Latest / Hallo Gesundheit – Der Podcast der CSS / Kindsverlust #2 Was beim Verarbeiten geholfen hat – mit Nathalie und Isaac
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- 0:01Speaker 2: Es geht in einem Podcast um Felgenborte.
- 0:03Speaker 2: Wenn ich das emotional belasten könnte, empfehle ich dir noch Zeit zu lassen, bevor die Episode los ist.
- 0:09Speaker 2: Oder überneb dir die Zahl, die dich unterstützt.
- 0:13Speaker 2: Zu den Fakten.
- 0:14Speaker 2: Wenn zehn Frauen schwanger sind, stirbt bei zwei davon das Kind in den ersten drei Monaten.
- 0:22Speaker 2: Das sind Zahlen der Fachstelle Kinderverlust in Schweiz.
- 0:25Speaker 2: Das betrifft Frauen, die überhaupt wissen, dass sie schwanger sind.
- 0:29Speaker 2: Pro Schwangerschaftswochen sinkt nach ein Risiko.
- 0:32Speaker 2: Gleich laut dem Bundesamt für Statistik ist letztes Jahr fast jeden Tag ein Kind tot auf die Welt gekommen, das schon in den zwanzigsten Wochen war, also im sechsten Monat.
- 0:43Speaker 2: Eines älteren Paar, die seine Kinder während der Schwangerschaft verloren haben, sind Natalie und Isaac.
- 0:49Speaker 1: Hallo, ich bin Natalie, ich bin die Vierer Drissig.
- 0:53Speaker 1: Ich komme aus der Nähe von Bern, die Sozialpädagogin.
- 0:59Speaker 1: Wir haben in der Anfangspandemie unsere Zwillingen im fünften Schwangerschaftsmonat angemessen.
- 1:06Speaker 1: Ich
- 1:07Speaker 0: würde sagen, ich bin der Mann von Nathalie.
- 1:09Speaker 0: Ich komme aus Bern, wohne bei der Reaktion von Bern, arbeite beim Bund als wissenschaftlicher Mitarbeiter und bin auch direkt betroffen.
- 1:18Speaker 0: Wir sind zusammen direkt betroffen.
- 1:21Speaker 0: Darum sind wir heute
- 1:24Speaker 2: hier.
- 1:27Speaker 2: Beim Umfeld hat ihnen einiges geholfen, aber einiges auch ganz sicher nicht.
- 1:34Speaker 2: Das erzählen sie heute und auch, wie die nächsten Schwangerschaften verlassen sind.
- 1:40Speaker 2: Hallo und herzlich willkommen bei Hallo Gesundheit, ein Podcast der CSS.
- 1:45Speaker 2: Jeden Monat geht es um ein Thema aus zwei verschiedenen Perspektiven.
- 1:49Speaker 2: Einer ist aus Fachsicht und einer ist aus betroffenen Sicht.
- 1:53Speaker 2: Ich bin Karla und heiße den Podcast abwechslungsweise mit Manuel.
- 1:57Speaker 2: Ich habe selber zwei Kinder und habe es heftig gefunden, mich in das Thema zu geben, aber es soll enttapuisiert werden, weil es viele passiert.
- 2:08Speaker 2: Wir sind in
- 2:09Speaker 1: Bern,
- 2:09Speaker 2: an den Ahren, an einem Ort, der auch für euch wichtig ist.
- 2:14Speaker 2: Wir sind hier viel zu spazieren während des Trautprozesses.
- 2:19Speaker 2: Ich finde es sehr wertschätzend.
- 2:21Speaker 2: Dem Thema gegenüber, das du auch hier bist, hast du viel Überwindung gebraucht, um jetzt auch auf den Spaziergang zu gehen.
- 2:29Speaker 0: Ja, also, wir haben immer gesagt, ja, ich glaube, ich wäre da, ich finde das noch cool.
- 2:34Speaker 0: Ja, wir können es dazu sagen, vielleicht einen Beitrag zu leisten.
- 2:37Speaker 0: Du hast von Enthabausiering gesprochen.
- 2:39Speaker 0: Und er ist irgendwann mal die Anfrage wirklich, also wie du zu uns kamst.
- 2:44Speaker 0: Und irgendwie habe ich das erste Mal angefangen, Ich weiss nicht, ob ich das habe, aber ich habe es länger ausgetauscht.
- 2:49Speaker 0: Natalia hat mir eine Mutter getrunken.
- 2:50Speaker 0: Es wäre doch cool, weil die männliche väterliche Perspektive mit dabei wäre und habe gesagt, ja, mal gut.
- 2:58Speaker 0: Und darum bin ich heute hier.
- 2:59Speaker 0: Ja, das wäre es so.
- 3:02Speaker 2: Wir gehen in Februar-Zwenz-Zwenz zurück.
- 3:06Speaker 2: Es ist kurz vor Corona.
- 3:08Speaker 2: Natalia, nach einem langen Kinderwunsch-Weg warst du mit Zwillinge schwanger.
- 3:12Speaker 2: Im fünften Monat.
- 3:14Speaker 2: Und dann ist er ... Abends war es ein komisches Gefühl.
- 3:20Speaker 2: Was war dort?
- 3:23Speaker 1: Ich kann sagen, durch unser ganz Kinderwunschweg habe ich ein wahnsinniges gutes Körpergefühl entwickelt.
- 3:32Speaker 1: Ich habe immer schnell gemerkt, dass es etwas Gutes ist oder nicht.
- 3:37Speaker 1: Abends war ich eingeladen bei Bekannten.
