Latest / IMpuls - Lebe deine Version / Die Kraft der Radikalen Akzeptanz: Warum Annehmen kein Aufgeben ist
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- 0:00Speaker 0: Willkommen zu unserer Basisübung, die jetzt vor allem dafür gedacht ist dich zu begleiten in Zeiten, in denen es dir nicht so gut geht oder wo du das Gefühl hast ja dass du dieses Gefühl lieber verträngen möchtest weil es vielleicht wehtut.
- 0:16Speaker 0: Oder das Gefühl hasst nicht ganz in die Gänge zu kommen.
- 0:20Speaker 0: Diese Übung ist hier wunderbar geeignet.
- 0:21Speaker 0: Natürlich können wir sie in allen Situationen des Lebens, in guten und schlechten Seiten anwenden aber jetzt möchte ich Sie dir weitergeben für Momente, in denen du den Kontakt vielleicht zu dir verlierst die Verbindung zu dir verlierst oder einfach das Gefühl hast, ich hätte es gerne anders gerade!
- 0:42Speaker 0: Diese Übung ist phänomenal.
- 0:45Speaker 0: Ich liebe sie Und...sie geht so.
- 0:49Speaker 0: Und zwar üben wir hier Akzeptanz.
- 0:52Speaker 0: Wir üben Akzeptans, denn Akzeptance ist die Basis für ein erfülltes Leben.
- 0:56Speaker 0: Akzeptanzen hat nichts damit zu tun dass wir alles gut heißen müssen das wir ja alles akzeptieren müssen.
- 1:04Speaker 0: jetzt so nach dem Motto ich gebe auf ich ergebe mich und Das Leben oder das, was ich gerade erlebe ist zu uns so sinnlos hat keinen Sinn oder ähnliches.
- 1:15Speaker 0: Also es ist kein Aufgeben keine Resignation sondern es ist tatsächlich eine Selbstermächtigung die Akzeptanz.
- 1:23Speaker 0: oft fällt es uns aber schwer im Alltag einfach ja diese akzeptanz anzunehmen zuzulassen oder einfach zu sagen Ja Damit bin ich gerade einverstanden.
- 1:33Speaker 0: Ich bin gerade ein Verstanden mit diesen zwei Stunden Stau, in dem ich stecke obwohl ich eigentlich zur Kindergarten Aufführung meines jüngsten Kindes gehen sollte und diese verpassen werde.
- 1:47Speaker 0: oder ich bin gerade Einverstanden damit dass mir ja alles angebrannt ist in der Küche und ich jetzt viele Stunden lang dieses Chaos putzen muss.
- 1:58Speaker 0: Ja, also ich nehme jetzt ganz klassische und praktische Alltagsbeispiele.
- 2:02Speaker 0: natürlich gibt es hier viel gewichtigere Dinge in unserem Leben noch wo wir sagen nein das kann ich jetzt gerade nicht akzeptieren.
- 2:10Speaker 0: aber bei dieser Übung geht es gar nicht um dieses große oder um alles akzeptieren zu müssen, sondern es geht um diesen kleinen Schritt zu uns selbst.
- 2:20Speaker 0: Diese kleine Verbundenheit mit uns selbst wieder aufzubauen damit wir dann eben den nächsten Schritt gehen können.
- 2:27Speaker 0: und diese Übung geht so ich erkläre sie dir jetzt einfach mal kurz und dann probieren wir sie gemeinsam aus.
- 2:34Speaker 0: und zwar kommst du bei dir an!
- 2:36Speaker 0: Du checkst da mal kurz ein ja ich nenne das gerne ein Check in unseren inneren Raum.
- 2:42Speaker 0: Was nehme ich gerade wahr?
- 2:44Speaker 0: Vielleicht ist etwas da wie Unsicherheit oder Angst, oder Unruhe, Nervosität.
- 2:54Speaker 0: Oder vielleicht nimmst du auch ein Körpersymptom wahr – wie Rückenschmerzen und Schulterschmerzen.
