Latest / Ease & Power- Entspannt,erfüllt und erfolgreich / Die rote Pille – wie dein Atem dich aus der Matrix führt
Transcript
- Celine Oktober: Kennst du dieses Gefühl, das Leben läuft, der Job läuft, die Beziehung läuft, der Alltag läuft und trotzdem ist da dieses leise Ziehen, diese Frage, die du dir nicht richtig stellst, aber die irgendwie immer da ist. War das jetzt alles? Bin das wirklich ich? Und heute nehme ich dich mit in die Matrix und ich verspreche dir, danach siehst du diesen Film komplett anders und wahrscheinlich auch dich selbst. Schön, dass du da bist. Ich bin Celine und ich fange heute an mit einer Frage, die Morpheus im Film stellt. Da sitzt Neo gegenüber und sagt ihm sinngemäß, du spürst es schon dein ganzes Leben. Irgendetwas stimmt nicht mit der Welt. Du weißt es nicht, was es ist, aber es ist da. Wie ein Splitter in deinem Kopf. Und ich bin mir ziemlich sicher, viele von uns kennen diesen Splitter. Gerade wir Frauen in der zweiten Lebenshälfte. Außen stimmt alles und trotzdem ist da dieses leise Ziehen und diese Frage, bin das wirklich ich? Und wir schauen uns heute an, was Neo, Morpheus, Trinity eigentlich mit dir zu tun haben. Und wir reden über die Szene, für mich das Herz des ganzen Films ist, die Löffelszene. Und wahrscheinlich kennen die alle, Matrix jemals gesehen haben. Ich zeige dir auch, was die Bibel damit zu tun hat und warum dein Atem vielleicht deine rote Pille ist. In dem Film Matrix ist die Welt bestehend aus Codes. Es sieht alles echt aus. Das Steak schmeckt echt, der Regen fühlt sich echt an und trotzdem ist ja alles nur ein Programm. Und jetzt möchte ich dich dazu einladen, das mal auf dich zu übertragen. Deine innere Matrix besteht aus Frequenzen. Angst ist eine Frequenz, Scham ist eine Frequenz, Schuld, Wut, Zweifel, das Gefühl nicht gut genug zu sein. Und natürlich gibt es auch höher schwingende Frequenzen wie Liebe, Dankbarkeit, Mut. Und alles fühlt sich so unglaublich echt an. Und all das schwingt in uns. Und wir glauben, das sind wir. Ich hab Angst, ich bin wütend, ich bin nicht gut genug. Das sind Gedanken, die wir tatsächlich glauben. Dabei ist es nur ein Zustand, der gerade durch dich durchläuft. Wie ein Stück Code. Und dann gibt es ein Programm, das ganz besonders raffiniert ist. Und das ist die Ablenkung. Das Handy in der Hand, die nächste Serie auf Netflix, die To-Do-Liste, die niemals aufhört, das ständige Funktionieren, ich muss noch morgen dies und jenes. Weil solange wir beschäftigt sind, schauen wir niemals hinter den Code. Wir spüren zwar den Splitter, aber trotzdem scrollen wir weiter. Das heißt, die Matrix hält uns also mit zwei Dingen fest. Einmal mit der Angst, damit wir uns nicht bewegen und mit Ablenkung, damit wir gar nicht merken, dass wir festgehalten werden. Und wenn du dir die Nachrichten anschaust, dann passiert genau das. Angst und Ablenkung. Und jetzt wird es spannend, denn die Figuren im Film von Matrix, sind alles Teile von dir. Lass uns mal gemeinsam anschauen. Neo Neo ist der Mut, du selbst zu sein. Und das Schöne an Neo ist, er ist am Anfang überhaupt kein Held, wie das bei meisten Heldenreisen so ist. Er zweifelt an sich, er glaubt nicht, dass er der Auserwählte ist und beim ersten Sprung von einem hoch aus zum anderen fällt er einfach runter, platsch, und alle stöhnen. Und ich mag diese Szene, weil sie so rundehrlich ist. Mut heißt eben auch, runterfallen, wieder aufstehen. Morphois. Deine Intuition. Morpheus zwingt Neo zu nichts. Er hält ihm einfach zwei Pillen hin. Die blaue, alles bleibt wie es ist. Und die rote, du siehst, wie tief der Kaninchenbau wirklich ist. Und genauso spricht deine Intuition mit dir. Ganz leise. Meistens hörst