Latest / Anonym Suchthilfe – KI-gestützte Selbsthilfe / #23 Folge 13: Energievampire Ade! Wähle Dein Umfeld & Schütze Dich (CRA-Manifest)
Transcript
- 0:00Hallo und herzlich Willkommen bei The Deep Dive.
- 0:02Schön, dass du heute wieder dabei bist.
- 0:04Ja, und dir Zeit für dich nimmst.
- 0:06Hallo auch von mir. Heute packen wir ein Thema an,
- 0:08das ja für viele echt entscheidend ist.
- 0:12Die enorme Macht unseres sozialen Umfelds also.
- 0:15Besonders wenn du vielleicht gerade versuchst, nüchtern zu
- 0:18werden oder zu bleiben. Es geht darum, wie die Leute um
- 0:21dich herum dich entweder na ja, runterziehen oder eben aufbauen
- 0:25können. Ein super wichtiges Thema.
- 0:28Wir stützen uns dabei auf einen ziemlich eindringlichen Artikel
- 0:31von Gabriel vom Projekt Nielix Berlin.
- 0:33Der Text heißt Flieh vor den Müllmännern, warum dein Umfeld
- 0:36über deine Nüchternheit entscheidet, ist Teil seines CRA
- 0:40Mindset Manifests. Kenne ich.
- 0:42Guter Text. Ja, finde ich auch.
- 0:44Unsere Mission heute ist, so die Kernbotschaften aus Gabriels
- 0:48Text, für dich rauszufiltern also warum ist dieses Umfeld so
- 0:52kritisch und ganz wichtig, welche konkreten Schritte kannst
- 0:56du gehen, um dir ein Netzwerk zu schaffen, das dich wirklich
- 0:59trägt? Okay lass uns da mal eintauchen.
- 1:04Gerne. Ganz kurz vorweg ist vielleicht
- 1:07gut zu wissen, dass Gabriel, der hinter Neelix Berlin steckt.
- 1:11Selbst Erfahrungen mit Sucht und psychischen Herausforderungen
- 1:14hat er, teilt das auch ganz offen auf seiner Webseite, was
- 1:18seine Einblicke finde ich sehr authentisch macht.
- 1:21Er will damit auch zeigen, Hey, du bist mit solchen Kämpfen
- 1:24nicht allein, das schafft irgendwie eine ehrliche
- 1:27Verbindung, finde ich. Ja, das ist wichtig zu wissen,
- 1:30das gibt dem Ganzen noch mal eine andere Tiefe.
- 1:32Absolut. Gabriel fängt ja mit einem Bild
- 1:34an, das sofort sitzt. Stell dir vor, jemand kippt
- 1:38jeden morgen seinen Müll vor deine Tür, uff, ja, würdest du
- 1:41den rein bitten wohl kaum, genau dieses Bild nutzt er für
- 1:46Menschen, die ständig ihren emotionalen Ballast bei uns
- 1:49abladen, die Nörgler, die Zweifler, ja die energieräuber
- 1:53halt. Das ist ne krasse Metapher, aber
- 1:55sie trifft es, weil sie uns bewusst macht, wie oft wir
- 1:58negative Einflüsse vielleicht eher so, na ja, passiv
- 2:02hinnehmen. Gabriel fordert hier aber eine
- 2:04aktive Entscheidung. Wer darf überhaupt in deinen
- 2:08persönlichen Raum, wer kriegt deine Energie, er zitiert ja
- 2:11auch Maxim Mankevic wenn du fliegen willst, musst du
- 2:15loslassen, was dich nach unten zieht.
- 2:17Genau. Und für jemanden in der
- 2:19Suchtgenesung ist das alte Umfeld die Konsumfreunde, die
- 2:22Zweifler oft genau dieser Ballast.
- 2:25Die ziehen dich zurück. Und das ist ja nicht nur so n
- 2:28Gefühl oder? Die Forschung sieht das ja ganz
- 2:30ähnlich. Absolut, das ist
- 2:32wissenschaftlich echt gut belegt.
- 2:34Es gibt Ansätze wie die Social Network Therapy Studien zeigen
- 2:38immer wieder Leute in Genesung mit einem starken,
- 2:42unterstützenden und nüchternen sozialen Netzwerk, die haben
- 2:47einfach deutlich bessere Prognosen, viel weniger
- 2:49Rückfälle. Das Umfeld ist ein Riesenfaktor
- 2:53krass und umgekehrt eben auch ein Umfeld, das Konsum toleriert
- 2:57oder sogar fördert, ist einer der größten Risikofaktoren
- 3:01überhaupt. Genau hier setzt der Community
- 3:04Reenforcement Approach, also CRA an, bei CRA geht es nicht nur
- 3:08darum, negative Einflüsse abzulehnen, das sind die
- 3:11sogenannten Refusal Skills, also Nein sagen lernen.
