Latest / Fit Mom Club / Inkontinenz, Schmerzen beim S**, Probleme beim Sport und im Alltag - mit Beckenbodentherapeutin Anna
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- Paty: Herzlich Willkommen im Fit Mom Club, hier sind Patti und Anna, sie ist Beckenboden-Therapeutin und heute mit im Podcast. Und wir haben so einige Fragen vorbereitet. Aber zuerst darfst du dich mal vorstellen. Du hast das Wichtige eigentlich schon gesagt. Ich bin Beckenbohnentherapeutin, das heißt ich bin von Haus aus studierte Physiotherapeutin und habe mich dann auf die Beckenbohnentherapie bzw. ganze Gynäkologische spezialisiert und bin jetzt seit zweieinhalb Jahren in eigener Praxis mit tätig, die sich eben auf Beckenbohnen bzw. alles rund um das Thema Beckenboden, Rectus Deasase, Schwangerschaft, Menopause etc. spezialisiert hat. Genau. Wir kennen uns persönlich, denn wir haben uns, bevor wir eigentlich ein Business gestartet, ich glaube du warst nur in den Anfangs noch gar nicht, also wir kannten uns schon vorher tatsächlich, haben wir zusammen Paulins gemacht. Genau und dann hat sich das so entwickelt bei uns beiden und dann haben wir gemerkt, es passt voll gut. Genau, zusammen haben wir auch einen Rückbildungskurs oder eine Art Rückbildungskurs entwickelt, den Marble Curry Kurs. Der ist auf jeden Fall gut, sag ich mal, nach dem Wochenbett einzusteigen. ist etwas anders, wie so die klassischen Rückbildungskurse. Kann man auf jeden Fall flexibel mit einer App durchtrainieren, sag ich mal so. Also man ist da nicht vor Ort irgendwie gebunden oder zu bestimmten Zeiten, sondern kann man es super in den Mama-Alltag integrieren. Und wenn du magst, kannst du auch nochmal gucken. kurz was zu unserem Ansatz sagen. Der Ansatz dahinter war, dass es einerseits eine adäquate Belastung mit ist. Also das heißt, wir starten ganz mit der Basis, mit der Atmung und der Beckenbodenansteuerung und nicht eben direkt mit ultrakrassen Übungen, sondern wir bauen das Stück für Stück mit auf und auch die Übungen, die in diesem Kurs mit dabei sind, sind vom Belastungsmanagement her so gewählt, dass es die Basis eben mit ist. Dann gibt es entweder die Möglichkeit Folgekurse zu machen oder eben ins Pöstl. Training einzusteigen. Also da haben wir den Fokus darauf gelegt, dass die Basis stimmt. Genau und es ist nicht nur wie gesagt direkt nach Geburt, sondern auch Jahre später. Auf jeden Fall kann man damit immer starten und das auch individuell anpassbar, das wird auch in dem Kurs dann erklärt. Genau. Magst du noch ein bisschen was Persönliches zu dir erzählen? Persönlich? So viel gibt es gar nicht dazu zu sagen. Ich verbringe ziemlich viel Zeit in der Praxis, die eben mit aufzubauen. Ich habe allerdings auch noch eine Lehrtätigkeit aktuell noch bei Physioschulen bzw. mit voraussichtlich auch bei Hochschulen für Physiotherapeuten oder ähnliche Gesundheitsberufe und lege da den Fokus einfach so ein bisschen drauf, dass es sich zweigeteilt. einerseits Praxisarbeit, andererseits wissenschaftliches Arbeiten. Aktuell mache ich keinen Pohl, denn ich bin schwanger und musste schon sehr früh damit aufhören. Ich konnte leider nicht so lange Pohl in der Schwangerschaft machen, starte aber dadurch oder möchte wieder starten, nach der Schwangerschaft. Das wäre so das Ziel. Dann kannst du noch einen Kurs durchmachen. Dann fühlst du dich mal richtig. Ich freue mich auf jeden Fall, dass wir jetzt hier sind und auch ganz kurz Anna ist aus Mannheim, das heißt wenn hier Leute einschalten aus Mannheim und Umgebung bis Ende August gibst du noch Termine. Ja, ich würde es wahrscheinlich schon eher, ich weiß ja nicht, wann die Folge kommt, aber tendiert eher Anfang 2027 wieder mit Terminen. Jetzt aktuell ist es nicht möglich eine Adäquate nach Kontrolle mitzumachen, das heißt neue Kunden eher 2027 wieder. Ja, schade, aber Aber anders geht es halt nicht und wir freuen uns natürlich, wenn dann auch ein Baby da ist. Genau. So, wir haben jetzt ein paar Fragen. Ich glaube, ist ein großer Faktor, was du sagt, meistens kommt man in die Berührung, wenn Probleme auftauchen oder nach der Schwangerschaft. muss dazu allerdings sagen, Beckenboden ist natürlich für jede Frau wichtig, aber auch für Männer. Wir sprechen jetzt nur davon von Frauen, weil ich mich auf Frauen spezialisiert habe. Das heißt, in meiner Praxis behandle ich keine Männer hinsichtlich Beckenbodenthemen. Der Beckenboden-Checkup ist an sich kein geschützter Begriff. Das kann auch manchmal Beckenbodenbefund oder anders mitgenannt werden. Im Grunde geht es allerdings darum, mit Hilfe von marginaler Tastofond, Untersuchung und einem Ultraschallbefund, ja, dem Beckenboden und alles das Drumherum. dazu gehört zu screenen. Das heißt, wir schauen uns immer mit an eine Coaktivität der Transversus, also die seitliche Bauchmuskulatur wird sich mit angeschaut. Dann wird geschaut, ob der Beckenboden adäquat mit angespannt werden kann, also ob es denn eine korrekte Ansteuerung ist oder ob vielleicht zu viel gepresst ist oder gepresst wird. Das kann man da immer sehr gut mit darstellen und dann natürlich hinsichtlich, ja was passiert denn mit den Organen, also bewegen sie sich dahin, werden sie vom Beckenboden so gestützt, wie sie gestützt werden sollen oder gibt es da irgendwelche Auffälligkeiten? oder ähnliches mit. Das ist funktionell, das heißt schauen uns das zwar einmal kurz in der Rückenlage an, aber prinzipiell eher im Stand, also mit aufrechten