Latest / Fit Mom Club / Quickie Q&A
Transcript
- Lena: Hallo! Paty: Hello, hello, ihr Lieben! Mit Lena und Paddy hier. Lena: Willkommen zurück. Heute machen wir wieder eine Quickie-Folge. Wieso hat mein Akku nur noch fünf... Ach nee, das ist Screenshot. Ich gedacht, mein Akku hat nur noch fünf Prozent. Ich hab grad die Fragen aufgemacht, dann hast du mir einen Screenshot geschickt. Ja, wir machen heute ein Q &A. Und eine Quickie-Folge, weil wir haben nicht so viel Zeit. Und ihr habt ja sicher auch nicht so viel Zeit. Also passt das für Paty: Bittemar. Lena: alle Beteiligten. Ja. Sollen wir einfach mal reinstarten, oder? Ohne viel zu schnacken. Paty: Genau. Lena: also wir fangen direkt mal an mit einer Frage, mir gestellt worden ist. Beckenboden, ich hab immer ein komisches Gefühl beim Sport. Und dann hab ich der Fragestellerin, wir haben auf Insta Q &A gemacht, ihr könnt auch gerne schreiben, wenn ihr Fragen habt. Auf jeden hab ich nachgefragt, ob sie die Frage noch ausführen kann. Weil komisches Gefühl im Beckenboden gibt ja verschiedene Gefühle, die man haben kann. Sie gesagt, dass sie bei den Übungen spürt, dass sie wie ein Druckgefühl nach unten hat. Genau, möchtest du das beantworten? Oder soll ich mal sagen, was ich denke? Paty: Ja, also es kommt natürlich darauf an, auch wie lange sie nach Geburt ist jetzt und was sie schon gemacht hat. Ja, Lena: Ich glaube, zehn Monate war es, das hat sie auch noch erwähnt. Paty: also ich kann es immer nur empfehlen, geht auf jeden Fall zu einem Beckenboden Physio, mal abchecken zu lassen. Es kann von einem auch verspannten Beckenboden kommen, bis hin zu, dass natürlich auch irgendwas vorliegt, aber natürlich auch Auf jeden Fall, man da, ja, Beckenbodentraining klingt so doof, ja, das ist ja kein, wir machen ja nicht nur Beckenbodentraining, Lena: Ja. Paty: dass der Beckenboden in verschiedenen Situationen gebracht wird, ihn einfach für den Alltag belastbar zu machen. Auf jeden Fall sollte man das trotzdem vor Ort von einer Fachperson abklären lassen. Genau, und eine Ferndiagnose dürfen und können wir ja auch nicht machen. Lena: Nee, geht auch gar nicht darum, eine Ferndiagnose zu machen. Also mein Take dazu ist, dass ... Also Krafttraining, Kniebeugen und so weiter, Also diese ganzen Sachen, die sie wahrscheinlich dann auch macht im Gym, die sind alle gut und die sind ja automatisch auch Beckenbodentraining. Das ist schon was, was ja auch gut ist, was wir empfehlen. Aber was man definitiv lernen darf, gerade auch nach der Geburt, wie aktiviere ich meinen Beckenboden? Wie kann ich Druck gut managen? Weil ... Ich weiß schon, wie sich das anfühlt, den Druck nach unten während dem Training. Wenn man gewohnt ist, zu pressen und zu schieben und den Bauch anzuspannen und Druck nach unten zu schieben, dann der Beckenboden auch noch geschwächt, dann drückt man genau so da noch mal rein. Das macht extrem viel aus, wenn man überhaupt lernt, von Grund auf, wie steuer ich meinen Beckenboden an, wie kann ich in der Kraftübung meinen Beckenboden gut anspannen und mit integrieren in der Übung. Das macht oft einfach schon einen Riesenunterschied. glaube, jetzt bei ihr könnte das teilweise einfach schon helfen. Aber im allerbesten Sinne macht es natürlich Sinn, wenn man zu einer guten Beckenbodenphysio vor Ort geht, die sich das Ganze anschaut, ob man vielleicht eine Senkung hat oder so was. man selber vielleicht auch die schauen sich auch an. Kann man den Beckenboden ansteuern Paty: Hm. Lena: oder nicht? Das kann man alles vor Ort dann noch mal besser natürlich anschauen. Aber ich glaube, dass das jetzt schon mal auf so ... mal ganz gut wäre. Genau, kann gerne Paty: Ja. Lena: noch kurz die Sprachnachricht vorlesen, ich transkrippiere die immer. Genau, hallo, mach dir