- 3:41Speaker 1: Ich habe gemerkt, dass etwas nicht Gutes ist.
- 3:45Speaker 1: Wir haben durch unseren Weg sehr gelernt,
- 3:51Speaker 0: um uns
- 3:54Speaker 1: und unsere Interessen einzusetzen.
- 3:57Speaker 1: Ich schrieb in unserem Arzt, dass ich sehr gerne einen zusätzlichen Ultraschalltermin möchte.
- 4:04Speaker 1: Wir gingen dort mit sehr gemischten Gefühlen durch.
- 4:08Speaker 1: Ich hatte mein Körpergefühl.
- 4:10Speaker 1: Das ist etwas nicht stimmt.
- 4:11Speaker 1: Wir haben so eine Hoffnung gehangen.
- 4:15Speaker 1: Das ist doch schon alles gut.
- 4:16Speaker 1: Das letzte Ultraschall war alles gut.
- 4:20Speaker 1: Das erste Wester-Screening war alles gut.
- 4:23Speaker 1: Alle Abklärungen, alle Tests.
- 4:24Speaker 1: Es ist alles gut mit unseren zwei kleinen Scherzen.
- 4:27Speaker 1: Wir haben so lange gekämpft für die zwei.
- 4:32Speaker 1: Und wo wir zu unserem Arzt kamen, er hat sich wirklich immer jederzeit sehr, sehr ernst genommen, hat er zuerst in den Sofort gefunden.
- 4:42Speaker 1: Es war alles gut mit unserem Sohn.
- 4:46Speaker 1: Und ja, näher kommt der entscheidende Satz des Arztes.
- 4:50Speaker 1: Er hat sich wahnsinnig fest einbrannt in seinem Kopf.
- 4:55Speaker 1: Entschuldigung, bis zu den Kindern schläden verstorben.
- 4:59Speaker 1: Und es ist ... Ja, ich weiss gar nicht, was man so denken soll.
- 5:05Speaker 1: Es ist eine Lehre hier.
- 5:07Speaker 1: Es ist eine völlig Überforderung.
- 5:11Speaker 1: Ja, wie ich möchte, wo der Fuss weggezogen wäre.
- 5:14Speaker 1: Ja, es ist wie nicht zu beschreiben fast.
- 5:18Speaker 1: Und irgendwie ist es sehr schnell auch gut.
- 5:20Speaker 1: Also, nicht mehr durch ist ganz klar, wie die Dankbarkeit tagtäglich mal, aber die Zeit der Kinder leckt.
- 5:26Speaker 1: Es ist ja auch nicht beide betroffen.
- 5:28Speaker 1: Die Lichtzeit ist bei mir sehr schnell der Gedanke gekommen.
- 5:33Speaker 1: Die zwei Kinder gehören so fest zusammen, dass sie sich anfangen an zu sein.
- 5:38Speaker 1: Das kann doch nicht sein.
- 5:39Speaker 1: Da kommen sehr schnell alle Gedanken auf.
- 5:43Speaker 1: Es ist sehr gewirr im Kopf.
- 5:46Speaker 1: Ich kann mich gar nicht klar denken.
- 5:49Speaker 2: Das erste Kind, das ist in der sechzehnten Woche verstorben.
- 5:55Speaker 2: Das lässt man innen, weil sie noch ein Kind hat, der lebt.
- 5:58Speaker 2: Und nach zwei Wochen später war auch das Kind klar, dass es leider nicht lebendig auf die Welt kam.
- 6:07Speaker 1: Dort war es wirklich ... Es war noch bei einer Vertretungsärztin, die es noch schwieriger gemacht hat, weil man nicht das Vertrauen hält.
- 6:18Speaker 1: Die Vertrauensbasis, die man mit dem anderen Arzt in den letzten Jahren aufbauen konnte.
- 6:24Speaker 1: Ja, das war eine komplette Überforderung.
- 6:27Speaker 1: Wir wurden dann noch umgehend zur Traurhebamme geschickt.
- 6:32Speaker 0: Also umgehend?
- 6:33Speaker 0: Umgehend.
- 6:34Speaker 1: Und das war für uns sehr überfordernend.
- 6:37Speaker 0: Es hat nicht interessiert, dass Sie sagen, es hätte keinen Moment.
- 6:41Speaker 0: Das war später auch Angst.
- 6:43Speaker 1: Genau, das wurde sehr wertvoll stürzt, aber im Moment ist man ... ... so ... ... bei sich und ... ... drumherum interessiert er mich nicht.
- 6:55Speaker 1: Und nachher haben wir eine ... ... ganz gute ... ... Trauerhäume gehabt, die in Ausbildung waren ... ... und die haben uns über Forderungen gemerkt ... ... und die haben gesagt, ... ... wir können ein paar Tage später wiederkommen ... ... und mit ihnen haben wir das ganze ... ... die ganze Geburtsplanung können machen.
- 7:10Speaker 1: Und ... ... das war sehr viel Stimmiger.
- 7:12Speaker 1: Wo halt auch der erste Schock ... ... schon mal so ein bisschen ... ... sich konnte setzen oder ja ...
- 7:19Speaker 2: Geburtsplanung ist, je nachdem kann man warten, bis der Körper das Kind selber loslässt.
- 7:26Speaker 2: Man kann Medikamentöse etwas machen, einen Kaiserschnitt oder einen Vaginal gebären.
- 7:32Speaker 2: Du hast einen Vaginal geboren.
- 7:34Speaker 2: War es einfach für dich, um zu entscheiden, dass du diese körperlichen Schmerzen jetzt auch noch erlebst?