du sie gar nicht. Weil alles darum viel zu laut ist. Und sie bietet dir etwas an. Und du darfst wählen. Oder eben nicht. Trinity, Trinity, die bedingungslose Liebe. Am Ende des ersten Films, als Neo fast verloren ist, ist es ihre Liebe, die ihn zurückholt. Und Liebe ist die höchste Frequenz. Sie ist das, was dich zurückbringt, wenn du dich selbst verloren hast. Und mich zum Beispiel hat die Liebe von Jesus zurückgeholt. Es gab eine Zeit in meinem Leben, wo ich wirklich an meinem Tiefpunkt war. Gesundheitlich, finanziell, emotional, nervlich. Und ich habe tatsächlich einfach wieder angefangen zu glauben. Zu glauben, dass es besser wird. Und ich habe mir Jesusfilme angeschaut und habe dann einfach diese unglaubliche Liebe gespürt, die mich getragen hat, von einem Tag zum anderen. Sie ließ mich jeden Tag wieder aufstehen. Und ich glaube, wenn du wirklich mal komplett am Boden liegst, und das ist häufig das, was den Menschen im Leben passieren, wenn sie wirklich unten sind und nichts weiter geht, dann ist der Glaube das einzigste, was dich zurückholt. Die Liebe holt dich zurück. Und dann nehmen wir mal das Orakel. Das ist dein inneres Wissen. Das Orakel steht ganz unspektakulär in der Küche und backt Kekse Und so ist unser inneres Wissen oft auch. Es ist ganz alltäglich, ganz unscheinbar. Und wir übersehen es oft, weil wir etwas Großes erwarten. Ich habe zum Beispiel meine besten Ideen unter der Dusche oder beim Kochen. Wo hast du deine besten Ergebnisse oder Ideen? Und dann haben wir ja die fiesen Agenten. Und die Agenten, sind deine Ängste. Und ist ja aufgefallen, wann diese Agenten im Film immer auftauchen. Nämlich immer dann, wenn jemand kurz davor ist, aufzuwachen. Und genauso ist es doch bei uns auch. Wenn du etwas Neues wagst wenn du etwas Neues machen möchtest, etwas, das dich rausbringt aus deiner Komfortzone, dann kommt die Angst und wird besonders laut. Und dann stehst du meist schon ganz kurz vor dem Ausgang. Und entweder du gehst weiter oder du gehst zurück. Und Ceypher ich weiß nicht, wie man es richtig ausspricht, das ist der Teil, der immer wieder zurück ins Bequeme will. Und das ist für mich ein wundervoller Charakter, weil er so herrlich ehrlich ist. Er sitzt beim Abendessen, schneidet einen Steak und er weiß ganz genau, dass es nicht echt ist. Aber trotzdem sagt er, Unwissenheit ist ein Segen. Und er will zurück in die Matrix. zurück ins Bequeme. Und oftmals geht es uns doch genauso. Und manchmal habe ich früher auch gedacht, boah, wenn ich einfach weniger wüsste, so wie früher, dann wäre alles viel leichter. Und vielleicht, wenn du schon auf deinem Weg weiter vorangeschritten bist, wenn du vielleicht schon viel an Persönlichkeitsentwicklung gemacht hast und viel gelesen hast, viel gelernt hast, dann kommst du mit Sicherheit auch an diesen Punkt. Weil dieses ganze Wissen kann auch ganz schön unbequem sein, weil es uns immer wieder herausfordert. Aber diesen Anteil kennt jeder von uns. Der Anteil in uns, sagt, ach lass doch, war doch alles gar nicht so schlecht. Ich gehe lieber wieder morgen auf die Arbeit, da weiß ich, was ich habe. Und auch der darf da sein. Wir müssen ihn nicht beurteilen. Wir dürfen ihn nur erkennen. Und jetzt lass uns mal die Szene mit dem Löffel anschauen. Das Herz des ganzen Filmes. Neo sitzt im Wartezimmer beim Orakel. Da sind lauter Kinder. Und eines davon verbiegt einen Löffel einfach so mit einem Blick. Und das Kind sagt zu Neo, versuch gar nicht erst den Löffel zu verbiegen, weil das ist unmöglich. Denk lieber daran, dass es keinen Löffel gibt. Weil dann wirst du sehen, dass du es selbst bist, der sich biegt. Und lass das mal ganz kurz wirken. Wie oft versuchen wir den Löffel