kurz Spar-Dach, blablabla. Ich gehe jetzt wieder regelmäßig ins Fitnessstudio, mache Krafttraining, Bauchbeine, Po-Übungen und so. Zum Aufwärmen mache ich Cross-Trainer. Ich habe schon langsam angefangen mit Joggen, aber immer wieder wische ich mich dabei, wo ich einfach versuche oder ich spüre meine Beckenboden und frage mich, ob das richtig ist und ob sich das normal anfühlt. Ich spüre so ein bisschen Druck nach unten und dann spanne ich halt gegen an. und frag mich, das richtig so oder muss das schon stärker sein oder war das vorher schon so, weil bevor man schwanger ist, denkt man ja nicht drüber nach und ich finde, da hat man gar kein Gefühl für den Beckenboden. Jetzt im Nachhinein habe ich halt super Angst inkontinent zu werden oder dass ich zu schnell, zu früh starte. Ich habe jetzt nicht das Gefühl, dass ich mein Urin nicht halten kann oder so, das ist einfach nur, wenn ich zum Beispiel wirklich joggen gehe und merke, ich springe oder so, fange ich jetzt. Sorry, es ist gerade skrippiert, deswegen macht das jetzt vielleicht nicht perfekt Sinn. Springe oder so fange ich jetzt an. Hab heute mal so bisschen Seilspringen gemacht. Nee, Seilspringen, Hampelmänner waren das und ich dachte mir, hm, darf ich das? Ja, ich fühle Druck, ich spanne an, aber ist das halt richtig so? Genau. Paty: Ja, also es ist auf jeden Fall richtig, dass man langsam in die Belastung geht und in die Belastung immer nachspürt, die nächsten ein, zwei Tage. Wie fühlt sich der Beckenboden an? Da gibt es ja auch verschiedene Stärken von Druckgefühl und so weiter. Ich würde aber zusätzlich einfach wirklich auch nochmal den Fokus darauf legen, den Beckenboden zu entspannen, denn da ist die ganze Zeit die Belastung von oben drauf. Ja, und wir kennen nur dieses Anspannen. Das wird immer gesagt, ihr müsst immer anspannen. Aber es wird oft vergessen, dass der Beckenboden auch entspannen muss und auch im Alltag mal Momente braucht, damit der Druck weg ist. Also da könnt ihr euch zum Beispiel auch mal auf den Rücken legen und mit einem Kissen die Hüfte hochlagern, damit sie so ein bisschen der Druck von den Organen wegkommt oder vom Beckenboden. Und es gibt auch immer wieder Beckenboden-Entspannungsübungen, dass ihr bewusst wirklich den Bereich in der Hüfte entspannt. Man könnte sogar auch mit den Finger so eine Massage machen. zwischen den, sage ich mal, oder in den Bereich, wo der Beckenboden ansetzt. Da muss man sich natürlich bisschen anatomisch auch mit befassen. Lena: Mmh. Paty: Es springt jetzt ein bisschen der Rahmen vom Podcast, aber auch hin auf jeden Fall immer wieder auf ein Körpergefühl. Ja, genau. Lena: Ja, generell finde ich, fehlen trotzdem halt auch viele Infos. Genau, wir wissen, ist zehn Monate Postpartum, aber wir wissen nicht, was sie bisher auch alles schon gemacht hat. Hat sie einen Rückbildungskurs gemacht oder nicht? Wie hat sie angefangen? Was war ihr Start? Ja. Paty: Ja, und trotzdem auch Beckenboden, also den kann man einfach auf verschiedene Art Weise trainieren zum Beispiel auch. Also Knabeig, Kniebeuge oder Hip Trust ist der Beckenboden auch mit dabei, vor allem bei freien Übungen, aber vor allem auch bei Übungen, wo man mit Gleichgewicht arbeitet, zum Beispiel auch Ausfallschritte. Und natürlich da brauchst du auch bisschen Zeit und Geduld. Aber wie gesagt, vor Ort zum Beckenbodenphysis immer. Gold wert. Lena: Ja, für Beckenbodenphysiose gibt es auf der Seite von AGG GOP. Ihr könnt einfach so eine Postleitzahlsuche machen. Da kann man nach Beckenbodenphysiose suchen. Da weiß man aber auch nicht immer, 100 Prozent sind die wirklich mit so Krafttraining sehr affin. Manche sind da einfach nicht so, dass es einfach als sportliche Frau nicht ideal ist. Und dann gibt es Marmforce, das hat so eine Seite