- 3:15Ein genauso wichtiger Teil ist der aktive Aufbau eines
- 3:19Positivnetzwerk Building A Support Network.
- 3:22Ah OK. Was bedeutet das jetzt konkret
- 3:24für dich? Dein soziales Umfeld bewusst zu
- 3:27gestalten, ist keine Nebensache. 0.
- 3:30Es ist ne zentrale, wissenschaftlich fundierte
- 3:33Strategie für dauerhafte Nüchternheit.
- 3:35Gabriel formuliert es ja auch so.
- 3:38Du bist der Durchschnitt der Menschen, mit denen du am
- 3:40meisten Zeit verbringst. Ihre Energie, ihre Denkmuster,
- 3:44ihre Gewohnheiten. Das färbt ab.
- 3:46Ist ja auch logisch irgendwie. Total.
- 3:48Das kennt jeder, glaube ich. Ja, und er warnt wieder mit
- 3:52Mankovic vor den Effekten. Negative Menschen ziehen
- 3:56Energie, sabotieren oft unbewusst deine Ziele,
- 3:59vielleicht aus Neid oder eigener Angst.
- 4:01Ihre Kritik ist häufig wertlos, weil sie aus ihrem eigenen
- 4:05Mangel kommt, nicht aus einer hilfreichen Perspektive.
- 4:07Mhm. Das ist hart, aber oft wahr.
- 4:11Deine Aufgabe ist es also, deinen sozialen Garten bewusst
- 4:14zu pflegen. Gabriel schlägt vor, erstens
- 4:17erkenne die Müllmänner, wer zieht dich unter, zweitens lass
- 4:21los, Kontakt reduzieren oder kappen ist oft leichter als
- 4:25ändern wollen stimmt drittens. Such aktivgärtner Leute, die
- 4:30inspirieren, unterstützen viertens Schütz deine Pläne am
- 4:34Anfang teil Sie nur mit vertrauten und Fünftens Lern
- 4:39Kritik zu filtern was ist destruktiv, was ist wirklich
- 4:42konstruktiv? Dieses Bild vom Garten passt
- 4:45super zu dem, was CRA erreichen will.
- 4:48Es geht darum, die Kontrolle zu übernehmen.
- 4:50Ja, CRA liefert dir quasi die Werkzeuge um diesen Garten aktiv
- 4:54zu gestalten, nicht nur passiv Unkraut wuchern zu lassen.
- 4:57OK, und welche Werkzeuge sind das jetzt konkret?
- 5:01Also das Erste ist das schon erwähnte Ablehnungstraining die
- 5:04refusal Skills. Das ist dein Schutzschild quasi
- 5:07hier übst du klar, respektvoll, aber unmissverständlich Nein zu
- 5:11sagen, Mhm nein zu konsumangeboten.
- 5:14Noten nein zu destruktiver Kritik, Nein zu energieräubern
- 5:18und das muss man üben, das fällt den wenigsten leicht, das ist
- 5:20Arbeit. Glaube ich sofort.
- 5:22Das zweite Werkzeug ist der aktive Netzwerkaufbau.
- 5:26Nicht warten, dass gute Leute vom Himmel fallen, sondern
- 5:29machen identifizier Unterstützer.
- 5:32Wer tut dir gut, wer lebt clean, wer inspiriert dich?
- 5:36Dann plane bewusst Kontakt. CR Ray nennt das Activity
- 5:40Scheduling, also anrufen, treffen, Gruppen besuchen.
- 5:43Trau dich auch um Hilfe zu bitten und sei auch selbst ein
- 5:47Verbündeter für andere. Das ist ja keine Einbahnstraße.
- 5:50Stimmt, guter Punkt. Und drittens
- 5:52Kommunikationstraining, also lernen, konstruktives Feedback
- 5:55anzunehmen, auch wenn es mal Piekst und auf der anderen Seite
- 5:59destruktive Kritik abzuwehren, durch Nein sagen oder bewusstes
- 6:02Ignorieren. CRR gibt dir also Strategien an
- 6:06die Hand, dein Umfeld als gestaltbaren Faktor zu sehen,
- 6:09nicht als Schicksal. Du baust dir aktiv eine
- 6:12unterstützende Umgebung auf, eine Art Festung aus positiven
- 6:16Verbindungen. Ja, Gabriel beschreibt ja echt
- 6:18sehr offen, wie hart das für ihn persönlich war.
