Latest / Hallo Gesundheit – Der Podcast der CSS / PMOS #1 Wenn die Menstruation monatelang ausbleibt - mit Annika Biedermann
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- 0:00Speaker 1: Ehrlich gesagt habe ich es in dieser Zeit fast noch ein wenig genossen, diese Konstanz zu haben.
- 0:05Speaker 1: Ich habe mich auch nicht danach gesehen.
- 0:08Speaker 1: Eine Woche Luhn ist zu sein und dann zu blüten ... Es ist eine Gleichzeitigkeit von irgendwie irritierend und irgendwie noch etwas geil!
- 0:18Speaker 2: Hallo und herzlich willkommen zur Halo Gesundheit im Podcast der CSS.
- 0:22Speaker 2: Ich bin Manuel und ich hoste diesen Podcast im Wechsel mit Garla.
- 0:26Speaker 2: einfach zum Klarstellen Ich bin keine medizinische Fachperson.
- 0:30Speaker 2: Aber als kleine Hypokonder doch sehr interessiert an Gesundheitsthemen.
- 0:35Speaker 2: Jeden Monat geht es um ein Thema aus zwei verschiedenen Perspektiven, einmal aus Fachsicht und einmal aus betroffenen Sicht.
- 0:42Speaker 2: Und das Beste am Ganzen ist, ich führe diese Gespräche immer an der frischen Luft auf einem Spaziergang.
- 0:47Speaker 2: In dieser Folge geht's um das polyendocrine metabolische Ovarsyndrom oder auch kurz PMOS.
- 0:54Speaker 2: Wichtig?
- 0:55Speaker 2: Die Krankheit hat zum Zeitpunkt der Aufnahme noch PCOS geheissen und ist erst vor kurzem umbenannt worden.
- 1:02Speaker 2: Im Gespräch sagen wir darum noch PC-OS.
- 1:04Speaker 2: PMOS ist ein Stoffwechselkranker bei Frauen im reproduktiven Alter.
- 1:09Speaker 2: Um die Krankheiten zu erklären, muss ich etwas ausholen.
- 1:12Speaker 2: Jeden Monat bildet sich in den Eierstöcken der Frau mehrere Eiblöschen oder auch Vollikeln.
- 1:18Speaker 2: Aber nur einer von diesen Vollikel wächst weiter und löst eine Einsprung aus.
- 1:22Speaker 2: Bei Frauen mit PMOS produzieren die Eierstöcke übermässig männliche Hormonen.
- 1:28Speaker 2: Wegen dem riechen Folikel nicht oder nur selten soweit, dass es zum Einsprung kommt.
- 1:33Speaker 2: Darum haben Frauen mit PMS auch Häufigkeit im Instruationen mehr.
- 1:37Speaker 2: Es gibt aber noch viele andere Symptome z.B.
- 1:40Speaker 2: unreine Haut, unerwünschte Haarwachs- oder Gewichtszunahme.
- 1:44Speaker 2: Heute rede ich mit Annika über ihre PMOS Diagnose.
- 1:48Speaker 1: Ich bin Annika Wiedermann Ich bin Zürich, ich bin Slam-Poetin.
- 1:54Speaker 1: Zum Zeitpunkt der Aufnahme gerade noch am Tieren die Schweizer Meisterin und ich habe PCOS!
- 2:00Speaker 2: In dieser Folge von Hallo Gesundheit erfährst du wie sich PEMUS anfühlt, wie die Diagnose das Leben der Annika verändert hat und was ihr im Rückblick am meisten geholfen habt?
- 2:12Speaker 0: Heute spaziere ich hier am Züriberg die Vögel zu pitschern.
- 2:16Speaker 0: es ist alles am Blühen.
- 2:19Speaker 0: wir haben einen Blick Auf der Zürichsee.
- 2:21Speaker 0: ist es wunderbar.
- 2:22Speaker 0: Das Thema ist ein wenig weniger wunderbar, Annika.
- 2:26Speaker 0: PCOS – ca.
- 2:28Speaker 0: von fünfzehn bis zwanzig Prozent der Frauen haben das wahrscheinlich eine extrem hohe Zahl.
- 2:33Speaker 0: Aber nur sehr wenige Menschen wissen über dieses Syndrom.
- 2:38Speaker 0: Hast du vor deiner Diagnose gewusst, was das ist?
- 2:41Speaker 1: Nein absolut nicht!