gemacht, die ist sehr gut. Das ist so eine Deutschlandkarte und da sind auch lauter Physios mit drin. Ich schicke immer ganz gerne beides raus und vielleicht können wir beides auch verlinken, beide Seiten, weil dann kann man auf der AG GOP gucken, was ist bei mir in der Nähe und kann dann noch mal auf der anderen Seite auch noch mal gegenchecken, was da für Physios mit drinnen sind. Teilweise fehlen vielleicht auch einfach manche oder manchmal, man so auf dem Kaff wohnt und so muss man dann schon vielleicht ein bisschen weiterfahren, aber das lohnt sich schon mal, so ein Checkup zu machen, gerade Paty: Mmh. Lena: wenn man merkt, dass man da so ein bisschen was spürt. Genau. Machen wir mal nächste Frage. Paty: Wie lange hat der Coachingaufbau gedauert bis es lief? Das sind jetzt einfach random Fragen. Lena: Jaja, das finde ich unordnung, wenn es so random ist. Also bei mir, Paty: Ich glaube man ist nie fertig. Lena: ja, mit dem Aufbau, ja, ich denke mal, Paty: Jakob Wirt. Lena: wenn es läuft, das bedeutet sicher, bis man kündigen konnte oder so, und man sagt, okay, man kann jetzt so einigermaßen davon leben. Das war bei dir, finde ich, hast du echt Turbostart hingelegt. Bei mir war es so, ich habe 2019 mich selbstständig gemacht. Ich war ja damals in der Ausbildung auch. zur Fitnesstrainerin und hab mich da nebenbei selbstständig gemacht. Nach der Ausbildung hab ich gesagt, bevor ich woanders einen Job anfange, geh ich straight in die Selbstständigkeit. Das war aber einfach eine andere Situation, weil ich hab in meiner Ausbildung 500 Euro netto bekommen. Also, ich war ja ... von einem Gehalt so niedrig, dass ich jetzt nicht dieses Ding hatte von ... ich hab ein gutes Vollzeitgehalt und muss die Selbstständigkeit so aufbauen, das dann davon abzulösen. sondern ich hatte ja schon ein beschissenes Gehalt. Also alles, was ich in der Selbstständigkeit dann direkt verdient habe, ... war ja viel, viel mehr, als ich meine Ausbildung bekommen habe. Deswegen ist es jetzt kein normaler Weg. Und dann war es bei mir so, ... habe mich als Personal Trainerin selbstständig gemacht. Und ein paar Monate später kam Corona. Dann durfte man gar nichts mehr an Personal Training anbieten. Dann bin ich noch mehr ins Online-Coaching reingegangen, ... aber das war irgendwie ... Es war kein idealer Start, weil so was Krasses eingegriffen hat. Und war fast über ein Jahr lang, bis es wieder gedauert hat, dass man diese Sachen wieder ganz normal anbieten konnte. Genau, aber an sich würde ich sagen, ich konnte relativ schnell dann schon davon leben. Aber man muss schon reinhauen. Und die Zeit, wo ich die Selbstständigkeit aufgebaut hatte, bis zum Ende meiner Ausbildung, das war so halbes Jahr, da hab ich jeden Tag einfach sau viel gearbeitet. Da bin ich der Früh ins Gym gegangen. mir Personal Trainings gegeben, dann hab ich mein eigenes Training gemacht, dann hab ich halt ne 8-Stunden-Schicht gemacht und so liefen halt meine Tage. Also ich hatte echt das Gefühl, ich lebe im Gym. Und ich glaube, wenn man so den Traum hat, sich was aufzubauen, dann muss man halt auch wissen, dass man echt viel Zeit reinstecken muss. Und dass viele schlaflose Nächte bedeutet. Und auch jetzt, auch wenn ich mich 2019 angefangen hab, selbstständig zu machen, jetzt haben wir 2026, total verrückt, auch jetzt kenne ich schlaflose Nächte. Also man muss schon wissen, Selbstständigkeit bedeutet. auch im Urlaub zu arbeiten, auch vielleicht 22 Uhr abends noch zu arbeiten. Aber ich lieb's trotzdem. Es macht so Paty: Ja. Lena: Spaß für sich zu arbeiten. Paty: Du hattest aber quasi eigentlich nach deiner ersten Schwangerschaft oder nach der Elternzeit eigentlich Lena: Ja. Paty: fast ja von Null gestartet, Weil du ja eine andere Zielgruppe Lena: Ja. Paty: hattest und jetzt hast du ja auch dein Instagram komplett neu aufgebaut dann und dann... Lena: Ja, also das fühlt sich schon so an, als hätte ich schon eine zweite Selbstständigkeit aufgebaut. hatte am Anfang gestartet mit Personal Training, da hab ich auch noch Frauen und Männer trainiert, dann hab ich gemerkt, ich muss eher in Richtung einschlagen. Dann hab ich nur auf Frauen gemacht, dann ging's vom Personal Training eher ins Online-Coaching. Und dann hatte ich vor allem vielen Frauen so geholfen abzunehmen, aber sich auch wohler zu fühlen in ihrem Körper. Und sehr viele Frauen hatte ich auch, die so Themen hatten mit emotionalen Essen und ... sehr viel so Selbstbewusstseinsthemen und so. Es ging vielmehr so in Mindset-Richtung. Und ich hatte auch viele Calls und so was mit den Frauen. Es war eine ganz andere Art von Betreuung und auch eine andere Zielgruppe. Ich hatte ja gar keine Mamas. hatte ja wirklich Frauen, die kleine Kinder hatten oder so was, die waren nicht in meinem Coaching drin. Es war genau so eine Lücke. Ich hatte junge Frauen und dann hatte ältere Frauen. Aber genau so dieses Alter, wo Frauen dann Kinder kriegen, die waren bei mir nicht im Coaching. Genau, und als ich dann eben Nova bekommen hatte, hab ich mich ... komplett neu ausgerichtet. Und ich hatte ... vor der Geburt, weil mein Insta-Account einfach Ich hab so viel gepostet und gemacht, und der war einfach tot. Meine Sachen wurden nicht ausgespielt, und dann hab ich gesagt, ich muss einen neuen Instagram-Account machen. Dann hab ich erst einen neuen Instagram-Account gemacht, wo ich 400 Follower hatte. Dann hab ich eine neue Zielgruppe angefangen, und ich hab gemerkt, ich muss jetzt wieder von null irgendwie anfangen. Das ist krass, aber ... Paty: Mhm. Ja. Lena: Irgendwie war dieses Thema halt einfach das Richtige. Vorher hab ich Frauen beim Abnehmen geholfen, so was gibt's wie Sand am Meer. Ich hab gemerkt, dass es spezifische, fitten Frauen in der Schwangerschaft und Rückbildung zu unterstützen ist. mal eine spezifischere Zielgruppe. So was lädt man in Heben-Business-Coaching. Man braucht eine Spitze Zielgruppe. Man kann nicht sagen, ich biete alles für jeden an. Dann verkauft sich das Angebot nicht. Da hab ich gemerkt, dass das jeden Fall was Besseres ist. Paty: Ja. Lena: Für mich und auch für mein Angebot und daraus alles auszurichten und so, das war schon gut. Und war auch gut für mich als Mama, nochmal diesen Wechsel zu machen, weil so wie meine Programme und so weiter jetzt alles aufgebaut sind, passt es auch besser zu meinem Leben als Mama. Ich kann kein Coaching anbieten, wo ich dann die ganze Woche in Calls drinnen sitze, wenn ich aber eigentlich ein kleines Paty: Ja. Lena: Baby habe. Und jetzt kann ich viel mehr so terminunabhängiger arbeiten. Ja, genau. Paty: Ja, Lena: Wie war das denn bei dir? Paty: also bei mir war so, ich würde auch nicht sagen, ich so feucht war. Ich ja als Erzieherin im Kindergarten gearbeitet und habe da eigentlich auch noch eine Teilzeitstelle gehabt. Und dann bin ich so langsam, habe da die Stunden reduziert und bin dann auf Minijob, während ich gleichzeitig halt die Selbstständigkeit aufgebaut habe. Natürlich hatte ich auch zwei kleine Kinder. Das heißt, es ging einfach auch nicht anders, aber es war sehr, sehr hart. Und ich würde sagen, ich glaube, nach einem Jahr ungefähr habe ich mich dann getraut, da voll zu kündigen. Ich weiß nicht, warum man sagen kann, dass ich davon leben kann, weil man einfach super viel noch investieren muss und teilweise Kosten auf einen zukommen, die man so nicht präsent hat. Also das muss ich echt sagen, das habe ich knallhart unterschätzt und genauso auch. was das zeitlich bedeutet. Also während andere abends dann einfach abschalten können und auf