Oberkörper. Das ist das, was ich mit dem Ultraschall mitmachen kann. Bei der Tastuntersuchung, da geht es darum, wie sind die Spannungsverhältnisse der Beckenbodenmuskulatur, spannt er adäquat mit an? Gibt es vielleicht Stellen, die gar nicht mit anspannen gehen? Gibt es da Stellen, die auffällig sind, weil sie vielleicht Druck- oder Schmerzempfindlich für die jeweilige Kundin mit sind? auch es gibt verschiedene, ja das ist ein bisschen vielleicht zu viel, aber es gibt verschiedene Messwinkel und verschiedene Messpunkte, die man sich anschauen kann, beispielsweise zu sagen, okay tendenziell könnte eine Senkung mit vorlegen, eine Levatore-Avulsion, also eine Verletzung von einer Beckenbodenmuskulatur oder aber auch ein ganz wichtiges Kriterium eben return to sport, also ab wann kann ich dann wieder in meinen Sport mit einsteigen, wann sind dann High Impact-Sportarten sinnvoll, da gibt es Messwetter und das alles passiert halt bei einem Beckenboden. Checkup. Ja, richtig interessant. Also ich wusste von so was gar nichts vor meinen Schwangerschaften und auch leider erst nach meiner zweiten Schwangerschaft, als ich dich kennengelernt habe. Vorher bin ich immer nur zum Frauenarzt und klar auch Hebamme, aber ich wusste gar nicht, dass man auch so intensiv ja seinen Beckenboden anschauen kann und da auch wirklich Unterstützung holen kann. Genau. Braucht denn jeder einen Beckenboden-Checkup? Was würdest du denn sagen? Prinzipiell würde ich sagen ja. Es kommt natürlich immer so ein bisschen drauf mit an. Auch da wieder, beziehen uns auf die Frauen mit. Wir Frauen haben von der Natur aus einfach ein paar Risikofaktoren. Einerseits haben wir im Vergleich zu den Männern natürlich ein weicheres Bindegewebe. Dann haben wir einen Zyklus, das heißt, wir haben Hormonschwankungen und wir werden im Laufe des Ganzen in die Wechseljahre mit reinkommen. Das heißt, wir haben da Gewebeveränderungen mit dabei und dann nehmen so Faktoren wie ganz normal der zeitliche Verlauf, also Gewebe wird einfach mit der Zeit instabiler oder unellastischer plus Dadurch, dass wir eine Vagina mit haben, wir in unserer Beckenbodenstruktur, anders als die Männer ganz salopp gesagt, einfach ein Loch. Das ist ein Risikofaktor. Könnte ich vorstellen, wie bei einem Netz, wenn ein Netz sehr gut geflochten ist und sehr stabil mit ist, dann ist es was anderes, wenn irgendwo in der Mitte von diesem Netzen Loch mit ist. Dann büßt es an Stabilität mit ein. Das heißt, haben da auf jeden Fall schon mal Risikofaktoren. dann, und deswegen sage ich, ist der Beckenboden-Checkup für jeden mit wichtig, ist es nicht immer abhängig von einer Geburt. Beckenbodenproblematiken können auch Frauen betreffen, die nicht schwanger gewesen sind oder noch nicht gewesen sind, die nicht geboren mit haben, die vielleicht auch nicht vaginal geboren mit haben. Es sind keine Indikatoren dafür, sondern prinzipiell einfach nur weitere Risikofaktoren, dafür mit einspielen können. Aber es gibt natürlich auch Beckenbodenproblematiken. Ich glaube, das wird dann nachher auch noch mal Kurzthema wie beispielsweise Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Das sind ja erst mal so Themen, wo man nicht direkt an den Beckenboden mitdenkt, aber auch da macht Screening natürlich sind und ansonsten wie bei allen als Präventionsmaßnahme. Du hast jetzt auch gesagt, Frauen, Männer noch mal als Vergleich. kannst du, also dass Männer einen Beckenboden haben oder dass da auch was sein könnte, das ist auch irgendwie einem gar nicht so bewusst. Kannst du da ganz kurz irgendwie so einen Unterschied sagen oder auch vielleicht auch irgendwie sagen, auch wenn es jetzt nicht dein Bereich ist, welche Probleme auch bei Männern sein könnten? weiß nicht, kennst du dich da aus? Bei den Männern ist es, dass wir da primär zwei größere Faktoren haben. Das eine ist eine Inkontinenz. Problematik bei beispielsweise Prostata-Resektionen, wenn die Prostata mit entfernt wurde, da ist Beckenbodendiagnostik für Männer unfassbar wichtig mit dabei. Und das andere sind eher erectile Dysfunktionen. Also wenn sie nicht in der Lage sind, die Erektion zu halten oder überhaupt keine Erektion bekommen können, dann kann das auch an der Beckenbodenmuskulatur mit liegen, die ja zu schwach mit ist oder eben zu fest sogar, es sein kann. Das sind die größten Probleme bei den Männern. Das Spaßfever. Da redet auch keiner drüber. Richtig, richtig. Bei Frauen fängt man jetzt erst an, wenn Probleme da sind. Nächste Frage. Hast du oft sportliche Frauen zum Checkup da? Gibt es ein häufiges Beschwerdebild? Und haben Sportler oft Inkontinenz? Oder ist das sehr unterschiedlich? Also sportliche Frauen, klar. Ich habe aber auch unsportliche Frauen. Also das ist bunt gemixt mit. Man muss natürlich auch immer dazu sagen, wie ist denn der Alltag? Also habe ich da jetzt eine, die gerade zum ersten Mama mir geworden ist oder eine, die vielleicht mit Nanny versorgend ist. Die können sportlich anderen Alltag haben als vor der Schwangerschaft. Prinzipiell ja, sollte natürlich bei denen, die den Wunsch haben, wieder zu ihrer Sportart zurückzukehren, das definitiv gescreen mit werden, weil wir dort einfach eine andere Belastungsanforderung haben. größten Problematiken, ganz grob zusammengefasst, sind Inkontinenzproblematiken. Und da zählen jetzt aber auch im Stuhl also auch Irurin und Windinkontinenz mit dazu. Und oder halt ein Druckgefühl oder so ein Senkungsgefühl, so ein Schweregefühl. Das