- 7:44Speaker 1: Im Vornen hatte ich eine extrem grosse Zweifel.
- 7:49Speaker 1: Ob es physisch ist, ob es psychisch ist.
- 7:54Speaker 1: Es ist wie eine ganze Traur.
- 7:57Speaker 1: Wir mussten noch die Kraft aufzubringen.
- 7:59Speaker 1: Jetzt ist es so in einem dunklen Loch.
- 8:03Speaker 1: Es geht gar nicht mehr.
- 8:05Speaker 1: Es war enorm schwierig.
- 8:07Speaker 1: Wir haben mit unseren Hebammen zusammen das Ganze gut anschauen können.
- 8:14Speaker 1: Die hat mich sehr zu ermutigt.
- 8:19Speaker 1: Das ist jetzt so zu gehen.
- 8:21Speaker 1: Das war für uns wirklich die beste Entscheidung.
- 8:24Speaker 2: Das ist auch etwas, was Anna-Margaretta Nerv gesagt hat in der anderen Episode zu diesem Thema im Fachgespräch.
- 8:30Speaker 2: Wie diese körperliche Schmerz auch sehr hilft bei der Verarbeitung.
- 8:36Speaker 1: Ja, wirklich.
- 8:38Speaker 2: Ich sage, wie war es für dich?
- 8:40Speaker 2: Neben Natta, wie war es, das Ganze mitzuerleben?
- 8:45Speaker 0: Ich hatte grosse Zweifel und Respekt, weil ich nicht wusste, was mir erwartet, weil ich ausgesehen habe, ob es auf uns zukommt, auf dich, vor allem auf uns beide, ob das nicht getrommatisierend, aber ob es sich ein negativer, schwieriger Erlebnis wird.
- 9:03Speaker 0: Und ich wusste es halt.
- 9:04Speaker 0: Aber auch ich habe nicht das als etwas nicht beschönigter oder relativierend zu wirken, als sehr traurig und so gleich zu kommen.
- 9:12Speaker 0: Das ist nicht richtig gut, aber schön.
- 9:15Speaker 0: Schön und friedlich erlebt.
- 9:17Speaker 0: Wir sind sehr gut betreut worden von den Hebammen.
- 9:22Speaker 0: Unsere Eltern und die Kinder sind unsere Kinder.
- 9:24Speaker 0: Und nicht irgendwie die Fäugen, die ohne Kinder, sondern wirklich unsere Kinder.
- 9:28Speaker 0: Und dann, wo wir uns zu Hause gehen mussten, und wir haben sie und wir lassen sie halt wieder zurück.
- 9:33Speaker 0: Das war sehr, sehr schwierig.
- 9:36Speaker 0: Aber in den Rückblick und überwiegt es für mich so... Vielleicht war es gleichheilssam, in den Rückblick und überwiegt es für mich wie... Das Schöne, das Friedliche.
- 9:45Speaker 0: Und der Lust war ja eh da.
- 9:47Speaker 0: Aber in diesem ganzen Prozess ist der Tag eigentlich so wie ... Wie im Vergleich zu den Erwartungen und Ängsten, die ich vorher hatte, ist dieser Tag wirklich sehr als Friedliches und ein schönes Erlebnis in Erinnerung geblieben.
- 10:00Speaker 0: So, schau.
- 10:00Speaker 0: Kann man das sagen?
- 10:02Speaker 2: Es klingt jetzt so, ah ja, es ist easy, es ist einfach so, danke.
- 10:06Speaker 2: Aber es ist jetzt fast sechs Jahre her, es war ein grosser Prozess.
- 10:12Speaker 2: Das können wir jetzt sagen.
- 10:14Speaker 2: Und dazu muss man sagen, nachdeliktieren ist es auch so gegangen.
- 10:17Speaker 2: Du hast
- 10:18Speaker 1: auch
- 10:18Speaker 2: immer wieder genickt.
- 10:19Speaker 1: Ja, wirklich.
- 10:20Speaker 2: Verschätigt
- 10:21Speaker 0: steht.
- 10:21Speaker 0: Ich will noch dazu sagen, ich will es nicht relativ aus, es war schon sehr traurig.
- 10:25Speaker 1: Sehr emotional.
- 10:26Speaker 0: Aber ein wichtiger Moment im langfristigen Sinn.
- 10:29Speaker 0: Das war schon sehr ... ... heavy.
- 10:32Speaker 0: Auf jeden Fall.
- 10:34Speaker 1: Wo man wirklich einfach niemanden wünscht.
- 10:36Speaker 1: Es ist meine Erfahrung, glaube ich.
- 10:39Speaker 1: Es ist ja egal, zu welchem Zeitbruch, dass man das Kind verliert.
- 10:43Speaker 1: Es stimmt einfach nicht, was das Kind vor ihm muss gehen.
- 10:46Speaker 1: Ich glaube, das spielt keinen Rolle.
- 10:48Speaker 1: Das ist der sechste Schwangerschaftswochen.
- 10:50Speaker 1: Das ist im fünften Monat.
- 10:54Speaker 1: Mit zwei Jahren.
- 10:55Speaker 1: Es ist einfach zu früh.
- 10:57Speaker 1: Man hat sich auf ein Leben mit den Kindern eingestellt und hat viele Träume, viele Wünsche und Vorstellungen gehabt, die einfach im Ende moment völlig platzen.
- 11:07Speaker 1: Und das ist enormes Thema.
- 11:11Speaker 2: Ihr habt die Hebammen erwähnt, die Ruhr, die Begleitung.
