Latest / FOODTALKER - Podcast über die Leidenschaft fürs Kochen und gutes Essen / #200 Foodtalker – Die Jubiläumsfolge: Gastgeber Boris Rogosch wird selbst zum Gast
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- 0:00Speaker 1:
- 0:06Speaker 0: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode des Food Talkers.
- 0:10Speaker 0: Mein Name ist Boris Rogosz und in diesem Podcast spreche ich mit Menschen, die etwas vom Kochen essen und von guten Lebensmitteln verstehen.
- 0:18Speaker 0: So klingt es normalerweise oder besser gesagt so klang es in den letzten Hundert neunundneunzig Folgen des Food talkers!
- 0:28Speaker 0: Heute aber zur Jubiläumsfolge, zur zweiernünzten Folge des Food Talkers ist alles ein bisschen anders.
- 0:37Speaker 0: Normalerweise stelle ich die Fragen, aber heute sitze ich selbst auf der anderen Seite des Mikrofons.
- 0:43Speaker 0: Im Gespräch mit David Pole blicken wir zurück auf sieben Jahre Podcast auf meine Reise vom Musikbusiness in die Kulinarik und auf alles was dazwischen passiert Und an dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich bei all den wunderbaren Gästen der letzten Hundert neunundneutzig Folgen bedanken.
- 1:04Speaker 0: Großartig, dass ihr dabei wart und mir Rede und Antwort gestanden habt!
- 1:08Speaker 0: Und dann natürlich ein ganz ganz großer Dank an alle Hörerinnen und Hörern, die den Foodtalker regelmäßig hören, die ihn sporadisch hören und vielleicht auch nur einmal gehört haben... Vielen, vielen Dank an euch.
- 1:21Speaker 0: So aber jetzt lange genug geredet ist geht los mit der Juliums Folge zweihundert Folgen Food Talker und dazu stellt mir David Pole so einige Fragen.
- 1:36Speaker 0: also viel Spaß!
- 1:38Speaker 0: Und auch diese Episode wird präsentiert von Der große Restaurant und Hotel Guide.
- 1:47Speaker 1: Meine lieben Freunde heute sind wir mal nicht da, wo Boris Aka der Foodtalker sonst aufnimmt sondern wir sind bei mir.
- 1:58Speaker 1: Bei seinem Freund David, David Pole vom Hamburger in dem alt-ehrwürdigen Stellarhaus am Rödingsmarkt.
- 2:06Speaker 1: und Anlass ist Boris Zwarhundertste Folge als der FoodTalker.
- 2:14Speaker 0: Ja vielen Dank.
- 2:16Speaker 0: Vielen Dank, dass ich hier sein
- 2:17Speaker 1: darf.
- 2:18Speaker 0: Wollte ich gerade sagen... Es ist ein bisschen ungewohnt diese Rolle und könntest du bitte noch mal anfangen oder soll ich das machen?
- 2:24Speaker 0: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode des Food Talkers!
- 2:27Speaker 0: Mein Name ist Boris Rogosch und in diesem Podcast spreche ich mit Menschen, die etwas vom Essen kochen essen und guten Lebensmitteln verstehen.
- 2:38Speaker 0: aber heute ist ja mal andersrum.
- 2:40Speaker 0: Ich bin Gast
- 2:42Speaker 1: Aber in die Rolle musst du dich noch einfinden, scheint mir.
- 2:45Speaker 0: Wir sollten so mit grünen und roten und gelben Karten arbeiten.
- 2:51Speaker 0: Sollen wir die malen?
- 2:52Speaker 0: Stopp!
- 2:54Speaker 0: Ich neige hier auch dazu durchzusappeln und keine Pausen zu machen.
- 2:57Speaker 1: Dafür kenne ich dich ja inzwischen lang genug.
- 2:59Speaker 1: Das schätze ich ja auch sehr bei fast alles was rauskommt da höchst interessant ist.
- 3:04Speaker 1: aber ich werde natürlich versuchen dich zu bremsen denn die Leute wollen ja heute vor allem Über dich
- 3:10Speaker 0: erfahren.
- 3:11Speaker 0: Weiß ich gar nicht, meinst du?
- 3:13Speaker 1: Weiß ja nicht, wirst ja am Ende an den Hörerzahlen sehen.
- 3:16Speaker 0: Ja.
- 3:17Speaker 0: Zwei-Hundert Folgen ist schon was.
- 3:18Speaker 0: Hätte ich damals nicht gedacht als ich vor sieben Jahren gestartet bin und wusstest du dass der Food Talker Sieben geworden ist?
- 3:28Speaker 0: Am siebten vierten?
- 3:31Speaker 1: Selbstverständlich weiß ich das.
- 3:34Speaker 1: Sonst hätte ich ja nicht das große Vergnügen dich hier willkommen zu heißen.
- 3:39Speaker 1: Du hast dir dann irgendwie bis morgens aufgewacht und hast gesagt, ich mach mal sowas wie Podcast.
- 3:43Speaker 1: Sabine kann nicht eh gut und essen und trinken lieblich?
- 3:47Speaker 0: Ja, letztes Jahr aber so ist es nicht losgegangen.
- 3:51Speaker 0: Es gibt quasi zwei Impulsgeber.
- 3:55Speaker 0: Das eine war... Ich hatte zu der Zeit eine Digitalagentur Und wir haben den Kunden Xing betreut hier in Hamburg.
- 4:03Speaker 0: Die wollten mal wissen wie Podcast geht und wollen Podcast produzieren.
- 4:09Speaker 0: Ich hatte davon aber nur einen kleinen Schimmer, aber keine Ahnung.
- 4:13Speaker 0: Und ich dachte bevor wir jemand anders fragen mache ich das doch einfach mal selbst probieren wir das doch mal aus.
- 4:18Speaker 0: und da habe ich einfach gedacht welches Thema nimmst du?
- 4:24Speaker 0: Und dann war irgendwie Kulinarik für mich naheliegend weil das interessiert mich.
- 4:30Speaker 0: Da hab' ich so ein ganz gefährliches Halbwissen damals gehabt und ich kannte die ganze Reihe von Leuten die in der Gastroszene unterwegs waren und hab gedacht, da habe ich dann auch ein paar Gäste.
- 4:42Speaker 0: Weil ich wollte diesen Podcast den ich ja zum Test produziere nicht selber ausgestalten und die ganze Zeit labern.
- 4:49Speaker 0: Ich hab gedacht du suchst dir ein paar Fragen aus und nimmst dir Leute und fragst dir aus und lernst dabei noch was.
- 4:55Speaker 1: Wer war denn der erste?
- 4:57Speaker 0: Der erste Gast Die, die interviewt wurde war meine Freundin Saskia van Deelen.
- 5:05Speaker 0: Die hat den Food-Blog Dies Küche und mittlerweile auch unzählige Kochbücher veröffentlicht usw.
- 5:13Speaker 0: Und die rief ich an und sagte, Sassi, morgen komme ich rum und wir nehmen ein Interview auf, einen Podcast!
- 5:22Speaker 0: Und dann dachte ich, komm mal rum.
- 5:24Speaker 0: Damals hatte ich noch so ein Mikro, das habe ich in die Mitte gestellt, der Klang war fürchterlich.
- 5:28Speaker 0: Also gibt es übrigens immer noch abzuhören diese Folgen und stand dann also zwischen uns... Wir haben uns irgendwie zurückgezogen in eins der Zimmer ihrer Kinder.
- 5:39Speaker 0: da wurden wir nicht gestört und am Dachboden und haben dann gequatscht anderthalb Stunden und ich dachte, oh das ist ja lustig!
- 5:47Speaker 0: Dann habe ich aber gedacht wenn ich das ganze jetzt so auch professionell machen, da muss ich ja auch sehen.
- 5:52Speaker 0: Wie sind so diese Release-Rhythmen?
- 5:55Speaker 0: War ich einwöchig, zweiwöochig und...
- 5:57Speaker 1: Ich wollte euch ganz kurz fragen das ist ja unglaublich.
- 5:59Speaker 1: also in sieben Jahren und inzwischen also vor sieben jahren hat er doch keine Ahnung wie Podcasts so Jahr aber relativ wenig.
- 6:07Speaker 1: Inzwischen ist podcast ja eines der am meisten Gehypten und aber trotzdem eben auch echt viel gehörten Medien die es gibt.
- 6:17Speaker 1: Wenn ich mir vorstelle, dass du früher Mikrofonen auf den Tisch gestellt hast mit ziemlich beschissenem Klang.
- 6:23Speaker 1: Das
- 6:23Speaker 0: war auch so ein ganz ganz einfaches... Ich habe mir irgendwas im Internet bestellt und gar nicht drauf geguckt was für eine Klangqualität das Ding hat.
- 6:32Speaker 0: Mittlerweile hab' ich ja Gesangs-Mikros und hier so einen Feldrekorder mit dem ich unterwegs bin.
- 6:37Speaker 0: also das Material ist schon bisschen besser geworden.
- 6:40Speaker 0: aber um ganz kurz mal einmal zu springen Auf den nächsten Gast das war Sascha Baszler.
- 6:46Speaker 0: Sascha Basler kannte ich aus der Musikindustrie, wo ich eigentlich hier komme.
- 6:51Speaker 0: Und gilt als einer der Miterfinder oder Entdecker von Rammstein und war auch eine der Label Technogrößen.
- 7:01Speaker 0: Der hat immer des Nachts Mison Plas gemacht, wenn er irgendwie von irgendwelchen Techno-Veranstaltungen kam oder auch morgens um ein bisschen runterzukommen und hat dann auch irgendwann angefangen zu kochen.
- 7:13Speaker 0: Zwischenzeit, zeitlich als er noch in der Musikindustrie war, hatte er gerne die Leute einmal im Jahr verköstigt mit einem Grünkulessen glaube ich für zweihundert Leuten.
- 7:22Speaker 0: also der hatte schon immer einen Fable zum Kochen und war aber dann zudem Zeitpunkt.
- 7:28Speaker 0: zwanzig neunzehn hatte der sein eigenes Restaurant in Tank steht.
- 7:31Speaker 1: Oh wie ist das?
- 7:32Speaker 1: Don
- 7:32Speaker 0: Basili.
- 7:34Speaker 0: Und dann war also Basler, Don Basili und hat auch echt vernünftig höchst vernünftig gekocht.
- 7:41Speaker 1: Selber auch?
- 7:42Speaker 0: Selber gekochte ja!
- 7:45Speaker 0: Da habe ich gedacht das ist eine super Geschichte.
- 7:48Speaker 0: Bei dem war ich zu Hause.
- 7:49Speaker 0: wir saßen am Kamin immer wieder mit diesem Mikro dazwischen und da stand das Mikro auf Flaschenausgangshöhe weil wir hatten noch ne Flasche Rotwein.
- 7:58Speaker 0: zwischen uns stehen Weingetrunken, gequatscht und über David Bowie und Pizza gesprochen.
- 8:11Speaker 0: Beim Foodtalker geht es ja auch immer so ein bisschen darum nicht ums Essen alleine sondern um die Persönlichkeit dahinter, die mir gegenüber sitzt und wie diese denn dazu gekommen ist.
- 8:21Speaker 0: Und diese Geschichte also vom Musikmanager zum Koch beziehungsweise zum Restaurantbesitzer, zum Gastronom ist ja auch schon ulkig.
- 8:29Speaker 1: Die ist superulkig!
- 8:30Speaker 1: Und die werden wir versuchen hier rauszutrifeln.
- 8:33Speaker 1: Apropos Rotwein.
- 8:43Speaker 1: Ein schöner Dangerfield Syrer von unserem Freund Markus van Riesen bzw.
- 8:47Speaker 1: der ist nicht diejenige, der ihn anbaut sondern das ist Sebastian Beaumont.
- 8:51Speaker 1: Schöner Südafrikaner.
- 8:52Speaker 1: wie schmeckt er hier?
- 8:54Speaker 0: Super!
- 8:54Speaker 0: Also ich hab ja auch einen Wine-Podcast.
- 8:56Speaker 0: wenn ich das einfließen lassen darf und wenn ich da lecker oder super sage krieche natürlich auch immer Blicke vom meinem Sonneje weil ihr sagt mittlerweile solltest du schon mal bisschen gelernt haben das zu differenzieren.
- 9:08Speaker 0: Unsere Gäste dürfen sagen, was sie wollen.
- 9:10Speaker 0: Aber von mir wird mittlerweile erwartet, dass ich schon so ein bisschen tiefer gehe... Ich mag den sehr!
- 9:16Speaker 0: Ich finde ihn sehr ausgewohnt und das er jetzt vom Dangerfield kommt, also schmecke ich nicht.
- 9:23Speaker 0: Ich finde eher der kommt vom... Das ist eher so softy-Field.
- 9:26Speaker 1: Genau, tu dir aber keinen Zwang an du bist ja Gast.
- 9:29Speaker 1: Du kannst einfach sagen mann der ist echt lecker.
- 9:31Speaker 1: Also
- 9:31Speaker 0: der ist...ich mag den... Ja, ich würde
- 9:33Speaker 1: sagen breitschuldrig
- 9:34Speaker 1: usw.,
- 9:35Speaker 1: aber das tue ich natürlich nicht.
- 9:37Speaker 1: Und herzlichen Glückwunsch zu sieben Jahren.
- 9:41Speaker 0: Also ich finde, Zwanath-Volgen gehört sich sogar besser an.
- 9:44Speaker 0: Sieben Jahre ist ja relativ.
- 9:46Speaker 0: Aber Zwanadh-Vолgen find' ich schon mal irgendwie...
- 9:50Speaker 1: Ich finde, sieben Jahre is Hamburgisch.
- 9:52Speaker 1: Zwanad Volgen is Düsseldorf.
- 9:55Speaker 0: Ach so!
- 9:56Speaker 0: Weißt du das?
- 9:58Speaker 0: In Düsseldov hab ich eine Folge aufgenommen.
- 10:02Speaker 0: Eine Folge mehr.
- 10:03Speaker 0: Also Hamburg ist natürlich schon ... Ich bin so schon sehr handlunglastig.
- 10:07Speaker 0: Versuch aber natürlich immer auch die ganze Welt abzudecken, weil ich hab in diesen Zwarhundertfolgen nicht nur einzelne Personen interviewt, sag' ich nicht im Gespräch gehabt, das ist kein Interview.
- 10:20Speaker 0: Ich habe mir das größte Kompetiment irgendwann bekommen und da stand auf als Apple-Rezension wenig journalistischer Podcasts nicht zu empfehlen!
- 10:31Speaker 0: Und dann habe ich gedacht... Hammer!
- 10:34Speaker 0: Ich will nicht journalistisch sein.
- 10:36Speaker 0: Ich will ein Gespräch führen und meine Idee ist, dass die Personen, die das hören, das Gefühl haben sie sitzen hier mit uns am Tisch Sie kriegen auch einen Glas eingeschenkt Und gehören dazu zur Runde und wollen vielleicht gerade eine Frage stellen.
- 10:52Speaker 0: Aber dann kommt die Antwort oder die frage wird gestellt.
- 10:55Speaker 1: so wie ich würde auch gern mal wieder eine fragestellte Boris
- 11:01Speaker 0: David
- 11:02Speaker 1: viele Wir wissen ja gar nicht ganz genau, also Sie kennen alle deine unglaublich gute Sonore-Stimmung die echt gute Laune macht.
- 11:13Speaker 1: Aber sag doch mal eigentlich wie alt bist du?
- 11:17Speaker 1: Wo kommst Du hierher?
- 11:17Speaker 1: Also ein ganz kurzer Steckbrief bevor wir in Detail gehen.
- 11:22Speaker 1: Wo kommest
- 11:22Speaker 0: Du her?
- 11:22Speaker 0: Wo gehst Du hin?
- 11:24Speaker 0: Ich bin in Hamburg geboren in den Sechziger Jahren und habe eigentlich die meiste Zeit auch hier in Hamburg verbracht hab ganz normal die Schule absolviert, mein Abitur gemacht wollte dann studieren.
- 11:38Speaker 0: Hab auch kurz angefangen BWL zu studieren und er sagte aber ein Freund zu mir wollen wir nicht erstmal eine Ausbildung machen kaufmännische Ausbildung?
- 11:45Speaker 0: Aber irgendwie nicht so was trocken ist sowas langweilig ist wobei Ich hatte schon so große und Außenhandelskaufmann Hamburg vor Augen im Ausland arbeiten.
- 11:57Speaker 0: Aber dann sagt der Kumpel zu mir, ne lass mal was Cooles machen.
- 12:00Speaker 0: Lass wir irgendwie zusammen Verlag gehen oder Plattenfirma usw.
- 12:05Speaker 0: Und da haben wir uns beworben bei einigen Verlagen und platten Firmen.
- 12:10Speaker 0: Die Idee war natürlich auch dass wir beide zusammen starten.
- 12:14Speaker 0: Man musste uns schon in den Package nehmen.
- 12:16Speaker 0: Dann haben wir aber pflichtbewussterweise auch noch ein paar andere Bewerbungen rausgegeben.
- 12:20Speaker 0: Ich glaube, wir waren bei EDICAR im Bewerberungsgespräch beziehungsweise Assessment Center oder wie das heißt?
- 12:29Speaker 0: EDICARKAUF-Leute.
- 12:31Speaker 0: Und da war
- 12:31Speaker 1: ... War was Cooles!
- 12:32Speaker 1: Ja,
- 12:33Speaker 0: ich glaube, die wollten auch so ein bisschen seriös versuchen.
- 12:35Speaker 0: Ich komme gleich aber zu den Kuhlen und da war es so dass der schon... Wir saßen erst eine Viertelstunde und dann wurde gesagt, Entschuldigung Die beiden Herren kennen sich.
- 12:49Speaker 0: Wir wussten dann, dass wir angesprochen sind und nickten ja ... Sie können ihr Gespräch draußen fortführen!
- 12:54Speaker 0: Vielen Dank, das war's für
- 12:55Speaker 0: sie.".
- 12:58Speaker 0: Da wussten wir, ey, wir müssen wirklich was Cooles machen.
- 13:01Speaker 0: Und dann haben wir uns unter anderem bei der Teldeck-Scheiplattenfirma im Häusweg beworben und wurden da auch angenommen.
- 13:11Speaker 0: Das war eine Ausbildung zum Industriekaufmann?
- 13:17Speaker 0: Ja und das war ganz spannend, weil da waren natürlich so etwas anderer Ton als bei Edeka.
- 13:24Speaker 1: Haben sich von Anfang an alle geduht?
- 13:28Speaker 0: Nicht alle!
- 13:31Speaker 0: Mit einigen sofort in den Kreativabteilungen.
- 13:34Speaker 0: Man sagte damals in dem Turnschuh-Abteilung... ...und in den kaufmännischen Abteilungen nicht.
- 13:40Speaker 0: Und ich war zuerst in der Werbeabteilung.
- 13:43Speaker 0: Es war auch so, ich bin an einem Mittwoch gestartet und am Freitag saß ich schon Backstage in Bad Seegeberg bei Peter Maffay.
- 13:53Speaker 0: Und da dachte ich irgendwie naja Peter Maffe ist jetzt nicht meine Musik aber ich lernte sehr früh professionell daran zu gehen und sagen wenn es eine Audience gibt, wenn's ein Publikum gibt die diese Musik gut findet dann wird sich darum zu kümmern.
- 14:10Speaker 0: Nun darf man darüber hinaus sagen Peter Maffay und die Musiker ist natürlich handwerklich aller erste Klasse, was dort abgeliefert wird.
- 14:18Speaker 0: Und das natürlich seit Jahrzehnten!
- 14:22Speaker 0: Also ich habe große Hochachtung mittlerweile vor Peter Maffe.
- 14:24Speaker 0: Ich hab ihn dann auch natürlich kennengelernt weil ich dann eben bei dem Label geblieben bin und meine Ausbildung absolviert.
- 14:31Speaker 0: Aber eigentlich darf ich das ganz kurz sagen weiterstudieren dass sie nicht ausschlagen konnte dort in der Plattenfirma, weil wir hier durften haben eine Wiese bekommen.