sind die zwei Hauptthemen, weshalb sie meistens kommen. Dann gibt es halt noch super viele Unterthemen mit dabei, die halt individuell dann mit sind. Und was noch? Sportliche Frauen? Habe ich ein Beschwerdebild oder habe ich oft Incontinenz? Also man kann es nicht immer nur separieren zwischen Sportlerinnen, die Inkontinenz haben und keine Sportlerinnen, die Inkontinenz haben. Es ist aber so, dass es natürlich Sportlerinnen oder sportlich aktive Personen, die entweder auf Leistungsniveau mit sind oder eben nah dran, also ambitionierte Hobbysportler, sagt man ja, die auch, obwohl sie nicht schwanger waren, nicht geboren sind. mit Inkontinenzproblematiken zu tun haben können. da gibt es Studienlagen dazu, beispielsweise mit Basketballspielerinnen, Trampolinspielerinnen oder generell Turnerinnen, Hockeyspielerinnen, dass die halt mit betroffen sind, wenn dort das Druckmanagement nicht passt, ganz grob gesagt. Da gibt es schon Häufigkeiten, also man muss nicht geboren haben, eine Inkontinenz zu entwickeln. und generell, viele denken ja, man Inkontinenzprobleme hat, hat das nur damit zu tun, weil der Beckenboden zu schwach ist. Wie siehst du das oder was sagst du dazu? Pauschal gedacht. Man muss dazu sagen, nein ist natürlich nicht so. Das wäre auch ziemlich simpel. Es ist sehr individuell und deswegen sind so diese Check-ups, dieses Screening unfassbar wichtig. Es kann natürlich sein, dass der Beckenboden mit zu schwach ist, keine Frage. Es kann aber auch sein, dass wir unentdeckte Verletzungen mit haben. Es kann sein, dass es an den Bandsstrukturen mit liegt. Es kann sein, dass wir einen pelvic organ prolapsen, POP, also Senkung mit vorliegen haben. Es kann aber auch sein, dass der Beckenboden tendenziell sogar eher zu angespannt ist und dadurch nicht richtig kontrahieren kann, bzw. dadurch einfach ein Reibungsfaktor wird. Es kann daran liegen, dass die Vaginalschleimhaut zu drucken ist. Es ist unfassbar vielfältig und das muss halt herausgefunden werden. Man kann nicht per se sagen, Inkondens hat immer was mit einem zu schwachen Beckenboden zu tun. Wer bei einer Inkontinenz leidet und nicht weiß, was man tun soll. Was ist denn deine Empfehlung, was man machen sollte in so einer Situation? man zum Frauenarzt oder sagst Prinzipiell natürlich ja. da darf man auch nicht wieder alle über einen Kamm schlären. Wenn man nicht das Thema bei meiner Frauenärztin, meinem Frauenarzt mit anspreche oder bei einem Urologen, Urogenkologe, dann ist man da erstmal schon mal ganz gut mit aufgehoben. Und dann würde ich aber immer schauen nach eben sachspezifischen Sachen. wenn ich meine Frauenärztin, meinen Frauenarzt, wenn die immer meine Vorsorge mitmacht und jetzt vielleicht gar nicht so sehr eben auf Beckenboden mit spezialisiert ist, dann ist das vollkommen fein. Dann schaue ich aber, dass ich da zu einem Spezialisten mitgehe, der den Fokus darauf gelegt hat. Und da kann man natürlich schauen, dass man hier zu Beckenboden-Therapeuten geht. Wichtig ist dabei, dass sie halt eine vaginale Tastuntersuchung machen und im besten Fall noch mit Ultraschall mitarbeiten. Aber dann natürlich auch zu gucken, es gibt gute Urogenekologen, die man mit abklären kann oder bei einem Urologen mit dabei. Das per se da, wo ich mich gut auf Und wenn ich merke, dass die Untersuchung ganz gut war und aber trotzdem danach die Nachsorge oder die Therapie einfach nichts bringt oder nicht so dieses gewünschte mitliefert, dann muss man natürlich sagen, dann schaue ich, wo die nächste Fachperson mit ist. Klar, hier aus Mannheim kommt, kann sich an dich wenden. Aber wo kann man denn noch so Beckenboden-Therapeuten finden? Es gibt hier in Deutschland eine Liste von der AGG-UP. Ich glaube, ich hoffe, ich habe aber kein G vergessen. Es eine Therapeutenliste, die es nach einem Postleitzahlverzeichnis, da kann man schauen. Man muss leider dazu sagen, es gibt nicht in jeder Region gibt es Beckenboden-Therapeuten oder die, sich darauf spezialisiert haben. Man muss dann auch noch mal differenzieren zwischen eben Beckenboden-Therapeutinnen und welche, die dann halt einfach irgendwelche Beckenboden-Fortbildung gemacht haben. Also man muss ja schon schauen, dass es qualitativ hochwertig mit ist und eventuell auch im Kauf nehmen, einfach längere Strecken zu fahren. Bei mir persönlich kann ich vielleicht sagen, und ja, ich weiß, das ist ein Luxus-Ding, den leiste ich mir aber auch. Es gibt hier in der Umgebung Mannheim noch weitere Therapeutinnen. Ich habe mich aber dazu entschieden, nach Wien zu Judith Radmayer zu gehen, die Praxis, weil ich weiß, dort werde ich kompetent abgeholt, aufgeklärt. Dort redet man mir auch nichts schön, sondern ich komme dahin und dann wird gesagt, so und so sieht es mit aus, Und das ist das, was ich mir beispielsweise für meine Geburt eben mit leiste, nach Wien zu fahren, den Termin wahrzunehmen und wieder zurückzufahren. Ja, es ist ja auch nicht, dass man irgendwie jede Woche das dann macht. Genau, richtig, muss man auch dazu sagen. Wenn es beim Sex wehtut oder man fühlt sich anders an nach der Geburt, was ist normal und was nicht? Es gibt so zwei Szenarien, die meisten beschreiben, dass es sich nach der Geburt entweder zu weit anfühlt und sie weniger fühlen oder eben genau das Gegenteil, es ist viel enger, es sind plötzlich Schmerzen da, die sie nicht vorher mit kannten oder die ungewohnt mit sind. Und dann muss man natürlich so ein bisschen auch auf die