- 6:21Er hing an alten Freunden, klar, man teilt ne gemeinsame
- 6:24Geschichte, auch wenn die oft destruktiver die Angst vor dem
- 6:27Alleinsein war riesig, schreibt er.
- 6:29Ja, das ist oft die größte Hürde, diese Angst.
- 6:32Total. Aber er hat dann erkannt, immer
- 6:35wenn er versucht hat clean zu werden, zogen ihn genau diese
- 6:38Leute zurück, oft ja unbewusst mit Sprüchen wie Ach komm, sei
- 6:41nicht so langweilig oder dem klassischen Angebot nur ein
- 6:43Bierchen, das kennt sich ja der ein oder andere von euch.
- 6:46Leider ja. Das typisch das.
- 6:48Nein sagen zu üben, das war für ihn die Hölle, schreibt er.
- 6:52Er, das vor dem Spiegel geübt, Nein danke, ich trinke nicht
- 6:55mehr. Die Reaktionen waren oft Spott,
- 6:57Unverständnis, Druck, das ist ja genau das, was diese refusive
- 7:01Skills dann auffangen sollen, oder?
- 7:02Genau. Und dieser Widerstand von außen
- 7:06ist leider normal. Das Umfeld will oft den Status
- 7:09quo erhalten, auch wenn er schädlich ist.
- 7:12Deshalb ist das Üben ja so wichtig, um da standhaft zu
- 7:15bleiben, um nicht einzuknicken. Der schmerzhafteste Schritt war
- 7:19für Gabriel dann aber, einige Kontakte komplett zu kappen.
- 7:22Das fühlte sich an wie eine Amputation, schreibt er so, aber
- 7:26es war überlebensnotwendig, er wiederholt ja auch menkevices.es
- 7:30ist oft einfacher, ein negatives Umfeld zu wechseln, als es zu
- 7:33ändern. Das ist radikal, aber manchmal
- 7:35der einzige Weg. Ja.
- 7:37Parallel dazu hatte aber auch Neues aufgebaut.
- 7:39Therapiegruppe, Sportverein, Online Communities.
- 7:44Langsam, mühsam schreibt er. Aber es entstand ein neues Netz,
- 7:47das ihn gehalten hat. Das Loslassen war der Preis fürs
- 7:50Überleben diese Ehrlichkeit macht Mut, finde ich, sie zeigt,
- 7:54es ist sauschwer, aber es geht. Absolut.
- 7:58Das ist eine starke Botschaft. OK, und jetzt wird's ganz
- 8:02praktisch für dich da draußen. Gabriel hat ne Art Mini Netzwerk
- 8:05Check als Übung sein CAA Mindset Survival Kit Nimm mal n
- 8:10gedankliches Notizbuch oder ein echtes.
- 8:12Gute Idee. Schritt 1 schreib mal 3 Leute
- 8:16auf, die dich aktuell eher runterziehen oder triggern.
- 8:18Deine persönlichen Müllmänner sozusagen und 3.
- 8:21Die dich unterstützen, inspirieren.
- 8:23Nüchtern sind die Gärtner OK, schritt 2 wähl einen Müllmann
- 8:28aus, nur einen. Plane eine kleine Aktion diese
- 8:32Woche für mehr Grenze oder weniger Kontakt, vielleicht n
- 8:35Anruf ignorieren n treffen absagen, Thema wechseln, klar
- 8:39Nein sagen, klein anfangen, nicht überfordern.
- 8:42Wichtig? Ja, kleine Schritte.
- 8:44Schritt 3 wähl einen Gärtner, plane eine kleine Aktion zur
- 8:49Kontaktpflege, anrufen, Danke sagen, treffen, vorschlagen,
- 8:52einfach mal melden, super praktisch und passend dazu
- 8:56gibt's ja noch die Labornotiz zum Kritikfilter.
- 8:59Denk mal an die letzte Kritik, die du bekommen hast.
- 9:01Versuch mal die einer der 3 Kategorien von Meinkevic
- 9:05zuzuordnen, die Gabriel aufgreift.
- 9:07A grundsätzliche Ablehnung, der andere lehnt dich ab, oft aus
- 9:11Neid oder weil du ihm nen Spiegel vorhältst.
- 9:14Ah ja. B.
- 9:15Kritik von Unbewussten der hat keine Ahnung, nörgelt nur rum,
- 9:19will sich wichtig machen. Kennt man.
