Latest / Pferde stärken Frauen - der Podcast mit Jenny Becker / Als ich mich selbst zu lieben begann..
Transcript
- 0:02Speaker 0: Hallo, willkommen beim Podcast Pferdestärken Frauen.
- 0:07Speaker 0: Dem Podcast für authentische Frauen mit echten Mutmachgeschichten und der Weisheit der Pferde!
- 0:17Speaker 0: Und heute widmen wir uns dem Thema Selbstpflege.
- 0:25Speaker 0: Ihr seht ich bin hier auch auf meiner Couch ganz gemütlich, ganz entspannt Und habe gerade eine wunderbare Einheit mit meinen Frauen rund um die Bedürfnisplatte gemacht und heute waren wir in dem Thema Selbstpflege unterwegs.
- 0:51Speaker 0: Das war total interessant, wie die verschiedenen Frauen dieses Thema beleuchtet haben.
- 1:02Speaker 0: Ja, jetzt möchte ich gerne mit euch meine Erkenntnisse teilen weil ich nämlich glaube dass das für euch vielleicht auch hilfreich sein könnte.
- 1:13Speaker 0: Also zunächst einmal neigen wir Frauen ja dazu unsere Grenzen Ich sage jetzt mal wirklich regelmäßig zu übergehen.
- 1:27Speaker 0: Wir funktionieren und halten das System am Laufen Und ja schon bei der Geburt eines Kindes brauchen wir auch diese Ressource.
- 1:39Speaker 0: Wir können gar nicht in dem Moment aufhören, sondern nein!
- 1:42Speaker 0: Wir müssen den Prozess vorantreiben... bleiben dran, auch wenn wir vielleicht gerne aussteigen würden an der einen oder anderen Stelle.
- 1:51Speaker 0: Aber die Natur hat das so festgelegt dass wir das sehr gut können, dass wir da sehr belastbar sind und Dinge schaffen, die eigentlich unmöglich sind.
- 2:07Speaker 0: Das bringt uns dann leider Gottes auch oft dazu, das an Stellen zu tun, wo es vielleicht gar nicht notwendig wäre oder wo wir glauben es wäre notwendig und wo wir dann die Verantwortung für das ganze System übernehmen, auch wenn das System das vielleicht überhaupt nicht möchte.
- 2:26Speaker 0: Und die Folge davon ist ganz oft dass wir dann in eine Überlastung reinkommen weil wir tragen was gar nicht für unsere Schultern bestimmt ist, weil wir zu viel tragen.
- 2:40Speaker 0: es gibt auch Situationen wo wir denken das gegenüber macht's vielleicht auch nicht so wie wir das möchten.
- 2:51Speaker 0: Dann machen wir es lieber schnell selbst, dann ist das auch ordentlich gemacht.
- 2:59Speaker 0: So geht es uns und ja all diese Übernahmen von Verantwortung und von Lasten führen dazu dass wir unseren Schultern schon ganz schön viel zumuten.
- 3:16Speaker 0: Wir haben eben über den Begriff Selbstfürsorge gesprochen.
- 3:23Speaker 0: Für mich war das so, dass ich dann im Nachhinein gedacht habe ja selbst für Sorge.
- 3:28Speaker 0: Also ich mag ja den Begriff Sorge eigentlich gar nicht so gerne weil ich das negativ konnotiere.
- 3:40Speaker 0: Sorgen ist halt etwas was in der Zukunft liegt und wo wir uns vielleicht auch öfter Fantasien hingeben wie es sein könnte und damit vielleicht irgendwas nähern eigentlich gar keine Rolle spielt.
- 3:58Speaker 0: Für mich sind Sorgen auch eine Form von negativer Energie, die wir dann in das System reingeben und ich glaube schon dass für mich das es von Vorteil ist wenn wir mehr die positiven Dinge manifestieren, lösungsorientierter schauen anstatt irgendwelche Fantasiegebilde und Konstrukte zu entwerfen, die vielleicht überhaupt gar nicht passieren oder im schlimmsten Fall ziehen wir sie sogar selbst an.