- 2:59Speaker 0: Oder du nimmest wahr, dass dein Bauch angespannt ist.
- 3:02Speaker 0: Du kannst das auf unterschiedlichsten Ebenen hier durchführen und wir es dir experimentieren können mit dieser Übung!
- 3:10Speaker 0: Aber ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass sich vielleicht ein Trücken in der Magengrube wahrnehme.
- 3:16Speaker 0: Ich merke hier eine Anspannung einen Druck in der Magengrube und den nehme ich jetzt wahr!
- 3:23Speaker 0: Und das kann ich dann auch innerlich benennen.
- 3:26Speaker 0: wie zum Beispiel ich spüre diesen Druck in meiner Magengegend oder mein Magen ist angespannt oder ich habe Magenschmerzen.
- 3:36Speaker 0: jeder findet hier unterschiedliche Formulierungen.
- 3:39Speaker 0: gut Benenne ich das?
- 3:43Speaker 0: Nehm es wahr.
- 3:47Speaker 0: Ja, sprich diesen Satz vielleicht leise oder auch laut aus und dann sage ich zu mir selbst Und auch das ist in Ordnung.
- 3:58Speaker 0: Das heißt dieser Druck in der Magen gegen darf jetzt einfach mal da sein.
- 4:05Speaker 0: Ich muss ihn nicht reparieren!
- 4:06Speaker 0: Ich muss ihm nicht wegdenken!
- 4:08Speaker 0: Ich musst nicht analysieren warum er hier ist sondern er darf jetzt einmal da sein.
- 4:15Speaker 0: Und was dann geschieht, ist oft ein befreites Durchatmen oder auch das sich unseren Nervensystemen wenig regulieren kann.
- 4:23Speaker 0: Dass wir wieder einen Schritt zu uns selbst zurückmachen und daraus heraus aus dieser inneren Haltung die nächsten Schritte in unserem Leben überhaupt wieder wahrnehmen und spüren können und plötzlich vielleicht sogar Lösungen sich auftun, die wir zuvor solange wir in diesem Widerstand festgehangen sind nicht wahrnehmen konnten.
- 4:44Speaker 0: Natürlich ganz wichtig ist auch in diesem Programm, falls du Körpersymptome hast oder auch chronische Symptome hast und massive Symptomen in deinem Leben gerade sich bemerkbar machen.
- 4:55Speaker 0: Dann bitte hol dir auch natürlich Unterstützung!
- 4:58Speaker 0: Diese Übung ist nicht jetzt für körperliche Symptomme gedacht, die abgeklärt gehören.
- 5:04Speaker 0: gebt ihr auch zum Arzt oder so einem Therapeuten und lasst dich hier unterstützen.
- 5:08Speaker 0: Ich spreche jetzt viel mehr von diesen Alltags Situationen, die uns überkommen oder Anspannung im Körper.
- 5:16Speaker 0: Körpersymptome, die sich immer wieder melden, die auch mit Anspanungen in uns zu tun hat – mit einem überstimulierten Nervesystem oder Ängste, die sie sich immer mal wieder meldet.
- 5:26Speaker 0: Probier es einfach einmal aus diese Akzeptanz zu üben!
- 5:31Speaker 0: Ja jetzt machen wir das gleichmal gemeinsam.
- 5:33Speaker 0: Spür mal selbst rein ob sich etwas verändert, ob eine ja... Eine Ansparnung in dir auch hier losgelassen werden darf.
- 5:46Speaker 0: Komme bei dir an und wenn du magst, dann leg auch gerne eine Hand auf deinen Unterbauch und eine hand auf dein Herz.
- 5:53Speaker 0: Diese Handhaltung ist eine wunderbare Hand Haltung.
- 5:56Speaker 0: ich nehme sie sehr gerne am Abend vor dem Einschlafen für ein zwei tiefe Atemzüge oder die Herzkohärenzatmen, die du schon kennengelernt hast.
- 6:05Speaker 0: diese Handhaltungen reguliert ebenso unser Nervensystem kann hier regulierend wirken Kann unsere Schakren ausgleichen, unsere Sieben-Schakren und kann uns wieder in Verbindung kommen lassen mit uns selbst.