- 14:42Speaker 0: Wir durften die sogenannte Compilations kreieren und einer dieser Compilatons an der ich da mitarbeiten durfte waren die Bravo Hits und die waren ja bekanntlich dann eine der erfolgreichsten Compillations aller Zeiten.
- 14:59Speaker 1: zwei Fragen möchte man natürlich hören wenn du Backstage bei Peter Muffer warst vorab Du, du
- 15:06Speaker 0: allein kannst mich verstehen.
- 15:08Speaker 0: Wolltest du
- 15:09Speaker 1: das hören?
- 15:11Speaker 1: Ich wollte wissen was Backstage da abgegangen ist.
- 15:14Speaker 0: Die Erscherungen sind sehr kultiviert.
- 15:17Speaker 0: Es war ein großes Familienfest so wie man sich einen Familienfest wünscht.
- 15:23Speaker 0: es gab natürlich was zu essen leckere Sachen.
- 15:26Speaker 0: es gab Essen es gab guten Wein und Bier.
- 15:30Speaker 0: Aber so wie ich das erinnere, hat sich da niemand daneben genommen.
- 15:34Speaker 0: Es war kultiviert weil ... Hey!
- 15:38Speaker 0: Der nächste Gig war ja nächsten Tag schon.
- 15:39Speaker 0: Die haben zwei Tage hintereinander gespielt.
- 15:42Speaker 0: Das sind ja Profis.
- 15:43Speaker 0: Da schießt man sich nicht die Lichter aus.
- 15:46Speaker 0: Ich war nur so geflasht, damit hab' ich ja nicht gerechnet.
- 15:50Speaker 1: Hattest du denn auch, wenn ich das mal kurz fragen darf?
- 15:51Speaker 1: Auch zum Beispiel mit den Rolling Stones und Keith Richards oder solchen Typen zu tun?
- 15:55Speaker 1: Es gibt
- 15:56Speaker 0: immer eine Geschichte, die erzähle ich sehr gerne.
- 15:58Speaker 0: Einer davon ist falsch.
- 16:00Speaker 0: Kannst du jetzt selber mal raten?
- 16:02Speaker 0: Wir haben damals in so einem Management Circle bei Warner, wo ich dann später war.
- 16:08Speaker 0: Da musstest du immer so Geschichten erzählen und ich sage immer okay eine Person ist falsch.
- 16:16Speaker 0: Ich stand mit Mick Jagger Mit Falco Und mit ACDC auf der Bühne.
- 16:23Speaker 0: Mit wem stand ich nicht auf der bühne?
- 16:30Speaker 1: Mit Falco.
- 16:33Speaker 0: Woher weißt du das?
- 16:34Speaker 1: Oh, stimmt es!
- 16:34Speaker 1: Ja,
- 16:35Speaker 0: Falco war auf dem Label... Falco waren bei der Tellding.
- 16:38Speaker 0: als ich ankam, war gerade das Album Junge Römer veröffentlicht Übrigens eines der besten Alben von Falco wie Ich finde.
- 16:46Speaker 0: Das war das Nachfolgeralbum nach der Kommissar und nach Einzelhaft Und ich hab ihn zwar gesehen aber ich stand nicht mit ihm auf der Bühne.
- 16:55Speaker 0: für mich heißt bühne auch Backstage also auch am Ende der bühnen.
- 16:59Speaker 0: Mit Mick Jagger war das so, weil Mick Jaggar damals bei Tel-Dick ist nicht mehr Tel-dick dann sondern East West Records.
- 17:07Speaker 0: Und dort hat Mick Jaggers Solo Album veröffentlicht und da durfte ich ihm auf der Bühne etwas überreichen.
- 17:16Speaker 0: So also ich stand mit ihm auf die Bühnen und mit AC DC übrigens eines der ersten Konzerte dass ich jemals gesehen habe Das war in Hamburg im Audimax.
- 17:25Speaker 0: Da waren noch Bonskott auf der bühne Alte Sänger von AC-DC.
- 17:30Speaker 1: Ist das der, der immer im Schulkostüm aufgetrieben
- 17:32Speaker 0: hat?
- 17:32Speaker 0: Nee, das ist Enges Young.
- 17:34Speaker 1: Oh Gott, David!
- 17:35Speaker 0: Und Enges tritt immer noch im SchulKostüm drauf.
- 17:38Speaker 0: Jedenfalls habe ich ... Nein, mein erstes Konzert war Nazaret.
- 17:43Speaker 0: Mein zweites Konzern war AC-Disi und... Ich habe dann ungefähr fünfundzwanzig bis achtundzwanzzig weitere Konzerte mit AC- Disi erlebt.
- 17:53Speaker 0: Und davon hab' ich bestimmt fünfzehn mit auf der Bühne gestanden, also am Rand.
- 17:58Speaker 0: Also nicht sichtbar aber am Rand und deshalb mit AC-DC auch auf der bühne.
- 18:05Speaker 1: Und sind das so wilde Typen wie man sich das so vorstellt?
- 18:09Speaker 0: Ich fand ich habe mich einmal durch die Tee Sorten getrunken von AC DC die sie da auf der Tour mit haben.
- 18:15Speaker 0: echt cooles Zeug also richtig auserlesene Teesorten.
- 18:19Speaker 0: Nein er will gar nichts!
- 18:21Speaker 1: Aber kein Steche Apfeltee und so ein Zeug.
- 18:24Speaker 0: Du meinst das so?
- 18:25Speaker 0: Halluzin.
- 18:26Speaker 0: Nee, nee, nee.
- 18:27Speaker 0: Überhaupt nicht Vollprofis.
- 18:29Speaker 0: Also sicherlich gibt's mal ein Bierchen oder sowas dabei.
- 18:33Speaker 0: Enges hat viel geraucht zu der Zeitpunkt, also Zigaretten aber Tee getrunken und ganz professionell.
- 18:44Speaker 1: Okay, aber jetzt ... Das ist cool, dass solche Sachen, solche Typen den überhaupt aßnahe kommen können.
- 18:51Speaker 1: So was man zu sehen, Leute, wie ich kenne so was wir nur vom Hürren sagen.
- 18:56Speaker 1: Aber was du gesagt hast ... Du warst der erste, der Compilations gemacht hat für die Bravo?
- 19:00Speaker 0: Nee, nicht der erste dort bei dem Label.
- 19:03Speaker 1: Bei dem Labell aber ...
- 19:05Speaker 0: Hit-Compilations ja!
- 19:06Speaker 1: Von der Bravo.
- 19:08Speaker 1: Ja.
- 19:08Speaker 1: Hat dir auch heute noch teilweise gehört?
- 19:10Speaker 1: ne?
- 19:10Speaker 0: Natürlich das war ein Megaprojekt und da durfte ich eben in der Anfangszeit noch dabei sein Und bin dann aber bei dem label geblieben.
- 19:20Speaker 0: Das möchtest du jetzt sicherlich wissen, also ich war dann der Bereich hier Special Marketing.
- 19:25Speaker 0: Dann war für die ganzen Lizenz-Deals und so weiter zuständig.
- 19:28Speaker 0: Dann bin ich in den Vertrieb gegangen.
- 19:31Speaker 0: Dann habe ich die Sales Marketing hieß das damals, also die ganzen Vertriebsmarketingaktivitäten gesteuert.
- 19:38Speaker 0: Dann hab' ich die PR Abteilung übernommen bei diesem Label East West Records.
- 19:42Speaker 0: Dann Bin Ich Marketingdirektor geworden Und dann am Ende General Manager Also Geschäftsführer eines Labels von Warner.
- 19:52Speaker 0: Und irgendwann wurden aber die beiden oder Labels, die es gab zusammengelegt und dann habe ich mich verabschiedet vom den Tonträgern... In welchem
- 20:01Speaker 1: Jahr sind wir da so ungefähr?
- 20:02Speaker 1: Wir sind
- 20:02Speaker 0: in den Schoenen, in den Zwei Tausenden jetzt Anfang der Zwei-Tausender und das war die Zeit als Warner also Time Warner und AOL zusammen gegangen waren.
- 20:12Speaker 0: Die hatten ja mal so beide einen gleichen Börsenwert.
- 20:15Speaker 0: Interessanterweise gibt's heute AOL über Haupt nicht mehr, aber damals waren die halt echt gehypt und wir hatten ja fast alle irgendwie ein e-mail Account.
- 20:26Speaker 0: Und in der Zeit bin ich dort rübergewechselt weil ich dachte die Welt wird digital also die Musik.
- 20:35Speaker 0: da war ich nun auch lange dabei über fünfzehn Jahre und hab dann gedacht so jetzt muss ich mal einen nächsten Schritt machen und hatte da auch die Möglichkeit, so etwas aufzubauen wie Music Downloads.
- 20:47Speaker 0: Also ein Music-Download-Shop!
- 20:49Speaker 0: Wir haben dort Streaming gemacht, wir haben dort Livestreaming gemacht.
- 20:52Speaker 0: Wir haben irgendwann die zweite Folge von Live Aid oder Band-Aid in den zweiten, ich glaube das war im
- 21:01Speaker 1: Jahr zwei Tausend Fünf?
- 21:02Speaker 1: Das hatten noch nicht viele vorhergemacht.
- 21:04Speaker 1: oder es gab wahrscheinlich ein paar andere die es gleichzeitig auch versucht haben.
- 21:07Speaker 1: oder Pionierarbeit?
- 21:08Speaker 1: Als
- 21:08Speaker 0: ich bei AOL angefangen bin... Da hatten wir so tausend simultane Nutzer in einem Stream.
- 21:17Speaker 0: Als ich gegangen bin, war es über eine Million Simultane in Deutschland, die das geschaut haben.
- 21:25Speaker 0: Also diese Entwicklung war schon irre.
- 21:27Speaker 1: Simultanen sind einzeln?
- 21:30Speaker 1: Die
- 21:30Speaker 0: im Livestream gesehen haben und ja... Also das hatte ich jetzt immer noch nichts mit Essen zu tun, doch!
- 21:37Speaker 0: Ich habe eine Sache vergessen.
- 21:38Speaker 0: Eine Sache habe ich vergessen als ich in meiner Musikzeit war... Da ist das noch wichtig weil ich muss ja irgendwie mal den Dreh zum Essen kriegen, ne?
- 21:45Speaker 0: Wolltest du mich gerade fragen?
- 21:46Speaker 1: Ich würde, ich würde.
- 21:47Speaker 1: Ich halte ja schon die ganze Zeit diese Karten hoch oder...?
- 21:49Speaker 1: Die dafür
- 21:50Speaker 0: ist sie zum Unterbrechen.
- 21:51Speaker 1: Ja, ja, ja.
- 21:52Speaker 0: Nee.
- 21:52Speaker 0: Die Kulinarik ist mir irgendwie näher, näher gebracht worden, weil ...durch die Künstler, die ich betreuen durfte oder mit denen ich zu tun hatte... ...oder auch die Geschäftspartner.
- 22:00Speaker 0: Da ist man ja auch gut essen gegangen in der Zeit!
- 22:03Speaker 1: Aber der Grundstock?
- 22:05Speaker 0: Ja.
- 22:05Speaker 1: Damit man überhaupt weiß oder wertschätzt was man da zu essen und zu trinken bekommt.
- 22:11Speaker 1: Den hast du hier auf einem Schemel geholt als du in den Pott von Muttern oder Großmuttern reingeguckt hast?
- 22:18Speaker 0: Ja, also ich kam aus der Schule und sag Mama, was gibt's zu Essen?
- 22:23Speaker 0: Und dann... Gab es manchmal das, was ich essen wollte oder nicht.
- 22:28Speaker 0: Wenn ich zu viel gefragt habe, hat sie gesagt ... Gibt's also nichts?
- 22:36Speaker 0: Was erfunden ist!
- 22:37Speaker 0: Oder Betenbarsch?
- 22:38Speaker 0: Betenbarsch ist ein Gericht mit rote Beete.
- 22:42Speaker 0: Also Borsch alles zusammengeschmissen.
- 22:44Speaker 1: Als nachts gut gucken, hat man eine Worte gesagt.
- 22:46Speaker 0: Ja irgendwie sowas.
- 22:46Speaker 0: und dann hab' Tatsächlich, meine Mutter hat gekocht.
- 22:50Speaker 0: Es saß der, melden sie dich bei ihr auf der Schulter?
- 22:53Speaker 0: Hieß natürlich bezeichnenderweise... Bochi!
- 22:58Speaker 0: Und ich daneben auf einem Schemel und habe dann im Essen gerührt.
- 23:04Speaker 0: Da werde ich stundenlang machen können.
- 23:05Speaker 0: Ich fand das so toll.
- 23:07Speaker 0: Mein Lieblingsgericht damals war ... Also ich liebte Hähnchen Gegrilltes Hähnchen, das ist jetzt kein Gericht.
- 23:16Speaker 0: Ich mochte aber auch sehr gerne ... Das habe ich, wie es mir neulich ist, wieder eingefallen.
- 23:21Speaker 0: Serbisches Reisfleisch!
- 23:24Speaker 1: Wie sah das ungefähr aus?
- 23:25Speaker 1: Das war eine Fleischfleisch
- 23:27Speaker 0: mit Speck, Paprika Tomaten, Zwiebeln und dazu Reis.
- 23:31Speaker 1: Das hört ihr eigentlich nicht so an wie ein Kinderessen, oder?
- 23:34Speaker 0: Ja, ich hab das geliebt.
- 23:36Speaker 0: Und ich hatte noch ein großes Glück.
- 23:39Speaker 0: Wir hatten Nachbarn Eine deutsch-italienische Familie.
- 23:44Speaker 0: Er Italiener und hat natürlich auch italienisch gekocht, ich bin da so häufig gewesen und durfte Sachen probieren die es bei uns nicht zu kaufen gab also sowas wie gefüllte zucchini blüten oder hatte schocken.
- 24:04Speaker 0: wir sind jetzt irgendwo in den siebziger jahren Anfang mit der Mitte der siebzigere Jahre Und ich erinnere das immer, die Nonna kam ab und zu aus Neapel.
- 24:14Speaker 0: Die konnte Boris nicht aussprechen.
- 24:16Speaker 0: Für sie ein Deutscher wie heißt der Ludwig?
- 24:19Speaker 0: Also hat sie mich immer Ludo Vigo gelernt.
- 24:22Speaker 0: Ist der Ludo-Vigo auch da?
- 24:24Speaker 0: Da habe ich erst mal kennengelernt, wie kann eine Lasagne schmecken oder wie kann man Fisch zubereiten?
- 24:30Speaker 0: Bei uns gab es den Fisch meistens gedünstet mit Senfsoße.
- 24:34Speaker 0: Kennst du wahrscheinlich auch Dorschgedünstet dann so ... Salzkartoffeln.
- 24:38Speaker 0: dazu mag ich auch, aber es gab halt ganz andere Varianten.
- 24:42Speaker 0: Knoblauch, ja?
- 24:44Speaker 0: Ich meine da haben wir noch nicht so viel mehr Knoblaub gekocht.
- 24:46Speaker 1: Also insgesamt schon einfach viel finessenreicher, vielmehr Gewürze und Arom...
- 24:54Speaker 0: Genau!
- 24:56Speaker 0: ...und eben Produkte die du nicht kannte ist.
- 24:59Speaker 0: Das war so kulinarische Sozialisierung für mich.
- 25:02Speaker 0: Und dann war das auch so dass mir später mittags auch immer selber was kochen musste und da bin ich dann auch glaube ich sehr kreativ geworden.
- 25:13Speaker 0: Ich meine es hat nicht alles geschmeckt, aber ich habe viel ausprobiert.
- 25:19Speaker 1: Ohne, ohne Kochbücher und ohne YouTube-Channels gab es ja alles noch nicht
- 25:23Speaker 0: richtig.
- 25:23Speaker 0: Nee doch ich hatte meinen eigenen YouTube-Schnellen mit fünfzehn
- 25:25Speaker 1: Quatsch!
- 25:26Speaker 1: Nein aber das man irgendwo guckt und heute kannst du ja...
- 25:29Speaker 0: Doch, wir hatten glaube ich Essen und Trinken zu Hause?
- 25:33Speaker 0: Da habe ich gerne reingeguckt also um Inspiration zu holen.
- 25:37Speaker 0: Ich hab selten nach Kochbuch gekocht.
- 25:40Speaker 0: ich lass mich eigentlich inspirieren Und ich bin auch so einer der liebt das was im Kühlschrank ist zu verarbeiten und daraus irgendwas zu zaubern.
- 25:49Speaker 0: Und meistens so zumindest auch das Feedback meiner Freunde und Freundinnen, ich habe mich auch schon sehr früh gemerkt dass es ganz gut ist wenn man die Mädchen bekocht oder die Frauen.
- 26:01Speaker 0: Die finden das echt cool!
- 26:03Speaker 0: Da ich nicht Klavierspielen konnte, da hab' ich gedacht versuch's mit Kochen... ...und das hat ganz gut geklappt.
- 26:08Speaker 1: Herzlichen Glückwunsch!
- 26:09Speaker 1: Ich hab ja deine Frau kennengelernt, eine wundervolle Frau.
- 26:13Speaker 1: Offensichtlich bist du da ja sehr erfolgreich.
- 26:17Speaker 0: Ich spring noch mal eben rüber, beim ersten Date... Da wurde sie für mich... Hühnchen in Orangensauce gekrocht.
- 26:25Speaker 0: Ich weiß nicht was es noch dazu gab und es endete auf jeden Fall so dass ich gesagt habe lass mich mal fertig
- 26:33Speaker 1: machen.
- 26:35Speaker 0: Das war natürlich... Aber viele waren das auch ganz gut, dass sie gesehen hat so okay dem Wilder aus ein bisschen, ne?
- 26:43Speaker 0: Das ist sein Revier.
- 26:45Speaker 0: Und bis heute ist sie glücklich und sie lässt auch kaum eine Gelegenheit aus das gegenüber auch Fremden oder Freunden zu beteuern wie toll es ist einen Mann zu haben der einem das Essen kocht.
- 27:00Speaker 1: Wahrscheinlich ist dann der Frau also ich bin ziemlich sicher dass die sehr schlaues sehr gewieft und weiß oder schon damals wusste über den ersten Date.
- 27:11Speaker 1: Man muss seinem potenziell künftigen Partner freiraum lassen.
- 27:16Speaker 1: Man muss ihn bestärken und loben... Und was hat sie davon?
- 27:21Speaker 1: Fünfundzwanzig Jahre, dreißig Jahre einen fantastischen Koch der glücklich ist und Sie glücklich macht!
- 27:26Speaker 0: Ich glaube Freiraum ist schon etwas Wichtiges und vor allen Dingen auch dem Partner darin zu unterstützen wenn er sich oder sie sich irgendwie so eine Idee in den Kopf setzt und sagt ja mach mal erst mal dann aber so ein Regulativ zu sein irgendwann um zu sagen Okay, einmal kurz stoppen gucken.
- 27:42Speaker 0: Sind wir auf dem richtigen Weg?
- 27:44Speaker 0: Macht das noch Spaß?
- 27:45Speaker 0: oder warum machst du das eigentlich?
- 27:47Speaker 0: Befriedigt dich das.
- 27:48Speaker 0: aber meine Frau hat auch immer gesagt wenn die das nicht mehr so viel Spaß macht was du machst dann guckt dass du dir etwas anderes suchst.
- 27:58Speaker 0: und es ist nie zu spät kann sie gut sagen weil Meine Frau ist Juristin und die ist in der Kanzlei geblieben, in der sie damals auch Praktikum gemacht hat.
- 28:09Speaker 0: Die hat sie dann irgendwann übernommen.
- 28:11Speaker 0: Aber das zum Probier was aus.
- 28:16Speaker 0: Ist ja aber gut, wenn mein Partner hat immer etwas ausprobiert, kann man selber so ein bisschen stabil bleiben?
- 28:21Speaker 1: Ja cool!
- 28:24Speaker 0: Das geht dir hier auch so... Du bist ja auch ein Unstäter Und dich habe ich ja auch schon Interviewen dürfen.
- 28:33Speaker 0: Vom Verleger zum Kiosk-Besitzer oder wie heißt es jetzt Imbiss?
