Latest / Ease & Power- Entspannt,erfüllt und erfolgreich / Warum du dir schon hundertmal dasselbe vorgenommen hast – und was dich diesmal wirklich weiterbringt
Transcript
- Céline: Ich bin mir sicher, du weißt es. Du weißt es schon lange. Du weißt zum Beispiel, dass du früher schlafen gehen solltest. Du weißt, dass du Pausen brauchst. Du weißt, dass diese eine Gedankenspirale dir nicht hilft. Du weißt es. Und trotzdem sitzt du ⁓ 23 Uhr manchmal noch am Laptop. Trotzdem sagst du wieder Ja, obwohl du eigentlich Nein meinst. Und trotzdem hast du ein Abo im Fitnessstudio und gehst nicht hin. Trotzdem packst du deine Wochen voll, anstatt dir nur zwei Termine zusätzlich zu planen. Und trotzdem drehst du dich mit denselben Gedanken im Kreis wie letzten Monat, wie letztes Jahr. Und heute sprechen wir genau über diese Lücke. Die Lücke zwischen dem, was du weißt und dem, was du wirklich lebst. Und ich zeige dir, warum diese Lücke nichts mit Disziplin zu tun hat, sondern mit etwas viel tieferer. Hallo, ich bin Celine und heute wird es mal wieder persönlich, denn ich spreche über etwas, das ich selbst jahrelang nicht kapiert habe. Und ich sage das jetzt als jemand, der selbst Coachings gemacht hat, der selbst Coachings gibt, Bücher gelesen hat, Seminare besucht hat und die wirklich, wirklich wollte. Und ich habe mir zigmal Dinge vorgenommen. Wirklich zigmal. Morgenroutine vorgenommen. Abends früher aufhören vorgenommen. Mehr Pausen machen vorgenommen. Mehr Bewegung, weniger grübeln, mehr Grenzen setzen. Alles vorgenommen. Und weißt du, was passiert ist? Drei Wochen lang hat das Ganze funktioniert, manchmal sogar vier. Und dann war alles wieder wie vorher. Als hätte ich nie was davon gehört und nie angefangen. Bis ich verstanden habe, was wirklich gefehlt hat. Und es lag nicht an meinem Wissen. Es lag auch nicht an meiner Disziplin. Und auch nicht an meiner Willenskraft. Es war ein wirklich überzeugendes Warum. Warum wollte ich diese Dinge wirklich tun? Und genau das habe ich wirklich spät verstanden, aber lieber spät als nie. Und das sage ich tatsächlich mittlerweile sehr entspannt. Und heute schauen wir uns an, warum der Weg vom Wissen zur wirklich gelebten Gewohnheit für die meisten Frauen sich wie eine Einbahnstraße anfühlt. Du erfährst, warum Disziplin allein keine Gewohnheit aufbaut und was dein Nervensystem tatsächlich damit zu tun hat. Und am Ende zeige ich dir, ein echtes, körperlich verankertes Warum den Unterschied macht zwischen ich weiß es und ich lebe und tue es. Und ich erinnere mich an eine Kundin. Ich nenne sie mal Monika. Sie war 52, selbstständig, erfolgreich, absolut klug. Monika hat in den letzten Jahren wirklich viel in sich investiert. In ihre Entwicklungen, ihre Coachings, Seminare hier, Seminare dort, noch einen Online-Kurs und noch ein Buch. Und sie kam zu mir und sagte, Selin, ich habe das Gefühl, ich weiß alles. Und ich lebe aber nichts davon. Ich mache etwas drei Wochen lang und dann hört es auf. Ich habe kurz geschwiegen und habe sie dann gefragt, warum willst du diese Dinge anders machen? Also nicht die Dinge an sich, sondern was ist deine wirkliche Motivation, etwas zu ändern? Und sie hat überlegt, naja, weil ich erschöpft bin, weil es so nicht weitergehen kann. Okay, aber was passiert, wenn es weitergehen würde? So wie jetzt. Dann kam Stille. Und dann sagte sie ganz leise, dann verpasse ich meine Tochter. Die ist jetzt 14. In vier Jahren ist sie weg. Und ich bin zwar körperlich da, aber manchmal bin ich nicht anwesend. Nicht mental anwesend. Ich bin schon seit Jahren eigentlich weg. Und das war der Moment. Es war nicht die Erschöpfung, die ihr warum war, nicht ihre Gesundheit, nicht ihre Effektivität, ihre