zu verbiegen, uns die Welt zu machen, wie sie uns gefällt, zu kontrollieren. Wir wollen die Angst wegmachen, die Wut loswerden, die Traurigkeit überwinden. Wir kämpfen gegen uns selber und kämpfen und kämpfen. Und je mehr wir kämpfen, desto fester sitzen wir. Fest. Und das Gefühl ist der Löffel. Du musst ihn gar nicht verbiegen. Du darfst dich erst selbst biegen. Nämlich deine Haltung dazu. Deine Perspektive auf die Situation, die das Gefühl hervorgerufen hat. Deine Beziehung zu diesem Gefühl. Macht es jetzt vielleicht mal Sinn? Und am Ende des Films steht Neo den Agenten gegenüber und alle schießen auf ihn. Und er hebt einfach die Hand und die Kugeln bleiben in der Luft stehen. Weil er kämpft nicht mehr. Er kann erkennen, was sie sind. Nämlich nur ein Code. Es sieht zum ersten Mal die Matrix, wie sie wirklich ist. ein Code, der überall ist. Die Wände, die Agenten, alles nur Code. Und das ist der Moment, in dem er frei ist. Und er hat nichts besiegt. hat niemanden bekämpft. Doch bekämpft schon, aber niemanden besiegt, weil er hat einfach aufgehört, es für die Wahrheit zu halten. Und manchmal ist es tatsächlich so, dass wir gegen Dinge ankämpfen. Und ich kenne das von mir. Ich habe permanent dagegen angekämpft. die Kontrolle loszulassen. Ich habe gekämpft eine Partnerschaft, die ich vorher definiert haben wollte. Ich habe gekämpft ein Leben, wie ich es mir vorgestellt hatte, dass es sein soll. Ich habe gekämpft gegen mich, weil ich gedacht habe, ich müsste so und so sein. Und in dem Moment, wo ich erkannt habe, dass das alles nicht der Wahrheit entspricht, sondern dass es andere Perspektiven drauf gibt, dass es eine größere Vielfalt an Möglichkeiten gibt, dann habe ich mich hineinfallen lassen und habe aufgehört zu kämpfen. Und dann wurde dieses Gefühl, alles kontrollieren zu wollen, klein. Und genau das ist die Moral der Geschichte. All diese Frequenzen, Kontrolle, Angst, Scham, Zweifel, Wut. Es sind alles nur Herausforderungen. Sie gehören zu dem Lebensspiel dazu. Und wenn du sie annimmst als das, was sie sind, dann musst du dich nicht mehr an ihnen festhalten. Wenn das, was in der Vergangenheit passiert ist, mehr deine heutige Realität bestimmt, sondern du sie dort sein lassen kannst, wo sie war, dann bist du frei. Wenn du verstanden hast, dass all die Herausforderungen dir wie Steine in den Weg gerollt wurden, damit du die Stärke bekommst, sie aus dem Weg zu räumen, Dann bist du frei. Dann freust du dich auf jede neue Herausforderung, die du bekommst, weil du dann weißt, du entwickelst dich weiter, du wirst stärker, du wirst freier. Und jetzt kommt der Teil, der mich am meisten bewegt, weil ich ihn selbst vor ein paar Jahren erst verstanden habe, wirklich verstanden habe. Ich bin gläubig, ohne dass ich es wusste. Das war immer so. Ich wusste als Kind einfach, dass da etwas Größeres ist. Ich habe als Kind schon gebetet, vor allen Dingen, wenn ich alleine war, ohne dass es mir jemand gesagt hat. Ich habe es gespürt, dass da ein höheres, eine höhere Macht ist, die immer für mich da ist, ohne sie benennen zu können. Und dann kam irgendwann mal das Leben, die Karriere, der Erfolg, die Anerkennung, die ich wollte, Ergebnisse. Und irgendwann war diese Verbindung weg. Nicht weil ich sie bewusst aufgegeben habe, sondern weil ich zu sehr damit beschäftigt war. Mein Leben zu formen, anderen zu gefallen, zu sehr im Kopf war, sie noch weiterhin spüren zu können. Und Breathwork hat mich zurückgebracht. Nicht zur Religion, weil für mich ist es keine Religion. Sie ist für mich ein Glaube. Ein Glaube und diese Verbindung zu meiner Quelle, zu dem, mich nähert, zu dem, was mich aufleht. Zu dieser Stille, in der du weißt, da ist