Latest / Anonym Suchthilfe – KI-gestützte Selbsthilfe / #7 Folge 1: TEK-Revolution Tag 1: Fühlen statt Betäuben (Dein inneres Armaturenbrett)
Transcript
- 0:00Hallo und herzlich Willkommen. Schön, dass du da bist und dir
- 0:02wieder Zeit nimmst. Ja, auch von mir ein herzliches
- 0:05Hallo. Wir haben heute eine wirklich
- 0:07faszinierende Quelle bekommen. Es geht um den ersten Tag von
- 0:10einem Workshop, der heißt TK Revolution.
- 0:13Von einem Projekt namens Nelix Berlin.
- 0:16Genau. Und das Thema ist etwas, das
- 0:18glaube ich jeden von uns irgendwie betrifft.
- 0:20Wie geht man mit schwierigen Gefühlen um, ohne sofort ja in
- 0:24so alte, oft destruktive Muster zu fallen?
- 0:26Exakt die Mission, die der Autor Gabriel da formuliert, ist,
- 0:30diese Gefühle erst mal nur wahrzunehmen, also nicht sofort
- 0:34zu betäuben. OK, und er beschreibt das als
- 0:37den ja absolut entscheidenden ersten Schritt, um aus
- 0:40Suchtmustern auszubrechen, und dabei geht es nicht nur um
- 0:42Drogen oder Alkohol. Sondern um alles, was ablenkt.
- 0:45Oder genau um alle Verhaltensweisen, die wir halt
- 0:48nutzen, um uns von uns selbst abzulenken.
- 0:50Was mich da. Man sofort begeistert hat, war
- 0:52diese Mischung. Also wir schauen uns die
- 0:54wissenschaftliche Seite an, warum das Verdrängen oft nach
- 0:57hinten losgeht, aber wir bekommen eben auch einen ganz
- 1:01praktischen, fast schon simplen Mindset Hack, und der kann im
- 1:05Alltag einen riesigen Unterschied machen.
- 1:08Und es gibt noch einen Punkt, den wir, glaube ich, direkt am
- 1:10Anfang sagen sollten, weil er diese Quelle so besonders macht.
- 1:14Der Schöpfer Gabriel ist halt kein Theoretiker, der aus dem
- 1:18Elfenbeinturm spricht. Er ist selbst betroffen.
- 1:21Ja, genau, er betont das immer wieder, dass er selbst von sucht
- 1:25und psychischen Themen betroffen ist.
- 1:27Er teilt seine eigenen, oft sehr, ja rohen Erfahrungen ganz
- 1:31bewusst. Um eine Verbindung aufzubauen,
- 1:33genau um eine authentische Verbindung aufzubauen und dir zu
- 1:36zeigen, hey, du bist mit diesen Kämpfen nicht allein.
- 1:39Das ist kein akademisches Problem, das ist echtes Leben.
- 1:42Und diese Erfahrung, die spürt man in jedem Satz absolut.
- 1:45Das macht so greifbar. Lass uns direkt mit einer
- 1:48Metapher einsteigen, die Gabriel nutzt, die fand ich extrem
- 1:52kraftvoll. Das Armaturenbrett genau, er
- 1:55sagt das sagt er, stell dir deine Gefühle wie das
- 1:57Armaturenbrett in deinem Auto vor, jedes Gefühl ist quasi eine
- 2:01Warnleuchte mit einer bestimmten Funktion, ein super Bild, weil
- 2:05es die Funktion von Emotionen so klar macht.
- 2:08In seiner Quelle führt er das ja auch aus.
- 2:10Wut ist zum Beispiel die Motorkontrollleuchte.
- 2:12Ah OK. Die leuchtet auf, wenn eine
- 2:14wichtige Grenze von dir überschritten wurde.