Sexualanamnese mit eingehen, das heißt, es kommt darauf an, wie fühle ich mich denn als Person, also wie ist es denn jetzt als Mutter zu sein, wie ist das Verhältnis zwischen mir und dem Vater des Kindes, also beispielsweise wie verhalten wir uns als Eltern ist es eine neue Rolle. Sexualität ist auch nichts, was gängig mit bleibt, sondern man darf das noch mal so bisschen neu sich anschauen. Und wenn es dann Richtung Beschwerdebilder mitgeht, prinzipiell ist es natürlich oder kann es sein, dass er am Anfang sich einfach ein bisschen anders anfühlt, weil die Rezeptoren einfach auch anders, die sind überdehnt worden. Es kann sein, dass das erst mal sich ungewöhnend oder neu anfühlt. Es sollte aber nicht so sein, dass es eben schmerzhaft mit ist und sich so nach gar nichts anfühlt, so ins Lieb. rein gehen, das nicht. Das kann dann physiotherapeutisch mit abgeklärt werden oder beckenbundtherapeutisch muss man sagen. eben zu schauen, habe ich denn da vielleicht irgendwelche Kompensationen mit drin. Also beispielsweise wenn ich eine Verletzung von der Muskulatur habe. dann kompensiert ein anderer Muskel und der ist dann zu fest und der kann mir Schmerzen nicht machen. Ja, also das ist auch was, was man auf jeden Fall therapeutisch mit angehen darf. Was denkst du denn, also wann würdest du empfehlen, Nachverheergeburt den ersten Backboden-Checkup zu machen oder wie lange sollte man warten, wenn Beschwerden da sind, bis also wo man dann sagt, okay, jetzt ist es Zeit, das mal abklären zu lassen? Also frühestens nach Abklingen des Wochenflusses muss man oder kann man mit einem Checkup mit starten. Und dann ist es auch so, wie du schon sagtest, du musst nicht wöchentlich zu einem Checkup kommen, das gar nicht. Aber es geht darum, okay... Wenn wir jetzt bei der Geburt mit sind, Geburt ist gelaufen, ich habe das Wochenbett gemacht, ich konnte da schon vielleicht erste Ansteuerungsübungen machen oder über die Atmung arbeiten oder ähnliches und dann lasse ich das Ganze noch mal screenen und daraufhin kann man sagen, gut du brauchst beispielsweise eine PSA-Versorgung, du brauchst Elektrotherapie oder ähnliches, zu schauen, okay das ist jetzt gerade dein Ist-Stand, dann gehen wir therapeutisch, bist du gut mit abgedeckt und dann können wir noch mal in drei, in sechs Monaten schauen, okay was müssen wir denn mit anpassen. Weil dieses, ich komme wohin und dann wird mir direkt geholfen und meine Probleme sind weg, ist halt leider nicht der Fall, auch nicht beim Beckenboden. was natürlich in den ersten Wochen normal sein kann, ist so dieses Gefühl, ich weiß nicht, wann ich aufs Klo gehen muss, meine Blase ist zu übervoll, ich kann sie vielleicht auch nicht ganz entleeren oder ähnliches. Für den Anfang ist das okay, weil wir natürlich auch ganz normal, wir haben ein Wundgebiet mit dabei, je nachdem, ob ich denn dann noch gerissen bin. oder genäht wurde oder ähnliches, dann ist dabei ein kleines operatives Gebiet dabei. Das ist sehr unterschiedlich. Und da kann man es einfach auch wieder mit anderen physiotherapeutischen Bildern vergleichen. Wenn ich eine Meniskus-OP mit hatte oder eine Kreuzband-OP, dann muss ich danach halt auch was mitmachen. Und da kann es sein, dass Schmerzen im Anfang normal sind, Schwellungen normal, aber das sollte sich dann reduzieren. Wenn das therapeutisch mitbegleitet wird, dann ist es auch vollkommen in Ordnung. Du hattest jetzt auch ganz kurz gesagt, Pessar, ich merke tatsächlich, dass sehr viele Leute damit gar nichts anfangen können oder denken, es ist nur was für ältere Frauen. Magst du da kurz mal was dazu sagen? Ja, ich glaube das Pesar ist hier in Deutschland ist es ein sehr unterschätztes Tool mit dabei, weil es aber auch immer so bisschen falsch dargestellt mit wird. Also das Pesar ist nichts, was deinen Beckenboden stärker oder schwächer macht, sondern das Pesar ist ein rein, ist ein Silikonteil, was vaginal eingeführt wird und dann einfach eine Stützfunktion mit hat. Das heißt, es stützt die Organe, es stützt die passiven Strukturen, es unterstützt Bänder, was wir per se aktiv ja gar nicht richtig mit beüben mit können. Also wenn man sich vor die Blase oder die Gebärmutter oder der Dame, dass sie an Bändern mit aufgehangen mit sind. Ich kann da nicht sagen, ich trainiere jetzt die Bänder der Blase mit. Das funktioniert so nicht. Sondern das ist eine Stützfunktion, weil wir natürlich wissen, dass während der Geburt oder nach der Geburt das massiv überdehnt mit wurde. Und dadurch kann es natürlich sein, dass wenn das ganze System gestützt damit ist, der Beckenboden qualitativ besser arbeiten kann. Das heißt, es kann einen Einfluss auf den Beckenboden mit haben. Oder aber wenn ich eben Senkungsproblematik mit habe. Da muss man eben auch noch mal differenzieren, habe ich da Verletzungen vom Levatormuskel oder habe ich da keine Verletzungen? Wie kann man das bindige Gewebe mit stützen? Pesare sind genau dafür da, sie stützen und unterstützen halt die Strukturen mit dabei. Die machen den Beckenboden nicht stärker oder schwächer. Das ist leider auch immer so mit der Mythos. Und in den Leitlinien beispielsweise sind die auch bei einem bei einer Senkung mit vorgesehen. Also die sind da als konservative Therapie definitiv Mittel, die man mit einsetzen kann, allerdings in Kombination. Also es ist nicht so, dass ich nur eine Pissar-Versorgung habe und dann ist alles in Ordnung. Man setzt die in Kombination mit Beckenbohntherapie