- 4:36Speaker 0: Also hat mir dann der Begriff Selbstpflege dann doch besser gefallen?
- 4:42Speaker 0: Weil für mich das Pflegen bedeutet auch so ein Hegen-und-Pflegen ich tue was Gutes... Ich pflege mich!
- 4:53Speaker 0: Ich schaue, was ich brauche und das gebe ich mir.
- 4:58Speaker 0: Und... Das ist für mich ein aktiver Prozess, während die Für-Sorge eher etwas ist, was sich für mich im Kopf mehr abspielt.
- 5:12Speaker 0: Trotzdem glaube ich, brauchst du auch sowas?
- 5:14Speaker 0: Ein vorausschauendes Denken, eine Vorausschauung, dass wir uns nicht zu viel überlassen!
- 5:23Speaker 0: überlasten.
- 5:23Speaker 0: Und wir schauen, ist das jetzt wirklich nötig, dass was wir machen?
- 5:29Speaker 0: Dazu kommt für mich, dass wir überhaupt erstmal wieder ein Gefühl für unsere Grenzen entwickeln sollten können dürfen.
- 5:44Speaker 0: und wie machen wir das wenn wir einfach immer mal wieder innehalten am Tag man kann sich da auch gerne meine Erinnerung ins Handy stellen, innehalten Und spüren in uns rein.
- 6:01Speaker 0: Wie geht es uns gerade?
- 6:04Speaker 0: Wie ist unsere Körperspannung, wie ist unser Zustand?
- 6:08Speaker 0: und können wir da was verändern im positiven Sinne für uns?
- 6:13Speaker 0: das hat ja auch schon etwas von Für sich Sorgen oder Was für sich tun.
- 6:23Speaker 0: Und in dem Moment können wir vielleicht auch vorausschauender handeln, dass wir merken ich merke das geht jetzt schon in eine Richtung.
- 6:31Speaker 0: die tut mir vielleicht gar nicht mal so gut.
- 6:37Speaker 0: Ich bräuchte vielleicht jetzt eine Pause.
- 6:38Speaker 0: ne kleine Sucht verhalten entsteht meiner Meinung nach ja oft dann wenn wir vielleicht an anderen Stellen zu stark über unsere Grenzen gegangen sind, unsere Bedürfnisse nicht genährt haben und nicht erfüllt haben.
- 7:00Speaker 0: Und ich glaube dass das Unterbewusste sich über die Sucht dann wieder zurücknehmen möchte um einen Ausgleich zu schaffen ist jetzt nicht so der beste Weg für uns weil es sich ja dann irgendwann auch gegen uns richten kann.
- 7:26Speaker 0: Aber ich glaube, dass das der Grundgedanke unseres Systems ist.
- 7:32Speaker 0: Wenn wir den Professor Mücke, der das Buch geschrieben hat Probleme sind Lösungen.
- 7:42Speaker 0: wenn wir da mal reinschauen dann sehen wir, dass Probleme einfach ganz oft schon ein Versuch des Systems sind für uns zu sorgen eine Lösung zu finden und dass dieses Muster, was da verankert ist in einem Moment ja seine absolute Berechtigung hatte.
- 8:09Speaker 0: Und dann zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht nicht mehr so gut ist für uns!
- 8:25Speaker 0: Wie machen das Pferde?
- 8:28Speaker 0: Auch da gibt es Unterschiede.
- 8:31Speaker 0: Ich kenne Pferden die ein Idee haben Wenn sie aus einer Situation raus möchten, ist dann dieser Fluchtinstinkt.
- 8:49Speaker 0: Und diese Pferde kompensieren Stress ganz viel.
- 8:53Speaker 0: über Bewegung.
- 8:54Speaker 0: Es in erster Linie ja auch ein natürliches Muster für Pferden.