- 2:42Speaker 1: Ich habe bei den Diagnosen zum ersten Mal davon gehört, dass meine Gynäkologin sich mit diesen vier Buchstaben hinführt.
- 2:50Speaker 1: Mittlerweile weiss sie sehr viel mehr.
- 2:52Speaker 0: Was ist das für ein Gefühl, an dem du die vier Buchstaben gehört hast?
- 2:57Speaker 1: Eine Mischung aus Verwunderung, weil es schon nicht allzu angenehm ist, wenn du etwas hörst, was du noch nie vorgehört hast und gleichzeitig auch eine Lichterung, da es irgendwie einen Namen oder eine Erklärung gab ... All diese Symptome, die dazu geführt haben, dass ich das überhaupt implizit abklären lassen
- 3:23Speaker 0: habe.
- 3:23Speaker 0: Was war denn das für eine Symptom?
- 3:25Speaker 1: Das ist bei jedem Fall sehr anders.
- 3:28Speaker 1: Ich habe das Geld für die ganze Folge nur von mir und meiner Erfahrung geredet.
- 3:33Speaker 1: Aber ich hatte mehrere Monate lange meine Technik.
- 3:37Speaker 1: Und am Anfang dachte ich, ich sei immer schon ein regelmäßiger Zyklus.
- 3:41Speaker 1: Das gilt ja auch als normal.
- 3:46Speaker 1: Dann dachte ich, vielleicht ist es jetzt einmal ausgefallen wegen Stress.
- 3:50Speaker 1: Keine Ahnung.
- 3:52Speaker 1: Und dann blieb es aber aus und der Stress, auf den ich es geschoben habe, war auch abgelommen, sodass ich mich nicht mehr wusste, was passiert.
- 4:06Speaker 1: Gleichzeitig habe ich mich sonst sehr gesund und fit gefühlt.
- 4:09Speaker 1: Ich hatte extrem viel Energie, machte viel Sport ... Aber gleichzeitig ... Das hat mich doch sehr irritiert.
- 4:18Speaker 1: Mein Körper macht irgendwie nicht, was es heute ist.
- 4:21Speaker 1: Nach vielen Schwangerschaftstests bin ich dann einfach abklären, warum meine Periode ausbleibt.
- 4:28Speaker 0: Hast du wirklich auch Angst, dass du schwanger sein könntest?
- 4:30Speaker 1: Ja, zuerst schon.
- 4:31Speaker 1: Das war jetzt nicht meine Hauptangst.
- 4:34Speaker 1: Aber ja, ich wusste nicht, wieso ich sonst liegen könnte ... Ein, zwei Monate sind verstrichet und es ist immer noch nicht gekommen.
- 4:42Speaker 1: Und eben so die Gleichzeitigkeit von «Hey, mir geht's eigentlich ziemlich gut».
- 4:47Speaker 1: Also ich bin gerade komplett unterernährt oder so gestresst, dass sich das zurückführen.
- 4:55Speaker 1: Das hat diese Diskrepanz gegeben wie ich mich eigentlich fühle aber gleichzeitig auch die Irritation von «Es läuft irgendwie nicht.».
- 5:07Speaker 0: Wie lange war die Phase der Unsicherheit?
- 5:10Speaker 1: Ziemlich genau vier bis fünf Monate, glaube ich.
- 5:15Speaker 1: Weil eigentlich... Ich habe natürlich auch googleden.
- 5:18Speaker 0: Also du hast einfach selber recherchiert.
- 5:20Speaker 0: Ja
- 5:20Speaker 1: und dann... also ich habe nicht PCS verdächtigt überhaupt nicht aber es ist ziemlich schnell klar gewesen.
- 5:26Speaker 1: so nach drei oder vier Monaten solltest du sicherer das gynäkologisch abklären lassen.
- 5:31Speaker 0: Wie alt bist du denn dir?
- 5:33Speaker 1: Zwei, zwanzig.
- 5:34Speaker 1: Also jetzt vier Jahre her.
- 5:36Speaker 0: Vorher hast du nie irgendetwas gespürt.
- 5:38Speaker 0: Das war der Zyklus normal?
- 5:41Speaker 0: Nein,
- 5:41Speaker 1: das spürte ich jetzt zurückblickend schon.
- 5:44Speaker 1: Aber wie gesagt, es kann ja immer so viele Sachen liegen und im Nachhinein sind gewisse Dinge klarer.