- 28:36Speaker 0: Ne, was sagen wir denn jetzt?
- 28:38Speaker 0: Strandbristdroh!
- 28:39Speaker 0: Was ist denn jetzt eigentlich noch mal?
- 28:40Speaker 0: Ich verdattel mich da immer weg.
- 28:41Speaker 1: Ja, ich weiß auch nicht genau.
- 28:42Speaker 1: Ich sage gerne Imbis.
- 28:44Speaker 1: Das ist so wie sieben Jahre...
- 28:46Speaker 0: Zum Strandimbiss, genau.
- 28:48Speaker 0: Also vom Verlegern zum Strandimbis ist ja auch eine Geschichte.
- 28:52Speaker 1: Aber die ist auch extrem spektakulär.
- 28:56Speaker 1: Aber um mich soll das gar nicht gehen.
- 28:59Speaker 0: Ich wollte aber noch was erzählen.
- 29:00Speaker 0: Darf ich?
- 29:01Speaker 0: Ganz kurz, weil wir waren gerade... ganz kurz!
- 29:03Speaker 1: Ich muss mal ganz kurz den Ton abmachen und einmal eine Ruhe lachen.
- 29:06Speaker 1: Weil
- 29:06Speaker 0: ganz
- 29:07Speaker 1: kurz und boh ist ruhig.
- 29:09Speaker 1: Okay, ganz kurz geht los.
- 29:10Speaker 0: Sonst sage ich ja nie was.
- 29:12Speaker 0: Ich lass meine Gäste zu Wort kommen.
- 29:14Speaker 0: Da kann man mir nichts anderes unterstellen.
- 29:18Speaker 0: Nein, ich wollte nur sagen, ich versuche immer so ein bisschen auch den roten Farben zu halten.
- 29:23Speaker 0: für mich im Kopf nicht für dich in den neunzigern.
- 29:29Speaker 0: Ich analysiere mich ja selber, wo ich die Kulinarikfaden habe.
- 29:33Speaker 0: In den Neunzigern habe ich mich an einem Start-up beteiligt.
- 29:38Speaker 0: Das hieß Mr Wong.
- 29:40Speaker 1: Welches Ziel sollte Mr Wong haben?
- 29:42Speaker 1: Mr
- 29:42Speaker 0: Wong sollte Big Time quasi eine Restaurantkette werden ... Die in Deutschland die asiatische Antwort auf McDonald's ist.
- 29:53Speaker 1: Ist natürlich gar nicht so schlecht dann!
- 29:55Speaker 1: Nee
- 29:55Speaker 0: da wurde er aus dem Wock.
- 29:57Speaker 0: Im Wok wurde quasi Showkochen gemacht.
- 29:59Speaker 0: Die Portionen waren fertig, der Partner war Froster ... Also die Rezepte waren auch wirklich gut aber es wurde nicht so richtig frisch gekocht.
- 30:07Speaker 0: Aber das war eben gefroren und da waren eine ganze Reihe namhafter Investoren drunter.
- 30:14Speaker 1: Warum hat das nicht funktioniert?
- 30:15Speaker 1: Gab's ein paar Läden
- 30:16Speaker 0: oder?
- 30:17Speaker 0: Das hat nicht funktioniert weil irgendwann kein Geld mehr nachgeschossen wurde.
- 30:20Speaker 0: Es gab Einladen in ... Der erste Laden war in Heidelberg in der Altstadt Und der hat schon das dreifache Verschlungen von dem, was er eigentlich kosten sollte.
- 30:30Speaker 0: Und die nächsten Läden dauerten dann auch noch... Also das Geld kam nicht rein und irgendwann sind die anderen Investoren abgesprungen haben einfach gesagt so, nee also da machen wir jetzt nicht weiter, da verbrennen wir jetzt irgendwann Geld wenn das so weitergeht.
- 30:45Speaker 0: und ja ich habe verbrannt!
- 30:48Speaker 0: Ich hab richtig verbrannt und ich bin da wirklich nur einmal mit.
- 30:52Speaker 0: Ich bin da zur Eröffnung gefahren, ich bin da zum Essen mal hingefahren.
- 30:55Speaker 0: Zur Verkostung viel mehr habe ich nicht gemacht und ich hab gedacht mein Geld vermehrt sich wie von alleine.
- 31:01Speaker 0: und es war schon nicht nur die Deutschland GmbH gegründet das war auch schon in der Schweiz die AG für internationalen Rollout.
- 31:09Speaker 0: man hat eben so riesig gedacht aber am Ende des Tages Hat man sich vergaloppiert und die meisten Investoren haben gesagt, dann kümmern wir uns um unsere anderen Investments.
- 31:20Speaker 0: Nur ich habe dann gesagt, das mache ich jetzt auch nicht wieder.
- 31:24Speaker 1: Das sind wahrscheinlich so die Narben, die man in einem aktiven Berufsleben mit viel Fantasie sich irgendwie gelegentlich mal holt?
- 31:33Speaker 0: Ja also das hat damals echt weh getan weil es war natürlich abgespartes Geld.
- 31:39Speaker 0: Man hätte sich davon auch eine Eigentumswohnung kaufen können.
- 31:42Speaker 0: Oder zumindest sehr gut anzahlen können, okay?
- 31:45Speaker 0: Damals hätte man es auch noch in einer Eigentumswohnung davon zahlen können.
- 31:48Speaker 1: Aber dann quasi Pleite und desillusioniert...
- 31:51Speaker 0: Nee ich hatte ja einen guten Job!
- 31:53Speaker 1: Den hattest du parallel noch immer.
- 31:55Speaker 0: Ich hatte ja ein guten Job also ich war da immer noch in der Tonträgerindustrie.
- 31:59Speaker 0: das waren neun in den Neunzigern Da hatte ich so gerade meinen Peak.
- 32:02Speaker 0: also da war ich glaube ich irgendwie so gerade Promotionschef oder Marketingdirektor geworden.
- 32:10Speaker 0: Das war für mich gefühlt auch der Karrierehöhepunkt in der angestellten Welt.
- 32:20Speaker 0: später dann bei AOL war ich natürlich auch angestellter, da war ich aber nicht mehr für Musik alleine zuständig sondern auch für ganz viele andere Bereiche, Contentbereiche also auch so was wie Reisen und Games.
- 32:33Speaker 0: Und dann gab es einen Bereich der hieß Entertainment II.
- 32:36Speaker 0: Also Entertainment habe ich sowieso verantwortet.
- 32:38Speaker 0: das war ein Film und Musik und Entertainment II war unter dem Radar Erotik.
- 32:43Speaker 1: Ja wollte ich gerade sagen.
- 32:44Speaker 1: Es
- 32:44Speaker 0: gab bei Aol eine Erotik-Kanal, das hat man aber immer Entertainment II genannt.
- 32:51Speaker 0: Weil die Mutterfirma in den USA aus US durfte das nicht wissen oder es sollte so nicht benannt werden auch gerade für Shareholder und so weiter.
- 33:03Speaker 0: da wollte man das sauber mein Image dann haben.
- 33:09Speaker 0: Ich habe da irgendwann gemerkt zu Grußkonzernen Da musst du so viel Politik machen und da musst du dich auch richtig gut verkaufen.
- 33:17Speaker 0: Und mir ging es eigentlich immer um die Sache.
- 33:21Speaker 0: Und nicht darum, meine Person zu promoten.
- 33:24Speaker 0: Deshalb ... Du merkst gerade ich kann mit dieser Rolle hier im Mittelpunkt zu stehen und der Befragte zu sein gar nicht umgehen.
- 33:31Speaker 1: Ich finde du machst was gar nicht so übeln?
- 33:34Speaker 0: Also auf
- 33:35Speaker 1: dein Wohl!
- 33:37Speaker 0: Zwar nachfolgen.
- 33:39Speaker 0: Wolltest du noch etwas wissen?
- 33:41Speaker 0: Mhm.
- 33:42Speaker 1: So jetzt sitzt ihr die ganze Zeit.
- 33:45Speaker 1: Also dieses Investment
- 33:46Speaker 0: hat leider
- 33:47Speaker 1: nicht funktioniert.
- 33:48Speaker 1: So, dann ging es weiter.
- 33:52Speaker 1: aber irgendwann bist du ja aus diesem Angestellten da sein am Ende General Manager und Pair und Marketing also im Prinzip alles durchlaufen was es in so einem Konzern gibt.
- 34:05Speaker 1: Aber heute hast du zweieinhalb Folgen hier gemacht.
- 34:08Speaker 1: Du machst ja viele andere Sachen.
- 34:10Speaker 1: Wie bist du da ausgestiegen?
- 34:11Speaker 1: Was ist denn passiert?
- 34:14Speaker 0: Also, ich habe dann in dem Jahr zwei Tausend Acht eine digitale Agentur gegründet und das haben wir zwölf Jahre lang gemacht.
- 34:24Speaker 0: Und da waren wir auch relativ stark im Entertainment Bereich unterwegs weil ich wollte natürlich meine ganzen alten Musikkontakte nutzen aber Es kam dann auch andere Kunden dazu.
- 34:35Speaker 0: Ich erwähnte eben gerade einen Ksing, dann haben wir aber auch ganz viel im Unterhaltungsbereich, Entertainment-Bereich gemacht.
- 34:42Speaker 0: die Merlin Gruppe damals das ist Madame Tussaud Sea Life Dungeon London Big Eye glaube ich gehört dazu Legoland und so weiter richtig groß ja Heidepark und da haben wir diverse Kunden betreut aus diesem Portfolio.
- 34:58Speaker 0: Und das war eben auch spannend Irgendwann, weil ich selber nicht coden kann und eine digitale Agentur wenn du selber nicht koden kannst ist irgendwie doof.
- 35:09Speaker 0: Ich konnte das so rudimentär aber Das hat mich irgendwie nicht nicht so befriedigt.
- 35:17Speaker 0: Und dann habe ich gedacht irgendwann muss ich daraus Und dann war das hier eben, dass ich mit diesem Podcast gestartet bin.
- 35:25Speaker 0: Da können wir ja wieder einhaken.
- 35:27Speaker 0: kurz, weil die Geschichte ist eben auch noch interessant.
- 35:29Speaker 0: Ich konnte dann natürlich Xing erzählen wie es geht, weil nach drei Folgen, die wir dann veröffentlicht hatten,
- 35:37Speaker 1: guckte ich so... Also wie Sassi und Sascha Basler und der dritte... Christian
- 35:41Speaker 0: Mittermeier!
- 35:43Speaker 0: Damaliger Stern, also ich glaube die haben wieder einen Stern.
- 35:46Speaker 0: Sternekoch aus Rotenburg auf der Tauber da bin ich mit der Rally gestartet ist auch noch eine Person von mir Ultramar Touren und Rallys.
- 35:54Speaker 0: und dann bin ich gerade zur Histomonte, also Rally Monte Carlo Histo gestartet und habe den Koch kennengelernt und hab gesagt du mach grade so ein Podcast.
- 36:06Speaker 0: Also ich hatte jetzt zwei Folgen aufgenommen, war noch nichts veröffentlicht.
- 36:09Speaker 0: Hättest du nicht Lust bei mir so im Interview zu sein?
- 36:12Speaker 0: Und dann weil ich auch dachte... Ich muss mal auch remote ein Interview machen!
- 36:17Speaker 0: Weil wir fuhren natürlich los.
- 36:21Speaker 0: Mikrofon nicht dabei und habe dann gedacht, okay wir machen das mal remote.
- 36:27Speaker 0: Also der stöpste sich ein und ich stöpf zu mich ein und wir haben quasi so einen Skype-Call.
- 36:31Speaker 0: war das früher?
- 36:33Speaker 0: später war es natürlich Zoom oder anderes und man nimmt das auf da kommt aber der Spirit nicht rüber finde ich weil du kannst nicht Stößchen du kannst nichts anstoßen Bildschirm anstozen ist was anderes Vor allem wenn du jemanden nicht kennst, nur da kennengelernt hast.
- 36:56Speaker 0: Ich hab also mit diesen drei Podcast angefangen und anfangs war es wirklich schwer.
- 37:00Speaker 0: ich kannte zwar ein paar Leute in der Gastroszene aber ich musste dir auch erst mal davon überzeugen mit mir zu sprechen.
- 37:09Speaker 1: Wie hast du das gemacht?
- 37:09Speaker 1: Bist du essen gegangen oder ist er angerufen?
- 37:11Speaker 0: Nein, ich habe Leute angerufen, ich würde mich unterhalten Dann hat mich aber der eine oder andere Gast und so weit, dann wurde ich weitergereicht.
- 37:20Speaker 0: Und das habe ich alles neben der Agenturarbeit gemacht.
- 37:24Speaker 0: Aber drei Folgen waren also fertig, wurden veröffentlicht und ich guckte ... Ich erinnere es noch da waren wir gerade in Litauen auf Arnenforschungstour und Privat und haben und dann hab' ich gedacht nach gucken ob man da was sieht?
- 37:43Speaker 0: Es gibt ja so Charts, dann guckt ich in die Charts Und dann fängt man natürlich ganz hinten an.
- 37:48Speaker 1: Weil man denkt,
- 37:50Speaker 0: du
- 37:50Speaker 1: musst der Letzte sein?
- 37:51Speaker 1: Bei
- 37:51Speaker 0: hundert und dann gucke ich so durch... Scheiße!
- 37:55Speaker 0: War ja schön gewesen nicht drin.
- 37:57Speaker 0: Und dann trau' ich mich nochmal von null bis eins, zehn zu gucken und gehe da riech und sehe plötzlich Platz zwei Food Talker.
- 38:10Speaker 0: What the hell ist hier los
- 38:12Speaker 1: in einer Kategorie?
- 38:15Speaker 0: Apple Kunst.
- 38:16Speaker 0: also Das Thema Food Ernährung läuft unter Kunst und da war ich Platz zwei.
- 38:23Speaker 1: Nach drei Folgen, also jedenfalls da?
- 38:25Speaker 1: Genau!
- 38:26Speaker 0: Und gesamt glaube ich bei Apple auf Platz fünfzehn oder so oder zwölf... Ich weiß es nicht mehr genau.
- 38:32Speaker 0: Spektakulär.
- 38:33Speaker 0: Da habe ich gedacht ja okay die Reise geht weiter.
- 38:36Speaker 0: Ja.
- 38:37Speaker 0: Da machen wir weiter und plötzlich war ja diese Verpflichtung da alle vierzehn Tage ein neues Thema zu haben.
- 38:50Speaker 0: Da hab ich gedacht, ey das wird jetzt ernst.
- 38:52Speaker 0: Das Thema und es war ja nie ... Ich hatte keine Werbung drauf, das war frei finanziert.
- 38:58Speaker 0: Es war ein Hobby, ne?
- 38:59Speaker 0: Ein unbezahltes Hobby.
- 39:01Speaker 0: Ich wurde vielleicht mal zum Essen eingeladen was mich natürlich sehr gefreut hat Und dann bin ich so losmarschiert und bekam dann auch richtig tolle Gäste Also auch namhafte Gäst in der Szene.
- 39:15Speaker 0: Ich hatte relativ früh also so Gästen wie dann Beispielsweise Christoph Rüffer.
- 39:23Speaker 0: Drei Sterne koch mittlerweile, Jan Hartwig drei Sterne war dann eben Bobby Breuer damals zwei Sterne und es waren
- 39:32Speaker 1: aber auch Leute die sich dann ich meine das sind ja Götter in der Küche die hatten doch Bock und haben sich drauf eingelassen oder war das erst ein bisschen steif und kam dann den Gang oder ... Du musst doch sicher noch essen hier dabei.
- 39:46Speaker 1: Ich dachte, guck mal, während du mich fast fragst, Poglis?
- 39:49Speaker 1: Hier ist ein kleiner Gruß aus der Küche zwischendurch.
- 39:51Speaker 1: Manchmal
- 39:52Speaker 0: aber eigentlich eher nicht!
- 39:53Speaker 0: Aber es gibt ja alle unterschiedlichsten Formen.
- 39:57Speaker 0: Ich habe mir nur früh überlegt um es einfacher zu haben ich reise zu den Gästen und spreche mit denen in deren Ambiente was denn häufig einfacher ist weil sie sich auch nicht für so viel Zeit nehmen müssen.
- 40:12Speaker 0: Parallel dazu habe ich mir ein kleines Studio damals in der Agentur eingerichtet, wo wir aufgenommen haben.
- 40:18Speaker 0: Auch während Corona natürlich mit entsprechendem Abstand haben wir dann aufgenommen.
- 40:23Speaker 0: aber ich wollte eben dieses Gefühl haben und die Leute auch sehen und ab und zu gab es natürlich was zu essen häufig aber auch erst danach oder wir haben auch mal gemeinsam gekocht.
- 40:34Speaker 0: aber jetzt gab jetzt nicht diese eine Regel.
- 40:37Speaker 0: Wie läuft der Podcast grundsätzlich ab?
- 40:40Speaker 0: Weil ich wollte es immer, die Situation und dem Gast überlassen.
- 40:45Speaker 0: Und auch meiner Stimmung ... Eigentlich habe ich den Podcast für mich
- 40:50Speaker 1: gemacht.
- 40:50Speaker 0: Eigentlich wollte ich nur was lernen und ich wollte irgendwie den Zugang zu tollen Küchen haben weil du bist nicht nur dadurch wenn du Podcaster bist, nicht nur im Gastraum sondern du darfst in die Küche.
- 41:05Speaker 1: Das ist dir ganz offensichtlich exzellent gelungen.
- 41:08Speaker 0: Ich will es dir erzählen!
- 41:09Speaker 1: Und du warst irgendwie mit Christoph Rüffer was?
- 41:13Speaker 0: Ja, also ich hab... ...persönlich
- 41:14Speaker 1: intensiv.
- 41:15Speaker 0: Ich habe Christoph-Rüffer interviewt, er hat ein Gespräch geführt.
- 41:19Speaker 0: das war auch ganz toll, ganz angenehmer Zeitgenosse wie ich finde und dann war ich mit meiner Frau dort essen im Herlin.
- 41:31Speaker 1: Damals
- 41:32Speaker 0: noch zwei Sterne?
- 41:33Speaker 0: Damal zwei Sterner.
- 41:35Speaker 0: Dann wurden wir runtergebeten in die Küche und uns die Küchen anzugucken.
- 41:39Speaker 0: Mittlerweile ist ja ein Teil des Menüs wird auch im Vorraum der Küche eingenommen, was ich toll finde.
- 41:46Speaker 0: Es gibt übrigens dort einen sehr schönen Chefstable.
- 41:52Speaker 1: Ich meine, Leute, die Food Talker hören kennen sich hier in der Riegel ganz gut aus.
- 41:56Speaker 1: aber das Herr Lien nur noch mal inzwischen drei Sterne flackschiff vom Flaggschiff
- 42:03Speaker 0: der Grand-Hotellerie
- 42:05Speaker 1: in Deutschland,
- 42:06Speaker 0: Europa.
- 42:07Speaker 0: Genau, so kann man sagen.
- 42:09Speaker 1: Gibt
- 42:09Speaker 0: zwei Folgen mit Christoph Rüffer beim Food Talker eine aus dem Jahr zwanzig neunzehn sogar und eine aus diesem Jahr zwanzig fünfundzwanzig als er drei den dritten Stern erhielt.
- 42:23Speaker 0: Jedenfalls war es so dass wir unten in der Küche waren und dann sagte meine Frau zu Christoph Wie ist denn das?
- 42:30Speaker 0: Kann man hier auch ein Praktikum machen?
- 42:32Speaker 0: Kann ich meinen Kleinen hier auch mal abliefern?
- 42:35Speaker 1: Kann ich jemanden
- 42:36Speaker 0: Schulpraktikum machen?
- 42:37Speaker 0: und dann gab's eine Möglichkeit, also es ist in dem Sinne kein Praktikum gewesen aber ich hab ne Reportage gemacht.
- 42:43Speaker 0: Aber eine Reportage wo man mitarbeitet.
- 42:47Speaker 1: Das ist so ein Mitgelaufel einige ganze Woche lang.