- 2:16Und Trauer. Trauer ist die Tankanzeige, die
- 2:20signalisiert dir, dass du einen Verlust erlitten hast und deine
- 2:23emotionalen Reserven, na ja, langsam leer sind und Angst ist
- 2:27dann die Glatteiswarnung sie sagt nicht, es passiert
- 2:30hundertprozentig ein Unfall, sondern nur 8.
- 2:33Achtung, da vorne ist eine potenzielle Gefahr.
- 2:35Fahr mal ein bisschen vorsichtiger.
- 2:37Genau. Jedes Gefühl hat also eine
- 2:40wichtige Information für uns. Es sind Daten keine Fehler im
- 2:43System stimmt und die typische Reaktion in einem Suchtmuster,
- 2:47so beschreibt es die Quelle, ist der Impuls, diese blinkenden
- 2:51Lichter einfach auszuschlagen. Man will es nicht sehen.
- 2:54Man will die Warnung nicht sehen, den Schmerz nicht fühlen.
- 2:56Also betäubt man ihn. Mit Substanzen, mit exzessivem
- 3:00Arbeiten, mit ständiger Ablenkung.
- 3:02Man zertrümmert quasi das Armaturenbrett, damit endlich
- 3:05Ruhe ist. Aber, und das ist der
- 3:08entscheidende Punkt, den Gabriel macht, wenn du die
- 3:10Öldruckanzeige Zertrümmerst, reparierst du damit ja nicht den
- 3:13Motor. Nein, natürlich nicht.
- 3:15Du sorgst nur dafür, dass du den Motorschaden nicht kommen
- 3:18siehst. Der Schaden passiert trotzdem,
- 3:20nur eben leise und unbemerkt, bis alles zusammenbricht.
- 3:23Und das ist ja mehr als nur eine Metapher.
- 3:25Die Quelle erklärt ja auch sehr gut, warum dieser Versuch,
- 3:28Gefühle einfach wegzudrücken, wissenschaftlich zum Scheitern
- 3:32verurteilt ist. Da kommt dann dieser Bumerang
- 3:34Effekt ins Spiel. Genau oder Rebound Effekt, wie
- 3:37man in der Psychologie sagt. OK, Bumerang Effekt, das klingt
- 3:40so, als würde alles, was man wegwirft, mit voller Wucht
- 3:43zurückkommen. Exakt das passiert.
- 3:46Stell dir vor, du sagst dir, ich darf auf keinen Fall an meine
- 3:50Angst denken, damit dein Gehirn diesen Befehl ausführen kann,
- 3:55muss ein Teil von ihm eine Art innerer Wächter, ständig
- 3:59patrouillieren und überprüfen. Moment, ist die Angst noch da,
- 4:02denke ich gerade daran. Ah, verstehe.
- 4:05Durch diesen permanenten Checkprozess hältst du die
- 4:08Emotion unbewusst die ganze Zeit aktiv.
- 4:11Du. Du Fütterst genau das Monster,
- 4:13dass du eigentlich aushungern willst.
- 4:15Das ist wie dieser klassische Test.
- 4:17Denk jetzt nicht an einen rosa Elefanten.
- 4:20Genau der. Und das erste, was im Kopf
- 4:22aufploppt, ist natürlich ein rosa Elefant.
- 4:25Man kann einen Gedanken nicht durch einen nicht Gedanken
- 4:27ersetzen. Richtig.
- 4:29Und auf der neurobiologischen Ebene passiert ja noch was.
- 4:32Unsere Amygdala, das ist sozusagen das Angst und
- 4:36Alarmzentrum im Gehirn. Der innere Wachhund.
- 4:38Ja, der übervorsichtige Wachhund genau, der feuert weiter
- 4:42Signale. Solange die Bedrohung, also das
- 4:45Gefühl, nicht offiziell vom Bewusstsein als gesehen und
- 4:49geklärt gemeldet wird, bellt dieser Wachhund einfach weiter.