- 6:18Speaker 0: Ich baue sie sehr gerne immer wieder ein.
- 6:20Speaker 0: also eine Hand auf den Unterbauch, eine hand auf dein Herz.
- 6:25Speaker 0: Dann schließe euch gerne deine Augen um gut in Kontakt kommen zu können mit dir.
- 6:31Speaker 0: Und jetzt nimm einfach einmal das war, was ich jetzt meldet bei dir.
- 6:35Speaker 0: Ganz egal, was es jetzt gerade ist, ob sein Gedanke ist der dich zermürbt ein Gefühl dass sich vielleicht eigenartig anfühlt oder auch etwas das im Körper spürbar ist und dann benenne es innerlich wie zum Beispiel Ich bin grade aufgeregt Oder ich fühle mich verunsichert oder ich nehme einen Schmerz im linken Knie wahr Egal, was es ist.
- 7:06Speaker 0: Benenne es für Dich Buhut und wenn Du es für dich benennst und gut greifen kannst dann sage innerlich diesen Satz Und auch das ist in Ordnung.
- 7:27Speaker 0: Gerade jetzt gerade in diesem Moment darf es da sein.
- 7:38Speaker 0: Ich muss nichts in der Zukunft lösen und die nächsten Schritte müssen nicht geplant werden sondern gerade jetzt, in diesem Moment.
- 7:48Speaker 0: auch das ist in Ordnung.
- 7:52Speaker 0: Atme tief ein und mit dem Ausatmen lasse das los was du nicht mehr mitnehmen möchtest.
- 8:03Speaker 0: dann öffne wieder deine Augen bewege dich ein wenig mach eine Körperbewegung die dir jetzt gut dutdehnen drücke dich ein bisschen.
- 8:13Speaker 0: wenn Du diese Übung zwischendurch immer wieder mal bewusst übst Dann kannst Du sie in den Herbst hinein immer leichter abrufen.
- 8:22Speaker 0: Und wenn dann mal Stress auf dich zukommt, wie Termine die dich überhäufen vor lauter Aufführungen der Kinder in der Schule oder vor Terminen die Weihnachtsfeiern betreffen?
- 8:35Speaker 0: Oder etwas ganz anderes das dich in deinem Alltag beschäftigt?
- 8:39Speaker 0: jeder von uns hat einen völlig anderen Alltag und keiner kann mit dem Anderen verglichen werden.
- 8:44Speaker 0: aber wenn es dich überkommt oder du etwas in dir wahrnimmst ein Gefühl ein Gedanke der dich niederdrückt, klein macht oder sich unangenehm anfühlt.
- 8:56Speaker 0: Dann nehm das kurz wahr, benenne es innerlich und gib dir die Erlaubnis des Inneren Annehmens, der Akzeptanz – auch das ist in Ordnung!
- 9:12Speaker 0: Nicht weil wir aufgeben, nicht weil wir alles in Ordnung finden sondern weil wir eine innere Schleuse wieder öffnen möchten.
- 9:22Speaker 0: Ich vergleiche es gerne mit einem Stautam, ja?
- 9:26Speaker 0: Ein Stautarm der steht unter Strom.
- 9:28Speaker 0: das Wasser kann nicht fließen und es entsteht eine innene Spannung und das ist dieser Widerstand wenn wir ständig im Widerstand leben.
- 9:37Speaker 0: Wenn wir die Schleusen öffnet dann kann das Wasser wieder ungehindert fließen.
- 9:43Speaker 0: Auch das ist in Ordnung.
- 9:45Speaker 0: Das ist wie ein Schleusenöffnen in uns, dass unsere Energie wieder zu fließen beginnt und wir wieder weich werden, gelenkig oder beweglich werden in unserem Alltag.
- 9:57Speaker 0: Und genau das ist es was wir im Herbst zu dringend auch benötigen und uns wieder in Verbindung kommen lässt mit uns selbst.