- 42:49Speaker 0: Eine ganze Woche
- 42:49Speaker 1: lange Montur.
- 42:50Speaker 0: Ja und ich habe alle mögliche Kochmonturen komplett, also genau die Zeiten mitgemacht.
- 42:56Speaker 0: nur hinten raus durfte ich jeden Abend mir einen Gang aussuchen und den habe ich bekommen.
- 43:01Speaker 0: Also während die anderen so am Kleinen waren, habe ich dann gegessen.
- 43:05Speaker 0: Das war mein Luxus dann und ich hab da ganz viel mitbekommen, hab natürlich gefilmt, hab Fotos gemacht, hab das Ganze dokumentiert... Und es war eines der größten Erlebnisse für mich, dass ich hatte!
- 43:17Speaker 0: Ich bin Christoph und dem Team sehr dankbar, dass sich da sein durfte und ich freue mich immer wenn ich jetzt in andere Küchen komme und Kollegen von damals treffe Die natürlich mit dabei in die ganze Welt sich verteilt haben.
- 43:31Speaker 0: Und dann kommst du irgendwo in München oder so?
- 43:35Speaker 0: Wir kennen uns doch!
- 43:36Speaker 0: So, und ich meine... Ich bin jetzt nur so... war so ein kletzer kleinen Zeitpunkt dabei aber ich fühle mich irgendwie zugehörig.
- 43:44Speaker 1: Ja, du nennst sie ja auch Kollegen.
- 43:46Speaker 0: Ja ich sag jetzt
- 43:47Speaker 1: Kollege.
- 43:47Speaker 1: Das gefällt mir.
- 43:48Speaker 0: Ich weiß nicht wie die mich nennen, auf jeden Fall das war ein ganz großes Erlebnis.
- 43:53Speaker 0: Das war übrigens... Ich hatte kurze Auszeit da Ende des Jahrhunderts, wir sind im November.
- 43:58Speaker 0: Nach dieser Woche bei Christoph Röffer im Herdlin bin ich zu Freunden nach Mallorca gefahren, die sind ausgewandert und haben unter anderem dort eine Pizzeria betrieben.
- 44:12Speaker 0: Und da habe ich mitgearbeitet!
- 44:14Speaker 1: Und dann hast du bestimmt wieder ne neue Idee bekommen?
- 44:16Speaker 1: Nein,
- 44:16Speaker 0: ich bin außen zwei ferne Restaurants in die Pizzierier und hab dort Pizza belegt, Pizza gebacken.
- 44:24Speaker 0: Neue Modelle wollte ich gerade sagen, neu pizzen kreiert.
- 44:28Speaker 0: Aber ich wollte es wirklich wissen und ich wollte diesen Ablauf lernen.
- 44:32Speaker 0: Und nicht nur drüber schnacken, sondern auch mal zumindest mit angefasst haben, mit in der Hitze gestanden haben wie man in der Küche so schön sagt, auch mal mit im Scheiß gestanden habe und das auch erlebt haben.
- 44:44Speaker 0: wenn wirklich mal was danebengehend... Da fast?
- 44:49Speaker 0: ...im Herden ist übrigens nichts daneben gegangen!
- 44:51Speaker 0: Und dann hab' ich's nicht gemerkt.
- 44:54Speaker 0: Man merkt das nämlich nicht Und an dieser Stelle unterbrechen wir für ein bisschen Werbung.
- 45:01Speaker 0: Gleichzeitig auch ein Hinweis in eigener Sache und vielleicht ist das auch was für euch, denn ich begleite vom vierten bis elften Juli eine Segelreise rund um Mallorca mit Sailing Classics An Bord der Segeljacht Kairos.
- 45:19Speaker 0: Die Kaiross ist eine thirty Meter lange Zwei-Mass-Segeljacht Mit acht Doppelkabinen, also eine überschaubere Gruppe.
- 45:28Speaker 0: Dazu eine erfahrene Crew und ein Privatkoch an Bord der sich täglich um uns kümmert.
- 45:34Speaker 0: Im Mittelpunkt steht das Segeln Zeit auf dem Wasser Windweite Lange Schläge entlang der Küste und Stops in ruhigen
- 45:43Speaker 1: Buchten
- 45:44Speaker 0: Und dazu kommen ganz bewusst.
- 45:46Speaker 0: und da komme ich ins Spiel Ein paar feine kulinarische Akzente Ein Marktbesuch Einblicke in regionale Produkte wie Wein, Olivenöl, Meersalz und einzelne Restaurantabende an Land.
- 46:01Speaker 0: Alles ohne Eile alles im Rhythmus des Segels.
- 46:05Speaker 0: also ich glaube das wird eine wunderbare Reise und ich freue mich sehr dass ich dabei sein darf.
- 46:10Speaker 0: und bei Bedarf werde ich natürlich auch einiges über die Insel Mallorca erzählen über die ja schon einige Podcasts gemacht
- 46:19Speaker 1: habe.
- 46:21Speaker 0: Das Reiseunternehmen Sailing Classics unterhält insgesamt drei Segeljachten, die Kairos und dann noch zwei größere Schwesterschiffe.
- 46:31Speaker 0: Die sind im Winter in der Karibik unterwegs und im Sommer wie in diesem Fall hier im Mittelmeer.
- 46:38Speaker 0: Klassische Segeln komplett entschleunigt!
- 46:41Speaker 0: Und wenn ihr Lust habt auf mehr Ruhe und auf unaufgeregten Genuss schaut gerne mal vorbei bei sailingclassics.com Und vielleicht, und das würde mich freuen sehen wir uns ja bei der gemeinsamen Mallorca Umrundung.
- 46:56Speaker 0: Alle Infos findet ihr natürlich auch in den Show-Notes.
- 47:00Speaker 0: Das war die Werbung und weiter geht's mit der Juliums Folge.
- 47:07Speaker 1: Ich finde es herrlich wenn ich das erste mal irgendwie einen Zusammenhang bringen kann zwischen dem Herlin Christoph Rüffer Deiner Pizzazeit auf Mallorcha wo du in der Hitze stehen wolltest und der Übernahme, der kleinen Rast an der Elbe vor dreieinhalb Jahren.
- 47:28Speaker 1: Wo ich am ersten Wochenende sagte, Boris!
- 47:32Speaker 1: Du hast Kanzufrittöse?
- 47:34Speaker 0: Was hab ich?
- 47:35Speaker 0: Ja, ja, ich erinnere mich.
- 47:36Speaker 1: Und du hast gesagt ...
- 47:38Speaker 0: Da hab ich gedacht, der hat ja am zweiten Tag.
- 47:40Speaker 0: Erster Tag?
- 47:42Speaker 0: Zweiter Tag nach Übernahme hatte er schon keine Leute da.
- 47:44Speaker 0: Wie soll das denn weitergehen?
- 47:45Speaker 0: und ich erinnere es genau.
- 47:46Speaker 0: du hast mich gefragt kannst du Friteuse?
- 47:48Speaker 0: und dann habe ich gesagt Ich kann alles in der Küche.
- 47:51Speaker 0: Das ist auch eine dreiste Aussage.
- 47:53Speaker 0: dass nehme ich hiermit offiziell zurück.
- 47:56Speaker 0: ich will aber eins sagen die fritten war ne Wucht.
- 48:00Speaker 0: ich war aber auch ziemlich überfordert.
- 48:02Speaker 0: Allerdings hatte ich auch ein gewisses Sendungsbewusstsein.
- 48:05Speaker 0: und in der kleinen Rast, das will ich euch ganz kurz erzählen.
- 48:08Speaker 0: Gibt es einen Mikro mit der man die Nummern ausruft damit die Menschen sich ihr Essen selber am Dresen, am Pass abholen?
- 48:17Speaker 0: Und mit dem Mikro habe ich ein bisschen rumgespielt.
- 48:19Speaker 1: Ich würde sagen seitdem hat nie wieder jemand Currywurst Pommes Mit so fröhlichen Anekdoten bestückt.
- 48:27Speaker 1: Die Leute haben's geliebt.
- 48:30Speaker 0: Ich war so durch danach und ich habe gestunken.
- 48:35Speaker 0: Ich hab so einen Respekt gehabt vor Imbis-Betreibern.
- 48:39Speaker 0: Pizzeria hatte ich ja kennengelernt, also Sterne-Restaurant hab' ich kennengelernt aber Imbiss!
- 48:45Speaker 0: Und dann aber...ich meine das war der zweite Januar.
- 48:48Speaker 0: Was da los war an der Elbe und es war so viel Fritten und dann auch noch.
- 48:52Speaker 0: wir haben auch noch Fischfrigerdellen gehabt.
- 48:56Speaker 0: Wir haben alles ne?
- 48:57Speaker 0: Wir haben Currywurst gehabt, wir haben nochmal Bockwurst Alles!
- 49:01Speaker 1: Ja, aber eine ganze Menge.
- 49:03Speaker 1: Richtig richtig... Das was man sich in einem anständigen Imbiss vorstellt hatten wir.
- 49:08Speaker 1: Kartoffelpuffer
- 49:09Speaker 0: muss ich auch noch machen?
- 49:09Speaker 1: Natürlich
- 49:10Speaker 0: Und das hat mir keiner gesagt im Vorfeld.
- 49:13Speaker 0: und dann dachte ich, ich dachte es läuft von elf bis vier und um viertel nach vier sagt die na ja wie lange machen wir denn noch?
- 49:20Speaker 0: Bis keiner mehr da ist, sagtest du dann.
- 49:23Speaker 0: Du bist auch so ein Menschenfänger
- 49:27Speaker 1: Ja.
- 49:27Speaker 1: Bist ja dann auch nicht mehr wiedergekommen, um an der Fritöse zu arbeiten?
- 49:33Speaker 0: Ich wurde nicht gefragt.
- 49:34Speaker 1: Vielleicht leide ich dich mal ein diese Woche.
- 49:36Speaker 1: Inzwischen ist es so.
- 49:37Speaker 1: wir können ja Manager die mal wieder Kontakt zum Volk haben wollen zur Jugendlichen Crew also auch zu den Leuten, die tamtriesen sind.
- 49:48Speaker 1: Ich habe schon erwogen, ob man das vielleicht mal bucht.
- 49:50Speaker 1: Kannst du bei fünfhundert Euro bezahlen?
- 49:52Speaker 1: So ein Tagesseminar für einen guten Manager, der immer wieder so ein bisschen Dreck unter den Fingernähern hat.
- 49:56Speaker 1: Ja,
- 49:57Speaker 0: das ist gut.
- 49:58Speaker 0: Aber wir sind ja zwischenzeitlich auch noch häufiger in der Küche der kleinen Rast gewesen allerdings in anderer Besetzung.
- 50:05Speaker 0: Oh,
- 50:06Speaker 1: so reizend!
- 50:08Speaker 1: Ich weiß, es gibt ja deine alte Freundin Monika Fuchs.
- 50:13Speaker 1: Die ATC-YouTuber in Deutschland ist wirklich spektakulär und hat so besondere Formate in ihrer Wohnung an der Iselstraße wo sie wildfremde Leute zum Essen einlädt.
- 50:25Speaker 1: Dass die kommen zahlen wird eine Spendensensation.
- 50:31Speaker 0: Monika war natürlich auch Gast bei mir im Podcast Und ihre Geschichte ist sehr bewegend und sie hat ja irgendwie fünfzehn Jahre Gatoring gemacht für das Fernsehformat von Reinhold Beckmann.
- 50:44Speaker 0: Er hat dort alle möglichen Persönlichkeiten kennengelernt und alle mögliche Wünsche auch erfüllen dürfen, kulinarischer Art.
- 50:51Speaker 0: Das ist nur ein kleiner Teil ihrer Kulinarikerfahrung.
- 50:54Speaker 0: eben wie du sagst dass Charity Dinner das einmal im Monat stattfindet bei ihr.
- 51:00Speaker 0: Sie hat mit oder gegen Tim Meltzer in Kitchen Impossible gekocht Und Monika hab ich mir dann irgendwann außer Korn für das Projekt Oma-Liebe, dass ich mir ausgedacht habe.
- 51:13Speaker 1: Also fast indiskret aber... ...Monika ist auch schon Mitte Achtzig?
- 51:19Speaker 0: Monika ist Achtnachzig.
- 51:20Speaker 1: Achtundachzig!
- 51:21Speaker 0: Achtunachzig.
- 51:22Speaker 0: und ich hab sie gefragt als sie sechstundachzig war ob sie mitmacht.
- 51:25Speaker 0: Und er hat sich gesagt weißt du eigentlich wie alt ich bin?
- 51:27Speaker 0: Er sagt ja aber es ist noch nie zu spät was Neues anzufangen.
- 51:30Speaker 0: Und dann sagte der sie aber wer soll denn da mitmachen welche Oma macht den damit?
- 51:35Speaker 0: Und dann sage ich, das wird schon.
- 51:36Speaker 0: Lass das mal meine Sorge sein!
- 51:39Speaker 0: Ich glaube es war meine Überzeugungskraft, dass sie einfach sagte.
- 51:42Speaker 0: Dann lass den Lüttemann machen und wenn er so überzeugt ist, dann mache ich ihn mal mit.
- 51:46Speaker 0: Dann habe ich noch eine andere Freundin gefragt Simone Lücking vom Café Lorenz in der Schanze hier in Hamburg.
- 51:52Speaker 0: Das ist ein Café, das im fünftiger-sechzigerjahresstil eingerichtet.
- 51:56Speaker 0: Übrigens gibt's darüber auch eine Folge über die Oma Liebe.
- 52:00Speaker 0: beim Food Talker könnt ihr nachhören.
- 52:03Speaker 0: Und dann haben wir eben angefangen zu kochen.
- 52:06Speaker 0: An unterschiedlichen Orten einmal ursprünglich mit den Ziel traditionelle Gerichte zu bewahren, ganz schnell hat sich aber herauskristallisiert dass wir ganz vielen Senioren und ganz wenigen Senioren eine Heimat geben und eine Aufgabe geben.
- 52:25Speaker 0: Ich sage das manchmal so, Salopter kriege ich auch immer ein zwischen die Augen wenn wir holen die Omas und Opas von der Straße eigentlich holen wir sie ja vom Sofa.
- 52:33Speaker 0: also da komme ich wieder auf das Thema.
- 52:35Speaker 0: es ist nie zu spät was Neues anzufangen Und dann kochen wir an unterschiedlichen Orten und so eben auch gerne mal in der kleinen Rast.
- 52:42Speaker 0: Und das ist für, ich sage auch immer meine Mädels, für unsere Omas... Für die Oma-Liebe Omas wie so ein kleiner Wochenendeausflug.
- 52:50Speaker 0: natürlich wird nebenbei gekocht aber sie suchen natürlich auch die Interaktion mit den Gästen.
- 52:56Speaker 0: also wenn die Omerliebe da ist das kann ich auch nur jedem raten Dann isst in der Kleinen Rast sogar teilweise Service Ja?
- 53:04Speaker 0: Da wird das Essen sogar rausgetragen Und wir dürfen aufgrund des Betreibers in der kleinen Rast, der mir hier vorgegenübersitzt nur Königsberger Klopse und Fischfrikadellen machen.
- 53:21Speaker 1: Ich habe mir dieses Mal einen ganzen Topf gesichert und trinke jetzt jeden Abend oder manchmal auch morgens statt.
- 53:43Speaker 1: Du siehst
- 53:45Speaker 0: auch richtig stabil aus!
- 53:46Speaker 1: Ich fühle mich ja so, rosiges
- 53:48Speaker 0: Gesicht.
- 53:50Speaker 1: Ihr wisst es beim Wiederkommen damit ich meinen Vorrat auffüllen kann.
- 53:54Speaker 0: Ja das ist natürlich auch ein Herzensprojekt und sowas geschieht dann ja auch da raus.
- 54:01Speaker 1: Aber du hast ja auch immer... fällst dann quasi einen Schritt nach vorne, machst irgendwas anderes.
- 54:08Speaker 1: Dann mit Monika daraus hast du jetzt eine ganze Batterie von unglaublich netten Omas.
- 54:14Speaker 1: also das muss man nicht mehr vorstellen.
- 54:15Speaker 1: Also Oma es war theoretisch wenn man ganz viel Pech oder Glück gehabt hat könnte man auch mit Anfang vierzig schon Oma sein können theoretisch auch mitmachen.
- 54:23Speaker 1: aber derartig lebensfrohe lebenslustige süße Frauen zwischen sechszig und na ja fast neunzig Das ist spektakulär.
- 54:34Speaker 1: Aber daraus hast du ... dieses Kochen ist ja schon super, und diesen Charity-Gedanken auch für Obdachlose zu kochen
- 54:41Speaker 1: usw.,
- 54:42Speaker 1: aber das auch daraus entsteht noch was!
- 54:44Speaker 0: Ja also wir veröffentlichen jetzt
- 54:47Speaker 1: im
- 54:48Speaker 0: Sommer unser erstes Kochbuch beispielsweise.
- 54:51Speaker 1: Wann erscheint das Buch?
- 54:53Speaker 0: Dritter August.
- 54:54Speaker 1: Und es heißt Oma Liebe Landschklappe oder?
- 54:57Speaker 0: Rolfürgerichte aus Omas Küche.
- 54:59Speaker 0: Fünfzig Rezepte.
- 55:01Speaker 0: Dort sind siebzehn Omas verewigt, die ihre Rezepte eben abgegeben haben und da sind so lustige Sachen drin wie Hamburger saure Suppe beispielsweise.
- 55:12Speaker 0: Aber auch ganz stinknormale Sachen, die aber keiner mehr zu Hause kocht!
- 55:16Speaker 0: Wie Rinderrohladen, Latskaus, Hühnerfrikassé, wat haben wir denn noch?
- 55:23Speaker 0: Arme Ritter und Königsberger Klopser das ist ja unser Signature
- 55:27Speaker 1: Ich weiß, aber diese Hamburger Aalsuppe, die meisten würde ich vielleicht irgendwie mal hören.
- 55:32Speaker 1: Saure
- 55:32Speaker 0: Suppe heißt
- 55:33Speaker 1: es doch!
- 55:36Speaker 1: Oh Gott, das würde ich nie essen.
- 55:37Speaker 1: Wir haben es damals gegessen bei einer Veranstaltung mit dem Hamburger Freundeskreis im Café Lorenz.
- 55:43Speaker 1: Das war so
- 55:44Speaker 0: lecker!
- 55:46Speaker 0: Wenn du sie Kredenz kriegst, bestätzt du die?
- 55:49Speaker 0: So würdest du auch nicht machen.
- 55:50Speaker 0: Der
- 55:50Speaker 1: gibt's ja nirgendwo.
- 55:51Speaker 0: Nun ist es auch so im Oma-Liebe-Landschclub, den wir ab und zu abhalten, gibt's immer nur ein Gericht.
- 55:58Speaker 0: Da gibt's keine Auswahl, weil da ist viel für die Omas.
- 56:01Speaker 1: Ja, ist auch gut.
- 56:02Speaker 0: Und also wir kochen ja, wie gesagt um auf uns aufmerksam zu machen in unterschiedlichen Restaurationen.
- 56:10Speaker 0: Ist auch immer ein kleiner Ausflug und ansonsten kochen wir eben für uns nur indem einzelne Omas dann ihren Kolleginnen ihre Länderküche präsentieren zum Beispiel Oma Greta, ihre venezolanische Küche oder Oma Maya, ihre cecene-küche.
- 56:29Speaker 0: Wir haben dabei gehabt eine Oma aus Korea, die das erste koreanische Restaurant in Norddeutschland in den siebzigern mal eröffnet hat hier in Hamburg.
- 56:38Speaker 0: Also da sind auch alles Geschichten, die da... Da sind auch ganz, ganz tolle Frauen!
- 56:44Speaker 0: Wie komme ich denn jetzt raus wieder?
- 56:45Speaker 1: Ich helfe dir!
- 56:47Speaker 1: Diese ganz tollen Frauen, also mit Oma verbindet man ja immer was?
- 56:50Speaker 1: aber wenn man diese Omas mal erlebt Ein schönes Glas Wein trinken, manchmal sogar einen zweiten.