der Couch sitzen, sitzt du trotzdem dran und guckst. Etweder machst du was Marketing, machst du Buchhaltung oder überlegst dir ein Lena: und guten Abend. Paty: neues Programm oder sowas. Du musst halt Lena: Ja. Paty: immer am Ball bleiben und du hast halt manchmal sauer Druck. Aber ich liebe es trotzdem. Also es macht mir super viel Spaß. Man macht es auch gerne, die Arbeit an sich, aber dieses Drumherum und das ist es, was halt andere nicht sehen und dann sagen, ja, du hast doch Glück gehabt. Also es wird mir immer wieder gesagt, du hast doch Glück gehabt, dass dein Insta so gut läuft. Ja, hallo, ich poste fast jeden Tag seit über einem Jahr Lena: Ja und das schon so lange. Paty: und habe mir alles selbst beigebracht. Also es hat mir keiner irgendwie gezeigt, weil ich habe irgendwie eine Ausbildung in dem Bereich gemacht. Das heißt, auch mit ganz vielen Fehlern und Nerven zusammenbrüchen, das irgendwie gelernt Lena: Ja. Paty: und Ich wollte eigentlich ja nur Coaching machen, ich wollte eigentlich nur Frauen wirklich nach der Geburt betreuen oder Mamas einfach auch helfen, dass sie sich wieder wohlfühlen, aber dieses Drumherum, das ist echt krass. Und auch jetzt mit dem App-Umzug, ich freue mich, wenn das durch ist, das ist echt eine krasse Herausforderung. Du musst halt als Selbstständige so viele Bereiche abdecken, die dir keiner beibringt. Lena: Ja. Paty: Du lernst es nicht in der Schule. Es gibt auch keine Schulungen bei vielen Sachen so richtig dafür oder du musst sau viel Geld dafür bezahlen. Das du dir dann versuchst, irgendwie selbst beizubringen und überall irgendwie zusammenzusuchen. Vom Technischen Lena: Ja. Paty: hin her bis, ja, was auch Marketing bedeutet, dich selbst auch, sag ich mal, Lena: Ja. Paty: in Anführungszeichen zu verkaufen bis hin zu... wie du dein Programm und deine Produkte gestaltest. Lena: Ja. Paty: Es gibt Phasen, wo man denkt, ich würde wieder in einem Angestelltenverhältnis, wo ich einfach weiß, was am Ende des Monats auf meinem Konto ist, was ich für Ausgaben habe und dass ich einfach am Wochenende Lena: Na? Paty: auch mal einfach abschalten kann. Lena: Ja, das versteh ich schon. Ich wünsch mir auch manchmal so einfach dieses Zurücklehnen quasi, was man als Angestellter hat, dass man sich einfach verlassen kann. Ich hab meinen Urlaub oder wenn ich mich krank melde, dann muss ich mich auch nichts kümmern und fertig. Und das Gehalt kommt, egal wie wenig man gearbeitet hat, dass das halt einfach sicher ist. Und gleichzeitig wüsste ich aber auch, das würde irgendwie gar nicht funktionieren. Vor allem auch mit dem Leben als Mama irgendwie. Man muss so eine Flexibilität haben. Ich find's immer wieder crazy wie Wie man das hinkriegt als angestellte Frau, dann okay, dann ruft der Kindergarten an, Kind ist krank, hier und dann das. Das alles zu wuppen, stelle ich mir auch trotzdem anstrengend vor. Ich bin auch happy. Genau, ich bin auch happy, dass das so ist. Paty: Ja, da hast du einen anderen Druck. Ja, also das war ich ja auch. Kommt natürlich darauf an, was für ein Job du hast, wenn es eine Mama ist, Lena: Ja. Paty: die vielleicht noch im Homeoffice ist. Ich glaube, das geht noch gerade so. Aber wenn Lena: Ja. Paty: du jetzt, Beispiel, mir war es ja auch so, dass ich als Erzieherin, wenn ich dann manchmal nicht konnte oder weil mein Kind krank war, dann war es schon auch so, dass wenn ich zu Hause geblieben wäre, dass dann die Gruppe geschlossen wird. Und dann ist es, also wegen dem Betreuungsschlüssel. Und dann hast du 20 Eltern, die dann auch nicht arbeiten gehen können. Und das ist halt so ein Rattenschwanz. Und auch Lena: Ja, ja. Paty: generell natürlich Mann und Frau im Beruf. Ja, natürlich ist es die Frau, die dann zu Hause bleibt. Und Mütter werden ja ungern