- 11:15Speaker 2: Das war eine sehr wichtige Stützung für euch.
- 11:18Speaker 2: Was habt ihr euch bieten können, damit ihr euch so aufgehoben gefühlt habt?
- 11:25Speaker 1: Ich finde, es ist sicher, dass man von jemandem ernst genommen wird, der weiss, von was man redet.
- 11:32Speaker 1: Und das sind wir wirklich in jeder Zeit.
- 11:35Speaker 1: Und das ist mega wertvoll.
- 11:36Speaker 1: Und da haben wir von anderen Betroffenen gehört, dass das nicht der Fall ist.
- 11:41Speaker 1: Und das stellen wir enorm schwierig vor, weil man eigentlich schon mit dieser Last muss umgehen und nicht ernst genommen wird.
- 11:51Speaker 1: Ja, in dieser Thematik muss es enorm schwierig sein.
- 11:54Speaker 1: Und dann wird es merken, dass unsere Kinder von aussen gesehen werden.
- 11:59Speaker 1: Und insbesondere gerade im Spital, wenn man wieder draussen ist und kein Kind mehr im Bauch hat und kein Kind auf dem Arm darf, wird das auch wie nichts mehr sehen.
- 12:11Speaker 2: Du hast das gerade gesagt, aber das Kind ist draussen.
- 12:14Speaker 2: Der schwanger Bauch geht zurück.
- 12:18Speaker 2: Und dann kommst du wieder in die Welt raus, oder?
- 12:21Speaker 2: Die Leute wissen an, ihr kommt ein Baby über.
- 12:24Speaker 2: Ich sage, ich nehme an, du bist dann gleich einmal wieder arbeiten.
- 12:29Speaker 2: Wie war es?
- 12:33Speaker 0: Also, es war so.
- 12:35Speaker 0: Ich war sehr froh, dass mein Geburtstag direkt in die Woche krankgeschrieben wird.
- 12:41Speaker 0: Dann wurde ich von der Last Besleid.
- 12:45Speaker 0: Und er, halte die Pandemie bedingt, habe ich wieder fast normal geschaffen, aber alles von daheim aus.
- 12:52Speaker 0: Meine Chefin hat zum Glück sehr viel Verständnis gezeigt und hat mir die Freierung zum Glück gelassen.
- 12:57Speaker 0: Wenn dann noch vom Beruf her die Komplikationssäge im All oder die Problemen zukommen, wäre das noch schwieriger geworden.
- 13:04Speaker 0: Es war schon unendlich schwierig und ausserfordend und traurig.
- 13:08Speaker 0: Aber dann bin ich sehr froh, es war zu einfach, es war gar keine Diskussion mit Max.
- 13:12Speaker 0: So, genau.
- 13:14Speaker 2: Es war sehr lock down, du hast zu Hause gearbeitet, du warst mit Peter zu Hause.
- 13:19Speaker 2: Es war die Traur um.
- 13:22Speaker 2: Wenn ich euch erlebe, ihr seid so ein Symbiose und so positiv.
- 13:28Speaker 2: Wie habt ihr es
- 13:29Speaker 1: geschafft?
- 13:30Speaker 2: Ich kann mir vorstellen, es ist
- 13:32Speaker 1: eine mega Schwere.
- 13:34Speaker 2: Jeder geht ja verschieden mit der Traur um.
- 13:36Speaker 1: Es war sicher sehr wertvoll.
- 13:38Speaker 1: Wir waren wirklich ständig im Austausch.
- 13:41Speaker 1: Wir haben sehr viel miteinander geredet.
- 13:43Speaker 1: Wir waren wahnsinnig viel in der Natur, im Wander, im Laufen.
- 13:50Speaker 1: Wir sagten rückblickend, das hat uns, glaube ich, geredet.
- 13:56Speaker 1: Wir haben sehr viele Ressourcen von uns.
- 14:01Speaker 1: Wir sind beide residiente Menschen und das hilft ganz bestimmt.
- 14:09Speaker 2: Ich bin jetzt nicht negativ zu suchen, aber wahrscheinlich hatten die Kinder schon einen Moment, in dem sie in diesem Trauerprozess
- 14:18Speaker 1: gefunden haben müssen.
- 14:19Speaker 1: Im ersten Moment, in dem ich in diesem Schock zustande, sind wir schon ähnlich damit umgegangen.
- 14:28Speaker 1: Ich habe in diesem Trauerprozess schon mehr erinnert.
- 14:32Speaker 1: der näher ist, dass es einen Unterschied gegeben hat.
- 14:35Speaker 1: Und dort ist es sicher sehr wichtig, dass man immer wieder in Ausdusche geht und uns gegenüber akzeptiert, so wie es gegenüber mit dem ganzen Umgebung geht.
- 14:44Speaker 1: Und dass es okay ist, dass nicht einfach beide genau gleich damit umgehen.
- 14:48Speaker 1: Und das ist, glaube ich, mega wichtig, dass man da wirklich Verständnis zeigt.
- 14:52Speaker 0: Ich kann noch schnell einhaken.
- 14:54Speaker 0: Ich habe wirklich den Eindruck, dass die körperliche Komponenten ein Rees, ein Oberspilt und die Erfahrung verfallen viel unmittelbarer.
- 15:01Speaker 0: macht, ist mein Eindruck jedenfalls, dass wir die Kinder in sich drehen, in die Auswirkungen spürten.
- 15:07Speaker 0: Und plötzlich ist es wie ein bisschen weg.