- 56:57Speaker 0: Wir
- 56:57Speaker 1: bräuchten vielleicht mal ein Schnaps.
- 56:58Speaker 1: Gibt es hier Schnaps bei euch in der kleinen Rast?
- 57:01Speaker 0: Ich war das letzte Mal nicht dabei.
- 57:02Speaker 0: da wollten sie jetzt auch Schnaps haben.
- 57:03Speaker 0: Ein
- 57:03Speaker 1: klein Helbing geht immer an oder ein schönes Zierrettchen.
- 57:08Speaker 1: und dann das letzte mal an der kleinen rast war als Oma Greta Das ist die mit dem venezolanischen background den sechzehnjährigen Jungs in der kleinen Rast beigebracht hat, wie man ... ich glaube Sammler tanzt.
- 57:26Speaker 1: Wir haben
- 57:26Speaker 0: eine kleine Salzergruppe bei uns.
- 57:29Speaker 0: dazu eine kleine Geschichte.
- 57:33Speaker 0: Heute waren wir auch in einer Küche und es wurde plötzlich angestimmt.
- 57:36Speaker 0: so einen Tag so wunderschön wie heute.
- 57:39Speaker 0: Und dann denkst du auch also wenn ich mich manchmal frage Wie krieg das alles unter einen Hut?
- 57:44Speaker 0: Und warum mache ich das?
- 57:45Speaker 0: Dann höre ich sowas und denke okay Alles klar.
- 57:49Speaker 0: Jetzt weiß ich, warum ich es mache.
- 57:50Speaker 0: und dann haben wir eine Oma die sagt fast jedes Mal... Jedes zweite mal wenn ich sie treffe oder wenn ich mit ihr telefoniere, sagt sie Es ist so schön dass ich euch gefunden habe.
- 58:02Speaker 0: Und all die, die mich fragen Warum machst du das?
- 58:04Speaker 0: Und warum gehst nicht lieber Golf spielen?
- 58:06Speaker 0: Dann sage ich Das gibt mir ganz viel.
- 58:10Speaker 0: So salopp sei Ich sammle Kamerapunkte damit.
- 58:13Speaker 1: Worus tust du definitiv?
- 58:14Speaker 1: Und ich muss dir echt sagen also auch aus dem Ständer der ein paar Erfahrungen mit denen gesammelt hat.
- 58:18Speaker 0: Und jetzt kommt der Spendenaufruf, ne?
- 58:20Speaker 0: Nein,
- 58:20Speaker 1: nein!
- 58:21Speaker 1: Das machst du echt geil und das ist...und ich glaube die Kamerapunkte sind dir sicher.
- 58:28Speaker 1: Das passiert ja jeden Tag an jeder Ecke.
- 58:31Speaker 1: Dass dir irgendwas Schönes passiert, wo du gar nicht mehr feststellst warum das passiert.
- 58:35Speaker 1: aber wer so viel Leidenschaft so ein fantastisches Projekt macht Jeder Kamerappunkt mehr als doppelt verdient.
- 58:45Speaker 1: Aber du wolltest mir vorhin, was uns vergelegenlich passiert von dem Pizzabacken und in der Hitze stehen auf Mallorca.
- 58:55Speaker 0: Von Pizzabbacken auf Arschbacken kommen wir hier?
- 58:58Speaker 1: Auch mit Pizza!
- 59:00Speaker 1: Also mit den Omas ist der Lunch Club entstanden und ein Buch und mal gucken, was da sonst noch passiert.
- 59:05Speaker 1: Und mit Pizza ist auch etwas noch...
- 59:07Speaker 0: Ja also vielleicht mache ich den Bogen mal ein bisschen weiter.
- 59:09Speaker 0: Ich werde ja auch häufig gefragt, was isst Du eigentlich gerne?
- 59:13Speaker 0: oder Du gießt ja so häufig in Freien Dining Restaurants und das ist gar nicht meins.
- 59:20Speaker 0: So acht Gänge, ich finde immer muss ja alles können.
- 59:25Speaker 0: Also Schmalzstulle und Soleil Currywurst und auch Feind Dining weil
- 59:33Speaker 1: es
- 59:34Speaker 0: die ganze Bandbreite von Kulinarik sowie ich ja auch alles probiere.
- 59:40Speaker 0: So wie ich natürlich auch fast food und streetfood sehr schätze So schätzt sich auch eine gute Pizza.
- 59:48Speaker 0: Und ich finde, die Pizza ist ja Nummer eins der meist gegessenen Fertig-Lebensmittel in Deutschland.
- 59:55Speaker 1: Neben Fischstäbchen!
- 59:56Speaker 1: Gehen dir die Meinungen immer auseinander?
- 59:58Speaker 1: Muss der Teich unglaublich dünn sein oder muss er sehr dick sein?
- 1:00:01Speaker 1: Du
- 1:00:01Speaker 0: kannst endlos darüber diskutieren... Was finden du
- 1:00:03Speaker 1: gut?!
- 1:00:04Speaker 0: Ich mag gerne dünnen und gar nicht so voll belegt sondern am Rand ein bisschen knusprig.
- 1:00:13Speaker 0: Das Problem der Ernährung oder Ernährungsbildung haben wir ja mal ganz eklatant, weil die Leute achten nur bedingt darauf was sie zu sich nehmen.
- 1:00:25Speaker 0: kochen nicht mehr richtig selber und dieser ganze Prozess des Einkaufenes selber kochen.
- 1:00:31Speaker 0: Und gemeinsam dann natürlich essen ist so wichtig mittlerweile wenn du in Familien gehst.
- 1:00:38Speaker 0: fünfköpfige Familie es werden vier verschiedene Essen gekocht So oder zubereitet, nicht mal gekocht.
- 1:00:44Speaker 0: Oder warm gemacht?
- 1:00:45Speaker 0: Zubereiten
- 1:00:46Speaker 1: kann man wohl so sagen.
- 1:00:47Speaker 1: Nee, also aufgerissen heißgemacht
- 1:00:49Speaker 0: Ja und das ist natürlich auch gerade bei der Generation die jetzt aufwächst.
- 1:00:53Speaker 0: Und dann haben wir uns überlegt dass wir in eine Schule gehen.
- 1:00:59Speaker 0: Über die Schulbehörde kannst du vergessen das dauert alles viel zu lange.
- 1:01:01Speaker 0: Also haben wir mit der Schule direkt gesprochen und das haben wir Mit der schule Campus Hafen City gemacht weil dieser Ein Pizzafreund von mir aus Mallorca war mittlerweile wieder in Hamburg und arbeitet jetzt an dieser Schule.
- 1:01:14Speaker 0: Eine neu gegründete Schule, die auch einiges anders machen.
- 1:01:17Speaker 0: Und dort habe ich dann einfach mal so einen Konzept geschrieben wie stelle ich mir vor?
- 1:01:22Speaker 0: Wie bringt man es den Kindern näher, dass es auch was anderes als Fertig-Nahrung gibt?
- 1:01:28Speaker 0: und was verbickt sich hinter Fertignahrung?
- 1:01:31Speaker 0: und wie könnte man das eigentlich selber machen?
- 1:01:34Speaker 0: Das war der Pizzalexkurs und mit Liebe habe ich es ja.
- 1:01:37Speaker 0: Es hieß nicht Oma-Liebe, sondern Pizzaliebel – die Lebensmitteldetektive!
- 1:01:41Speaker 0: Ich war für sechs Monate in dieser Schule.
- 1:01:44Speaker 0: Da hab' ich jeweils eine Doppelstunde gegeben mit der Lehrerin zusammen, die dann nochmal wieder das vertiefte... Also es gab zwei Praktis.
- 1:01:53Speaker 0: Genau.
- 1:01:53Speaker 0: Wir sind erst mal in die Supermärkte gegangen, haben Research gemacht, Storecheck... Das gibt es eigentlich für Pizzen und so weiter.
- 1:02:00Speaker 0: Da haben wir herausgefunden die günstigste Pizza Kostet neunundneunzig Cent.
- 1:02:03Speaker 0: Das bedeutet einen wahren Einsatz also reinen Waren-Einsatz von unter fünfzehn Cent und das würde ich einfach mal entweder so bezeichnen darf verdienen einige Produzenten überhaupt nicht daran?
- 1:02:18Speaker 0: Also die die Grundstoffe herstellen oder Es ist Sondermüll, der da verarbeitet wird.
- 1:02:25Speaker 0: Es gibt natürlich auch teure Pizzen, aber Nr.
- 1:02:27Speaker 0: neunzehnt war das Günstigste!
- 1:02:28Speaker 0: Wir haben alle möglichen probiert und die Kinder waren relativ schnell dabei und haben gesagt okay... Da schmeckt gut, das schmeckt nicht so gut.
- 1:02:34Speaker 0: also sie hatten schon so ein Gefühl dafür was was gut isst
- 1:02:37Speaker 1: Aber die fanden auch die Neuneinundzig-Sendpizza im Vergleich zu der O-Pizza.
- 1:02:43Speaker 0: Das war wirklich für die Tonne.
- 1:02:47Speaker 0: Und so haben wir uns dann weggearbeitet und gesagt, okay Leute.
- 1:02:50Speaker 0: Wir nehmen jetzt mal Fertigteig und belegen den selber mit eigenen Zutaten, mit frischen Zutatens.
- 1:02:57Speaker 0: Mit der selbst gekochten Tomatensauce.
- 1:02:59Speaker 0: Wie ist denn da der Unterschied?
- 1:03:01Speaker 0: Parallel haben wir die Geschichte betrachtet.
- 1:03:03Speaker 0: Wo kommt die Pizza eigentlich her?
- 1:03:05Speaker 0: Weil ganz viele Regionen dieser Welt haben ja auch so belegte Fladen.
- 1:03:11Speaker 0: Und wie kam es überhaupt dazu dass die Pizza so diesen großen Erfolg hatte?
- 1:03:16Speaker 0: Dann haben wir den Teig selber gemacht, dann haben wir selber Pizzen kreiert.
- 1:03:22Speaker 0: Diese haben wir dann gewotet und am Ende fünf Varianten ausgewählt.
- 1:03:29Speaker 0: Und ganz zum Schluss haben wir für einen Tag in der Schule, in der Mensa ein Restaurant gehabt mit über fünfzig Gästen, haben diese fünf Pizze gebacken.
- 1:03:36Speaker 0: also jeder durfte jede Pizza einmal probieren.
- 1:03:41Speaker 0: Da haben wir Unterstützung bekommen von einem mobilen Bäcker.
- 1:03:44Speaker 0: Don Knusper Kann ich auch nur jedem empfehlen, wenn ihr mal Pizza für zu Hause haben wollt.
- 1:03:48Speaker 0: Ruf Don Knusper an!
- 1:03:49Speaker 0: Der macht euch das beste Pizzafest.
- 1:03:52Speaker 0: Ja und dann haben die.
- 1:03:53Speaker 0: einige waren im Service einige haben gebacken.
- 1:03:55Speaker 0: es gab wilde Kreation ja wildeste kreation aber das haben wir auch gesagt Wir lassen dem freiraum.
- 1:04:01Speaker 0: also es gab eine barbecue pizza.
- 1:04:02Speaker 0: da waren auch fritten drauf.
- 1:04:03Speaker 0: Es gab ne vegane pizza mit spinat Und oben nochmal extra nudeln drauf.
- 1:04:09Speaker 0: und egal Es sollte nicht wir sprechen, sondern die sollten Freispiele haben und sollten mit dem Produkten umgehen.
- 1:04:17Speaker 0: Und diesen ganzen Weg daneben betrachten.
- 1:04:20Speaker 0: Welche Jobs hängen eigentlich da dran?
- 1:04:23Speaker 0: Käse, Bäcker, Bauer ... All das!
- 1:04:28Speaker 0: Wir waren in der Hobenkürg bei Thomas Sampel, er hat so Produktexkursionen gemacht.
- 1:04:34Speaker 0: Er hat gesagt, probiert mal diese.
- 1:04:39Speaker 0: Die haben das richtig erlebt.
- 1:04:40Speaker 0: Und das Schönste da war auch wieder, dass es am Ende hieß... Erstmal fragten sie als es dann vorbei war.
- 1:04:47Speaker 0: Oh, kommt der alte Mann nicht mehr?
- 1:04:48Speaker 0: Da war ich ein bisschen getroffen.
- 1:04:50Speaker 1: Die
- 1:04:52Speaker 0: meinten dich!
- 1:04:54Speaker 0: Und diese Schule hatte natürlich auch die Möglichkeiten.
- 1:04:57Speaker 0: Also die haben auch so einen Mio und Chemie-Raum wo man auch eine kleine Küche hat und wo man noch ein bisschen brutzeln konnte.
- 1:05:03Speaker 0: jetzt kriegen wir nach viel bessere Ausstattung und vielleicht werde ich nochmal wieder eingeladen.
- 1:05:09Speaker 0: Auf jeden Fall haben die Kinder gesagt, war so mit der schönste Erlebnis in dem Schuljahr diesen Pizzakurs zu machen.
- 1:05:17Speaker 0: Und das müsste man natürlich noch viel mehr machen und das sollte man auch an jeder Schule machen.
- 1:05:23Speaker 0: Übrigens kleiner Bogen mit der Oma sind wir jetzt auch in Hamburgs Norden zum Schulende dieses Schuljahres.
- 1:05:32Speaker 0: Dann hat man uns eingeladen mit einer Schulklasse, mit einer siebten Klasse zu kochen
- 1:05:37Speaker 1: Und da geht ihr dann auch hin?
- 1:05:38Speaker 1: Da
- 1:05:39Speaker 0: gehen wir hin und wir kochen das mit denen.
- 1:05:41Speaker 0: Die sollen natürlich alle mitmachen.
- 1:05:43Speaker 1: Ja, bringt den Oma's mit den Kindern Spaß.
- 1:05:46Speaker 0: Das ist dieses Generationenspiel, dass die Leute die Kinder kochen lernen und eben auch lernen, die Produkte zu beschaffen gemeinsam zuzubereiten, gemeinsam zu essen und nicht im Stehen zu essen oder im Vorübergehen.
- 1:06:02Speaker 0: Aber wie gesagt ich kann Streetfood Und ich kann Fine Dining.
- 1:06:06Speaker 0: Viele Leute sagen, oh, ich kann da nicht die acht Gänge sitzen und verweilen usw.
- 1:06:11Speaker 0: Wir haben das ja häufiger zusammen praktiziert... ...und es ist ein Event!
- 1:06:16Speaker 0: So muss man das sehen, ja?
- 1:06:19Speaker 0: Es ist ein Schauspiel und eine Gesamtkomposition.
- 1:06:23Speaker 0: Und es geht nicht nur um das Essen, um das Ambiente,... ...es geht um den Service oder um die Weine oder um Getränkebegleitung.
- 1:06:31Speaker 0: Alles, die Musik im Hintergrund.
- 1:06:33Speaker 0: Die Beleuchtung des Designs alles!
- 1:06:36Speaker 1: Ich finde auch man verschafft sich ein in jeder Hinsicht ganz besonders tolles Erlebnis.
- 1:06:45Speaker 1: so Man weiß nicht was es vorher gibt.
- 1:06:47Speaker 1: Man wird umgarnt Es gibt verschiedene schöne Weine Es wird erzählt was das ist Der Service ist in der Regel herausragend Also ganz toll.
- 1:06:55Speaker 1: Auf dem Sitz mal viele Stunden da
- 1:06:57Speaker 0: Ja manchmal zu lang.
- 1:06:58Speaker 0: Das geht mir auch so.
- 1:07:00Speaker 0: Ich finde es mittlerweile schön, diese Tendenz dass man eben auch Alakadema einen Gang so raus oder zwei Gänge so heraus bestellen kann.
- 1:07:09Speaker 0: Das liebe ich natürlich auch.
- 1:07:11Speaker 0: einfach nur an die Bar zu gehen oder wenn sie ein Tisch frei haben.
- 1:07:14Speaker 0: Es gibt ja mittlerweile so einige die auch in Barplätze bauen und dann ist du zwei Gange ja?
- 1:07:19Speaker 0: Und ohne wenn's nun mal Paustern sind Und ein Glas Wein dazu und dann zwitscherst du wieder ab.
- 1:07:27Speaker 0: Aber die Atmosphäre nehme ich ein bisschen auf, aber wie gesagt... Ich kann alles!
- 1:07:31Speaker 0: Hauptsache ist es gut gemacht, es sind gute Produkte verarbeitet und ich merke dass die Menschen, die dort sind das Konzept, das Produkt auch leben und nicht nur da sind weil oder nett zu mir sein müssen sondern weil sie das was sie machen lieben.
- 1:07:52Speaker 0: jeder kann mal einen schlechten Tag haben.
- 1:07:53Speaker 1: Nein, nicht völlig klar.
- 1:07:55Speaker 1: Wir ja auch.
- 1:07:56Speaker 1: Wenn ich
- 1:07:57Speaker 0: einen schlechten Tag habe oder denke, ich hab einen schlekten Tag und dann so ein Interview habe, kannst du ja nicht aussuchen.
- 1:08:03Speaker 0: Sprich haben.
- 1:08:04Speaker 0: Ich reist irgendwo hin.
- 1:08:07Speaker 0: Es werden häufig die besten.
- 1:08:10Speaker 0: Weil man dann auch wenn man nicht so gut drauf ist glaube ich sich doch ein bisschen mehr darauf konzentriert auf das Gespräch und sich selber auch mehr kontrollieren muss noch.
- 1:08:21Speaker 1: Ich glaube es lenkt einen auch ab Man vergisst es und ist irgendwie in einer anderen Welt.
- 1:08:25Speaker 1: So, lass mal nochmal kurz zum... Was heißt kurz?
- 1:08:28Speaker 0: Darf man nochmal was fragen?
- 1:08:29Speaker 0: Ja,
- 1:08:29Speaker 1: darf man nochmal etwas fragen hier im Saftladen.
- 1:08:33Speaker 0: Also der Wein...
- 1:08:34Speaker 1: Der Wein ist... Schmeckt er dir?
- 1:08:38Speaker 0: Lecker!
- 1:08:38Speaker 1: Sehr gut, sehr gut du lernst ja eine Menge.
- 1:08:43Speaker 1: So sag mal ganz kurz Es gibt ja manchmal so profane Fragen Warum heißt das Ding also Food Talker?
- 1:08:50Speaker 1: Ja Du sprichst über Food Aber wie ist das?
- 1:08:55Speaker 1: Welche Namen waren noch in der
- 1:08:58Speaker 0: Gorderie?
- 1:08:58Speaker 0: Gar nichts.
- 1:09:00Speaker 0: Es war ein Arbeitstitel, Food Talker und dann habe ich einfach keine Zeit mehr gehabt.
- 1:09:07Speaker 0: Ich hab keine Zeit meer gehabt und da habe ich gedacht jetzt heißt er halt Food Talkers.
- 1:09:11Speaker 0: Und dann hat mir irgendein native Speaker gesagt dieses Wort gibt es nicht.
- 1:09:16Speaker 0: das bedeutet eher einer der beim Essen redet Lass ich jetzt so stehen, kann nicht mehr ändern.
- 1:09:26Speaker 0: Da waren auch fünf oder sechs Folgen durch und ich habe es schlichtweg gar nicht richtig auf den Zettel gehabt wie ich an dem Artwork damals nicht ausgefeilt gearbeitet hab.
- 1:09:40Speaker 0: Das hat mir ein Kollege in der Agentur gemacht.
- 1:09:42Speaker 0: du sagst ich brauche noch einen Cover, mach zu mir mal eben eins.
- 1:09:46Speaker 0: das war jetzt auch nicht so lange Entstehungsprozess.
- 1:09:50Speaker 0: Bei den Farben waren wir ein bisschen am Rumspielen.
- 1:09:52Speaker 0: Aber irgendwann war ich froh, dass er dunkelblau und orange ist.
- 1:09:56Speaker 0: Das ist für mich eine sehr angenehme Farmkomposition.
- 1:10:00Speaker 0: Und wer mich kennt weiß ja, dass ich meistens in einem aufregenden Dunkelblaue gekleidet bin ...