Effizienz. Es war dieses Bild. Ihre Tochter. Vier Jahre. Und die Frage, ob sie wirklich dabei ist. Und von diesem Tag an hat Monika ihre Abendstunden anders gestaltet. Nicht weil sie mehr Disziplin hatte, sondern weil sie jetzt endlich wusste, wofür. Und Wissen ist der Anfang. Aber Wissen verändert nichts. Und ich glaube, das hast du schon oft gemerkt. Weil zwischen dem, was du weißt und dem, was du wirklich tust und lebst, liegt eine große Lücke. Und diese Lücke heißt nicht Disziplin. Und sie heißt nicht Willenskraft. Und sie heißt auch nicht Struktur. Sie heißt Verbindung. Verbindung zu dem, was dir wirklich wichtig ist. Verbindung zu dem, warum du das überhaupt willst. Verbindung zu einem Warum, das groß genug ist, ⁓ dich und dein Nervensystem zu überzeugen und nicht nur dein Verstand. Denn das ist die Wahrheit, die die meisten Coaching-Programme verschweigen. Dein Kopf kann dir hundertmal sagen, was gut für dich ist. Aber wenn dein Körper dein Nervensystem nicht mitspielt, dann passiert nämlich gar nichts. Du kämpfst buchstäblich gegen dich selbst. Und das ist ein Kampf, den du niemals gewinnen kannst, den noch niemand gewonnen hat. Warum ist das wichtig? Wir leben in einer Welt, die uns sagt, mit mehr Wissen löst du dein Problem. Noch ein Podcast, noch ein Buch, noch ein Seminar und irgendwann, irgendwann wird das Wissen groß genug sein, dass es automatisch ins Handeln führt. Aber das funktioniert nicht so. Und nicht, weil du dir nicht das Wissen angeeignet hast oder nicht weißt, wie es geht, sondern weil Wissen immer im Kopf bleibt. Aber Veränderung findet nun mal im Körper statt. Dein Nervensystem kennt keine Argumente. Es kennt keine To-do-Listen und es kennt auch keine guten Vorsätze. Es kennt nur eines. Die Frage ist das hier sicher? Ist das vertraut? Ist das neu und könnte es eventuell gefährlich sein? Und diese Fragen sind wichtig, weil neue Gewohnheiten fühlen sich für dein Nervensystem immer unsicher und gefährlich an. Aber nicht, weil sie per se es sind, sondern weil sie einfach für dein System unbekannt sind. Und genau da kommt das Warum ins Spiel. Weil es gibt die drei Ebenen der Lücke. Die Ebene eins, das nennen wir mal die Wissenslücke. Und das ist die kleinste. Das heißt, du weißt nicht, wie etwas geht. Das ist simpel. Du schließt es einfach mit Informationen, mit einem Kurs, mit einem Buch, mit einer Anleitung. Punkt. Das Problem, die meisten Frauen, die zu mir kommen, haben diese Lücke längst geschlossen. Sie wissen, wie es geht. Sie brauchen kein neues Wissen. Damit kommen wir nämlich zur zweiten Ebene, die Umsetzungslücke. Und das ist tatsächlich die häufigste. Du weißt, wie es geht, aber du tust es nicht. Oder du fängst vielleicht an und hörst nach drei Wochen wieder auf. Das fühlt sich im ersten Schritt wie ein Disziplinproblem an. Ist es aber tatsächlich nicht. Es ist ein Nervensystemproblem. Weil dein System kennt das Neue noch nicht. Es braucht einfach Wiederholung. Regelmäßigkeit. Kleine, sichere Schritte. Und vor allem einen ganz wichtigen Grund, warum sich diese Anstrengung lohnt. Weil ohne diesen Grund greift dein Autopilot AK-Verstand immer wieder auf das Alte zurück. Und zwar nicht aus Faulheit, sondern als pure Effizienz, weil das Alte einfach schneller, bekannter und energiesparender ist. Ebene 3, die Gewohnheitslücke. Und das ist tatsächlich die tiefste. Das ist die Lücke, die kaum jemand kennt und über die kaum jemand spricht. Weil du kannst etwas wissen, du kannst es auch umsetzen. Und trotzdem wird es keine gelebte Gewohnheit, wenn es nicht in deine Identität integriert ist. Das heißt, solange du denkst, Ich versuche jetzt mal früher schlafen zu gehen, dann ist es eine Aufgabe. Wenn