- 5:51Speaker 1: Auch das offensichtliche Symptom von gar keinen Zyklus mehr.
- 5:59Speaker 1: Vorher war es oft unregelmässig.
- 6:02Speaker 1: Ich hatte auch oft relativ viele Entzündungen in jeglicher Art.
- 6:06Speaker 1: Das kann ich jetzt im Nachhinein auch anders einordnen.
- 6:09Speaker 1: oder sonstige homonelle Ungleichgewichte, Folgen des homonellen Ungleichs.
- 6:16Speaker 0: Du hast nach einigen Monaten entschieden zu deiner Ecologin zu gehen.
- 6:21Speaker 0: Wie genau ist das dort abgelaufen bei der Diagnose-Stellung?
- 6:25Speaker 1: Ich habe geschildert, dass ich ausbliebene Monatsflöte hatte.
- 6:31Speaker 1: Und sie hat dann ziemlich schnell einen Ultraschall gemacht, um zu schauen wie viel Schlimmhut überhaupt aufgebaut ist.
- 6:39Speaker 1: Was aber nicht der Fall war.
- 6:41Speaker 1: Ich hatte wieder ein Einsprung noch blühtig und dann gab es sehr schnell den Verdacht PCOS.
- 6:49Speaker 1: Auf dem Ultraschlag hat man auch gesehen bei den Eierstöcken, dass ganz viele Blötterlyrodomen waren.
- 6:56Speaker 1: Dass sie polizistisch sind, was ja auch nommensgebend ist.
- 7:01Speaker 1: Und dann war der Fall relativ schnell klar.
- 7:04Speaker 1: Dann kamen noch Blutwerte dazu, die man gesehen hat, dass ich eine Überproduktion von Androgane habe.
- 7:12Speaker 0: Das sind sozusagen männliche Hormonen und Androgaene?
- 7:15Speaker 1: Genau!
- 7:17Speaker 1: Die kommen auch immer in einen weiblichen Zyklus vor, bauen sich je nach Phase auf oder ab.
- 7:26Speaker 1: Aber bei mir sind sie halt so ... so disproportionale Höhe vorhanden zu sehen, dass sie einsprung- und blutig blockiert haben.
- 7:34Speaker 0: Aber das hast du nicht irgendwie gespürt vorher?
- 7:36Speaker 0: Also eben durch Haarwuchs oder durch irgendwie andere Symptome?
- 7:41Speaker 1: Nein!
- 7:42Speaker 1: Also dass etwas blockiert ist in dem Sinne, so hat es angefühlt.
- 7:46Speaker 1: Oder ich habe mich sehr statisch gefühlt in meiner Verfassung, wo hingegen ich mich ja eigentlich ... dass ich ein Zykl ausgewohnt war, auch das Schwankens-Energie-Level mal deutlich reizbaren oder typische PMS-Sachen.
- 8:07Speaker 1: Ehrlich gesagt habe ich es in dieser Zeit fast noch etwas genossen, die Konstanz zu haben.
- 8:14Speaker 1: Ich sah mich nicht danach.
- 8:16Speaker 1: Eine Woche Luhn ist zu sein ... Und dann zu blüten und all diese Sachen.
- 8:24Speaker 1: Es ist eine Gleichzeitigkeit von irgendwie irritierend... ...und irgendwie noch etwas geil!
- 8:32Speaker 0: Und das ist nachher wie so ein bisschen aufgefallen.
- 8:34Speaker 0: im Nachhinein, oder?
- 8:37Speaker 1: Wie können wir es benennen?
- 8:40Speaker 1: Mit mehr Schwitzen wäre mir jetzt nie pathologisch aufgefallen aber ich hatte mehr Energie, darum habe ich auch mehr Sport gemacht.
- 8:47Speaker 1: Darum habe ich am Ende des Tages nicht geschwitzt.
- 8:52Speaker 0: Hat sie noch andere Tests gemacht, wie die Androgine und den Ultraschall?
- 8:57Speaker 0: Ich glaube
- 8:58Speaker 1: im ersten Schritt, also wirklich dort von Ort war der Ultraschlag und die Hormonwert.
- 9:05Speaker 1: Im zweiten oder dritten Schritt, auch nach einem gewissen Zeitraum, habe ich dann noch andere Blutwerte genommen ... Nüchtern Blutzuckermessen für die Insulinresistenz und Schilddrösenwert.
- 9:19Speaker 1: Ja, einfach all diese hormonellen Sachen!