- 1:10:06Speaker 1: So wie jetzt?
- 1:10:08Speaker 1: Aufregendig!
- 1:10:09Speaker 1: Zum Glück ist es ein Tisch zwischen uns.
- 1:10:12Speaker 0: Ich trage keinen Schwarz.
- 1:10:14Speaker 0: Und schwarz ist auch die Farbe der Musikindustrie.
- 1:10:18Speaker 0: Ich mag Schwarz überhaupt nicht.
- 1:10:20Speaker 0: Ich hab nicht immer einen schwarzen Anzug.
- 1:10:22Speaker 0: Nee, ich geh... Ja jetzt fragst du Beerdigung.
- 1:10:25Speaker 0: Nein!
- 1:10:25Speaker 1: Wollte ich nicht fragen?
- 1:10:26Speaker 1: Dunkelblau.
- 1:10:27Speaker 1: Schlimm genug.
- 1:10:28Speaker 0: Dunkel Blau.
- 1:10:29Speaker 1: Nach Beerdigung ... dafür ist kein Platz in dieser Folge.
- 1:10:35Speaker 1: So, zwei Hundert Folgen, das ist ja die zwehunderte Folge.
- 1:10:40Speaker 0: Das hier ist die Zwehundertste Folge und ich bin auch ganz froh.
- 1:10:43Speaker 0: Weißt du warum?
- 1:10:44Speaker 0: Weil ich habe ja noch einige schon produzierte Folgen liegen.
- 1:10:50Speaker 1: Hast du auch schon mal welche nicht produzieren?
- 1:10:52Speaker 1: Also produziert es schon, aber nicht veröffentlicht.
- 1:10:55Speaker 0: Ja eine und du warst dabei.
- 1:10:59Speaker 1: Aber ich war nicht der Gast.
- 1:11:01Speaker 1: Ich stand nur in der Nähe.
- 1:11:04Speaker 0: Nee, du erinnerst dich an das letzte Jahr als wir auf Livet waren eine Insel im Limfjord und dort unser Freund Jesper residiert.
- 1:11:14Speaker 0: auf dieser Insel leben fünf Menschen und wir haben dort einen Ausflug hingemacht mit Freunden und Bekannten.
- 1:11:22Speaker 0: Und haben dort ein Achtundvierzig Stunden Nordic Food Happening gehabt.
- 1:11:28Speaker 1: Hattest das schönste Wochenende seit vielen, vielen Jahren?
- 1:11:34Speaker 0: Ein Freund aus den USA mit seiner kanadischen Frau hat eine Gitarre mitgebracht.
- 1:11:40Speaker 0: Wir haben Country Roads und alles Mögliche gesungen.
- 1:11:43Speaker 0: Am Ende sangen wir beiden an der X-Tide Jürgen mit dem Tudelband, machen wir jetzt aber nicht für euch.
- 1:11:49Speaker 0: Aber Hamburger Firmaster haben wir auch gesungen
- 1:11:52Speaker 1: natürlich!
- 1:11:52Speaker 1: Wir waren in Fahrt.
- 1:11:53Speaker 0: Wir haben richtig Spaß gehabt und unser Host Jesper...
- 1:11:57Speaker 1: Ja der Beginn ja!
- 1:11:58Speaker 0: Übrigens es wird dieses Jahr eine weitere Tour nach Léviux geben.
- 1:12:03Speaker 0: Food Talker Tours gibt's mittlerweile.
- 1:12:06Speaker 0: Wir werden mit mit zwanzig Leuten dorthin reisen.
- 1:12:08Speaker 0: also wer Lust hat und jetzt sagt ich muss da unbedingt dabei sein schickt mir bitte eine persönliche Nachricht Und wir gucken ob wir euch irgendwie mit unterbringen können.
- 1:12:18Speaker 0: Achtundvierzig Stunden es wird im september sein und Es ist letztes Jahr haben wir glaube wie viel zwanzich Kilo stein Pilze gefunden?
- 1:12:25Speaker 0: nicht Steinpilze und Maron.
- 1:12:27Speaker 1: Also, ich würde sagen wir haben zwanzi Kilo Steinenpilzen und maronen eingesammelt weil Der ganze Wald vollstand mit denen.
- 1:12:35Speaker 1: Ich habe sonst finde ich also gefunden.
- 1:12:37Speaker 0: haben wir mehr gefunden?
- 1:12:38Speaker 0: haben Wir mehr?
- 1:12:39Speaker 0: aber wir konnten nicht mehr sagen.
- 1:12:40Speaker 0: die Körbe
- 1:12:40Speaker 1: war
- 1:12:42Speaker 0: die körperwahn voll also Fantastisch.
- 1:12:44Speaker 0: und aber Jesper redet natürlich eine mixtur aus oder nicht?
- 1:12:51Speaker 0: Natürlich er redet eine mixtures aus dänisch deutsch und englisch Und er hat Jesper tut mir leid wenn du das jetzt hörst er hat einige Charismatische Denkpausen eingelegt.
- 1:13:06Speaker 0: Und
- 1:13:07Speaker 1: die...
- 1:13:08Speaker 0: und dann natürlich ist es auch nicht so einfach zu verstehen, wenn er immer wechselt zwischen Englisch- und Dänisch-und Deutsch.
- 1:13:14Speaker 0: Ja dem muss ich nochmal neu aufnehmen.
- 1:13:15Speaker 0: Dem habe ich nicht veröffentlicht!
- 1:13:17Speaker 1: Ich glaube du hast den nicht veröffentlichet damit du noch Grund hast wieder nach Lievöl zu fahren.
- 1:13:20Speaker 0: Brauche ich auch.
- 1:13:21Speaker 1: Das
- 1:13:22Speaker 0: mache ich ja auch.
- 1:13:23Speaker 0: Aber die hab' ich nicht für öffentlich alle anderen.
- 1:13:25Speaker 0: Hab' ich veröffentlich?
- 1:13:25Speaker 0: Es war.
- 1:13:26Speaker 0: natürlich gab einige wo ich sagte ach die is jetzt vielleicht nicht die beste Aber sie darf trotzdem der Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden.
- 1:13:35Speaker 0: Und gerade die liefen häufig gut.
- 1:13:38Speaker 1: Du hast doch ... Also, wenn man jetzt Lehrerin wäre oder Oma und zwar hundert Enkel hätte, dann gibt es ja ein paar dabei, die hat man besonders gern.
- 1:13:48Speaker 1: Die anderen hat man auch alle lieb... Oh
- 1:13:50Speaker 0: ich weiß, worauf du hinaus willst?
- 1:13:52Speaker 0: Nein, da
- 1:13:53Speaker 1: muss ich festlegen!
- 1:13:53Speaker 1: Ich weiß dass du das nicht öffentlich machen möchtest aber dich so fragt, dann fahren die da wahrscheinlich immer... Die müssen ja gar nicht die Besten sein.
- 1:14:02Speaker 1: Aber die vielleicht ein bisschen skurril geplatzt sind ist irgendwie schon mal jemand mit einem Podcast aufgestanden hat gesagt, mit dir Spinner red ich nicht mehr
- 1:14:12Speaker 0: solche Sachen.
- 1:14:12Speaker 0: Nee, hat keiner gemacht aber doch einer Einkocht ist mal, ich sag' nicht wo wäre, aber ich sage nur Saarbrücken, ist plötzlich ausgestattet.
- 1:14:24Speaker 0: Da gibt's
- 1:14:24Speaker 1: auch Sterne lokale, ne?
- 1:14:25Speaker 0: Ja!
- 1:14:27Speaker 0: Plötzlich Aufgestanden und sagte so danke das war's.
- 1:14:33Speaker 0: Und im weg hier und ich dachte was habe ich denn jetzt falsch gemacht in dem weg gehen?
- 1:14:37Speaker 0: der guckte auf die uhr und es war fünf vor zwölf und die ersten Gäste kamen das war mir gar nicht aufgefallen, kam ins restaurant indem wir noch den die aufnahme machte und Das war für ihn der reminder.
- 1:14:50Speaker 0: Oh
- 1:14:52Speaker 1: Service
- 1:14:53Speaker 0: beginnt.
- 1:14:55Speaker 0: Das gespräch war sowieso am ende also Ich hätte es auch nicht viel weiterführen mögen.
- 1:15:02Speaker 0: Und das war dann auch gut so.
- 1:15:04Speaker 0: Es war, glaube ich, das Kürzeste.
- 1:15:06Speaker 0: Seit sieben und dreißig Minuten.
- 1:15:07Speaker 0: Ansonsten sage ich ja eher dazu über Länge zu haben.
- 1:15:11Speaker 1: Ich finde ja ... Das was du eingereicht hast, ist dass deswegen funktionieren diese Remote-Podcasts auch nicht so gut.
- 1:15:19Speaker 1: Wenn man sich eben erstens gegenüber sitzt, dann häufig ja auch in einem Lokalsitz.
- 1:15:24Speaker 1: Man hat ja irgendwie, man ist da irgendwie ran gekommen Man riecht nach irgendwas, es sieht aus.
- 1:15:31Speaker 1: Es hat besondere Geräusche.
- 1:15:33Speaker 1: Man muss ja diese Stimmung mal aufnehmen und...
- 1:15:35Speaker 0: Du wolltest mich noch fragen wahrscheinlich was ich als Kind werden wollte?
- 1:15:40Speaker 0: Dokumentarfilmer, Kameramann- und Dokumentarfilmer.
- 1:15:44Speaker 0: Und heute ist zum Beispiel eine meiner Lieblingssendungen Mare TV.
- 1:15:50Speaker 0: Ich liebe MareTV!
- 1:15:52Speaker 0: Ich liebe auch natürlich Kochsendung, Kochreportagen über Köche.
- 1:15:55Speaker 0: aber Mare TV stelle ich über alles.
- 1:15:58Speaker 1: Ich habe mich noch nicht mal auf Instagram gesehen, Stanley Tucci, amerikanischer Schauspieler, der auch aus dem Mafia-Film mitspielt und so.
- 1:16:06Speaker 1: Der hat ja auch italienische Vergangenheit ist aber Amerikaner vielleicht auch Italiener oder beides.
- 1:16:10Speaker 1: Der reist kulinarisch eben unter anderem durch Italien.
- 1:16:15Speaker 1: Und das ist genau dein Format!
- 1:16:18Speaker 0: Ja, und ich gehe ja in unterschiedliche Städte auch.
- 1:16:21Speaker 0: Ich mache Bologna wie Vilnius zum Beispiel.
- 1:16:24Speaker 0: Lern mich selber kennen!
- 1:16:25Speaker 0: VilniUS kann ich nur jedem... Also die Folge hört euch die Folge mal an.
- 1:16:29Speaker 0: Bolognia ist auch eine tolle Folge weil du wolltest wissen was ich gut finde.
- 1:16:34Speaker 0: aber auch die anderen Sachen über die wir gesprochen haben also Pizzaliebe habe ich auch als Podcast gemacht Oma-Lieber auch als podcast Und zum Beispiel Anfang des Jahres war ich zum Fasten darüber hab' ich auch ne Folge gemacht.
- 1:16:46Speaker 0: Also nicht, dass ihr denkt ich will hier irgendwie mein Leben spiegeln.
- 1:16:49Speaker 0: Aber es sind natürlich Sachen die alle jetzt mittlerweile mit der Kulinarik zu tun haben und ich möchte das natürlich auch teilen weil bei dir auch ab und zu gefragt hast du eine Botschaft dahinter?
- 1:17:05Speaker 0: Ich glaube meine Botschaft ist da wirklich gute Ernährung ist so wichtig und dass auseinandersetzen mit dem was wir zu uns nehmen is extrem wichtig macht ganz viel mit unserem Körper und es kann auch ganz viele Glücksgefühle erzeugen.
- 1:17:24Speaker 1: Wie ist das bei dir?
- 1:17:26Speaker 1: Mit Glücks-Gefühlen?
- 1:17:26Speaker 1: Nein, davon hast du glaube ich durchaus ein paar, kommen ja gelegenlich so fast einen für jemand der so gerne ist und trinkt und auch kocht und wertlegt auf gute Produktauswahl.
- 1:17:42Speaker 1: Produzenten, wie sind die?
- 1:17:45Speaker 1: Wie bringt das Spaß?
- 1:17:46Speaker 1: Hat man einen guten Vibe oder gibt man irgendwo hin zum Fasten und ist mal ein zwei Wochen quasi nicht.
- 1:17:54Speaker 1: Zübchen!
- 1:17:55Speaker 0: Ja überhaupt Brühe.
- 1:17:57Speaker 0: Das ist wieder der gleiche Vergleich wie Currywurst und zehn Gängemenü oder mehr.
- 1:18:03Speaker 0: also muss man alles können glaube ich und danach weißt du es wieder ganz anders zu schätzen wer das macht wer eine Woche fastet.
- 1:18:11Speaker 0: Die Geschmacksnerven sind ja plötzlich wieder ganz anders da.
- 1:18:13Speaker 0: Ist
- 1:18:13Speaker 1: dir das auch so gegangen?
- 1:18:14Speaker 0: Ja, total!
- 1:18:15Speaker 0: Total ist es auch so.
- 1:18:16Speaker 0: zum Beispiel... Ich war ja früher Raucher und dann geht hier auch ganz viel flöten.
- 1:18:23Speaker 0: wenn du rausst und du nimmst ja auch ganz anders wahr dann wieder und genießt ganz anders.
- 1:18:31Speaker 0: und ich glaube es darf alles nicht so selbstverständlich sein sondern man sollte alles bewusst genießen und bewusst zu sich nehmen.
- 1:18:43Speaker 0: Nicht wegschlingen oder nicht im Gehen, das mache ich natürlich auch mal!
- 1:18:47Speaker 0: Nicht im Gehnen oder im Auto schnell was rein pfeifen.
- 1:18:50Speaker 0: Natürlich sagen jetzt alle ja ich habe so viel zu tun und so viel keine Zeit dafür.
- 1:18:54Speaker 0: aber ich denke immer dass will ich nicht predigen aber empfehlen nehmt euch zeit fürs essen einkaufen für es zubereiten und fürs genießen.
- 1:19:08Speaker 0: Alleine ist, sondern in Gemeinschaft.
- 1:19:11Speaker 0: Ist z.B.
- 1:19:11Speaker 0: auch was wir bei der Oma-Liebe immer machen?
- 1:19:13Speaker 0: Menschen die alleine dann den Laden kommen, indem wir gerade kochen, die versuchen wir zusammenzusetzen und sagen auch es ist okay wenn wir für euch eine Terrine auf dem Tisch stellen und ihr euch da euer Essen rausfischt weil das verbindet.
- 1:19:26Speaker 1: Das finden die wahrscheinlich am Anfang so ein bisschen... Ein
- 1:19:28Speaker 0: bisschen befremdlich
- 1:19:29Speaker 1: Und dann eigentlich ganz schön.
- 1:19:30Speaker 0: Ja, ich hab da schon Menschen gesehen.
- 1:19:32Speaker 0: die sind dann eine Woche später zusammengekommen.
- 1:19:34Speaker 0: Die haben sich da kennengelernt und haben gesagt auch dann verabreden wir uns doch für nächste Woche wieder!
- 1:19:39Speaker 0: Und das ist nicht nur Sinnstiften sondern Freundschaftenschriften und das ist noch wunderschön.
- 1:19:47Speaker 0: Essen bringt halt zusammen.
- 1:19:48Speaker 0: Oh
- 1:19:49Speaker 1: ja vor allem schönes Essen.
- 1:19:52Speaker 1: Wenn du jetzt sagst so zwei letzte Folge herzlichen Glückwunsch übrigens.
- 1:19:57Speaker 1: Noch
- 1:19:57Speaker 0: mal?
- 1:20:00Speaker 0: Herrlich, bin ganz gerührt.
- 1:20:06Speaker 1: Kannst du auch sein?
- 1:20:06Speaker 1: Hast
- 1:20:06Speaker 0: du dir so viel Zeit mit für mich nimmst?
- 1:20:09Speaker 1: Ja das mache ich gerne!
- 1:20:12Speaker 1: Das mache ich wirklich gerne.
- 1:20:14Speaker 1: Menschen wollen ja immer wissen wieviel Folgen würdest du rausgehen?
- 1:20:17Speaker 1: noch fünftig und auf fünfhundert noch tausend so wie ich dich einschätze dass du keine Ahnung.
- 1:20:22Speaker 1: wir lassen uns erstmal laufen.
- 1:20:24Speaker 1: aber hast du jetzt wie quasi auch die Möglichkeit?
- 1:20:28Speaker 1: Leute die bisher nicht zu knacken gewesen sind sie sagen Zum Geburtstag wünsche ich mir ... den oder die?
- 1:20:36Speaker 0: Nee, also erst mal wünsch ich mir von den Hörern.
- 1:20:42Speaker 0: Die, die schon länger zu hören, tut uns einen gefallen und Podcast an.
- 1:20:47Speaker 0: Da meine ich auch alle mit.
- 1:20:49Speaker 0: Schreibt uns ruhig, wenn ihr was gut findet oder nicht so gut findet!
- 1:20:52Speaker 0: Das ist so schön für uns Feedback zu kriegen.
- 1:20:55Speaker 0: Und das könnt ihr sehr gerne in Formen von Sternchen zum Beispiel bei Spotify Apple machen und da wo ihr das dem Podcast hört, weil das zeigt dass da irgendwie eine Wertschätzung dafür da ist.
- 1:21:11Speaker 0: Und das verbreitet dann natürlich auch diesen Podcast weiter.
- 1:21:16Speaker 0: Das ist glaube ich ganz wichtig, es gibt im Moment so viele in der Landschaft und wenn ihr was gut findet, sagt es einfach weiter!
- 1:21:24Speaker 0: Das hilft uns Podcastern und wir sehen das ja auch.
- 1:21:30Speaker 0: Ich habe das so gemerkt, weil du fragtest wie soll es noch weitergehen?
- 1:21:33Speaker 0: Wie viel?
- 1:21:35Speaker 0: Ich weiß das gar nicht.
- 1:21:36Speaker 0: Ich möchte das gerne weitermachen, weil für mich ein Lebensinhalt geworden ist und auch eine feste Größe, weil egal ob ich im Urlaub bin oder wo auch immer jeden Freitag morgens wird veröffentlicht.
- 1:21:55Speaker 0: paar Stunden überzogen, weil irgendwas technisch nicht klappte oder so.
- 1:21:58Speaker 0: Aber ich glaube ich habe immer den Tag eingehalten.
- 1:22:01Speaker 0: Ich war noch nie abseits der Planung und für mich ist das so ein Raster.
- 1:22:06Speaker 1: Warum bitte kurz warum um zwei Uhr morgens?
- 1:22:09Speaker 0: Habe ich mir irgendwann angewöhnt hab ich auch bei den anderen geguckt.
- 1:22:11Speaker 0: wenn die so veröffentlichen und da habe ich gedacht Das ist ganz gut jeder der dann morgens aufsteht Und auch die Frühaufsteher und ich weiß von einigen dass sie schon drauf warten dann ist er zumindest ausgeliefert.
- 1:22:22Speaker 0: Dann ist der schon da, in deren Account.
- 1:22:25Speaker 1: Wie eine Zeitung im Briefkastet?
- 1:22:26Speaker 0: Wer morgens um sechs sagt, ich muss jetzt dahin fahren ... Eigentlich hab' ich das mal für ein Freund von mir, der zum Großmarkt fuhr auf eine Uhrzeit gelegt.
- 1:22:35Speaker 0: Da bin ich sogar von Donnerstag auf Freitag gegangen, weil der sagt, wenn der Donnerstach schon erscheint und er fährt freitag erst zum Großmarkt, dann ist ja geneigt den schon am Donnerstage zu hören.
- 1:22:43Speaker 0: aber er hört das so gerne auf dem Weg zum Großpark.
- 1:22:45Speaker 0: Und nur für denen habe ich das gemacht!
- 1:22:48Speaker 0: Aber wie viele noch?
- 1:22:50Speaker 0: Ich weiß es
- 1:22:51Speaker 1: nicht.