du aber denkst, ich bin jemand, auf seinen Körper hört, ist es wer du bist. Dann ist es dir wichtig. Das ist deine Identität. Und das ist auch der Unterschied. Und dieser Unterschied entsteht nicht durch mehr Wissen. Er entsteht durch dein Warum, das tief genug geht, ⁓ dein Selbstbild zu verändern. Und dann gibt es natürlich noch ein paar typische Fehler, die manche einfach tun und die natürlich auch ich getan habe. Und ich kann hier wirklich aus der Erfahrung sprechen. Fehler Nummer eins, noch mehr Wissen ansammeln. Du denkst vielleicht, wenn ich das Thema noch besser verstehe, dann klappt es wirklich. Aber du weißt es doch bereits, was du brauchst, ist keine neue Information. Was du brauchst, ist eine neue Verbindung zu dir selber. Fehler Nummer 2 Disziplin als Lösung sehen Du nimmst dir vielleicht vor und diesmal zieh ich es wirklich durch. Willenskraft ist tatsächlich eine Ressource, erschöpft. Und wie du bereits gemerkt hast, sie hält meist drei Wochen. Vielleicht vier. Aber sie ersetzt kein Warum. Niemals. Der Fehler Nummer 3 ist, das Warum zu klein zu wählen. Zum Beispiel, ich will gesünder sein, ich will weniger gestresst sein. Das sind zwar gute Ziele, aber sie sind zu abstrakt, ⁓ dein Nervensystem zu bewegen. Ein echtes Warum hat ein Gesicht, es hat einen Namen, es hat ein Bild. Es löst emotional etwas in dir aus. Nicht nur in deinem Kopf, sondern in deinem Bauch. Wenn dein Warum dich nicht mindestens ein kleines bisschen bewegt, nicht aufrüttelt. dann ist es noch nicht das Richtige. Und jetzt kommen hier manchmal ein paar, ich nenne das mal Einwände, die ich schon oft gehört habe und was ich persönlich dazu sage. Es gibt natürlich auch Menschen, sagen, ich habe schon ein Warum und es funktioniert trotzdem nicht. Dann war es entweder zu abstrakt, also zu rational oder es war ein Warum des Kopfes, kein Warum der Emotion deines Herzens. Ein Warum des Kopfes klingt ungefähr so. Ich will gesund bleiben, damit ich lange produktiv bin. Ein Warum deines Herzens oder deines Körpers fühlt sich so an. Du hast ein konkretes Bild vor Augen, einen Moment, eine Person, eine Version von dir, die du sein willst. Vielleicht sogar eine Vision. Und wenn du daran denkst, spürst du es. Du fühlst es wie du dich fühlst. Und das ist nicht nur ein Gedanke, sondern das ist Energie. Und das ist der Unterschied. Der dritte Einwand, den ich manchmal höre, ich weiß nicht, was mein echtes Warum ist. Und tatsächlich geht das vielen so. Und das ist ehrlicher, als du denkst und viel häufiger, als die meisten zugeben. Weil viele von uns haben schon so lange funktioniert, dass wir den Kontakt zu dem verloren haben, was uns wirklich antreibt, was uns motiviert. Und das ist keinesfalls Schwäche, sondern das ist einfach das Ergebnis von jahrelangem Autopilot. Und die gute Nachricht dabei ist, du hast das noch. Du musst es nur wieder hören und fühlen lernen. Und was ich auch manchmal höre, das klingt nach viel Aufwand. Ja, es ist ein Stückchen Arbeit. Aber tatsächlich ist es einmalige Arbeit. Wenn du einmal ein echtes Warum gefunden hast, das dich wirklich bewegt, dann brauchst du nie wieder gegen dich selbst klaren kämpfen. Und das nenne ich ein, sagen wir mal, gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis. Jetzt geht es natürlich darum, wie du die Lücke schließen kannst und zwar Schritt für Schritt. Wir haben vier Schritte. Schritt eins ist, hör endlich auf neues Wissen zu sammeln. Ernsthaft. Für die nächsten drei Tage gibt es kein neues Buch, keinen neuen Kurs, kein neues Seminar zu dem Thema, das du schon weißt, aber noch nicht lebst. Dein Problem ist nämlich nochmal kein Wissensmangel. Also dann behandel es auch nicht wie einen. Punkt 