- 15:10Speaker 0: Ich finde die Vorstellung sehr furchteinflössend, dass man wie ein Versturmungskind oder ein Versturmungskind mit sich umtreibt, dass so grösster Respekt der Nathalie gegenüber uns in der Mitte umgegangen ist.
- 15:22Speaker 0: Ich finde, es ist schon eine Dimension dazu kommt, dass das Ganze schon noch, die ihm noch mehr erschüttert, wenn man das so sagen kann.
- 15:29Speaker 0: wo der Trubrozess schon oben einflusst.
- 15:31Speaker 0: Nicht, dass man als Mann viel schneller wäre.
- 15:36Speaker 0: Aber ich glaube, das ist schon noch etwas, das für Männer schwierig zu erfassen oder sich auszumalen ist.
- 15:43Speaker 0: Das finde ich schon über die Jahre bewusster worden, dass das schon noch Angst nachwirkt.
- 15:48Speaker 0: Aus
- 15:49Speaker 2: Umfeld gemerkt, es ist schon sehr schwierig, damit es umgeht.
- 15:54Speaker 2: Man hört dann auch so, was passiert ist.
- 15:59Speaker 2: Was soll ich jetzt sagen?
- 16:01Speaker 2: Und dann sage ich etwas Falsches.
- 16:03Speaker 2: Und dann ist es gegenüber gerade am Brüllen.
- 16:07Speaker 2: Was hat euch am meisten geholfen, wie die Leute reagiert haben?
- 16:11Speaker 1: Ja, das ist für uns die schwierigste Frage.
- 16:14Speaker 1: Was sicher nicht hilft, ist ausweichen und ignorieren.
- 16:18Speaker 1: Sei es physisch, kommunikativ oder automatisch.
- 16:22Speaker 1: Relativieren, vergleichen, ist nicht hilfreich.
- 16:24Speaker 1: Ich kenne jemanden, der das passiert ist oder ich kenne jemanden, der jemand kennt.
- 16:29Speaker 1: Das hilft wirklich nicht.
- 16:30Speaker 1: Und hier melde ich doch, wenn du etwas brauchst.
- 16:34Speaker 1: Weil im Moment, in diesem Schockzustand, man ist danach etliche Wochen, etliche Monate, wirklich wie absorbiert.
- 16:43Speaker 1: Und man hat dann nicht die Energie, sich da aufzubringen, um sich melden.
- 16:51Speaker 1: Und das ist wirklich etwas, was wir bei etlichen Leuten aus dem Umfeld beobachtet haben.
- 16:57Speaker 1: und was enorm schwierig gemacht hat.
- 16:59Speaker 1: Denn dann haben sie sich nicht gemeldet und plötzlich hat sich der Kontakt ... ...
- 17:04Speaker 0: glittert.
- 17:05Speaker 0: Ja, glittert.
- 17:07Speaker 0: Ja, vielleicht kann ich auch nicht.
- 17:09Speaker 0: Wenn es hilft ist, zum Beispiel, dass man es sehr leidt, ich weiss nicht, wie sie es so sagen, es überfordert mich.
- 17:15Speaker 0: Zum Beispiel mit einer Nachbartenfahrung gemacht hat, ich sagte, dass man es wahnsinnig leidt.
- 17:19Speaker 0: Vielmehr kann ich leider nicht sagen.
- 17:21Speaker 0: Ich sagte, das ist genau das, was ich glaube, jetzt gebraucht habe.
- 17:23Speaker 0: Ich bin sehr überzeugt, dass es von niemandem böses gemeint war.
- 17:27Speaker 0: Oder so.
- 17:28Speaker 0: Oder uns hat ein Schatten oder uns im Stich gelassen.
- 17:31Speaker 0: Ich habe das Gefühl, es ist primär überfordert.
- 17:34Speaker 0: Aber ich habe von mir aus gelehrt, dann sieht man doch das einfach.
- 17:38Speaker 0: Um zu stören vielleicht ein WhatsApp.
- 17:40Speaker 0: Ich denke an dich, denke an euch.
- 17:42Speaker 0: Noch ein bisschen hin.
- 17:43Speaker 0: Dann sage ich mal, das ist schon fast genug, oder?
- 17:47Speaker 0: Genau.
- 17:48Speaker 1: Und das Gleiche war auch, dass es sehr schön war, Leute, die sich wirklich mega darum haben, die sich immer wieder geredet haben.
- 17:55Speaker 1: Egal, vielleicht während dem Jahr, weil nicht wahnsinnig viel von unserer Seite gekommen ist, die immer wieder signalisiert haben, dass sich ein Jahr nach der Geburt melden und sagen, heute denke ich, besummere ich euch, euch zwei Kinder werden schon jährig.
- 18:10Speaker 1: Und das ist das, was er ihm ... Ja.
- 18:15Speaker 1: die ihm einfach Kraft gibt und signalisiert, dass es wahre Freundschaft ist.
- 18:20Speaker 1: Auch Ohau-Domain in schlechteren Zeiten kommt von einer anderen Partei weniger.
- 18:25Speaker 1: Dafür ist er vielleicht in einem anderen Lebensabschnitt wieder anders.
- 18:29Speaker 2: Ich sage, du hast das Erlebnis mit dem Nachbarn erzählt.
- 18:32Speaker 2: Du hast auch allgemein mit anderen Männern gehabt, dass sich vielleicht wie auch eine neue Ebene von Freundschaft aufgetan hat.
- 18:42Speaker 2: Es ist ein kleineschemäßiges Mann, er spricht nicht darüber.
- 18:45Speaker 2: Und ja, sonst ist es passiert.