genommen, weil sie Lena: Ja. Paty: ja diejenige ist, die zu Hause bleibt. Und dafür haben dann Männer halt bessere Chancen. Lena: Ja. Genau. Paty: Ja, okay. Anderes Thema. Lena: Nee, alles gut. Ich wollte nur noch mal ganz kurz sagen, weil zu dir jemand gesagt hat, dass du Glück hast. Und ich finde das so krass, weil ich in meiner Laufbahn, seitdem ich selbstständig bin, habe ich das öfters, dass mir welche schreiben, hey Lena, wie hast du das gemacht mit dem Coaching, wie hast du das aufgebaut und so weiter. Ich habe auch Bock drauf. Und dann sehe ich bei anderen, wie sie halt eben auch anfangen, sich was aufzubauen und viele dann ... Wieder aufgeben, einfach. Und gar nicht an den Punkt kommen, wohin du gekommen bist. Ich weiß ja auch noch, wie du das damals angefangen hast aufzubauen. Ich weiß auch noch, wie du unter 10.000 Follower hattest und wie du die geknackt hast. weiß noch, wo du angefangen hast und gefragt hast, mit welchem Coachingprogramm. Ich hab bisher gesehen, wie du das alles von Null aufgebaut hast. Ich find das richtig geil. Ich find es total crazy, dass du jeden Tag postest. Das hab ich manchmal mal einen Monat lang durchgezogen. Danach hab ich richtig Insta-Burnout bekommen davon. Paty: Ja. Lena: weil ich das gar nicht kann und ich finde es halt so krass wirklich du ballerst und ballerst und ballerst ohne Ende. Du hast es ja selber auch gesagt und so, dass es auch teilweise nicht so gesund war, immer so krass durchzuballern. Aber trotzdem muss man das halt auch einfach sehen. Und Leute dürfen nicht sagen, dass man einfach nur Glück gehabt hat, weil es ist halt einfach harte Arbeit dahinter. Paty: Ja, und man muss auch einen Preis dafür zahlen. Also das ist wirklich, ich habe es auch immer wieder auf Insta thematisiert. war Lena: Ja. Paty: letztes Jahr, war ich so, also wirklich, ich glaube, ich ich war in einem kleinen oder kurz vorm Burnout, Lena: Ja. Paty: hatte so krasse Panikattacken und auch jetzt merke ich, es geht schon in die Richtung und da muss man wirklich auf sich selbst aufpassen. Man muss Grenzen Lena: Ja. Paty: setzen, das ist auch super schwer. auch so manchmal das Wirtschaftliche dann im Blick zu haben und dann auch vielleicht Grenzen zu setzen, die jetzt nicht angenehm sind, Lena: Ja. Paty: bis hin zu einfach auch in schweren Phasen weiterzumachen, durchzuziehen. Also aktuell habe ich so ein Gefühl, dass ich, dass es nicht läuft in dem Sinne, weil ich einfach auch sehr viele Ausgaben, jetzt hatte ich ein extremes Risiko, was ich jetzt eingegangen bin. Und natürlich sehr hoffe, dass das gut ankommt. Und das sind halt so Gedanken, die musst du machen. Du musst Risiko eingehen. Und auch bei dir, Lena: denke schon, ja. Paty: wie du letztes Jahr auch die ganzen Programme, man sieht ja nur das Endprodukt, aber was dahinter steckt. Ich meine, man hat kein Team, was da einen so unterstützt, was vielleicht manche große Influencer haben, Lena: Ja. Paty: die dir vielleicht alles schneiden, hochladen und so. Und vielleicht technisch Lena: Hmm. Paty: visierter sind. Wir haben ja alles selbst gemacht, aber mit ganz viel Liebe. Lena: Ja, voll. Noch eine kurze Sache, weil das, glaube ich, ganz passend ist, ist bei sich beim Q &A mit dabei, aber hast du eine Ahnung, was du für Kosten in Ausbildungen bisher gesteckt hast oder generell Investments in deine Selbstständigkeit? Paty: mein Gott. Also, ich glaube, ich muss es eigentlich auch mal zusammenrechnen. Also in Lena: Ja. Paty: Ausbildungen mehrere Tausende Euro. Lena: Ja. Paty: Ich glaube, das sind schon 7.000, 8.000 Euro gewesen. Lena: Hmm. Paty: Bis hin zu, klar, das Programm. Also jetzt sage ich einfach mein altes Programm. Ich 1000 bis 1300 allein nur für das Programm gezahlt. Generell natürlich jetzt für die neue