2. Finde dein echtes Warum. Setz dich hin, nimm dir Zeit, ruhig und frag nicht, was will ich ändern, sondern frag dich, was kostet es mich, wenn ich es nicht ändere? Nicht abstrakt, sondern wirklich konkret. Was kostet es, wenn du es nicht in einem Jahr änderst, nicht in fünf Jahren? Was verpasst du? Wie fühlst du dich? Was sind die Konsequenzen? Was sind die Konsequenzen für die Menschen ⁓ dich herum? Und lass dazu ein Bild entstehen und spür, was es mit dir macht. Schritt drei, verankere genau dieses Warum in deinem Körper. Und das ist der Schritt, den die meisten überspringen, der aber absolut entscheidend ist. Ein Warum, das nur im Kopf sitzt, hält nichts aus. Es muss in den Körper rutschen. Es muss ein Plopp machen. Es muss fühlbar werden. Und das kannst du über Atemarbeit machen, über Körperwahrnehmung, die bewusste Verbindung zu dir. Und das sind Werkzeuge, die Nervensystem überzeugen, nicht nur deinen Verstand. Weil wenn dein Körper das darum kennt, wenn es wirklich fühlbar ist, dann brauchst du auch keine Disziplin mehr. Dann braucht es nur noch eine Richtung. Und du kannst dir dieses Bild, das du dir vielleicht vorgestellt hast, auch gerne irgendwo hinhängen, wo du es immer wieder siehst. Der vierte Schritt ist, klein anzufangen. Nicht großartig, irgendwelche Dinge zu verändern. Keine 60 Minuten Routine, kein radikaler Neustart. Vielleicht sind es nur 7 Minuten täglich. Die selbe Zeit, dieselbe Praxis. Und nicht weil sieben Minuten die Welt verändern, sondern weil das Geheimnis die Regelmäßigkeit ist, die dein Nervensystem überzeugt. Hier wird ihm signalisiert, es kann sich auf dich verlassen. Das ist sicher. Das bleibt. Und darum geht es. Ich hoffe, du hast jetzt verstanden, warum du dir schon oft dieselben Dinge vorgenommen hast und warum es nicht an dir per se liegt, dass es nicht dauerhaft funktioniert hat. Es liegt weder an fehlender Disziplin noch an fehlendem Wissen. Es liegt daran, dass dir vielleicht noch niemand gezeigt hat, wie du diese Lücke schließt. Nicht mit dem Verstand, mit dem Kopf, sondern mit dem Körper. Auch nicht mit einer Willenskraft, sondern mit einem starken Warum. dass dich immer wieder in die gleiche Richtung bringt. Und genau das ist der Kern zum Beispiel von meiner 7 Minuten Energieformel. Hier geht es nicht nur ⁓ noch mehr Wissen, sondern ⁓ eine tägliche kurze Praxis, die dein Nervensystem aktiviert und reguliert und dich mit dem verbindet, was dir wichtig ist. 7 Minuten, die zwischen Wissen und dem tatsächlichen Tun diese Lücke auffüllen. ⁓ dir Konsistenz in deinem Tun zu bringen. Den Link habe ich dir in den Show Notes reingegeben. Schau ihn dir gerne an. Und ich habe mir selbst, wie gesagt, zigmal Dinge vorgenommen. Nicht nur die guten Neujahrsvorsätze, sondern immer wieder neue Dinge, die ich ausprobieren erreichen wollte. Und ich sage das nicht, ⁓ mich jetzt hier zu beklagen. Ich sage es, weil ich heute weiß, was damals gefehlt hat. Es hat kein weiteres Buch gefehlt, das das gelöst hätte, kein weiteres Seminar und kein stärkerer Wille oder meine Disziplin. Was gefehlt hat damals war das Bild, das emotionale Bild, die Verbindung. Mein Warum, das nicht nur in meinem Kopf gesessen hat, sondern das ich gefühlt habe. Das mich morgens aufstehen, das mich morgens hat aufstehen lassen. Nicht weil ich musste, sondern weil ich wusste wofür. Und das habe ich mit, ja, mit 40 gelernt. Und das hat alles verändert. Aber du musst ja nicht so lange warten. Du kannst direkt damit anfangen. Und ich freue mich darauf, wenn ich von dir vielleicht die eine oder andere Nachricht per E-Mail bekomme, was sich vielleicht für dich verändert hat. Weil du weißt genug, jetzt ist es Zeit, es auch zu leben.