- 9:21Speaker 0: Die sind auch eine höchste Insulin- und Schiltdrösewerte?
- 9:24Speaker 0: Genau, voll, also
- 9:25Speaker 1: sehr gefährlich.
- 9:26Speaker 1: Das kann sich aber über die Seite mega wandeln, mega ändern...
- 9:30Speaker 2: Der Körper braucht Insulin damit der Zucker aus dem Blut in Zellen kommt.
- 9:34Speaker 2: Insulin ist wie ein Art Schlüssel.
- 9:36Speaker 2: Frauen mit PMOS haben häufiger Insulinräsistenz.
- 9:40Speaker 2: D.h.,
- 9:40Speaker 2: den Schlüssel passt nicht richtig.
- 9:42Speaker 2: Darum gelangt der Zucker nicht in die Zellen und bleibt im Blut.
- 9:45Speaker 2: Längerfristig steigt wegen des Risikos für Diabetes Typ II.
- 9:50Speaker 1: Was ich noch Spannung gefunden habe, auch im Nachhinein, wo ich mit mehr Leuten darüber geredet habe oder eben auch öffentlich ... Ich hatte unbewusst mega Glück mit meiner Gynäkologin, dass sie das auf dem Schirm geholt hat, ernst genommen hat und mir da irgendwie beistehen können, weil ich von so vielen Leuten gehört habe.
- 10:11Speaker 1: der entweder die Gynäkologin das gar nicht auf dem Schirm hatte und dann jegliche andere Maßnahmen getroffen werden, häufig auch mit den Pillen.
- 10:25Speaker 1: Zum Symptom bekämpfen ohne diese Aussage zu kennen oder die einfach ganz in meinen Augen dubioser Ratschläge ... Man darf keine Kohle oder Hydrate mehr essen.
- 10:38Speaker 1: Man kann schon nicht schwangen werden, oder so Sachen.
- 10:41Speaker 1: Darum habe ich mich erstaunlich viele Leute nach meiner Gynäkologin gefragt, weil sie eine Fachperson haben wollen, die sich damit auskennt und aufsensibilisiert ist.
- 10:53Speaker 0: Was ist denn der Therapie von ihr?
- 10:58Speaker 1: Als allererstes bekam ich auch Hormon.
- 11:03Speaker 1: Einfach eine Woche lang habe ich jeden Tag ein zweimal pro Tag Leibtabletten nehmen, wo die in Anführungszeichen weiblichen Hormonen, die zu diesem Zeitpunkt unterproduziert sind, enthalten haben.
- 11:16Speaker 1: Also gestrigen, östrogen ... Ich kann nicht genau zur Zusammensetzung sagen.
- 11:21Speaker 1: Aber das soll bewirken sein, dass ich wieder einen Zyklus habe, also etwas ankurbeln.
- 11:28Speaker 1: Und so ist es auch tatsächlich gekommen und ich habe ihn genommen sofort gespürt, wie die Lutealfaser eingelüftet wurde.
- 11:40Speaker 1: Zuerst hat es mich angeschissen, weil sich wieder etwas stimmiges Schwankungen und weniger Energie gibt.
- 11:49Speaker 1: So hat sich das ja angefühlt.
- 11:51Speaker 1: Und dann habe ich aufs Minute genau einen Minutag bekommen.
- 11:57Speaker 1: Die Idee war, dass ... Angrubeln, dass es dann wieder von selber läuft.
- 12:01Speaker 1: Nicht ein perfekter, aber mindestens einmal alle drei Monate.
- 12:09Speaker 1: Das wurde mir als richtig wertgesagt.
- 12:11Speaker 1: Und das hat seither auch weitgehend geklappt.
- 12:15Speaker 1: Aber sonst ... Ich habe angefangen mich sehr damit zu beschäftigen mit den ganzen Lifestyle-Faktoren oder einfach Hebeln, die man hat, um etwas.
- 12:29Speaker 1: Man kann sich nicht heilen, aber man kann es in dem Sinne regulieren oder Symptomen etwas minderen und damit den Liedensdruck.
- 12:37Speaker 1: Das ist seither ein integraler Bestandteil von meinem Alltag.
- 12:42Speaker 1: Und so konnte ich am Laufe behalten.
- 12:47Speaker 0: Wie machst du das konkret?
- 12:49Speaker 1: Es sind viele Sachen.