- 18:47Speaker 0: Ja, es gab eine Pandemie, die sicher ohne Einfluss hatte, aber nein, das hatte ich nicht.
- 18:51Speaker 0: Und die Frage kurz zu beantworten.
- 18:53Speaker 0: Der besteht unter Männern, sagen jetzt mal ganz gut, schon noch Potenzial.
- 18:57Speaker 0: Ich habe es über Natalia gesehen.
- 18:59Speaker 0: Das kann über egal welche Kanäle auch sein.
- 19:02Speaker 0: Ja, auch jemanden, der vorher nicht gekämpft hat und er eine verbundene Tränenaufgabe von dem.
- 19:06Speaker 0: von den Erfahrungen entsteht, weil sie immer von nebenan sehr wertvoll lebt.
- 19:10Speaker 0: Oder für mich kann sie indirekt.
- 19:12Speaker 0: Also ich glaube, dort hätten Männer durchaus schon noch einen positiven Potenzial.
- 19:16Speaker 0: Ja, habe ich schon das Gefühl.
- 19:18Speaker 2: Haben Sie noch andere fachliche Unterstützung, euch geholten, neben den Hebammen, die auch der Urbegleiterin
- 19:26Speaker 1: ist?
- 19:26Speaker 1: Es war ganz klar mit unserem Weg und mit diesem Verlust.
- 19:31Speaker 1: dass wir den externen Psychologischen-Hilfen suchen wollen.
- 19:37Speaker 1: Wir haben diesen Versuch gestartet im Sommer im Jahr zwanzig, weil für uns wenig klar war, dass wir einen grossen Kinderwunsch haben, aber mit unserem ganzen Weg und unserer Erfahrung.
- 19:51Speaker 1: Das ist schon wichtig.
- 19:53Speaker 1: Das kann noch richtig käufer arbeiten und dass wir noch externe Hilfe haben.
- 19:59Speaker 1: Wir haben versucht, im Sommer zu starten.
- 20:02Speaker 1: Dort hat es gar nicht geignet mit dieser Fachperson.
- 20:07Speaker 1: Für uns war es eine negative Erfahrung.
- 20:09Speaker 1: Wir waren relativ motiviert, das anzugehen.
- 20:13Speaker 1: Seither ist es pendent, würde ich sagen.
- 20:16Speaker 1: Es ist wie ...
- 20:18Speaker 2: Länsacher gar nicht weiter.
- 20:19Speaker 1: Nein, wir sind nicht weitergezogen nach dieser Erfahrung.
- 20:24Speaker 1: Wir merken jetzt, dass wir hier drei wunderbare Erdenkinder haben dürfen.
- 20:31Speaker 1: Es ist wunderschön mit neuen Herausforderungen.
- 20:34Speaker 1: Das ist schon etwas, das immer noch mitgelaufen ist.
- 20:37Speaker 1: Es schwingt immer mit.
- 20:39Speaker 1: Und es gibt sicher Potenzial, dass wir das noch angehen würden.
- 20:43Speaker 1: Ein Zuge, aber ausbar.
- 20:46Speaker 2: Ihr habt Kinderwählen.
- 20:48Speaker 2: Der Kinderwunsch war weiter um.
- 20:51Speaker 2: Wie war es, den Prozess wieder zu starten?
- 20:56Speaker 1: Es war sehr, sehr herausfordernd, sehr emotional.
- 21:01Speaker 1: Wie der Verlust ist immer im Ecken gestanden.
- 21:07Speaker 1: Wir wussten ganz klar, dass wir diesen Weg wollen.
- 21:11Speaker 1: Wir wollen, dass wir uns in zwei kleinen Schätzen arbeiten.
- 21:14Speaker 1: Im Himmel haben wir uns hier sehr viel Hoffnung geschenkt, dass wir trotz all diesen Wiederkeiten, dass wir irgendetwas werden dürfen, also Erdenkinder in den Armen, haben und nicht loslassen müssen.
- 21:26Speaker 1: Es war aber öfters herausfordernd.
- 21:29Speaker 1: Und gleichzeitig haben wir relativ früh, im Trauerprozess ist das auch gekommen, den Wunsch.
- 21:35Speaker 1: Und das hatte ich so ein klares ... Wir wollen zusammen für etwas kämpfen.
- 21:42Speaker 1: Wir arbeiten das.
- 21:44Speaker 1: Das war etwas sehr wertvolles für uns.
- 21:48Speaker 2: Wie schnell haben wir es wieder gesagt?
- 21:51Speaker 2: Wir verhüten es nicht mehr.
- 21:53Speaker 2: Wir sind wieder bereit, dass ein Kind zu uns kommen könnte, das uns aber allenfalls wieder verlassen
- 22:00Speaker 0: kann.
- 22:00Speaker 0: Wir haben das Ziel gar nicht in Frage gestellt.
- 22:03Speaker 0: Wir brechen ab, was wir höchstens gesehen haben.
- 22:07Speaker 0: Ich glaube, es gibt jetzt ein paar, die würden ... Ich sage nicht aufgehört, das ist zwar schon ... ... den Wunsch loslassen mit all dem Längenwege und dem Verlust, der Einfüllung aus der Bahn wirft, schon vorher.
- 22:18Speaker 0: Und wir haben gar nicht eine Grundsatzdiskussion, nicht im Ansatz geführt.
- 22:22Speaker 0: Und haben vielleicht alles zum Illustrieren gesagt.
- 22:25Speaker 0: Unsere Ärzte haben gesagt, ihr seid sicher, ihr seid schon wieder bereit.