oder mit Elektrotherapie oder ähnliches zusammen. Genau, also so wie ich das auch mitbekommen habe, ist es, wenn eine Inkontinenz auch sehr belastend ist und Sportlerinnen auch zum Beispiel ihre Sportart so gar nicht ausführen können, aber natürlich schon therapeutisch schon viel gemacht haben oder auch noch am machen sind, dann ist so ein Pesare auf jeden Fall sinnvoll, würdest du sagen? Man kann es mit einsetzen. Das ist auf jeden Fall oder kann auf jeden Fall sinnvoll sein, je nachdem woher denn die Problematik mitkommt. Pesare aber beispielsweise dadurch, dass sie diese Stützfunktion mit haben, wirken auch noch auf andere Dinge mit ein oder können auf andere Symptome mit einwirken, wie beispielsweise unspezifische Rückenschmerzen oder Problematiken mit der Hüfte oder ähnliches, weil ich halt eben nicht mehr diese Druckbelastung nach unten mit habe. Wie komme ich zu seinem Pisa? Oder wie ist generell der Ablauf? Im besten Falle auch da natürlich Gynäkologin oder aber passende Beckenbodenzentren und Urogenokologie. Allerdings machen es natürlich auch manche Physiotherapeuten eine Pisa-Anpassung, was ich per se auch empfehle. Es gibt unterschiedliche Größen, logisch, es gibt aber auch unterschiedliche Formen und es gibt nicht nur, und das ist manchmal der Nachteil, manche Zentren haben entweder nur eine Würfel und oder eventuell noch ein Hybrid-Pesau oder ähnliches, aber es ist nicht so, dass man sagen kann, bei Problematik X gibt es Pesar Z. Das muss ausprobiert mit werden und es geht auch ganz viel darum, das vielleicht auch noch wichtig zu wissen, das Pesar selbst zu managen. Also du als Frau, du führst es dir ein, du holst es dir wieder mit raus, du kümmerst dich darum, dass es gereinigt mit wird, du schaust danach, ob es irgendwas auffällig ist und ob nochmal vielleicht irgendwas abgeklärt werden muss. Aber es geht darum, dass du gut versorgt bist und gar nicht auf uns Therapeut oder auf Gynäkologen mit angewiesen. Klar, das zu kontrollieren, ob das noch gut sitzt, ob das die richtige Größe ist, schon. Aber dieses Management darum geht es, dass du selbst versorgt bist. Danke. Ich es einfach sehr interessant, ob es einfach auch mehr thematisiert werden Pupsgeräusche, Austasche, Heide beim Sport oder Sex, glaube mit meinem Queen. Squeeze nicht. Ne, ist das so? Vielleicht heißt es so. Die Frauen schämen sich total dafür, ist das ein Problem der Beckenbundschwäche. kann es sein. Also man muss differenzieren, wenn ich jemanden habe, per se erstmal keine Problematik mit dem Beckenboden hat und das ist nur Position beim Geschlechtsverkehr, wo halt einfach Luft durch den Penis mit reingebracht wird und die entweicht dann, dann ist das okay, weil sie muss ja auch irgendwo wieder hin mit raus. Wenn ich das allerdings habe, wenn viel Druck drauf kommt, also beim Sport jetzt, dann ist immer so bisschen die Frage, okay, stabilisiert der Beckenboden gut, haben wir vielleicht irgendwo eine Vergrößerung beim Beckenboden, bei der Eröffnung mit dabei, da liegt da irgendwas mit vor. Also das würde ich abklären lassen. aber es glaube ich. auch manchmal, ich glaube, bei einer Kerze oder sowas ist das auch schon normal. Ja, deswegen sage ich manchmal, es sind die Positionen halt einfach so ein bisschen, wenn es dir einmal passiert, dann ist es auch okay, dann war es halt einfach irgendwie eine komische Position oder ähnliches. Wenn es jetzt aber sein sollte, jedes Mal, wenn du eine Kerze mitmachst, dann sollte man natürlich schon nochmal gucken, okay, was passiert denn in dieser Position, in der Kerzenposition? Wir hatten es auch noch mal ganz kurz mit der Senkung. Also was tun bei einer Senkung, vor allem im Wochenende zum Beispiel? Also zwei Szenarien. Ich bin Erstgebärende und habe nach der Geburt eine Senkung, dann wirst du es im Wochenbett wahrscheinlich noch gar nicht richtig mit wissen. Dadurch, dass wir den Wochenfluss mit haben, dadurch, dass dann noch alles geschwollen ist, das kann man nicht direkt miteinander vergleichen. Und da ist es wichtig, dass es nach dem Wochenbett, dass da gescreened wird, ob dem Beckenboden Problematiken vorliegen, ob eine Senkung mit vorliegt, ob eine Levatorverletzung mit vorliegt. Und dann muss man dazu vielleicht auch nochmal sagen, die Levatorverletzungen haben eine ziemlich gute Haarsicht. Heilungschancen innerhalb des ersten Jahres, wenn sie therapeutisch gut versorgt mit sind. Die zweite Szenario ist, ich hatte schon vorher eine Senkung und ich wusste das oder weiß das auch und hatte dann meine zweite Geburt, dann gilt da eigentlich fast das Gleiche. Da wäre es eigentlich ganz schön, wenn die Frau dann schon per se, eigentlich auch bei der Erstgeberin, mit einem Pesar versorgt ist, welches ich im Wochenbett schon tragen kann. Einfach, dass diese Passiv- und Strukturen gestützt mit sind. Auch da wieder gleiches Beispiel. Nach einer Knie-OP bekomme ich eine Schiene, nach einer Schulteroperation bekomme ich eine Schulterschlinge, dass die Strukturen einfach geschont, gestützt mit Warum passiert das nicht bei einer Geburt auch, wo sich Muskulatur das 300-fache mit überdehnt? Also das ist immer so bisschen Nonsens eigentlich. Und dann wird da eben auch geguckt, zu wenig Tragebelastung wie möglich. Ich weiß, das ist immer schwierig, aber ihr habt da gerade, wenn ihr geboren habt, eine unfassbar große Belastung auf die Strukturen. Das heißt, so Sachen wie Haushalt, Staubsaugen, unnötige Wäschekörbe tragen. Lasst