- 8:59Speaker 0: es baut Atrenalin ab und dennoch gibt es Pferd die dort so eine Art Neurose entwickeln dass sie sich immer sofort bewegen müssen wenn irgendwas nicht in Ordnung ist, um diesen Stress loszuwerden und die dann auch von selbst nicht mehr in die Ruhe finden.
- 9:25Speaker 0: Da sieht man dann aber auch Pferde, die an irgendeiner Stelle auch traumatisiert sind.
- 9:32Speaker 0: Ein Pferd das in einer gesunden Art und Weise mit seinen Ressourcen umgeht?
- 9:40Speaker 0: Das sorgt für sich!
- 9:44Speaker 0: Wenn es Hunger hat geht's essen, wenn es Durst hat gehts trinken sofern das verfügbar ist.
- 9:50Speaker 0: Wenn es ruhen möchte, dann geht es auch ruhen.
- 9:56Speaker 0: Immer nur wenn das System ins Wanken gerät, wenn da irgendwas nicht stimmt Dann können auch Pferde in so einen Mechanismus rein geraden.
- 10:09Speaker 0: und Es gibt auch einfach Zeiten Da ist es auch schwierig.
- 10:19Speaker 0: Also jede Frau kann davon berichten die können sagen ja was mache ich denn?
- 10:24Speaker 0: Ich habe bald einfach die Kinder zu versorgen.
- 10:26Speaker 0: Ich kann da jetzt nichts sagen Ich leg jetzt die Füße hoch, sondern das muss halt laufen.
- 10:38Speaker 0: Ja... Das ist richtig!
- 10:40Speaker 0: Es gibt solche Zeiten und ich glaube was wichtig ist, dass wir differenzieren und genauer hinschauen.
- 10:51Speaker 0: Ist es so ein Moment?
- 10:54Speaker 0: Und kann ich vielleicht langfristig nachhaltig etwas an der Situation ändern indem ich mir zum Beispiel Unterstützung hole indem mir die Sachen an das einteilen, dass da langfristig dieser Druck rauskommt.
- 11:13Speaker 0: Oder ist es vielleicht sogar eine Situation von der ich nur glaube, Ich bin unabkömmlich und ich muss das jetzt durchziehen?
- 11:24Speaker 0: Wenn das nämlich so eine Situation ist dann können wir mal schauen ob wir das vielleicht delegieren können ob wir das Brokrastinieren können oder ob wir es vielleicht sogar eliminieren können.
- 11:40Speaker 0: Also dass ihr mit euren Ressourcen einfach achtsam umgeht und schaut, ist das wirklich notwendig?
- 11:51Speaker 0: Und da glaube ich, dass wir über eine voraussicht da schon immer wieder in sich hineinspüren, da schon ganz gute Grenzen für uns selbst finden können.
- 12:03Speaker 0: Das ist ja immer wieder ein Thema, das mit den Grenzen setzen.
- 12:13Speaker 0: Und oft glauben wir, wir müssen dem gegenüber eine Grenze setzen!
- 12:18Speaker 0: Ich glaube aber dass viel wichtiger ist, dass wir selbst uns unserer Grenzen bewusst sind und es ist auch jetzt nichts Statisches.
- 12:28Speaker 0: Es ist etwas Bewegliches.
- 12:30Speaker 0: Das kann ja einfach sein, wenn ich jetzt eine Nacht irgendwie ganz schlecht geschlafen habe.
- 12:35Speaker 0: Dann ist meine Grenze vielleicht anders gelagert als wenn ich im Urlaub bin und es geht eigentlich immer wieder darum in sich hineinzuspüren wie ist das gerade?
- 12:48Speaker 0: Was brauche ich?
- 12:49Speaker 0: Wie ist der Tag?
- 12:51Speaker 0: Wie kann ich da achtsam sein mit mir um achtsamm zu können erforderlich, dass ich mich selbst liebe.