- 12:52Speaker 1: Thema Ernährung, Bewegung, Stress, Schlaf ... Einerseits bei der Ernährung, das ist jetzt sehr dogmatisch, wie gesagt.
- 13:01Speaker 1: Da wird hier keine Empfehlung angegeben.
- 13:05Speaker 1: Aber weil bei PCOS häufig die Anfälligkeit für Insulinresistenz höher ist und somit auch für Diabetes-Tipp II empfiehlt sich es halt Kohlehydrat.
- 13:20Speaker 1: Ich will nicht sagen für Mieden aber irgendwie ... Es gibt ein paar Knips, wie man die verträglichen machen kann, um nicht diese Blutzuckerspitze zu erzeugen.
- 13:32Speaker 1: Die Kohlenhydrat ist nicht alleine in der Alweissessen, sondern mit Protein und Fett.
- 13:40Speaker 1: Vollkornpasta statt Weisepasta.
- 13:42Speaker 1: Und so weniger Süßes oder wenns Süsses dann halt als Dessert und nicht am Morgen auf den Lärm rutschen.
- 13:53Speaker 1: Mit der ganzen Hormon-Geschichte natürlich auch.
- 13:57Speaker 1: Zum Beispiel kein Kaffee auf der Lärmage, regelmässig essen, also das Morgenausslag bei mir gar nicht.
- 14:03Speaker 1: Dann spüre ich oder ich beinahe mich ins Gespür wie mein Kotisol auf einen Jagd.
- 14:08Speaker 0: Also wirklich gestresst fühlst du dich dann?
- 14:10Speaker 1: Ja, also wie den Körper irgendwie sich danach sehnt.
- 14:15Speaker 1: Ja, regelmäßig bewegen aber nicht zu intensiv.
- 14:20Speaker 1: Auch gerade im ... im Zyklus die Phasen unterscheiden.
- 14:25Speaker 1: Und zum Beispiel kurz vor der Periode nicht ein sehr intensives Training machen, hingegen dann zwei Wochen später von Likkelphasen-Einsprung.
- 14:35Speaker 1: Dort vermarkt das den Körper viel mehr.
- 14:37Speaker 1: Das sind eigentlich allgemeine Sachen, die Menschen mit dem Zykulus sowieso zu gut kommen und sich damit beschäftigen können.
- 14:46Speaker 1: Aber generell auch gesundheitsfördernde Dinge.
- 14:49Speaker 1: Aber ich würde sagen bei PZS ist es halt, wenn du's nicht machst was ja viel nicht macht und die Prinzipien missachten, sag ich mal.
- 14:59Speaker 1: Es wirkt sich einfach nicht so unmittelbar dann aus.
- 15:03Speaker 0: Ja aber es ist generell einfach, fühlst du dich besser wenn du so lebst?
- 15:09Speaker 1: Ja mega!
- 15:10Speaker 1: Und das ist halt immer schwierig weil du kannst das auch nicht immer ganz genau zurückführen und man wird sich auch nicht zu fest einschränken oder einfach zu streng sein, was ja dann auch wieder ein Stressfaktor kann sein.
- 15:23Speaker 1: und Stress ist ja für gar nicht gut.
- 15:26Speaker 1: Er schrecht nicht.
- 15:28Speaker 1: Z.B.
- 15:28Speaker 1: letzte Woche war ich in Italien schon klar, habe ich dann etwas an den Passagessen gegessen ... Ich weiss es nicht ob ich jetzt darum heute entpückelte.
- 15:38Speaker 1: Es ist schwierig genau zurückzuführen aber so als allgemeine Richtlinie Ja, ein kleines Gespüre auch.
- 15:50Speaker 1: Weil ja es geht besser seit Jahren nicht wieder meine Tage aber auch andere Sachen.
- 15:57Speaker 0: Du stimmst das irgendwie wie Beobachten selber?
- 15:59Speaker 0: Oder bist du hier etwas buchführend über mich?
- 16:02Speaker 0: Ich habe eine Ehre und ich weiss wie sich das auswirkt.
- 16:04Speaker 1: Nicht auf eine mega systematische Art Aber beobachten und halt merken.
- 16:09Speaker 1: was lässt mich wie fühlen Und was stimmt für mich?
- 16:14Speaker 1: Es tut allen Menschen irgendwie gut.
- 16:17Speaker 1: Wie reagiert man auf das?
- 16:18Speaker 1: Und wie gesagt, ich habe keine Zölle in der Krise.