es weg. Am Anfang ist es nicht gerade qualitativ sinnvoll für den Beckenboden. eine Stützfunktion, also im Sinne von Pissat sehr sehr sinnvoll mit dabei und dann natürlich auch muss man sich überlegen, wenn ich dann im Vergleich zu anderen Tieren mit dabei, wir sind Aufrechtgänger, das heißt wir haben sowieso immer eine Druckbelastung drauf. Wenn wir uns jetzt die Kühe beispielsweise mit angucken, die Kühe die stehen, die haben keine Beckenbodenbelastung im Sinne davon, dass da Druck nach unten mit drauf kommt, weil sie ja einfach auf vier Beinen mit stehen und nicht auf zwei und da natürlich brauchen wir Bewegung im Wochenbett, aber adäquat und angepasst. So, dann haben wir auch noch Fragen aus der Community. Ich hatte eine Story gepostet. Bei einer Rektustiastase, generell auch Rektustiastase, schallst du das auch? Kann man mit einer Rektustiastase zum Beckenboden? Das hatten wir gar nicht so. Wundertherapeuten freundlich. Ja, kannst du schon mitgehen. Wenn die gut ausgebildet sind, dann ist auch immer die Rektustiastase mit dabei. Das, was ich häufig erlebe, ist, dass viele Frauen kommen und sagen, sie haben eine Rektustiastase, weil irgendwas mit einem Fingerabstand oder letztens hat sich auch einer, die wurde mit einem Lineal vermessen, das funktioniert nicht. Du kannst den Abstand zwischen den Rektusbäuchen, die Interacted Distance, kannst du nur im Ultraschall mit messen. Und auch da ist es leider so, es gibt keine einheitlichen Messpunkte. Das heißt, von der Evidenz her haben wir erstens überhaupt keinen richtigen Messwert und keine richtigen Messpunkte. Und es geht auch vielmehr die Funktion mit dabei. Also spannt sich die Linea alba, diese Verbindung zwischen dem rechten und den linken Bauchmuskel, spannt die sich adäquat oder nicht, kann die Kraft übertragen, kann die Last übertragen oder nicht. Und das sehe ich von außen, kann ich weniger mit sehen. Ultraschall schon. Und du kannst natürlich da auch zu einer Beckenboden-Therapeutin... Du machst das auf jeden Fall. Du schaust das mit, wie die einzelnen Bereiche arbeiten. sag mal, richtigen Rektusdiastase-Check im Sinne von, oder einen richtigen Bauchmuskulatur-Check, den kriege ich meistens bei einem Beckenbund-Check-up alleine nicht unter, weil ich brauche da schon ein bisschen Zeit. Meistens muss man entweder zwei Termine einzeln buchen, oder man bucht das zusammen. Aber das ist bei mir in dem Fall einfach nur so. Ich weiß nicht, wie das bei anderen ist, ob ich das direkt alles in einer Sitzung mit schaffen. da ist es auch irgendwie so, also was ich als mitbekomme, viele gehen halt zum Frauenabend und dann wird pauschal gesagt, ja du darfst jetzt halt nicht über fünf Kilo heben und darfst halt deine geraden Bauchmuskeln nicht trainieren und Was kannst du da empfehlen? Zu welcher Person kann man hingehen, wirklich eine evidenzbasierte Meinung zu bekommen oder Aussage zu bekommen, was eigentlich mit der Rektivstiastase jetzt los ist? Ob es schlimm ist? Wie das Druckmanagement funktioniert? Sehr wahrscheinlich wirklich... Physiotherapeuten, Beckenboden-Therapeuten mit dabei. Man muss fairerweise sagen, natürlich sollte oder könnte das auch ein Frauenarzt mit abklären. Allerdings haben sie schon so viele andere Sachen mit zu tun und sie müssen sich halt darauf spezialisiert haben. ich meine auch, Rektusdiastase per se ist nicht in der Facharzt-Weiterbildung mit drin. Also da wirklich schauen, dass es halt therapeutisch gut abgeklärt ist. Hier war eine Frage. Ich denke mal, da geht es in die Belastung. Dann ist die Rektorstiastase quasi geschlossen oder kleiner. Und wenn man den Kopf dann ablegt, dann ist der Spalt breiter. Also per se nehme ich mal an, sie meint wirklich die Spannung der linearen Alba mit dabei. Und das ist ja genau das, was wir wollen. Sobald ich die Belastung auf dem Brustkorb mit habe, Rippen einmal entschließen, ich meinen Oberkörper flektiere, dann wollen wir ja genau diese Arbeit mit haben. Also per se klingt das jetzt erstmal, wenn ich das richtig verstehe, das anatomisch und physiologisch absolut das, was wir haben wollen. Woran merke ich, dass ich wieder joggen kann? PS, ich liebe euren Podcast. Dankeschön! Ein großes Kriterium ist dabei, dass du währenddessen und danach keine Problematiken mit hast. Dafür zählen Inkontingenzen jeglicher Art, Schmerzen, Senkungs-, Druckgefühl nach unten etc. Das sind so die Sachen, du für dich individuell mitspüren kannst und alles andere muss gescreened werden. da gibt es verschiedene Messwerte, es damit gibt, verschiedene Kriterien, an denen man sich das mit anschauen kann. Das ist dann aber alles therapeutisch und in therapeutischem Kontext mitzusehen. So, dann, ab welchem Punkt, würdest du sagen, sollten Patti und Lena, also wir, als Online-Coach für Frauen oder Personal-Trainerinnen einen Beckenboden, an einem Beckenboden Füße verweisen, wenn sie jetzt im Coaching mit Kundinnen arbeiten. In einer Traumwelt wäre es natürlich so, dass die Kunden zu euch kommen und schon einen Beckenboden-Checkup mit haben. Das heißt, ihr könnt ja dann individuell mit drauf eingehen. Alles, was Richtung Symptome mitgeht, also so Sachen wie Inkontinenz oder bei bestimmten Übungen, Druckgefühl nach unten, Senkungsgefühl nach unten, Rückenschmerzen, alles was halt so Richtung Symptomatiken geht, dass man da guckt, ok, kommt das denn vom Beckenboden oder nicht, dass ich es da abklären lasse hinsichtlich von den Kunden her. da