- 1:22:52Speaker 0: Ich mach weiter, ich mach weiter so lange es tolle Gäste gibt und mittlerweile ist es ja so angefangen mit... Also dass ich wirklich Klingen putzen musste, bekomme ich natürlich mittlerweile ganz viele Vorschläge und Angebote.
- 1:23:09Speaker 0: Und da muss ich auch wirklich schon abwägen und sagen, passt das?
- 1:23:12Speaker 0: Passt das nicht!
- 1:23:13Speaker 0: Es gibt so viele tolle Themen daraus und es gibt auch so viel tolle Vorschlage aber ich kann nicht alles aufnehmen.
- 1:23:19Speaker 0: Das tut mir auch ganz häufig leid dass ich das nicht kann.
- 1:23:22Speaker 0: Ich versuche immer ein bisschen ausgewogen zu machen und bei mir ist natürlich einmal habe ich einen Plan.
- 1:23:28Speaker 0: Wen hab' ich in der Pipeline?
- 1:23:31Speaker 0: Wer ist auch irgendwie dann erreichbar?
- 1:23:34Speaker 0: Und dann kommt irgendwas quer geschossen und ich denke, das müsstest du eigentlich machen.
- 1:23:39Speaker 0: Und da gibt es auch manchmal im Ablauf so eine kleine Veränderung.
- 1:23:45Speaker 0: aber ich schieb bestimmt zwanzig Themen von mir her.
- 1:23:48Speaker 1: Aber ist ja nicht so dass sagen wir mal wenn ich bin Produzent von irgendetwas oder ich habe ein ganz besonders schöne Restaurantkette also dass sie sagen kann Boris macht doch mal unter deinem Label Food Talker ... Geschichte über mich, ich bezahle dir auch entsprechend.
- 1:24:09Speaker 1: So was machst du eigentlich gar nicht?
- 1:24:10Speaker 1: Du bist da wirklich so...
- 1:24:11Speaker 0: Nee das kannst du machen!
- 1:24:12Speaker 0: Du suchst die Lotte aus.
- 1:24:13Speaker 0: Nein natürlich kannst du mit Werbung reingehen in den Podcast.
- 1:24:17Speaker 0: Das freut mich natürlich sehr und hilft mir auch sehr weil das Ganze muss ja auch finanziert werden.
- 1:24:21Speaker 0: Die ganzen Reisen, Restaurantsuche usw.. Da freue ich mich sehr drüber und es ist eine tolle Audience.
- 1:24:28Speaker 0: Wir wissen dass wir von unseren Hörern mittlerweile sind das etliche Schöne fünfstellige Zahlen bei unseren Hörern, dass da sehr viel Gastronomen dabei sind oder aus der Gastronomie stammt und sehr viele echte Hardcore-Foodies.
- 1:24:48Speaker 0: Und Genussmenschen die eine tolle Zielgruppe sind aber du kannst jetzt keine Folge bei mir kaufen.
- 1:24:56Speaker 1: Also McDonalds könnt ihr jetzt keine folge bei dir kaufen?
- 1:24:59Speaker 0: Es gibt auch... durchaus Firmen, die ich abgelehnt habe und es gibt auch Werbung.
- 1:25:05Speaker 0: Aber eine Anfrage lohnt sich trotzdem aber es gibt eben Grenzen für mich.
- 1:25:11Speaker 0: Die mache ich nicht mit und das würden mir auch viele meiner Hörer und auch meine Gäste übel nehmen wenn ich plötzlich mit Anbietern arbeite, die vielleicht fragwürdige Produktionsmethoden haben.
- 1:25:26Speaker 1: Wie ist denn das so?
- 1:25:27Speaker 1: Du bist ja in Hamburg mit Sicherheit einer der Am besten vernetzt ist ein Typen, die es gibt so im Gastrobericht.
- 1:25:36Speaker 1: Du kennst viele neue Eröffnungen, du kennst alte Klassiker.
- 1:25:40Speaker 0: Ich glaube nicht!
- 1:25:40Speaker 0: Also in Hamburg sind schon... Es gibt schon eine sehr, sehr vitale Szene.
- 1:25:44Speaker 0: Es gibt natürlich da einmal die jüngere Influencer-Szene und dann gibt's noch ein paar Altforderen, die sich auch ganz gut auskennen.
- 1:25:52Speaker 1: Die quasi Sendent unterwegs sind?
- 1:25:55Speaker 0: Ja, ja, da gibts natürlich schon einige aber ich bin ganz gut vernetzt.
- 1:26:01Speaker 0: So doll jetzt.
- 1:26:03Speaker 0: Mein Schwerpunkt ist natürlich schon hier in Hamburg, aber ich versuche auch auf alle anderen Regionen zu gucken.
- 1:26:10Speaker 1: Aber wie schätzt du in Hamburg so ein?
- 1:26:12Speaker 0: Hamburg!
- 1:26:13Speaker 1: Aktuell oder aktuell in den letzten paar Jahren?
- 1:26:18Speaker 0: Ich glaube dass Hamburg schon eine sehr gute kulinarische Szene hat und auch einen Anziehungspunkt ist für Neugründungen.
- 1:26:32Speaker 0: Wir haben hier nicht den heißesten Scheiß, ja?
- 1:26:37Speaker 0: Bei uns ist eher das etabliert sich eher das was vielleicht etwas langlebiger ist und wird auch von den Gästen honoriert.
- 1:26:48Speaker 0: also in Hamburg musst du dich erstmal beweisen wenn Du lange aushalten willst Ja da musst du schon Substanz haben.
- 1:27:00Speaker 1: Also in Deutschland den heißen Scheiß zu haben, musst du nach Berlin gehen?
- 1:27:04Speaker 1: Oder geht das noch an einen anderen
- 1:27:05Speaker 0: Stil?
- 1:27:05Speaker 0: Einige sagen ja klar.
- 1:27:08Speaker 0: Ich habe jetzt neulich gerade wieder von jemandem gehört.
- 1:27:10Speaker 0: also im berlin wird gegründet in Hamburg etabliert man sich also wer es.
- 1:27:15Speaker 0: erstmal testmarkt berlin und dann geht's aber gleich nach hamburg.
- 1:27:19Speaker 0: münchen ist natürlich auch sehr vital aktuell.
- 1:27:22Speaker 0: aber ich glaube wir sind schon ein echter anziehungspunkt.
- 1:27:28Speaker 0: Irgendwie irritiert mich ja auch, dass ich die ganze Zeit hier auf die Elfi gucke.
- 1:27:35Speaker 1: Ich finde das so schön!
- 1:27:35Speaker 1: Das sind meine liebsten Büro, was ich mal im Leben hatte.
- 1:27:39Speaker 0: Und ich glaube in Hamburg passiert gerade ganz viel und es gibt kleine Beispiele.
- 1:27:44Speaker 0: Wenn man dann ein paar Ein-einanderreiter denkt okay, die haben jetzt beispielsweise in anderen Städten schon Läden gehabt und kommen nach Hamburg und dann fragst du dir für uns gab's nur eine Entscheidung?
- 1:27:57Speaker 0: Hamburg.
- 1:27:58Speaker 0: Ich habe ja so ein bisschen lokal stolz, das muss ich schon sagen.
- 1:28:02Speaker 0: und dann denke ich, oh sie sind nach Hamburg gekommen!
- 1:28:03Speaker 0: Das ist ja schön.
- 1:28:05Speaker 0: Hamburg ist, sagen viele auch, überschaubar planbar?
- 1:28:10Speaker 0: Ich weiß nicht ob die Gäste hier so mutig sind.
- 1:28:11Speaker 0: Ja?
- 1:28:15Speaker 0: Ob der normale Hamburger so mutige ist.
- 1:28:17Speaker 0: aber ich glaube er nimmt schon an und auf oder Sie und er nehmen schon auf.
- 1:28:23Speaker 0: und diese Pop-Up Kultur ist auch schon in Hamburg sehr lebendig.
- 1:28:27Speaker 0: Also zeigt auch schon, dass man auch flexibel isst.
- 1:28:30Speaker 0: und das haben natürlich auch mit einigen hier unsere Freunde wie Kitschengirlia usw.
- 1:28:35Speaker 0: etabliert.
- 1:28:36Speaker 0: Koray Elchi den ich neulich im Podcast hatte der sagte wir haben Pop-ups gemacht da gar kulinarische Pop-Ups da gab es ihren Namen noch nicht.
- 1:28:45Speaker 1: Ich muss als Kitschen Girlia muss jemand denken dass die Onur und Koray da mit ihrer tollen Crew Dass sie die essen Pop-up irgendwie leeren Lagerhallen oder Räumen waren, wo es eine lange Tafel gibt.
- 1:29:00Speaker 0: Das nennt sich Off-Location.
- 1:29:02Speaker 1: Eine off-location.
- 1:29:03Speaker 1: Miesmuscheln satt in schönen Kalten einfachen Weißwein.
- 1:29:07Speaker 1: Leckeres Baguette, geile Muckel.
- 1:29:10Speaker 1: Erst Konzept fertig!
- 1:29:13Speaker 0: Gut, es gibt es in anderen Städten auch.
- 1:29:14Speaker 0: Aber ich glaube wir haben hier eine ganz... Da muss ich echt mal ein Plädoyer jetzt für Hamburg halten!
- 1:29:19Speaker 0: Wir haben hier ne ganz besondere Historie.
- 1:29:22Speaker 0: Wir haben einmal die Handelshistorie, die ganz viele unterschiedliche Produkte nach Hamburg gebracht hat Südfrüchte Tee Kaffee.
- 1:29:32Speaker 0: Natürlich gab's ja auch immer schon einen Handel an Fisch und Trockenfisch Der ging auch hier rüber Es gibt Hamburg war ein Teil der Hanse Die natürlich irgendwann im Mittelalter war das nicht.
- 1:29:46Speaker 0: Die Handelswege in Nord- und Ostsee, ja Atlantik bis nach Spanien runter beherrschte und natürlich weit in den Norden.
- 1:29:54Speaker 0: Und wir haben hier die Lagerhäuser wo die ganzen Gewürze auch liegen und lagen und von hier aus weiter verteilt werden in viele andere Teile, die im Hinterland liegen und nicht nur in unserem Land sondern auch in anderen Ländern.
- 1:30:09Speaker 0: Das haben wir zum einen.
- 1:30:10Speaker 0: Dann haben wir natürlich durch den Handel immer bedingt eine hohe Affinität auch in anderen Regionen, also das heißt der Hamburger hat schon immer geguckt was gibt es in London für Entwicklungen?
- 1:30:21Speaker 0: Was gibt's in Spanien?
- 1:30:22Speaker 0: Was gibts in Frankreich für Entwicklung?
- 1:30:24Speaker 0: man hat ja nicht in seinem eigenen Saft geschmort sondern man hat Ja immer von draußen auch Ideen reingeholt.
- 1:30:30Speaker 0: und das Schöne ist Hamburg hat natürlich Viel, viel drumherum was viele gar nicht wissen.
- 1:30:36Speaker 0: Hamburg hat das alte Land mit dem größten Obstanbaugebiet in Nordeuropa.
- 1:30:44Speaker 0: Wir haben die Vier- und Marschlande.
- 1:30:46Speaker 0: Das heißt also dass ist das Gemüsebeet von Hamburg Und das ist gar nicht weit weg.
- 1:30:52Speaker 0: Also man fährt zum Beispiel von einem hundertzwei, hundert zwei Sterne Restaurant Fünfzehn Minuten.
- 1:30:59Speaker 0: und wo
- 1:30:59Speaker 1: ist das noch an den Ehrbrücken?
- 1:31:01Speaker 0: An den Eherbrücken, genau.
- 1:31:02Speaker 0: Und man fährt fünfzehn Minuten und man isst in einer Welt, wo man denkt, da des Hamburgs?
- 1:31:07Speaker 1: Genau!
- 1:31:07Speaker 1: Aber das ist ja... Das ist Hamburg.
- 1:31:10Speaker 1: aber wenn du jetzt meine wegen im Eppendorf dabei dir um die Ecke wohnst dann gehst du auf den Isemarkt.
- 1:31:18Speaker 0: Da habe ich ein paar
- 1:31:18Speaker 1: von den Jungs und Mädels die über die Toren und Sachen in vier Marschlanden anbauen.
- 1:31:23Speaker 1: Aber dem meisten Oder vielen Leuten ist ja irgendwie gefühlt, das wächst irgendwo bei mir sogar um die Ecke.
- 1:31:31Speaker 1: Und wie kriege ich das?
- 1:31:33Speaker 1: Kriegte es bei Rewe oder kriegt das nur auf dem Markt oder... Ja
- 1:31:38Speaker 0: gut!
- 1:31:38Speaker 0: Das muss ich natürlich also einmal wechseln und das muss sich natürlich auch wahrnehmen.
- 1:31:42Speaker 0: Aber du sagst es gerade Hamburg hat natürlich nicht natürlich aber es ist so die meisten Wochenmärkte in ganz Deutschland.
- 1:31:51Speaker 0: Also keine Stadt hat mehr Wochenmärke.
- 1:31:53Speaker 0: Berlin hat die meisten Wochenmärkte in ganz Deutschland.
- 1:31:59Speaker 0: Um da weiterzumachen, wir haben natürlich auch Wälder drum herum ... Also Wild du bist Jäger!
- 1:32:05Speaker 0: Du weißt was?
- 1:32:06Speaker 0: Wir haben den Sachsenwald und so weiter... Da haben wir auch interessante Bestände an Wildfleisch, auch wenn es jetzt nicht so viel ausmacht aber trotzdem.
- 1:32:16Speaker 0: Und wir haben die größte Kurregion Nordeuropas Ditmarschen.
- 1:32:23Speaker 0: Das ist auch mal gerade eine halbe Stunde entfernt mit einem schnellen Auto und da kriege ich alles an Kohl, was ich haben will.
- 1:32:31Speaker 0: Und früher – das hat natürlich auch Hamburg geprägt, auch wenn es so nicht mehr ist – gab's noch viel, viel Fisch in der Elbe!
- 1:32:38Speaker 1: Aber wie du so Typen hast?
- 1:32:39Speaker 1: Wie zum Beispiel Thomas Sampel, Hobenkölk ... Ja,
- 1:32:43Speaker 0: habe ich auch schon zwei oder drei Mal bei mir.
- 1:32:45Speaker 0: ... ja aber
- 1:32:45Speaker 1: auch so Hamburger Koch
- 1:32:47Speaker 0: demso
- 1:32:47Speaker 1: geht um Produkte weiter weg kommt, als aus dem Hambucherspeckgerüttel vielleicht noch ein bisschen weiter anzu.
- 1:32:55Speaker 1: Wie die Hobenkök im Oberhafenquartier funktioniert ja auch prima?
- 1:33:02Speaker 1: Aber wie macht man sowas breiter?
- 1:33:07Speaker 1: Wie kann man das Interesse an gutem Essen... Also an normalen, guten Produkten, wollen wir so sagen, an guten normalen Produkten.
- 1:33:17Speaker 1: Wie kann Steiger.
- 1:33:21Speaker 0: Interessant, dass du das sagst.
- 1:33:22Speaker 0: Just diese Woche saß ich mit Thomas Sample zusammen und da ging es auch um Hamburg und er ging natürlich auch wie welche Außenwirkung haben wir als Hamburger?
- 1:33:33Speaker 0: Wie nimmt man uns wahr?
- 1:33:35Speaker 0: aber unser Gespräch war eher darum ging darum um gutes Essen und Thomas sagte zu mir Du kannst Gutes essen nicht über den Preis argumentieren.
- 1:33:48Speaker 0: Ich kann jedem erzählen, pass auf.
- 1:33:50Speaker 0: Wenn du auf den Markt einkaufen gehst, ein saisonales Gemüse kaufst und dann selber kochst ist das günstiger als fast jedes Fertigprodukt.
- 1:34:00Speaker 0: Das kriegst du nicht in die Birne weil jeder macht dir eine andere Rechnung auf und dann kommt der Faktor Zeit rein und sagt da sagen die Leute ich habe keine Zeit.
- 1:34:11Speaker 0: Dann kannst du natürlich sagen guck doch einfach weniger auf Instagram Und guckt ne Serie weniger Kannst du sagen, wird aber nicht funktionieren.
- 1:34:22Speaker 0: Es geht einzig unter Lein über den Geschmack und eine Tomate ist jetzt vielleicht ein schlechtes Beispiel?
- 1:34:29Speaker 0: Für dich nicht!
- 1:34:30Speaker 0: Weil wir keine Tomatenzeit haben.
- 1:34:33Speaker 0: oder sagen wir mal Kräuter... ich will es mal an Kräutern festmachen.
- 1:34:36Speaker 0: Kräutter die ihr aus dem Gewächshaus, aus dem Vier- und Marschlanden kauft auf Markt.
- 1:34:43Speaker 0: geht ihr mal zu Malte.
- 1:34:46Speaker 0: oder ihr kauft Kräute in einem Discounter oder auch Supermarkt, dann wisst ihr sofort was ich meine.
- 1:34:54Speaker 0: Dann beißt ihr in diesen Koriander rein, in dieses Schnittlauch, in diesem Kerbel.
- 1:35:00Speaker 0: Kerbel kriegt ihr wahrscheinlich schwer nur?
- 1:35:02Speaker 0: Er hat jetzt fast
- 1:35:03Speaker 1: Tränen in den Augen, wer davon spricht!
- 1:35:07Speaker 0: oder holt euch eine Brunnenkresse, die kriegt ihr überhaupt nicht.
- 1:35:10Speaker 0: Und wenn ihr diese Brundenkresse äst mit ihren Sempfölen, die so scharf ist und so weiter?
- 1:35:16Speaker 0: Dann sagt ihr okay das ist mir vielleicht zu scharf dann macht ihr ein Pesto draus aber finde erstmal diese Brunnenkresse überhaupt woanders.
- 1:35:23Speaker 0: Das kann man eigentlich immer nur wieder erzählen was es für tolle Produkte gibt da draußen und was man damit machen kann.
- 1:35:30Speaker 0: und deshalb frage ich auch ganz häufig meine Gäste Ich bitte Sie immer, mir ein Produkt zu erklären und auch ein kleines einfaches Gericht zu erzählen.
- 1:35:40Speaker 0: Also wie bereiteten Spitzenkoch Spargel zu?
- 1:35:44Speaker 0: Es gibt tausend Wege dahin wissen wir.
- 1:35:46Speaker 0: aber was ist gerade die Empfehlung?
- 1:35:48Speaker 0: oder was mache ich damit oder damit?
- 1:35:51Speaker 0: Und das glaube ich sind die praktischen Hinweise, die dann da kommen und die können wir einfach nur weiter tragen.
- 1:35:58Speaker 1: Entschuldigung, du sagst das ja eben gerade zum Beispiel.
- 1:36:00Speaker 1: Tomate A kein gutes Beispiel ist grad keine
- 1:36:02Speaker 0: Tomaten.
- 1:36:03Speaker 0: Wenn man jetzt keine Tomatten isst?
- 1:36:04Speaker 0: Nee
- 1:36:04Speaker 1: genau aber die Leute essen die Regale sind ja voll mit Tomaten!
- 1:36:08Speaker 0: Ja aber ich kauf's
- 1:36:08Speaker 1: auch hin.
- 1:36:09Speaker 1: Ich
- 1:36:09Speaker 0: ess' jetzt auch keinen Caprese-Salat beim Italiener.
- 1:36:14Speaker 0: Natürlich gibt es schon Tomaten aus Südeuropa.
- 1:36:17Speaker 1: Klar, aber ewig...
- 1:36:18Speaker 0: Aber hey halt mal.
- 1:36:21Speaker 0: also beim Spargel sind wir alle diszipliniert.
- 1:36:23Speaker 0: ne Da kann es nicht früh genug gehen und ich würde jetzt auch nicht den Spargel kaufen, der unter der Heizdecke gerade gezogen ist.
- 1:36:33Speaker 0: Sondern da kann man auch noch so viel Geduld haben und sagen, er ist jetzt ohne Beheizung oder ohne Folie gewachsen weil die Folien sind ja auch nicht gut.