- 16:22Speaker 1: Das ist nicht so, dass wenn ich ein Tost bin, dass ich gerade unmittelbar eine mega Reaktion habe, aber einen allgemeinen Wohlbefinden abschrackt zu tun und mit dem Körper arbeiten anstatt Gettelkörpern.
- 16:40Speaker 1: Gerade was den Zyklus anbelangt.
- 16:43Speaker 0: Musst du jetzt irgendwie regelmässige Kontrolle und Werte testen?
- 16:47Speaker 0: Ja,
- 16:47Speaker 1: genau.
- 16:48Speaker 1: Das beobachtet man ein wenig.
- 16:50Speaker 1: Ich konnte beim Insulin-Wert auch schon etwas zurück.
- 16:53Speaker 1: Dort hat man gesehen, dass es quasi Anklang gefunden hat im Körper.
- 17:01Speaker 1: Aber es ist das Konstanz aushandeln und je nach Alltag liegt nicht immer alles gleich drin.
- 17:07Speaker 1: Was ich schon angesprochen habe mit dem Stress, diesbezüglich ... habe ich auch gelernt, wenn ich zu obsessiv fixiert darauf bin, dass ich das und das nicht essen oder dann nicht essen darf.
- 17:23Speaker 1: Das hat mich mehr geschadet als gut zum gewissen Grad.
- 17:30Speaker 1: Genau.
- 17:30Speaker 1: Darum ist es ein bisschen herauszufinden, ein Einpendeln.
- 17:34Speaker 1: Und ich versuche etwas Achtzehnzwecken anzuwenden.
- 17:38Speaker 1: Ich schaue so viel wie geht, kleine Knips ... Was geht?
- 17:44Speaker 1: Aber ohne mich zu streng mit mir zu sein.
- 17:51Speaker 0: Und du musst jetzt aber nicht noch mal zuhören?
- 17:52Speaker 0: Nein,
- 17:53Speaker 1: nicht mehr.
- 17:54Speaker 0: Das könnte sein, dass das falls wieder etwas ist, dass wir wieder hormon werden
- 17:58Speaker 1: müssen?
- 17:58Speaker 1: Ja genau.
- 17:59Speaker 1: Das hat sie mir am Anfang wie gesagt.
- 18:03Speaker 1: Wenn es jetzt immer wieder kommt, dann wäre es sehr ... Plasiberszenario an die Babypillen wieder nehmen.
- 18:13Speaker 1: Das wollte ich sehr viel nicht, darum habe ich mich dort auch geflogen um das möglichst zu vermieden.
- 18:20Speaker 0: Ein Punkt bei PCOS ist ja auch Schwangerschaft und Kinderwunsch.
- 18:26Speaker 0: Hätte ich das irgendwie beschäftigt?
- 18:29Speaker 1: Als ich Diagnose bekam ... Ich war über zwei zwanzig Jahre alt.
- 18:32Speaker 1: Die Kinderwunschen waren ganz weit weg oder sehr abstrakt.
- 18:36Speaker 1: Nicht existent!
- 18:38Speaker 1: Aber natürlich, wenn man dann gerade etwas recherchiert, ist man schnell bei diesem Thema.
- 18:42Speaker 1: Und wenn es dann in Internet-Manier halt schnell einmal heisst, ja unfurchtbar, unheilbar, du wirst nie kommen können.
- 18:51Speaker 1: Also das verunsichert natürlich schon irgendwie extrem.
- 18:57Speaker 1: Es ist nach wie vor jetzt auch nicht akut Thema.
- 19:02Speaker 1: Darauf fühle ich mich berufen zum Erfahrung PCS und Kinderwunsch für das zu reden.
- 19:08Speaker 1: Ich weiss aber, dass es durchaus geht.
- 19:12Speaker 1: Es gibt eine Möglichkeit, wie fest mit Medikament oder ohne ... Das gibt's auch alles.
- 19:18Speaker 1: Aber ich weiss, dass viele Frauen erst wenn sie in den Kindern Wunschwänden fühlen und es nicht klappt, dass sie dann erst Diagnose-PCS bekommen hat.
- 19:31Speaker 1: Also im Gegenteil, dass das erst überhaupt erkennt wird.
- 19:34Speaker 1: Darum bin ich einfach mega froh, mit Jahren Vorlauf irgendwie ist.
- 19:40Speaker 1: Und ich glaube, dass dadurch, dass ich durch das schon mehr dementsprechend leben kann, dass es hoffentlich vielleicht klappt, wenn ich's dann will.