- 13:09Speaker 0: Liebst du dich?
- 13:13Speaker 0: Oh je!
- 13:14Speaker 0: Da habe ich glaube ein Fass aufgemacht.
- 13:19Speaker 0: Wenn ich diese Frage in den Therapien stelle oder im Coaching dann gibt es ganz oft Frauen die sagen naja eigentlich nicht Manche hassen sich sogar Oder Teile von sich.
- 13:40Speaker 0: Manche mögen vielleicht das ein oder andere an sich, aber lieben?
- 13:45Speaker 0: Selbstliebe.
- 13:46Speaker 0: Was heißt denn das eigentlich?
- 13:53Speaker 0: Dann kommt mir der Begriff bedingungslos.
- 13:59Speaker 0: Bedingungslos heisst für mich ganz egal was passiert.
- 14:05Speaker 0: Liebe ich mich ganzegal was passiert.
- 14:09Speaker 0: und es heißt für mich auch nicht dass ich nicht auch Dinge an mir verändern möchte dass ich vielleicht Dinge weiterentwickeln möchte und das ich auch, dass vielleicht sogar Anteile von mir nicht meinen eigenen Werten entsprechen.
- 14:33Speaker 0: Und trotzdem kann ich sie lieben!
- 14:39Speaker 0: Also die Mütter von euch.
- 14:43Speaker 0: bist du eine Mutter?
- 14:45Speaker 0: Dann weißt Du vielleicht was ich meine.
- 14:49Speaker 0: weil wenn wir ein Kind haben dann kann das Kind eigentlich machen was es möchte Und wir lieben es trotzdem.
- 14:59Speaker 0: Heißt aber nicht, dass wir alles gut finden was es macht und sowohl wollen sollten wir einfach auch mit uns selbst umgehen.
- 15:11Speaker 0: Für mich ist die Selbstliebe eine Voraussetzung für die Selbstfürsorge Eine Voraussetzung für die selbstpflege.
- 15:24Speaker 0: Und wenn ihr spürt ihr habt da einen Widerstand bei dem Thema Dann lohnt sich vielleicht der Blick nochmal genauer hinzuschauen.
- 15:35Speaker 0: Warum?
- 15:37Speaker 0: Warum möchtet ihr manche Teile von euch gar nicht so gut leiden?
- 15:50Speaker 0: Oft ist liegt die Lösung da in der Kindheit mal wieder.
- 15:56Speaker 0: Verschiedene Glaubenssätze, negative... Auch Selbstliebe wird dann oft verwechselt mit Egoismus oder Narzissmus.
- 16:15Speaker 0: Das wären dann die übersteigerten Formen Und übersteigert ist halt auch eine Form der Kompensation.
- 16:25Speaker 0: Also, dass ein Mangel... Das es einen Mangel gab, der kompensiert werden musste in irgendeiner Form.
- 16:39Speaker 0: Mich würde ja interessieren was tut ihr um euch selbst zu pflegen?
- 16:49Speaker 0: Wenn ich so über mein Leben nachdenke, ist das jetzt schon dieser... So'n Podcast zu hören ist auch schon Selbstpflege!
- 16:59Speaker 0: Das mache ich gerne.
- 17:01Speaker 0: Oder, dass ich mich jeden Freitag mit meinen Mädels treffe und ... Dass wir über unsere Bedürfnisse sprechen und uns da austauschen.
- 17:12Speaker 0: Auch das ich meine Projekte vorantreibe auch wenn es eine Bereicherung ist für andere... Ist aber auch ein Teil meines selbst den ich pflege.
- 17:24Speaker 0: Nämlich meine Kreativität, mein... Auch mein Bedürfs nach Anerkennung pfleg' ich da.
- 17:33Speaker 0: Darf man das überhaupt?
- 17:36Speaker 0: Na klar!
- 17:38Speaker 0: Wir alle brauchen Anerkennung.