- 1:36:41Speaker 0: Die fliegt auch irgendwann weg und hat mir Plastikdreck.
- 1:36:44Speaker 1: Ich bin deutlich mit dem Fahrrad nach aufs Land gefahren zwischen Hamburg und Bremen.
- 1:36:51Speaker 1: relativ viele Spargelfelder das war auf Ostern Und wenn du siehst,
- 1:36:56Speaker 0: wie
- 1:36:57Speaker 1: geführte Hektarweise Plastikplan überall oben drüber gezogen werden, dann hast... Also ich weiß das auch nicht genau.
- 1:37:05Speaker 0: Ich verstehe den Spargelbau an!
- 1:37:07Speaker 0: Ich versteh die alle, die müssen ihr Geld verdienen und so weiter.
- 1:37:10Speaker 0: aber deshalb ist es ja auch so schön, wenn die Produzenten es hinkriegen dass sie eins zu eins mit den Abnehmern einen Deal machen können ob Abholung am Hof, ob Direktbelieferungen ins Restaurant oder auf Markt gehen.
- 1:37:30Speaker 0: Dass nicht so viele Zwischenhändler da sind und den Preis erhöhen.
- 1:37:34Speaker 0: Dass der Produzent sauber produzieren kann.
- 1:37:37Speaker 0: Und dass der Konsument als auch zu einem erschwinglichen Preis bekommt.
- 1:37:42Speaker 0: Warum muss ich zwei Wochen früher den Spargel kaufen?
- 1:37:45Speaker 0: Wo er dann ... Achtzehn Euro kostet!
- 1:37:48Speaker 0: Dann warte ich halt noch zwei Wochen.
- 1:37:50Speaker 0: Das
- 1:37:50Speaker 1: liegt der Preis,
- 1:37:51Speaker 1: ne?!
- 1:37:51Speaker 0: Dann singt der Preis ja immer.
- 1:37:53Speaker 0: Hab eine Folge beim Spargelbauern gemacht und hab dort den Spargel gestochen, also ich will dann auch wissen wie das geht.
- 1:38:01Speaker 0: Das war nicht so einfach ... Der hat dann auch so ne Maschinemaschine gehabt, er erzählt natürlich auch was das für Investment sind, ne Spülmaschine... Und dann nehme ich den Spargeln mit!
- 1:38:10Speaker 0: Und das macht mir ebenso viel Spaß.
- 1:38:12Speaker 0: Fahr mit diesem Spargle in einen Sterne-Restaurant zum Beispiel da, dann bin ich ins Jellyfish gefahren, bin zu Stefan Fett gefahren.
- 1:38:19Speaker 0: So, was machst du mir jetzt damit?
- 1:38:22Speaker 0: Sagt mal, was wir jetzt damit kochen.
- 1:38:24Speaker 0: Und dann ist sein Zommelier dabei und sagt... ...und welchem Wein trinken wir dazu?
- 1:38:28Speaker 0: Dann wird eine Geschichte draus!
- 1:38:30Speaker 0: Und dann is es auch für jeden greifbar.
- 1:38:33Speaker 0: Ich hab das vorhin erzählt ich mach' das oft ein bisschen für mich.
- 1:38:37Speaker 0: Also ich könnte das Ganze auch ohne Mikro machen wahrscheinlich.
- 1:38:41Speaker 0: Wäre ich auch neugierig.
- 1:38:42Speaker 0: aber so muss ich's halt machen weil ich ja alle vierzehn Tage dann eine Folge veröffentlicht
- 1:38:48Speaker 1: wurde.
- 1:38:49Speaker 1: Toll, dass man während man dir gegenüber sitzt das ja auch sieht.
- 1:38:55Speaker 1: Also man sieht ist förmlich wie du essen trinken und alles was damit zusammenhängt.
- 1:39:02Speaker 0: Kannst dich stundenlang mit Menschen?
- 1:39:04Speaker 0: Stunde lang!
- 1:39:05Speaker 1: Du hast das Gefühl, du bist richtig angezündet.
- 1:39:07Speaker 1: Das war ein Bock.
- 1:39:09Speaker 1: Bestens gleich noch den nächsten Podcast mit irgendeinem anderen geilen Typ moderner tollen Frau.
- 1:39:12Speaker 0: also ich habe da wirklich mein Thema gefunden.
- 1:39:16Speaker 0: Früher schon erwähnt, ich habe da auch ein gefährliches Halbwissen.
- 1:39:20Speaker 0: Lass mich auch immer gerne korrigieren, lerne sehr gern dazu.
- 1:39:25Speaker 0: aber ich hab mir halt meine Meinung gebildet und ich habe leidenschaftliche Diskussion mit Freunden dann über eben gesagt das Thema Zeit, was da dürfen Lebensmittel kosten.
- 1:39:42Speaker 1: Findest du, wenn ich das ganz kurz fragen darf?
- 1:39:43Speaker 1: Dass Leute, die reden was dürfen Lebensmittel kosten.
- 1:39:48Speaker 1: Dass es nicht unbedingt immer eine Frage des Einkommens ist wie viel etwas kosten darf?
- 1:39:54Speaker 1: also von wegen Ich verdiene ganz schön viel.
- 1:39:58Speaker 1: Deswegen kaufe ich mir sehr anspruchsvolle Lebensmittel.
- 1:40:01Speaker 1: oder bedeutet das fast als Gegenteil?
- 1:40:03Speaker 1: Ich
- 1:40:06Speaker 0: kann jetzt nicht unbedingt absehen, dass da so eine Linie ist.
- 1:40:10Speaker 0: Also ich kenne Leute die könnten sich das alle gut genug leisten und sagen, ich gehe nicht in Sterne Restaurants, es ist mir einfach zu... Das ist mir zu aufgesetzt!
- 1:40:18Speaker 1: Das
- 1:40:20Speaker 0: verstehe ich.
- 1:40:20Speaker 0: aber dann gute Lebensmittel zu kaufen.
- 1:40:24Speaker 0: Es ist aber die Überzeugung vieler Menschen, dass sie eben gute Lebensmitteln auch in jedem Outlet bekommen
- 1:40:33Speaker 1: Und da ist es im Supermarkt.
- 1:40:34Speaker 0: Ja, und dann erzähle ich ... Bio ist aber nicht gleich bio, selbst wenn du da Bio kaufst!
- 1:40:39Speaker 0: Ich provoziere auch immer damit, dass ich sage, ich gehe zum Beispiel nicht in Discountern einkaufen.
- 1:40:48Speaker 0: Das wird als elitär und wie auch immer abgetan.
- 1:40:52Speaker 0: Dann sag ich, nee, aber ich versuche es wirklich so nah wie möglich am Erzeuger zu kaufen... Tausendmal verpackt wurde, durch tausende Hände gelaufen ist und so viele auch daran partizipieren.
- 1:41:12Speaker 0: Also da sind wir wieder beim Beispiel... ...fünfzehn Cent bei der Pizza waren wert.
- 1:41:19Speaker 0: Der verdient keiner dran!
- 1:41:21Speaker 1: Da ist ja eigentlich nichts richtiges drin was man essen kann?
- 1:41:25Speaker 0: Nein!
- 1:41:27Speaker 0: Ich habe jetzt noch nicht mal davon gesprochen dass das Also, nicht gesundheitsneutral ist.
- 1:41:33Speaker 0: Nicht davon gesprochen, dass es gesundheitsschädlich ist.
- 1:41:36Speaker 0: Das hab ich ja noch gar nicht erwähnt.
- 1:41:38Speaker 0: Aber Ernährung kann so viel machen und du kannst dich so viel besser fühlen mit guter Ernährungs-, mit richtiger Ernährungen... Ich übrigens esse natürlich zuviel, wollte sie mich auch noch fragen?
- 1:41:48Speaker 0: Weil ich esse natürlich sehr gerne und ich kann auch nicht nein sagen.
- 1:41:54Speaker 0: Und ich nehme auch wenn man mir was anbietet immer an, ich glaube, ich kann nicht Nein sagen!
- 1:42:00Speaker 0: Und ich versuche mich immer ein bisschen zu disziplinieren, aber das geht auch nicht so richtig.
- 1:42:06Speaker 0: Ne.
- 1:42:06Speaker 1: Wollen wir eine Apropos essen?
- 1:42:09Speaker 1: Ja... Es ist ja jetzt ungefähr sieben Trupps Essen.
- 1:42:17Speaker 0: Wir sind
- 1:42:18Speaker 1: hier am Rödingsmarkt im Stellerhaus.
- 1:42:21Speaker 1: Wollten wir was essen?
- 1:42:22Speaker 1: Ich habe nämlich Hunger.
- 1:42:23Speaker 0: Ja wohin würdest du hingehen jetzt?
- 1:42:26Speaker 1: Ich glaube ich würde irgendwie so Richtung Kiez gehen und dann würde ich gerne irgendwo hingehen.
- 1:42:32Speaker 1: Wie ist die tolle, wilde Köchin?
- 1:42:36Speaker 0: Klarer Hunger.
- 1:42:37Speaker 1: Die ist
- 1:42:38Speaker 0: jetzt im JFK gerade die Woche.
- 1:42:40Speaker 1: Wo ist das denn?
- 1:42:42Speaker 0: In der Bullerei.
- 1:42:43Speaker 0: Zum Beispiel.
- 1:42:43Speaker 0: Könnte man versuchen... Das ist ja auch immer so dieses Überangebot und dann geht doch wieder in die Läden, die man kennt.
- 1:42:51Speaker 0: Und das versuche ich wirklich so zu machen.
- 1:42:53Speaker 0: Ich gehe ungefähr zwei bis drei Mal die Woche essen.
- 1:42:56Speaker 0: Ich versuche es hinzukriegen, Neun Laden zu gehen.
- 1:43:02Speaker 0: Aber mir fällt es schwer, auch immer was auszuwählen.
- 1:43:08Speaker 0: Das war eine schöne Folge.
- 1:43:11Speaker 0: Gastronomen gefragt, wo sie selber gerne essen gehen und ich finde das sind immer ganz tolle Tipps weil da ist nix Gehyptes dabei.
- 1:43:19Speaker 0: Das ist solide, solide.
- 1:43:22Speaker 0: Und das sind meistens Läden die schon länger gibt oder die so eingeschlagen haben, weil sie einfach so gute Qualität haben.
- 1:43:30Speaker 0: Aber du hattest mich vorhin noch was gefragt nach den skurrilsten, merkwürdigsten.
- 1:43:36Speaker 0: Mir fällt irgendwie... mir ist eine Sache eingefallen gerade mit Nora vom Speis musste ich eine Folge aufnehmen weil die Straße wurde umgegraben Die Presslufthammer waren unterwegs draußen und dann sagt sie, ja wo wollen wir denn jetzt aufnehmen?
- 1:43:54Speaker 0: Und dann sagt es, da müssen wir in den Keller gehen.
- 1:43:58Speaker 0: Am Ende haben wir Im Klo gesessen.
- 1:44:01Speaker 0: Also in der Toilette, nicht im Klo.
- 1:44:03Speaker 0: In der Toillette und ich hatte meine Mikros bzw.
- 1:44:07Speaker 0: meine Rekorde auf dem Wickeltisch platziert.
- 1:44:10Speaker 0: Wir saßen wirklich dann... Das war echt skurril!
- 1:44:15Speaker 0: Das war lustig.
- 1:44:16Speaker 0: Das fährt mir gerade ein.
- 1:44:18Speaker 0: Diese Folge blieb mit... Und immer wenn Nora und ich uns sehen wird abgeklatscht.
- 1:44:23Speaker 0: wie gesagt das war echt der wildeste Ort.
- 1:44:26Speaker 1: Dass wir heute Abend
- 1:44:27Speaker 0: In Autos habe ich auch schon aufgenommen.
- 1:44:29Speaker 0: Herrlich!
- 1:44:29Speaker 0: Im Autos, im Van.
- 1:44:33Speaker 0: War das?
- 1:44:33Speaker 0: Hast du noch eine Frage?
- 1:44:35Speaker 1: Ja wundervoll.
- 1:44:35Speaker 1: also die Frage... Ich kann sie nochmal wiederholen, ich hab echt so einen Hunger.
- 1:44:38Speaker 1: Aus dem ist diese wundervolle Flasche Rotwein jetzt gleich
- 1:44:42Speaker 0: leer.
- 1:44:45Speaker 1: Also ich möchte dir... Ich war ja überhaupt noch nie... Also das ist ein großer Name Host Und ich hoffe es ist mir gelungen.
- 1:44:58Speaker 1: Dann sehr interessanten Ausführungen, geleg' mich mal eine kurze Pause zu können um das wieder in eine andere Richtung zu lenken.
- 1:45:06Speaker 1: Das hat mir jetzt sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich, dass.
- 1:45:09Speaker 1: meine ich ernst lieber Boris, dass du irgendwie zunächst über die Podcasts ein Teil auch von meinem Leben geworden bist.
- 1:45:18Speaker 1: Wir haben ja alle deine Foodtalker-Podcasten mit Hamburg zu tun haben laufen ja auch auf einem Hamburger Podcast sehr erfolgreich im übrigen und bringen einfach viel Spaß.
- 1:45:29Speaker 1: Und dann ist es einfach wirklich schön, mit dir Zeit zu verbringen.
- 1:45:34Speaker 1: ob man aber was isst oder trinkt oder beides oder reißt und sich gemütlich an der Autobahn in Dänemarken ristet Hoddock rein drückt.
- 1:45:43Speaker 0: Das
- 1:45:43Speaker 1: ist auch alles so lecker!
- 1:45:46Speaker 1: Es ist nie langweilig.
- 1:45:48Speaker 1: Ich meine, stelle mal vor, du setzt dich irgendwie nöchtern mit irgendjemandem hin und sagst du jetzt rabeln wir über zwei Stunden?
- 1:45:53Speaker 0: Und weißt Du was... Wir kennen uns ja jetzt nicht?
- 1:45:57Speaker 0: Und zwischen uns ist ja ein Verständnis und Chemie.
- 1:46:00Speaker 0: Aber das finde ich ja so großartig, wenn ich mich mit fremden Menschen ... für mich fremde Menschen hinsetze.
- 1:46:08Speaker 0: Diese Szene, diese Gastroszene ist ja so über irgendeine Ecke kennt man sich ja.
- 1:46:14Speaker 0: Hat man ja gemeinsame bekannte Freunde oder Menschen die schon mal irgendwie zu Gast beim Podcast- ... Futtorker waren?
- 1:46:23Speaker 0: Ich sag beim Podcast da, brichst du's.
- 1:46:25Speaker 0: Beim Futtalker waren!
- 1:46:27Speaker 0: Und insofern ist dann auch irgendwie eine Vertrautheit da.
- 1:46:31Speaker 0: Mir ist es auch wichtig, diese Vertrauthalte aufzubauen und ich fühle mich diesen Menschen mit denen ich gesprochen habe im Podcast so nahe.
- 1:46:43Speaker 0: und dann ist das natürlich durch die sozialen Medien... Man verfolgt sich ja auch weiterhin man sieht ja auch was man macht und dann denkst du immer irgendwie sind sie dadurch dass ihr sie im Gespräch hatte Teil meines Lebens geworden.
- 1:46:58Speaker 0: Weil ich glaube die meisten der Zweihundert Gäste, den folge ich und weiß was sie so in etwa machen Und irgendwie ist dann die Verbindung entstanden und deshalb feiere ich ja auch diese Rundengeburtstage.
- 1:47:17Speaker 0: also die zweieinartigste Folge wird auch wieder gefeiert habe ich schon eine Einladung geschickt.
- 1:47:23Speaker 0: Das save the date habe ich dir geschickt.
- 1:47:25Speaker 0: Da freue ich mich, wenn die dann alle wieder zusammenkommen und wie sie auch miteinander kommunizieren und sich austauschen.
- 1:47:33Speaker 0: Dann bringt irgendjemand seine Produkte mit ... Man lernt die kennen und das ist so ein ... Ich freu mich so, auch wenn ich da nur am Rande bin.
- 1:47:44Speaker 0: Aber dass ich ... Ich hab das Gefühl, das sagt die vorhin schon, einen Teil dessen geworden zu sein.
- 1:47:48Speaker 0: Und es macht mich stolz!
- 1:47:52Speaker 1: Das ist ja wahrscheinlich... Darüber hast du ja möglicherweise gar keine Gedanken gemacht, aber du hast so eine Arschlochfreie Zone geschaffen.
- 1:48:01Speaker 1: Alle Typen alle Frauen die da Kochenprodukte haben oder so.
- 1:48:07Speaker 1: das dickt immer so an ein bisschen so mein Freundes Dein Freund.
- 1:48:10Speaker 1: wenn du erborest im Podcast warst dann musst Du ja irgendwie netter Mensch sein.
- 1:48:15Speaker 0: So, wenn das so ist?
- 1:48:16Speaker 1: Ja.
- 1:48:18Speaker 0: Ich erweite das sogar!
- 1:48:19Speaker 0: Wenn du höherer bist und uns zuhörst musst du auch schon ein netter Mensch sein weil sonst wirst du nicht so lange dabei geblieben.
- 1:48:28Speaker 0: Und noch mal meinen Aufruf wirklich...wenn ihr das gerade denkt und der Mensch das war schön.
- 1:48:34Speaker 0: ich freue mich so darüber wenn ihr das auch äußert und einfach mal sagt unser hey das war klasse Das gibt mir einfach ein tolles Gefühl.
- 1:48:44Speaker 0: oder auch wenn ihr Tipps habt Wenn ihr nochmal hören wollt, was man noch mal machen kann.
- 1:48:48Speaker 0: Was man verbessern kann immer her damit.
- 1:48:52Speaker 0: und vor allen Dingen eines hört bitte auch wenn ihr jetzt gerade mal kein Futter gehört Auch Vinül und Wein.
- 1:49:01Speaker 0: das ist nämlich auch eine große Passion von mir.
- 1:49:04Speaker 0: Musik und Wein auch wenn ich jetzt im Moment nur lecker sage zum Wein.
- 1:49:08Speaker 0: Und dann gibt es da auch noch den Algen Talk auch eine weitere Passion von mir.
- 1:49:14Speaker 0: Ich glaube, dass die Allgenau noch eine relativ große Rolle spielen wird in unserer Ernährung.
- 1:49:20Speaker 0: und dann gibt es natürlich auch den Hamburger Inside, den kulinarischen Teil wo ich einmal im Monat eine Folge beisteuern darf und
- 1:49:30Speaker 1: die
- 1:49:32Speaker 0: sind auch immer sehr spannend haben natürlich Hamburger Themen aber Hamburg habt ihr ja gerade mitbekommen.
- 1:49:37Speaker 0: ist ne Reise fertig.
- 1:49:38Speaker 0: Wollen wir nochmal anstoßen?
- 1:49:39Speaker 0: Ja!
- 1:49:40Speaker 1: Also nochmal, herzlichen Glückwunsch zum siebten zur zweitersten Folge und dass du einfach echt ein feiner Typ bist.
- 1:49:47Speaker 1: Prost!
- 1:49:49Speaker 0: Tschüssing!
- 1:49:50Speaker 0: Schön das ihr dabei war, danke.
- 1:49:53Speaker 0: So und das war die Jubiläumsfolge.
- 1:49:55Speaker 0: ganz ganz herzliche Dank fürs zuhören Und ich freue mich natürlich wie immer auf euer Feedback Auf eure Bewertung.
- 1:50:03Speaker 0: gerne fünf Sternen Gebt gerne wenn ihr Gebt gerne, wer dir den Foodtalker mögt, fünf Sterne bei Apple, Spotify und überall da wo man Bewertungen abgeben kann.
- 1:50:16Speaker 0: Ich freue mich sehr darüber!
- 1:50:18Speaker 0: Und ansonsten darf ich natürlich einmal wieder erwähnen dass diese Episode präsentiert wurde von der große Restaurant- und Hotelguide Ein Guide für Gäste mit Informationen und Inspiration Für Menschen mit Leidenschaft für kulinarischen Genuss.
- 1:50:36Speaker 0: Also, vielen Dank und bleibt uns
- 1:50:38Speaker 1: treu.