- 22:27Speaker 0: Und ich sehe, es gibt uns Halt, es gibt dieses Ziel.
- 22:30Speaker 0: Und ich heute zusammen auf dieses Ziel ... ... eine Struktur irgendwie.
- 22:37Speaker 0: Nicht nur, dass man sich klernt, man muss sich mit einem Leben tun, man muss, man muss, man muss, man muss sich
- 22:43Speaker 1: auseinandersetzen.
- 22:44Speaker 0: Aber das ist echt föhrerlugen.
- 22:45Speaker 0: Es ist enorm.
- 22:46Speaker 0: Ja, da haben wir uns schnell gefunden oder gar nicht darüber geredet, dass das föhrerlugen.
- 22:51Speaker 0: Das ist ein Prozess, das viel Zeit, Energie und Emotionen in Anspruch nimmt.
- 22:55Speaker 0: Das ist gar nicht zur Diskussion gestanden, also einfach wirklich, ja.
- 23:00Speaker 1: Wir fahren weiter.
- 23:01Speaker 1: Und ohne uns in zwei kleinen Schätzen
- 23:03Speaker 0: zu vergessen.
- 23:03Speaker 0: Nein, nein, nein.
- 23:05Speaker 0: Das ist kein Satz, das ist gar nicht.
- 23:08Speaker 0: Aber es gab eine Perspektive in diesem ganzen ... Ja, in diesem ganzen so ein bisschen ... Ja, Dunkel hat es immer in dieser sehr schwierigen und traurigen Phase.
- 23:19Speaker 2: Nach einem halben Jahr, als du wieder schwanger geworden
- 23:24Speaker 1: bist, hast
- 23:25Speaker 2: du etwas anderes gemacht als bei der ersten Schwangerschaft.
- 23:30Speaker 1: Also, ich muss sagen, ich bin nach einem halben Jahr ... wieder schwanger geworden.
- 23:34Speaker 1: Und das ist leider ein Neu in ihrem Felgeburt geändert.
- 23:38Speaker 1: Also in ihrem frühen Felgeburt.
- 23:42Speaker 1: Und ja, das hat eben schon so ein bisschen ... Also, Gedanken, warum es jetzt schon wieder uns abrecht.
- 23:48Speaker 1: Und das kann doch nicht sein.
- 23:51Speaker 1: Und gleichzeitig ... Ja, haben wir gewusst, dass wir uns arbeiten können.
- 23:55Speaker 1: Es kann jetzt wirklich einfach auch dummen Zufall sein.
- 23:59Speaker 1: Wir haben wirklich versucht, zu schauen.
- 24:03Speaker 1: Es ist ein grosses Privileg, den Verschwanger zu werten.
- 24:09Speaker 1: Wir haben es im November im Seminär-Schwanger-Wort mit unserem Sohn, der mittlerweile vier Jahre alt ist.
- 24:19Speaker 1: Es war eine äußerst äußerst herausfordernde Schwangerschaft mit vielen Komplikationen.
- 24:24Speaker 1: Wir sind aber ständig von super tollem Fachpersonal unterstützt worden.
- 24:30Speaker 1: Wir konnten es jederzeit.
- 24:33Speaker 1: Wir haben jederzeit zusätzliche Termine Ultraschallkontrolle bekommen.
- 24:40Speaker 1: Wir waren mit Anna Margarita wirklich wahnsinnig in intensivem Austausch.
- 24:47Speaker 2: Also mit euren Hübben.
- 24:48Speaker 1: Genau.
- 24:49Speaker 1: Es ist für uns ... Wir sagen immer wieder euch im Nachhinein, ohne sie wäre das Ganze glaubt nicht lebbar.
- 24:57Speaker 1: Und sie hat uns hier wirklich enorm geholfen.
- 25:00Speaker 1: Und ja, dafür sind wir hier auch.
- 25:02Speaker 1: Ich glaube, bis ein Lebensend wahnsinnig dankbar
- 25:06Speaker 0: ist.
- 25:06Speaker 0: Es ist ein bisschen salat ausgedrückt, aber die Schwangerschaft war schon für mich für uns Stresspult.
- 25:10Speaker 0: Aufgrund unserer Wege und unserer Geschichte verlustest das das Stress permanent.
- 25:16Speaker 2: Was hat das Erlebnis mit deinem Körpergefühl gemacht?
- 25:20Speaker 2: Am Anfang hast du gesagt, dass du durch den Kinderwunschweg gemerkt hast, wie wichtig es ist, auf die Körper zu lassen.
- 25:27Speaker 2: Dann sind die drei Kinder aus dem Körper gegangen.
- 25:32Speaker 2: Wie hat sich dein Körpergefühl verändert?
- 25:36Speaker 1: Es erschüttert einem schon völlig.
- 25:38Speaker 1: Man hat das Gefühl, man kann ihn vertrauen.
- 25:43Speaker 1: Ich habe immer das Gefühl, es kann etwas passieren.
- 25:45Speaker 1: Man wird gleich mit der nächsten Hiebsbotschaft überrascht.
- 25:48Speaker 1: Das ist enorm schwierig.
- 25:52Speaker 1: Aber wir sagen beide bis zum Zeitpunkt, an dem wir unsere Erdenkind in der Arme haben dürfen, lebendig in der Arme.
- 26:01Speaker 1: Es war immer angsteinbar.
- 26:04Speaker 1: Es kann noch etwas passieren.
- 26:06Speaker 1: Und es ist so ein Gefühl, dass es sich so einbrünnen will und es wird mir nicht so schnell wieder los.