etwas, dem kann ich vertrauen und es trägt mich, egal was passiert. Es ist immer für mich da. Und ich lese vielleicht die Bibel mit anderen Augen, als das andere tun. Nämlich mit dem Blick auf Persönlichkeitsentwicklung, auf Bewusstsein, auf Frequenzen. Und was ich da finde, ist kein Zufall. Denn die Bibel ist eine Lebensanweisung, und Schritt für Schritt. Und das Groteske daran ist, was mich immer wieder fasziniert, diese Geschichte ist uralt und hat schon seit Jahrtausenden bestand. Und der erste Schritt darin ist der Atem. Denn ganz am Anfang der Bibel bläst Gott dem Menschen den lebendigen Atem in die Nase. Und er wird lebendig. Im Hebräischen ist das Wort für Atem und Geist dasselbe, Ruach. Jeder Atemzug ist eine Verbindung zu etwas Größerem. Und im ersten Mose 2,7 steht, er formte den Menschen aus dem Staub des Ackerbohnens. und blies ihm den Lebensatem in die Nase. Und der Mensch wurde zu einem lebendigen Wesen. Und dann im Johannesevangelium, nach der Auferstehung, kommt Jesus zu seinen Jüngern. Und was macht er? Er bläst sie an. Er gibt den Geist über den Atem weiter. Johannes 20 22 steht, nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen, empfang den Heiligen Geist. Der Atem seit dem Anfang. Und der zweite Schritt ist die Stille. In der Stille finden wir zu uns. In der Stille erkennen wir das Orakel-Paket-Kekse und wir erwarten immer das große und das laute und die große Erkenntnis. Aber Gott ist im Leisen. Die Erkenntnis ist immer im Leisen. Und im Psalms 46, 11 steht zum Beispiel, haltet ein und erkennt, dass ich Gott bin. Kommt zu Ruhe und seid still. Lasst euch nicht ständig ablenken von eurem Tun. Der dritte Schritt ist, die Angst anzunehmen. Und Jesus sagt es ganz klar und deutlich. Er sagt nicht, hab keine Angst. Er sagt die Wahrheit, nämlich in der Welt habt ihr Bedrängnis, aber habt Mut. Weil ich habe die Welt überwunden. Johannes 16,33. Das heißt, die Angst wird benannt. Sie gehört einfach dazu. Aber sie hat nicht das letzte Wort. Und der vierte Schritt ist hindurchzugehen. Nicht rumherum. Nicht warten, bis es besser wird. Nicht einfach, es so einfach wie möglich zu haben. Und zum Beispiel in Psalm 23,4 steht, auch wenn du durch das Tal des Todesschattens gehst, fürchte ich kein Urteil, denn du bist bei mir. Und in Isaiah 43, 2 steht, wenn du durch tiefe Wasser gehst, bin ich bei dir. Wenn du, ströme, reißen. Nein, wenn durch Ströme reißen sie dich nicht fort. Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versenkt. Die Flammen werden dich nicht verbrennen. Das heißt, die Gefahren, die Herausforderungen, das Wasser, das Feuer, ist alles da. Aber du gehst hindurch und du bist nicht allein. den Zweifel anzuerkennen. Und ich glaube, ist das größte Bild, woran sich vielleicht einige erinnern. Petrus geht auf dem Wasser und Jesus kommt ihm entgegen. In dem Moment, in dem er auf den Wind schaut und Angst bekommt, beginnt er zu sinken. Genau wie beim Neo beim ersten Sprung vom Hochhaus. In Matthäus 14, 30 steht, als er aber den starken Wind sah, erschrak er und begann zu sinken. Er schrie, Herr, rette mich! Und sogleich streckte Jesus die Hand aus, er griff ihn und sagte zu ihm, du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt? Der Zweifel zieht uns immer runter. Der Zweifel lässt uns verharren, weil wir Angst bekommen. Das Vertrauen ist das, was uns weiterträgt. Das Vertrauen, den nächsten Schritt zu gehen. Das Vertrauen, dass das Leben immer für uns ist. Und dann ist da die Liebe, Trinity, die höchste Frequenz. Im 1. Johannes 4, 18 steht, die Furcht gibt es nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus. Ich glaube dazu muss ich nichts mehr sagen. Und dann geht es ums