- 4:52Und was macht er dann? Er macht Lärm, schüttet
- 4:55Stresshormone aus. Wenn diese Emotion also nicht
- 4:58verarbeitet, also nicht bewusst gefühlt wird, speichert der
- 5:01Körper diese Anspannung. Das ist dann dieser Kloß im
- 5:04Hals, der Druck auf der Brust, diese unerklärliche innere
- 5:07Unruhe. Puh, das ist ne starke Erklärung
- 5:10dafür, warum man sich manchmal so chronisch gestresst fühlt,
- 5:13ohne zu wissen, warum. Der Körper ist im permanenten
- 5:16Alarmzustand. Genau.
- 5:18Die paradoxe Lösung, die Gabriel da vorschlägt, ist also nicht
- 5:21Kampf oder Flucht, sondern. Ja, radikale Akzeptanz.
- 5:25Genau, er sagt ein Gefühl für vielleicht 90 Sekunden bewusst
- 5:29zuzulassen, einfach nur zu sagen, OK, Hallo Angst, ich
- 5:33spüre dich, das hilft schon und dann geht es weg, es
- 5:36verschwindet viel schneller, als wenn du stundenlang dagegen
- 5:39ankämpfst. Weil in dem Moment, wo du es
- 5:42bewusst wahrnimmst, gibst du dem Wachhund der Amygdala das
- 5:45Signal, alles klar, ich habe die Warnung gehört, du kannst jetzt
- 5:49leiser sein. Das Gefühl wird also von einem
- 5:51Feind zu einer reinen Information.
- 5:54Genau das. OK, das mit dem Bumerang Effekt
- 5:57und der Akzeptanz macht wissenschaftlich total Sinn.
- 5:59Aber wie schafft man das konkret im Moment, wenn man von einem
- 6:03Gefühl regelrecht überwältigt wird?
- 6:05Da hat die Quelle diesen sehr konkreten sprachlichen Trick.
- 6:09Gabriel nennt ihn das Nilix Upgrade.
- 6:11Geht, und das ist diese Verbindung von Wissenschaft mit
- 6:15einem Mindset Ansatz von Maxim Manquish.
- 6:18Ja, und dieser Trick ist so einfach wie genial.
- 6:21Er liegt in der Veränderung eines einzigen Wortes.
- 6:24Es geht um den Unterschied zwischen dem Satz des Opfers und
- 6:27dem Satz des Beobachters. OK, der Satz des Opfers, so wie
- 6:31es in der Quelle steht, lautet, Ich bin traurig oder ich bin
- 6:35wütend, Mhm. Wenn du das sagst,
- 6:37identifizierst du dich zu 100% mit diesem Gefühl.
- 6:40Es gibt keine Trennung mehr. Du bist nicht eine Person, die
- 6:43Trauer hat. Du bist die Traurigkeit.
- 6:46Genau das Ergebnis, so Gabrieles, ist ein Gefühl von
- 6:49Schmerz und kompletten Kontrollverlust.
- 6:52Und der Satz des Beobachters? Ich spüre Traurigkeit oder ich
- 6:56nehme Wut in mir wahr. Ah, das ist ein kleiner, aber
- 6:59kleiner Unterschied. Ein riesiger Unterschied.
- 7:03Dieser kleine sprachliche Dreh schafft sofort eine Distanz.
- 7:06Es gibt plötzlich 2 Entitäten, es gibt dich als beobachtende
- 7:10Person und es gibt das Gefühl, dass du wahrnimmst.
- 7:13Du bist nicht mehr das Gefühl. Du bist der Raum, in dem das
- 7:16Gefühl stattfindet und das gibt dir sofort deinen
- 7:19Handlungsspielraum zurück. Das ist faszinierend, wie ein
- 7:23Wort die ganze Perspektive verändern kann.