- 9:22C. Feedback vom bewussten, der
- 9:24meint es gut, hat vielleicht Erfahrung, will dir helfen zu
- 9:26wachsen. Okay und wie reagiert man dann
- 9:29am besten? Je nachdem ja gute Frage bei A
- 9:33und B. Innerlich lächeln, nicht
- 9:36persönlich nehmen, sagt mehr über den Sender als über dich
- 9:39Grenzen setzen, da sind wir wieder beim Kra.
- 9:42Nein sagen, keine Energie verschwenden wie heißt es so
- 9:46schön, kämpfe nie mit einem Schwein, du wirst nur dreckig
- 9:50und dem Schwein gefällt s. Aha, ja, den Spruch kenne ich.
- 9:55Bei C aber. Genau hinhören, bedanken,
- 10:00nachhaken, lernen, das ist goldwert, dieses Feedback.
- 10:04Das bringt uns zu den Fragen, die viele in dem Zusammenhang
- 10:06haben. Gabriel hat hier einen FAQ
- 10:09Bereich im Artikel, lass uns da mal reingehen, so als wären das
- 10:11Fragen die du Liebe. Hörerin liebe Hörer, uns gerade
- 10:14stellst. Erste Frage ist es nicht
- 10:17egoistisch Freunde einfach so loszulassen, ja.
- 10:20Die Sorge kommt oft. Die Antwort ist aber eigentlich,
- 10:25es ist Selbstschutz und der ist notwendig, nicht egoistisch im
- 10:29negativen Sinne. Wenn jemand deine Genesung, dein
- 10:33Wohlbefinden aktiv gefährdet, dann ist es deine Verantwortung,
- 10:37dich zu schützen, es geht um gesunde Grenzen, nicht darum,
- 10:41Menschen einfach wegzuschmeißen, deine Nüchternheit, deine
- 10:45Gesundheit muss Priorität haben, Punkt.
- 10:48Klar, nächste Frage, oft noch heikler, was?
- 10:52Was ist, wenn meine Familie negativ ist?
- 10:55Uff. Ja, das ist besonders schwer.
- 10:58Klar, ein kompletter Bruch ist da selten die Lösung und oft
- 11:02auch gar nicht gewünscht. Hier geht es mehr um innere
- 11:05Distanz und klare Grenzen, da sind wir wieder beim CAA, Nein
- 11:09sagen, Kommunikation üben, du kannst ihre Meinung nicht
- 11:12ändern, aber du musst sie nicht zu deiner machen, Sie nicht
- 11:16annehmen. Ganz wichtig hier, such dir
- 11:18unbedingt Unterstützung außerhalb der Familie, das ist
- 11:21essentiell. Okay das macht Sinn.
- 11:24Dritte Frage, Ich habe Angst nach dem Loslassen ganz allein
- 11:30zu sein. Ja, diese Angst ist total real
- 11:33und verständlich. Aber sie ist oft unbegründet.
- 11:36Die Natur hasst ein Vakuum, sagt man ja, loslassen schafft Raum
- 11:40für Neues, für Besseres. Nutze den Cra Netzwerkaufbau
- 11:44aktiv, geh bewusst auf positive Menschen zu, über Gruppen,
- 11:48Hobbys, was auch immer dir liegt, es warten oft mehr
- 11:51Verbündete als du vielleicht gerade denkst.
- 11:53Guter Punkt, Vierte Frage. Wie erkenne ich den Unterschied
- 11:58zwischen destruktiver Kritik B und Konstruktivem Feedback C.
- 12:06Das ist ja manchmal gar nicht so leicht, oder?
- 12:08Stimmt, die Grenze kann fließend sein, ein Tipp aber.
- 12:13Achte auf die Absicht und die Art Kritik.
- 12:16B. Ist oft vage, persönlich
- 12:18angreifend so pauschal. Du bist immer du machst nie
- 12:24Feedback. C ist meist konkret, bezieht
- 12:27sich auf Verhältnis, nicht auf die Person und ist konstruktiv
- 12:31formuliert. Ich habe beobachtet, vielleicht
- 12:33könntest du mal versuchen. Okay.
- 12:36Vertraue da auch deinem Bauchgefühl.
- 12:39Fühlt es sich wie ein Angriff an oder wie ehrliche Hilfe macht?
- 12:42Meisten spürt man das irgendwie. Ja, stimmt, letzte Frage aus dem
- 12:46FAQ reicht es nicht mich innerlich abzugrenzen?