- 17:41Speaker 0: Und ganz oft höre ich in Therapeutenkreisen oder auch in Coaching-Kreisen, ja wir müssen unabhängig werden von der Anerkernung anderer.
- 17:53Speaker 0: Unabhängiger davon können wir nur wenn dieses Bedürfnis so gut genährt wurde dass wir uns selbst sicher sind Wenn wir in unserer Kindheit oder auch später vielleicht durch ein traumatisches Erlebnis diese Anerkennung nicht bekommen haben, verweigert bekommen haben.
- 18:15Speaker 0: Dann haben wir nie gelernt uns selbst anzuerkennen und das ist für mich nochmal was anderes als Belohnungen.
- 18:26Speaker 0: also das kennt ihr vielleicht auch.
- 18:29Speaker 0: wenn er dann denkt ich belohne mich jetzt mal dafür ein Stück Schokolade vielleicht oder mit einem Glas Wein.
- 18:39Speaker 0: Das würde ja bedeuten, dass ihr das ansonsten nicht verdienen würdet.
- 18:46Speaker 0: also man muss sich belohnen heißt es braucht einen Ausgleich ist brauchen Leistung auf die dann eine Belohnung erfolgt Dann ist das ganze System schon etwas aus der Balance.
- 19:04Speaker 0: aber mich anzuerkennen Das ist ein schönes Ritual.
- 19:10Speaker 0: Also eine Idee für euch, wenn ihr abends bevor er ins Bett geht, erkennt euch doch mal an, er kennt mal drei Dinge an euch an die ihr an diesem Tag getan habt.
- 19:23Speaker 0: und wunderbar wäre es, wenn Ihr Euch dafür anerkennt dass ihr euch vielleicht selbst was Gutes gegönnt habt das ihr euch gepflegt habt dass es nicht nur Leistung ist, die ihr euch anerkennt sondern eher das ihr für euch selbst gegangen seid.
- 19:53Speaker 0: Wir arbeiten halt immer sehr gerne mit dieser Bedürfnisplatte weil da einfach alle Bedürfenisse aufgelistet sind.
- 20:03Speaker 0: und Ja, oft wenn wir das eine Bedürfnis genährt haben, kommt vielleicht ein anderes Bedürfenes in ne Schieflage.
- 20:10Speaker 0: und wie vergessen das?
- 20:12Speaker 0: Dass wir immer wieder so diesen Blick auf alles haben.
- 20:15Speaker 0: Und vor allen Dingen liegt der Begriff Selbstpflege bei dieser Bedürfsplatte im Feld Autonomie.
- 20:25Speaker 0: Also es geht darum dass wir für uns selbst verantwortlich sind, dass wir autonom sind Ja, dafür sorgen dass es uns gut geht.
- 20:41Speaker 0: Niemand hat dafür die Verantwortung außer uns und vielleicht ist das was damit gemeint ist mit diesem Jahr unabhängig sein von der Anerkennung?
- 20:52Speaker 0: Das können wir nicht!
- 20:54Speaker 0: Aber wir sind autonomen.
- 20:55Speaker 0: Wir können dafür sorgen, dass wir uns in einem Umfeld bewegen indem wir Anerkernungen bekommen für das was wir sind.
- 21:07Speaker 0: Und diese Anerkennung hat jeder Mensch per se verdient, weil jeder Mensch ist richtig so wie er ist.
- 21:18Speaker 0: Was nicht heißt dass er immer das Richtige tut.
- 21:23Speaker 0: und ja auch da können uns kann uns die Bedürfnisplatte helfen.
- 21:30Speaker 0: also wenn ihr mehr Informationen wollt stelle ich dir euch auf jeden Fall gerne in die Show Notes Ja es einfach ein ganz ganz tolles Tool mit dem wir in ein besseres Miteinander kommen und in Verbindung Ja und in Verbindung kommen mit dem eigenen selbst.