- 7:26Das Gefühl verwandelt sich, wie die Quelle es nennt, von einem
- 7:29Monster, das dich verschlingt. In eine reine Information, die
- 7:32du dir anschauen kannst. Das erinnert mich an diesen
- 7:35Gedanken. Emotion ist Energy in Motion,
- 7:38also Energie in Bewegung, ein sehr wichtiger Punkt, wenn wir
- 7:42das Gefühl als Energie in Bewegung betrachten, wird klar,
- 7:45dass es von Natur aus fließen will.
- 7:48Es willkommen und wieder gehen. Genau und unser Widerstand,
- 7:51unser Versuch es festzuhalten oder Wegzudrücken, ist wie ein
- 7:55Damm, den wir in diesen Fluss bauen.
- 7:58Wenn du es aber nur beobachtest, wie mit dem Satz Ich spüre,
- 8:02erlaubst du dieser Energie durch dich hindurchzufließen, wenn du
- 8:06sie durch sucht Blockierst, staut sie sich auf und der Druck
- 8:09im System wird immer größer. Das macht den Prozess viel
- 8:12weniger bedrohlich. Es geht nicht darum, etwas
- 8:14auszuhalten, sondern darum, etwas durchfließen zu lassen.
- 8:18Aber Theorie ist das eine. Pax ist das andere.
- 8:21Genau da setzt die Quelle an und wird extrem konkret.
- 8:25Sie gibt dir eine richtige Mission für den Tag.
- 8:27Das Gefühlslogbuch und die Anleitung ist wirklich glasklar.
- 8:31Sie ist total simpel. Stell dir heute einfach mal 3
- 8:34Wecker zu unterschiedlichen Zeiten.
- 8:36Okay wenn ein Wecker klingelt, hältst du für ne Minute inne und
- 8:39folgst 4 Schritten. Lass uns die mal durchgehen.
- 8:43Schritt 1 Stopp. Also einfach aufhören mit dem,
- 8:46was man gerade tut. Genau, einfach nur innehalten.
- 8:49Schritt 2 Body scannen, einmal tief durchatmen und in den
- 8:54eigenen Körper hineinhorchen mit der Frage, was spüre ich gerade
- 8:59rein körperlich. Das muss nichts Großes sein,
- 9:02oder? Überhaupt nicht.
- 9:03Vielleicht ein Leichtes Ziehen in der Schulter, ein Kribbeln in
- 9:06den Händen, ein Kloß im Hals, ein Druck auf der Brust.
- 9:09Es geht nur um die reine physische Wahrnehmung, dann
- 9:13kommt Schritt 3. Benennen dem Gefühl, das mit
- 9:17dieser Körperempfindung verbunden ist, einen Namen
- 9:20geben. Genau zum Beispiel.
- 9:22OK, ich spüre Anspannung oder ich spüre Leere oder ich spüre
- 9:26eine leichte Freude und hier ist es eben wichtig, diesen Satz des
- 9:29Beobachters zu nutzen. Bewerten oder zu analysieren nur
- 9:33das Protokoll. Die goldene Regel, die Gabriel
- 9:36dabei aufstellt, lautet ja, du bist der Forscher, nicht der
- 9:39Richter. Das finde ich so wichtig.
- 9:41Absolut. Es gibt keine richtigen oder
- 9:43falschen Gefühle, es gibt nur das, was gerade da ist.
- 9:47Und um das so greifbar zu machen, teilt er in der Quelle
- 9:50ja sogar seinen eigenen Logbucheintrag.
- 9:52Das macht es sehr nahbar. Ja, er schreibt Enge im Hals,
- 9:56Gedanken rasen und seine kurze Analyse dazu ist Stress wegen
- 10:01einer Deadline kein Urteil. 0. Er bewertet es nicht als
- 10:05schlecht oder falsch. Er verurteilt sich nicht dafür,
- 10:08er protokolliert es einfach, wie ein Wissenschaftler, der das
- 10:11Wetter beobachtet. Diese neutrale Haltung ist der
- 10:14Schlüssel. Absolut OK.