eben, und das ist nämlich dann die Verantwortung von uns Therapeuten auch, in Verbindung mit, wir können nicht alles mitmachen. Das heißt, wenn wir das therapeutisch mitmachen, dann können wir an die Therapie, an das Training mit verweisen, dass man da einfach Hand in Hand mitarbeitet. Wenn ich jemanden habe, der per se symptomatisch unauffällig ist und da auch nie was äußert, dann muss man nicht unbedingt verweisen. Aber es wäre natürlich trotzdem cool, wenn man sagt, ich war schon bei einer Beckenbundtherapeutin, das und das sind meine Probleme oder da und daran müssen wir arbeiten. Und dann könnt ihr das im mit aufgreifen. und ich finde es auch ganz gut, man vielleicht im Anfang einen Backbund-Checkup hat und dann vielleicht nach ein paar Monate wieder und dann vielleicht auch sieht, was sich da getan hat oder woran man noch arbeiten kann. Genau. Generell, wenn ich noch eine Frage habe, hast du irgendwas, was du noch gerne mitgeben möchtest? Was ganz oft immer die Frage ist und was jetzt natürlich auch so mit dieser ganzen Gesundheitsreform mit dabei ist, dass der Beckenboden-Chutup meistens eine Selbstzahlerleistung ist. Also man muss dann differenzieren. Man kann beispielsweise, wenn man privat versichert mit ist und man macht das bei einer Physiotherapeutin, dann kann man das über ein privates Physiorezept mit abrechnen lassen. sie schon möglich. Bei manchen beispielsweise, ich habe einen sektoralen Heilpraktiker für Physiotherapie. Wenn man da als gesetzlich Versicherte eine Zusatzversicherung mit hat, dann kann das darüber auch mit übernommen werden. Diese Selbstzahlerleistung oder persönliche Einschätzung ist einfach in Deutschland viel, viel mehr, weil man muss sich überlegen, ja, es gibt GKV-Praxen, also Praxen mit einer Kassenzulassung für gesetzlich Versicherte, bei denen das auch mit abgerechnet werden kann. Aber es ist halt auch immer ein großer Zeitnutzenfaktor. Und was halt, was in den meisten Fällen von den Privaten der Fall ist, wir haben ein Minimum 50 Minuten Zeit, manchmal halt noch länger. gibt Kollegen, die arbeiten mit 90 Minuten. Das ist auch eine Zeit, die da mit rein investiert wird und die halt nur für dich mit dabei ist. Das heißt so diese Selbstzahlerleistungen, die ja, das ist immer ein großer Faktor, ich weiß. Aber es ist natürlich auch, du musst es nicht jede Woche bezahlen. Das heißt, du hast einmal den Stand, dann wird therapeutisch gehandelt und dann hat man dann halt nach wieder ein Checkup im besten Falle mit dabei. Es gibt aber auch Praxen, die eben auch das über einen Kassenrezept mitmachen, wo man dann halt einfach weniger Zeit zusammen hat. Da muss man dazu sagen. Andererseits Die Krankenkassen zahlen nur 15 Minuten Behandlung, also 15 Minuten Krankengymnastik. Das heißt, weitere Minute oder jede weitere 5 Minuten oder ähnliches, die sind eigentlich nicht rentabel für eine gesetzliche Praxis. Wenn wir uns jetzt vorstellen, wir haben ein 6er Rezept, dann kommen wir da auf 1,5 Stunden in Summe. Das ist das, was du dann natürlich bei deiner Physiotherapeutin, bei deiner Beckenbohntherapeutin als Selbstzahlerleistung auch mit dabei hast. Und dann muss man sich natürlich auch immer überlegen, Du investierst ja in deine Gesundheit und dich mit rein. Ich glaube, das ist immer noch mal so wichtig zu sagen, ohne das jetzt rechtfertigen zu wollen. Aber es gibt natürlich die Möglichkeiten, auch. Muss man halt noch spezieller suchen, das über gesetzliche Praxen mitlaufen zu lassen. Ansonsten ist es halt sehr oft Selbstzahlerleistung oder halt privat. Es leider so irgendwie, ich hab das Gefühl, weil das im Bereich Frauengesundheit fällt, dass da einfach viel weniger da ist, weil wenn jemand sich ein Kreuzband reißt, hat er schon fast eine bessere Betreuung als wenn man schwanger Nein, ist leider so. Muss man sich überlegen. Ich habe eine Geburt gehabt, ziemlich große Belastung für den Körper. Und dann bin ich da mit meinen 10, 12, 15 anderen Frauen in einem Rückbildungskurs. Und wenn ich überlege, es gibt keinen Kreuzbandrückbildungskurs. Das gibt es einfach nicht. Du kriegst da deine Physio verschrieben, du kriegst da deine Lymphdrainage mit verschrieben, dann gehst du da zu den Terminen mit hin. Je nachdem für 12 Wochen oder ähnliches. bei der Physio, bei der Geburt, musst du immer alles mit betteln gefüllt. Das ist halt super schade und das ist ein Gesamtkonstrukt, was da einfach als Fehler mit läuft. da wäre es natürlich schöner, wenn das mit abgedeckt wird. Aber sind wir mal ehrlich, das wird jetzt wahrscheinlich noch unwahrscheinlicher. Man darf und muss sich da leider selbst drum kümmern oder vieles selbst kümmern. Aber es lohnt sich auf jeden Fall. Und ich wünschte, ich hätte das schon vorher gewusst, schon in meiner Schwangerschaft oder nach meiner ersten Schwangerschaft. Auf jeden Fall. Und ich hoffe sehr, dass sie auf jeden Fall auch eine gute Beckenbundphysie in eurer Umgebung habt, weil das ist auch so ein bisschen das Problem. Oft ist es schwierig, jemand Gutes in der Umgebung zu finden, aber vielleicht kann man ja... trotzdem mal sich die Zeit nehmen und planen. Und was du gerade noch gesagt hast, ein Beckenboden-Checkup macht natürlich nicht nur nach der Geburt mit Sinn, sondern auch schon vor der Geburt total unbedingt. Einfach umzuschauen, bist du in der Lage, gut deinen Beckenboden zu entspannen, brauchst du da Unterstützung, weißt du, was du zu tun mit hast, weil das kann natürlich auch