- 21:51Speaker 0: Das ist die Voraussetzung für alles, denn wenn wir nicht mit uns in Verbindungen sind können wir ja gar nicht spüren was wir brauchen und uns dann auch nicht entsprechend pflegen.
- 22:07Speaker 0: Und wodurch kommen wir in Verbinderung mit uns selbst?
- 22:12Speaker 0: Indem wir zum Beispiel so ein Podcast schauen!
- 22:15Speaker 0: Und über das eine oder andere nachdenken, uns damit auseinandersetzen zu spüren.
- 22:20Speaker 0: Wie sehe ich denn das?
- 22:21Speaker 0: Wie ist da so meine Haltung dazu?
- 22:24Speaker 0: und wie fühle ich mich eigentlich im Moment gerade wahrnehmen sich spülen und Grenzen zu erfühlen Das kann man trainieren wie ein Muskel.
- 22:37Speaker 0: Ich kenne ja viele Frauen die sagen naaah ich spüre mich gar nicht mehr richtig.
- 22:43Speaker 0: Die sind so im Kopf, dass sie sich mit sich selbst gar nicht mehr richtig verbinden können.
- 22:49Speaker 0: Aber wenn ich dann mit den Frauen arbeite und mit den Pferden, geht das nochmal ganz schnell!
- 22:56Speaker 0: Wenn Sie dann im Moment sind und der Kopf mal Pause hat... Dann kommen Sie wieder mit sich in Verbindung.
- 23:08Speaker 0: Eine Pferdezeit ist eine sehr gute Form, Selbstpflege zu betreiben Denn in dem Moment sind wir einfach im Hier und Jetzt.
- 23:19Speaker 0: Und in Verbindung mit der Natur, und mit dem Pferd.
- 23:24Speaker 0: Alle Sinne werden angeregt... ...und die Zeit läuft irgendwie anders ab!
- 23:38Speaker 0: In dieser Berührung auch zu sein mit dem pferd, das berührt auch unsere Seele.
- 23:49Speaker 0: Immer wenn wir unsere SeeLE berühren dann spüren wir uns wieder ein Stück weit mehr selbst.
- 24:02Speaker 0: Ich finde es ja immer so bemerkenswert, was wir davon den Pferden alles zu bekommen und wie sie sich auf einmal uns zuwenden wenn wir uns uns selbst zuwinden!
- 24:18Speaker 0: Und es ist wie einen Sichsehen auf einmal nicht sich zu bewerten, nicht sich verurteilen sondern ein Sichtsehen unsere Natur, unsere Seele.
- 24:39Speaker 0: Wenn ein Pferd dich wirklich sieht das ist so einen Moment wenn du spürst sie wollen auch mit dir in der Verbindung sein und es passiert ja unheimlich viel durch die Augen aber vor allen Dingen durch das fühlen.
- 25:06Speaker 0: Pferde kommunizieren ja über das Fühlen auch ganz vielen.
- 25:11Speaker 0: jeder weiß dass es um Körpersprache geht Und klar drückt die Körpersprache das aus, was in dem Pferd auch vorgeht und was das Pferde auch möchte.
- 25:25Speaker 0: Aber ganz viel an Kommunikation funktioniert ja so schnell dass es gar nicht auszudrücken ist so schnell über den Körper.
- 25:34Speaker 0: also wenn eine Herde zum Beispiel flüchtet passiert das ja in Bruchteilen von Sekunden.
- 25:41Speaker 0: Also da ist nicht so, dass der eine den anderen anschubst und sagt wir müssen jetzt gleich alle flüchten oder so.
- 25:48Speaker 0: Dann wäre ja die ganze Herde schon gefressen!
- 25:51Speaker 0: Nein es geht so schnell und weiß ich dieses Gefühl überträgt.
- 26:01Speaker 0: also Ich würde euch dazu einladen trainiert euer Gefühl für euch Und dann nimmt euch Zeit für euch.