- 10:16Jetzt haben wir die Übung, aber ich kann mir vorstellen, dass da
- 10:19direkt ein paar Fragen oder Hürden aufkommen.
- 10:22Klar, lass uns mal auf die eingehen, die in der Quelle auch
- 10:26als eine Art FAQ Bereich behandelt werden.
- 10:29Die Erste, die mir sofort in den Sinn kommt.
- 10:32Was ist, wenn ich gar nichts fühle, wenn da nur leere ist,
- 10:35mache ich dann was falsch? Extrem wichtige Frage und die
- 10:39Antwort der Quelle ist ein klares und lautes Nein, auf
- 10:42keinen Fall. Wirklich nicht.
- 10:44Nein, Lehre oder Taubheit ist ebenfalls eine relevante
- 10:49Wahrnehmung, ein Gefühl. Oft ist es ein Schutzmechanismus
- 10:52des Körpers, der nach einer sehr langen Zeit der Überforderung
- 10:56oder Betäubung einfach mal den Stecker zieht.
- 10:59OK, das macht Sinn. Die Aufgabe ist dann, genau das
- 11:02zu notieren. Ich spüre Taubheit oder ich
- 11:05spüre eine Leere in der Brust. Das ist keine Niederlage, das
- 11:09ist eine unglaublich wertvolle Beobachtung über deinen
- 11:11aktuellen Zustand, das ist so eine wichtige Entlastung.
- 11:15Denn ich kann mir vorstellen, dass sich das erst mal wie ein
- 11:17Scheitern anfühlt. Ich soll was fühlen, aber der
- 11:19ist nichts. Ja, aber die Quelle gibt da
- 11:22indirekt schon einen Tipp, indem sie den Rahmen des Forschers
- 11:26vorgibt. Einen Forscher, der im Eis bohrt
- 11:28und nichts findet, würde ja auch nicht sagen, ich habe versagt,
- 11:31sondern sondern an dieser Stelle ist nichts interessante
- 11:35Informationen. Es geht darum, auch die
- 11:37Frustration über die Lehre mit derselben Neugier zu beobachten.
- 11:41Ah, interessant, ich spüre Leere.
- 11:44Und das löst in mir den Gedanken aus, dass ich versage.
- 11:47Ich spüre Frustration, man wendet das Prinzip einfach auf
- 11:51die nächste Gefühlsebene an. Ganz genau.
- 11:53OK, das leuchtet ein nächste mögliche Falle muss ich
- 11:57versuchen, das Gefühl irgendwie positiv zu sehen, muss ich
- 12:01Dankbarkeit für meine Wut finden, das ist ja so ein Trend
- 12:05und hier ist die Quelle wieder sehr klar, nein, das wäre
- 12:09kontraproduktiv, es geht um eine radikal wertfreie Beobachtung.
- 12:14Das hat nichts mit Toxic Positivity zu tun, also diesem
- 12:17Zwang, alles schönreden zu müssen.
- 12:20Die Analogie des Forschers passt hier wieder perfekt.
- 12:22Ein Meteorologe sagt nicht Oh, der Regen ist böse und schlecht
- 12:26für meine Laune, er stellt neutral fest, es regnet 15 Grad
- 12:30Wind aus Nordwest. Es geht darum, für einen Moment
- 12:34das Etikett gut oder schlecht, dass wir unseren Gefühlen
- 12:36ständig anheften, einfach mal wegzulassen.
- 12:39Nur feststellen, nicht urteilen. Und die letzte Frage aus dem
- 12:44FAQ, wie oft sollte ich das machen?
- 12:47Also das Ideal um den, wie er es nennt, Muskel der Wahrnehmung
- 12:51wirklich zu trainieren sind so 3 bis viermal am Tag.
- 12:55OK, aber, und das wird auch betont, jeder einzelne Check in
- 13:00ist ein Gewinn. Zweimal ist unendlich viel
- 13:03besser als Keinmal. Es geht nicht um Perfektion.