- 12:52Hm innere Abgrenzung ist super wichtig, keine Frage, aber sie
- 12:56reicht oft nicht aus, besonders am Anfang oder wenn der Druck
- 13:00sehr hoch ist. Ständige negative Einflüsse, die
- 13:03Kosten einfach enorm viel Kraft, auch wenn du versuchst dich
- 13:06innerlich abzuschotten. Die aktive Gestaltung des
- 13:10äußeren Umfelds, also Kontakte reduzieren und positiver aktiv
- 13:15aufbauen. CRA das ist ein entscheidender
- 13:18Hebel für Stabilität, was uns wieder zu der Frage bringt, wie
- 13:22konsequent bist du bereit, dein Umfeld wirklich aktiv zu
- 13:26gestalten, auch wenn s mal unbequem wird.
- 13:28Guter Punkt. Gabriel empfiehlt übrigens noch
- 13:31das Buch Die Kunst, ein Egoist zu sein von Josef Kirchner.
- 13:36Das meint jetzt nicht Rücksichtslosigkeit, sondern
- 13:38eher selbstfürsorge. Grenzen setzen, Verantwortung
- 13:41fürs eigene Leben übernehmen passt er super zum CAA Ansatz
- 13:44beim Nein sagen. Klingt passend, ja.
- 13:47So fassen wir Gabriels Kernbotschaft vielleicht noch
- 13:49mal zusammen. Er hat Jahre gebraucht, um zu
- 13:52kapieren, dass Loyalität nicht heißt, sich selbst kaputt zu
- 13:55machen. Er hat den Müll anderer
- 13:57geschluckt, wie er sagt. Mhm, das Loslassen alter
- 14:00Freunde, die ihn oft unbewusst sabotierten, war brutal, aber
- 14:04überlebenswichtig, er musste Nein sagen lernen zu Drogen,
- 14:09klar, aber auch zu Menschen, zu alten Mustern, und er musste
- 14:12aktiv neue Verbündete suchen, das kam nicht von allein.
- 14:16Das ist die Essenz, ja, aktives Gestalten.
- 14:19Sein Fazit ist echt klar. Dein Umfeld ist kein Schicksal.
- 14:23Es ist eine Wahl, jeden einzelnen Tag neu.
- 14:26Hör auf, dich vollmüllen zu lassen.
- 14:28Du bist kein Mülleimer. Gabriel sagt, du bist ein
- 14:31Tempel, lass nur rein, was dich nährt und wachsen lässt.
- 14:35Schönes Bild. Ja, find ich auch.
- 14:38Sein Appell ist, sei wählerisch, sei radikal, wenn's sein muss,
- 14:47lass los. Finde deine Verbündeten, das ist
- 14:53nicht egoistisch, das ist überlebenswichtig.
- 14:57Flieglos so, und jetzt die Frage an dich, was nimmst du daraus
- 15:02jetzt für dich mit? Genau.
- 15:05Zum Schluss noch ein Hinweis in Gabriels Sinne.
- 15:09Wenn dir diese Analyse jetzt Denkanstöße gegeben hat und du
- 15:12die Arbeit von Nelix Berlin generell wertvoll findest, dann
- 15:15freut sich Gabriel riesig über Unterstützung.
- 15:18Du kannst ihm helfen, indem du vielleicht diesen Beitrag teilst
- 15:21oder die Show auf Spotify oder Apple Podcasts positiv
- 15:24bewertest. Ein Like da lässt das Projekt
- 15:27Nelix Berlin wird komplett von Gabriel allein finanziert und
- 15:30erstellt jede Form der Unterstützung hilft ihm wirklich
- 15:34damit weiterzumachen, für sich selbst und gleichzeitig für
- 15:37andere Betroffene. Super wichtig.
- 15:39Sich solche Projekte zu unterstützen.
- 15:40Absolut. Sein Motto dabei ist ja, aus
- 15:45allem schlechten im Leben etwas Gutes machen finde ich stark.
- 15:48Ja, also vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast und
- 15:51zugehört hast. Ja, danke auch von mir und
- 15:54vielleicht noch ein kleiner Gedanke zum Mitnehmen für dich,
- 15:57wenn dein Umfeld dein Garten ist.
- 16:00Welche eine kleine Blume möchtest du diese Woche bewusst
- 16:03pflanzen oder welches Unkraut wirst du vielleicht als erstes
- 16:07jäten und was hält dich möglicherweise noch davon ab,
- 16:10nur so als kleiner Anstoß? Guter Gedanke, Pass gut auf dich
- 16:14auf und bis zum nächsten Mal hier bei the Deep Dive.
- 16:17Tschüss. Mach es gut.