- 26:18Speaker 0: Ich nehme mir Zeit für mich und selbst wenn es nur zwischendurch mal fünf Minuten sind.
- 26:24Speaker 0: Dieses Innerhalten, Innerhalten Atmen Das ist auch schon Selbstpflege Und überhaupt dass wir uns wert sind das zu tun Dass wir uns selbst lieben.
- 26:46Speaker 0: Es gibt ein unheimlich schönes Gedicht Als ich mich selbst zu Lieben begann heißt das?
- 26:58Speaker 0: Show Notes reinstellen und ich werde es euch vielleicht auch jetzt einfach mal nochmal vorlesen.
- 27:21Speaker 0: Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden dass ich immer und bei jeder Gelegenheit zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und das alles was geschieht richtig ist!
- 27:34Speaker 0: Und von da an konnte ich ruhig sein.
- 27:38Speaker 0: heute weiß ich...das nennt man Vertrauen.
- 27:41Speaker 0: Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
- 27:53Speaker 0: Heute weiß ich das nennt man authentisch sein!
- 27:57Speaker 0: Als Ich Mich Selbst Zu Lieben Beganne habe ich aufgehört mich nach einem anderen Leben zu sehen und konnte sehen Dass alles um mich herum eine Aufforderung zum wachsen war.
- 28:08Speaker 0: heute weiß ich Das Nennt Man Reife.
- 28:12Speaker 0: Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu brauben und habe aufgehört weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
- 28:24Speaker 0: Heute mache ich nur das was mir Spaß und Freude macht, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt – auf meine eigene Art und Weise!
- 28:33Speaker 0: Und in meinem Tempo.
- 28:34Speaker 0: Heute weiß sich das nennt man Ehrlichkeit.
- 28:38Speaker 0: Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war.
- 28:43Speaker 0: Von Speisen, Menschendingen, Situation und von allem das mich immer wieder hin unterzog weg von mir selbst.
- 28:51Speaker 0: Anfangs nannte ich das gesunden Egoismus Aber heute weiß ich... Das ist Selbstliebe!
- 29:00Speaker 0: Als Ich mich selbst zur Lieben begannen habe ich aufgehört immer recht haben zu wollen.
- 29:04Speaker 0: so habe ich Mich weniger geirrt.
- 29:07Speaker 0: Heute hab' ich erkannt.
- 29:09Speaker 0: Das nennt man Demut.
- 29:12Speaker 0: Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen.
- 29:20Speaker 0: Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick wo alles stattfindet.
- 29:25Speaker 0: So lebe Ich jeden Tag und nenne es Bewusstheit!
- 29:30Speaker 0: Als ich mir selbst zu Lieben begannen da erkannte ich dass mein Denken armselig und krank machen kann.
- 29:37Speaker 0: Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
- 29:43Speaker 0: Diese Verbindung nenne ich heute Herzensweisheit!
- 29:48Speaker 0: Wir brauchen uns nicht weiter vorauseinandersetzung Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten – denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.
- 30:02Speaker 0: Heute weiß ich das ist das Leben.
- 30:08Speaker 0: Ihr Lieben, es war wunderbar mit euch und du Liebe.
- 30:18Speaker 0: Es war wunderbaar mit dir!
- 30:26Speaker 0: Wir Frauen wir können uns so gut unterstützen wenn wir uns untereinander vernetzen im Wohlwollen und uns unterstützen.
- 30:40Speaker 0: dann können wir auch Selbstliebe wieder lernen.
- 30:42Speaker 0: Wenn wir die Liebe von anderen spüren kann wir auch selbst Liebe wieder lernen.
- 30:50Speaker 0: Das war der Podcast Pferdestärken Frauen, heute mit einer Folge von Der Couch.
- 31:02Speaker 0: Und da lege ich jetzt gleich die Beine hoch im Sinne der Selbstfliege und hoffe ihr habt auch die Möglichkeit dazu!
- 31:14Speaker 0: Bis bald bis zu einer neuen Folge.