- 13:06Sondern darum, eine neue Gewohnheit aufzubauen.
- 13:08Genau. Und die Verbindung zum eigenen
- 13:10Körper langsam wiederherzustellen.
- 13:12Das klingt alles sehr machbar und entlastend und es zeigt
- 13:16wirklich, wieviel Tiefe in diesem Ansatz von delix Berlin
- 13:18steckt. Wenn dich das jetzt inspiriert
- 13:20hat und du diese Arbeit wertvoll findest.
- 13:22Dann gibt es auch die Möglichkeit, Gabriel und sein
- 13:25Projekt zu unterstützen. Richtig.
- 13:27Genau, er würde sich riesig freuen.
- 13:28Du kannst ihm zum Beispiel helfen, indem du diesen Beitrag
- 13:31auf Social Media teilst oder den Podcast auf Plattformen wie
- 13:34Spotify oder Apple Podcasts bewertest.
- 13:36Ein Like da lassen, das hilft ja schon enorm bei der
- 13:39Sichtbarkeit. Total.
- 13:41Und es ist wichtig zu wissen, so steht es in der Quelle.
- 13:44Das Projekt Nilix Berlin wird komplett allein von Gabriel
- 13:48finanziert und erstellt, das ist ein echtes Herzensprojekt.
- 13:53Das heißt, jede Form der Unterstützung hilft ihm, also
- 13:55direkt damit weiterzumachen. Ja, und mit seinem Weg, nicht
- 13:59nur sich selbst, sondern eben auch anderen Betroffenen zu
- 14:01helfen. Sein persönliches Motto, das er
- 14:04teilt, fasst das wunderbar zusammen.
- 14:06Und das wäre. Aus allem schlechten in seinem
- 14:08Leben etwas Gutes zu machen. Man spürt, dass diese Arbeit für
- 14:12ihn eine Form der eigenen Heilung ist, indem er seine
- 14:16Erfahrungen in etwas verwandelt, das andere nützt.
- 14:19Ein sehr starkes Motto. Lass uns vielleicht die
- 14:21wichtigste Erkenntnis für dich noch mal zusammenfassen.
- 14:24Gern der Kern von Tag 1 dieses Workshops ist, du musst deine
- 14:29Gefühle nicht bekämpfen, um die Kontrolle zurückzugewinnen.
- 14:32Ganz im Gegenteil. Die Kontrolle entsteht
- 14:35paradoxerweise erst durch das Loslassen des Kampfes.
- 14:39Genau. Erst durch die neutrale,
- 14:42neugierige Beobachtung übernimmst du wieder die
- 14:45Führung. Du wechselst sozusagen vom
- 14:47blinden Passagier, der von den Wellen der Emotionen hin und
- 14:51hergeworfen wird. Auf den Fahrersitz.
- 14:54Und schaust bewusst auf dein inneres Armaturenbrett, anstatt
- 14:58es zu ignorieren oder zu zertrümmern.
- 15:01Ein schönes Schlussbild. Und als ein letzter Gedanke für
- 15:04dich zum Mitnehmen. Die Quelle verrät ja, dass es an
- 15:08Tag 2 des Workshops darum gehen wird, herauszufinden, warum
- 15:12diese Warnlampen überhaupt leuchten, also die tieferen
- 15:15Ursachen genau während du also heute vielleicht übst, deine
- 15:19Gefühle einfach nur zu beobachten, frag dich doch schon
- 15:22mal ganz leise und ohne Druck im Stillen, wenn dieses Gefühl eine
- 15:27Botschaft für mich hätte, welche könnte das sein?
- 15:31Noch bevor wir uns das warum genauer ansehen, einfach nur als
- 15:34eine leise Frage in den Raum gestellt.
- 15:37Ein guter Impuls. Vielen Dank, dass du dir die
- 15:39Zeit genommen und zugehört hast. Pass gut auf dich auf und bis
- 15:42zum nächsten Mal.