
Jürgen Trittin über Macht, Europa und die neue Weltordnung
Eine Weltordnung im Umbruch und Europas Rolle darin
Die geopolitische Lage der Gegenwart beschreibt Jürgen Trittin als einen „Zeitenbruch“. Nach Jahrzehnten relativer Stabilität sei die Rückkehr imperialer Machtpolitik nicht mehr zu übersehen – in Russland ebenso wie in den USA. Putins Angriff auf die Ukraine deutet er als Versuch, ein historisches Imperium wiederherzustellen, während die Vereinigten Staaten unter Donald Trump zunehmend eine Rolle als klassische Großmacht akzeptieren, statt als globaler Hegemon aufzutreten. Für Europa bedeutet diese Entwicklung eine fundamentale…
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