App habe ich auch mehrere Tausende Euro gezahlt. Jetzt natürlich mit meinem Trainingsraum, da stecken mindestens 10k drin und ich hab fast keine, ja ich stelle meine Waage kostet 13.000 Euro und das Lena: Ja, mehr. Deine Waage kostet doch schon mehr. ich mir gesagt. Paty: einzige was ich bis jetzt, also ich weiß noch, als ich angefangen habe, habe ich jetzt eigentlich meinen Laptop finanziert, weil ich wirklich nichts hatte. Ich hatte meine ganzen Ersparnisse in meine Ausbildung investiert. Mein Laptop habe ich finanziert, das wäre abgezahlt und die Kurzhanteln jetzt und die Waage habe ich halt geleast, aber den Rest alles halt selbst gezahlt und ja, hoffe ich, dass ich das wieder reinkriege. Lena: Was ich immer so gelernt habe, so Geld, was man reinsteckt, kommt wieder so raus. Und für mein Business macht es mir auch Spaß, Geld auszugeben, weil ich immer weiß, wenn ich das jetzt rein investiere, dann kommt das auch wieder zurück. Ich habe da immer so einen Geldfluss, stelle ich mir immer so vor, wenn es rausgeht, kommt es Paty: Ja, aber nicht immer. Lena: wieder rein. Aber das darf man auch nicht unterschätzen. Man kann nicht sagen, ich möchte jetzt Coaching aufbauen und so, aber ich habe keinen Bock, 500 Euro für eine Ausbildung oder so was auszugeben. Paty: Ja, oder warum manches sagen, ja, du machst doch nur Pläne und stellen dann auch so bisschen in Frage den Preis, den wir verlangen, wobei wir echt günstig sind im Vergleich zu was andere verlangen. Ja, Lena: Ja. Paty: auch teilweise Influencer, die keine Ausbildung haben, aber die sehen halt nicht, was man so im Hintergrund alles schon bezahlt hat. Lena: Ja. Paty: Und man muss ja von irgendwas leben. Lena: Now. Paty: Und ganz kurz auch, aber man hat auch schon viel Investition gemacht. Also ich habe auch schon Geld in auch Menschen teilweise reingesteckt. wo ich mir wirklich mehr erwartet hatte. Und das war dann halt ein Risiko, Und wie war es bei dir mit den Kosten? Lena: Also Ausbildungen auch mehrere tausend Euro, dann Business Coachings. Also du bist ja auch in so einem laufenden Business Coaching und ich hab halt quasi so separate Business Coachings gemacht. Das waren auch über 10.000 Euro. Ja, mein Raum unten hat auch schon mehrere tausend Euro verschluckt. Die Software ... die ich nutze, sind auch fast an die 1000 Euro monatlich. Also meine Fixkosten fürs Business sind 1000 bis 2000 Euro fast jeden Monat. Und wenn ich dann nochmal Investitionen tätige, also zum Beispiel im letzten Monat waren es 4000 Euro, die ich ausgegeben habe, weil ich auch die Multipresse und so bestellt hatte. das ist halt so, online Business stellt man sich immer so vor, ja, es kommt halt viel Geld rein und man muss dafür ja nichts ausgeben. Klar könnte man, wenn man vielleicht einfach Excel nutzt oder sowas und einfach ohne Ausbildung startet. Aber so läuft das Paty: WhatsApp-Coaching. Lena: ganz Ja, genau eben. Und wir wollen ja eine gute Qualität bieten. Zum einen von der Ausbildung, von dem Wissen, was wir haben, aber gleichzeitig auch mit den ganzen Tools, die wir halt nutzen, zum Beispiel die App, die ich halt nutze oder die Software, die ist krank teuer. Ich finde sie viel zu teuer, aber ich Paty: Hmm. Lena: liebe es, dass sie halt schön aussieht, bedienfreundlich ist, alles auf Deutsch ist und so weiter. Und ich könnte das alles viel günstiger machen, aber dann wäre es halt schlechter und das möchte ich halt dann nicht. Und natürlich muss man dann halt eben auch die ganzen. Ja, Paty: und auch für unsere Zielgruppe benutzerfreundlich. Lena: genau, ich hatte vorher eine Software, die hat ein Sechstel oder sowas davon gekostet, viel weniger, aber es war halt alles auf Englisch und dann kam halt manchmal auch Fragen, ja, Mist, jetzt ist der Button