfach so leicht ... fertig der Leute gibt.
- 23:22Speaker 0: Aber natürlich, wenn die Menschen eine schwere Nieren-Schaden haben und ein paar Wochen die Blutwäsche und Dialysen müssen.
- 23:31Speaker 0: Bei diesen Leuten zeigt man sich ja dort, wie man sowieso einen Nieren bekommt, sowieso muss er immunsuppressiv annehmen und man ist noch quasi in einem guten Allgemeinzustand.
- 23:42Speaker 0: Die jüngeren Patienten haben sich auch überlegt, direkt in den Banken eine Buchspeicheldruise zu geben.
- 23:49Speaker 0: Das stimmt schon.
- 23:50Speaker 0: Auch die Patienten, die das funktionieren, sind dann natürlich genial, weil plötzlich gibt es fremde Organier, die Insulinsekretion macht und man braucht kein Insulin von aussen mehr.
- 24:07Speaker 0: Es ist wirklich nischen ... Eigentlich würde man nicht in den Zustand kommen, denn das heisst ja, dass wir die Nieren-Funktion auch schon verloren haben.
- 24:18Speaker 1: Und diese Immunsippen sind super, weil sie ein Leben lang nehmen
- 24:21Speaker 0: müssen?
- 24:21Speaker 0: Ja.
- 24:23Speaker 1: Was ich auch gelesen habe ist, dass während der Covid-Pandemie bei Kindern plötzlich mehr Fälle von Diabetes-Typen eins auftreten sind.
- 24:31Speaker 1: Man kann sich schon erklären, warum.
- 24:34Speaker 0: Ja, das war ein Signal, den wir gesehen haben.
- 24:37Speaker 0: Das ist sehr interessant.
- 24:39Speaker 0: Natürlich hat es nicht auch viel Forschung darauf gegeben, um das besser zu verstehen.
- 24:44Speaker 0: Es ist wiederum ein Infekt, der den Körper reagiert.
- 24:50Speaker 0: So ähnlich wie ich am Anfang gesagt habe, die Enttroviren, die man in Zusammenhang sieht ... Ich denke wahrscheinlich im weitesten Sinne.
- 25:01Speaker 0: Eben ist wieder die genetische Veranlagung prädispositionen, wo man hat und aussetzt irgendwelche virale Infekte, die etwas auslösen im Körper.
- 25:13Speaker 0: Es gibt auch Gewisse, die sagen, dass direkte Beta-Zellen beeinträchtigt werden durch den Covid-Infekt.
- 25:23Speaker 0: andere ... Sie haben das Gefühl, dass es durch die Infekthalte Veränderung des Immunsystems gibt und dann wiederum unseren eigenen Körper angreift.
- 25:35Speaker 0: Hier hat es verschiedene Erklärungsmodelle.
- 25:39Speaker 0: Und ganz klar ist es auch noch nicht, aber es ist ein Signal, den man gesehen hat.
- 25:44Speaker 1: Gibt es eine Hoffnung, damit wir diese Krankheit heilen können?
- 25:47Speaker 1: Dass man sich gar keine Insulin muss spritzen?
- 25:50Speaker 0: Es gibt zwei Aspekt, die man sich hier überlegen muss.
- 25:54Speaker 0: Einerseits ist es eine Automunachrankung.
- 25:57Speaker 0: Das Immunsystem ist fehlgeleitet und es gibt Therapien, in denen man versucht, das Immunystem zu beeinflussen.
- 26:07Speaker 0: Ich denke, das ist ein Ast, den man daran schafft.
- 26:13Speaker 0: Der andere Aspekt ist, dass wir Beta-Zellen verlieren.
- 26:17Speaker 0: Und da gibt es andere Forschungsarbeiter, die versuchen, die Beta-Zellen zu ersetzen.
- 26:23Speaker 0: Also quasi wie Zellen zu machen, die sie in Sulinchen produzieren können.
- 26:28Speaker 0: Hier ist jetzt etwas Stammzeltherapie, das im Studium schon gemacht wurde.
- 26:34Speaker 0: Momentan braucht man Immunsuppressionen mit den Nebenwirkungen, die es geben kann oder noch nicht ganz ideal.
- 26:43Speaker 0: Vielleicht haben wir in Zukunft ... Es gibt auch Arbeiten, die daran sind, dass man Beta-Zellen macht, wo nichts von dem Immunsystem erkannt wird.
- 26:53Speaker 0: Dass man diese wie verändert hat, dass sie nicht zerstört werden, weil wenn wir Beta- Zellen machen und wir immer noch die Automunerkrankung haben, werden ja auch neue Beta-zellen zerstören.
- 27:05Speaker 0: Also ich glaube es sind so wie die zwei Aspekte unseres Immunystems und das andere ist quasi Beta-Zelle zu ersetzen.
- 27:18Speaker 2: Das ist Hallo Gesundheit,
- 27:19Speaker 1: der
- 27:19Speaker 2: Podcast von den CSS, die immer beim Spazieren aufgenommen wird.
- 27:23Speaker 2: Warte noch mit abzustellen!
- 27:24Speaker 2: Claudia sagt dir ganz am Schluss noch etwas und ich sage dir, was ich aus dem Gespräch mitgenommen habe.
- 27:30Speaker 2: Ich habe immer gedacht, dass Diabetes Typ I angeboren ist und Typ II nichts.
- 27:35Speaker 2: Dabei ist es umgekehrt.
- 27:37Speaker 2: Typ II hat eine starke genetische Komponente.
- 27:40Speaker 2: Wenn beide Eltern Typ II haben, ist die Chance grösser, dass das Kind auch überkommt.
- 27:45Speaker 2: Und bei Type I gibt es zwar eine gewisse Veranlagung, aber es kann eigentlich jeder oder jede treffen.
- 27:51Speaker 2: Auch noch im hohen Alter!
- 27:52Speaker 2: Was ich auch spannend finde – das krankenes Bild ist bei den beiden Diabetes-Typen sehr unterschiedlich.
- 27:58Speaker 2: Bei Type I werden die Insulin produzierenden Zellen komplett zerstört und zwar für immer.
- 28:04Speaker 2: Man braucht künstliches Insulin zum Überleben.
- 28:07Speaker 2: Beim Type II ist das nicht unbedingt so.
- 28:09Speaker 2: Dort kann man unter Umständen schon mit Gewichtsreduktion und einem gesünderen Lifestyle etwas erreichen.
- 28:15Speaker 2: So, und jetzt noch das Schlusswort der Claudia.
- 28:18Speaker 0: Ich hoffe sehr, dass mir eigentlich die Patienten bei uns in den Sprechstunden mehr beratend auf der Seite stehen können, damit es weniger als krank wird wie angesehen wird, sondern dass wir einfach versuchen, die Insulin, die zu Natur nachfällt, quasi zu verabreichen.
- 28:39Speaker 0: Dass dadurch auch diese Börden dieser Erkrankung weggenommen werden.
- 28:45Speaker 0: Und im Prinzip alles, was man sich erhofft und wünscht.
- 28:51Speaker 0: Das möchte man auch angehen.