Loslassen, nämlich nicht festhalten, weitergehen. vergesse, was hinter mir liegt und strecke mich nach dem aus, was vor mir liegt. Philippa 3.13 Und mein persönlicher Lieblingssatz ist Sorgt euch nicht den morgigen Tag, denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Matthäus 6.34 Und das ist im Moment zu leben. was wir immer versuchen zu praktizieren, Moment anzukommen. Und das passiert über den Atem im Jetzt. Und dann kommt die Freiheit. Und das ist der Moment, in dem Neo zum Beispiel den Code sieht Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen. Johannes 8, 32 Wenn dein Auge gesund ist, dann ist dein ganzer Leib erleuchtet. Matthäus 6, 22 Das heißt, wenn du erstmal siehst, was die Wahrheit ist, wenn du den Code erkennst, Dann bist du erleuchtet. Das ist die allerhöchste Frequenz. Das Reich Gottes ist mitten unter euch. Und das ist für mich die tiefste rote Pille. Nämlich nicht die Erkenntnis im Kopf, die wir verstehen, sondern ein anderes Bewusstsein im Körper. Und ein anderes Bewusstsein im Körper können wir erreichen, wenn wir immer wieder unseren bewussten Verstand kurzfristig mal runterfahren. Aber runterfahren nicht mit irgendwelchen Drogen, Substanzen, Alkohol. sondern durch den Atem, weil der Weg dorthin ist im Atem, dann kommen wir im Unterbewusstsein an. Ob das über Meditation ist oder über eine Breathwork Journey, das kannst du dir aussuchen, was für dich einfacher ist. Und wenn du mit diesem Thema nichts anfangen kannst, dann ist das auch gut. Dann nimm einfach die Matrix-Bilder, weil die selbst sprechen schon für sich. Und wenn du vielleicht gläubig bist oder es vielleicht warst dich gefragt hast, was das alles miteinander zu tun hat, dann kannst du dir jetzt vielleicht ein besseres Bild machen. Weil alles, was Paulus schreibt, alles, was Jesus sagt, was die Psalmen singen, es ist immer dieselbe Einladung. Wach auf! Kommt zurück zu dir. Der Weg ist innen. Und jetzt fragst du dich vielleicht ja, schön und gut zu lehnen, aber wie mache ich das? Wie kann ich den Code sehen? Nochmal, für mich ist die Antwort der Atem. Für manche ist es Meditation, für mich ist es der Atem. Wenn wir in eine Breathwork-Session gehen, passiert etwas Besonderes. Der Kopf wird leiser und der Körper fängt an zu sprechen. eben weil wir unseren präfrontalen Cortex durch den Atem runterfahren können. Und dann spüren wir auf einmal das, was schon seit Jahren da ist. Vielleicht die Wut, hochkommt. Tränen, von denen du gar nicht wusstest, dass sie da sind. Vielleicht ein Zittern, eine Enge in der Brust, eine alte Angst, die auf einmal sich zeigt. Und das ist der Moment, in dem du den Code siehst. Natürlich nicht sprichwörtlich, aber dein Programm, das die ganze Zeit bei dir im Hintergrund läuft. Und dann passiert das Eigentliche. Und das ist wirklich das Geschenk der Atemsession. Du atmest weiter, du bleibst in diesem unangenehmen Gefühl. Du lässt es da sein, du merkst, dass du die bist, dass die atmet und die beobachtet. Du bist nicht in dieser Geschichte drin, nicht in diesem Gefühl drin. Die Angst ist da. Das Gefühl der Wut, der Trauer ist da. Aber du bist größer als sie, weil du bleibst. Weil du dich getragen fühlst. Und viele von uns haben all das bisher im Kopf verstanden. Wir haben alle Bücher gelesen, wir kennen alle die Theorie, wir wissen, dass Gefühle nur Gefühle sind und trotzdem reagiert der Körper wie immer. Dein Kopf hat den Film gesehen, die Matrix, aber dein Körper muss ihn erleben. Und genau da sitzt Breathwork an. Annehmen, loslassen, mit jedem Atemzug. Dich hingeben, das ist es, was in jeder Breathwork Journey gemacht wird. Und irgendwann wird Breathwork zu einer Art zu leben. zu einem Lifestyle. Nicht