- 19:55Speaker 0: Inwiefern hat die zurückblickende PZS dein Leben verändert?
- 20:01Speaker 1: Ich würde nicht sagen, dass das so ein Wanderpunkt war und es vor- und nachgegeben hat Aber seither lebe ich wirklich viel mehr im Einklang mit meinem Körper.
- 20:12Speaker 1: Ich habe das Gefühl, dass ich mehr verstehe wie er funktioniert und kann ihm auch das geben, was nicht in diesem Sinn braucht anstatt komplett gegen ihn zu schaffen und dann doch irgendwie darunter zu leiden.
- 20:31Speaker 1: Insofern ist es eigentlich etwas konstant hier aber jetzt immer mega präsent.
- 20:37Speaker 2: Ja.
- 20:38Speaker 1: Aber ich glaube, das ist wie eine Hellehautübe.
- 20:42Speaker 1: hast du dann mit dem Leben schon auch und du weisst, wenn die Sonne scheint, musst du dich halt schnell eingremen oder anders kann vielleicht in der Sonne sein und es macht nicht gerade unmittelbar etwas.
- 20:52Speaker 1: aber schlussendlich wird es auch allen gut, um sich einzugreimen.
- 20:55Speaker 1: Ich weiss nicht, ob ich den Hintern vergleiche...
- 20:59Speaker 0: Es war aber nicht so, dass du nicht voll in die Krisen gehst, in Lebenskrisen Du hast wieder so etwas herausgekommen, sondern das hat durch die gute Behandlung von dieser Bienäkologin und auch der guten wirkenden Therapie.
- 21:14Speaker 0: Bist du relativ schnell wieder in einem Gleichgewicht angekommen?
- 21:18Speaker 1: Hey voll!
- 21:19Speaker 1: Aber ich glaube
- 21:19Speaker 0: ...
- 21:20Speaker 1: Das Gleichgewichte ist auch ein bisschen Illusion, dass es einmal erreicht ist.
- 21:24Speaker 1: Also, ich glaube, das ist ein konstanter Prozess, den mich jetzt auch für dieses Bereich begleiten wird.
- 21:31Speaker 1: Und klar schiesst es an mich an wie so... Ich würde auch gerne unbeschwerter durch das Leben gehen, essen und Entscheidungen treffen.
- 21:39Speaker 1: Man denkt aber, wie so unfair es ist, dass andere sich dort null Gedanken machen und leiden nicht darunter oder bekommen das nicht unmittelbar vom Körper gespiegelt?
- 21:53Speaker 1: Und ich halt schon!
- 21:56Speaker 1: Aber gleichzeitig bin ich auch froh, um die Wissen des Tools zu haben...
- 22:02Speaker 0: Wie hat sich das Verhältnis zu deinem Körper oder auch deinem Selbstschuhe verändert durch die Diagnose?
- 22:09Speaker 1: Zuerst ist es schon so irritierend und ich habe mich sehr weit weg, entkoppelt von meinem Körper gefühlt.
- 22:20Speaker 1: Ich bin nicht so ganz gecheckt, was abgeht, was er macht und was ich mit ihm mache.
- 22:25Speaker 1: Seither kann ich das viel besser ... Klar, es ist nicht das erste ... Ich habe zu viel männliche Hormon.
- 22:32Speaker 1: Das ist auch mal eine komische Kenntnis.
- 22:38Speaker 1: Da kann ich vielleicht noch kein Kind bekommen.
- 22:45Speaker 1: Was macht das mit einem?
- 22:49Speaker 1: Seitdem ... Ich weiss, was funktioniert oder habe einen gewissen Anhaltspunkt.
- 22:56Speaker 1: Aber vieles ist natürlich auch immer wieder frustrierend.
- 22:59Speaker 1: Ich meine, viel ich nicht und das ist ein priviläge auch von außen sozusagen aber viel mit PCS Neigen zu Übergewicht.
- 23:08Speaker 1: Und einerseits tut der Reduktion vom Gewicht Symptome lindern.
- 23:13Speaker 1: Das heisst es ist eigentlich sehr empfehlenswerter Schritt um sich wohlzufühlen.
- 23:19Speaker 1: Gleichzeitig ist es aber auch schwerer oder erschwertes PCS... überhaupt Gewicht zu verlieren.