- 26:12Speaker 2: Jetzt haben wir, wie du es so schön sagst, drei Erdenkinder, vier und zwei sind es.
- 26:19Speaker 2: Und die zwei anderen Schätzchen, wie du auch so schön sagst, sind aber auch präsent daheim.
- 26:26Speaker 1: Ja.
- 26:26Speaker 1: Gerade diesen älteren Bub, den du willst.
- 26:31Speaker 1: und es ist schon ganz klar, wir feiern ihren Geburtstag mit Kuchen, mit Ballonen in die Luft.
- 26:40Speaker 1: Das hat etwas enorm Hälsames wie Kind mit so etwas umgehen.
- 26:44Speaker 1: Es ist eine ganz andere Natürlichkeit, die wir Erwachsene verloren haben.
- 26:51Speaker 1: Und die mega schön ist, als Eltern zu sehen.
- 26:55Speaker 1: Das ist einfach eine Verbindung da.
- 26:58Speaker 1: Man kann nicht erklären, es ist einfach so.
- 27:00Speaker 1: Man
- 27:01Speaker 0: kann noch ganz konkret ergänzen.
- 27:02Speaker 0: Wir gehen noch etwas ums Abereizwahl.
- 27:04Speaker 0: Wenn man gut nachts sagt, dann sagt man immer, innen zu und immer auch gut nachts.
- 27:09Speaker 1: Das gehört für alle Kinder zu.
- 27:12Speaker 1: Ganz natürlich.
- 27:14Speaker 2: Als wir natürlich ergeben, haben wir den Typbau bekommen.
- 27:18Speaker 1: Das ist, glaube ich, ganz natürlich auch entstanden.
- 27:21Speaker 0: Deine Idee war, dass es von uns kam.
- 27:24Speaker 0: Wir
- 27:27Speaker 2: haben jetzt einen schönen Spaziergang an den Ahren entlang gemacht.
- 27:31Speaker 2: Bleiben noch dran, weil Natalie und Isaac haben etwas zu sagen.
- 27:37Speaker 2: Das ist Hallo Gesundheit, der Podcast der CSS.
- 27:40Speaker 2: Wir reden offen, ehrlich und direkt über die Gesundheitsthemen.
- 27:45Speaker 2: Zum Thema Fehlgeburt gibt es auch noch ein Gespräch mit Anne-Margaretta Neff, der Leiterin der Fachstelle Kindverlust.ch.
- 27:53Speaker 2: Sie ist selbst Hebamme und Traurbegleiterin.
- 27:56Speaker 2: Wir haben sie auch schon erwähnt.
- 27:59Speaker 2: Die Episoden findet ihr auf Spotify, Apple Podcast, einfach unter Hallo Gesundheit findet ihr sie.
- 28:05Speaker 2: Und natürlich auf css.ch.
- 28:08Speaker 2: Wenn ihr ein paar Mal euch gerade wiedererkennend habt.
- 28:12Speaker 2: oder überdenkt haben, freuen wir uns, wenn ihr etwas weiter schickt oder andere davon erzählt.
- 28:19Speaker 2: Und wenn ihr mögt, geben euch noch ein paar Sterne oben für eine gute Bewertung.
- 28:25Speaker 2: Die Schlussworte hat immer den Gast.
- 28:28Speaker 1: Heute
- 28:29Speaker 2: ihr zwei, Isaac und Natalie.
- 28:33Speaker 2: Was wollen die ihr noch mitgeben?
- 28:37Speaker 0: Am Umfeld von Direktbetroffenungen würde ich gerne das Herz legen oder mitgeben.
- 28:42Speaker 0: Meldet mich, tut die allfälligen Beforderungen wirklich klar kommunizieren, tut mitgefühlen, mitteilen.
- 28:49Speaker 0: Seien da, genau hinterfragen, vielleicht zu verhalten von den Direktbetroffenen.
- 28:55Speaker 0: Nicht allzu sehr wild.
- 28:56Speaker 0: Er hat auch eine andere Beforderung.
- 28:57Speaker 0: Und ich halte enorme Trauer vorhanden.
- 29:00Speaker 0: Ja, zeig es dir, dass ihr da seid.
- 29:02Speaker 0: Also denkt und ermittelt die Anteilung.
- 29:07Speaker 2: Natalie, was möchtest du aus dem Abschluss mitgeben?
- 29:10Speaker 1: Ich finde es sehr, sehr wichtig.
- 29:12Speaker 1: und hoffen, dass wir mit diesem Beitrag der betroffenen Stimme geben können.
- 29:18Speaker 1: Und ich möchte wirklich einfach sagen, dass wir in einem sehr dunklen Taub befunden haben.
- 29:25Speaker 1: Das will ich lange.
- 29:28Speaker 1: Irgendwann wird es wieder besser.
- 29:30Speaker 1: Es wird andersmit leert, damit umzugehen.
- 29:34Speaker 1: Der Verlust wird nicht unbedingt weniger schwer, aber die Tage werden wieder leichter.
- 29:41Speaker 1: Und das ist, glaube ich, etwas, was mir da zum Aus viel gebracht hätte, wenn mir das betroffene Person hätte gesagt.
- 29:50Speaker 1: Klar, im Moment will man das gar nicht sehen, denn der Verlust ist so gross.
- 29:56Speaker 1: Und die Zweite werden immer unvergessen sein, wenn sie zu uns drei sind.
- 30:00Speaker 1: Aber wir finden einen Weg, damit umzugehen und dass das zu unserem Leben gehört.