schon ganz viel, man kann es nicht verhindern, aber man kann natürlich das Risiko für eine Levatoravulsion vermindern. Ja, und das betrifft tatsächlich sehr viele Sportlerinnen. Also es gibt Fansport- die keine Kinder bekommen haben und trotzdem Beckenbodenprobleme haben und sie denken sie haben einen schwachen Beckenboden. Ja, das Ganze gibt es natürlich auch. So, jetzt gibt es noch ein paar schnelle Fragen zum Schluss. Liebste Übung für Beckenbodenkräftigung? Ganz klar Single RDLs. Die ist auch echt gut, wenn man die Technik raus hat. Die liebste Entspannungsübung? Eure Rückenlage und dann habt ihr unter eurer Lendenübelsäule so ein Pilatesball, so ein Weichen und dann liegt ihr da einfach nur mit gekipptem Becken. Lieber Kurs geben oder PT? Kaffee oder Matcha? Kaffee. liebste Proteinwelle? Aktuell wieder Königer Frischkäse. Hast du generell irgendwie Gelüste? So kraftige Lüste? Nee, nichts Spektakuläres irgendwie mit dabei. was ich merke, ich liebe Moment, aber wahrscheinlich liegt es auch am Sommer, weiß ich nicht, alles was eisgekühlt ist, also überall viel Eiswürfel mit rein. Da hatte ich eine Zeit lang eine Phase, wo ich super gerne einfach Zitronenwasser getrunken hatte oder dann halt mit so Himbeergeschmack. Aber das ist jetzt auch nichts Spektakuläres. Das geht voll. Ja, das ist nichts. Nichts Krasses. Bei Noah hat... Bei meinem ersten Kind hatte ich richtig krasse Gelüste auf eingemachte Sachen. Ich Tomatensaft und Gemüsesaft getrunken. habe Sauerkraut aus der Tüte gegessen. Das krass. So Gravings da drauf, das muss so. Und sein Kind war es aber gar nichts. So. unser Liebster schneller Snick. Wahrscheinlich auch keine Gefischkäse. Oder das muss man wirklich dazu sagen. Aber das habe ich schon, glaube ich, davor gehabt. Ich liebe Backkammbeer. Also, weißt du, klar, früher habe ich die Pianade dann auch nicht mitgegessen, aber mittlerweile ist es wieder voll okay. Aber so Backkammbeer einfach und auch wirklich unsexy in der Mikrowelle war, gemacht, gar nicht knusprig angebraten oder so. Aber dieser Backkammbeer, könnte davon... Ich liebe es einfach. Ich war gespannt, wenn du stillst, ob du da auch irgendwie Gelüste hast. Also ich hatte in der ersten Stillzeit, ich mag Zipan-Tokollade. hab mir jeden Tag eine reingemacht. war, wenn meine Schwiegermutter hat, ich hab beim Rebe gearbeitet und die mir so eine ganze Palette mitgebracht. bitte nicht. Okay, das wusste ich nicht, siehste. Deswegen hab ich halt nicht abgenommen. Das ist noch immer eine kleine Schwäche von mir, aber jetzt habe ich es bisschen mehr unter Kontrolle. Ja, genau was ich dich noch fragen wollte. Du hast ja einmal dein ganzes Wissen gehabt, schon auch Schwangerschaft, Beckenboden und so weiter. Es jetzt aber selbst zu erfahren und sich auf den Weg zu begeben. Gibt es da irgendwas, wo du sagst, okay, also so ein Aha-Effekt oder hat sich zu irgendwas deine Meinung geändert? Ich glaube, Meinung geändert ändert tatsächlich nicht ganz so viel. Was ich gemerkt habe, ich hatte unfassbar krass mit Übelkeit und Erbrechen zu tun. das auch, Gott sei jetzt eine Unfallverlange, aber ich glaube schon bis zur 15., 16. Woche, was für eine krasse Belastung das für den Beckenboden mit war. Also den habe ich dann wirklich gemerkt. war einfach, diesen Druck, der da herrscht im Körper, das nimmst du vielleicht, ich weiß nicht, früher, wenn man sich getrunken hat oder so sich dann übergeben hat, das nimmst du ja da nicht wahr. Das dann kotzt du dreimal und dann ist alles vorbei. Aber so diese ständige, das war schon krass, wo ich mir dachte, wow, das ist eine wahnsinnige Belastung. Und was ich habe, mein Beckenboden beispielsweise ist auch eher zu angespannt mit. Und ich hatte aber keine Probleme. Für mich war das eigentlich so, ich kann ihn anspannen und ich kann ihn auch bis zu einem gewissen Grad entspannen, aber er ist nicht hundertprozentig entspannt und ich brauche das für die Geburt. Und das war für mich so ein Erlebnis, wo ich mir dachte, ach krass, okay, selbst da, du denkst, als Therapeutin, ja, hast eigentlich ein ganz gutes Gefühl, brauchst du trotzdem noch mal eine andere Person, die dir da eben die Auskunft mit darüber mitgibt. Das und ich habe aber auch gemerkt so hinsichtlich diese Belastung. wie krass eigentlich, auch wenn der Bauch irgendwie nicht groß sein sollte oder noch nicht so groß oder wie du eingeschränkt damit wirst mit laufender Schwangerschaftswoche, obwohl ja du nur schwanger bist und ich habe auch keine Probleme in dem Sinne, aber das ist halt schon, wo du denkst, krass, okay, das ist Wahnsinn. Also ich verstehe mittlerweile auch, warum es in Straßenbahnen oder ähnliches extra Plätze für Schwangere gibt, weil diese Belastung halt einfach eine ganz ganz Ich habe es auch vorher verstanden, logisch, aber jetzt ist es noch etwas zu erfahren. Also hat mich sehr gefreut. Ihr könnt auf jeden Fall Anna auch auf Instagram finden. Unter... Beckenboden trainieren. Genau, und hast auch eine Webseite. Genau, und wir uns auf jeden Fall, dass du dabei bist. Und vielleicht hören wir uns entweder nochmal in der Schwangerschaft oder dann nach der Geburt. Bin ich auf jeden Fall auch gespannt, was du da erzählst. Und auch so nochmal die Monate danach bei der Rehabilitation. Sag Rehab. Das klingt schöner als Rückbildung. Rehab nach Geburt ist besser. Also, danke fürs Zuhören und eine schöne Woche. Mach's gut. dass ich da sein durfte. Schön, dass du da warst. Tschüss. Ciao.