- 23:24Speaker 1: Es gibt viele Widersprüche, die auch frustrierend sein können.
- 23:31Speaker 0: Was sind denn so Warnsignal, wo du jemand anderem unbedingt zur Hygienekologie gehen
- 23:38Speaker 1: würdest?
- 23:39Speaker 1: Ausbleibende oder auffällig unregelmäßige Zyklus lohnt sich sicher.
- 23:45Speaker 1: Wenn man das Gefühl hat, man reagiert sehr stark auf ... gewisse Lebensmittel oder Lebensmittelkategorien, damit man starke Crashes hat nach dem etwas cholhydrathaltiges Gessen hat oder Süsses.
- 24:03Speaker 1: Und dass man dann wirklich ausnackt und ein bisschen Brain Fog erfährt.
- 24:11Speaker 1: Oder dass man das Gefühl hat, dass Stress überdurchschnittlich fest beeinflusst.
- 24:18Speaker 0: Was erratest du Frauen, die gerade Diagnosen bekommen
- 24:23Speaker 1: haben?
- 24:23Speaker 1: Ich habe einen Sitz, sich zu informieren.
- 24:26Speaker 1: Aber auch nicht zu fest.
- 24:29Speaker 1: Damit meine ich, dass im Internet so unfassbar viel kursiert
- 24:32Speaker 0: ist.
- 24:33Speaker 0: Hast du dich zu fest informiert?
- 24:35Speaker 0: Man kann
- 24:35Speaker 1: schon ein kleines Studel reingehen.
- 24:40Speaker 1: Es gibt so viele verschiedene Symptome und nicht alle haben alle in dieser Ausprägung.
- 24:46Speaker 1: Das heisst, man muss das nicht alles auf einmal in den Griff bekommen und angehen.
- 24:53Speaker 1: Ich glaube, es macht einen nur noch mehr Stress.
- 24:55Speaker 0: Was wünscht du dir von Fachpersonen aber auch vom Umfeld der Gesellschaft im Bezug auf die PS?
- 25:02Speaker 1: Ich glaube grundsätzliche Sensibilisierung, dass man einfach weiss, dass es das gibt.
- 25:09Speaker 1: Einfach ein Bewusstsein für ein Zyklus und für die Hormon und die Rolle, wo Hormonen ... in uns allen eigentlich spielen.
- 25:18Speaker 1: Das sagt das mit dem PCOS durch ein Ungleichgewicht, aber auch sonst einfach im Verlauf eines Zyklus.
- 25:25Speaker 1: Ich habe mich jetzt mega miteinander gesetzt und ich kenne meinen Zykulus gut und spüre die verschiedenen Prozesse.
- 25:32Speaker 1: Und das bedanke ich euch am PCOS.
- 25:35Speaker 1: Aber ich glaube, dass wir auch alle ohne den PCOS gut tun.
- 25:42Speaker 2: Warte noch mit abstellen, Danika sagt dir ganz am Schluss noch etwas.
- 25:50Speaker 2: Und ich sage dir, was ich mit Knohausung spreche.
- 25:53Speaker 2: Mir wurde wieder einmal bewusst, was für einen riesigen Einfluss Hormone auf unseren Körper ist.
- 25:58Speaker 2: Wenn irgendwo ein Ungleichgewicht herrscht, wirkt sich das direkt auf Gesundheit aus und für das etwa
- 26:04Speaker 0: fünfzehn
- 26:04Speaker 2: bis zwanzig Prozent der Frauen im reproduktiven Alter PMOS haben, ist die Krankheit viel zu unbekannt.
- 26:11Speaker 2: Höchste Zeit also, dass man darüber redet!
- 26:13Speaker 2: Das sagt übrigens auch die PMOS Spezialistin Mareke Roth vom Unispital Zürich.
- 26:18Speaker 2: Folgt mit ihr ist auch schon online.
- 26:20Speaker 2: So und jetzt noch das Schlusswort der Annika.
- 26:23Speaker 1: Mir ist wichtig, dass man keine Angst hat von den Diagnosen-PCOS und alle möglichen Symptome und Nebenwirkungen und Implikationen, die es irgendwie mit sich bringen kann, sondern im Gegenteil, dass es auch eine Chance ist, sich mit dem eigenen Körper und dem eigenen Zyklus auseinanderzusetzen mit dem Ziel, einen Gags in den Körper zu schaffen.
- 26:45Speaker 1: Sondern im Einklang mit einem eigenen Körper.