da auf Englisch und so, ich kann nicht so gut Englisch und hier und da und dann war es halt teilweise halt nicht so logisch oder wenn halt dann Sachen auf Englisch sind und man kann Englisch nicht und so, das war halt einfach nicht ideal Paty: Ja. Lena: einfach, ne? Und dann investiere ich halt einfach mehr Geld dafür, ist es halt aber einfach für den Kunden am Ende am allerbesten. Ja, und Paty: Ja. Lena: dann muss man, man muss natürlich auch einfach dann Preise verlangen. Die Preise sind von uns nicht irgendwie gewürfelt oder so, dass wir irgendwie einfach viel Cash absahnen, sondern halt einfach, weil es halt am Ende, müssen wir halt einfach auch wirtschaftlich arbeiten und es muss halt was hängen bleiben und wir beide leben halt nun mal davon. Ja. Paty: Ja, ich war mal in einem Coaching, wo mit Excel-Tabelle gearbeitet Lena: Genau. Paty: wurde, Google Drive Ordnern, das hat mich komplett überfordert, das war so unübersichtlich. Und ich habe da teilweise Aggressionen bekommen, weil ich dann auf dem Handy das geöffnet habe, da hat sich das komplett verschoben und ich konnte damit nichts anfangen, auch irgendwelche YouTube-Videos hinterlegt mit zehn Minuten langen Erklärvideos. Und bei uns ist es ja so, dass wir fast alle Übungen selbst aufgenommen haben mit Technikbeschreibung und das schon sehr benutzerfreundlich ist, natürlich auch richtig Lena: Ja. Paty: schön, was es heutzutage überhaupt Lena: Ja. Ja. Paty: möglich ist. Genau, und wenn ihr wissen wollt, wie es aussieht, schaut gerne bei uns auf Lena: Ja, das finde ich auch krass. Paty: Instagram vorbei unter den Highlights. da Lena: Genau. Paty: habt ihr auch so einen Einblick. Lena: Genau, ja, als ich 2019 gestartet hatte, auch mit Coaching, haben alle Coaches, ... haben halt Excel-Tabellen gemacht und so ... und dann war ich, auch 2019 noch, war ich auf einer Fortbildung und da hat jemand halt so Online-Coaching ... vorgestellt und halt, man mit einer Plattform ... ... als Coach viel besser arbeiten kann, für die Kunden ist es leichter und dann habe mir gedacht, krass ... und seitdem habe ich ja jetzt schon, ... ich bin ja mittlerweile schon bei der dritten Plattform, ... weil ich halt immer wieder umgezogen bin, ... weil es dann, dann findet man wieder eine Plattform, die noch besser ist und noch benutzerfreundlicher ... oder auch für den Coach halt noch bessere Funktionen hat. Und ich fand es damals nämlich schon schrecklich mit diesen ganzen Excel-Listen. Vor allem auch einfach, weil ich weiß, wie das ist als Kunde, diese Excel-Listen auf dem Handy auszufüllen. Die sind nicht dafür gemacht, eine Excel-Liste fürs Handy. Und für die Coaches ist es Paty: Hmm. Lena: super, wenn die da in ihren zwei Bildschirmen sitzen und die Pläne machen und so. Als Kunde ist es halt überhaupt nicht benutzerfreundlich. Ich find's schrecklich. Ja. Paty: Ja, wir müssen jetzt leider abbrechen, weil du hast gleich ein Erstgespräch. Lena: Ja, ich muss in Call, aber wenn du sonst einfach noch paar Fragen beantworten willst, sonst alleine oder wir machen halt sonst das nächste Mal irgendwie weiter. Sorry, mein Magen grummelt die ganze Zeit, ich noch nicht gefrühstückt. Ich hab immer wieder so mute Paty: Ja, ich glaub, wir machen dann ein zweites, weil ich hab... Ja, ich hab auch noch echt einiges zu tun. Lena: gemacht, aber vielleicht hört man es auch. Ja, und Baby fängt auch an zu schreien mit dem Mund. Ja, nach mal. Genau, sorry für die kurze Folge auf zwei Fragen. Paty: Ja, dann machen wir es so. Dann machen wir vielleicht nochmal Teil 2 das nächste Mal. Genau. Okay. Lena: Aber das nächste Mal wieder ein bisschen länger. Hauptsache Paty: Ja. Lena: wir bleiben einfach. mit den Folgen. Genau, hat mich trotzdem gefreut, der Quickie Talk. Gut, Paty: Mich auch.