nur, weil du bewusst atmest, sondern weil sich dein ganzer Körper auf dieses Bewusstsein einlässt. Und im Römer 12.2 schreibt Paulus, passt euch nicht dem Wesen dieser Welt an, sondern lasst euch verändern, indem euer Denken erneuert wird. Erneuerung des Denkens. Nicht durch Willenskraft oder bewusstes drauf konzentrieren, sondern durch den Körper. Lass uns das jetzt mal ganz kurz gemeinsam ausprobieren, wenn du Lust hast. Drei Minuten. Wenn du natürlich gerade Auto fährst, dann hör einfach zu und mach die Übung später. Setz dich einfach mal bequem hin und wenn es für dich passt, dann schließt du die Augen. Nimm mal einen tiefen Atemzug durch die Nase. und lass ihn durch den Mund wieder raus. Und noch einmal atmet tief ein. und lenke deinen Atem beim Ausatmen in den Bauch. Und ein drittes Mal. Atme ein. Stell dir vor, du atmest durch dein Herz ein und lässt den Ausatmen in dein Herz fließen. Und jetzt spür mal in dich hinein, welche Frequenz ist gerade wirklich in dir. Vielleicht ist da Unruhe, vielleicht Müdigkeit. Vielleicht Überraschung oder Freude. Und vielleicht ist etwas, wofür du noch gar kein Wort hast. Und du musst es auch nicht verändern. Du schaust einfach nur hin, genauso wie Neo auf den grünen Coat-Shirt schaut. Und jetzt atme in dieses Gefühl hinein. Vielleicht kannst du es sogar irgendwo im Körper spüren. Wo ist jetzt dieses Gefühl? Im Bauch? Im Brustraum? Im Hals? In der Kehle? Und mit dem Einatmen sagst du innerlich, ich sehe dich. Mit dem Ausatmen sagst du, ich lasse dich los. atme nochmal ein. Ich sehe dich und ausatme. Ich lasse dich los. atme nochmal ein. und sag zu dir, ich nehme dich an. Und atme aus. Ich lasse dich los. Mach das in deinem Tempo noch für zwei, drei Mal. Zum Schluss legst du eine Hand auf dein Herz und spürst nochmal hinein. Genau in die Körperstelle wo vielleicht dieses Gefühl vorher war. beobachte es. Vielleicht hat es sich verändert. Vielleicht ist es kleiner geworden, weicher geworden. Vielleicht ist es sogar ganz verschwunden. Man sagt ihr innerlich, ich sehe dich. Du darfst da sein. Aber trotzdem bin ich frei. Und dann nehm noch einen letzten tiefen Atemzug. Und wenn du soweit bist, dann öffne ganz langsam wieder deine Augen. Und manchmal können wir so mit Emotionen besser umgehen, indem wir sie einfach wahrnehmen, fühlen. und sie dann fließen lassen. Und wenn du das im Körper noch spürbarer erleben möchtest, das heißt nicht nur verstehen, sondern wirklich fühlen, dann komm gerne zu einer Breathwork Journey mit mir. Ich habe immer verschiedene Angebote an Breathwork Sessions. Schau einfach auf meiner Webseite nach oder schreib mich an oder folge mir auf Instagram unter breathworkwürzburg. Dort findest du meistens die nächsten Termine. Und die Infos dazu findest du natürlich auch in den Show Notes. Und jetzt noch mal zum Schluss. Kannst dich noch erinnern, wie der erste Matrix-Film endet? Neo legt den Hörer auf, setzt seine Sonnenbrille auf und fliegt einfach davon. Die Matrix ist immer noch da. Er ist immer noch mittendrin und trotzdem hat sie keine Macht mehr über ihn. Die Welt, der wir leben, ist immer noch da. Sie ist immer noch wie sie ist. Wir haben keine Kontrolle darüber, sie zu verändern. Aber wir haben die Verantwortung und die Macht, uns selbst zu verändern. Die Angst wird immer wieder kommen. Die Zweifel auch. Das Leben bleibt das Leben. Aber der Unterschied ist, Du erkennst, was sie sind. Herausforderung. Ein kleines Stück Kot. Und du darfst trotzdem fliegen. Schön, dass du heute wieder dabei warst und denke daran, es gibt keinen Löffel. Also versuche ihn nicht zu verbiegen. sondern versuch deine Perspektive darauf zu verändern. Bis zum nächsten Mal, frohes Atmen!